iPod mit 40 GB, iMacs mit 1,25 GHz und USB 2.0

Apple hat die iMacs und iPods aktualisiert. Bei den iMacs gibt es nach wie vor drei Modelle. Das Einsteigergerät klettert von 800 MHz auf 1 GHz. Die anderen Modelle wurden von 1 GHz auf 1,25 GHz verbessert. Den 15"-Monitor gibt es nur noch im kleinsten Modell, alle anderen haben die 17"-Zoll-Variante im Breitbild-Format. Alle drei USB-Ports der Geräterückseite sind nun als USB 2.0 ausgeführt. An der Tastatur verbleibt offenbar USB 1.0. Neu ist ebenfalls ein schnellerer Speicher (333 MHz DDR SDRAM), allerdings braucht man dadurch keine allzu große Auswirkungen auf die Gesamtperformance des Systems erwarten.


Auch das kleinste Modell wird nun mit den sog. "Pro Speakers" ausgeliefert. Das Spitzenmodell ist im Vergleich zum Vorgänger um hundert Dollar teurer geworden, allerdings ist die Ausstattung auch ziemlich gut. Hier die wichtigsten Daten der Modelle:

1. 1,0 GHz, 1390,- Euro Combo-Laufwerk, 15"-Monitor, 80 GB HD, GeForce 4MX 32 MB

2. 1,25 GHz, 1970,- Euro Superdrive, 17"-Monitor, 80 GB HD, GeForce FX 5200 Ultra 64 MB

3. 1,25 GHz, 2355,- Euro Superdrive, Airport und Bluetooth, 160 GB HD, GeForce FX 5200 Ultra 64 MB

Neuer iPod Es gibt auch hier drei Modelle: 10 GB, 20 GB und (neu) 40 GB. 15 GB und 30 GB gibt's nicht mehr. Die Preise liegen bei 349 Dollar, 449 Dollar und 549 Euro. Das bedeutet: Abgesehen von der neuen Speicherkapazität sind alle Daten gleich geblieben, obwohl es einem beim Betreten des Online-Stores entgegenfönt: "The all-new iPod". Die Preise könnte man durchaus als Kampfpreise ansehen. Sie kommen gerade recht zum Anfang der Schulsaison. Momentan ist es noch keinem Hersteller gelungen, den iPod nachzubauen und den Preis dabei zu unterbieten.

Etwas mysteriös ist ein "Farb-Umschalter" auf Apples Webseite. Damit kann man die Farbe der Webseite verändern. Den iPod bekommt man aber nach wie vor nur in weiß. Man könnte bei einem in solchen Mengen hergestellten Lifestyle-Gerät erwarten, dass irgendwann eine Phase der "Individualisierung" eintritt, bei dem man die Kunden zwischen verschiedenen Farben und Designs wählen lässt. Möglicherweise bereitet Apple einen solchen Schritt vor. Momentan scheint der Farbwähler auf der Webseite etwas sinnlos.