Mac-TV.dehttps://www.mac-tv.deFernsehen fuer Apple-Anwender Tue, 06 Oct 2026 21:37:30 CESTmacOS 27.2 Beta 3: Neue Touch-Hinweise in Apps und Dock In macOS 27.2 Beta 3 wurden Funktionen zur Erkennung von Berührungsgesten in Fotos, Notizen, Safari und Quick Look entdeckt. Geteilte Videos zeigen zudem eine neue Animation für langes Drücken auf Dock-Symbole.

Aaron Perris fand die Hinweise in den vier Apple-Apps. Sie betreffen die Erkennung von Berührungen und Gesten. Welche Funktionen Nutzer damit künftig bedienen könnten, geht aus den Funden nicht hervor.

Beim längeren Drücken auf ein App-Symbol im Dock wird das Symbol etwas größer. Das zeigen Videos von @madeby_ldt und @craigapplecom. Der Effekt ähnelt dem langen Drücken auf eine App unter iOS oder iPadOS. Auf dem Mac erscheint die Animation auch beim Klicken und Gedrückthalten mit der Maus.

Beide Funde sind Hinweise auf mögliche Vorbereitungen für Touch-Bedienung. Sie bestätigen weder ein MacBook mit Touchscreen noch einen Termin für dessen Einführung.

Über das erwartete MacBook Pro mit OLED-Touchscreen und mögliche Anpassungen von macOS an Berührungen hatten wir bereits berichtet. Dazu zählen größere Bedienelemente und passende Optionen beim Antippen. Als möglicher Zeitraum für die Vorstellung gelten weiterhin Oktober oder November.

Quellen:
Aaron Perris
@madeby_ldt
@craigapplecom

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38055https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38055 image In macOS 27.2 Beta 3 wurden Funktionen zur Erkennung von Berührungsgesten in Fotos, Notizen, Safari und Quick Look entdeckt. Geteilte Videos zeigen zudem eine neue Animation für langes Drücken auf Dock-Symbole.

Aaron Perris fand die Hinweise in den vier Apple-Apps. Sie betreffen die Erkennung von Berührungen und Gesten. Welche Funktionen Nutzer damit künftig bedienen könnten, geht aus den Funden nicht hervor.

Beim längeren Drücken auf ein App-Symbol im Dock wird das Symbol etwas größer. Das zeigen Videos von @madeby_ldt und @craigapplecom. Der Effekt ähnelt dem langen Drücken auf eine App unter iOS oder iPadOS. Auf dem Mac erscheint die Animation auch beim Klicken und Gedrückthalten mit der Maus.

Beide Funde sind Hinweise auf mögliche Vorbereitungen für Touch-Bedienung. Sie bestätigen weder ein MacBook mit Touchscreen noch einen Termin für dessen Einführung.

Über das erwartete MacBook Pro mit OLED-Touchscreen und mögliche Anpassungen von macOS an Berührungen hatten wir bereits berichtet. Dazu zählen größere Bedienelemente und passende Optionen beim Antippen. Als möglicher Zeitraum für die Vorstellung gelten weiterhin Oktober oder November.

Quellen:
Aaron Perris
@madeby_ldt
@craigapplecom

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Tue, 06 Oct 2026 18:15:49 CESTMacBook Pro mit Touchscreen: Neue Details! Beim erwarteten MacBook Pro mit Touchscreen gibt es eine Details zur Gestaltung der Oberfläche von macOS speziell für dieses Modell.

macOS passt sich an Berührungen an

Nach Angaben von Bloomberg soll dafür sich die Bedienung von macOS anpassen. Tippt man etwa auf die Menüleiste, sollen die Bedienelemente größer werden. Berührt man eine Schaltfläche, soll macOS passende Bedienelemente speziell für die Touch-Bedienung einblenden.

OLED und Dynamic Island

Das Display soll von Mini-LED auf OLED wechseln. Darüber haben unter anderem Ming-Chi Kuo und Bloomberg berichtet. Es wäre der erste Mac mit OLED, nachdem Apple die Technik bereits bei iPhone, iPad und Apple Watch nutzt. Speziell die Tandem-OLED-Technik aus dem iPad Pro wäre plausibel.

Gegenüber den heutigen Displays verspricht OLED tiefere Schwarztöne und höhere Kontraste. Auch kräftigere Farben wären möglich.

Für die FaceTime-Kamera ist eine kleine Öffnung im Display vorgesehen. Sie soll die bisherige breite Notch ersetzen. Zusätzlich soll die vom iPhone bekannte Dynamic Island auf den Mac kommen. Dort könnte sie die Kameraöffnung optisch einbinden und etwa Live-Aktivitäten oder Mitteilungen anzeigen.

Über OLED-Touchscreens und eine mögliche Dynamic Island hatten wir bereits berichtet. Die aktuellen Angaben beschreiben nun genauer, wie sich macOS per Berührung bedienen lassen könnte.

Dünner und deutlich leichter

Auch das Gehäuse soll sich ändern. Laut Mark Gurman sollen die neuen Modelle deutlich leichter werden. Apple habe dafür kleinere Bauteile entwickelt und die Komponenten im Inneren neu angeordnet.

Zudem soll das MacBook Pro wieder dünner werden. Konkrete Maße fehlen bislang. Ebenso bleibt offen, ob Apple dafür Anschlüsse streicht.

2021 hatte Apple das Gehäuse dicker gestaltet und MagSafe, HDMI sowie den SD-Kartensteckplatz zurückgebracht. Die Modelle von 2016 bis 2020 hatten dagegen weitgehend auf USB-C gesetzt. Apple musste dann aber aufgrund anhaltender Kritik wieder weitere Schnittstellen einbauen.

Vorstellung im Herbst und möglicher Ultra-Name

Die neuen Modelle werden für Oktober oder November 2026 erwartet. Damit könnte Apple das MacBook Pro nach dem Update im März ein zweites Mal in diesem Jahr erneuern.

Gurman hat außerdem über den Namen MacBook Ultra spekuliert. Für diesen Namen gibt es keinerlei Leak. Bislang ist es eine reine Erfindung der Presse. Auch das angebliche iPhone Ultra hieß am Ende iPhone Duo.

Quellen:
Bloomberg
Ming-Chi Kuo

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38054https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38054 image Beim erwarteten MacBook Pro mit Touchscreen gibt es eine Details zur Gestaltung der Oberfläche von macOS speziell für dieses Modell.

macOS passt sich an Berührungen an

Nach Angaben von Bloomberg soll dafür sich die Bedienung von macOS anpassen. Tippt man etwa auf die Menüleiste, sollen die Bedienelemente größer werden. Berührt man eine Schaltfläche, soll macOS passende Bedienelemente speziell für die Touch-Bedienung einblenden.

OLED und Dynamic Island

Das Display soll von Mini-LED auf OLED wechseln. Darüber haben unter anderem Ming-Chi Kuo und Bloomberg berichtet. Es wäre der erste Mac mit OLED, nachdem Apple die Technik bereits bei iPhone, iPad und Apple Watch nutzt. Speziell die Tandem-OLED-Technik aus dem iPad Pro wäre plausibel.

Gegenüber den heutigen Displays verspricht OLED tiefere Schwarztöne und höhere Kontraste. Auch kräftigere Farben wären möglich.

Für die FaceTime-Kamera ist eine kleine Öffnung im Display vorgesehen. Sie soll die bisherige breite Notch ersetzen. Zusätzlich soll die vom iPhone bekannte Dynamic Island auf den Mac kommen. Dort könnte sie die Kameraöffnung optisch einbinden und etwa Live-Aktivitäten oder Mitteilungen anzeigen.

Über OLED-Touchscreens und eine mögliche Dynamic Island hatten wir bereits berichtet. Die aktuellen Angaben beschreiben nun genauer, wie sich macOS per Berührung bedienen lassen könnte.

Dünner und deutlich leichter

Auch das Gehäuse soll sich ändern. Laut Mark Gurman sollen die neuen Modelle deutlich leichter werden. Apple habe dafür kleinere Bauteile entwickelt und die Komponenten im Inneren neu angeordnet.

Zudem soll das MacBook Pro wieder dünner werden. Konkrete Maße fehlen bislang. Ebenso bleibt offen, ob Apple dafür Anschlüsse streicht.

2021 hatte Apple das Gehäuse dicker gestaltet und MagSafe, HDMI sowie den SD-Kartensteckplatz zurückgebracht. Die Modelle von 2016 bis 2020 hatten dagegen weitgehend auf USB-C gesetzt. Apple musste dann aber aufgrund anhaltender Kritik wieder weitere Schnittstellen einbauen.

Vorstellung im Herbst und möglicher Ultra-Name

Die neuen Modelle werden für Oktober oder November 2026 erwartet. Damit könnte Apple das MacBook Pro nach dem Update im März ein zweites Mal in diesem Jahr erneuern.

Gurman hat außerdem über den Namen MacBook Ultra spekuliert. Für diesen Namen gibt es keinerlei Leak. Bislang ist es eine reine Erfindung der Presse. Auch das angebliche iPhone Ultra hieß am Ende iPhone Duo.

Quellen:
Bloomberg
Ming-Chi Kuo

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Tue, 06 Oct 2026 16:45:50 CESTApple TV und HomePod: Beta-Code deutet neue Funktionen an Neue Funde in Apples Betaversionen 27.2 deuten auf HomePod-Surround mit Siri-Weiterleitung, HomeKit-Steuerungen in der Dynamic Island und zusätzliche Funktionen für Apple TV hin.

Im Code von audioOS 27.2 hat der Code-Forscher pdfu Hinweise darauf gefunden, dass Siri einen HomePod seinem Surround-System zuordnen kann. Dafür nutzt die Software laut dem Fund eine entsprechende Schnittstelle von HomeKit.

Ist ein HomePod Teil einer Heimkino-Gruppe mit einem geeigneten Apple TV, könnte er Siri-Anfragen über einen neuen Aktivierungsweg an die Streaming-Box weitergeben. Ein älterer, separater Weg zur Übertragung des Mikrofontons bleibt im Code enthalten.

Aaron Perris hat außerdem eine neue Methode in iOS 27.2 entdeckt. Sie verweist auf HomeKit-Steuerelemente in der Dynamic Island. Diese könnten für geeignete Smart-Home-Geräte in der Nähe erscheinen.

Nachrichten und Profile auf Apple TV

In tvOS 27.2 findet sich Berichten zufolge ein neuer Baustein für eine Siri-Oberfläche zu Nachrichten. Er könnte künftig Nachrichten eines verknüpften iPhones auf dem Apple TV anzeigen und Antworten vorschlagen. Der Fund zeigt noch nicht, ob oder wann die Funktion verfügbar wird.

tvOS 27.2 enthält zudem einen Schalter zur Verbesserung von Siri und Apple Intelligence. Der zugehörige Hinweis beschreibt eine Freigabe, mit der Apple Text- und Audiointeraktionen mit Siri, Diktat und Übersetzen sammeln und verwenden könnte.

Bei lokalen Apple-TV-Profilen deuten Codefunde von pdfu auf Figuren aus dem Apple-TV-Katalog als zusätzliche Profilbilder hin. Der zuständige Server liefert derzeit aber weiterhin nur Emojis. Mit iOS 27.2 und iPadOS 27.2 sollen Apple-TV-Profile erstmals auch auf iPhone und iPad verfügbar werden.

Bereits früher berichteten wir über Codehinweise auf Siri AI für eine kommende Apple TV 4K. Die aktuellen Funde liefern nun mögliche Details zum Zusammenspiel mit HomePod und iPhone.

Quellen:
Aaron Perris
pdfu – HomePod-Codefunde
pdfu – Apple-TV-Profile

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38053https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38053 image Neue Funde in Apples Betaversionen 27.2 deuten auf HomePod-Surround mit Siri-Weiterleitung, HomeKit-Steuerungen in der Dynamic Island und zusätzliche Funktionen für Apple TV hin.

Im Code von audioOS 27.2 hat der Code-Forscher pdfu Hinweise darauf gefunden, dass Siri einen HomePod seinem Surround-System zuordnen kann. Dafür nutzt die Software laut dem Fund eine entsprechende Schnittstelle von HomeKit.

Ist ein HomePod Teil einer Heimkino-Gruppe mit einem geeigneten Apple TV, könnte er Siri-Anfragen über einen neuen Aktivierungsweg an die Streaming-Box weitergeben. Ein älterer, separater Weg zur Übertragung des Mikrofontons bleibt im Code enthalten.

Aaron Perris hat außerdem eine neue Methode in iOS 27.2 entdeckt. Sie verweist auf HomeKit-Steuerelemente in der Dynamic Island. Diese könnten für geeignete Smart-Home-Geräte in der Nähe erscheinen.

Nachrichten und Profile auf Apple TV

In tvOS 27.2 findet sich Berichten zufolge ein neuer Baustein für eine Siri-Oberfläche zu Nachrichten. Er könnte künftig Nachrichten eines verknüpften iPhones auf dem Apple TV anzeigen und Antworten vorschlagen. Der Fund zeigt noch nicht, ob oder wann die Funktion verfügbar wird.

tvOS 27.2 enthält zudem einen Schalter zur Verbesserung von Siri und Apple Intelligence. Der zugehörige Hinweis beschreibt eine Freigabe, mit der Apple Text- und Audiointeraktionen mit Siri, Diktat und Übersetzen sammeln und verwenden könnte.

Bei lokalen Apple-TV-Profilen deuten Codefunde von pdfu auf Figuren aus dem Apple-TV-Katalog als zusätzliche Profilbilder hin. Der zuständige Server liefert derzeit aber weiterhin nur Emojis. Mit iOS 27.2 und iPadOS 27.2 sollen Apple-TV-Profile erstmals auch auf iPhone und iPad verfügbar werden.

Bereits früher berichteten wir über Codehinweise auf Siri AI für eine kommende Apple TV 4K. Die aktuellen Funde liefern nun mögliche Details zum Zusammenspiel mit HomePod und iPhone.

Quellen:
Aaron Perris
pdfu – HomePod-Codefunde
pdfu – Apple-TV-Profile

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Tue, 06 Oct 2026 15:45:33 CESTApple muss Masimo 184 Millionen Dollar Zinsen zahlen Ein US-Bundesrichter hat Apple im Patentstreit mit Masimo zu weiteren 184 Millionen US-Dollar Zinsen verpflichtet. Zusammen mit dem Schadenersatz von 634 Millionen Dollar steigt die Summe damit auf rund 818 Millionen Dollar.

Die rund 818 Millionen Dollar enthalten noch keine weiteren Zinsen, die nach dem Urteil bis zur Zahlung anfallen können.

Richter James V. Selna wies Apples Einwand zurück, die Zinsen würden Masimo einen ungerechtfertigten Vorteil verschaffen. Masimo hatte einen Zinssatz von sieben Prozent verlangt. Das hätte die Zinsrechnung auf 243 Millionen Dollar erhöht. Stattdessen legte der Richter Masimos eigene Kreditkosten zugrunde und berechnete die Zinsen mit jährlicher Aufzinsung.

Hintergrund ist ein Patentstreit um frühere Apple-Watch-Verkäufe. Eine Jury hatte Masimo im November 2025 Schadenersatz von 634 Millionen Dollar zugesprochen. Apple versuchte anschließend, den Betrag aufheben oder senken zu lassen. Der Richter bestätigte die Entscheidung im Juli. Das betroffene Patent lief bereits im Juni 2022 aus.

Quelle:
US-Bundesgericht, Beschluss im Verfahren Masimo gegen Apple

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38052https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38052 image Ein US-Bundesrichter hat Apple im Patentstreit mit Masimo zu weiteren 184 Millionen US-Dollar Zinsen verpflichtet. Zusammen mit dem Schadenersatz von 634 Millionen Dollar steigt die Summe damit auf rund 818 Millionen Dollar.

Die rund 818 Millionen Dollar enthalten noch keine weiteren Zinsen, die nach dem Urteil bis zur Zahlung anfallen können.

Richter James V. Selna wies Apples Einwand zurück, die Zinsen würden Masimo einen ungerechtfertigten Vorteil verschaffen. Masimo hatte einen Zinssatz von sieben Prozent verlangt. Das hätte die Zinsrechnung auf 243 Millionen Dollar erhöht. Stattdessen legte der Richter Masimos eigene Kreditkosten zugrunde und berechnete die Zinsen mit jährlicher Aufzinsung.

Hintergrund ist ein Patentstreit um frühere Apple-Watch-Verkäufe. Eine Jury hatte Masimo im November 2025 Schadenersatz von 634 Millionen Dollar zugesprochen. Apple versuchte anschließend, den Betrag aufheben oder senken zu lassen. Der Richter bestätigte die Entscheidung im Juli. Das betroffene Patent lief bereits im Juni 2022 aus.

Quelle:
US-Bundesgericht, Beschluss im Verfahren Masimo gegen Apple

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Tue, 06 Oct 2026 12:53:02 CEST★ Induktives Laden bei Apple: Was hinter MagSafe, Watch und Pencil steckt MagSafe, Apple Watch und bestimmte Modelle des Apple Pencil übertragen Energie ohne offene Ladekontakte. Dahinter steckt ein gemeinsames physikalisches Prinzip. Doch Apples Geräte unterscheiden sich beim Laden stärker, als ihre magnetischen Anschlüsse vermuten lassen.

Zwei Spulen übernehmen die Arbeit

Im Ladegerät fließt Wechselstrom durch eine Spule und erzeugt ein sich ständig änderndes Magnetfeld. Dieses Feld erzeugt in einer zweiten Spule im Gerät eine elektrische Spannung. Die Elektronik wandelt den empfangenen Wechselstrom in Gleichstrom um und steuert damit das Laden des Akkus.



Das ist elektromagnetische Induktion. Die Energie stammt also aus dem Netzteil, nicht aus den Magneten, die das Gerät festhalten. Beim Pencil liefert das iPad die Energie.

Für eine gute Übertragung müssen die Spulen nahe beieinanderliegen und passend ausgerichtet sein. Abstand, Winkel und Form der Spulen beeinflussen, wie effizient das System arbeitet. Die Gehäuse dürfen dazwischenliegen, offene elektrische Kontakte sind nicht nötig.

Auch die Steuerung gehört dazu. Beim Ladestandard Qi sendet das Smartphone Signale an die Ladestation. So kann es die Energiezufuhr beeinflussen und bei vollem Akku beenden.

MagSafe macht die Ausrichtung bequem

Beim iPhone richtet MagSafe den Ladepuck magnetisch aus. Das hilft, die Spulen in einer günstigen Position zu halten. Die Magnete sind somit mehr als eine Halterung: Sie unterstützen auch eine effiziente Energieübertragung.



Apples Idee wirkt inzwischen über die eigenen Produkte hinaus. Das Wireless Power Consortium entwickelte das magnetische Ladeprofil von Qi2 auf Grundlage der von Apple eingebrachten MagSafe-Technik. Qi2 überträgt damit ein zentrales Merkmal von MagSafe in einen gemeinsamen Standard.

Die Ladeleistung hängt jedoch vom gesamten Aufbau ab. Apple nennt beispielsweise für das iPhone 17 bis zu 25 Watt. Dafür braucht es einen geeigneten MagSafe-Puck und ein kompatibles Netzteil mit mindestens 30 Watt. Die Spitzenleistung liegt nicht während des gesamten Ladevorgangs an.

Ein kleines Detail kann helfen: Apple empfiehlt, zuerst den Puck mit Strom zu verbinden und dann das iPhone aufzulegen. So kann das Ladegerät die verfügbare Leistung prüfen.

Die Apple Watch braucht ihr eigenes Lademodul

Auch die Apple Watch lädt induktiv. Ihr magnetischer Puck richtet sich an der Gehäuserückseite aus. Apple beschreibt das System ausdrücklich als geschlossen und frei von offenen Kontakten.

Das gleiche physikalische Prinzip bedeutet allerdings keine freie Austauschbarkeit. Eine gewöhnliche Qi-Ladefläche für Smartphones kann die Apple Watch nicht laden. Eine Station für mehrere Geräte braucht deshalb einen eigenen Ladebereich für die Uhr.

Apple empfiehlt eigene Ladegeräte oder Zubehör mit der Kennzeichnung »Made for Apple Watch«. Für die höchste Ladegeschwindigkeit spielen das Watch-Modell, das Ladekabel und das Netzteil zusammen. Ein älteres Kabel kann langsamer laden.

Eine nützliche Diagnose bietet watchOS 26 oder neuer. Unter »Batterie« kann die Meldung »Langsames Ladegerät« erscheinen. Sie weist darauf hin, dass sich der Ladevorgang mit geeigneterem Zubehör beschleunigen ließe.

Beim Pencil bedeutet magnetisch nicht immer kabellos

Der Apple Pencil Pro und der Pencil der zweiten Generation laden am magnetischen Anschluss eines kompatiblen iPads. Der Platz zur Aufbewahrung dient zugleich als Ladestelle. Das iPad übernimmt hier die Rolle des Energiegebers.

Beim Apple Pencil mit USB-C sieht die Befestigung ähnlich aus, erfüllt aber eine andere Aufgabe. Er haftet magnetisch am iPad, wird dort jedoch nicht geladen. Zum Laden und Koppeln braucht er ein USB-C-Kabel.

Auch der Pencil der ersten Generation lädt über eine Kabel- beziehungsweise Steckverbindung. Je nach iPad ist dafür ein Adapter nötig. Wer einen Pencil kauft, sollte deshalb die genaue Modellbezeichnung und die iPad-Kompatibilität prüfen.

Wärme setzt der Bequemlichkeit Grenzen

Bei der Energieübertragung entstehen Verluste, unter anderem als Wärme. Apple weist darauf hin, dass kabelloses Laden mehr Strom verbrauchen kann als Laden per Kabel. Die magnetische Ausrichtung hilft, die Übertragung zu verbessern, beseitigt die Verluste aber nicht vollständig.



Wird der iPhone-Akku zu warm, kann die Software das Laden oberhalb von 80 Prozent unterbrechen. Eine Ladepause ist daher nicht automatisch ein Defekt.

Induktives Laden verbindet Technik mit einem angenehmen Handgriff: auflegen oder andocken. Entscheidend bleibt das passende Zusammenspiel aus Gerät, Ladezubehör und Stromquelle.

Quellen:
WPC: Qi-Technik
WPC: Qi2 und MagSafe
Apple: MagSafe
Apple: Watch-Ladetempo
Apple: Pencil-Modelle

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38051https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38051 image MagSafe, Apple Watch und bestimmte Modelle des Apple Pencil übertragen Energie ohne offene Ladekontakte. Dahinter steckt ein gemeinsames physikalisches Prinzip. Doch Apples Geräte unterscheiden sich beim Laden stärker, als ihre magnetischen Anschlüsse vermuten lassen.

Zwei Spulen übernehmen die Arbeit

Im Ladegerät fließt Wechselstrom durch eine Spule und erzeugt ein sich ständig änderndes Magnetfeld. Dieses Feld erzeugt in einer zweiten Spule im Gerät eine elektrische Spannung. Die Elektronik wandelt den empfangenen Wechselstrom in Gleichstrom um und steuert damit das Laden des Akkus.



Das ist elektromagnetische Induktion. Die Energie stammt also aus dem Netzteil, nicht aus den Magneten, die das Gerät festhalten. Beim Pencil liefert das iPad die Energie.

Für eine gute Übertragung müssen die Spulen nahe beieinanderliegen und passend ausgerichtet sein. Abstand, Winkel und Form der Spulen beeinflussen, wie effizient das System arbeitet. Die Gehäuse dürfen dazwischenliegen, offene elektrische Kontakte sind nicht nötig.

Auch die Steuerung gehört dazu. Beim Ladestandard Qi sendet das Smartphone Signale an die Ladestation. So kann es die Energiezufuhr beeinflussen und bei vollem Akku beenden.

MagSafe macht die Ausrichtung bequem

Beim iPhone richtet MagSafe den Ladepuck magnetisch aus. Das hilft, die Spulen in einer günstigen Position zu halten. Die Magnete sind somit mehr als eine Halterung: Sie unterstützen auch eine effiziente Energieübertragung.



Apples Idee wirkt inzwischen über die eigenen Produkte hinaus. Das Wireless Power Consortium entwickelte das magnetische Ladeprofil von Qi2 auf Grundlage der von Apple eingebrachten MagSafe-Technik. Qi2 überträgt damit ein zentrales Merkmal von MagSafe in einen gemeinsamen Standard.

Die Ladeleistung hängt jedoch vom gesamten Aufbau ab. Apple nennt beispielsweise für das iPhone 17 bis zu 25 Watt. Dafür braucht es einen geeigneten MagSafe-Puck und ein kompatibles Netzteil mit mindestens 30 Watt. Die Spitzenleistung liegt nicht während des gesamten Ladevorgangs an.

Ein kleines Detail kann helfen: Apple empfiehlt, zuerst den Puck mit Strom zu verbinden und dann das iPhone aufzulegen. So kann das Ladegerät die verfügbare Leistung prüfen.

Die Apple Watch braucht ihr eigenes Lademodul

Auch die Apple Watch lädt induktiv. Ihr magnetischer Puck richtet sich an der Gehäuserückseite aus. Apple beschreibt das System ausdrücklich als geschlossen und frei von offenen Kontakten.

Das gleiche physikalische Prinzip bedeutet allerdings keine freie Austauschbarkeit. Eine gewöhnliche Qi-Ladefläche für Smartphones kann die Apple Watch nicht laden. Eine Station für mehrere Geräte braucht deshalb einen eigenen Ladebereich für die Uhr.

Apple empfiehlt eigene Ladegeräte oder Zubehör mit der Kennzeichnung »Made for Apple Watch«. Für die höchste Ladegeschwindigkeit spielen das Watch-Modell, das Ladekabel und das Netzteil zusammen. Ein älteres Kabel kann langsamer laden.

Eine nützliche Diagnose bietet watchOS 26 oder neuer. Unter »Batterie« kann die Meldung »Langsames Ladegerät« erscheinen. Sie weist darauf hin, dass sich der Ladevorgang mit geeigneterem Zubehör beschleunigen ließe.

Beim Pencil bedeutet magnetisch nicht immer kabellos

Der Apple Pencil Pro und der Pencil der zweiten Generation laden am magnetischen Anschluss eines kompatiblen iPads. Der Platz zur Aufbewahrung dient zugleich als Ladestelle. Das iPad übernimmt hier die Rolle des Energiegebers.

Beim Apple Pencil mit USB-C sieht die Befestigung ähnlich aus, erfüllt aber eine andere Aufgabe. Er haftet magnetisch am iPad, wird dort jedoch nicht geladen. Zum Laden und Koppeln braucht er ein USB-C-Kabel.

Auch der Pencil der ersten Generation lädt über eine Kabel- beziehungsweise Steckverbindung. Je nach iPad ist dafür ein Adapter nötig. Wer einen Pencil kauft, sollte deshalb die genaue Modellbezeichnung und die iPad-Kompatibilität prüfen.

Wärme setzt der Bequemlichkeit Grenzen

Bei der Energieübertragung entstehen Verluste, unter anderem als Wärme. Apple weist darauf hin, dass kabelloses Laden mehr Strom verbrauchen kann als Laden per Kabel. Die magnetische Ausrichtung hilft, die Übertragung zu verbessern, beseitigt die Verluste aber nicht vollständig.



Wird der iPhone-Akku zu warm, kann die Software das Laden oberhalb von 80 Prozent unterbrechen. Eine Ladepause ist daher nicht automatisch ein Defekt.

Induktives Laden verbindet Technik mit einem angenehmen Handgriff: auflegen oder andocken. Entscheidend bleibt das passende Zusammenspiel aus Gerät, Ladezubehör und Stromquelle.

Quellen:
WPC: Qi-Technik
WPC: Qi2 und MagSafe
Apple: MagSafe
Apple: Watch-Ladetempo
Apple: Pencil-Modelle

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Tue, 06 Oct 2026 12:32:40 CESTRemoveMacAI: Auch Siri und weitere Mac-Funktionen betroffen RemoveMacAI schaltet laut Entwickler nicht nur Apple Intelligence ab: Auch Siri, die Kurzbefehle-Aktion für Apples lokale Modelle und weitere Systemfunktionen können danach nicht mehr genutzt werden.

Die Projektbeschreibung von Om Lahore nennt Siri einschließlich „Hey Siri“ und des Menüleistensymbols. Ebenfalls deaktiviert werden demnach unter anderem Zusammenfassungen in Mail, Nachrichten, Safari, Notizen und Mitteilungen. Hinzu kommen intelligente Antwortvorschläge in Mail, Textvorhersagen während des Schreibens und Spatial Photos.

Betroffen sein können außerdem Apps, die Apples Framework für lokale KI-Modelle verwenden. Der Entwickler nennt auch Visual Intelligence, die entsprechende Aktion in Kurzbefehle und die Bearbeitung per natürlicher Sprache im Kalender. RemoveMacAI entfernt neben den grundlegenden Apple-Intelligence-Modellen weitere Dateien, etwa für Bildgenerierung, Genmoji, die Fotobereinigung und Xcodes Codevervollständigung.

Über das Entfernen der Modelle und den möglichen Gewinn von etwa zwölf Gigabyte Speicherplatz hatten wir bereits berichtet. Die nun genauer benannten Folgen betreffen damit mehr als die zuvor genannten Schreib- und Bildfunktionen. Diktat bleibt nach Angaben des Entwicklers verfügbar; die Änderungen lassen sich rückgängig machen.

Ein weiterer Punkt ist die Haltbarkeit des Eingriffs: Künftige macOS-Updates könnten die von RemoveMacAI genutzten Mechanismen ändern. Dann könnten Teile des Werkzeugs nicht mehr funktionieren oder unerwartete Probleme auftreten. Auch spätere Auswirkungen auf macOS und Apps von Drittanbietern sind derzeit nicht absehbar.

Quelle:
Om Lahore: RemoveMacAI auf GitHub

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38050https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38050 image RemoveMacAI schaltet laut Entwickler nicht nur Apple Intelligence ab: Auch Siri, die Kurzbefehle-Aktion für Apples lokale Modelle und weitere Systemfunktionen können danach nicht mehr genutzt werden.

Die Projektbeschreibung von Om Lahore nennt Siri einschließlich „Hey Siri“ und des Menüleistensymbols. Ebenfalls deaktiviert werden demnach unter anderem Zusammenfassungen in Mail, Nachrichten, Safari, Notizen und Mitteilungen. Hinzu kommen intelligente Antwortvorschläge in Mail, Textvorhersagen während des Schreibens und Spatial Photos.

Betroffen sein können außerdem Apps, die Apples Framework für lokale KI-Modelle verwenden. Der Entwickler nennt auch Visual Intelligence, die entsprechende Aktion in Kurzbefehle und die Bearbeitung per natürlicher Sprache im Kalender. RemoveMacAI entfernt neben den grundlegenden Apple-Intelligence-Modellen weitere Dateien, etwa für Bildgenerierung, Genmoji, die Fotobereinigung und Xcodes Codevervollständigung.

Über das Entfernen der Modelle und den möglichen Gewinn von etwa zwölf Gigabyte Speicherplatz hatten wir bereits berichtet. Die nun genauer benannten Folgen betreffen damit mehr als die zuvor genannten Schreib- und Bildfunktionen. Diktat bleibt nach Angaben des Entwicklers verfügbar; die Änderungen lassen sich rückgängig machen.

Ein weiterer Punkt ist die Haltbarkeit des Eingriffs: Künftige macOS-Updates könnten die von RemoveMacAI genutzten Mechanismen ändern. Dann könnten Teile des Werkzeugs nicht mehr funktionieren oder unerwartete Probleme auftreten. Auch spätere Auswirkungen auf macOS und Apps von Drittanbietern sind derzeit nicht absehbar.

Quelle:
Om Lahore: RemoveMacAI auf GitHub

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Tue, 06 Oct 2026 12:32:09 CESTiCloud+: Bis zu zehn Mail-Adressen pro eigener Domain Mit iCloud+ lassen sich nun bis zu zehn personalisierte Mail-Adressen pro eigener Domain einrichten – zuvor waren es drei.

Die höhere Grenze betrifft die Adressen innerhalb einer Domain. Die Zahl der eigenen Domains bleibt nach den vorliegenden Angaben bei fünf.

Apples englischsprachige Supportseite nennt bereits die Obergrenze von zehn Adressen pro Domain. Wird eine Domain mit anderen Personen geteilt, kann jede teilnehmende Person bis zu zehn eigene Adressen dafür nutzen.

Eine anderslautende Meldung spricht von zehn einrichtbaren Domains. Das widerspricht der Unterscheidung zwischen der Zahl der Domains und der Zahl der Adressen pro Domain.

Quelle:
Apple Support

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38049https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38049 image Mit iCloud+ lassen sich nun bis zu zehn personalisierte Mail-Adressen pro eigener Domain einrichten – zuvor waren es drei.

Die höhere Grenze betrifft die Adressen innerhalb einer Domain. Die Zahl der eigenen Domains bleibt nach den vorliegenden Angaben bei fünf.

Apples englischsprachige Supportseite nennt bereits die Obergrenze von zehn Adressen pro Domain. Wird eine Domain mit anderen Personen geteilt, kann jede teilnehmende Person bis zu zehn eigene Adressen dafür nutzen.

Eine anderslautende Meldung spricht von zehn einrichtbaren Domains. Das widerspricht der Unterscheidung zwischen der Zahl der Domains und der Zahl der Adressen pro Domain.

Quelle:
Apple Support

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Tue, 06 Oct 2026 11:04:15 CESTApple: Weitere Produktankündigungen Ende Oktober? Apple könnte in der letzten Oktoberwoche eine weitere Runde neuer Produkte ankündigen, zusätzlich zum (noch spekulativen) Event am 13. Oktober, berichtet MacRumors.

MacRumors beruft sich auf mehrere mit der Sache vertraute Quellen. Der Bericht nennt weder einen konkreten Tag noch die geplanten Produkte. Auch das Ankündigungsformat bleibt offen.

Möglicherweise wird das MacBook Ultra in der letzten Oktoberwoche vorgestellt. Das Notebook mit OLED-Touchdisplay könnte demnach erst im November verfügbar sein. Auch ein OLED-iPad mini und ein iMac mit M6 gelten als mögliche Kandidaten. MacRumors ordnet diese Geräte der zusätzlichen Ankündigungsrunde jedoch nicht ausdrücklich zu.

Über das OLED-Notebook, ein neues iPad mini und einen iMac mit M6 haben wir bereits berichtet. Neu ist vor allem das mögliche Zeitfenster für eine weitere Runde von Ankündigungen.

Quelle:
MacRumors

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38048https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38048 image Apple könnte in der letzten Oktoberwoche eine weitere Runde neuer Produkte ankündigen, zusätzlich zum (noch spekulativen) Event am 13. Oktober, berichtet MacRumors.

MacRumors beruft sich auf mehrere mit der Sache vertraute Quellen. Der Bericht nennt weder einen konkreten Tag noch die geplanten Produkte. Auch das Ankündigungsformat bleibt offen.

Möglicherweise wird das MacBook Ultra in der letzten Oktoberwoche vorgestellt. Das Notebook mit OLED-Touchdisplay könnte demnach erst im November verfügbar sein. Auch ein OLED-iPad mini und ein iMac mit M6 gelten als mögliche Kandidaten. MacRumors ordnet diese Geräte der zusätzlichen Ankündigungsrunde jedoch nicht ausdrücklich zu.

Über das OLED-Notebook, ein neues iPad mini und einen iMac mit M6 haben wir bereits berichtet. Neu ist vor allem das mögliche Zeitfenster für eine weitere Runde von Ankündigungen.

Quelle:
MacRumors

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Mon, 05 Oct 2026 23:08:06 CESTRemoveMacAI entfernt Apple-Intelligence-Modelle unter macOS 27 Der Entwickler Om Lahore hat RemoveMacAI veröffentlicht: Das Kommandozeilenwerkzeug entfernt unter macOS 27 heruntergeladene Apple-Intelligence-Modelle und verhindert neue Downloads.

Das Werkzeug schaltet zugleich Apple Intelligence ab. Dafür verwendet es nach Angaben des Entwicklers ein Konfigurationsprofil. Versuche, die entfernten Modelle erneut zu laden, leitet es an einen geschlossenen lokalen Port um. Der System Integrity Protection muss dafür nicht deaktiviert werden.

Om Lahore beziffert den freigebbaren Speicherplatz auf etwa zwölf Gigabyte. Je nach Mac und vorhandenen Modellen kann der Wert höher ausfallen. Die Kategorie „Apple Intelligence“ in der macOS-Speicheranzeige zeigt jedoch nicht zwingend den Platzbedarf der Modelle allein.

Mit RemoveMacAI entfallen unter anderem KI-Funktionen von Siri, die Schreibwerkzeuge, Genmoji, Image Playground und die ChatGPT-Integration. Diktat bleibt verfügbar. Mit einem Rückgängig-Befehl lassen sich die KI-Funktionen wiederherstellen.

Über hohe angezeigte Speicherwerte und den fehlenden zentralen Ausschalter unter macOS 27 hatten wir bereits berichtet. RemoveMacAI bietet nun einen anderen Weg: Das Werkzeug entfernt die Modelle und unterbindet ihren erneuten Download.

Eine Einschränkung betrifft das Konfigurationsprofil. Einige seiner Schlüssel gelten seit macOS 26.4 als veraltet. Unter macOS 27.0.1 funktionieren sie laut den aktuellen Berichten noch; eine spätere Version könnte das ändern.

Quellen:
Om Lahore – RemoveMacAI auf GitHub
Om Lahore – Erläuterung auf Reddit

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38047https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38047 image Der Entwickler Om Lahore hat RemoveMacAI veröffentlicht: Das Kommandozeilenwerkzeug entfernt unter macOS 27 heruntergeladene Apple-Intelligence-Modelle und verhindert neue Downloads.

Das Werkzeug schaltet zugleich Apple Intelligence ab. Dafür verwendet es nach Angaben des Entwicklers ein Konfigurationsprofil. Versuche, die entfernten Modelle erneut zu laden, leitet es an einen geschlossenen lokalen Port um. Der System Integrity Protection muss dafür nicht deaktiviert werden.

Om Lahore beziffert den freigebbaren Speicherplatz auf etwa zwölf Gigabyte. Je nach Mac und vorhandenen Modellen kann der Wert höher ausfallen. Die Kategorie „Apple Intelligence“ in der macOS-Speicheranzeige zeigt jedoch nicht zwingend den Platzbedarf der Modelle allein.

Mit RemoveMacAI entfallen unter anderem KI-Funktionen von Siri, die Schreibwerkzeuge, Genmoji, Image Playground und die ChatGPT-Integration. Diktat bleibt verfügbar. Mit einem Rückgängig-Befehl lassen sich die KI-Funktionen wiederherstellen.

Über hohe angezeigte Speicherwerte und den fehlenden zentralen Ausschalter unter macOS 27 hatten wir bereits berichtet. RemoveMacAI bietet nun einen anderen Weg: Das Werkzeug entfernt die Modelle und unterbindet ihren erneuten Download.

Eine Einschränkung betrifft das Konfigurationsprofil. Einige seiner Schlüssel gelten seit macOS 26.4 als veraltet. Unter macOS 27.0.1 funktionieren sie laut den aktuellen Berichten noch; eine spätere Version könnte das ändern.

Quellen:
Om Lahore – RemoveMacAI auf GitHub
Om Lahore – Erläuterung auf Reddit

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Mon, 05 Oct 2026 23:07:25 CESTOpenAI: Unsichtbare Wasserzeichen für ChatGPT und Codex in der EU OpenAI will geeignete ChatGPT- und Codex-Texte in der EU in den kommenden Wochen unsichtbar markieren; API-Kunden können die Funktion für ausgewählte Modelle weltweit optional aktivieren.

OpenAI hat sein Textwasserzeichen-System textGrain vorgestellt. Es fügt ein verborgenes statistisches Signal in die Wortwahl generierter Texte ein. Bei API-Modellen bleibt die Kennzeichnung zunächst standardmäßig ausgeschaltet.

Den zugehörigen Detektor stellt OpenAI anfangs nur ausgewählten Forschenden und Fachorganisationen zur Verfügung. Er soll erkennen, ob ein untersuchter Text ein OpenAI-Wasserzeichen enthält.

Die Erkennung hat Grenzen. Nach Angaben von OpenAI kann der Detektor Markierungen übersehen und unmarkierte Texte fälschlich als markiert einstufen. Kurze Passagen und mathematische Inhalte sind besonders schwierig zu prüfen.

Auch Bearbeitungen schwächen das Signal. In OpenAIs Tests mit Texten von 400 Token sank die Erkennungsrate von etwa 92 auf 66 Prozent, wenn zehn Prozent der Wörter durch Synonyme ersetzt wurden. Bei 25 Prozent ersetzter Wörter fiel sie auf 17 Prozent.

Ein erkanntes Wasserzeichen zeigt nicht, wie viel ein Mensch zum Text beigetragen hat. Umgekehrt beweist ein fehlender Treffer nicht, dass ein Mensch den Text geschrieben hat. OpenAI plant, textGrain als Open Source verfügbar zu machen.

Quellen:
OpenAI – EU Text Provenance
OpenAI – Technischer Bericht zu textGrain

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38046https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38046 image OpenAI will geeignete ChatGPT- und Codex-Texte in der EU in den kommenden Wochen unsichtbar markieren; API-Kunden können die Funktion für ausgewählte Modelle weltweit optional aktivieren.

OpenAI hat sein Textwasserzeichen-System textGrain vorgestellt. Es fügt ein verborgenes statistisches Signal in die Wortwahl generierter Texte ein. Bei API-Modellen bleibt die Kennzeichnung zunächst standardmäßig ausgeschaltet.

Den zugehörigen Detektor stellt OpenAI anfangs nur ausgewählten Forschenden und Fachorganisationen zur Verfügung. Er soll erkennen, ob ein untersuchter Text ein OpenAI-Wasserzeichen enthält.

Die Erkennung hat Grenzen. Nach Angaben von OpenAI kann der Detektor Markierungen übersehen und unmarkierte Texte fälschlich als markiert einstufen. Kurze Passagen und mathematische Inhalte sind besonders schwierig zu prüfen.

Auch Bearbeitungen schwächen das Signal. In OpenAIs Tests mit Texten von 400 Token sank die Erkennungsrate von etwa 92 auf 66 Prozent, wenn zehn Prozent der Wörter durch Synonyme ersetzt wurden. Bei 25 Prozent ersetzter Wörter fiel sie auf 17 Prozent.

Ein erkanntes Wasserzeichen zeigt nicht, wie viel ein Mensch zum Text beigetragen hat. Umgekehrt beweist ein fehlender Treffer nicht, dass ein Mensch den Text geschrieben hat. OpenAI plant, textGrain als Open Source verfügbar zu machen.

Quellen:
OpenAI – EU Text Provenance
OpenAI – Technischer Bericht zu textGrain

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Mon, 05 Oct 2026 17:32:02 CESTSiri AI auf iPhone und iPad: Gurman erwartet Monate Wartezeit in der EU Siri AI könnte auf iPhone und iPad in der EU noch ungefähr fünf Monate fehlen – und selbst das wäre nach Mark Gurmans Einschätzung der bestmögliche Fall.

Die Schätzung stammt von Mark Gurman. Er hält eine Verzögerung von ungefähr fünf Monaten für den bestmöglichen Fall. Es könnte auch länger dauern. Gurman bringt die Wartezeit mit Apples Verhandlungen über die Einhaltung der EU-Digitalregeln in Verbindung.

Außerdem vermutet Gurman eine Strategie hinter der Verzögerung: Apple könnte darauf setzen, dass unzufriedene Kunden Druck auf die Europäische Kommission ausüben. Das ist seine Einschätzung, keine bekannte Erklärung Apples.

Dass Siri AI in der EU zunächst nicht auf iPhone und iPad verfügbar ist, war bereits bekannt. Auf dem Mac können Nutzer in der EU die Funktion verwenden. Die neue Schätzung betrifft die Dauer der Einschränkung auf iPhone und iPad. Sie ist nicht mit der bereits beschriebenen Warteliste für die Freischaltung von Siri AI gleichzusetzen.

Quelle:
Mark Gurman, Bloomberg Power On

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38045https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38045 image Siri AI könnte auf iPhone und iPad in der EU noch ungefähr fünf Monate fehlen – und selbst das wäre nach Mark Gurmans Einschätzung der bestmögliche Fall.

Die Schätzung stammt von Mark Gurman. Er hält eine Verzögerung von ungefähr fünf Monaten für den bestmöglichen Fall. Es könnte auch länger dauern. Gurman bringt die Wartezeit mit Apples Verhandlungen über die Einhaltung der EU-Digitalregeln in Verbindung.

Außerdem vermutet Gurman eine Strategie hinter der Verzögerung: Apple könnte darauf setzen, dass unzufriedene Kunden Druck auf die Europäische Kommission ausüben. Das ist seine Einschätzung, keine bekannte Erklärung Apples.

Dass Siri AI in der EU zunächst nicht auf iPhone und iPad verfügbar ist, war bereits bekannt. Auf dem Mac können Nutzer in der EU die Funktion verwenden. Die neue Schätzung betrifft die Dauer der Einschränkung auf iPhone und iPad. Sie ist nicht mit der bereits beschriebenen Warteliste für die Freischaltung von Siri AI gleichzusetzen.

Quelle:
Mark Gurman, Bloomberg Power On

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Mon, 05 Oct 2026 17:20:44 CESTMeta Muse: Hinweise auf stündliche Profile über das Umfeld der Nutzer Meta Muse sollte stündlich Informationen für detaillierte Profile über Personen im Umfeld eines Nutzers zusammentragen, berichtet Wired unter Berufung auf einen Sicherheitsforscher.

Wired berichtet unter Berufung auf den Sicherheitsforscher Karan Joshi über entsprechende Anweisungen an den KI-Agenten. Demnach sollte Muse für jede Person im Leben eines Nutzers eine eigene Seite anlegen. Genannt werden Familie, Partner, Freunde und Kollegen. Auch Wohnort, Tätigkeit, wichtige Termine und gemeinsame Erlebnisse sollten in die Profile einfließen. Die Angaben beschreiben eine vorgesehene Funktion; sie belegen nicht, dass Muse diese Profile bei allen Nutzern tatsächlich erstellt hat.

Apple hatte bereits zusätzliche Kontrollen für den vollständigen Festplattenzugriff auf dem Mac angekündigt. Über diese Pläne haben wir berichtet. Künftig soll die weitreichende Freigabe nur nach einer besonders ausdrücklichen Nutzeraktion möglich sein. Apple begründet den Schritt unter anderem mit den wachsenden Risiken autonomer KI-Agenten. Wie die neuen Kontrollen genau aussehen werden, ist noch offen.

Quellen:
Karan Joshi
Wired
Apple Developer News

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38044https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38044 image Meta Muse sollte stündlich Informationen für detaillierte Profile über Personen im Umfeld eines Nutzers zusammentragen, berichtet Wired unter Berufung auf einen Sicherheitsforscher.

Wired berichtet unter Berufung auf den Sicherheitsforscher Karan Joshi über entsprechende Anweisungen an den KI-Agenten. Demnach sollte Muse für jede Person im Leben eines Nutzers eine eigene Seite anlegen. Genannt werden Familie, Partner, Freunde und Kollegen. Auch Wohnort, Tätigkeit, wichtige Termine und gemeinsame Erlebnisse sollten in die Profile einfließen. Die Angaben beschreiben eine vorgesehene Funktion; sie belegen nicht, dass Muse diese Profile bei allen Nutzern tatsächlich erstellt hat.

Apple hatte bereits zusätzliche Kontrollen für den vollständigen Festplattenzugriff auf dem Mac angekündigt. Über diese Pläne haben wir berichtet. Künftig soll die weitreichende Freigabe nur nach einer besonders ausdrücklichen Nutzeraktion möglich sein. Apple begründet den Schritt unter anderem mit den wachsenden Risiken autonomer KI-Agenten. Wie die neuen Kontrollen genau aussehen werden, ist noch offen.

Quellen:
Karan Joshi
Wired
Apple Developer News

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Mon, 05 Oct 2026 17:19:55 CESTApple-Event am 13. Oktober: Drei Home-Geräte sollen vorgestellt werden Apple will bei seinem geplanten Event am 13. Oktober einen Home Hub mit Display, einen neuen HomePod mini und ein aktualisiertes Apple TV vorstellen. Das berichtet Mark Gurman.

Gurman nennt die drei geplanten Vorstellungen in seinem Newsletter Power On ausdrücklich als Anlass für das Event. Siri AI soll bei allen drei Geräten eine zentrale Rolle spielen. Wie Apple die Veranstaltung gestalten will, bleibt offen.

Der 13. Oktober war als möglicher Vorstellungstermin für die Geräte bereits bekannt. Unser jüngster Bericht nannte zudem ein geplantes Event an diesem Tag. Ob Apple die Geräte auch im Rahmen dieser Veranstaltung zeigen würde, blieb darin noch offen.

Quelle:
Mark Gurman, Bloomberg Power On

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38043https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38043 image Apple will bei seinem geplanten Event am 13. Oktober einen Home Hub mit Display, einen neuen HomePod mini und ein aktualisiertes Apple TV vorstellen. Das berichtet Mark Gurman.

Gurman nennt die drei geplanten Vorstellungen in seinem Newsletter Power On ausdrücklich als Anlass für das Event. Siri AI soll bei allen drei Geräten eine zentrale Rolle spielen. Wie Apple die Veranstaltung gestalten will, bleibt offen.

Der 13. Oktober war als möglicher Vorstellungstermin für die Geräte bereits bekannt. Unser jüngster Bericht nannte zudem ein geplantes Event an diesem Tag. Ob Apple die Geräte auch im Rahmen dieser Veranstaltung zeigen würde, blieb darin noch offen.

Quelle:
Mark Gurman, Bloomberg Power On

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Mon, 05 Oct 2026 15:52:02 CESTJohn Ternus und Tim Cook erinnern an Steve Jobs Zum 15. Todestag von Steve Jobs haben John Ternus und Tim Cook auf X an ihn erinnert. Ternus schrieb, Jobs’ Sorgfalt für Details, Erfahrungen und Menschen leite Apples Arbeit weiterhin.

Ternus schrieb auf X: „The way Steve taught us to care about every detail, every experience, every person, still guides our work today. Forever grateful.“ Auf Deutsch: Steve habe ihnen beigebracht, auf jedes Detail, jede Erfahrung und jeden Menschen zu achten. Das leite ihre Arbeit bis heute. Dafür sei er für immer dankbar.

Auch Tim Cook erinnerte auf X an Jobs. Er schrieb, Jobs habe die Welt und viele Leben verändert, darunter sein eigenes. Jobs lebe in dem weiter, was er geschaffen habe, und in den Menschen, die er inspiriert habe. »There are people who leave a mark on the world, and then there are people who change it entirely. Steve changed the world and so many lives in the process. He certainly changed my life forever. His spirit lives on in everything he created and everyone he inspired.«

In unserem Filmarchiv finden sich viele Sendungen über Stebe Jobs, mit vielen schönen und interessanten Anekdoten.

Quellen:
John Ternus auf X
Tim Cook auf X

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38042https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38042 image Zum 15. Todestag von Steve Jobs haben John Ternus und Tim Cook auf X an ihn erinnert. Ternus schrieb, Jobs’ Sorgfalt für Details, Erfahrungen und Menschen leite Apples Arbeit weiterhin.

Ternus schrieb auf X: „The way Steve taught us to care about every detail, every experience, every person, still guides our work today. Forever grateful.“ Auf Deutsch: Steve habe ihnen beigebracht, auf jedes Detail, jede Erfahrung und jeden Menschen zu achten. Das leite ihre Arbeit bis heute. Dafür sei er für immer dankbar.

Auch Tim Cook erinnerte auf X an Jobs. Er schrieb, Jobs habe die Welt und viele Leben verändert, darunter sein eigenes. Jobs lebe in dem weiter, was er geschaffen habe, und in den Menschen, die er inspiriert habe. »There are people who leave a mark on the world, and then there are people who change it entirely. Steve changed the world and so many lives in the process. He certainly changed my life forever. His spirit lives on in everything he created and everyone he inspired.«

In unserem Filmarchiv finden sich viele Sendungen über Stebe Jobs, mit vielen schönen und interessanten Anekdoten.

Quellen:
John Ternus auf X
Tim Cook auf X

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Mon, 05 Oct 2026 13:34:18 CESTApple plant laut Gurman ein Event am 13. Oktober Apple plant laut Mark Gurman für den 13. Oktober ausdrücklich ein Event. Was für eine Veranstaltung das wird, bleibt offen.

Gurman hatte vergangene Woche berichtet, dass Apple an diesem Tag einen Home Hub, einen neuen HomePod mini und einen neuen Apple TV 4K vorstellen könnte. In seinem Newsletter Power On nennt er nun ausdrücklich ein Event.

Ob Apple die Geräte bei der Veranstaltung tatsächlich zeigt, ist damit noch nicht geklärt. Auch zu Format und Ablauf des Events sowie zu einem möglichen Verkaufsstart liegen keine Angaben vor.

Quelle:
Mark Gurman, Bloomberg Power On

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38041https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38041 image Apple plant laut Mark Gurman für den 13. Oktober ausdrücklich ein Event. Was für eine Veranstaltung das wird, bleibt offen.

Gurman hatte vergangene Woche berichtet, dass Apple an diesem Tag einen Home Hub, einen neuen HomePod mini und einen neuen Apple TV 4K vorstellen könnte. In seinem Newsletter Power On nennt er nun ausdrücklich ein Event.

Ob Apple die Geräte bei der Veranstaltung tatsächlich zeigt, ist damit noch nicht geklärt. Auch zu Format und Ablauf des Events sowie zu einem möglichen Verkaufsstart liegen keine Angaben vor.

Quelle:
Mark Gurman, Bloomberg Power On

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Mon, 05 Oct 2026 09:46:19 CESTApple: Ternus setzt bei Finanzen und Lieferketten auf Parekh und Khan Apple-Chef John Ternus will Finanz- und Lieferkettenthemen laut Bloomberg stärker CFO Kevan Parekh und COO Sabih Khan überlassen.

Ternus arbeitet dem Bericht zufolge zugleich enger mit Hardware-Chef Johny Srouji und Engineering-Leiter Tom Marieb zusammen. Bei einer internen Mitteilung soll Ternus erläutert haben, dass er mit Tim Cook über seine Stärken gesprochen habe. Diese sehe er im Hardwarebereich.

Über Ternus’ regelmäßige Arbeit mit Apples Designteams hatten wir bereits berichtet. Neu ist nun der genauere Blick auf die Aufgabenverteilung: Parekh und Khan übernehmen stärker die Finanz- und Lieferkettenthemen, während Ternus die Zusammenarbeit mit der Hardwareentwicklung vertieft.

Quelle:
Bloomberg, Mark Gurman

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38039https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38039 image Apple-Chef John Ternus will Finanz- und Lieferkettenthemen laut Bloomberg stärker CFO Kevan Parekh und COO Sabih Khan überlassen.

Ternus arbeitet dem Bericht zufolge zugleich enger mit Hardware-Chef Johny Srouji und Engineering-Leiter Tom Marieb zusammen. Bei einer internen Mitteilung soll Ternus erläutert haben, dass er mit Tim Cook über seine Stärken gesprochen habe. Diese sehe er im Hardwarebereich.

Über Ternus’ regelmäßige Arbeit mit Apples Designteams hatten wir bereits berichtet. Neu ist nun der genauere Blick auf die Aufgabenverteilung: Parekh und Khan übernehmen stärker die Finanz- und Lieferkettenthemen, während Ternus die Zusammenarbeit mit der Hardwareentwicklung vertieft.

Quelle:
Bloomberg, Mark Gurman

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Sun, 04 Oct 2026 23:31 CESTNeues über... 1: Display des iPhone Duo, 2: Gerüchte zum Home Hub Zur Sendung... Das neue Home Hub könnte wie ein moderner iMac G4 aussehen, glaubt man den gerüchten. Es hat offenbar ein annähernd quadratisches Display von sechs Zoll und einen polierten Metallfuß. Der Bildschirm lässt sich manuell neigen. Es soll ohne Akku auskommen und permanent per USB-C mit Strom versorgt werden. Hauptfunktionen sind Smart-Home-Steuerung, Kamerabilder und eine neue Siri-Intelligenz. Als Software ist wohl ein neues homeOS im Gespräch, das Widgets und angepasste Ansichten bietet. Das Gerät soll mehrere Profile, Gesichtserkennung und HomeKit-Integration unterstützen. Parallel sorgt das iPhone Duo für Gesprächsstoff, weil die obere Nano-Schicht des Innendisplays austauschbar ist. Wird die Lösung im Alltag langlebig und praktisch genug sein?

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38037https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38037 image Zur Sendung...

Das neue Home Hub könnte wie ein moderner iMac G4 aussehen, glaubt man den gerüchten. Es hat offenbar ein annähernd quadratisches Display von sechs Zoll und einen polierten Metallfuß. Der Bildschirm lässt sich manuell neigen. Es soll ohne Akku auskommen und permanent per USB-C mit Strom versorgt werden. Hauptfunktionen sind Smart-Home-Steuerung, Kamerabilder und eine neue Siri-Intelligenz. Als Software ist wohl ein neues homeOS im Gespräch, das Widgets und angepasste Ansichten bietet. Das Gerät soll mehrere Profile, Gesichtserkennung und HomeKit-Integration unterstützen. Parallel sorgt das iPhone Duo für Gesprächsstoff, weil die obere Nano-Schicht des Innendisplays austauschbar ist. Wird die Lösung im Alltag langlebig und praktisch genug sein?

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Sun, 04 Oct 2026 22:48 CESTSicherheit am Mac: 1: Dein Admin-Account, 2: Welche Apps dürfen alles lesen? Zur Sendung... Sicherheit am Mac! Wir behandeln heute zwei Fragen: Kann und sollte man als Einzelanwender mit dem Administrator-Konto arbeiten, und wie kontrolliert man, welche Apps auf persönliche Dateien und Nachrichten zugreifen. Viele Nutzer glauben, ein Standardkonto sei zwingend nötig. Wir erklären, warum macOS mehrere Schutzschichten bietet und wann ein Zweitkonto wirklich sinnvoll ist. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Umgang mit App-Berechtigungen, inklusive des besonders weitreichenden Festplattenzugriffs und der angekündigten strengeren Kontrollen. Apple will diesen Zugriff nun einschränken, auf Reaktion auf die neuen KI-Agenten. Ist das gut oder schlecht?

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38036https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38036 image Zur Sendung...

Sicherheit am Mac! Wir behandeln heute zwei Fragen: Kann und sollte man als Einzelanwender mit dem Administrator-Konto arbeiten, und wie kontrolliert man, welche Apps auf persönliche Dateien und Nachrichten zugreifen. Viele Nutzer glauben, ein Standardkonto sei zwingend nötig. Wir erklären, warum macOS mehrere Schutzschichten bietet und wann ein Zweitkonto wirklich sinnvoll ist. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Umgang mit App-Berechtigungen, inklusive des besonders weitreichenden Festplattenzugriffs und der angekündigten strengeren Kontrollen. Apple will diesen Zugriff nun einschränken, auf Reaktion auf die neuen KI-Agenten. Ist das gut oder schlecht?

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Sun, 04 Oct 2026 22:37 CESTApples A20 Pro-Chip unterm Mikroskop! Zur Sendung... Die Die-Fotos des A20 Pro zeigen erstmals klar, wie Apple RAM und Prozessor räumlich neu anordnet. Der Arbeitsspeicher sitzt nun neben dem Die statt direkt darauf zu liegen. Dadurch kann die Vapor Chamber direkt und flächig auf dem Die anliegen. Wärme entweicht schneller und die Komponenten bleiben länger kühl. Außerdem liegt der Prozessor jetzt außen am Logic Board und nicht mehr im inneren Sandwich. Diese Änderungen reduzieren Wärme-stau deutlich und ermöglichen längere, stabile Höchstleistung. Für besonders dünne Geräte ist das ein wichtiger Kompromiss zwischen Platz und Kühlung. Wie wirken sich diese Änderungen konkret auf Akkulaufzeit, Drosselung und Alltagsperformance aus?

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Die Die-Fotos des A20 Pro zeigen erstmals klar, wie Apple RAM und Prozessor räumlich neu anordnet. Der Arbeitsspeicher sitzt nun neben dem Die statt direkt darauf zu liegen. Dadurch kann die Vapor Chamber direkt und flächig auf dem Die anliegen. Wärme entweicht schneller und die Komponenten bleiben länger kühl. Außerdem liegt der Prozessor jetzt außen am Logic Board und nicht mehr im inneren Sandwich. Diese Änderungen reduzieren Wärme-stau deutlich und ermöglichen längere, stabile Höchstleistung. Für besonders dünne Geräte ist das ein wichtiger Kompromiss zwischen Platz und Kühlung. Wie wirken sich diese Änderungen konkret auf Akkulaufzeit, Drosselung und Alltagsperformance aus?

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Sun, 04 Oct 2026 22:29:50 CESTLive-Sendung vom 04.10.2026• Sicherheit am Mac – 1: Dein Admin-Account, 2: Welche Apps dürfen alles lesen?
• Neues über... – 1: Display des iPhone Duo, 2: Gerüchte zum Home Hub

Vorthema: John Ternuns macht Apple Beine! (Angeblich.)

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• A20 Pro – Ein Blick auf Apples iPhone-Chip
• Sicherheit am Mac – 1: Dein Admin-Account, 2: Welche Apps dürfen alles lesen?
• Neues über... – 1: Display des iPhone Duo, 2: Gerüchte zum Home Hub

Vorthema: John Ternuns macht Apple Beine! (Angeblich.)

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Sun, 04 Oct 2026 18:07:19 CESTApple: Ternus arbeitet regelmäßig mit den Designteams Apple-Chef John Ternus arbeitet laut Bloomberg mehrmals pro Woche persönlich mit den Teams für Industriedesign und Human Interface. Einen Chief Design Officer als Ersatz für Jony Ive sucht Apple dem Bericht zufolge nicht.

Mark Gurman berichtet, Ternus besuche das Designstudio gelegentlich sogar mehrfach an einem Tag. Bei seinem Vorgänger Tim Cook sei es etwa ein Besuch pro Monat gewesen.

Molly Anderson führt das Industriedesign, Steve Lemay den Bereich Human Interface. Übergreifende Designentscheidungen liegen dem Bericht zufolge bei Ternus.

Diese Zuständigkeit soll er bereits während des Übergangs zum CEO übernommen haben. Nach Jeff Williams’ Ausscheiden sollten die Designteams offiziell an Cook berichten. Laut Bloomberg war stattdessen Ternus für sie zuständig.

Apple hat außerdem jüngere Designer befördert und neue Mitarbeitende von außerhalb eingestellt. Damit verstärkt Apple die Teams nach Abgängen und Abwerbungen. Ternus’ Fokus auf Produkte war bereits aus einem früheren Interview bekannt; der Bericht beschreibt nun seine regelmäßige Arbeit mit den Designteams.

Quelle:
Mark Gurman, Bloomberg

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38034https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38034 image Apple-Chef John Ternus arbeitet laut Bloomberg mehrmals pro Woche persönlich mit den Teams für Industriedesign und Human Interface. Einen Chief Design Officer als Ersatz für Jony Ive sucht Apple dem Bericht zufolge nicht.

Mark Gurman berichtet, Ternus besuche das Designstudio gelegentlich sogar mehrfach an einem Tag. Bei seinem Vorgänger Tim Cook sei es etwa ein Besuch pro Monat gewesen.

Molly Anderson führt das Industriedesign, Steve Lemay den Bereich Human Interface. Übergreifende Designentscheidungen liegen dem Bericht zufolge bei Ternus.

Diese Zuständigkeit soll er bereits während des Übergangs zum CEO übernommen haben. Nach Jeff Williams’ Ausscheiden sollten die Designteams offiziell an Cook berichten. Laut Bloomberg war stattdessen Ternus für sie zuständig.

Apple hat außerdem jüngere Designer befördert und neue Mitarbeitende von außerhalb eingestellt. Damit verstärkt Apple die Teams nach Abgängen und Abwerbungen. Ternus’ Fokus auf Produkte war bereits aus einem früheren Interview bekannt; der Bericht beschreibt nun seine regelmäßige Arbeit mit den Designteams.

Quelle:
Mark Gurman, Bloomberg

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Sun, 04 Oct 2026 18:05:30 CESTOLED-MacBook-Pro soll deutlich leichter werden Das erwartete OLED-MacBook-Pro soll deutlich leichter werden: Nach Angaben von Bloomberg-Reporter Mark Gurman hat Apple dafür seinen inneren Aufbau neu gestaltet.

Apple habe dafür das Innenleben überarbeitet, Teile verkleinert und Komponenten neu angeordnet, schreibt Gurman. Wie viel Gewicht das neue Modell einsparen könnte, nennt er nicht.

Für das überarbeitete MacBook Pro stehen bereits weitere Änderungen im Raum. Wie zuvor berichtet, werden ein dünneres Gehäuse, OLED-Touchscreens und eine Dynamic Island statt der bisherigen Displayaussparung erwartet. Gurman rechnet mit einer Vorstellung im Oktober oder November.

Quelle:
Mark Gurman, Bloomberg Power On

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38033https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38033 image Das erwartete OLED-MacBook-Pro soll deutlich leichter werden: Nach Angaben von Bloomberg-Reporter Mark Gurman hat Apple dafür seinen inneren Aufbau neu gestaltet.

Apple habe dafür das Innenleben überarbeitet, Teile verkleinert und Komponenten neu angeordnet, schreibt Gurman. Wie viel Gewicht das neue Modell einsparen könnte, nennt er nicht.

Für das überarbeitete MacBook Pro stehen bereits weitere Änderungen im Raum. Wie zuvor berichtet, werden ein dünneres Gehäuse, OLED-Touchscreens und eine Dynamic Island statt der bisherigen Displayaussparung erwartet. Gurman rechnet mit einer Vorstellung im Oktober oder November.

Quelle:
Mark Gurman, Bloomberg Power On

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Sun, 04 Oct 2026 09:41:59 CESTGemini: Google beschränkt den Modellzugang ab 9. Oktober Ab dem 9. Oktober können Nutzer ohne kostenpflichtiges Gemini-Abo nur noch Flash-Lite auswählen; der Zugang zu Flash und Pro entfällt.

Google ändert auch die Modellauswahl für AI Plus. Abonnenten behalten Flash-Lite und Flash, verlieren jedoch den Zugang zu Pro.

Bei AI Pro und AI Ultra bleiben alle drei Modelle verfügbar. AI-Pro-Abonnenten sollen künftig außerdem Deep Think nutzen können. Diese Option war bislang AI Ultra vorbehalten.

Damit unterscheiden sich die Tarife künftig deutlicher nach Modellzugang: Ohne Abo bleibt Flash-Lite, AI Plus bietet zusätzlich Flash. Für den Zugriff auf Pro ist AI Pro oder AI Ultra nötig.

Quelle:
Google-Support: Gemini-Modellzugänge

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38032https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38032 image Ab dem 9. Oktober können Nutzer ohne kostenpflichtiges Gemini-Abo nur noch Flash-Lite auswählen; der Zugang zu Flash und Pro entfällt.

Google ändert auch die Modellauswahl für AI Plus. Abonnenten behalten Flash-Lite und Flash, verlieren jedoch den Zugang zu Pro.

Bei AI Pro und AI Ultra bleiben alle drei Modelle verfügbar. AI-Pro-Abonnenten sollen künftig außerdem Deep Think nutzen können. Diese Option war bislang AI Ultra vorbehalten.

Damit unterscheiden sich die Tarife künftig deutlicher nach Modellzugang: Ohne Abo bleibt Flash-Lite, AI Plus bietet zusätzlich Flash. Für den Zugriff auf Pro ist AI Pro oder AI Ultra nötig.

Quelle:
Google-Support: Gemini-Modellzugänge

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Fri, 02 Oct 2026 15:50:38 CEST★ Apple sperrt Dein iPhone! (Gut so.) Eine spannendes Katz-und-Maus-Spiel spielt sich derzeit zwischen Apple und (vermutlich) dem FBI und ähnlichen Behörden ab. Apple will verhindern, dass iPhones ausgelesen werden können, wenn der Besitzer es nicht gestattet. Daraufhin haben einige Firmen sich darauf spezialisiert, Wege zu finden, wie man diese Sperren überwinden kann. Apple wiederum versucht, das mit immer neuen Tricks zu verhindern.

Zunächst die aktuelle Nachricht, dann die Hintergründe: Einer Firma soll es gelungen sein, Apples Barrieren zu überwinden. Der Trick besteht darin, einen automatischen Neustart des iPhones zu verhindern. Diese Technologie wird GrayKey genannt.

Das Ziel besteht darin, den Zustand eines iPhones für eine spätere Untersuchung zu sichern. Es geht also darum, dass sich der Zustand eines iPhones nicht verändert, bis man es genauer untersuchen konnte. Es geht also nicht darum, direkt die Daten auszulesen. Sondern es geht erst mal nur darum, dass sich das Gerät nicht weiter verändert, und dass keine weiteren Sperren aktiviert werden. So könnten Ermittler auf die nötige Genehmigung zur Auswertung warten, ohne den leichter zugänglichen Zustand zu verlieren.

Eine dieser Sperren wird automatisch aktiviert, wenn das iPhone neu startet. Wenn das iPhone neu startet, muss es erst entsperrt werden. Erst dann können die Daten gelesen werden. Wenn es jedoch neu startet, ohne dass der Anwender es entsperrt, können die Daten nicht gelesen werden. Es reicht also aus, dass ein iPhone neu startet.

Nun soll es angeblich gelungen sein, dass man die Daten trotz eines Neustart lesen kann. Diese Technologie hat den Namen GrayKey.

Was ist der Hintergrund? Seit iOS 18.1 startet ein iPhone nach 72 Stunden ohne erneute Entsperrung automatisch neu. Entscheidend ist die letzte Entsperrung, nicht die letzte Berührung des Displays. Laut Magnet Forensics gab es den Mechanismus bereits in iOS 18.0, damals mit einer Frist von sieben Tagen. Apple hat es dann auf drei Tage verkürzt.

Wie funktioniert das? Es geht um die Schlüssel, die das System benötigt, um die verschlüsselten Daten lesbar zu machen. Nach einem Neustart befindet sich das iPhone zunächst im Zustand „Before First Unlock“, kurz BFU. Erst die Eingabe des Gerätecodes macht bestimmte Schlüssel wieder verfügbar. Danach spricht man von „After First Unlock“, kurz AFU. Das iPhone kann dabei längst wieder gesperrt sein. Es geht hier also nur um den ersten »Unlock« nach einem Neustart. Dieser erste »Unlock« ist besonders geschützt. Wir können das: Nach einem Neustart muss man seinen Passcode eintippen. Danach kann man es per FaceID entsperren.

Schauen wir uns das im Detail an. Was genau passiert da? Wenn man das iPhone sperrt (also kein Neustart), werden manche Schlüssel komplett entfernt, bis man sie per FaceID oder Passcode wieder erzeugt. Das ist aber nicht bei allen Schlüsseln der Fall. Nicht alle Schlüssel werden entfernt. Einige Schlüssel bleiben verfügbar, damit Apps auch im Hintergrund auf ihre Daten zugreifen können. Nur so bleibt das iPhone im Netz verfügbar. Das ist also die Situation beim normalen Sperren, nicht beim Neustart.

Beim Neustart entfernt iOS sensible Schlüssel und zusätzlich vorübergehende Daten aus dem Speicher, die dort vielleicht noch von einer früheren benutzung herumliegen. Die forensische Werkzeuge der Ermittler können also weder auf die SSD zugreifen, noch finden sie alte Daten im RAM. Das ist also die Situation nach einem Neustart. Apple löscht die Schlüssel und zusätzlich die sensiblen Daten aus dem RAM.

Für Ermittler entsteht damit Zeitdruck. Bis ein sichergestelltes iPhone im Labor untersucht wird, können mehrere Tage vergehen. Transport, ein Rückstau im Labor oder eine fehlende Genehmigung können die Untersuchung verzögern. Die Forensikbehörde von Virginia warnte ihre Ermittler deshalb im Februar 2025 ausdrücklich vor dem automatischen Neustart.

Der Konflikt um solche Zugriffe reicht deutlich weiter zurück. Schon 2016 wehrte sich Apple gegen eine Forderung des FBI nach einer speziell veränderten iOS-Version. Apple hatte einen simplen Mechanismus, der verhindern sollte, dass man endlos oft seinen Passcode eintippen kann. Dadurch konnte das FBI keine Methoden anwenden, die nacheinander alle möglichen Passcode durchprobiert haben. Apple hat das aktiv verhindert. Damals gab es einen großen Streit zwischen Apple und dem FBI, der in den amerikanischen Medien große Beachtung fand.

Apple warnte damals vor den Folgen einer solchen Hintertür für die Sicherheit aller Nutzer. Apple sagte damals, dass es nicht möglich sei, eine solche Hintertür einzubauen, die nur von ehrlichen Menschen verwendet wird. Apple sagte damals, wenn es eine Hintertür gibt, werden die Spitzbuben sie auch finden. Deswegen darf man sie nicht einbauen. Wenn die Hintertür jemals gefunden wird, sind alle iPhones von allen Kunden unsicher. Und vielleicht findet man gar nicht heraus, ob diese Hintertür gefunden wurde oder nicht.

Die Firma »Magnet Forensics« hat seine GrayKey-Technik bereits im März 2025 vorgestellt. Damals warb der Hersteller damit, den Neustart-Timer überwinden zu können. Neu ist der Bericht über ddie Wirkung über Neustarts hinaus. Wie genau GrayKey diese Wirkung erreicht, erklärt es laut der Recherche nicht.

Jetzt ist Apple dran, um den nächsten Zug zu machen.

Quellen:
404 Media
Jiska Classen

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38029https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38029 image Eine spannendes Katz-und-Maus-Spiel spielt sich derzeit zwischen Apple und (vermutlich) dem FBI und ähnlichen Behörden ab. Apple will verhindern, dass iPhones ausgelesen werden können, wenn der Besitzer es nicht gestattet. Daraufhin haben einige Firmen sich darauf spezialisiert, Wege zu finden, wie man diese Sperren überwinden kann. Apple wiederum versucht, das mit immer neuen Tricks zu verhindern.

Zunächst die aktuelle Nachricht, dann die Hintergründe: Einer Firma soll es gelungen sein, Apples Barrieren zu überwinden. Der Trick besteht darin, einen automatischen Neustart des iPhones zu verhindern. Diese Technologie wird GrayKey genannt.

Das Ziel besteht darin, den Zustand eines iPhones für eine spätere Untersuchung zu sichern. Es geht also darum, dass sich der Zustand eines iPhones nicht verändert, bis man es genauer untersuchen konnte. Es geht also nicht darum, direkt die Daten auszulesen. Sondern es geht erst mal nur darum, dass sich das Gerät nicht weiter verändert, und dass keine weiteren Sperren aktiviert werden. So könnten Ermittler auf die nötige Genehmigung zur Auswertung warten, ohne den leichter zugänglichen Zustand zu verlieren.

Eine dieser Sperren wird automatisch aktiviert, wenn das iPhone neu startet. Wenn das iPhone neu startet, muss es erst entsperrt werden. Erst dann können die Daten gelesen werden. Wenn es jedoch neu startet, ohne dass der Anwender es entsperrt, können die Daten nicht gelesen werden. Es reicht also aus, dass ein iPhone neu startet.

Nun soll es angeblich gelungen sein, dass man die Daten trotz eines Neustart lesen kann. Diese Technologie hat den Namen GrayKey.

Was ist der Hintergrund? Seit iOS 18.1 startet ein iPhone nach 72 Stunden ohne erneute Entsperrung automatisch neu. Entscheidend ist die letzte Entsperrung, nicht die letzte Berührung des Displays. Laut Magnet Forensics gab es den Mechanismus bereits in iOS 18.0, damals mit einer Frist von sieben Tagen. Apple hat es dann auf drei Tage verkürzt.

Wie funktioniert das? Es geht um die Schlüssel, die das System benötigt, um die verschlüsselten Daten lesbar zu machen. Nach einem Neustart befindet sich das iPhone zunächst im Zustand „Before First Unlock“, kurz BFU. Erst die Eingabe des Gerätecodes macht bestimmte Schlüssel wieder verfügbar. Danach spricht man von „After First Unlock“, kurz AFU. Das iPhone kann dabei längst wieder gesperrt sein. Es geht hier also nur um den ersten »Unlock« nach einem Neustart. Dieser erste »Unlock« ist besonders geschützt. Wir können das: Nach einem Neustart muss man seinen Passcode eintippen. Danach kann man es per FaceID entsperren.

Schauen wir uns das im Detail an. Was genau passiert da? Wenn man das iPhone sperrt (also kein Neustart), werden manche Schlüssel komplett entfernt, bis man sie per FaceID oder Passcode wieder erzeugt. Das ist aber nicht bei allen Schlüsseln der Fall. Nicht alle Schlüssel werden entfernt. Einige Schlüssel bleiben verfügbar, damit Apps auch im Hintergrund auf ihre Daten zugreifen können. Nur so bleibt das iPhone im Netz verfügbar. Das ist also die Situation beim normalen Sperren, nicht beim Neustart.

Beim Neustart entfernt iOS sensible Schlüssel und zusätzlich vorübergehende Daten aus dem Speicher, die dort vielleicht noch von einer früheren benutzung herumliegen. Die forensische Werkzeuge der Ermittler können also weder auf die SSD zugreifen, noch finden sie alte Daten im RAM. Das ist also die Situation nach einem Neustart. Apple löscht die Schlüssel und zusätzlich die sensiblen Daten aus dem RAM.

Für Ermittler entsteht damit Zeitdruck. Bis ein sichergestelltes iPhone im Labor untersucht wird, können mehrere Tage vergehen. Transport, ein Rückstau im Labor oder eine fehlende Genehmigung können die Untersuchung verzögern. Die Forensikbehörde von Virginia warnte ihre Ermittler deshalb im Februar 2025 ausdrücklich vor dem automatischen Neustart.

Der Konflikt um solche Zugriffe reicht deutlich weiter zurück. Schon 2016 wehrte sich Apple gegen eine Forderung des FBI nach einer speziell veränderten iOS-Version. Apple hatte einen simplen Mechanismus, der verhindern sollte, dass man endlos oft seinen Passcode eintippen kann. Dadurch konnte das FBI keine Methoden anwenden, die nacheinander alle möglichen Passcode durchprobiert haben. Apple hat das aktiv verhindert. Damals gab es einen großen Streit zwischen Apple und dem FBI, der in den amerikanischen Medien große Beachtung fand.

Apple warnte damals vor den Folgen einer solchen Hintertür für die Sicherheit aller Nutzer. Apple sagte damals, dass es nicht möglich sei, eine solche Hintertür einzubauen, die nur von ehrlichen Menschen verwendet wird. Apple sagte damals, wenn es eine Hintertür gibt, werden die Spitzbuben sie auch finden. Deswegen darf man sie nicht einbauen. Wenn die Hintertür jemals gefunden wird, sind alle iPhones von allen Kunden unsicher. Und vielleicht findet man gar nicht heraus, ob diese Hintertür gefunden wurde oder nicht.

Die Firma »Magnet Forensics« hat seine GrayKey-Technik bereits im März 2025 vorgestellt. Damals warb der Hersteller damit, den Neustart-Timer überwinden zu können. Neu ist der Bericht über ddie Wirkung über Neustarts hinaus. Wie genau GrayKey diese Wirkung erreicht, erklärt es laut der Recherche nicht.

Jetzt ist Apple dran, um den nächsten Zug zu machen.

Quellen:
404 Media
Jiska Classen

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Thu, 01 Oct 2026 11:04:30 CEST★ XProtect: So schützt macOS vor Schadsoftware macOS bringt mit XProtect einen eigenen Schutz gegen Schadsoftware mit. Er blockiert gefährliche Programme und kann auch Infektionen beseitigen. Das geschieht weitgehend im Hintergrund, ohne dass Anwender einen Virenscanner installieren müssen.

Was ist XProtect?

XProtect gehört fest zu macOS. Der Name steht heute für mehrere Funktionen zur Erkennung und Bekämpfung von Schadsoftware. Dazu zählt auch XProtect Remediator, der bereits vorhandene Infektionen aufspürt. XProtect schützt damit sowohl vor dem Start gefährlicher Software als auch nach einer Infektion. Eine technische Untersuchung von FFRI Security beschreibt dieses Zusammenspiel.

Wie passt XProtect zu den anderen Schutzfunktionen?

macOS setzt auf mehrere Schutzschichten. Gatekeeper prüft beim Öffnen heruntergeladener Apps unter anderem deren Herkunft und Unversehrtheit. Dazu kommt Apples Notarisierung: Entwickler reichen ihre Software bei Apple zur Prüfung auf bekannte Schadsoftware ein. Eine Freigabe ist allerdings keine Garantie, dass eine App dauerhaft harmlos bleibt.

Während Gatekeeper den Zugang kontrolliert, sucht XProtect nach Schadsoftware und kann gegen bestehende Infektionen vorgehen. Weitere Funktionen begrenzen die Möglichkeiten laufender Programme. Apps aus dem App Store laufen in einer Sandbox, die ihren Zugriff einschränkt. Zugriffsrechte schützen etwa Kamera, Mikrofon und persönliche Dateien. Diese Aufgaben ergänzen sich. Eine App kann unerwünschtes Verhalten zeigen, obwohl sie die ersten Prüfungen bestanden hat. Apple erklärt Gatekeeper und den Schutz laufender Apps.

Wie erkennt XProtect Schadsoftware?

Ein wichtiger Baustein sind Signaturen. Damit sind Erkennungsregeln gemeint, die typische Merkmale von Schadsoftware beschreiben. XProtect verwendet dafür unter anderem YARA. Solche Regeln suchen beispielsweise nach bestimmten Texten oder Mustern im Programmcode. Sie müssen nicht auf eine einzige Datei passen. So lassen sich auch verwandte Varianten erkennen. Die YARA-Projektseite erläutert das Prinzip.

Apple nennt als Prüfanlässe den ersten App-Start, Änderungen an einer App und aktualisierte Signaturen. Erkennt XProtect bekannte Schadsoftware, blockiert es diese, verschiebt sie in den Papierkorb und informiert den Anwender. Apples Sicherheitsdokumentation beschreibt diese Prüfungen.

Was passiert bei einer bereits vorhandenen Infektion?

Dafür ist XProtect Remediator zuständig. Seine Prüfmodule suchen regelmäßig im Hintergrund nach bestimmten Schadprogrammen. Sie können gefundene Schädlinge entfernen und laufende schädliche Prozesse beenden. Dafür muss der Anwender die betroffene App nicht erneut öffnen. Die Untersuchung von FFRI Security zeigt, dass die Module gezielt gegen verschiedene Malware-Familien vorgehen.

Das Entfernen eines Schädlings macht bereits entstandenen Schaden allerdings nicht automatisch rückgängig. Gestohlene Daten bleiben gestohlen. Ein bestätigter Befall kann deshalb weitere Schritte erfordern, etwa das Ändern betroffener Passwörter.

XProtect enthält außerdem eine Verhaltenserkennung für unbekannte Schadsoftware. Apple nutzt die gewonnenen Erkenntnisse auch, um Erkennungsregeln und den Schutz von macOS zu verbessern. Quelle: Apple.

Hat Apple einen „Kill-Switch“?

Apple kann Entwicklerzertifikate widerrufen und zuvor freigegebene Apps nachträglich sperren. macOS erhält solche Sperrinformationen im Hintergrund. Gatekeeper kann dann einen weiteren Start verhindern. Parallel kann Apple neue XProtect-Regeln verteilen.

Als „Kill-Switch“ lässt sich das im weiteren Sinne bezeichnen. Es ist aber kein sofortiger Ausschalter für jeden laufenden Schädling. Sperrinformationen müssen den Mac erreichen und dort wirken. Für bestehende Infektionen kommt zusätzlich die Entfernung durch XProtect infrage. Apple beschreibt seine Reaktion auf neue Malware.

Kommen Updates auch ohne ein macOS-Update?

Ja. XProtect erhält neue Schutzdaten unabhängig von regulären macOS-Updates. Der Mac installiert die entsprechenden Hintergrundupdates standardmäßig automatisch. Dafür braucht er eine Internetverbindung. Ein Wechsel auf die nächste macOS-Version ist für solche Schutzdaten nicht grundsätzlich erforderlich. Apple erläutert die Hintergrundupdates.

Nach Apples Sicherheitsdokumentation prüft macOS standardmäßig täglich auf XProtect-Updates. Informationen über widerrufene Freigaben werden häufiger verteilt.

Diese Schutzdaten ersetzen jedoch keine Updates des Betriebssystems. Neue Erkennungsregeln schließen keine Sicherheitslücken in macOS oder in anderen Apps.

Muss der Anwender etwas tun?

XProtect muss weder installiert noch für jede Prüfung gestartet werden. Sinnvoll ist ein Blick in die Einstellungen für automatische Updates. Unter „Systemeinstellungen ? Allgemein ? Softwareupdate“ finden sich die Optionen hinter der Infotaste neben „Automatische Updates“.

In macOS Tahoe 26 heißt die passende Option „Systemdatendateien und Sicherheitsupdates installieren“. In manchen älteren Versionen lautet sie „Sicherheitsmaßnahmen und Systemdateien installieren“. Sie sollte eingeschaltet bleiben. Apple nennt die jeweiligen Bezeichnungen in seiner Anleitung zu Hintergrundupdates.

Auch macOS und die verwendeten Apps sollten aktuell bleiben. Warnungen vor Schadsoftware sind ein Anlass zur Prüfung, keine lästige Hürde beim Installieren.

Ist XProtect ein klassisches Antivirusprogramm?

Im Kern ja: Erkennen, Blockieren und Entfernen von Schadsoftware sind typische Aufgaben eines Antivirusprogramms. Apple bezeichnet XProtect entsprechend als eingebaute Antivirustechnik.

Die Bedienung unterscheidet sich jedoch von vielen separaten Virenscannern. XProtect arbeitet weitgehend unsichtbar. Klassische Schutzprogramme bieten oft manuell gestartete Prüfungen, Berichte und weitere Schutzfunktionen. Dazu können etwa Filter gegen Phishing gehören. Für den alltäglichen Gebrauch ist XProtect jedoch ausreichend. Gerade die Unabhängigkeit vom Anwender ist ein Vorteil, denn der Anwender könnte mit der Zeit nachlässig werden oder falsche Entscheidungen treffen.

Quellen:
Apple: Protecting against malware in macOS
Apple: Gatekeeper and runtime protection in macOS
Apple: Informationen zu Hintergrundupdates in macOS
FFRI Security: XUnprotect – Reverse Engineering macOS XProtect Remediator
YARA: Projektbeschreibung
AV-Comparatives: Mac Security Report 2023 (Funktionsvergleich)
Apple: Protecting app access to user data

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38020https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38020 image macOS bringt mit XProtect einen eigenen Schutz gegen Schadsoftware mit. Er blockiert gefährliche Programme und kann auch Infektionen beseitigen. Das geschieht weitgehend im Hintergrund, ohne dass Anwender einen Virenscanner installieren müssen.

Was ist XProtect?

XProtect gehört fest zu macOS. Der Name steht heute für mehrere Funktionen zur Erkennung und Bekämpfung von Schadsoftware. Dazu zählt auch XProtect Remediator, der bereits vorhandene Infektionen aufspürt. XProtect schützt damit sowohl vor dem Start gefährlicher Software als auch nach einer Infektion. Eine technische Untersuchung von FFRI Security beschreibt dieses Zusammenspiel.

Wie passt XProtect zu den anderen Schutzfunktionen?

macOS setzt auf mehrere Schutzschichten. Gatekeeper prüft beim Öffnen heruntergeladener Apps unter anderem deren Herkunft und Unversehrtheit. Dazu kommt Apples Notarisierung: Entwickler reichen ihre Software bei Apple zur Prüfung auf bekannte Schadsoftware ein. Eine Freigabe ist allerdings keine Garantie, dass eine App dauerhaft harmlos bleibt.

Während Gatekeeper den Zugang kontrolliert, sucht XProtect nach Schadsoftware und kann gegen bestehende Infektionen vorgehen. Weitere Funktionen begrenzen die Möglichkeiten laufender Programme. Apps aus dem App Store laufen in einer Sandbox, die ihren Zugriff einschränkt. Zugriffsrechte schützen etwa Kamera, Mikrofon und persönliche Dateien. Diese Aufgaben ergänzen sich. Eine App kann unerwünschtes Verhalten zeigen, obwohl sie die ersten Prüfungen bestanden hat. Apple erklärt Gatekeeper und den Schutz laufender Apps.

Wie erkennt XProtect Schadsoftware?

Ein wichtiger Baustein sind Signaturen. Damit sind Erkennungsregeln gemeint, die typische Merkmale von Schadsoftware beschreiben. XProtect verwendet dafür unter anderem YARA. Solche Regeln suchen beispielsweise nach bestimmten Texten oder Mustern im Programmcode. Sie müssen nicht auf eine einzige Datei passen. So lassen sich auch verwandte Varianten erkennen. Die YARA-Projektseite erläutert das Prinzip.

Apple nennt als Prüfanlässe den ersten App-Start, Änderungen an einer App und aktualisierte Signaturen. Erkennt XProtect bekannte Schadsoftware, blockiert es diese, verschiebt sie in den Papierkorb und informiert den Anwender. Apples Sicherheitsdokumentation beschreibt diese Prüfungen.

Was passiert bei einer bereits vorhandenen Infektion?

Dafür ist XProtect Remediator zuständig. Seine Prüfmodule suchen regelmäßig im Hintergrund nach bestimmten Schadprogrammen. Sie können gefundene Schädlinge entfernen und laufende schädliche Prozesse beenden. Dafür muss der Anwender die betroffene App nicht erneut öffnen. Die Untersuchung von FFRI Security zeigt, dass die Module gezielt gegen verschiedene Malware-Familien vorgehen.

Das Entfernen eines Schädlings macht bereits entstandenen Schaden allerdings nicht automatisch rückgängig. Gestohlene Daten bleiben gestohlen. Ein bestätigter Befall kann deshalb weitere Schritte erfordern, etwa das Ändern betroffener Passwörter.

XProtect enthält außerdem eine Verhaltenserkennung für unbekannte Schadsoftware. Apple nutzt die gewonnenen Erkenntnisse auch, um Erkennungsregeln und den Schutz von macOS zu verbessern. Quelle: Apple.

Hat Apple einen „Kill-Switch“?

Apple kann Entwicklerzertifikate widerrufen und zuvor freigegebene Apps nachträglich sperren. macOS erhält solche Sperrinformationen im Hintergrund. Gatekeeper kann dann einen weiteren Start verhindern. Parallel kann Apple neue XProtect-Regeln verteilen.

Als „Kill-Switch“ lässt sich das im weiteren Sinne bezeichnen. Es ist aber kein sofortiger Ausschalter für jeden laufenden Schädling. Sperrinformationen müssen den Mac erreichen und dort wirken. Für bestehende Infektionen kommt zusätzlich die Entfernung durch XProtect infrage. Apple beschreibt seine Reaktion auf neue Malware.

Kommen Updates auch ohne ein macOS-Update?

Ja. XProtect erhält neue Schutzdaten unabhängig von regulären macOS-Updates. Der Mac installiert die entsprechenden Hintergrundupdates standardmäßig automatisch. Dafür braucht er eine Internetverbindung. Ein Wechsel auf die nächste macOS-Version ist für solche Schutzdaten nicht grundsätzlich erforderlich. Apple erläutert die Hintergrundupdates.

Nach Apples Sicherheitsdokumentation prüft macOS standardmäßig täglich auf XProtect-Updates. Informationen über widerrufene Freigaben werden häufiger verteilt.

Diese Schutzdaten ersetzen jedoch keine Updates des Betriebssystems. Neue Erkennungsregeln schließen keine Sicherheitslücken in macOS oder in anderen Apps.

Muss der Anwender etwas tun?

XProtect muss weder installiert noch für jede Prüfung gestartet werden. Sinnvoll ist ein Blick in die Einstellungen für automatische Updates. Unter „Systemeinstellungen ? Allgemein ? Softwareupdate“ finden sich die Optionen hinter der Infotaste neben „Automatische Updates“.

In macOS Tahoe 26 heißt die passende Option „Systemdatendateien und Sicherheitsupdates installieren“. In manchen älteren Versionen lautet sie „Sicherheitsmaßnahmen und Systemdateien installieren“. Sie sollte eingeschaltet bleiben. Apple nennt die jeweiligen Bezeichnungen in seiner Anleitung zu Hintergrundupdates.

Auch macOS und die verwendeten Apps sollten aktuell bleiben. Warnungen vor Schadsoftware sind ein Anlass zur Prüfung, keine lästige Hürde beim Installieren.

Ist XProtect ein klassisches Antivirusprogramm?

Im Kern ja: Erkennen, Blockieren und Entfernen von Schadsoftware sind typische Aufgaben eines Antivirusprogramms. Apple bezeichnet XProtect entsprechend als eingebaute Antivirustechnik.

Die Bedienung unterscheidet sich jedoch von vielen separaten Virenscannern. XProtect arbeitet weitgehend unsichtbar. Klassische Schutzprogramme bieten oft manuell gestartete Prüfungen, Berichte und weitere Schutzfunktionen. Dazu können etwa Filter gegen Phishing gehören. Für den alltäglichen Gebrauch ist XProtect jedoch ausreichend. Gerade die Unabhängigkeit vom Anwender ist ein Vorteil, denn der Anwender könnte mit der Zeit nachlässig werden oder falsche Entscheidungen treffen.

Quellen:
Apple: Protecting against malware in macOS
Apple: Gatekeeper and runtime protection in macOS
Apple: Informationen zu Hintergrundupdates in macOS
FFRI Security: XUnprotect – Reverse Engineering macOS XProtect Remediator
YARA: Projektbeschreibung
AV-Comparatives: Mac Security Report 2023 (Funktionsvergleich)
Apple: Protecting app access to user data

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Wed, 30 Sep 2026 08:17:27 CEST★ Sicherheit am Mac: Alles mit dem Admin-Account? Wer seinen Mac allein nutzt, kann mit dem bei der Einrichtung angelegten Admin-Konto arbeiten. Ein zusätzliches Standardkonto ist dafür nicht nötig. Die Sorge, jede App erhalte dadurch freie Hand über das ganze System, beruht auf einem Missverständnis.

Ein Mac, ein Anwender, zwei Konten?

Der Rat klingt zunächst vernünftig: Ein Konto dient der Verwaltung, ein zweites dem täglichen Arbeiten. Das zweite Konto erhält weniger Rechte. So soll Schadsoftware keine gefährlichen Änderungen vornehmen können.

Für einen allein genutzten Mac ist diese Trennung jedoch keine notwendige Sicherheitsmaßnahme. macOS schützt das System und persönliche Daten auf mehreren Ebenen. Diese Schutzfunktionen wirken auch im Admin-Konto.

Gemeint ist hier der private Mac, dessen einziger Anwender zugleich sein Administrator ist. Für gemeinsam genutzte Computer oder verwaltete Firmen-Macs gelten andere Anforderungen.

Woher die Sorge kommt

Wer Windows XP erlebt hat, kennt das damalige Problem. Viele Anwender arbeiteten ständig mit einem Administratorkonto. Dadurch liefen auch ihre Programme mit weitreichenden Rechten. Eine schädliche Anwendung konnte diese Rechte unmittelbar nutzen.

Unter diesen Bedingungen hatte die Arbeit mit einem eingeschränkten Konto einen sehr nachvollziehbaren Zweck. Sie entzog den alltäglich gestarteten Programmen einen großen Teil ihrer Macht.

Microsoft änderte dieses Modell mit Windows Vista. Die Benutzerkontensteuerung ließ Programme zunächst mit eingeschränkten Rechten starten. Für administrative Vorgänge erschienen die bekannten Rückfragen. Bei einem Administrator genügte normalerweise eine Bestätigung. Ein Standardbenutzer musste die Zugangsdaten eines Administrators eingeben.

Die Erinnerung an Windows XP erklärt manche Sorge um das Admin-Konto am Mac. Dessen Bezeichnung allein sagt aber wenig darüber aus, welche Rechte ein gestartetes Programm tatsächlich erhält.

Administrator bedeutet nicht grenzenlose Macht

Bei der Einrichtung eines Macs entsteht zunächst ein Administratorkonto. Das ist Apples vorgesehener Ausgangspunkt für die Benutzung des Computers.

Ein Administrator darf Benutzerkonten verwalten und verschiedene Einstellungen des Systems ändern. Eine gewöhnlich gestartete App erhält dadurch jedoch nicht automatisch die höchsten Systemrechte.

Für bestimmte Eingriffe muss sie zusätzliche Rechte anfordern. Auch im Admin-Konto kann macOS dafür eine Bestätigung per Passwort oder Touch ID verlangen. Apple beschreibt diese Trennung ausdrücklich in seiner Entwicklerdokumentation.

Der Unterschied ist im Alltag entscheidend. Als Administrator angemeldet zu sein, bedeutet nicht, jede App mit uneingeschränktem Zugriff auf das Betriebssystem zu starten.

Auch Administratoren bleiben begrenzt

Apple hat den Schutz des Betriebssystems über die Jahre weiter ausgebaut. Die System Integrity Protection, kurz SIP, schützt wichtige Systembereiche vor Veränderungen. Sie beschränkt sogar Prozesse mit den höchsten Rechten.

Hinzu kommt das geschützte Systemvolume. Dort liegen die wesentlichen Bestandteile von macOS. Seit macOS Big Sur prüft das System deren Integrität zusätzlich mit kryptografischen Verfahren.

Ein normales Programm kann diese Schutzfunktionen nicht einfach durch seine Zugehörigkeit zu einem Admin-Konto überwinden. Die Anmeldung als Administrator schaltet sie nicht ab.

Gatekeeper prüft heruntergeladene Anwendungen. XProtect erkennt und entfernt bekannte Schadsoftware. Für Apps aus dem Mac App Store gelten zudem die Grenzen der Sandbox. Sie beschränkt, auf welche Daten und Funktionen eine App zugreifen darf.

Diese Schutzmechanismen ersetzen weder Updates noch einen aufmerksamen Umgang mit Software. Sie erklären aber, weshalb das Admin-Konto am Mac nicht dem alten Windows-XP-Modell entspricht.

Ein Standardkonto sperrt Schadsoftware nicht aus

Ein zweites Missverständnis betrifft die Installation von Programmen. Auch Standardbenutzer können Apps installieren, wie Apple in seiner Benutzerhilfe ausdrücklich erklärt.

Nicht jede Installation verändert geschützte Systembereiche. Software kann im eigenen Benutzerbereich arbeiten. Schadsoftware kann sich ebenfalls dort festsetzen, ohne dafür die höchsten Systemrechte zu benötigen.

Für persönliche Daten ist deshalb eine weitere Unterscheidung wichtig. Ein Standardkonto schützt nicht automatisch die Dokumente, die der angemeldete Benutzer selbst bearbeiten darf.

Eine schädliche App kann Daten gefährden, auf die sie bereits zugreifen darf. Dafür muss sie das Betriebssystem nicht verändern.

macOS begrenzt den Zugriff auf sensible Daten zusätzlich durch eigene Datenschutzfreigaben. Dazu gehören etwa Dokumente, Schreibtisch und bestimmte Funktionen anderer Apps. Diese Freigaben sollte man auch im Admin-Konto bewusst erteilen.

Zwei Konten ändern die Entscheidung nicht

Wer beide Konten selbst verwaltet, kennt auch beide Passwörter. Fordert ein Vorgang administrative Rechte an, lassen sich oft die Zugangsdaten des separaten Administrators eingeben. Ein vollständiger Kontowechsel ist dafür vielfach unnötig.

Das zusätzliche Konto kann eine hilfreiche Denkpause schaffen. Es nimmt seinem Besitzer jedoch nicht die Entscheidung ab, einer Installation oder Änderung zu vertrauen.

Wer einer schädlichen Anwendung administrative Rechte gewährt, kann dies auch aus einem Standardkonto heraus tun. Das ist besonders bei falschen Updates oder täuschend echten Passwortdialogen relevant.

Entscheidend bleibt daher der Anlass einer Freigabe. Eine unerwartete Passwortabfrage sollte nicht allein deshalb bestätigt werden, weil sie wie ein macOS-Dialog aussieht.

Was ein Standardkonto trotzdem leisten kann

Ein Standardkonto besitzt weniger Rechte. Es kann bestimmte Änderungen verhindern und den möglichen Schaden eines Angriffs begrenzen. Wer diese zusätzliche Begrenzung bewusst nutzen möchte, kann das tun.

Daraus folgt aber keine allgemeine Notwendigkeit für jeden privaten Mac. Ein einzelnes Admin-Konto ist eine vertretbare Wahl für den Alltag. Wer damit arbeitet, hat keine grundlegende Sicherheitsregel missachtet.

Ebenso wenig muss jemand eine bereits eingerichtete Trennung wieder abschaffen. Wichtig ist, ihren Nutzen realistisch einzuordnen. Sie bietet eine zusätzliche Begrenzung, aber keinen umfassenden Schutz vor Schadsoftware oder Datenverlust.

Worauf es im Alltag ankommt

Für den sicheren Betrieb lohnt es sich, die vorhandenen Schutzfunktionen konsequent zu nutzen:

• macOS und Apps aktuell halten. Automatische Sicherheitsupdates eingeschaltet lassen.
• Software aus verlässlichen Quellen beziehen und Schutzwarnungen bewusst prüfen.
• Passwörter und zusätzliche App-Berechtigungen nur bei nachvollziehbarem Anlass freigeben.
• FileVault aktivieren, um persönliche Daten bei Verlust oder Diebstahl zu schützen.
• Regelmäßig Backups anlegen, etwa mit Time Machine.

Ein allein genutzter Mac braucht vor allem einen gepflegten Sicherheitszustand und überlegte Freigaben. Wer das berücksichtigt, kann sein Admin-Konto auch zum Arbeiten verwenden. Ein zweites Konto muss nicht zur Pflichtübung werden.

Quellen:
Apple: Benutzerkonten
Apple: Plattform-Sicherheit
Microsoft: Benutzerkontensteuerung
Apple: Sichere Rechteerhöhung
Apple: Informationen schützen
Privacy Guides: macOS

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38011https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38011 image Wer seinen Mac allein nutzt, kann mit dem bei der Einrichtung angelegten Admin-Konto arbeiten. Ein zusätzliches Standardkonto ist dafür nicht nötig. Die Sorge, jede App erhalte dadurch freie Hand über das ganze System, beruht auf einem Missverständnis.

Ein Mac, ein Anwender, zwei Konten?

Der Rat klingt zunächst vernünftig: Ein Konto dient der Verwaltung, ein zweites dem täglichen Arbeiten. Das zweite Konto erhält weniger Rechte. So soll Schadsoftware keine gefährlichen Änderungen vornehmen können.

Für einen allein genutzten Mac ist diese Trennung jedoch keine notwendige Sicherheitsmaßnahme. macOS schützt das System und persönliche Daten auf mehreren Ebenen. Diese Schutzfunktionen wirken auch im Admin-Konto.

Gemeint ist hier der private Mac, dessen einziger Anwender zugleich sein Administrator ist. Für gemeinsam genutzte Computer oder verwaltete Firmen-Macs gelten andere Anforderungen.

Woher die Sorge kommt

Wer Windows XP erlebt hat, kennt das damalige Problem. Viele Anwender arbeiteten ständig mit einem Administratorkonto. Dadurch liefen auch ihre Programme mit weitreichenden Rechten. Eine schädliche Anwendung konnte diese Rechte unmittelbar nutzen.

Unter diesen Bedingungen hatte die Arbeit mit einem eingeschränkten Konto einen sehr nachvollziehbaren Zweck. Sie entzog den alltäglich gestarteten Programmen einen großen Teil ihrer Macht.

Microsoft änderte dieses Modell mit Windows Vista. Die Benutzerkontensteuerung ließ Programme zunächst mit eingeschränkten Rechten starten. Für administrative Vorgänge erschienen die bekannten Rückfragen. Bei einem Administrator genügte normalerweise eine Bestätigung. Ein Standardbenutzer musste die Zugangsdaten eines Administrators eingeben.

Die Erinnerung an Windows XP erklärt manche Sorge um das Admin-Konto am Mac. Dessen Bezeichnung allein sagt aber wenig darüber aus, welche Rechte ein gestartetes Programm tatsächlich erhält.

Administrator bedeutet nicht grenzenlose Macht

Bei der Einrichtung eines Macs entsteht zunächst ein Administratorkonto. Das ist Apples vorgesehener Ausgangspunkt für die Benutzung des Computers.

Ein Administrator darf Benutzerkonten verwalten und verschiedene Einstellungen des Systems ändern. Eine gewöhnlich gestartete App erhält dadurch jedoch nicht automatisch die höchsten Systemrechte.

Für bestimmte Eingriffe muss sie zusätzliche Rechte anfordern. Auch im Admin-Konto kann macOS dafür eine Bestätigung per Passwort oder Touch ID verlangen. Apple beschreibt diese Trennung ausdrücklich in seiner Entwicklerdokumentation.

Der Unterschied ist im Alltag entscheidend. Als Administrator angemeldet zu sein, bedeutet nicht, jede App mit uneingeschränktem Zugriff auf das Betriebssystem zu starten.

Auch Administratoren bleiben begrenzt

Apple hat den Schutz des Betriebssystems über die Jahre weiter ausgebaut. Die System Integrity Protection, kurz SIP, schützt wichtige Systembereiche vor Veränderungen. Sie beschränkt sogar Prozesse mit den höchsten Rechten.

Hinzu kommt das geschützte Systemvolume. Dort liegen die wesentlichen Bestandteile von macOS. Seit macOS Big Sur prüft das System deren Integrität zusätzlich mit kryptografischen Verfahren.

Ein normales Programm kann diese Schutzfunktionen nicht einfach durch seine Zugehörigkeit zu einem Admin-Konto überwinden. Die Anmeldung als Administrator schaltet sie nicht ab.

Gatekeeper prüft heruntergeladene Anwendungen. XProtect erkennt und entfernt bekannte Schadsoftware. Für Apps aus dem Mac App Store gelten zudem die Grenzen der Sandbox. Sie beschränkt, auf welche Daten und Funktionen eine App zugreifen darf.

Diese Schutzmechanismen ersetzen weder Updates noch einen aufmerksamen Umgang mit Software. Sie erklären aber, weshalb das Admin-Konto am Mac nicht dem alten Windows-XP-Modell entspricht.

Ein Standardkonto sperrt Schadsoftware nicht aus

Ein zweites Missverständnis betrifft die Installation von Programmen. Auch Standardbenutzer können Apps installieren, wie Apple in seiner Benutzerhilfe ausdrücklich erklärt.

Nicht jede Installation verändert geschützte Systembereiche. Software kann im eigenen Benutzerbereich arbeiten. Schadsoftware kann sich ebenfalls dort festsetzen, ohne dafür die höchsten Systemrechte zu benötigen.

Für persönliche Daten ist deshalb eine weitere Unterscheidung wichtig. Ein Standardkonto schützt nicht automatisch die Dokumente, die der angemeldete Benutzer selbst bearbeiten darf.

Eine schädliche App kann Daten gefährden, auf die sie bereits zugreifen darf. Dafür muss sie das Betriebssystem nicht verändern.

macOS begrenzt den Zugriff auf sensible Daten zusätzlich durch eigene Datenschutzfreigaben. Dazu gehören etwa Dokumente, Schreibtisch und bestimmte Funktionen anderer Apps. Diese Freigaben sollte man auch im Admin-Konto bewusst erteilen.

Zwei Konten ändern die Entscheidung nicht

Wer beide Konten selbst verwaltet, kennt auch beide Passwörter. Fordert ein Vorgang administrative Rechte an, lassen sich oft die Zugangsdaten des separaten Administrators eingeben. Ein vollständiger Kontowechsel ist dafür vielfach unnötig.

Das zusätzliche Konto kann eine hilfreiche Denkpause schaffen. Es nimmt seinem Besitzer jedoch nicht die Entscheidung ab, einer Installation oder Änderung zu vertrauen.

Wer einer schädlichen Anwendung administrative Rechte gewährt, kann dies auch aus einem Standardkonto heraus tun. Das ist besonders bei falschen Updates oder täuschend echten Passwortdialogen relevant.

Entscheidend bleibt daher der Anlass einer Freigabe. Eine unerwartete Passwortabfrage sollte nicht allein deshalb bestätigt werden, weil sie wie ein macOS-Dialog aussieht.

Was ein Standardkonto trotzdem leisten kann

Ein Standardkonto besitzt weniger Rechte. Es kann bestimmte Änderungen verhindern und den möglichen Schaden eines Angriffs begrenzen. Wer diese zusätzliche Begrenzung bewusst nutzen möchte, kann das tun.

Daraus folgt aber keine allgemeine Notwendigkeit für jeden privaten Mac. Ein einzelnes Admin-Konto ist eine vertretbare Wahl für den Alltag. Wer damit arbeitet, hat keine grundlegende Sicherheitsregel missachtet.

Ebenso wenig muss jemand eine bereits eingerichtete Trennung wieder abschaffen. Wichtig ist, ihren Nutzen realistisch einzuordnen. Sie bietet eine zusätzliche Begrenzung, aber keinen umfassenden Schutz vor Schadsoftware oder Datenverlust.

Worauf es im Alltag ankommt

Für den sicheren Betrieb lohnt es sich, die vorhandenen Schutzfunktionen konsequent zu nutzen:

• macOS und Apps aktuell halten. Automatische Sicherheitsupdates eingeschaltet lassen.
• Software aus verlässlichen Quellen beziehen und Schutzwarnungen bewusst prüfen.
• Passwörter und zusätzliche App-Berechtigungen nur bei nachvollziehbarem Anlass freigeben.
• FileVault aktivieren, um persönliche Daten bei Verlust oder Diebstahl zu schützen.
• Regelmäßig Backups anlegen, etwa mit Time Machine.

Ein allein genutzter Mac braucht vor allem einen gepflegten Sicherheitszustand und überlegte Freigaben. Wer das berücksichtigt, kann sein Admin-Konto auch zum Arbeiten verwenden. Ein zweites Konto muss nicht zur Pflichtübung werden.

Quellen:
Apple: Benutzerkonten
Apple: Plattform-Sicherheit
Microsoft: Benutzerkontensteuerung
Apple: Sichere Rechteerhöhung
Apple: Informationen schützen
Privacy Guides: macOS

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Tue, 29 Sep 2026 14:46:40 CEST★ SIP: Das unsichtbare Sicherheitsnetz von macOS System Integrity Protection, kurz SIP, bewahrt wichtige Teile von macOS vor unerlaubten Änderungen. Der Schutz arbeitet unauffällig im Hintergrund und gilt selbst für Prozesse mit Administratorrechten. Dadurch kann Schadsoftware zentrale Systemdateien nicht einfach manipulieren.

Ein Passwort ist kein Freifahrtschein

Vor SIP besaß der root-Benutzer praktisch unbegrenzte Rechte auf einem Mac. Ein Installationsprogramm erhielt diese Rechte nach Eingabe eines Administratorpassworts. Anschließend konnte es Systemdateien und vorinstallierte Apps verändern oder überschreiben.

Das war bequem, schuf aber ein grundlegendes Risiko. Fehlerhafte oder schädliche Software konnte dieselben weitreichenden Rechte nutzen. Ein einziges bestätigtes Installationsfenster öffnete damit im schlimmsten Fall den gesamten Systembereich.

Apple führte SIP mit OS X El Capitan ein. Seitdem setzt der Kernel feste Sicherheitsregeln durch. Sie gelten für alle laufenden Prozesse, auch für Programme mit Administratorrechten. Das Passwort bleibt wichtig, hebt diese zusätzlichen Grenzen aber nicht auf.

Welche Bereiche SIP schützt

SIP beschränkt Schreibzugriffe auf zentrale Verzeichnisse wie /System, /usr, /bin, /sbin und /var. Auch die mit macOS gelieferten Apps stehen unter Schutz. Änderungen sind dort nur besonders berechtigten und von Apple signierten Prozessen erlaubt. Dazu gehören Apples Softwareupdates und Installationsprogramme.

Der Schutz endet nicht bei Dateien. SIP erschwert auch Eingriffe in laufende Systemprozesse. Andere Programme können sich nicht ohne Weiteres an diese Prozesse anhängen oder eigenen Code einschleusen. So verteidigt macOS nicht nur seinen Inhalt auf dem Laufwerk, sondern auch wichtige Abläufe während des Betriebs.

Auf Macs mit Apple-Chip ergänzt SIP weitere Schutzschichten. Der hardwarebasierte Kernel-Integritätsschutz bewahrt beispielsweise den Kernel im Arbeitsspeicher vor Veränderungen. Diese Techniken arbeiten gemeinsam, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben.

Was Anwender davon merken

Im normalen Alltag bleibt SIP nahezu unsichtbar. Apps aus dem App Store sind darauf ausgelegt. Auch aktuelle Software anderer Anbieter nutzt vorgesehene Orte wie /Programme, /Mediathek oder /usr/local. Persönliche Dateien und übliche Einstellungen bleiben selbstverständlich veränderbar.

Bemerkbar wird SIP meist nur bei älterer Software. Manche historischen Installationsprogramme erwarten Schreibzugriff auf geschützte Systemordner. Solche Programme können scheitern, teilweise deaktiviert werden oder ein Update benötigen. Das ist keine willkürliche Hürde. Es zeigt, dass die Software eine Grenze überschreiten möchte, die moderne Apps respektieren.

Auch besonders erfahrene Anwender sehen gelegentlich eine abgewiesene Aktion im Terminal. Selbst ein Befehl mit root-Rechten darf geschützte Bereiche nicht beliebig ändern. Für eigene Werkzeuge stehen weiterhin passende Verzeichnisse bereit. Das schafft eine klare Trennung zwischen macOS und Ergänzungen von Drittanbietern.

Eine starke Voreinstellung

SIP ist standardmäßig aktiv. Apple erlaubt das Abschalten nur über die Wiederherstellungsumgebung. Diese zusätzliche Hürde verhindert, dass laufende Software den Schutz unbemerkt entfernt. Für die Entwicklung bestimmter Treiber oder anderer systemnaher Komponenten kann eine vorübergehende Abschaltung nötig sein. Apple empfiehlt, SIP danach sofort wieder einzuschalten.

SIP ist kein einzelner Rundumschutz gegen jede Schadsoftware. Seine Stärke liegt in einer entscheidenden Grenze: Selbst ein Prozess mit hohen Rechten darf das geschützte Fundament von macOS nicht beliebig umschreiben. Das begrenzt mögliche Schäden und verbessert zugleich die Zuverlässigkeit des Systems.

Für Anwender ist das ein überzeugendes Sicherheitsprinzip. Der Mac bleibt flexibel, doch sein Kern erhält besonderen Schutz. Meist merkt man davon nichts – und genau darin liegt die Eleganz von SIP.

Quellen:
Apple Support: Informationen zum Systemintegritätsschutz auf dem Mac
Apple Platform Security: Systemintegritätsschutz
Apple Developer: Runtime Protections
Apple Developer: Disabling and Enabling System Integrity Protection

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38000https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38000 image System Integrity Protection, kurz SIP, bewahrt wichtige Teile von macOS vor unerlaubten Änderungen. Der Schutz arbeitet unauffällig im Hintergrund und gilt selbst für Prozesse mit Administratorrechten. Dadurch kann Schadsoftware zentrale Systemdateien nicht einfach manipulieren.

Ein Passwort ist kein Freifahrtschein

Vor SIP besaß der root-Benutzer praktisch unbegrenzte Rechte auf einem Mac. Ein Installationsprogramm erhielt diese Rechte nach Eingabe eines Administratorpassworts. Anschließend konnte es Systemdateien und vorinstallierte Apps verändern oder überschreiben.

Das war bequem, schuf aber ein grundlegendes Risiko. Fehlerhafte oder schädliche Software konnte dieselben weitreichenden Rechte nutzen. Ein einziges bestätigtes Installationsfenster öffnete damit im schlimmsten Fall den gesamten Systembereich.

Apple führte SIP mit OS X El Capitan ein. Seitdem setzt der Kernel feste Sicherheitsregeln durch. Sie gelten für alle laufenden Prozesse, auch für Programme mit Administratorrechten. Das Passwort bleibt wichtig, hebt diese zusätzlichen Grenzen aber nicht auf.

Welche Bereiche SIP schützt

SIP beschränkt Schreibzugriffe auf zentrale Verzeichnisse wie /System, /usr, /bin, /sbin und /var. Auch die mit macOS gelieferten Apps stehen unter Schutz. Änderungen sind dort nur besonders berechtigten und von Apple signierten Prozessen erlaubt. Dazu gehören Apples Softwareupdates und Installationsprogramme.

Der Schutz endet nicht bei Dateien. SIP erschwert auch Eingriffe in laufende Systemprozesse. Andere Programme können sich nicht ohne Weiteres an diese Prozesse anhängen oder eigenen Code einschleusen. So verteidigt macOS nicht nur seinen Inhalt auf dem Laufwerk, sondern auch wichtige Abläufe während des Betriebs.

Auf Macs mit Apple-Chip ergänzt SIP weitere Schutzschichten. Der hardwarebasierte Kernel-Integritätsschutz bewahrt beispielsweise den Kernel im Arbeitsspeicher vor Veränderungen. Diese Techniken arbeiten gemeinsam, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben.

Was Anwender davon merken

Im normalen Alltag bleibt SIP nahezu unsichtbar. Apps aus dem App Store sind darauf ausgelegt. Auch aktuelle Software anderer Anbieter nutzt vorgesehene Orte wie /Programme, /Mediathek oder /usr/local. Persönliche Dateien und übliche Einstellungen bleiben selbstverständlich veränderbar.

Bemerkbar wird SIP meist nur bei älterer Software. Manche historischen Installationsprogramme erwarten Schreibzugriff auf geschützte Systemordner. Solche Programme können scheitern, teilweise deaktiviert werden oder ein Update benötigen. Das ist keine willkürliche Hürde. Es zeigt, dass die Software eine Grenze überschreiten möchte, die moderne Apps respektieren.

Auch besonders erfahrene Anwender sehen gelegentlich eine abgewiesene Aktion im Terminal. Selbst ein Befehl mit root-Rechten darf geschützte Bereiche nicht beliebig ändern. Für eigene Werkzeuge stehen weiterhin passende Verzeichnisse bereit. Das schafft eine klare Trennung zwischen macOS und Ergänzungen von Drittanbietern.

Eine starke Voreinstellung

SIP ist standardmäßig aktiv. Apple erlaubt das Abschalten nur über die Wiederherstellungsumgebung. Diese zusätzliche Hürde verhindert, dass laufende Software den Schutz unbemerkt entfernt. Für die Entwicklung bestimmter Treiber oder anderer systemnaher Komponenten kann eine vorübergehende Abschaltung nötig sein. Apple empfiehlt, SIP danach sofort wieder einzuschalten.

SIP ist kein einzelner Rundumschutz gegen jede Schadsoftware. Seine Stärke liegt in einer entscheidenden Grenze: Selbst ein Prozess mit hohen Rechten darf das geschützte Fundament von macOS nicht beliebig umschreiben. Das begrenzt mögliche Schäden und verbessert zugleich die Zuverlässigkeit des Systems.

Für Anwender ist das ein überzeugendes Sicherheitsprinzip. Der Mac bleibt flexibel, doch sein Kern erhält besonderen Schutz. Meist merkt man davon nichts – und genau darin liegt die Eleganz von SIP.

Quellen:
Apple Support: Informationen zum Systemintegritätsschutz auf dem Mac
Apple Platform Security: Systemintegritätsschutz
Apple Developer: Runtime Protections
Apple Developer: Disabling and Enabling System Integrity Protection

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Mon, 28 Sep 2026 09:24:00 CEST★ iPhone: Wie funktioniert die Taptic Engine? Die Taptic Engine ist Apples Spezialist für fühlbare Rückmeldungen. Ihr linear bewegtes Gewicht reagiert schneller und genauer als ein gewöhnlicher Vibrationsmotor. So entstehen kurze Klicks, deutliche Warnungen und sogar die Illusion mechanischer Tasten.

Ein Gewicht statt einer Unwucht

Klassische Vibrationsmotoren drehen eine Masse, deren Schwerpunkt neben der Achse liegt. Diese Unwucht versetzt das gesamte Gerät in Schwingung. Der Motor muss jedoch erst hochdrehen und läuft anschließend etwas nach. Das Ergebnis eignet sich für längere Alarme, aber weniger für einen einzelnen, klaren Impuls.

Die Taptic Engine arbeitet nach einem anderen Prinzip. Sie ist ein linearer elektromagnetischer Aktor. In ihrem länglichen Gehäuse sitzt eine bewegliche Masse mit magnetischen Teilen. Eine Spule erzeugt ein Magnetfeld und beschleunigt die Masse entlang einer geraden Achse.



Federn führen die Masse zurück und halten sie von den Gehäusewänden fern. Ein Apple-Patent beschreibt dafür eine Welle, zwei Federn sowie Magnete mit entgegengesetzter Polarität. In neueren Geräten verwendet Apple zudem Wolfram. Das dichte Metall liefert viel Masse auf kleinem Raum.

Beschleunigt die Elektronik das Gewicht, wirkt die Gegenkraft auf das Gehäuse. Genau diesen kurzen Stoß spürt der Nutzer. Durch Richtung, Dauer und Stärke des Stroms kann Apple den Verlauf genau formen.

Warum die lineare Bauweise wichtig ist

Eine rotierende Unwucht erzeugt vor allem ein grobes Summen. Der lineare Aktor kann dagegen schnell einsetzen und rasch wieder verstummen. Das ermöglicht einzelne Schläge, kurze Folgen und länger anhaltende Muster.

Apple unterscheidet in Core Haptics zwischen kurzen Impulsen und kontinuierlichen Verläufen. Entwickler können Intensität und „Schärfe“ verändern. Ein weicher Hinweis fühlt sich dadurch anders an als ein präziser Klick.

Die feste Bewegungsrichtung hilft außerdem, die Energie gezielt ins Gehäuse einzuleiten. Das schafft deutlichere Rückmeldungen bei kleiner Auslenkung. Die Konstruktion braucht jedoch Platz und eine sehr genaue Abstimmung. Masse, Federn, Gehäuse und Ansteuerung müssen zusammenpassen. Sonst schwingt das System nach oder die Masse schlägt an.

Nicht jede Taptic Engine ist gleich

Apple verwendet den Namen für mehrere angepasste Konstruktionen. In iPhone und Apple Watch bewegt sich eine interne Masse. Im Force Touch Trackpad arbeitet der Aktor mit Kraftsensoren unter einer unbeweglich wirkenden Oberfläche. Er simuliert den mechanischen Klick, obwohl sich das Trackpad nur minimal bewegt.

Diese Verbindung aus Sensorik und Aktor ist entscheidend. Zuerst misst das Gerät eine Eingabe. Direkt danach erzeugt es den passenden Impuls. Stimmen Bild, Ton und Berührung zeitlich überein, wirkt eine rein digitale Bedienung erstaunlich mechanisch.

Vom Handgelenk ins iPhone

Apple stellte die Taptic Engine im September 2014 zusammen mit der ersten Apple Watch vor. Im Frühjahr 2015 kam sie zunächst in Force Touch Trackpads des MacBook Pro und MacBook auf den Markt. Kurz darauf folgte die Apple Watch.

Im Herbst 2015 brachte das iPhone 6s die Technik zusammen mit 3D Touch ins iPhone. Das Magic Trackpad 2 nutzte ebenfalls Force Touch und haptische Rückmeldung. Beim iPhone 7 erhielt die Taptic Engine 2016 eine neue Aufgabe: Sie simulierte den Druckpunkt des nun unbeweglichen Homebuttons.

Die Apple Watch Series 4 ergänzte 2018 fühlbare Rastpunkte für die Digital Crown. Seit iOS 13 können Entwickler über Core Haptics eigene Muster aus kurzen und kontinuierlichen Ereignissen bauen.

Apple veröffentlicht keine nummerierten Generationen der Taptic Engine. Statt eines klar benannten Nachfolgers gibt es daher gerätespezifische Revisionen. Sie unterscheiden sich bei Größe, bewegter Masse, Leistung und Einbauort. Das Grundprinzip blieb erhalten: Ein präzise gesteuerter linearer Impuls ersetzt die diffuse Vibration – und manchmal sogar ein mechanisches Bauteil.

Quellen:
Apple: Apple Watch – Vorstellung 2014
Apple: MacBook Pro mit Force Touch Trackpad
Apple: iPhone 7 und Taptic Engine
Apple Developer: Designing Audio-Haptic Experiences
Apple-Patent US9608506B2: Linear Actuator

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37990https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37990 image Die Taptic Engine ist Apples Spezialist für fühlbare Rückmeldungen. Ihr linear bewegtes Gewicht reagiert schneller und genauer als ein gewöhnlicher Vibrationsmotor. So entstehen kurze Klicks, deutliche Warnungen und sogar die Illusion mechanischer Tasten.

Ein Gewicht statt einer Unwucht

Klassische Vibrationsmotoren drehen eine Masse, deren Schwerpunkt neben der Achse liegt. Diese Unwucht versetzt das gesamte Gerät in Schwingung. Der Motor muss jedoch erst hochdrehen und läuft anschließend etwas nach. Das Ergebnis eignet sich für längere Alarme, aber weniger für einen einzelnen, klaren Impuls.

Die Taptic Engine arbeitet nach einem anderen Prinzip. Sie ist ein linearer elektromagnetischer Aktor. In ihrem länglichen Gehäuse sitzt eine bewegliche Masse mit magnetischen Teilen. Eine Spule erzeugt ein Magnetfeld und beschleunigt die Masse entlang einer geraden Achse.



Federn führen die Masse zurück und halten sie von den Gehäusewänden fern. Ein Apple-Patent beschreibt dafür eine Welle, zwei Federn sowie Magnete mit entgegengesetzter Polarität. In neueren Geräten verwendet Apple zudem Wolfram. Das dichte Metall liefert viel Masse auf kleinem Raum.

Beschleunigt die Elektronik das Gewicht, wirkt die Gegenkraft auf das Gehäuse. Genau diesen kurzen Stoß spürt der Nutzer. Durch Richtung, Dauer und Stärke des Stroms kann Apple den Verlauf genau formen.

Warum die lineare Bauweise wichtig ist

Eine rotierende Unwucht erzeugt vor allem ein grobes Summen. Der lineare Aktor kann dagegen schnell einsetzen und rasch wieder verstummen. Das ermöglicht einzelne Schläge, kurze Folgen und länger anhaltende Muster.

Apple unterscheidet in Core Haptics zwischen kurzen Impulsen und kontinuierlichen Verläufen. Entwickler können Intensität und „Schärfe“ verändern. Ein weicher Hinweis fühlt sich dadurch anders an als ein präziser Klick.

Die feste Bewegungsrichtung hilft außerdem, die Energie gezielt ins Gehäuse einzuleiten. Das schafft deutlichere Rückmeldungen bei kleiner Auslenkung. Die Konstruktion braucht jedoch Platz und eine sehr genaue Abstimmung. Masse, Federn, Gehäuse und Ansteuerung müssen zusammenpassen. Sonst schwingt das System nach oder die Masse schlägt an.

Nicht jede Taptic Engine ist gleich

Apple verwendet den Namen für mehrere angepasste Konstruktionen. In iPhone und Apple Watch bewegt sich eine interne Masse. Im Force Touch Trackpad arbeitet der Aktor mit Kraftsensoren unter einer unbeweglich wirkenden Oberfläche. Er simuliert den mechanischen Klick, obwohl sich das Trackpad nur minimal bewegt.

Diese Verbindung aus Sensorik und Aktor ist entscheidend. Zuerst misst das Gerät eine Eingabe. Direkt danach erzeugt es den passenden Impuls. Stimmen Bild, Ton und Berührung zeitlich überein, wirkt eine rein digitale Bedienung erstaunlich mechanisch.

Vom Handgelenk ins iPhone

Apple stellte die Taptic Engine im September 2014 zusammen mit der ersten Apple Watch vor. Im Frühjahr 2015 kam sie zunächst in Force Touch Trackpads des MacBook Pro und MacBook auf den Markt. Kurz darauf folgte die Apple Watch.

Im Herbst 2015 brachte das iPhone 6s die Technik zusammen mit 3D Touch ins iPhone. Das Magic Trackpad 2 nutzte ebenfalls Force Touch und haptische Rückmeldung. Beim iPhone 7 erhielt die Taptic Engine 2016 eine neue Aufgabe: Sie simulierte den Druckpunkt des nun unbeweglichen Homebuttons.

Die Apple Watch Series 4 ergänzte 2018 fühlbare Rastpunkte für die Digital Crown. Seit iOS 13 können Entwickler über Core Haptics eigene Muster aus kurzen und kontinuierlichen Ereignissen bauen.

Apple veröffentlicht keine nummerierten Generationen der Taptic Engine. Statt eines klar benannten Nachfolgers gibt es daher gerätespezifische Revisionen. Sie unterscheiden sich bei Größe, bewegter Masse, Leistung und Einbauort. Das Grundprinzip blieb erhalten: Ein präzise gesteuerter linearer Impuls ersetzt die diffuse Vibration – und manchmal sogar ein mechanisches Bauteil.

Quellen:
Apple: Apple Watch – Vorstellung 2014
Apple: MacBook Pro mit Force Touch Trackpad
Apple: iPhone 7 und Taptic Engine
Apple Developer: Designing Audio-Haptic Experiences
Apple-Patent US9608506B2: Linear Actuator

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Sun, 27 Sep 2026 22:26 CESTM6-Chip, Mac Mini, Mac Studio: Neuigkeiten Zur Sendung... Der neue M6-Chip kombiniert mehrere technische Schritte, die Leistung und Effizienz gleichzeitig steigern. Apple fertigt den Chip erstmals im 2-Nanometer-Verfahren und integriert drei verschiedene Kerntypen in den Basischip. Dadurch verteilt das System Lasten gezielter auf Super-, Performance- und Effizienzkerne. Auch die Grafik wächst und nutzt zwölf GPU-Kerne mit jeweils einem Neural Accelerator. Beim Mac mini fällt auf, dass der SSD-Speicher nun auf der Hauptplatine verlötet ist und das 256-GB-Modell deutlich niedrigere Spitzenraten als die 512-GB-Variante zeigt. Der Mac Studio mit M5 Ultra liefert sehr viel Rechen- und Speicherleistung. Welche Bedeutung haben diese Änderungen für Alltag, kreative Nutzer und lokale KI?

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37987https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37987 image Zur Sendung...

Der neue M6-Chip kombiniert mehrere technische Schritte, die Leistung und Effizienz gleichzeitig steigern. Apple fertigt den Chip erstmals im 2-Nanometer-Verfahren und integriert drei verschiedene Kerntypen in den Basischip. Dadurch verteilt das System Lasten gezielter auf Super-, Performance- und Effizienzkerne. Auch die Grafik wächst und nutzt zwölf GPU-Kerne mit jeweils einem Neural Accelerator. Beim Mac mini fällt auf, dass der SSD-Speicher nun auf der Hauptplatine verlötet ist und das 256-GB-Modell deutlich niedrigere Spitzenraten als die 512-GB-Variante zeigt. Der Mac Studio mit M5 Ultra liefert sehr viel Rechen- und Speicherleistung. Welche Bedeutung haben diese Änderungen für Alltag, kreative Nutzer und lokale KI?

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Sun, 27 Sep 2026 22:20 CESTApple Watch, iPhone Duo, Meta-Brillen: Neuigkeiten Zur Sendung... watchOS 27.0.1 adressiert Berichte über spontane Neustarts bei bestimmten Apple-Watch-Modellen, und erste Nutzer meldeten danach Ruhe. Beim iPhone Duo stellt ein Kurzversuch die Frage, ob das seitlich platzierte Dock auch für Linkshänder praktikabel ist, denn die Bedienung bleibt im Alltag unklar. Wie gut lässt sich das breite Display bedienen? Wir zeigen dazu ein Video und einige Fotos. Meta präsentiert eine Kamera-freie Audio-Brille, ein handliches KI-Gadget und eine VR-Brille mit externem Rechenkern für die Hosentasche. Speziell die VR-Brille sieht interessant aus. Ist Meta hier auf einem besseren Weg als Apple?

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watchOS 27.0.1 adressiert Berichte über spontane Neustarts bei bestimmten Apple-Watch-Modellen, und erste Nutzer meldeten danach Ruhe. Beim iPhone Duo stellt ein Kurzversuch die Frage, ob das seitlich platzierte Dock auch für Linkshänder praktikabel ist, denn die Bedienung bleibt im Alltag unklar. Wie gut lässt sich das breite Display bedienen? Wir zeigen dazu ein Video und einige Fotos. Meta präsentiert eine Kamera-freie Audio-Brille, ein handliches KI-Gadget und eine VR-Brille mit externem Rechenkern für die Hosentasche. Speziell die VR-Brille sieht interessant aus. Ist Meta hier auf einem besseren Weg als Apple?

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Sun, 27 Sep 2026 22:07 CESTiPad 12, iPad mini, iPhone 18 Pro, HomePod mini: Neuigkeiten Zur Sendung... Codefunde legen nahe, dass das nächste Basis-iPad mit A19-Chip und 8 GB RAM ausgestattet ist. Damit hätte das Modell mehr Leistungsreserven und erfüllt Voraussetzungen für neue KI-Funktionen, auch wenn manche Dienste regional begrenzt sein könnten. Zugleich nennt der Code einen N1-Chip für modernes WLAN, Bluetooth und Thread sowie ein C1X-Modem für 5G. Beim iPad mini deutet die Software auf einen A20 Pro und eine frontseitige Kameraposition im Querformat hin, ergänzt durch Hinweise auf OLED und bessere Lautsprecher. Das iPhone 18 Pro versteckt die Infrarotkamera unter dem OLED, kombiniert mit spezieller Bildverarbeitung. Außerdem tauchen HomePod mini in Grün und Pink sowie ein neues Apple TV 4K auf. Welche Neuerungen sind relevant?

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Codefunde legen nahe, dass das nächste Basis-iPad mit A19-Chip und 8 GB RAM ausgestattet ist. Damit hätte das Modell mehr Leistungsreserven und erfüllt Voraussetzungen für neue KI-Funktionen, auch wenn manche Dienste regional begrenzt sein könnten. Zugleich nennt der Code einen N1-Chip für modernes WLAN, Bluetooth und Thread sowie ein C1X-Modem für 5G. Beim iPad mini deutet die Software auf einen A20 Pro und eine frontseitige Kameraposition im Querformat hin, ergänzt durch Hinweise auf OLED und bessere Lautsprecher. Das iPhone 18 Pro versteckt die Infrarotkamera unter dem OLED, kombiniert mit spezieller Bildverarbeitung. Außerdem tauchen HomePod mini in Grün und Pink sowie ein neues Apple TV 4K auf. Welche Neuerungen sind relevant?

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Sun, 27 Sep 2026 22:06:37 CESTLive-Sendung vom 27.09.2026• Apple Watch, iPhone Duo, Meta-Brillen – Neuigkeiten
• M6-Chip, Mac Mini, Mac Studio – Neuigkeiten

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• iPad 12, iPad mini, iPhone 18 Pro, HomePod mini – Neuigkeiten
• Apple Watch, iPhone Duo, Meta-Brillen – Neuigkeiten
• M6-Chip, Mac Mini, Mac Studio – Neuigkeiten

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Fri, 25 Sep 2026 11:16:42 CEST★ macOS 27: Diese sechs Funktionen sind raus! macOS Golden Gate 27 läuft erstmals nur auf Macs mit Apple-Chip. Zugleich endet die Unterstützung für mehrere ältere Wege, Windows, Netzwerkfreigaben und Backups zu nutzen. Bei Rosetta und dem AirPort-Dienstprogramm gelten wichtige Ausnahmen.

Intel-Macs: Ende nach 20 Jahren

Die ersten Macs mit Intel-Prozessor erschienen 2006. Damals wechselte Apple von PowerPC, um leistungsfähigere und sparsamere Rechner zu bauen. Seit 2020 stellt Apple auf eigene Chips um. macOS 27 läuft deshalb nur noch auf Macs mit Apple-Chip. Für Intel-Macs bleibt macOS Tahoe 26 die letzte große Version. Wer Golden Gate nutzen will, braucht einen neueren Mac.

Boot Camp: Windows startet nicht mehr direkt

Boot Camp erschien 2006 im Jahr der ersten Intel-Macs. Der Assistent richtet eine zweite Partition für Windows ein. Nutzer konnten beim Start zwischen beiden Systemen wählen. Apple reagierte damit auf die Nachfrage nach Windows auf Mac-Hardware. Auf Macs mit Apple-Chip gibt es diesen Startweg nicht. Eine Alternative ist Windows 11 für Arm in einer virtuellen Maschine, etwa mit Parallels Desktop oder VMware Fusion. Nicht jede Windows-App und jedes Gerät funktioniert darin wie unter Boot Camp.

Rosetta 2: Noch da, aber mit Ablaufdatum

Rosetta 2 übersetzt Intel-Apps für Macs mit Apple-Chip. Apple führte die Technik 2020 ein, damit vorhandene Software während des Chipwechsels weiterläuft. Nach dem Update auf macOS 27 wird eine frühere Rosetta-Installation nicht automatisch übernommen. Bei Bedarf lässt sie sich erneut installieren. macOS 27 ist die letzte Version mit allgemeiner Rosetta-Unterstützung. Ab macOS 28 bleiben nur Ausnahmen für bestimmte ältere Spiele. Ersatz sind aktualisierte Apps für Apple-Chips oder Universal-Versionen. Betroffene Programme stehen unter „Systemeinstellungen > Allgemein > Info > Intel-basierte Apps > Details“. Auch Intel-Plugins sollten Nutzer prüfen.

AFP: Apples altes Protokoll für Dateifreigaben

Das Apple Filing Protocol (AFP) verband Macs bereits mit AppleShare-Servern von 1987. Es diente später auch Netzwerkfestplatten und Time Machine als Übertragungsweg. Seit OS X Mavericks von 2013 nutzten aktuelle Macs für die Dateifreigabe zunehmend SMB. macOS 27 unterstützt AFP-Verbindungen nicht mehr. Wer noch ein AFP-Laufwerk nutzt, braucht einen Server mit SMB-Freigabe oder muss die Daten auf ein anderes Gerät übertragen.

Time Capsule: Das Netzwerkbackup zieht um

Apple stellte die Time Capsule 2008 vor: WLAN-Basisstation und Festplatte in einem Gerät. Sie sollte automatische Time-Machine-Backups ohne Kabel ermöglichen. Weil ihre Sicherungen AFP benötigen, kann macOS 27 sie nicht mehr als Backupziel verwenden. Time Machine selbst bleibt erhalten. Apple nennt externe Laufwerke, einen anderen Mac oder ein geeignetes Netzlaufwerk mit SMB als Alternativen. Auch Backups über eine AirPort Extreme fallen weg.

AirPort-Dienstprogramm: Kein Bestandteil neuer Installationen

Das AirPort-Dienstprogramm erschien 2007 mit einer neuen AirPort Extreme. Es richtet Apples WLAN-Basisstationen ein und aktualisiert sie. Apple hat diese Geräte inzwischen eingestellt. Bei einer Neuinstallation von macOS 27 fehlt das Dienstprogramm. Nach einem Update bleibt eine vorhandene Version erhalten, ihre Funktion ist aber nicht garantiert. Für aktuelle Router dienen deren eigene Apps oder Weboberflächen als Ersatz. Für alte AirPort-Geräte gibt es keinen gleichwertigen neuen Apple-Nachfolger.

Quellen:
Apple: macOS 27
Apple: Boot Camp
Apple: Rosetta
Apple: Time Capsule
Apple: Time Machine
Apple: AirPort
Apple: AppleShare und AFP
Apple: AirPort-Dienstprogramm (2007)

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37977https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37977 image macOS Golden Gate 27 läuft erstmals nur auf Macs mit Apple-Chip. Zugleich endet die Unterstützung für mehrere ältere Wege, Windows, Netzwerkfreigaben und Backups zu nutzen. Bei Rosetta und dem AirPort-Dienstprogramm gelten wichtige Ausnahmen.

Intel-Macs: Ende nach 20 Jahren

Die ersten Macs mit Intel-Prozessor erschienen 2006. Damals wechselte Apple von PowerPC, um leistungsfähigere und sparsamere Rechner zu bauen. Seit 2020 stellt Apple auf eigene Chips um. macOS 27 läuft deshalb nur noch auf Macs mit Apple-Chip. Für Intel-Macs bleibt macOS Tahoe 26 die letzte große Version. Wer Golden Gate nutzen will, braucht einen neueren Mac.

Boot Camp: Windows startet nicht mehr direkt

Boot Camp erschien 2006 im Jahr der ersten Intel-Macs. Der Assistent richtet eine zweite Partition für Windows ein. Nutzer konnten beim Start zwischen beiden Systemen wählen. Apple reagierte damit auf die Nachfrage nach Windows auf Mac-Hardware. Auf Macs mit Apple-Chip gibt es diesen Startweg nicht. Eine Alternative ist Windows 11 für Arm in einer virtuellen Maschine, etwa mit Parallels Desktop oder VMware Fusion. Nicht jede Windows-App und jedes Gerät funktioniert darin wie unter Boot Camp.

Rosetta 2: Noch da, aber mit Ablaufdatum

Rosetta 2 übersetzt Intel-Apps für Macs mit Apple-Chip. Apple führte die Technik 2020 ein, damit vorhandene Software während des Chipwechsels weiterläuft. Nach dem Update auf macOS 27 wird eine frühere Rosetta-Installation nicht automatisch übernommen. Bei Bedarf lässt sie sich erneut installieren. macOS 27 ist die letzte Version mit allgemeiner Rosetta-Unterstützung. Ab macOS 28 bleiben nur Ausnahmen für bestimmte ältere Spiele. Ersatz sind aktualisierte Apps für Apple-Chips oder Universal-Versionen. Betroffene Programme stehen unter „Systemeinstellungen > Allgemein > Info > Intel-basierte Apps > Details“. Auch Intel-Plugins sollten Nutzer prüfen.

AFP: Apples altes Protokoll für Dateifreigaben

Das Apple Filing Protocol (AFP) verband Macs bereits mit AppleShare-Servern von 1987. Es diente später auch Netzwerkfestplatten und Time Machine als Übertragungsweg. Seit OS X Mavericks von 2013 nutzten aktuelle Macs für die Dateifreigabe zunehmend SMB. macOS 27 unterstützt AFP-Verbindungen nicht mehr. Wer noch ein AFP-Laufwerk nutzt, braucht einen Server mit SMB-Freigabe oder muss die Daten auf ein anderes Gerät übertragen.

Time Capsule: Das Netzwerkbackup zieht um

Apple stellte die Time Capsule 2008 vor: WLAN-Basisstation und Festplatte in einem Gerät. Sie sollte automatische Time-Machine-Backups ohne Kabel ermöglichen. Weil ihre Sicherungen AFP benötigen, kann macOS 27 sie nicht mehr als Backupziel verwenden. Time Machine selbst bleibt erhalten. Apple nennt externe Laufwerke, einen anderen Mac oder ein geeignetes Netzlaufwerk mit SMB als Alternativen. Auch Backups über eine AirPort Extreme fallen weg.

AirPort-Dienstprogramm: Kein Bestandteil neuer Installationen

Das AirPort-Dienstprogramm erschien 2007 mit einer neuen AirPort Extreme. Es richtet Apples WLAN-Basisstationen ein und aktualisiert sie. Apple hat diese Geräte inzwischen eingestellt. Bei einer Neuinstallation von macOS 27 fehlt das Dienstprogramm. Nach einem Update bleibt eine vorhandene Version erhalten, ihre Funktion ist aber nicht garantiert. Für aktuelle Router dienen deren eigene Apps oder Weboberflächen als Ersatz. Für alte AirPort-Geräte gibt es keinen gleichwertigen neuen Apple-Nachfolger.

Quellen:
Apple: macOS 27
Apple: Boot Camp
Apple: Rosetta
Apple: Time Capsule
Apple: Time Machine
Apple: AirPort
Apple: AppleShare und AFP
Apple: AirPort-Dienstprogramm (2007)

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Thu, 24 Sep 2026 11:43:13 CEST★ Dein neuer Mac mini: Welches Kabel passt? Dein neuer Mac mini ist da – und jetzt möchtest Du seine Möglichkeiten auskosten. Gerade bei schnellen SSDs und hochauflösenden Monitoren haben seine Anschlüsse einiges zu bieten. Mit dem passenden Kabel holst Du das Tempo heraus, für das Du Dich beim Kauf entschieden hast.

Vorne bequem erreichbar, hinten besonders schnell

Eine SSD kurz anschließen oder Fotos übertragen: Dafür sind die beiden USB-C-Buchsen vorne angenehm erreichbar. Laut Apple unterstützen sie bei beiden aktuellen Modellen USB 3 mit bis zu 10 Gb/s.

Auf der Rückseite legt der Mac mini deutlich zu. Das Modell mit M6 bietet drei Anschlüsse mit Thunderbolt 4 und bis zu 40 Gb/s. Das entspricht der vierfachen maximalen Datenrate der vorderen Anschlüsse. Für schnelle Laufwerke und vielseitige Docks ist das eine starke Ausstattung.

Beim Mac mini mit M5 Pro bekommst Du hinten dreimal Thunderbolt 5. Damit steigt die reguläre Bandbreite sogar auf bis zu 80 Gb/s in jeder Richtung. Das schafft mehr Spielraum für besonders schnelle SSDs und anspruchsvolle Monitore.

Beide Modelle unterstützen hinten auch USB4 mit bis zu 40 Gb/s sowie die Bildausgabe über DisplayPort. Deinen Monitor schließt Du dort oder über HDMI an. Die vorderen Buchsen bieten keine direkte Bildausgabe.

Warum der Stecker allein wenig verrät

Alle fünf Buchsen haben dieselbe USB-C-Bauform. Welche Geschwindigkeit und Funktionen Du nutzen kannst, verrät ihre Form allerdings nicht. Das gilt auch für Kabel: Zwei gleich aussehende Exemplare können sich technisch erheblich unterscheiden.

Anschluss, Kabel und Zubehör müssen denselben Übertragungsstandard unterstützen. Ein besonders schnelles Kabel allein macht eine langsamere SSD deshalb nicht schneller. Mit der passenden Kombination schöpfst Du dagegen die Möglichkeiten Deiner Geräte aus.

Für Deine USB-SSD reichen oft 10 Gb/s

Nutzt Deine externe SSD USB mit 10 Gb/s, genügt ein dafür ausgelegtes USB-Kabel. Achte auf Angaben wie „USB 10Gbps“ oder „USB 3.2 Gen 2“. Damit kannst Du die SSD bequem vorne anschließen. Hinten funktioniert sie ebenfalls, bleibt aber bei ihrer eigenen USB-Geschwindigkeit.

Für Tastatur, Maus oder gelegentliches Synchronisieren brauchst Du häufig kein besonders schnelles Kabel. Bei einer schnellen SSD lohnt sich dagegen ein genauer Blick auf vorhandene Ladekabel. Apples USB-C-Ladekabel überträgt beispielsweise nur bis zu 480 Mbit/s und unterstützt keine Bildsignale. Damit würdest Du Deine SSD unnötig ausbremsen.

So nutzt Du das Tempo von Thunderbolt

Für eine SSD oder ein Dock mit Thunderbolt 4 empfiehlt sich ein zertifiziertes Kabel für Thunderbolt 4. Zusammen mit einem passenden Anschluss ermöglicht es bis zu 40 Gb/s. Ein gewöhnliches USB-Kabel mit 10 Gb/s ersetzt diese Verbindung nicht.

Möchtest Du Thunderbolt 5 am M5 Pro voll ausnutzen, empfiehlt sich ein zertifiziertes Kabel für Thunderbolt 5. Auch Deine SSD oder Dein Dock muss diesen Standard unterstützen. Gerade beim Arbeiten mit großen Dateien ist die höhere Bandbreite ein reizvoller Vorteil.

Dein vorhandenes Zubehör mit Thunderbolt 3 oder 4 kannst Du weiterhin verwenden. Es erreicht dabei seine jeweilige Geschwindigkeit. Auch ein Kabel für Thunderbolt 5 funktioniert mit Thunderbolt 4, macht den M6 aber nicht schneller.

Praktisch: Moderne Thunderbolt-Kabel unterstützen außerdem USB-Verbindungen. Du kannst sie daher auch vorne für USB-Geräte einsetzen. Ein Gerät, das ausschließlich Thunderbolt unterstützt, benötigt dennoch einen hinteren Anschluss.

120 Gb/s: Extra-Spielraum für Deine Monitore

Thunderbolt 5 kann seine ohnehin hohe Bandbreite bei Bedarf anders verteilen. Laut Intel erhöht „Bandwidth Boost“ bei hohem Bedarf für Bildsignale die Senderichtung automatisch von 80 auf 120 Gb/s. In Gegenrichtung bleiben dann 40 Gb/s.

Das ist besonders für aufwendige Bildschirmkonfigurationen interessant. Es bedeutet allerdings nicht, dass Deine SSD Dateien mit 120 Gb/s überträgt. Auch die übrigen Geschwindigkeitsangaben beschreiben maximale Verbindungsraten. Verwaltungsdaten und die Leistung der angeschlossenen Geräte begrenzen das tatsächliche Tempo.

Für Deinen Bildschirm zählt auch das Bildsignal

Für einen Monitor mit USB-C genügt ein geeignetes Kabel mit Unterstützung für DisplayPort, oft „DP Alt Mode“ genannt. Achte darauf, dass es Deine gewünschte Auflösung und Bildwiederholrate unterstützt. Ein Monitor mit Thunderbolt braucht eine passende Thunderbolt-Verbindung. Das mitgelieferte Monitorkabel ist meist eine gute erste Wahl.

So findest Du das richtige Kabel

Prüfe beim Kauf den unterstützten Standard, die Datenrate und die benötigte Länge. Bei Thunderbolt helfen Dir das Blitzlogo und die Generationsangabe. Zertifizierte USB-Kabel kennzeichnen ihre Datenrate, ausgenommen Kabel für USB 2.0.

Lass Dich dabei nicht von einer Angabe wie „240 W“ leiten. Sie beschreibt die mögliche Ladeleistung, nicht die Geschwindigkeit beim Übertragen von Daten.

Du brauchst nicht für jede Buchse ein eigenes Kabel. Ein Kabel für Thunderbolt 5 kann mehrere Aufgaben übernehmen. Für Dein USB-Zubehör mit 10 Gb/s genügt aber ein entsprechend gekennzeichnetes USB-Kabel.

Quellen:
Apple: Technische Daten des Mac mini
Apple: Displays an den Mac mini anschließen
Apple: Informationen zu den Thunderbolt Pro-Kabeln und zum USB-C-Ladekabel
Intel: Thunderbolt 5 Technology Brief – Bandwidth Boost und Übertragungsraten
Intel: Thunderbolt 5 – Kabelwahl und Abwärtskompatibilität
USB-IF: Kabelzertifizierung und Kennzeichnung von Datenrate und Leistung

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37971https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37971 image Dein neuer Mac mini ist da – und jetzt möchtest Du seine Möglichkeiten auskosten. Gerade bei schnellen SSDs und hochauflösenden Monitoren haben seine Anschlüsse einiges zu bieten. Mit dem passenden Kabel holst Du das Tempo heraus, für das Du Dich beim Kauf entschieden hast.

Vorne bequem erreichbar, hinten besonders schnell

Eine SSD kurz anschließen oder Fotos übertragen: Dafür sind die beiden USB-C-Buchsen vorne angenehm erreichbar. Laut Apple unterstützen sie bei beiden aktuellen Modellen USB 3 mit bis zu 10 Gb/s.

Auf der Rückseite legt der Mac mini deutlich zu. Das Modell mit M6 bietet drei Anschlüsse mit Thunderbolt 4 und bis zu 40 Gb/s. Das entspricht der vierfachen maximalen Datenrate der vorderen Anschlüsse. Für schnelle Laufwerke und vielseitige Docks ist das eine starke Ausstattung.

Beim Mac mini mit M5 Pro bekommst Du hinten dreimal Thunderbolt 5. Damit steigt die reguläre Bandbreite sogar auf bis zu 80 Gb/s in jeder Richtung. Das schafft mehr Spielraum für besonders schnelle SSDs und anspruchsvolle Monitore.

Beide Modelle unterstützen hinten auch USB4 mit bis zu 40 Gb/s sowie die Bildausgabe über DisplayPort. Deinen Monitor schließt Du dort oder über HDMI an. Die vorderen Buchsen bieten keine direkte Bildausgabe.

Warum der Stecker allein wenig verrät

Alle fünf Buchsen haben dieselbe USB-C-Bauform. Welche Geschwindigkeit und Funktionen Du nutzen kannst, verrät ihre Form allerdings nicht. Das gilt auch für Kabel: Zwei gleich aussehende Exemplare können sich technisch erheblich unterscheiden.

Anschluss, Kabel und Zubehör müssen denselben Übertragungsstandard unterstützen. Ein besonders schnelles Kabel allein macht eine langsamere SSD deshalb nicht schneller. Mit der passenden Kombination schöpfst Du dagegen die Möglichkeiten Deiner Geräte aus.

Für Deine USB-SSD reichen oft 10 Gb/s

Nutzt Deine externe SSD USB mit 10 Gb/s, genügt ein dafür ausgelegtes USB-Kabel. Achte auf Angaben wie „USB 10Gbps“ oder „USB 3.2 Gen 2“. Damit kannst Du die SSD bequem vorne anschließen. Hinten funktioniert sie ebenfalls, bleibt aber bei ihrer eigenen USB-Geschwindigkeit.

Für Tastatur, Maus oder gelegentliches Synchronisieren brauchst Du häufig kein besonders schnelles Kabel. Bei einer schnellen SSD lohnt sich dagegen ein genauer Blick auf vorhandene Ladekabel. Apples USB-C-Ladekabel überträgt beispielsweise nur bis zu 480 Mbit/s und unterstützt keine Bildsignale. Damit würdest Du Deine SSD unnötig ausbremsen.

So nutzt Du das Tempo von Thunderbolt

Für eine SSD oder ein Dock mit Thunderbolt 4 empfiehlt sich ein zertifiziertes Kabel für Thunderbolt 4. Zusammen mit einem passenden Anschluss ermöglicht es bis zu 40 Gb/s. Ein gewöhnliches USB-Kabel mit 10 Gb/s ersetzt diese Verbindung nicht.

Möchtest Du Thunderbolt 5 am M5 Pro voll ausnutzen, empfiehlt sich ein zertifiziertes Kabel für Thunderbolt 5. Auch Deine SSD oder Dein Dock muss diesen Standard unterstützen. Gerade beim Arbeiten mit großen Dateien ist die höhere Bandbreite ein reizvoller Vorteil.

Dein vorhandenes Zubehör mit Thunderbolt 3 oder 4 kannst Du weiterhin verwenden. Es erreicht dabei seine jeweilige Geschwindigkeit. Auch ein Kabel für Thunderbolt 5 funktioniert mit Thunderbolt 4, macht den M6 aber nicht schneller.

Praktisch: Moderne Thunderbolt-Kabel unterstützen außerdem USB-Verbindungen. Du kannst sie daher auch vorne für USB-Geräte einsetzen. Ein Gerät, das ausschließlich Thunderbolt unterstützt, benötigt dennoch einen hinteren Anschluss.

120 Gb/s: Extra-Spielraum für Deine Monitore

Thunderbolt 5 kann seine ohnehin hohe Bandbreite bei Bedarf anders verteilen. Laut Intel erhöht „Bandwidth Boost“ bei hohem Bedarf für Bildsignale die Senderichtung automatisch von 80 auf 120 Gb/s. In Gegenrichtung bleiben dann 40 Gb/s.

Das ist besonders für aufwendige Bildschirmkonfigurationen interessant. Es bedeutet allerdings nicht, dass Deine SSD Dateien mit 120 Gb/s überträgt. Auch die übrigen Geschwindigkeitsangaben beschreiben maximale Verbindungsraten. Verwaltungsdaten und die Leistung der angeschlossenen Geräte begrenzen das tatsächliche Tempo.

Für Deinen Bildschirm zählt auch das Bildsignal

Für einen Monitor mit USB-C genügt ein geeignetes Kabel mit Unterstützung für DisplayPort, oft „DP Alt Mode“ genannt. Achte darauf, dass es Deine gewünschte Auflösung und Bildwiederholrate unterstützt. Ein Monitor mit Thunderbolt braucht eine passende Thunderbolt-Verbindung. Das mitgelieferte Monitorkabel ist meist eine gute erste Wahl.

So findest Du das richtige Kabel

Prüfe beim Kauf den unterstützten Standard, die Datenrate und die benötigte Länge. Bei Thunderbolt helfen Dir das Blitzlogo und die Generationsangabe. Zertifizierte USB-Kabel kennzeichnen ihre Datenrate, ausgenommen Kabel für USB 2.0.

Lass Dich dabei nicht von einer Angabe wie „240 W“ leiten. Sie beschreibt die mögliche Ladeleistung, nicht die Geschwindigkeit beim Übertragen von Daten.

Du brauchst nicht für jede Buchse ein eigenes Kabel. Ein Kabel für Thunderbolt 5 kann mehrere Aufgaben übernehmen. Für Dein USB-Zubehör mit 10 Gb/s genügt aber ein entsprechend gekennzeichnetes USB-Kabel.

Quellen:
Apple: Technische Daten des Mac mini
Apple: Displays an den Mac mini anschließen
Apple: Informationen zu den Thunderbolt Pro-Kabeln und zum USB-C-Ladekabel
Intel: Thunderbolt 5 Technology Brief – Bandwidth Boost und Übertragungsraten
Intel: Thunderbolt 5 – Kabelwahl und Abwärtskompatibilität
USB-IF: Kabelzertifizierung und Kennzeichnung von Datenrate und Leistung

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Wed, 23 Sep 2026 09:54:21 CEST★ Apples M6-Chip: Darum ist er so schnell! Im neuen Mac mini kombiniert der M6 erstmals drei CPU-Kerntypen in einem Basischip. Der Fortschritt liegt dabei nicht nur in höheren Benchmarkwerten, sondern vor allem in einer feineren Arbeitsteilung.

Apple hat den neuen Mac mini mit M6 in den Handel gebracht. Damit erreicht die M-Reihe sechs Generationen nach dem M1 einen neuen Entwicklungsschritt. Der M6 steigert nicht einfach nur den Takt oder die Zahl der Kerne. Apple verteilt unterschiedliche Aufgaben nun gezielter auf spezialisierte Recheneinheiten.

Die neuen Super-Cores

Die 12-Kern-CPU besteht aus zwei Super-, vier Performance- und sechs Effizienzkernen. Ein Basischip von Apple vereint damit erstmals alle drei Kerntypen. Diese Mischung war zuvor den leistungsstärkeren Varianten der M5-Familie vorbehalten.

Die Super-Kerne zielen auf höchste Leistung bei einzelnen Threads. Davon profitieren Aufgaben, die sich kaum auf mehrere Kerne verteilen lassen. Die Performance-Kerne bearbeiten dagegen komplexe Lasten mit vielen parallelen Schritten. Sechs Effizienzkerne kümmern sich um leichtere Aufgaben und halten den Energiebedarf niedrig.

Diese Aufteilung ist für den Alltag wichtiger als ein einzelner Spitzenwert. macOS kann jede Aufgabe an den passenden Kerntyp übergeben. Der Mac mini kann kurzzeitig viel Leistung bereitstellen und danach schnell wieder sparsamer arbeiten. Das senkt zugleich die Wärmeentwicklung und den Aufwand für die Kühlung.

2 Nanometer bringen mehr Kerne

Auch die Fertigung trägt dazu bei. Der M6 ist Apples erster Chip aus einem 2-Nanometer-Verfahren. Kleinere Strukturen erlauben mehr Transistoren auf begrenzter Fläche. Apple nutzt diesen Spielraum für zusätzliche Kerne und spezialisierte Einheiten.

Die GPU wächst gegenüber dem M5 von zehn auf zwölf Kerne. Jeder GPU-Kern besitzt einen eigenen Neural Accelerator für KI-Berechnungen. Dieses Prinzip führte Apple mit der M5-Generation ein. Im Mac mini ist es nun erstmals im regulären Basischip verfügbar.

Die Grafikwerte zeigen jedoch eine wichtige Besonderheit. Pro GPU-Kern liegt der M6 nur leicht vor dem M5. Die gesamte Grafikleistung steigt trotzdem um rund 24 Prozent. Der wichtigste Grund sind die zwei zusätzlichen GPU-Kerne. Apple verbreitert die GPU also, statt jeden Kern grundlegend zu erneuern.

Hinzu kommt eine doppelte Neural Engine mit jeweils 16 Kernen. Beide Einheiten können gemeinsam an einem Modell arbeiten. Apple nennt deshalb bis zu doppelte Spitzenleistung gegenüber früheren Generationen. Die GPU soll bei KI-Berechnungen knapp 30 Prozent vor dem M5 liegen.

Was bringt es an Leistung?

Der M6 unterstützt bis zu 32 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher. Die Bandbreite steigt auf bis zu 170 GB pro Sekunde. Das sind zehn Prozent mehr als beim M5 und etwa das Zweieinhalbfache des M1. Davon profitieren besonders GPU-Aufgaben und lokale KI-Modelle.

Apple verspricht bis zu 20 Prozent mehr Mehrkernleistung gegenüber dem M5. Im Vergleich zum M1 soll der M6 bis zu 2,4-mal schneller rechnen. Beim Mac mini nennt Apple gegenüber dem M4 bis zu 40 Prozent mehr CPU-Leistung. Grafikaufgaben sollen bis zu doppelt so schnell laufen.

Über die ersten Geekbench-Werte haben wir bereits ausführlich berichtet. Der M6 erreichte dort 4.071 Punkte mit einem Kern und 22.783 Punkte mit allen Kernen. Das entsprach zwölf beziehungsweise 27 Prozent Vorsprung gegenüber durchschnittlichen M5-Werten.

Schnelle Fortschritte

Der Blick auf alle sechs Generationen ist noch aufschlussreicher. Die Einzelkernleistung hat sich seit dem M1 fast verdoppelt. Die Mehrkernleistung stieg auf mehr als das Zweieinhalbfache. Der langfristige Trend verläuft dabei erstaunlich gleichmäßig.



Einzelne Generationen weichen dennoch von dieser Linie ab. Der M3 blieb in den CPU-Werten unter dem langfristigen Trend. M4, M5 und M6 holten diesen Abstand anschließend wieder auf. Fortschritt entsteht also nicht in jedem Jahr an derselben Stelle.

Noch deutlicher ist das bei der GPU-Leistung pro Kern. M2 und M3 lagen dort unter dem M1. Der M4 kehrte ungefähr auf dessen Niveau zurück. Erst der M5 brachte einen großen Sprung, während der M6 moderat nachlegt.



Der M1 legte 2020 das Fundament für Apples Wechsel von Intel. CPU, GPU, Speicher und weitere Einheiten rückten auf einen gemeinsamen Chip. Performance- und Effizienzkerne bildeten schon damals die Grundlage. Der gemeinsame Arbeitsspeicher vermied zudem viele Kopiervorgänge zwischen CPU und GPU.

Beim M2 erweiterte Apple dieses Konzept, statt es neu zu erfinden. Mehr GPU-Kerne, eine höhere Speicherbandbreite und stärkere Medienfunktionen standen im Vordergrund. Die zweite Generation zeigte damit erstmals den geplanten Rhythmus der Plattform.

Der M3 brachte 2023 den Wechsel auf drei Nanometer. Seine GPU führte Dynamic Caching und hardwarebeschleunigtes Raytracing ein. Apple verteilte Speicher damit flexibler und öffnete den Mac für anspruchsvollere 3D-Anwendungen.

Der M4 setzte diese Architektur fort und erhöhte vor allem CPU- sowie KI-Leistung. Der M5 brachte anschließend Neural Accelerators in die GPU-Kerne. Zugleich führte Apple die neuen Super-Kerne für besonders anspruchsvolle Einzelaufgaben ein.

Der M6 verbindet diese Entwicklungen nun in einem Basischip. Die CPU erhält eine dritte Leistungsklasse, während GPU und Neural Engine enger zusammenarbeiten. Apple verbessert also mehrere Teile des Systems gleichzeitig. Nicht jede Generation setzt dabei denselben Schwerpunkt.

Manche Jahre bringen ein neues Fertigungsverfahren. Andere stärken Grafik, Medienverarbeitung oder KI. Wieder andere erhöhen die Kernzahl, wenn die einzelnen Kerne nur moderat zulegen. Über mehrere Generationen ergibt sich dennoch ein klarer und stetiger Fortschritt.

Mac Mini als Kraftwerk

Der Mac mini macht diese Strategie besonders sichtbar. Das M6-Modell bietet hohe Einzelkernleistung und starke KI-Funktionen im kompakten Gehäuse. Für lange Mehrkernlasten bleibt die Variante mit M5 Pro schneller. Sie bietet bis zu 18 CPU- und 20 GPU-Kerne sowie 64 GB Arbeitsspeicher.

Der M6 ist deshalb kein radikaler Bruch mit seinen Vorgängern. Er ist vielmehr eine sorgfältige Neuordnung bewährter Bausteine. Genau darin liegt die Stärke von Apple Silicon nach sechs Generationen. Leistung, Effizienz und Spezialisierung wachsen nicht getrennt, sondern als gemeinsames System.

Quellen:
Apple Newsroom: Apple introduces M6 and M5 Ultra
Apple Newsroom: The new Mac mini and Mac Studio are available today
Primate Labs: Geekbench 7 Browser
Geekbench-Datenbank: M6-Ergebnis

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37960https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37960 image Im neuen Mac mini kombiniert der M6 erstmals drei CPU-Kerntypen in einem Basischip. Der Fortschritt liegt dabei nicht nur in höheren Benchmarkwerten, sondern vor allem in einer feineren Arbeitsteilung.

Apple hat den neuen Mac mini mit M6 in den Handel gebracht. Damit erreicht die M-Reihe sechs Generationen nach dem M1 einen neuen Entwicklungsschritt. Der M6 steigert nicht einfach nur den Takt oder die Zahl der Kerne. Apple verteilt unterschiedliche Aufgaben nun gezielter auf spezialisierte Recheneinheiten.

Die neuen Super-Cores

Die 12-Kern-CPU besteht aus zwei Super-, vier Performance- und sechs Effizienzkernen. Ein Basischip von Apple vereint damit erstmals alle drei Kerntypen. Diese Mischung war zuvor den leistungsstärkeren Varianten der M5-Familie vorbehalten.

Die Super-Kerne zielen auf höchste Leistung bei einzelnen Threads. Davon profitieren Aufgaben, die sich kaum auf mehrere Kerne verteilen lassen. Die Performance-Kerne bearbeiten dagegen komplexe Lasten mit vielen parallelen Schritten. Sechs Effizienzkerne kümmern sich um leichtere Aufgaben und halten den Energiebedarf niedrig.

Diese Aufteilung ist für den Alltag wichtiger als ein einzelner Spitzenwert. macOS kann jede Aufgabe an den passenden Kerntyp übergeben. Der Mac mini kann kurzzeitig viel Leistung bereitstellen und danach schnell wieder sparsamer arbeiten. Das senkt zugleich die Wärmeentwicklung und den Aufwand für die Kühlung.

2 Nanometer bringen mehr Kerne

Auch die Fertigung trägt dazu bei. Der M6 ist Apples erster Chip aus einem 2-Nanometer-Verfahren. Kleinere Strukturen erlauben mehr Transistoren auf begrenzter Fläche. Apple nutzt diesen Spielraum für zusätzliche Kerne und spezialisierte Einheiten.

Die GPU wächst gegenüber dem M5 von zehn auf zwölf Kerne. Jeder GPU-Kern besitzt einen eigenen Neural Accelerator für KI-Berechnungen. Dieses Prinzip führte Apple mit der M5-Generation ein. Im Mac mini ist es nun erstmals im regulären Basischip verfügbar.

Die Grafikwerte zeigen jedoch eine wichtige Besonderheit. Pro GPU-Kern liegt der M6 nur leicht vor dem M5. Die gesamte Grafikleistung steigt trotzdem um rund 24 Prozent. Der wichtigste Grund sind die zwei zusätzlichen GPU-Kerne. Apple verbreitert die GPU also, statt jeden Kern grundlegend zu erneuern.

Hinzu kommt eine doppelte Neural Engine mit jeweils 16 Kernen. Beide Einheiten können gemeinsam an einem Modell arbeiten. Apple nennt deshalb bis zu doppelte Spitzenleistung gegenüber früheren Generationen. Die GPU soll bei KI-Berechnungen knapp 30 Prozent vor dem M5 liegen.

Was bringt es an Leistung?

Der M6 unterstützt bis zu 32 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher. Die Bandbreite steigt auf bis zu 170 GB pro Sekunde. Das sind zehn Prozent mehr als beim M5 und etwa das Zweieinhalbfache des M1. Davon profitieren besonders GPU-Aufgaben und lokale KI-Modelle.

Apple verspricht bis zu 20 Prozent mehr Mehrkernleistung gegenüber dem M5. Im Vergleich zum M1 soll der M6 bis zu 2,4-mal schneller rechnen. Beim Mac mini nennt Apple gegenüber dem M4 bis zu 40 Prozent mehr CPU-Leistung. Grafikaufgaben sollen bis zu doppelt so schnell laufen.

Über die ersten Geekbench-Werte haben wir bereits ausführlich berichtet. Der M6 erreichte dort 4.071 Punkte mit einem Kern und 22.783 Punkte mit allen Kernen. Das entsprach zwölf beziehungsweise 27 Prozent Vorsprung gegenüber durchschnittlichen M5-Werten.

Schnelle Fortschritte

Der Blick auf alle sechs Generationen ist noch aufschlussreicher. Die Einzelkernleistung hat sich seit dem M1 fast verdoppelt. Die Mehrkernleistung stieg auf mehr als das Zweieinhalbfache. Der langfristige Trend verläuft dabei erstaunlich gleichmäßig.



Einzelne Generationen weichen dennoch von dieser Linie ab. Der M3 blieb in den CPU-Werten unter dem langfristigen Trend. M4, M5 und M6 holten diesen Abstand anschließend wieder auf. Fortschritt entsteht also nicht in jedem Jahr an derselben Stelle.

Noch deutlicher ist das bei der GPU-Leistung pro Kern. M2 und M3 lagen dort unter dem M1. Der M4 kehrte ungefähr auf dessen Niveau zurück. Erst der M5 brachte einen großen Sprung, während der M6 moderat nachlegt.



Der M1 legte 2020 das Fundament für Apples Wechsel von Intel. CPU, GPU, Speicher und weitere Einheiten rückten auf einen gemeinsamen Chip. Performance- und Effizienzkerne bildeten schon damals die Grundlage. Der gemeinsame Arbeitsspeicher vermied zudem viele Kopiervorgänge zwischen CPU und GPU.

Beim M2 erweiterte Apple dieses Konzept, statt es neu zu erfinden. Mehr GPU-Kerne, eine höhere Speicherbandbreite und stärkere Medienfunktionen standen im Vordergrund. Die zweite Generation zeigte damit erstmals den geplanten Rhythmus der Plattform.

Der M3 brachte 2023 den Wechsel auf drei Nanometer. Seine GPU führte Dynamic Caching und hardwarebeschleunigtes Raytracing ein. Apple verteilte Speicher damit flexibler und öffnete den Mac für anspruchsvollere 3D-Anwendungen.

Der M4 setzte diese Architektur fort und erhöhte vor allem CPU- sowie KI-Leistung. Der M5 brachte anschließend Neural Accelerators in die GPU-Kerne. Zugleich führte Apple die neuen Super-Kerne für besonders anspruchsvolle Einzelaufgaben ein.

Der M6 verbindet diese Entwicklungen nun in einem Basischip. Die CPU erhält eine dritte Leistungsklasse, während GPU und Neural Engine enger zusammenarbeiten. Apple verbessert also mehrere Teile des Systems gleichzeitig. Nicht jede Generation setzt dabei denselben Schwerpunkt.

Manche Jahre bringen ein neues Fertigungsverfahren. Andere stärken Grafik, Medienverarbeitung oder KI. Wieder andere erhöhen die Kernzahl, wenn die einzelnen Kerne nur moderat zulegen. Über mehrere Generationen ergibt sich dennoch ein klarer und stetiger Fortschritt.

Mac Mini als Kraftwerk

Der Mac mini macht diese Strategie besonders sichtbar. Das M6-Modell bietet hohe Einzelkernleistung und starke KI-Funktionen im kompakten Gehäuse. Für lange Mehrkernlasten bleibt die Variante mit M5 Pro schneller. Sie bietet bis zu 18 CPU- und 20 GPU-Kerne sowie 64 GB Arbeitsspeicher.

Der M6 ist deshalb kein radikaler Bruch mit seinen Vorgängern. Er ist vielmehr eine sorgfältige Neuordnung bewährter Bausteine. Genau darin liegt die Stärke von Apple Silicon nach sechs Generationen. Leistung, Effizienz und Spezialisierung wachsen nicht getrennt, sondern als gemeinsames System.

Quellen:
Apple Newsroom: Apple introduces M6 and M5 Ultra
Apple Newsroom: The new Mac mini and Mac Studio are available today
Primate Labs: Geekbench 7 Browser
Geekbench-Datenbank: M6-Ergebnis

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Mon, 21 Sep 2026 08:22:33 CEST★ Wie Apple Face ID beim iPhone 18 Pro unter dem Display versteckt Beim iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max liegt ein Teil von Face ID erstmals unter dem Display. Ein Teardown zeigt nun, wie Apple die Infrarotkamera hinter dem OLED verbirgt. Die Lösung kombiniert eine ausgedünnte Pixelstruktur, einen Infrarotfilter und zusätzliche Bildverarbeitung.

Nur ein Teil von Face ID ist unsichtbar geworden. Apple hat die Infrarotkamera aus der Dynamic Island nach links versetzt. Sie sitzt nun unter einem weiterhin leuchtenden Bereich des Displays. Die Selfie-Kamera, der Dot-Projector und der Flood-Illuminator bleiben in der verkleinerten Dynamic Island.

So arbeitet Face ID

Der Flood-Illuminator leuchtet das Gesicht großflächig mit unsichtbarem Infrarotlicht aus. Dadurch erkennt das System ein Gesicht auch bei völliger Dunkelheit. Der Dot-Projector erzeugt anschließend ein festgelegtes Muster aus mehr als 30.000 Infrarotpunkten. Dafür nutzt er einen Halbleiterlaser und eine diffraktive Optik, die den Strahl aufteilt.

Die Infrarotkamera erfasst das beleuchtete Gesicht und das verformte Punktmuster. Aus dessen Verschiebungen entsteht eine Tiefenkarte. Apples Secure Enclave wandelt Tiefenkarte und Infrarotbild in eine mathematische Darstellung um. Sie vergleicht diese mit den gespeicherten Daten. Zusätzliche Netze prüfen Aufmerksamkeit und wehren Täuschungsversuche mit Fotos oder Masken ab.

Wie Licht durch das OLED gelangt

Ein normales OLED ist für eine Kamera ein Hindernis. Pixel, Leiterbahnen und Metallschichten schlucken einen Teil des Lichts. Das regelmäßige Pixelraster beugt den Rest und erzeugt störende Muster. Bei Infrarotsensoren zählt deshalb nicht nur die gesamte Lichtmenge. Entscheidend ist auch, wie viel Licht ohne Ablenkung den Sensor erreicht.

Apple schafft über der Infrarotkamera gezielt freie Wege. Mikroskopaufnahmen von iFixit zeigen, dass dort jede zweite Pixelreihe fehlt. Zum Rand hin geht das ausgedünnte Raster stufenweise in die normale Dichte über. So fällt die Stelle im Alltag nur als schwacher, dunkler Kreis auf.

Unter der OLED-Schicht sitzt zudem ein Infrarot-Durchlassfilter. Er lässt das benötigte Infrarotlicht passieren und hält sichtbares Licht vom Sensor fern. Die Infrarotkamera muss dabei kein ansehnliches Farbfoto liefern. Sie benötigt ein ausreichend klares Messbild des Punktmusters. Das macht diesen Sensor geeigneter für den Platz unter dem Display als die Selfie-Kamera.

Der Aufbau vermeidet zugleich eine weitere Hürde. Dot-Projector und Flood-Illuminator senden ihr Licht weiterhin durch eine freie Öffnung. Nur das vom Gesicht zurückkehrende Signal muss das OLED passieren. Würden auch die Sender darunter liegen, würde das Display bereits den Hinweg dämpfen. Diese Aufteilung ist daher ein naheliegender Grund für Apples schrittweisen Umbau.

Apple nennt außerdem „zusätzliche Bilddaten“, welche die Leistung von Face ID ab den iPhone-18-Pro-Modellen sichern sollen. Woher diese Daten stammen, erläutert Apple nicht. Die Verarbeitung erfolgt laut Apple in einem abgeschotteten Bereich des Chips, der Secure Exclave.

Was unter dem Display liegt

Unter dem OLED befinden sich die Infrarotkamera, der Infrarotfilter und der Bereich mit verringerter Pixeldichte. In der Dynamic Island bleiben Selfie-Kamera, Dot-Projector und Flood-Illuminator. Daher verschwindet die Insel nicht, sie wird nur kleiner.

Beim für den 23. Oktober angekündigten iPhone Duo verfolgt Apple ein anderes Ziel. Dessen innere FaceTime-Kamera nimmt sichtbares Licht durch das Display auf. Sie dient Videoanrufen, aber nicht der Gesichtserkennung. Das Falt-iPhone nutzt stattdessen Touch ID in der Seitentaste. Eine Kamera unter dem Display ist somit nicht automatisch ein Face-ID-Sensor.

Quellen:
iFixit: iPhone 18 Pro und Pro Max Teardown
Apple Support: About Face ID advanced technology
Apple: Face ID Security Guide
SID/Wiley: Diffraction Issues of Under Display IR Sensor in AMOLED Displays
SID/Wiley: Self-Assembled Cathode Patterning in AMOLEDs
Apple: iPhone Duo

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37936https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37936 image Beim iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max liegt ein Teil von Face ID erstmals unter dem Display. Ein Teardown zeigt nun, wie Apple die Infrarotkamera hinter dem OLED verbirgt. Die Lösung kombiniert eine ausgedünnte Pixelstruktur, einen Infrarotfilter und zusätzliche Bildverarbeitung.

Nur ein Teil von Face ID ist unsichtbar geworden. Apple hat die Infrarotkamera aus der Dynamic Island nach links versetzt. Sie sitzt nun unter einem weiterhin leuchtenden Bereich des Displays. Die Selfie-Kamera, der Dot-Projector und der Flood-Illuminator bleiben in der verkleinerten Dynamic Island.

So arbeitet Face ID

Der Flood-Illuminator leuchtet das Gesicht großflächig mit unsichtbarem Infrarotlicht aus. Dadurch erkennt das System ein Gesicht auch bei völliger Dunkelheit. Der Dot-Projector erzeugt anschließend ein festgelegtes Muster aus mehr als 30.000 Infrarotpunkten. Dafür nutzt er einen Halbleiterlaser und eine diffraktive Optik, die den Strahl aufteilt.

Die Infrarotkamera erfasst das beleuchtete Gesicht und das verformte Punktmuster. Aus dessen Verschiebungen entsteht eine Tiefenkarte. Apples Secure Enclave wandelt Tiefenkarte und Infrarotbild in eine mathematische Darstellung um. Sie vergleicht diese mit den gespeicherten Daten. Zusätzliche Netze prüfen Aufmerksamkeit und wehren Täuschungsversuche mit Fotos oder Masken ab.

Wie Licht durch das OLED gelangt

Ein normales OLED ist für eine Kamera ein Hindernis. Pixel, Leiterbahnen und Metallschichten schlucken einen Teil des Lichts. Das regelmäßige Pixelraster beugt den Rest und erzeugt störende Muster. Bei Infrarotsensoren zählt deshalb nicht nur die gesamte Lichtmenge. Entscheidend ist auch, wie viel Licht ohne Ablenkung den Sensor erreicht.

Apple schafft über der Infrarotkamera gezielt freie Wege. Mikroskopaufnahmen von iFixit zeigen, dass dort jede zweite Pixelreihe fehlt. Zum Rand hin geht das ausgedünnte Raster stufenweise in die normale Dichte über. So fällt die Stelle im Alltag nur als schwacher, dunkler Kreis auf.

Unter der OLED-Schicht sitzt zudem ein Infrarot-Durchlassfilter. Er lässt das benötigte Infrarotlicht passieren und hält sichtbares Licht vom Sensor fern. Die Infrarotkamera muss dabei kein ansehnliches Farbfoto liefern. Sie benötigt ein ausreichend klares Messbild des Punktmusters. Das macht diesen Sensor geeigneter für den Platz unter dem Display als die Selfie-Kamera.

Der Aufbau vermeidet zugleich eine weitere Hürde. Dot-Projector und Flood-Illuminator senden ihr Licht weiterhin durch eine freie Öffnung. Nur das vom Gesicht zurückkehrende Signal muss das OLED passieren. Würden auch die Sender darunter liegen, würde das Display bereits den Hinweg dämpfen. Diese Aufteilung ist daher ein naheliegender Grund für Apples schrittweisen Umbau.

Apple nennt außerdem „zusätzliche Bilddaten“, welche die Leistung von Face ID ab den iPhone-18-Pro-Modellen sichern sollen. Woher diese Daten stammen, erläutert Apple nicht. Die Verarbeitung erfolgt laut Apple in einem abgeschotteten Bereich des Chips, der Secure Exclave.

Was unter dem Display liegt

Unter dem OLED befinden sich die Infrarotkamera, der Infrarotfilter und der Bereich mit verringerter Pixeldichte. In der Dynamic Island bleiben Selfie-Kamera, Dot-Projector und Flood-Illuminator. Daher verschwindet die Insel nicht, sie wird nur kleiner.

Beim für den 23. Oktober angekündigten iPhone Duo verfolgt Apple ein anderes Ziel. Dessen innere FaceTime-Kamera nimmt sichtbares Licht durch das Display auf. Sie dient Videoanrufen, aber nicht der Gesichtserkennung. Das Falt-iPhone nutzt stattdessen Touch ID in der Seitentaste. Eine Kamera unter dem Display ist somit nicht automatisch ein Face-ID-Sensor.

Quellen:
iFixit: iPhone 18 Pro und Pro Max Teardown
Apple Support: About Face ID advanced technology
Apple: Face ID Security Guide
SID/Wiley: Diffraction Issues of Under Display IR Sensor in AMOLED Displays
SID/Wiley: Self-Assembled Cathode Patterning in AMOLEDs
Apple: iPhone Duo

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Sun, 20 Sep 2026 22:52 CESTiOS 27: Die finale Version Zur Sendung... Die finale iOS-27-Version liefert viele kleine Alltagstools statt großer Neuerfindungen. Apple feilt an Transparenzeffekten und Bedienelementen, und Safari bekommt neue Filter in der Tab-Ansicht. Einige versprochene kontextbezogene KI-Funktionen sind im Release nicht enthalten. Gleichzeitig erhöhen lokale KI-Modelle den Bedarf an freiem Speicher und beeinflussen damit Foto- und App-Planungen. Neue Optionen für Home-Kamera-Auswertungen und geteilte Alben bringen Gebühren und eine Belastung des iCloud-Kontingents mit sich. Nach dem Update laufen Indexierungen, die kurzzeitig Leistung und Akku beeinflussen. Wie gut ist die finale Version geworden?

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37933https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37933 image Zur Sendung...

Die finale iOS-27-Version liefert viele kleine Alltagstools statt großer Neuerfindungen. Apple feilt an Transparenzeffekten und Bedienelementen, und Safari bekommt neue Filter in der Tab-Ansicht. Einige versprochene kontextbezogene KI-Funktionen sind im Release nicht enthalten. Gleichzeitig erhöhen lokale KI-Modelle den Bedarf an freiem Speicher und beeinflussen damit Foto- und App-Planungen. Neue Optionen für Home-Kamera-Auswertungen und geteilte Alben bringen Gebühren und eine Belastung des iCloud-Kontingents mit sich. Nach dem Update laufen Indexierungen, die kurzzeitig Leistung und Akku beeinflussen. Wie gut ist die finale Version geworden?

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Sun, 20 Sep 2026 22:16 CESTmacOS 27: Wie gut ist die finale Version? Zur Sendung... Die neue Oberfläche von macOS 27 fokussiert auf bessere Lesbarkeit und konsistentere Bedienelemente mit einem neuen Liquid-Glass-Look. Viele Bedienelemente wirken erneuert und klarer getrennt, sodass aktive und inaktive Apps leichter zu unterscheiden sind. Ergänzend gibt es erste Apple-Intelligence-Features, die Gespräche, Nachrichten und Fotos appübergreifend nutzen können, aber in deutscher Sprache noch eingeschränkt sind. Die Suche über Spotlight erhält große Verbesserungen, braucht aber eine längere Indizierungsphase, um schnell zu sein. Welche dieser Änderungen verändert den Alltag spürbar und welche bleiben vorerst eher kosmetisch?

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Die neue Oberfläche von macOS 27 fokussiert auf bessere Lesbarkeit und konsistentere Bedienelemente mit einem neuen Liquid-Glass-Look. Viele Bedienelemente wirken erneuert und klarer getrennt, sodass aktive und inaktive Apps leichter zu unterscheiden sind. Ergänzend gibt es erste Apple-Intelligence-Features, die Gespräche, Nachrichten und Fotos appübergreifend nutzen können, aber in deutscher Sprache noch eingeschränkt sind. Die Suche über Spotlight erhält große Verbesserungen, braucht aber eine längere Indizierungsphase, um schnell zu sein. Welche dieser Änderungen verändert den Alltag spürbar und welche bleiben vorerst eher kosmetisch?

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Sun, 20 Sep 2026 22:05 CESTiPhone 18 Pro: Bastis Bericht Zur Sendung... Basti schilder uns seine Eindrücke vom neuen iPhone 18 Pro Maxc. Das iPhone 18 Pro fällt durch neue Farben und dezente Designänderungen auf. Das Glas und das Aluminium spielen stark mit dem Licht. Die helle Glacia-Variante wirkt je nach Winkel silbrig oder bläulich. Die Burgundi-Farbe wechselt zwischen Dunkelrot, Bronze und Braun. Es gibt viele Nahaufnahmen, die zeigen, wie sehr Farbe und Finish vom Lichteinfall abhängen. Gleichzeitig hat sich das Kameramodul technisch weiterentwickelt. Die Blendenmechanik arbeitet mit feinen Lamellen und magnetischer Steuerung, was die Bauteile größer erscheinen lässt. Auch Face ID wandert teilweise unter das Display. Wie gut harmonieren Farbe, Kamera und neue Sensorik im Alltagstest?

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Basti schilder uns seine Eindrücke vom neuen iPhone 18 Pro Maxc. Das iPhone 18 Pro fällt durch neue Farben und dezente Designänderungen auf. Das Glas und das Aluminium spielen stark mit dem Licht. Die helle Glacia-Variante wirkt je nach Winkel silbrig oder bläulich. Die Burgundi-Farbe wechselt zwischen Dunkelrot, Bronze und Braun. Es gibt viele Nahaufnahmen, die zeigen, wie sehr Farbe und Finish vom Lichteinfall abhängen. Gleichzeitig hat sich das Kameramodul technisch weiterentwickelt. Die Blendenmechanik arbeitet mit feinen Lamellen und magnetischer Steuerung, was die Bauteile größer erscheinen lässt. Auch Face ID wandert teilweise unter das Display. Wie gut harmonieren Farbe, Kamera und neue Sensorik im Alltagstest?

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Sun, 20 Sep 2026 21:59:48 CESTLive-Sendung vom 20.09.2026• macOS 27 – Wie gut ist die finale Version?
• iOS 27 – Neue Fundstücke, neue Tricks!

Vorthema: Apple Watch Ultra 4

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• iPhone 18 Pro – Viele interessante Details!
• macOS 27 – Wie gut ist die finale Version?
• iOS 27 – Neue Fundstücke, neue Tricks!

Vorthema: Apple Watch Ultra 4

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Sat, 19 Sep 2026 16:59:52 CEST★ Braucht das iPhone noch eine Schutzfolie? Ceramic Shield 2 macht eine Schutzfolie für viele Nutzer entbehrlich. Wer Sand, Metallspäne oder häufige Stürze erwartet, profitiert weiterhin von einer zusätzlichen Schutzschicht.

Was Ceramic Shield 2 leistet

Apple verwendet Ceramic Shield 2 beim iPhone 17, iPhone 17 Pro und iPhone 18 Pro auf der Vorderseite. Beim iPhone 18 Pro ist es keine neue Generation. Die Schutzwirkung entspricht grundsätzlich jener der iPhone-17-Reihe.

Ceramic Shield ist eine Glaskeramik, die Apple gemeinsam mit Corning entwickelt hat. Winzige Keramikkristalle liegen in einer Glasmatrix. Eine chemisch vorgespannte Oberfläche erschwert zudem die Bildung und Ausbreitung kleiner Risse.

Bei Ceramic Shield 2 kommt eine neue Beschichtung hinzu. Apple nennt eine dreimal bessere Kratzfestigkeit gegenüber der vorigen Generation. Unabhängige Ritztests stützen eine deutliche Verbesserung. Sie ersetzen jedoch keinen Alltagstest mit zufälligen Fallwinkeln.

Wichtig ist die Bedeutung der Zahl. Dreimal kratzfester heißt nicht dreimal härter oder dreimal sturzsicherer. Apple veröffentlicht dafür kein ausführliches Prüfverfahren. Auch dieses Deckglas kann verkratzen und brechen.

Wovor es gut schützt

Normale Alltagskontakte sind für Ceramic Shield 2 meist kein großes Problem. Dazu zählen Tischflächen, Reißverschlüsse und viele Metallgegenstände. Schlüssel allein sind daher selten der gefährlichste Gegner.

Problematischer sind harte Mineralteilchen. Quarz steckt in Sand und Straßenschmutz. Ein einzelnes Korn kann zwischen Display und Gegenstand hohen Druck erzeugen. Tiefe Kratzer bleiben deshalb möglich.

Bei Stürzen zählt nicht nur das Material. Höhe, Winkel, Untergrund, Rahmen und vorhandene Vorschäden entscheiden mit. Besonders kritisch sind Treffer auf Kanten oder kleine Steine. Eine gute Hülle mit erhöhtem Rand schützt hier oft mehr als eine Folie allein.

Panzerglas oder Hydrogel

Panzerglas ist eine dünne, gehärtete Glasscheibe mit Klebeschicht. Es fühlt sich ähnlich wie das iPhone-Display an und widersteht Kratzern gut. Bei einem spitzen Schlag verteilt seine hohe Steifigkeit die Last. Das kann das eigentliche Deckglas schützen.

Eine Laborstudie aus dem Jahr 2026 bestätigt diesen Vorteil bei spitzen Treffern. An der Studie waren allerdings auch Mitarbeiter des Herstellers PanzerGlass beteiligt. Bei stumpfen Schlägen schützten Glas und TPU-Folie ähnlich gut. Kein Schutz garantiert ein unversehrtes Display.

„Hydrogel“ ist meist ein Handelsname für eine weiche Kunststofffolie, häufig aus TPU. Sie ist dünn, flexibel und deckt Rundungen sauber ab. Kleine Druckstellen können sich je nach Beschichtung teilweise zurückbilden. Gegen Kratzer und Abschürfungen dient sie als austauschbare Opferschicht.

Dafür ist Kunststoff weicher als Glas. Er bekommt eher Riefen, Dellen oder stumpfe Stellen. Gegen punktuelle Schläge bietet Hydrogel weniger Reserven als Panzerglas.

Beide Lösungen haben Nachteile. Kanten können stören, Kleber kann altern und billige Produkte verschlechtern die Darstellung. Ein gewöhnlicher Schutz nimmt dem iPhone zudem einen Teil der entspiegelnden Wirkung. Wer eine Folie nutzt, sollte auf eine gute Antireflexbeschichtung achten.

Meine Empfehlung

Wer sein iPhone überwiegend im Büro oder zu Hause nutzt, braucht bei Ceramic Shield 2 meist keine Folie. Das gilt besonders mit Hülle und einer sauberen, getrennten Tasche. Das unveränderte Displaygefühl und die bessere Entspiegelung sprechen dann fürs Weglassen.

Panzerglas lohnt sich für Baustelle, Werkstatt, häufige Reisen oder ein hohes Sturzrisiko. Es ist auch sinnvoll, wenn selbst feine Kratzer den späteren Verkaufspreis mindern sollen. Hydrogel passt besser, wenn vor allem Scheuerspuren stören und eine sehr dünne Lösung gefragt ist.

Beim iPhone Duo gilt diese Abwägung nur für das Außendisplay mit Ceramic Shield 2. Innen liegt eine faltbare Polymeroberfläche mit Schutzbeschichtung und Nanotextur. Sie ist konstruktiv anders und empfindlicher gegen punktuellen Druck. Dort würde ich nur Zubehör verwenden, das Apple ausdrücklich für das Innendisplay freigibt. Herkömmliches Panzerglas scheidet aus.

Unterm Strich ist eine Folie kein Pflichtkauf mehr. Sie bleibt eine gezielte Versicherung gegen Risiken, die Ceramic Shield 2 nicht beseitigt.

Quellen:
Apple: iPhone 18 Pro – technische Daten
Apple: iPhone Duo
Apple: Ceramic Shield und Corning
Corning: Strengthening Glass
Schade et al.: Impact testing of screen protectors
MobileReviewsEh: Ceramic Shield 2 scratch test

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37928https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37928 image Ceramic Shield 2 macht eine Schutzfolie für viele Nutzer entbehrlich. Wer Sand, Metallspäne oder häufige Stürze erwartet, profitiert weiterhin von einer zusätzlichen Schutzschicht.

Was Ceramic Shield 2 leistet

Apple verwendet Ceramic Shield 2 beim iPhone 17, iPhone 17 Pro und iPhone 18 Pro auf der Vorderseite. Beim iPhone 18 Pro ist es keine neue Generation. Die Schutzwirkung entspricht grundsätzlich jener der iPhone-17-Reihe.

Ceramic Shield ist eine Glaskeramik, die Apple gemeinsam mit Corning entwickelt hat. Winzige Keramikkristalle liegen in einer Glasmatrix. Eine chemisch vorgespannte Oberfläche erschwert zudem die Bildung und Ausbreitung kleiner Risse.

Bei Ceramic Shield 2 kommt eine neue Beschichtung hinzu. Apple nennt eine dreimal bessere Kratzfestigkeit gegenüber der vorigen Generation. Unabhängige Ritztests stützen eine deutliche Verbesserung. Sie ersetzen jedoch keinen Alltagstest mit zufälligen Fallwinkeln.

Wichtig ist die Bedeutung der Zahl. Dreimal kratzfester heißt nicht dreimal härter oder dreimal sturzsicherer. Apple veröffentlicht dafür kein ausführliches Prüfverfahren. Auch dieses Deckglas kann verkratzen und brechen.

Wovor es gut schützt

Normale Alltagskontakte sind für Ceramic Shield 2 meist kein großes Problem. Dazu zählen Tischflächen, Reißverschlüsse und viele Metallgegenstände. Schlüssel allein sind daher selten der gefährlichste Gegner.

Problematischer sind harte Mineralteilchen. Quarz steckt in Sand und Straßenschmutz. Ein einzelnes Korn kann zwischen Display und Gegenstand hohen Druck erzeugen. Tiefe Kratzer bleiben deshalb möglich.

Bei Stürzen zählt nicht nur das Material. Höhe, Winkel, Untergrund, Rahmen und vorhandene Vorschäden entscheiden mit. Besonders kritisch sind Treffer auf Kanten oder kleine Steine. Eine gute Hülle mit erhöhtem Rand schützt hier oft mehr als eine Folie allein.

Panzerglas oder Hydrogel

Panzerglas ist eine dünne, gehärtete Glasscheibe mit Klebeschicht. Es fühlt sich ähnlich wie das iPhone-Display an und widersteht Kratzern gut. Bei einem spitzen Schlag verteilt seine hohe Steifigkeit die Last. Das kann das eigentliche Deckglas schützen.

Eine Laborstudie aus dem Jahr 2026 bestätigt diesen Vorteil bei spitzen Treffern. An der Studie waren allerdings auch Mitarbeiter des Herstellers PanzerGlass beteiligt. Bei stumpfen Schlägen schützten Glas und TPU-Folie ähnlich gut. Kein Schutz garantiert ein unversehrtes Display.

„Hydrogel“ ist meist ein Handelsname für eine weiche Kunststofffolie, häufig aus TPU. Sie ist dünn, flexibel und deckt Rundungen sauber ab. Kleine Druckstellen können sich je nach Beschichtung teilweise zurückbilden. Gegen Kratzer und Abschürfungen dient sie als austauschbare Opferschicht.

Dafür ist Kunststoff weicher als Glas. Er bekommt eher Riefen, Dellen oder stumpfe Stellen. Gegen punktuelle Schläge bietet Hydrogel weniger Reserven als Panzerglas.

Beide Lösungen haben Nachteile. Kanten können stören, Kleber kann altern und billige Produkte verschlechtern die Darstellung. Ein gewöhnlicher Schutz nimmt dem iPhone zudem einen Teil der entspiegelnden Wirkung. Wer eine Folie nutzt, sollte auf eine gute Antireflexbeschichtung achten.

Meine Empfehlung

Wer sein iPhone überwiegend im Büro oder zu Hause nutzt, braucht bei Ceramic Shield 2 meist keine Folie. Das gilt besonders mit Hülle und einer sauberen, getrennten Tasche. Das unveränderte Displaygefühl und die bessere Entspiegelung sprechen dann fürs Weglassen.

Panzerglas lohnt sich für Baustelle, Werkstatt, häufige Reisen oder ein hohes Sturzrisiko. Es ist auch sinnvoll, wenn selbst feine Kratzer den späteren Verkaufspreis mindern sollen. Hydrogel passt besser, wenn vor allem Scheuerspuren stören und eine sehr dünne Lösung gefragt ist.

Beim iPhone Duo gilt diese Abwägung nur für das Außendisplay mit Ceramic Shield 2. Innen liegt eine faltbare Polymeroberfläche mit Schutzbeschichtung und Nanotextur. Sie ist konstruktiv anders und empfindlicher gegen punktuellen Druck. Dort würde ich nur Zubehör verwenden, das Apple ausdrücklich für das Innendisplay freigibt. Herkömmliches Panzerglas scheidet aus.

Unterm Strich ist eine Folie kein Pflichtkauf mehr. Sie bleibt eine gezielte Versicherung gegen Risiken, die Ceramic Shield 2 nicht beseitigt.

Quellen:
Apple: iPhone 18 Pro – technische Daten
Apple: iPhone Duo
Apple: Ceramic Shield und Corning
Corning: Strengthening Glass
Schade et al.: Impact testing of screen protectors
MobileReviewsEh: Ceramic Shield 2 scratch test

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Fri, 18 Sep 2026 14:56:26 CEST★ Es wird noch teurer: Was die Preiswelle für Apple bedeutet Die Speicherpreise sind binnen eines Jahres stark gestiegen. Manche RAM-Kits kosten inzwischen mehr als fünfmal so viel wie im September 2025. Viele SSDs haben sich mehr als verdoppelt. Der Ausbau von KI-Rechenzentren verknappt das Angebot und erhöht auch Apples Kosten.



Gleiche Kapazität, deutlich höherer Preis: Ein Patriot Viper Venom mit 32 GB DDR5 kostete im September 2025 rund 87 Euro. Ein Jahr später waren es 449 Euro. Samsungs SSD 990 EVO Plus mit zwei Terabyte stieg im selben Zeitraum von 122 auf 280 Euro.



Beide Beispiele stammen aus der monatlichen Preiserhebung von ComputerBase. Die Redaktion verfolgt jeweils zwölf RAM- und SSD-Produkte im deutschen Onlinehandel. Zwischen dem 15. September 2025 und dem 16. September 2026 verteuerte sich RAM dort im Schnitt um 370 Prozent. Bei SSDs waren es 129 Prozent. Angebote von eBay und dem Amazon Marketplace bleiben unberücksichtigt.

Diese Auswahl bildet nicht den gesamten Markt ab. Sie zeigt aber, wie stark sich identische Produkte verteuert haben. Mehr Geld bringt hier weder mehr Speicher noch eine neue Gerätegeneration.

Rechenzentren haben Vorrang

Hinter dem Anstieg steht die wachsende Nachfrage nach Speicher für KI und andere Anwendungen in Rechenzentren. Laut TrendForce verlagern Hersteller ihre DRAM-Kapazitäten zugunsten von Servern und HBM, dem besonders schnellen Speicher für KI-Beschleuniger. Für PCs und Mobilgeräte bleibt dadurch weniger übrig.

Bei NAND-Flash bevorzugen die Hersteller SSDs für Rechenzentren. Diese versprechen höhere Gewinne als Speicher für den Verbrauchermarkt. Selbst eine schwache Nachfrage nach Smartphones und PCs verhindert deshalb weitere Preissteigerungen nicht.

Der Engpass trifft Apple

Auch Apple kann sich dieser Entwicklung nicht entziehen. Im Quartalsbericht zum 27. Juni 2026 nennt Apple ausdrücklich Lieferengpässe und steigende Kosten für NAND und DRAM. Apple erwartet eine Verschärfung und warnt vor Folgen für Umsatz und Gewinnmarge. Selbst höhere Verkaufspreise könnten diese Belastung nicht vollständig ausgleichen.

Wie groß der Kostensprung ausfallen könnte, zeigt eine Schätzung von TrendForce vom 3. September. Beim iPhone 18 Pro mit 256 GB sollen die Speicherkosten im dritten Quartal knapp 400 Prozent über dem Vorjahreswert liegen. Das entspricht annähernd dem Fünffachen.

Die Zahl bezieht sich auf die Speicherkosten, nicht auf sämtliche Bauteile oder den Verkaufspreis des iPhones. TrendForce schlüsselt sie in der Mitteilung nicht nach RAM und NAND auf.

Was bedeutet das für größere Konfigurationen?

Die Ladenpreise einzelner RAM-Kits lassen sich nicht direkt auf Apples Einkauf übertragen. Sie verdeutlichen jedoch den Kostendruck, unter dem die gesamte Branche steht. Apples genaue Einkaufspreise bleiben unbekannt.

Ebenso wenig erklärt die Marktkrise automatisch jeden Aufpreis für zusätzlichen Speicher bei iPhones, iPads und Macs. Einkaufskosten, Speicheraufschläge und Gerätepreise sind verschiedene Größen. Aus einer Verteuerung der Chips lässt sich deshalb kein angemessener Aufpreis für die nächste Speicherstufe berechnen.

Für Käufer rückt damit die passende Ausstattung stärker in den Mittelpunkt. Wer viel Speicher braucht, muss den Gesamtpreis seiner Wunschkonfiguration betrachten. Der beworbene Einstiegspreis sagt darüber wenig aus. Gerade bei großzügiger Ausstattung kann der Abstand erheblich sein.

Entspannung 2027 nur teilweise

Für die kommenden zwölf Monate zeichnet TrendForce ein geteiltes Bild. Beim Arbeitsspeicher erwarten die Analysten weiterhin ein knappes Angebot und steigende Preise. Neue Fabrikkapazitäten dürften erst 2028 erhebliche zusätzliche Mengen liefern.

Bei NAND könnte sich die Lage schon in der zweiten Jahreshälfte 2027 entspannen. Neue Kapazitäten und modernere Fertigung sollen das Angebot erhöhen. Zugleich bleibt die Nachfrage nach Unterhaltungselektronik schwach. Zusätzlicher Speicherbedarf durch KI könnte diese Entlastung allerdings begrenzen.

Für Apple-Käufer bleibt daher eine entscheidende Frage offen: Wann würde günstigerer Speicher auch günstigere Konfigurationen ermöglichen? Sinkende Chippreise allein garantieren weder niedrigere Gerätepreise noch kleinere Speicheraufschläge.

Quellen:
ComputerBase: Eigene Preiserhebung vom 17. September 2026
TrendForce: Kapazitätsverlagerung und Speicherpreise, 31. März 2026
Apple: Form 10-Q zum 27. Juni 2026
TrendForce: Speicherkosten des iPhone 18 Pro, 3. September 2026
TrendForce: Ausblick auf DRAM und NAND 2027, 30. Juli 2026

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37920https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37920 image Die Speicherpreise sind binnen eines Jahres stark gestiegen. Manche RAM-Kits kosten inzwischen mehr als fünfmal so viel wie im September 2025. Viele SSDs haben sich mehr als verdoppelt. Der Ausbau von KI-Rechenzentren verknappt das Angebot und erhöht auch Apples Kosten.



Gleiche Kapazität, deutlich höherer Preis: Ein Patriot Viper Venom mit 32 GB DDR5 kostete im September 2025 rund 87 Euro. Ein Jahr später waren es 449 Euro. Samsungs SSD 990 EVO Plus mit zwei Terabyte stieg im selben Zeitraum von 122 auf 280 Euro.



Beide Beispiele stammen aus der monatlichen Preiserhebung von ComputerBase. Die Redaktion verfolgt jeweils zwölf RAM- und SSD-Produkte im deutschen Onlinehandel. Zwischen dem 15. September 2025 und dem 16. September 2026 verteuerte sich RAM dort im Schnitt um 370 Prozent. Bei SSDs waren es 129 Prozent. Angebote von eBay und dem Amazon Marketplace bleiben unberücksichtigt.

Diese Auswahl bildet nicht den gesamten Markt ab. Sie zeigt aber, wie stark sich identische Produkte verteuert haben. Mehr Geld bringt hier weder mehr Speicher noch eine neue Gerätegeneration.

Rechenzentren haben Vorrang

Hinter dem Anstieg steht die wachsende Nachfrage nach Speicher für KI und andere Anwendungen in Rechenzentren. Laut TrendForce verlagern Hersteller ihre DRAM-Kapazitäten zugunsten von Servern und HBM, dem besonders schnellen Speicher für KI-Beschleuniger. Für PCs und Mobilgeräte bleibt dadurch weniger übrig.

Bei NAND-Flash bevorzugen die Hersteller SSDs für Rechenzentren. Diese versprechen höhere Gewinne als Speicher für den Verbrauchermarkt. Selbst eine schwache Nachfrage nach Smartphones und PCs verhindert deshalb weitere Preissteigerungen nicht.

Der Engpass trifft Apple

Auch Apple kann sich dieser Entwicklung nicht entziehen. Im Quartalsbericht zum 27. Juni 2026 nennt Apple ausdrücklich Lieferengpässe und steigende Kosten für NAND und DRAM. Apple erwartet eine Verschärfung und warnt vor Folgen für Umsatz und Gewinnmarge. Selbst höhere Verkaufspreise könnten diese Belastung nicht vollständig ausgleichen.

Wie groß der Kostensprung ausfallen könnte, zeigt eine Schätzung von TrendForce vom 3. September. Beim iPhone 18 Pro mit 256 GB sollen die Speicherkosten im dritten Quartal knapp 400 Prozent über dem Vorjahreswert liegen. Das entspricht annähernd dem Fünffachen.

Die Zahl bezieht sich auf die Speicherkosten, nicht auf sämtliche Bauteile oder den Verkaufspreis des iPhones. TrendForce schlüsselt sie in der Mitteilung nicht nach RAM und NAND auf.

Was bedeutet das für größere Konfigurationen?

Die Ladenpreise einzelner RAM-Kits lassen sich nicht direkt auf Apples Einkauf übertragen. Sie verdeutlichen jedoch den Kostendruck, unter dem die gesamte Branche steht. Apples genaue Einkaufspreise bleiben unbekannt.

Ebenso wenig erklärt die Marktkrise automatisch jeden Aufpreis für zusätzlichen Speicher bei iPhones, iPads und Macs. Einkaufskosten, Speicheraufschläge und Gerätepreise sind verschiedene Größen. Aus einer Verteuerung der Chips lässt sich deshalb kein angemessener Aufpreis für die nächste Speicherstufe berechnen.

Für Käufer rückt damit die passende Ausstattung stärker in den Mittelpunkt. Wer viel Speicher braucht, muss den Gesamtpreis seiner Wunschkonfiguration betrachten. Der beworbene Einstiegspreis sagt darüber wenig aus. Gerade bei großzügiger Ausstattung kann der Abstand erheblich sein.

Entspannung 2027 nur teilweise

Für die kommenden zwölf Monate zeichnet TrendForce ein geteiltes Bild. Beim Arbeitsspeicher erwarten die Analysten weiterhin ein knappes Angebot und steigende Preise. Neue Fabrikkapazitäten dürften erst 2028 erhebliche zusätzliche Mengen liefern.

Bei NAND könnte sich die Lage schon in der zweiten Jahreshälfte 2027 entspannen. Neue Kapazitäten und modernere Fertigung sollen das Angebot erhöhen. Zugleich bleibt die Nachfrage nach Unterhaltungselektronik schwach. Zusätzlicher Speicherbedarf durch KI könnte diese Entlastung allerdings begrenzen.

Für Apple-Käufer bleibt daher eine entscheidende Frage offen: Wann würde günstigerer Speicher auch günstigere Konfigurationen ermöglichen? Sinkende Chippreise allein garantieren weder niedrigere Gerätepreise noch kleinere Speicheraufschläge.

Quellen:
ComputerBase: Eigene Preiserhebung vom 17. September 2026
TrendForce: Kapazitätsverlagerung und Speicherpreise, 31. März 2026
Apple: Form 10-Q zum 27. Juni 2026
TrendForce: Speicherkosten des iPhone 18 Pro, 3. September 2026
TrendForce: Ausblick auf DRAM und NAND 2027, 30. Juli 2026

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Tue, 15 Sep 2026 09:36:20 CEST★ Apple Intelligence: Was in Deutschland wirklich ankommt Apple hat die nächste Generation von Apple Intelligence veröffentlicht. Doch wer sein iPhone oder seinen Mac auf Deutsch nutzt, bekommt ein anderes Paket als die Werbung für Siri AI vermuten lässt. Einige Funktionen fehlen wegen regionaler Einschränkungen, andere unterstützen unsere Sprache noch nicht. Trotzdem bleibt eine Reihe nützlicher Neuerungen. Entscheidend ist, welche davon im eigenen Alltag helfen.

Siri bleibt die größte Lücke

Siri AI startet als Beta, also als noch nicht fertige Version, zunächst auf Englisch. Im Oktober sollen Französisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch folgen. Deutsch steht nicht auf dieser Liste. In der EU fehlen Siri AI und davon abhängige Funktionen außerdem zunächst auf iPhone, iPad und Apple Watch. Auf unterstützten Macs und der Vision Pro ist Siri AI hingegen auf Englisch zugänglich. Eine bloße Sprachumstellung am iPhone reicht deshalb nicht.

Hinter der EU-Verzögerung steht ein Streit über den Digital Markets Act und den Zugang konkurrierender Assistenten zu Systemfunktionen und Nutzerdaten. Apple sieht den Datenschutz gefährdet. Die EU-Kommission widerspricht: Das Gesetz verbiete keine neuen Produkte; Apple entscheide selbst über den Start. Die Verzögerung allein der EU anzulasten, wäre daher zu einfach. Ebenso wenig ist belegt, dass Deutsch allein wegen des Beta-Status fehlt. Sprachunterstützung und EU-Zugang sind zwei getrennte Fragen.

Fotos-App bekommt die sichtbarsten Verbesserungen

Für deutsche Anwender lohnt sich vor allem ein Blick in Fotos. Mit „Räumliche Neuausrichtung“ lässt sich die Perspektive einer Aufnahme nachträglich verändern. „Erweitern“ ergänzt fehlende Bildbereiche, etwa wenn ein anderer Ausschnitt gewünscht ist. Das verbesserte „Bereinigen“ soll störende Objekte überzeugender entfernen. Die KI erzeugt dabei Bildinhalte hinzu. Das Ergebnis ist also eine bearbeitete Darstellung des Moments.

Auch Image Playground wird vielseitiger. Die App erzeugt nun fotorealistische Bilder und erlaubt Änderungen per Beschreibung oder durch das Markieren einzelner Objekte. Dazu kommen passende Formate für Hintergrundbilder und Kontaktposter. Genmojis sollen ebenfalls besser aussehen und sich durch beschriebene Änderungswünsche anpassen lassen.

Kleine Helfer im Alltag

Safari kann offene Tabs automatisch nach Themen ordnen. Mit „Mitteilung an mich“ überwacht der Browser Webseiten und meldet beispielsweise sinkende Preise oder wieder lieferbare Produkte. Eigene Erweiterungen lassen sich durch eine Beschreibung erstellen. Wer regelmäßig dieselben Seiten kontrolliert, könnte sich damit einige Klicks sparen.

Ähnlich arbeitet „Beschreibe einen Kurzbefehl“: Man erklärt den gewünschten Ablauf, und die App stellt die nötigen Schritte zusammen. Auch Änderungen lassen sich beschreiben. Im Kalender können Nutzer Termine mit einfachen Worten anlegen oder bearbeiten. Solche kleinen Hilfen sind weniger spektakulär als ein neuer Sprachassistent, können aber täglich Zeit sparen.

Die Home-App fasst zusammengehörige Meldungen zusammen. Bei Kameras kommen Beschreibungen von Aufnahmen und eine Suche nach Ereignissen hinzu. Dafür sind passende Geräte, eine Steuerzentrale und für die Videofunktionen ein geeigneter iCloud+-Tarif nötig. VoiceOver und Lupe erhalten ausführlichere Beschreibungen; der Reader für Bedienungshilfen kann Texte zusammenfassen und übersetzen. Hinzu kommt verbessertes automatisches Korrekturlesen.

Die Fußnoten entscheiden

Andere Neuerungen helfen bei deutscher Sprache vorerst wenig: Vorschläge in Mail, Anrufkontext und intelligente Datei- und Ordnernamen starten auf Englisch. Workout Buddy unterstützt Englisch und Spanisch. Die neue KI-Sprachsteuerung ist auf vier englischsprachige Länder begrenzt.

Auch die verbesserte Diktierfunktion kennzeichnet Apple auf seiner Produktseite als englischsprachig. Sie verlangt außerdem neuere Hardware. Vorschläge für Unterhaltungen in Nachrichten folgen erst mit einem späteren Update.

Grundsätzlich benötigen die Neuerungen die Betriebssystemversionen 27 und kompatible Hardware: beim iPhone mindestens ein 15 Pro beziehungsweise ein Modell der 16er-Reihe oder neuer. Auf Macs werden unter anderem Modelle ab M1 unterstützt. Für manche KI-Funktionen gelten tägliche Nutzungslimits; erweiterten Zugang will Apple künftig gegen Bezahlung anbieten.

Für deutsche Nutzer ist das ein Update mit deutlichen Lücken, aber auch mit praktischem Nutzen. Fotos, Safari und Kurzbefehle bieten gute Ansatzpunkte. Die große Hoffnung auf eine deutschsprachige Siri, die persönliche Zusammenhänge versteht und Aufgaben übernimmt, bleibt dagegen offen. Apple sollte deshalb klarer zeigen, was heute auf welchem Gerät und in welcher Sprache funktioniert.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37898https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37898 image Apple hat die nächste Generation von Apple Intelligence veröffentlicht. Doch wer sein iPhone oder seinen Mac auf Deutsch nutzt, bekommt ein anderes Paket als die Werbung für Siri AI vermuten lässt. Einige Funktionen fehlen wegen regionaler Einschränkungen, andere unterstützen unsere Sprache noch nicht. Trotzdem bleibt eine Reihe nützlicher Neuerungen. Entscheidend ist, welche davon im eigenen Alltag helfen.

Siri bleibt die größte Lücke

Siri AI startet als Beta, also als noch nicht fertige Version, zunächst auf Englisch. Im Oktober sollen Französisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch folgen. Deutsch steht nicht auf dieser Liste. In der EU fehlen Siri AI und davon abhängige Funktionen außerdem zunächst auf iPhone, iPad und Apple Watch. Auf unterstützten Macs und der Vision Pro ist Siri AI hingegen auf Englisch zugänglich. Eine bloße Sprachumstellung am iPhone reicht deshalb nicht.

Hinter der EU-Verzögerung steht ein Streit über den Digital Markets Act und den Zugang konkurrierender Assistenten zu Systemfunktionen und Nutzerdaten. Apple sieht den Datenschutz gefährdet. Die EU-Kommission widerspricht: Das Gesetz verbiete keine neuen Produkte; Apple entscheide selbst über den Start. Die Verzögerung allein der EU anzulasten, wäre daher zu einfach. Ebenso wenig ist belegt, dass Deutsch allein wegen des Beta-Status fehlt. Sprachunterstützung und EU-Zugang sind zwei getrennte Fragen.

Fotos-App bekommt die sichtbarsten Verbesserungen

Für deutsche Anwender lohnt sich vor allem ein Blick in Fotos. Mit „Räumliche Neuausrichtung“ lässt sich die Perspektive einer Aufnahme nachträglich verändern. „Erweitern“ ergänzt fehlende Bildbereiche, etwa wenn ein anderer Ausschnitt gewünscht ist. Das verbesserte „Bereinigen“ soll störende Objekte überzeugender entfernen. Die KI erzeugt dabei Bildinhalte hinzu. Das Ergebnis ist also eine bearbeitete Darstellung des Moments.

Auch Image Playground wird vielseitiger. Die App erzeugt nun fotorealistische Bilder und erlaubt Änderungen per Beschreibung oder durch das Markieren einzelner Objekte. Dazu kommen passende Formate für Hintergrundbilder und Kontaktposter. Genmojis sollen ebenfalls besser aussehen und sich durch beschriebene Änderungswünsche anpassen lassen.

Kleine Helfer im Alltag

Safari kann offene Tabs automatisch nach Themen ordnen. Mit „Mitteilung an mich“ überwacht der Browser Webseiten und meldet beispielsweise sinkende Preise oder wieder lieferbare Produkte. Eigene Erweiterungen lassen sich durch eine Beschreibung erstellen. Wer regelmäßig dieselben Seiten kontrolliert, könnte sich damit einige Klicks sparen.

Ähnlich arbeitet „Beschreibe einen Kurzbefehl“: Man erklärt den gewünschten Ablauf, und die App stellt die nötigen Schritte zusammen. Auch Änderungen lassen sich beschreiben. Im Kalender können Nutzer Termine mit einfachen Worten anlegen oder bearbeiten. Solche kleinen Hilfen sind weniger spektakulär als ein neuer Sprachassistent, können aber täglich Zeit sparen.

Die Home-App fasst zusammengehörige Meldungen zusammen. Bei Kameras kommen Beschreibungen von Aufnahmen und eine Suche nach Ereignissen hinzu. Dafür sind passende Geräte, eine Steuerzentrale und für die Videofunktionen ein geeigneter iCloud+-Tarif nötig. VoiceOver und Lupe erhalten ausführlichere Beschreibungen; der Reader für Bedienungshilfen kann Texte zusammenfassen und übersetzen. Hinzu kommt verbessertes automatisches Korrekturlesen.

Die Fußnoten entscheiden

Andere Neuerungen helfen bei deutscher Sprache vorerst wenig: Vorschläge in Mail, Anrufkontext und intelligente Datei- und Ordnernamen starten auf Englisch. Workout Buddy unterstützt Englisch und Spanisch. Die neue KI-Sprachsteuerung ist auf vier englischsprachige Länder begrenzt.

Auch die verbesserte Diktierfunktion kennzeichnet Apple auf seiner Produktseite als englischsprachig. Sie verlangt außerdem neuere Hardware. Vorschläge für Unterhaltungen in Nachrichten folgen erst mit einem späteren Update.

Grundsätzlich benötigen die Neuerungen die Betriebssystemversionen 27 und kompatible Hardware: beim iPhone mindestens ein 15 Pro beziehungsweise ein Modell der 16er-Reihe oder neuer. Auf Macs werden unter anderem Modelle ab M1 unterstützt. Für manche KI-Funktionen gelten tägliche Nutzungslimits; erweiterten Zugang will Apple künftig gegen Bezahlung anbieten.

Für deutsche Nutzer ist das ein Update mit deutlichen Lücken, aber auch mit praktischem Nutzen. Fotos, Safari und Kurzbefehle bieten gute Ansatzpunkte. Die große Hoffnung auf eine deutschsprachige Siri, die persönliche Zusammenhänge versteht und Aufgaben übernimmt, bleibt dagegen offen. Apple sollte deshalb klarer zeigen, was heute auf welchem Gerät und in welcher Sprache funktioniert.

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Mon, 14 Sep 2026 23:26 CESTiPhone Duo - Keynote-Stammtisch Zur Sendung... In den paar Tagen nach der Keynote haben wir viele interessante Details gesammelt, die wir in der Sendung erklären und besprechen. Ein paar Highlights: Die Bildschirmkonstruktion besteht aus mehreren ultradünnen Schichten mit einer Nanotextur, die Reflexionen reduziert und die Falte kaschieren soll. Beide Displays unterstützen ProMotion, Always-On und eine Spitzenhelligkeit von bis zu 3.000 Nits. Das Innendisplay trägt eine entspiegelte Oberfläche, die unter bestimmtem Licht die Falte nur dezent sichtbar lässt. Die Innenkamera sitzt unter dem Display und liefert Video in maximal 1080p/60 fps, während die Außenseite bis zu 4K/60 fps schafft. Im Inneren stabilisiert eine Titanplatte das Panel, während ultradünne Glasschichten und ein spezieller Klebstoff die Beanspruchung beim Falten reduzieren. Das sind tolle Details, und in der Sendung haben wir noch mehr.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37890https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37890 image Zur Sendung...

In den paar Tagen nach der Keynote haben wir viele interessante Details gesammelt, die wir in der Sendung erklären und besprechen. Ein paar Highlights: Die Bildschirmkonstruktion besteht aus mehreren ultradünnen Schichten mit einer Nanotextur, die Reflexionen reduziert und die Falte kaschieren soll. Beide Displays unterstützen ProMotion, Always-On und eine Spitzenhelligkeit von bis zu 3.000 Nits. Das Innendisplay trägt eine entspiegelte Oberfläche, die unter bestimmtem Licht die Falte nur dezent sichtbar lässt. Die Innenkamera sitzt unter dem Display und liefert Video in maximal 1080p/60 fps, während die Außenseite bis zu 4K/60 fps schafft. Im Inneren stabilisiert eine Titanplatte das Panel, während ultradünne Glasschichten und ein spezieller Klebstoff die Beanspruchung beim Falten reduzieren. Das sind tolle Details, und in der Sendung haben wir noch mehr.

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Mon, 14 Sep 2026 23:26 CESTApple Watch Series 12 und Ultra 4 - Keynote-Stammtisch Zur Sendung... Die neue Apple Watch setzt auf einen deutlich stärkeren S11-Chip und bringt KI-gestützte Audiofunktionen. Apple benennt das Bauteil jetzt als Chip und betont CPU, Grafikleistung und eine Neural Engine, die mehr Rechenpower für smarte Aufgaben liefert. Ein zusätzlicher Always-on-Prozessor kümmert sich explizit um Audiointelligenz. Die Uhr erkennt Klingeln, Alarme und Babyweinen und bietet eine Rückspulfunktion für kurze Gesprächsabschnitte (derzeit noch nicht in der EU). Viele Funktionen arbeiten mit automatischer Spracherkennung, starten jedoch gestaffelt und sind sprachlich eingeschränkt. Wir prüfen, welche Voraussetzungen Nutzer brauchen und wie sich die neuen Möglichkeiten im Alltag auswirken. Wie praktisch und verlässlich ist die Audio Intelligence im täglichen Gebrauch? Will man sowas überhaupt?

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Die neue Apple Watch setzt auf einen deutlich stärkeren S11-Chip und bringt KI-gestützte Audiofunktionen. Apple benennt das Bauteil jetzt als Chip und betont CPU, Grafikleistung und eine Neural Engine, die mehr Rechenpower für smarte Aufgaben liefert. Ein zusätzlicher Always-on-Prozessor kümmert sich explizit um Audiointelligenz. Die Uhr erkennt Klingeln, Alarme und Babyweinen und bietet eine Rückspulfunktion für kurze Gesprächsabschnitte (derzeit noch nicht in der EU). Viele Funktionen arbeiten mit automatischer Spracherkennung, starten jedoch gestaffelt und sind sprachlich eingeschränkt. Wir prüfen, welche Voraussetzungen Nutzer brauchen und wie sich die neuen Möglichkeiten im Alltag auswirken. Wie praktisch und verlässlich ist die Audio Intelligence im täglichen Gebrauch? Will man sowas überhaupt?

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Mon, 14 Sep 2026 22:57 CESTiPhone Pro 18 - Keynote-Stammtisch Zur Sendung... Nach der Keynote ist Zeit für Details und Diskussionen! Das iPhone 18 Pro und das 18 Pro Max setzen vor allem auf deutliche Leistungsverbesserungen. Der neue A20 Pro liefert spürbar mehr Rechenleistung und deutlich stärkere Grafikpower. Apple nutzt kleinere Strukturbreiten und ein neues Chip-Packaging für bessere Performance. Die Neural-Engine ist erweitert, sodass KI-Aufgaben deutlich schneller laufen können. Das große Highlight ist diesmal vermutlich die neue Kamera mit variabler Blende. Was bringt das? Wir schauen uns ein paar Bilder und Garfiken an, die zeigen, wie die Linse konstruiert wurde. Reichen die Verbesserungen aus, um den hohen Preis zu rechtfertigen? Oder ist es diesmal nur ein kleines Upgrade mit einem zu hohen Preis?

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Nach der Keynote ist Zeit für Details und Diskussionen! Das iPhone 18 Pro und das 18 Pro Max setzen vor allem auf deutliche Leistungsverbesserungen. Der neue A20 Pro liefert spürbar mehr Rechenleistung und deutlich stärkere Grafikpower. Apple nutzt kleinere Strukturbreiten und ein neues Chip-Packaging für bessere Performance. Die Neural-Engine ist erweitert, sodass KI-Aufgaben deutlich schneller laufen können. Das große Highlight ist diesmal vermutlich die neue Kamera mit variabler Blende. Was bringt das? Wir schauen uns ein paar Bilder und Garfiken an, die zeigen, wie die Linse konstruiert wurde. Reichen die Verbesserungen aus, um den hohen Preis zu rechtfertigen? Oder ist es diesmal nur ein kleines Upgrade mit einem zu hohen Preis?

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Mon, 14 Sep 2026 22:36:16 CESTLive-Sendung vom 14.09.2026• iPhone 18 Pro – Keynote-Stammtisch
• Apple Watch Series 12 und Ultra 4 – Keynote-Stammtisch

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• iPhone Duo – Keynote-Stammtisch
• iPhone 18 Pro – Keynote-Stammtisch
• Apple Watch Series 12 und Ultra 4 – Keynote-Stammtisch

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Sat, 12 Sep 2026 11:57:46 CEST★ Warum ist das iPhone Duo so teuer? Apples erstes faltbares iPhone kostet mindestens 2.299 Euro, mit 512 GB Speicher sind es 2.549 Euro. Lässt sich das mit aufwendiger Technik erklären? Der Vergleich mit dem iPad mini eröffnet eine andere Perspektive auf den Preis.

Vergleich mit dem iPhone 18 Pro

Wer verstehen will, warum das iPhone Duo so teuer ist, beginnt wahrscheinlich beim iPhone 18 Pro. Dazu kommen ein faltbares Innendisplay, ein zweiter Bildschirm und ein aufwendiges Scharnier. Dass diese Zutaten den Preis nach oben treiben, leuchtet ein.

Bei gleicher Speicherausstattung liegt das Duo stolze 850 Euro über dem iPhone 18 Pro.

Um das Rätsel noch rätselhafter zu machen, sollte man auch bedenken, dass das iPhone Duo manche Dinge nicht bietet, die bei den iPhone Pro zum Standard gehören: Es besitzt beispielsweise kein separates Teleobjektiv, keine Face ID und keinen LiDAR-Scanner.

Vergleich mit dem iPad mini

Man kann die Rechnung allerdings auch andersherum aufmachen: Ein iPad mini bietet bereits einen Bildschirm in ungefähr derselben Größenordnung. Mit 256 GB Speicher kostet es als WLAN-Modell 809 Euro, mit Mobilfunk 979 Euro. Gegenüber dem iPad mini mit Mobilfunk beträgt der Abstand enorme 1.320 Euro. Das gilt sowohl für 256 als auch für 512 GB.

Die Frage ist nun: Was müsste man verändern, damit aus dem iPad mini ein faltbares Telefon wird? Und würde dieser Umbau wirklich einen Verkaufspreis von 2.299 Euro erklären?

Technisch müsste man am iPad mini erheblich mehr verändern, als es in der Mitte faltbar zu machen. Sein 8,3-Zoll-LCD würde durch ein faltbares 7,6-Zoll-OLED ersetzt, ergänzt um ein äußeres 5,4-Zoll-OLED. Beide Duo-Displays unterstützen adaptive Bildwiederholraten bis 120 Hz. Außerdem steht dem A17 Pro des iPad mini ein neuer A20 Pro gegenüber.

Ist es das Display?

Laut einem Bericht unter Berufung auf den Leaker »Instant Digital« soll Apple rund 250 US-Dollar pro faltbarem Displaypanel an Samsung Display zahlen. Bestätigt ist diese Zahl nicht. Falls sie stimmt, wäre das Display zweifellos eine kostspielige Komponente.

Auch Ausschuss und Nacharbeit könnten deshalb eine Rolle spielen. Dazu kommen Entwicklungskosten, Werkzeuge und Prüfverfahren, die sich bei kleinen Stückzahlen auf weniger verkaufte Geräte verteilen.

Es ist möglich (aber rein spekulativ), dass das Display nicht direkt verbaut werden kann. Apple spricht von zehn Schichten, die über das Display gelegt werden, um die gewünschte Stabilität zu erreichen. Liefert Samsung das gleich mit oder muss Apple das OLED-Panel erst auf diese Weise fit machen für das Duo?

Ist es die Mechanik?

Apple beschreibt ein Scharnier mit mehr als 100 Komponenten. Es ist nicht allein diese hohe Zahl, sondern die Tatsache, dass es bewegliche Teile sind. Ein normales iPhone kann fast völlig automatisiert bestückt werden. Ein Roboter platziert die winzigen Bausteine auf der Platine. Es ist einfach, die Platine als Ganzes in das Gehäuse zu schrauben. Mechanische Teile hingegen, die auch noch mit Federn ausgestattet sind, könnten deutlich aufwändiger sein.

Dabei sollte man auch bedenken, wie dünn die zwei Hälften des iPhone Duo sind. Wenn man dünn bauen möchte, muss man präzise bauen. Präzise ist ein anderes Wort für teuer.

Man muss sich nur das iPhone Air anschauen: Es ist ebenfalls sehr dünn, benötigt aber keine mechanischen Bauteile.

Ist es der Profit?

Vermutlich ist die Fertigung noch nicht so optimiert wie bei den anderen iPhones. Hinzu kommt, dass die bisherigen iPhones sehr profitabel sind. Warum sollte Apple eine neue Modellreihe auf den Markt bringen, die die Kunden umsteigen lässt von einem hochprofitablen Modell zu einem weniger profitablen Modell? Das wäre töricht. Vielleicht konkurriert das iPhone Duo, obwohl es noch nicht so effizient produziert werden kann, mit den etablierten Modellen, in denen fast zwei Jahrzehnte an Optimierungen stecken.

Apple kennt seine Kunden. Es werden anfangs sowieso jene zur Kreditkarte greifen, die sich für die Ingenieurskunst begeistern, und die deswegen nicht mit spitzem Bleistift nachrechnen. Man gönnt sich ja sonst nichts. Man kann die Preise später immer noch senken.

Zwei in einem?

Apple selbst liefert eine bemerkenswerte Preisbegründung. Marketingchef Greg Joswiak sagte laut einem Interviewbericht, das Gerät heiße aus gutem Grund iPhone Duo: Es sei wie zwei Produkte in einem.

Allerdings würde man bei solchen Kombi-Geräten einen Preisvorteil erwarten. Den gibt es aber nicht. Ein iPhone 18 Pro und ein iPad mini mit WLAN, jeweils mit 256 GB Speicher, kosten zusammen 2.258 Euro. Das Duo liegt 41 Euro darüber. Das Duo ist also noch teurer als die separaten Geräte.

Es stimmt zwar: Dafür passt es in die Hosentasche. Aber wenn man nichts spart gegenüber zwei separaten Geräten, geht auch etwas von der Cleverness der Idee verloren. Man benötigt bei einem Kombi-Gerät nämlich nur einen Prozessor, ein Gehäuse, einen RAM-Chip, eine SSD, ein Mainboard, ein Kamera-Modul und so weiter. Da müsste man doch etwas sparen können gegenüber zwei separaten Geräten?

Eins kommt zum anderen

Vermutlich gibt es nicht die eine Ursache, die den hohen Preis erklärt. Zählt man jedoch alle Argumente zusammen, kommt man durchaus in die Nähe. Teures Display, viele Einzelteile, filigrane Mechanik, knifflige Fertigung, hohe Einkaufspreise für RAM und SSD, dazu die enormen Gehälter von John Ternus und Tim Cook — da läppert sich was zusammen.

In der Debatte ist ein Argument immer wieder zu hören. Es wird nicht danach gefragt, ob der Preis gerechtfertigt ist, sondern vielmehr, ob man generell bereit ist, für ein Smartphone so viel Geld zu bezahlen, egal welche Funktionen es bietet. Es gibt anscheinend viele Kunden, die überhaupt nicht darüber nachdenken.

Dann findet man aber auch Kunden, die viel unterwegs sind und den ganzen Tag das iPhone als kleinen Mini-Computer benutzen. Für manche dieser Kunden ist das Duo vielleicht ein »No-Brainer«: gesehen, gekauft.

Aber vielleicht hängt der Erfolg des iPhone am Ende gar nicht davon ab, ob die Hardware den Preis rechtfertigt.

Sondern die Software.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37869https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37869 image Apples erstes faltbares iPhone kostet mindestens 2.299 Euro, mit 512 GB Speicher sind es 2.549 Euro. Lässt sich das mit aufwendiger Technik erklären? Der Vergleich mit dem iPad mini eröffnet eine andere Perspektive auf den Preis.

Vergleich mit dem iPhone 18 Pro

Wer verstehen will, warum das iPhone Duo so teuer ist, beginnt wahrscheinlich beim iPhone 18 Pro. Dazu kommen ein faltbares Innendisplay, ein zweiter Bildschirm und ein aufwendiges Scharnier. Dass diese Zutaten den Preis nach oben treiben, leuchtet ein.

Bei gleicher Speicherausstattung liegt das Duo stolze 850 Euro über dem iPhone 18 Pro.

Um das Rätsel noch rätselhafter zu machen, sollte man auch bedenken, dass das iPhone Duo manche Dinge nicht bietet, die bei den iPhone Pro zum Standard gehören: Es besitzt beispielsweise kein separates Teleobjektiv, keine Face ID und keinen LiDAR-Scanner.

Vergleich mit dem iPad mini

Man kann die Rechnung allerdings auch andersherum aufmachen: Ein iPad mini bietet bereits einen Bildschirm in ungefähr derselben Größenordnung. Mit 256 GB Speicher kostet es als WLAN-Modell 809 Euro, mit Mobilfunk 979 Euro. Gegenüber dem iPad mini mit Mobilfunk beträgt der Abstand enorme 1.320 Euro. Das gilt sowohl für 256 als auch für 512 GB.

Die Frage ist nun: Was müsste man verändern, damit aus dem iPad mini ein faltbares Telefon wird? Und würde dieser Umbau wirklich einen Verkaufspreis von 2.299 Euro erklären?

Technisch müsste man am iPad mini erheblich mehr verändern, als es in der Mitte faltbar zu machen. Sein 8,3-Zoll-LCD würde durch ein faltbares 7,6-Zoll-OLED ersetzt, ergänzt um ein äußeres 5,4-Zoll-OLED. Beide Duo-Displays unterstützen adaptive Bildwiederholraten bis 120 Hz. Außerdem steht dem A17 Pro des iPad mini ein neuer A20 Pro gegenüber.

Ist es das Display?

Laut einem Bericht unter Berufung auf den Leaker »Instant Digital« soll Apple rund 250 US-Dollar pro faltbarem Displaypanel an Samsung Display zahlen. Bestätigt ist diese Zahl nicht. Falls sie stimmt, wäre das Display zweifellos eine kostspielige Komponente.

Auch Ausschuss und Nacharbeit könnten deshalb eine Rolle spielen. Dazu kommen Entwicklungskosten, Werkzeuge und Prüfverfahren, die sich bei kleinen Stückzahlen auf weniger verkaufte Geräte verteilen.

Es ist möglich (aber rein spekulativ), dass das Display nicht direkt verbaut werden kann. Apple spricht von zehn Schichten, die über das Display gelegt werden, um die gewünschte Stabilität zu erreichen. Liefert Samsung das gleich mit oder muss Apple das OLED-Panel erst auf diese Weise fit machen für das Duo?

Ist es die Mechanik?

Apple beschreibt ein Scharnier mit mehr als 100 Komponenten. Es ist nicht allein diese hohe Zahl, sondern die Tatsache, dass es bewegliche Teile sind. Ein normales iPhone kann fast völlig automatisiert bestückt werden. Ein Roboter platziert die winzigen Bausteine auf der Platine. Es ist einfach, die Platine als Ganzes in das Gehäuse zu schrauben. Mechanische Teile hingegen, die auch noch mit Federn ausgestattet sind, könnten deutlich aufwändiger sein.

Dabei sollte man auch bedenken, wie dünn die zwei Hälften des iPhone Duo sind. Wenn man dünn bauen möchte, muss man präzise bauen. Präzise ist ein anderes Wort für teuer.

Man muss sich nur das iPhone Air anschauen: Es ist ebenfalls sehr dünn, benötigt aber keine mechanischen Bauteile.

Ist es der Profit?

Vermutlich ist die Fertigung noch nicht so optimiert wie bei den anderen iPhones. Hinzu kommt, dass die bisherigen iPhones sehr profitabel sind. Warum sollte Apple eine neue Modellreihe auf den Markt bringen, die die Kunden umsteigen lässt von einem hochprofitablen Modell zu einem weniger profitablen Modell? Das wäre töricht. Vielleicht konkurriert das iPhone Duo, obwohl es noch nicht so effizient produziert werden kann, mit den etablierten Modellen, in denen fast zwei Jahrzehnte an Optimierungen stecken.

Apple kennt seine Kunden. Es werden anfangs sowieso jene zur Kreditkarte greifen, die sich für die Ingenieurskunst begeistern, und die deswegen nicht mit spitzem Bleistift nachrechnen. Man gönnt sich ja sonst nichts. Man kann die Preise später immer noch senken.

Zwei in einem?

Apple selbst liefert eine bemerkenswerte Preisbegründung. Marketingchef Greg Joswiak sagte laut einem Interviewbericht, das Gerät heiße aus gutem Grund iPhone Duo: Es sei wie zwei Produkte in einem.

Allerdings würde man bei solchen Kombi-Geräten einen Preisvorteil erwarten. Den gibt es aber nicht. Ein iPhone 18 Pro und ein iPad mini mit WLAN, jeweils mit 256 GB Speicher, kosten zusammen 2.258 Euro. Das Duo liegt 41 Euro darüber. Das Duo ist also noch teurer als die separaten Geräte.

Es stimmt zwar: Dafür passt es in die Hosentasche. Aber wenn man nichts spart gegenüber zwei separaten Geräten, geht auch etwas von der Cleverness der Idee verloren. Man benötigt bei einem Kombi-Gerät nämlich nur einen Prozessor, ein Gehäuse, einen RAM-Chip, eine SSD, ein Mainboard, ein Kamera-Modul und so weiter. Da müsste man doch etwas sparen können gegenüber zwei separaten Geräten?

Eins kommt zum anderen

Vermutlich gibt es nicht die eine Ursache, die den hohen Preis erklärt. Zählt man jedoch alle Argumente zusammen, kommt man durchaus in die Nähe. Teures Display, viele Einzelteile, filigrane Mechanik, knifflige Fertigung, hohe Einkaufspreise für RAM und SSD, dazu die enormen Gehälter von John Ternus und Tim Cook — da läppert sich was zusammen.

In der Debatte ist ein Argument immer wieder zu hören. Es wird nicht danach gefragt, ob der Preis gerechtfertigt ist, sondern vielmehr, ob man generell bereit ist, für ein Smartphone so viel Geld zu bezahlen, egal welche Funktionen es bietet. Es gibt anscheinend viele Kunden, die überhaupt nicht darüber nachdenken.

Dann findet man aber auch Kunden, die viel unterwegs sind und den ganzen Tag das iPhone als kleinen Mini-Computer benutzen. Für manche dieser Kunden ist das Duo vielleicht ein »No-Brainer«: gesehen, gekauft.

Aber vielleicht hängt der Erfolg des iPhone am Ende gar nicht davon ab, ob die Hardware den Preis rechtfertigt.

Sondern die Software.

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Fri, 11 Sep 2026 12:27:02 CEST★ iPhone Duo: Die spannendste Kamera-Neuerung ist das zweite Display Bei einer neuen iPhone-Kamera schaue ich zuerst auf die Objektive. Wie weit komme ich ans Motiv heran? Was passt aufs Bild? Beim iPhone Duo interessiert mich diesmal aber besonders, was auf der anderen Seite passiert. Der äußere Bildschirm lässt die Menschen vor der Kamera mitreden. Für Familienfotos und gemeinsame Erinnerungen könnte es sich als ziemlich praktisch erweisen.

Die zwei Hauptkameras

Die Grundlage bilden zwei Kameras auf der Rückseite. Die 48-Megapixel-Hauptkamera heißt bei Apple „Fusion Main“ und hat eine feste Blende von ƒ/1,6. Dazu kommt eine Ultraweitwinkelkamera mit ebenfalls 48 Megapixeln und ƒ/2,2. Sie nimmt einen größeren Ausschnitt auf und unterstützt Makrofotos, also Aufnahmen aus nächster Nähe. Damit lassen sich sowohl eine Landschaft als auch die feinen Strukturen einer Blüte festhalten.



Ein eigenes Teleobjektiv fehlt. Die Hauptkamera bietet allerdings eine zweifache Vergrößerung, die Apple als „optische Qualität“ bezeichnet. Das sollte man beim Vergleich mit den Pro-Modellen im Kopf behalten: Eine zusätzliche Telekamera steckt dahinter nicht. Wer oft weit entfernte Motive fotografiert, wird deshalb genau hinschauen müssen. Für mich bleibt das eine spürbare Grenze dieses Kamerasystems.

Im Alltag fotografieren die rückseitigen Kameras standardmäßig mit 24 Megapixeln. Die Hauptkamera schafft auch bis zu 48 Megapixel und löst laut Apple ohne Auslöseverzögerung aus. Eine bewegliche Sensorlagerung gleicht Verwacklungen optisch aus. Bei den fotografischen Stilen kommen Regler für Textur und Körnung hinzu. Wer seinen Bildern einen eigenen Look geben möchte, bekommt damit mehr Spielraum.

Spezielle Funktionen des iPhone Duo

Richtig neugierig macht mich Duo Preview. Die fotografierte Person sieht das Livebild auf dem äußeren Display. Sie kann ihre Haltung ändern, den Bildausschnitt prüfen oder sagen, dass die Kamera etwas höher gehört. Ich mag die Idee, dass ein Foto so gemeinsam entsteht. Auch Selfies mit den höher auflösenden Rückkameras sind möglich, während der Außenbildschirm bei der Ausrichtung hilft.



Kid Cue geht spielerischer vor: Auf dem äußeren Display laufen Peanuts-Animationen, die Kinder zur Kamera schauen lassen sollen. Ob das beim eigenen Nachwuchs länger als drei Bilder funktioniert, wird sich zeigen. Den Ansatz finde ich sympathisch. Ein kurzer neugieriger Blick kann für ein schönes Foto schließlich schon reichen.



Noch hilfreicher könnte Smart Take sein. Das halb aufgeklappte Duo lässt sich auf einer Fläche aufstellen. Auf dem Gerät laufende KI erkennt laut Apple, wenn Menschen posieren, und nimmt automatisch Fotos auf. Ich denke dabei sofort an Gruppenbilder, bei denen sonst jemand fehlt oder nach dem Start des Selbstauslösers hektisch ins Bild rennt. Wie zuverlässig die Automatik den passenden Moment trifft, muss ein Praxistest zeigen.

Die Selfie-Kamera

Für Selfies und Videoanrufe gibt es außen außerdem eine Center-Stage-Kamera mit 12 Megapixeln. Sie kann den Ausschnitt erweitern, wenn weitere Personen dazukommen, und Querformat-Aufnahmen ermöglichen, ohne dass man das iPhone dreht. Unter dem inneren Display sitzt eine separate FaceTime-Kamera. Sie liefert Videos mit bis zu 1080p und 60 Bildern pro Sekunde. Apple beschreibt sie als verborgen, wenn sie nicht gebraucht wird. Wie auffällig der Kamerabereich während der Nutzung aussieht, bleibt anhand der vorliegenden Informationen offen.

Duo FaceTime nutzt beide Seiten besonders schön: Eine Person, die bei mir sitzt, kann über das äußere Display samt Kamera am Gespräch teilnehmen. Niemand muss sich neben mich vor denselben Bildschirm quetschen. Dual Capture erlaubt zudem, in FaceTime gleichzeitig das Bild der vorderen und hinteren Kamera zu teilen.



Video

Auch beim Filmen hat das Duo einiges zu bieten. Die Hauptkamera nimmt Dolby-Vision-Videos in 4K mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde auf, etwa für Zeitlupen. Kinoeffekte lassen sich nachträglich bei Aufnahmen mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde anwenden. Dazu kommen 4K-Zeitraffer in Dolby Vision HDR und ein überarbeitetes Audio Mix, das Stimmen verbessern und Musik isolieren kann.

Fazit

Mein erster Eindruck auf Basis der Ankündigung: Der Reiz dieser Kameras liegt für mich im gemeinsamen Fotografieren. Sich selbst sehen, zusammen posieren, entspannt am Videoanruf teilnehmen – dafür haben die zwei Bildschirme einen klaren Nutzen. Wenn das im Alltag so einfach funktioniert wie beschrieben, dürfte genau das vielen Menschen besonders viel Freude machen.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37863https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37863 image Bei einer neuen iPhone-Kamera schaue ich zuerst auf die Objektive. Wie weit komme ich ans Motiv heran? Was passt aufs Bild? Beim iPhone Duo interessiert mich diesmal aber besonders, was auf der anderen Seite passiert. Der äußere Bildschirm lässt die Menschen vor der Kamera mitreden. Für Familienfotos und gemeinsame Erinnerungen könnte es sich als ziemlich praktisch erweisen.

Die zwei Hauptkameras

Die Grundlage bilden zwei Kameras auf der Rückseite. Die 48-Megapixel-Hauptkamera heißt bei Apple „Fusion Main“ und hat eine feste Blende von ƒ/1,6. Dazu kommt eine Ultraweitwinkelkamera mit ebenfalls 48 Megapixeln und ƒ/2,2. Sie nimmt einen größeren Ausschnitt auf und unterstützt Makrofotos, also Aufnahmen aus nächster Nähe. Damit lassen sich sowohl eine Landschaft als auch die feinen Strukturen einer Blüte festhalten.



Ein eigenes Teleobjektiv fehlt. Die Hauptkamera bietet allerdings eine zweifache Vergrößerung, die Apple als „optische Qualität“ bezeichnet. Das sollte man beim Vergleich mit den Pro-Modellen im Kopf behalten: Eine zusätzliche Telekamera steckt dahinter nicht. Wer oft weit entfernte Motive fotografiert, wird deshalb genau hinschauen müssen. Für mich bleibt das eine spürbare Grenze dieses Kamerasystems.

Im Alltag fotografieren die rückseitigen Kameras standardmäßig mit 24 Megapixeln. Die Hauptkamera schafft auch bis zu 48 Megapixel und löst laut Apple ohne Auslöseverzögerung aus. Eine bewegliche Sensorlagerung gleicht Verwacklungen optisch aus. Bei den fotografischen Stilen kommen Regler für Textur und Körnung hinzu. Wer seinen Bildern einen eigenen Look geben möchte, bekommt damit mehr Spielraum.

Spezielle Funktionen des iPhone Duo

Richtig neugierig macht mich Duo Preview. Die fotografierte Person sieht das Livebild auf dem äußeren Display. Sie kann ihre Haltung ändern, den Bildausschnitt prüfen oder sagen, dass die Kamera etwas höher gehört. Ich mag die Idee, dass ein Foto so gemeinsam entsteht. Auch Selfies mit den höher auflösenden Rückkameras sind möglich, während der Außenbildschirm bei der Ausrichtung hilft.



Kid Cue geht spielerischer vor: Auf dem äußeren Display laufen Peanuts-Animationen, die Kinder zur Kamera schauen lassen sollen. Ob das beim eigenen Nachwuchs länger als drei Bilder funktioniert, wird sich zeigen. Den Ansatz finde ich sympathisch. Ein kurzer neugieriger Blick kann für ein schönes Foto schließlich schon reichen.



Noch hilfreicher könnte Smart Take sein. Das halb aufgeklappte Duo lässt sich auf einer Fläche aufstellen. Auf dem Gerät laufende KI erkennt laut Apple, wenn Menschen posieren, und nimmt automatisch Fotos auf. Ich denke dabei sofort an Gruppenbilder, bei denen sonst jemand fehlt oder nach dem Start des Selbstauslösers hektisch ins Bild rennt. Wie zuverlässig die Automatik den passenden Moment trifft, muss ein Praxistest zeigen.

Die Selfie-Kamera

Für Selfies und Videoanrufe gibt es außen außerdem eine Center-Stage-Kamera mit 12 Megapixeln. Sie kann den Ausschnitt erweitern, wenn weitere Personen dazukommen, und Querformat-Aufnahmen ermöglichen, ohne dass man das iPhone dreht. Unter dem inneren Display sitzt eine separate FaceTime-Kamera. Sie liefert Videos mit bis zu 1080p und 60 Bildern pro Sekunde. Apple beschreibt sie als verborgen, wenn sie nicht gebraucht wird. Wie auffällig der Kamerabereich während der Nutzung aussieht, bleibt anhand der vorliegenden Informationen offen.

Duo FaceTime nutzt beide Seiten besonders schön: Eine Person, die bei mir sitzt, kann über das äußere Display samt Kamera am Gespräch teilnehmen. Niemand muss sich neben mich vor denselben Bildschirm quetschen. Dual Capture erlaubt zudem, in FaceTime gleichzeitig das Bild der vorderen und hinteren Kamera zu teilen.



Video

Auch beim Filmen hat das Duo einiges zu bieten. Die Hauptkamera nimmt Dolby-Vision-Videos in 4K mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde auf, etwa für Zeitlupen. Kinoeffekte lassen sich nachträglich bei Aufnahmen mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde anwenden. Dazu kommen 4K-Zeitraffer in Dolby Vision HDR und ein überarbeitetes Audio Mix, das Stimmen verbessern und Musik isolieren kann.

Fazit

Mein erster Eindruck auf Basis der Ankündigung: Der Reiz dieser Kameras liegt für mich im gemeinsamen Fotografieren. Sich selbst sehen, zusammen posieren, entspannt am Videoanruf teilnehmen – dafür haben die zwei Bildschirme einen klaren Nutzen. Wenn das im Alltag so einfach funktioniert wie beschrieben, dürfte genau das vielen Menschen besonders viel Freude machen.

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Fri, 11 Sep 2026 10:30:26 CEST★ Soll eine Smartwatch ständig mithören? Eine Brille mit Video-Aufnahme wird aus bekannten Gründen kontrovers diskutiert. Man möchte wissen: Wird man gerade aufgenommen oder nicht? Immerhin können erfahrene Anwender sehen, ob jemand eine solche Brille auf der Nase hat. Aber ein Mikrofon kann man überall verstecken. Die Heimlichkeit, die damit theoretisch möglich ist, erreicht nochmal eine höhere Stufe. Andererseits: Ein Smartphone in der Hosentasche kann ebenfalls Gespräche aufzeichnen, ist ebenso kaum zu entdecken, und überdies allseits akzeptiert.

Wie auch immer man dazu stehen mag: Mindestens sind die neuen Aufnahmefunktionen der Apple Watch 12 und der Ultra 4 zusammen mit Siri AI eine gute Gelegenheit, darüber nachzudenken. Und Nachdenken hat noch niemandem geschadet.

Vorab: In der EU ist ist diese neue Siri-Funktion ohnehin erstmal nicht geplant, solange Apple sich nicht mit der EU einigt. Das kann aber jederzeit geschehen. Nach meiner Ansicht zeigen die neuen Funktionen, warum Apple darauf besteht, dass man bestimmte Daten nicht einfach für Drittanbieter freigeben kann. Die EU hat einen Punkt, wenn sie entgegnet, dass man trotzdem den Markt erhalten muss. Aber man kann nicht einfach alle Schranken aufheben. Warum nicht? Weil die aufgezeichneten Gespräche nicht nur die Person betreffen, die sich eine Drittanbieter-KI installiert hat.

Gute Technik braucht Rücksicht

Genau deshalb verdienen Apples Funktionen Live Rewind und Siri Recap eine kritische Debatte. Live Rewind soll die letzten 15 Sekunden eines Gesprächs als Text anzeigen können. Siri Recap soll aus dem Gehörten Zusammenfassungen erstellen. Das klingt praktisch: Eine verpasste Information lässt sich nachlesen, eine Gedächtnisstütze entsteht nebenbei.

Doch Bequemlichkeit allein rechtfertigt nicht jeden Eingriff. Entscheidend ist auch, ob die Menschen, deren Worte dabei erfasst werden, davon wissen und mitentscheiden können. Menschen müssen miteinander reden können, ohne ständig darüber nachzudenken, was die Uhr am Handgelenk ihres Gegenübers gerade mithört.

Was machen diese Funktionen?

Live Rewind zeigt auf der Apple Watch einen Textausschnitt an, der das in den letzten 15 Sekunden Gesagte zusammenfasst, wenn man die Digital Crown zweimal drückt. So kann man Gesprochenes nachlesen, falls man etwas verpasst oder nicht verstanden hat. Den Text kann man per Tap in der Siri-App sichern.



Siri Recap erfasst im Hintergrund automatisch Notizen zu den Gesprächen im Laufe des Tages und generiert mit Apple Intelligence allgemeine Zusammenfassungen, die man anzeigen und durchsuchen kann. Oder man fragt Siri, was jemand damals gesagt hatte. Allerdings: Die Zusammenfassungen werden nach 7 Tagen automatisch gelöscht. Aber: Man kann sie vorher speichern, genau wie jeden anderen Text. Auch in der Siri App.



Apple nimmt den Schutz der Daten ernst

Die technischen Schutzmaßnahmen von Apple verdienen Anerkennung. Wir haben sie in einem Artikel zusammengefasst. Hier die kurze Fassung: Nach Apples Beschreibung müssen beide Funktionen ausdrücklich aktiviert werden. Die Verarbeitung der Audiosignale erfolgt auf der Apple Watch und auf dem iPhone in einem besonders geschützten Bereich. Das erfasste Audio soll danach sofort verworfen werden. Eine dauerhaft gespeicherte Tonaufnahme entsteht nicht.

Wo Cloud-Verarbeitung nötig ist, setzt Apple auf Private Cloud Compute. Dieses System soll persönliche Daten auch vor dem Zugriff durch Apple schützen. Zum Konzept gehört außerdem, dass unabhängige Sicherheitsforscher die Schutzmaßnahmen überprüfen können. Das ist mehr wert als die bloße Aufforderung, einem Unternehmen zu vertrauen.

Auch die weitere Nutzung ist begrenzt: Die Synchronisierung über iCloud ist laut Apple Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Zusammenfassungen und kurze Textausschnitte werden automatisch gelöscht, sofern Nutzer sie nicht gezielt aufbewahren oder weiterverwenden.

Das sind sinnvolle Vorkehrungen. Sie sollen verhindern, dass aus beiläufigen Gesprächen frei zugängliche Datensammlungen werden. Es wäre unfair, diesen Aufwand einfach abzutun.

Verschlüsselung ersetzt keine Zustimmung

Trotzdem beantwortet Apple damit vor allem eine technische Frage: Wie bleiben erfasste Informationen geschützt? Die soziale Frage bleibt offen: Dürfen sie überhaupt erfasst werden?

Für Betroffene macht es einen Unterschied, ob jemand zuhört oder ein Gerät aus ihren Worten abrufbare Texte und Zusammenfassungen erzeugt. Der Hinweis, es werde keine Tonaufnahme gespeichert, löst dieses Unbehagen nicht auf. Gesagtes kann festgehalten werden, auch wenn die ursprüngliche Audiodatei nicht erhalten bleibt.

Hier liegt die Schwäche des freiwilligen Aktivierens: Freiwillig ist die Nutzung nur für die Person, der die Apple Watch gehört. Wer mit ihr spricht oder daneben steht, hat keinen eigenen Ausschalter. Apple ist das bewusst, deswegen weist Apple darauf hin, dass auch die Privatsphäre der Personen in der Umgebung gewahrt werden soll. Apple nennt folgende Maßnahmen:

  • Keine Sprecherzuweisung. Die Audio Intelligence-Features können keine Sprecher identifizieren oder zuordnen. Siri Recap kann Namen enthalten, die im Gespräch erwähnt werden, ordnet die Sprecher aber nicht direkt zu (z. B. „John sagte …“ oder Bezeichnung als „Sprecher A“ vs. „Sprecher B“). Ganz ähnlich kann Live Rewind das Gesagte zwar wortgetreu transkribieren, aber ohne Zitate bestimmten Sprechern zuzuordnen.
  • Akustische und visuelle Signale für Live Rewind. Bei Aktivierung des Features gibt der Apple Watch-Lautsprecher einen akustischen Signalton wieder, auch wenn die Apple Watch stummgeschaltet ist oder Kopfhörer angeschlossen sind. Eine Vollbild-Animation und ein Mikrofonsymbol erscheinen auf dem Display, und eine deutlich erkennbare Doppeldruckgeste ist erforderlich, um Live Rewind zu aktivieren. Dies weist Personen in der Nähe darauf hin, dass das Feature aktiviert wurde.
  • Ausgelassene Inhalte. Bestimmte Inhalte werden in Siri Recaps ausgelassen, darunter potenziell schädliche Inhalte wie Formulierungen, die Selbstverletzung oder Hassrede fördern, sowie sensible Informationen wie Finanzdaten, behördliche Kennungen, Authentifizierungsdaten und bestimmte persönliche Kennungen.

Das bedeutet: Die Watch zeigt zumindest bei Live Rewind (nicht für Live Recap!) dauerhaft an, dass sie gerade aufzeichnet.

Ist das sicher?

Der entscheide Punkt ist für mich: Das System versteht die Inhalte. Apple schreibt, sensible Daten würden nicht aufgezeichnet. Aber dazu muss das System erstmal verstehen, was sensible Inhalte sind. Es erkennt, wenn jemand seine Kreditkartennummer und die PIN diktiert; oder wenn jemand sein Passwort nennt.

Es geht mir nicht darum, ob das wirklich jemand tun würde. Sondern es geht mir darum, dass ein kleines Gerät am Handgelenk, verbunden mit einem Smartphone und notfalls mit der Cloud, solche Inhalte tatsächlich versteht. Ob es diese Daten schützt oder missbraucht, ist die Entscheidung des Programmierers. Diese Technologie ist ebenso nützlich wie gefährlich.

Die Gefährlichkeit besteht nicht darin, dass etwas aufgezeichnet und später abgespielt wird. Die Gefährlichkeit besteht darin, dass eine KI die Inhalte versteht und auswertet. Apple mag das alles richtig machen — aber wer weiß, was andere Leute so am Handgelenk haben.

Reicht ein Piepston?

Live Rewind soll beim Abrufen einen Ton abspielen und einen deutlichen Hinweis auf dem Display zeigen. Das schafft zumindest Aufmerksamkeit. Aber es setzt voraus, dass alle Anwesenden das Geräusch bemerken, die Anzeige sehen und deren Bedeutung verstehen. Im Alltag ist das kaum selbstverständlich.

Bei Siri Recap ist das Problem noch deutlicher: Laut Apple gibt es für Umstehende keinen erkennbaren Hinweis darauf, dass die Funktion gerade aktiv ist.

Ebenso wenig genügt das automatische Aussortieren bestimmter sensibler Inhalte. Finanzdaten oder Zugangsdaten zu erkennen, mag helfen. Aber ein harmlos wirkender Satz kann im jeweiligen Zusammenhang sehr sensibel sein, beispielsweise in menschlichen Beziehungen und ihren Dramen.

Was folgt nun daraus?

Apples Technik verfolgt erstmal eine nützliche Absicht. Technik, die Gespräche verständlicher macht, ist unbestreitbar nützlich. Es wäre aber verkürzt, wenn man es als reine Hörhilfe betrachten würde. Eine Hörhilfe funktioniert auch ohne KI.

Wir werden in naher Zukunft Geräte haben, deren ganzer Zweck darin besteht, nonstop zuzuhören und ein Transkript zu erstellen. Aber wenn man nicht nur Selbstgespräche führt, ist eine solche Technologie in den meisten Szenarien übergriffig.

Nach meiner Ansicht sollte der Gesetzgeber (und meinetwegen die EU) hier vermitteln. Einfach deswegen, weil hier die Interessen von verschiedenen Parteien abgewogen werden müssen. Es sind eben nicht nur die Nutzer dieser Geräte, die davon betroffen sind. Sondern alle.

Mein Vorschlag an die EU wäre, den Markt für solche Funktionen nicht besonders frei zu gestalten, sondern besonders kontrolliert. Man muss ein Restaurant betreten sicher sein können, nach welchen Regeln hier gespielt wird, und zwar ohne jeden einzelnen Gast fragen zu müssen.

Ich finde außerdem, dass Apples Ingenieure sich in diesen nötigen Prozess einbringen sollten.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37861https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37861 image Eine Brille mit Video-Aufnahme wird aus bekannten Gründen kontrovers diskutiert. Man möchte wissen: Wird man gerade aufgenommen oder nicht? Immerhin können erfahrene Anwender sehen, ob jemand eine solche Brille auf der Nase hat. Aber ein Mikrofon kann man überall verstecken. Die Heimlichkeit, die damit theoretisch möglich ist, erreicht nochmal eine höhere Stufe. Andererseits: Ein Smartphone in der Hosentasche kann ebenfalls Gespräche aufzeichnen, ist ebenso kaum zu entdecken, und überdies allseits akzeptiert.

Wie auch immer man dazu stehen mag: Mindestens sind die neuen Aufnahmefunktionen der Apple Watch 12 und der Ultra 4 zusammen mit Siri AI eine gute Gelegenheit, darüber nachzudenken. Und Nachdenken hat noch niemandem geschadet.

Vorab: In der EU ist ist diese neue Siri-Funktion ohnehin erstmal nicht geplant, solange Apple sich nicht mit der EU einigt. Das kann aber jederzeit geschehen. Nach meiner Ansicht zeigen die neuen Funktionen, warum Apple darauf besteht, dass man bestimmte Daten nicht einfach für Drittanbieter freigeben kann. Die EU hat einen Punkt, wenn sie entgegnet, dass man trotzdem den Markt erhalten muss. Aber man kann nicht einfach alle Schranken aufheben. Warum nicht? Weil die aufgezeichneten Gespräche nicht nur die Person betreffen, die sich eine Drittanbieter-KI installiert hat.

Gute Technik braucht Rücksicht

Genau deshalb verdienen Apples Funktionen Live Rewind und Siri Recap eine kritische Debatte. Live Rewind soll die letzten 15 Sekunden eines Gesprächs als Text anzeigen können. Siri Recap soll aus dem Gehörten Zusammenfassungen erstellen. Das klingt praktisch: Eine verpasste Information lässt sich nachlesen, eine Gedächtnisstütze entsteht nebenbei.

Doch Bequemlichkeit allein rechtfertigt nicht jeden Eingriff. Entscheidend ist auch, ob die Menschen, deren Worte dabei erfasst werden, davon wissen und mitentscheiden können. Menschen müssen miteinander reden können, ohne ständig darüber nachzudenken, was die Uhr am Handgelenk ihres Gegenübers gerade mithört.

Was machen diese Funktionen?

Live Rewind zeigt auf der Apple Watch einen Textausschnitt an, der das in den letzten 15 Sekunden Gesagte zusammenfasst, wenn man die Digital Crown zweimal drückt. So kann man Gesprochenes nachlesen, falls man etwas verpasst oder nicht verstanden hat. Den Text kann man per Tap in der Siri-App sichern.



Siri Recap erfasst im Hintergrund automatisch Notizen zu den Gesprächen im Laufe des Tages und generiert mit Apple Intelligence allgemeine Zusammenfassungen, die man anzeigen und durchsuchen kann. Oder man fragt Siri, was jemand damals gesagt hatte. Allerdings: Die Zusammenfassungen werden nach 7 Tagen automatisch gelöscht. Aber: Man kann sie vorher speichern, genau wie jeden anderen Text. Auch in der Siri App.



Apple nimmt den Schutz der Daten ernst

Die technischen Schutzmaßnahmen von Apple verdienen Anerkennung. Wir haben sie in einem Artikel zusammengefasst. Hier die kurze Fassung: Nach Apples Beschreibung müssen beide Funktionen ausdrücklich aktiviert werden. Die Verarbeitung der Audiosignale erfolgt auf der Apple Watch und auf dem iPhone in einem besonders geschützten Bereich. Das erfasste Audio soll danach sofort verworfen werden. Eine dauerhaft gespeicherte Tonaufnahme entsteht nicht.

Wo Cloud-Verarbeitung nötig ist, setzt Apple auf Private Cloud Compute. Dieses System soll persönliche Daten auch vor dem Zugriff durch Apple schützen. Zum Konzept gehört außerdem, dass unabhängige Sicherheitsforscher die Schutzmaßnahmen überprüfen können. Das ist mehr wert als die bloße Aufforderung, einem Unternehmen zu vertrauen.

Auch die weitere Nutzung ist begrenzt: Die Synchronisierung über iCloud ist laut Apple Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Zusammenfassungen und kurze Textausschnitte werden automatisch gelöscht, sofern Nutzer sie nicht gezielt aufbewahren oder weiterverwenden.

Das sind sinnvolle Vorkehrungen. Sie sollen verhindern, dass aus beiläufigen Gesprächen frei zugängliche Datensammlungen werden. Es wäre unfair, diesen Aufwand einfach abzutun.

Verschlüsselung ersetzt keine Zustimmung

Trotzdem beantwortet Apple damit vor allem eine technische Frage: Wie bleiben erfasste Informationen geschützt? Die soziale Frage bleibt offen: Dürfen sie überhaupt erfasst werden?

Für Betroffene macht es einen Unterschied, ob jemand zuhört oder ein Gerät aus ihren Worten abrufbare Texte und Zusammenfassungen erzeugt. Der Hinweis, es werde keine Tonaufnahme gespeichert, löst dieses Unbehagen nicht auf. Gesagtes kann festgehalten werden, auch wenn die ursprüngliche Audiodatei nicht erhalten bleibt.

Hier liegt die Schwäche des freiwilligen Aktivierens: Freiwillig ist die Nutzung nur für die Person, der die Apple Watch gehört. Wer mit ihr spricht oder daneben steht, hat keinen eigenen Ausschalter. Apple ist das bewusst, deswegen weist Apple darauf hin, dass auch die Privatsphäre der Personen in der Umgebung gewahrt werden soll. Apple nennt folgende Maßnahmen:

  • Keine Sprecherzuweisung. Die Audio Intelligence-Features können keine Sprecher identifizieren oder zuordnen. Siri Recap kann Namen enthalten, die im Gespräch erwähnt werden, ordnet die Sprecher aber nicht direkt zu (z. B. „John sagte …“ oder Bezeichnung als „Sprecher A“ vs. „Sprecher B“). Ganz ähnlich kann Live Rewind das Gesagte zwar wortgetreu transkribieren, aber ohne Zitate bestimmten Sprechern zuzuordnen.
  • Akustische und visuelle Signale für Live Rewind. Bei Aktivierung des Features gibt der Apple Watch-Lautsprecher einen akustischen Signalton wieder, auch wenn die Apple Watch stummgeschaltet ist oder Kopfhörer angeschlossen sind. Eine Vollbild-Animation und ein Mikrofonsymbol erscheinen auf dem Display, und eine deutlich erkennbare Doppeldruckgeste ist erforderlich, um Live Rewind zu aktivieren. Dies weist Personen in der Nähe darauf hin, dass das Feature aktiviert wurde.
  • Ausgelassene Inhalte. Bestimmte Inhalte werden in Siri Recaps ausgelassen, darunter potenziell schädliche Inhalte wie Formulierungen, die Selbstverletzung oder Hassrede fördern, sowie sensible Informationen wie Finanzdaten, behördliche Kennungen, Authentifizierungsdaten und bestimmte persönliche Kennungen.

Das bedeutet: Die Watch zeigt zumindest bei Live Rewind (nicht für Live Recap!) dauerhaft an, dass sie gerade aufzeichnet.

Ist das sicher?

Der entscheide Punkt ist für mich: Das System versteht die Inhalte. Apple schreibt, sensible Daten würden nicht aufgezeichnet. Aber dazu muss das System erstmal verstehen, was sensible Inhalte sind. Es erkennt, wenn jemand seine Kreditkartennummer und die PIN diktiert; oder wenn jemand sein Passwort nennt.

Es geht mir nicht darum, ob das wirklich jemand tun würde. Sondern es geht mir darum, dass ein kleines Gerät am Handgelenk, verbunden mit einem Smartphone und notfalls mit der Cloud, solche Inhalte tatsächlich versteht. Ob es diese Daten schützt oder missbraucht, ist die Entscheidung des Programmierers. Diese Technologie ist ebenso nützlich wie gefährlich.

Die Gefährlichkeit besteht nicht darin, dass etwas aufgezeichnet und später abgespielt wird. Die Gefährlichkeit besteht darin, dass eine KI die Inhalte versteht und auswertet. Apple mag das alles richtig machen — aber wer weiß, was andere Leute so am Handgelenk haben.

Reicht ein Piepston?

Live Rewind soll beim Abrufen einen Ton abspielen und einen deutlichen Hinweis auf dem Display zeigen. Das schafft zumindest Aufmerksamkeit. Aber es setzt voraus, dass alle Anwesenden das Geräusch bemerken, die Anzeige sehen und deren Bedeutung verstehen. Im Alltag ist das kaum selbstverständlich.

Bei Siri Recap ist das Problem noch deutlicher: Laut Apple gibt es für Umstehende keinen erkennbaren Hinweis darauf, dass die Funktion gerade aktiv ist.

Ebenso wenig genügt das automatische Aussortieren bestimmter sensibler Inhalte. Finanzdaten oder Zugangsdaten zu erkennen, mag helfen. Aber ein harmlos wirkender Satz kann im jeweiligen Zusammenhang sehr sensibel sein, beispielsweise in menschlichen Beziehungen und ihren Dramen.

Was folgt nun daraus?

Apples Technik verfolgt erstmal eine nützliche Absicht. Technik, die Gespräche verständlicher macht, ist unbestreitbar nützlich. Es wäre aber verkürzt, wenn man es als reine Hörhilfe betrachten würde. Eine Hörhilfe funktioniert auch ohne KI.

Wir werden in naher Zukunft Geräte haben, deren ganzer Zweck darin besteht, nonstop zuzuhören und ein Transkript zu erstellen. Aber wenn man nicht nur Selbstgespräche führt, ist eine solche Technologie in den meisten Szenarien übergriffig.

Nach meiner Ansicht sollte der Gesetzgeber (und meinetwegen die EU) hier vermitteln. Einfach deswegen, weil hier die Interessen von verschiedenen Parteien abgewogen werden müssen. Es sind eben nicht nur die Nutzer dieser Geräte, die davon betroffen sind. Sondern alle.

Mein Vorschlag an die EU wäre, den Markt für solche Funktionen nicht besonders frei zu gestalten, sondern besonders kontrolliert. Man muss ein Restaurant betreten sicher sein können, nach welchen Regeln hier gespielt wird, und zwar ohne jeden einzelnen Gast fragen zu müssen.

Ich finde außerdem, dass Apples Ingenieure sich in diesen nötigen Prozess einbringen sollten.

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