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Eure Eindrücke zum Magic Trackpad (iPad) - Seite 3 - Mac-TV.de
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  #21  
Alt 23.04.2020, 02:16
Jörn Jörn ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 8.426
@mighty_Maxwell

Ich kann diese Punkte gut nachvollziehen und finde, dass Du sie sehr gut beschrieben hast. (Das Wackeln kann ich bisher nicht beobachten.)

Ganz enorm beeindruckend finde ich iOS und wie das alles so funktioniert. Ein tolles System. Es hat zwar eine gespaltene Persönlichkeit, aber dennoch machen die flüssigen Animationen und Gesten mit dem Trackpad viel Spaß.

Das Gewicht ist überraschend hoch. Aber so ist das nunmal. Wenn man ein Tablet zu einem Laptop macht, dann wiegt es halt auch so viel wie ein Laptop. Jedenfalls zurzeit.

Ich würde Dir beipflichten, dass es sich durch das Gewicht sehr „dicht“ und „kompakt“ anfühlt, so wie bei einem MacBook Pro, das bis in die letzte Ritze vollgestopft ist mit Technik. Das ändert den Charakter des Tablets sehr deutlich. Aber man kann das iPad ja sehr leicht vom Cover lösen und alleine verwenden.

Gefühlt finde ich es zu teuer. 199 Euro fände ich rein gefühlsmäßig richtig.

Der eigentliche Durchbruch wird dann gelingen, wenn auch die günstigsten iPads dieses Cover bekommen können, und zwar für 129 Euro für 11 Zoll. Klingt jetzt etwas illusorisch. Aber für wenn das Tablet ein PC-Laptop-Killer sein soll, dann muss es besser und günstiger sein als ein PC-Laptop. Wenn‘s über 1.000 Euro erst losgeht, dann ist es auch irgendwo eine Fehlkonstruktion.

Da ich aber mein iPad Pro bereits gekauft habe, ist dieses Zubehör natürlich ein willkommener Schub nach vorne. Es wirkt plötzlich wie ein ganz neues Gerät.
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  #22  
Alt 23.04.2020, 10:50
mkummer mkummer ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 1.758
Die Preisdiskussion wird glaube ich geführt, seit es Apple und das Internet gibt und egal was es kostet, es ist fast immer zu teuer. Mein Standpunkt ist hier auch etwas differenzierter und wurde schon x-Mal dargelegt. Wenn ein Gerät besser ist als ein anderes, muss es nicht auch noch billiger sein. Ein Unternehmen ist gewinnorientiert, damit es weiter entwickeln und produzieren kann und dafür ist das Abwägen der Margen der entscheidende Punkt. Solange man die Käufer mit den Produkten das „Will haben“-Phänomen erreicht, spielt der Preis eine untergeordnete Rolle. Und so bleibt es bei der Binsenweisheit: „Angebot und Nachfrage regeln den Preis“. Kaufzwang gibt es auch bei Apple-Produkten nicht.
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  #23  
Alt 23.04.2020, 12:55
Jörn Jörn ist offline
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Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 8.426
Zitat:
Zitat von mkummer Beitrag anzeigen
Wenn ein Gerät besser ist als ein anderes, muss es nicht auch noch billiger sein.
Das stimmt natürlich.

Allerdings ist auch das Ergebnis bekannt, nämlich, dass Apple mit seinen Macs keine große Chance gegen die billigen PC-Laptops hat. Damit muss man dann ebenfalls leben können. (Ich kann es.)

Es geht aber auch nicht darum, dass Apple die PC-Laptops mit einem Mac-Laptop unterbietet, sondern mit einem iPad. Das ist nach meiner Meinung durchaus möglich. Das ist eine große Chance. Neue Technik bietet neue Chancen.

Aber man darf sich diese Chancen natürlich nicht mit einer gewissen Borniertheit vermasseln. Diese Borniertheit besteht nach meiner Ansicht z.B. darin, dass das iPad jede Menge Zubehör benötigt, dieses ist aber nur zu unerklärlich hohen Preisen erhältlich, etwa Adapter. Bei einem PC-Laptop braucht man keinerlei Adapter, weil alle Anschlüsse bereits vorhanden sind. Man braucht auch kein Tastatur-Cover.

Was am Markt vermutlich wenig erfolgreich sein dürfte, sind Geräte, die erstens teurer und zweitens schlechter sind. Da muss Apple wirklich aufpassen. Beim iPad Pro kann man sich mit einem Server (selbst im eigenen Haushalt) nur durch Eintippen der IP-Adresse (!) verbinden, und dies erst seit iOS 13, dem Herrn sei's geklagt! Was soll daran gut sein?

Oder: Die obskure Fenster-Verwaltung von iOS 13 hat bisher niemand wirklich durchschaut, aber unter Windows kommen 8 Milliarden Menschen damit gut klar. Ich behaupte, dass weniger als 10% aller iPad-Nutzer die 3-Finger-Gesten (!!!) für Copy & Paste kennen. Kaum jemand, weiß, wie man unter iOS ein zweites Browser-Fenster öffnet, und noch weniger, wie man es wieder los wird (denn es hat keinen Schließ-Button). Solche Sachen meine ich mit "teurer und schlechter".

Tablets sind nach meinem Verständnis Massenprodukte, die jeder im Schlaf bedienen können muss. Preise müssen runter, die komplexe Verschrobenheit der Software muss wieder weg. Tablets sollten weder teurer sein als MacBooks, noch sollten sie schwieriger zu durchschauen sein.

Das große Problem meiner schlauen Argumentation ist leider: Wenn das alles so einfach wäre! Bisher hat's ja offenbar kein anderer Hersteller besser hinbekommen.
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  #24  
Alt 23.04.2020, 13:13
mkummer mkummer ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 1.758
Man muss zur Anfänger-Benutzung ja nun wirklich nicht alle Finessen kennen, um dennoch recht gut mit dem Gerät umgehen zu können. Für viele meiner computermässig relativ unbedarften Bekannten braucht es das alles gar nicht und sie kommen gar nicht mit den wirklichen Qualitäten in Berührung. Für uns Spezialisten gibt es dann beim gleichen Gerät und OS eine ganze faszinierenden Welt von Möglichkeiten, die es zu entdecken und ggf. zu beherrschen gilt. Auf dem Billigsektor den Chinakisten Konkurrenz machen zu wollen ist eher ein Sargnagel des Unternehmens.
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  #25  
Alt 23.04.2020, 14:47
mleis mleis ist offline
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Registriert seit: 19.02.2014
Beiträge: 40
Also ich muss ganz ehrlich sagen, 339/399 Euro für eine Tablet-Tastatur sind tatsächlich eine Preisregion, bei der mir ziemlich mulmig wird. Natürlich ist es toll gemacht, wohl auch von hoher Qualität, und die kann man sich ja durchaus auch etwas kosten lassen.

Aber ich finde es schon erstaunlich, wie Apple es schafft, die Preisschraube für solche Produkte schrittweise so anzuziehen, dass wir hinterher noch sagen "Ja, eigentlich ist das ein ganz guter Deal, wenn man sich anschaut, wie schlecht das Smart Keyboard in manchen Bereichen war".

Man muss einfach mal schauen, wo wir herkommen. Auf meinem Schreibtisch liegt seit vielen Jahren das kabelgebundene Aluminiumkeyboard inkl. Ziffernblock. Bei einem Desktop-Mac gab's das früher einfach dazu. Aber auch separat ist man dafür nicht arm geworden. Gerade nochmal bei Mactracker nachgeschaut, der Einstiegspreis ist da mit 49 $ angegeben. Ich meine, ich hätte damals 69 oder 79 € dafür bezahlt, verkauft wurde es von 2007 bis 2017.

Die Qualität ist hervorragend, es ist noch nie eine Taste ausgefallen und die Abnutzung hält sich auch sehr stark in Grenzen. Zwei versteckte USB-Ports hat es obendrein.

Dann kam das Wireless Keyboard im gleichen Design, aber ohne Nummernblock. Hatte damals kein Interesse, weil mir die ganzen Sondertasten fehlten, und überhaupt habe ich keinen Sinn darin gesehen, regelmäßig Batterien wechseln zu müssen, nur weil ein dünnes weißes Kabel nach hinten wegläuft. Batterien und Akkus sind immer Umweltschweinereien, bei iPads, Macbooks etc. sehe ich das ein, bei einer Tastatur für einen Desktop hab ich da noch nie so richtig die Rechtfertigung für gesehen.

Trotzdem hat man dieses schöne Stück Bluetooth-Aluminium mit hervorragender Qualität für einen zweistelligen Preis bekommen, Mactracker gibt einen Einstiegspreis von 79 $ an, eingestellt wurde es 2015. Ich meine, hier in D hätte es 89 € gekostet. Das war deutlich mehr als der ganze Plastikkrempel aus dem Mediamarkt, aber dafür hat man ein toll gestaltetes Produkt mit hoher Qualität bekommen.

Auch der Preis für die Magic Mouse ging mit 69 € voll in Ordnung. Da kann ich eine Wireless-Version noch gut nachvollziehen, auch wenn ich mir vermutlich eine kabelgebundene kaufen würde, hätte Apple denn eine im Programm. Sie braucht ungefähr alle 2 Monate neue Batterien, Version 2 hat ja nun einen Akku.

Für den Desktop kam dann das Magic Keyboard. Die 99 € dafür lasse ich mir irgendwie noch gefallen. Eine gewisse Preissteigerung seit der Einführung des Wireless Keyboard muss man sich ja auch gefallen lassen. Mit Ziffernblock legt man dafür jetzt 149 € auf den Tisch. Uff, das ist schonmal das doppelte von der kabelgebundenen Variante vor 3 Jahren. Ein ganz schöner Aufpreis für einen Akku und einen Bluetooth-Chip, dafür fehlt der USB-Hub. Im Magic Trackpad 1 hat man dafür ein paar Jahre zuvor 69 $ (in D glaube ich 89 €) bezahlt. Gut, es hatte auch nicht über hundert Tasten..

Dann kam das Smart Keyboard. Natürlich ist die leichte Bauweise prinzipiell bewundernswert. Aber da sind wir jetzt aktuell selbst in der "günstigsten" Variante für iPad 8 und Air 3 bei 179 €. Durch den Smart Connector braucht es keinen Akku und kein Bluetooth. Einen Hub hat es sowieso nicht. Das Schreibgefühl ist "okay" für "so eine Tastatur". Ziffernblock logischerweise nicht möglich bei so einer Größe. Nach ein paar Jahren Benutzung sieht es vermutlich auch genau danach aus.

Wenn ich so ein Folienteil neben mein Aluminium-Keyboard lege, will mir einfach nicht in den Sinn, wieso ich dafür mehr als das doppelte Bezahlen muss, in fast allen Bereichen ist es ein minderwertigeres Produkt. Im Vergleich mit dem Aluminium-Keyboard ohne Ziffernblock sieht die Differenz ja noch größer aus.

Und dann kommt Apple und präsentiert und eine tolle Neuentwicklung, die von Materialien und Qualität wieder an alte Accessoires anknüpfen kann. Für eine erneute Verdopplung des Preises.

Es ist klar, dass das neue Magic Keyboard etwas mehr kosten muss als ein Aluminium Keyboard vor ein paar Jahren. Und es ist ein tolles Produkt mit einem ausgeklügelten Mechanismus. Vielleicht ist unsere Welt auch einfach etwas teurer geworden. Schaut man sich den Preis für ein Standard-iPad an, sieht es allerdings nicht danach aus. Das kostet weniger als die große Variante des Magic Keyboards, nämlich 379 €. Da bekommt man wirklich was geboten.

Ich bin mit den Preisvorschlägen irgendwo bei Jörn. 99 € für das Smart Keyboard gingen in Ordnung. Da ertappe ich mich aber auch schon dabei, dass ich das in Relation zum ebenfalls völlig überteuerten Smart Case für mein iPad Pro vor 4 Jahren setze. Das hat glaube ich 79 € gekostet und dazu brauchte man dann noch das Smart Cover..

Beim neuen Magic Keyboard wäre bei mir bei 199 € Schluss. Es ist immer noch ein Zubehörteil, das zwar durch Hintergrundbeleuchtung, Trackpad etc. logischerweise teurer ist, aber irgendwo muss es ja auch dem Verhältnis mit einem iPad standhalten. Das hat dann ein tolles Display, eine Wahnsinns-CPU und -GPU, einen großen Akku, WLAN, Bluetooth, Lautsprecher, Touch-ID, Mikrofon, zwei Kameras, schnellen Flash-Speicher... Eigentlich unfassbar, was man für diesen Preis geboten bekommt.

Das Problem bei der ganzen Rechnung: Wenn Apple das normale iPad 100 Euro teurer machen würde, wäre das meiner Meinung nach immer noch ein super Deal. Dann das Smart Keyboard 100 Euro billiger, also für 79 Euro, und es passt super zusammen. Bringt es der Masse was? Die, die keine Tastatur brauchen, zahlen mehr, und die, die eine brauchen, das gleiche. Da hätten wir also nix gewonnen.

Geändert von mleis (23.04.2020 um 16:22 Uhr).
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  #26  
Alt 23.04.2020, 16:19
Jörn Jörn ist offline
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Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 8.426
mleis: Interessantes Posting, vielen Dank!
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  #27  
Alt 23.04.2020, 17:05
mkummer mkummer ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 1.758
Ja, die ganzen zT sehr schön und logisch geschrieben Postings treffen schon einen Punkt. Nur leider ändern sie halt nichts. Die einzige „Waffe“ des Kunden ist, halt nicht zu kaufen. Diese Waffe ist scharf, wenn sie denn eingesetzt wird. Andererseits sind die Teile halt schön und Luxus hat eben seinen Preis.
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  #28  
Alt 23.04.2020, 17:59
mkummer mkummer ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 1.758
Eine gute Nachricht gibt es für iPad Nutzer mit Apple Care+ - da ist die Abdeckung für das teure Mac Keyboard inklusive - also ohne Zusatzkosten.
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  #29  
Alt 24.04.2020, 13:40
saxophonmusikant saxophonmusikant ist offline
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Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 816
Es gehört nur "halb" hier hin, aber ein extra Thread lohnt wohl auch nicht wirklich:
Besitzer des älteren iPad Pro 10,5", iPad Air 3 oder auch des aktuellsten iPad 7 (das ich habe) kommen momentan nur mit einem EINZIGEN Produkt in den Genuss eines unterstützten Trackpads in Kombination mit einer Tastatur:
https://www.theverge.com/2020/4/23/2...specs-features

Da es ansonsten keine Alternative gibt, ist Apple offenbar sehr daran interessiert, es frühestmöglich für die Besitzer der genannten iPads anbieten zu können. Denn wie ich in der letzten Live-Sendung schon schrieb: Bei Apple bekommt man es schon, nicht mal bei Logitech selbst ist das möglich, dort steht noch immer "ab Mai".

Ich habe es seit gestern und bin grundsätzlich sehr angetan, genau wie der Autor des the Verge-Artikels.
Allein das satte Klacken, wenn man die Tastatur ansetzt, die Tastatur "an sich", ihre Beleuchtung z.B., der bleibende Schutz des iPads OHNE Tastatur (ich denke an Jörns Küchen-Szenario? ;o), der stabile Stand, die Flexibilität, mal eben schnell die Tastatur zu entfernen und das iPad für die Pencil-Nutzung hinzulegen (auch mit Winkel!), das alles wirkt hochwertig und durchdacht.
Nur die Plastikschale, in die das iPad eingesetzt wird, wirkt leider tatsächlich nicht besonders hübsch, wie Michael es schon sagte. Aber der dauerhafte Schutz der iPad-Kanten in jeder Situation (verglichen mit Apples Magic Keyboard) wiegt für mich da schwerer!

Allerdings entdecke ich bisher eine kleine Unmenge offensichtlicher Software-Bugs. Und ja, das aktuellste iPad OS 13.4.1 ist installiert. Grundsätzlich dürften alle Bugs mit Updates behoben werden können, aber das sollte auch flugs passieren...

Ich möchte gern wissen, ob diese Bugs auch in Verbindung mit Apples Magic Keyboard existieren?
Jörn, Michael, könnt Ihr da bitte mal schauen?

Ich versuche mal, die Bugs zu beschreiben:
1.
Ganz schlimm: In den Einstellungen -> Bedienungshilfen FEHLT zwischen "Apple TV Remote" und "Tastaturen" der Punkt "Zeigersteuerung"!
Hier sind aber extrem wichtige Steuerungen wie z.B. auch das Scrolltempo zu finden!
Um hier etwas einstellen zu können (was dann natürlich auch für das Logitech Combo Touch wirkt!) muss ein weiteres Zeigegerät angeschlossen werden. Dafür reicht sogar das Magic Trackpad der 1. Generation, das ja gar nicht richtig unterstützt wird (scrollen geht damit z.B. nicht) oder auch eine per Lightning-USB-Adapter angeschlossene USB-Maus.
Entfernt man diese zusätzlichen Geräte wieder, verschwindet auch der Punkt "Zeigersteuerung" reproduzierbar. JA, auch nach einem iPad-Neustart...
2.
Als allererstes negativ aufgefallen ist mir eine Scroll-"Eigenheit": Auf meinem MacBook Pro scrolle ich viel mit zwei "liegenden" Fingern: So kann man sich z.B. "ruck(!)artig" zwischen 2 bestimmten Punkten einer Webseite hin- und herbewegen. Natürlich klappt das auch auf dem iPad. Hebt man die 2 Finger nach einer solchen ruckartigen Bewegung aber hoch, flitzt der Inhalt plötzlich in der zuletzt getätigten Richtung unvermittelt weiter und rollt dann aus! Das ist EXTREM nervig!
Inzwischen habe ich herausgefunden, dass wenn man in der Scrollbewegung der 2 liegenden Finger zum Ende hin langsamer wird - auch ganz "subtil" genügt dabei! - dieses "Weiterflitzen" bei Anheben der Finger nicht mehr auftritt. WTF?
3.
Nach dem Markieren von Text stelle ich DREI verschiedene Verhaltensweisen bzgl. der Anzeige des kleinen Tool-Menüs zum Kopieren, Nachschlagen etc. fest:
a) In einer App, konkret die Mactechnews-App MTN, erscheint dieses Menü UNMITTELBAR nach 2-Finger-Tapp. Wie erwartet.
b) In z.B. Pages erscheint das Menü nach 2-Finger-Tapp NICHT, zusätzlich muss man nach dem 2-Finger-Tapp den Mauszeiger etwas bewegen und SCHWUPPS - da ist das Menü. (???)
c) In Safari, hier konkret die heise.de-Webseite, funktioniert der 2-Finger-Tapp nach Textmarkierung ÜBERHAUPT NICHT. Bis jetzt habe ich nur EINE Möglichkeit gefunden, hier das Menü nach Textmarkierung eingeblendet zu bekommen, nämlich mit ctrl + 1-Finger-KLICK (tappen reicht hier auch nicht!).

Von diesen Dingen abgesehen hatte ich noch NIE so viel Freude beim Bedienen des iPads! Insbesondere die Geste, die Jörn leider vergessen hatte, also Slide Over, macht großen Spaß. Je schneller man nach rechts über den Rand wischt, desto mehr bzw. weiter "schießt" das Slide-Over-Fenster erstmal heraus. Steht der Zeiger auf dem Slide-Over-Fenster, so wirbelt man mit der 3-Finger-Wisch-Geste durch die aktuellen Slide-Over-Fenster. Großartig. Stellt man den Zeiger auf die Hauptfläche links daneben, wechselt man normal die "großen" Apps erwartungsgemäß durch - während aber das Slide-Over darüber stehen bleibt! Hatte ich SO auch noch nicht wahrgenommen. Das macht große Freude!
__________________
"Donald schau, die Wunder werden nicht alle!" (Gustav Gans)
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  #30  
Alt 24.04.2020, 13:49
mkummer mkummer ist offline
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Registriert seit: 05.01.2008
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In meiner bisherigen Benutzung des Apple-Teiles sind mir die beschriebenen Bugs nicht untergekommen. Werde das im Auge behalten.
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