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Was regen sich alle über Facebook auf? - Seite 2 - Mac-TV.de
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  #11  
Alt 28.03.2018, 22:22
iPodFan94 iPodFan94 ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 1.387
Passend hierzu: https://twitter.com/iamdylancurran/s...59925680467968
__________________
Ist der Apple Store Down?
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  #12  
Alt 28.03.2018, 23:29
Jörn Jörn ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 7.896
Ja, bei Mac-TV verwenden wir "AddThis", und zwar weil es uns im Forum von den Usern empfohlen wurde.

Es ging damals darum, dass man unsere Inhalte möglichst einfach "teilen" kann. "AddThis" bietet dafür einen Service an, sodass wir uns nicht mit jedem einzelnen Dienst (Facebook, Twitter, ...) herumschlagen müssen. Damals gab es auch noch mehr relevante Dienste als heute. Heute ist ja nur Facebook und Twitter übrig geblieben.

Jedoch ist mir nicht bekannt, dass unser AddThis-Button die gleiche Funktion hätte wie ein "echter" Facebook-Button, nämlich, dass man durchs Web verfolgt wird. Sondern, soweit ich weiß, macht unser AddThis-Button nichts "von selber".

Die Hand würde ich dafür aber nicht ins Feuer legen. Denn wer weiß, was sich alles geändert hat, seit ich den Button vor einigen Jahren eingebaut hatte?

Und weil das so ist, werde ich den AddThis-Button auch nicht in der neuen Webseite weiterführen, an der ich gerade bastle.

Es ist schwer, zu entscheiden, was richtig ist. Manche Leute sagen, dass Facebook unverzichtbar wäre für eine erfolgreiche Webseite; ihre Argumente sind stichhaltig und plausibel. Deswegen investiere ich durchaus einige Zeit darin, mit Facebook zu experimentieren.

Ich finde Facebook auch gar nicht schlecht; sie haben meiner Meinung nach lediglich beim Datensammeln eine rote Linie WEIT WEIT WEIT überschritten.
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  #13  
Alt 28.03.2018, 23:46
Jörn Jörn ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 7.896
Zitat:
Zitat von iPodFan94 Beitrag anzeigen
Also dieser Tweet ist wirklich lesenswert. Er zeigt gut, was da alles gespeichert wird.

Jedoch ist auch dies nur die Spitze vom Eisberg, weil es nicht enthält, welche Schlüsse von Facebook/Google gezogen werden -- diese Daten sind ja deren Eigentum. Beispielsweise wird das Einkommen bzw. die Kaufkraft geschätzt, und diese Daten sind Eigentum von Facebook/Google und sind nicht in den Daten enthalten, die man als Anwender laden/kontrollieren kann. Auch das soziale Netz (wer ist mit wem verbunden?) ist Eigentum der Plattform. Die richtig interessanten Daten sind und bleiben daher geheim und dem Zugriff und der Kontrolle entzogen.
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  #14  
Alt 29.03.2018, 00:04
cordcam cordcam ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 13.04.2010
Beiträge: 2.414
Da es ja offensichtlich ein Bedürfnis nach Vernetzung gibt, stelle ich mir eine Alternative so vor:

1. Facebook wird umgehend enteignet.

2. Dann beschließen die Staaten, z.B. durch die Vereinten Nationen, eine NGO dauerhaft finanziell zu unterstützen, die völlig unabhängig von Politik Facebook komplett übernimmt und weiterführt.

3. Dabei gibt es keine Gewinnabsicht, daher keine Werbung, daher keine Datensammlung.

4. Problem gelöst.
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  #15  
Alt 29.03.2018, 00:11
Jörn Jörn ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 7.896
Erstens, aufgrund welcher Gesetze erfolgt die Enteignung?

Zweitens, warum sollte irgendeine steuerfinanzierte Organisation den Laden weiterführen? Ich habe persönlich kein Interesse an Facebook, und ich sehe auch kein gesamtgesellschaftliches Interesse (wie z.B. bei Straßen oder dem Stromnetz). Warum soll ich anderer Leute Katzenfotos mit meinen Steuern finanzieren?

Besser wäre es, wenn die Vereinten Nationen endlich mal Mac-TV enteignen, solide finanzieren und mich zum Chef der Aufsichtsbehörde machen würden. Nach so vielen Jahren mühsamer Arbeit haben Stefan, Gerd und ich wirklich einen Anspruch darauf, solide enteignet zu werden. (Das sagt auch mein Steuerberater!)
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  #16  
Alt 29.03.2018, 09:34
iPodFan94 iPodFan94 ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 1.387
Facebook enteignen? Hmm. Wieso nicht einfach Facebook-Nutzer weg zu z.B. Mastodon bringen? Mastodon ist wie Facebook eine Social-Media-Platform, allerdings dezentralisiert: Jeder kann seine eigene Instanz hosten und sie mit anderen Instanzen (von z.B. Interessensgruppen oder einzelnen Individuen) verknüpfen. So hat wirklich nur jeder Zugriff auf die Daten, auf die er Zugriff haben soll.

- Mastodon erklärt – Achtung YouTube ;) https://www.youtube.com/watch?v=IPSbNdBmWKE
- https://mastodon.social/about
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Ist der Apple Store Down?
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  #17  
Alt 29.03.2018, 17:38
Pablo Nop Pablo Nop ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 21.03.2010
Beiträge: 1.023
Jörn, mach bitte in einer der nächsten Sendungen (Zwischenthema) mal eine Umfrage wer wegen dieser Geschichte Facebook/WhatsApp/Instagram Accounts geschlossen hat oder sein Verhalten geändert hat.
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  #18  
Alt 29.03.2018, 20:45
QWallyTy QWallyTy ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Ort: tiefstes Sauerland
Beiträge: 17.625
QWallyTy eine Nachricht über AIM schicken
Moin,

Mastodon hat das gleiche Problem wie Diaspora und Co. Gute Idee aber keine kritische Benutzerzahl / nicht massentauglich genug.

Neueste Meldung die ich heute gehört habe: facebook will Drittanbietern keinen Zugriff mehr auf Daten geben (bedeutet eigentlich nur dass fb die Auswertung monopolisiert - großartig besser wirds dadurch aber IMHO nicht).

Aber auch ich bleibe weiter bei facebook (Kontakt mit Arbeitskollegen), nutze WhatsApp (weil das halt mein gesamtes Soziales Umfeld nutzt), …

Das einzige was ich mache (und ich weiss nicht mal ob es was nutzt) ich melde mich am Mac / PC nur bei facebook an wenn ich es auch wirklich nutze und logge mich anschließend wieder aus in der Hoffnung dass dann wenigstens nicht alles getrackt wird was ich in dem Safari Fenster mache in dem der facebook Tab geöffnet war.
__________________
QWallyTy
Mac mini 2018 / iPhone Xs Max / iPad Pro 2018 / 2 HPs / AW 4 LTE / diverse Sonüsse
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  #19  
Alt 29.03.2018, 21:32
Fanagusin Fanagusin ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 24.02.2018
Beiträge: 69
ich nutze nun seit 2 jähren kein fb mehr

und in den drei jähren wo ich es genutzt habe habe ich immer darauf geachtet was ich wo wie gepostet habe.

aber selbst wenn man fb nicht nutzt sammelt die Firma Daten über mich da bekannte verwandte usw da sind. und ich mal auf Bildern auftauchen tue, oder in nem post erwähnt werde.
und da liegt für mich der Skandal

ich lehne die AGB von fb twitter und google ab und trotzdem werden Daten gesammelt die mich betreffen und ich habe keine Idee wie ich mich dagegen schützen kann
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  #20  
Alt 30.03.2018, 21:42
Jörn Jörn ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 7.896
Ich glaube nicht, dass man Facebook enteignen sollte, oder dass es irgendeine Handhabe gegen das Sammeln von Daten gibt, die halt so herumliegen, oder die von den Usern selbst eingegeben oder abgesegnet werden.

Ich glaube auch nicht, dass es irgendwas bringt, wenn alle User zu einem anderen Dienst wechseln. Google beweist das: Denn selbst wenn ich keine App von Google installiert habe, und selbst wenn ich keine Google-Dienste benutze, verfolgt mich Google dennoch anhand ihrer Werbung und den damit verbundenen JavaScripts durchs Web und liest buchstäblich alle Texte, die auf diesen Webseiten stehen. (Erst danach wird die Werbung überhaupt eingeblendet.)

Ich glaube, dass (tadaa!) Apple die Lösung bereits gefunden hat, jedenfalls im Prinzip. Und die Lösung lautet, dass die ganzen Apps und Dienste einfach keinen Zugriff auf diese Daten haben sollten, Punkt. Und weiter, dass es keine Frage der Gesetze sein sollte, sondern dass bei Apple ein kluger Mensch entschiedet, welche Apps erlaubt sind und was diese Apps tun dürfen, und dass bei Missbrauch innerhalb eines Tages entschieden wird, ohne zwanzig Jahre lang um ein neues Gesetz zu ringen.

Als noch zu Steve Jobs' Zeiten plötzlich einige Apps anfingen, bestimmte ID-Nummern der iPhones (UIDs) als quasi-unlöschbare Cookies zu missbrauchen, um ahnungslose User lückenlos verfolgen zu können, verbot Steve Jobs kurzerhand jeglichen Gebrauch dieser UIDs und schmiss alle entsprechenden Apps aus dem Store. Das bedeutet, dass er nicht darauf wartete, dass die App-Anbieter nach einem jahrelangen esoterischen "Selbstfindungsprozess" ein paar Worte in ihren AGBs ändern, sondern er schmiss sie raus, und fertig.

Wenn Daten vorhanden sind, werden sie auch gesammelt und ausgewertet. Die einzige Lösung ist, dass keine Daten vorhanden sind. Und falls sie vorhanden sind, müssen sie auf eine Weise vorhanden sein, die keinen Missbrauch ermöglicht. Wem das nicht passt fliegt aus dem Store.

Nach meiner vorläufigen Meinung könnte Apple in diesem Punkt auch bei den großen Anbietern noch strenger sein, als sie es heute sind. Beispielsweise würde ich komplett untersagen, dass Apps irgendwelche Daten zum Anbieter übermitteln, die der Anwender nicht ausdrücklich selbst eingegeben hatte. Darauf basiert nämlich der ganze Mist.

Einen riesigen und sehr mutigen Schritt ging Apple jüngst mit Safari, wo man Domain-übergreifende ID-Cookies technisch unmöglich macht, um so das Tracking von einer zur nächsten Webseite zur verhindern (vereinfacht ausgedrückt). Man wartete hier nicht auf die Mitwirkung der Werbefirmen, sondern man schuf Fakten. Und das scheint mir genau richtig zu sein, weil es anders nicht funktioniert.

Die User könnten problemlos bei Facebook eingeben, mit wem sie verknüpft sein wollen, und für welche Themen sie sich interessieren, oder wie alt sie sind. Das reicht doch völlig aus. Der Dienst würde ebenso gut funktionieren. Für die Werbung wäre das ebenfalls ausreichend.
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