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Sendung zu ARM-Prozessoren - Mac-TV.de
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  #1  
Alt 02.05.2020, 11:52
MAChimo MAChimo ist offline
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Beiträge: 13
Sendung zu ARM-Prozessoren

Hallo Jörn. Ich bin kein Programmierer, deswegen die etwas unqualifizierte Frage: Müssen da nicht die ganzen Anwendungen, wie z.B. Die Adobe-Geschichten, die Affinity-Serie usw. „umgeschrieben“ werden, oder ist das kein großer Aufwand. Nicht dass Apple da wieder sein eigenes Süppchen kocht, dass keinem anderen schmeckt?! 😊
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  #2  
Alt 02.05.2020, 23:28
Se.Her Se.Her ist offline
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Registriert seit: 26.02.2020
Beiträge: 73
Das habe ich mich vor Kurzem auch gefragt. Meines Erachtens hängt das doch davon ab, auf welche Schicht die Anwendung aufsetzen. So wie ich das verstehe, hängt das davon ab, in welcher Sprache die Anwendung geschrieben ist. Wenn die entsprechende Programmiersprache auf die neuen Prozessoren upgedated ist, brauchen die Anwendungen selbst nicht groß geändert werden. Die erforderliche Anpassungen sind auf die Entwickler der Programmiersprachen abgewälzt.
Wenn die Anwendung jedoch tiefer auf Ressourcen des Systems zurückgreift und z. B. irgendwelche Assembler-Schnipsel verwendet oder sonst direkte Prozessoren-Funktionen verwendet, dann muss hier bei der Anwendung selbst umprogrammiert werden.

Liege ich da in etwa richtig?
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  #3  
Alt 03.05.2020, 00:22
Special_B Special_B ist gerade online
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Ich denke, es wird in etwa so ablaufen wie beim Umstieg von PPC auf Intel. Damals gab es eine neue Version von XCode, die die Anwendung dann nicht nur für OS X auf PPC kompiliert hat sondern auch auf Wunsch für OS X auf Intel.

Ganz so schlimm wird der Umstieg vielleicht auch nicht werden, schließlich verbaut Apple seit langem die ARM Prozessoren. Die MacOS läuft garantiert seit vielen Jahren in Apples Laboren schon auf ARM Systemen. Auch ist MacOS schon durch das Projekt Marzipan vorbereitet ARM Apps laufen zu lassen.
Ich denke, wer mit Xcode arbeitet wird keine all zu großen Anstrengungen haben um seine Programme auf die neuen ARM Macs zu bringen.

Wer sich mal anschauen will, wie der Umstieg von PPC auf Intel war, der kann sich die WWDC 2005 mal anschauen. Gibt es auf YouTube.


mfg

Special_B
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  #4  
Alt 03.05.2020, 14:52
QWallyTy QWallyTy ist gerade online
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Ort: tiefstes Sauerland
Beiträge: 17.946
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Moin,

wenn ARM kommt wird es wieder eine Art Rosetta geben denn wenn ich das recht verstehe sind ARMs RISC CPUs intels CPUs aber nur CISC mit diversen Erweiterungen.

Ob das jetzt wieder so dramatisch ist wie little und big Endian wird weiss ich nicht schliesslich hat die Leistung in den letzten 15 Jahren doch massiv zugelegt das sowas vielleicht "nebenbei" auf einem freien Kern gerechnet werden könnte.

Systemnaher Kram oder Sachen die die maximale Performance aus dem System holen wollen / müssen werden auf jeden Fall neu geschrieben / umfangreich angepasst werden müssen.
__________________
QWallyTy
Mac mini 2018 / iPhone 11 / iPad Pro 2018 / AW 4 LTE / diverse Sonüsse
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  #5  
Alt 29.06.2020, 16:55
Stargate Stargate ist offline
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Anmerkungen Folge 2.737

Was nutzt den der Umstieg auf ARM und BigSur wenn es damit u.U schnellere Notbooks und schnellere energiesparende Desktops gibt auf denen ein noch weiter vernageltes und in sich noch weiter geschlosseneres Betriebssystem läuft?

Wer möchte den ein macOS das vielleicht nur noch aus dem App Store Programme laden darf. Wissen wir nicht. Könnte aber passieren, genau wie freie Entwickler gar keine Lust mehr haben könnten um für so ein System etwas zu schreiben. Spiele-Entwickler sehe ich hier so oder so in der ersten Reihe.


Auf der anderen Seite wird es sich zeigen müssen ob die bereits von Apple propagierte erstaunliche Offenheit bei Safari Erweiterungen auch wirklich irgend einen grösseren Vorteil haben wird und vor allem ob sich diese Offenheit durch das ganze System bewegen wird.

Dazu gibt es bereits diverse andere Stimmen im Netz die sich ziemlich sicher zu sein scheinen das es eher wesentlich vernagelter, verschlossener und kontollierbarer zu gehen wird. Heisse gehört z.B auch dazu. Und die Leute sind auch nicht von vorgestern.

Wenn ein Mac-System mal so flexibel und offen wie ein iOS-System sein soll, ganz ehrlich, da gibt niemand mehr viel Geld für einen Mac aus der hinterher auch nicht mehr wie ein iPhone oder iPad kann. Auch nicht wenn er schneller sein soll. Dann kann ich mir eventuell ein ganz neues iPad zulegen und mich verhalten darüber freuen was alles nicht mehr geht. Wer sich hier von einer neuen GUI (Big Sur) mit noch weniger echten Funktionen blenden lässt hat vermutlich keinen bösen Traum sondern später eher ein ziemlich herbes Erwachen.

Diverse Kunden wird Apple mit Sicherheit verlieren, nämlich die welche nicht gleichzeitig auf der Maschine Windows benutzen können. Dazu gehöre ich z.B auch.

In allererster Reihe spielt wohl die Tatsache eine Rolle das Apple von Intel weg will weil deren fehlerbehafte CPUs immer wieder mit Microcode geflickt werden müssen, auch dann wenn Apple ein Premium-Kunde bei Intel ist der neue CPUs oft etwas früher als andere Hersteller bekommt. Das ist den Leuten einfach zu viel Arbeit.

Mit den eigenen ARM CPUs wird das ja sicher bedeutend besser.
Die haben ja keine internen produktionsbedingten Fehler :)

Ein weiterer schlagender Vorteil scheint zu sein das es damit nur noch ein einziges Security System braucht. Das diese „gerade zufällig passende“ Konstallation dazu genutzt wird die eigenen Security Ideen richtig scharf auf die dann auch ganz eigene neue Hardware anzupassen sollte jedem eindeutig klar sein. Das ist nicht ignorierbar, dazu sind viele langjährigen Nutzer schon zu lange auf der Apple Schiene.

Weit im Vorfeld vor der WWDC Ankündigung gab es schon genügend Diskussionen dazu das dieses Ergebniss einer neuen ARM Architektur in Verbindung mit jetzt neu Big Sur zu einen noch deutlich besser kontrollierbarem System führt. Das kann ziemlich leicht dazu führen das niemand etwas installiert das Apple nicht in den Kram passt.

Last but not least, wenn ich mir die Icons von Big Sure anschaue kommt es mir so vor als hätte jemand mit Photoshop gespielt, nicht gewust wie Alien Skin funktioniert und auch die Schattenfunktionen nicht verstanden.

"Frisch" sieht es alle mal aus. Das ist aber auch schon alles.
"Billig" würde auch passen, was sich dann in eine Reihe mit der "weniger ist mehr" Geschichte bei Apple aufstellen kann.

Big Sorry..
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  #6  
Alt 29.06.2020, 17:29
Pablo Nop Pablo Nop ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 21.03.2010
Beiträge: 1.030
Zitat:
Zitat von Stargate Beitrag anzeigen
Wer möchte den ein macOS das vielleicht nur noch aus dem App Store Programme laden darf. Wissen wir nicht.
Doch wissen wir. Apple hat gesagt, es bleibt bzgl. Apps alles so frei wie es aktuell ist. Einzig nativ booten kann man nur signierte OSe, also aktuell weder ein hypothetisches ARM-Windows noch ein ARM-Linux.
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  #7  
Alt 29.06.2020, 18:09
Jörn Jörn ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 8.487
Vieles in unseren ARM-Sendungen ist spekulativ, und ich weise auch stets darauf hin. Dennoch, und das ist entscheidend, braucht jede gute Spekulation irgendwo einen kleinen Anker in der Realität — also ein Faktum, das bereits feststeht, und worauf man seine Spekulation aufbauen kann.

Das unterscheidet sich deutlich von reinen Meinungen (Ben Schwan auf heise.de), oder von Wutausbrüchen (diverse Blogs und Foren), oder von Hysterie (Clickbait auf Youtube).

Deswegen warte ich bei allen Beiträgen, die man im Web liest oder sieht, stets auf den Moment, bei dem die Verankerung in der Realität genannt wird. Ist es ein Zitat von Tim Cook? Ist es ein Code-Stück aus macOS? Ist es ein Foto eines verräterischen Bauteils? — Wenn nichts davon genannt wird, dann spricht einiges dafür, dass es frei erfunden ist.

Oft habe ich zusätzlich den Eindruck, dass sich viele Leute in den IT-Medien nicht darum bemühen, die Äußerungen von Apple zu diesem Thema zu kennen. Was Apple dazu bereits gesagt hat, kommt in diesen Berichten meist gar nicht vor. Auch das ist ein Hinweis auf Clickbait-Artikel oder Clickbait-Videos.



Ich finde, deutlicher als Apple all diese Gerüchte bereits dementiert hat, kann man es nicht dementieren. Sie haben ein zehn Meter hohes "NO!" auf eine Leinwand projiziert, aber offenbar war der Font immer noch nicht groß genug. Sie haben sich in zahlreichen Interviews dazu geäußert, aber es dringt nicht durch. Zuletzt übrigens vor drei Tagen (Interview mit John Gruber).

Daher würde ich auf all diese Artikel oder Videos nicht viel geben. Wenn es irgendeinen substantiellen, belastbaren Hinweis geben sollte, dann wüssten wir das bereits. Aber es gibt diese Hinweise nicht. Die Hinweise, die es gibt (nämlich die Äußerungen von Apple), zielen in eine andere Richtung.

Geändert von Jörn (29.06.2020 um 20:15 Uhr).
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