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  #11  
Alt 27.03.2021, 09:36
Special_B Special_B ist offline
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Vielen Dank. Eine Homepage die wir selber betreuen gibt es nicht, nur eine vom Dekanat. Da komme ich nicht so einfach ran.
Die guten Kanal URLs gibt es erst wenn der Kanal 30 Tage besteht und mindestens 100 Abonnenten hat. Die habe ich nicht. Also habe ich mit t1p.de eine URL erzeugt und einen QR Code erstellt. Damit lassen sich nun Zettel erstellen.

Danke.


mfg

Special_B
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  #12  
Alt 04.04.2021, 12:16
Special_B Special_B ist offline
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Vielen Dank. Mit euerer Hilfe hier hat das alles ganz gut geklappt. Die Rückmeldungen waren durchaus positiv. Da sollten wir am Ball bleiben und weitere Gottesdienste streamen.

Falls sich jemand mein Werk mal ansehen will: KLICK MICH


mfg

Special_B
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  #13  
Alt 04.04.2021, 18:39
Jörn Jörn ist offline
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Beiträge: 9.152
Ich habe mir das ganze Video angesehen — Leistungssport für einen Ketzer.

Glückwunsch! Das Video ist echt gut gelungen. Ich hatte die Befürchtung, dass der Ton nicht gut würde; aber der Ton war perfekt!

Auch die Einblendung des Organisten war gut.

Die Bildqualität (immerhin war es live) war superb.

Besonders toll fand ich den Kamera-Schwenk (um die 20 Minuten), sodass man das Jesus-Kreuz im Hintergrund während der Lesung aus dem Petrus-Brief sehen konnte. Das war sehr gelungen und erhöhte die "Wirkung" des Videos. Solche Details machen eine Menge aus.

Lobenswert fand ich auch die Entscheidung, den Gottesdienst aufgrund der Corona-Pandemie nur online durchzuführen. Dafür gibt's meinen Applaus!

Vielleicht hätte der Pfarrer die Online-Zuschauer mehr einbeziehen können, etwa mit der Aufforderung zu einer Handlung, sodass sich ein Gemeinschaftsgefühl einstellt. Ich fand, es wirkte wie ein "gefilmter Gottesdienst" — und das war es ja auch, aber der Pfarrer müsste dann sein Publikum etwas mehr "ranholen". Eine Live-Predigt bietet hier Chancen. Beispielsweise, dass alle im gleichen Moment eine Kerze anzünden oder so. Und die paar Leute in den Kirche tun dann das gleiche, d.h. sie vertreten die Daheimgebliebenen und machen sie sichtbar. Denn die Daheimgebliebenen waren völlig unsichtbar.

Aber fürs erste Mal waren wohl alle froh, dass es überhaupt funktioniert hat! Es soll also keine Kritik sein. Sondern eher eine Ermunterung.

Jedoch!

Ich kann's mir nicht verkneifen, auch etwas zur Predigt des Herrn Pfarrers zu bemerken. Wer sich nicht für Theologie interessiert, möge den Rest des Postings einfach überspringen.

Frohe Ostern!



-----


Achtung, Theologie!

Der Herr Pfarrer beginnt mit Psalm 118. Das kam mir etwas schräg vor. Warum?

Psalm 118 stammt (wie alle Psalmen) aus dem Alten Testament. Warum sollte man an Ostern aus dem Alten Testament lesen? Man feiert doch das Neue Testament. Ganz besonders Psalm 118 lässt keinen Zusammenhang erkennen.

Psalm 118 gehört zur „Ägyptischen Hallel“, diese heißt oft auch „Pessach-Hallel“. Eine Hallel ist eine Gruppe von Lobversen (Halleluja, daher der Name), die thematisch zusammenhängen.

Bei Psalm 113 bis 118 geht es allgemein um die Befreiung der Israeliten (114) aus Ägypten. Es geht darum, dass Jahwe unvergleichlich (113), den Götzen überlegen (115) und mächtiger sei als die "anderen" Völker (113).

Weil es sich um späte Psalmen handelt, gibt es bereits einen festen Ritus (also eine Tempelliturgie), nämlich bestimmte Lobpreisungen und Ankündigungen von Dankopfern. Diese Liturgie (Gesänge, Danksagungen, Opfer) gipfeln in 118.

Bedeutet: Es hat mit Jesus nichts zu tun. Hier danken die Juden ihrem Gott für den Auszug aus Ägypten. Deswegen heißen diese Psalmen auch "Pessach-Hallel".

Denn "Pessach" meint das "Vorbeigehen" oder "Auslassen" der jüdischen Häuser, als Jahwe alle ägyptischen Erstgeborenen ermordet. Man wollte dadurch den Pharao zwingen, die jüdischen Sklaven fortziehen zu lassen. Die Juden hatten ihre Türen mit Blut markiert, damit der allwissende Gott die "jüdischen" Häuser erkennen konnte und vorbeizog.

Was haben die Pessach-Psalmen zu tun mit Jesus oder Ostern? Nichts. Der Pfarrer suggeriert aber den Eindruck, als danke der gekreuzigte Jesus dem Gottvater. Aber die Geschichte dieses Psalms 118 spielt einige Jahrhunderte vorher. Zudem liest er Psalm 118 gar nicht wörtlich vor, sondern umschreibt ihn mit eigenen Worten. Dabei verdreht er den Sinn.

Diese Verdrehung empfand ich als unredlich. Ich gebe ein paar Beispiele als Begründung:

-----


Er liest: "Denn Gott hat in Jesus unsere Not auf sich genommen".

Kommentar: Steht in keiner mir bekannten Bibel-Übersetzung. Das Wort "Jesus" kommt in dem Psalm nicht vor, und dies wäre auch unsinnig, da der Psalm ein paar Jahrhunderte vor Jesus spielt.


Er liest: "Jesus dachte: Ich will alle ihre Sorgen tragen":

Kommentar: dito. Gibt es tatsächlich Verse, die wissen wollen, was Jesus dachte (aber nicht sagte)? Erstaunlich.


Er liest: "Ich [Jesus] will ihren Jammer auf mich nehmen."

Kommentar: Das Wort "Jammer" kommt im Neuen Testament nicht vor. Er verwendet die Lutherbibel 2017 (merkt man an wörtlichen Zitaten), diese Bibel habe ich mit den einschlägigen Online-Tools durchsucht. Nichts zu finden.

Wichtiger ist jedoch: Es ist ingesamt eine falsche Darstellung, Jesus oder Gott würde im Psalm 118 sprechen. Sondern in dem Psalm sprechen der Gemeindevorsteher und die (antwortende) Gemeinde. Bereits zu Beginn des Psalms wird deutlich gemacht, dass der Gemeindevorsteher etwas vorspricht, und die verschiedenen Teile der Gemeinde sprechen es nach.
1 Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich. 2*Es sage nun Israel: Seine Güte währet ewiglich. 3*Es sage nun das Haus Aaron: Seine Güte währet ewiglich. 4*Es sagen nun, die den HERRN fürchten: Seine Güte währet ewiglich.
Es hat mit Jesus nichts zu tun. Jeder weiß, dass Jesus im Alten Testament nicht vorkommt und nicht spricht.

Der Pfarrer bemüht sich um eine mittelalterlich-schwülstig klingende Sprache. In Wahrheit hat er den Text selbst geschrieben (oder er hat die Predigt aus einer Sammlung entnommen).


Er liest: "Sie umgeben mich von allen Seiten".

Kommentar: Hier wird suggeriert, es handele sich um den sterbenden Jesus, der umringt ist von den Römern. Tatsächlich sind aber keine Personen gemeint, sondern Völker.

Im Original wird das deutlich: "10 Alle Völker umgeben mich; aber im Namen des HERRN will ich sie abwehren. 11*Sie umgeben, ja umringen mich; aber im Namen des HERRN will ich sie abwehren. 12*Sie umgeben mich wie Bienen, / sie entbrennen wie ein Feuer in Dornen; aber im Namen des HERRN will ich sie abwehren."

Der korrekte historische Zusammenhang ist, dass die Vorgänger-Staaten des heutigen Israel (das Nordreich und das Südreich) regelmäßig umgeben waren von militärisch überlegenen Staaten, etwa den Babyloniern. Diese militärische Gefahr von außen ist in dem Psalm gemeint. Nicht gemeint ist der bedrängte Jesus aus der Passionsgeschichte.


Er liest: "Im Namen des Vaters will ich ihnen Lebenshilfe geben".

Kommentar: Also das ist nun wirklich bizarr. Lebenshilfe?

Wichtiger: Die Wendung "Im Namen des Vaters" ist Neues Testament, und gilt dort sogar als "nach-österlich" (bedeutet: wurde erst lange nach Jesu Tod in die Texte eingefügt). Man findet es ausschließlich bei Matthäus, Kapitel 28. Der Pfarrer liest aber aus dem Alten Testament. Wie kann das sein?




Er liest: "Jesus musste sterben, um neu zu leben".

Kommentar: Kommt in der gesamten Bibel nicht vor, schon gar nicht in Psalm 118, weil zu dieser Zeit die Idee von Jesus noch unbekannt war und für viele Jahrhunderte blieb. Auch die Idee der Wiedergeburt war im Alten Testament noch nicht entwickelt. Der Herr Pfarrer verwendet hier (fälschlicherweise) einen paulinischen Gedanken, nämlich die Idee von der Taufe als "Mitsterben" mit Christus und Aufnahme in das neue Leben mit dem auferstandenen Christus. Dieser Gedanke ist dem Alten Testament noch fremd. Erst Paulus führt ihn ein.


Er liest: "Und er lebt. Unter uns".

Kommentar: Hat mit Psalm 118 nicht das geringste zu tun.


Er liest: "Öffnet die Tore, dass er [Jesus] hereintreten kann".

Kommentar: Gemeint ist in Psalm 118 aber nicht Jesus, sondern die Gläubigen. Diese werden als "Gerechte" bezeichnet. Im Original heißt es: "Tut mir auf die Tore der Gerechtigkeit, dass ich durch sie einziehe und dem HERRN danke. 20*Das ist das Tor des HERRN; die Gerechten werden dort einziehen."


Er liest: "Aber immer noch gibt es Menschen, die ihn verwerfen. Aber Gott wählte ihn für uns als Fundament."

Kommentar: Im Original heißt es: "Ich danke dir, dass du mich erhört hast und hast mir geholfen. Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden." Dazu muss man wissen, dass heute eine andere Übersetzung als wahrscheinlicher gilt, nämlich nicht Eckstein, sondern Schlussstein. Die Bedeutung ist aber ähnlich, nämlich, dass etwas Geringes erhöht wird. Gemeint sind die "Gerechten" aus dem Satz zuvor. Es sind die Sklaven, die nun freie Bürger wurden. Das hat mit Jesus nichts zu tun. Der Stein meint nicht Jesus, sondern den verachteten Sklaven.


Er liest: "Auf ihn (den Eckstein) ist alles gegründet, was wir Hoffnung nennen".

Kommentar: Kommt in der Bibel nicht vor. Der Eckstein aus dem Satz zuvor bezog sich ohnehin nicht auf Jesus, sondern auf den befreiten Sklaven. Der Herr Pfarrer verdreht den Sinn völlig.

------

Auch die weiteren Teile der Predigt fand ich nicht besonders gelungen. Es war das übliche Vor-sich-hin-assoziieren von lauter zusammenhanglosen Dingen (Früchte, Samen, Hoffnung, Frauen, Rosen, Kranke, Geburt).

Viele Analogien (Gleichnisse) wurden schlampig benutzt und verloren dadurch ihre Überzeugungskraft. Ein Weizenkorn kann keine Analogie sein für eine Auferstehung. Es ist auch nicht zutreffend, dass ein Weizenkorn zunächst sterben müsse und dann erst Früchte trage. Die Analogie ist also von vornherein untauglich, sondern beschreibt nur das Unwissen der biblischen Autoren über Weizenkörner. Außerdem: Damit eine Analogie irgendwelche Schlüsse zulässt, müssen beide Relata (das Weizenkorn und Jesus) sehr ähnlich sein. Sind sie das? Sind sie es wenigstens in einem Punkt? Oder überhaupt nicht?

Das Ziel ist scheinbar nur, dass es sich in der Predigt irgendwie bedeutungsvoll anhört. Aber wenn es eine Bedeutung hätte, dann hätte er sie uns doch mitgeteilt, oder nicht? Stattdessen hat er sich abgemüht mit dem Vorzeigen eines alten Pflanzensamens. Für einen Erwachsenen-Gottesdienst fand ich das infantil. Ich käme mir doch etwas veralbert vor.

Dass er sein Schlusswort ausgerechnet aus der grausigen Johannes-Offenbarung entnahm, fand ich betrüblich. Ist es das, was man an Ostern hören möchte? Ich würde als Christ lieber die Passionsgeschichte hören und nichts das wirre Geschreibsel aus der "Offenbarung". Fand ich blöd.

Letztlich hat er eine Predigt gehalten, in der Ostern, die Ostergeschichte, die Passion und der Leidensweg überhaupt nicht vorkamen. Das sind aber "ewige" Geschichten; man kann sie weder verbessern noch erneuern. Man muss sie so lassen, wie sie sind. Sie altern nicht. Als Christ wäre ich von der Predigt enttäuscht gewesen.

Schön fand ich die Orgelmusik und auch die schlichte und gemütliche Ausstattung der Kirche. Auch die Ausschmückung mit frühlingshaften Pflanzen fand ich gut verständlich als Zeichen des Erwachens und des Neubeginns in ein hoffentlich gutes Jahr. Die Mühe dafür hat sich gelohnt. (Oder war es Plastik?)

Das Beste war der Stream.

Alles in allem war es interessant, mal einer Predigt und eine Feier in kleinerem Rahmen beiwohnen zu können, denn das war für mich ein neuer Einblick.

Geändert von Jörn (04.04.2021 um 22:07 Uhr).
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  #14  
Alt 04.04.2021, 19:54
cordcam cordcam ist offline
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Beiträge: 2.710
In katholischen Predigten sollte nur noch eines vorkommen:

„Ich entschuldige mich in tiefer Demut im Namen meiner Kirche, dass wir ein Verein für organisierten Kindesmissbrauch sind.“
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  #15  
Alt 04.04.2021, 20:04
Special_B Special_B ist offline
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Mit denen hab ich auch nichts am Hut, wir sind eine rein evangelische Gegend.


mfg

Special_B
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  #16  
Alt 04.04.2021, 22:06
Special_B Special_B ist offline
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Ich hab mir nun auch mit meiner besseren Hälfte den Stream angesehen (sie konnte wegen der Tochter nicht live dabei sein) und mir sind noch einige Sachen aufgefallen.

Der Ton ist ausschließlich auf einen Kanal, das liegt aber an der Anlage der Kirche und darauf habe ich keinen Einfluss. Es sei denn, ich installiere selber Mikrofone und mische den Ton selber ab. Das wäre aber wieder ein großer Aufwand. Vielleicht probiere ich mal den Ton der DSLR zu nehmen. Immerhin bietet die D7200 Stereo.

Zu Anfang hatte ich große Probleme mit YouTube, denn OBS hat den Stream brav ausgeliefert, YouTube zeigte auch eine sehr gute Verbindung an, ließ mich aber den Stream nicht ausliefern. Der letzte Button war einfach ausgegraut. Ich habe dann Streamschlüssel erneuert und in OBS eingegeben, diverse Server durchprobiert aber es hat nicht geklappt. Irgendwann schon. Komisch. Danach lief der Stream problemlos. Nicht wie letzte Woche bei der Generalprobe, da riss der Stream mal ab. Seitdem ich das MBP aber per USB-C auf Ethernet Adapter versorge und das WLAN abschalte klappt auch der Stream. Jetzt sind nur noch die 2 iPhones im WLAN und das funktioniert so.

Dann habe ich immer wieder mal auf die falsche Kamera umgeschaltet, lange vergessen eine Einblendung wieder auszublenden, zum Schluss habe ich zu bald auf den Rausschmeißer umgeschaltet, usw.

Trotzdem ist es bemerkenswert, was man mit einem MBP, 2 iPhones und einer DSLR alles anstellen kann. Ich lieferte ohne Probleme einen Stream in 1920x1080 mit 30 FPS. Ohne großen finanziellen Aufwand, nur mit Geräten die sowieso hier rumlagen. Ich habe gekauft: Einen HDMI Grabber, ein 50 Meter LAN Kabel, eine USB Soundkarte (Behringer) und ein 20 Meter langes Kabel Chinch auf Klinke. Und ein 10 Meter langes HDMI Verlängerungskabel.
Jörn, ich denke da hast du für deine HDMI Technik ein bisschen mehr ausgegeben.

Theoretisch bräuchte man die DSLR auch nicht, ausrangierte iPhones reichen vollkommend. Auch könnte man den Ton damit erstellen. Ich habe für die Übersicht ein iPhone 8 verwendet und um den Organisten zu filmen ein iPhone 5. Mit dem wollte ich nur die kleine Einblendung machen, da dieses einen Schmutzfleck auf dem Sensor hat. Fullscreen würde dieser sehr stark auffallen.


mfg

Special_B
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  #17  
Alt 04.04.2021, 22:19
Jörn Jörn ist offline
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Ach soooo... daher der gute Ton. Dass es nur auf einem Kanal lief, fand ich nicht schlimm. Entscheidend ist wohl, dass der Pastor ein Mikro direkt vor der Nase hatte, denn ansonsten würde man wohl zu viel Hall aus der Kirche hören — genau das ist das Problem der meisten solcher Streams.

Dass Livestreams bei Youtube manchmal hakelig sind bei der Einrichtung kann ich bestätigen. Da ist noch vieles in Beta-Qualität. Zur Not muss man einen neuen Stream (neue Schlüssel) erzeugen. Wenn man Pech hat, ändert sich dadurch ggfs. die URL für das Video. Wenn Ihr das öfters machen wollt, empfiehlt es sich, eine permanente URL zu haben.

Die Umschalte-Fehler sind mir gar nicht aufgefallen. Nicht so schlimm.

Überraschend finde ich die Kabel-Längen. Da sind schon recht lange Kabel im Einsatz. Gut, dass es damit funktioniert hat.

Insgesamt finde ich, dass man das Setup einfach so beibehalten kann.

Vielleicht könnte die Gemeinde sich dazu entschließen, eine solche Anlage fest zu installieren? Dann hätte man zu jeder Veranstaltung einen Stream. Falls man es will.
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  #18  
Alt 04.04.2021, 22:53
Special_B Special_B ist offline
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Das Netzwerkkabel könnte vielleicht 2 oder 3 Meter kürzer sein, aber ich will flexibel sein da in unserer Pfarrei insgesamt 4 Kirchen sind. Diese hier ist die größte, ausserdem ist das Pfarramt mit 50 Mbit Leitung (10 Up) direkt nebenan. Von da aus habe ich einfach das Kabel in die Kirche gezogen. Aber ich will auch mal aus den anderen Kirchen streamen können. Da ist halt das Problem, dass man einen Nachbar mit ausreichender Internetleitung braucht. Und nur eine weitere Kirche hat eine Tonanlage.
A propos Ton: Es sind insgesamt 2 Mikrofone, eines am Lesepult über das z.B. auch die Orgel aufgenommen wird. Das andere Mikrofon ist ein Funkmikro, welches am Talar des Pfarrers angebracht ist. So ist der Pfarrer auch vom Altar und von der Kanzel gut zu hören, vom Lesepult aus würde das dann doch etwas leise sein. Ich werde in Zukunft testen, ob das auch ohne Tonanlage funktioniert. Schließlich hat "meine" Kirche keine Lautsprecheranlage. Ausserdem habe ich ein Problem damit, meine Internetverbindung in die Kirche zu bringen. Mit Kabel ist das schwierig weil ich die Straße hierfür überqueren muss. WLAN Brücke hat aber auch nicht funktioniert, obwohl die Kirche direkt gegenüber ist. Aber wahrscheinlich schirmen die Bleiglasfenster zu sehr ab. Vielleicht bietet ja ein anderer Nachbar seine Leitung an.

Eine benachbarte Pfarrei streamt seit ein paar Wochen mit 2 fest installierten Kameras jeden Gottesdienst. Mit denen habe ich aber im Vorfeld nicht geredet sondern habe mich unabhängig davon reingearbeitet.


mfg

Special_B
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  #19  
Alt 04.04.2021, 23:47
Jörn Jörn ist offline
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Beiträge: 9.152
Und Mobilfunk?

Ich habe mal schnell geschaut, wie gut die Abdeckung in Illesheim und den weiteren Ortsteilen ist. Dort ist man mit 4G und sogar 5G schon recht weit, allerdings scheint es auch einige Straßen mit Lücken zu geben.
https://www.telekom.de/netz/mobilfunk-netzausbau

Wenn man außerhalb des Gebäudes einen guten Empfang hätte, dann könnte man ein altes iPhone und einen Mac benutzen, um die Verbindung per WLAN in den Innenraum der Kirche zu bringen, um das Problem mit den Bleiglasfenstern zu umgehen. (iPhone draußen hängt per USB am Mac, und der Mac erzeugt das WLAN). Eine Tages-Flat kostet bei T-Mobile ca. 5 Euro, mit unbegrenztem Traffic.

Es gibt auch HotSpot-Geräte für wenig Geld, die genau dies leisten.

Dann hätte man ein transportables und stets gleiches Setup.

Ehrlich gesagt finde ich, dass eine Kirche heutzutage eine ordentliche Internetverbindung haben sollte. Das sind doch keine nennenswerten Beträge mehr. Es heißt doch immer, die Kirchen wollen den Anschluss nicht verpassen. Wie kann es da sein, dass sie überhaupt keinen Anschluss haben?
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  #20  
Alt 05.04.2021, 00:53
Special_B Special_B ist offline
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In Urfersheim ist es mit Mobilfunk schwierig. Ich spreche aus Erfahrung. Die Abdeckung wird stärker je weiter man nach oben kommt. Wenn ich das iPhone in der Glockenstube (oder noch weiter oben im Turm) habe, dann könnte es funktionieren. Aber bis ich dann die Daten im Kirchenschiff habe, ist auch wieder ein Aufwand. Die Decken und Wände sind seehehr dick. Falls ein Nachbar der Kirche Kunde bei Inexio ist (die haben bei uns Glasfaser bis zum Kabelverteiler verlegt) dann sind in der Nähe der Kirche knapp 100 Mbit möglich.

Ausserdem würde dann jeder gestreamte Gottesdienst 5€ an Kosten verursachen, das würde dann wieder nur den Kritikern Rückenwind geben die sowieso schon sagen dass man damit nur noch weniger Leute in die Kirche bekommen würde wenn man den eigenen Gottesdienst nun auch bequem auf der Couch besuchen kann.
Des weiteren hat man mit Mobilfunk keine Verbindung auf die man sich verlassen kann. Auf unser FTTC schon eher.
In Westheim bin ich mir nicht ganz sicher. Die haben, soweit ich weiß, eine Alarmanlage installiert da in der Kirche ein Museum ist. Ob die nur eine Sirene aktiviert oder auch bei der Polizei Alarm geben kann weiß ich nicht. Wenn letzteres zutreffen würde, könnte dort eventuell eine Internetverbindung vorhanden sein. Bleibt nur noch Schwebheim. Die gehören zu einer anderen Politischen Gemeinde, wie weit dort der Breitbandausbau ist kann ich nicht sagen.


mfg

Special_B
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