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Florian studiert mit Apple - Tipps und Kniffe - Seite 2 - Mac-TV.de
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  #11  
Alt 15.08.2021, 10:49
Florian Raabe Florian Raabe ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 27.01.2011
Ort: Wolfhagen
Beiträge: 798
Zitat:
Gibt auch bestimmte NAS, die kompatibel zu Time Machine sin
Das wäre sicher ganz interessant, insgesamt sollte es nicht zu wartungsintensiv sein und am besten wäre, wenn ich auch von außerhalb meines Netzwerkes auf das NAS zugreifen könnte.
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  #12  
Alt 15.08.2021, 11:03
mleis mleis ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 19.02.2014
Beiträge: 88
Zitat:
Zitat von Jörn Beitrag anzeigen
Ob man sich neben Beruf und Studium noch mit einem NAS und der MS-Cloud herumschlagen möchte?
Es ist natürlich immer eine Frage, inwiefern man auf so ein kleines Projekt "Lust" hat, deshalb würde ich dazu auch niemanden überreden wollen. Bei Technikinteressierten sollte man es aber auf jeden Fall erwähnt haben, weil die meisten, die diesen Schritt gehen, da auch viel Spaß dran haben und hinterher die Vorteile nicht mehr missen möchten. Es hängt eben auch immer vom Einsatz und den Anforderungen ab. Außerdem spielt auch die Internetanbindung eine Rolle.

Ich zähle einfach mal ein paar Vorteile auf, die sich für mich persönlich ergeben haben.

- fast beliebig erweiterbarer Speicherplatz (für meine 18 TB hier müsste ich in einer externen Cloud ein Vermögen bezahlen jeden Monat)
- maximale Performance, wenn ich zuhause bin (über 10 GBit/s sichere ich mit ca. 600 MB/s auf das RAID. Mein Internet-Upload würde 0,6 MB/s schaffen)
- Sync meiner Dokumente-Ordner über alle Geräte
- separates TimeMachine-Volume mit 6 TB, auf das alle Macs sichern
- zusätzlich automatisiertes externes Backup der wichtigsten Daten DSGVO-konform auf Synology C2
- problemloser Zugriff von unterwegs über diverse iOS-Apps für Dateien, Fotos, Videos nebst Integration in die Dateien-App von iOS
- eigener Mail-Server, auf dem mein gesamtes Mail-Archiv der letzten 20 Jahre liegt (auch von unterwegs über eine App immer dabei und durchsuchbar)
- über einen Docker-Container läuft der Controller meines Wifi-Systems direkt auf dem NAS. Wieder ein Gerät gespart.

Wie gesagt, es kommt immer auf das Anforderungsprofil an, aber wie Florian schon vermutet hat, für mich und viele andere ist es auf jeden Fall ein tolles Spielzeug.

Zitat:
Das wäre sicher ganz interessant, insgesamt sollte es nicht zu wartungsintensiv sein und am besten wäre, wenn ich auch von außerhalb meines Netzwerkes auf das NAS zugreifen könnte.
Außer immer mal ein Update laufen zu lassen, warte ich da eigentlich gar nix. Der Zugriff von unterwegs ist mit zwei Klicks eingerichtet und klappt auch, ohne dass man solche Dinge wie feste IP oder Domain hat. Das System erkennt automatisch, ob du gerade lokal im Netzwerk bist und "direkt" zugreifen kannst oder unterwegs und dann extern zugreifst. Der einzige Unterschied ist, dass der Zugriff von unterwegs natürlich von meinem Upload begrenzt ist. Da ist dann das Lesen von einem externen Cloud-Anbieter evtl. schneller, weil die natürlich eine andere Internetanbindung haben als ich mit meinem Klingeldraht zuhause. Das macht allerdings nur bei großen Daten einen merklichen Unterschied, und da ist mir der schnelle Zugriff von zuhause aus wesentlich wichtiger.

Auch der TimeMachine-Dienst in zwei Minuten konfiguriert und wird von macOS sofort als Sicherungsziel erkannt.
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  #13  
Alt 15.08.2021, 11:40
Neo Neo ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 28.07.2021
Beiträge: 71
Das dürfte ein NAS von Synology sein, oder?
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  #14  
Alt 15.08.2021, 12:51
woreich woreich ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 987
Bitte vorsichtig beim direkten Zugang zu Consumer-NAS aus dem Internet via Portfreigaben.

Ich kenne aktuell 2 Fälle im weiteren Bekanntenkreis, deren NAS übernommen wurden. Sie hatten lediglich nicht zeitnah upgedated.
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  #15  
Alt 15.08.2021, 13:06
mleis mleis ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 19.02.2014
Beiträge: 88
Zitat:
Zitat von Neo Beitrag anzeigen
Das dürfte ein NAS von Synology sein, oder?
Korrekt. In meinem Fall ein DS1517+ mit 10GbE-Karte. Aber das dürfte für den hier benötigten Zweck etwas oversized sein.
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  #16  
Alt 15.08.2021, 15:34
Florian Raabe Florian Raabe ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 27.01.2011
Ort: Wolfhagen
Beiträge: 798
Zitat:
Zitat von mleis Beitrag anzeigen
Korrekt. In meinem Fall ein DS1517+ mit 10GbE-Karte. Aber das dürfte für den hier benötigten Zweck etwas oversized sein.
Welches NAS könntest du mir denn empfehlen? Also auf so ein Projekt hätte ich schon Lust und es würde für meine Aufgaben und Backup-Lösungen sicher gut funktionieren. Wenn ich ein NAS mit zwei Festplatten nehmen würde, könnten sich diese ja spiegeln, um Ausfallsicher zu sein. Redundanz ist schließlich immer gut!
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  #17  
Alt 15.08.2021, 15:51
mleis mleis ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 19.02.2014
Beiträge: 88
Die "Großen" in dem Markt sind Synology und QNAP. Beide haben sehr gute Geräte, ich hab mich halt irgendwann für Synology entschieden.

Ich würde auf jeden Fall mindestens die Plus-Serie nehmen (die haben dann Intel-CPUs). Die ganz günstigen haben sehr schwache ARM-CPUs, die für alles, was über Dateifreigaben hinausgeht, seehr träge sind und keinen Spaß machen.

Das kleinste Modell, mit dem man schon sehr weit kommt, wäre also ein 220+. Das 720+ ist ähnlich, hat aber 4 statt 2 CPU-Kerne und lässt sich außerdem mit einem Expansion-Unit um 5 weitere Laufwerke erweitern, falls man dazu mal Lust hat oder es braucht. Es kann gut sein, dass man irgendwann mal sehr froh ist, diese zusätzlichen 100 Euro investiert zu haben. Dann ärgert man sich auch nicht, dass man nicht gleich mit einem 4-Bay-Gerät (420+ aufwärts) eingestiegen ist.

Man hätte eben dann den Vorteil, dass man zum Beispiel mit 4 Bays ein RAID 5 machen kann und hat eine deutlich höhere Leistung UND mehr Speicherplatz, wobei trotzdem eins der vier Laufwerke ausfallen darf. Aber man muss ja auch am Anfang nicht gleich übertreiben, das kann dann alles recht schnell ins Geld gehen..

Geändert von mleis (15.08.2021 um 16:14 Uhr).
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  #18  
Alt 15.08.2021, 16:47
Jörn Jörn ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 9.380
...und hier zum Vergleich die iCloud-Version:

Klick.

Fertig.
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  #19  
Alt 15.08.2021, 16:59
mleis mleis ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 19.02.2014
Beiträge: 88
Schön wär's.. Würde ich sofort nehmen.

Wo ist denn TimeMachine in der Cloud für Macs? Mit "richtigen" Datenmengen und so, dass man auch ohne Gigabit-Anschluss nicht noch 8 Stunden warten muss, bis das Projekt gesichert ist?

Es gibt leider so einige Felder, in denen Apple kein Angebot hat. Da bleibt einem ja dann keine Wahl, als sich anderweitig umzuschauen, welche Lösungen es gibt.

Wo für Florian dann mehr Vorteile liegen, das muss er selber entscheiden. Für den einfachen Sync von ein paar Word-Dateien über mehrere Geräte braucht man heute sicher kein NAS mehr, das ist wohl wahr.
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  #20  
Alt 15.08.2021, 19:10
Jörn Jörn ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 9.380
Ein NAS hat viele Vorzüge.

Auf einen Unterschied sollte man hinweisen: Es ist, was die Dateiverwaltung angeht, einfach ein Server. Die Dateien liegen auf dem Server. That's it.

Die iCloud (und andere Dienste) sind mehr als das. Es handelt sich bei der iCloud um lokale Dateien, die auf einen Server synchronisieren. Dateien können auch gleichzeitig auf mehreren Geräten geöffnet sein, ohne dass es zu Konflikten käme (dies gilt für iWork-Apps).

Obwohl es lokale Dateien sind, werden Änderungen, die anderswo stattfanden, erkannt. Die lokale Datei aktualisiert sich entsprechend. Diesen Komfort, dass man immer aktuelle Dateien und Verzeichnisse hat, bezahlt man bei klassischen Server-Systemen damit, dass nur der Server die "gültige" Datei hat. Es gibt also nur Remote-Dateien bzw. Remote-Verzeichnisse. Wenn man es aber doch mal also lokale Datei verwenden möchte, beginnen umständliche Probleme. Denn das wären Kopien. Und das möchte man vermeiden.

Die iCloud erkennt auch Ordner, an denen man aktuell arbeitet. Diese werden auf dem Mac stets aktuell gehalten und geladen. Sobald man mit diesen Dateien arbeiten möchte, sind die Downloads usw. bereits erfolgt. Andere Ordner, die man derzeit nicht benötigt, verhalten sich passiv, bis man wieder aktiv damit arbeitet. Ein sehr cleveres System.

NAS-System bieten sicherlich viele Vorteile. Beispielsweise sehr große Speicher und Backup-Volumes. Aber als Dateiserver sind sie in den 90ern stecken geblieben. Das ist ungefähr so, also würde ich mich mit dem iPad auf meinen alten Xserve verbinden.

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