Windows kollabiert? - Seite 2 - Mac-TV.de
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11.04.2008, 21:04
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Zitat:
Zitat von cedib
Nunja was kann denn Windows bieten was der Mac nicht hat? Spontan fallen mir da nur die Games ein, aber die Lücke kann denke ich recht schnell gefüllt werden. Aber weil Apple immer auch Macs voraussetzt für OSX bleibt dann schon die frage was machen die anderen Hardwareentwickler wie Dell Acer usw.! Naja mal schauen wie sich das entwickelt.
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Linux...macht Dell ja auch, wie gut das läuft, keine Ahnung. Ich kenne einige, die sich ein günstiges Laptop gekauft haben und dann Linux installieren.
Die Treiber sind auch bei Linux mittlerweile selten ein Problem.
Die Gamer sind ein großer Markt und vor allem einer, der viel Geld für Hardware und Software ausgibt. OS X hat da im Moment keine Chance, wenn 3-4 Jahre alte Spiele für 50€ auf den Markt kommen, wird das nix.
Der Marktanteil wird weiter sinken, aber ob er kollabieren wird, glaube ich weniger.
Das Gartner das so hart ausdrückt, soll wohl als Weckruf bei Microsoft ankommen. Wird sich zeigen ob es funktioniert. Nächstes Jahr soll ja schon das neue Windows erscheinen.
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11.04.2008, 21:07
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Ja vielleicht ist es auch einfach als Weckruf gemeint und ich glaube das ist gar nicht eine so schlechte Strategie.
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11.04.2008, 23:49
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Zitat:
Wer sagt, das etwas implodiert, der muss auch
sagen, was die entstehende Lücke schliesst,
denn die Computernutzer werden ja dem Computer
nicht den Rücken kehren. Ich sehe keinen
Windows-Ersatz!
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Es wird eine Zeit geben, zu der "Windows" nur noch eine Erzählung der Großeltern ist. Und die Kinder werden kaum glauben, dass die Großeltern sich damals die Frage stellten, ob irgendetwas die Lücke schließen könnte, die Windows hinterlassen wird.
Die Lücke, die Windows hinterlässt, wird sich ganz von selbst schließen, weil der Markt sich verschiebt und verändert. Das alleine das wird dafür sorgen, dass Windows seine Dominanz verliert. Der Computermarkt von heute und der von morgen werden sich wesentlich unterscheiden. Die Menschen werden nicht auf Ewig vor den klassischen PCs sitzen. Formate werden standardisiert, sodass die Programme austauschbar werden. Es gibt genug Menschen (und es werden immer mehr), die Microsoft nicht wollen, und diese Menschen werden einen Weg finden.
Und Windows wird den gleichen Weg gehen wie Microsoft, nämlich den Weg in das Markenklosett der Geschichte. Die Marke "Microsoft" ist etwa so verkaufsfördernd wie ein Aufkleber mit dem Wort "Schund". Die Marke ist dermaßen negativ besetzt, dass Microsoft sie selbst nicht mehr benutzen mag. Deswegen heißen auch ihre neuen Produkte "Zune" und "Xbox". Welche andere Weltmarke würde den eigenen Namen weglassen? Etwa Adidas? Oder Nike? Oder Coco-Cola? Oder Mercedes? Oder Apple? Alle diese Firmen haben tolle Marken aufgebaut und nutzen diese. Microsoft hingegen lässt den eigenen Namen lieber weg, und sie wissen genau, warum sie das tun.
"Microsoft" und "Windows" sind Namen, die unrettbar ruiniert sind. Und das Image basiert auf schlechten Produkten und schlechten Menschen. Das bedeutet, dass eine Werbekampagne es nicht retten wird. Die Leute werden sich umso mehr über die Schlechtigkeit der Firma, ihrer Produkte und ihrer Mitarbeiter unterhalten.
Die Karawane zieht weiter. Jene, die sich für unersetzlich halten, werden feststellen, dass das Leben nicht immer den geraden Weg nimmt. Die Menschen werden sich den Computer wieder zurückerobern, und nichts wird sie daran hindern.
Microsoft wird das OS-Monopol verlieren, und sie werden das Office-Monopol verlieren. Sie werden das Web verlieren und den Krieg um Audio- und Video-Formate. Und es wird schneller gehen, als heute alle glauben.
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12.04.2008, 01:26
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@ Jörn: Mensch, da warten ja noch goldene Zeiten auf uns. Hoffentlich hast du recht.
Ich bin in den letzten Jahren immer vorsichtiger mit solchen Aussagen geworden, da ich mich noch nicht so lange mit der Thematik beschäftigt hatte und nicht das nötige KnowHow mitbrachte. Da kam es mal schnell, dass ich nur müde belächelt wurde in der Runde. Die derzeitigen Signale im Markt machen sich nur schwach für die breite Masse bemerkbar, aber eindeutig spüren das doch die Leute, die in der Branche aktiv sind. Ich bin auch der festen Überzeugung, dass das der Anfang von einer großen Bewegung im Markt sein wird. Gerade junge Generationen lassen sich nicht mehr von Microsoft "rumschubsen" (siehe Marktanteile der Apple-Notebooks bei Studenten)
Ach ja, hier mal was ehrliches von Microsoft. Die Aussage ist wirklich super. Zeigt ziemlich gut, was das Unternehmen von seinen Kunden hält ;-P
http://digitaldaily.allthingsd.com/2.../uac-annoying/
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12.04.2008, 01:56
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Ist ja nicht zu fassen was da abgeht.
Wenn ich Jörn richtig verstanden habe,
dann hat der Anfang vom Ende bei Microsoft schon begonnen.
Man kann gespannt sein wie lange der Sturz des Kolosses dauert,
bis er hoffentlich endgültig in den "ewigen Jagdgründen" verschwindet.
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12.04.2008, 02:47
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Zitat:
Zitat von Jörn
Es wird eine Zeit geben, zu der "Windows" nur
noch eine Erzählung der Großeltern ist. .
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Natürlich wird es diese Zeit irgendwann einmal geben ...
aber dann ist Apple mit OSX wahrscheinlich genauso
nur noch Geschichte.
Zitat:
Zitat von Jörn
Die Lücke, die Windows hinterlässt, wird sich ganz von selbst
schließen, weil der Markt sich verschiebt und verändert. Das
alleine das wird dafür sorgen, dass Windows seine Dominanz
verliert. Der Computermarkt von heute und der von morgen
werden sich wesentlich unterscheiden. Die Menschen werden
nicht auf Ewig vor den klassischen PCs sitzen. .
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Seltsamerweise sagst Du aber gar nichts dazu, wer oder
was die Lücke schliessen soll! Apple? Wenn wir vom
derzeitigen Geschäftsmodel ausgehen, dann wird das nichts!
Was meinst Du, wer sich da draussen darauf freut, dass
er nur noch weniger Auswahl hat? Die Menschen stimmen nun
einmal jeden Tag auf dieser Erde darüber ab, was sie als
Betriebssystem haben möchten (oder von mir aus auch "nur
akzeptieren"). Es ist das System, welches die User eint und
doch maximale Hard- und Software-Freiheit bei günstigem Preis
bietet. Und das ist bekannterweise Windows.
Apple könnte das wahrscheinlich auch! Aber nicht mit dem
bekannten Geschäftsmodel! Es ist einfach nicht so "massen-
tauglich"!
Diesen Umstand mag man von oben bis unten und von links
bis rechts hassen - aber es ist nun einmal so! Und dabei
hat Windows tasächlich eher einen schlechten Ruf. Und? Hat
das bisher "viel" geändert? Nein!
Zitat:
Zitat von Jörn
Formate werden standardisiert, sodass die Programme
austauschbar werden. Es gibt genug Menschen (und es werden
immer mehr), die Microsoft nicht wollen, und diese Menschen
werden einen Weg finden. .
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Sie wollen aber auch kein OSX und im Moment auch
noch kein Linux. Ich glaube schon, dass Linux eine wirklich
große Gefahr darstellt. Nur auch dieses Linux muss sich
noch deutlich ändern. Und wenn es denn so kommt, wer
sagt denn, dass sich MS mit Windows (vielleicht heisst es
dann auch nicht mehr Windows  ) nicht auch ändern kann?
Mit fehlt - wie gesagt - die Alternative, die das Zeug zu mehr
hat.
Zitat:
Zitat von Jörn
Oder Coco-Cola? Oder Mercedes? .
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Naja, von Coca Cola gibt es Sprite und Mercedes baut auch den
Smart "ohne den Stern"!
Ausserdem ist es im Gegenteil eher hip, die eigenen Produkte
unter den verschiedensten Markennamen zu vertreiben.
Toyota-Lexus, Nissan-Infinity, VW-Audi-Seat-Skoda-Bentley-
Lamborghini und Bugatti.  etc. etc.
Irgendwie liegst Du da falsch!
Zitat:
Zitat von Jörn
Die Karawane zieht weiter. Jene, die sich für unersetzlich halten,
werden feststellen, dass das Leben nicht immer den geraden
Weg nimmt. Die Menschen werden sich den Computer wieder
zurückerobern, und nichts wird sie daran hindern. .
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Was gibt es denn "zurückzuerobern?". Das musst Du mir
näher erklären.
Zitat:
Zitat von Jörn
Microsoft wird das OS-Monopol verlieren, und sie werden das
Office-Monopol verlieren. Sie werden das Web verlieren und den
Krieg um Audio- und Video-Formate. Und es wird schneller
gehen, als heute alle glauben.
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Ich glaube auch, dass es neue Player geben wird und das die
Zeit für über 90% Marktanteil vorbei ist. Ich sehe aber überhaupt
nicht, wieso MS die Marktführerschaft verlieren sollte.
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12.04.2008, 02:49
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In bestimmten Bereichen (und das sind nicht wenige), hat der Wechsel längst stattgefunden. Nicht etwa die üblichen Mac-Bereiche wie Publishing! Sondern bei ganz allgemeinen Anwendungen, sozusagen quer durch alle Bereiche.
Beispielsweise recherchiere ich für Mac-TV recht viel über technologische Grundlagen, und wie diese weiterentwickelt werden. Im Web findet man dazu jede Menge Entwickler-Blogs oder Vorträge per Video. Die Mehrzahl dieser Leute sieht man auf Fotos oder in Videos mit einem MacBook Pro. Google hat eine regelmäßige Vortragsreihe zu technischen Themen, und man hat fast das Gefühl, es wären Apple-Veranstaltungen. Die Vortragenden wie die Zuhörer haben MacBooks
Bill Gates hat sich zum Zwecke des Marketings mit einem Dutzend Blogger getroffen, und sie hatten alle ein Apple-Laptop. Das waren von Microsoft ausgewählte Blogger, und nicht einer davon hatte ein Windows-Laptop.
Ich breche hier übrigens keine Lanze für Apple. Ich sage nicht, dass alle Welt mit Apple-Produkten arbeiten wird. Das kann zutreffen oder auch nicht. Was ich sagen will ist, dass Windows-Geräte enorm an Marktanteilen verlieren werden, wer auch immer diese Lücke füllt. Im Moment ist die Auswahl nicht groß.
Ich glaube, Windows ist das neue DOS. Es wird weiterhin erhalten bleiben, wo es ohnehin keine Rolle spielt, also bei festgenagelten Workflows, wo eine Anwendung fest eingerichtet ist und nicht verändert wird (bis zu dem Tag, an dem sie auf Linux umgestellt wird). Aber dort, wo der Einsatzzweck variabel ist, oder wo der Anwender noch gar nicht genau weiß, wohin es ihn verschlägt, wird Windows verlieren. Wissenschaftler, Entwickler, Studenten, ambitionierte Privatanwender: Diese Leute werden mehr und mehr zu Apple-Produkten greifen. Das ist ein Trend, der für mich mehr als offensichtlich ist.
Server-Anwendungen wandern erst recht ab zu Linux. Vielleicht wird Microsoft schon bald seine Server-Software verschenken, um das Client-Geschäft zu retten -- aber vergebens. Die Gruppe der Server-Admins ist die erste, die Microsoft aus reiner Antipathie boykottiert, sobald die Software es erlaubt. Ein Blick in jedes beliebige Admin-Forum spricht Bände. Kein Geld der Welt wird diese Kunden für Microsoft zurückgewinnen. Die Admins werden drauf spucken.
Microsoft gilt als unschlagbar und unausrottbar in Unternehmen. Aber diese Kunden haben Microsoft nicht aus Liebe gewählt, sondern weil Software verfügbar und die Preise auf den ersten Blick niedrig waren. Sobald die Software woanders noch billiger zu haben ist, werden sie wieder abhauen. Das Argument der vielen Spezialprogramme ist nicht so stark, wie man meint. Denn diese Spezialsoftware ändert sich laufend, weil sich die Bedingungen (Kunden, Geschäftsmodelle, Hardware) ändern. Da wandert Stück für Stück eine Anwendung nach der anderen ins Linux-Lager. Solche Verschiebungen hat es immer gegeben. Im Moment geht alles ins Web -- da hat auch keiner gesagt: "Geht nicht, unsere Software kann das nicht". Sie wurde eben auf die neuen Bedingungen umgeschrieben. Die Maschinensteuerung wird auch irgendwann neu geschrieben, wenn neue Maschinen angeschafft werden. Vielleicht hat der Hersteller dann schon eine Linux-Version -- wegen der häufigen Nachfrage.
Wenn man seine Kunden jahrzehntelang verarscht und alle anderen IT-Firmen zum Feind hat, dann braucht man konkurrenzlos gute Produkte. Wenn man die nicht hat -- dann wird's brenzlig.
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12.04.2008, 03:30
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Zum Argument mit der gringen Auswahl:
Ich sage nicht, dass Apple 90% Marktanteil haben wird, ehrlich gesagt ist mir das egal. Wenn sie einen großen Marktanteil erobern, werden sie auch mehr Hardware-Vielfalt anbieten. Sie sind ja nicht blöd. Apple könnte auch sein Geschäftsmodell komplett ändern. Jedenfalls brauchen wir Microsoft nicht, um die Vielfalt oder "die Wahl" zu erhalten.
Zitat:
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Die Menschen stimmen nun einmal jeden Tag auf dieser Erde darüber ab, was sie als Betriebssystem haben möchten
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Nein, das tun sie eben nicht. Microsoft wird sozusagen "zwangsweise" installiert. Wenn PCs ohne OS ausgeliefert würden, dann könnte man schon eher beurteilen, was die Kunden wählen. Wenn ich zu jeder Cola eine Flasche bekomme, sagt auch niemand, ich hätte mich klar für die Flasche entschieden. Vielleicht würde ich einen Becher bevorzugen.
Zu dem Argument, auch andere Firmen würden ihre Marken nicht nennen:
Naja, dass Toyota nicht wild darauf ist, ihren Luxus-Schlitten mit der Marke "Toyota" zu verkaufen, sondern stattdessen die Marke "Lexus" verwendet, bestätigt ja mein Argument. Beim Smart und Merzedes ist es wohl ähnlich.
Aber die Marke "Microsoft" steht nicht für ein bestimmtes Marktsegment (wie Smart oder Seat, was ja ehrenwerte Marken sind), sondern sie steht für verkorkste Werte: erstens für Schund, zweitens für Gier, drittens für Maßlosigkeit, Hinterhältigkeit, Unehrlichkeit und allgemein für Schlechtigkeit. Nicht zu vergessen für Diebstahl, Ideenlosigkeit und technisches Mittelmaß. Und natürlich Sabotage und Verlogenheit. Ich denke, das fasst es gut zusammen, allerdings habe ich viele Attribute aus Zeitgründen weggelassen, beispielsweise Dreistigkeit oder Unverschämtheit.
Wofür Microsoft nicht steht: Qualität, Innovation, gute Preise, funktionierende Produkte, zufriedene Kunden.
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Mit "Zurückerobern" meinte ich die Tatsache, dass sich immer mehr Leute daran erinnern oder es neu entdecken, dass Computer mal etwas Wunderbares waren. Der Computermarkt als solches war aufregend, lebendig und voller Ideen. Microsoft hat (nach Meinung des US-Justizministeriums und eines hohen US-Gerichts) die Vitalität des Marktes, den Wettberwerb, die Innovation und den Fortschritt sabotiert und in vielen Bereichen praktisch zum Stillstand gebracht. Wo man auf Microsoft blickt, blickt man auf Stillstand.
Der Office-Markt steht still. Bei der weltweit meistverkauften Anwendung gibt es keine Konkurrenz und jahrelang keine Updates. Seltsam, nicht wahr? Das Web entwickelt sich nicht weiter -- wie auch, wenn Microsoft den Explorer jahrelang nicht weiterentwickelt. Microsoft hat innerhalb eines Jahres (!) seine Entwickler-Mannschaft für den Explorer von unter zehn auf über eintausend aufgestockt, um Netscape zu ruinieren. Sie haben den Browser trotz der horrenden Entwicklungskosten verschenkt, um anschließend den Browser jahrelang nicht weiter zu entwickeln. Erst jüngst durch den Erfolg von Firefox (und auch Safari/Webkit), geht es (angeblich) ganz langsam vorwärts.
Wo immer Microsoft sich breitgemacht hat, blicken wir auf Stillstand, Sabotage und Ödnis, zum Schaden der Kunden.
Was für eine Kloake! Was für ein Schmierentheater! Aber das war einmal ganz anders. Es gab Leute, die sind in den 70ern mit ihrem VW-Bus vor den Apple-Campus gefahren und haben sich geweigert, wieder wegzufahren, wenn man sie nicht einstellte. Es ging nicht einfach um das nächste Stück Plastik, sondern es ging darum, etwas Wunderbares zu schaffen, mit dem jeder Anwender ganz unterschiedliche wunderbare Dinge anstellen konnte. Dieser Geist hat zum Macintosh geführt, das war mehr als einfach nur eine Rechenmaschine.
Was ist davon übrig geblieben? Wo sind die mutigen Visionen? Wo ist der Fortschritt? Wo ist der Zauber, der einem das Leuchten in die Augen bringt? Das ist alles zum Erliegen gekommen, weil eine Firma sich mit illegalen Methoden in eine Position bringen konnte, in der sie alle fertig machen, die es wagen, eines ihrer Kernprodukte zu gefährden. (Das ist die Aussage von Richter Jackson Penfield in dem Monopolprozess gegen Microsoft.)
Die Computerfans werden sich den Computer wieder zurückerobern und jene vertreiben, die es verhindern wollen. Microsoft glaubt, dass sie mit ihrer Boykott-Haltung gegenüber Web-Standards alles aufhalten und verhindern können, aber sie werden sich irren. Microsoft glaubt, dass sie ihre dummen Office- und Emailprotokolle dazu nutzen können, den Wettbewerb zu behindern und die Kunden auszupressen, aber der Markt wird aufwachen und sie hinwegfegen. Microsoft denkt, dass sie ihr Windows-Monopol schützen, indem sie uralte Technik immer wieder neu aufwärmen, aber die Kunden werden anders entscheiden. Wenn nicht heute, dann morgen. Die Computer-Fans werden den Computer zurückerobern, und Microsoft wird davongejagt.
Geändert von Jörn (12.04.2008 um 05:12 Uhr).
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12.04.2008, 03:59
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Jörn kräftig am posten, egal wie spät es ist! 2 thumbs up!
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12.04.2008, 09:53
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Zitat:
Zitat von Jörn
Sie müssen schnellstmöglich Steve Ballmer rauswerfen, denn seine üblen Methoden und sein unbekümmert unsympathisches Auftreten vergraulen jeden Tag mehr Kunden. (Das ist natürlich nur meine private Meinung.)
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Jetzt weiss ich endlich an wen er mich immer erinnert hat: An Danny DeVito aus "Batman Returns"....
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