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Windows 11: Apples Chance? - Seite 2 - Mac-TV.de
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  #11  
Alt 05.07.2021, 08:43
Thomas78 Thomas78 ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 3.895
Ich hab im Mai nach ca 15 Jahren wieder einen Windows PC gekauft (mittendrin hatte ich mal Ubuntu, ansonsten nur Macs), weil es nur dort richtige Grafikkarten und alle Spiele gibt (Anno 1800, Siedler, Witcher 1+2 etc gibt es nicht für Konsole oder Mac). Seit Release 11/20 habe ich auch beide neuen Konsolen - die sind sehr gut, aber die Grafikqualität am PC ist doch noch mal ne Ecke höher.

Windows 10 ist stabil, aufgeräumt und nervt nicht mehr wie früher.
Alle Spiele laufen in Ultra Einstellung und ich hab neben dem integrierten Defender keinen Virenschutz.
4 interne SSD (1 TB, 120 GB, 120 GB, 2 TB) und 3 freie Anschlüsse sind noch übrig - das ginge bei meinem Mini oder einem iMac auch nicht.

Den M1 nutze ich sehr gern weiter für Mail, Safari, Fotos und fürs HomeOffice (Citrix) - stromsparend und leise. Zwingend wäre er für mich nicht mehr.

Auf Arbeit haben wir seit ca 15 Jahren keine PCs mehr - nur noch Thin Clients ohne Festplatte - da ist nur ein Mainboard mit LAN und Monitoranschluss drin. Auf den Servern läuft natürlich Windows für SAP und Office.
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  #12  
Alt 05.07.2021, 12:28
Jörn Jörn ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 9.398
In Ordnung. Es gibt offenbar immer noch gute Anwendungen für den klassischen PC mit vielen Steckkarten.

Wo ist nun der Zusammenhang mit Windows 11?

Wenn der Zusammenhang darin bestehen soll, dass Apple einfach die falsche Hardware baut, und dass deswegen die meisten Kunden zwangsläufig bei Windows landen werden: Da wäre ich mir nicht so sicher.

Und zwar deshalb nicht, weil die Anzahl der Kunden, die einen Steckkarten-PC mit Mörder-Grafik und zahlreichen internen SSDs wünschen, bei vielleicht 50 oder 100 Millionen Kunden liegt. Ich nenne absichtlich eine hohe Zahl, damit wir uns nicht darüber zu streiten brauchen. Es gibt die Gamer und die Bastler, und ein paar andere. Sie kaufen im Prinzip jene PCs, die auch schon in den 90ern im Regal standen, nur mit aktuellen Bauteilen.

Aber mittlerweile zählt man die Anwender nicht mehr in Millionen, sondern in Milliarden. Der klassische Box-PC ist eine Ausnahme geworden. Die Smartphones und Tablets haben bewiesen, dass hochkomplexe Computer sehr simpel und komfortabel bedient werden können. Diese Erwartung übertragen die Kunden nun auch auf den Personal Computer.

Der "neue PC" beweist sich nicht mit 8 Steckplätzen und vier internen SSDs und einem Zoo an kruden Systemeinstellungen. Sondern er beweist sich dadurch, dass er angenehm, freundlich, einfach und einladend ist.

Ein Beispiel: Nehmen wir an, jemand kommt aus dem Computerladen und sagt zu Hause: "Hol' mir bitte mal einen Schraubenzieher". — Dann werden einige wenige Leute denken: "Wow, ist das cool". Die meisten werden hingegen denken: "Oh je. Das war wohl ein Fehlkauf."

Daher denke ich nicht, dass Windows 11 alleine dadurch gewinnt, dass die Leute weiterhin Box-PCs mit Steckkarten haben wollen. Auf manche Kunden trifft es zu, aber auf die meisten nicht. Kurz: Windows 11 kann sich nicht auf die Hardware von Dell verlassen, sondern wird sich anhand seiner Features beweisen müssen.

Beispiele für solche Features: Wie bekomme ich eine Datei vom Windows-PC auf mein iPhone oder mein Galaxy? Wie bekomme ich einen Screenshot vom iPhone auf den PC, um ihn in einer Mail zu verwenden? Wie kopiere ich einen Text vom Windows-PC zu WhatsApp auf dem iPhone, um ihn zu versenden?

Solche Probleme sind Aufgabe des Betriebssystems, also auch von Windows 11. Und ich sehe nicht, dass Windows 11 in diesen Dingen die Nase vorn hätte. Sondern es ist ein klassisches Box-PC-Betriebssystem, neuerdings mit runden Ecken. Ob das für die Zukunft reicht?
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  #13  
Alt 05.07.2021, 14:25
woreich woreich ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 987
In meinem Bereich finden sich fast ausschl. Windows-PC mit Fullscreen-Fachanwendungen (ERP, Handwerkerlösungen, Buchhaltung, Healthcare usw.), MS-Office. Diese Anwendungen laufen seit "Jahrzehnten" auf Windows..
Das darunterliegende Windows wird zur Ausführung der Anwendungen genutzt und stellt Infrastruktur bereit. Ob dieses Windows nun XP, 7, 8,10 oder 11, grau oder bunt oder kariert rundeckig daherkommt, ist diesen Anwendern völlig egal.
Sie können praktisch auch gar nicht ausweichen. Nicht zum Mac, nicht zu Linux und sie brauchen das auch nicht. Man akzeptiert hohe Kosten für Updates, Virenschutz, Windowsversionen, Datensicherung, Firewalls und lebt mit der zunehmenden Befürchtung, irgendwann doch machtlos einen Trojaner abzubekommen. Wichtig ist der lange Support für Windows/Server, der zumindest bisher jeweils 10 Jahre betragen hat.
Häufig ist hier die Büromöblierung für PCs im Minitowerformat ausgelegt. Ein Micro-PC würde dabei eher unpraktisch sein. Und ja, es befinden sich auch noch reichlich DVD-Brenner und VGA-Monitore/Beamer im praktischen Einsatz.
Das Business-PC-Gehäuse (oft werkzeuglos zu warten) lässt sich unkompliziert warten, reinigen, reparieren und alleine die Upgrades der letzten Jahre (RAM, SSD) haben vielen dieser PCs ein längeres und somit umweltfreundlicheres Dasein beschert, sehr zur Freude der Anwender.
Fazit hier: Es ist völlig egal, welches Windows, Hauptsache läuft und es gibt auch keine Konkurrenz zu Apple, weil es diese Anwendungen häufig dort schlicht kaum gibt.

Ich gehe davon aus, dass MS mit Windows 11 die Cloudangebote bzw. den Cloudzwang drastisch verschärfen wird. Die Onpremise-Serverhardware ist in den letzten Jahren preislich enorm viel teurer geworden. Bin gespannt, welche Hardware dann kommt und im Prinzip wären reine Web-/Cloudanwendungen betriebssystemunabhängig am Arbeitsplatz zu betreiben.
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  #14  
Alt 05.07.2021, 15:01
Jörn Jörn ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 9.398
Dies würde ich in den Bereich "Büromaschinen" einordnen, d.h. es sind namenlose PC-Boxen mit irgendeiner Software, und zudem Kunden, die möglichst keine Änderungen wünschen.

Es zählt zu den 50 bis 100 Millionen Anwendern, die in den 80er und 90er-Jahren zu Windows-Kunden geworden sind und seitdem lediglich an "Nachschub" interessiert sind, falls ein Gerät ausfällt oder ein weiterer Arbeitsplatz hinzu kommt.

Was ist mit den anderen Anwendern?

Meine Einschätzung wäre, dass sehr viele potenzielle Käufer gerade das nicht wollen: eine Büromaschine.
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  #15  
Alt 05.07.2021, 15:32
Thomas78 Thomas78 ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 3.895
Ja, verglichen mit Tablets und Smartphones spielen Windows und MacOS keine große Rolle mehr. Und in der "kleinen Nische" tummeln sich dann auch noch Chrome OS, Desktop PC, Laptops, ThinClients, ... Und für die Menschen, die einen brauchen, ist es seit Jahren oft ein Laptop.

Insofern sehe ich hier MacOS nicht als großen Vorreiter - bzw ist es eben von der Nutzung abhängig.

Gamer brauchen leistungsfähige Grafikkarten und Windows/DirectX.
Arbeitsplätze "am Server" brauchen nur einen ThinClient.
Da hat Windows die Nase vorn, einfach allein weil Apple das gar nicht als Ziel sieht, dort zu konkurrieren.

In meinem Bekanntenkreis sind tatsächlich fast nur noch Smartphone- und iPad Nutzung. Der klassische Computer wird nur zum ausdrucken, mal ein paar Fotoausdrucke bestellen oder Steuererklärung genutzt. Die brauchen keinen M1 Mac. Für diese Zwecke tut es ein billiger Laptop - für den Rest iPad oder Smartphone. Die erschrecken einfach bei den Preisen von 1.000 Euro oder weit mehr.

Die Nase vorn hat Windows aus meiner Sicht nur bei der Verbreitung, aber nicht bei irgendwelchen Funktionen
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  #16  
Alt 05.07.2021, 16:52
Jörn Jörn ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 9.398
Dies würde ich einordnen als "Thinking INSIDE the box": Das, was der PC schon immer war, wird er immer bleiben. Eine Box mit Steckkarten, oder als Datenbank-Terminal. Das Neue findet sich dann bei Smartphones und Tablets.

Und so gibt es inzwischen mehrere Milliarden Smartphone-Benutzer. Der PC erreicht nur ein Zehntel dieser Zahl.

Was würde man nun Apple oder Microsoft raten? Würde man ihnen raten, auf "Thin Clients" und "Büromaschinen" zu setzen, immerhin wünschen das ihre Kunden? Oder würde man ihnen raten, einen Blick auf die anderen Kunden zu richten?

Ich würde diese alten und starren Anwendungen (und Kunden) noch eine Weile melken, mich aber währenddessen fit machen für die Welt, die danach kommt. (Oder für eine Kundschaft, die zehnmal größer ist.)

Windows 11 ist weiterhin verhaftet in der PC- und Büro-Blase. Windows 11 hätte auch im Jahr 2000 erscheinen können. Hingegen: macOS Monterey wäre technisch erst seit kurzer Zeit möglich. Es löst Probleme, die sich mit Smartphones und Tablets ergeben. Es spielt dabei eine aktive Rolle und agiert nicht nur im Hintergrund. Deswegen ist es den Kunden auch nicht egal.
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  #17  
Alt 06.07.2021, 10:45
woreich woreich ist offline
Erfahrener Benutzer
 
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Beiträge: 987
Wenn wichtige Businessanwendungen aus der Windows-Welt auch in der Linux- und Macwelt funktionsgleich angeboten würden, wäre das eine tolle Sache. Ist es aber nicht. Jede dieser Welten versucht alles, ihre Klientel an sich zu binden. Sei es mit Programmierschnittstellen, wolkigen Angeboten oder Betriebssystemen. So ergibt sich aktuell die Trennung Business und Games (überwiegend Windows/Konsolen), mobile Kommunikation/Smartphones (Android, IOS) und hybride Teile wie Pads, die mehr zum Konsumieren als zum Produzieren geeignet sind. Jeder Markt hat seine Berechtigung und Kunden.
Gut, jetzt hat einer seine Kundenbindung mit schönen CPUs (M1) aufgehübscht. Streng genommen laufen aber immer noch die selben Anwendungen hier seit Tiger - schneller, hübscher vielleicht, nicht wirklich anders oder besser bedienbar und ein paar Cloudfeatures und Datenschnittstellen sind dazugekommen. Dazwischen verschiedene Moden in der Darstellung und Handhabung, aber nichts wirklich Revolutionäres.

Der für mich eigentliche Unterschied zwischen den Windows und Apple ist, dass Apple es sich leistet und offensichtlich leisten kann, recht schnell alten "Ballast" abzuwerfen. Mit Ansage, ja aber doch ein wenig "Friss oder Stirb". Ok. Umgekehrt wird für Windows ein Schuh draus. Die tun sich enorm schwer damit. Ich stöhne jedesmal auf, wenn ich z.B. ein MSSQL 2005 im unverzichtbaren Einsatz sehe. Aber es läuft.
Wie sehr, sieht man auch daran, dass verzweifelt an Windowsvirtualisierung für M1-Macs gearbeitet wird. Umgekehrt will MS mit seinen (doch eingeschränkten) Office-Anwendungen auch Macs beglücken.
Hier wird die Forderung laut, Apple möge seine Anwendungen und Dienste auch weiter für andere Systeme öffnen. Man stelle sich ein Macos legal und funktionsfähig supported auf Windows-PCs vor. DAS wäre ein Umbruch mit radikalen Folgen.
So sehe ich nur geringe Verschiebungen von Marktanteilen in der nächsten Zukunft und bleibe dabei eher ruhig und freue mich über die relative Sicherheit und angenehme Erscheinung und Leistung meiner Macs und ärgere mich ein wenig über die verrammelten und unpraktisch designten Kisten
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  #18  
Alt 08.07.2021, 07:43
Thomas78 Thomas78 ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 3.895
Natürlich kann man Apple nicht raten, in die Büros zurück zu wollen. Die Austauschzyklen sind lang und dort ist Kontinuität und Stabilität gefragt. Apple wirft eben immer wieder Dinge um, dies kann man in diesem Gebiet so gar nicht gebrauchen. Firmen, aber auch deren Mitarbeiter möchten nicht alle paar Jahre komplett neu lernen müssen. Und es kann auch nicht sein, dass Software dann einfach nicht läuft oder auch alte OS Versionen einfach nicht 10 Jahre weiter geupdatet werden, man diese aber vielleicht weiter nutzen muss, weil bestimmte Software nicht auf neuen Versionen läuft. Bei uns darf man nie ein iOS Update auf Firmengeräten installieren, bevor nicht die Freigabe (nach erfolgten Tests) kommt.

Insofern hat Apple es richtig gemacht und sich mit Steve Jobs Rückkehr auf die Konsumenten konzentriert. Das war der einzig sinnvolle Weg. Und seither passt dieser eingeschlagene Weg nicht zum Einsatz von Computern in Firmen. Für die Konsumenten ist es schön, wenn es voran geht und es Innovationen gibt. So kommt die Entwicklung in Gang. Das ist grundsätzlich auch zu begrüßen.

Aber auf einem Mac läuft halt alte Software nicht. Ich habe in den letzten Wochen neben neuen auch viele alte Spiele für Windows gekauft und diese Spiele laufen einfach. (z.B. Assassin's Creeed 1, Witcher 1-3, Doom 1-3, BioShock, Half-Life, Command & Conquer RedAlert - manche noch nie gespielt, manche wollte ich gern nach 20 Jahren nochmal spielen - Witcher 1 hab ich jetzt nach 1 Woche laut Steam insgesamt 36,6 Stunden gespielt)

Bei Apple laufen PPC Spiele vermutlich nicht mehr unter M1. Bei Apple muss man jeder Jahr erstmal Test abwarten, welche Software vielleicht nicht mehr läuft. Wie lange läuft noch Software für Intel CPUs, wenn Apple nun auf die M Chips umstellt? Nicht anders sieht es mit z.B. der Rossmann Fotosoftware aus, die lief vor ein paar Jahren Monate nach dem Mac OS Update nicht, als ich mal Fotos bestellen wollte. Irgendwann später kam ein Update, so dass sie wieder lief.

Außerdem ist man bei Apple eben neben den hohen Preisen auch immer darauf angewiesen, was angeboten wird. Bei den Consumer Macs muss man eben immer viel mit externen Festplatten hantieren. Das nervt mich seit Jahren, andererseits schätze ich Mac OS und auch iOS sehr und möchte diese nicht missen. So hab ich eben nun wieder einen fetten DesktopPC und oben drauf liegt der winzige Mac mini.

Und Windows 11 wird eben auch nur installiert, wenn die Spiele auch dann noch laufen. Ansonsten würde ich 11 auf einer weiteren SSDs installieren. Ob W11 große Sprünge macht, ist vielen Anwender glaube ich ziemlich egal. Hauptsache alles Gewünschte läuft und es nervt nicht / läuft stabil.

Und ich bin gespannt, was die Unreal 5 Engine nächsten Jahr ermöglich - siehe https://www.youtube.com/watch?v=d1ZnM7CH-v4 - auf Mac OS gibt es halt wenige Spiele - und so langweilt sind mein M1, weil ich nicht weiß, was ich mit der Power anstellen soll

Und niemanden in meinem Bekanntenkreis interessiert sich dafür, ob iOS oder Windows neue Funktionen bringt. Die sind nur genervt, wenn Sachen nicht mehr so funktionieren, wie sie es kennen oder erwarten. Deswegen steigen viele auch ungern zwischen Android/iOS - Windows/MacOS um.
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  #19  
Alt 08.07.2021, 11:33
mkummer mkummer ist offline
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Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 2.132
Beim macOS ist da leider schon was dran, obwohl es über die Jahre vieel besser geworden ist. Allerdings warte ich wegen Plex, Fusion und meinem Drobo lieber ab, bevor ich da die Public Beta draufspiele. Bei allen anderen OSen klappt soweit alles. Bei macOS liest man allerdings auch eher nichts über komplette Inkompatibilitäten. Gutes oder schlechtes Zeichen?
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iMac 27 i7 5K (late 2015) - iPhone 13 Pro MAX - iPad Pro 12,9 3. Gen. WIFI - Apple Watch Series 6 LTE
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  #20  
Alt 08.07.2021, 12:04
Jörn Jörn ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 9.398
• Ja, das sehe ich ein. Apple sollte seine Kunden nicht zwingen, OS-Updates zu installieren, auf dem ihre Software nicht mehr läuft.

Oh, Moment! Das tun sie ja gar nicht.

Du kannst einen Mac 20 Jahre lang mit dem gleichen macOS betreiben — was ich mit dem Xserve beinahe tat.

• Aber natürlich ist es mühsam, wenn die Apple-Kunden "alle paar Jahre komplett neu lernen müssen". Sowas hat man nicht gerne.

Oh, Moment! Das müssen sie ja gar nicht.

Denn vom ersten Macintosh im Jahr 1984 bis heute ist die grundsätzliche Bedienung gleich geblieben. Programme starten, Dateien anlegen, umbenennen, verschieben, löschen... wer damals damit zurecht kam, wird mit macOS Big Sur ebenso zurecht kommen.

• Aber sicherlich steigen die Windows-Kunden ungern um zu Android, iOS, macOS oder ChromeOS. Man bleibt halt gerne bei Windows.

Oh, Moment! Buchstäblich alle Windows-Anwender sind nämlich auf Android oder iOS umgestiegen. Sogar der Chef von Microsoft. Von keiner anderen Plattform wechseln derart viele Kunden zu ChromeOS. Gehe in irgendeinen Apple-Store und frage die Kunden, welche Plattform sie zuvor benutzt haben, und die meisten werden sagen: "Windows".

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Ich höre immer nur von großen Firmen, und welche Bedürfnisse man dort hätte. Das sind zwar berechtigte Anliegen, aber es ist eine Schlacht aus den 90ern. Apple hat hier nichts zu gewinnen — Microsoft aber auch nicht. Und das wird oft übersehen. Es ist ein alter, erstarrter Bereich. Er wird auch Microsoft langsam aus den Händen gleiten.

Gleichzeitig sind neue Bereiche entstanden, in denen die alten Regeln nicht gelten. Diese sind mittlerweile viel größer als der alte Bereich der "Corporate-IT".
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