Mac-TV.dehttps://www.mac-tv.deFernsehen fuer Apple-Anwender Tue, 29 Sep 2026 18:18:06 CESTiPhone Duo: Endmontage erreicht offenbar nur gut 60 Prozent Ausbeute Bei der Endmontage des iPhone Duo lag die Ausbeute am 17. September laut Jiemian News nur knapp über 60 Prozent; auch Displays und Scharniere sollen den Produktionshochlauf bremsen.

Eine Quelle aus dem Umfeld von Foxconns Lieferkette nannte Jiemian News den Stand vom 17. September. Bis die Endmontage eine ausgereifte Ausbeute erreicht, könnten demnach weitere sechs Monate bis ein Jahr vergehen. Foxconn passe dafür Anlagen und Abläufe wiederholt an.

Auch bei faltbaren OLED-Displays und Scharnierkomponenten soll es Probleme geben. Jiemian News berichtet von niedriger Ausbeute, verspäteten Lieferungen und Änderungen am Design dieser Teile. Dadurch bleibe weniger Zeit, die Endmontage auf eine größere Stückzahl einzustellen.

Für 2026 strebe Apple laut einer weiteren Lieferkettenquelle einen weltweiten Zielbestand von etwa sechs bis acht Millionen Geräten an. Das ist ein Bestandsziel, keine Angabe zu tatsächlichen Verkäufen. Produktionsprobleme könnten die Verfügbarkeit zum Marktstart begrenzen.

Über den langsamen Produktionshochlauf hatten wir bereits Anfang September berichtet. Neu sind die konkrete Ausbeute der Endmontage und die Angaben zu den Bauteilen. Apple hat das iPhone Duo am 9. September vorgestellt. Vorbestellungen beginnen am 16. Oktober, erhältlich sein soll es ab dem 23. Oktober.

Quelle:
Jiemian News

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38004https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38004 image Bei der Endmontage des iPhone Duo lag die Ausbeute am 17. September laut Jiemian News nur knapp über 60 Prozent; auch Displays und Scharniere sollen den Produktionshochlauf bremsen.

Eine Quelle aus dem Umfeld von Foxconns Lieferkette nannte Jiemian News den Stand vom 17. September. Bis die Endmontage eine ausgereifte Ausbeute erreicht, könnten demnach weitere sechs Monate bis ein Jahr vergehen. Foxconn passe dafür Anlagen und Abläufe wiederholt an.

Auch bei faltbaren OLED-Displays und Scharnierkomponenten soll es Probleme geben. Jiemian News berichtet von niedriger Ausbeute, verspäteten Lieferungen und Änderungen am Design dieser Teile. Dadurch bleibe weniger Zeit, die Endmontage auf eine größere Stückzahl einzustellen.

Für 2026 strebe Apple laut einer weiteren Lieferkettenquelle einen weltweiten Zielbestand von etwa sechs bis acht Millionen Geräten an. Das ist ein Bestandsziel, keine Angabe zu tatsächlichen Verkäufen. Produktionsprobleme könnten die Verfügbarkeit zum Marktstart begrenzen.

Über den langsamen Produktionshochlauf hatten wir bereits Anfang September berichtet. Neu sind die konkrete Ausbeute der Endmontage und die Angaben zu den Bauteilen. Apple hat das iPhone Duo am 9. September vorgestellt. Vorbestellungen beginnen am 16. Oktober, erhältlich sein soll es ab dem 23. Oktober.

Quelle:
Jiemian News

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Tue, 29 Sep 2026 17:55:31 CESTApple unter Ternus: Stellenabbau und Pläne für neuen Produktkalender Apple hat laut Bloomberg mehrere Programmmanager im Hardware-Engineering entlassen, während CEO John Ternus einen schlankeren Aufbau und häufiger über das Jahr verteilte Produktvorstellungen anstrebt.

Die Stellenstreichungen erfolgten dem Bericht zufolge in den zwei Wochen vor dessen Veröffentlichung. Unter den Betroffenen seien etwa sechs Direktoren. Sie hätten nur wenige Wochen Zeit erhalten, um intern eine neue Stelle zu finden. Andernfalls sollen sie später in diesem Jahr entlassen werden.

Ternus will laut Bloomberg mittlere Führungsebenen abbauen. So sollen weniger Ebenen zwischen Ingenieuren und der Unternehmensspitze liegen. Bereits als Leiter des Hardware-Engineerings habe er für weniger Neueinstellungen geworben. Vorhandene Ingenieure sollten stärker eingesetzt und organisatorischer Überhang abgebaut werden.

Auch Apples Veröffentlichungsrhythmus steht demnach zur Diskussion. Ternus möchte mehr Produkte schneller und experimenteller herausbringen. Eine Möglichkeit wäre, Neuheiten weniger stark auf Frühjahr und Herbst zu konzentrieren. Eine Änderung des Produktkalenders ist bislang nicht angekündigt.

Bloomberg berichtet zudem von einem anderen, inzwischen verworfenen Plan: Im Sommer soll Apple erwogen haben, 5.000 AppleCare-Stellen abzubauen. Dahinter stand dem Bericht zufolge die Erwartung, KI-Agenten könnten Aufgaben dieser Beschäftigten übernehmen. Die geplanten Entlassungen wurden verworfen.

In einem bereits von uns aufgegriffenen Interview hatte Ternus erklärt, keinen radikalen Kurswechsel zu planen. Der jetzt geschilderte organisatorische Umbau steht dazu zumindest in einem Spannungsverhältnis. Über höhere Einnahmen aus bestehenden Angeboten wurde ebenfalls berichtet. Neu an diesem Bericht sind vor allem die Einschnitte im Hardware-Engineering und die Überlegungen zum Produktkalender.

Quelle:
Bloomberg

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38003https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38003 image Apple hat laut Bloomberg mehrere Programmmanager im Hardware-Engineering entlassen, während CEO John Ternus einen schlankeren Aufbau und häufiger über das Jahr verteilte Produktvorstellungen anstrebt.

Die Stellenstreichungen erfolgten dem Bericht zufolge in den zwei Wochen vor dessen Veröffentlichung. Unter den Betroffenen seien etwa sechs Direktoren. Sie hätten nur wenige Wochen Zeit erhalten, um intern eine neue Stelle zu finden. Andernfalls sollen sie später in diesem Jahr entlassen werden.

Ternus will laut Bloomberg mittlere Führungsebenen abbauen. So sollen weniger Ebenen zwischen Ingenieuren und der Unternehmensspitze liegen. Bereits als Leiter des Hardware-Engineerings habe er für weniger Neueinstellungen geworben. Vorhandene Ingenieure sollten stärker eingesetzt und organisatorischer Überhang abgebaut werden.

Auch Apples Veröffentlichungsrhythmus steht demnach zur Diskussion. Ternus möchte mehr Produkte schneller und experimenteller herausbringen. Eine Möglichkeit wäre, Neuheiten weniger stark auf Frühjahr und Herbst zu konzentrieren. Eine Änderung des Produktkalenders ist bislang nicht angekündigt.

Bloomberg berichtet zudem von einem anderen, inzwischen verworfenen Plan: Im Sommer soll Apple erwogen haben, 5.000 AppleCare-Stellen abzubauen. Dahinter stand dem Bericht zufolge die Erwartung, KI-Agenten könnten Aufgaben dieser Beschäftigten übernehmen. Die geplanten Entlassungen wurden verworfen.

In einem bereits von uns aufgegriffenen Interview hatte Ternus erklärt, keinen radikalen Kurswechsel zu planen. Der jetzt geschilderte organisatorische Umbau steht dazu zumindest in einem Spannungsverhältnis. Über höhere Einnahmen aus bestehenden Angeboten wurde ebenfalls berichtet. Neu an diesem Bericht sind vor allem die Einschnitte im Hardware-Engineering und die Überlegungen zum Produktkalender.

Quelle:
Bloomberg

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Tue, 29 Sep 2026 16:35:54 CESTApple TV 4K: Supportdokument nennt „dritte Generation oder neuer“ Apple nennt Hi-Res Lossless in einem aktualisierten Supportdokument für Apple TV 4K „der dritten Generation oder neuer“. Der Zusatz könnte auf ein neues Modell hindeuten, ist aber kein eindeutiger Hinweis darauf.

Die dritte Generation ist das aktuelle Apple TV 4K. Die Formulierung „oder neuer“ fällt deshalb auf: Ein Nachfolger ist bislang nicht vorgestellt worden. MacRumors hält auch zwei einfachere Erklärungen für möglich. Apple könnte das Dokument vorsorglich für künftige Modelle formuliert haben. Ebenso könnte der Zusatz ein Fehler sein.

Aus früheren Berichten kennen wir bereits einen anderen Hinweis: In Apples Code wurde eine Bilddatei mit der Bezeichnung „Apple TV 4K (4th generation)“ entdeckt. Das dort abgebildete Gerät ähnelt dem aktuellen Modell. Der neue Wortlaut im Supportdokument ergänzt diesen Fund, sagt aber weder etwas über die Ausstattung noch über einen Vorstellungstermin aus.

Quelle:
Apple Support

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38002https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38002 image Apple nennt Hi-Res Lossless in einem aktualisierten Supportdokument für Apple TV 4K „der dritten Generation oder neuer“. Der Zusatz könnte auf ein neues Modell hindeuten, ist aber kein eindeutiger Hinweis darauf.

Die dritte Generation ist das aktuelle Apple TV 4K. Die Formulierung „oder neuer“ fällt deshalb auf: Ein Nachfolger ist bislang nicht vorgestellt worden. MacRumors hält auch zwei einfachere Erklärungen für möglich. Apple könnte das Dokument vorsorglich für künftige Modelle formuliert haben. Ebenso könnte der Zusatz ein Fehler sein.

Aus früheren Berichten kennen wir bereits einen anderen Hinweis: In Apples Code wurde eine Bilddatei mit der Bezeichnung „Apple TV 4K (4th generation)“ entdeckt. Das dort abgebildete Gerät ähnelt dem aktuellen Modell. Der neue Wortlaut im Supportdokument ergänzt diesen Fund, sagt aber weder etwas über die Ausstattung noch über einen Vorstellungstermin aus.

Quelle:
Apple Support

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Tue, 29 Sep 2026 15:26:58 CESTFirebase-Fehler behoben: Warum iOS-Apps beim Start abstürzten Google hat einen Fehler in Google Analytics for Firebase behoben, der iOS-Apps beim Start abstürzen ließ – ohne App- oder SDK-Update.

Googles Softwareentwickler Nick Cooke führte die Abstürze auf ein fehlerhaft formatiertes Datenpaket zurück. Es erreichte das in den betroffenen Apps eingebundene Firebase-SDK.

Die Störung begann am 29. September 2026 um 2:41 Uhr deutscher Zeit. Um 4:52 Uhr war Googles Korrektur vollständig ausgerollt. Wegen zwischengespeicherter Daten konnten einzelne App-Instanzen danach noch bis zu vier Stunden abstürzen. Diese Fälle sollten sich von selbst erledigen.

Der Beginn der Störung fiel zeitlich mit der Veröffentlichung von iOS 27.0.1 zusammen. Die Abstürze traten aber auch unter anderen iOS-Versionen auf.

Quelle:
Google, Firebase iOS SDK

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38001https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38001 image Google hat einen Fehler in Google Analytics for Firebase behoben, der iOS-Apps beim Start abstürzen ließ – ohne App- oder SDK-Update.

Googles Softwareentwickler Nick Cooke führte die Abstürze auf ein fehlerhaft formatiertes Datenpaket zurück. Es erreichte das in den betroffenen Apps eingebundene Firebase-SDK.

Die Störung begann am 29. September 2026 um 2:41 Uhr deutscher Zeit. Um 4:52 Uhr war Googles Korrektur vollständig ausgerollt. Wegen zwischengespeicherter Daten konnten einzelne App-Instanzen danach noch bis zu vier Stunden abstürzen. Diese Fälle sollten sich von selbst erledigen.

Der Beginn der Störung fiel zeitlich mit der Veröffentlichung von iOS 27.0.1 zusammen. Die Abstürze traten aber auch unter anderen iOS-Versionen auf.

Quelle:
Google, Firebase iOS SDK

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Tue, 29 Sep 2026 14:46:40 CEST★ SIP: Das unsichtbare Sicherheitsnetz von macOS System Integrity Protection, kurz SIP, bewahrt wichtige Teile von macOS vor unerlaubten Änderungen. Der Schutz arbeitet unauffällig im Hintergrund und gilt selbst für Prozesse mit Administratorrechten. Dadurch kann Schadsoftware zentrale Systemdateien nicht einfach manipulieren.

Ein Passwort ist kein Freifahrtschein

Vor SIP besaß der root-Benutzer praktisch unbegrenzte Rechte auf einem Mac. Ein Installationsprogramm erhielt diese Rechte nach Eingabe eines Administratorpassworts. Anschließend konnte es Systemdateien und vorinstallierte Apps verändern oder überschreiben.

Das war bequem, schuf aber ein grundlegendes Risiko. Fehlerhafte oder schädliche Software konnte dieselben weitreichenden Rechte nutzen. Ein einziges bestätigtes Installationsfenster öffnete damit im schlimmsten Fall den gesamten Systembereich.

Apple führte SIP mit OS X El Capitan ein. Seitdem setzt der Kernel feste Sicherheitsregeln durch. Sie gelten für alle laufenden Prozesse, auch für Programme mit Administratorrechten. Das Passwort bleibt wichtig, hebt diese zusätzlichen Grenzen aber nicht auf.

Welche Bereiche SIP schützt

SIP beschränkt Schreibzugriffe auf zentrale Verzeichnisse wie /System, /usr, /bin, /sbin und /var. Auch die mit macOS gelieferten Apps stehen unter Schutz. Änderungen sind dort nur besonders berechtigten und von Apple signierten Prozessen erlaubt. Dazu gehören Apples Softwareupdates und Installationsprogramme.

Der Schutz endet nicht bei Dateien. SIP erschwert auch Eingriffe in laufende Systemprozesse. Andere Programme können sich nicht ohne Weiteres an diese Prozesse anhängen oder eigenen Code einschleusen. So verteidigt macOS nicht nur seinen Inhalt auf dem Laufwerk, sondern auch wichtige Abläufe während des Betriebs.

Auf Macs mit Apple-Chip ergänzt SIP weitere Schutzschichten. Der hardwarebasierte Kernel-Integritätsschutz bewahrt beispielsweise den Kernel im Arbeitsspeicher vor Veränderungen. Diese Techniken arbeiten gemeinsam, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben.

Was Anwender davon merken

Im normalen Alltag bleibt SIP nahezu unsichtbar. Apps aus dem App Store sind darauf ausgelegt. Auch aktuelle Software anderer Anbieter nutzt vorgesehene Orte wie /Programme, /Mediathek oder /usr/local. Persönliche Dateien und übliche Einstellungen bleiben selbstverständlich veränderbar.

Bemerkbar wird SIP meist nur bei älterer Software. Manche historischen Installationsprogramme erwarten Schreibzugriff auf geschützte Systemordner. Solche Programme können scheitern, teilweise deaktiviert werden oder ein Update benötigen. Das ist keine willkürliche Hürde. Es zeigt, dass die Software eine Grenze überschreiten möchte, die moderne Apps respektieren.

Auch besonders erfahrene Anwender sehen gelegentlich eine abgewiesene Aktion im Terminal. Selbst ein Befehl mit root-Rechten darf geschützte Bereiche nicht beliebig ändern. Für eigene Werkzeuge stehen weiterhin passende Verzeichnisse bereit. Das schafft eine klare Trennung zwischen macOS und Ergänzungen von Drittanbietern.

Eine starke Voreinstellung

SIP ist standardmäßig aktiv. Apple erlaubt das Abschalten nur über die Wiederherstellungsumgebung. Diese zusätzliche Hürde verhindert, dass laufende Software den Schutz unbemerkt entfernt. Für die Entwicklung bestimmter Treiber oder anderer systemnaher Komponenten kann eine vorübergehende Abschaltung nötig sein. Apple empfiehlt, SIP danach sofort wieder einzuschalten.

SIP ist kein einzelner Rundumschutz gegen jede Schadsoftware. Seine Stärke liegt in einer entscheidenden Grenze: Selbst ein Prozess mit hohen Rechten darf das geschützte Fundament von macOS nicht beliebig umschreiben. Das begrenzt mögliche Schäden und verbessert zugleich die Zuverlässigkeit des Systems.

Für Anwender ist das ein überzeugendes Sicherheitsprinzip. Der Mac bleibt flexibel, doch sein Kern erhält besonderen Schutz. Meist merkt man davon nichts – und genau darin liegt die Eleganz von SIP.

Quellen:
Apple Support: Informationen zum Systemintegritätsschutz auf dem Mac
Apple Platform Security: Systemintegritätsschutz
Apple Developer: Runtime Protections
Apple Developer: Disabling and Enabling System Integrity Protection

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38000https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38000 image System Integrity Protection, kurz SIP, bewahrt wichtige Teile von macOS vor unerlaubten Änderungen. Der Schutz arbeitet unauffällig im Hintergrund und gilt selbst für Prozesse mit Administratorrechten. Dadurch kann Schadsoftware zentrale Systemdateien nicht einfach manipulieren.

Ein Passwort ist kein Freifahrtschein

Vor SIP besaß der root-Benutzer praktisch unbegrenzte Rechte auf einem Mac. Ein Installationsprogramm erhielt diese Rechte nach Eingabe eines Administratorpassworts. Anschließend konnte es Systemdateien und vorinstallierte Apps verändern oder überschreiben.

Das war bequem, schuf aber ein grundlegendes Risiko. Fehlerhafte oder schädliche Software konnte dieselben weitreichenden Rechte nutzen. Ein einziges bestätigtes Installationsfenster öffnete damit im schlimmsten Fall den gesamten Systembereich.

Apple führte SIP mit OS X El Capitan ein. Seitdem setzt der Kernel feste Sicherheitsregeln durch. Sie gelten für alle laufenden Prozesse, auch für Programme mit Administratorrechten. Das Passwort bleibt wichtig, hebt diese zusätzlichen Grenzen aber nicht auf.

Welche Bereiche SIP schützt

SIP beschränkt Schreibzugriffe auf zentrale Verzeichnisse wie /System, /usr, /bin, /sbin und /var. Auch die mit macOS gelieferten Apps stehen unter Schutz. Änderungen sind dort nur besonders berechtigten und von Apple signierten Prozessen erlaubt. Dazu gehören Apples Softwareupdates und Installationsprogramme.

Der Schutz endet nicht bei Dateien. SIP erschwert auch Eingriffe in laufende Systemprozesse. Andere Programme können sich nicht ohne Weiteres an diese Prozesse anhängen oder eigenen Code einschleusen. So verteidigt macOS nicht nur seinen Inhalt auf dem Laufwerk, sondern auch wichtige Abläufe während des Betriebs.

Auf Macs mit Apple-Chip ergänzt SIP weitere Schutzschichten. Der hardwarebasierte Kernel-Integritätsschutz bewahrt beispielsweise den Kernel im Arbeitsspeicher vor Veränderungen. Diese Techniken arbeiten gemeinsam, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben.

Was Anwender davon merken

Im normalen Alltag bleibt SIP nahezu unsichtbar. Apps aus dem App Store sind darauf ausgelegt. Auch aktuelle Software anderer Anbieter nutzt vorgesehene Orte wie /Programme, /Mediathek oder /usr/local. Persönliche Dateien und übliche Einstellungen bleiben selbstverständlich veränderbar.

Bemerkbar wird SIP meist nur bei älterer Software. Manche historischen Installationsprogramme erwarten Schreibzugriff auf geschützte Systemordner. Solche Programme können scheitern, teilweise deaktiviert werden oder ein Update benötigen. Das ist keine willkürliche Hürde. Es zeigt, dass die Software eine Grenze überschreiten möchte, die moderne Apps respektieren.

Auch besonders erfahrene Anwender sehen gelegentlich eine abgewiesene Aktion im Terminal. Selbst ein Befehl mit root-Rechten darf geschützte Bereiche nicht beliebig ändern. Für eigene Werkzeuge stehen weiterhin passende Verzeichnisse bereit. Das schafft eine klare Trennung zwischen macOS und Ergänzungen von Drittanbietern.

Eine starke Voreinstellung

SIP ist standardmäßig aktiv. Apple erlaubt das Abschalten nur über die Wiederherstellungsumgebung. Diese zusätzliche Hürde verhindert, dass laufende Software den Schutz unbemerkt entfernt. Für die Entwicklung bestimmter Treiber oder anderer systemnaher Komponenten kann eine vorübergehende Abschaltung nötig sein. Apple empfiehlt, SIP danach sofort wieder einzuschalten.

SIP ist kein einzelner Rundumschutz gegen jede Schadsoftware. Seine Stärke liegt in einer entscheidenden Grenze: Selbst ein Prozess mit hohen Rechten darf das geschützte Fundament von macOS nicht beliebig umschreiben. Das begrenzt mögliche Schäden und verbessert zugleich die Zuverlässigkeit des Systems.

Für Anwender ist das ein überzeugendes Sicherheitsprinzip. Der Mac bleibt flexibel, doch sein Kern erhält besonderen Schutz. Meist merkt man davon nichts – und genau darin liegt die Eleganz von SIP.

Quellen:
Apple Support: Informationen zum Systemintegritätsschutz auf dem Mac
Apple Platform Security: Systemintegritätsschutz
Apple Developer: Runtime Protections
Apple Developer: Disabling and Enabling System Integrity Protection

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Tue, 29 Sep 2026 14:11:16 CESTiPhone Duo: Federighi erklärt die Schnittstelle für den Scharnierwinkel Entwickler können den Scharnierwinkel des iPhone Duo laut Craig Federighi mit einer Genauigkeit von etwa fünf Grad auslesen oder vorgegebene Gerätestellungen abfragen.

Im Interview mit Donald Decodes erklärt Apples Softwarechef, warum die meisten Apps dafür keinen exakten Winkel benötigen. Sie können stattdessen erfahren, ob das Gerät in Buch-, Tisch- oder Zeltposition steht. Apples Frameworks können dann automatisch reagieren und die Darstellung über Apps hinweg einheitlich halten.

Federighi sagt: „For most developers […] we’re focused on communicating the pose of the device: are you in book pose, on-table pose, tent pose? Developers don’t have to work with how many degrees open it is. By communicating the pose, the frameworks can react automatically and deliver a consistent experience across apps. But for creative experiences, like our own animation, developers can get closer to the raw information […]“ Auf Deutsch: Für die meisten Entwickler stehe die Gerätestellung im Mittelpunkt. Sie müssten nicht mit dem genauen Öffnungswinkel arbeiten. Frameworks könnten anhand der Stellung automatisch reagieren. Für kreative Anwendungen seien auch genauere Scharnierdaten zugänglich.

Apple nutzt den Winkel selbst für den Übergang zwischen den Displays beim Öffnen. Federighi beschreibt die Idee so: „The goal was not a fancy animation you’d think about, but something you’d perceive automatically: the screen becomes translucent, a window to what’s below. Fundamental to the device is continuity between your experience when it’s closed and what you find when you open it. Seeing through the screen above to what’s about to be revealed below eases that journey in the most natural way. We’re really delighted with how it came out. It’s subtle but magical.“ Auf Deutsch: Die Animation solle nicht bewusst auffallen. Der äußere Bildschirm wirke durchscheinend und gebe eine Vorschau auf das Innendisplay. Das solle den Wechsel vom geschlossenen zum geöffneten Gerät erleichtern. Federighi nennt das Ergebnis dezent, aber magisch.

Auch bei anderen Sensordaten sieht Federighi Raum für eigene Ideen: „We have a long history of exposing gyroscope and accelerometer data to developers, and they’ve made really interesting use of it over time. One of the ways this device expresses itself is through its poses and the hinge, and we’re excited to see what developers do with it.“ Auf Deutsch: Apple stelle Entwicklern schon lange Daten von Gyroskop und Beschleunigungssensor bereit. Diese hätten sie vielfach interessant genutzt. Nun sei Federighi gespannt, was mit Gerätestellungen und Scharnier möglich werde.

Zur Anpassung bestehender Apps sagt er: „We’ve built our platform on high-level frameworks like UIKit and SwiftUI that abstract away many of the harder layout problems, so apps often inherit new behaviors automatically. Over time we’ve added more high-level constructs that adapt automatically, which makes this transition nearly automatic for many developers.“ Auf Deutsch: UIKit und SwiftUI nähmen Apps viele schwierige Layoutfragen ab. Neue Verhaltensweisen kämen deshalb oft automatisch hinzu. Für viele Entwickler werde die Umstellung dadurch nahezu automatisch. Apple unterstützt laut Federighi außerdem agentische Programmierwerkzeuge, die bestehende Apps weitgehend selbstständig anpassen können.

Dass Apple Schnittstellen für verschiedene Display- und Faltzustände bereitstellt, war bereits bekannt. Neu sind Federighis Angaben zur Genauigkeit und zur Wahl zwischen Winkelwert und Gerätestellung.

Quelle:
Craig Federighi im Interview mit Donald Decodes

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37999https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37999 image Entwickler können den Scharnierwinkel des iPhone Duo laut Craig Federighi mit einer Genauigkeit von etwa fünf Grad auslesen oder vorgegebene Gerätestellungen abfragen.

Im Interview mit Donald Decodes erklärt Apples Softwarechef, warum die meisten Apps dafür keinen exakten Winkel benötigen. Sie können stattdessen erfahren, ob das Gerät in Buch-, Tisch- oder Zeltposition steht. Apples Frameworks können dann automatisch reagieren und die Darstellung über Apps hinweg einheitlich halten.

Federighi sagt: „For most developers […] we’re focused on communicating the pose of the device: are you in book pose, on-table pose, tent pose? Developers don’t have to work with how many degrees open it is. By communicating the pose, the frameworks can react automatically and deliver a consistent experience across apps. But for creative experiences, like our own animation, developers can get closer to the raw information […]“ Auf Deutsch: Für die meisten Entwickler stehe die Gerätestellung im Mittelpunkt. Sie müssten nicht mit dem genauen Öffnungswinkel arbeiten. Frameworks könnten anhand der Stellung automatisch reagieren. Für kreative Anwendungen seien auch genauere Scharnierdaten zugänglich.

Apple nutzt den Winkel selbst für den Übergang zwischen den Displays beim Öffnen. Federighi beschreibt die Idee so: „The goal was not a fancy animation you’d think about, but something you’d perceive automatically: the screen becomes translucent, a window to what’s below. Fundamental to the device is continuity between your experience when it’s closed and what you find when you open it. Seeing through the screen above to what’s about to be revealed below eases that journey in the most natural way. We’re really delighted with how it came out. It’s subtle but magical.“ Auf Deutsch: Die Animation solle nicht bewusst auffallen. Der äußere Bildschirm wirke durchscheinend und gebe eine Vorschau auf das Innendisplay. Das solle den Wechsel vom geschlossenen zum geöffneten Gerät erleichtern. Federighi nennt das Ergebnis dezent, aber magisch.

Auch bei anderen Sensordaten sieht Federighi Raum für eigene Ideen: „We have a long history of exposing gyroscope and accelerometer data to developers, and they’ve made really interesting use of it over time. One of the ways this device expresses itself is through its poses and the hinge, and we’re excited to see what developers do with it.“ Auf Deutsch: Apple stelle Entwicklern schon lange Daten von Gyroskop und Beschleunigungssensor bereit. Diese hätten sie vielfach interessant genutzt. Nun sei Federighi gespannt, was mit Gerätestellungen und Scharnier möglich werde.

Zur Anpassung bestehender Apps sagt er: „We’ve built our platform on high-level frameworks like UIKit and SwiftUI that abstract away many of the harder layout problems, so apps often inherit new behaviors automatically. Over time we’ve added more high-level constructs that adapt automatically, which makes this transition nearly automatic for many developers.“ Auf Deutsch: UIKit und SwiftUI nähmen Apps viele schwierige Layoutfragen ab. Neue Verhaltensweisen kämen deshalb oft automatisch hinzu. Für viele Entwickler werde die Umstellung dadurch nahezu automatisch. Apple unterstützt laut Federighi außerdem agentische Programmierwerkzeuge, die bestehende Apps weitgehend selbstständig anpassen können.

Dass Apple Schnittstellen für verschiedene Display- und Faltzustände bereitstellt, war bereits bekannt. Neu sind Federighis Angaben zur Genauigkeit und zur Wahl zwischen Winkelwert und Gerätestellung.

Quelle:
Craig Federighi im Interview mit Donald Decodes

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Tue, 29 Sep 2026 13:53:04 CESTDuo-Man soll als Walkman-App für das iPhone Duo erscheinen Entwickler Vidit Bhargava will seine Walkman-inspirierte Demo Duo-Man als App für das iPhone Duo veröffentlichen.

Die bisherige Demo nutzt die Faltfunktion als Teil der Bedienung: Bei geöffnetem Gerät wählen Nutzer Musik aus und legen auf dem Innendisplay eine virtuelle Kassette ein. Durch Zuklappen beginnt die Wiedergabe. Für die Demo nahm Bhargava Tastengeräusche und Rauschen eines echten Walkmans auf.

Die geplante fertige App soll Apple Music und lokale Musikdateien unterstützen. Bhargava plant außerdem eine Funktion mit dem Apple Pencil: Damit sollen Nutzer die virtuelle Kassettenschleife aufrollen können. Spotify könnte später hinzukommen, falls die App genügend Anklang findet. Ein Veröffentlichungstermin wurde noch nicht genannt.

Quelle:
Vidit Bhargava

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37998https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37998 image Entwickler Vidit Bhargava will seine Walkman-inspirierte Demo Duo-Man als App für das iPhone Duo veröffentlichen.

Die bisherige Demo nutzt die Faltfunktion als Teil der Bedienung: Bei geöffnetem Gerät wählen Nutzer Musik aus und legen auf dem Innendisplay eine virtuelle Kassette ein. Durch Zuklappen beginnt die Wiedergabe. Für die Demo nahm Bhargava Tastengeräusche und Rauschen eines echten Walkmans auf.

Die geplante fertige App soll Apple Music und lokale Musikdateien unterstützen. Bhargava plant außerdem eine Funktion mit dem Apple Pencil: Damit sollen Nutzer die virtuelle Kassettenschleife aufrollen können. Spotify könnte später hinzukommen, falls die App genügend Anklang findet. Ein Veröffentlichungstermin wurde noch nicht genannt.

Quelle:
Vidit Bhargava

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Tue, 29 Sep 2026 12:52:30 CESTMeta Muse: Private Mac-Nachrichten trotz verweigerter Freigabe aufgegriffen? Metas KI-Agent Muse soll private Nachrichten aufgegriffen haben, obwohl Technikjournalist Jason Aten den Zugriff verweigert hatte.

Aten hatte Muse auf einem Test-Mac ausprobiert. Den Zugriff auf Nachrichten, Kalender und weitere persönliche Daten habe er ausdrücklich verweigert. Festplattenvollzugriff habe er der App ebenfalls nicht gewährt.

Nach einem privaten Austausch mit seinem Podcast-Partner Stephen Robles schlug Muse Aten ungefragt eine Kolumne über das besprochene Thema vor. Auf Nachfrage habe Muse erklärt, lediglich die Vorschauen eingehender Nachrichten gesehen zu haben. Aten zufolge zeigte die App später jedoch die lokale Nachrichten-Datenbank seines Macs als synchronisierte Datenquelle an – bis Zeile 187.462.

Wie Muse auf diese Informationen zugreifen konnte, ist damit nicht geklärt. Auch Atens Austausch mit Metas David Singleton brachte nach seinem Bericht keine Erklärung für die technische Ursache. Die Angaben beruhen auf Atens Erfahrungsbericht; eine unabhängige technische Prüfung liegt in den vorliegenden Meldungen nicht vor.

Quellen:
Jason Aten, Inc.
Jason Aten auf Threads

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37996https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37996 image Metas KI-Agent Muse soll private Nachrichten aufgegriffen haben, obwohl Technikjournalist Jason Aten den Zugriff verweigert hatte.

Aten hatte Muse auf einem Test-Mac ausprobiert. Den Zugriff auf Nachrichten, Kalender und weitere persönliche Daten habe er ausdrücklich verweigert. Festplattenvollzugriff habe er der App ebenfalls nicht gewährt.

Nach einem privaten Austausch mit seinem Podcast-Partner Stephen Robles schlug Muse Aten ungefragt eine Kolumne über das besprochene Thema vor. Auf Nachfrage habe Muse erklärt, lediglich die Vorschauen eingehender Nachrichten gesehen zu haben. Aten zufolge zeigte die App später jedoch die lokale Nachrichten-Datenbank seines Macs als synchronisierte Datenquelle an – bis Zeile 187.462.

Wie Muse auf diese Informationen zugreifen konnte, ist damit nicht geklärt. Auch Atens Austausch mit Metas David Singleton brachte nach seinem Bericht keine Erklärung für die technische Ursache. Die Angaben beruhen auf Atens Erfahrungsbericht; eine unabhängige technische Prüfung liegt in den vorliegenden Meldungen nicht vor.

Quellen:
Jason Aten, Inc.
Jason Aten auf Threads

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Tue, 29 Sep 2026 08:14:31 CESTApple in Colour: Interaktives Archiv versammelt bunte Apple-Produkte Die Website sheets.works hat „Apple in Colour“ veröffentlicht: ein interaktives Archiv mit 341 Apple-Produktfarben aus fast drei Jahrzehnten.

Zu jedem erfassten Produkt nennt das Archiv das Veröffentlichungsjahr und den offiziellen Farbnamen von Apple. In manchen Fällen steht stattdessen eine Farbnummer. Die Sammlung reicht vom Bondi-Blue-iMac über iPods und iPads bis zu HomePods. Auch ein (PRODUCT)RED Mac Pro aus dem Jahr 2013 ist dabei.

Es ist eine lustige, und manchmal etwas wehmütige Schau auf Apples Design-Geschichte.

Quelle:
sheets.works – Apple in Colour

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37995https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37995 image Die Website sheets.works hat „Apple in Colour“ veröffentlicht: ein interaktives Archiv mit 341 Apple-Produktfarben aus fast drei Jahrzehnten.

Zu jedem erfassten Produkt nennt das Archiv das Veröffentlichungsjahr und den offiziellen Farbnamen von Apple. In manchen Fällen steht stattdessen eine Farbnummer. Die Sammlung reicht vom Bondi-Blue-iMac über iPods und iPads bis zu HomePods. Auch ein (PRODUCT)RED Mac Pro aus dem Jahr 2013 ist dabei.

Es ist eine lustige, und manchmal etwas wehmütige Schau auf Apples Design-Geschichte.

Quelle:
sheets.works – Apple in Colour

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Tue, 29 Sep 2026 08:06:40 CESTiPhone Duo: Leak nennt fünf weitere StandBy-Ansichten Ein Leak nennt fünf bislang nicht angekündigte StandBy-Ansichten für das iPhone Duo: Home Camera, Home Modular, Flow, Fade und Snoopy.

Der Leaker pdfu hat die Namen in Programmtexten entdeckt. Die Home-Camera-Ansicht soll ein einzelnes Kamerabild oder ein Raster mit bis zu neun Kamerabildern zeigen. Home Modular dürfte Bedienelemente für das Smart Home anbieten.



Zu Flow gibt es Hinweise auf Animationen. Über Fade sind bislang keine Einzelheiten bekannt. Die fünfte Ansicht trägt den Namen Snoopy.

Auch zur Anpassung der Ansichten gibt es Hinweise: Eine Auswahl soll verschiedene Stile und Farben bieten. Wischgesten könnten schnelle Änderungen ermöglichen. Für Ansichten mit Uhr und Widgets sind fünf Layouts vorgesehen: StandBy, Stacked, Top, Middle und Bottom.

StandBy auf dem iPhone Duo war bereits bekannt. Wie schon berichtet, lässt sich der Modus auch ohne angeschlossenes Ladegerät nutzen. Die fünf nun genannten Ansichten ergänzen die bisher gezeigten Optionen.

Quelle:
pdfu auf X

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37994https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37994 image Ein Leak nennt fünf bislang nicht angekündigte StandBy-Ansichten für das iPhone Duo: Home Camera, Home Modular, Flow, Fade und Snoopy.

Der Leaker pdfu hat die Namen in Programmtexten entdeckt. Die Home-Camera-Ansicht soll ein einzelnes Kamerabild oder ein Raster mit bis zu neun Kamerabildern zeigen. Home Modular dürfte Bedienelemente für das Smart Home anbieten.



Zu Flow gibt es Hinweise auf Animationen. Über Fade sind bislang keine Einzelheiten bekannt. Die fünfte Ansicht trägt den Namen Snoopy.

Auch zur Anpassung der Ansichten gibt es Hinweise: Eine Auswahl soll verschiedene Stile und Farben bieten. Wischgesten könnten schnelle Änderungen ermöglichen. Für Ansichten mit Uhr und Widgets sind fünf Layouts vorgesehen: StandBy, Stacked, Top, Middle und Bottom.

StandBy auf dem iPhone Duo war bereits bekannt. Wie schon berichtet, lässt sich der Modus auch ohne angeschlossenes Ladegerät nutzen. Die fünf nun genannten Ansichten ergänzen die bisher gezeigten Optionen.

Quelle:
pdfu auf X

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Mon, 28 Sep 2026 20:36:07 CESTClaude Sonnet 5.5 veröffentlicht: Bei Wissensarbeit fast gleichauf mit Opus 5.5 Anthropic hat Claude Sonnet 5.5 veröffentlicht: Im Wissensarbeits-Benchmark GDPval-AA liegt das Modell laut Anthropic nahezu gleichauf mit Opus 5.5 und soll pro Aufgabe bis zu 30 Prozent weniger kosten als Sonnet 5.

Sonnet 5.5 ist das zweite Modell der Claude-5.5-Familie. Anthropic sieht es vor allem bei klar umrissenen Aufgaben wie Fehlersuche, Dokumenten und Tabellen im Einsatz.

Im Benchmark GDPval-AA erreicht Sonnet 5.5 nach Anthropics Angaben 1844 Punkte. Opus 5.5 kommt auf 1846 Punkte, Sonnet 5 auf 1449. Der Wert für Sonnet 5.5 stammt aus einer Vorabversion. Ein inzwischen behobener Fehler könnte strukturierte Ausgaben beeinflusst haben.

Die Preise je Token bleiben gegenüber Sonnet 5 unverändert. Die geringeren Kosten pro Aufgabe erklärt Anthropic damit, dass das neue Modell für dieselbe Arbeit meist weniger Tokens benötigt. Ausgaben soll es zudem mehr als 30 Prozent schneller erzeugen.

Erstmals stattet Anthropic ein Sonnet-Modell mit Cyber-Schutzmaßnahmen und Rückfallmechanismen aus, wie sie auch bei seinen leistungsfähigsten Modellen zum Einsatz kommen.

Über Opus 5.5 hatten wir bereits berichtet. Damals hatte Anthropic Sonnet 5.5 für die folgenden Wochen angekündigt.

Quelle:
Anthropic

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37993https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37993 image Anthropic hat Claude Sonnet 5.5 veröffentlicht: Im Wissensarbeits-Benchmark GDPval-AA liegt das Modell laut Anthropic nahezu gleichauf mit Opus 5.5 und soll pro Aufgabe bis zu 30 Prozent weniger kosten als Sonnet 5.

Sonnet 5.5 ist das zweite Modell der Claude-5.5-Familie. Anthropic sieht es vor allem bei klar umrissenen Aufgaben wie Fehlersuche, Dokumenten und Tabellen im Einsatz.

Im Benchmark GDPval-AA erreicht Sonnet 5.5 nach Anthropics Angaben 1844 Punkte. Opus 5.5 kommt auf 1846 Punkte, Sonnet 5 auf 1449. Der Wert für Sonnet 5.5 stammt aus einer Vorabversion. Ein inzwischen behobener Fehler könnte strukturierte Ausgaben beeinflusst haben.

Die Preise je Token bleiben gegenüber Sonnet 5 unverändert. Die geringeren Kosten pro Aufgabe erklärt Anthropic damit, dass das neue Modell für dieselbe Arbeit meist weniger Tokens benötigt. Ausgaben soll es zudem mehr als 30 Prozent schneller erzeugen.

Erstmals stattet Anthropic ein Sonnet-Modell mit Cyber-Schutzmaßnahmen und Rückfallmechanismen aus, wie sie auch bei seinen leistungsfähigsten Modellen zum Einsatz kommen.

Über Opus 5.5 hatten wir bereits berichtet. Damals hatte Anthropic Sonnet 5.5 für die folgenden Wochen angekündigt.

Quelle:
Anthropic

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Mon, 28 Sep 2026 17:22:47 CESTApple im Oktober: Diese neuen Geräte werden erwartet Apple dürfte im Oktober mehrere Geräte aktualisieren und zugleich eine neue Smart-Home-Kategorie eröffnen. Erwartet werden das iPad mini 8, neue Macs, Apple TV 4K, HomePod mini 2 und der Home Hub.

iPad mini 8 mit OLED und A20 Pro

Beim iPad mini 8 zeichnet sich eines der größeren Updates der Baureihe ab. Das Tablet soll erstmals ein OLED-Display und den A20 Pro erhalten. Durchgesickerte Apple-Bilder deuten zudem auf eine Frontkamera an der langen Displayseite hin. Sie wäre damit besser für Videogespräche im Querformat platziert.

Auch das Gehäuse könnte sich ändern. Apple arbeitet laut Mark Gurman an einem wasserresistenteren Aufbau. Ein vibrationsbasiertes Lautsprechersystem ohne klassische Öffnungen soll dabei helfen. Andere Funde zeigen jedoch eine kleine Aussparung oberhalb des Displays. Beim endgültigen Aufbau gibt es daher noch offene Fragen.

iMac und MacBook Pro mit M6

Für den 24-Zoll-iMac wird der M6-Chip erwartet. Apple soll außerdem neue Gehäusefarben vorbereiten. Hinweise auf ein grundsätzlich neues Design gibt es bislang nicht.

Auch das 14-Zoll-MacBook Pro soll zunächst als Basismodell mit M6 erscheinen. Größere Änderungen am Gehäuse oder Display sind für dieses Modell nicht genannt. Es wäre damit vor allem eine Aktualisierung des Prozessors.

OLED-MacBook-Pro mit Touchscreen

Später im Jahr könnte ein deutlich umfassenderes MacBook-Pro-Update folgen. Für die Modelle mit 14 und 16 Zoll werden OLED-Displays, Touch-Bedienung und ein dünneres Gehäuse erwartet. Anstelle der bisherigen Aussparung soll eine Dynamic Island in das Display rücken.

Ungewöhnlich ist die erwartete Chip-Ausstattung. Die neu gestalteten Modelle sollen M5 Pro und M5 Max verwenden, nicht M6 Pro und M6 Max. Apple bietet die aktuellen MacBook-Pro-Modelle bereits seit März 2026 mit M5 Pro und M5 Max an. Das OLED-Modell würde diese Chips somit mit einem neuen Gehäuse verbinden.

Apple TV 4K mit deutlich mehr Leistung

Die vierte Generation des Apple TV 4K soll äußerlich dem aktuellen Modell entsprechen. Im Inneren wird jedoch ein großer Sprung erwartet. Genannt werden ein A19 oder A19 Pro sowie 8 oder 12 GB RAM. Diese Ausstattung soll Apple Intelligence und die neue Siri unterstützen.

Apples N1-Funkchip könnte Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und Thread ermöglichen. Außerdem ist eine überarbeitete Siri Remote im Gespräch. Welche Änderungen die Fernbedienung erhält, ist noch unklar. Das aktuelle Apple TV 4K stammt aus dem November 2022.

HomePod mini 2 mit Siri AI

Beim HomePod mini 2 bleibt das bekannte Design voraussichtlich erhalten. Neu wären ein schnellerer Chip für Siri AI, der N1 und ein Ultra-Wideband-Chip der zweiten Generation. Hinzu kommen soll eine bessere Klangqualität.

Apple könnte außerdem die Farbauswahl erweitern. Zu den genannten Varianten gehören Rosa und Grün. Der N1 dürfte auch hier moderne Funkstandards wie Wi-Fi 7 unterstützen.

Home Hub und homeOS

Mit dem Home Hub könnte Apple eine neue Smart-Home-Zentrale vorstellen. Geplant ist ein annähernd quadratisches Display mit sechs bis sieben Zoll. Ein A18 oder neuerer Chip soll Apple Intelligence und Siri AI ermöglichen. Eine Kamera ist für FaceTime vorgesehen.

Apple soll zwei Ausführungen entwickeln. Eine Variante sitzt auf einer Lautsprecherbasis, die andere wird an der Wand befestigt. Die Oberfläche bietet Berichten zufolge Zifferblätter, Widgets und ein Raster aus App-Symbolen.

Als Name des neuen Betriebssystems ist homeOS im Gespräch. Darauf deuten Markenanmeldungen hin. Die Software soll Elemente aus iOS, tvOS und watchOS verbinden.

Quellen:
Bloomberg – Mark Gurman: iPad mini mit OLED und wasserresistentem Design
Bloomberg – Mark Gurman: Apple TV 4K im Herbst 2026
Bloomberg – Mark Gurman: Home Hub, Apple TV und HomePod mini
Apple Newsroom – MacBook Pro mit M5 Pro und M5 Max
Aaron Perris – in Apple-Dateien entdeckte Produkthinweise

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37992https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37992 image Apple dürfte im Oktober mehrere Geräte aktualisieren und zugleich eine neue Smart-Home-Kategorie eröffnen. Erwartet werden das iPad mini 8, neue Macs, Apple TV 4K, HomePod mini 2 und der Home Hub.

iPad mini 8 mit OLED und A20 Pro

Beim iPad mini 8 zeichnet sich eines der größeren Updates der Baureihe ab. Das Tablet soll erstmals ein OLED-Display und den A20 Pro erhalten. Durchgesickerte Apple-Bilder deuten zudem auf eine Frontkamera an der langen Displayseite hin. Sie wäre damit besser für Videogespräche im Querformat platziert.

Auch das Gehäuse könnte sich ändern. Apple arbeitet laut Mark Gurman an einem wasserresistenteren Aufbau. Ein vibrationsbasiertes Lautsprechersystem ohne klassische Öffnungen soll dabei helfen. Andere Funde zeigen jedoch eine kleine Aussparung oberhalb des Displays. Beim endgültigen Aufbau gibt es daher noch offene Fragen.

iMac und MacBook Pro mit M6

Für den 24-Zoll-iMac wird der M6-Chip erwartet. Apple soll außerdem neue Gehäusefarben vorbereiten. Hinweise auf ein grundsätzlich neues Design gibt es bislang nicht.

Auch das 14-Zoll-MacBook Pro soll zunächst als Basismodell mit M6 erscheinen. Größere Änderungen am Gehäuse oder Display sind für dieses Modell nicht genannt. Es wäre damit vor allem eine Aktualisierung des Prozessors.

OLED-MacBook-Pro mit Touchscreen

Später im Jahr könnte ein deutlich umfassenderes MacBook-Pro-Update folgen. Für die Modelle mit 14 und 16 Zoll werden OLED-Displays, Touch-Bedienung und ein dünneres Gehäuse erwartet. Anstelle der bisherigen Aussparung soll eine Dynamic Island in das Display rücken.

Ungewöhnlich ist die erwartete Chip-Ausstattung. Die neu gestalteten Modelle sollen M5 Pro und M5 Max verwenden, nicht M6 Pro und M6 Max. Apple bietet die aktuellen MacBook-Pro-Modelle bereits seit März 2026 mit M5 Pro und M5 Max an. Das OLED-Modell würde diese Chips somit mit einem neuen Gehäuse verbinden.

Apple TV 4K mit deutlich mehr Leistung

Die vierte Generation des Apple TV 4K soll äußerlich dem aktuellen Modell entsprechen. Im Inneren wird jedoch ein großer Sprung erwartet. Genannt werden ein A19 oder A19 Pro sowie 8 oder 12 GB RAM. Diese Ausstattung soll Apple Intelligence und die neue Siri unterstützen.

Apples N1-Funkchip könnte Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und Thread ermöglichen. Außerdem ist eine überarbeitete Siri Remote im Gespräch. Welche Änderungen die Fernbedienung erhält, ist noch unklar. Das aktuelle Apple TV 4K stammt aus dem November 2022.

HomePod mini 2 mit Siri AI

Beim HomePod mini 2 bleibt das bekannte Design voraussichtlich erhalten. Neu wären ein schnellerer Chip für Siri AI, der N1 und ein Ultra-Wideband-Chip der zweiten Generation. Hinzu kommen soll eine bessere Klangqualität.

Apple könnte außerdem die Farbauswahl erweitern. Zu den genannten Varianten gehören Rosa und Grün. Der N1 dürfte auch hier moderne Funkstandards wie Wi-Fi 7 unterstützen.

Home Hub und homeOS

Mit dem Home Hub könnte Apple eine neue Smart-Home-Zentrale vorstellen. Geplant ist ein annähernd quadratisches Display mit sechs bis sieben Zoll. Ein A18 oder neuerer Chip soll Apple Intelligence und Siri AI ermöglichen. Eine Kamera ist für FaceTime vorgesehen.

Apple soll zwei Ausführungen entwickeln. Eine Variante sitzt auf einer Lautsprecherbasis, die andere wird an der Wand befestigt. Die Oberfläche bietet Berichten zufolge Zifferblätter, Widgets und ein Raster aus App-Symbolen.

Als Name des neuen Betriebssystems ist homeOS im Gespräch. Darauf deuten Markenanmeldungen hin. Die Software soll Elemente aus iOS, tvOS und watchOS verbinden.

Quellen:
Bloomberg – Mark Gurman: iPad mini mit OLED und wasserresistentem Design
Bloomberg – Mark Gurman: Apple TV 4K im Herbst 2026
Bloomberg – Mark Gurman: Home Hub, Apple TV und HomePod mini
Apple Newsroom – MacBook Pro mit M5 Pro und M5 Max
Aaron Perris – in Apple-Dateien entdeckte Produkthinweise

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Mon, 28 Sep 2026 17:05:24 CESTiPhone Duo: Vorbestellungen beginnen am 16. Oktober um 14 Uhr Die Vorbestellungen für das iPhone Duo beginnen am 16. Oktober um 14 Uhr deutscher Zeit; der Verkaufsstart folgt am 23. Oktober.

Der Termin für die Vorbestellungen war bereits bekannt. Nun steht auch die Uhrzeit fest: 5 Uhr pazifischer Zeit. Das entspricht am 16. Oktober 14 Uhr in Deutschland. Warum ist das wichtig? Es ist zu erwarten, dass das iPhoine Duo bereits in den ersten Minuten ausverkauft sein wird. Gerüchte deuteten mehrfach auf eine anfangs limitierte Verfügbarkeit hin. Vermutlich wird Apple Deutschland diese Daten noch in einer Pressemeldung bestätigen.

Apple hat das iPhone Duo am 9. September als erstes faltbares iPhone vorgestellt. Es besitzt ein 7,6 Zoll großes Innendisplay und ein 5,4 Zoll großes Außendisplay.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37991https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37991 image Die Vorbestellungen für das iPhone Duo beginnen am 16. Oktober um 14 Uhr deutscher Zeit; der Verkaufsstart folgt am 23. Oktober.

Der Termin für die Vorbestellungen war bereits bekannt. Nun steht auch die Uhrzeit fest: 5 Uhr pazifischer Zeit. Das entspricht am 16. Oktober 14 Uhr in Deutschland. Warum ist das wichtig? Es ist zu erwarten, dass das iPhoine Duo bereits in den ersten Minuten ausverkauft sein wird. Gerüchte deuteten mehrfach auf eine anfangs limitierte Verfügbarkeit hin. Vermutlich wird Apple Deutschland diese Daten noch in einer Pressemeldung bestätigen.

Apple hat das iPhone Duo am 9. September als erstes faltbares iPhone vorgestellt. Es besitzt ein 7,6 Zoll großes Innendisplay und ein 5,4 Zoll großes Außendisplay.

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Mon, 28 Sep 2026 16:17 CESTTaptic Engine: US-Jury spricht Taction 5,7 Milliarden Dollar zu
Update vom 28. September 2026, 16:14 Uhr

Die US-Jury stellte im Patentstreit um Apples Taptic Engine keine vorsätzliche Verletzung der Patente von Taction Technology fest.
Die Jury sprach Taction Technology 5,7 Milliarden US-Dollar Schadenersatz zu. Apple hat angekündigt, das Urteil anzufechten.
Ursprünglicher Bericht vom 27. September 2026, 17:17 Uhr

Eine US-Jury hat Taction Technology im Patentstreit um Apples Taptic Engine 5,7 Milliarden US-Dollar Schadenersatz zugesprochen. Apple kündigt Berufung an.

Der Streit dreht sich um Apples Taptic Engine und zwei US-Patente von Taction Technology. Sie beschreiben ein Vibrationsmodul, das Schwingungen auf die Haut überträgt. Taction hatte Apple 2021 wegen Patentverletzung verklagt.

Apple widerspricht dem Urteil. Nach Darstellung des Unternehmens unterscheidet sich die Taptic Engine grundlegend von Tactions Technologie. Apple nutze diese Technologie nicht und werde Berufung einlegen. Damit ist der Rechtsstreit trotz des Juryurteils nicht abgeschlossen.

Ein Sprecher von Apple sagte zum Urteil: »While we thank the jury for their consideration, we strongly disagree with today’s verdict and the damages awarded, which are entirely unsupported by the facts. Apple’s Taptic Engine is fundamentally different from Taction’s technology, which Taction’s own testing of Apple’s products confirmed during trial. Apple does not use Taction’s technology, and we will appeal.«

Übersetzung: »Während wir der Jury für ihre Rücksichtnahme danken, sind wir mit dem heutigen Urteil und den zugesprochenen Schäden, die durch die Fakten völlig nicht gestützt werden, entschieden nicht einverstanden. Apples Taptic Engine unterscheidet sich grundlegend von der Technologie von Taction, die durch die eigenen Tests von Apples Produkten von Taction während des Tests bestätigt wurde. Apple verwendet die Technologie von Taction nicht, und wir werden Berufung einlegen.«

Quellen:
Juryurteil im Verfahren Taction Technology gegen Apple
Taction Technology: Klageschrift
US-Patent 10.659.885
US-Patent 10.820.117
Apple: Stellungnahme zum Urteil

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37984https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37984 image
Update vom 28. September 2026, 16:14 Uhr

Die US-Jury stellte im Patentstreit um Apples Taptic Engine keine vorsätzliche Verletzung der Patente von Taction Technology fest.
Die Jury sprach Taction Technology 5,7 Milliarden US-Dollar Schadenersatz zu. Apple hat angekündigt, das Urteil anzufechten.
Ursprünglicher Bericht vom 27. September 2026, 17:17 Uhr

Eine US-Jury hat Taction Technology im Patentstreit um Apples Taptic Engine 5,7 Milliarden US-Dollar Schadenersatz zugesprochen. Apple kündigt Berufung an.

Der Streit dreht sich um Apples Taptic Engine und zwei US-Patente von Taction Technology. Sie beschreiben ein Vibrationsmodul, das Schwingungen auf die Haut überträgt. Taction hatte Apple 2021 wegen Patentverletzung verklagt.

Apple widerspricht dem Urteil. Nach Darstellung des Unternehmens unterscheidet sich die Taptic Engine grundlegend von Tactions Technologie. Apple nutze diese Technologie nicht und werde Berufung einlegen. Damit ist der Rechtsstreit trotz des Juryurteils nicht abgeschlossen.

Ein Sprecher von Apple sagte zum Urteil: »While we thank the jury for their consideration, we strongly disagree with today’s verdict and the damages awarded, which are entirely unsupported by the facts. Apple’s Taptic Engine is fundamentally different from Taction’s technology, which Taction’s own testing of Apple’s products confirmed during trial. Apple does not use Taction’s technology, and we will appeal.«

Übersetzung: »Während wir der Jury für ihre Rücksichtnahme danken, sind wir mit dem heutigen Urteil und den zugesprochenen Schäden, die durch die Fakten völlig nicht gestützt werden, entschieden nicht einverstanden. Apples Taptic Engine unterscheidet sich grundlegend von der Technologie von Taction, die durch die eigenen Tests von Apples Produkten von Taction während des Tests bestätigt wurde. Apple verwendet die Technologie von Taction nicht, und wir werden Berufung einlegen.«

Quellen:
Juryurteil im Verfahren Taction Technology gegen Apple
Taction Technology: Klageschrift
US-Patent 10.659.885
US-Patent 10.820.117
Apple: Stellungnahme zum Urteil

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Mon, 28 Sep 2026 09:24:00 CEST★ iPhone: Wie funktioniert die Taptic Engine? Die Taptic Engine ist Apples Spezialist für fühlbare Rückmeldungen. Ihr linear bewegtes Gewicht reagiert schneller und genauer als ein gewöhnlicher Vibrationsmotor. So entstehen kurze Klicks, deutliche Warnungen und sogar die Illusion mechanischer Tasten.

Ein Gewicht statt einer Unwucht

Klassische Vibrationsmotoren drehen eine Masse, deren Schwerpunkt neben der Achse liegt. Diese Unwucht versetzt das gesamte Gerät in Schwingung. Der Motor muss jedoch erst hochdrehen und läuft anschließend etwas nach. Das Ergebnis eignet sich für längere Alarme, aber weniger für einen einzelnen, klaren Impuls.

Die Taptic Engine arbeitet nach einem anderen Prinzip. Sie ist ein linearer elektromagnetischer Aktor. In ihrem länglichen Gehäuse sitzt eine bewegliche Masse mit magnetischen Teilen. Eine Spule erzeugt ein Magnetfeld und beschleunigt die Masse entlang einer geraden Achse.



Federn führen die Masse zurück und halten sie von den Gehäusewänden fern. Ein Apple-Patent beschreibt dafür eine Welle, zwei Federn sowie Magnete mit entgegengesetzter Polarität. In neueren Geräten verwendet Apple zudem Wolfram. Das dichte Metall liefert viel Masse auf kleinem Raum.

Beschleunigt die Elektronik das Gewicht, wirkt die Gegenkraft auf das Gehäuse. Genau diesen kurzen Stoß spürt der Nutzer. Durch Richtung, Dauer und Stärke des Stroms kann Apple den Verlauf genau formen.

Warum die lineare Bauweise wichtig ist

Eine rotierende Unwucht erzeugt vor allem ein grobes Summen. Der lineare Aktor kann dagegen schnell einsetzen und rasch wieder verstummen. Das ermöglicht einzelne Schläge, kurze Folgen und länger anhaltende Muster.

Apple unterscheidet in Core Haptics zwischen kurzen Impulsen und kontinuierlichen Verläufen. Entwickler können Intensität und „Schärfe“ verändern. Ein weicher Hinweis fühlt sich dadurch anders an als ein präziser Klick.

Die feste Bewegungsrichtung hilft außerdem, die Energie gezielt ins Gehäuse einzuleiten. Das schafft deutlichere Rückmeldungen bei kleiner Auslenkung. Die Konstruktion braucht jedoch Platz und eine sehr genaue Abstimmung. Masse, Federn, Gehäuse und Ansteuerung müssen zusammenpassen. Sonst schwingt das System nach oder die Masse schlägt an.

Nicht jede Taptic Engine ist gleich

Apple verwendet den Namen für mehrere angepasste Konstruktionen. In iPhone und Apple Watch bewegt sich eine interne Masse. Im Force Touch Trackpad arbeitet der Aktor mit Kraftsensoren unter einer unbeweglich wirkenden Oberfläche. Er simuliert den mechanischen Klick, obwohl sich das Trackpad nur minimal bewegt.

Diese Verbindung aus Sensorik und Aktor ist entscheidend. Zuerst misst das Gerät eine Eingabe. Direkt danach erzeugt es den passenden Impuls. Stimmen Bild, Ton und Berührung zeitlich überein, wirkt eine rein digitale Bedienung erstaunlich mechanisch.

Vom Handgelenk ins iPhone

Apple stellte die Taptic Engine im September 2014 zusammen mit der ersten Apple Watch vor. Im Frühjahr 2015 kam sie zunächst in Force Touch Trackpads des MacBook Pro und MacBook auf den Markt. Kurz darauf folgte die Apple Watch.

Im Herbst 2015 brachte das iPhone 6s die Technik zusammen mit 3D Touch ins iPhone. Das Magic Trackpad 2 nutzte ebenfalls Force Touch und haptische Rückmeldung. Beim iPhone 7 erhielt die Taptic Engine 2016 eine neue Aufgabe: Sie simulierte den Druckpunkt des nun unbeweglichen Homebuttons.

Die Apple Watch Series 4 ergänzte 2018 fühlbare Rastpunkte für die Digital Crown. Seit iOS 13 können Entwickler über Core Haptics eigene Muster aus kurzen und kontinuierlichen Ereignissen bauen.

Apple veröffentlicht keine nummerierten Generationen der Taptic Engine. Statt eines klar benannten Nachfolgers gibt es daher gerätespezifische Revisionen. Sie unterscheiden sich bei Größe, bewegter Masse, Leistung und Einbauort. Das Grundprinzip blieb erhalten: Ein präzise gesteuerter linearer Impuls ersetzt die diffuse Vibration – und manchmal sogar ein mechanisches Bauteil.

Quellen:
Apple: Apple Watch – Vorstellung 2014
Apple: MacBook Pro mit Force Touch Trackpad
Apple: iPhone 7 und Taptic Engine
Apple Developer: Designing Audio-Haptic Experiences
Apple-Patent US9608506B2: Linear Actuator

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37990https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37990 image Die Taptic Engine ist Apples Spezialist für fühlbare Rückmeldungen. Ihr linear bewegtes Gewicht reagiert schneller und genauer als ein gewöhnlicher Vibrationsmotor. So entstehen kurze Klicks, deutliche Warnungen und sogar die Illusion mechanischer Tasten.

Ein Gewicht statt einer Unwucht

Klassische Vibrationsmotoren drehen eine Masse, deren Schwerpunkt neben der Achse liegt. Diese Unwucht versetzt das gesamte Gerät in Schwingung. Der Motor muss jedoch erst hochdrehen und läuft anschließend etwas nach. Das Ergebnis eignet sich für längere Alarme, aber weniger für einen einzelnen, klaren Impuls.

Die Taptic Engine arbeitet nach einem anderen Prinzip. Sie ist ein linearer elektromagnetischer Aktor. In ihrem länglichen Gehäuse sitzt eine bewegliche Masse mit magnetischen Teilen. Eine Spule erzeugt ein Magnetfeld und beschleunigt die Masse entlang einer geraden Achse.



Federn führen die Masse zurück und halten sie von den Gehäusewänden fern. Ein Apple-Patent beschreibt dafür eine Welle, zwei Federn sowie Magnete mit entgegengesetzter Polarität. In neueren Geräten verwendet Apple zudem Wolfram. Das dichte Metall liefert viel Masse auf kleinem Raum.

Beschleunigt die Elektronik das Gewicht, wirkt die Gegenkraft auf das Gehäuse. Genau diesen kurzen Stoß spürt der Nutzer. Durch Richtung, Dauer und Stärke des Stroms kann Apple den Verlauf genau formen.

Warum die lineare Bauweise wichtig ist

Eine rotierende Unwucht erzeugt vor allem ein grobes Summen. Der lineare Aktor kann dagegen schnell einsetzen und rasch wieder verstummen. Das ermöglicht einzelne Schläge, kurze Folgen und länger anhaltende Muster.

Apple unterscheidet in Core Haptics zwischen kurzen Impulsen und kontinuierlichen Verläufen. Entwickler können Intensität und „Schärfe“ verändern. Ein weicher Hinweis fühlt sich dadurch anders an als ein präziser Klick.

Die feste Bewegungsrichtung hilft außerdem, die Energie gezielt ins Gehäuse einzuleiten. Das schafft deutlichere Rückmeldungen bei kleiner Auslenkung. Die Konstruktion braucht jedoch Platz und eine sehr genaue Abstimmung. Masse, Federn, Gehäuse und Ansteuerung müssen zusammenpassen. Sonst schwingt das System nach oder die Masse schlägt an.

Nicht jede Taptic Engine ist gleich

Apple verwendet den Namen für mehrere angepasste Konstruktionen. In iPhone und Apple Watch bewegt sich eine interne Masse. Im Force Touch Trackpad arbeitet der Aktor mit Kraftsensoren unter einer unbeweglich wirkenden Oberfläche. Er simuliert den mechanischen Klick, obwohl sich das Trackpad nur minimal bewegt.

Diese Verbindung aus Sensorik und Aktor ist entscheidend. Zuerst misst das Gerät eine Eingabe. Direkt danach erzeugt es den passenden Impuls. Stimmen Bild, Ton und Berührung zeitlich überein, wirkt eine rein digitale Bedienung erstaunlich mechanisch.

Vom Handgelenk ins iPhone

Apple stellte die Taptic Engine im September 2014 zusammen mit der ersten Apple Watch vor. Im Frühjahr 2015 kam sie zunächst in Force Touch Trackpads des MacBook Pro und MacBook auf den Markt. Kurz darauf folgte die Apple Watch.

Im Herbst 2015 brachte das iPhone 6s die Technik zusammen mit 3D Touch ins iPhone. Das Magic Trackpad 2 nutzte ebenfalls Force Touch und haptische Rückmeldung. Beim iPhone 7 erhielt die Taptic Engine 2016 eine neue Aufgabe: Sie simulierte den Druckpunkt des nun unbeweglichen Homebuttons.

Die Apple Watch Series 4 ergänzte 2018 fühlbare Rastpunkte für die Digital Crown. Seit iOS 13 können Entwickler über Core Haptics eigene Muster aus kurzen und kontinuierlichen Ereignissen bauen.

Apple veröffentlicht keine nummerierten Generationen der Taptic Engine. Statt eines klar benannten Nachfolgers gibt es daher gerätespezifische Revisionen. Sie unterscheiden sich bei Größe, bewegter Masse, Leistung und Einbauort. Das Grundprinzip blieb erhalten: Ein präzise gesteuerter linearer Impuls ersetzt die diffuse Vibration – und manchmal sogar ein mechanisches Bauteil.

Quellen:
Apple: Apple Watch – Vorstellung 2014
Apple: MacBook Pro mit Force Touch Trackpad
Apple: iPhone 7 und Taptic Engine
Apple Developer: Designing Audio-Haptic Experiences
Apple-Patent US9608506B2: Linear Actuator

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Mon, 28 Sep 2026 08:52:25 CESTApple prüft vier Konzepte für Vision-Pro-Nachfolger Apple prüft laut Bloomberg unter dem Projektnamen N224 vier Konzepte für einen Vision-Pro-Nachfolger – darunter eines mit ausgelagerter Recheneinheit und Batterie.

Einer der Entwürfe würde Recheneinheit und Batterie in einem externen Gehäuse unterbringen. Bei der aktuellen Vision Pro liegt bereits die Batterie außerhalb des Headsets, die Recheneinheit jedoch nicht. Einige Führungskräfte bevorzugen Bloomberg zufolge weiterhin ein Design, das möglichst viel im Headset unterbringt.

Für eine weitere Variante erprobt Apple dem Bericht zufolge Materialien wie Kunststoff und Titan. Damit soll das Gewicht sinken. Ein niedrigerer Preis steht bei den neuen Konzepten nicht im Vordergrund, könnte aber eine Folge der Entwicklung sein.

Die Entwürfe befinden sich noch in einem frühen Stadium. Ein Marktstart wird frühestens Ende 2028 oder Anfang 2029 erwartet. Über Apples Arbeit an leichteren Brillen hatten wir bereits berichtet. Welche Form ein möglicher Vision-Pro-Nachfolger annehmen könnte, war dabei noch offen.

Quelle:
Bloomberg

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37989https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37989 image Apple prüft laut Bloomberg unter dem Projektnamen N224 vier Konzepte für einen Vision-Pro-Nachfolger – darunter eines mit ausgelagerter Recheneinheit und Batterie.

Einer der Entwürfe würde Recheneinheit und Batterie in einem externen Gehäuse unterbringen. Bei der aktuellen Vision Pro liegt bereits die Batterie außerhalb des Headsets, die Recheneinheit jedoch nicht. Einige Führungskräfte bevorzugen Bloomberg zufolge weiterhin ein Design, das möglichst viel im Headset unterbringt.

Für eine weitere Variante erprobt Apple dem Bericht zufolge Materialien wie Kunststoff und Titan. Damit soll das Gewicht sinken. Ein niedrigerer Preis steht bei den neuen Konzepten nicht im Vordergrund, könnte aber eine Folge der Entwicklung sein.

Die Entwürfe befinden sich noch in einem frühen Stadium. Ein Marktstart wird frühestens Ende 2028 oder Anfang 2029 erwartet. Über Apples Arbeit an leichteren Brillen hatten wir bereits berichtet. Welche Form ein möglicher Vision-Pro-Nachfolger annehmen könnte, war dabei noch offen.

Quelle:
Bloomberg

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Sun, 27 Sep 2026 22:26 CESTM6-Chip, Mac Mini, Mac Studio: Neuigkeiten Zur Sendung... Der neue M6-Chip kombiniert mehrere technische Schritte, die Leistung und Effizienz gleichzeitig steigern. Apple fertigt den Chip erstmals im 2-Nanometer-Verfahren und integriert drei verschiedene Kerntypen in den Basischip. Dadurch verteilt das System Lasten gezielter auf Super-, Performance- und Effizienzkerne. Auch die Grafik wächst und nutzt zwölf GPU-Kerne mit jeweils einem Neural Accelerator. Beim Mac mini fällt auf, dass der SSD-Speicher nun auf der Hauptplatine verlötet ist und das 256-GB-Modell deutlich niedrigere Spitzenraten als die 512-GB-Variante zeigt. Der Mac Studio mit M5 Ultra liefert sehr viel Rechen- und Speicherleistung. Welche Bedeutung haben diese Änderungen für Alltag, kreative Nutzer und lokale KI?

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37987https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37987 image Zur Sendung...

Der neue M6-Chip kombiniert mehrere technische Schritte, die Leistung und Effizienz gleichzeitig steigern. Apple fertigt den Chip erstmals im 2-Nanometer-Verfahren und integriert drei verschiedene Kerntypen in den Basischip. Dadurch verteilt das System Lasten gezielter auf Super-, Performance- und Effizienzkerne. Auch die Grafik wächst und nutzt zwölf GPU-Kerne mit jeweils einem Neural Accelerator. Beim Mac mini fällt auf, dass der SSD-Speicher nun auf der Hauptplatine verlötet ist und das 256-GB-Modell deutlich niedrigere Spitzenraten als die 512-GB-Variante zeigt. Der Mac Studio mit M5 Ultra liefert sehr viel Rechen- und Speicherleistung. Welche Bedeutung haben diese Änderungen für Alltag, kreative Nutzer und lokale KI?

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Sun, 27 Sep 2026 22:20 CESTApple Watch, iPhone Duo, Meta-Brillen: Neuigkeiten Zur Sendung... watchOS 27.0.1 adressiert Berichte über spontane Neustarts bei bestimmten Apple-Watch-Modellen, und erste Nutzer meldeten danach Ruhe. Beim iPhone Duo stellt ein Kurzversuch die Frage, ob das seitlich platzierte Dock auch für Linkshänder praktikabel ist, denn die Bedienung bleibt im Alltag unklar. Wie gut lässt sich das breite Display bedienen? Wir zeigen dazu ein Video und einige Fotos. Meta präsentiert eine Kamera-freie Audio-Brille, ein handliches KI-Gadget und eine VR-Brille mit externem Rechenkern für die Hosentasche. Speziell die VR-Brille sieht interessant aus. Ist Meta hier auf einem besseren Weg als Apple?

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37986https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37986 image Zur Sendung...

watchOS 27.0.1 adressiert Berichte über spontane Neustarts bei bestimmten Apple-Watch-Modellen, und erste Nutzer meldeten danach Ruhe. Beim iPhone Duo stellt ein Kurzversuch die Frage, ob das seitlich platzierte Dock auch für Linkshänder praktikabel ist, denn die Bedienung bleibt im Alltag unklar. Wie gut lässt sich das breite Display bedienen? Wir zeigen dazu ein Video und einige Fotos. Meta präsentiert eine Kamera-freie Audio-Brille, ein handliches KI-Gadget und eine VR-Brille mit externem Rechenkern für die Hosentasche. Speziell die VR-Brille sieht interessant aus. Ist Meta hier auf einem besseren Weg als Apple?

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Sun, 27 Sep 2026 22:07 CESTiPad 12, iPad mini, iPhone 18 Pro, HomePod mini: Neuigkeiten Zur Sendung... Codefunde legen nahe, dass das nächste Basis-iPad mit A19-Chip und 8 GB RAM ausgestattet ist. Damit hätte das Modell mehr Leistungsreserven und erfüllt Voraussetzungen für neue KI-Funktionen, auch wenn manche Dienste regional begrenzt sein könnten. Zugleich nennt der Code einen N1-Chip für modernes WLAN, Bluetooth und Thread sowie ein C1X-Modem für 5G. Beim iPad mini deutet die Software auf einen A20 Pro und eine frontseitige Kameraposition im Querformat hin, ergänzt durch Hinweise auf OLED und bessere Lautsprecher. Das iPhone 18 Pro versteckt die Infrarotkamera unter dem OLED, kombiniert mit spezieller Bildverarbeitung. Außerdem tauchen HomePod mini in Grün und Pink sowie ein neues Apple TV 4K auf. Welche Neuerungen sind relevant?

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Codefunde legen nahe, dass das nächste Basis-iPad mit A19-Chip und 8 GB RAM ausgestattet ist. Damit hätte das Modell mehr Leistungsreserven und erfüllt Voraussetzungen für neue KI-Funktionen, auch wenn manche Dienste regional begrenzt sein könnten. Zugleich nennt der Code einen N1-Chip für modernes WLAN, Bluetooth und Thread sowie ein C1X-Modem für 5G. Beim iPad mini deutet die Software auf einen A20 Pro und eine frontseitige Kameraposition im Querformat hin, ergänzt durch Hinweise auf OLED und bessere Lautsprecher. Das iPhone 18 Pro versteckt die Infrarotkamera unter dem OLED, kombiniert mit spezieller Bildverarbeitung. Außerdem tauchen HomePod mini in Grün und Pink sowie ein neues Apple TV 4K auf. Welche Neuerungen sind relevant?

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Sun, 27 Sep 2026 22:06:37 CESTLive-Sendung vom 27.09.2026• Apple Watch, iPhone Duo, Meta-Brillen – Neuigkeiten
• M6-Chip, Mac Mini, Mac Studio – Neuigkeiten

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37988https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37988 image Zur Sendung...

• iPad 12, iPad mini, iPhone 18 Pro, HomePod mini – Neuigkeiten
• Apple Watch, iPhone Duo, Meta-Brillen – Neuigkeiten
• M6-Chip, Mac Mini, Mac Studio – Neuigkeiten

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Fri, 25 Sep 2026 11:16:42 CEST★ macOS 27: Diese sechs Funktionen sind raus! macOS Golden Gate 27 läuft erstmals nur auf Macs mit Apple-Chip. Zugleich endet die Unterstützung für mehrere ältere Wege, Windows, Netzwerkfreigaben und Backups zu nutzen. Bei Rosetta und dem AirPort-Dienstprogramm gelten wichtige Ausnahmen.

Intel-Macs: Ende nach 20 Jahren

Die ersten Macs mit Intel-Prozessor erschienen 2006. Damals wechselte Apple von PowerPC, um leistungsfähigere und sparsamere Rechner zu bauen. Seit 2020 stellt Apple auf eigene Chips um. macOS 27 läuft deshalb nur noch auf Macs mit Apple-Chip. Für Intel-Macs bleibt macOS Tahoe 26 die letzte große Version. Wer Golden Gate nutzen will, braucht einen neueren Mac.

Boot Camp: Windows startet nicht mehr direkt

Boot Camp erschien 2006 im Jahr der ersten Intel-Macs. Der Assistent richtet eine zweite Partition für Windows ein. Nutzer konnten beim Start zwischen beiden Systemen wählen. Apple reagierte damit auf die Nachfrage nach Windows auf Mac-Hardware. Auf Macs mit Apple-Chip gibt es diesen Startweg nicht. Eine Alternative ist Windows 11 für Arm in einer virtuellen Maschine, etwa mit Parallels Desktop oder VMware Fusion. Nicht jede Windows-App und jedes Gerät funktioniert darin wie unter Boot Camp.

Rosetta 2: Noch da, aber mit Ablaufdatum

Rosetta 2 übersetzt Intel-Apps für Macs mit Apple-Chip. Apple führte die Technik 2020 ein, damit vorhandene Software während des Chipwechsels weiterläuft. Nach dem Update auf macOS 27 wird eine frühere Rosetta-Installation nicht automatisch übernommen. Bei Bedarf lässt sie sich erneut installieren. macOS 27 ist die letzte Version mit allgemeiner Rosetta-Unterstützung. Ab macOS 28 bleiben nur Ausnahmen für bestimmte ältere Spiele. Ersatz sind aktualisierte Apps für Apple-Chips oder Universal-Versionen. Betroffene Programme stehen unter „Systemeinstellungen > Allgemein > Info > Intel-basierte Apps > Details“. Auch Intel-Plugins sollten Nutzer prüfen.

AFP: Apples altes Protokoll für Dateifreigaben

Das Apple Filing Protocol (AFP) verband Macs bereits mit AppleShare-Servern von 1987. Es diente später auch Netzwerkfestplatten und Time Machine als Übertragungsweg. Seit OS X Mavericks von 2013 nutzten aktuelle Macs für die Dateifreigabe zunehmend SMB. macOS 27 unterstützt AFP-Verbindungen nicht mehr. Wer noch ein AFP-Laufwerk nutzt, braucht einen Server mit SMB-Freigabe oder muss die Daten auf ein anderes Gerät übertragen.

Time Capsule: Das Netzwerkbackup zieht um

Apple stellte die Time Capsule 2008 vor: WLAN-Basisstation und Festplatte in einem Gerät. Sie sollte automatische Time-Machine-Backups ohne Kabel ermöglichen. Weil ihre Sicherungen AFP benötigen, kann macOS 27 sie nicht mehr als Backupziel verwenden. Time Machine selbst bleibt erhalten. Apple nennt externe Laufwerke, einen anderen Mac oder ein geeignetes Netzlaufwerk mit SMB als Alternativen. Auch Backups über eine AirPort Extreme fallen weg.

AirPort-Dienstprogramm: Kein Bestandteil neuer Installationen

Das AirPort-Dienstprogramm erschien 2007 mit einer neuen AirPort Extreme. Es richtet Apples WLAN-Basisstationen ein und aktualisiert sie. Apple hat diese Geräte inzwischen eingestellt. Bei einer Neuinstallation von macOS 27 fehlt das Dienstprogramm. Nach einem Update bleibt eine vorhandene Version erhalten, ihre Funktion ist aber nicht garantiert. Für aktuelle Router dienen deren eigene Apps oder Weboberflächen als Ersatz. Für alte AirPort-Geräte gibt es keinen gleichwertigen neuen Apple-Nachfolger.

Quellen:
Apple: macOS 27
Apple: Boot Camp
Apple: Rosetta
Apple: Time Capsule
Apple: Time Machine
Apple: AirPort
Apple: AppleShare und AFP
Apple: AirPort-Dienstprogramm (2007)

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37977https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37977 image macOS Golden Gate 27 läuft erstmals nur auf Macs mit Apple-Chip. Zugleich endet die Unterstützung für mehrere ältere Wege, Windows, Netzwerkfreigaben und Backups zu nutzen. Bei Rosetta und dem AirPort-Dienstprogramm gelten wichtige Ausnahmen.

Intel-Macs: Ende nach 20 Jahren

Die ersten Macs mit Intel-Prozessor erschienen 2006. Damals wechselte Apple von PowerPC, um leistungsfähigere und sparsamere Rechner zu bauen. Seit 2020 stellt Apple auf eigene Chips um. macOS 27 läuft deshalb nur noch auf Macs mit Apple-Chip. Für Intel-Macs bleibt macOS Tahoe 26 die letzte große Version. Wer Golden Gate nutzen will, braucht einen neueren Mac.

Boot Camp: Windows startet nicht mehr direkt

Boot Camp erschien 2006 im Jahr der ersten Intel-Macs. Der Assistent richtet eine zweite Partition für Windows ein. Nutzer konnten beim Start zwischen beiden Systemen wählen. Apple reagierte damit auf die Nachfrage nach Windows auf Mac-Hardware. Auf Macs mit Apple-Chip gibt es diesen Startweg nicht. Eine Alternative ist Windows 11 für Arm in einer virtuellen Maschine, etwa mit Parallels Desktop oder VMware Fusion. Nicht jede Windows-App und jedes Gerät funktioniert darin wie unter Boot Camp.

Rosetta 2: Noch da, aber mit Ablaufdatum

Rosetta 2 übersetzt Intel-Apps für Macs mit Apple-Chip. Apple führte die Technik 2020 ein, damit vorhandene Software während des Chipwechsels weiterläuft. Nach dem Update auf macOS 27 wird eine frühere Rosetta-Installation nicht automatisch übernommen. Bei Bedarf lässt sie sich erneut installieren. macOS 27 ist die letzte Version mit allgemeiner Rosetta-Unterstützung. Ab macOS 28 bleiben nur Ausnahmen für bestimmte ältere Spiele. Ersatz sind aktualisierte Apps für Apple-Chips oder Universal-Versionen. Betroffene Programme stehen unter „Systemeinstellungen > Allgemein > Info > Intel-basierte Apps > Details“. Auch Intel-Plugins sollten Nutzer prüfen.

AFP: Apples altes Protokoll für Dateifreigaben

Das Apple Filing Protocol (AFP) verband Macs bereits mit AppleShare-Servern von 1987. Es diente später auch Netzwerkfestplatten und Time Machine als Übertragungsweg. Seit OS X Mavericks von 2013 nutzten aktuelle Macs für die Dateifreigabe zunehmend SMB. macOS 27 unterstützt AFP-Verbindungen nicht mehr. Wer noch ein AFP-Laufwerk nutzt, braucht einen Server mit SMB-Freigabe oder muss die Daten auf ein anderes Gerät übertragen.

Time Capsule: Das Netzwerkbackup zieht um

Apple stellte die Time Capsule 2008 vor: WLAN-Basisstation und Festplatte in einem Gerät. Sie sollte automatische Time-Machine-Backups ohne Kabel ermöglichen. Weil ihre Sicherungen AFP benötigen, kann macOS 27 sie nicht mehr als Backupziel verwenden. Time Machine selbst bleibt erhalten. Apple nennt externe Laufwerke, einen anderen Mac oder ein geeignetes Netzlaufwerk mit SMB als Alternativen. Auch Backups über eine AirPort Extreme fallen weg.

AirPort-Dienstprogramm: Kein Bestandteil neuer Installationen

Das AirPort-Dienstprogramm erschien 2007 mit einer neuen AirPort Extreme. Es richtet Apples WLAN-Basisstationen ein und aktualisiert sie. Apple hat diese Geräte inzwischen eingestellt. Bei einer Neuinstallation von macOS 27 fehlt das Dienstprogramm. Nach einem Update bleibt eine vorhandene Version erhalten, ihre Funktion ist aber nicht garantiert. Für aktuelle Router dienen deren eigene Apps oder Weboberflächen als Ersatz. Für alte AirPort-Geräte gibt es keinen gleichwertigen neuen Apple-Nachfolger.

Quellen:
Apple: macOS 27
Apple: Boot Camp
Apple: Rosetta
Apple: Time Capsule
Apple: Time Machine
Apple: AirPort
Apple: AppleShare und AFP
Apple: AirPort-Dienstprogramm (2007)

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Thu, 24 Sep 2026 11:43:13 CEST★ Dein neuer Mac mini: Welches Kabel passt? Dein neuer Mac mini ist da – und jetzt möchtest Du seine Möglichkeiten auskosten. Gerade bei schnellen SSDs und hochauflösenden Monitoren haben seine Anschlüsse einiges zu bieten. Mit dem passenden Kabel holst Du das Tempo heraus, für das Du Dich beim Kauf entschieden hast.

Vorne bequem erreichbar, hinten besonders schnell

Eine SSD kurz anschließen oder Fotos übertragen: Dafür sind die beiden USB-C-Buchsen vorne angenehm erreichbar. Laut Apple unterstützen sie bei beiden aktuellen Modellen USB 3 mit bis zu 10 Gb/s.

Auf der Rückseite legt der Mac mini deutlich zu. Das Modell mit M6 bietet drei Anschlüsse mit Thunderbolt 4 und bis zu 40 Gb/s. Das entspricht der vierfachen maximalen Datenrate der vorderen Anschlüsse. Für schnelle Laufwerke und vielseitige Docks ist das eine starke Ausstattung.

Beim Mac mini mit M5 Pro bekommst Du hinten dreimal Thunderbolt 5. Damit steigt die reguläre Bandbreite sogar auf bis zu 80 Gb/s in jeder Richtung. Das schafft mehr Spielraum für besonders schnelle SSDs und anspruchsvolle Monitore.

Beide Modelle unterstützen hinten auch USB4 mit bis zu 40 Gb/s sowie die Bildausgabe über DisplayPort. Deinen Monitor schließt Du dort oder über HDMI an. Die vorderen Buchsen bieten keine direkte Bildausgabe.

Warum der Stecker allein wenig verrät

Alle fünf Buchsen haben dieselbe USB-C-Bauform. Welche Geschwindigkeit und Funktionen Du nutzen kannst, verrät ihre Form allerdings nicht. Das gilt auch für Kabel: Zwei gleich aussehende Exemplare können sich technisch erheblich unterscheiden.

Anschluss, Kabel und Zubehör müssen denselben Übertragungsstandard unterstützen. Ein besonders schnelles Kabel allein macht eine langsamere SSD deshalb nicht schneller. Mit der passenden Kombination schöpfst Du dagegen die Möglichkeiten Deiner Geräte aus.

Für Deine USB-SSD reichen oft 10 Gb/s

Nutzt Deine externe SSD USB mit 10 Gb/s, genügt ein dafür ausgelegtes USB-Kabel. Achte auf Angaben wie „USB 10Gbps“ oder „USB 3.2 Gen 2“. Damit kannst Du die SSD bequem vorne anschließen. Hinten funktioniert sie ebenfalls, bleibt aber bei ihrer eigenen USB-Geschwindigkeit.

Für Tastatur, Maus oder gelegentliches Synchronisieren brauchst Du häufig kein besonders schnelles Kabel. Bei einer schnellen SSD lohnt sich dagegen ein genauer Blick auf vorhandene Ladekabel. Apples USB-C-Ladekabel überträgt beispielsweise nur bis zu 480 Mbit/s und unterstützt keine Bildsignale. Damit würdest Du Deine SSD unnötig ausbremsen.

So nutzt Du das Tempo von Thunderbolt

Für eine SSD oder ein Dock mit Thunderbolt 4 empfiehlt sich ein zertifiziertes Kabel für Thunderbolt 4. Zusammen mit einem passenden Anschluss ermöglicht es bis zu 40 Gb/s. Ein gewöhnliches USB-Kabel mit 10 Gb/s ersetzt diese Verbindung nicht.

Möchtest Du Thunderbolt 5 am M5 Pro voll ausnutzen, empfiehlt sich ein zertifiziertes Kabel für Thunderbolt 5. Auch Deine SSD oder Dein Dock muss diesen Standard unterstützen. Gerade beim Arbeiten mit großen Dateien ist die höhere Bandbreite ein reizvoller Vorteil.

Dein vorhandenes Zubehör mit Thunderbolt 3 oder 4 kannst Du weiterhin verwenden. Es erreicht dabei seine jeweilige Geschwindigkeit. Auch ein Kabel für Thunderbolt 5 funktioniert mit Thunderbolt 4, macht den M6 aber nicht schneller.

Praktisch: Moderne Thunderbolt-Kabel unterstützen außerdem USB-Verbindungen. Du kannst sie daher auch vorne für USB-Geräte einsetzen. Ein Gerät, das ausschließlich Thunderbolt unterstützt, benötigt dennoch einen hinteren Anschluss.

120 Gb/s: Extra-Spielraum für Deine Monitore

Thunderbolt 5 kann seine ohnehin hohe Bandbreite bei Bedarf anders verteilen. Laut Intel erhöht „Bandwidth Boost“ bei hohem Bedarf für Bildsignale die Senderichtung automatisch von 80 auf 120 Gb/s. In Gegenrichtung bleiben dann 40 Gb/s.

Das ist besonders für aufwendige Bildschirmkonfigurationen interessant. Es bedeutet allerdings nicht, dass Deine SSD Dateien mit 120 Gb/s überträgt. Auch die übrigen Geschwindigkeitsangaben beschreiben maximale Verbindungsraten. Verwaltungsdaten und die Leistung der angeschlossenen Geräte begrenzen das tatsächliche Tempo.

Für Deinen Bildschirm zählt auch das Bildsignal

Für einen Monitor mit USB-C genügt ein geeignetes Kabel mit Unterstützung für DisplayPort, oft „DP Alt Mode“ genannt. Achte darauf, dass es Deine gewünschte Auflösung und Bildwiederholrate unterstützt. Ein Monitor mit Thunderbolt braucht eine passende Thunderbolt-Verbindung. Das mitgelieferte Monitorkabel ist meist eine gute erste Wahl.

So findest Du das richtige Kabel

Prüfe beim Kauf den unterstützten Standard, die Datenrate und die benötigte Länge. Bei Thunderbolt helfen Dir das Blitzlogo und die Generationsangabe. Zertifizierte USB-Kabel kennzeichnen ihre Datenrate, ausgenommen Kabel für USB 2.0.

Lass Dich dabei nicht von einer Angabe wie „240 W“ leiten. Sie beschreibt die mögliche Ladeleistung, nicht die Geschwindigkeit beim Übertragen von Daten.

Du brauchst nicht für jede Buchse ein eigenes Kabel. Ein Kabel für Thunderbolt 5 kann mehrere Aufgaben übernehmen. Für Dein USB-Zubehör mit 10 Gb/s genügt aber ein entsprechend gekennzeichnetes USB-Kabel.

Quellen:
Apple: Technische Daten des Mac mini
Apple: Displays an den Mac mini anschließen
Apple: Informationen zu den Thunderbolt Pro-Kabeln und zum USB-C-Ladekabel
Intel: Thunderbolt 5 Technology Brief – Bandwidth Boost und Übertragungsraten
Intel: Thunderbolt 5 – Kabelwahl und Abwärtskompatibilität
USB-IF: Kabelzertifizierung und Kennzeichnung von Datenrate und Leistung

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37971https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37971 image Dein neuer Mac mini ist da – und jetzt möchtest Du seine Möglichkeiten auskosten. Gerade bei schnellen SSDs und hochauflösenden Monitoren haben seine Anschlüsse einiges zu bieten. Mit dem passenden Kabel holst Du das Tempo heraus, für das Du Dich beim Kauf entschieden hast.

Vorne bequem erreichbar, hinten besonders schnell

Eine SSD kurz anschließen oder Fotos übertragen: Dafür sind die beiden USB-C-Buchsen vorne angenehm erreichbar. Laut Apple unterstützen sie bei beiden aktuellen Modellen USB 3 mit bis zu 10 Gb/s.

Auf der Rückseite legt der Mac mini deutlich zu. Das Modell mit M6 bietet drei Anschlüsse mit Thunderbolt 4 und bis zu 40 Gb/s. Das entspricht der vierfachen maximalen Datenrate der vorderen Anschlüsse. Für schnelle Laufwerke und vielseitige Docks ist das eine starke Ausstattung.

Beim Mac mini mit M5 Pro bekommst Du hinten dreimal Thunderbolt 5. Damit steigt die reguläre Bandbreite sogar auf bis zu 80 Gb/s in jeder Richtung. Das schafft mehr Spielraum für besonders schnelle SSDs und anspruchsvolle Monitore.

Beide Modelle unterstützen hinten auch USB4 mit bis zu 40 Gb/s sowie die Bildausgabe über DisplayPort. Deinen Monitor schließt Du dort oder über HDMI an. Die vorderen Buchsen bieten keine direkte Bildausgabe.

Warum der Stecker allein wenig verrät

Alle fünf Buchsen haben dieselbe USB-C-Bauform. Welche Geschwindigkeit und Funktionen Du nutzen kannst, verrät ihre Form allerdings nicht. Das gilt auch für Kabel: Zwei gleich aussehende Exemplare können sich technisch erheblich unterscheiden.

Anschluss, Kabel und Zubehör müssen denselben Übertragungsstandard unterstützen. Ein besonders schnelles Kabel allein macht eine langsamere SSD deshalb nicht schneller. Mit der passenden Kombination schöpfst Du dagegen die Möglichkeiten Deiner Geräte aus.

Für Deine USB-SSD reichen oft 10 Gb/s

Nutzt Deine externe SSD USB mit 10 Gb/s, genügt ein dafür ausgelegtes USB-Kabel. Achte auf Angaben wie „USB 10Gbps“ oder „USB 3.2 Gen 2“. Damit kannst Du die SSD bequem vorne anschließen. Hinten funktioniert sie ebenfalls, bleibt aber bei ihrer eigenen USB-Geschwindigkeit.

Für Tastatur, Maus oder gelegentliches Synchronisieren brauchst Du häufig kein besonders schnelles Kabel. Bei einer schnellen SSD lohnt sich dagegen ein genauer Blick auf vorhandene Ladekabel. Apples USB-C-Ladekabel überträgt beispielsweise nur bis zu 480 Mbit/s und unterstützt keine Bildsignale. Damit würdest Du Deine SSD unnötig ausbremsen.

So nutzt Du das Tempo von Thunderbolt

Für eine SSD oder ein Dock mit Thunderbolt 4 empfiehlt sich ein zertifiziertes Kabel für Thunderbolt 4. Zusammen mit einem passenden Anschluss ermöglicht es bis zu 40 Gb/s. Ein gewöhnliches USB-Kabel mit 10 Gb/s ersetzt diese Verbindung nicht.

Möchtest Du Thunderbolt 5 am M5 Pro voll ausnutzen, empfiehlt sich ein zertifiziertes Kabel für Thunderbolt 5. Auch Deine SSD oder Dein Dock muss diesen Standard unterstützen. Gerade beim Arbeiten mit großen Dateien ist die höhere Bandbreite ein reizvoller Vorteil.

Dein vorhandenes Zubehör mit Thunderbolt 3 oder 4 kannst Du weiterhin verwenden. Es erreicht dabei seine jeweilige Geschwindigkeit. Auch ein Kabel für Thunderbolt 5 funktioniert mit Thunderbolt 4, macht den M6 aber nicht schneller.

Praktisch: Moderne Thunderbolt-Kabel unterstützen außerdem USB-Verbindungen. Du kannst sie daher auch vorne für USB-Geräte einsetzen. Ein Gerät, das ausschließlich Thunderbolt unterstützt, benötigt dennoch einen hinteren Anschluss.

120 Gb/s: Extra-Spielraum für Deine Monitore

Thunderbolt 5 kann seine ohnehin hohe Bandbreite bei Bedarf anders verteilen. Laut Intel erhöht „Bandwidth Boost“ bei hohem Bedarf für Bildsignale die Senderichtung automatisch von 80 auf 120 Gb/s. In Gegenrichtung bleiben dann 40 Gb/s.

Das ist besonders für aufwendige Bildschirmkonfigurationen interessant. Es bedeutet allerdings nicht, dass Deine SSD Dateien mit 120 Gb/s überträgt. Auch die übrigen Geschwindigkeitsangaben beschreiben maximale Verbindungsraten. Verwaltungsdaten und die Leistung der angeschlossenen Geräte begrenzen das tatsächliche Tempo.

Für Deinen Bildschirm zählt auch das Bildsignal

Für einen Monitor mit USB-C genügt ein geeignetes Kabel mit Unterstützung für DisplayPort, oft „DP Alt Mode“ genannt. Achte darauf, dass es Deine gewünschte Auflösung und Bildwiederholrate unterstützt. Ein Monitor mit Thunderbolt braucht eine passende Thunderbolt-Verbindung. Das mitgelieferte Monitorkabel ist meist eine gute erste Wahl.

So findest Du das richtige Kabel

Prüfe beim Kauf den unterstützten Standard, die Datenrate und die benötigte Länge. Bei Thunderbolt helfen Dir das Blitzlogo und die Generationsangabe. Zertifizierte USB-Kabel kennzeichnen ihre Datenrate, ausgenommen Kabel für USB 2.0.

Lass Dich dabei nicht von einer Angabe wie „240 W“ leiten. Sie beschreibt die mögliche Ladeleistung, nicht die Geschwindigkeit beim Übertragen von Daten.

Du brauchst nicht für jede Buchse ein eigenes Kabel. Ein Kabel für Thunderbolt 5 kann mehrere Aufgaben übernehmen. Für Dein USB-Zubehör mit 10 Gb/s genügt aber ein entsprechend gekennzeichnetes USB-Kabel.

Quellen:
Apple: Technische Daten des Mac mini
Apple: Displays an den Mac mini anschließen
Apple: Informationen zu den Thunderbolt Pro-Kabeln und zum USB-C-Ladekabel
Intel: Thunderbolt 5 Technology Brief – Bandwidth Boost und Übertragungsraten
Intel: Thunderbolt 5 – Kabelwahl und Abwärtskompatibilität
USB-IF: Kabelzertifizierung und Kennzeichnung von Datenrate und Leistung

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Wed, 23 Sep 2026 09:54:21 CEST★ Apples M6-Chip: Darum ist er so schnell! Im neuen Mac mini kombiniert der M6 erstmals drei CPU-Kerntypen in einem Basischip. Der Fortschritt liegt dabei nicht nur in höheren Benchmarkwerten, sondern vor allem in einer feineren Arbeitsteilung.

Apple hat den neuen Mac mini mit M6 in den Handel gebracht. Damit erreicht die M-Reihe sechs Generationen nach dem M1 einen neuen Entwicklungsschritt. Der M6 steigert nicht einfach nur den Takt oder die Zahl der Kerne. Apple verteilt unterschiedliche Aufgaben nun gezielter auf spezialisierte Recheneinheiten.

Die neuen Super-Cores

Die 12-Kern-CPU besteht aus zwei Super-, vier Performance- und sechs Effizienzkernen. Ein Basischip von Apple vereint damit erstmals alle drei Kerntypen. Diese Mischung war zuvor den leistungsstärkeren Varianten der M5-Familie vorbehalten.

Die Super-Kerne zielen auf höchste Leistung bei einzelnen Threads. Davon profitieren Aufgaben, die sich kaum auf mehrere Kerne verteilen lassen. Die Performance-Kerne bearbeiten dagegen komplexe Lasten mit vielen parallelen Schritten. Sechs Effizienzkerne kümmern sich um leichtere Aufgaben und halten den Energiebedarf niedrig.

Diese Aufteilung ist für den Alltag wichtiger als ein einzelner Spitzenwert. macOS kann jede Aufgabe an den passenden Kerntyp übergeben. Der Mac mini kann kurzzeitig viel Leistung bereitstellen und danach schnell wieder sparsamer arbeiten. Das senkt zugleich die Wärmeentwicklung und den Aufwand für die Kühlung.

2 Nanometer bringen mehr Kerne

Auch die Fertigung trägt dazu bei. Der M6 ist Apples erster Chip aus einem 2-Nanometer-Verfahren. Kleinere Strukturen erlauben mehr Transistoren auf begrenzter Fläche. Apple nutzt diesen Spielraum für zusätzliche Kerne und spezialisierte Einheiten.

Die GPU wächst gegenüber dem M5 von zehn auf zwölf Kerne. Jeder GPU-Kern besitzt einen eigenen Neural Accelerator für KI-Berechnungen. Dieses Prinzip führte Apple mit der M5-Generation ein. Im Mac mini ist es nun erstmals im regulären Basischip verfügbar.

Die Grafikwerte zeigen jedoch eine wichtige Besonderheit. Pro GPU-Kern liegt der M6 nur leicht vor dem M5. Die gesamte Grafikleistung steigt trotzdem um rund 24 Prozent. Der wichtigste Grund sind die zwei zusätzlichen GPU-Kerne. Apple verbreitert die GPU also, statt jeden Kern grundlegend zu erneuern.

Hinzu kommt eine doppelte Neural Engine mit jeweils 16 Kernen. Beide Einheiten können gemeinsam an einem Modell arbeiten. Apple nennt deshalb bis zu doppelte Spitzenleistung gegenüber früheren Generationen. Die GPU soll bei KI-Berechnungen knapp 30 Prozent vor dem M5 liegen.

Was bringt es an Leistung?

Der M6 unterstützt bis zu 32 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher. Die Bandbreite steigt auf bis zu 170 GB pro Sekunde. Das sind zehn Prozent mehr als beim M5 und etwa das Zweieinhalbfache des M1. Davon profitieren besonders GPU-Aufgaben und lokale KI-Modelle.

Apple verspricht bis zu 20 Prozent mehr Mehrkernleistung gegenüber dem M5. Im Vergleich zum M1 soll der M6 bis zu 2,4-mal schneller rechnen. Beim Mac mini nennt Apple gegenüber dem M4 bis zu 40 Prozent mehr CPU-Leistung. Grafikaufgaben sollen bis zu doppelt so schnell laufen.

Über die ersten Geekbench-Werte haben wir bereits ausführlich berichtet. Der M6 erreichte dort 4.071 Punkte mit einem Kern und 22.783 Punkte mit allen Kernen. Das entsprach zwölf beziehungsweise 27 Prozent Vorsprung gegenüber durchschnittlichen M5-Werten.

Schnelle Fortschritte

Der Blick auf alle sechs Generationen ist noch aufschlussreicher. Die Einzelkernleistung hat sich seit dem M1 fast verdoppelt. Die Mehrkernleistung stieg auf mehr als das Zweieinhalbfache. Der langfristige Trend verläuft dabei erstaunlich gleichmäßig.



Einzelne Generationen weichen dennoch von dieser Linie ab. Der M3 blieb in den CPU-Werten unter dem langfristigen Trend. M4, M5 und M6 holten diesen Abstand anschließend wieder auf. Fortschritt entsteht also nicht in jedem Jahr an derselben Stelle.

Noch deutlicher ist das bei der GPU-Leistung pro Kern. M2 und M3 lagen dort unter dem M1. Der M4 kehrte ungefähr auf dessen Niveau zurück. Erst der M5 brachte einen großen Sprung, während der M6 moderat nachlegt.



Der M1 legte 2020 das Fundament für Apples Wechsel von Intel. CPU, GPU, Speicher und weitere Einheiten rückten auf einen gemeinsamen Chip. Performance- und Effizienzkerne bildeten schon damals die Grundlage. Der gemeinsame Arbeitsspeicher vermied zudem viele Kopiervorgänge zwischen CPU und GPU.

Beim M2 erweiterte Apple dieses Konzept, statt es neu zu erfinden. Mehr GPU-Kerne, eine höhere Speicherbandbreite und stärkere Medienfunktionen standen im Vordergrund. Die zweite Generation zeigte damit erstmals den geplanten Rhythmus der Plattform.

Der M3 brachte 2023 den Wechsel auf drei Nanometer. Seine GPU führte Dynamic Caching und hardwarebeschleunigtes Raytracing ein. Apple verteilte Speicher damit flexibler und öffnete den Mac für anspruchsvollere 3D-Anwendungen.

Der M4 setzte diese Architektur fort und erhöhte vor allem CPU- sowie KI-Leistung. Der M5 brachte anschließend Neural Accelerators in die GPU-Kerne. Zugleich führte Apple die neuen Super-Kerne für besonders anspruchsvolle Einzelaufgaben ein.

Der M6 verbindet diese Entwicklungen nun in einem Basischip. Die CPU erhält eine dritte Leistungsklasse, während GPU und Neural Engine enger zusammenarbeiten. Apple verbessert also mehrere Teile des Systems gleichzeitig. Nicht jede Generation setzt dabei denselben Schwerpunkt.

Manche Jahre bringen ein neues Fertigungsverfahren. Andere stärken Grafik, Medienverarbeitung oder KI. Wieder andere erhöhen die Kernzahl, wenn die einzelnen Kerne nur moderat zulegen. Über mehrere Generationen ergibt sich dennoch ein klarer und stetiger Fortschritt.

Mac Mini als Kraftwerk

Der Mac mini macht diese Strategie besonders sichtbar. Das M6-Modell bietet hohe Einzelkernleistung und starke KI-Funktionen im kompakten Gehäuse. Für lange Mehrkernlasten bleibt die Variante mit M5 Pro schneller. Sie bietet bis zu 18 CPU- und 20 GPU-Kerne sowie 64 GB Arbeitsspeicher.

Der M6 ist deshalb kein radikaler Bruch mit seinen Vorgängern. Er ist vielmehr eine sorgfältige Neuordnung bewährter Bausteine. Genau darin liegt die Stärke von Apple Silicon nach sechs Generationen. Leistung, Effizienz und Spezialisierung wachsen nicht getrennt, sondern als gemeinsames System.

Quellen:
Apple Newsroom: Apple introduces M6 and M5 Ultra
Apple Newsroom: The new Mac mini and Mac Studio are available today
Primate Labs: Geekbench 7 Browser
Geekbench-Datenbank: M6-Ergebnis

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37960https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37960 image Im neuen Mac mini kombiniert der M6 erstmals drei CPU-Kerntypen in einem Basischip. Der Fortschritt liegt dabei nicht nur in höheren Benchmarkwerten, sondern vor allem in einer feineren Arbeitsteilung.

Apple hat den neuen Mac mini mit M6 in den Handel gebracht. Damit erreicht die M-Reihe sechs Generationen nach dem M1 einen neuen Entwicklungsschritt. Der M6 steigert nicht einfach nur den Takt oder die Zahl der Kerne. Apple verteilt unterschiedliche Aufgaben nun gezielter auf spezialisierte Recheneinheiten.

Die neuen Super-Cores

Die 12-Kern-CPU besteht aus zwei Super-, vier Performance- und sechs Effizienzkernen. Ein Basischip von Apple vereint damit erstmals alle drei Kerntypen. Diese Mischung war zuvor den leistungsstärkeren Varianten der M5-Familie vorbehalten.

Die Super-Kerne zielen auf höchste Leistung bei einzelnen Threads. Davon profitieren Aufgaben, die sich kaum auf mehrere Kerne verteilen lassen. Die Performance-Kerne bearbeiten dagegen komplexe Lasten mit vielen parallelen Schritten. Sechs Effizienzkerne kümmern sich um leichtere Aufgaben und halten den Energiebedarf niedrig.

Diese Aufteilung ist für den Alltag wichtiger als ein einzelner Spitzenwert. macOS kann jede Aufgabe an den passenden Kerntyp übergeben. Der Mac mini kann kurzzeitig viel Leistung bereitstellen und danach schnell wieder sparsamer arbeiten. Das senkt zugleich die Wärmeentwicklung und den Aufwand für die Kühlung.

2 Nanometer bringen mehr Kerne

Auch die Fertigung trägt dazu bei. Der M6 ist Apples erster Chip aus einem 2-Nanometer-Verfahren. Kleinere Strukturen erlauben mehr Transistoren auf begrenzter Fläche. Apple nutzt diesen Spielraum für zusätzliche Kerne und spezialisierte Einheiten.

Die GPU wächst gegenüber dem M5 von zehn auf zwölf Kerne. Jeder GPU-Kern besitzt einen eigenen Neural Accelerator für KI-Berechnungen. Dieses Prinzip führte Apple mit der M5-Generation ein. Im Mac mini ist es nun erstmals im regulären Basischip verfügbar.

Die Grafikwerte zeigen jedoch eine wichtige Besonderheit. Pro GPU-Kern liegt der M6 nur leicht vor dem M5. Die gesamte Grafikleistung steigt trotzdem um rund 24 Prozent. Der wichtigste Grund sind die zwei zusätzlichen GPU-Kerne. Apple verbreitert die GPU also, statt jeden Kern grundlegend zu erneuern.

Hinzu kommt eine doppelte Neural Engine mit jeweils 16 Kernen. Beide Einheiten können gemeinsam an einem Modell arbeiten. Apple nennt deshalb bis zu doppelte Spitzenleistung gegenüber früheren Generationen. Die GPU soll bei KI-Berechnungen knapp 30 Prozent vor dem M5 liegen.

Was bringt es an Leistung?

Der M6 unterstützt bis zu 32 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher. Die Bandbreite steigt auf bis zu 170 GB pro Sekunde. Das sind zehn Prozent mehr als beim M5 und etwa das Zweieinhalbfache des M1. Davon profitieren besonders GPU-Aufgaben und lokale KI-Modelle.

Apple verspricht bis zu 20 Prozent mehr Mehrkernleistung gegenüber dem M5. Im Vergleich zum M1 soll der M6 bis zu 2,4-mal schneller rechnen. Beim Mac mini nennt Apple gegenüber dem M4 bis zu 40 Prozent mehr CPU-Leistung. Grafikaufgaben sollen bis zu doppelt so schnell laufen.

Über die ersten Geekbench-Werte haben wir bereits ausführlich berichtet. Der M6 erreichte dort 4.071 Punkte mit einem Kern und 22.783 Punkte mit allen Kernen. Das entsprach zwölf beziehungsweise 27 Prozent Vorsprung gegenüber durchschnittlichen M5-Werten.

Schnelle Fortschritte

Der Blick auf alle sechs Generationen ist noch aufschlussreicher. Die Einzelkernleistung hat sich seit dem M1 fast verdoppelt. Die Mehrkernleistung stieg auf mehr als das Zweieinhalbfache. Der langfristige Trend verläuft dabei erstaunlich gleichmäßig.



Einzelne Generationen weichen dennoch von dieser Linie ab. Der M3 blieb in den CPU-Werten unter dem langfristigen Trend. M4, M5 und M6 holten diesen Abstand anschließend wieder auf. Fortschritt entsteht also nicht in jedem Jahr an derselben Stelle.

Noch deutlicher ist das bei der GPU-Leistung pro Kern. M2 und M3 lagen dort unter dem M1. Der M4 kehrte ungefähr auf dessen Niveau zurück. Erst der M5 brachte einen großen Sprung, während der M6 moderat nachlegt.



Der M1 legte 2020 das Fundament für Apples Wechsel von Intel. CPU, GPU, Speicher und weitere Einheiten rückten auf einen gemeinsamen Chip. Performance- und Effizienzkerne bildeten schon damals die Grundlage. Der gemeinsame Arbeitsspeicher vermied zudem viele Kopiervorgänge zwischen CPU und GPU.

Beim M2 erweiterte Apple dieses Konzept, statt es neu zu erfinden. Mehr GPU-Kerne, eine höhere Speicherbandbreite und stärkere Medienfunktionen standen im Vordergrund. Die zweite Generation zeigte damit erstmals den geplanten Rhythmus der Plattform.

Der M3 brachte 2023 den Wechsel auf drei Nanometer. Seine GPU führte Dynamic Caching und hardwarebeschleunigtes Raytracing ein. Apple verteilte Speicher damit flexibler und öffnete den Mac für anspruchsvollere 3D-Anwendungen.

Der M4 setzte diese Architektur fort und erhöhte vor allem CPU- sowie KI-Leistung. Der M5 brachte anschließend Neural Accelerators in die GPU-Kerne. Zugleich führte Apple die neuen Super-Kerne für besonders anspruchsvolle Einzelaufgaben ein.

Der M6 verbindet diese Entwicklungen nun in einem Basischip. Die CPU erhält eine dritte Leistungsklasse, während GPU und Neural Engine enger zusammenarbeiten. Apple verbessert also mehrere Teile des Systems gleichzeitig. Nicht jede Generation setzt dabei denselben Schwerpunkt.

Manche Jahre bringen ein neues Fertigungsverfahren. Andere stärken Grafik, Medienverarbeitung oder KI. Wieder andere erhöhen die Kernzahl, wenn die einzelnen Kerne nur moderat zulegen. Über mehrere Generationen ergibt sich dennoch ein klarer und stetiger Fortschritt.

Mac Mini als Kraftwerk

Der Mac mini macht diese Strategie besonders sichtbar. Das M6-Modell bietet hohe Einzelkernleistung und starke KI-Funktionen im kompakten Gehäuse. Für lange Mehrkernlasten bleibt die Variante mit M5 Pro schneller. Sie bietet bis zu 18 CPU- und 20 GPU-Kerne sowie 64 GB Arbeitsspeicher.

Der M6 ist deshalb kein radikaler Bruch mit seinen Vorgängern. Er ist vielmehr eine sorgfältige Neuordnung bewährter Bausteine. Genau darin liegt die Stärke von Apple Silicon nach sechs Generationen. Leistung, Effizienz und Spezialisierung wachsen nicht getrennt, sondern als gemeinsames System.

Quellen:
Apple Newsroom: Apple introduces M6 and M5 Ultra
Apple Newsroom: The new Mac mini and Mac Studio are available today
Primate Labs: Geekbench 7 Browser
Geekbench-Datenbank: M6-Ergebnis

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Mon, 21 Sep 2026 08:22:33 CEST★ Wie Apple Face ID beim iPhone 18 Pro unter dem Display versteckt Beim iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max liegt ein Teil von Face ID erstmals unter dem Display. Ein Teardown zeigt nun, wie Apple die Infrarotkamera hinter dem OLED verbirgt. Die Lösung kombiniert eine ausgedünnte Pixelstruktur, einen Infrarotfilter und zusätzliche Bildverarbeitung.

Nur ein Teil von Face ID ist unsichtbar geworden. Apple hat die Infrarotkamera aus der Dynamic Island nach links versetzt. Sie sitzt nun unter einem weiterhin leuchtenden Bereich des Displays. Die Selfie-Kamera, der Dot-Projector und der Flood-Illuminator bleiben in der verkleinerten Dynamic Island.

So arbeitet Face ID

Der Flood-Illuminator leuchtet das Gesicht großflächig mit unsichtbarem Infrarotlicht aus. Dadurch erkennt das System ein Gesicht auch bei völliger Dunkelheit. Der Dot-Projector erzeugt anschließend ein festgelegtes Muster aus mehr als 30.000 Infrarotpunkten. Dafür nutzt er einen Halbleiterlaser und eine diffraktive Optik, die den Strahl aufteilt.

Die Infrarotkamera erfasst das beleuchtete Gesicht und das verformte Punktmuster. Aus dessen Verschiebungen entsteht eine Tiefenkarte. Apples Secure Enclave wandelt Tiefenkarte und Infrarotbild in eine mathematische Darstellung um. Sie vergleicht diese mit den gespeicherten Daten. Zusätzliche Netze prüfen Aufmerksamkeit und wehren Täuschungsversuche mit Fotos oder Masken ab.

Wie Licht durch das OLED gelangt

Ein normales OLED ist für eine Kamera ein Hindernis. Pixel, Leiterbahnen und Metallschichten schlucken einen Teil des Lichts. Das regelmäßige Pixelraster beugt den Rest und erzeugt störende Muster. Bei Infrarotsensoren zählt deshalb nicht nur die gesamte Lichtmenge. Entscheidend ist auch, wie viel Licht ohne Ablenkung den Sensor erreicht.

Apple schafft über der Infrarotkamera gezielt freie Wege. Mikroskopaufnahmen von iFixit zeigen, dass dort jede zweite Pixelreihe fehlt. Zum Rand hin geht das ausgedünnte Raster stufenweise in die normale Dichte über. So fällt die Stelle im Alltag nur als schwacher, dunkler Kreis auf.

Unter der OLED-Schicht sitzt zudem ein Infrarot-Durchlassfilter. Er lässt das benötigte Infrarotlicht passieren und hält sichtbares Licht vom Sensor fern. Die Infrarotkamera muss dabei kein ansehnliches Farbfoto liefern. Sie benötigt ein ausreichend klares Messbild des Punktmusters. Das macht diesen Sensor geeigneter für den Platz unter dem Display als die Selfie-Kamera.

Der Aufbau vermeidet zugleich eine weitere Hürde. Dot-Projector und Flood-Illuminator senden ihr Licht weiterhin durch eine freie Öffnung. Nur das vom Gesicht zurückkehrende Signal muss das OLED passieren. Würden auch die Sender darunter liegen, würde das Display bereits den Hinweg dämpfen. Diese Aufteilung ist daher ein naheliegender Grund für Apples schrittweisen Umbau.

Apple nennt außerdem „zusätzliche Bilddaten“, welche die Leistung von Face ID ab den iPhone-18-Pro-Modellen sichern sollen. Woher diese Daten stammen, erläutert Apple nicht. Die Verarbeitung erfolgt laut Apple in einem abgeschotteten Bereich des Chips, der Secure Exclave.

Was unter dem Display liegt

Unter dem OLED befinden sich die Infrarotkamera, der Infrarotfilter und der Bereich mit verringerter Pixeldichte. In der Dynamic Island bleiben Selfie-Kamera, Dot-Projector und Flood-Illuminator. Daher verschwindet die Insel nicht, sie wird nur kleiner.

Beim für den 23. Oktober angekündigten iPhone Duo verfolgt Apple ein anderes Ziel. Dessen innere FaceTime-Kamera nimmt sichtbares Licht durch das Display auf. Sie dient Videoanrufen, aber nicht der Gesichtserkennung. Das Falt-iPhone nutzt stattdessen Touch ID in der Seitentaste. Eine Kamera unter dem Display ist somit nicht automatisch ein Face-ID-Sensor.

Quellen:
iFixit: iPhone 18 Pro und Pro Max Teardown
Apple Support: About Face ID advanced technology
Apple: Face ID Security Guide
SID/Wiley: Diffraction Issues of Under Display IR Sensor in AMOLED Displays
SID/Wiley: Self-Assembled Cathode Patterning in AMOLEDs
Apple: iPhone Duo

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37936https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37936 image Beim iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max liegt ein Teil von Face ID erstmals unter dem Display. Ein Teardown zeigt nun, wie Apple die Infrarotkamera hinter dem OLED verbirgt. Die Lösung kombiniert eine ausgedünnte Pixelstruktur, einen Infrarotfilter und zusätzliche Bildverarbeitung.

Nur ein Teil von Face ID ist unsichtbar geworden. Apple hat die Infrarotkamera aus der Dynamic Island nach links versetzt. Sie sitzt nun unter einem weiterhin leuchtenden Bereich des Displays. Die Selfie-Kamera, der Dot-Projector und der Flood-Illuminator bleiben in der verkleinerten Dynamic Island.

So arbeitet Face ID

Der Flood-Illuminator leuchtet das Gesicht großflächig mit unsichtbarem Infrarotlicht aus. Dadurch erkennt das System ein Gesicht auch bei völliger Dunkelheit. Der Dot-Projector erzeugt anschließend ein festgelegtes Muster aus mehr als 30.000 Infrarotpunkten. Dafür nutzt er einen Halbleiterlaser und eine diffraktive Optik, die den Strahl aufteilt.

Die Infrarotkamera erfasst das beleuchtete Gesicht und das verformte Punktmuster. Aus dessen Verschiebungen entsteht eine Tiefenkarte. Apples Secure Enclave wandelt Tiefenkarte und Infrarotbild in eine mathematische Darstellung um. Sie vergleicht diese mit den gespeicherten Daten. Zusätzliche Netze prüfen Aufmerksamkeit und wehren Täuschungsversuche mit Fotos oder Masken ab.

Wie Licht durch das OLED gelangt

Ein normales OLED ist für eine Kamera ein Hindernis. Pixel, Leiterbahnen und Metallschichten schlucken einen Teil des Lichts. Das regelmäßige Pixelraster beugt den Rest und erzeugt störende Muster. Bei Infrarotsensoren zählt deshalb nicht nur die gesamte Lichtmenge. Entscheidend ist auch, wie viel Licht ohne Ablenkung den Sensor erreicht.

Apple schafft über der Infrarotkamera gezielt freie Wege. Mikroskopaufnahmen von iFixit zeigen, dass dort jede zweite Pixelreihe fehlt. Zum Rand hin geht das ausgedünnte Raster stufenweise in die normale Dichte über. So fällt die Stelle im Alltag nur als schwacher, dunkler Kreis auf.

Unter der OLED-Schicht sitzt zudem ein Infrarot-Durchlassfilter. Er lässt das benötigte Infrarotlicht passieren und hält sichtbares Licht vom Sensor fern. Die Infrarotkamera muss dabei kein ansehnliches Farbfoto liefern. Sie benötigt ein ausreichend klares Messbild des Punktmusters. Das macht diesen Sensor geeigneter für den Platz unter dem Display als die Selfie-Kamera.

Der Aufbau vermeidet zugleich eine weitere Hürde. Dot-Projector und Flood-Illuminator senden ihr Licht weiterhin durch eine freie Öffnung. Nur das vom Gesicht zurückkehrende Signal muss das OLED passieren. Würden auch die Sender darunter liegen, würde das Display bereits den Hinweg dämpfen. Diese Aufteilung ist daher ein naheliegender Grund für Apples schrittweisen Umbau.

Apple nennt außerdem „zusätzliche Bilddaten“, welche die Leistung von Face ID ab den iPhone-18-Pro-Modellen sichern sollen. Woher diese Daten stammen, erläutert Apple nicht. Die Verarbeitung erfolgt laut Apple in einem abgeschotteten Bereich des Chips, der Secure Exclave.

Was unter dem Display liegt

Unter dem OLED befinden sich die Infrarotkamera, der Infrarotfilter und der Bereich mit verringerter Pixeldichte. In der Dynamic Island bleiben Selfie-Kamera, Dot-Projector und Flood-Illuminator. Daher verschwindet die Insel nicht, sie wird nur kleiner.

Beim für den 23. Oktober angekündigten iPhone Duo verfolgt Apple ein anderes Ziel. Dessen innere FaceTime-Kamera nimmt sichtbares Licht durch das Display auf. Sie dient Videoanrufen, aber nicht der Gesichtserkennung. Das Falt-iPhone nutzt stattdessen Touch ID in der Seitentaste. Eine Kamera unter dem Display ist somit nicht automatisch ein Face-ID-Sensor.

Quellen:
iFixit: iPhone 18 Pro und Pro Max Teardown
Apple Support: About Face ID advanced technology
Apple: Face ID Security Guide
SID/Wiley: Diffraction Issues of Under Display IR Sensor in AMOLED Displays
SID/Wiley: Self-Assembled Cathode Patterning in AMOLEDs
Apple: iPhone Duo

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Sun, 20 Sep 2026 22:52 CESTiOS 27: Die finale Version Zur Sendung... Die finale iOS-27-Version liefert viele kleine Alltagstools statt großer Neuerfindungen. Apple feilt an Transparenzeffekten und Bedienelementen, und Safari bekommt neue Filter in der Tab-Ansicht. Einige versprochene kontextbezogene KI-Funktionen sind im Release nicht enthalten. Gleichzeitig erhöhen lokale KI-Modelle den Bedarf an freiem Speicher und beeinflussen damit Foto- und App-Planungen. Neue Optionen für Home-Kamera-Auswertungen und geteilte Alben bringen Gebühren und eine Belastung des iCloud-Kontingents mit sich. Nach dem Update laufen Indexierungen, die kurzzeitig Leistung und Akku beeinflussen. Wie gut ist die finale Version geworden?

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37933https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37933 image Zur Sendung...

Die finale iOS-27-Version liefert viele kleine Alltagstools statt großer Neuerfindungen. Apple feilt an Transparenzeffekten und Bedienelementen, und Safari bekommt neue Filter in der Tab-Ansicht. Einige versprochene kontextbezogene KI-Funktionen sind im Release nicht enthalten. Gleichzeitig erhöhen lokale KI-Modelle den Bedarf an freiem Speicher und beeinflussen damit Foto- und App-Planungen. Neue Optionen für Home-Kamera-Auswertungen und geteilte Alben bringen Gebühren und eine Belastung des iCloud-Kontingents mit sich. Nach dem Update laufen Indexierungen, die kurzzeitig Leistung und Akku beeinflussen. Wie gut ist die finale Version geworden?

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Sun, 20 Sep 2026 22:16 CESTmacOS 27: Wie gut ist die finale Version? Zur Sendung... Die neue Oberfläche von macOS 27 fokussiert auf bessere Lesbarkeit und konsistentere Bedienelemente mit einem neuen Liquid-Glass-Look. Viele Bedienelemente wirken erneuert und klarer getrennt, sodass aktive und inaktive Apps leichter zu unterscheiden sind. Ergänzend gibt es erste Apple-Intelligence-Features, die Gespräche, Nachrichten und Fotos appübergreifend nutzen können, aber in deutscher Sprache noch eingeschränkt sind. Die Suche über Spotlight erhält große Verbesserungen, braucht aber eine längere Indizierungsphase, um schnell zu sein. Welche dieser Änderungen verändert den Alltag spürbar und welche bleiben vorerst eher kosmetisch?

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Die neue Oberfläche von macOS 27 fokussiert auf bessere Lesbarkeit und konsistentere Bedienelemente mit einem neuen Liquid-Glass-Look. Viele Bedienelemente wirken erneuert und klarer getrennt, sodass aktive und inaktive Apps leichter zu unterscheiden sind. Ergänzend gibt es erste Apple-Intelligence-Features, die Gespräche, Nachrichten und Fotos appübergreifend nutzen können, aber in deutscher Sprache noch eingeschränkt sind. Die Suche über Spotlight erhält große Verbesserungen, braucht aber eine längere Indizierungsphase, um schnell zu sein. Welche dieser Änderungen verändert den Alltag spürbar und welche bleiben vorerst eher kosmetisch?

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Sun, 20 Sep 2026 22:05 CESTiPhone 18 Pro: Bastis Bericht Zur Sendung... Basti schilder uns seine Eindrücke vom neuen iPhone 18 Pro Maxc. Das iPhone 18 Pro fällt durch neue Farben und dezente Designänderungen auf. Das Glas und das Aluminium spielen stark mit dem Licht. Die helle Glacia-Variante wirkt je nach Winkel silbrig oder bläulich. Die Burgundi-Farbe wechselt zwischen Dunkelrot, Bronze und Braun. Es gibt viele Nahaufnahmen, die zeigen, wie sehr Farbe und Finish vom Lichteinfall abhängen. Gleichzeitig hat sich das Kameramodul technisch weiterentwickelt. Die Blendenmechanik arbeitet mit feinen Lamellen und magnetischer Steuerung, was die Bauteile größer erscheinen lässt. Auch Face ID wandert teilweise unter das Display. Wie gut harmonieren Farbe, Kamera und neue Sensorik im Alltagstest?

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Basti schilder uns seine Eindrücke vom neuen iPhone 18 Pro Maxc. Das iPhone 18 Pro fällt durch neue Farben und dezente Designänderungen auf. Das Glas und das Aluminium spielen stark mit dem Licht. Die helle Glacia-Variante wirkt je nach Winkel silbrig oder bläulich. Die Burgundi-Farbe wechselt zwischen Dunkelrot, Bronze und Braun. Es gibt viele Nahaufnahmen, die zeigen, wie sehr Farbe und Finish vom Lichteinfall abhängen. Gleichzeitig hat sich das Kameramodul technisch weiterentwickelt. Die Blendenmechanik arbeitet mit feinen Lamellen und magnetischer Steuerung, was die Bauteile größer erscheinen lässt. Auch Face ID wandert teilweise unter das Display. Wie gut harmonieren Farbe, Kamera und neue Sensorik im Alltagstest?

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Sun, 20 Sep 2026 21:59:48 CESTLive-Sendung vom 20.09.2026• macOS 27 – Wie gut ist die finale Version?
• iOS 27 – Neue Fundstücke, neue Tricks!

Vorthema: Apple Watch Ultra 4

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• iPhone 18 Pro – Viele interessante Details!
• macOS 27 – Wie gut ist die finale Version?
• iOS 27 – Neue Fundstücke, neue Tricks!

Vorthema: Apple Watch Ultra 4

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Sat, 19 Sep 2026 16:59:52 CEST★ Braucht das iPhone noch eine Schutzfolie? Ceramic Shield 2 macht eine Schutzfolie für viele Nutzer entbehrlich. Wer Sand, Metallspäne oder häufige Stürze erwartet, profitiert weiterhin von einer zusätzlichen Schutzschicht.

Was Ceramic Shield 2 leistet

Apple verwendet Ceramic Shield 2 beim iPhone 17, iPhone 17 Pro und iPhone 18 Pro auf der Vorderseite. Beim iPhone 18 Pro ist es keine neue Generation. Die Schutzwirkung entspricht grundsätzlich jener der iPhone-17-Reihe.

Ceramic Shield ist eine Glaskeramik, die Apple gemeinsam mit Corning entwickelt hat. Winzige Keramikkristalle liegen in einer Glasmatrix. Eine chemisch vorgespannte Oberfläche erschwert zudem die Bildung und Ausbreitung kleiner Risse.

Bei Ceramic Shield 2 kommt eine neue Beschichtung hinzu. Apple nennt eine dreimal bessere Kratzfestigkeit gegenüber der vorigen Generation. Unabhängige Ritztests stützen eine deutliche Verbesserung. Sie ersetzen jedoch keinen Alltagstest mit zufälligen Fallwinkeln.

Wichtig ist die Bedeutung der Zahl. Dreimal kratzfester heißt nicht dreimal härter oder dreimal sturzsicherer. Apple veröffentlicht dafür kein ausführliches Prüfverfahren. Auch dieses Deckglas kann verkratzen und brechen.

Wovor es gut schützt

Normale Alltagskontakte sind für Ceramic Shield 2 meist kein großes Problem. Dazu zählen Tischflächen, Reißverschlüsse und viele Metallgegenstände. Schlüssel allein sind daher selten der gefährlichste Gegner.

Problematischer sind harte Mineralteilchen. Quarz steckt in Sand und Straßenschmutz. Ein einzelnes Korn kann zwischen Display und Gegenstand hohen Druck erzeugen. Tiefe Kratzer bleiben deshalb möglich.

Bei Stürzen zählt nicht nur das Material. Höhe, Winkel, Untergrund, Rahmen und vorhandene Vorschäden entscheiden mit. Besonders kritisch sind Treffer auf Kanten oder kleine Steine. Eine gute Hülle mit erhöhtem Rand schützt hier oft mehr als eine Folie allein.

Panzerglas oder Hydrogel

Panzerglas ist eine dünne, gehärtete Glasscheibe mit Klebeschicht. Es fühlt sich ähnlich wie das iPhone-Display an und widersteht Kratzern gut. Bei einem spitzen Schlag verteilt seine hohe Steifigkeit die Last. Das kann das eigentliche Deckglas schützen.

Eine Laborstudie aus dem Jahr 2026 bestätigt diesen Vorteil bei spitzen Treffern. An der Studie waren allerdings auch Mitarbeiter des Herstellers PanzerGlass beteiligt. Bei stumpfen Schlägen schützten Glas und TPU-Folie ähnlich gut. Kein Schutz garantiert ein unversehrtes Display.

„Hydrogel“ ist meist ein Handelsname für eine weiche Kunststofffolie, häufig aus TPU. Sie ist dünn, flexibel und deckt Rundungen sauber ab. Kleine Druckstellen können sich je nach Beschichtung teilweise zurückbilden. Gegen Kratzer und Abschürfungen dient sie als austauschbare Opferschicht.

Dafür ist Kunststoff weicher als Glas. Er bekommt eher Riefen, Dellen oder stumpfe Stellen. Gegen punktuelle Schläge bietet Hydrogel weniger Reserven als Panzerglas.

Beide Lösungen haben Nachteile. Kanten können stören, Kleber kann altern und billige Produkte verschlechtern die Darstellung. Ein gewöhnlicher Schutz nimmt dem iPhone zudem einen Teil der entspiegelnden Wirkung. Wer eine Folie nutzt, sollte auf eine gute Antireflexbeschichtung achten.

Meine Empfehlung

Wer sein iPhone überwiegend im Büro oder zu Hause nutzt, braucht bei Ceramic Shield 2 meist keine Folie. Das gilt besonders mit Hülle und einer sauberen, getrennten Tasche. Das unveränderte Displaygefühl und die bessere Entspiegelung sprechen dann fürs Weglassen.

Panzerglas lohnt sich für Baustelle, Werkstatt, häufige Reisen oder ein hohes Sturzrisiko. Es ist auch sinnvoll, wenn selbst feine Kratzer den späteren Verkaufspreis mindern sollen. Hydrogel passt besser, wenn vor allem Scheuerspuren stören und eine sehr dünne Lösung gefragt ist.

Beim iPhone Duo gilt diese Abwägung nur für das Außendisplay mit Ceramic Shield 2. Innen liegt eine faltbare Polymeroberfläche mit Schutzbeschichtung und Nanotextur. Sie ist konstruktiv anders und empfindlicher gegen punktuellen Druck. Dort würde ich nur Zubehör verwenden, das Apple ausdrücklich für das Innendisplay freigibt. Herkömmliches Panzerglas scheidet aus.

Unterm Strich ist eine Folie kein Pflichtkauf mehr. Sie bleibt eine gezielte Versicherung gegen Risiken, die Ceramic Shield 2 nicht beseitigt.

Quellen:
Apple: iPhone 18 Pro – technische Daten
Apple: iPhone Duo
Apple: Ceramic Shield und Corning
Corning: Strengthening Glass
Schade et al.: Impact testing of screen protectors
MobileReviewsEh: Ceramic Shield 2 scratch test

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37928https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37928 image Ceramic Shield 2 macht eine Schutzfolie für viele Nutzer entbehrlich. Wer Sand, Metallspäne oder häufige Stürze erwartet, profitiert weiterhin von einer zusätzlichen Schutzschicht.

Was Ceramic Shield 2 leistet

Apple verwendet Ceramic Shield 2 beim iPhone 17, iPhone 17 Pro und iPhone 18 Pro auf der Vorderseite. Beim iPhone 18 Pro ist es keine neue Generation. Die Schutzwirkung entspricht grundsätzlich jener der iPhone-17-Reihe.

Ceramic Shield ist eine Glaskeramik, die Apple gemeinsam mit Corning entwickelt hat. Winzige Keramikkristalle liegen in einer Glasmatrix. Eine chemisch vorgespannte Oberfläche erschwert zudem die Bildung und Ausbreitung kleiner Risse.

Bei Ceramic Shield 2 kommt eine neue Beschichtung hinzu. Apple nennt eine dreimal bessere Kratzfestigkeit gegenüber der vorigen Generation. Unabhängige Ritztests stützen eine deutliche Verbesserung. Sie ersetzen jedoch keinen Alltagstest mit zufälligen Fallwinkeln.

Wichtig ist die Bedeutung der Zahl. Dreimal kratzfester heißt nicht dreimal härter oder dreimal sturzsicherer. Apple veröffentlicht dafür kein ausführliches Prüfverfahren. Auch dieses Deckglas kann verkratzen und brechen.

Wovor es gut schützt

Normale Alltagskontakte sind für Ceramic Shield 2 meist kein großes Problem. Dazu zählen Tischflächen, Reißverschlüsse und viele Metallgegenstände. Schlüssel allein sind daher selten der gefährlichste Gegner.

Problematischer sind harte Mineralteilchen. Quarz steckt in Sand und Straßenschmutz. Ein einzelnes Korn kann zwischen Display und Gegenstand hohen Druck erzeugen. Tiefe Kratzer bleiben deshalb möglich.

Bei Stürzen zählt nicht nur das Material. Höhe, Winkel, Untergrund, Rahmen und vorhandene Vorschäden entscheiden mit. Besonders kritisch sind Treffer auf Kanten oder kleine Steine. Eine gute Hülle mit erhöhtem Rand schützt hier oft mehr als eine Folie allein.

Panzerglas oder Hydrogel

Panzerglas ist eine dünne, gehärtete Glasscheibe mit Klebeschicht. Es fühlt sich ähnlich wie das iPhone-Display an und widersteht Kratzern gut. Bei einem spitzen Schlag verteilt seine hohe Steifigkeit die Last. Das kann das eigentliche Deckglas schützen.

Eine Laborstudie aus dem Jahr 2026 bestätigt diesen Vorteil bei spitzen Treffern. An der Studie waren allerdings auch Mitarbeiter des Herstellers PanzerGlass beteiligt. Bei stumpfen Schlägen schützten Glas und TPU-Folie ähnlich gut. Kein Schutz garantiert ein unversehrtes Display.

„Hydrogel“ ist meist ein Handelsname für eine weiche Kunststofffolie, häufig aus TPU. Sie ist dünn, flexibel und deckt Rundungen sauber ab. Kleine Druckstellen können sich je nach Beschichtung teilweise zurückbilden. Gegen Kratzer und Abschürfungen dient sie als austauschbare Opferschicht.

Dafür ist Kunststoff weicher als Glas. Er bekommt eher Riefen, Dellen oder stumpfe Stellen. Gegen punktuelle Schläge bietet Hydrogel weniger Reserven als Panzerglas.

Beide Lösungen haben Nachteile. Kanten können stören, Kleber kann altern und billige Produkte verschlechtern die Darstellung. Ein gewöhnlicher Schutz nimmt dem iPhone zudem einen Teil der entspiegelnden Wirkung. Wer eine Folie nutzt, sollte auf eine gute Antireflexbeschichtung achten.

Meine Empfehlung

Wer sein iPhone überwiegend im Büro oder zu Hause nutzt, braucht bei Ceramic Shield 2 meist keine Folie. Das gilt besonders mit Hülle und einer sauberen, getrennten Tasche. Das unveränderte Displaygefühl und die bessere Entspiegelung sprechen dann fürs Weglassen.

Panzerglas lohnt sich für Baustelle, Werkstatt, häufige Reisen oder ein hohes Sturzrisiko. Es ist auch sinnvoll, wenn selbst feine Kratzer den späteren Verkaufspreis mindern sollen. Hydrogel passt besser, wenn vor allem Scheuerspuren stören und eine sehr dünne Lösung gefragt ist.

Beim iPhone Duo gilt diese Abwägung nur für das Außendisplay mit Ceramic Shield 2. Innen liegt eine faltbare Polymeroberfläche mit Schutzbeschichtung und Nanotextur. Sie ist konstruktiv anders und empfindlicher gegen punktuellen Druck. Dort würde ich nur Zubehör verwenden, das Apple ausdrücklich für das Innendisplay freigibt. Herkömmliches Panzerglas scheidet aus.

Unterm Strich ist eine Folie kein Pflichtkauf mehr. Sie bleibt eine gezielte Versicherung gegen Risiken, die Ceramic Shield 2 nicht beseitigt.

Quellen:
Apple: iPhone 18 Pro – technische Daten
Apple: iPhone Duo
Apple: Ceramic Shield und Corning
Corning: Strengthening Glass
Schade et al.: Impact testing of screen protectors
MobileReviewsEh: Ceramic Shield 2 scratch test

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Fri, 18 Sep 2026 14:56:26 CEST★ Es wird noch teurer: Was die Preiswelle für Apple bedeutet Die Speicherpreise sind binnen eines Jahres stark gestiegen. Manche RAM-Kits kosten inzwischen mehr als fünfmal so viel wie im September 2025. Viele SSDs haben sich mehr als verdoppelt. Der Ausbau von KI-Rechenzentren verknappt das Angebot und erhöht auch Apples Kosten.



Gleiche Kapazität, deutlich höherer Preis: Ein Patriot Viper Venom mit 32 GB DDR5 kostete im September 2025 rund 87 Euro. Ein Jahr später waren es 449 Euro. Samsungs SSD 990 EVO Plus mit zwei Terabyte stieg im selben Zeitraum von 122 auf 280 Euro.



Beide Beispiele stammen aus der monatlichen Preiserhebung von ComputerBase. Die Redaktion verfolgt jeweils zwölf RAM- und SSD-Produkte im deutschen Onlinehandel. Zwischen dem 15. September 2025 und dem 16. September 2026 verteuerte sich RAM dort im Schnitt um 370 Prozent. Bei SSDs waren es 129 Prozent. Angebote von eBay und dem Amazon Marketplace bleiben unberücksichtigt.

Diese Auswahl bildet nicht den gesamten Markt ab. Sie zeigt aber, wie stark sich identische Produkte verteuert haben. Mehr Geld bringt hier weder mehr Speicher noch eine neue Gerätegeneration.

Rechenzentren haben Vorrang

Hinter dem Anstieg steht die wachsende Nachfrage nach Speicher für KI und andere Anwendungen in Rechenzentren. Laut TrendForce verlagern Hersteller ihre DRAM-Kapazitäten zugunsten von Servern und HBM, dem besonders schnellen Speicher für KI-Beschleuniger. Für PCs und Mobilgeräte bleibt dadurch weniger übrig.

Bei NAND-Flash bevorzugen die Hersteller SSDs für Rechenzentren. Diese versprechen höhere Gewinne als Speicher für den Verbrauchermarkt. Selbst eine schwache Nachfrage nach Smartphones und PCs verhindert deshalb weitere Preissteigerungen nicht.

Der Engpass trifft Apple

Auch Apple kann sich dieser Entwicklung nicht entziehen. Im Quartalsbericht zum 27. Juni 2026 nennt Apple ausdrücklich Lieferengpässe und steigende Kosten für NAND und DRAM. Apple erwartet eine Verschärfung und warnt vor Folgen für Umsatz und Gewinnmarge. Selbst höhere Verkaufspreise könnten diese Belastung nicht vollständig ausgleichen.

Wie groß der Kostensprung ausfallen könnte, zeigt eine Schätzung von TrendForce vom 3. September. Beim iPhone 18 Pro mit 256 GB sollen die Speicherkosten im dritten Quartal knapp 400 Prozent über dem Vorjahreswert liegen. Das entspricht annähernd dem Fünffachen.

Die Zahl bezieht sich auf die Speicherkosten, nicht auf sämtliche Bauteile oder den Verkaufspreis des iPhones. TrendForce schlüsselt sie in der Mitteilung nicht nach RAM und NAND auf.

Was bedeutet das für größere Konfigurationen?

Die Ladenpreise einzelner RAM-Kits lassen sich nicht direkt auf Apples Einkauf übertragen. Sie verdeutlichen jedoch den Kostendruck, unter dem die gesamte Branche steht. Apples genaue Einkaufspreise bleiben unbekannt.

Ebenso wenig erklärt die Marktkrise automatisch jeden Aufpreis für zusätzlichen Speicher bei iPhones, iPads und Macs. Einkaufskosten, Speicheraufschläge und Gerätepreise sind verschiedene Größen. Aus einer Verteuerung der Chips lässt sich deshalb kein angemessener Aufpreis für die nächste Speicherstufe berechnen.

Für Käufer rückt damit die passende Ausstattung stärker in den Mittelpunkt. Wer viel Speicher braucht, muss den Gesamtpreis seiner Wunschkonfiguration betrachten. Der beworbene Einstiegspreis sagt darüber wenig aus. Gerade bei großzügiger Ausstattung kann der Abstand erheblich sein.

Entspannung 2027 nur teilweise

Für die kommenden zwölf Monate zeichnet TrendForce ein geteiltes Bild. Beim Arbeitsspeicher erwarten die Analysten weiterhin ein knappes Angebot und steigende Preise. Neue Fabrikkapazitäten dürften erst 2028 erhebliche zusätzliche Mengen liefern.

Bei NAND könnte sich die Lage schon in der zweiten Jahreshälfte 2027 entspannen. Neue Kapazitäten und modernere Fertigung sollen das Angebot erhöhen. Zugleich bleibt die Nachfrage nach Unterhaltungselektronik schwach. Zusätzlicher Speicherbedarf durch KI könnte diese Entlastung allerdings begrenzen.

Für Apple-Käufer bleibt daher eine entscheidende Frage offen: Wann würde günstigerer Speicher auch günstigere Konfigurationen ermöglichen? Sinkende Chippreise allein garantieren weder niedrigere Gerätepreise noch kleinere Speicheraufschläge.

Quellen:
ComputerBase: Eigene Preiserhebung vom 17. September 2026
TrendForce: Kapazitätsverlagerung und Speicherpreise, 31. März 2026
Apple: Form 10-Q zum 27. Juni 2026
TrendForce: Speicherkosten des iPhone 18 Pro, 3. September 2026
TrendForce: Ausblick auf DRAM und NAND 2027, 30. Juli 2026

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37920https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37920 image Die Speicherpreise sind binnen eines Jahres stark gestiegen. Manche RAM-Kits kosten inzwischen mehr als fünfmal so viel wie im September 2025. Viele SSDs haben sich mehr als verdoppelt. Der Ausbau von KI-Rechenzentren verknappt das Angebot und erhöht auch Apples Kosten.



Gleiche Kapazität, deutlich höherer Preis: Ein Patriot Viper Venom mit 32 GB DDR5 kostete im September 2025 rund 87 Euro. Ein Jahr später waren es 449 Euro. Samsungs SSD 990 EVO Plus mit zwei Terabyte stieg im selben Zeitraum von 122 auf 280 Euro.



Beide Beispiele stammen aus der monatlichen Preiserhebung von ComputerBase. Die Redaktion verfolgt jeweils zwölf RAM- und SSD-Produkte im deutschen Onlinehandel. Zwischen dem 15. September 2025 und dem 16. September 2026 verteuerte sich RAM dort im Schnitt um 370 Prozent. Bei SSDs waren es 129 Prozent. Angebote von eBay und dem Amazon Marketplace bleiben unberücksichtigt.

Diese Auswahl bildet nicht den gesamten Markt ab. Sie zeigt aber, wie stark sich identische Produkte verteuert haben. Mehr Geld bringt hier weder mehr Speicher noch eine neue Gerätegeneration.

Rechenzentren haben Vorrang

Hinter dem Anstieg steht die wachsende Nachfrage nach Speicher für KI und andere Anwendungen in Rechenzentren. Laut TrendForce verlagern Hersteller ihre DRAM-Kapazitäten zugunsten von Servern und HBM, dem besonders schnellen Speicher für KI-Beschleuniger. Für PCs und Mobilgeräte bleibt dadurch weniger übrig.

Bei NAND-Flash bevorzugen die Hersteller SSDs für Rechenzentren. Diese versprechen höhere Gewinne als Speicher für den Verbrauchermarkt. Selbst eine schwache Nachfrage nach Smartphones und PCs verhindert deshalb weitere Preissteigerungen nicht.

Der Engpass trifft Apple

Auch Apple kann sich dieser Entwicklung nicht entziehen. Im Quartalsbericht zum 27. Juni 2026 nennt Apple ausdrücklich Lieferengpässe und steigende Kosten für NAND und DRAM. Apple erwartet eine Verschärfung und warnt vor Folgen für Umsatz und Gewinnmarge. Selbst höhere Verkaufspreise könnten diese Belastung nicht vollständig ausgleichen.

Wie groß der Kostensprung ausfallen könnte, zeigt eine Schätzung von TrendForce vom 3. September. Beim iPhone 18 Pro mit 256 GB sollen die Speicherkosten im dritten Quartal knapp 400 Prozent über dem Vorjahreswert liegen. Das entspricht annähernd dem Fünffachen.

Die Zahl bezieht sich auf die Speicherkosten, nicht auf sämtliche Bauteile oder den Verkaufspreis des iPhones. TrendForce schlüsselt sie in der Mitteilung nicht nach RAM und NAND auf.

Was bedeutet das für größere Konfigurationen?

Die Ladenpreise einzelner RAM-Kits lassen sich nicht direkt auf Apples Einkauf übertragen. Sie verdeutlichen jedoch den Kostendruck, unter dem die gesamte Branche steht. Apples genaue Einkaufspreise bleiben unbekannt.

Ebenso wenig erklärt die Marktkrise automatisch jeden Aufpreis für zusätzlichen Speicher bei iPhones, iPads und Macs. Einkaufskosten, Speicheraufschläge und Gerätepreise sind verschiedene Größen. Aus einer Verteuerung der Chips lässt sich deshalb kein angemessener Aufpreis für die nächste Speicherstufe berechnen.

Für Käufer rückt damit die passende Ausstattung stärker in den Mittelpunkt. Wer viel Speicher braucht, muss den Gesamtpreis seiner Wunschkonfiguration betrachten. Der beworbene Einstiegspreis sagt darüber wenig aus. Gerade bei großzügiger Ausstattung kann der Abstand erheblich sein.

Entspannung 2027 nur teilweise

Für die kommenden zwölf Monate zeichnet TrendForce ein geteiltes Bild. Beim Arbeitsspeicher erwarten die Analysten weiterhin ein knappes Angebot und steigende Preise. Neue Fabrikkapazitäten dürften erst 2028 erhebliche zusätzliche Mengen liefern.

Bei NAND könnte sich die Lage schon in der zweiten Jahreshälfte 2027 entspannen. Neue Kapazitäten und modernere Fertigung sollen das Angebot erhöhen. Zugleich bleibt die Nachfrage nach Unterhaltungselektronik schwach. Zusätzlicher Speicherbedarf durch KI könnte diese Entlastung allerdings begrenzen.

Für Apple-Käufer bleibt daher eine entscheidende Frage offen: Wann würde günstigerer Speicher auch günstigere Konfigurationen ermöglichen? Sinkende Chippreise allein garantieren weder niedrigere Gerätepreise noch kleinere Speicheraufschläge.

Quellen:
ComputerBase: Eigene Preiserhebung vom 17. September 2026
TrendForce: Kapazitätsverlagerung und Speicherpreise, 31. März 2026
Apple: Form 10-Q zum 27. Juni 2026
TrendForce: Speicherkosten des iPhone 18 Pro, 3. September 2026
TrendForce: Ausblick auf DRAM und NAND 2027, 30. Juli 2026

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Tue, 15 Sep 2026 09:36:20 CEST★ Apple Intelligence: Was in Deutschland wirklich ankommt Apple hat die nächste Generation von Apple Intelligence veröffentlicht. Doch wer sein iPhone oder seinen Mac auf Deutsch nutzt, bekommt ein anderes Paket als die Werbung für Siri AI vermuten lässt. Einige Funktionen fehlen wegen regionaler Einschränkungen, andere unterstützen unsere Sprache noch nicht. Trotzdem bleibt eine Reihe nützlicher Neuerungen. Entscheidend ist, welche davon im eigenen Alltag helfen.

Siri bleibt die größte Lücke

Siri AI startet als Beta, also als noch nicht fertige Version, zunächst auf Englisch. Im Oktober sollen Französisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch folgen. Deutsch steht nicht auf dieser Liste. In der EU fehlen Siri AI und davon abhängige Funktionen außerdem zunächst auf iPhone, iPad und Apple Watch. Auf unterstützten Macs und der Vision Pro ist Siri AI hingegen auf Englisch zugänglich. Eine bloße Sprachumstellung am iPhone reicht deshalb nicht.

Hinter der EU-Verzögerung steht ein Streit über den Digital Markets Act und den Zugang konkurrierender Assistenten zu Systemfunktionen und Nutzerdaten. Apple sieht den Datenschutz gefährdet. Die EU-Kommission widerspricht: Das Gesetz verbiete keine neuen Produkte; Apple entscheide selbst über den Start. Die Verzögerung allein der EU anzulasten, wäre daher zu einfach. Ebenso wenig ist belegt, dass Deutsch allein wegen des Beta-Status fehlt. Sprachunterstützung und EU-Zugang sind zwei getrennte Fragen.

Fotos-App bekommt die sichtbarsten Verbesserungen

Für deutsche Anwender lohnt sich vor allem ein Blick in Fotos. Mit „Räumliche Neuausrichtung“ lässt sich die Perspektive einer Aufnahme nachträglich verändern. „Erweitern“ ergänzt fehlende Bildbereiche, etwa wenn ein anderer Ausschnitt gewünscht ist. Das verbesserte „Bereinigen“ soll störende Objekte überzeugender entfernen. Die KI erzeugt dabei Bildinhalte hinzu. Das Ergebnis ist also eine bearbeitete Darstellung des Moments.

Auch Image Playground wird vielseitiger. Die App erzeugt nun fotorealistische Bilder und erlaubt Änderungen per Beschreibung oder durch das Markieren einzelner Objekte. Dazu kommen passende Formate für Hintergrundbilder und Kontaktposter. Genmojis sollen ebenfalls besser aussehen und sich durch beschriebene Änderungswünsche anpassen lassen.

Kleine Helfer im Alltag

Safari kann offene Tabs automatisch nach Themen ordnen. Mit „Mitteilung an mich“ überwacht der Browser Webseiten und meldet beispielsweise sinkende Preise oder wieder lieferbare Produkte. Eigene Erweiterungen lassen sich durch eine Beschreibung erstellen. Wer regelmäßig dieselben Seiten kontrolliert, könnte sich damit einige Klicks sparen.

Ähnlich arbeitet „Beschreibe einen Kurzbefehl“: Man erklärt den gewünschten Ablauf, und die App stellt die nötigen Schritte zusammen. Auch Änderungen lassen sich beschreiben. Im Kalender können Nutzer Termine mit einfachen Worten anlegen oder bearbeiten. Solche kleinen Hilfen sind weniger spektakulär als ein neuer Sprachassistent, können aber täglich Zeit sparen.

Die Home-App fasst zusammengehörige Meldungen zusammen. Bei Kameras kommen Beschreibungen von Aufnahmen und eine Suche nach Ereignissen hinzu. Dafür sind passende Geräte, eine Steuerzentrale und für die Videofunktionen ein geeigneter iCloud+-Tarif nötig. VoiceOver und Lupe erhalten ausführlichere Beschreibungen; der Reader für Bedienungshilfen kann Texte zusammenfassen und übersetzen. Hinzu kommt verbessertes automatisches Korrekturlesen.

Die Fußnoten entscheiden

Andere Neuerungen helfen bei deutscher Sprache vorerst wenig: Vorschläge in Mail, Anrufkontext und intelligente Datei- und Ordnernamen starten auf Englisch. Workout Buddy unterstützt Englisch und Spanisch. Die neue KI-Sprachsteuerung ist auf vier englischsprachige Länder begrenzt.

Auch die verbesserte Diktierfunktion kennzeichnet Apple auf seiner Produktseite als englischsprachig. Sie verlangt außerdem neuere Hardware. Vorschläge für Unterhaltungen in Nachrichten folgen erst mit einem späteren Update.

Grundsätzlich benötigen die Neuerungen die Betriebssystemversionen 27 und kompatible Hardware: beim iPhone mindestens ein 15 Pro beziehungsweise ein Modell der 16er-Reihe oder neuer. Auf Macs werden unter anderem Modelle ab M1 unterstützt. Für manche KI-Funktionen gelten tägliche Nutzungslimits; erweiterten Zugang will Apple künftig gegen Bezahlung anbieten.

Für deutsche Nutzer ist das ein Update mit deutlichen Lücken, aber auch mit praktischem Nutzen. Fotos, Safari und Kurzbefehle bieten gute Ansatzpunkte. Die große Hoffnung auf eine deutschsprachige Siri, die persönliche Zusammenhänge versteht und Aufgaben übernimmt, bleibt dagegen offen. Apple sollte deshalb klarer zeigen, was heute auf welchem Gerät und in welcher Sprache funktioniert.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37898https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37898 image Apple hat die nächste Generation von Apple Intelligence veröffentlicht. Doch wer sein iPhone oder seinen Mac auf Deutsch nutzt, bekommt ein anderes Paket als die Werbung für Siri AI vermuten lässt. Einige Funktionen fehlen wegen regionaler Einschränkungen, andere unterstützen unsere Sprache noch nicht. Trotzdem bleibt eine Reihe nützlicher Neuerungen. Entscheidend ist, welche davon im eigenen Alltag helfen.

Siri bleibt die größte Lücke

Siri AI startet als Beta, also als noch nicht fertige Version, zunächst auf Englisch. Im Oktober sollen Französisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch folgen. Deutsch steht nicht auf dieser Liste. In der EU fehlen Siri AI und davon abhängige Funktionen außerdem zunächst auf iPhone, iPad und Apple Watch. Auf unterstützten Macs und der Vision Pro ist Siri AI hingegen auf Englisch zugänglich. Eine bloße Sprachumstellung am iPhone reicht deshalb nicht.

Hinter der EU-Verzögerung steht ein Streit über den Digital Markets Act und den Zugang konkurrierender Assistenten zu Systemfunktionen und Nutzerdaten. Apple sieht den Datenschutz gefährdet. Die EU-Kommission widerspricht: Das Gesetz verbiete keine neuen Produkte; Apple entscheide selbst über den Start. Die Verzögerung allein der EU anzulasten, wäre daher zu einfach. Ebenso wenig ist belegt, dass Deutsch allein wegen des Beta-Status fehlt. Sprachunterstützung und EU-Zugang sind zwei getrennte Fragen.

Fotos-App bekommt die sichtbarsten Verbesserungen

Für deutsche Anwender lohnt sich vor allem ein Blick in Fotos. Mit „Räumliche Neuausrichtung“ lässt sich die Perspektive einer Aufnahme nachträglich verändern. „Erweitern“ ergänzt fehlende Bildbereiche, etwa wenn ein anderer Ausschnitt gewünscht ist. Das verbesserte „Bereinigen“ soll störende Objekte überzeugender entfernen. Die KI erzeugt dabei Bildinhalte hinzu. Das Ergebnis ist also eine bearbeitete Darstellung des Moments.

Auch Image Playground wird vielseitiger. Die App erzeugt nun fotorealistische Bilder und erlaubt Änderungen per Beschreibung oder durch das Markieren einzelner Objekte. Dazu kommen passende Formate für Hintergrundbilder und Kontaktposter. Genmojis sollen ebenfalls besser aussehen und sich durch beschriebene Änderungswünsche anpassen lassen.

Kleine Helfer im Alltag

Safari kann offene Tabs automatisch nach Themen ordnen. Mit „Mitteilung an mich“ überwacht der Browser Webseiten und meldet beispielsweise sinkende Preise oder wieder lieferbare Produkte. Eigene Erweiterungen lassen sich durch eine Beschreibung erstellen. Wer regelmäßig dieselben Seiten kontrolliert, könnte sich damit einige Klicks sparen.

Ähnlich arbeitet „Beschreibe einen Kurzbefehl“: Man erklärt den gewünschten Ablauf, und die App stellt die nötigen Schritte zusammen. Auch Änderungen lassen sich beschreiben. Im Kalender können Nutzer Termine mit einfachen Worten anlegen oder bearbeiten. Solche kleinen Hilfen sind weniger spektakulär als ein neuer Sprachassistent, können aber täglich Zeit sparen.

Die Home-App fasst zusammengehörige Meldungen zusammen. Bei Kameras kommen Beschreibungen von Aufnahmen und eine Suche nach Ereignissen hinzu. Dafür sind passende Geräte, eine Steuerzentrale und für die Videofunktionen ein geeigneter iCloud+-Tarif nötig. VoiceOver und Lupe erhalten ausführlichere Beschreibungen; der Reader für Bedienungshilfen kann Texte zusammenfassen und übersetzen. Hinzu kommt verbessertes automatisches Korrekturlesen.

Die Fußnoten entscheiden

Andere Neuerungen helfen bei deutscher Sprache vorerst wenig: Vorschläge in Mail, Anrufkontext und intelligente Datei- und Ordnernamen starten auf Englisch. Workout Buddy unterstützt Englisch und Spanisch. Die neue KI-Sprachsteuerung ist auf vier englischsprachige Länder begrenzt.

Auch die verbesserte Diktierfunktion kennzeichnet Apple auf seiner Produktseite als englischsprachig. Sie verlangt außerdem neuere Hardware. Vorschläge für Unterhaltungen in Nachrichten folgen erst mit einem späteren Update.

Grundsätzlich benötigen die Neuerungen die Betriebssystemversionen 27 und kompatible Hardware: beim iPhone mindestens ein 15 Pro beziehungsweise ein Modell der 16er-Reihe oder neuer. Auf Macs werden unter anderem Modelle ab M1 unterstützt. Für manche KI-Funktionen gelten tägliche Nutzungslimits; erweiterten Zugang will Apple künftig gegen Bezahlung anbieten.

Für deutsche Nutzer ist das ein Update mit deutlichen Lücken, aber auch mit praktischem Nutzen. Fotos, Safari und Kurzbefehle bieten gute Ansatzpunkte. Die große Hoffnung auf eine deutschsprachige Siri, die persönliche Zusammenhänge versteht und Aufgaben übernimmt, bleibt dagegen offen. Apple sollte deshalb klarer zeigen, was heute auf welchem Gerät und in welcher Sprache funktioniert.

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Mon, 14 Sep 2026 23:26 CESTiPhone Duo - Keynote-Stammtisch Zur Sendung... In den paar Tagen nach der Keynote haben wir viele interessante Details gesammelt, die wir in der Sendung erklären und besprechen. Ein paar Highlights: Die Bildschirmkonstruktion besteht aus mehreren ultradünnen Schichten mit einer Nanotextur, die Reflexionen reduziert und die Falte kaschieren soll. Beide Displays unterstützen ProMotion, Always-On und eine Spitzenhelligkeit von bis zu 3.000 Nits. Das Innendisplay trägt eine entspiegelte Oberfläche, die unter bestimmtem Licht die Falte nur dezent sichtbar lässt. Die Innenkamera sitzt unter dem Display und liefert Video in maximal 1080p/60 fps, während die Außenseite bis zu 4K/60 fps schafft. Im Inneren stabilisiert eine Titanplatte das Panel, während ultradünne Glasschichten und ein spezieller Klebstoff die Beanspruchung beim Falten reduzieren. Das sind tolle Details, und in der Sendung haben wir noch mehr.

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In den paar Tagen nach der Keynote haben wir viele interessante Details gesammelt, die wir in der Sendung erklären und besprechen. Ein paar Highlights: Die Bildschirmkonstruktion besteht aus mehreren ultradünnen Schichten mit einer Nanotextur, die Reflexionen reduziert und die Falte kaschieren soll. Beide Displays unterstützen ProMotion, Always-On und eine Spitzenhelligkeit von bis zu 3.000 Nits. Das Innendisplay trägt eine entspiegelte Oberfläche, die unter bestimmtem Licht die Falte nur dezent sichtbar lässt. Die Innenkamera sitzt unter dem Display und liefert Video in maximal 1080p/60 fps, während die Außenseite bis zu 4K/60 fps schafft. Im Inneren stabilisiert eine Titanplatte das Panel, während ultradünne Glasschichten und ein spezieller Klebstoff die Beanspruchung beim Falten reduzieren. Das sind tolle Details, und in der Sendung haben wir noch mehr.

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Mon, 14 Sep 2026 23:26 CESTApple Watch Series 12 und Ultra 4 - Keynote-Stammtisch Zur Sendung... Die neue Apple Watch setzt auf einen deutlich stärkeren S11-Chip und bringt KI-gestützte Audiofunktionen. Apple benennt das Bauteil jetzt als Chip und betont CPU, Grafikleistung und eine Neural Engine, die mehr Rechenpower für smarte Aufgaben liefert. Ein zusätzlicher Always-on-Prozessor kümmert sich explizit um Audiointelligenz. Die Uhr erkennt Klingeln, Alarme und Babyweinen und bietet eine Rückspulfunktion für kurze Gesprächsabschnitte (derzeit noch nicht in der EU). Viele Funktionen arbeiten mit automatischer Spracherkennung, starten jedoch gestaffelt und sind sprachlich eingeschränkt. Wir prüfen, welche Voraussetzungen Nutzer brauchen und wie sich die neuen Möglichkeiten im Alltag auswirken. Wie praktisch und verlässlich ist die Audio Intelligence im täglichen Gebrauch? Will man sowas überhaupt?

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Die neue Apple Watch setzt auf einen deutlich stärkeren S11-Chip und bringt KI-gestützte Audiofunktionen. Apple benennt das Bauteil jetzt als Chip und betont CPU, Grafikleistung und eine Neural Engine, die mehr Rechenpower für smarte Aufgaben liefert. Ein zusätzlicher Always-on-Prozessor kümmert sich explizit um Audiointelligenz. Die Uhr erkennt Klingeln, Alarme und Babyweinen und bietet eine Rückspulfunktion für kurze Gesprächsabschnitte (derzeit noch nicht in der EU). Viele Funktionen arbeiten mit automatischer Spracherkennung, starten jedoch gestaffelt und sind sprachlich eingeschränkt. Wir prüfen, welche Voraussetzungen Nutzer brauchen und wie sich die neuen Möglichkeiten im Alltag auswirken. Wie praktisch und verlässlich ist die Audio Intelligence im täglichen Gebrauch? Will man sowas überhaupt?

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Mon, 14 Sep 2026 22:57 CESTiPhone Pro 18 - Keynote-Stammtisch Zur Sendung... Nach der Keynote ist Zeit für Details und Diskussionen! Das iPhone 18 Pro und das 18 Pro Max setzen vor allem auf deutliche Leistungsverbesserungen. Der neue A20 Pro liefert spürbar mehr Rechenleistung und deutlich stärkere Grafikpower. Apple nutzt kleinere Strukturbreiten und ein neues Chip-Packaging für bessere Performance. Die Neural-Engine ist erweitert, sodass KI-Aufgaben deutlich schneller laufen können. Das große Highlight ist diesmal vermutlich die neue Kamera mit variabler Blende. Was bringt das? Wir schauen uns ein paar Bilder und Garfiken an, die zeigen, wie die Linse konstruiert wurde. Reichen die Verbesserungen aus, um den hohen Preis zu rechtfertigen? Oder ist es diesmal nur ein kleines Upgrade mit einem zu hohen Preis?

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Nach der Keynote ist Zeit für Details und Diskussionen! Das iPhone 18 Pro und das 18 Pro Max setzen vor allem auf deutliche Leistungsverbesserungen. Der neue A20 Pro liefert spürbar mehr Rechenleistung und deutlich stärkere Grafikpower. Apple nutzt kleinere Strukturbreiten und ein neues Chip-Packaging für bessere Performance. Die Neural-Engine ist erweitert, sodass KI-Aufgaben deutlich schneller laufen können. Das große Highlight ist diesmal vermutlich die neue Kamera mit variabler Blende. Was bringt das? Wir schauen uns ein paar Bilder und Garfiken an, die zeigen, wie die Linse konstruiert wurde. Reichen die Verbesserungen aus, um den hohen Preis zu rechtfertigen? Oder ist es diesmal nur ein kleines Upgrade mit einem zu hohen Preis?

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Mon, 14 Sep 2026 22:36:16 CESTLive-Sendung vom 14.09.2026• iPhone 18 Pro – Keynote-Stammtisch
• Apple Watch Series 12 und Ultra 4 – Keynote-Stammtisch

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• iPhone Duo – Keynote-Stammtisch
• iPhone 18 Pro – Keynote-Stammtisch
• Apple Watch Series 12 und Ultra 4 – Keynote-Stammtisch

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Sat, 12 Sep 2026 11:57:46 CEST★ Warum ist das iPhone Duo so teuer? Apples erstes faltbares iPhone kostet mindestens 2.299 Euro, mit 512 GB Speicher sind es 2.549 Euro. Lässt sich das mit aufwendiger Technik erklären? Der Vergleich mit dem iPad mini eröffnet eine andere Perspektive auf den Preis.

Vergleich mit dem iPhone 18 Pro

Wer verstehen will, warum das iPhone Duo so teuer ist, beginnt wahrscheinlich beim iPhone 18 Pro. Dazu kommen ein faltbares Innendisplay, ein zweiter Bildschirm und ein aufwendiges Scharnier. Dass diese Zutaten den Preis nach oben treiben, leuchtet ein.

Bei gleicher Speicherausstattung liegt das Duo stolze 850 Euro über dem iPhone 18 Pro.

Um das Rätsel noch rätselhafter zu machen, sollte man auch bedenken, dass das iPhone Duo manche Dinge nicht bietet, die bei den iPhone Pro zum Standard gehören: Es besitzt beispielsweise kein separates Teleobjektiv, keine Face ID und keinen LiDAR-Scanner.

Vergleich mit dem iPad mini

Man kann die Rechnung allerdings auch andersherum aufmachen: Ein iPad mini bietet bereits einen Bildschirm in ungefähr derselben Größenordnung. Mit 256 GB Speicher kostet es als WLAN-Modell 809 Euro, mit Mobilfunk 979 Euro. Gegenüber dem iPad mini mit Mobilfunk beträgt der Abstand enorme 1.320 Euro. Das gilt sowohl für 256 als auch für 512 GB.

Die Frage ist nun: Was müsste man verändern, damit aus dem iPad mini ein faltbares Telefon wird? Und würde dieser Umbau wirklich einen Verkaufspreis von 2.299 Euro erklären?

Technisch müsste man am iPad mini erheblich mehr verändern, als es in der Mitte faltbar zu machen. Sein 8,3-Zoll-LCD würde durch ein faltbares 7,6-Zoll-OLED ersetzt, ergänzt um ein äußeres 5,4-Zoll-OLED. Beide Duo-Displays unterstützen adaptive Bildwiederholraten bis 120 Hz. Außerdem steht dem A17 Pro des iPad mini ein neuer A20 Pro gegenüber.

Ist es das Display?

Laut einem Bericht unter Berufung auf den Leaker »Instant Digital« soll Apple rund 250 US-Dollar pro faltbarem Displaypanel an Samsung Display zahlen. Bestätigt ist diese Zahl nicht. Falls sie stimmt, wäre das Display zweifellos eine kostspielige Komponente.

Auch Ausschuss und Nacharbeit könnten deshalb eine Rolle spielen. Dazu kommen Entwicklungskosten, Werkzeuge und Prüfverfahren, die sich bei kleinen Stückzahlen auf weniger verkaufte Geräte verteilen.

Es ist möglich (aber rein spekulativ), dass das Display nicht direkt verbaut werden kann. Apple spricht von zehn Schichten, die über das Display gelegt werden, um die gewünschte Stabilität zu erreichen. Liefert Samsung das gleich mit oder muss Apple das OLED-Panel erst auf diese Weise fit machen für das Duo?

Ist es die Mechanik?

Apple beschreibt ein Scharnier mit mehr als 100 Komponenten. Es ist nicht allein diese hohe Zahl, sondern die Tatsache, dass es bewegliche Teile sind. Ein normales iPhone kann fast völlig automatisiert bestückt werden. Ein Roboter platziert die winzigen Bausteine auf der Platine. Es ist einfach, die Platine als Ganzes in das Gehäuse zu schrauben. Mechanische Teile hingegen, die auch noch mit Federn ausgestattet sind, könnten deutlich aufwändiger sein.

Dabei sollte man auch bedenken, wie dünn die zwei Hälften des iPhone Duo sind. Wenn man dünn bauen möchte, muss man präzise bauen. Präzise ist ein anderes Wort für teuer.

Man muss sich nur das iPhone Air anschauen: Es ist ebenfalls sehr dünn, benötigt aber keine mechanischen Bauteile.

Ist es der Profit?

Vermutlich ist die Fertigung noch nicht so optimiert wie bei den anderen iPhones. Hinzu kommt, dass die bisherigen iPhones sehr profitabel sind. Warum sollte Apple eine neue Modellreihe auf den Markt bringen, die die Kunden umsteigen lässt von einem hochprofitablen Modell zu einem weniger profitablen Modell? Das wäre töricht. Vielleicht konkurriert das iPhone Duo, obwohl es noch nicht so effizient produziert werden kann, mit den etablierten Modellen, in denen fast zwei Jahrzehnte an Optimierungen stecken.

Apple kennt seine Kunden. Es werden anfangs sowieso jene zur Kreditkarte greifen, die sich für die Ingenieurskunst begeistern, und die deswegen nicht mit spitzem Bleistift nachrechnen. Man gönnt sich ja sonst nichts. Man kann die Preise später immer noch senken.

Zwei in einem?

Apple selbst liefert eine bemerkenswerte Preisbegründung. Marketingchef Greg Joswiak sagte laut einem Interviewbericht, das Gerät heiße aus gutem Grund iPhone Duo: Es sei wie zwei Produkte in einem.

Allerdings würde man bei solchen Kombi-Geräten einen Preisvorteil erwarten. Den gibt es aber nicht. Ein iPhone 18 Pro und ein iPad mini mit WLAN, jeweils mit 256 GB Speicher, kosten zusammen 2.258 Euro. Das Duo liegt 41 Euro darüber. Das Duo ist also noch teurer als die separaten Geräte.

Es stimmt zwar: Dafür passt es in die Hosentasche. Aber wenn man nichts spart gegenüber zwei separaten Geräten, geht auch etwas von der Cleverness der Idee verloren. Man benötigt bei einem Kombi-Gerät nämlich nur einen Prozessor, ein Gehäuse, einen RAM-Chip, eine SSD, ein Mainboard, ein Kamera-Modul und so weiter. Da müsste man doch etwas sparen können gegenüber zwei separaten Geräten?

Eins kommt zum anderen

Vermutlich gibt es nicht die eine Ursache, die den hohen Preis erklärt. Zählt man jedoch alle Argumente zusammen, kommt man durchaus in die Nähe. Teures Display, viele Einzelteile, filigrane Mechanik, knifflige Fertigung, hohe Einkaufspreise für RAM und SSD, dazu die enormen Gehälter von John Ternus und Tim Cook — da läppert sich was zusammen.

In der Debatte ist ein Argument immer wieder zu hören. Es wird nicht danach gefragt, ob der Preis gerechtfertigt ist, sondern vielmehr, ob man generell bereit ist, für ein Smartphone so viel Geld zu bezahlen, egal welche Funktionen es bietet. Es gibt anscheinend viele Kunden, die überhaupt nicht darüber nachdenken.

Dann findet man aber auch Kunden, die viel unterwegs sind und den ganzen Tag das iPhone als kleinen Mini-Computer benutzen. Für manche dieser Kunden ist das Duo vielleicht ein »No-Brainer«: gesehen, gekauft.

Aber vielleicht hängt der Erfolg des iPhone am Ende gar nicht davon ab, ob die Hardware den Preis rechtfertigt.

Sondern die Software.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37869https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37869 image Apples erstes faltbares iPhone kostet mindestens 2.299 Euro, mit 512 GB Speicher sind es 2.549 Euro. Lässt sich das mit aufwendiger Technik erklären? Der Vergleich mit dem iPad mini eröffnet eine andere Perspektive auf den Preis.

Vergleich mit dem iPhone 18 Pro

Wer verstehen will, warum das iPhone Duo so teuer ist, beginnt wahrscheinlich beim iPhone 18 Pro. Dazu kommen ein faltbares Innendisplay, ein zweiter Bildschirm und ein aufwendiges Scharnier. Dass diese Zutaten den Preis nach oben treiben, leuchtet ein.

Bei gleicher Speicherausstattung liegt das Duo stolze 850 Euro über dem iPhone 18 Pro.

Um das Rätsel noch rätselhafter zu machen, sollte man auch bedenken, dass das iPhone Duo manche Dinge nicht bietet, die bei den iPhone Pro zum Standard gehören: Es besitzt beispielsweise kein separates Teleobjektiv, keine Face ID und keinen LiDAR-Scanner.

Vergleich mit dem iPad mini

Man kann die Rechnung allerdings auch andersherum aufmachen: Ein iPad mini bietet bereits einen Bildschirm in ungefähr derselben Größenordnung. Mit 256 GB Speicher kostet es als WLAN-Modell 809 Euro, mit Mobilfunk 979 Euro. Gegenüber dem iPad mini mit Mobilfunk beträgt der Abstand enorme 1.320 Euro. Das gilt sowohl für 256 als auch für 512 GB.

Die Frage ist nun: Was müsste man verändern, damit aus dem iPad mini ein faltbares Telefon wird? Und würde dieser Umbau wirklich einen Verkaufspreis von 2.299 Euro erklären?

Technisch müsste man am iPad mini erheblich mehr verändern, als es in der Mitte faltbar zu machen. Sein 8,3-Zoll-LCD würde durch ein faltbares 7,6-Zoll-OLED ersetzt, ergänzt um ein äußeres 5,4-Zoll-OLED. Beide Duo-Displays unterstützen adaptive Bildwiederholraten bis 120 Hz. Außerdem steht dem A17 Pro des iPad mini ein neuer A20 Pro gegenüber.

Ist es das Display?

Laut einem Bericht unter Berufung auf den Leaker »Instant Digital« soll Apple rund 250 US-Dollar pro faltbarem Displaypanel an Samsung Display zahlen. Bestätigt ist diese Zahl nicht. Falls sie stimmt, wäre das Display zweifellos eine kostspielige Komponente.

Auch Ausschuss und Nacharbeit könnten deshalb eine Rolle spielen. Dazu kommen Entwicklungskosten, Werkzeuge und Prüfverfahren, die sich bei kleinen Stückzahlen auf weniger verkaufte Geräte verteilen.

Es ist möglich (aber rein spekulativ), dass das Display nicht direkt verbaut werden kann. Apple spricht von zehn Schichten, die über das Display gelegt werden, um die gewünschte Stabilität zu erreichen. Liefert Samsung das gleich mit oder muss Apple das OLED-Panel erst auf diese Weise fit machen für das Duo?

Ist es die Mechanik?

Apple beschreibt ein Scharnier mit mehr als 100 Komponenten. Es ist nicht allein diese hohe Zahl, sondern die Tatsache, dass es bewegliche Teile sind. Ein normales iPhone kann fast völlig automatisiert bestückt werden. Ein Roboter platziert die winzigen Bausteine auf der Platine. Es ist einfach, die Platine als Ganzes in das Gehäuse zu schrauben. Mechanische Teile hingegen, die auch noch mit Federn ausgestattet sind, könnten deutlich aufwändiger sein.

Dabei sollte man auch bedenken, wie dünn die zwei Hälften des iPhone Duo sind. Wenn man dünn bauen möchte, muss man präzise bauen. Präzise ist ein anderes Wort für teuer.

Man muss sich nur das iPhone Air anschauen: Es ist ebenfalls sehr dünn, benötigt aber keine mechanischen Bauteile.

Ist es der Profit?

Vermutlich ist die Fertigung noch nicht so optimiert wie bei den anderen iPhones. Hinzu kommt, dass die bisherigen iPhones sehr profitabel sind. Warum sollte Apple eine neue Modellreihe auf den Markt bringen, die die Kunden umsteigen lässt von einem hochprofitablen Modell zu einem weniger profitablen Modell? Das wäre töricht. Vielleicht konkurriert das iPhone Duo, obwohl es noch nicht so effizient produziert werden kann, mit den etablierten Modellen, in denen fast zwei Jahrzehnte an Optimierungen stecken.

Apple kennt seine Kunden. Es werden anfangs sowieso jene zur Kreditkarte greifen, die sich für die Ingenieurskunst begeistern, und die deswegen nicht mit spitzem Bleistift nachrechnen. Man gönnt sich ja sonst nichts. Man kann die Preise später immer noch senken.

Zwei in einem?

Apple selbst liefert eine bemerkenswerte Preisbegründung. Marketingchef Greg Joswiak sagte laut einem Interviewbericht, das Gerät heiße aus gutem Grund iPhone Duo: Es sei wie zwei Produkte in einem.

Allerdings würde man bei solchen Kombi-Geräten einen Preisvorteil erwarten. Den gibt es aber nicht. Ein iPhone 18 Pro und ein iPad mini mit WLAN, jeweils mit 256 GB Speicher, kosten zusammen 2.258 Euro. Das Duo liegt 41 Euro darüber. Das Duo ist also noch teurer als die separaten Geräte.

Es stimmt zwar: Dafür passt es in die Hosentasche. Aber wenn man nichts spart gegenüber zwei separaten Geräten, geht auch etwas von der Cleverness der Idee verloren. Man benötigt bei einem Kombi-Gerät nämlich nur einen Prozessor, ein Gehäuse, einen RAM-Chip, eine SSD, ein Mainboard, ein Kamera-Modul und so weiter. Da müsste man doch etwas sparen können gegenüber zwei separaten Geräten?

Eins kommt zum anderen

Vermutlich gibt es nicht die eine Ursache, die den hohen Preis erklärt. Zählt man jedoch alle Argumente zusammen, kommt man durchaus in die Nähe. Teures Display, viele Einzelteile, filigrane Mechanik, knifflige Fertigung, hohe Einkaufspreise für RAM und SSD, dazu die enormen Gehälter von John Ternus und Tim Cook — da läppert sich was zusammen.

In der Debatte ist ein Argument immer wieder zu hören. Es wird nicht danach gefragt, ob der Preis gerechtfertigt ist, sondern vielmehr, ob man generell bereit ist, für ein Smartphone so viel Geld zu bezahlen, egal welche Funktionen es bietet. Es gibt anscheinend viele Kunden, die überhaupt nicht darüber nachdenken.

Dann findet man aber auch Kunden, die viel unterwegs sind und den ganzen Tag das iPhone als kleinen Mini-Computer benutzen. Für manche dieser Kunden ist das Duo vielleicht ein »No-Brainer«: gesehen, gekauft.

Aber vielleicht hängt der Erfolg des iPhone am Ende gar nicht davon ab, ob die Hardware den Preis rechtfertigt.

Sondern die Software.

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Fri, 11 Sep 2026 12:27:02 CEST★ iPhone Duo: Die spannendste Kamera-Neuerung ist das zweite Display Bei einer neuen iPhone-Kamera schaue ich zuerst auf die Objektive. Wie weit komme ich ans Motiv heran? Was passt aufs Bild? Beim iPhone Duo interessiert mich diesmal aber besonders, was auf der anderen Seite passiert. Der äußere Bildschirm lässt die Menschen vor der Kamera mitreden. Für Familienfotos und gemeinsame Erinnerungen könnte es sich als ziemlich praktisch erweisen.

Die zwei Hauptkameras

Die Grundlage bilden zwei Kameras auf der Rückseite. Die 48-Megapixel-Hauptkamera heißt bei Apple „Fusion Main“ und hat eine feste Blende von ƒ/1,6. Dazu kommt eine Ultraweitwinkelkamera mit ebenfalls 48 Megapixeln und ƒ/2,2. Sie nimmt einen größeren Ausschnitt auf und unterstützt Makrofotos, also Aufnahmen aus nächster Nähe. Damit lassen sich sowohl eine Landschaft als auch die feinen Strukturen einer Blüte festhalten.



Ein eigenes Teleobjektiv fehlt. Die Hauptkamera bietet allerdings eine zweifache Vergrößerung, die Apple als „optische Qualität“ bezeichnet. Das sollte man beim Vergleich mit den Pro-Modellen im Kopf behalten: Eine zusätzliche Telekamera steckt dahinter nicht. Wer oft weit entfernte Motive fotografiert, wird deshalb genau hinschauen müssen. Für mich bleibt das eine spürbare Grenze dieses Kamerasystems.

Im Alltag fotografieren die rückseitigen Kameras standardmäßig mit 24 Megapixeln. Die Hauptkamera schafft auch bis zu 48 Megapixel und löst laut Apple ohne Auslöseverzögerung aus. Eine bewegliche Sensorlagerung gleicht Verwacklungen optisch aus. Bei den fotografischen Stilen kommen Regler für Textur und Körnung hinzu. Wer seinen Bildern einen eigenen Look geben möchte, bekommt damit mehr Spielraum.

Spezielle Funktionen des iPhone Duo

Richtig neugierig macht mich Duo Preview. Die fotografierte Person sieht das Livebild auf dem äußeren Display. Sie kann ihre Haltung ändern, den Bildausschnitt prüfen oder sagen, dass die Kamera etwas höher gehört. Ich mag die Idee, dass ein Foto so gemeinsam entsteht. Auch Selfies mit den höher auflösenden Rückkameras sind möglich, während der Außenbildschirm bei der Ausrichtung hilft.



Kid Cue geht spielerischer vor: Auf dem äußeren Display laufen Peanuts-Animationen, die Kinder zur Kamera schauen lassen sollen. Ob das beim eigenen Nachwuchs länger als drei Bilder funktioniert, wird sich zeigen. Den Ansatz finde ich sympathisch. Ein kurzer neugieriger Blick kann für ein schönes Foto schließlich schon reichen.



Noch hilfreicher könnte Smart Take sein. Das halb aufgeklappte Duo lässt sich auf einer Fläche aufstellen. Auf dem Gerät laufende KI erkennt laut Apple, wenn Menschen posieren, und nimmt automatisch Fotos auf. Ich denke dabei sofort an Gruppenbilder, bei denen sonst jemand fehlt oder nach dem Start des Selbstauslösers hektisch ins Bild rennt. Wie zuverlässig die Automatik den passenden Moment trifft, muss ein Praxistest zeigen.

Die Selfie-Kamera

Für Selfies und Videoanrufe gibt es außen außerdem eine Center-Stage-Kamera mit 12 Megapixeln. Sie kann den Ausschnitt erweitern, wenn weitere Personen dazukommen, und Querformat-Aufnahmen ermöglichen, ohne dass man das iPhone dreht. Unter dem inneren Display sitzt eine separate FaceTime-Kamera. Sie liefert Videos mit bis zu 1080p und 60 Bildern pro Sekunde. Apple beschreibt sie als verborgen, wenn sie nicht gebraucht wird. Wie auffällig der Kamerabereich während der Nutzung aussieht, bleibt anhand der vorliegenden Informationen offen.

Duo FaceTime nutzt beide Seiten besonders schön: Eine Person, die bei mir sitzt, kann über das äußere Display samt Kamera am Gespräch teilnehmen. Niemand muss sich neben mich vor denselben Bildschirm quetschen. Dual Capture erlaubt zudem, in FaceTime gleichzeitig das Bild der vorderen und hinteren Kamera zu teilen.



Video

Auch beim Filmen hat das Duo einiges zu bieten. Die Hauptkamera nimmt Dolby-Vision-Videos in 4K mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde auf, etwa für Zeitlupen. Kinoeffekte lassen sich nachträglich bei Aufnahmen mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde anwenden. Dazu kommen 4K-Zeitraffer in Dolby Vision HDR und ein überarbeitetes Audio Mix, das Stimmen verbessern und Musik isolieren kann.

Fazit

Mein erster Eindruck auf Basis der Ankündigung: Der Reiz dieser Kameras liegt für mich im gemeinsamen Fotografieren. Sich selbst sehen, zusammen posieren, entspannt am Videoanruf teilnehmen – dafür haben die zwei Bildschirme einen klaren Nutzen. Wenn das im Alltag so einfach funktioniert wie beschrieben, dürfte genau das vielen Menschen besonders viel Freude machen.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37863https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37863 image Bei einer neuen iPhone-Kamera schaue ich zuerst auf die Objektive. Wie weit komme ich ans Motiv heran? Was passt aufs Bild? Beim iPhone Duo interessiert mich diesmal aber besonders, was auf der anderen Seite passiert. Der äußere Bildschirm lässt die Menschen vor der Kamera mitreden. Für Familienfotos und gemeinsame Erinnerungen könnte es sich als ziemlich praktisch erweisen.

Die zwei Hauptkameras

Die Grundlage bilden zwei Kameras auf der Rückseite. Die 48-Megapixel-Hauptkamera heißt bei Apple „Fusion Main“ und hat eine feste Blende von ƒ/1,6. Dazu kommt eine Ultraweitwinkelkamera mit ebenfalls 48 Megapixeln und ƒ/2,2. Sie nimmt einen größeren Ausschnitt auf und unterstützt Makrofotos, also Aufnahmen aus nächster Nähe. Damit lassen sich sowohl eine Landschaft als auch die feinen Strukturen einer Blüte festhalten.



Ein eigenes Teleobjektiv fehlt. Die Hauptkamera bietet allerdings eine zweifache Vergrößerung, die Apple als „optische Qualität“ bezeichnet. Das sollte man beim Vergleich mit den Pro-Modellen im Kopf behalten: Eine zusätzliche Telekamera steckt dahinter nicht. Wer oft weit entfernte Motive fotografiert, wird deshalb genau hinschauen müssen. Für mich bleibt das eine spürbare Grenze dieses Kamerasystems.

Im Alltag fotografieren die rückseitigen Kameras standardmäßig mit 24 Megapixeln. Die Hauptkamera schafft auch bis zu 48 Megapixel und löst laut Apple ohne Auslöseverzögerung aus. Eine bewegliche Sensorlagerung gleicht Verwacklungen optisch aus. Bei den fotografischen Stilen kommen Regler für Textur und Körnung hinzu. Wer seinen Bildern einen eigenen Look geben möchte, bekommt damit mehr Spielraum.

Spezielle Funktionen des iPhone Duo

Richtig neugierig macht mich Duo Preview. Die fotografierte Person sieht das Livebild auf dem äußeren Display. Sie kann ihre Haltung ändern, den Bildausschnitt prüfen oder sagen, dass die Kamera etwas höher gehört. Ich mag die Idee, dass ein Foto so gemeinsam entsteht. Auch Selfies mit den höher auflösenden Rückkameras sind möglich, während der Außenbildschirm bei der Ausrichtung hilft.



Kid Cue geht spielerischer vor: Auf dem äußeren Display laufen Peanuts-Animationen, die Kinder zur Kamera schauen lassen sollen. Ob das beim eigenen Nachwuchs länger als drei Bilder funktioniert, wird sich zeigen. Den Ansatz finde ich sympathisch. Ein kurzer neugieriger Blick kann für ein schönes Foto schließlich schon reichen.



Noch hilfreicher könnte Smart Take sein. Das halb aufgeklappte Duo lässt sich auf einer Fläche aufstellen. Auf dem Gerät laufende KI erkennt laut Apple, wenn Menschen posieren, und nimmt automatisch Fotos auf. Ich denke dabei sofort an Gruppenbilder, bei denen sonst jemand fehlt oder nach dem Start des Selbstauslösers hektisch ins Bild rennt. Wie zuverlässig die Automatik den passenden Moment trifft, muss ein Praxistest zeigen.

Die Selfie-Kamera

Für Selfies und Videoanrufe gibt es außen außerdem eine Center-Stage-Kamera mit 12 Megapixeln. Sie kann den Ausschnitt erweitern, wenn weitere Personen dazukommen, und Querformat-Aufnahmen ermöglichen, ohne dass man das iPhone dreht. Unter dem inneren Display sitzt eine separate FaceTime-Kamera. Sie liefert Videos mit bis zu 1080p und 60 Bildern pro Sekunde. Apple beschreibt sie als verborgen, wenn sie nicht gebraucht wird. Wie auffällig der Kamerabereich während der Nutzung aussieht, bleibt anhand der vorliegenden Informationen offen.

Duo FaceTime nutzt beide Seiten besonders schön: Eine Person, die bei mir sitzt, kann über das äußere Display samt Kamera am Gespräch teilnehmen. Niemand muss sich neben mich vor denselben Bildschirm quetschen. Dual Capture erlaubt zudem, in FaceTime gleichzeitig das Bild der vorderen und hinteren Kamera zu teilen.



Video

Auch beim Filmen hat das Duo einiges zu bieten. Die Hauptkamera nimmt Dolby-Vision-Videos in 4K mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde auf, etwa für Zeitlupen. Kinoeffekte lassen sich nachträglich bei Aufnahmen mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde anwenden. Dazu kommen 4K-Zeitraffer in Dolby Vision HDR und ein überarbeitetes Audio Mix, das Stimmen verbessern und Musik isolieren kann.

Fazit

Mein erster Eindruck auf Basis der Ankündigung: Der Reiz dieser Kameras liegt für mich im gemeinsamen Fotografieren. Sich selbst sehen, zusammen posieren, entspannt am Videoanruf teilnehmen – dafür haben die zwei Bildschirme einen klaren Nutzen. Wenn das im Alltag so einfach funktioniert wie beschrieben, dürfte genau das vielen Menschen besonders viel Freude machen.

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Fri, 11 Sep 2026 10:30:26 CEST★ Soll eine Smartwatch ständig mithören? Eine Brille mit Video-Aufnahme wird aus bekannten Gründen kontrovers diskutiert. Man möchte wissen: Wird man gerade aufgenommen oder nicht? Immerhin können erfahrene Anwender sehen, ob jemand eine solche Brille auf der Nase hat. Aber ein Mikrofon kann man überall verstecken. Die Heimlichkeit, die damit theoretisch möglich ist, erreicht nochmal eine höhere Stufe. Andererseits: Ein Smartphone in der Hosentasche kann ebenfalls Gespräche aufzeichnen, ist ebenso kaum zu entdecken, und überdies allseits akzeptiert.

Wie auch immer man dazu stehen mag: Mindestens sind die neuen Aufnahmefunktionen der Apple Watch 12 und der Ultra 4 zusammen mit Siri AI eine gute Gelegenheit, darüber nachzudenken. Und Nachdenken hat noch niemandem geschadet.

Vorab: In der EU ist ist diese neue Siri-Funktion ohnehin erstmal nicht geplant, solange Apple sich nicht mit der EU einigt. Das kann aber jederzeit geschehen. Nach meiner Ansicht zeigen die neuen Funktionen, warum Apple darauf besteht, dass man bestimmte Daten nicht einfach für Drittanbieter freigeben kann. Die EU hat einen Punkt, wenn sie entgegnet, dass man trotzdem den Markt erhalten muss. Aber man kann nicht einfach alle Schranken aufheben. Warum nicht? Weil die aufgezeichneten Gespräche nicht nur die Person betreffen, die sich eine Drittanbieter-KI installiert hat.

Gute Technik braucht Rücksicht

Genau deshalb verdienen Apples Funktionen Live Rewind und Siri Recap eine kritische Debatte. Live Rewind soll die letzten 15 Sekunden eines Gesprächs als Text anzeigen können. Siri Recap soll aus dem Gehörten Zusammenfassungen erstellen. Das klingt praktisch: Eine verpasste Information lässt sich nachlesen, eine Gedächtnisstütze entsteht nebenbei.

Doch Bequemlichkeit allein rechtfertigt nicht jeden Eingriff. Entscheidend ist auch, ob die Menschen, deren Worte dabei erfasst werden, davon wissen und mitentscheiden können. Menschen müssen miteinander reden können, ohne ständig darüber nachzudenken, was die Uhr am Handgelenk ihres Gegenübers gerade mithört.

Was machen diese Funktionen?

Live Rewind zeigt auf der Apple Watch einen Textausschnitt an, der das in den letzten 15 Sekunden Gesagte zusammenfasst, wenn man die Digital Crown zweimal drückt. So kann man Gesprochenes nachlesen, falls man etwas verpasst oder nicht verstanden hat. Den Text kann man per Tap in der Siri-App sichern.



Siri Recap erfasst im Hintergrund automatisch Notizen zu den Gesprächen im Laufe des Tages und generiert mit Apple Intelligence allgemeine Zusammenfassungen, die man anzeigen und durchsuchen kann. Oder man fragt Siri, was jemand damals gesagt hatte. Allerdings: Die Zusammenfassungen werden nach 7 Tagen automatisch gelöscht. Aber: Man kann sie vorher speichern, genau wie jeden anderen Text. Auch in der Siri App.



Apple nimmt den Schutz der Daten ernst

Die technischen Schutzmaßnahmen von Apple verdienen Anerkennung. Wir haben sie in einem Artikel zusammengefasst. Hier die kurze Fassung: Nach Apples Beschreibung müssen beide Funktionen ausdrücklich aktiviert werden. Die Verarbeitung der Audiosignale erfolgt auf der Apple Watch und auf dem iPhone in einem besonders geschützten Bereich. Das erfasste Audio soll danach sofort verworfen werden. Eine dauerhaft gespeicherte Tonaufnahme entsteht nicht.

Wo Cloud-Verarbeitung nötig ist, setzt Apple auf Private Cloud Compute. Dieses System soll persönliche Daten auch vor dem Zugriff durch Apple schützen. Zum Konzept gehört außerdem, dass unabhängige Sicherheitsforscher die Schutzmaßnahmen überprüfen können. Das ist mehr wert als die bloße Aufforderung, einem Unternehmen zu vertrauen.

Auch die weitere Nutzung ist begrenzt: Die Synchronisierung über iCloud ist laut Apple Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Zusammenfassungen und kurze Textausschnitte werden automatisch gelöscht, sofern Nutzer sie nicht gezielt aufbewahren oder weiterverwenden.

Das sind sinnvolle Vorkehrungen. Sie sollen verhindern, dass aus beiläufigen Gesprächen frei zugängliche Datensammlungen werden. Es wäre unfair, diesen Aufwand einfach abzutun.

Verschlüsselung ersetzt keine Zustimmung

Trotzdem beantwortet Apple damit vor allem eine technische Frage: Wie bleiben erfasste Informationen geschützt? Die soziale Frage bleibt offen: Dürfen sie überhaupt erfasst werden?

Für Betroffene macht es einen Unterschied, ob jemand zuhört oder ein Gerät aus ihren Worten abrufbare Texte und Zusammenfassungen erzeugt. Der Hinweis, es werde keine Tonaufnahme gespeichert, löst dieses Unbehagen nicht auf. Gesagtes kann festgehalten werden, auch wenn die ursprüngliche Audiodatei nicht erhalten bleibt.

Hier liegt die Schwäche des freiwilligen Aktivierens: Freiwillig ist die Nutzung nur für die Person, der die Apple Watch gehört. Wer mit ihr spricht oder daneben steht, hat keinen eigenen Ausschalter. Apple ist das bewusst, deswegen weist Apple darauf hin, dass auch die Privatsphäre der Personen in der Umgebung gewahrt werden soll. Apple nennt folgende Maßnahmen:

  • Keine Sprecherzuweisung. Die Audio Intelligence-Features können keine Sprecher identifizieren oder zuordnen. Siri Recap kann Namen enthalten, die im Gespräch erwähnt werden, ordnet die Sprecher aber nicht direkt zu (z. B. „John sagte …“ oder Bezeichnung als „Sprecher A“ vs. „Sprecher B“). Ganz ähnlich kann Live Rewind das Gesagte zwar wortgetreu transkribieren, aber ohne Zitate bestimmten Sprechern zuzuordnen.
  • Akustische und visuelle Signale für Live Rewind. Bei Aktivierung des Features gibt der Apple Watch-Lautsprecher einen akustischen Signalton wieder, auch wenn die Apple Watch stummgeschaltet ist oder Kopfhörer angeschlossen sind. Eine Vollbild-Animation und ein Mikrofonsymbol erscheinen auf dem Display, und eine deutlich erkennbare Doppeldruckgeste ist erforderlich, um Live Rewind zu aktivieren. Dies weist Personen in der Nähe darauf hin, dass das Feature aktiviert wurde.
  • Ausgelassene Inhalte. Bestimmte Inhalte werden in Siri Recaps ausgelassen, darunter potenziell schädliche Inhalte wie Formulierungen, die Selbstverletzung oder Hassrede fördern, sowie sensible Informationen wie Finanzdaten, behördliche Kennungen, Authentifizierungsdaten und bestimmte persönliche Kennungen.

Das bedeutet: Die Watch zeigt zumindest bei Live Rewind (nicht für Live Recap!) dauerhaft an, dass sie gerade aufzeichnet.

Ist das sicher?

Der entscheide Punkt ist für mich: Das System versteht die Inhalte. Apple schreibt, sensible Daten würden nicht aufgezeichnet. Aber dazu muss das System erstmal verstehen, was sensible Inhalte sind. Es erkennt, wenn jemand seine Kreditkartennummer und die PIN diktiert; oder wenn jemand sein Passwort nennt.

Es geht mir nicht darum, ob das wirklich jemand tun würde. Sondern es geht mir darum, dass ein kleines Gerät am Handgelenk, verbunden mit einem Smartphone und notfalls mit der Cloud, solche Inhalte tatsächlich versteht. Ob es diese Daten schützt oder missbraucht, ist die Entscheidung des Programmierers. Diese Technologie ist ebenso nützlich wie gefährlich.

Die Gefährlichkeit besteht nicht darin, dass etwas aufgezeichnet und später abgespielt wird. Die Gefährlichkeit besteht darin, dass eine KI die Inhalte versteht und auswertet. Apple mag das alles richtig machen — aber wer weiß, was andere Leute so am Handgelenk haben.

Reicht ein Piepston?

Live Rewind soll beim Abrufen einen Ton abspielen und einen deutlichen Hinweis auf dem Display zeigen. Das schafft zumindest Aufmerksamkeit. Aber es setzt voraus, dass alle Anwesenden das Geräusch bemerken, die Anzeige sehen und deren Bedeutung verstehen. Im Alltag ist das kaum selbstverständlich.

Bei Siri Recap ist das Problem noch deutlicher: Laut Apple gibt es für Umstehende keinen erkennbaren Hinweis darauf, dass die Funktion gerade aktiv ist.

Ebenso wenig genügt das automatische Aussortieren bestimmter sensibler Inhalte. Finanzdaten oder Zugangsdaten zu erkennen, mag helfen. Aber ein harmlos wirkender Satz kann im jeweiligen Zusammenhang sehr sensibel sein, beispielsweise in menschlichen Beziehungen und ihren Dramen.

Was folgt nun daraus?

Apples Technik verfolgt erstmal eine nützliche Absicht. Technik, die Gespräche verständlicher macht, ist unbestreitbar nützlich. Es wäre aber verkürzt, wenn man es als reine Hörhilfe betrachten würde. Eine Hörhilfe funktioniert auch ohne KI.

Wir werden in naher Zukunft Geräte haben, deren ganzer Zweck darin besteht, nonstop zuzuhören und ein Transkript zu erstellen. Aber wenn man nicht nur Selbstgespräche führt, ist eine solche Technologie in den meisten Szenarien übergriffig.

Nach meiner Ansicht sollte der Gesetzgeber (und meinetwegen die EU) hier vermitteln. Einfach deswegen, weil hier die Interessen von verschiedenen Parteien abgewogen werden müssen. Es sind eben nicht nur die Nutzer dieser Geräte, die davon betroffen sind. Sondern alle.

Mein Vorschlag an die EU wäre, den Markt für solche Funktionen nicht besonders frei zu gestalten, sondern besonders kontrolliert. Man muss ein Restaurant betreten sicher sein können, nach welchen Regeln hier gespielt wird, und zwar ohne jeden einzelnen Gast fragen zu müssen.

Ich finde außerdem, dass Apples Ingenieure sich in diesen nötigen Prozess einbringen sollten.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37861https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37861 image Eine Brille mit Video-Aufnahme wird aus bekannten Gründen kontrovers diskutiert. Man möchte wissen: Wird man gerade aufgenommen oder nicht? Immerhin können erfahrene Anwender sehen, ob jemand eine solche Brille auf der Nase hat. Aber ein Mikrofon kann man überall verstecken. Die Heimlichkeit, die damit theoretisch möglich ist, erreicht nochmal eine höhere Stufe. Andererseits: Ein Smartphone in der Hosentasche kann ebenfalls Gespräche aufzeichnen, ist ebenso kaum zu entdecken, und überdies allseits akzeptiert.

Wie auch immer man dazu stehen mag: Mindestens sind die neuen Aufnahmefunktionen der Apple Watch 12 und der Ultra 4 zusammen mit Siri AI eine gute Gelegenheit, darüber nachzudenken. Und Nachdenken hat noch niemandem geschadet.

Vorab: In der EU ist ist diese neue Siri-Funktion ohnehin erstmal nicht geplant, solange Apple sich nicht mit der EU einigt. Das kann aber jederzeit geschehen. Nach meiner Ansicht zeigen die neuen Funktionen, warum Apple darauf besteht, dass man bestimmte Daten nicht einfach für Drittanbieter freigeben kann. Die EU hat einen Punkt, wenn sie entgegnet, dass man trotzdem den Markt erhalten muss. Aber man kann nicht einfach alle Schranken aufheben. Warum nicht? Weil die aufgezeichneten Gespräche nicht nur die Person betreffen, die sich eine Drittanbieter-KI installiert hat.

Gute Technik braucht Rücksicht

Genau deshalb verdienen Apples Funktionen Live Rewind und Siri Recap eine kritische Debatte. Live Rewind soll die letzten 15 Sekunden eines Gesprächs als Text anzeigen können. Siri Recap soll aus dem Gehörten Zusammenfassungen erstellen. Das klingt praktisch: Eine verpasste Information lässt sich nachlesen, eine Gedächtnisstütze entsteht nebenbei.

Doch Bequemlichkeit allein rechtfertigt nicht jeden Eingriff. Entscheidend ist auch, ob die Menschen, deren Worte dabei erfasst werden, davon wissen und mitentscheiden können. Menschen müssen miteinander reden können, ohne ständig darüber nachzudenken, was die Uhr am Handgelenk ihres Gegenübers gerade mithört.

Was machen diese Funktionen?

Live Rewind zeigt auf der Apple Watch einen Textausschnitt an, der das in den letzten 15 Sekunden Gesagte zusammenfasst, wenn man die Digital Crown zweimal drückt. So kann man Gesprochenes nachlesen, falls man etwas verpasst oder nicht verstanden hat. Den Text kann man per Tap in der Siri-App sichern.



Siri Recap erfasst im Hintergrund automatisch Notizen zu den Gesprächen im Laufe des Tages und generiert mit Apple Intelligence allgemeine Zusammenfassungen, die man anzeigen und durchsuchen kann. Oder man fragt Siri, was jemand damals gesagt hatte. Allerdings: Die Zusammenfassungen werden nach 7 Tagen automatisch gelöscht. Aber: Man kann sie vorher speichern, genau wie jeden anderen Text. Auch in der Siri App.



Apple nimmt den Schutz der Daten ernst

Die technischen Schutzmaßnahmen von Apple verdienen Anerkennung. Wir haben sie in einem Artikel zusammengefasst. Hier die kurze Fassung: Nach Apples Beschreibung müssen beide Funktionen ausdrücklich aktiviert werden. Die Verarbeitung der Audiosignale erfolgt auf der Apple Watch und auf dem iPhone in einem besonders geschützten Bereich. Das erfasste Audio soll danach sofort verworfen werden. Eine dauerhaft gespeicherte Tonaufnahme entsteht nicht.

Wo Cloud-Verarbeitung nötig ist, setzt Apple auf Private Cloud Compute. Dieses System soll persönliche Daten auch vor dem Zugriff durch Apple schützen. Zum Konzept gehört außerdem, dass unabhängige Sicherheitsforscher die Schutzmaßnahmen überprüfen können. Das ist mehr wert als die bloße Aufforderung, einem Unternehmen zu vertrauen.

Auch die weitere Nutzung ist begrenzt: Die Synchronisierung über iCloud ist laut Apple Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Zusammenfassungen und kurze Textausschnitte werden automatisch gelöscht, sofern Nutzer sie nicht gezielt aufbewahren oder weiterverwenden.

Das sind sinnvolle Vorkehrungen. Sie sollen verhindern, dass aus beiläufigen Gesprächen frei zugängliche Datensammlungen werden. Es wäre unfair, diesen Aufwand einfach abzutun.

Verschlüsselung ersetzt keine Zustimmung

Trotzdem beantwortet Apple damit vor allem eine technische Frage: Wie bleiben erfasste Informationen geschützt? Die soziale Frage bleibt offen: Dürfen sie überhaupt erfasst werden?

Für Betroffene macht es einen Unterschied, ob jemand zuhört oder ein Gerät aus ihren Worten abrufbare Texte und Zusammenfassungen erzeugt. Der Hinweis, es werde keine Tonaufnahme gespeichert, löst dieses Unbehagen nicht auf. Gesagtes kann festgehalten werden, auch wenn die ursprüngliche Audiodatei nicht erhalten bleibt.

Hier liegt die Schwäche des freiwilligen Aktivierens: Freiwillig ist die Nutzung nur für die Person, der die Apple Watch gehört. Wer mit ihr spricht oder daneben steht, hat keinen eigenen Ausschalter. Apple ist das bewusst, deswegen weist Apple darauf hin, dass auch die Privatsphäre der Personen in der Umgebung gewahrt werden soll. Apple nennt folgende Maßnahmen:

  • Keine Sprecherzuweisung. Die Audio Intelligence-Features können keine Sprecher identifizieren oder zuordnen. Siri Recap kann Namen enthalten, die im Gespräch erwähnt werden, ordnet die Sprecher aber nicht direkt zu (z. B. „John sagte …“ oder Bezeichnung als „Sprecher A“ vs. „Sprecher B“). Ganz ähnlich kann Live Rewind das Gesagte zwar wortgetreu transkribieren, aber ohne Zitate bestimmten Sprechern zuzuordnen.
  • Akustische und visuelle Signale für Live Rewind. Bei Aktivierung des Features gibt der Apple Watch-Lautsprecher einen akustischen Signalton wieder, auch wenn die Apple Watch stummgeschaltet ist oder Kopfhörer angeschlossen sind. Eine Vollbild-Animation und ein Mikrofonsymbol erscheinen auf dem Display, und eine deutlich erkennbare Doppeldruckgeste ist erforderlich, um Live Rewind zu aktivieren. Dies weist Personen in der Nähe darauf hin, dass das Feature aktiviert wurde.
  • Ausgelassene Inhalte. Bestimmte Inhalte werden in Siri Recaps ausgelassen, darunter potenziell schädliche Inhalte wie Formulierungen, die Selbstverletzung oder Hassrede fördern, sowie sensible Informationen wie Finanzdaten, behördliche Kennungen, Authentifizierungsdaten und bestimmte persönliche Kennungen.

Das bedeutet: Die Watch zeigt zumindest bei Live Rewind (nicht für Live Recap!) dauerhaft an, dass sie gerade aufzeichnet.

Ist das sicher?

Der entscheide Punkt ist für mich: Das System versteht die Inhalte. Apple schreibt, sensible Daten würden nicht aufgezeichnet. Aber dazu muss das System erstmal verstehen, was sensible Inhalte sind. Es erkennt, wenn jemand seine Kreditkartennummer und die PIN diktiert; oder wenn jemand sein Passwort nennt.

Es geht mir nicht darum, ob das wirklich jemand tun würde. Sondern es geht mir darum, dass ein kleines Gerät am Handgelenk, verbunden mit einem Smartphone und notfalls mit der Cloud, solche Inhalte tatsächlich versteht. Ob es diese Daten schützt oder missbraucht, ist die Entscheidung des Programmierers. Diese Technologie ist ebenso nützlich wie gefährlich.

Die Gefährlichkeit besteht nicht darin, dass etwas aufgezeichnet und später abgespielt wird. Die Gefährlichkeit besteht darin, dass eine KI die Inhalte versteht und auswertet. Apple mag das alles richtig machen — aber wer weiß, was andere Leute so am Handgelenk haben.

Reicht ein Piepston?

Live Rewind soll beim Abrufen einen Ton abspielen und einen deutlichen Hinweis auf dem Display zeigen. Das schafft zumindest Aufmerksamkeit. Aber es setzt voraus, dass alle Anwesenden das Geräusch bemerken, die Anzeige sehen und deren Bedeutung verstehen. Im Alltag ist das kaum selbstverständlich.

Bei Siri Recap ist das Problem noch deutlicher: Laut Apple gibt es für Umstehende keinen erkennbaren Hinweis darauf, dass die Funktion gerade aktiv ist.

Ebenso wenig genügt das automatische Aussortieren bestimmter sensibler Inhalte. Finanzdaten oder Zugangsdaten zu erkennen, mag helfen. Aber ein harmlos wirkender Satz kann im jeweiligen Zusammenhang sehr sensibel sein, beispielsweise in menschlichen Beziehungen und ihren Dramen.

Was folgt nun daraus?

Apples Technik verfolgt erstmal eine nützliche Absicht. Technik, die Gespräche verständlicher macht, ist unbestreitbar nützlich. Es wäre aber verkürzt, wenn man es als reine Hörhilfe betrachten würde. Eine Hörhilfe funktioniert auch ohne KI.

Wir werden in naher Zukunft Geräte haben, deren ganzer Zweck darin besteht, nonstop zuzuhören und ein Transkript zu erstellen. Aber wenn man nicht nur Selbstgespräche führt, ist eine solche Technologie in den meisten Szenarien übergriffig.

Nach meiner Ansicht sollte der Gesetzgeber (und meinetwegen die EU) hier vermitteln. Einfach deswegen, weil hier die Interessen von verschiedenen Parteien abgewogen werden müssen. Es sind eben nicht nur die Nutzer dieser Geräte, die davon betroffen sind. Sondern alle.

Mein Vorschlag an die EU wäre, den Markt für solche Funktionen nicht besonders frei zu gestalten, sondern besonders kontrolliert. Man muss ein Restaurant betreten sicher sein können, nach welchen Regeln hier gespielt wird, und zwar ohne jeden einzelnen Gast fragen zu müssen.

Ich finde außerdem, dass Apples Ingenieure sich in diesen nötigen Prozess einbringen sollten.

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Thu, 10 Sep 2026 12:41:01 CEST★ Das geht ja gut los Tim Cook betritt den Apple Park, und zunächst sieht alles nach seinem großen Auftritt aus. Dann macht er klar: Heute geht es um jemand anderen. Die Bühne gehört John Ternus, seinem Nachfolger als Apple-Chef. Ich fand diesen Einstieg sympathisch, jedenfalls besser als irgendeine sterbenslangweilige Rede auf einer Aktionärsversammlung mit einer offiziellen Übergabe, viel Pathos, gegenseitigem Lobpreis und am Ende vermutlich noch das Singen der Nationalhymne. Da war die Übergabe von Apple schon unterhaltsamer.



Das Video selbst wirkte dann etwas künstlich. John Ternus stand anfangs in einem menschenleeren Gang des gigantischen Apple-Hauptquartiers, in dem es vor Menschen nur so wimmeln müsste. Stattdessen: kühle, sachliche Leere. Man merkt: Die ganze Szene ist künstlich. Aber so macht man das eben, so steht es im Handbuch. Später sah man dann angebliche Mitarbeiter an den Tischen sitzen, immer nur ein paar, immer beschäftigt mit Kleinigkeiten, immer gut frisiert, immer zufrieden mit sich selbst und der Welt. Apple leugnet jede Anstrengung, jedes Ringen und Haareraufen, obwohl es doch genau diese Mühen sind, die wir an Apple bewundern.



Trotzdem mag ich die Einblicke in das Apple-Gebäude sehr und finde sie auch nach der x-ten Wiederholung immer noch spannender als all die irren Locations, die sich Apple als Drehorte ausgesucht hatte.

Das iPhone bleibt der Mittelpunkt

Ternus stellte gleich zu Beginn klar, wo er die Zukunft sieht: beim iPhone als persönlicher Schaltzentrale. Natürlich verteidigt da jemand sein wichtigstes Geschäft. Trotzdem überzeugt mich der Gedanke. Neu war die Idee des »Persönlichen intelligenten Hubs«, weil es mich an die Strategie des »Digital Hub« erinnert, die sehr lange maßgeblich war. Das war die große Idee, die alles verband. Es gut, erneut eine solche Idee zu haben.



Dass Apple dann die glorreiche Erkenntnis offenbarte, dieses Hub sei (ob man es glaubt oder nicht!) das iPhone, war aufgrund seiner Vorhersehbarkeit ein bisschen peinlich. Aber wahr. — Oder ist es das nicht? Für mich ist es vermutlich eher der Mac, aber das iPhone als buchstäblich dauernder Begleiter ist nicht von der Hand zu weisen. Höchstens lässt es sich mal beim Sport von der Apple Watch vertreten, aber das sind schon Ausnahmen. Es ist keine neue Erkenntnis, aber immer wieder verblüffend, was Apple mit der Smartphone-Revolution gelungen ist.

Ich kann mir gut vorstellen, dass KI unseren Umgang mit dem iPhone verändert. Dass sie das Smartphone überflüssig macht, sehe ich bisher nicht. Gerade weil die Anwender dem iPhone vertrauen, ist es in einer ganz anderen Position als andere Geräte, die sich dieses Vertrauen erst noch erarbeiten müssen. Beispielsweise Geräte von Meta oder OpenAI.

Apple Intelligence und Siri AI

Die neue Siri wirkt in der Vorstellung wie ein Assistent, der Fragen beantworten und Aufgaben erledigen kann – auch mit Informationen, die auf dem eigenen Gerät liegen. Die gezeigten Szenen wirkten real (beim Einkaufen, am Bahnhof), auch wenn ich mich frage, ob sie meinen Bedarf tatsächlich treffen. Aber in den Demos war deutlich zu sehen, dass komplexe Fragen ohne Friktion erledigt wurden. Daten auf dem Gerät, lokale Intelligenz, und Server-Wissen kombiniert. Durchaus eindrucksvoll.



Gut finde ich Apples Einsatz für KI, die direkt auf dem iPhone arbeitet. Nicht jede Anfrage sollte einen Umweg über einen Server brauchen. Die neuen Chips schaffen dafür mehr Spielraum. Dennoch ist mir aufgefallen, wie oft Apple darauf hingewiesen hat, dass es ohne Server nicht funktioniert. Diese zweistufige Intelligenz ist eine gute Idee.

Eine Apple Watch, die mithört

Bei den neuen Funktionen der Apple Watch bin ich hin- und hergerissen. »Live Rewind« zeigt an, was jemand in den vergangenen 15 Sekunden gesagt hat. »Siri Recap« erstellt Zusammenfassungen von Gesprächen. Wer schon einmal einen wichtigen Satz verpasst hat, versteht den möglichen Nutzen sofort. Auch die Einschränkungen und Sicherheitsmaßnahmen fand ich überzeugend. Es ist eben gerade nicht so, dass die Watch immer und überall mithört. Sondern nur dann, wenn der Anwender es will und benötigt, von Situation zu Situation.



Apple betont, dass keine Audiodateien gespeichert werden und Apps keinen Zugriff auf die Audiodaten haben. Wir werden uns wohl noch mit der interessanten Technik beschäftigen, die das garantiert. Aber ob sich das gesellschaftlich durchsetzen lässt, ist eine andere Frage. Obwohl ich denke, dass Apple die Funktion gut implementiert hat, kann ich gewisse Zweifel nicht vertreiben.



In der EU bekommen wir es ohnehin nicht. Langsam fühle ich mich echt abgehängt.

iPhone Duo

Die Vorstellung des iPhone Duo war fantastisch. Ich mag es, wenn solche Neuheiten ausführlich erklärt werden. Am Ende war ich dennoch etwas erschöpft angesichts der vielen Details. Das ist aber keine Kritik. Allenfalls könnte man das Tempo etwas reduzieren. Bei den Live-Keynotes durfte man auch mal durchatmen, wenn das Publikum applaudierte. Die enorme Qualität von Apples Animationen und die vielen optischen Details, die da auf einen einprasseln, muss man erstmal verarbeiten. Vielleicht achte ich auch zu sehr darauf. Ich bewundere Apples Mannschaft für diese Videos und Animationen sehr.



Apple hat zunächst erklärt, was seine Herangehensweise bei einem faltbaren Smartphone ist. Warum es dieses Seitenverhältnis hat, diese Größe, diese Displays. Für mich gehören diese Erläuterungen zu den Highlights. Apple wirft nicht unbedacht das nächste Gerät auf den Markt, sondern durchdenkt es gründlich. Darin einen Einblick zu erhalten, ist wirklich interessant.



Die Hardware scheint fehlerfrei zu sein, in dem Sinne, dass man die Entscheidungen nachvollziehen kann und alles sehr hochwertig wirkt. Die ersten Hands-on-Berichte scheinen das zu bestätigen.



Unschlüssig bin ich bei der Software. Zwar hat Apple viele clevere Funktionen gezeigt. Beispielsweise, dass Buttons an der Seite platziert werden und sogar das Dock an die Seite rückt. Jedoch fand ich die vielen Icons rätselhaft. (Die unbeschrifteten Icons sind eine Idee von Liquid Glass.) Und trotz der vielen plausiblen Demos, was man nun mit dem großen Display anfangen sollte, muss ich doch sehr darüber grübeln, ob ich irgendwas davon gebrauchen kann. Das ist keine Kritik an der Software. Wenn man’s nicht braucht, spart man Geld. (Theoretisch.)



Mein iPad mini mag ich sehr. Hier würde ich die Frage nicht stellen, ob ich’s brauche. Für iBooks und Webseiten ist es wirklich gut. Außerdem: Ich mag es einfach. Warum soll es dann beim iPhone Duo anders sein? Einerseits denke ich mir: Ohne Zweifel wäre es toll, ein iPhone Duo zu haben! Andererseits denke ich mir: Brauche ich sowas jederzeit in meiner Hosentasche?



Der hohe Preis könnte bei dieser Abwägung helfen. Die Preise sind jenseits von Gut und Böse. Völlig irre. Mit 512 GB Speicher landet man bei etwa 2.500 Euro. Ist das noch ein iPhone? Ich verstehe auch nicht, warum es so teuer sein muss.



Sicherlich zeigt das iPhone Duo große Ingenieurskunst. Aber diese wird am Ende zusammen mit dem Preis bewertet. Und so kann es geschehen, dass es als Produkt am Ende vielleicht missraten ist. Ich werde dieses harte Urteil nicht fällen, bevor ich das Gerät getestet habe. Aber dass es zu diesem Preis eine sehr hohe Hürde überspringen muss, ist unbestreitbar. Für 1.500 Euro wäre es eine ganz andere Abwägung.



Das iPhone 18 Pro ist weiterhin eindrucksvoll

Zwar ist jetzt das iPhone Duo überall in den Schlagzeilen. Dennoch war es für mich verblüffend, wie viele spektakuläre Technologien und Fähigkeiten das iPhone 18 Pro bietet. Es braucht sich nicht hinter dem Duo zu verstecken. Prozessor, Akkulaufzeit, Kameras: alles atemberaubend. Diese Merkmale sind nützlich im Alltag, erwiesenermaßen. Nicht spekulativ, wie beim Duo. Als Allrounder in allen Lebenslagen ist das iPhone 18 Pro fantastisch. Man weiß es, ohne es testen zu müssen: So ein großer und leistungsfähiger Akku ist hilfreich; und so ein schneller und effizienter Prozessor ist nützlich. Man muss nicht erst darüber nachdenken.



Die Preise sind auch beim iPhone 18 Pro so hoch (gerade bei den höheren Speichergrößen), dass am Ende alle Ingenieurskunst vielleicht vor der Frage zurücktreten muss, ob man die 18er-Generation überspringt. Sicherlich kann Apple bei einem Spitzenmodell auch den üblichen Hunderter extra verlangen. Premiumtechnik hat einen Premiumpreis, niemand stellt das infrage. Aber es gibt eine Grenze. Wenn sinnvolle Konfigurationen bei 1.600 Euro anfangen und rasch die Marke von 2.500 Euro überspringen, kommt man ins Grübeln.



Immerhin bekommt man ein sehr gutes, sehr langlebiges, sehr bewährtes, sehr ausgereiftes Produkt. Man kauft es, es tut an der Kasse einmal weh, aber es verrichtet dann klaglos seinen Dienst, ununterbrochen, Tag und Nacht, in jeder Lebenslage. Mehr kann man eigentlich nicht verlangen. Und doch…



Es stimmt immer noch

Apples Geheimrezept, das am besten bekannte Geheimrezept der Welt, funktioniert weiterhin. Rastlose Innovation, hohe Qualität, eigene Technologien und ein nahtloses Zusammenspiel von Hardware und Software aus einer Hand sind einfach nicht zu schlagen.



Die aktuelle Führungsmannschaft besteht aus Spezialisten für Hardware und Software, begleitet von Spezialisten für Fertigung und Logistik. John Ternus ist als CEO vermutlich eine gute Wahl, um diese Tradition fortzuführen. Man müsste eigentlich erwähnen, dass die gerade vorgestellten Produkte allesamt noch aus der Ära Tim Cook stammen, aber das stimmt nur teilweise. Denn John Ternus hat diese Hardware-Entwicklungen geleitet.



Wenn er so weitermacht, wird alles gut.

Wann ist das nächste Apple Event?

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Das Video selbst wirkte dann etwas künstlich. John Ternus stand anfangs in einem menschenleeren Gang des gigantischen Apple-Hauptquartiers, in dem es vor Menschen nur so wimmeln müsste. Stattdessen: kühle, sachliche Leere. Man merkt: Die ganze Szene ist künstlich. Aber so macht man das eben, so steht es im Handbuch. Später sah man dann angebliche Mitarbeiter an den Tischen sitzen, immer nur ein paar, immer beschäftigt mit Kleinigkeiten, immer gut frisiert, immer zufrieden mit sich selbst und der Welt. Apple leugnet jede Anstrengung, jedes Ringen und Haareraufen, obwohl es doch genau diese Mühen sind, die wir an Apple bewundern.



Trotzdem mag ich die Einblicke in das Apple-Gebäude sehr und finde sie auch nach der x-ten Wiederholung immer noch spannender als all die irren Locations, die sich Apple als Drehorte ausgesucht hatte.

Das iPhone bleibt der Mittelpunkt

Ternus stellte gleich zu Beginn klar, wo er die Zukunft sieht: beim iPhone als persönlicher Schaltzentrale. Natürlich verteidigt da jemand sein wichtigstes Geschäft. Trotzdem überzeugt mich der Gedanke. Neu war die Idee des »Persönlichen intelligenten Hubs«, weil es mich an die Strategie des »Digital Hub« erinnert, die sehr lange maßgeblich war. Das war die große Idee, die alles verband. Es gut, erneut eine solche Idee zu haben.



Dass Apple dann die glorreiche Erkenntnis offenbarte, dieses Hub sei (ob man es glaubt oder nicht!) das iPhone, war aufgrund seiner Vorhersehbarkeit ein bisschen peinlich. Aber wahr. — Oder ist es das nicht? Für mich ist es vermutlich eher der Mac, aber das iPhone als buchstäblich dauernder Begleiter ist nicht von der Hand zu weisen. Höchstens lässt es sich mal beim Sport von der Apple Watch vertreten, aber das sind schon Ausnahmen. Es ist keine neue Erkenntnis, aber immer wieder verblüffend, was Apple mit der Smartphone-Revolution gelungen ist.

Ich kann mir gut vorstellen, dass KI unseren Umgang mit dem iPhone verändert. Dass sie das Smartphone überflüssig macht, sehe ich bisher nicht. Gerade weil die Anwender dem iPhone vertrauen, ist es in einer ganz anderen Position als andere Geräte, die sich dieses Vertrauen erst noch erarbeiten müssen. Beispielsweise Geräte von Meta oder OpenAI.

Apple Intelligence und Siri AI

Die neue Siri wirkt in der Vorstellung wie ein Assistent, der Fragen beantworten und Aufgaben erledigen kann – auch mit Informationen, die auf dem eigenen Gerät liegen. Die gezeigten Szenen wirkten real (beim Einkaufen, am Bahnhof), auch wenn ich mich frage, ob sie meinen Bedarf tatsächlich treffen. Aber in den Demos war deutlich zu sehen, dass komplexe Fragen ohne Friktion erledigt wurden. Daten auf dem Gerät, lokale Intelligenz, und Server-Wissen kombiniert. Durchaus eindrucksvoll.



Gut finde ich Apples Einsatz für KI, die direkt auf dem iPhone arbeitet. Nicht jede Anfrage sollte einen Umweg über einen Server brauchen. Die neuen Chips schaffen dafür mehr Spielraum. Dennoch ist mir aufgefallen, wie oft Apple darauf hingewiesen hat, dass es ohne Server nicht funktioniert. Diese zweistufige Intelligenz ist eine gute Idee.

Eine Apple Watch, die mithört

Bei den neuen Funktionen der Apple Watch bin ich hin- und hergerissen. »Live Rewind« zeigt an, was jemand in den vergangenen 15 Sekunden gesagt hat. »Siri Recap« erstellt Zusammenfassungen von Gesprächen. Wer schon einmal einen wichtigen Satz verpasst hat, versteht den möglichen Nutzen sofort. Auch die Einschränkungen und Sicherheitsmaßnahmen fand ich überzeugend. Es ist eben gerade nicht so, dass die Watch immer und überall mithört. Sondern nur dann, wenn der Anwender es will und benötigt, von Situation zu Situation.



Apple betont, dass keine Audiodateien gespeichert werden und Apps keinen Zugriff auf die Audiodaten haben. Wir werden uns wohl noch mit der interessanten Technik beschäftigen, die das garantiert. Aber ob sich das gesellschaftlich durchsetzen lässt, ist eine andere Frage. Obwohl ich denke, dass Apple die Funktion gut implementiert hat, kann ich gewisse Zweifel nicht vertreiben.



In der EU bekommen wir es ohnehin nicht. Langsam fühle ich mich echt abgehängt.

iPhone Duo

Die Vorstellung des iPhone Duo war fantastisch. Ich mag es, wenn solche Neuheiten ausführlich erklärt werden. Am Ende war ich dennoch etwas erschöpft angesichts der vielen Details. Das ist aber keine Kritik. Allenfalls könnte man das Tempo etwas reduzieren. Bei den Live-Keynotes durfte man auch mal durchatmen, wenn das Publikum applaudierte. Die enorme Qualität von Apples Animationen und die vielen optischen Details, die da auf einen einprasseln, muss man erstmal verarbeiten. Vielleicht achte ich auch zu sehr darauf. Ich bewundere Apples Mannschaft für diese Videos und Animationen sehr.



Apple hat zunächst erklärt, was seine Herangehensweise bei einem faltbaren Smartphone ist. Warum es dieses Seitenverhältnis hat, diese Größe, diese Displays. Für mich gehören diese Erläuterungen zu den Highlights. Apple wirft nicht unbedacht das nächste Gerät auf den Markt, sondern durchdenkt es gründlich. Darin einen Einblick zu erhalten, ist wirklich interessant.



Die Hardware scheint fehlerfrei zu sein, in dem Sinne, dass man die Entscheidungen nachvollziehen kann und alles sehr hochwertig wirkt. Die ersten Hands-on-Berichte scheinen das zu bestätigen.



Unschlüssig bin ich bei der Software. Zwar hat Apple viele clevere Funktionen gezeigt. Beispielsweise, dass Buttons an der Seite platziert werden und sogar das Dock an die Seite rückt. Jedoch fand ich die vielen Icons rätselhaft. (Die unbeschrifteten Icons sind eine Idee von Liquid Glass.) Und trotz der vielen plausiblen Demos, was man nun mit dem großen Display anfangen sollte, muss ich doch sehr darüber grübeln, ob ich irgendwas davon gebrauchen kann. Das ist keine Kritik an der Software. Wenn man’s nicht braucht, spart man Geld. (Theoretisch.)



Mein iPad mini mag ich sehr. Hier würde ich die Frage nicht stellen, ob ich’s brauche. Für iBooks und Webseiten ist es wirklich gut. Außerdem: Ich mag es einfach. Warum soll es dann beim iPhone Duo anders sein? Einerseits denke ich mir: Ohne Zweifel wäre es toll, ein iPhone Duo zu haben! Andererseits denke ich mir: Brauche ich sowas jederzeit in meiner Hosentasche?



Der hohe Preis könnte bei dieser Abwägung helfen. Die Preise sind jenseits von Gut und Böse. Völlig irre. Mit 512 GB Speicher landet man bei etwa 2.500 Euro. Ist das noch ein iPhone? Ich verstehe auch nicht, warum es so teuer sein muss.



Sicherlich zeigt das iPhone Duo große Ingenieurskunst. Aber diese wird am Ende zusammen mit dem Preis bewertet. Und so kann es geschehen, dass es als Produkt am Ende vielleicht missraten ist. Ich werde dieses harte Urteil nicht fällen, bevor ich das Gerät getestet habe. Aber dass es zu diesem Preis eine sehr hohe Hürde überspringen muss, ist unbestreitbar. Für 1.500 Euro wäre es eine ganz andere Abwägung.



Das iPhone 18 Pro ist weiterhin eindrucksvoll

Zwar ist jetzt das iPhone Duo überall in den Schlagzeilen. Dennoch war es für mich verblüffend, wie viele spektakuläre Technologien und Fähigkeiten das iPhone 18 Pro bietet. Es braucht sich nicht hinter dem Duo zu verstecken. Prozessor, Akkulaufzeit, Kameras: alles atemberaubend. Diese Merkmale sind nützlich im Alltag, erwiesenermaßen. Nicht spekulativ, wie beim Duo. Als Allrounder in allen Lebenslagen ist das iPhone 18 Pro fantastisch. Man weiß es, ohne es testen zu müssen: So ein großer und leistungsfähiger Akku ist hilfreich; und so ein schneller und effizienter Prozessor ist nützlich. Man muss nicht erst darüber nachdenken.



Die Preise sind auch beim iPhone 18 Pro so hoch (gerade bei den höheren Speichergrößen), dass am Ende alle Ingenieurskunst vielleicht vor der Frage zurücktreten muss, ob man die 18er-Generation überspringt. Sicherlich kann Apple bei einem Spitzenmodell auch den üblichen Hunderter extra verlangen. Premiumtechnik hat einen Premiumpreis, niemand stellt das infrage. Aber es gibt eine Grenze. Wenn sinnvolle Konfigurationen bei 1.600 Euro anfangen und rasch die Marke von 2.500 Euro überspringen, kommt man ins Grübeln.



Immerhin bekommt man ein sehr gutes, sehr langlebiges, sehr bewährtes, sehr ausgereiftes Produkt. Man kauft es, es tut an der Kasse einmal weh, aber es verrichtet dann klaglos seinen Dienst, ununterbrochen, Tag und Nacht, in jeder Lebenslage. Mehr kann man eigentlich nicht verlangen. Und doch…



Es stimmt immer noch

Apples Geheimrezept, das am besten bekannte Geheimrezept der Welt, funktioniert weiterhin. Rastlose Innovation, hohe Qualität, eigene Technologien und ein nahtloses Zusammenspiel von Hardware und Software aus einer Hand sind einfach nicht zu schlagen.



Die aktuelle Führungsmannschaft besteht aus Spezialisten für Hardware und Software, begleitet von Spezialisten für Fertigung und Logistik. John Ternus ist als CEO vermutlich eine gute Wahl, um diese Tradition fortzuführen. Man müsste eigentlich erwähnen, dass die gerade vorgestellten Produkte allesamt noch aus der Ära Tim Cook stammen, aber das stimmt nur teilweise. Denn John Ternus hat diese Hardware-Entwicklungen geleitet.



Wenn er so weitermacht, wird alles gut.

Wann ist das nächste Apple Event?

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Thu, 10 Sep 2026 1:45 CESTiPhone Duo: Endlich ist es da! Zur Sendung... Endlich! Man hat es ja kaum noch ausgehalten. Und in der Tat hat Apple ein Gerät vorgestellt, dass offenbar das Warten belohnt. Vorausgesetzt, Apples Darstellungen während des Events und auf der Webseite sind zutreffend. Das Konzept scheint stimmig zu sein, die Ausführung erscheint fehlerfrei, wenn man mit unvermeidbaren Kompromissen leben kann. Von einer fiesen Falte mitten im Display ist nichts zu sehen, das Gerät wirkt wertvoll und solide. Das Innenleben scheint ein technisches Meisterwerk zu sein. Nur der Preis ist enorm hoch., selbst für Apples Verhältnisse. Die Frage, ob es das wert ist, erhält hier eine sehr hohe Hürde. Oder ist allein das große Display, das trotzdem in die Hosentasche passt, so viel wert? Es passt zwar in die Hose, kostet aber das letzte Hemd. Man muss sich entscheiden.

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Endlich! Man hat es ja kaum noch ausgehalten. Und in der Tat hat Apple ein Gerät vorgestellt, dass offenbar das Warten belohnt. Vorausgesetzt, Apples Darstellungen während des Events und auf der Webseite sind zutreffend. Das Konzept scheint stimmig zu sein, die Ausführung erscheint fehlerfrei, wenn man mit unvermeidbaren Kompromissen leben kann. Von einer fiesen Falte mitten im Display ist nichts zu sehen, das Gerät wirkt wertvoll und solide. Das Innenleben scheint ein technisches Meisterwerk zu sein. Nur der Preis ist enorm hoch., selbst für Apples Verhältnisse. Die Frage, ob es das wert ist, erhält hier eine sehr hohe Hürde. Oder ist allein das große Display, das trotzdem in die Hosentasche passt, so viel wert? Es passt zwar in die Hose, kostet aber das letzte Hemd. Man muss sich entscheiden.

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Thu, 10 Sep 2026 1:40 CESTiPhone 18 Pro: Was ist neu? Zur Sendung... Das iPhone 18 Pro muss sich vor dem neuen Duo nicht verstecken. Es setzt weiterhin neue Bestmarken in vielen Bereichen. Die Akkulaufzeit ist superb, die Kameras erneut in vieler Hinsicht verbessert, keineswegs nur mit der neuen Blende. Aber auch die Blende ist für viele Fotografen und Hobbyisten wirklich ein Gewinn, denn sie ermöglicht bessere und kreativere Fotos. Es gibt weiterhin zwei Größen, und beide sind größer als das iPhone Duo (wenn man es nicht aufklappt). Bedeutet: Es ist weiterhin der beste Kompromiss und der beste Gegenwert fürs Geld. Gerade bei den aktuellen Preissteigerungen (auf ohnehin hohem Niveau!) muss man wirklich überlegen, was es einem wert ist. Das iPhone 18 Pro und Max ist wirklich, wirklich teuer. Es ist gute Technik, aber die Preise sind inzwischen krass.

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Das iPhone 18 Pro muss sich vor dem neuen Duo nicht verstecken. Es setzt weiterhin neue Bestmarken in vielen Bereichen. Die Akkulaufzeit ist superb, die Kameras erneut in vieler Hinsicht verbessert, keineswegs nur mit der neuen Blende. Aber auch die Blende ist für viele Fotografen und Hobbyisten wirklich ein Gewinn, denn sie ermöglicht bessere und kreativere Fotos. Es gibt weiterhin zwei Größen, und beide sind größer als das iPhone Duo (wenn man es nicht aufklappt). Bedeutet: Es ist weiterhin der beste Kompromiss und der beste Gegenwert fürs Geld. Gerade bei den aktuellen Preissteigerungen (auf ohnehin hohem Niveau!) muss man wirklich überlegen, was es einem wert ist. Das iPhone 18 Pro und Max ist wirklich, wirklich teuer. Es ist gute Technik, aber die Preise sind inzwischen krass.

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Thu, 10 Sep 2026 01:17:25 CESTLive-Sendung vom 09.09.2026• iPhone 18 Pro – Was ist neu?

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• iPhone Duo – Endlich ist es da!
• iPhone 18 Pro – Was ist neu?

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Sun, 06 Sep 2026 23:07:23 CEST★ Ausprobiert: Astra programmiert Mac-App in Minuten Im Handumdrehen habe ich heute eine leistungsfähige Bildverwaltung erzeugt, die wir bei Mac-TV verwenden können. Der Clou: Die App besorgt sich automatisch aktuelle Produktbilder, sortiert sie in die passenden Rubriken und fügt Schlagworte hinzu.

Auf diese Weise verfügen wir automatisch über aktuelle Bilder für die Webseite oder für Folien in den Sendungen. Die komplette App wurde automatisch und in kürzester Zeit erstellt, ohne selbst zu programmieren.

Wie gut ist GPT 6 »Astra«?

In zwei Worten: unglaublich gut. Das Modell ist nicht grundlegend anders als der Vorgänger. Aber es ist besser in dem Sinne, dass es schönere User-Interfaces erzeugt und ohne Aufforderung einen Haufen Funktionen einfügt, an die man gar nicht gedacht hatte. Astra ist sehr »proaktiv«. Es durchdenkt die Aufgaben und findet dabei neue Aspekte, die es direkt löst, ohne nachzufragen.

Dadurch verblüfft es, weil man nicht damit rechnet. Es versucht ständig, die Erwartungen zu übertreffen. Während meiner Tests habe ich immer wieder gedacht: »Du krichst die Tür nicht zu…!«, was auf hochdeutsch so viel bedeutet wie »Das ist kaum zu glauben«.

So ist es geschehen

Um 5 Uhr morgens (sonntags!) habe ich, weil mir die Idee nicht aus dem Kopf ging, einen Plan geschrieben für eine automatisierte Bild-Datenbank. In dem Plan habe ich festgelegt, was ich mir von der App wünsche. So beginne ich jedes Projekt mit einer KI.

Anschließend habe ich den Plan mit Astra diskutiert und immer weiter verfeinert. Das hat gute drei Stunden gedauert, bis etwa 8 Uhr morgens. Diese langen Besprechungen mit dem KI-Modell sind mein bester Trick.

Als alles geklärt war, gab ich den Startschuss:



Der Screenshot oben ist tatsächlich sehr interessant. Denn er zeigt, dass Astra eine Stunde und fünfunddreißig Minuten ohne Unterbrechung gearbeitet hat. Ich verwendet meist die Einstellung »Sehr hoch«, was bedeutet, dass das Modell für jeden Schritt besonders lange nachdenkt.

Diese Fähigkeit, so lange an einem Problem (bestehend aus vielen Teilschritten) zu arbeiten, ist eine neue und große Errungenschaft. Je länger die Modelle an einer Sache arbeiten können, desto schwieriger können die Aufgaben sein.

Ich bin während dieser Zeit zum Bäcker gegangen und habe ein schönes Sonntags-Frühstück nachgeholt. Es war ein gutes Gefühl, zu wissen, dass in dieser Zeit eine KI für mich arbeitet.

Hier ist das Ergebnis:



Und dies:



Das Ergebnis

Es ist eine komplette Mac-Applikation mit allem drum und dran. Als sie erstmals startete, war es genau 9:58 Uhr.

Das bedeutet: Es hat von 5:00 Uhr bis 9:58 gedauert, knapp fünf Stunden, von der ersten Planung bis zur fertigen App.

Die App kann Webseiten einlesen und findet darin die Bilder ab einer brauchbaren Größe. Die App liest den Text der Webseite, um eine kurze Beschreibung für jedes Bild zu erzeugen. Sie findet Schlagworte und sie erkennt, ob das Produkt von vorne oder von hinten dargestellt wird. Die App erkennt sogar, ob es sich um ein neues Produkt handelt. — Das sind sehr komplexe Funktionen.

Klar, danach ist man noch lange nicht fertig. Beim Testen erwachen weitere Wünsche. Hier ein Menü, da eine Abkürzung. Man entdeckt Spezialfälle, für die man die Regeln etwas anpassen muss. Nach etwa sieben oder acht weiteren Stunden war auch dieser Feinschliff abgeschlossen. Das dauert normalerweise viele Tage, oft auch Wochen.

Gegen 17 Uhr beendete ich meine Arbeit und widmete mich den TV-Berichten über die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. (Es wäre wohl besser gewesen, wenn ich auch das an die KI delegiert hätte.)

Astra bedient den Computer

Um die Funktionen zu testen, wollte ich die letzten 20 Pressemeldungen von Apple einlesen. Dazu hätte ich die URL der jeweiligen Pressemeldung eingeben müssen, um anschließend zu kontrollieren, ob der Import wie erwartet funktioniert.

Dafür war ich aber zu faul. Einer der wichtigsten Tricks, den ich mir von anderen Entwicklern abgeschaut habe, lautet: Sei unverschämt! Man kann von den KI-Modellen inzwischen Dinge verlangen, die einfach nur dreist sind. Deswegen habe ich Astra mitgeteilt, dass ich nun diese 20 Meldungen importieren müsse; und scheinheilig gefragt, wie es mir dabei helfen könne.

Astra antwortete, dass es die Aufgabe einfach selbst übernähme — und legte direkt los. Das ist ein Beispiel für das »proaktive« Verhalten: Astra rast sofort los, wenn es irgendwo eine Aufgabe entdeckt.



Interessant ist aber, wie es die Aufgabe löste. Es führte einen zweiten Mauspfeil und bediente die App damit. Neu ist die Geschwindigkeit, mit der das inzwischen möglich ist. Das Video zeigt einen Ausschnitt aus dieser Phase:



Fazit

Ich habe innerhalb eines Tages eine komplette und durchaus komplexe Mac-Applikation erzeugt, inklusive Tests, Dokumentation und ersten Verfeinerungen.

Die technische Qualität der App und das Design sind exzellent. Es ist richtig, richtig, richtig gut. Es ist sogar haarsträubend gut. Es ist Du-krichst-die-Tür-nicht-zu-gut.

Die Fähigkeit zur Programmierung ist nur eine Facette. Das Modell kann auch viele andere Dinge. Allgemein gilt: Es versteht sehr gut, was man will. Und es ist verflixt schlau. Und schnell.

Die Arbeit ist getan. Ich bin zufrieden.

Mal sehen, was ich morgen mache.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37797https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37797 image Im Handumdrehen habe ich heute eine leistungsfähige Bildverwaltung erzeugt, die wir bei Mac-TV verwenden können. Der Clou: Die App besorgt sich automatisch aktuelle Produktbilder, sortiert sie in die passenden Rubriken und fügt Schlagworte hinzu.

Auf diese Weise verfügen wir automatisch über aktuelle Bilder für die Webseite oder für Folien in den Sendungen. Die komplette App wurde automatisch und in kürzester Zeit erstellt, ohne selbst zu programmieren.

Wie gut ist GPT 6 »Astra«?

In zwei Worten: unglaublich gut. Das Modell ist nicht grundlegend anders als der Vorgänger. Aber es ist besser in dem Sinne, dass es schönere User-Interfaces erzeugt und ohne Aufforderung einen Haufen Funktionen einfügt, an die man gar nicht gedacht hatte. Astra ist sehr »proaktiv«. Es durchdenkt die Aufgaben und findet dabei neue Aspekte, die es direkt löst, ohne nachzufragen.

Dadurch verblüfft es, weil man nicht damit rechnet. Es versucht ständig, die Erwartungen zu übertreffen. Während meiner Tests habe ich immer wieder gedacht: »Du krichst die Tür nicht zu…!«, was auf hochdeutsch so viel bedeutet wie »Das ist kaum zu glauben«.

So ist es geschehen

Um 5 Uhr morgens (sonntags!) habe ich, weil mir die Idee nicht aus dem Kopf ging, einen Plan geschrieben für eine automatisierte Bild-Datenbank. In dem Plan habe ich festgelegt, was ich mir von der App wünsche. So beginne ich jedes Projekt mit einer KI.

Anschließend habe ich den Plan mit Astra diskutiert und immer weiter verfeinert. Das hat gute drei Stunden gedauert, bis etwa 8 Uhr morgens. Diese langen Besprechungen mit dem KI-Modell sind mein bester Trick.

Als alles geklärt war, gab ich den Startschuss:



Der Screenshot oben ist tatsächlich sehr interessant. Denn er zeigt, dass Astra eine Stunde und fünfunddreißig Minuten ohne Unterbrechung gearbeitet hat. Ich verwendet meist die Einstellung »Sehr hoch«, was bedeutet, dass das Modell für jeden Schritt besonders lange nachdenkt.

Diese Fähigkeit, so lange an einem Problem (bestehend aus vielen Teilschritten) zu arbeiten, ist eine neue und große Errungenschaft. Je länger die Modelle an einer Sache arbeiten können, desto schwieriger können die Aufgaben sein.

Ich bin während dieser Zeit zum Bäcker gegangen und habe ein schönes Sonntags-Frühstück nachgeholt. Es war ein gutes Gefühl, zu wissen, dass in dieser Zeit eine KI für mich arbeitet.

Hier ist das Ergebnis:



Und dies:



Das Ergebnis

Es ist eine komplette Mac-Applikation mit allem drum und dran. Als sie erstmals startete, war es genau 9:58 Uhr.

Das bedeutet: Es hat von 5:00 Uhr bis 9:58 gedauert, knapp fünf Stunden, von der ersten Planung bis zur fertigen App.

Die App kann Webseiten einlesen und findet darin die Bilder ab einer brauchbaren Größe. Die App liest den Text der Webseite, um eine kurze Beschreibung für jedes Bild zu erzeugen. Sie findet Schlagworte und sie erkennt, ob das Produkt von vorne oder von hinten dargestellt wird. Die App erkennt sogar, ob es sich um ein neues Produkt handelt. — Das sind sehr komplexe Funktionen.

Klar, danach ist man noch lange nicht fertig. Beim Testen erwachen weitere Wünsche. Hier ein Menü, da eine Abkürzung. Man entdeckt Spezialfälle, für die man die Regeln etwas anpassen muss. Nach etwa sieben oder acht weiteren Stunden war auch dieser Feinschliff abgeschlossen. Das dauert normalerweise viele Tage, oft auch Wochen.

Gegen 17 Uhr beendete ich meine Arbeit und widmete mich den TV-Berichten über die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. (Es wäre wohl besser gewesen, wenn ich auch das an die KI delegiert hätte.)

Astra bedient den Computer

Um die Funktionen zu testen, wollte ich die letzten 20 Pressemeldungen von Apple einlesen. Dazu hätte ich die URL der jeweiligen Pressemeldung eingeben müssen, um anschließend zu kontrollieren, ob der Import wie erwartet funktioniert.

Dafür war ich aber zu faul. Einer der wichtigsten Tricks, den ich mir von anderen Entwicklern abgeschaut habe, lautet: Sei unverschämt! Man kann von den KI-Modellen inzwischen Dinge verlangen, die einfach nur dreist sind. Deswegen habe ich Astra mitgeteilt, dass ich nun diese 20 Meldungen importieren müsse; und scheinheilig gefragt, wie es mir dabei helfen könne.

Astra antwortete, dass es die Aufgabe einfach selbst übernähme — und legte direkt los. Das ist ein Beispiel für das »proaktive« Verhalten: Astra rast sofort los, wenn es irgendwo eine Aufgabe entdeckt.



Interessant ist aber, wie es die Aufgabe löste. Es führte einen zweiten Mauspfeil und bediente die App damit. Neu ist die Geschwindigkeit, mit der das inzwischen möglich ist. Das Video zeigt einen Ausschnitt aus dieser Phase:



Fazit

Ich habe innerhalb eines Tages eine komplette und durchaus komplexe Mac-Applikation erzeugt, inklusive Tests, Dokumentation und ersten Verfeinerungen.

Die technische Qualität der App und das Design sind exzellent. Es ist richtig, richtig, richtig gut. Es ist sogar haarsträubend gut. Es ist Du-krichst-die-Tür-nicht-zu-gut.

Die Fähigkeit zur Programmierung ist nur eine Facette. Das Modell kann auch viele andere Dinge. Allgemein gilt: Es versteht sehr gut, was man will. Und es ist verflixt schlau. Und schnell.

Die Arbeit ist getan. Ich bin zufrieden.

Mal sehen, was ich morgen mache.

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Fri, 04 Sep 2026 20:22:51 CEST★ Übertrifft GPT-6 Astra die menschliche Intelligenz? „Willkommen in der Ära der AGI.“ Mit diesen Worten beendete OpenAI-Präsident Greg Brockman die Vorstellung von GPT-6 Astra. Er sagte zugleich, die Nutzer sollten selbst entscheiden, ob das Modell schon als AGI gelte. Was dieses Kürzel bedeutet, wird gleich erklärt. Seine Vorsicht ist berechtigt. Astra zeigt Fähigkeiten, die vor Kurzem noch wie Science-Fiction wirkten. Doch es ist nicht in jeder Aufgabe gleich gut – und genau deshalb lässt sich der Beginn von AGI schwer auf ein Datum festlegen.

AGI – das große Ziel

AGI steht für Artificial General Intelligence, auf Deutsch künstliche allgemeine Intelligenz. „Allgemein“ ist der wichtige Teil. Ein Schachprogramm kann den Weltmeister schlagen, ist aber außerhalb des Schachbretts nutzlos. Eine AGI soll dagegen viele verschiedene geistige Aufgaben verstehen, neue Aufgaben lernen und Wissen zwischen Bereichen übertragen. Sie braucht dafür weder Bewusstsein noch Gefühle. Entscheidend ist, was sie leisten kann. OpenAI definiert AGI seit Jahren als stark selbstständig arbeitende Systeme, die Menschen bei den meisten wirtschaftlich wichtigen Aufgaben übertreffen. Forschende von Google DeepMind schlagen eine feinere Skala vor: Man solle Breite, Leistungsniveau und Selbstständigkeit getrennt bewerten. AGI wäre dann eher eine Reihe von Stufen als eine einzige Ziellinie.

Nach dieser Sicht ist Astra ein starkes Argument für den Ausdruck „AGI-Ära“. Das Modell kann nicht nur Fragen beantworten. Es recherchiert, programmiert, analysiert Daten und erstellt fertige Dokumente, Tabellen oder Präsentationen. In Codex, OpenAIs Arbeitsumgebung für KI-Agenten, kann es Ordner lesen, Dateien anlegen und ändern, Programme ausführen und Ergebnisse prüfen. Anstelle von: „Schreibe mir eine Anleitung“ wird nun eine komplexe Tätigkeit möglich, etwa: „Prüfe diese 200 Dateien, sortiere die Daten, baue eine Tabelle mit Diagrammen und liefere einen Bericht.“ Für Apple-Anwender könnte eine Aufgabe lauten: „Finde den Fehler in meinem SwiftUI-Projekt, ändere den Code, starte die Tests und zeige mir das Ergebnis.“

Computer Use

Besonders wichtig ist Computer Use. Dabei sieht die KI die Oberfläche einer App, klickt auf Schaltflächen und tippt wie ein Mensch. So kann sie Informationen aus Nachrichten und Notizen zusammentragen, Formulare ausfüllen, Termine pflegen oder eine Website testen – auch wenn es für die App keine besondere Schnittstelle gibt.

Mit GPT-5.6 Sol war das oft quälend langsam. Astra erledigte OpenAIs simulierte Computeraufgaben in rund 47 Prozent weniger Zeit; zusammen mit der überarbeiteten Codex-Umgebung wurden Browser-Aufgaben 1,9-mal schneller abgeschlossen (also die Bedienung einer komplexen Webseite). Damit nähert sich die Bedienung dem Tempo eines Menschen, auch wenn das noch kein allgemeiner Beweis für Menschengeschwindigkeit in jeder App ist.

Eine neue Ära?

Die Testergebnisse erklären zugleich, warum Brockman von einer „Ära“ und nicht von einem eindeutigen AGI-Sieg spricht. Beim ARC-AGI-3-Test muss ein System unbekannte, spielartige Welten erkunden, deren Regeln erkennen und Handlungen planen. Astra kam mit OpenAIs eigener Gedächtnistechnik auf 99,9 Prozent und benötigte bei fast allen gelösten Aufgaben weniger Schritte als der typische Mensch. Diese Technik weicht aber vom ursprünglichen Test-Szenario ab: In der ursprünglichen Testumgebung, ohne die spezielle Technik, erreichte es nur 62,7 Prozent. Die ARC Prize Foundation (die den Test entwickelt hat) spricht tatsächlich von einem großen Sprung, betont aber: Der Test besteht aus kleinen, abgeschlossenen Welten und beweist keine allgemeine Intelligenz. Anders gesagt: Eindrucksvoll, aber nur ein Test von vielen. Auch OpenAIs andere Prüfungen zeigen ein gemischtes Bild. Manche Mathematik- und Sicherheitsaufgaben beherrscht Astra fast vollständig, bei breiten Wissens- und Arbeitsaufgaben liegt es oft nur zwischen etwa 40 und 70 Prozent.

Allerdings: Menschen würden ebenfalls nicht alle Tests zu 100 Prozent bestehen. Und das ist die Messlatte für AGI: Ein System zu schaffen, dass bei den meisten Aufgaben so gut abschneidet wie es Menschen normalerweise gelingen würde. Nur sind Menschen eben sehr unterschiedlich.

AGI schien für Jahrzehnte so außer Reichweite, dass man sich nicht groß darum bemühen musste, es klar zu definieren. Meist wird AGI so verstanden, dass eine KI besser programmieren können muss, als es »normale Menschen« können, um den Test zu bestehen. Aber, und das wird oft übersehen: Gemeint sind Fachgebiete, beispielsweise »normale Programmierer« und »normale Mathematiker« (falls es sowas überhaupt gibt, man ist noch auf der Suche). Wenn man diese einzelnen Fähigkeiten kombiniert, dann ist das schon außergewöhnlich intelligent. Denn welcher »normale Arzt« kann schon so gut programmieren wie ein »normaler Programmierer«? Insofern wäre das Erreichen von AGI mehr, als einfach nur mit dem Menschen gleichzuziehen.

Ist es gelungen?

Ist Astra also AGI? Wenn man dem Begriff nicht zu viel abverlangt, kann man das vertreten. Ein verlässlicher Ersatz für einen Menschen, der sich in fast jede neue Lage einarbeitet, ist es noch nicht. Ein Modell kann einen schwierigen mathematischen Beweis unterstützen und kurz darauf an einer missverständlichen Schaltfläche scheitern. Es wird also nach und nach Bereiche geben, bei denen das Siegel »AGI« gerechtfertigt ist, und das ist neu.

OpenAI betont, dass GPT 6 Astra vor allem sehr gut darin wäre, die Intention des Menschen zu verstehen. Das ist eine wichtige Eigenschaft, denn selbst das klügste Modell ist für den Menschen nicht nützlich, wenn es nicht versteht, was der Mensch will.

Was kommt als nächstes?

Nach AGI käme theoretisch ASI, die Artificial Superintelligence. Damit ist ein System gemeint, das selbst die besten Menschen in fast allen wichtigen geistigen Bereichen weit übertrifft. Eine solche KI existiert bisher nicht. Der mögliche Übergang könnte sich beschleunigen, wenn KI einen großen Teil der KI-Forschung selbst übernimmt: Sie könnte neue Modelle entwerfen, Versuche ausführen und ihre Ergebnisse verbessern. OpenAI nennt einen automatisierten KI-Forscher bereits als Ziel für die kommenden Jahre. Daraus könnten schnellere Fortschritte in Medizin, Energie und Technik entstehen – zugleich aber größere Gefahren durch Cyberangriffe oder Entscheidungen, die Menschen kaum noch prüfen können.

Interessant ist dabei, dass AGI (also das Erreichen der menschlichen Intelligenz) eine Ziellinie darstellt, auch wenn sie unscharf ist. Aber ASI ist unbegrenzt. Vielleicht wird uns AGI irgendwann vorkommen als eine für einen Computer lächerliche Leistungsstufe, vergleichbar mit dem ersten Macintosh mit 128 kByte. Es war ein Meilenstein, aber kaum noch begreifbar, dass man damit tatsächlich arbeiten konnte.

Der nüchternste Schluss lautet daher: Astra ist kein amtlicher Stempel „AGI erreicht“. Es markiert aber einen Wechsel vom Chatbot zum digitalen Mitarbeiter, der Wissen in Handlungen und fertige Arbeit verwandelt. Wenn man unter einer Ära eine Übergangszeit versteht, in der immer mehr menschliche Denkarbeit von solchen Systemen übernommen werden kann, ist es durchaus eine bemerkenswerte Errungenschaft der Ingenieure.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37794https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37794 image „Willkommen in der Ära der AGI.“ Mit diesen Worten beendete OpenAI-Präsident Greg Brockman die Vorstellung von GPT-6 Astra. Er sagte zugleich, die Nutzer sollten selbst entscheiden, ob das Modell schon als AGI gelte. Was dieses Kürzel bedeutet, wird gleich erklärt. Seine Vorsicht ist berechtigt. Astra zeigt Fähigkeiten, die vor Kurzem noch wie Science-Fiction wirkten. Doch es ist nicht in jeder Aufgabe gleich gut – und genau deshalb lässt sich der Beginn von AGI schwer auf ein Datum festlegen.

AGI – das große Ziel

AGI steht für Artificial General Intelligence, auf Deutsch künstliche allgemeine Intelligenz. „Allgemein“ ist der wichtige Teil. Ein Schachprogramm kann den Weltmeister schlagen, ist aber außerhalb des Schachbretts nutzlos. Eine AGI soll dagegen viele verschiedene geistige Aufgaben verstehen, neue Aufgaben lernen und Wissen zwischen Bereichen übertragen. Sie braucht dafür weder Bewusstsein noch Gefühle. Entscheidend ist, was sie leisten kann. OpenAI definiert AGI seit Jahren als stark selbstständig arbeitende Systeme, die Menschen bei den meisten wirtschaftlich wichtigen Aufgaben übertreffen. Forschende von Google DeepMind schlagen eine feinere Skala vor: Man solle Breite, Leistungsniveau und Selbstständigkeit getrennt bewerten. AGI wäre dann eher eine Reihe von Stufen als eine einzige Ziellinie.

Nach dieser Sicht ist Astra ein starkes Argument für den Ausdruck „AGI-Ära“. Das Modell kann nicht nur Fragen beantworten. Es recherchiert, programmiert, analysiert Daten und erstellt fertige Dokumente, Tabellen oder Präsentationen. In Codex, OpenAIs Arbeitsumgebung für KI-Agenten, kann es Ordner lesen, Dateien anlegen und ändern, Programme ausführen und Ergebnisse prüfen. Anstelle von: „Schreibe mir eine Anleitung“ wird nun eine komplexe Tätigkeit möglich, etwa: „Prüfe diese 200 Dateien, sortiere die Daten, baue eine Tabelle mit Diagrammen und liefere einen Bericht.“ Für Apple-Anwender könnte eine Aufgabe lauten: „Finde den Fehler in meinem SwiftUI-Projekt, ändere den Code, starte die Tests und zeige mir das Ergebnis.“

Computer Use

Besonders wichtig ist Computer Use. Dabei sieht die KI die Oberfläche einer App, klickt auf Schaltflächen und tippt wie ein Mensch. So kann sie Informationen aus Nachrichten und Notizen zusammentragen, Formulare ausfüllen, Termine pflegen oder eine Website testen – auch wenn es für die App keine besondere Schnittstelle gibt.

Mit GPT-5.6 Sol war das oft quälend langsam. Astra erledigte OpenAIs simulierte Computeraufgaben in rund 47 Prozent weniger Zeit; zusammen mit der überarbeiteten Codex-Umgebung wurden Browser-Aufgaben 1,9-mal schneller abgeschlossen (also die Bedienung einer komplexen Webseite). Damit nähert sich die Bedienung dem Tempo eines Menschen, auch wenn das noch kein allgemeiner Beweis für Menschengeschwindigkeit in jeder App ist.

Eine neue Ära?

Die Testergebnisse erklären zugleich, warum Brockman von einer „Ära“ und nicht von einem eindeutigen AGI-Sieg spricht. Beim ARC-AGI-3-Test muss ein System unbekannte, spielartige Welten erkunden, deren Regeln erkennen und Handlungen planen. Astra kam mit OpenAIs eigener Gedächtnistechnik auf 99,9 Prozent und benötigte bei fast allen gelösten Aufgaben weniger Schritte als der typische Mensch. Diese Technik weicht aber vom ursprünglichen Test-Szenario ab: In der ursprünglichen Testumgebung, ohne die spezielle Technik, erreichte es nur 62,7 Prozent. Die ARC Prize Foundation (die den Test entwickelt hat) spricht tatsächlich von einem großen Sprung, betont aber: Der Test besteht aus kleinen, abgeschlossenen Welten und beweist keine allgemeine Intelligenz. Anders gesagt: Eindrucksvoll, aber nur ein Test von vielen. Auch OpenAIs andere Prüfungen zeigen ein gemischtes Bild. Manche Mathematik- und Sicherheitsaufgaben beherrscht Astra fast vollständig, bei breiten Wissens- und Arbeitsaufgaben liegt es oft nur zwischen etwa 40 und 70 Prozent.

Allerdings: Menschen würden ebenfalls nicht alle Tests zu 100 Prozent bestehen. Und das ist die Messlatte für AGI: Ein System zu schaffen, dass bei den meisten Aufgaben so gut abschneidet wie es Menschen normalerweise gelingen würde. Nur sind Menschen eben sehr unterschiedlich.

AGI schien für Jahrzehnte so außer Reichweite, dass man sich nicht groß darum bemühen musste, es klar zu definieren. Meist wird AGI so verstanden, dass eine KI besser programmieren können muss, als es »normale Menschen« können, um den Test zu bestehen. Aber, und das wird oft übersehen: Gemeint sind Fachgebiete, beispielsweise »normale Programmierer« und »normale Mathematiker« (falls es sowas überhaupt gibt, man ist noch auf der Suche). Wenn man diese einzelnen Fähigkeiten kombiniert, dann ist das schon außergewöhnlich intelligent. Denn welcher »normale Arzt« kann schon so gut programmieren wie ein »normaler Programmierer«? Insofern wäre das Erreichen von AGI mehr, als einfach nur mit dem Menschen gleichzuziehen.

Ist es gelungen?

Ist Astra also AGI? Wenn man dem Begriff nicht zu viel abverlangt, kann man das vertreten. Ein verlässlicher Ersatz für einen Menschen, der sich in fast jede neue Lage einarbeitet, ist es noch nicht. Ein Modell kann einen schwierigen mathematischen Beweis unterstützen und kurz darauf an einer missverständlichen Schaltfläche scheitern. Es wird also nach und nach Bereiche geben, bei denen das Siegel »AGI« gerechtfertigt ist, und das ist neu.

OpenAI betont, dass GPT 6 Astra vor allem sehr gut darin wäre, die Intention des Menschen zu verstehen. Das ist eine wichtige Eigenschaft, denn selbst das klügste Modell ist für den Menschen nicht nützlich, wenn es nicht versteht, was der Mensch will.

Was kommt als nächstes?

Nach AGI käme theoretisch ASI, die Artificial Superintelligence. Damit ist ein System gemeint, das selbst die besten Menschen in fast allen wichtigen geistigen Bereichen weit übertrifft. Eine solche KI existiert bisher nicht. Der mögliche Übergang könnte sich beschleunigen, wenn KI einen großen Teil der KI-Forschung selbst übernimmt: Sie könnte neue Modelle entwerfen, Versuche ausführen und ihre Ergebnisse verbessern. OpenAI nennt einen automatisierten KI-Forscher bereits als Ziel für die kommenden Jahre. Daraus könnten schnellere Fortschritte in Medizin, Energie und Technik entstehen – zugleich aber größere Gefahren durch Cyberangriffe oder Entscheidungen, die Menschen kaum noch prüfen können.

Interessant ist dabei, dass AGI (also das Erreichen der menschlichen Intelligenz) eine Ziellinie darstellt, auch wenn sie unscharf ist. Aber ASI ist unbegrenzt. Vielleicht wird uns AGI irgendwann vorkommen als eine für einen Computer lächerliche Leistungsstufe, vergleichbar mit dem ersten Macintosh mit 128 kByte. Es war ein Meilenstein, aber kaum noch begreifbar, dass man damit tatsächlich arbeiten konnte.

Der nüchternste Schluss lautet daher: Astra ist kein amtlicher Stempel „AGI erreicht“. Es markiert aber einen Wechsel vom Chatbot zum digitalen Mitarbeiter, der Wissen in Handlungen und fertige Arbeit verwandelt. Wenn man unter einer Ära eine Übergangszeit versteht, in der immer mehr menschliche Denkarbeit von solchen Systemen übernommen werden kann, ist es durchaus eine bemerkenswerte Errungenschaft der Ingenieure.

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Wed, 02 Sep 2026 20:19:10 CEST★ Nerd-Alarm! Wie ich den Beitrag über die Blende des iPhone 18 Pro erstellt habe. Manche Dinge interessieren einfach niemanden, beispielsweise mein Vortrag über Safari und MCP, der bei Mac-TV etwa 5 Downloads (in Worten: fünf) erreicht hat, und den ich dann aus reiner Verzweiflung bei Youtube verschleudert habe, wo er aufgrund ungeklärter Umstände immerhin einige zehntausend Abrufe erzielte und uns über tausend neue Abonnenten einbrachte. »Endlich mal niveauvolle Inhalte!«, hieß es dort. — Naja. Da gehen die Meinungen wohl auseinander. ;-)

Was ist MCP? Es ist eine Funktion, die man in Software einbauen kann, damit die Software durch einen KI-Agenten bedient werden kann.

Das führt uns sofort zu zwei Problemen. Erstens: Die Leute interessieren sich nicht für KI. Und zweitens: schon gar nicht für Agenten.

Ist Siri ein Agent? — Natürlich. Siri steuert andere Apps. Genau das macht Siri zum Agenten. Beispiel: »Hey Siri, rufe Frau Müller an«. Dann steuert Siri die Telefon-App. (Und zugleich, zu einem gewissen Grad, auch Frau Müller.)

Siri, Agenten und MCP

Was einen Agenten wie Siri so interessant macht, ist die Fähigkeit, mehrere einzelne Schritte zu kombinieren, um ein Ziel zu erreichen. Für das Beispiel mit Frau Müller benötigt Siri zunächst den Zugriff auf das Adressbuch.

Klingt einfach, aber: Siri muss nun herausfinden, welche Funktionen beim Adressbuch zur Verfügung stehen (Suchen, Hinzufügen, Ändern) und welche Felder es gibt (Vorname, Nachname, Rufnummer, usw.). Wenn Siri die Rufnummer gefunden hat, geht es weiter: Nun braucht Siri Zugriff auf die Telefon-App. Auch die Telefon-App hat bestimmte Funktionen und erwartet bestimmte Daten (etwa die Rufnummer).

Woher weiß Siri, wie all die Apps bedient werden müssen und welche Daten sie erwarten? Das ist tatsächlich eine der revolutionären Ideen bei Siri. Jede App enthält eine Beschreibung, die Siri lesen kann.

MCP ist im Grunde genau dies; allerdings nicht für Siri, sondern für alle KI-Agenten. Einfach gesagt ist es eine Liste an Funktionen, die eine App zur Verfügung stellt; außerdem die Daten, die sie dafür benötigt; und eine kleine Anleitung.

In meiner sehr unglücklichen und sehr einsamen Sendung – die leider, wie ich bereits tränenreich beklagte, nur fünf Downloads erzielte – hatte ich orakelt, dass bald jede Software eine solche MCP-Schnittstelle bekommen wird; und dass jede Software in Zukunft viel häufiger per MCP bedient wird, als durch den Menschen. Konkret: Photoshop wird in Zukunft vor allem durch KI-Agenten bedient, und seltener durch Menschen. Klingt komisch, ist aber so.

Hey Siri, werd’ mal konkret!

Jaja, schon gut. Ich werd’ mal konkret.

Für Mac-TV verwende ich eine kleine Datenbank, um Artikel und News zu verwalten. Es ist eine App, in der ich Texte schreiben, ein Bild hinzufügen und per Knopfdruck auf der Webseite veröffentlichen kann. Die App speichert alles in einer Datenbank. So sieht das aus:



Die App hat neuerdings eine MCP-Schnittstelle. Damit kann jede KI, der ich es gestatte, auf die App zugreifen. Als KI verwende ich Codex, eine Variante von ChatGPT. So schalte ich es ein:



Warum ist das nützlich? ChatGPT (oder Codex) kann nun in der Artikel-Datenbank suchen. Dadurch kann ich das KI-Modell fragen: »Welche Artikel wurden veröffentlicht über das iPhone 18 Pro?«. Auch alle Quellen (URLs) sind sorgfältig gespeichert, sodass die KI dort weiter recherchieren kann.

Der Clou: Es gibt in der App eine weitere Datenbank mit Meldungen anderer News-Portale. Und eine Datenbank mit allen Pressemeldungen von Apple. Und eine mit bekannten Fakten über Apple. Und eine mit dubiosen Gerüchten. — All diese Datenbanken sind nun für das KI-Modell durchsuchbar.

Erneut: Was soll das bringen? Das KI-Modell kann also die Datenbank durchsuchen, na und?

Interessant wird es dann, wenn man ChatGPT (oder allgemein jedem KI-Agenten) eine etwas größere Aufgabe stellt. Beispielsweise:

»Recherchiere alle aktuellen Gerüchte und Fakten zur angeblichen variablen Blende des kommenden iPhone 18 Pro, und verwende dazu meine App, aber suche auch im Web nach seriösen Quellen«.

Allein die Komplexität dieses Kommandos ist haarsträubend. Keine App und keine Datenbank kann so ein Kommando verarbeiten. Aber die KI überlegt nun, wie sie die gestellte Aufgabe lösen könnte.

Das ist ein wichtiger Punkt: Früher musste man der KI immer sehr genau sagen, was sie tun soll. Aber diese Ära ist vorbei. Stattdessen formuliert man ein Ziel. Die KI überlegt dann, wie es das Ziel erreichen kann.

Die KI legt los!

Was geschieht nun? Die KI kommuniziert mit der App und probiert etwas herum. Die KI setzt nicht ein Kommando ab, sondern viele, immer wieder. Die KI probiert vielleicht zuerst eine Suche nach »iPhone 18 Pro«, aber auch nach »Kamera« oder »Camera« und hangelt sich damit weiter. Die KI liest sich durch, was in der App über Fakten, Gerüchte und eigene Artikel zu finden ist und trennt diese Kategorien sorgfältig. — Außerdem recherchiert sie im Web, das war der Auftrag.

Man könnte sich fragen: Warum so kompliziert? Warum Datenbanken? Die KI könnte doch einfach bei Google suchen, und fertig. Das machen doch alle so! — Aber in meiner Datenbank sind Gerüchte, Meinungen und bestätigte Fakten fein säuberlich als solche ausgewiesen:



Allerdings enthält die Datenbank kein Wissen über optische Linsen. Dieses Wissen steht bei Wikipedia. Also sucht der Agent auch dort.

Am Ende bekomme ich eine Übersicht über Gerüchte, Fakten und aktuelle technische Entwicklungen. Das ist schon was anderes als einfach die neuesten Gerüchte abzuschreiben.

Das Ergebnis

In meinem Fall hat der KI-Agent herausgefunden, dass es bei der Kamera-Linse zwei widersprüchliche Gerüchte gibt. Einmal heißt es, alle iPhone 18 Pro erhalten die Linse; ein andermal heißt es, nur das Max-Modell würde damit ausgestattet. Der KI-Agent hat mich sofort darauf hingewiesen, sodass ich meinen Artikel entsprechend schreiben konnte. Mein Artikel wurde dadurch präziser.

Ein weiteres Beispiel: Durch die Recherche in meiner Datenbank wusste der KI-Agent ziemlich genau, um was es mir ging. Dadurch konnte ich meine weiteren Anweisungen kurz halten. Als ich dann die Illustrationen erstellt habe, musste ich nicht mehr erklären, dass es um Smartphone-Bauteile ging. Sondern ich konnte mich darauf konzentrieren, bestimmte Funktionen verständlich zu machen. Das ist der große Vorteil, wenn ein KI-Agent alle Informationen erhält: Dann kann der KI-Agent auch gut mitdenken und mithelfen. Hier ist eine Illustration aus dem Artikel:



Warum ist das bemerkenswert? Weder die KI noch meine App hätte eine solche Illustration erzeugen können. Die KI kann zwar Illustrationen erzeugen, verfügt aber nicht über die nötigen Informationen. Meine App verfügt über die nötigen Informationen, kann aber keine Illustrationen erzeugen. Zum Ziel bin ich nur gekommen, weil beides miteinander verbunden war.

Ein letztes Beispiel: In einem anderen Artikel ging es teilweise um die Preise neuer Macs, die derzeit steigen. Der KI-Agent hat automatisch in meiner App nachgeschaut, wie hoch die früheren Preise waren und hat vorgeschlagen, diese Information in den Text einzufügen. Dadurch wurde der Artikel besser und für die Leser nützlicher.

In Zukunft wird alles mit allem verbunden sein.

Sofern wir es erlauben.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37779https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37779 image Manche Dinge interessieren einfach niemanden, beispielsweise mein Vortrag über Safari und MCP, der bei Mac-TV etwa 5 Downloads (in Worten: fünf) erreicht hat, und den ich dann aus reiner Verzweiflung bei Youtube verschleudert habe, wo er aufgrund ungeklärter Umstände immerhin einige zehntausend Abrufe erzielte und uns über tausend neue Abonnenten einbrachte. »Endlich mal niveauvolle Inhalte!«, hieß es dort. — Naja. Da gehen die Meinungen wohl auseinander. ;-)

Was ist MCP? Es ist eine Funktion, die man in Software einbauen kann, damit die Software durch einen KI-Agenten bedient werden kann.

Das führt uns sofort zu zwei Problemen. Erstens: Die Leute interessieren sich nicht für KI. Und zweitens: schon gar nicht für Agenten.

Ist Siri ein Agent? — Natürlich. Siri steuert andere Apps. Genau das macht Siri zum Agenten. Beispiel: »Hey Siri, rufe Frau Müller an«. Dann steuert Siri die Telefon-App. (Und zugleich, zu einem gewissen Grad, auch Frau Müller.)

Siri, Agenten und MCP

Was einen Agenten wie Siri so interessant macht, ist die Fähigkeit, mehrere einzelne Schritte zu kombinieren, um ein Ziel zu erreichen. Für das Beispiel mit Frau Müller benötigt Siri zunächst den Zugriff auf das Adressbuch.

Klingt einfach, aber: Siri muss nun herausfinden, welche Funktionen beim Adressbuch zur Verfügung stehen (Suchen, Hinzufügen, Ändern) und welche Felder es gibt (Vorname, Nachname, Rufnummer, usw.). Wenn Siri die Rufnummer gefunden hat, geht es weiter: Nun braucht Siri Zugriff auf die Telefon-App. Auch die Telefon-App hat bestimmte Funktionen und erwartet bestimmte Daten (etwa die Rufnummer).

Woher weiß Siri, wie all die Apps bedient werden müssen und welche Daten sie erwarten? Das ist tatsächlich eine der revolutionären Ideen bei Siri. Jede App enthält eine Beschreibung, die Siri lesen kann.

MCP ist im Grunde genau dies; allerdings nicht für Siri, sondern für alle KI-Agenten. Einfach gesagt ist es eine Liste an Funktionen, die eine App zur Verfügung stellt; außerdem die Daten, die sie dafür benötigt; und eine kleine Anleitung.

In meiner sehr unglücklichen und sehr einsamen Sendung – die leider, wie ich bereits tränenreich beklagte, nur fünf Downloads erzielte – hatte ich orakelt, dass bald jede Software eine solche MCP-Schnittstelle bekommen wird; und dass jede Software in Zukunft viel häufiger per MCP bedient wird, als durch den Menschen. Konkret: Photoshop wird in Zukunft vor allem durch KI-Agenten bedient, und seltener durch Menschen. Klingt komisch, ist aber so.

Hey Siri, werd’ mal konkret!

Jaja, schon gut. Ich werd’ mal konkret.

Für Mac-TV verwende ich eine kleine Datenbank, um Artikel und News zu verwalten. Es ist eine App, in der ich Texte schreiben, ein Bild hinzufügen und per Knopfdruck auf der Webseite veröffentlichen kann. Die App speichert alles in einer Datenbank. So sieht das aus:



Die App hat neuerdings eine MCP-Schnittstelle. Damit kann jede KI, der ich es gestatte, auf die App zugreifen. Als KI verwende ich Codex, eine Variante von ChatGPT. So schalte ich es ein:



Warum ist das nützlich? ChatGPT (oder Codex) kann nun in der Artikel-Datenbank suchen. Dadurch kann ich das KI-Modell fragen: »Welche Artikel wurden veröffentlicht über das iPhone 18 Pro?«. Auch alle Quellen (URLs) sind sorgfältig gespeichert, sodass die KI dort weiter recherchieren kann.

Der Clou: Es gibt in der App eine weitere Datenbank mit Meldungen anderer News-Portale. Und eine Datenbank mit allen Pressemeldungen von Apple. Und eine mit bekannten Fakten über Apple. Und eine mit dubiosen Gerüchten. — All diese Datenbanken sind nun für das KI-Modell durchsuchbar.

Erneut: Was soll das bringen? Das KI-Modell kann also die Datenbank durchsuchen, na und?

Interessant wird es dann, wenn man ChatGPT (oder allgemein jedem KI-Agenten) eine etwas größere Aufgabe stellt. Beispielsweise:

»Recherchiere alle aktuellen Gerüchte und Fakten zur angeblichen variablen Blende des kommenden iPhone 18 Pro, und verwende dazu meine App, aber suche auch im Web nach seriösen Quellen«.

Allein die Komplexität dieses Kommandos ist haarsträubend. Keine App und keine Datenbank kann so ein Kommando verarbeiten. Aber die KI überlegt nun, wie sie die gestellte Aufgabe lösen könnte.

Das ist ein wichtiger Punkt: Früher musste man der KI immer sehr genau sagen, was sie tun soll. Aber diese Ära ist vorbei. Stattdessen formuliert man ein Ziel. Die KI überlegt dann, wie es das Ziel erreichen kann.

Die KI legt los!

Was geschieht nun? Die KI kommuniziert mit der App und probiert etwas herum. Die KI setzt nicht ein Kommando ab, sondern viele, immer wieder. Die KI probiert vielleicht zuerst eine Suche nach »iPhone 18 Pro«, aber auch nach »Kamera« oder »Camera« und hangelt sich damit weiter. Die KI liest sich durch, was in der App über Fakten, Gerüchte und eigene Artikel zu finden ist und trennt diese Kategorien sorgfältig. — Außerdem recherchiert sie im Web, das war der Auftrag.

Man könnte sich fragen: Warum so kompliziert? Warum Datenbanken? Die KI könnte doch einfach bei Google suchen, und fertig. Das machen doch alle so! — Aber in meiner Datenbank sind Gerüchte, Meinungen und bestätigte Fakten fein säuberlich als solche ausgewiesen:



Allerdings enthält die Datenbank kein Wissen über optische Linsen. Dieses Wissen steht bei Wikipedia. Also sucht der Agent auch dort.

Am Ende bekomme ich eine Übersicht über Gerüchte, Fakten und aktuelle technische Entwicklungen. Das ist schon was anderes als einfach die neuesten Gerüchte abzuschreiben.

Das Ergebnis

In meinem Fall hat der KI-Agent herausgefunden, dass es bei der Kamera-Linse zwei widersprüchliche Gerüchte gibt. Einmal heißt es, alle iPhone 18 Pro erhalten die Linse; ein andermal heißt es, nur das Max-Modell würde damit ausgestattet. Der KI-Agent hat mich sofort darauf hingewiesen, sodass ich meinen Artikel entsprechend schreiben konnte. Mein Artikel wurde dadurch präziser.

Ein weiteres Beispiel: Durch die Recherche in meiner Datenbank wusste der KI-Agent ziemlich genau, um was es mir ging. Dadurch konnte ich meine weiteren Anweisungen kurz halten. Als ich dann die Illustrationen erstellt habe, musste ich nicht mehr erklären, dass es um Smartphone-Bauteile ging. Sondern ich konnte mich darauf konzentrieren, bestimmte Funktionen verständlich zu machen. Das ist der große Vorteil, wenn ein KI-Agent alle Informationen erhält: Dann kann der KI-Agent auch gut mitdenken und mithelfen. Hier ist eine Illustration aus dem Artikel:



Warum ist das bemerkenswert? Weder die KI noch meine App hätte eine solche Illustration erzeugen können. Die KI kann zwar Illustrationen erzeugen, verfügt aber nicht über die nötigen Informationen. Meine App verfügt über die nötigen Informationen, kann aber keine Illustrationen erzeugen. Zum Ziel bin ich nur gekommen, weil beides miteinander verbunden war.

Ein letztes Beispiel: In einem anderen Artikel ging es teilweise um die Preise neuer Macs, die derzeit steigen. Der KI-Agent hat automatisch in meiner App nachgeschaut, wie hoch die früheren Preise waren und hat vorgeschlagen, diese Information in den Text einzufügen. Dadurch wurde der Artikel besser und für die Leser nützlicher.

In Zukunft wird alles mit allem verbunden sein.

Sofern wir es erlauben.

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Tue, 01 Sep 2026 14:19:05 CEST★ John Ternus: Wer ist Apples neuer Chef? Seit heute, dem 1. September 2026, hat Apple zum ersten Mal seit 15 Jahren einen neuen Chef. John Ternus folgt auf Tim Cook, der als Executive Chairman des Verwaltungsrats im Unternehmen bleibt. Ternus kommt nicht aus dem Vertrieb, dem Finanzbereich oder der Lieferkette. Er ist Maschinenbauingenieur und hat fast seine gesamte Laufbahn mit der Entwicklung von Apple-Hardware verbracht. Damit rückt ein Mann an die Spitze, dessen Arbeit bereits in sehr vielen Geräten steckt, die Apple-Kunden täglich benutzen.

Vom Maschinenbau zum Cinema Display

Ternus stammt aus Kalifornien und studierte Maschinenbau an der University of Pennsylvania. Nach dem Studium arbeitete er vier Jahre als Ingenieur bei Virtual Research Systems, einem frühen Hersteller von Geräten für virtuelle Realität. 2001 wechselte er in Apples Produktdesign-Team. Zu seinen ersten Aufgaben gehörten externe Bildschirme wie das Apple Cinema Display. Apple war damals noch ein viel kleineres Unternehmen. Das iPhone, das iPad und die Apple Watch gab es noch nicht.

Schon in dieser frühen Phase lernte Ternus eine Arbeitsweise kennen, die seine Karriere prägen sollte: Ein Produkt wird als ganzes System entwickelt. Gehäuse, Bildschirm, Antennen, Lautsprecher, Akku, Chips und Software müssen zusammenpassen. Es reicht nicht, wenn jedes Team für sich eine gute Lösung baut. Damals ging aber gerade die PC-Industrie in diese Richtung der modularen Bauweise. Apple war in dieser Hinsicht ein Außenseiter.

Das iPad als Langzeitprojekt

Nach der Vorstellung des ersten iPhones im Jahr 2007 wechselte Ternus in die iPad-Entwicklung. Apple schreibt ihm eine leitende Rolle bei jeder iPad-Generation zu. Dazu gehören nicht nur die Tablets selbst. Nach einem Bericht von Bloomberg war er auch wichtig für den Apple Pencil, das Magic Keyboard sowie deren magnetische Lade- und Verbindungssysteme.

Sein Einfluss ging sogar über die Hardware hinaus. Ternus fand, dass das iPad durch seine iPhone-nahe Software gebremst wurde. Der größere Bildschirm und der stärkere Prozessor würden nicht gut genug genutzt. Deshalb drängte er Softwarechef Craig Federighi zu einem eigenen Betriebssystem für das Tablet. Daraus entstand später iPadOS mit stärkerem Multitasking und mehr Funktionen für produktive Arbeit. Dieser Vorgang zeigt, wie Ternus denkt: Gute Hardware ist nur dann nützlich, wenn die Software ihre Möglichkeiten ausschöpft. Dies war in fast jedem iPad-Testbericht die deutlichste Kritik. Verstummt ist sie nie.

Der Mac

2013 wurde Ternus Vice President of Hardware Engineering. Beim sehr dünnen 12-Zoll-Retina-MacBook von 2015 zeigte sich seine Art der Zusammenarbeit besonders deutlich. Antenne und Lautsprecher brauchten beide Platz zum Schwingen, doch im kleinen Gehäuse war kaum Raum vorhanden. Ternus brachte beide Entwicklergruppen zusammen. Sie verbanden die Funktionen in einer gemeinsamen, platzsparenden Baugruppe. Auch die gestufte, treppenförmige Batterie füllte freie Stellen im Gehäuse besser aus. Erstmals wurde sie beim MacBook Air eingesetzt, um sich dem geschwungenen Gehäuseboden anzupassen.

Noch wichtiger war später der Wechsel des Mac von Intel-Prozessoren zu Apple Silicon. Ternus gehörte zu den zentralen Leitern dieses Projekts. Die Umstellung verlangte eine enge Abstimmung von Chipdesign, Computerhardware, macOS und Entwicklerwerkzeugen. Seit dem M1 kann Apple Leistung, Stromverbrauch und Bauform seiner Macs stärker gemeinsam planen. Das machte Geräte wie das lüfterlose MacBook Air möglich und verringerte Apples Abhängigkeit von Intels Zeitplänen. Wie die ausgeklügelte passive Kühlung des MacBook Air funktioniert, haben wir in einer recht aufwändigen Sendung erläutert, die im Archiv zu finden ist.

AirPods, iPhone und die gesamte Hardware

Unter Ternus’ Verantwortung entstand auch die erste Generation der AirPods. Die Ohrhörer wirkten 2016 zunächst ungewohnt, wurden aber zum Vorbild für eine ganze Produktklasse. Später leitete er das Hardwareteam hinter iPhone 12 und iPhone 12 Pro. Diese Generation brachte 5G, MagSafe und ein neues Gehäusedesign in die iPhone-Reihe.

2021 übernahm Ternus als Senior Vice President die gesamte Hardwareentwicklung. Damit verantwortete er die Teams hinter iPhone, iPad, Mac, Apple Watch, AirPods und später auch Vision Pro. In dieser Zeit rückten Haltbarkeit, Reparierbarkeit und neue Materialien stärker in den Mittelpunkt. Apple verwendete neue Legierungen aus recyceltem Aluminium und 3D-gedrucktes Titan für die Apple Watch Ultra. Zuletzt entstanden unter seiner Leitung die iPhone-17-Reihe mit dem dünnen iPhone Air, neue AirPods-Funktionen für Hörgesundheit und das günstigere MacBook Neo.

Auch Fehlentscheidungen gehören zur Bilanz

Nicht jedes Projekt war erfolgreich. In Ternus’ Bereich wurden die Butterfly-Tastatur und die Touch Bar für das MacBook Pro umgesetzt. Beide Ideen kamen vor allem aus Apples damaligem Designteam. Die Tastatur ermöglichte dünnere Geräte, erwies sich aber als störanfällig. Die Touch Bar ersetzte Funktionstasten durch einen schmalen Bildschirm, setzte sich jedoch nicht durch. Apple kehrte später zur Scherenmechanik und zu echten Funktionstasten zurück. Kritisiert wurden jedoch nicht nur die technischen Schwächen, sondern dass Apple zu lange daran festhielt (wie bei der Tastatur) oder sie nicht weiterentwickelte (wie bei der Touch Bar).

Auch die Vision Pro zeigte zwar die immense technische Stärke von Apple, blieb wegen Preis, Gewicht und begrenztem Nutzen aber ein Nischenprodukt. Vielleicht hätte man schon während der Entwicklung erkennen können, dass das Produkt zu viele Probleme mit sich bringt.

Vom Hardwarechef zum CEO

Ternus übernimmt Apple in einer Phase, in der die bisherigen Stärken zwar weiterhin benötigt werden, aber es müssen neue hinzukommen. Künstliche Intelligenz wird vermutlich sehr bald zu einem entscheidenden Faktor. Seine bisherige Antwort, die in diesen Tagen häufig zitiert wird: Apple solle keine Technik nur um der Technik willen ausliefern, sondern daraus gute Produkte und konkrete Erfahrungen für Nutzer machen. Jedoch erkennt man genau an solchen Antworten, wie schnell sich die Dinge ändern können. Die Zeiten, bei denen die Nützlichkeit von KI noch strittig war, sind unter Fachleuten längst vorbei.

Die direkte Leitung der Hardware hat Ternus bereits an Johny Srouji abgegeben. Als CEO muss er nun Software, Dienste, Lieferketten, Politik und Finanzen zusammenführen. Ob ihm dabei noch viel Zeit als Gestalter von Produkten bleibt (wie bei Steve Jobs) oder ob er eher als Verwalter (wie Tim Cook) agieren wird, muss sich erst noch zeigen. Für ihn und das ganze Team sprechen große Kontinuität. Er ist kein Chef von außen, der sich erstmal einige Jahre einarbeiten muss. Die Produkte der nächsten zwei Jahre sind sowieso längst in der Pipeline.

Quellen:
Apple: Tim Cook to become Apple Executive Chairman, John Ternus to become Apple CEO, 20. April 2026
Apple: John Ternus – CEO
Associated Press: Apple’s new CEO John Ternus steps into the spotlight after flying under the radar for years, 21. April 2026
Apple: Dan Riccio beginnt ein neues Kapitel bei Apple, 25. Januar 2021
Bloomberg Businessweek: Apple’s John Ternus Profile: The Likely Successor to Tim Cook as CEO, 2026
TechRadar: What John Ternus told me a decade ago – and why I’m convinced he’s the CEO Apple needs now, 2026
Tom’s Guide: MacBook Neo is only the beginning: Interview with John Ternus and Greg Joswiak, 20. April 2026
Apple: Johny Srouji named Apple’s Chief Hardware Officer, 20. April 2026

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37772https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37772 image Seit heute, dem 1. September 2026, hat Apple zum ersten Mal seit 15 Jahren einen neuen Chef. John Ternus folgt auf Tim Cook, der als Executive Chairman des Verwaltungsrats im Unternehmen bleibt. Ternus kommt nicht aus dem Vertrieb, dem Finanzbereich oder der Lieferkette. Er ist Maschinenbauingenieur und hat fast seine gesamte Laufbahn mit der Entwicklung von Apple-Hardware verbracht. Damit rückt ein Mann an die Spitze, dessen Arbeit bereits in sehr vielen Geräten steckt, die Apple-Kunden täglich benutzen.

Vom Maschinenbau zum Cinema Display

Ternus stammt aus Kalifornien und studierte Maschinenbau an der University of Pennsylvania. Nach dem Studium arbeitete er vier Jahre als Ingenieur bei Virtual Research Systems, einem frühen Hersteller von Geräten für virtuelle Realität. 2001 wechselte er in Apples Produktdesign-Team. Zu seinen ersten Aufgaben gehörten externe Bildschirme wie das Apple Cinema Display. Apple war damals noch ein viel kleineres Unternehmen. Das iPhone, das iPad und die Apple Watch gab es noch nicht.

Schon in dieser frühen Phase lernte Ternus eine Arbeitsweise kennen, die seine Karriere prägen sollte: Ein Produkt wird als ganzes System entwickelt. Gehäuse, Bildschirm, Antennen, Lautsprecher, Akku, Chips und Software müssen zusammenpassen. Es reicht nicht, wenn jedes Team für sich eine gute Lösung baut. Damals ging aber gerade die PC-Industrie in diese Richtung der modularen Bauweise. Apple war in dieser Hinsicht ein Außenseiter.

Das iPad als Langzeitprojekt

Nach der Vorstellung des ersten iPhones im Jahr 2007 wechselte Ternus in die iPad-Entwicklung. Apple schreibt ihm eine leitende Rolle bei jeder iPad-Generation zu. Dazu gehören nicht nur die Tablets selbst. Nach einem Bericht von Bloomberg war er auch wichtig für den Apple Pencil, das Magic Keyboard sowie deren magnetische Lade- und Verbindungssysteme.

Sein Einfluss ging sogar über die Hardware hinaus. Ternus fand, dass das iPad durch seine iPhone-nahe Software gebremst wurde. Der größere Bildschirm und der stärkere Prozessor würden nicht gut genug genutzt. Deshalb drängte er Softwarechef Craig Federighi zu einem eigenen Betriebssystem für das Tablet. Daraus entstand später iPadOS mit stärkerem Multitasking und mehr Funktionen für produktive Arbeit. Dieser Vorgang zeigt, wie Ternus denkt: Gute Hardware ist nur dann nützlich, wenn die Software ihre Möglichkeiten ausschöpft. Dies war in fast jedem iPad-Testbericht die deutlichste Kritik. Verstummt ist sie nie.

Der Mac

2013 wurde Ternus Vice President of Hardware Engineering. Beim sehr dünnen 12-Zoll-Retina-MacBook von 2015 zeigte sich seine Art der Zusammenarbeit besonders deutlich. Antenne und Lautsprecher brauchten beide Platz zum Schwingen, doch im kleinen Gehäuse war kaum Raum vorhanden. Ternus brachte beide Entwicklergruppen zusammen. Sie verbanden die Funktionen in einer gemeinsamen, platzsparenden Baugruppe. Auch die gestufte, treppenförmige Batterie füllte freie Stellen im Gehäuse besser aus. Erstmals wurde sie beim MacBook Air eingesetzt, um sich dem geschwungenen Gehäuseboden anzupassen.

Noch wichtiger war später der Wechsel des Mac von Intel-Prozessoren zu Apple Silicon. Ternus gehörte zu den zentralen Leitern dieses Projekts. Die Umstellung verlangte eine enge Abstimmung von Chipdesign, Computerhardware, macOS und Entwicklerwerkzeugen. Seit dem M1 kann Apple Leistung, Stromverbrauch und Bauform seiner Macs stärker gemeinsam planen. Das machte Geräte wie das lüfterlose MacBook Air möglich und verringerte Apples Abhängigkeit von Intels Zeitplänen. Wie die ausgeklügelte passive Kühlung des MacBook Air funktioniert, haben wir in einer recht aufwändigen Sendung erläutert, die im Archiv zu finden ist.

AirPods, iPhone und die gesamte Hardware

Unter Ternus’ Verantwortung entstand auch die erste Generation der AirPods. Die Ohrhörer wirkten 2016 zunächst ungewohnt, wurden aber zum Vorbild für eine ganze Produktklasse. Später leitete er das Hardwareteam hinter iPhone 12 und iPhone 12 Pro. Diese Generation brachte 5G, MagSafe und ein neues Gehäusedesign in die iPhone-Reihe.

2021 übernahm Ternus als Senior Vice President die gesamte Hardwareentwicklung. Damit verantwortete er die Teams hinter iPhone, iPad, Mac, Apple Watch, AirPods und später auch Vision Pro. In dieser Zeit rückten Haltbarkeit, Reparierbarkeit und neue Materialien stärker in den Mittelpunkt. Apple verwendete neue Legierungen aus recyceltem Aluminium und 3D-gedrucktes Titan für die Apple Watch Ultra. Zuletzt entstanden unter seiner Leitung die iPhone-17-Reihe mit dem dünnen iPhone Air, neue AirPods-Funktionen für Hörgesundheit und das günstigere MacBook Neo.

Auch Fehlentscheidungen gehören zur Bilanz

Nicht jedes Projekt war erfolgreich. In Ternus’ Bereich wurden die Butterfly-Tastatur und die Touch Bar für das MacBook Pro umgesetzt. Beide Ideen kamen vor allem aus Apples damaligem Designteam. Die Tastatur ermöglichte dünnere Geräte, erwies sich aber als störanfällig. Die Touch Bar ersetzte Funktionstasten durch einen schmalen Bildschirm, setzte sich jedoch nicht durch. Apple kehrte später zur Scherenmechanik und zu echten Funktionstasten zurück. Kritisiert wurden jedoch nicht nur die technischen Schwächen, sondern dass Apple zu lange daran festhielt (wie bei der Tastatur) oder sie nicht weiterentwickelte (wie bei der Touch Bar).

Auch die Vision Pro zeigte zwar die immense technische Stärke von Apple, blieb wegen Preis, Gewicht und begrenztem Nutzen aber ein Nischenprodukt. Vielleicht hätte man schon während der Entwicklung erkennen können, dass das Produkt zu viele Probleme mit sich bringt.

Vom Hardwarechef zum CEO

Ternus übernimmt Apple in einer Phase, in der die bisherigen Stärken zwar weiterhin benötigt werden, aber es müssen neue hinzukommen. Künstliche Intelligenz wird vermutlich sehr bald zu einem entscheidenden Faktor. Seine bisherige Antwort, die in diesen Tagen häufig zitiert wird: Apple solle keine Technik nur um der Technik willen ausliefern, sondern daraus gute Produkte und konkrete Erfahrungen für Nutzer machen. Jedoch erkennt man genau an solchen Antworten, wie schnell sich die Dinge ändern können. Die Zeiten, bei denen die Nützlichkeit von KI noch strittig war, sind unter Fachleuten längst vorbei.

Die direkte Leitung der Hardware hat Ternus bereits an Johny Srouji abgegeben. Als CEO muss er nun Software, Dienste, Lieferketten, Politik und Finanzen zusammenführen. Ob ihm dabei noch viel Zeit als Gestalter von Produkten bleibt (wie bei Steve Jobs) oder ob er eher als Verwalter (wie Tim Cook) agieren wird, muss sich erst noch zeigen. Für ihn und das ganze Team sprechen große Kontinuität. Er ist kein Chef von außen, der sich erstmal einige Jahre einarbeiten muss. Die Produkte der nächsten zwei Jahre sind sowieso längst in der Pipeline.

Quellen:
Apple: Tim Cook to become Apple Executive Chairman, John Ternus to become Apple CEO, 20. April 2026
Apple: John Ternus – CEO
Associated Press: Apple’s new CEO John Ternus steps into the spotlight after flying under the radar for years, 21. April 2026
Apple: Dan Riccio beginnt ein neues Kapitel bei Apple, 25. Januar 2021
Bloomberg Businessweek: Apple’s John Ternus Profile: The Likely Successor to Tim Cook as CEO, 2026
TechRadar: What John Ternus told me a decade ago – and why I’m convinced he’s the CEO Apple needs now, 2026
Tom’s Guide: MacBook Neo is only the beginning: Interview with John Ternus and Greg Joswiak, 20. April 2026
Apple: Johny Srouji named Apple’s Chief Hardware Officer, 20. April 2026

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Mon, 31 Aug 2026 18:23:57 CEST★ iPhone 18 Pro: Was bringt eine variable Blende? Apple wird in Kürze das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max vorstellen. Bei der Kamera könnte es diesmal eine Änderung geben, die man sonst eher von großen Fotoapparaten kennt: eine variable Blende in der Hauptkamera. Sicher ist das noch nicht. Berichte aus der Lieferkette nennen beide Pro-Modelle. Ein neueres Gerücht von Ice Universe nennt dagegen nur das Pro Max.

Was ist überhaupt eine Blende?

Die Blende ist eine Öffnung im Objektiv. Sie bestimmt, wie viel Licht den Bildsensor erreicht. Eine kleine Blendenzahl wie f/1,6 steht für eine große Öffnung. Eine höhere Zahl wie f/4 bedeutet eine kleinere Öffnung. Bisher arbeitet die Hauptkamera eines iPhone Pro mit einer festen Blende. Die Öffnung bleibt also gleich, während Belichtungszeit, Empfindlichkeit und Software die Aufnahme anpassen.



Tipp: Klicke auf den Titel des Beitrags, um die Bilder größer darzustellen (volle Seitenbreite).

Eine verstellbare Blende gibt der Kamera eine weitere Möglichkeit. Im Dunkeln kann sie sich weit öffnen. So fällt mehr Licht auf den Sensor, die Kamera braucht weniger starke Aufhellung und das Bild kann rauschärmer wirken. Bei hellem Licht kann sie sich schließen. Das hilft besonders bei Videos, weil die Belichtungszeit dann nicht immer extrem kurz werden muss. Bewegungen sehen dadurch natürlicher aus.



Auch die Schärfentiefe ändert sich. Mit einer großen Öffnung wird der Hintergrund eher weich, während das Motiv scharf bleibt. Dieser Effekt entsteht optisch und muss nicht erst vom Porträtmodus berechnet werden. Eine kleinere Öffnung hält dagegen mehr Ebenen scharf. Das ist nützlich für Gruppen, Landschaften oder Dokumente. Bei einem Smartphone ist der Unterschied kleiner als bei einer Systemkamera, weil Sensor und Brennweite viel kleiner sind. Trotzdem kann er sichtbar sein, vor allem bei nahen Motiven.



Wie funktioniert die Technik?

Technisch sitzt im Objektiv eine winzige Iris. Mehrere dünne Lamellen bewegen sich gegeneinander und verändern das Loch in ihrer Mitte. Ein Aktor, also ein sehr kleiner elektrischer Antrieb, stellt die Lamellen ein. Die Kamera kann nur zwischen zwei Stufen wechseln oder viele Zwischenwerte anbieten. Das Xiaomi 14 Ultra zeigt, wie weit diese Technik gehen kann: Seine Hauptkamera regelt stufenlos von f/1,63 bis f/4. Xiaomi nennt sechs Lamellen und einen präzisen 12-Bit-Aktor. Das Huawei P60 Pro bietet eine automatisch verstellte physische Blende von f/1,4 bis f/4.

Das Video unten zeigt die Linse des Xiaomi 14 Ultra:



Der Einbau ist schwierig. Im flachen Kameramodul ist kaum Platz. Lamellen und Antrieb müssen schnell, leise und über Jahre zuverlässig arbeiten. Sie dürfen optische Bildstabilisierung und Autofokus nicht stören. Schon kleinste Abweichungen können bei kompakten Smartphone-Objektiven die Bildschärfe verschlechtern. Zugleich muss das Modul gegen Staub und Wasser geschützt bleiben. Für jede Blendenstellung muss Apple außerdem Fokus, Belichtung, Schärfung und Bildzusammenführung neu abstimmen. Eine sehr kleine Öffnung ist nicht automatisch besser: Durch Beugung kann feine Zeichnung verloren gehen.

Für welche Lösung wird sich Apple entscheiden?

Beim iPhone spricht vieles für eine echte mechanische Lösung. Der Analyst Ming-Chi Kuo nannte Sunny Optical und Luxshare als Lieferanten für den Blendenmechanismus sowie Largan für die Optik. Ein späterer Bericht behauptet, Sunny Optical fertige bereits Aktoren, während LG Innotek die Kameramodule zusammenbaue. Das deutet auf bewegliche Lamellen mit elektrischem Antrieb hin, nicht auf einen reinen Software-Effekt.

Unbekannt bleiben der Blendenbereich, die Zahl der Lamellen und die Bedienung. Apple könnte die Öffnung automatisch wählen und nur in Pro-Apps eine manuelle Kontrolle erlauben. Ebenso offen ist, ob das kleinere iPhone 18 Pro dieselbe Technik bekommt. Sollte sie kommen, wäre sie kein Nachtfoto-Wunder. Ihr größter Wert läge in mehr Kontrolle: natürlichere Videos, besser steuerbare Schärfentiefe und weniger Abhängigkeit von künstlichem Bokeh.

Für die iPhones ingesamt wäre eine mechanische Blende ein großer Schritt nach vorne. Es stößt damit in Bereiche vor, die bisher den »richtigen« Kameras vorbehalten waren. Wenn man sich die Entwicklung der iPhone-Kamera seit der Vorstellung im Jahr 2007 vor Augen führt, ist es kaum zu glauben, wie es sich verbessert hat. Niemand hätte das damals für möglich gehalten.

PS: Die Illustrationen habe ich mit Codex und Image-Gen-2 von OpenAI erstellt.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37763https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37763 image Apple wird in Kürze das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max vorstellen. Bei der Kamera könnte es diesmal eine Änderung geben, die man sonst eher von großen Fotoapparaten kennt: eine variable Blende in der Hauptkamera. Sicher ist das noch nicht. Berichte aus der Lieferkette nennen beide Pro-Modelle. Ein neueres Gerücht von Ice Universe nennt dagegen nur das Pro Max.

Was ist überhaupt eine Blende?

Die Blende ist eine Öffnung im Objektiv. Sie bestimmt, wie viel Licht den Bildsensor erreicht. Eine kleine Blendenzahl wie f/1,6 steht für eine große Öffnung. Eine höhere Zahl wie f/4 bedeutet eine kleinere Öffnung. Bisher arbeitet die Hauptkamera eines iPhone Pro mit einer festen Blende. Die Öffnung bleibt also gleich, während Belichtungszeit, Empfindlichkeit und Software die Aufnahme anpassen.



Tipp: Klicke auf den Titel des Beitrags, um die Bilder größer darzustellen (volle Seitenbreite).

Eine verstellbare Blende gibt der Kamera eine weitere Möglichkeit. Im Dunkeln kann sie sich weit öffnen. So fällt mehr Licht auf den Sensor, die Kamera braucht weniger starke Aufhellung und das Bild kann rauschärmer wirken. Bei hellem Licht kann sie sich schließen. Das hilft besonders bei Videos, weil die Belichtungszeit dann nicht immer extrem kurz werden muss. Bewegungen sehen dadurch natürlicher aus.



Auch die Schärfentiefe ändert sich. Mit einer großen Öffnung wird der Hintergrund eher weich, während das Motiv scharf bleibt. Dieser Effekt entsteht optisch und muss nicht erst vom Porträtmodus berechnet werden. Eine kleinere Öffnung hält dagegen mehr Ebenen scharf. Das ist nützlich für Gruppen, Landschaften oder Dokumente. Bei einem Smartphone ist der Unterschied kleiner als bei einer Systemkamera, weil Sensor und Brennweite viel kleiner sind. Trotzdem kann er sichtbar sein, vor allem bei nahen Motiven.



Wie funktioniert die Technik?

Technisch sitzt im Objektiv eine winzige Iris. Mehrere dünne Lamellen bewegen sich gegeneinander und verändern das Loch in ihrer Mitte. Ein Aktor, also ein sehr kleiner elektrischer Antrieb, stellt die Lamellen ein. Die Kamera kann nur zwischen zwei Stufen wechseln oder viele Zwischenwerte anbieten. Das Xiaomi 14 Ultra zeigt, wie weit diese Technik gehen kann: Seine Hauptkamera regelt stufenlos von f/1,63 bis f/4. Xiaomi nennt sechs Lamellen und einen präzisen 12-Bit-Aktor. Das Huawei P60 Pro bietet eine automatisch verstellte physische Blende von f/1,4 bis f/4.

Das Video unten zeigt die Linse des Xiaomi 14 Ultra:



Der Einbau ist schwierig. Im flachen Kameramodul ist kaum Platz. Lamellen und Antrieb müssen schnell, leise und über Jahre zuverlässig arbeiten. Sie dürfen optische Bildstabilisierung und Autofokus nicht stören. Schon kleinste Abweichungen können bei kompakten Smartphone-Objektiven die Bildschärfe verschlechtern. Zugleich muss das Modul gegen Staub und Wasser geschützt bleiben. Für jede Blendenstellung muss Apple außerdem Fokus, Belichtung, Schärfung und Bildzusammenführung neu abstimmen. Eine sehr kleine Öffnung ist nicht automatisch besser: Durch Beugung kann feine Zeichnung verloren gehen.

Für welche Lösung wird sich Apple entscheiden?

Beim iPhone spricht vieles für eine echte mechanische Lösung. Der Analyst Ming-Chi Kuo nannte Sunny Optical und Luxshare als Lieferanten für den Blendenmechanismus sowie Largan für die Optik. Ein späterer Bericht behauptet, Sunny Optical fertige bereits Aktoren, während LG Innotek die Kameramodule zusammenbaue. Das deutet auf bewegliche Lamellen mit elektrischem Antrieb hin, nicht auf einen reinen Software-Effekt.

Unbekannt bleiben der Blendenbereich, die Zahl der Lamellen und die Bedienung. Apple könnte die Öffnung automatisch wählen und nur in Pro-Apps eine manuelle Kontrolle erlauben. Ebenso offen ist, ob das kleinere iPhone 18 Pro dieselbe Technik bekommt. Sollte sie kommen, wäre sie kein Nachtfoto-Wunder. Ihr größter Wert läge in mehr Kontrolle: natürlichere Videos, besser steuerbare Schärfentiefe und weniger Abhängigkeit von künstlichem Bokeh.

Für die iPhones ingesamt wäre eine mechanische Blende ein großer Schritt nach vorne. Es stößt damit in Bereiche vor, die bisher den »richtigen« Kameras vorbehalten waren. Wenn man sich die Entwicklung der iPhone-Kamera seit der Vorstellung im Jahr 2007 vor Augen führt, ist es kaum zu glauben, wie es sich verbessert hat. Niemand hätte das damals für möglich gehalten.

PS: Die Illustrationen habe ich mit Codex und Image-Gen-2 von OpenAI erstellt.

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Sun, 30 Aug 2026 22:24:11 CEST★ Wie Siri AI erkennt, was wir wirklich meinen „Spiel etwas Ruhiges.“ „Mach den Bildschirm ein bisschen dunkler.“ „Zeig mir Fotos von meinem Hund am Strand.“

Für Menschen sind solche Sätze leicht zu verstehen. Für einen Sprachassistenten sind sie erstaunlich schwierig. Es fehlen genaue Befehle, Namen von Apps und manchmal sogar wichtige Wörter. Trotzdem erwarten wir, dass Siri weiß, was gemeint ist.

Mit Siri AI will Apple dieses Problem besser lösen unter Verwendung von Apple Intelligence. Einfache Aufgaben werden möglichst direkt auf dem iPhone, iPad oder Mac verarbeitet. Für schwierigere Anfragen kann Apple größere Modelle auf besonders geschützten Servern einsetzen. Doch selbst ein leistungsfähiges KI-Modell muss zunächst erkennen, was ein Mensch eigentlich möchte.

Das alte Problem mit den richtigen Wörtern

Klassische Sprachsteuerungen arbeiteten häufig mit Schlüsselwörtern. Tauchten in einem Satz Begriffe wie „Musik“, „Song“ und „abspielen“ auf, war vermutlich die Musik-App gemeint. Bei Wörtern wie „Karte“, „Route“ oder „Adresse“ lag die Karten-App nahe.

Dieses Verfahren funktioniert, solange Menschen die erwarteten Begriffe verwenden. In der Praxis sprechen sie jedoch sehr unterschiedlich.

Eine Person sagt: „Spiele Musik zum Entspannen.“ Eine andere bittet: „Ich hätte gern etwas Ruhiges.“ Eine dritte sagt nur: „Mach mal eine entspannte Stimmung.“

Alle drei Wünsche können fast dasselbe bedeuten. Trotzdem enthalten nur einige davon das Schlüsselwort „Musik“. Ein System, das lediglich nach einer festen Wortliste sucht, kann den Zusammenhang leicht übersehen.

Bei ganzen Sätzen wird das Problem noch größer. „Wie stelle ich mein Display dunkler?“ bedeutet fast dasselbe wie „Der Bildschirm ist mir zu hell“. Die verwendeten Wörter unterscheiden sich aber deutlich. Eine einfache Suche findet deshalb vielleicht keinen passenden Eintrag in der Hilfe. Außerdem muss Siri entscheiden, welche App überhaupt zuständig ist.

Bedeutung als Zahlenreihe

Hier kommen sogenannte Embeddings ins Spiel. Der englische Begriff lässt sich ungefähr mit „Einbettungen“ übersetzen. Gemeint ist eine mathematische Darstellung von Sprache.

Ein Embedding verwandelt ein Wort oder einen Satz in eine lange Reihe von Zahlen. Diese Zahlen beschreiben nicht die Schreibweise, sondern bestimmte Merkmale der Bedeutung. Man kann sich das wie eine riesige Landkarte vorstellen: Wörter und Sätze mit ähnlicher Bedeutung liegen nah beieinander. Begriffe ohne Zusammenhang befinden sich weiter voneinander entfernt.

Auf dieser Landkarte würden etwa „Auto“, „Wagen“ und „Fahrzeug“ eine kleine Gruppe bilden. „Apfel“ läge vermutlich näher bei „Obst“ als bei „Schraubenzieher“. Bei Sätzen funktioniert das ähnlich. „Wo bleibt meine Bestellung?“ kann sehr nah bei „Wie prüfe ich den Lieferstatus?“ liegen, obwohl beide Sätze kaum dieselben Wörter verwenden.

Der Computer versteht Bedeutung dabei nicht so wie ein Mensch. Er kann aber den mathematischen Abstand zwischen zwei Zahlenreihen berechnen. Je kleiner dieser Abstand ist, desto ähnlicher ist normalerweise der Inhalt.

Apple erklärt das Prinzip in seiner Entwickler-Dokumentation am Beispiel einer Fotosuche: Wer nach „Wolke“ sucht, könnte auch Bilder finden, die mit „Himmel“ beschrieben wurden. Außerdem können Satz-Embeddings erkennen, dass eine Frage aus einer App inhaltlich zu einem bestimmten Hilfetext passt. Die technische Beschreibung steht in Apples Natural-Language-Dokumentation.

Von der Sprache zur passenden Aktion

Für Siri AI sind solche Bedeutungsvergleiche besonders nützlich. Das System kann eine frei formulierte Anfrage mit den bekannten Fähigkeiten von Apps vergleichen.

Nehmen wir den Satz: „Mach das Foto etwas wärmer.“ Siri muss erkennen, dass es um Bildbearbeitung geht. Dann muss das System eine App finden, die Farbtemperatur oder Filter verändern kann. Schließlich müssen das Foto und der gewünschte Arbeitsschritt an diese App übergeben werden.

Entwickler beschreiben dafür mit App Intents, welche Inhalte und Aktionen ihre Programme anbieten. Eine App kann zum Beispiel mitteilen: „Ich kann Nachrichten senden“, „Ich kann Termine anlegen“ oder „Ich kann Fotos bearbeiten“. Siri übernimmt das Verstehen der natürlichen Sprache und verbindet die Anfrage mit einer passenden Aktion.

Dadurch müssen Entwickler nicht mehr jede denkbare Formulierung vorher aufschreiben. Sie müssen also keine lange Liste wie „spiele“, „starte“, „höre“, „mach Musik an“ und „gib mir einen Song“ pflegen. Apple sagt, dass neue App-Schemas ohne festgelegte Sprechsätze auskommen. Wenn sich Siris Sprachverständnis verbessert, müssen Apps dafür nicht jedes Mal angepasst werden. Apple erläutert dieses Zusammenspiel in einer WWDC-Sitzung zu App Schemas.

Embeddings helfen auch bei der Auswahl von Inhalten. Eine Nachrichten-App könnte Beiträge zum Thema „Urlaub in Italien“ finden, obwohl in manchen Nachrichten nur von „Rom“, „Toskana“ oder „Ferien am Mittelmeer“ die Rede ist. Eine Kalender-App könnte verstehen, welcher Termin mit „mein Treffen über das neue Büro“ gemeint ist.

Hilfe finden, ohne den Fachbegriff zu kennen

Besonders praktisch ist die Technik bei Hilfefunktionen. Anwender kennen oft nicht den Namen der Einstellung, die sie suchen.

Wer schreibt: „Abends blendet mich mein iPhone“, sucht möglicherweise nach der Bildschirmhelligkeit, dem Dunkelmodus oder Night Shift. Eine klassische Stichwortsuche könnte scheitern, weil keiner dieser Begriffe im Satz vorkommt.

Mit Embeddings kann eine App die Beschreibung des Problems mit vorhandenen Anleitungen vergleichen. Die ähnlichsten Texte erscheinen zuerst. So könnte das System Anleitungen wie „Bildschirmhelligkeit ändern“ oder „Night Shift aktivieren“ vorschlagen.

Die App muss dabei nicht unbedingt eine vollständige Antwort selbst erzeugen. Oft reicht es schon, den richtigen vorhandenen Inhalt zu finden. Das kann schneller, verlässlicher und leichter zu prüfen sein als eine frei erfundene KI-Antwort.

Nicht nur für Siri

Die wichtige Neuerung besteht darin, dass semantisches Verstehen nicht auf Siri beschränkt bleibt. Apple stellt Entwicklern entsprechende Funktionen in seinen System-Frameworks zur Verfügung.

Über das Natural-Language-Framework können Apps Embeddings für Wörter und Sätze verwenden. Sie können Abstände zwischen Formulierungen berechnen und eigene Inhalte nach ihrer Bedeutung durchsuchen. Über App Intents und den semantischen Index von Spotlight lassen sich Inhalte und Aktionen zusätzlich für Apple Intelligence und Siri AI bereitstellen.

Damit kann eine Koch-App ähnliche Rezepte finden, eine Support-App passende Anleitungen vorschlagen oder eine Mediathek thematisch verwandte Filme anzeigen. Die Verarbeitung lässt sich in vielen Fällen direkt auf dem Gerät erledigen. Entwickler benötigen dafür nicht zwingend einen großen KI-Server.

Embeddings lösen nicht jedes Problem. Doppeldeutige Sätze bleiben schwierig, und ein kleiner mathematischer Abstand bedeutet nicht immer, dass zwei Texte wirklich dasselbe meinen. Apps müssen deshalb weiterhin prüfen, welche Aktionen sicher sind und wann eine Rückfrage nötig ist.

Trotzdem verändert die Technik grundlegend, wie Computer auf Sprache reagieren. Entscheidend wird, was die Wörter wahrscheinlich bedeuten. Genau dadurch kann sich Siri AI weniger wie eine starre Sprachfernbedienung und mehr wie ein Assistent anfühlen, der auch dann weiterkommt, wenn wir nicht den „richtigen“ Befehl kennen.

Was ich bei der Recherche zu diesem Thema besonders bemerkenswert fand: Apple benutzt hier eine allgemeine Systemfunktion. Jede App kann es nutzen. Die Beispiele, die Apple in der Dokumentation anführt, sind simpel. Auf diese Weise profitiert die ganze Plattform davon.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37760https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37760 image „Spiel etwas Ruhiges.“ „Mach den Bildschirm ein bisschen dunkler.“ „Zeig mir Fotos von meinem Hund am Strand.“

Für Menschen sind solche Sätze leicht zu verstehen. Für einen Sprachassistenten sind sie erstaunlich schwierig. Es fehlen genaue Befehle, Namen von Apps und manchmal sogar wichtige Wörter. Trotzdem erwarten wir, dass Siri weiß, was gemeint ist.

Mit Siri AI will Apple dieses Problem besser lösen unter Verwendung von Apple Intelligence. Einfache Aufgaben werden möglichst direkt auf dem iPhone, iPad oder Mac verarbeitet. Für schwierigere Anfragen kann Apple größere Modelle auf besonders geschützten Servern einsetzen. Doch selbst ein leistungsfähiges KI-Modell muss zunächst erkennen, was ein Mensch eigentlich möchte.

Das alte Problem mit den richtigen Wörtern

Klassische Sprachsteuerungen arbeiteten häufig mit Schlüsselwörtern. Tauchten in einem Satz Begriffe wie „Musik“, „Song“ und „abspielen“ auf, war vermutlich die Musik-App gemeint. Bei Wörtern wie „Karte“, „Route“ oder „Adresse“ lag die Karten-App nahe.

Dieses Verfahren funktioniert, solange Menschen die erwarteten Begriffe verwenden. In der Praxis sprechen sie jedoch sehr unterschiedlich.

Eine Person sagt: „Spiele Musik zum Entspannen.“ Eine andere bittet: „Ich hätte gern etwas Ruhiges.“ Eine dritte sagt nur: „Mach mal eine entspannte Stimmung.“

Alle drei Wünsche können fast dasselbe bedeuten. Trotzdem enthalten nur einige davon das Schlüsselwort „Musik“. Ein System, das lediglich nach einer festen Wortliste sucht, kann den Zusammenhang leicht übersehen.

Bei ganzen Sätzen wird das Problem noch größer. „Wie stelle ich mein Display dunkler?“ bedeutet fast dasselbe wie „Der Bildschirm ist mir zu hell“. Die verwendeten Wörter unterscheiden sich aber deutlich. Eine einfache Suche findet deshalb vielleicht keinen passenden Eintrag in der Hilfe. Außerdem muss Siri entscheiden, welche App überhaupt zuständig ist.

Bedeutung als Zahlenreihe

Hier kommen sogenannte Embeddings ins Spiel. Der englische Begriff lässt sich ungefähr mit „Einbettungen“ übersetzen. Gemeint ist eine mathematische Darstellung von Sprache.

Ein Embedding verwandelt ein Wort oder einen Satz in eine lange Reihe von Zahlen. Diese Zahlen beschreiben nicht die Schreibweise, sondern bestimmte Merkmale der Bedeutung. Man kann sich das wie eine riesige Landkarte vorstellen: Wörter und Sätze mit ähnlicher Bedeutung liegen nah beieinander. Begriffe ohne Zusammenhang befinden sich weiter voneinander entfernt.

Auf dieser Landkarte würden etwa „Auto“, „Wagen“ und „Fahrzeug“ eine kleine Gruppe bilden. „Apfel“ läge vermutlich näher bei „Obst“ als bei „Schraubenzieher“. Bei Sätzen funktioniert das ähnlich. „Wo bleibt meine Bestellung?“ kann sehr nah bei „Wie prüfe ich den Lieferstatus?“ liegen, obwohl beide Sätze kaum dieselben Wörter verwenden.

Der Computer versteht Bedeutung dabei nicht so wie ein Mensch. Er kann aber den mathematischen Abstand zwischen zwei Zahlenreihen berechnen. Je kleiner dieser Abstand ist, desto ähnlicher ist normalerweise der Inhalt.

Apple erklärt das Prinzip in seiner Entwickler-Dokumentation am Beispiel einer Fotosuche: Wer nach „Wolke“ sucht, könnte auch Bilder finden, die mit „Himmel“ beschrieben wurden. Außerdem können Satz-Embeddings erkennen, dass eine Frage aus einer App inhaltlich zu einem bestimmten Hilfetext passt. Die technische Beschreibung steht in Apples Natural-Language-Dokumentation.

Von der Sprache zur passenden Aktion

Für Siri AI sind solche Bedeutungsvergleiche besonders nützlich. Das System kann eine frei formulierte Anfrage mit den bekannten Fähigkeiten von Apps vergleichen.

Nehmen wir den Satz: „Mach das Foto etwas wärmer.“ Siri muss erkennen, dass es um Bildbearbeitung geht. Dann muss das System eine App finden, die Farbtemperatur oder Filter verändern kann. Schließlich müssen das Foto und der gewünschte Arbeitsschritt an diese App übergeben werden.

Entwickler beschreiben dafür mit App Intents, welche Inhalte und Aktionen ihre Programme anbieten. Eine App kann zum Beispiel mitteilen: „Ich kann Nachrichten senden“, „Ich kann Termine anlegen“ oder „Ich kann Fotos bearbeiten“. Siri übernimmt das Verstehen der natürlichen Sprache und verbindet die Anfrage mit einer passenden Aktion.

Dadurch müssen Entwickler nicht mehr jede denkbare Formulierung vorher aufschreiben. Sie müssen also keine lange Liste wie „spiele“, „starte“, „höre“, „mach Musik an“ und „gib mir einen Song“ pflegen. Apple sagt, dass neue App-Schemas ohne festgelegte Sprechsätze auskommen. Wenn sich Siris Sprachverständnis verbessert, müssen Apps dafür nicht jedes Mal angepasst werden. Apple erläutert dieses Zusammenspiel in einer WWDC-Sitzung zu App Schemas.

Embeddings helfen auch bei der Auswahl von Inhalten. Eine Nachrichten-App könnte Beiträge zum Thema „Urlaub in Italien“ finden, obwohl in manchen Nachrichten nur von „Rom“, „Toskana“ oder „Ferien am Mittelmeer“ die Rede ist. Eine Kalender-App könnte verstehen, welcher Termin mit „mein Treffen über das neue Büro“ gemeint ist.

Hilfe finden, ohne den Fachbegriff zu kennen

Besonders praktisch ist die Technik bei Hilfefunktionen. Anwender kennen oft nicht den Namen der Einstellung, die sie suchen.

Wer schreibt: „Abends blendet mich mein iPhone“, sucht möglicherweise nach der Bildschirmhelligkeit, dem Dunkelmodus oder Night Shift. Eine klassische Stichwortsuche könnte scheitern, weil keiner dieser Begriffe im Satz vorkommt.

Mit Embeddings kann eine App die Beschreibung des Problems mit vorhandenen Anleitungen vergleichen. Die ähnlichsten Texte erscheinen zuerst. So könnte das System Anleitungen wie „Bildschirmhelligkeit ändern“ oder „Night Shift aktivieren“ vorschlagen.

Die App muss dabei nicht unbedingt eine vollständige Antwort selbst erzeugen. Oft reicht es schon, den richtigen vorhandenen Inhalt zu finden. Das kann schneller, verlässlicher und leichter zu prüfen sein als eine frei erfundene KI-Antwort.

Nicht nur für Siri

Die wichtige Neuerung besteht darin, dass semantisches Verstehen nicht auf Siri beschränkt bleibt. Apple stellt Entwicklern entsprechende Funktionen in seinen System-Frameworks zur Verfügung.

Über das Natural-Language-Framework können Apps Embeddings für Wörter und Sätze verwenden. Sie können Abstände zwischen Formulierungen berechnen und eigene Inhalte nach ihrer Bedeutung durchsuchen. Über App Intents und den semantischen Index von Spotlight lassen sich Inhalte und Aktionen zusätzlich für Apple Intelligence und Siri AI bereitstellen.

Damit kann eine Koch-App ähnliche Rezepte finden, eine Support-App passende Anleitungen vorschlagen oder eine Mediathek thematisch verwandte Filme anzeigen. Die Verarbeitung lässt sich in vielen Fällen direkt auf dem Gerät erledigen. Entwickler benötigen dafür nicht zwingend einen großen KI-Server.

Embeddings lösen nicht jedes Problem. Doppeldeutige Sätze bleiben schwierig, und ein kleiner mathematischer Abstand bedeutet nicht immer, dass zwei Texte wirklich dasselbe meinen. Apps müssen deshalb weiterhin prüfen, welche Aktionen sicher sind und wann eine Rückfrage nötig ist.

Trotzdem verändert die Technik grundlegend, wie Computer auf Sprache reagieren. Entscheidend wird, was die Wörter wahrscheinlich bedeuten. Genau dadurch kann sich Siri AI weniger wie eine starre Sprachfernbedienung und mehr wie ein Assistent anfühlen, der auch dann weiterkommt, wenn wir nicht den „richtigen“ Befehl kennen.

Was ich bei der Recherche zu diesem Thema besonders bemerkenswert fand: Apple benutzt hier eine allgemeine Systemfunktion. Jede App kann es nutzen. Die Beispiele, die Apple in der Dokumentation anführt, sind simpel. Auf diese Weise profitiert die ganze Plattform davon.

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Sun, 30 Aug 2026 20:07:55 CEST★ Dieses Video zeigt, wie ich ohne Programmierung eine neue Funktion in eine App einbaue… und Du kannst das auch! Bei Mac-TV verwende ich eine kleine App, um die Texte auf der Webseite zu verwalten. Ich tippe dort meine Artikel ein, füge ein Bild hinzu, und kann dann alles zusammen mit einem Klick auf der Webseite veröffentlichen. Es gibt auch eine Funktion, um ein Bild per KI erzeugen zu lassen. Oder ich ziehe ein eigenes Bild in die App, dann wird das Bild gleich ins richtige Format gebracht. Solche kleinen Helfer sind wirklich segensreich. Es muss nicht immer eine riesige App sein.

Heute habe ich bemerkt, dass ich ein einmal hinzugefügtes Bild nicht aus der App herausziehen kann, um es zum Beispiel auf dem Desktop abzulegen. Ich kann Bilder zwar reinziehen, aber nicht rausziehen. Das ist doof. Import geht, aber der Export fehlt!

Beim Mac erwarte ich drei Funktionen: Drag&Drop, ein Kontextmenü mit »Speichern unter…« und das Kopieren in die Zwischenablage.

Aus Sicht des Programmierers sind das drei große Funktionen. Sie mögen erstmal klein erscheinen, aber dann muss man das User-Interface berücksichtigen, außerdem allerlei Beschränkungen des Systems (darf die App überhaupt frei im Dateisystem speichern?). Diese Dinge sind in unterschiedlichen Verzeichnissen und Dateien festgelegt, die man kennen muss. Da ist man erstmal eine Weile beschäftigt.

Aber das kann uns egal sein, wenn die KI es programmiert. Wir sagen der KI einfach, welche Funktionen sie einbauen soll.

Hier ist mein Befehl an die KI, den ich komplett zitiere. Achtet darauf, ob es irgendwelche Programmierkenntnisse erfordert:

In der Ansicht "Eigene Meldungen" -> [Meldung] -> Webartikel wird durch das KI-Modell ein Bild erzeugt und in der Sektion "Titelbild" angezeigt. Ich möchte die Anzeige des Bildes so verändern, dass man das Bild per Drag&Drop herausziehen kann, um es lokal zu speichern.

Zusätzlich sollen per Kontextmenü (bei Klick auf das Bild) zwei Menübefehle angezeigt werden:

"Bild kopieren" (diese Funktion kopiert das Bild in die Zwischenablage)

"Bild speichern unter..." (diese Funktion zeigt einen Dateidialog; vorausgewählt ist der Download-Folder des Users).

Setze diese drei Änderungen um. Verwende systemkonforme Methoden, da es sich weitgehend um Systemfunktionen handelt.

Das war alles. Ich beschreibe möglichst exakt, wo ich welche Funktionen haben will. Jeder kann das. Habe ich recht?

Anschließend rumpelte die KI ein paar Minuten vor sich hin. Die KI programmierte die neuen Funktionen und testete sie sorgfältig. Als alles funktionierte, gab sie eine Erfolgsmeldung aus. Ich startete die neue App und alles funktionierte sofort. Dieses Video zeigt die neuen Funktionen:



Um zu beweisen, dass es wirklich so einfach war, hänge ich einen Screenshot ans Ende des Artikels, der den gesamten Chat mit der KI zeigt.

Klar, für richtig große Programme und knifflige Probleme braucht man immer noch kluge Menschen, die sich damit beschäftigen. Ich würde sogar vorhersagen: Man braucht sie mehr denn je. Denn je komplexer die Lösungen werden, die dank KI nun erstellt werden, desto mehr braucht man Leute, die noch kapieren, was zum Kuckuck überhaupt vorgeht. Die Putzkolonne wird nicht nebenher die Software schreiben. So einfach ist es dann doch wieder nicht.

Aber kleine Tools sind dennoch nützlich, wie mein Beispiel zeigt. Die Funktionen fügt man schrittweise hinzu, wie man es gerade braucht.

Die Chefs von OpenAI und Anthropic sagen beide (und unabhängig voneinander), dass solche (kleinere) Software in Zukunft genau so kostenlos sein wird, wie es heute die Google-Suche ist: Man tippt ein, was man gerade braucht, und die Software entsteht unmittelbar und kostenlos.

PS: Hier ist zum Beweis der Screenshot mit dem Chat:

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37759https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37759 image Bei Mac-TV verwende ich eine kleine App, um die Texte auf der Webseite zu verwalten. Ich tippe dort meine Artikel ein, füge ein Bild hinzu, und kann dann alles zusammen mit einem Klick auf der Webseite veröffentlichen. Es gibt auch eine Funktion, um ein Bild per KI erzeugen zu lassen. Oder ich ziehe ein eigenes Bild in die App, dann wird das Bild gleich ins richtige Format gebracht. Solche kleinen Helfer sind wirklich segensreich. Es muss nicht immer eine riesige App sein.

Heute habe ich bemerkt, dass ich ein einmal hinzugefügtes Bild nicht aus der App herausziehen kann, um es zum Beispiel auf dem Desktop abzulegen. Ich kann Bilder zwar reinziehen, aber nicht rausziehen. Das ist doof. Import geht, aber der Export fehlt!

Beim Mac erwarte ich drei Funktionen: Drag&Drop, ein Kontextmenü mit »Speichern unter…« und das Kopieren in die Zwischenablage.

Aus Sicht des Programmierers sind das drei große Funktionen. Sie mögen erstmal klein erscheinen, aber dann muss man das User-Interface berücksichtigen, außerdem allerlei Beschränkungen des Systems (darf die App überhaupt frei im Dateisystem speichern?). Diese Dinge sind in unterschiedlichen Verzeichnissen und Dateien festgelegt, die man kennen muss. Da ist man erstmal eine Weile beschäftigt.

Aber das kann uns egal sein, wenn die KI es programmiert. Wir sagen der KI einfach, welche Funktionen sie einbauen soll.

Hier ist mein Befehl an die KI, den ich komplett zitiere. Achtet darauf, ob es irgendwelche Programmierkenntnisse erfordert:

In der Ansicht "Eigene Meldungen" -> [Meldung] -> Webartikel wird durch das KI-Modell ein Bild erzeugt und in der Sektion "Titelbild" angezeigt. Ich möchte die Anzeige des Bildes so verändern, dass man das Bild per Drag&Drop herausziehen kann, um es lokal zu speichern.

Zusätzlich sollen per Kontextmenü (bei Klick auf das Bild) zwei Menübefehle angezeigt werden:

"Bild kopieren" (diese Funktion kopiert das Bild in die Zwischenablage)

"Bild speichern unter..." (diese Funktion zeigt einen Dateidialog; vorausgewählt ist der Download-Folder des Users).

Setze diese drei Änderungen um. Verwende systemkonforme Methoden, da es sich weitgehend um Systemfunktionen handelt.

Das war alles. Ich beschreibe möglichst exakt, wo ich welche Funktionen haben will. Jeder kann das. Habe ich recht?

Anschließend rumpelte die KI ein paar Minuten vor sich hin. Die KI programmierte die neuen Funktionen und testete sie sorgfältig. Als alles funktionierte, gab sie eine Erfolgsmeldung aus. Ich startete die neue App und alles funktionierte sofort. Dieses Video zeigt die neuen Funktionen:



Um zu beweisen, dass es wirklich so einfach war, hänge ich einen Screenshot ans Ende des Artikels, der den gesamten Chat mit der KI zeigt.

Klar, für richtig große Programme und knifflige Probleme braucht man immer noch kluge Menschen, die sich damit beschäftigen. Ich würde sogar vorhersagen: Man braucht sie mehr denn je. Denn je komplexer die Lösungen werden, die dank KI nun erstellt werden, desto mehr braucht man Leute, die noch kapieren, was zum Kuckuck überhaupt vorgeht. Die Putzkolonne wird nicht nebenher die Software schreiben. So einfach ist es dann doch wieder nicht.

Aber kleine Tools sind dennoch nützlich, wie mein Beispiel zeigt. Die Funktionen fügt man schrittweise hinzu, wie man es gerade braucht.

Die Chefs von OpenAI und Anthropic sagen beide (und unabhängig voneinander), dass solche (kleinere) Software in Zukunft genau so kostenlos sein wird, wie es heute die Google-Suche ist: Man tippt ein, was man gerade braucht, und die Software entsteht unmittelbar und kostenlos.

PS: Hier ist zum Beweis der Screenshot mit dem Chat:

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Sat, 29 Aug 2026 19:19 CESTNeuer Mac Mini mit M6! Aber ist es noch ein Mac Mini? Zur Sendung... Der neue Mac mini kommt in zwei stark unterschiedlichen Ausstattungen. Das Basismodell setzt auf den M6-Chip mit 2-nm-Fertigung, einer verdoppelten Neural Engine und bis zu 32 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher. Die leistungsstärkere Variante basiert auf dem älteren M5 Pro und bietet bis zu 64 GB RAM, deutlich höhere Speicherbandbreite und mehr CPU- sowie GPU-Kerne. Dazu kommen größere SSD-Optionen und schnellere Thunderbolt-Anschlüsse. Apple packt damit Profi-Funktionen in dasselbe kleine Gehäuse, verändert aber auch Preis und Positionierung. Wird der Mac mini weiter als kompakter Einstiegsrechner wahrgenommen, oder entwickelt er sich zur kompakten Workstation für Profis?

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37749https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37749 image Zur Sendung...

Der neue Mac mini kommt in zwei stark unterschiedlichen Ausstattungen. Das Basismodell setzt auf den M6-Chip mit 2-nm-Fertigung, einer verdoppelten Neural Engine und bis zu 32 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher. Die leistungsstärkere Variante basiert auf dem älteren M5 Pro und bietet bis zu 64 GB RAM, deutlich höhere Speicherbandbreite und mehr CPU- sowie GPU-Kerne. Dazu kommen größere SSD-Optionen und schnellere Thunderbolt-Anschlüsse. Apple packt damit Profi-Funktionen in dasselbe kleine Gehäuse, verändert aber auch Preis und Positionierung. Wird der Mac mini weiter als kompakter Einstiegsrechner wahrgenommen, oder entwickelt er sich zur kompakten Workstation für Profis?

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