Mac-TV.dehttps://www.mac-tv.deFernsehen fuer Apple-Anwender Thu, 27 Aug 2026 19:42:54 CESTWusstest Du, dass Mac-TV einen sehr schnellen News-Feed hat? RSS-Reader sind irgendwann aus der Mode gekommen, weil wir stattdessen die Feeds von Twitter oder Facebook lesen sollten. Dort bestimmt aber mittlerweile der Algorithmus, was einem angezeigt wird, und es gibt viel Werbung. Deswegen erleben RSS-Reader derzeit einen neuen Frühling.

Mit einem kostenlosen RSS-Reader (klick mich) kann man die Meldungen seiner Lieblings-Webseiten kompakt im Blick behalten. Sobald ein neuer Artikel (oder eine neue Sendung) erscheint, ploppt es dort auf. Den Intervall kann man einstellen, z.B. einmal pro Stunde. Das nervt weniger als die dauernden Push-Notifications.



Viele RSS-Feeds enthalten nur die erste Zeile einer Meldung, damit man den Rest auf der Webseite lesen muss (inklusive Deals, Sponsoren und Werbung). Aber Mac-TV bringt immer den kompletten Text, sogar bei langen Editorials. Das ist heutzutage ein ziemlich guter Service, zudem werbefrei.

Unser Feed ist schnell, jeden Tag aktuell, rund um die Uhr, auch am Wochenende. Tagsüber ist es handgemacht, und nachts ist es... äh... so gut wie.

Die Feed-Adresse ist: https://www.mac-tv.de/RSS.lasso

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37743https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37743 image RSS-Reader sind irgendwann aus der Mode gekommen, weil wir stattdessen die Feeds von Twitter oder Facebook lesen sollten. Dort bestimmt aber mittlerweile der Algorithmus, was einem angezeigt wird, und es gibt viel Werbung. Deswegen erleben RSS-Reader derzeit einen neuen Frühling.

Mit einem kostenlosen RSS-Reader (klick mich) kann man die Meldungen seiner Lieblings-Webseiten kompakt im Blick behalten. Sobald ein neuer Artikel (oder eine neue Sendung) erscheint, ploppt es dort auf. Den Intervall kann man einstellen, z.B. einmal pro Stunde. Das nervt weniger als die dauernden Push-Notifications.



Viele RSS-Feeds enthalten nur die erste Zeile einer Meldung, damit man den Rest auf der Webseite lesen muss (inklusive Deals, Sponsoren und Werbung). Aber Mac-TV bringt immer den kompletten Text, sogar bei langen Editorials. Das ist heutzutage ein ziemlich guter Service, zudem werbefrei.

Unser Feed ist schnell, jeden Tag aktuell, rund um die Uhr, auch am Wochenende. Tagsüber ist es handgemacht, und nachts ist es... äh... so gut wie.

Die Feed-Adresse ist: https://www.mac-tv.de/RSS.lasso

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Thu, 27 Aug 2026 19:12:08 CESTWas zahlt Apple wirklich für Siri AI? Man könnte einfach Siri fragen, aber das wäre geschummelt. Ein ordentlicher Redakteur macht seine Arbeit selbst. Und ohne KI!

So lautet jedenfalls die Theorie. Aber in der Theorie hätten wir Siri AI bereits seit dem Jahr 2024.

Außerdem, Apple macht seine Arbeit ja ebenfalls nicht selbst. Sondern sie nehmen Google Gemini. Und das ist KI!

Ein interessanter Anhaltspunkt wurde nun von der New York Times veröffentlicht. Meta schätzt laut interner Dokumente, dass es bis zu zehn Milliarden Dollar pro Jahr für die Dienste von Anthropic ausgeben könnte. Anthropic wird von Meta hauptsächlich für die Programmierung und für Routine-Bürokram verwendet, außerdem müssen natürlich alle Mitarbeiter lernen, wie sie mit solchen Werkzeugen umgehen.

Dabei muss man sich daran erinnern, dass Meta eine eigene KI besitzt. Nur ist diese fürs Programmieren noch nicht gut genug. Aber schon bald wird sie es sein. Also warum dann zehn Milliarden Dollar an einen Konkurrenten verschleudern?

Wenn die Gerüchte stimmen, verwendet auch Apple intern die KI von Anthropic, angeblich auf eigenen Servern. Ein angeblicher Insider soll gesagt haben:

»Apple pretty much runs on Claude.«

Ich halte das für plausibel, denn die Fähigkeiten von Claude oder Codex sind inzwischen atemberaubend.

Um den roten Faden nicht zu verlieren: Apple ist bei Software-Entwicklung eine ganz andere Nummer als Meta. Wie hoch mag dann deren Rechnung an Anthropic ausfallen? — Oder kann man das nicht vergleichen, sofern Apple eigene Server verwendet?

Aber Google Gemini läuft ja auf Googles Servern.

Eine Milliarde Dollar, pauschal, um die ganze Welt mit Siri AI zu versorgen: Das könnte eine der größten Enten sein, die Bloomberg und Mark Gurman in den letzten Jahren verbreitet haben.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37742https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37742 image Man könnte einfach Siri fragen, aber das wäre geschummelt. Ein ordentlicher Redakteur macht seine Arbeit selbst. Und ohne KI!

So lautet jedenfalls die Theorie. Aber in der Theorie hätten wir Siri AI bereits seit dem Jahr 2024.

Außerdem, Apple macht seine Arbeit ja ebenfalls nicht selbst. Sondern sie nehmen Google Gemini. Und das ist KI!

Ein interessanter Anhaltspunkt wurde nun von der New York Times veröffentlicht. Meta schätzt laut interner Dokumente, dass es bis zu zehn Milliarden Dollar pro Jahr für die Dienste von Anthropic ausgeben könnte. Anthropic wird von Meta hauptsächlich für die Programmierung und für Routine-Bürokram verwendet, außerdem müssen natürlich alle Mitarbeiter lernen, wie sie mit solchen Werkzeugen umgehen.

Dabei muss man sich daran erinnern, dass Meta eine eigene KI besitzt. Nur ist diese fürs Programmieren noch nicht gut genug. Aber schon bald wird sie es sein. Also warum dann zehn Milliarden Dollar an einen Konkurrenten verschleudern?

Wenn die Gerüchte stimmen, verwendet auch Apple intern die KI von Anthropic, angeblich auf eigenen Servern. Ein angeblicher Insider soll gesagt haben:

»Apple pretty much runs on Claude.«

Ich halte das für plausibel, denn die Fähigkeiten von Claude oder Codex sind inzwischen atemberaubend.

Um den roten Faden nicht zu verlieren: Apple ist bei Software-Entwicklung eine ganz andere Nummer als Meta. Wie hoch mag dann deren Rechnung an Anthropic ausfallen? — Oder kann man das nicht vergleichen, sofern Apple eigene Server verwendet?

Aber Google Gemini läuft ja auf Googles Servern.

Eine Milliarde Dollar, pauschal, um die ganze Welt mit Siri AI zu versorgen: Das könnte eine der größten Enten sein, die Bloomberg und Mark Gurman in den letzten Jahren verbreitet haben.

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Thu, 27 Aug 2026 18:16:14 CESTGoogle verlangt sparsamere Android-Apps. Folgte Apple? Android-Entwickler müssen den Speicherverbrauch ihrer Anwendungen künftig stärker begrenzen und den Code optimieren. Damit reagiert Google auf die RAM-Krise. Offenbar geht Google davon aus, dass diese Krise noch eine Weile dauern wird, und dass man allgemein mit weniger Speicher als bisher auskommen muss. Speicher werden wieder kleiner werden. Wird Apple diesem Vorbild folgen?

Google begründet die Änderungen mit erheblichen Engpässen bei der Hardwareversorgung. Diese veränderten die Verfügbarkeit von Arbeitsspeicher in Geräten und könnten dadurch die Nutzungserfahrung beeinträchtigen. Als einen Faktor nennt Google die steigende Nachfrage nach Speicherchips für Rechenzentren mit künstlicher Intelligenz.

Die neuen Vorgaben betreffen mehrere Bereiche der App-Leistung. Dazu zählen Grenzwerte für die dynamische Speichernutzung und für die Verwendung von Bitmaps. Zusätzlich müssen Entwickler ihren Code stärker optimieren. Damit sollen unter anderem Verlangsamungen und Abstürze vermieden werden, die auf eine zu hohe Speicher- oder Systemlast zurückgehen.

Google will Entwickler bei der Umsetzung mit zusätzlichen Werkzeugen unterstützen. Warnungen sollen anzeigen, wenn eine App die neuen Grenzwerte überschreitet. Weitere Diagnosefunktionen sollen im Laufe des Jahres folgen. Dazu gehört der Memory Limiter, der eine übermäßige Nutzung des Gerätespeichers verhindern und detailliertere Hinweise liefern soll.

Die Regeln richten sich an Entwickler von Android-Apps und -Spielen. Besonders für preisgünstige Geräte ist ein sparsamer Umgang mit dem verfügbaren Speicher relevant. Google will damit nach eigener Darstellung auch unter veränderten Bedingungen eine zuverlässige Qualität sicherstellen.

Quellen:
Google Android Developers Blog
Google Play Console-Hilfe
Android Developers

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37741https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37741 image Android-Entwickler müssen den Speicherverbrauch ihrer Anwendungen künftig stärker begrenzen und den Code optimieren. Damit reagiert Google auf die RAM-Krise. Offenbar geht Google davon aus, dass diese Krise noch eine Weile dauern wird, und dass man allgemein mit weniger Speicher als bisher auskommen muss. Speicher werden wieder kleiner werden. Wird Apple diesem Vorbild folgen?

Google begründet die Änderungen mit erheblichen Engpässen bei der Hardwareversorgung. Diese veränderten die Verfügbarkeit von Arbeitsspeicher in Geräten und könnten dadurch die Nutzungserfahrung beeinträchtigen. Als einen Faktor nennt Google die steigende Nachfrage nach Speicherchips für Rechenzentren mit künstlicher Intelligenz.

Die neuen Vorgaben betreffen mehrere Bereiche der App-Leistung. Dazu zählen Grenzwerte für die dynamische Speichernutzung und für die Verwendung von Bitmaps. Zusätzlich müssen Entwickler ihren Code stärker optimieren. Damit sollen unter anderem Verlangsamungen und Abstürze vermieden werden, die auf eine zu hohe Speicher- oder Systemlast zurückgehen.

Google will Entwickler bei der Umsetzung mit zusätzlichen Werkzeugen unterstützen. Warnungen sollen anzeigen, wenn eine App die neuen Grenzwerte überschreitet. Weitere Diagnosefunktionen sollen im Laufe des Jahres folgen. Dazu gehört der Memory Limiter, der eine übermäßige Nutzung des Gerätespeichers verhindern und detailliertere Hinweise liefern soll.

Die Regeln richten sich an Entwickler von Android-Apps und -Spielen. Besonders für preisgünstige Geräte ist ein sparsamer Umgang mit dem verfügbaren Speicher relevant. Google will damit nach eigener Darstellung auch unter veränderten Bedingungen eine zuverlässige Qualität sicherstellen.

Quellen:
Google Android Developers Blog
Google Play Console-Hilfe
Android Developers

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Thu, 27 Aug 2026 17:21:07 CESTClaude Cowork erhält integrierten Browser Anthropic integriert einen bedienbaren Browser direkt in die Desktop-App von Claude Cowork. Er kann Webseiten lesen, anklicken und Formulare ausfüllen, bleibt aber vom persönlichen Browser getrennt.

Der Browser öffnet sich in einem Seitenpanel, sobald eine Aufgabe eine Webseite benötigt. Claude kann Seiten laden, Inhalte erfassen und Daten aus Dashboards abrufen. Das funktioniert auch bei Portalen, die keine eigene Programmierschnittstelle anbieten.

Für die Anmeldung gibt es zwei Wege. Nutzer können ihre Zugangsdaten manuell eingeben oder Cookies aus einer bereits angemeldeten Sitzung importieren. Auf dem Mac unterstützt Anthropic dafür Chrome, Edge und Firefox. Safari ist derzeit nicht dabei.

Cookies lassen sich nur für einzelne Webseiten übertragen. Banking- und E-Mail-Seiten sind von dieser Möglichkeit ausgenommen. Für bereits geöffnete und angemeldete Seiten verweist Anthropic weiterhin auf die Chrome-Erweiterung von Claude.

Die neue Funktion bleibt an die Claude-Desktop-App auf dem Mac gebunden. Ist die App geschlossen oder der Mac ausgeschaltet, steht der Browser nicht zur Verfügung. Läuft die App weiter, kann die Sitzung auch über die Claude-App auf dem Mobilgerät oder über das Web gesteuert werden.

Anthropic baut mehrere Schutzmechanismen ein. Vor der ersten Aktion auf einer Webseite fragt Claude nach einer Erlaubnis. Webseiten mit hohem Risiko werden blockiert. Außerdem prüft das System, ob eine geplante Aktion zum Auftrag des Nutzers passt.

Anthropic warnt weiterhin vor Prompt-Injection-Angriffen. Webseiten können dabei Anweisungen enthalten, die ein Browser-Agent von seiner eigentlichen Aufgabe abbringen sollen. Die neuen Schutzmaßnahmen orientieren sich laut Anthropic an den Vorkehrungen der Claude-Chrome-Erweiterung.

Der Browser wird für Claude-Cowork-Nutzer der Pro-, Max-, Team- und Enterprise-Tarife ausgerollt. Claude Cowork war bereits für Desktop- und Mobilgeräte verfügbar. Die Integration des eigenen Browsers ist die wesentliche Neuerung dieser Version.

Quelle:
Anthropic

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37740https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37740 image Anthropic integriert einen bedienbaren Browser direkt in die Desktop-App von Claude Cowork. Er kann Webseiten lesen, anklicken und Formulare ausfüllen, bleibt aber vom persönlichen Browser getrennt.

Der Browser öffnet sich in einem Seitenpanel, sobald eine Aufgabe eine Webseite benötigt. Claude kann Seiten laden, Inhalte erfassen und Daten aus Dashboards abrufen. Das funktioniert auch bei Portalen, die keine eigene Programmierschnittstelle anbieten.

Für die Anmeldung gibt es zwei Wege. Nutzer können ihre Zugangsdaten manuell eingeben oder Cookies aus einer bereits angemeldeten Sitzung importieren. Auf dem Mac unterstützt Anthropic dafür Chrome, Edge und Firefox. Safari ist derzeit nicht dabei.

Cookies lassen sich nur für einzelne Webseiten übertragen. Banking- und E-Mail-Seiten sind von dieser Möglichkeit ausgenommen. Für bereits geöffnete und angemeldete Seiten verweist Anthropic weiterhin auf die Chrome-Erweiterung von Claude.

Die neue Funktion bleibt an die Claude-Desktop-App auf dem Mac gebunden. Ist die App geschlossen oder der Mac ausgeschaltet, steht der Browser nicht zur Verfügung. Läuft die App weiter, kann die Sitzung auch über die Claude-App auf dem Mobilgerät oder über das Web gesteuert werden.

Anthropic baut mehrere Schutzmechanismen ein. Vor der ersten Aktion auf einer Webseite fragt Claude nach einer Erlaubnis. Webseiten mit hohem Risiko werden blockiert. Außerdem prüft das System, ob eine geplante Aktion zum Auftrag des Nutzers passt.

Anthropic warnt weiterhin vor Prompt-Injection-Angriffen. Webseiten können dabei Anweisungen enthalten, die ein Browser-Agent von seiner eigentlichen Aufgabe abbringen sollen. Die neuen Schutzmaßnahmen orientieren sich laut Anthropic an den Vorkehrungen der Claude-Chrome-Erweiterung.

Der Browser wird für Claude-Cowork-Nutzer der Pro-, Max-, Team- und Enterprise-Tarife ausgerollt. Claude Cowork war bereits für Desktop- und Mobilgeräte verfügbar. Die Integration des eigenen Browsers ist die wesentliche Neuerung dieser Version.

Quelle:
Anthropic

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Thu, 27 Aug 2026 16:12:23 CESTPhotoshop testet automatische Bildbearbeitung Adobe testet in Photoshop eine optionale Beta-Oberfläche namens „AI Assisted Editor“. Sie soll Bildbearbeitung über natürliche Sprache und grobe Markierungen zugänglicher machen.



Adobe bündelt sieben Werkzeuge in der neuen Oberfläche. Dazu gehören Prompt to Edit, Generative Fill, Generative Expand, Generative Upscale, Remove Tool, Remove Background und AI Markup.

Mit Prompt to Edit lassen sich Bilder per natürlicher Sprache verändern. Die Funktion kann das gesamte Bild bearbeiten. Als Beispiele nennt Adobe den Wechsel von einer Tages- zu einer Nachtaufnahme oder die Umwandlung eines regnerischen Motivs in eine sonnige Szene.



Das Werkzeug unterstützt mehrere Modelle. Genannt werden FLUX 2 Pro, FLUX Context Pro, Gemini 3.1 mit Nano Banana 2, Gemini 3 mit Nano Banana Pro, Gemini 2.5 mit Nano Banana, GPT Image 2 sowie ein eigenes Adobe-Modell. Für die Bearbeitung wird eine neue Ebene mit zwei Varianten erzeugt.

AI Markup richtet sich an Situationen, in denen eine grobe visuelle Vorgabe genügt. Anwender können Bereiche anklicken oder direkt auf dem Bild skizzieren. Eine zusätzliche Texteingabe kann die gewünschte Änderung beschreiben, etwa zusätzliche Wolken oder eine Anpassung an einem Schuh. Die Oberfläche soll daraus eine präzisere Bearbeitung ableiten.

Die Ergebnisse lassen sich anschließend weiter im vereinfachten Modus bearbeiten. Alternativ können Anwender in den herkömmlichen Photoshop-Arbeitsbereich wechseln.

Neben der Beta stellt Adobe weitere Änderungen für Photoshop vor. Promptbasierte Bearbeitungen sollen sich künftig auch auf grob markierte Bildbereiche anwenden lassen. Dabei kommt Firefly Image 5 zum Einsatz.

Außerdem gibt es ein neues, nicht-destruktives Ebenenwerkzeug für Lichtkorrekturen. Es bietet Einstellungen für Belichtung, Kontrast, Lichter, Tiefen, Weiß- und Schwarzwerte. Die Anpassungen bleiben dabei im Ebenenworkflow erhalten.

Weitere angekündigte Funktionen sind Dynamic Text, Shapes and Paths sowie eine Integration von Adobe Stock. Texte sollen sich damit automatisch an freie Formen und Pfade anpassen können. Das Stock-Panel soll mehr als 900 Millionen Adobe-Stock-Elemente direkt in Photoshop zugänglich machen.

Die Oberfläche AI Assisted Editor ist als optionale Beta verfügbar. Sie wird über einen neuen Schalter in der Menüleiste aktiviert und kann in den Einstellungen wieder ausgeblendet werden.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37739https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37739 image Adobe testet in Photoshop eine optionale Beta-Oberfläche namens „AI Assisted Editor“. Sie soll Bildbearbeitung über natürliche Sprache und grobe Markierungen zugänglicher machen.



Adobe bündelt sieben Werkzeuge in der neuen Oberfläche. Dazu gehören Prompt to Edit, Generative Fill, Generative Expand, Generative Upscale, Remove Tool, Remove Background und AI Markup.

Mit Prompt to Edit lassen sich Bilder per natürlicher Sprache verändern. Die Funktion kann das gesamte Bild bearbeiten. Als Beispiele nennt Adobe den Wechsel von einer Tages- zu einer Nachtaufnahme oder die Umwandlung eines regnerischen Motivs in eine sonnige Szene.



Das Werkzeug unterstützt mehrere Modelle. Genannt werden FLUX 2 Pro, FLUX Context Pro, Gemini 3.1 mit Nano Banana 2, Gemini 3 mit Nano Banana Pro, Gemini 2.5 mit Nano Banana, GPT Image 2 sowie ein eigenes Adobe-Modell. Für die Bearbeitung wird eine neue Ebene mit zwei Varianten erzeugt.

AI Markup richtet sich an Situationen, in denen eine grobe visuelle Vorgabe genügt. Anwender können Bereiche anklicken oder direkt auf dem Bild skizzieren. Eine zusätzliche Texteingabe kann die gewünschte Änderung beschreiben, etwa zusätzliche Wolken oder eine Anpassung an einem Schuh. Die Oberfläche soll daraus eine präzisere Bearbeitung ableiten.

Die Ergebnisse lassen sich anschließend weiter im vereinfachten Modus bearbeiten. Alternativ können Anwender in den herkömmlichen Photoshop-Arbeitsbereich wechseln.

Neben der Beta stellt Adobe weitere Änderungen für Photoshop vor. Promptbasierte Bearbeitungen sollen sich künftig auch auf grob markierte Bildbereiche anwenden lassen. Dabei kommt Firefly Image 5 zum Einsatz.

Außerdem gibt es ein neues, nicht-destruktives Ebenenwerkzeug für Lichtkorrekturen. Es bietet Einstellungen für Belichtung, Kontrast, Lichter, Tiefen, Weiß- und Schwarzwerte. Die Anpassungen bleiben dabei im Ebenenworkflow erhalten.

Weitere angekündigte Funktionen sind Dynamic Text, Shapes and Paths sowie eine Integration von Adobe Stock. Texte sollen sich damit automatisch an freie Formen und Pfade anpassen können. Das Stock-Panel soll mehr als 900 Millionen Adobe-Stock-Elemente direkt in Photoshop zugänglich machen.

Die Oberfläche AI Assisted Editor ist als optionale Beta verfügbar. Sie wird über einen neuen Schalter in der Menüleiste aktiviert und kann in den Einstellungen wieder ausgeblendet werden.

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Thu, 27 Aug 2026 16:09 CESTNächste Live-Sendung diesen Freitag, 19 Uhr
Juhu, endlich wieder eine Sendung!

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37727https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37727 Aus aktuellem Anlass tauchen wir (wie versprochen!) vorzeitig aus der Sommerpause auf, um den neuen Mac Mini und den neuen Mac Studio zu besprechen. Die Sendung beginnt am Freitag um 19 Uhr und wird etwa eine Stunde dauern. Mitmachen und Mitkommentieren ist sehr erwünscht!

Juhu, endlich wieder eine Sendung!

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Thu, 27 Aug 2026 15:40:55 CESTMac-TV klaut bei Spotlight Haltet den Dieb! Da läuft er! — Kann sich vielleicht jemand an eine Sendung über die neue Version von Spotlight erinnern, die ab Herbst in unseren Geräten werkelt? Oder an einen Artikel über den »semantischen Index«?

Vermutlich nicht, denn diese Technologien sind irgendwie nebulös. Man könnte fragen: »Was hat der semantische Index JEMALS für uns getan?«

So kommt es, dass die Meldung »Apple bringt neuen Putzlumpen für 9 Dollar« tatsächlich auf größeres Interesse stößt. Es ist wahr!

Aber in den letzten Tagen ist in den Newstickern eine Meldung über die lange Dauer einer Spotlight-Indizierung erschienen. Wir haben die Meldung sogar für unseren eigenen Newsfeed gekl... übernommen. Durch das erwachte Interesse kann man es wagen, das Thema erneut zu behandeln.

Nur ganz kurz: Diese News-Meldungen bestätigen zwar, dass eine Spotlight-Indizierung recht lange dauern kann. Aber sie erläutern nicht, warum. Genau das erklären wir in unserer Sendung (klick mich).

Falls Du gerade keine Zeit hast, kannst Du später im Archiv danach suchen. Du suchst dann eine Sendung über die Suche! Haha!

Allerdings: Wonach soll man genau suchen? Das ist gar nicht so einfach. Und da sind wir mittendrin im Thema.

Suchbegriffe sind Technik von gestern

Der Suchbegriff und der Inhalt, den man sucht, müssen exakt zusammenpassen. Damit das funktioniert, enthalten heutzutage alle Inhalte einige Schlagworte (Tags), nach denen die Anwender eventuell suchen könnten.

Das Dilemma: Wenn die Begriffe zu spezifisch sind (etwa: »Semantischer Index, Index, Semantik, Vektoren«), dann wird kaum jemand danach suchen. Wenn die Begriffe zu unspezifisch sind (etwa: »Suche«), dann werden zu viele Beiträge gefunden, die mit der Sache nichts zu tun haben.

Zwei kurze Beispiele dazu, hier das erste: Gestern habe ich in unserer Artikel-Datenbank nach »Keynote« gesucht, weil ich wissen wollte, ob die kommende Keynote schon angekündigt war. Das war sie auch. Jedoch habe ich den Eintrag nicht gefunden. Denn streng genommen ist es ja keine Keynote mehr; deswegen war es akkurat gespeichert als »Apple Event«. Beide Begriffe, »Apple Event« und »Keynote«, meinen dasselbe, aber sie stimmen nicht überein. Keynote könnte auch eine App sein.

Das zweite Beispiel: Die Worte »Der Weltuntergang ist nahe!« und »Tokio Hotel moderiert Wetten Dass…?« sind inhaltlich identisch, aber man hätte es mit der klassischen Suche niemals gefunden. Und dann hätte man es womöglich gar nicht bemerkt.

Vektoren sind die Technik von morgen

Spotlight verwendet in Zukunft eine Technologie, die nicht mehr einzelne Stichwörter berücksichtigt, sondern die Bedeutung des ganzen Textes (oder des ganzen Bildes).

Hier muss man genau hinsehen. Es sind zwei Dinge: Erstens die Bedeutung eines Wortes, die Semantik. Dadurch weiß das System, dass ein »Hund« ein Tier ist. Zweitens die Bedeutung des Textes insgesamt. Dort hat der Hund vielleicht nur eine kleine Rolle gespielt. Man kann die Bedeutung insgesamt erfassen, aber das wird unpräzise. Es ist nicht scharf und klar wie ein Laser, sondern eher nebulös wie eine Wolke. Ich habe ja gleich zu Anfang zugegeben, dass die Technik nebulös ist. Da haben wir’s.

Was zunächst wirkt wie eine Schwäche, ist aber in der Praxis eine große Hilfe. Man findet Übereinstimmungen von Dingen, die ungefähr in die gleiche Richtung gehen. Auf diese Weise erkennt es, dass »Apple Event« und »Keynote« in die gleiche Richtung deuten, ungeachtet der Wortwahl.

Gespeichert wird es als eine Art Fingerabdruck, ein Zahlen-Wirrwarr, der sehr viele Aspekte abbildet. Welche Aspekte es sind, ist nicht direkt erkennbar. Es ist unscharf, wie ein Wölkchen. Jedes Wort verschiebt das Wölkchen zu einer etwas anderen Position, einer andere Größe, einer anderen Form, einer anderen Farbe. Mit den eingetippten Suchbegriffen geschieht dasselbe, auch wenn es ganz andere Worte sind. Gefunden wird dann jenes Wölkchen, das der »Such-Wolke« am nächsten ist.

Was hat Mac-TV damit zu tun?

Bei Mac-TV verwenden wir verschiedene Datenbanken, beispielsweise für die Sendungen oder für die Artikel. Auch die Inhalte unserer Sendungen bilden eine Art Datenspeicher.

Dieser Speicher ist sehr wertvoll. Eine App könnte zu jeder neuen Nachricht anzeigen, was wir über das Thema bereits gebracht haben. Ich könnte dann per KI zusammenfassen lassen, was wir über die Ultra-Prozessoren wissen, eine Art Dossier. Vielleicht veröffentlicht Apple einen neuen Ultra-Prozessor, und die App erkennt den Zusammenhang mit unseren früheren Beiträgen automatisch.

Es ist heute üblich (und ausreichend), einfach eine neue Nachricht zu veröffentlichen: Das ist der neue Ultra-Prozessor, fertig. Aber man könnte viel besser über die Hintergründe und Zusammenhänge informieren, wenn es nicht so mühsam wäre. Durch eine semantische Suche per Vektoren könnte es gelingen, die Berichterstattung deutlich zu verbessern.

Dieses futuristische System läuft bei Mac-TV experimentell im »Schattenbetrieb«. Das bedeutet, dass es sich noch nicht auswirkt, aber es testet den ganzen Tag ein Was-wäre-wenn-Szenario. Es liest die üblichen News-Feeds aus den USA und protokolliert, wie oft sich ein Vorteil ergeben hätte, wenn man dazu etwas aus unseren Daten gefunden hätte, was man als Erläuterung hätte hinzufügen können.

Als Datenbank verwendet die experimentelle App derzeit nur unsere Texte, also Artikel und Newsmeldungen, aber noch nicht die Sendungen. Das ist einer der Gründe, warum derzeit viele News und Artikel bei Mac-TV erscheinen. Wir geben dem »Schattenbetrieb« etwas zum Ausprobieren.

Aber gerade bei den Sendungen wäre es ein technischer Durchbruch.

Jedenfalls haben wir erstmal einen Haufen Text umgewandelt in Vektoren. Das ist genau das, was Spotlight macht, sobald man iOS 27 oder macOS 27 installiert. Apple verwendet für diese Umwandlung die lokale KI, und das ist der Grund, warum es langsam ist (aber kostenlos und privat, also die richtige Entscheidung von Apple). Wir verwenden dafür eine KI von OpenAI.

Ob das alles funktioniert? Keine Ahnung! Vermutlich nicht! Aber es macht Spaß, sich damit zu beschäftigen.

So, Schluss für heute. Ich muss zum Apple Store in der Innenstadt.

Da kaufe ich mir den neuen Putzlumpen.

Der funktioniert wenigstens.

PS: Hier noch die zwei Beiträge, damit Ihr nicht suchen müsst:



Zum Schluss noch einen Screenshot, wie unsere Schatten-App eine Nachricht bewertet anhand bereits vorhandener Daten aus unserer Datenbank. Es ging um eine Zusammenarbeit von Amazon (AWS) und Nvidia.
Was kann man dort sehen? Erstens eine allgemeine Einschätzung über den Neuigkeitswert. Dann eine präzise Auflistung, was konkret neu ist. Dann eine Liste, was bereits von uns berichtet worden war. Letzteres ist genau die Information, die das System liefern soll. Es erkennt, dass wir allgemein über Nvidia und auch über große Rechenzentren bereits berichtet haben.
Am Ende stehen die Quellen und ein paar technische Daten, die das System aus unserer Datenbank verwendet hat, um zu diesen Entscheidungen zu gelangen.

Spotlight in Aktion! Ich werd' bekloppt.



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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37738https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37738 image Haltet den Dieb! Da läuft er! — Kann sich vielleicht jemand an eine Sendung über die neue Version von Spotlight erinnern, die ab Herbst in unseren Geräten werkelt? Oder an einen Artikel über den »semantischen Index«?

Vermutlich nicht, denn diese Technologien sind irgendwie nebulös. Man könnte fragen: »Was hat der semantische Index JEMALS für uns getan?«

So kommt es, dass die Meldung »Apple bringt neuen Putzlumpen für 9 Dollar« tatsächlich auf größeres Interesse stößt. Es ist wahr!

Aber in den letzten Tagen ist in den Newstickern eine Meldung über die lange Dauer einer Spotlight-Indizierung erschienen. Wir haben die Meldung sogar für unseren eigenen Newsfeed gekl... übernommen. Durch das erwachte Interesse kann man es wagen, das Thema erneut zu behandeln.

Nur ganz kurz: Diese News-Meldungen bestätigen zwar, dass eine Spotlight-Indizierung recht lange dauern kann. Aber sie erläutern nicht, warum. Genau das erklären wir in unserer Sendung (klick mich).

Falls Du gerade keine Zeit hast, kannst Du später im Archiv danach suchen. Du suchst dann eine Sendung über die Suche! Haha!

Allerdings: Wonach soll man genau suchen? Das ist gar nicht so einfach. Und da sind wir mittendrin im Thema.

Suchbegriffe sind Technik von gestern

Der Suchbegriff und der Inhalt, den man sucht, müssen exakt zusammenpassen. Damit das funktioniert, enthalten heutzutage alle Inhalte einige Schlagworte (Tags), nach denen die Anwender eventuell suchen könnten.

Das Dilemma: Wenn die Begriffe zu spezifisch sind (etwa: »Semantischer Index, Index, Semantik, Vektoren«), dann wird kaum jemand danach suchen. Wenn die Begriffe zu unspezifisch sind (etwa: »Suche«), dann werden zu viele Beiträge gefunden, die mit der Sache nichts zu tun haben.

Zwei kurze Beispiele dazu, hier das erste: Gestern habe ich in unserer Artikel-Datenbank nach »Keynote« gesucht, weil ich wissen wollte, ob die kommende Keynote schon angekündigt war. Das war sie auch. Jedoch habe ich den Eintrag nicht gefunden. Denn streng genommen ist es ja keine Keynote mehr; deswegen war es akkurat gespeichert als »Apple Event«. Beide Begriffe, »Apple Event« und »Keynote«, meinen dasselbe, aber sie stimmen nicht überein. Keynote könnte auch eine App sein.

Das zweite Beispiel: Die Worte »Der Weltuntergang ist nahe!« und »Tokio Hotel moderiert Wetten Dass…?« sind inhaltlich identisch, aber man hätte es mit der klassischen Suche niemals gefunden. Und dann hätte man es womöglich gar nicht bemerkt.

Vektoren sind die Technik von morgen

Spotlight verwendet in Zukunft eine Technologie, die nicht mehr einzelne Stichwörter berücksichtigt, sondern die Bedeutung des ganzen Textes (oder des ganzen Bildes).

Hier muss man genau hinsehen. Es sind zwei Dinge: Erstens die Bedeutung eines Wortes, die Semantik. Dadurch weiß das System, dass ein »Hund« ein Tier ist. Zweitens die Bedeutung des Textes insgesamt. Dort hat der Hund vielleicht nur eine kleine Rolle gespielt. Man kann die Bedeutung insgesamt erfassen, aber das wird unpräzise. Es ist nicht scharf und klar wie ein Laser, sondern eher nebulös wie eine Wolke. Ich habe ja gleich zu Anfang zugegeben, dass die Technik nebulös ist. Da haben wir’s.

Was zunächst wirkt wie eine Schwäche, ist aber in der Praxis eine große Hilfe. Man findet Übereinstimmungen von Dingen, die ungefähr in die gleiche Richtung gehen. Auf diese Weise erkennt es, dass »Apple Event« und »Keynote« in die gleiche Richtung deuten, ungeachtet der Wortwahl.

Gespeichert wird es als eine Art Fingerabdruck, ein Zahlen-Wirrwarr, der sehr viele Aspekte abbildet. Welche Aspekte es sind, ist nicht direkt erkennbar. Es ist unscharf, wie ein Wölkchen. Jedes Wort verschiebt das Wölkchen zu einer etwas anderen Position, einer andere Größe, einer anderen Form, einer anderen Farbe. Mit den eingetippten Suchbegriffen geschieht dasselbe, auch wenn es ganz andere Worte sind. Gefunden wird dann jenes Wölkchen, das der »Such-Wolke« am nächsten ist.

Was hat Mac-TV damit zu tun?

Bei Mac-TV verwenden wir verschiedene Datenbanken, beispielsweise für die Sendungen oder für die Artikel. Auch die Inhalte unserer Sendungen bilden eine Art Datenspeicher.

Dieser Speicher ist sehr wertvoll. Eine App könnte zu jeder neuen Nachricht anzeigen, was wir über das Thema bereits gebracht haben. Ich könnte dann per KI zusammenfassen lassen, was wir über die Ultra-Prozessoren wissen, eine Art Dossier. Vielleicht veröffentlicht Apple einen neuen Ultra-Prozessor, und die App erkennt den Zusammenhang mit unseren früheren Beiträgen automatisch.

Es ist heute üblich (und ausreichend), einfach eine neue Nachricht zu veröffentlichen: Das ist der neue Ultra-Prozessor, fertig. Aber man könnte viel besser über die Hintergründe und Zusammenhänge informieren, wenn es nicht so mühsam wäre. Durch eine semantische Suche per Vektoren könnte es gelingen, die Berichterstattung deutlich zu verbessern.

Dieses futuristische System läuft bei Mac-TV experimentell im »Schattenbetrieb«. Das bedeutet, dass es sich noch nicht auswirkt, aber es testet den ganzen Tag ein Was-wäre-wenn-Szenario. Es liest die üblichen News-Feeds aus den USA und protokolliert, wie oft sich ein Vorteil ergeben hätte, wenn man dazu etwas aus unseren Daten gefunden hätte, was man als Erläuterung hätte hinzufügen können.

Als Datenbank verwendet die experimentelle App derzeit nur unsere Texte, also Artikel und Newsmeldungen, aber noch nicht die Sendungen. Das ist einer der Gründe, warum derzeit viele News und Artikel bei Mac-TV erscheinen. Wir geben dem »Schattenbetrieb« etwas zum Ausprobieren.

Aber gerade bei den Sendungen wäre es ein technischer Durchbruch.

Jedenfalls haben wir erstmal einen Haufen Text umgewandelt in Vektoren. Das ist genau das, was Spotlight macht, sobald man iOS 27 oder macOS 27 installiert. Apple verwendet für diese Umwandlung die lokale KI, und das ist der Grund, warum es langsam ist (aber kostenlos und privat, also die richtige Entscheidung von Apple). Wir verwenden dafür eine KI von OpenAI.

Ob das alles funktioniert? Keine Ahnung! Vermutlich nicht! Aber es macht Spaß, sich damit zu beschäftigen.

So, Schluss für heute. Ich muss zum Apple Store in der Innenstadt.

Da kaufe ich mir den neuen Putzlumpen.

Der funktioniert wenigstens.

PS: Hier noch die zwei Beiträge, damit Ihr nicht suchen müsst:



Zum Schluss noch einen Screenshot, wie unsere Schatten-App eine Nachricht bewertet anhand bereits vorhandener Daten aus unserer Datenbank. Es ging um eine Zusammenarbeit von Amazon (AWS) und Nvidia.
Was kann man dort sehen? Erstens eine allgemeine Einschätzung über den Neuigkeitswert. Dann eine präzise Auflistung, was konkret neu ist. Dann eine Liste, was bereits von uns berichtet worden war. Letzteres ist genau die Information, die das System liefern soll. Es erkennt, dass wir allgemein über Nvidia und auch über große Rechenzentren bereits berichtet haben.
Am Ende stehen die Quellen und ein paar technische Daten, die das System aus unserer Datenbank verwendet hat, um zu diesen Entscheidungen zu gelangen.

Spotlight in Aktion! Ich werd' bekloppt.



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Thu, 27 Aug 2026 15:04:38 CESTApple eröffnet Bildungszentrum für Zulieferer in Vietnam Apple eröffnet gemeinsam mit der Hanoi University of Science and Technology ein Bildungszentrum für Beschäftigte seiner vietnamesischen Lieferkette. Die ersten Kurse sollen im Herbst 2026 starten und Fertigung, Robotik, Automatisierung sowie Führung und Soft Skills abdecken.

Das Zentrum entsteht in Zusammenarbeit mit der Hanoi University of Science and Technology, kurz HUST. Der Kursbetrieb soll im Herbst 2026 beginnen.

Geplant sind sowohl Online- als auch Präsenzangebote. Inhaltlich geht es unter anderem um Fertigung, Robotik und Automatisierung. Hinzu kommen Schulungen zu Führung und sogenannten Soft Skills. Sie sollen Beschäftigte dabei unterstützen, sich in ihrer aktuellen Position weiterzuentwickeln oder neue berufliche Aufgaben zu übernehmen.

Apple zufolge gibt es in Vietnam bereits fast 20 Bildungsprogramme für Beschäftigte von Zulieferern. Das neue Zentrum soll diese Angebote bündeln und erweitern.

Finanziert wird die Initiative aus Apples Supplier Employee Development Fund. Apple hat das Programm 2022 mit einem Volumen von 50 Millionen US-Dollar gestartet. Der Fonds unterstützt weltweit Bildungs- und Schulungsangebote für Beschäftigte in der Lieferkette. Dazu gehören auch Programme zu Arbeitsrechten und Gesundheitsfragen.

Nach Angaben von Apple hat der Fonds bislang mehr als neun Millionen Bildungs- und Schulungseinheiten ermöglicht. Außerdem nahmen seit 2017 mehr als 108.000 Beschäftigte aus der Lieferkette an separaten Swift-Programmen teil.

Vietnam ist für Apples Lieferkette ein wichtiger Produktionsstandort. Mit dem Bildungszentrum investiert Apple nun gezielt in die Qualifikation der Menschen, die dort für Zulieferer arbeiten. Im Mittelpunkt stehen praktische Kenntnisse für moderne Fertigung sowie Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung.

Quelle:
Apple Newsroom

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37737https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37737 image Apple eröffnet gemeinsam mit der Hanoi University of Science and Technology ein Bildungszentrum für Beschäftigte seiner vietnamesischen Lieferkette. Die ersten Kurse sollen im Herbst 2026 starten und Fertigung, Robotik, Automatisierung sowie Führung und Soft Skills abdecken.

Das Zentrum entsteht in Zusammenarbeit mit der Hanoi University of Science and Technology, kurz HUST. Der Kursbetrieb soll im Herbst 2026 beginnen.

Geplant sind sowohl Online- als auch Präsenzangebote. Inhaltlich geht es unter anderem um Fertigung, Robotik und Automatisierung. Hinzu kommen Schulungen zu Führung und sogenannten Soft Skills. Sie sollen Beschäftigte dabei unterstützen, sich in ihrer aktuellen Position weiterzuentwickeln oder neue berufliche Aufgaben zu übernehmen.

Apple zufolge gibt es in Vietnam bereits fast 20 Bildungsprogramme für Beschäftigte von Zulieferern. Das neue Zentrum soll diese Angebote bündeln und erweitern.

Finanziert wird die Initiative aus Apples Supplier Employee Development Fund. Apple hat das Programm 2022 mit einem Volumen von 50 Millionen US-Dollar gestartet. Der Fonds unterstützt weltweit Bildungs- und Schulungsangebote für Beschäftigte in der Lieferkette. Dazu gehören auch Programme zu Arbeitsrechten und Gesundheitsfragen.

Nach Angaben von Apple hat der Fonds bislang mehr als neun Millionen Bildungs- und Schulungseinheiten ermöglicht. Außerdem nahmen seit 2017 mehr als 108.000 Beschäftigte aus der Lieferkette an separaten Swift-Programmen teil.

Vietnam ist für Apples Lieferkette ein wichtiger Produktionsstandort. Mit dem Bildungszentrum investiert Apple nun gezielt in die Qualifikation der Menschen, die dort für Zulieferer arbeiten. Im Mittelpunkt stehen praktische Kenntnisse für moderne Fertigung sowie Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung.

Quelle:
Apple Newsroom

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Thu, 27 Aug 2026 14:27:09 CESTApple-Logo soll auf variable Blende im iPhone 18 Pro Max hindeuten Mark Gurman deutet das leuchtende Apple-Logo der Einladung als möglichen Hinweis auf eine variable Blende im iPhone 18 Pro Max und eine neue hellblaue Farbe für das iPhone 18 Pro.

Mark Gurman deutet den Lichtschein hinter dem Apple-Logo als möglichen Hinweis auf eine mechanische Blende. Gemeint ist eine Kamera, deren Öffnung sich verändern lässt. Dadurch könnten Nutzer die Bildwirkung stärker beeinflussen und die Tiefenschärfe gezielter steuern.



Eine variable Blende könnte beispielsweise einen schärferen Fokus auf das Motiv oder eine weichere Hintergrundunschärfe ermöglichen. Welche Möglichkeiten sich daraus ergeben, hängt von Apples technischer Umsetzung ab. Die Kamera könnte bestimmte Einstellungen auch automatisch vornehmen.

Die Spekulation über eine variable Blende bei den Pro-Modellen ist bereits älter. Neu ist Gurmans Verbindung dieser Erwartung mit dem Einladungsgrafik. Zusätzlich gibt es Hinweise, dass Apple die Funktion womöglich ausschließlich im größeren iPhone 18 Pro Max einplant.

Gurman deutet außerdem den hellblauen Farbton der Einladung als mögliche neue Farbe für das iPhone 18 Pro. In diesem Zusammenhang ist von Light Blue beziehungsweise Sky Blue die Rede. Als weitere mögliche Farben werden Dark Cherry, Dunkelgrau und Silber genannt.

Damit liefert das Motiv Anlass für zwei Interpretationen: eine variable Blende im iPhone 18 Pro Max und eine hellblaue Farboption für das iPhone 18 Pro. Beide Angaben bleiben Spekulationen.

Quelle:
Mark Gurman auf X

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37736https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37736 image Mark Gurman deutet das leuchtende Apple-Logo der Einladung als möglichen Hinweis auf eine variable Blende im iPhone 18 Pro Max und eine neue hellblaue Farbe für das iPhone 18 Pro.

Mark Gurman deutet den Lichtschein hinter dem Apple-Logo als möglichen Hinweis auf eine mechanische Blende. Gemeint ist eine Kamera, deren Öffnung sich verändern lässt. Dadurch könnten Nutzer die Bildwirkung stärker beeinflussen und die Tiefenschärfe gezielter steuern.



Eine variable Blende könnte beispielsweise einen schärferen Fokus auf das Motiv oder eine weichere Hintergrundunschärfe ermöglichen. Welche Möglichkeiten sich daraus ergeben, hängt von Apples technischer Umsetzung ab. Die Kamera könnte bestimmte Einstellungen auch automatisch vornehmen.

Die Spekulation über eine variable Blende bei den Pro-Modellen ist bereits älter. Neu ist Gurmans Verbindung dieser Erwartung mit dem Einladungsgrafik. Zusätzlich gibt es Hinweise, dass Apple die Funktion womöglich ausschließlich im größeren iPhone 18 Pro Max einplant.

Gurman deutet außerdem den hellblauen Farbton der Einladung als mögliche neue Farbe für das iPhone 18 Pro. In diesem Zusammenhang ist von Light Blue beziehungsweise Sky Blue die Rede. Als weitere mögliche Farben werden Dark Cherry, Dunkelgrau und Silber genannt.

Damit liefert das Motiv Anlass für zwei Interpretationen: eine variable Blende im iPhone 18 Pro Max und eine hellblaue Farboption für das iPhone 18 Pro. Beide Angaben bleiben Spekulationen.

Quelle:
Mark Gurman auf X

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Thu, 27 Aug 2026 13:58:28 CESTMac mini: 240 Hz und Genlock für Video-Workflows Mac mini und Mac Studio unterstützen Genlock über USB-C. Damit können Kameras und Displays bei Videoaufnahmen auf ein gemeinsames Zeitsignal abgestimmt werden. Beim Mac mini mit M5 Pro kommt im Zwei-Display-Betrieb außerdem eine neue Kombination aus bis zu 240 und 200 Hz bei 4K hinzu.

Über die sonstigen Video-Fähigkeiten hatten wir bereits berichtet. Hier nochmal die bereits bekannten Daten:

Die neuen technischen Daten präzisieren außerdem die Fähigkeiten bei mehreren Monitoren. Der Mac mini mit M6 kann weiterhin bis zu drei externe Displays ansteuern. In einer Konfiguration mit drei Bildschirmen sind zwei Displays mit bis zu 6K bei 60 Hz oder 4K bei 165 Hz möglich. Das dritte Display erreicht bis zu 5K bei 60 Hz oder 4K bei 60 Hz.

Der M5 Pro schafft 4K mit 165 Hz auf allen drei angeschlossenen Displays. Bei zwei Displays sind für das erste 4K-Display bis zu 240 Hz vorgesehen. Das zweite 4K-Display kann bis zu 200 Hz erreichen. Bei 5K-Auflösung sind auf beiden Bildschirmen bis zu 120 Hz möglich.

Ein einzelnes Display lässt sich bei beiden Chipvarianten mit bis zu 8K bei 60 Hz, 5K bei 120 Hz oder 4K bei 240 Hz betreiben. Die höhere Bildwiederholrate im Zwei-Display-Betrieb betrifft damit vor allem die Kombination aus zwei schnellen 4K-Bildschirmen.

Auch bei der Anschlussausstattung gibt es Unterschiede zwischen den Varianten. Der M6 nutzt Thunderbolt 4 mit DisplayPort 1.4. Beim M5 Pro kommt Thunderbolt 5 mit DisplayPort 2.1 zum Einsatz. Die Unterstützung für bis zu drei externe Displays bleibt grundsätzlich erhalten.

Apple hat die neuen Mac-mini-Modelle mit M6 und M5 Pro sowie den Mac Studio mit M5 Max und M5 Ultra am 25. August vorgestellt. Die Geräte können vorbestellt werden und sollen ab dem 22. September ausgeliefert werden. Der Mac mini mit M5 Pro startet in Deutschland bei 1.999 Euro. Der Mac Studio ist mit M5 Max ab 2.999 Euro erhältlich, die M5-Ultra-Version startet bei 6.599 Euro.

Klicke auf den Titel dieses Artikels, um die Grafik in einer größeren Ansicht zu sehen:



Quelle:
Apples technische Daten zum Mac mini

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37735https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37735 image Mac mini und Mac Studio unterstützen Genlock über USB-C. Damit können Kameras und Displays bei Videoaufnahmen auf ein gemeinsames Zeitsignal abgestimmt werden. Beim Mac mini mit M5 Pro kommt im Zwei-Display-Betrieb außerdem eine neue Kombination aus bis zu 240 und 200 Hz bei 4K hinzu.

Über die sonstigen Video-Fähigkeiten hatten wir bereits berichtet. Hier nochmal die bereits bekannten Daten:

Die neuen technischen Daten präzisieren außerdem die Fähigkeiten bei mehreren Monitoren. Der Mac mini mit M6 kann weiterhin bis zu drei externe Displays ansteuern. In einer Konfiguration mit drei Bildschirmen sind zwei Displays mit bis zu 6K bei 60 Hz oder 4K bei 165 Hz möglich. Das dritte Display erreicht bis zu 5K bei 60 Hz oder 4K bei 60 Hz.

Der M5 Pro schafft 4K mit 165 Hz auf allen drei angeschlossenen Displays. Bei zwei Displays sind für das erste 4K-Display bis zu 240 Hz vorgesehen. Das zweite 4K-Display kann bis zu 200 Hz erreichen. Bei 5K-Auflösung sind auf beiden Bildschirmen bis zu 120 Hz möglich.

Ein einzelnes Display lässt sich bei beiden Chipvarianten mit bis zu 8K bei 60 Hz, 5K bei 120 Hz oder 4K bei 240 Hz betreiben. Die höhere Bildwiederholrate im Zwei-Display-Betrieb betrifft damit vor allem die Kombination aus zwei schnellen 4K-Bildschirmen.

Auch bei der Anschlussausstattung gibt es Unterschiede zwischen den Varianten. Der M6 nutzt Thunderbolt 4 mit DisplayPort 1.4. Beim M5 Pro kommt Thunderbolt 5 mit DisplayPort 2.1 zum Einsatz. Die Unterstützung für bis zu drei externe Displays bleibt grundsätzlich erhalten.

Apple hat die neuen Mac-mini-Modelle mit M6 und M5 Pro sowie den Mac Studio mit M5 Max und M5 Ultra am 25. August vorgestellt. Die Geräte können vorbestellt werden und sollen ab dem 22. September ausgeliefert werden. Der Mac mini mit M5 Pro startet in Deutschland bei 1.999 Euro. Der Mac Studio ist mit M5 Max ab 2.999 Euro erhältlich, die M5-Ultra-Version startet bei 6.599 Euro.

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Apples technische Daten zum Mac mini

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Thu, 27 Aug 2026 06:20:36 CESTApple erklärt die lange Spotlight-Indizierung nach Updates Nach einem Systemupdate kann die Spotlight-Indizierung auf Apple-Geräten mehrere Stunden oder sogar Tage dauern. Apple führt die Dauer vor allem auf die Menge der gespeicherten Daten zurück und nennt Bedingungen, die den Vorgang beschleunigen können.

Apple beschreibt den Vorgang als Aufbau eines durchsuchbaren Katalogs. Er wird direkt auf dem jeweiligen Gerät erstellt und bleibt damit an dieses Gerät gebunden. Ein bereits aufgebauter Index auf dem iPhone verkürzt die Verarbeitung auf einem Mac oder iPad nicht.

Der Index umfasst nach Apples Beschreibung unter anderem Apps, Dateien, Nachrichten, Fotos, Kontakte und Einstellungen. Die vorbereiteten Informationen sollen Spotlight und Siri AI dabei helfen, passende Inhalte schneller zu finden.

Wie lange der erste Durchlauf dauert, richtet sich nach dem Umfang der gespeicherten Daten. Bei größeren Datenbeständen kann die Verarbeitung mehrere Stunden oder Tage beanspruchen. Nachfolgende Aktualisierungen fallen laut Apple deutlich kürzer aus.

Für Mac-Nutzer zeigt das System den Fortschritt am oberen Rand des Spotlight- oder Siri-Fensters an. Das Fenster lässt sich mit der Tastenkombination Befehl und Leertaste öffnen. Auf iPhone, iPad und weiteren Geräten kann ein Hinweis in den Einstellungen erscheinen, wenn Suche und Siri noch optimiert werden.

Mail kann zusätzlich darauf hinweisen, dass die Indizierung von E-Mails noch läuft. Unvollständige Suchergebnisse direkt nach einem Update können deshalb mit der laufenden Verarbeitung zusammenhängen.

Apple nennt außerdem die Internetverbindung als mögliche Hilfe. Über WLAN oder Ethernet können E-Mails und andere Daten geladen werden, die anschließend in die Suche einfließen. Der vollständige Support-Artikel behandelt neben der Indizierung auch den Umgang mit unerwarteten Spotlight-Ergebnissen.

Quelle:
Apple Support-Dokument zu Spotlight

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37734https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37734 image Nach einem Systemupdate kann die Spotlight-Indizierung auf Apple-Geräten mehrere Stunden oder sogar Tage dauern. Apple führt die Dauer vor allem auf die Menge der gespeicherten Daten zurück und nennt Bedingungen, die den Vorgang beschleunigen können.

Apple beschreibt den Vorgang als Aufbau eines durchsuchbaren Katalogs. Er wird direkt auf dem jeweiligen Gerät erstellt und bleibt damit an dieses Gerät gebunden. Ein bereits aufgebauter Index auf dem iPhone verkürzt die Verarbeitung auf einem Mac oder iPad nicht.

Der Index umfasst nach Apples Beschreibung unter anderem Apps, Dateien, Nachrichten, Fotos, Kontakte und Einstellungen. Die vorbereiteten Informationen sollen Spotlight und Siri AI dabei helfen, passende Inhalte schneller zu finden.

Wie lange der erste Durchlauf dauert, richtet sich nach dem Umfang der gespeicherten Daten. Bei größeren Datenbeständen kann die Verarbeitung mehrere Stunden oder Tage beanspruchen. Nachfolgende Aktualisierungen fallen laut Apple deutlich kürzer aus.

Für Mac-Nutzer zeigt das System den Fortschritt am oberen Rand des Spotlight- oder Siri-Fensters an. Das Fenster lässt sich mit der Tastenkombination Befehl und Leertaste öffnen. Auf iPhone, iPad und weiteren Geräten kann ein Hinweis in den Einstellungen erscheinen, wenn Suche und Siri noch optimiert werden.

Mail kann zusätzlich darauf hinweisen, dass die Indizierung von E-Mails noch läuft. Unvollständige Suchergebnisse direkt nach einem Update können deshalb mit der laufenden Verarbeitung zusammenhängen.

Apple nennt außerdem die Internetverbindung als mögliche Hilfe. Über WLAN oder Ethernet können E-Mails und andere Daten geladen werden, die anschließend in die Suche einfließen. Der vollständige Support-Artikel behandelt neben der Indizierung auch den Umgang mit unerwarteten Spotlight-Ergebnissen.

Quelle:
Apple Support-Dokument zu Spotlight

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Thu, 27 Aug 2026 01:03:29 CESTAmazon und NVIDIA planen drei Millionen GPUs AWS, die Server-Sparte von Amazon, und NVIDIA wollen in den Jahren 2027 und 2028 zusätzlich zwei Millionen NVIDIA-GPUs in der weltweiten AWS-Infrastruktur einsetzen und ihre Zusammenarbeit auf CPUs, Netzwerke und Robotik ausweiten. Im Frühjahr hatte sie bereits 1 Million GPUs angekündigt. Nun kommen zwei Millionen weitere GPUs hinzu.

Amazon und NVIDIA wollen ihre Zusammenarbeit über die Bereitstellung von Grafikprozessoren hinaus ausweiten. Geplant sind gemeinsame Lösungen für GPUs, CPUs, Netzwerke, offene Modelle, Software und Robotik.

Amazon hatte auf der NVIDIA-Konferenz GTC 2026 zunächst angekündigt, ab 2026 mehr als eine Million NVIDIA-GPUs einzusetzen. Nach Angaben der Unternehmen übertrifft die Nachfrage nach KI-Rechenleistung inzwischen die damaligen Erwartungen. Die zusätzlichen zwei Millionen GPUs sollen in den Jahren 2027 und 2028 in die globale AWS-Infrastruktur integriert werden.

Zusätzlich arbeiten Amazon und NVIDIA an Infrastruktur mit NVIDIA-Vera-CPUs. Diese Prozessoren sollen Aufgaben rund um agentenbasierte KI übernehmen. Dazu gehören Codeausführung, Werkzeugnutzung, geschützte Testumgebungen, Analysen, Datenpipelines und die Steuerung von Abläufen.

Quellen:
AWS und NVIDIA: Erweiterte Zusammenarbeit
AWS re:Invent 2025: KI-Neuigkeiten und Updates

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37733https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37733 image AWS, die Server-Sparte von Amazon, und NVIDIA wollen in den Jahren 2027 und 2028 zusätzlich zwei Millionen NVIDIA-GPUs in der weltweiten AWS-Infrastruktur einsetzen und ihre Zusammenarbeit auf CPUs, Netzwerke und Robotik ausweiten. Im Frühjahr hatte sie bereits 1 Million GPUs angekündigt. Nun kommen zwei Millionen weitere GPUs hinzu.

Amazon und NVIDIA wollen ihre Zusammenarbeit über die Bereitstellung von Grafikprozessoren hinaus ausweiten. Geplant sind gemeinsame Lösungen für GPUs, CPUs, Netzwerke, offene Modelle, Software und Robotik.

Amazon hatte auf der NVIDIA-Konferenz GTC 2026 zunächst angekündigt, ab 2026 mehr als eine Million NVIDIA-GPUs einzusetzen. Nach Angaben der Unternehmen übertrifft die Nachfrage nach KI-Rechenleistung inzwischen die damaligen Erwartungen. Die zusätzlichen zwei Millionen GPUs sollen in den Jahren 2027 und 2028 in die globale AWS-Infrastruktur integriert werden.

Zusätzlich arbeiten Amazon und NVIDIA an Infrastruktur mit NVIDIA-Vera-CPUs. Diese Prozessoren sollen Aufgaben rund um agentenbasierte KI übernehmen. Dazu gehören Codeausführung, Werkzeugnutzung, geschützte Testumgebungen, Analysen, Datenpipelines und die Steuerung von Abläufen.

Quellen:
AWS und NVIDIA: Erweiterte Zusammenarbeit
AWS re:Invent 2025: KI-Neuigkeiten und Updates

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Wed, 26 Aug 2026 22:27:18 CESTiPhone 17 führt weltweite Verkaufsrangliste an Das iPhone 17 war im zweiten Quartal 2026 weltweit das meistverkaufte Smartphone und kam auf sechs Prozent der verkauften Einheiten.

Das iPhone 17 kam auf sechs Prozent aller weltweit verkauften Smartphone-Einheiten. Es hielt damit den ersten Platz aus dem vorherigen Quartal. Auch die beiden nächsten Positionen gingen an Apple. Das iPhone 17 Pro Max lag auf Rang zwei, das iPhone 17 Pro auf Rang drei.

Das iPhone 17e erreichte Platz sieben. Das iPhone 16 schloss die Top Ten auf Rang zehn ab. Damit stellte Apple fünf der zehn meistverkauften Modelle. Samsung war der einzige weitere Hersteller in dieser Auswahl.

Samsung kam mit dem Galaxy S26 Ultra 5G auf Platz vier. Danach folgten das Galaxy A07 4G und das Galaxy A17 5G auf den Rängen fünf und sechs. Das Galaxy A17 4G lag auf Platz acht. Rang neun belegte das Galaxy S26 5G.

Apple und Samsung vereinten damit alle zehn Plätze der Rangliste. Zusammen standen ihre Modelle für 26 Prozent der weltweit verkauften Stückzahlen. Das waren zwei Prozentpunkte mehr als im Vorjahreszeitraum.

Apples Stückabsatz wuchs im Jahresvergleich um fünf Prozent. Das gelang trotz eines um elf Prozent schrumpfenden weltweiten Smartphone-Markts. Nach Angaben von Counterpoint Research legten Apples Verkäufe in Indien, Japan sowie in der Region Nahost und Afrika zu. In Südkorea nahmen sie demnach nahezu doppelt so stark zu.

Counterpoint führt die Entwicklung auf mehrere Faktoren zurück. Das iPhone 17 erhielt deutliche Verbesserungen und rückte dadurch näher an die Pro-Modelle heran. Die Pro-Modelle profitierten zugleich von einer starken Nachfrage im oberen Preissegment. Eintauschprogramme, Rabatte und Finanzierungsangebote erleichterten den Kauf dieser Geräte.

Auch die allgemein gestiegenen Smartphone-Preise beeinflussten die Verteilung der Verkäufe. Käufer griffen häufiger zu höherpreisigen Modellen. Das kam Apple mit seinem stark auf das Premiumsegment ausgerichteten Angebot zugute.

Beim iPhone 17e spielten laut Counterpoint MagSafe, mehr Speicher zum gleichen Preis und attraktive Angebote von Mobilfunkanbietern eine Rolle. Besonders in den USA und Japan sollen diese Angebote den Absatz unterstützt haben.

Counterpoint erklärt den Rückgang des Gesamtmarkts unter anderem mit anhaltenden Engpässen und steigenden Preisen. Hersteller konzentrierten ihre Ressourcen deshalb stärker auf Geräte mit höheren Margen. Apple und Samsung konnten ihre Stückzahlen dennoch steigern. Die weltweite Top-Ten-Liste bildet diese Entwicklung deutlich ab.

Quelle:
Counterpoint Research

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37732https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37732 image Das iPhone 17 war im zweiten Quartal 2026 weltweit das meistverkaufte Smartphone und kam auf sechs Prozent der verkauften Einheiten.

Das iPhone 17 kam auf sechs Prozent aller weltweit verkauften Smartphone-Einheiten. Es hielt damit den ersten Platz aus dem vorherigen Quartal. Auch die beiden nächsten Positionen gingen an Apple. Das iPhone 17 Pro Max lag auf Rang zwei, das iPhone 17 Pro auf Rang drei.

Das iPhone 17e erreichte Platz sieben. Das iPhone 16 schloss die Top Ten auf Rang zehn ab. Damit stellte Apple fünf der zehn meistverkauften Modelle. Samsung war der einzige weitere Hersteller in dieser Auswahl.

Samsung kam mit dem Galaxy S26 Ultra 5G auf Platz vier. Danach folgten das Galaxy A07 4G und das Galaxy A17 5G auf den Rängen fünf und sechs. Das Galaxy A17 4G lag auf Platz acht. Rang neun belegte das Galaxy S26 5G.

Apple und Samsung vereinten damit alle zehn Plätze der Rangliste. Zusammen standen ihre Modelle für 26 Prozent der weltweit verkauften Stückzahlen. Das waren zwei Prozentpunkte mehr als im Vorjahreszeitraum.

Apples Stückabsatz wuchs im Jahresvergleich um fünf Prozent. Das gelang trotz eines um elf Prozent schrumpfenden weltweiten Smartphone-Markts. Nach Angaben von Counterpoint Research legten Apples Verkäufe in Indien, Japan sowie in der Region Nahost und Afrika zu. In Südkorea nahmen sie demnach nahezu doppelt so stark zu.

Counterpoint führt die Entwicklung auf mehrere Faktoren zurück. Das iPhone 17 erhielt deutliche Verbesserungen und rückte dadurch näher an die Pro-Modelle heran. Die Pro-Modelle profitierten zugleich von einer starken Nachfrage im oberen Preissegment. Eintauschprogramme, Rabatte und Finanzierungsangebote erleichterten den Kauf dieser Geräte.

Auch die allgemein gestiegenen Smartphone-Preise beeinflussten die Verteilung der Verkäufe. Käufer griffen häufiger zu höherpreisigen Modellen. Das kam Apple mit seinem stark auf das Premiumsegment ausgerichteten Angebot zugute.

Beim iPhone 17e spielten laut Counterpoint MagSafe, mehr Speicher zum gleichen Preis und attraktive Angebote von Mobilfunkanbietern eine Rolle. Besonders in den USA und Japan sollen diese Angebote den Absatz unterstützt haben.

Counterpoint erklärt den Rückgang des Gesamtmarkts unter anderem mit anhaltenden Engpässen und steigenden Preisen. Hersteller konzentrierten ihre Ressourcen deshalb stärker auf Geräte mit höheren Margen. Apple und Samsung konnten ihre Stückzahlen dennoch steigern. Die weltweite Top-Ten-Liste bildet diese Entwicklung deutlich ab.

Quelle:
Counterpoint Research

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Wed, 26 Aug 2026 18:19:03 CESTApple bestätigt iPhone-Event am 9. September Apple veranstaltet am 9. September 2026 das Event „Surprise and Shine“. Die Präsentation beginnt um 10 Uhr Ortszeit im Apple Park und wird weltweit per Livestream übertragen.

Das Event beginnt um 10 Uhr Ortszeit an der Westküste der USA. In Deutschland entspricht das 19 Uhr. Apple plant die Veranstaltung im Apple Park. Ausgewählte Medienvertreter sollen vor Ort teilnehmen können.

Apple will die Präsentation weltweit übertragen. Als Übertragungswege sind Apples Event-Website, YouTube und die Apple-TV-App vorgesehen.

Im Mittelpunkt stehen voraussichtlich das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max. Außerdem wird ein faltbares iPhone erwartet. Als mögliche Bezeichnung ist bereits „iPhone Ultra“ im Gespräch. Diese Produktnamen und die technischen Details sind bislang Teil von Spekulationen.

Zum faltbaren Modell kursieren Vorstellungen eines buchähnlichen Geräts mit einem äußeren Bildschirm und einem deutlich größeren inneren Display. Auch ein besonders dünnes Gehäuse sowie Touch ID anstelle von Face ID werden als mögliche Merkmale genannt. Einen offiziellen Funktionsumfang oder Preis hat Apple nicht genannt.

Bei den klassischen Pro-Modellen werden unter anderem Veränderungen an Display, Kamera und Mobilfunktechnik erwartet. Genannt werden eine Hauptkamera mit variabler Blende, eine kleinere Dynamic Island und ein neues Apple-Modem. Auch diese Angaben sind nicht Bestandteil der offiziellen Event-Ankündigung.

Die bisherigen Erwartungen gehen außerdem davon aus, dass Apple die iPhone-18-Modelle ohne Pro-Zusatz nicht im September vorstellt. iPhone 18, iPhone 18e und eine zweite Generation des iPhone Air könnten demnach erst im Frühjahr 2027 folgen. Für diese Aufteilung gibt es im Rahmen der Einladung keine weiteren Einzelheiten.

Zusätzliche Ankündigungen bleiben möglich. Als Kandidaten gelten neue Modelle der Apple Watch, darunter die Apple Watch Series 12 und die Apple Watch Ultra 4. Auch AirPods sowie Geräte für das vernetzte Zuhause werden genannt. Ob diese Produkte tatsächlich Teil der Veranstaltung sind, ist offen.

Die offizielle Einladung bestätigt damit vor allem den Termin, den Namen und den Rahmen der Veranstaltung. Welche Geräte Apple zeigt, wird erst mit der Präsentation feststehen.

Quellen:
Greg Joswiak, Apple
Apple Events

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37730https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37730 image Apple veranstaltet am 9. September 2026 das Event „Surprise and Shine“. Die Präsentation beginnt um 10 Uhr Ortszeit im Apple Park und wird weltweit per Livestream übertragen.

Das Event beginnt um 10 Uhr Ortszeit an der Westküste der USA. In Deutschland entspricht das 19 Uhr. Apple plant die Veranstaltung im Apple Park. Ausgewählte Medienvertreter sollen vor Ort teilnehmen können.

Apple will die Präsentation weltweit übertragen. Als Übertragungswege sind Apples Event-Website, YouTube und die Apple-TV-App vorgesehen.

Im Mittelpunkt stehen voraussichtlich das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max. Außerdem wird ein faltbares iPhone erwartet. Als mögliche Bezeichnung ist bereits „iPhone Ultra“ im Gespräch. Diese Produktnamen und die technischen Details sind bislang Teil von Spekulationen.

Zum faltbaren Modell kursieren Vorstellungen eines buchähnlichen Geräts mit einem äußeren Bildschirm und einem deutlich größeren inneren Display. Auch ein besonders dünnes Gehäuse sowie Touch ID anstelle von Face ID werden als mögliche Merkmale genannt. Einen offiziellen Funktionsumfang oder Preis hat Apple nicht genannt.

Bei den klassischen Pro-Modellen werden unter anderem Veränderungen an Display, Kamera und Mobilfunktechnik erwartet. Genannt werden eine Hauptkamera mit variabler Blende, eine kleinere Dynamic Island und ein neues Apple-Modem. Auch diese Angaben sind nicht Bestandteil der offiziellen Event-Ankündigung.

Die bisherigen Erwartungen gehen außerdem davon aus, dass Apple die iPhone-18-Modelle ohne Pro-Zusatz nicht im September vorstellt. iPhone 18, iPhone 18e und eine zweite Generation des iPhone Air könnten demnach erst im Frühjahr 2027 folgen. Für diese Aufteilung gibt es im Rahmen der Einladung keine weiteren Einzelheiten.

Zusätzliche Ankündigungen bleiben möglich. Als Kandidaten gelten neue Modelle der Apple Watch, darunter die Apple Watch Series 12 und die Apple Watch Ultra 4. Auch AirPods sowie Geräte für das vernetzte Zuhause werden genannt. Ob diese Produkte tatsächlich Teil der Veranstaltung sind, ist offen.

Die offizielle Einladung bestätigt damit vor allem den Termin, den Namen und den Rahmen der Veranstaltung. Welche Geräte Apple zeigt, wird erst mit der Präsentation feststehen.

Quellen:
Greg Joswiak, Apple
Apple Events

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Wed, 26 Aug 2026 16:54:51 CESTMeta bietet Vergleich über bis zu 18 Milliarden Dollar für Jugendschutz, weitreichende Änderungen auf Facebook und Instagram Meta will einen Rechtsstreit mit Dutzenden US-Bundesstaaten mit einer Zahlung von bis zu 18 Milliarden US-Dollar und weitreichenden Änderungen für minderjährige Nutzer beilegen. Ein Gericht muss dem Vergleich noch zustimmen.

Meta weist ein Fehlverhalten zurück. Die Klage warf dem Unternehmen vor, Facebook und Instagram gezielt so gestaltet zu haben, dass junge Nutzer die Plattformen besonders lange und zwanghaft verwenden. Außerdem ging es um den Vorwurf, Meta habe persönliche Daten von Kindern ohne Zustimmung der Eltern gesammelt.

Der geplante Vergleich sieht für Nutzer unter 18 Jahren zunächst ein tägliches Zeitlimit von zwei Stunden vor. Nur Eltern sollen diese Grenze anheben können. Zwischen Mitternacht und 6 Uhr morgens sollen die Apps standardmäßig gesperrt werden. Auch diese Einstellung können Eltern ändern.

Meta will Jugendliche während längerer Nutzung alle 15 Minuten deutlich informieren. Zusätzlich sollen Hinweise nach insgesamt 60 und 90 Minuten täglicher Nutzung erscheinen. Benachrichtigungen sollen für Minderjährige nachts und während der Schulzeit weitgehend ausbleiben. Ausgenommen bleiben unter anderem Direktnachrichten sowie Hinweise zur Sicherheit des Kontos.

Eine weitere Änderung betrifft die Darstellung von Beiträgen. Jugendliche sollen auf Facebook und Instagram einen nicht algorithmisch sortierten Feed nutzen können. Dieser soll vor allem Beiträge von Konten zeigen, denen sie tatsächlich folgen. Eltern und Erziehungsberechtigte sollen diese Ansicht standardmäßig aktivieren können.

Auch die automatische Wiedergabe von Videos soll sich abschalten lassen. Eltern können diese Einstellung ebenfalls vorgeben. Die Anzahl von Likes und Reaktionen auf sichtbaren Beiträgen soll für Minderjährige nicht mehr angezeigt werden. Meta will zudem sogenannte extreme Make-up-Filter verbieten. Filter für kosmetische Operationen sind bereits ausgeschlossen.

Für Meldungen über schädliche Inhalte verspricht Meta ein erweitertes Verfahren. Das Unternehmen will auf 90 Prozent dieser Meldungen innerhalb von sechs Stunden reagieren.

Der Vergleich sieht außerdem strengere Maßnahmen zur Altersprüfung vor. Meta soll Nutzer unter 13 Jahren besser erkennen und von den Plattformen entfernen. Ein unabhängiger Prüfer soll die Umsetzung kontrollieren. Zudem soll Meta keine falschen, irreführenden oder täuschenden Aussagen über die Sicherheitsfunktionen seiner Dienste machen dürfen.

Meta will zunächst 70 Prozent der vereinbarten Summe über zehn Jahre zahlen. Das Geld soll Programme der Bundesstaaten zur Online-Sicherheit junger Menschen finanzieren. Die übrigen 30 Prozent, rund 5,3 Milliarden US-Dollar, sind an weitere Bedingungen geknüpft.

Dieser Teil soll nur fällig werden, wenn YouTube und TikTok vergleichbare Maßnahmen übernehmen. Dazu gehören ein tägliches Zeitlimit von einer Stunde, eine nächtliche Sperre und Verfahren zur Altersfeststellung. Meta hat beide Unternehmen deshalb aufgefordert, sich an einem gemeinsamen Branchenstandard zu beteiligen. Falls die Konkurrenten zustimmen, soll Meta das eigene Zeitlimit auf eine Stunde verkürzen. Die nächtliche Sperre würde dann von 22 Uhr bis 7 Uhr reichen.

Die Generalstaatsanwälte der Bundesstaaten hatten Meta nach einer zweijährigen Untersuchung im Jahr 2023 verklagt. Sie erklärten, das Unternehmen habe psychologisch manipulative Funktionen eingesetzt und die Öffentlichkeit über die Sicherheit seiner Angebote für junge Nutzer getäuscht. Außerdem stand der Vorwurf im Raum, Meta habe Daten von Kindern ohne elterliche Zustimmung gesammelt und für Modelle des maschinellen Lernens sowie für generative künstliche Intelligenz verwendet.

Der Prozess hatte in diesem Monat begonnen. Die Einigung kam zustande, bevor Instagram-Chef Adam Mosseri erneut aussagen sollte.

Quellen:
Vergleichsvereinbarung im Verfahren gegen Meta
Meta: Agreement with State Attorneys General Supporting Teens
Meta: Open letter to TikTok and YouTube
California Attorney General Rob Bonta: Settlement with Meta

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37729https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37729 image Meta will einen Rechtsstreit mit Dutzenden US-Bundesstaaten mit einer Zahlung von bis zu 18 Milliarden US-Dollar und weitreichenden Änderungen für minderjährige Nutzer beilegen. Ein Gericht muss dem Vergleich noch zustimmen.

Meta weist ein Fehlverhalten zurück. Die Klage warf dem Unternehmen vor, Facebook und Instagram gezielt so gestaltet zu haben, dass junge Nutzer die Plattformen besonders lange und zwanghaft verwenden. Außerdem ging es um den Vorwurf, Meta habe persönliche Daten von Kindern ohne Zustimmung der Eltern gesammelt.

Der geplante Vergleich sieht für Nutzer unter 18 Jahren zunächst ein tägliches Zeitlimit von zwei Stunden vor. Nur Eltern sollen diese Grenze anheben können. Zwischen Mitternacht und 6 Uhr morgens sollen die Apps standardmäßig gesperrt werden. Auch diese Einstellung können Eltern ändern.

Meta will Jugendliche während längerer Nutzung alle 15 Minuten deutlich informieren. Zusätzlich sollen Hinweise nach insgesamt 60 und 90 Minuten täglicher Nutzung erscheinen. Benachrichtigungen sollen für Minderjährige nachts und während der Schulzeit weitgehend ausbleiben. Ausgenommen bleiben unter anderem Direktnachrichten sowie Hinweise zur Sicherheit des Kontos.

Eine weitere Änderung betrifft die Darstellung von Beiträgen. Jugendliche sollen auf Facebook und Instagram einen nicht algorithmisch sortierten Feed nutzen können. Dieser soll vor allem Beiträge von Konten zeigen, denen sie tatsächlich folgen. Eltern und Erziehungsberechtigte sollen diese Ansicht standardmäßig aktivieren können.

Auch die automatische Wiedergabe von Videos soll sich abschalten lassen. Eltern können diese Einstellung ebenfalls vorgeben. Die Anzahl von Likes und Reaktionen auf sichtbaren Beiträgen soll für Minderjährige nicht mehr angezeigt werden. Meta will zudem sogenannte extreme Make-up-Filter verbieten. Filter für kosmetische Operationen sind bereits ausgeschlossen.

Für Meldungen über schädliche Inhalte verspricht Meta ein erweitertes Verfahren. Das Unternehmen will auf 90 Prozent dieser Meldungen innerhalb von sechs Stunden reagieren.

Der Vergleich sieht außerdem strengere Maßnahmen zur Altersprüfung vor. Meta soll Nutzer unter 13 Jahren besser erkennen und von den Plattformen entfernen. Ein unabhängiger Prüfer soll die Umsetzung kontrollieren. Zudem soll Meta keine falschen, irreführenden oder täuschenden Aussagen über die Sicherheitsfunktionen seiner Dienste machen dürfen.

Meta will zunächst 70 Prozent der vereinbarten Summe über zehn Jahre zahlen. Das Geld soll Programme der Bundesstaaten zur Online-Sicherheit junger Menschen finanzieren. Die übrigen 30 Prozent, rund 5,3 Milliarden US-Dollar, sind an weitere Bedingungen geknüpft.

Dieser Teil soll nur fällig werden, wenn YouTube und TikTok vergleichbare Maßnahmen übernehmen. Dazu gehören ein tägliches Zeitlimit von einer Stunde, eine nächtliche Sperre und Verfahren zur Altersfeststellung. Meta hat beide Unternehmen deshalb aufgefordert, sich an einem gemeinsamen Branchenstandard zu beteiligen. Falls die Konkurrenten zustimmen, soll Meta das eigene Zeitlimit auf eine Stunde verkürzen. Die nächtliche Sperre würde dann von 22 Uhr bis 7 Uhr reichen.

Die Generalstaatsanwälte der Bundesstaaten hatten Meta nach einer zweijährigen Untersuchung im Jahr 2023 verklagt. Sie erklärten, das Unternehmen habe psychologisch manipulative Funktionen eingesetzt und die Öffentlichkeit über die Sicherheit seiner Angebote für junge Nutzer getäuscht. Außerdem stand der Vorwurf im Raum, Meta habe Daten von Kindern ohne elterliche Zustimmung gesammelt und für Modelle des maschinellen Lernens sowie für generative künstliche Intelligenz verwendet.

Der Prozess hatte in diesem Monat begonnen. Die Einigung kam zustande, bevor Instagram-Chef Adam Mosseri erneut aussagen sollte.

Quellen:
Vergleichsvereinbarung im Verfahren gegen Meta
Meta: Agreement with State Attorneys General Supporting Teens
Meta: Open letter to TikTok and YouTube
California Attorney General Rob Bonta: Settlement with Meta

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Wed, 26 Aug 2026 15:51:17 CESTMac mini unterstützt externe 4K-Displays jetzt mit bis zu 165 Hertz Die neuen Mac-mini-Modelle mit M6 und M5 Pro unterstützen externe 4K-Displays erstmals mit bis zu 165 Hertz.

Apple hebt die möglichen Bildwiederholraten bei 4K von bislang 144 auf 165 Hertz an. Das gilt für die Modelle mit M6 und M5 Pro. Bei 6K bleibt es dagegen bei maximal 60 Hertz.

Der Mac mini mit M6 kann zwei externe Bildschirme mit bis zu 6K bei 60 Hertz oder 4K bei 165 Hertz betreiben. Ein dritter Monitor ist ebenfalls möglich. Er unterstützt dann bis zu 5K bei 60 Hertz über Thunderbolt oder 4K bei 60 Hertz über HDMI.

Beim Mac mini mit M5 Pro können drei externe Displays jeweils bis zu 6K bei 60 Hertz oder 4K bei 165 Hertz erreichen. Apple nennt damit für alle drei Bildschirme dieselben maximalen Werte.

Eine weitere Neuerung betrifft die Anschlüsse. Der M5 Pro kann drei Displays über einen einzigen Thunderbolt-Anschluss ansteuern. Beim M6 sind höchstens zwei Displays pro Thunderbolt-Anschluss vorgesehen.

Für den Betrieb mit zwei Monitoren führt Apple beim M5 Pro zusätzliche Spitzenwerte auf. Der zweite Bildschirm kann bis zu 5K bei 120 Hertz oder 4K bei 200 Hertz erreichen. Beim M4 Pro lagen die genannten Grenzen für diese Konfiguration bei 6K und 60 Hertz oder 4K und 144 Hertz.

Die Unterstützung eines einzelnen externen Displays bleibt unverändert. Beide Modelle schaffen bis zu 8K bei 60 Hertz, 5K bei 120 Hertz oder 4K bei 240 Hertz.

Beim M6 arbeitet Thunderbolt 4 mit DisplayPort 1.4. Der M5 Pro verwendet Thunderbolt 5 mit DisplayPort 2.1.

Die neuen Mac-mini-Modelle sind mit M6 beziehungsweise M5 Pro erhältlich. Vorbestellungen laufen bereits. Versand und Verfügbarkeit im Handel starten am 22. September.

Klicke auf den Titel dieses Artikels, um die Grafik in einer größeren Ansicht zu sehen:



Quelle:
Apples technische Daten zum Mac mini

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37728https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37728 image Die neuen Mac-mini-Modelle mit M6 und M5 Pro unterstützen externe 4K-Displays erstmals mit bis zu 165 Hertz.

Apple hebt die möglichen Bildwiederholraten bei 4K von bislang 144 auf 165 Hertz an. Das gilt für die Modelle mit M6 und M5 Pro. Bei 6K bleibt es dagegen bei maximal 60 Hertz.

Der Mac mini mit M6 kann zwei externe Bildschirme mit bis zu 6K bei 60 Hertz oder 4K bei 165 Hertz betreiben. Ein dritter Monitor ist ebenfalls möglich. Er unterstützt dann bis zu 5K bei 60 Hertz über Thunderbolt oder 4K bei 60 Hertz über HDMI.

Beim Mac mini mit M5 Pro können drei externe Displays jeweils bis zu 6K bei 60 Hertz oder 4K bei 165 Hertz erreichen. Apple nennt damit für alle drei Bildschirme dieselben maximalen Werte.

Eine weitere Neuerung betrifft die Anschlüsse. Der M5 Pro kann drei Displays über einen einzigen Thunderbolt-Anschluss ansteuern. Beim M6 sind höchstens zwei Displays pro Thunderbolt-Anschluss vorgesehen.

Für den Betrieb mit zwei Monitoren führt Apple beim M5 Pro zusätzliche Spitzenwerte auf. Der zweite Bildschirm kann bis zu 5K bei 120 Hertz oder 4K bei 200 Hertz erreichen. Beim M4 Pro lagen die genannten Grenzen für diese Konfiguration bei 6K und 60 Hertz oder 4K und 144 Hertz.

Die Unterstützung eines einzelnen externen Displays bleibt unverändert. Beide Modelle schaffen bis zu 8K bei 60 Hertz, 5K bei 120 Hertz oder 4K bei 240 Hertz.

Beim M6 arbeitet Thunderbolt 4 mit DisplayPort 1.4. Der M5 Pro verwendet Thunderbolt 5 mit DisplayPort 2.1.

Die neuen Mac-mini-Modelle sind mit M6 beziehungsweise M5 Pro erhältlich. Vorbestellungen laufen bereits. Versand und Verfügbarkeit im Handel starten am 22. September.

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Apples technische Daten zum Mac mini

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Wed, 26 Aug 2026 06:17:32 CESTMac Studio: Was bringt das neue PCIe 6.0? Beim neuen Mac Studio setzt Apple für den internen SSD-Speicher auf eine Architektur auf Basis von PCIe 6.0. Dadurch soll die Speicherleistung bis zu doppelt so hoch ausfallen wie bei der vorherigen Generation. Doch was genau steckt dahinter?

PCIe steht für »Peripheral Component Interconnect Express«. Dabei handelt es sich um eine besonders schnelle Datenverbindung. Im Mac transportiert sie Daten zwischen der SSD, ihrem Controller und dem restlichen System. Je größer die Bandbreite dieser Verbindung ist, desto schneller können Daten gelesen und geschrieben werden – vorausgesetzt, die übrigen Komponenten halten mit.

Warum ist PCIe 6.0 schneller?

PCIe-Verbindungen bestehen aus einer oder mehreren Datenleitungen, den sogenannten Lanes. Bei PCIe 5.0 erreicht jede Lane eine Datenrate von 32 Gigatransfers (dieses Wort gibt es tatsächlich) pro Sekunde. PCIe 6.0 verdoppelt diesen Wert auf 64 Gigatransfers pro Sekunde.

Möglich wird das durch ein neues Übertragungsverfahren namens PAM4. (Falls es jemandem bekannt vorkommt: In einer Sendung über Thunderbolt wurde dieses Verfahren erläutert.) Frühere PCIe-Versionen unterschieden bei einem Signal zwischen zwei Zuständen und übermittelten damit jeweils ein Bit. PAM4 verwendet vier Signalstufen und kann dadurch zwei Bit auf einmal übertragen. Vereinfacht gesagt gelangen in derselben Zeit doppelt so viele Informationen durch die Leitung.

Weil die vier Signalstufen schwieriger voneinander zu unterscheiden sind, steigt allerdings die Gefahr von Übertragungsfehlern. PCIe 6.0 begegnet diesem Problem mit einer schnellen Fehlerkorrektur sowie zusätzlichen Prüfdaten. Außerdem werden Informationen in fest definierten Datenpaketen, sogenannten Flits, übertragen. Diese Verfahren sollen Fehler erkennen und korrigieren, ohne die Latenz spürbar zu erhöhen.

Nach Angaben der PCI-SIG bietet PCIe 6.0 theoretisch die doppelte Bandbreite von PCIe 5.0. Eine Verbindung mit 16 Lanes erreicht bis zu 256 Gigabyte pro Sekunde in beide Richtungen zusammen. Bei PCIe 5.0 sind es 128 Gigabyte pro Sekunde.

Was bedeutet das beim Mac Studio?

Von der höheren Geschwindigkeit profitieren vor allem Aufgaben, bei denen sehr große Datenmengen am Stück bewegt werden: umfangreiche Video- und Audioprojekte, große Dateiübertragungen oder das Laden lokaler KI-Modelle. Apples Angabe »bis zu 2-mal schneller« ist jedoch ein Maximalwert. Wie groß der Vorteil tatsächlich ausfällt, hängt auch von der SSD-Kapazität, dem Controller und der jeweiligen Anwendung ab. Beim Starten kleiner Programme oder Öffnen einzelner Dokumente dürfte der Unterschied daher deutlich geringer ausfallen.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37726https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37726 image Beim neuen Mac Studio setzt Apple für den internen SSD-Speicher auf eine Architektur auf Basis von PCIe 6.0. Dadurch soll die Speicherleistung bis zu doppelt so hoch ausfallen wie bei der vorherigen Generation. Doch was genau steckt dahinter?

PCIe steht für »Peripheral Component Interconnect Express«. Dabei handelt es sich um eine besonders schnelle Datenverbindung. Im Mac transportiert sie Daten zwischen der SSD, ihrem Controller und dem restlichen System. Je größer die Bandbreite dieser Verbindung ist, desto schneller können Daten gelesen und geschrieben werden – vorausgesetzt, die übrigen Komponenten halten mit.

Warum ist PCIe 6.0 schneller?

PCIe-Verbindungen bestehen aus einer oder mehreren Datenleitungen, den sogenannten Lanes. Bei PCIe 5.0 erreicht jede Lane eine Datenrate von 32 Gigatransfers (dieses Wort gibt es tatsächlich) pro Sekunde. PCIe 6.0 verdoppelt diesen Wert auf 64 Gigatransfers pro Sekunde.

Möglich wird das durch ein neues Übertragungsverfahren namens PAM4. (Falls es jemandem bekannt vorkommt: In einer Sendung über Thunderbolt wurde dieses Verfahren erläutert.) Frühere PCIe-Versionen unterschieden bei einem Signal zwischen zwei Zuständen und übermittelten damit jeweils ein Bit. PAM4 verwendet vier Signalstufen und kann dadurch zwei Bit auf einmal übertragen. Vereinfacht gesagt gelangen in derselben Zeit doppelt so viele Informationen durch die Leitung.

Weil die vier Signalstufen schwieriger voneinander zu unterscheiden sind, steigt allerdings die Gefahr von Übertragungsfehlern. PCIe 6.0 begegnet diesem Problem mit einer schnellen Fehlerkorrektur sowie zusätzlichen Prüfdaten. Außerdem werden Informationen in fest definierten Datenpaketen, sogenannten Flits, übertragen. Diese Verfahren sollen Fehler erkennen und korrigieren, ohne die Latenz spürbar zu erhöhen.

Nach Angaben der PCI-SIG bietet PCIe 6.0 theoretisch die doppelte Bandbreite von PCIe 5.0. Eine Verbindung mit 16 Lanes erreicht bis zu 256 Gigabyte pro Sekunde in beide Richtungen zusammen. Bei PCIe 5.0 sind es 128 Gigabyte pro Sekunde.

Was bedeutet das beim Mac Studio?

Von der höheren Geschwindigkeit profitieren vor allem Aufgaben, bei denen sehr große Datenmengen am Stück bewegt werden: umfangreiche Video- und Audioprojekte, große Dateiübertragungen oder das Laden lokaler KI-Modelle. Apples Angabe »bis zu 2-mal schneller« ist jedoch ein Maximalwert. Wie groß der Vorteil tatsächlich ausfällt, hängt auch von der SSD-Kapazität, dem Controller und der jeweiligen Anwendung ab. Beim Starten kleiner Programme oder Öffnen einzelner Dokumente dürfte der Unterschied daher deutlich geringer ausfallen.

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Wed, 26 Aug 2026 05:25:15 CESTMac Mini mit A18

Ein Mac im Tower-Gehäuse und mit Steckkarten gab es ab in der guten alten Zeit ab ca. 1,699 oder 1,799 Dollar. Als dann das SSD-Zeitalter die Festplatten obsolet machte, kletterte der Preis für den Mac Pro auf 1,999 Dollar, allerdings mit zwei Grafikkarten. Damit niemand behauptet, dies seien Preise aus dem letzten Jahrhundert: Auch der Mac Studio, nun offiziell der Nachfolger des Mac Pro, startete mit 1,999 Dollar.

Natürlich raucht der Mac Mini diese alten Tower komplett in der Pfeife.

Die Frage ist allerdings, ob er es sollte.

Hier sind drei Fakten, die ich für wichtig halte. Erstens: Mit einem M5 Pro kostet er ab 1,699 Dollar. Dafür bekommt man schmale 24 GB RAM und eine für heutige Verhältnisse wirklich bescheidene SSD mit 512 GB. Immerhin, und das ist definitiv eher eine »Pro«-Kategorie: 15 CPU-Kerne und 16 GPU-Kerne. Einfach gesagt: RAM und SSD sind scheiße, aber der Prozessor ist wirklich sehr gut.

Zweitens: Für nur 200 Dollar Aufpreis legt Apple noch weitere drei CPU-Kerne und weitere vier GPU-Kerne drauf. Da lässt sich Apple nicht lumpen, eigentlich ist das sehr billig. Ingesamt hat man dann eine Art »Mac Pro« für angemessene 1,900 Dollar — nur eben mit für einen Mac Pro lächerlichen 512 GD SSD und inakzeptablen 24 GB RAM. Es ist dann eben doch kein Mac Pro, sondern ein Mac Mini. Aber es ist nicht Apples Schuld.

Drittens: Für 1,300 Dollar bekommt man die gleiche Ausstattung mit M6 anstelle des M5 Pro. Immerhin bietet der M6 selbst in der kleinsten Version verblüffende 12 CPU-Kerne und ebenso viele GPU-Kerne. Vielleicht ist das tatsächlich der bessere Kauf, und nach ein paar Jahren verhökert man das Ding einfach bei eBay.

Weniger ist manchmal weniger

Gerade weil die schiere Rechenkraft selbst des kleinsten Mac Mini so gewaltig ist, stellt sich automatisch die Frage, ob das überhaupt nötig ist? Trifft es die anvisierte Kundschaft? Ich kenne in meinem Bekanntenkreis (abgesehen von den Apple-Nerds) niemanden, der etwas mit zwölf – zwölf! – CPU-Kernen anzufangen wüsste.

Warum probiert man es nicht mit einer echten Mini-Konfiguration? Mit A18, 16 GB RAM, und einer herkömmlichen, austauschbaren SSD auf einem kleinen Modul, wie man es überall für wenig Geld kaufen kann (konnte). Es muss für diese Kunden nicht Apples rasend schneller SSD-Wahnsinn sein.

Denn für manche Kunden sind alle Argumente einerlei, wenn man ihnen eröffnet, dass es bei knapp tausend Dollar oder Euro losgeht.

Apple trägt keine Schuld an der RAM- und SSD-Knappheit. Aber es kann diesen Kunden etwas entgegen kommen mit einem schlankeren Prozessor und einer einfacheren SSD.

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Ein Mac im Tower-Gehäuse und mit Steckkarten gab es ab in der guten alten Zeit ab ca. 1,699 oder 1,799 Dollar. Als dann das SSD-Zeitalter die Festplatten obsolet machte, kletterte der Preis für den Mac Pro auf 1,999 Dollar, allerdings mit zwei Grafikkarten. Damit niemand behauptet, dies seien Preise aus dem letzten Jahrhundert: Auch der Mac Studio, nun offiziell der Nachfolger des Mac Pro, startete mit 1,999 Dollar.

Natürlich raucht der Mac Mini diese alten Tower komplett in der Pfeife.

Die Frage ist allerdings, ob er es sollte.

Hier sind drei Fakten, die ich für wichtig halte. Erstens: Mit einem M5 Pro kostet er ab 1,699 Dollar. Dafür bekommt man schmale 24 GB RAM und eine für heutige Verhältnisse wirklich bescheidene SSD mit 512 GB. Immerhin, und das ist definitiv eher eine »Pro«-Kategorie: 15 CPU-Kerne und 16 GPU-Kerne. Einfach gesagt: RAM und SSD sind scheiße, aber der Prozessor ist wirklich sehr gut.

Zweitens: Für nur 200 Dollar Aufpreis legt Apple noch weitere drei CPU-Kerne und weitere vier GPU-Kerne drauf. Da lässt sich Apple nicht lumpen, eigentlich ist das sehr billig. Ingesamt hat man dann eine Art »Mac Pro« für angemessene 1,900 Dollar — nur eben mit für einen Mac Pro lächerlichen 512 GD SSD und inakzeptablen 24 GB RAM. Es ist dann eben doch kein Mac Pro, sondern ein Mac Mini. Aber es ist nicht Apples Schuld.

Drittens: Für 1,300 Dollar bekommt man die gleiche Ausstattung mit M6 anstelle des M5 Pro. Immerhin bietet der M6 selbst in der kleinsten Version verblüffende 12 CPU-Kerne und ebenso viele GPU-Kerne. Vielleicht ist das tatsächlich der bessere Kauf, und nach ein paar Jahren verhökert man das Ding einfach bei eBay.

Weniger ist manchmal weniger

Gerade weil die schiere Rechenkraft selbst des kleinsten Mac Mini so gewaltig ist, stellt sich automatisch die Frage, ob das überhaupt nötig ist? Trifft es die anvisierte Kundschaft? Ich kenne in meinem Bekanntenkreis (abgesehen von den Apple-Nerds) niemanden, der etwas mit zwölf – zwölf! – CPU-Kernen anzufangen wüsste.

Warum probiert man es nicht mit einer echten Mini-Konfiguration? Mit A18, 16 GB RAM, und einer herkömmlichen, austauschbaren SSD auf einem kleinen Modul, wie man es überall für wenig Geld kaufen kann (konnte). Es muss für diese Kunden nicht Apples rasend schneller SSD-Wahnsinn sein.

Denn für manche Kunden sind alle Argumente einerlei, wenn man ihnen eröffnet, dass es bei knapp tausend Dollar oder Euro losgeht.

Apple trägt keine Schuld an der RAM- und SSD-Knappheit. Aber es kann diesen Kunden etwas entgegen kommen mit einem schlankeren Prozessor und einer einfacheren SSD.

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Wed, 26 Aug 2026 01:09:25 CESTJedes dritte Smartphone in Europa ist ein iPhone Apple ist sehr erfolgreich in Europa, wenn die Daten von Counterpoint Research stimmen. Es reicht für unsere Zwecke aus, wenn allein die Richtung stimmt. Die Richtung ist: Trotz wichtiger Funktionen, die in der EU nicht angeboten werden können, gelingt Apple einen großen Sprung nach vorne, von einem Marktanteil von 25 Prozent auf 34 Prozent, innerhalb eines Jahres. Aufgrund dieses erheblichen Unterschieds sollte man die Zahlen mit einer gewissen Skepsis betrachten und sich vor allem an der Tendenz orientieren.

Anhand der Statistik teilt sich der Markt in drei etwa gleich große Drittel: Apple, Samsung, und der Rest. Auch aus Sicht der Betriebssysteme ist ein Drittel für iOS sehr beachtlich.

Offenbar hat es Apple nicht allzu sehr geschadet, dass durchaus wichtige Funktionen in der EU nicht angeboten werden, beispielsweise »iPhone Mirroring«, bei dem man das iPhone am Mac bedienen kann. Und natürlich Siri AI. Wichtiger scheinen den Kunden offenbar die Kameras, die robuste Hardware, die sehr gute Akkulaufzeit und die Vorzüge von iOS zu sein. Vielleicht spielt auch die Kombination mit der Apple Watch eine Rolle.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37724https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37724 image Apple ist sehr erfolgreich in Europa, wenn die Daten von Counterpoint Research stimmen. Es reicht für unsere Zwecke aus, wenn allein die Richtung stimmt. Die Richtung ist: Trotz wichtiger Funktionen, die in der EU nicht angeboten werden können, gelingt Apple einen großen Sprung nach vorne, von einem Marktanteil von 25 Prozent auf 34 Prozent, innerhalb eines Jahres. Aufgrund dieses erheblichen Unterschieds sollte man die Zahlen mit einer gewissen Skepsis betrachten und sich vor allem an der Tendenz orientieren.

Anhand der Statistik teilt sich der Markt in drei etwa gleich große Drittel: Apple, Samsung, und der Rest. Auch aus Sicht der Betriebssysteme ist ein Drittel für iOS sehr beachtlich.

Offenbar hat es Apple nicht allzu sehr geschadet, dass durchaus wichtige Funktionen in der EU nicht angeboten werden, beispielsweise »iPhone Mirroring«, bei dem man das iPhone am Mac bedienen kann. Und natürlich Siri AI. Wichtiger scheinen den Kunden offenbar die Kameras, die robuste Hardware, die sehr gute Akkulaufzeit und die Vorzüge von iOS zu sein. Vielleicht spielt auch die Kombination mit der Apple Watch eine Rolle.

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Tue, 25 Aug 2026 19:24:30 CESTM6: Was ist der Unterschied zwischen Super Core, Performance Core und Efficiency Core? Mit dem M6 beginnt bei Apple eine neue Chipgeneration. Er ist der erste Apple-Chip, der in einem 2-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Zugleich besitzt erstmals ein Basismodell der M-Serie eine CPU mit zwölf Kernen. Beim M4 und M5 waren es noch zehn. Besonders interessant ist die Aufteilung dieser Kerne.

Als erster Apple-Chip kombiniert der M6 alle drei von Apple verwendeten CPU-Kerntypen. Er verfügt über sechs Efficiency Cores, vier Performance Cores und zwei Super Cores. Jeder Typ ist für einen anderen Aufgabenbereich optimiert.

Efficiency Cores benötigen besonders wenig Energie. Sie übernehmen einfache Arbeiten und Hintergrundprozesse, für die keine hohe Rechenleistung erforderlich ist. Das senkt den Stromverbrauch und verlängert bei mobilen Geräten die Akkulaufzeit.

Performance Cores sind für anspruchsvolle und komplexe Aufgaben gedacht. Ihre Stärke liegt vor allem bei Programmen, die ihre Arbeit auf mehrere Prozessorkerne verteilen können – etwa beim Bearbeiten von Videos, beim Entwickeln von Software oder bei umfangreichen Berechnungen.

Super Cores sollen dagegen die höchstmögliche Leistung eines einzelnen CPU-Kerns bieten. Davon profitieren Aufgaben, die sich nicht gut auf mehrere Kerne verteilen lassen. In solchen Fällen kommt es besonders darauf an, wie schnell ein einzelner Rechenablauf – ein sogenannter Thread – ausgeführt werden kann.

Nach Angaben von Apple erreicht der M6 mit dieser Kombination einen neuen Spitzenwert bei der Single-Thread-Leistung. Gegenüber dem M5 soll der Chip je nach Aufgabe bis zu 20 Prozent schneller arbeiten.

Für KI-Berechnungen direkt auf dem Gerät besitzt der M6 außerdem zwei Neural Engines mit jeweils 16 Kernen. Die Speicherbandbreite steigt auf bis zu 170 Gigabyte pro Sekunde. Das sind zehn Prozent mehr als beim M5.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37723https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37723 image Mit dem M6 beginnt bei Apple eine neue Chipgeneration. Er ist der erste Apple-Chip, der in einem 2-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Zugleich besitzt erstmals ein Basismodell der M-Serie eine CPU mit zwölf Kernen. Beim M4 und M5 waren es noch zehn. Besonders interessant ist die Aufteilung dieser Kerne.

Als erster Apple-Chip kombiniert der M6 alle drei von Apple verwendeten CPU-Kerntypen. Er verfügt über sechs Efficiency Cores, vier Performance Cores und zwei Super Cores. Jeder Typ ist für einen anderen Aufgabenbereich optimiert.

Efficiency Cores benötigen besonders wenig Energie. Sie übernehmen einfache Arbeiten und Hintergrundprozesse, für die keine hohe Rechenleistung erforderlich ist. Das senkt den Stromverbrauch und verlängert bei mobilen Geräten die Akkulaufzeit.

Performance Cores sind für anspruchsvolle und komplexe Aufgaben gedacht. Ihre Stärke liegt vor allem bei Programmen, die ihre Arbeit auf mehrere Prozessorkerne verteilen können – etwa beim Bearbeiten von Videos, beim Entwickeln von Software oder bei umfangreichen Berechnungen.

Super Cores sollen dagegen die höchstmögliche Leistung eines einzelnen CPU-Kerns bieten. Davon profitieren Aufgaben, die sich nicht gut auf mehrere Kerne verteilen lassen. In solchen Fällen kommt es besonders darauf an, wie schnell ein einzelner Rechenablauf – ein sogenannter Thread – ausgeführt werden kann.

Nach Angaben von Apple erreicht der M6 mit dieser Kombination einen neuen Spitzenwert bei der Single-Thread-Leistung. Gegenüber dem M5 soll der Chip je nach Aufgabe bis zu 20 Prozent schneller arbeiten.

Für KI-Berechnungen direkt auf dem Gerät besitzt der M6 außerdem zwei Neural Engines mit jeweils 16 Kernen. Die Speicherbandbreite steigt auf bis zu 170 Gigabyte pro Sekunde. Das sind zehn Prozent mehr als beim M5.

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Tue, 25 Aug 2026 18:16:52 CESTWas kostet Dich die RAM-Krise? 400 oder 500 Dollar mindestens.
Der Mac Mini startete mit einem freundlichen Preis von 499 Dollar. Jetzt startet er bei 899 Dollar.

Der Mac Studio startete mit 1,999 Dollar. Nun sind es 2,499 Dollar.

Nun richtet sich alle Aufmerksamkeit auf die September-Keynote mit den iPhones. Die iPhones sind mittlerweile ganz normale Computer, technisch gesehen. Warum sollten sie nicht ebenfalls um den gleichen Betrag teurer werden? Allenfalls die Ausstattung mit RAM ist geringer. Derzeit rechnet man wohl mit 100 Dollar zusätzlich. Aber das wäre fast zu gut, um wahr zu sein.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37722https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37722 Wenn man sich an den etwas übersichtlicheren Dollar-Preisen orientiert, wird ein simples Schema sichtbar: 400 oder 500 Dollar kosten Basis-Konfigurationen mehr als zuvor. Bei den höheren Konfigurationen ist es noch mehr, aber dann ist man selber schuld.

Der Mac Mini startete mit einem freundlichen Preis von 499 Dollar. Jetzt startet er bei 899 Dollar.

Der Mac Studio startete mit 1,999 Dollar. Nun sind es 2,499 Dollar.

Nun richtet sich alle Aufmerksamkeit auf die September-Keynote mit den iPhones. Die iPhones sind mittlerweile ganz normale Computer, technisch gesehen. Warum sollten sie nicht ebenfalls um den gleichen Betrag teurer werden? Allenfalls die Ausstattung mit RAM ist geringer. Derzeit rechnet man wohl mit 100 Dollar zusätzlich. Aber das wäre fast zu gut, um wahr zu sein.

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Tue, 25 Aug 2026 17:52:36 CESTSSD-Speicher ist teilweise teurer als der gesamte restliche Computer
Ein Mac Mini mit M6 und 256 GB SSD kostet 900 Dollar. Ein Upgrade auf 2 TB SSD kostet 1.000 Dollar zusätzlich. Also mehr als der gesamte Mac Mini.

Oft kann man bei Apple etwas sparen, wenn man von vornherein ein besser ausgestattetes Modell wählt. Der Mac Mini mit M5 Pro und bereits 512 GB SSD kostet 1,700 Dollar. Mit 2 TB SSD sind es tatsächlich "nur" 800 Dollar mehr. Wenn man jedoch, da es ja ingesamt ein größeres Modell ist, ebenfalls etwas mehr SSD konfiguriert, liegt der nächste Schritt bei 4 TB, und das kostet einen Aufpreis von 1,800 Dollar.

Beim Mac Studio kostet das Upgrade auf 4 TB SSD nur 1,500 Dollar, weil er bereits in der Basiskonfiguration 1 TB bietet. 2 TB kosten nur 500 Dollar mehr.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37721https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37721 Nicht nur RAM ist knapp, sondern auch SSD-Speicher. Die Preise sind sehr stark gestiegen. Ein Beispiel mit den (nicht ganz so krummen) Dollar-Preisen:

Ein Mac Mini mit M6 und 256 GB SSD kostet 900 Dollar. Ein Upgrade auf 2 TB SSD kostet 1.000 Dollar zusätzlich. Also mehr als der gesamte Mac Mini.

Oft kann man bei Apple etwas sparen, wenn man von vornherein ein besser ausgestattetes Modell wählt. Der Mac Mini mit M5 Pro und bereits 512 GB SSD kostet 1,700 Dollar. Mit 2 TB SSD sind es tatsächlich "nur" 800 Dollar mehr. Wenn man jedoch, da es ja ingesamt ein größeres Modell ist, ebenfalls etwas mehr SSD konfiguriert, liegt der nächste Schritt bei 4 TB, und das kostet einen Aufpreis von 1,800 Dollar.

Beim Mac Studio kostet das Upgrade auf 4 TB SSD nur 1,500 Dollar, weil er bereits in der Basiskonfiguration 1 TB bietet. 2 TB kosten nur 500 Dollar mehr.

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Tue, 25 Aug 2026 17:29 CESTApple verbindet erstmals vier Prozessor-Dies mit UltraFusion Wir hatten bereits in früheren Sendungen berichtet, dass Apple die sehr großen Max-Prozessoren neuerdings in zwei Teilen produziert und dann zusammenfügt. Nun werden zwei dieser Max-Prozessoren verbunden zu einem Ultra-Chip, sodass dieser aus vier Teilen besteht.

Der Vorteil dieser Bauweise besteht normalerweise in einer besseren Konfigurierbarkeit und in einer höheren Ausbeute bei der Produktion, wodurch diese billiger wird.

Interessant ist dabei auch, dass es auf diese Weise, wenn man die Augen etwas zusammenkneift, tatsächlich ein Quad-Design ist. Solche Gerüchte gab es immer wieder, wenn über die Zukunft des Ultra-Prozessors orakelt wurde. Man hatte sich vorgestellt, dass zwei Ultra-Prozessoren verbunden würden. Das ist nun nicht der Fall. Ist das nun vom Tisch? Oder beweist es geradezu, dass Apple die Technologie für solche Designs besitzt?

Es gab auch Gerüchte (für YouTube: die Gewissheit!), dass Apple die Entwicklung der Ultra-Prozessoren eingestellt hat. Das hat sich nun als falsch erwiesen. Der M5 Ultra ist in jeder Hinsicht enorm eindrucksvoll.

UltraFusion erhöht die Bandbreite zwischen diesen Bausteinen auf mehr als 4,4 Terabyte pro Sekunde. Zugleich steigt die Dichte der Verbindungen um mehr als das Sechsfache. Dadurch arbeiten die vier Dies praktisch wie ein einziger Prozessor zusammen.

Die CPU verfügt über bis zu 36 Kerne, darunter zwölf besonders leistungsstarke Super-Cores und 24 Performance-Cores. Gegenüber dem M3 Ultra soll die Leistung bei der Nutzung eines einzelnen Rechenkerns um bis zu 25 Prozent steigen. Bei Aufgaben, die mehrere Kerne gleichzeitig beanspruchen, verspricht Apple eine Verbesserung um bis zu 30 Prozent.

Die Grafikeinheit bietet bis zu 80 Kerne. Erstmals bei einem Ultra-Chip ist in jeden GPU-Kern ein spezieller Neural Accelerator für KI-Berechnungen integriert. Dadurch erreicht der M5 Ultra laut Apple eine bis zu 4,3-mal höhere maximale KI-Rechenleistung als der M3 Ultra. Die Grafikleistung soll gegenüber der vorherigen Chipgeneration um bis zu 80 Prozent zulegen.

Hinzu kommen eine Neural Engine mit 32 Kernen und eine leistungsfähigere Media Engine. Sie besitzt doppelt so viele Einheiten zum Kodieren und Dekodieren von Videos wie der M5 Max. Damit kann der Chip bis zu 33 Videostreams im Format 8K ProRes 422 mit 30 Bildern pro Sekunde gleichzeitig wiedergeben.

Der M5 Ultra unterstützt bis zu 512 Gigabyte gemeinsamen Arbeitsspeicher. Die Speicherbandbreite beträgt bis zu 1,2 Terabyte pro Sekunde und liegt damit 50 Prozent über der des M3 Ultra. Der größere und schnellere Speicher ermöglicht es, umfangreiche Datensätze direkt auf dem Gerät vorzuhalten. Außerdem lassen sich KI-Modelle schneller ausführen und mehr Textbausteine, sogenannte Tokens, pro Sekunde verarbeiten. Nach Angaben von Apple können sogar große Sprachmodelle mit mehreren Hundert Milliarden Parametern vollständig lokal auf dem Gerät laufen.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37720https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37720 image Wir hatten bereits in früheren Sendungen berichtet, dass Apple die sehr großen Max-Prozessoren neuerdings in zwei Teilen produziert und dann zusammenfügt. Nun werden zwei dieser Max-Prozessoren verbunden zu einem Ultra-Chip, sodass dieser aus vier Teilen besteht.

Der Vorteil dieser Bauweise besteht normalerweise in einer besseren Konfigurierbarkeit und in einer höheren Ausbeute bei der Produktion, wodurch diese billiger wird.

Interessant ist dabei auch, dass es auf diese Weise, wenn man die Augen etwas zusammenkneift, tatsächlich ein Quad-Design ist. Solche Gerüchte gab es immer wieder, wenn über die Zukunft des Ultra-Prozessors orakelt wurde. Man hatte sich vorgestellt, dass zwei Ultra-Prozessoren verbunden würden. Das ist nun nicht der Fall. Ist das nun vom Tisch? Oder beweist es geradezu, dass Apple die Technologie für solche Designs besitzt?

Es gab auch Gerüchte (für YouTube: die Gewissheit!), dass Apple die Entwicklung der Ultra-Prozessoren eingestellt hat. Das hat sich nun als falsch erwiesen. Der M5 Ultra ist in jeder Hinsicht enorm eindrucksvoll.

UltraFusion erhöht die Bandbreite zwischen diesen Bausteinen auf mehr als 4,4 Terabyte pro Sekunde. Zugleich steigt die Dichte der Verbindungen um mehr als das Sechsfache. Dadurch arbeiten die vier Dies praktisch wie ein einziger Prozessor zusammen.

Die CPU verfügt über bis zu 36 Kerne, darunter zwölf besonders leistungsstarke Super-Cores und 24 Performance-Cores. Gegenüber dem M3 Ultra soll die Leistung bei der Nutzung eines einzelnen Rechenkerns um bis zu 25 Prozent steigen. Bei Aufgaben, die mehrere Kerne gleichzeitig beanspruchen, verspricht Apple eine Verbesserung um bis zu 30 Prozent.

Die Grafikeinheit bietet bis zu 80 Kerne. Erstmals bei einem Ultra-Chip ist in jeden GPU-Kern ein spezieller Neural Accelerator für KI-Berechnungen integriert. Dadurch erreicht der M5 Ultra laut Apple eine bis zu 4,3-mal höhere maximale KI-Rechenleistung als der M3 Ultra. Die Grafikleistung soll gegenüber der vorherigen Chipgeneration um bis zu 80 Prozent zulegen.

Hinzu kommen eine Neural Engine mit 32 Kernen und eine leistungsfähigere Media Engine. Sie besitzt doppelt so viele Einheiten zum Kodieren und Dekodieren von Videos wie der M5 Max. Damit kann der Chip bis zu 33 Videostreams im Format 8K ProRes 422 mit 30 Bildern pro Sekunde gleichzeitig wiedergeben.

Der M5 Ultra unterstützt bis zu 512 Gigabyte gemeinsamen Arbeitsspeicher. Die Speicherbandbreite beträgt bis zu 1,2 Terabyte pro Sekunde und liegt damit 50 Prozent über der des M3 Ultra. Der größere und schnellere Speicher ermöglicht es, umfangreiche Datensätze direkt auf dem Gerät vorzuhalten. Außerdem lassen sich KI-Modelle schneller ausführen und mehr Textbausteine, sogenannte Tokens, pro Sekunde verarbeiten. Nach Angaben von Apple können sogar große Sprachmodelle mit mehreren Hundert Milliarden Parametern vollständig lokal auf dem Gerät laufen.

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Tue, 25 Aug 2026 17:01 CESTApples Rennen um 2 Nanometer Zur Sendung... Der nächste technische Umbruch steht bevor: Apple wird umsteigen auf Prozessoren mit nur 2 Nanometern. Der Aufwand dafür ist gewaltig. Aber warum ist das so? Was macht es so schwierig? Wird nicht ohnehin alles immer kleiner? — Die Antwort ist: Jede technische Generation lässt sich bis zu einem bestimmten Punkt verkleinern. Möchte man darüber hinaus gehen, muss man alles über den Haufen werfen und ganz neue Technologien anwenden: neues Chipsdesign, neue Materialien, neue Fertigungsmethoden. Für Computer-Nerds sind diese Dinge natürlich sehr interessant. In der Sendung zeigen wir, woran die Ingenieure gerade tüfteln und welche Lösungen sie gefunden haben.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37392https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37392 image Zur Sendung...   Der nächste technische Umbruch steht bevor: Apple wird umsteigen auf Prozessoren mit nur 2 Nanometern. Der Aufwand dafür ist gewaltig. Aber warum ist das so? Was macht es so schwierig? Wird nicht ohnehin alles immer kleiner? — Die Antwort ist: Jede technische Generation lässt sich bis zu einem bestimmten Punkt verkleinern. Möchte man darüber hinaus gehen, muss man alles über den Haufen werfen und ganz neue Technologien anwenden: neues Chipsdesign, neue Materialien, neue Fertigungsmethoden. Für Computer-Nerds sind diese Dinge natürlich sehr interessant. In der Sendung zeigen wir, woran die Ingenieure gerade tüfteln und welche Lösungen sie gefunden haben.

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Tue, 25 Aug 2026 17:00:24 CESTDie Aufregung um die hohen Preise des Mac Mini ist verständlich, aber das hier ist interessantVortrag (klick mich) über die enormen Schwierigkeiten gehalten, die dafür zu überwinden sind.

Wofür verwendet Apple den gewonnenen Platz? Die Neural Engine wurde verdoppelt, auf 2x 16 Kerne. Warum Apple diese seltsame Bezeichnung wählt (anstelle von »32 Kerne«) muss noch erforscht werden. Es ist auch fraglich, ob es in einem Mac Mini von großem Nutzen ist. Aber: Bisher hat Apple überall dieselbe Neural Engine verwendet. Deswegen darf man wohl vermuten, dass Apple es auch für Laptops, iPads und iPhones anbietet. Und dort ist diese schnelle, schlanke Engine sehr nützlich. Die Desktop-Geräte haben ja die fette GPU und genügend Strom. iPhones und iPads müssen oft sehr schnell zu einem Ergebnis kommen; Laptops müssen Strom sparen. Für beides hilft diese Engine.

Nochmal zurück zur seltsamen Bezeichnung: Könnte es vielleicht sein, dass man diese Engine vervielfachen kann? Dass man in Zukunft je nach Prozessor eine, zwei, drei oder vier solcher Cluster integrieren kann? Das könnte bei größeren Desktop-Systemen interessant sein, wenn dort lokale KI-Modelle ausgeführt werden. Der Mac Mini hat dafür zu wenig RAM.

Ebenfalls interessant: Zwei zusätzliche CPU-Kerne und zwei zusätzliche GPU-Kerne sind möglich. Das ist richtig gut. Wenn man es braucht.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37718https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37718 2 Nanometer sind eine eindrucksvolle Technologie, die beim Modell mit M6 erstmal bei Apple zum Einsatz kommt. Für einen Mac Mini ist es teilweise Verschwendung, aber es ist gut zu wissen, dass die Technologie tatsächlich marktreif ist. Ich hatte vor kurzem einen Vortrag (klick mich) über die enormen Schwierigkeiten gehalten, die dafür zu überwinden sind.

Wofür verwendet Apple den gewonnenen Platz? Die Neural Engine wurde verdoppelt, auf 2x 16 Kerne. Warum Apple diese seltsame Bezeichnung wählt (anstelle von »32 Kerne«) muss noch erforscht werden. Es ist auch fraglich, ob es in einem Mac Mini von großem Nutzen ist. Aber: Bisher hat Apple überall dieselbe Neural Engine verwendet. Deswegen darf man wohl vermuten, dass Apple es auch für Laptops, iPads und iPhones anbietet. Und dort ist diese schnelle, schlanke Engine sehr nützlich. Die Desktop-Geräte haben ja die fette GPU und genügend Strom. iPhones und iPads müssen oft sehr schnell zu einem Ergebnis kommen; Laptops müssen Strom sparen. Für beides hilft diese Engine.

Nochmal zurück zur seltsamen Bezeichnung: Könnte es vielleicht sein, dass man diese Engine vervielfachen kann? Dass man in Zukunft je nach Prozessor eine, zwei, drei oder vier solcher Cluster integrieren kann? Das könnte bei größeren Desktop-Systemen interessant sein, wenn dort lokale KI-Modelle ausgeführt werden. Der Mac Mini hat dafür zu wenig RAM.

Ebenfalls interessant: Zwei zusätzliche CPU-Kerne und zwei zusätzliche GPU-Kerne sind möglich. Das ist richtig gut. Wenn man es braucht.

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Tue, 25 Aug 2026 16:10 CESTApple aktualisiert Mac mini und Mac Studio mit neuen M-Chips Apple hat den Mac mini und den Mac Studio aktualisiert. Beide Desktop-Macs lassen sich ab sofort vorbestellen und sollen ab dem 22. September ausgeliefert werden.

Mac Mini

Beim Mac mini stehen der M6 und der M5 Pro zur Auswahl. Der Mac Studio ist mit M5 Max oder M5 Ultra erhältlich.

Der M6 ist Apples erster Chip aus einer Fertigung mit zwei Nanometern. Er verfügt über zwölf CPU-Kerne und zwölf GPU-Kerne. Apple ordnet die CPU-Kerne drei Gruppen zu: zwei Superkerne, vier Performance-Kerne und sechs Effizienzkerne. Nach Apples Angaben steigt die Leistung bei parallelen Aufgaben gegenüber dem M4 um bis zu 40 Prozent. Für KI-Aufgaben nennt Apple bis zu viermal höhere Werte.

Zum M6 gehört außerdem eine Dual Neural Engine mit zwei 16-Kern-Einheiten. Der Chip unterstützt bis zu 32 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher und erreicht eine Speicherbandbreite von bis zu 170 GB/s.

Der Mac mini mit M6 kostet in Deutschland ab 1.049 Euro. Die Basisausstattung umfasst 16 GB Arbeitsspeicher und eine 256-GB-SSD. Der Mac mini mit M5 Pro startet bei 1.999 Euro. Er wird mit 24 GB Arbeitsspeicher und 512 GB SSD angeboten. Der M5 Pro lässt sich mit bis zu 64 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher konfigurieren.

Apple hält am kompakten Gehäuse des Mac mini fest. Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 werden über den N1-Chip bereitgestellt. 2,5-Gigabit-Ethernet ist standardmäßig enthalten. 10-Gigabit-Ethernet bleibt eine Option.

Das M6-Modell besitzt drei Thunderbolt-4-Anschlüsse auf der Rückseite. Die M5-Pro-Ausführung bietet dort Thunderbolt 5. Beide Varianten haben zusätzlich HDMI, Ethernet, zwei USB-C-Anschlüsse an der Vorderseite und einen Kopfhöreranschluss.

Mac Studio

Im Mac Studio arbeitet der M5 Max mit einer 18-Kern-CPU und bis zu 40 GPU-Kernen. Die Speicherausstattung reicht von 36 bis zu 128 GB. Die Speicherbandbreite erreicht bis zu 614 GB/s. Apple nennt gegenüber der vorherigen Generation bis zu 50 Prozent mehr GPU-Leistung. Der Einstiegspreis liegt in Deutschland bei 2.999 Euro.

Der M5 Ultra besitzt bis zu 36 CPU-Kerne und bis zu 80 GPU-Kerne. Apple verbindet dafür zwei duale M5-Max-Bausteine über die UltraFusion-Technik. Die Verbindung erreicht mehr als 4,4 TB/s. Der M5 Ultra ist damit Apples erster M-Chip mit einer Architektur aus vier Chip-Bausteinen.

Apple gibt gegenüber dem M3 Ultra bis zu 1,25-mal höhere Leistung bei einzelnen CPU-Aufgaben und bis zu 1,3-mal höhere Leistung bei parallelen Berechnungen an. Die Grafikleistung soll um bis zu 40 Prozent steigen. In jedem GPU-Kern steckt ein Neural Accelerator für KI-Aufgaben.

Der M5 Ultra unterstützt bis zu 512 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher und bis zu 1,2 TB/s Speicherbandbreite. Die Basiskonfiguration des Mac Studio mit M5 Ultra kostet 6.599 Euro. Sie enthält 96 GB Arbeitsspeicher und eine 1-TB-SSD. Die Ausführung mit 512 GB Arbeitsspeicher soll Ende Oktober folgen.

Zu den weiteren Neuerungen des Mac Studio gehören PCIe Gen 6 für bis zu doppelt so schnelle SSD-Leistung, Thunderbolt 5 mit bis zu 120 Gbit/s sowie Wi-Fi 7 und Bluetooth 6. Der Rechner kann bis zu acht externe Bildschirme ansteuern. Außerdem unterstützt er Genlock über USB-C.

Der M5 Ultra bietet eine erweiterte Medienengine. Nach Apples Angaben sind bis zu 33 parallele Streams mit 8K-ProRes-Video möglich. Die neuen Mac-mini- und Mac-Studio-Modelle sollen ab dem 22. September ausgeliefert werden.

Quellen:
Apple
Apple
Apple
Apple Store
Apple Store

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37713https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37713 image Apple hat den Mac mini und den Mac Studio aktualisiert. Beide Desktop-Macs lassen sich ab sofort vorbestellen und sollen ab dem 22. September ausgeliefert werden.

Mac Mini

Beim Mac mini stehen der M6 und der M5 Pro zur Auswahl. Der Mac Studio ist mit M5 Max oder M5 Ultra erhältlich.

Der M6 ist Apples erster Chip aus einer Fertigung mit zwei Nanometern. Er verfügt über zwölf CPU-Kerne und zwölf GPU-Kerne. Apple ordnet die CPU-Kerne drei Gruppen zu: zwei Superkerne, vier Performance-Kerne und sechs Effizienzkerne. Nach Apples Angaben steigt die Leistung bei parallelen Aufgaben gegenüber dem M4 um bis zu 40 Prozent. Für KI-Aufgaben nennt Apple bis zu viermal höhere Werte.

Zum M6 gehört außerdem eine Dual Neural Engine mit zwei 16-Kern-Einheiten. Der Chip unterstützt bis zu 32 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher und erreicht eine Speicherbandbreite von bis zu 170 GB/s.

Der Mac mini mit M6 kostet in Deutschland ab 1.049 Euro. Die Basisausstattung umfasst 16 GB Arbeitsspeicher und eine 256-GB-SSD. Der Mac mini mit M5 Pro startet bei 1.999 Euro. Er wird mit 24 GB Arbeitsspeicher und 512 GB SSD angeboten. Der M5 Pro lässt sich mit bis zu 64 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher konfigurieren.

Apple hält am kompakten Gehäuse des Mac mini fest. Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 werden über den N1-Chip bereitgestellt. 2,5-Gigabit-Ethernet ist standardmäßig enthalten. 10-Gigabit-Ethernet bleibt eine Option.

Das M6-Modell besitzt drei Thunderbolt-4-Anschlüsse auf der Rückseite. Die M5-Pro-Ausführung bietet dort Thunderbolt 5. Beide Varianten haben zusätzlich HDMI, Ethernet, zwei USB-C-Anschlüsse an der Vorderseite und einen Kopfhöreranschluss.

Mac Studio

Im Mac Studio arbeitet der M5 Max mit einer 18-Kern-CPU und bis zu 40 GPU-Kernen. Die Speicherausstattung reicht von 36 bis zu 128 GB. Die Speicherbandbreite erreicht bis zu 614 GB/s. Apple nennt gegenüber der vorherigen Generation bis zu 50 Prozent mehr GPU-Leistung. Der Einstiegspreis liegt in Deutschland bei 2.999 Euro.

Der M5 Ultra besitzt bis zu 36 CPU-Kerne und bis zu 80 GPU-Kerne. Apple verbindet dafür zwei duale M5-Max-Bausteine über die UltraFusion-Technik. Die Verbindung erreicht mehr als 4,4 TB/s. Der M5 Ultra ist damit Apples erster M-Chip mit einer Architektur aus vier Chip-Bausteinen.

Apple gibt gegenüber dem M3 Ultra bis zu 1,25-mal höhere Leistung bei einzelnen CPU-Aufgaben und bis zu 1,3-mal höhere Leistung bei parallelen Berechnungen an. Die Grafikleistung soll um bis zu 40 Prozent steigen. In jedem GPU-Kern steckt ein Neural Accelerator für KI-Aufgaben.

Der M5 Ultra unterstützt bis zu 512 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher und bis zu 1,2 TB/s Speicherbandbreite. Die Basiskonfiguration des Mac Studio mit M5 Ultra kostet 6.599 Euro. Sie enthält 96 GB Arbeitsspeicher und eine 1-TB-SSD. Die Ausführung mit 512 GB Arbeitsspeicher soll Ende Oktober folgen.

Zu den weiteren Neuerungen des Mac Studio gehören PCIe Gen 6 für bis zu doppelt so schnelle SSD-Leistung, Thunderbolt 5 mit bis zu 120 Gbit/s sowie Wi-Fi 7 und Bluetooth 6. Der Rechner kann bis zu acht externe Bildschirme ansteuern. Außerdem unterstützt er Genlock über USB-C.

Der M5 Ultra bietet eine erweiterte Medienengine. Nach Apples Angaben sind bis zu 33 parallele Streams mit 8K-ProRes-Video möglich. Die neuen Mac-mini- und Mac-Studio-Modelle sollen ab dem 22. September ausgeliefert werden.

Quellen:
Apple
Apple
Apple
Apple Store
Apple Store

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Tue, 25 Aug 2026 16:00 CESTWie versorgt man zwei Milliarden Siri-Kunden? Gar nicht. Es gibt schlicht keinen Anbieter, der so viele Anwender mit der neues Version von Siri versorgen könnte. Google Gemini, die Grundlage von Siri AI, ist dabei vermutlich noch ganz gut aufgestellt. Erstens wegen der großen Kapazität von Googles Serverfarmen; zweitens wegen der sehr effizienten Modelle, die für einfache Anfragen ausreichen.

Dennoch musste sich auch Google an Elon Musk wenden, um zusätzliche Rechenkapazität zu kaufen. Pro Monat zahlt Google etwa 1 Milliarde Dollar an SpaceXAI. Das muss nicht direkt mit Siri AI zu tun haben, aber Kapazitäten sind offenbar auch bei Google knapp, so viel ist sicher.

Deswegen, man hat es bereits gelesen, soll es offenbar auch bei den finalen Versionen von iOS und macOS dabei bleiben, dass die Anwender sich in eine Warteliste eintragen müssen. In Europa ist Siri AI immerhin auf dem Mac verfügbar.

Es ist natürlich jedem Leser klar, dass der Ansturm bei einem so prominenten Feature überhaupt nicht vergleichbar ist mit dem späteren, gemächlichen Gebrauch. Es wird deswegen auch kein fachkundiger Beobachter ernsthaft Kritik daran üben, außer vielleicht ein bisschen nörgeln.

Jedoch: Apple hat nunmal zwei Milliarden Kunden. Entweder ist die Kapazität dafür vorhanden oder nicht. Zum Vergleich: Apple verarbeitet an Silvester unfassbare Mengen an iMessage-Nachrichten. Niemand hielte es für akzeptabel, wenn Apple an Silvester einen Fortschrittsbalken anzeigen würde, der bis in die nächste Woche reicht.

Mehr Lametta

Die Zahl von zwei Milliarden Kunden ist so gewaltig hoch, dass selbst ein moderater Gebrauch sehr wahrscheinlich zu den größten Server-Projekten aller Zeiten gehört. Irgendwann werden alle diese Kunden freigeschaltet sein. Was dann?

Man liest oft, wie clever es von Apple sei, im Rennen um die größten Rechenzentren gar nicht erst an die Startlinie zu treten. Aber woher kommt nun die benötigte Kapazität? Google wirft auf seiner Webseite frohgemut mit KI-Antworten um sich, kostenlos, und blitzschnell. OpenAI bedient eine Milliarde Kunden, bei Meta sind es zwei. Sie vergrätzen die Kunden nicht mit einer Warteliste. Hätte Apple also doch etwas mutiger sein sollen beim Ausbau der eigenen Datencenter?

Vielleicht werden wir uns daran gewöhnen müssen, dass Anfragen an Siri AI teilweise recht langsam verlaufen. Man hat in den Demos bereits auffällige Wartezeiten gesehen, und das lag vermutlich nicht an der Vielzahl der Anwender. Vielleicht wird es auch öfters Meldungen geben, dass Siri AI gerade nicht verfügbar ist. Oder es wird kaschiert mit einem Rückfall auf eine einfache Web-Suche.

Oder hat Apple einfach Glück? Vielleicht sind die meisten Anfragen so simpel, dass man sie auch on-device verarbeiten kann, und nur ein kleiner Teil braucht etwas Intelligenz. Die meisten Apple-Anwender benutzen Siri doch ohnehin nur für simple Aufgaben wie z.B. »Berechne den Horizontalkoeffizenten H für die Tangentialkomponente T bei einer Ordnungszahl von 4 im mehrdimensionalen Raum« — letztlich Dinge, die man beim Autofahren schnell wissen muss, oder weil man grad mit jemandem diskutiert.

Es sei denn, man hat seine Wohnung mit HomeKit-Lichtschaltern ausgestattet! Dann gibt es wirklich sehr komplexe Anfragen, bei denen die KI teilweise zehn Minuten oder länger nachdenken muss, beispielsweise: »Hey Siri, wie geht hier das Licht an?« — »Hallo!« — »Ist da niemand?« — »Ich brauche Licht. Hallo.« Aber das sind theoretische Grenzfälle.

Wenn es wirklich dauerhafte Engpässe geben sollte, dann wird es vermutlich ein Jahr dauern, bis sie milder werden, und drei Jahre, bis sie beseitigt sind. Die vielen neuen Datencenter, die aktuell in Planung oder im Bau sind, werden in den Jahren 2028 bis 2030 ans Netz gehen.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37717https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37717 image Gar nicht. Es gibt schlicht keinen Anbieter, der so viele Anwender mit der neues Version von Siri versorgen könnte. Google Gemini, die Grundlage von Siri AI, ist dabei vermutlich noch ganz gut aufgestellt. Erstens wegen der großen Kapazität von Googles Serverfarmen; zweitens wegen der sehr effizienten Modelle, die für einfache Anfragen ausreichen.

Dennoch musste sich auch Google an Elon Musk wenden, um zusätzliche Rechenkapazität zu kaufen. Pro Monat zahlt Google etwa 1 Milliarde Dollar an SpaceXAI. Das muss nicht direkt mit Siri AI zu tun haben, aber Kapazitäten sind offenbar auch bei Google knapp, so viel ist sicher.

Deswegen, man hat es bereits gelesen, soll es offenbar auch bei den finalen Versionen von iOS und macOS dabei bleiben, dass die Anwender sich in eine Warteliste eintragen müssen. In Europa ist Siri AI immerhin auf dem Mac verfügbar.

Es ist natürlich jedem Leser klar, dass der Ansturm bei einem so prominenten Feature überhaupt nicht vergleichbar ist mit dem späteren, gemächlichen Gebrauch. Es wird deswegen auch kein fachkundiger Beobachter ernsthaft Kritik daran üben, außer vielleicht ein bisschen nörgeln.

Jedoch: Apple hat nunmal zwei Milliarden Kunden. Entweder ist die Kapazität dafür vorhanden oder nicht. Zum Vergleich: Apple verarbeitet an Silvester unfassbare Mengen an iMessage-Nachrichten. Niemand hielte es für akzeptabel, wenn Apple an Silvester einen Fortschrittsbalken anzeigen würde, der bis in die nächste Woche reicht.

Mehr Lametta

Die Zahl von zwei Milliarden Kunden ist so gewaltig hoch, dass selbst ein moderater Gebrauch sehr wahrscheinlich zu den größten Server-Projekten aller Zeiten gehört. Irgendwann werden alle diese Kunden freigeschaltet sein. Was dann?

Man liest oft, wie clever es von Apple sei, im Rennen um die größten Rechenzentren gar nicht erst an die Startlinie zu treten. Aber woher kommt nun die benötigte Kapazität? Google wirft auf seiner Webseite frohgemut mit KI-Antworten um sich, kostenlos, und blitzschnell. OpenAI bedient eine Milliarde Kunden, bei Meta sind es zwei. Sie vergrätzen die Kunden nicht mit einer Warteliste. Hätte Apple also doch etwas mutiger sein sollen beim Ausbau der eigenen Datencenter?

Vielleicht werden wir uns daran gewöhnen müssen, dass Anfragen an Siri AI teilweise recht langsam verlaufen. Man hat in den Demos bereits auffällige Wartezeiten gesehen, und das lag vermutlich nicht an der Vielzahl der Anwender. Vielleicht wird es auch öfters Meldungen geben, dass Siri AI gerade nicht verfügbar ist. Oder es wird kaschiert mit einem Rückfall auf eine einfache Web-Suche.

Oder hat Apple einfach Glück? Vielleicht sind die meisten Anfragen so simpel, dass man sie auch on-device verarbeiten kann, und nur ein kleiner Teil braucht etwas Intelligenz. Die meisten Apple-Anwender benutzen Siri doch ohnehin nur für simple Aufgaben wie z.B. »Berechne den Horizontalkoeffizenten H für die Tangentialkomponente T bei einer Ordnungszahl von 4 im mehrdimensionalen Raum« — letztlich Dinge, die man beim Autofahren schnell wissen muss, oder weil man grad mit jemandem diskutiert.

Es sei denn, man hat seine Wohnung mit HomeKit-Lichtschaltern ausgestattet! Dann gibt es wirklich sehr komplexe Anfragen, bei denen die KI teilweise zehn Minuten oder länger nachdenken muss, beispielsweise: »Hey Siri, wie geht hier das Licht an?« — »Hallo!« — »Ist da niemand?« — »Ich brauche Licht. Hallo.« Aber das sind theoretische Grenzfälle.

Wenn es wirklich dauerhafte Engpässe geben sollte, dann wird es vermutlich ein Jahr dauern, bis sie milder werden, und drei Jahre, bis sie beseitigt sind. Die vielen neuen Datencenter, die aktuell in Planung oder im Bau sind, werden in den Jahren 2028 bis 2030 ans Netz gehen.

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Tue, 25 Aug 2026 14:34:27 CESTMacBook Ultra noch dieses Jahr? Wie allseits bekannt ist, soll Apple an einem neuen MacBook-Spitzenmodell mit OLED-Touchdisplay arbeiten. Das mögliche MacBook Ultra könnte oberhalb der aktuellen MacBook-Pro-Reihe erscheinen und ein deutlich dünneres Gehäuse erhalten. In den Gerüchten gibt es ein paar neue Details.

Besonders interessant sind Gerüchte zu den Prozessoren: Nach den vorliegenden Berichten könnte die erste Generation weiterhin auf M5 Pro und M5 Max basieren. Für eine spätere Generation werden leistungsfähigere M7-Pro- und M7-Max-Chips genannt. M6-Pro und M6-Max werden wohl übersprungen.

Das Gerät soll oberhalb der aktuellen MacBook-Pro-Modelle positioniert werden. Diese könnten weiterhin im Angebot bleiben.

Für das Gehäuse sind weitere Änderungen im Gespräch. Apple soll ein stabileres Scharnier und eine verstärkte Display-Konstruktion entwickeln. Dadurch könnte der Bildschirm beim Tippen oder bei Berührungen weniger nachgeben.

Außerdem soll das MacBook Ultra deutlich dünner werden. Das wäre eine Herausforderung, weil Apple beim MacBook-Pro-Redesign von 2021 mehrere Anschlüsse zurückgebracht hatte. Ob diese Anschlüsse bei einem dünneren Modell erhalten bleiben, ist offen.

Als weitere mögliche Neuerung gilt eine interaktive Aussparung im Display, ähnlich der Dynamic Island des iPhone. Sie könnte die bisherige Aussparung ersetzen und sich abhängig von der verwendeten App oder Funktion verändern.

Wann soll es auf den Markt kommen? Als mögliches Zeitfenster gilt das vierte Quartal 2026, Verzögerungen durch die angespannte Lage bei Speicherchips sind jedoch möglich.

Preislich wäre das Modell voraussichtlich oberhalb des MacBook Pro angesiedelt. Die aktuellen Einstiegspreise für das MacBook Pro mit M5 Pro liegen in Deutschland bei 2.499 Euro für 14 Zoll und 2.999 Euro für 16 Zoll. Ein MacBook Ultra dürfte nochmal deutlich teurer werden.

Quellen:
Bloomberg
Bloomberg

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37716https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37716 image Wie allseits bekannt ist, soll Apple an einem neuen MacBook-Spitzenmodell mit OLED-Touchdisplay arbeiten. Das mögliche MacBook Ultra könnte oberhalb der aktuellen MacBook-Pro-Reihe erscheinen und ein deutlich dünneres Gehäuse erhalten. In den Gerüchten gibt es ein paar neue Details.

Besonders interessant sind Gerüchte zu den Prozessoren: Nach den vorliegenden Berichten könnte die erste Generation weiterhin auf M5 Pro und M5 Max basieren. Für eine spätere Generation werden leistungsfähigere M7-Pro- und M7-Max-Chips genannt. M6-Pro und M6-Max werden wohl übersprungen.

Das Gerät soll oberhalb der aktuellen MacBook-Pro-Modelle positioniert werden. Diese könnten weiterhin im Angebot bleiben.

Für das Gehäuse sind weitere Änderungen im Gespräch. Apple soll ein stabileres Scharnier und eine verstärkte Display-Konstruktion entwickeln. Dadurch könnte der Bildschirm beim Tippen oder bei Berührungen weniger nachgeben.

Außerdem soll das MacBook Ultra deutlich dünner werden. Das wäre eine Herausforderung, weil Apple beim MacBook-Pro-Redesign von 2021 mehrere Anschlüsse zurückgebracht hatte. Ob diese Anschlüsse bei einem dünneren Modell erhalten bleiben, ist offen.

Als weitere mögliche Neuerung gilt eine interaktive Aussparung im Display, ähnlich der Dynamic Island des iPhone. Sie könnte die bisherige Aussparung ersetzen und sich abhängig von der verwendeten App oder Funktion verändern.

Wann soll es auf den Markt kommen? Als mögliches Zeitfenster gilt das vierte Quartal 2026, Verzögerungen durch die angespannte Lage bei Speicherchips sind jedoch möglich.

Preislich wäre das Modell voraussichtlich oberhalb des MacBook Pro angesiedelt. Die aktuellen Einstiegspreise für das MacBook Pro mit M5 Pro liegen in Deutschland bei 2.499 Euro für 14 Zoll und 2.999 Euro für 16 Zoll. Ein MacBook Ultra dürfte nochmal deutlich teurer werden.

Quellen:
Bloomberg
Bloomberg

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Tue, 25 Aug 2026 12:04:20 CESTOLED-iPad-mini soll bis Ende Oktober erscheinen Apple soll ein neues iPad mini mit OLED-Display bis Ende Oktober auf den Markt bringen. Das berichtet Bloomberg-Reporter Mark Gurman.

Mark Gurman nennt keine weiteren Details zu dem geplanten Modell. Das OLED-Display wäre jedoch eine wichtige Änderung gegenüber dem aktuellen iPad mini. OLED kann Farben satter darstellen und liefert durch einzelne abschaltbare Pixel tiefere Schwarztöne. Auch der Kontrast fällt typischerweise höher aus als bei LCD-Bildschirmen.

Apple verwendet OLED bereits im iPad Pro. Das iPad mini, das iPad Air und das einfache iPad setzen dagegen weiterhin auf LCD-Technik. Mit dem Wechsel würde Apple die kleine Tablet-Reihe bei der Displaytechnik näher an das iPad Pro heranführen.

Ein OLED-Panel ist in der Herstellung meist teurer als ein LCD. Deshalb gilt ein höherer Einstiegspreis für das nächste iPad mini als möglich. Einen konkreten Preis nennt Gurman nicht.

Weitere mögliche Änderungen waren bereits zuvor Gegenstand von Berichten. Dazu gehören ein überarbeitetes Lautsprechersystem und eine höhere Wasserfestigkeit. Auch beim Prozessor wird über eine Aktualisierung spekuliert. Im Gespräch sind ein A19 Pro oder ein A20. Das aktuelle iPad mini verwendet den A17 Pro.

Apple stellte das derzeitige iPad mini im Oktober 2024 vor. Es besitzt ein 8,3-Zoll-Display und unterstützt den Apple Pencil Pro. Der A17 Pro ermöglicht außerdem Funktionen von Apple Intelligence. Das Modell war in Deutschland zum Start ab 599 Euro mit WLAN erhältlich. Für die Variante mit WLAN und Mobilfunk verlangte Apple ab 769 Euro.

Der erwartete Termin Ende Oktober würde damit ungefähr zwei Jahre nach der aktuellen Generation liegen. Ob Apple neben dem Display weitere der genannten Änderungen übernimmt, ist derzeit offen.

Quelle:
Bloomberg – Mark Gurman

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37714https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37714 image Apple soll ein neues iPad mini mit OLED-Display bis Ende Oktober auf den Markt bringen. Das berichtet Bloomberg-Reporter Mark Gurman.

Mark Gurman nennt keine weiteren Details zu dem geplanten Modell. Das OLED-Display wäre jedoch eine wichtige Änderung gegenüber dem aktuellen iPad mini. OLED kann Farben satter darstellen und liefert durch einzelne abschaltbare Pixel tiefere Schwarztöne. Auch der Kontrast fällt typischerweise höher aus als bei LCD-Bildschirmen.

Apple verwendet OLED bereits im iPad Pro. Das iPad mini, das iPad Air und das einfache iPad setzen dagegen weiterhin auf LCD-Technik. Mit dem Wechsel würde Apple die kleine Tablet-Reihe bei der Displaytechnik näher an das iPad Pro heranführen.

Ein OLED-Panel ist in der Herstellung meist teurer als ein LCD. Deshalb gilt ein höherer Einstiegspreis für das nächste iPad mini als möglich. Einen konkreten Preis nennt Gurman nicht.

Weitere mögliche Änderungen waren bereits zuvor Gegenstand von Berichten. Dazu gehören ein überarbeitetes Lautsprechersystem und eine höhere Wasserfestigkeit. Auch beim Prozessor wird über eine Aktualisierung spekuliert. Im Gespräch sind ein A19 Pro oder ein A20. Das aktuelle iPad mini verwendet den A17 Pro.

Apple stellte das derzeitige iPad mini im Oktober 2024 vor. Es besitzt ein 8,3-Zoll-Display und unterstützt den Apple Pencil Pro. Der A17 Pro ermöglicht außerdem Funktionen von Apple Intelligence. Das Modell war in Deutschland zum Start ab 599 Euro mit WLAN erhältlich. Für die Variante mit WLAN und Mobilfunk verlangte Apple ab 769 Euro.

Der erwartete Termin Ende Oktober würde damit ungefähr zwei Jahre nach der aktuellen Generation liegen. Ob Apple neben dem Display weitere der genannten Änderungen übernimmt, ist derzeit offen.

Quelle:
Bloomberg – Mark Gurman

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Tue, 25 Aug 2026 05:40:00 CESTAirPods 5 könnten bereits im September erscheinen Apple könnte bereits im September zwei neue AirPods-5-Modelle vorstellen. Geplant sind laut Bloomberg eine reguläre Version und eine Variante mit aktiver Geräuschunterdrückung.

Apple soll zwei neue Varianten seiner Einstiegs-Ohrhörer vorbereiten. Geplant sind demnach eine reguläre Version und ein Modell mit aktiver Geräuschunterdrückung. Damit würde Apple die Produktlinie ähnlich aufstellen wie bei den AirPods 4.

Die Information geht auf Bloomberg-Journalist Mark Gurman zurück. Nach seiner Einschätzung könnte Apple die AirPods 5 bereits bei der für September erwarteten iPhone-Veranstaltung vorstellen. Als möglicher Termin wird der 9. September genannt.

Auch in einem Beitrag auf X nennt Gurman zwei Ausführungen der neuen Ohrhörer. Eine Version soll ohne aktive Geräuschunterdrückung auskommen. Die zweite soll diese Funktion unterstützen.

Weitere technische Einzelheiten sind bislang nicht bekannt. Unklar bleibt deshalb, wie sich die AirPods 5 konkret von den AirPods 4 unterscheiden werden. Apple hatte die AirPods 4 im September 2024 vorgestellt. Sie sind in einer Standardausführung und mit aktiver Geräuschunterdrückung erhältlich.

Hinweise auf die AirPods 5 waren zuvor bereits im Code des macOS-26.7-Release-Candidates entdeckt worden. Der Fund nennt die neuen Modelle, liefert aber keine verlässlichen Angaben zu Ausstattung, Design oder Preisen.

Die AirPods 5 waren bisher eher für einen späteren Zeitpunkt erwartet worden. Parallel arbeitet Apple laut früheren Berichten an AirPods mit Kameras. Diese Modelle sollen jedoch erst im kommenden Jahr erscheinen. Für den Herbst könnten daher zunächst die klassischen Ohrhörer im Mittelpunkt stehen.

Quellen:
Bloomberg
Mark Gurman auf X

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37712https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37712 image Apple könnte bereits im September zwei neue AirPods-5-Modelle vorstellen. Geplant sind laut Bloomberg eine reguläre Version und eine Variante mit aktiver Geräuschunterdrückung.

Apple soll zwei neue Varianten seiner Einstiegs-Ohrhörer vorbereiten. Geplant sind demnach eine reguläre Version und ein Modell mit aktiver Geräuschunterdrückung. Damit würde Apple die Produktlinie ähnlich aufstellen wie bei den AirPods 4.

Die Information geht auf Bloomberg-Journalist Mark Gurman zurück. Nach seiner Einschätzung könnte Apple die AirPods 5 bereits bei der für September erwarteten iPhone-Veranstaltung vorstellen. Als möglicher Termin wird der 9. September genannt.

Auch in einem Beitrag auf X nennt Gurman zwei Ausführungen der neuen Ohrhörer. Eine Version soll ohne aktive Geräuschunterdrückung auskommen. Die zweite soll diese Funktion unterstützen.

Weitere technische Einzelheiten sind bislang nicht bekannt. Unklar bleibt deshalb, wie sich die AirPods 5 konkret von den AirPods 4 unterscheiden werden. Apple hatte die AirPods 4 im September 2024 vorgestellt. Sie sind in einer Standardausführung und mit aktiver Geräuschunterdrückung erhältlich.

Hinweise auf die AirPods 5 waren zuvor bereits im Code des macOS-26.7-Release-Candidates entdeckt worden. Der Fund nennt die neuen Modelle, liefert aber keine verlässlichen Angaben zu Ausstattung, Design oder Preisen.

Die AirPods 5 waren bisher eher für einen späteren Zeitpunkt erwartet worden. Parallel arbeitet Apple laut früheren Berichten an AirPods mit Kameras. Diese Modelle sollen jedoch erst im kommenden Jahr erscheinen. Für den Herbst könnten daher zunächst die klassischen Ohrhörer im Mittelpunkt stehen.

Quellen:
Bloomberg
Mark Gurman auf X

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Tue, 25 Aug 2026 02:30:48 CESTSiri AI könnte mit Warteliste starten Apple könnte den neuen Siri-KI-Assistenten zum Start von iOS 27, iPadOS 27 und macOS Golden Gate zunächst nur schrittweise freischalten. Hinweise in den siebten Betas deuten auf eine dynamische Warteliste mit geschätzter Wartezeit und Benachrichtigung bei der Aktivierung hin.

In den siebten Betas von iOS 27, iPadOS 27 und macOS Golden Gate wurden Hinweise auf eine entsprechende Infrastruktur entdeckt. Dazu gehören offenbar dynamische Angaben zur voraussichtlichen Wartezeit. Apple könnte diese Anzeige abhängig von Nachfrage und verfügbarer Kapazität serverseitig anpassen.

Nach dem Beitritt zur Warteliste soll Siri AI eine Benachrichtigung senden, sobald der Zugriff freigeschaltet wird. Während der Betaphase gab es bereits eine Warteliste. In einzelnen Fällen dauerte die Freischaltung bis zu einer Woche. Wie lange Nutzer nach dem öffentlichen Start warten müssen, ist derzeit nicht bekannt.

Die neue Siri soll außerdem eine eigene App erhalten. Apple beschreibt sie als Ort für neue und frühere Gespräche. Der Gesprächsverlauf wird über iCloud privat zwischen den Geräten synchronisiert. Ein Gespräch kann damit beispielsweise auf dem Mac beginnen und auf dem iPhone, iPad, der Apple Watch oder der Apple Vision Pro fortgesetzt werden.

Die Wartezeit könnte damit nicht nur von der Zahl der Anfragen abhängen. Auch die verfügbare Serverkapazität dürfte eine Rolle spielen. Konkrete Angaben zur maximalen Zahl der Nutzer oder zu den Freischaltungsstufen enthalten die bisherigen Hinweise nicht.

Für Nutzer in der Europäischen Union gilt zusätzlich eine regionale Einschränkung. Apple teilte mit, dass Siri AI mit iOS 27 und iPadOS 27 zunächst nicht in der EU verfügbar sein wird. Als Grund nennt Apple offene Fragen im Zusammenhang mit dem Digital Markets Act. Auf macOS 27 und visionOS 27 sollen EU-Nutzer Siri AI dagegen verwenden können.

Quellen:
Mactracker
Apple Newsroom

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37711https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37711 image Apple könnte den neuen Siri-KI-Assistenten zum Start von iOS 27, iPadOS 27 und macOS Golden Gate zunächst nur schrittweise freischalten. Hinweise in den siebten Betas deuten auf eine dynamische Warteliste mit geschätzter Wartezeit und Benachrichtigung bei der Aktivierung hin.

In den siebten Betas von iOS 27, iPadOS 27 und macOS Golden Gate wurden Hinweise auf eine entsprechende Infrastruktur entdeckt. Dazu gehören offenbar dynamische Angaben zur voraussichtlichen Wartezeit. Apple könnte diese Anzeige abhängig von Nachfrage und verfügbarer Kapazität serverseitig anpassen.

Nach dem Beitritt zur Warteliste soll Siri AI eine Benachrichtigung senden, sobald der Zugriff freigeschaltet wird. Während der Betaphase gab es bereits eine Warteliste. In einzelnen Fällen dauerte die Freischaltung bis zu einer Woche. Wie lange Nutzer nach dem öffentlichen Start warten müssen, ist derzeit nicht bekannt.

Die neue Siri soll außerdem eine eigene App erhalten. Apple beschreibt sie als Ort für neue und frühere Gespräche. Der Gesprächsverlauf wird über iCloud privat zwischen den Geräten synchronisiert. Ein Gespräch kann damit beispielsweise auf dem Mac beginnen und auf dem iPhone, iPad, der Apple Watch oder der Apple Vision Pro fortgesetzt werden.

Die Wartezeit könnte damit nicht nur von der Zahl der Anfragen abhängen. Auch die verfügbare Serverkapazität dürfte eine Rolle spielen. Konkrete Angaben zur maximalen Zahl der Nutzer oder zu den Freischaltungsstufen enthalten die bisherigen Hinweise nicht.

Für Nutzer in der Europäischen Union gilt zusätzlich eine regionale Einschränkung. Apple teilte mit, dass Siri AI mit iOS 27 und iPadOS 27 zunächst nicht in der EU verfügbar sein wird. Als Grund nennt Apple offene Fragen im Zusammenhang mit dem Digital Markets Act. Auf macOS 27 und visionOS 27 sollen EU-Nutzer Siri AI dagegen verwenden können.

Quellen:
Mactracker
Apple Newsroom

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Tue, 25 Aug 2026 01:45:51 CESTDieses Video zeigt, wie der Mac seine Apps selbst programmiert
Manchmal erweisen sich Gerüchte als wahr, dann werden sie zu Fakten. Eine KI fügt genau diese Funktion ein, mit der man Gerüchte zu Fakten befördern kann. Die KI testet, ob das User Interface dafür funktioniert.



Der Mauspfeil auf dem Video wird nicht vom Menschen geführt, sondern von der KI. Die KI klickt sich durch alle Bereiche der App, um zu sehen, ob alles wie gewünscht funktioniert.

Schon bald wird das für alle Anwender normal sein. Man ändert seine Software je nach Bedarf ab. Die Programmierung erfolgt automatisch durch den Mac. Aufgenommen wurde das Video auf einem Mac Studio mit M1-Prozessor.

Alles an dieser App, jede Funktion und das komplette User-Interface, wurde automatisch erstellt, ohne ein einzige Zeile Code zu schreiben. Es ist keine billige Web-App, sondern eine richtige Mac-Applikation für macOS 26.

Dass man diese erstaunliche Fähigkeit mit einer lokalen KI und zudem komplett kostenlos realisieren kann, führe ich in einem zweiteiligen Editorial aus, das in der rechten Seitenleiste zu finden ist (Stichwort »Qwen«).

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37710https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37710 Das Video unten zeigt eine neue App, die intern bei Mac-TV verwendet wird. Es ist eine Datenbank für Fakten und Gerüchte, sodass man sie sauber trennen kann.

Manchmal erweisen sich Gerüchte als wahr, dann werden sie zu Fakten. Eine KI fügt genau diese Funktion ein, mit der man Gerüchte zu Fakten befördern kann. Die KI testet, ob das User Interface dafür funktioniert.



Der Mauspfeil auf dem Video wird nicht vom Menschen geführt, sondern von der KI. Die KI klickt sich durch alle Bereiche der App, um zu sehen, ob alles wie gewünscht funktioniert.

Schon bald wird das für alle Anwender normal sein. Man ändert seine Software je nach Bedarf ab. Die Programmierung erfolgt automatisch durch den Mac. Aufgenommen wurde das Video auf einem Mac Studio mit M1-Prozessor.

Alles an dieser App, jede Funktion und das komplette User-Interface, wurde automatisch erstellt, ohne ein einzige Zeile Code zu schreiben. Es ist keine billige Web-App, sondern eine richtige Mac-Applikation für macOS 26.

Dass man diese erstaunliche Fähigkeit mit einer lokalen KI und zudem komplett kostenlos realisieren kann, führe ich in einem zweiteiligen Editorial aus, das in der rechten Seitenleiste zu finden ist (Stichwort »Qwen«).

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Mon, 24 Aug 2026 17:58 CESTQwen liebt Dich (und Deinen Mac) Dies ist der zweite Teil einer kleinen Serie über Apples zartem Flirt mit Qwen, einem chinesischen Modell. Eigentlich wollte ich den zweiten Teil nur dann schreiben, wenn sich irgendein Interesse der werten Leserschaft erkennen lässt. Aber die eigene Begeisterung hat mich fortgerissen. Es ist mir selber peinlich.

Qwen ist ein KI-Modell, das als Open-Source verfügbar ist, in verschiedenen Größen. Je größer, desto schlauer.

Interessant ist dabei, wie sich die Größe bei jeder neuen Version immer weiter reduziert, während die Intelligenz dennoch steigt. Irgendwann wird es so kompakt und dennoch so nützlich sein, dass die KI-Revolution auf dem Desktop losbricht. Das Beste: Es wird kostenlos sein.

Das ist kein Zukunftsgeraune. Es könnte jeden Monat geschehen. Nerds und mutige Zeitgenossen können es heute schon benutzen. Wir sind ganz dicht davor.

Warum ich das sicher weiß: Die Qwen-Modelle wurden von Entwicklern und Nerds bereits über drei Milliarden mal geladen. Über 300.000 Modelle wurden davon abgeleitet, d.h. die Entwickler haben eigene Versionen gebastelt. Das ist kein Forschungsprojekt von ein paar Einsteins mit wirren Frisuren hinter verschlossenen Türen.

Größe macht einen Unterschied

Zunächst sollte man sich daran erinnern, wie es vor kurzem aussah. Halbwegs nützliche Modelle verbrauchten so viel Speicher, dass es für normale Anwender nicht in Betracht kam. Die Dateien wurden nicht in Gigabytes gemessen, sondern in Terabytes. Das ist für die ganz großen Modelle immer noch so. Allerdings: Macs mit 2 oder 4 Terabytes (und sei es angeschlossen per Thunderbolt) sind keineswegs selten. Die Frage ist nur, ob man der KI so viel davon gönnt.

Anschließend stellt sich die Frage nach dem RAM. Muss man das komplette Modell in den RAM laden? Es galt als Sensation, als man erstmals mit 64 GB RAM auskam. Dadurch passte es haarscharf in ein MacBook Pro. Ein Laptop!

Das war die Vergangenheit. Heute sieht es viel besser aus. Das neueste Modell von Qwen benötigt 55 Gigabyte auf der SSD. Ja, das ist viel, aber machbar. Ich kenne Leute, die haben 55 Gigabyte Pornos auf der SSD.

Es gibt eine kleinere Variante dieses Modells, das nur 16 Gigabyte auf der SSD benötigt. Zum Vergleich: Eine ReLive-Sendung von Mac-TV braucht zwischen 7 und 8 GB. Das ist eine Größe, die man jedem interessierten Anwender zumuten kann. Adobe-Nutzer schreckt das sowieso nicht: Bereits die AGBs benötigen dort mehr.

Man spürt förmlich, wie die Revolution immer näher kommt. Die Frage ist nicht mehr, ob man es überhaupt in einen normalen Computer quetschen kann, sondern eher, wie schnell der Computer rechnet. Was bekommt man? Was kann das Ding?

Was kann das Ding?

Das neueste Modell Qwen 3.8 kann Bilder und Videos verarbeiten (auswerten) und Bilder erzeugen. Es beherrscht »Reasoning«, d.h. es denkt nach, bevor es eine Antwort auswirft. Kein Modell von Apple beherrscht Reasoning. Es ist also eine ganz andere Generation als Apples eigene Modelle. Vermutlich ist das der wichtigste Grund, warum manche Anwender von KI begeistert sind, während es andere kalt lässt. Die einen verwenden ein Modell mit »Reasoning«, die anderen ohne. Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Das Modell erlaubt eine Eingabe (»Context«) von bis zu 250.000 Tokens. Das sind die Daten, die man dem Modell geben kann, beispielsweise ein PDF, das es durchsuchen soll, oder einen Haufen Mails, oder auch sehr ausführliche Anweisungen. Apples lokale Modelle schaffen nur mickrige 4.000 Tokens, und das ist der Grund dafür, warum sie so wenig können. Mit 4.000 Tokens kann ein KI-Modell nichtmal diesen Artikel lesen und verstehen.

Es kann Werkzeuge bedienen (»Tool Use«). Da ist eine sehr wichtige Sache. Ihm stehen damit all die kleinen UNIX-Kommandos zur Verfügung, die der Mac bietet. Das klingt vielleicht nebulös, aber das macht den Unterschied zwischen einem Modell, das nur quasselt, und einem Modell, das Aufgaben selbst erledigen kann. Riesig!

Und es kann programmieren. Es programmiert die Software, die man gerade braucht, nach eigenen Vorstellungen. Oder es setzt eine Webseite auf, komplett mit Datenbank und allem drum und dran.

Unterm Strich: Qwen 3.8 ist ein sehr leistungsfähiges Modell. Sogar leistungsfähiger, als es selbst die ganz großen Modelle noch vor kurzem waren. Und all das in kompakten 17 GB auf der SSD und im RAM.

Und nochmal: Es ist kostenlos.

Der Nachteil: Es ist sehr viel langsamer als ein Modell, das mit der Kraft eines ganzen Rechenzentrums angetrieben wird. Aber auch hier sind Fortschritte zu erwarten. Man kann noch vieles optimieren.

Meilenstiefel

Ein derart leistungsfähiges Modell in nur 17 GB (oder 55 GB) ist ein spektakulärer Durchbruch. Aber es folgt einer vorhersagbaren Kurve: Die nächsten Durchbrüche werden kommen, schon bald.

Müsste Apple nicht interessiert daran sein, eine Partnerschaft mit Qwen einzugehen, oder mit Alibaba, der Firma, die es herstellt? Oder geht das nicht, weil es aus China kommt? Aber die iPhones kommen ja ebenfalls aus China.

Apples Hardware passt perfekt zu einer lokalen KI. Die Modelle brauchen viel RAM, große GPUs mit direktem Zugriff auf diesen RAM, und eine hohe Bandbreite für den Transport der Daten. Apple hat all das — nur leider derzeit den RAM nicht.

Was noch fehlt ist die Software, die alles einfach macht: Eine gute Integration in macOS, eine simple App für den Anwender, offene Schnittstellen für Entwickler.

Oder vielleicht basteln die Leute von Qwen eine solche App einfach selbst? Man installiert alles mit einem Klick, und schon geht’s los.

Würdest Du eine solche App installieren?

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37704https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37704 image Dies ist der zweite Teil einer kleinen Serie über Apples zartem Flirt mit Qwen, einem chinesischen Modell. Eigentlich wollte ich den zweiten Teil nur dann schreiben, wenn sich irgendein Interesse der werten Leserschaft erkennen lässt. Aber die eigene Begeisterung hat mich fortgerissen. Es ist mir selber peinlich.

Qwen ist ein KI-Modell, das als Open-Source verfügbar ist, in verschiedenen Größen. Je größer, desto schlauer.

Interessant ist dabei, wie sich die Größe bei jeder neuen Version immer weiter reduziert, während die Intelligenz dennoch steigt. Irgendwann wird es so kompakt und dennoch so nützlich sein, dass die KI-Revolution auf dem Desktop losbricht. Das Beste: Es wird kostenlos sein.

Das ist kein Zukunftsgeraune. Es könnte jeden Monat geschehen. Nerds und mutige Zeitgenossen können es heute schon benutzen. Wir sind ganz dicht davor.

Warum ich das sicher weiß: Die Qwen-Modelle wurden von Entwicklern und Nerds bereits über drei Milliarden mal geladen. Über 300.000 Modelle wurden davon abgeleitet, d.h. die Entwickler haben eigene Versionen gebastelt. Das ist kein Forschungsprojekt von ein paar Einsteins mit wirren Frisuren hinter verschlossenen Türen.

Größe macht einen Unterschied

Zunächst sollte man sich daran erinnern, wie es vor kurzem aussah. Halbwegs nützliche Modelle verbrauchten so viel Speicher, dass es für normale Anwender nicht in Betracht kam. Die Dateien wurden nicht in Gigabytes gemessen, sondern in Terabytes. Das ist für die ganz großen Modelle immer noch so. Allerdings: Macs mit 2 oder 4 Terabytes (und sei es angeschlossen per Thunderbolt) sind keineswegs selten. Die Frage ist nur, ob man der KI so viel davon gönnt.

Anschließend stellt sich die Frage nach dem RAM. Muss man das komplette Modell in den RAM laden? Es galt als Sensation, als man erstmals mit 64 GB RAM auskam. Dadurch passte es haarscharf in ein MacBook Pro. Ein Laptop!

Das war die Vergangenheit. Heute sieht es viel besser aus. Das neueste Modell von Qwen benötigt 55 Gigabyte auf der SSD. Ja, das ist viel, aber machbar. Ich kenne Leute, die haben 55 Gigabyte Pornos auf der SSD.

Es gibt eine kleinere Variante dieses Modells, das nur 16 Gigabyte auf der SSD benötigt. Zum Vergleich: Eine ReLive-Sendung von Mac-TV braucht zwischen 7 und 8 GB. Das ist eine Größe, die man jedem interessierten Anwender zumuten kann. Adobe-Nutzer schreckt das sowieso nicht: Bereits die AGBs benötigen dort mehr.

Man spürt förmlich, wie die Revolution immer näher kommt. Die Frage ist nicht mehr, ob man es überhaupt in einen normalen Computer quetschen kann, sondern eher, wie schnell der Computer rechnet. Was bekommt man? Was kann das Ding?

Was kann das Ding?

Das neueste Modell Qwen 3.8 kann Bilder und Videos verarbeiten (auswerten) und Bilder erzeugen. Es beherrscht »Reasoning«, d.h. es denkt nach, bevor es eine Antwort auswirft. Kein Modell von Apple beherrscht Reasoning. Es ist also eine ganz andere Generation als Apples eigene Modelle. Vermutlich ist das der wichtigste Grund, warum manche Anwender von KI begeistert sind, während es andere kalt lässt. Die einen verwenden ein Modell mit »Reasoning«, die anderen ohne. Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Das Modell erlaubt eine Eingabe (»Context«) von bis zu 250.000 Tokens. Das sind die Daten, die man dem Modell geben kann, beispielsweise ein PDF, das es durchsuchen soll, oder einen Haufen Mails, oder auch sehr ausführliche Anweisungen. Apples lokale Modelle schaffen nur mickrige 4.000 Tokens, und das ist der Grund dafür, warum sie so wenig können. Mit 4.000 Tokens kann ein KI-Modell nichtmal diesen Artikel lesen und verstehen.

Es kann Werkzeuge bedienen (»Tool Use«). Da ist eine sehr wichtige Sache. Ihm stehen damit all die kleinen UNIX-Kommandos zur Verfügung, die der Mac bietet. Das klingt vielleicht nebulös, aber das macht den Unterschied zwischen einem Modell, das nur quasselt, und einem Modell, das Aufgaben selbst erledigen kann. Riesig!

Und es kann programmieren. Es programmiert die Software, die man gerade braucht, nach eigenen Vorstellungen. Oder es setzt eine Webseite auf, komplett mit Datenbank und allem drum und dran.

Unterm Strich: Qwen 3.8 ist ein sehr leistungsfähiges Modell. Sogar leistungsfähiger, als es selbst die ganz großen Modelle noch vor kurzem waren. Und all das in kompakten 17 GB auf der SSD und im RAM.

Und nochmal: Es ist kostenlos.

Der Nachteil: Es ist sehr viel langsamer als ein Modell, das mit der Kraft eines ganzen Rechenzentrums angetrieben wird. Aber auch hier sind Fortschritte zu erwarten. Man kann noch vieles optimieren.

Meilenstiefel

Ein derart leistungsfähiges Modell in nur 17 GB (oder 55 GB) ist ein spektakulärer Durchbruch. Aber es folgt einer vorhersagbaren Kurve: Die nächsten Durchbrüche werden kommen, schon bald.

Müsste Apple nicht interessiert daran sein, eine Partnerschaft mit Qwen einzugehen, oder mit Alibaba, der Firma, die es herstellt? Oder geht das nicht, weil es aus China kommt? Aber die iPhones kommen ja ebenfalls aus China.

Apples Hardware passt perfekt zu einer lokalen KI. Die Modelle brauchen viel RAM, große GPUs mit direktem Zugriff auf diesen RAM, und eine hohe Bandbreite für den Transport der Daten. Apple hat all das — nur leider derzeit den RAM nicht.

Was noch fehlt ist die Software, die alles einfach macht: Eine gute Integration in macOS, eine simple App für den Anwender, offene Schnittstellen für Entwickler.

Oder vielleicht basteln die Leute von Qwen eine solche App einfach selbst? Man installiert alles mit einem Klick, und schon geht’s los.

Würdest Du eine solche App installieren?

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Mon, 24 Aug 2026 17:14 CESTVorschau auf den heißen Herbst: iPhone Fold Zur Sendung... Im Spetember soll es endlich enthüllt werden: Apples erstes faltbares iPhone. Das Gerät soll außen kompakt bleiben (das äußere Display sogar etwas kleiner als bisher) und innen ein größeres Display bieten, das eher an ein kleines Tablet erinnert. Entscheidend ist das Scharnier, das die Falte minimieren und lange halten muss. Auch Rahmenmaterialien und Wärmeableitung spielen eine große Rolle für Gewicht und Haltbarkeit. Darüber hinaus beeinflussen Bildschirmaufbau und ultradünnes Glas die Robustheit. Für die Anwender stellt sich die Frage, wie Apple den Spagat schafft zwischen einem schlanken Gerät für die Hosentasche und einem hochwertigen, langlebigen Faltdesign, das täglich standhält? Wir fassen die letzten Gerüchte zusammen und beraten, was wir davon halten sollen.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37578https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37578 image Zur Sendung...   Im Spetember soll es endlich enthüllt werden: Apples erstes faltbares iPhone. Das Gerät soll außen kompakt bleiben (das äußere Display sogar etwas kleiner als bisher) und innen ein größeres Display bieten, das eher an ein kleines Tablet erinnert. Entscheidend ist das Scharnier, das die Falte minimieren und lange halten muss. Auch Rahmenmaterialien und Wärmeableitung spielen eine große Rolle für Gewicht und Haltbarkeit. Darüber hinaus beeinflussen Bildschirmaufbau und ultradünnes Glas die Robustheit. Für die Anwender stellt sich die Frage, wie Apple den Spagat schafft zwischen einem schlanken Gerät für die Hosentasche und einem hochwertigen, langlebigen Faltdesign, das täglich standhält? Wir fassen die letzten Gerüchte zusammen und beraten, was wir davon halten sollen.

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Sun, 23 Aug 2026 22:19:32 CESTOhne FaceID und ohne Tele-Linse: Ist es dann ein Premium-iPhone?

Wie oft erlebe ich es, dass Apps hin und her schalten, oft während des Logins oder beim Bezahlen einer Ware, hin zu PayPal, und wieder zurück zur App, und FaceID wird automatisch aktiv. Ich sehe, wie die Anzeigen über das Display flitzen, und ich bin froh, dass ich nicht für jeden Schritt eine PIN eingeben oder einen Fingerabdruck prüfen lassen muss. Es ist komfortabel, es ist sicher, und außerdem fasziniert mich die Technik.

Wie oft am Tag entsperre ich das iPhone? Man kann es gar nicht zählen. Dass ich jedes Mal authentifiziert werde, habe ich längt vergessen. So zuverlässig und so diskret funktioniert es. FaceID ist nach meiner Ansicht eine der besten Funktionen eines iPhones überhaupt.

Es mag ja sein, dass es mit einem faltbaren iPhone schlicht nicht möglich ist. Aber ist es dann ein iPhone Ultra? Oder nur ein iPhone Fold? Wo Ultra draufsteht, muss auch Ultra drin sein.

Woher stammt überhaupt das Gerücht? Mark Gurman berichtet es so, als würden auf dem Apple Campus allerlei Leute herumlaufen, die das iPhone Ultra fleißig ausprobieren. Das ist ganz sicher nicht der Fall. Ich bin unschlüssig, was ich davon halten soll. Aber die prekäre Nachricht über den enorm hohen Preis der Vision Pro wurde ebenfalls ein paar Wochen zuvor über »geheimnisvolle Wege« der Presse zugeschoben, damit sich in der Zeit bis zur Enthüllung alle wieder beruhigen. Könnte es bei FaceID ähnlich sein?

Tele-Linse

Dann heißt es, das iPhone Ultra böte keine Tele-Linse. Es stimmt wohl, dass man mit den heutigen Sensoren und ihren hohen Auflösungen vieles erreichen kann, was zuvor nur eine Tele-Linse schaffte. Man kommt schon klar. Aber gleichzeitig bieten die Pro-Modelle gerade bei der Tele-Linse sehr viel mehr. Das sind ja inzwischen richtige Tele-Objektive. Basti hatte das bei seinem Testbericht über das aktuelle iPhone Pro in der Sendung vorgeführt, seitdem sucht man ihn als Paparazzi! Für das kommende iPhone Pro Max und seinem angeblich nochmals deutlich verbesserten Zoom braucht man eine Genehmigung der NASA! Es heißt, erste Tester hätten damit ein paar neue Planeten entdeckt.

Es ist, wie es ist. Technik kann man sich nicht herbei wünschen.

Allerdings darf man darüber nachdenken, ob es bei all den Kompromissen den Preis wert ist, wenn gleichzeitig ein iPhone Pro Max ebenfalls ein riesiges Display bietet, ebenfalls in die Hosentasche passt, jedoch über FaceID und eine dritte Linse mit Monster-Zoom verfügt und obendrein deutlich billiger ist.

Michael würde sagen, na, dann kauf’ Dir halt das iPhone Pro Max, wenn’s Dir so viel besser gefällt, was soll das Gejammer?

Da haben wir’s! Es heißt iPhone Ultra und kostet sehr viel Geld. Und dann soll ich nicht darüber jammern dürfen? Das gehört bei jedem Apple-Gerät dazu!

Sonst schick’ ich’s zurück.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37698https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37698 image

Wie oft erlebe ich es, dass Apps hin und her schalten, oft während des Logins oder beim Bezahlen einer Ware, hin zu PayPal, und wieder zurück zur App, und FaceID wird automatisch aktiv. Ich sehe, wie die Anzeigen über das Display flitzen, und ich bin froh, dass ich nicht für jeden Schritt eine PIN eingeben oder einen Fingerabdruck prüfen lassen muss. Es ist komfortabel, es ist sicher, und außerdem fasziniert mich die Technik.

Wie oft am Tag entsperre ich das iPhone? Man kann es gar nicht zählen. Dass ich jedes Mal authentifiziert werde, habe ich längt vergessen. So zuverlässig und so diskret funktioniert es. FaceID ist nach meiner Ansicht eine der besten Funktionen eines iPhones überhaupt.

Es mag ja sein, dass es mit einem faltbaren iPhone schlicht nicht möglich ist. Aber ist es dann ein iPhone Ultra? Oder nur ein iPhone Fold? Wo Ultra draufsteht, muss auch Ultra drin sein.

Woher stammt überhaupt das Gerücht? Mark Gurman berichtet es so, als würden auf dem Apple Campus allerlei Leute herumlaufen, die das iPhone Ultra fleißig ausprobieren. Das ist ganz sicher nicht der Fall. Ich bin unschlüssig, was ich davon halten soll. Aber die prekäre Nachricht über den enorm hohen Preis der Vision Pro wurde ebenfalls ein paar Wochen zuvor über »geheimnisvolle Wege« der Presse zugeschoben, damit sich in der Zeit bis zur Enthüllung alle wieder beruhigen. Könnte es bei FaceID ähnlich sein?

Tele-Linse

Dann heißt es, das iPhone Ultra böte keine Tele-Linse. Es stimmt wohl, dass man mit den heutigen Sensoren und ihren hohen Auflösungen vieles erreichen kann, was zuvor nur eine Tele-Linse schaffte. Man kommt schon klar. Aber gleichzeitig bieten die Pro-Modelle gerade bei der Tele-Linse sehr viel mehr. Das sind ja inzwischen richtige Tele-Objektive. Basti hatte das bei seinem Testbericht über das aktuelle iPhone Pro in der Sendung vorgeführt, seitdem sucht man ihn als Paparazzi! Für das kommende iPhone Pro Max und seinem angeblich nochmals deutlich verbesserten Zoom braucht man eine Genehmigung der NASA! Es heißt, erste Tester hätten damit ein paar neue Planeten entdeckt.

Es ist, wie es ist. Technik kann man sich nicht herbei wünschen.

Allerdings darf man darüber nachdenken, ob es bei all den Kompromissen den Preis wert ist, wenn gleichzeitig ein iPhone Pro Max ebenfalls ein riesiges Display bietet, ebenfalls in die Hosentasche passt, jedoch über FaceID und eine dritte Linse mit Monster-Zoom verfügt und obendrein deutlich billiger ist.

Michael würde sagen, na, dann kauf’ Dir halt das iPhone Pro Max, wenn’s Dir so viel besser gefällt, was soll das Gejammer?

Da haben wir’s! Es heißt iPhone Ultra und kostet sehr viel Geld. Und dann soll ich nicht darüber jammern dürfen? Das gehört bei jedem Apple-Gerät dazu!

Sonst schick’ ich’s zurück.

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Sun, 23 Aug 2026 15:24:01 CESTiPhone Ultra als der ultimative Reisebegleiter? Je näher die vermutete Enthüllung des iPhone Ultra rückt, desto öfter stelle ich mir die Frage, ob ich einen ehrlichen Grund habe, es zu kaufen, mal abgesehen von Mac-TV.

Auch wenn der Preis noch unbekannt ist, dürfte er wohl ungefähr tausend Euro über einem herkömmlichen iPhone liegen. Das ist nicht nur eine Menge Geld, sondern es ist möglicherweise mehr, als man für separate Geräte ausgeben würde. Beispielsweise ein iPhone plus ein iPad mini. Das iPad mini ist so schlank, dass man es überall verstauen kann, nur eben nicht in der Hosentasche. Aber um in der Kantine die üblichen News abzuklappern (oder einen feinen Artikel wie diesen zu lesen), oder um in der S-Bahn in einem Buch zu schmökern, ist es sehr gut geeignet.

Zwar hat man mit so einer Kombination am Ende auch kein Geld gespart und muss zudem mit zwei Geräten jonglieren. Insofern ist dann ein einziges Gerät tatsächlich praktischer. Aber: Das iPad mini darf in Würde altern. Mein iPad mini stammt aus dem Jahr 2021 (das erste ohne Home-Button) und funktioniert so gut wie am ersten Tag. Ein wirklich, wirklich, wirklich gutes Gerät! Es kostet mich seitdem keinen Cent. — Hingegen, ein iPhone würde ich vielleicht öfter austauschen. Man gönnt sich ja sonst nichts. Aber bei einem Preis von angeblich 2,300 oder gar 2,500 Euro ist das etwas anderes als früher, als die iPhones noch 599 Euro und dann 999 Euro kosteten. Man kauft sich ja auch nicht jedes Jahr ein MacBook Pro, als lustige Routine, ohne einen triftigen Grund dafür zu haben.

Abjesehn vom Jelde

Aber mal abgesehen vom Geld: Wofür wäre ein faltbares iPhone wirklich deutlich besser? Wenn ich meine Gedanken schweifen lasse, dann fallen mir vor allem Beispiele ein, die mit Reisen zu tun haben. Das ist natürlich nicht sonderlich originell, weil sogenannte Konvergenz-Geräte (zwei Geräte in einem) immer gut ins Reisegepäck passen. Aber ich meine es nicht als Kompromiss. Sondern ich meine, dass es wirklich besser ist. Hier sind meine besten Beispiele:

Maps im Auto! Man stelle es sich im Geiste vor: Das iPhone Ultra aufgeklappt an die magnetische Halterung geploppt — und schon entfaltet sich dieses wunderbar große Diplay mit der aktuellen Straßenkarte, butterweich animiert, wie das bei Apple Maps so schön gemacht wird… ach, das wäre toll. Die Buttons und die Texte wären groß und leicht lesbar, und man hätte vielleicht noch genügend Platz für ein paar weitere Anzeigen, etwa für den Musik-Player.

Das ist natürlich kein Argument für die ostdeutschen Bundesländer mit ihren neuen Straßen. Aber denkt doch mal an den Westen! Bei den vielen Schlaglöchern lässt sich kein iPhone mit ausgestrecktem Arm bedienen! Man rumpelt über die Straße und kann froh sein, wenn man überhaupt das iPhone trifft. Aber auch hier muss man ökonomisch denken: Ein iPhone Ultra ist billiger, als erstmal das westdeutsche Straßennetz zu sanieren.

Nächstes Beispiel: Im Zug! Wenn die Straßen unbenutzbar werden, fahren wir eben mit der Bahn. Die Bahn ist ein umweltfreundliches, demokratisches und zuverlässiges Fortbewegungsmittel mit einer effizienten Antriebstechnologie. Die gelegentlich auftretenden Verspätungen von ein paar Stunden überbrückt der kundige Fahrgast mit einer Reisebibliothek in digitaler Form. Durch das große Display kann man die Schrift groß genug stellen und muss nicht dauernd scrollen oder blättern. Ich weiß das von meinem iPad mini: Es ist viel angenehmer, ein iBook auf dem iPad mini zu lesen als auf dem iPhone. Hier ist das große Display wirklich klasse.

Im Zug und in der S-Bahn dürfte so ein großes Falt-Display vermutlich unschlagbar sein. In der ersten Klasse im ICE wird es zum unverzichtbaren Statussymbol, um sich vom Pöbel der zweiten Klasse abzugrenzen. So wird es kommen.

Nächstes Beispiel: Als Video-Player im Hotel! Zwar wird das Video auch nicht größer angezeigt als auf einem herkömmlichen iPhone, sofern man auf einem Seitenverhältnis von 16:9 besteht. Aber niemand bucht ein Hotel, um dort Videos zu schauen. Sondern das Video ist nur der schwer entrinnbaren Langeweile im Hotelzimmer geschuldet und beseitigt diese nur teilweise.

Deswegen liegt der eigentliche Clou darin, zusätzlich zum Video noch einen Chat per iMessage zu unterhalten oder eine Webseite zu lesen. Das Video läuft nur nebenher, damit es nicht so still ist. Habe ich nicht recht? Falls das iPhone Fold tatsächlich mehrere Apps gleichzeitig zeigen kann, wäre das für den unruhigen Intellektuellen in Not eine echte Hilfe.

Trotz all dieser Vorzüge ließe sich das iPhone Ultra weiterhin schlank in der Hosentasche verstauen. Man muss es also nicht im Koffer oder im Handgepäck parken, sondern es bleibt stets zur Hand. Das ist dann eindeutig besser als ein iPad mini.

Vielleicht, werte Freunde, ist es also der ultimative Reisebegleiter.

Abgesehen von der geliebten Ehefrau natürlich.

Irgendwer muss ja das Gepäck tragen.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37694https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37694 image Je näher die vermutete Enthüllung des iPhone Ultra rückt, desto öfter stelle ich mir die Frage, ob ich einen ehrlichen Grund habe, es zu kaufen, mal abgesehen von Mac-TV.

Auch wenn der Preis noch unbekannt ist, dürfte er wohl ungefähr tausend Euro über einem herkömmlichen iPhone liegen. Das ist nicht nur eine Menge Geld, sondern es ist möglicherweise mehr, als man für separate Geräte ausgeben würde. Beispielsweise ein iPhone plus ein iPad mini. Das iPad mini ist so schlank, dass man es überall verstauen kann, nur eben nicht in der Hosentasche. Aber um in der Kantine die üblichen News abzuklappern (oder einen feinen Artikel wie diesen zu lesen), oder um in der S-Bahn in einem Buch zu schmökern, ist es sehr gut geeignet.

Zwar hat man mit so einer Kombination am Ende auch kein Geld gespart und muss zudem mit zwei Geräten jonglieren. Insofern ist dann ein einziges Gerät tatsächlich praktischer. Aber: Das iPad mini darf in Würde altern. Mein iPad mini stammt aus dem Jahr 2021 (das erste ohne Home-Button) und funktioniert so gut wie am ersten Tag. Ein wirklich, wirklich, wirklich gutes Gerät! Es kostet mich seitdem keinen Cent. — Hingegen, ein iPhone würde ich vielleicht öfter austauschen. Man gönnt sich ja sonst nichts. Aber bei einem Preis von angeblich 2,300 oder gar 2,500 Euro ist das etwas anderes als früher, als die iPhones noch 599 Euro und dann 999 Euro kosteten. Man kauft sich ja auch nicht jedes Jahr ein MacBook Pro, als lustige Routine, ohne einen triftigen Grund dafür zu haben.

Abjesehn vom Jelde

Aber mal abgesehen vom Geld: Wofür wäre ein faltbares iPhone wirklich deutlich besser? Wenn ich meine Gedanken schweifen lasse, dann fallen mir vor allem Beispiele ein, die mit Reisen zu tun haben. Das ist natürlich nicht sonderlich originell, weil sogenannte Konvergenz-Geräte (zwei Geräte in einem) immer gut ins Reisegepäck passen. Aber ich meine es nicht als Kompromiss. Sondern ich meine, dass es wirklich besser ist. Hier sind meine besten Beispiele:

Maps im Auto! Man stelle es sich im Geiste vor: Das iPhone Ultra aufgeklappt an die magnetische Halterung geploppt — und schon entfaltet sich dieses wunderbar große Diplay mit der aktuellen Straßenkarte, butterweich animiert, wie das bei Apple Maps so schön gemacht wird… ach, das wäre toll. Die Buttons und die Texte wären groß und leicht lesbar, und man hätte vielleicht noch genügend Platz für ein paar weitere Anzeigen, etwa für den Musik-Player.

Das ist natürlich kein Argument für die ostdeutschen Bundesländer mit ihren neuen Straßen. Aber denkt doch mal an den Westen! Bei den vielen Schlaglöchern lässt sich kein iPhone mit ausgestrecktem Arm bedienen! Man rumpelt über die Straße und kann froh sein, wenn man überhaupt das iPhone trifft. Aber auch hier muss man ökonomisch denken: Ein iPhone Ultra ist billiger, als erstmal das westdeutsche Straßennetz zu sanieren.

Nächstes Beispiel: Im Zug! Wenn die Straßen unbenutzbar werden, fahren wir eben mit der Bahn. Die Bahn ist ein umweltfreundliches, demokratisches und zuverlässiges Fortbewegungsmittel mit einer effizienten Antriebstechnologie. Die gelegentlich auftretenden Verspätungen von ein paar Stunden überbrückt der kundige Fahrgast mit einer Reisebibliothek in digitaler Form. Durch das große Display kann man die Schrift groß genug stellen und muss nicht dauernd scrollen oder blättern. Ich weiß das von meinem iPad mini: Es ist viel angenehmer, ein iBook auf dem iPad mini zu lesen als auf dem iPhone. Hier ist das große Display wirklich klasse.

Im Zug und in der S-Bahn dürfte so ein großes Falt-Display vermutlich unschlagbar sein. In der ersten Klasse im ICE wird es zum unverzichtbaren Statussymbol, um sich vom Pöbel der zweiten Klasse abzugrenzen. So wird es kommen.

Nächstes Beispiel: Als Video-Player im Hotel! Zwar wird das Video auch nicht größer angezeigt als auf einem herkömmlichen iPhone, sofern man auf einem Seitenverhältnis von 16:9 besteht. Aber niemand bucht ein Hotel, um dort Videos zu schauen. Sondern das Video ist nur der schwer entrinnbaren Langeweile im Hotelzimmer geschuldet und beseitigt diese nur teilweise.

Deswegen liegt der eigentliche Clou darin, zusätzlich zum Video noch einen Chat per iMessage zu unterhalten oder eine Webseite zu lesen. Das Video läuft nur nebenher, damit es nicht so still ist. Habe ich nicht recht? Falls das iPhone Fold tatsächlich mehrere Apps gleichzeitig zeigen kann, wäre das für den unruhigen Intellektuellen in Not eine echte Hilfe.

Trotz all dieser Vorzüge ließe sich das iPhone Ultra weiterhin schlank in der Hosentasche verstauen. Man muss es also nicht im Koffer oder im Handgepäck parken, sondern es bleibt stets zur Hand. Das ist dann eindeutig besser als ein iPad mini.

Vielleicht, werte Freunde, ist es also der ultimative Reisebegleiter.

Abgesehen von der geliebten Ehefrau natürlich.

Irgendwer muss ja das Gepäck tragen.

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Sat, 22 Aug 2026 23:35:48 CESTLäuft da was mit Apple und Qwen? Eine sehr interessantes Geschehen lässt sich aktuell im Entwickler-Bereich von Apple beobachten, also auf den Webseiten, die Apple für Entwickler bereitstellt. Dort führt Apple vor, wie man die neuesten Technologien von iOS 27 und macOS 27 anwendet.

Das große Thema der letzten Keynote war zweifellos Siri AI. Mit Siri AI kann der Anwender andere Apps steuern, beispielsweise Mail oder iMessage. Damit Siri AI auch jene Apps steuern kann, die nicht von Apple stammen, müssen die Apps angepasst werden. Diese Anpassung, zusammen mit den üblichen Änderungen einer neuen Betriebssystem-Version, wird die Entwickler erstmal für die kommenden Monate beschäftigen. Es ist nicht leicht, mit Apple Schritt zu halten.

Die Entwickler sind natürlich viel mehr daran interessiert, eigene Funktionen in ihre Apps einzufügen. Denn für die bloße Kompatibilität mit Siri bekommt kein Entwickler noch Applaus.

Diese eigenen Funktionen bilden sozusagen die »zweite Welle« der Updates. Sie wird oft übersehen. Es bringt auch keine Klicks. Aber weil wir bei Mac-TV so wahnsinnige Nerds sind, möchte ich heute davon erzählen.

Die Überraschung

Jeder weiß: Apple betont die Wichtigkeit von lokalen KI-Modellen. Warum? Weil sie keine privaten Daten nach außen senden; weil sie ohne Online-Verbindung funktionieren; und weil sie kostenlos sind. Gerade der letzte Punkt ist für App-Entwickler wichtig: Wer zahlt am Ende die Rechnung, wenn man ein großes KI-Modell verwendet?

Nun würde man denken, dass Apple die eigenen Modelle empfiehlt; oder wenigstens jene, die man bei Google lizenziert hat. Doch die kleinen, lokal einsatzbaren Modelle sind für viele Zwecke zu schlecht. Sie taugen nur für sehr simple Aufgaben.

Die Lösung: Apple hat eine Architektur geschaffen, mit der ein App-Entwickler ein beliebiges Open-Source-Modell laden kann. Davon gibt es enorm viele, in allen denkbaren Größen. Man kann sie einfach als Datei laden.

Je größer das Modell ist, desto klüger ist es normalerweise. Aber man sollte natürlich nicht gedankenlos 64 GB auf der SSD verbrauchen. Deswegen muss der App-Entwickler vorsichtig abwägen, was er benötigt und was es dem Anwender wert ist. Und mal ehrlich: Welcher Anwender wird einen Download von 64 GB akzeptieren, wenn er einfach nur eine neue App ausprobieren wollte?

Apples Service

Apple löst dieses Problem mit einem fantastischen Feature, das wenig bekannt ist: Apps können große Dateien (egal welcher Art, beispielsweise auch Videos) im AppStore hinterlegen. Diese großen Dateien werden beim Installieren der App nicht geladen. Dadurch erhält der Anwender einen schnellen Download der App, und er kann sie erstmal ausprobieren. Vielleicht wird die große Datei nicht sofort benötigt.

Sobald die Datei aber benötigt wird, kann man den Anwender vorab fragen, ob er sie wirklich laden will. Man könnte unterschiedlich große Versionen zur Auswahl anbieten. Oder man könnte die Datei automatisch im Hintergrund laden, sobald der Anwender einen bestimmten Bereich der App zum ersten Mal benutzt. Vielleicht zeigt man ihm ein Erklär-Video, und im Hintergrund lädt die große Datei, sodass es der Anwender nicht bemerkt.

Das bedeutet: Wenn die App ein Erfolg wird, können z.B. hunderttausend Anwender eine Datei laden, die vielleicht eine Größe von 32 GigaByte hat — das ist ein riesiger Traffic!

Dass Apple sowas erlaubt und auch noch ermuntert, ist… krass. Man kann ja den AppStore und die gierigen Gebühren kritisieren, aber dann sollte man auch erwähnen, was dafür geboten wird. Diese Funktion ist ein sehr guter Service für die Anwender und für die Entwickler.

Apples Botschaft

Apples Botschaft an die Entwickler ist laut und deutlich: »Denkt Euch erstaunliche Anwendungen aus, wir unterstützen Euch!« Von der Zurückhaltung, die in den Interviews mit Fred Craigerighi oft zu hören ist, fehlt jede Spur. Im Gegenteil: Vollgas nach vorne!

Und anders als in den öffentlichen Interviews gibt Apple gegenüber den Entwicklern unumwunden zu, dass die eigenen Modelle für viele Zwecke nicht ausreichen.

Apples Lücke

In der Öffentlichkeit ist wenig bekannt, dass eine riesige Lücke klafft zwischen Apples winzigen lokalen Modellen und den gigantischen Server-Modellen von Gemini, die Apple lizenziert hat.

Geschlossen wird diese Lücke von Open-Source-Modellen in allen nur erdenklichen Größen. So funktioniert es: Von einem großen Modell werden kleinere Modelle abgeleitet. Dafür reduziert man die Genauigkeit aller Zahlen, aus denen das Modell intern besteht. Aus 0,267381723178238721 wird beispielsweise 0,26. Dadurch spart man man sehr viel Speicherplatz, und darum geht es.

Danach wird dieses reduzierte Modell weiter trainiert: Das große Modell stellt dem kleinen Modell eine Aufgabe und verrät ihm anschließend, ob die Lösung richtig war. Durch diesen Vorgang, millionenfach wiederholt, gewinnt das kleine Modell einen Teil der Intelligenz zurück, die es durch die reduzierte Genauigkeit der Zahlen verloren hatte. Das ist natürlich nur einer von vielen Tricks, und ich stelle es zudem nur skizzenhaft dar.

Jedenfalls existieren von manchen Modellen zahlreiche Varianten in unterschiedlichen Größen. Und diese Modelle – nicht Google! – schließen Apples Lücke. Ist das nicht interessant?

Ich heiße Qwen

China ist führend bei Open-Source-Modellen. Man kann gar nicht übertreiben, wie enorm bedeutsam das ist. In den USA und teilweise auch in Europa wird China als einer der großen Feinde betrachtet (neben Russland), und es gibt gute Gründe dafür. Aber hier geht’s um Technik. Das Tempo und die Cleverness, mit dem diese offenen KI-Modelle aus China fortentwickelt werden, ist atemberaubend.

Qwen ist ein Modell, das von Alibaba angeboten wird. Alibaba kann man sich vorstellen wie Amazon, jedoch mit dem Unterschied, dass Alibaba zwischen Geschäftskunden vermittelt und auf eigene Lager weitgehend verzichtet. Sondern Alibaba vermittelt lediglich. Der Umfang ist gigantisch: Es geht um hunderte Milliarden Dollar jährlich. Für den Export ist Alibaba wesentlich. Wenn z.B. private Händler auf Amazon irgendwelchen bekloppten Schrott für erstaunlich wenig Geld verkaufen — das haben sie zuvor bei Alibaba bestellt.

Der SPIEGEL berichtete im Jahr 2020, Alibaba würde pro Sekunde über eine halbe Million Bestellungen verarbeiten. Pro Sekunde! Daran kann man sehen, dass Alibaba vor allem ein riesiges Datenmonster ist. Deswegen hat Alibaba auch die Kapazität und das Interesse, eigene KI-Modelle zu entwickeln.

Die Häufigkeit, mit der Apple irgendwelche Qwen-Modelle zeigt, ist sicherlich kein Zufall. Nichts ist bei Apple Zufall.

Zum Vergleich: Apple hat einen Deal geschlossen mit OpenAI, sich aber anschließend kaum darum gekümmert. Dann hat Apple einen Deal geschlossen mit Google, aber Apple gibt sich alle Mühe, Googles Beteiligung kleinzureden. Im Entwickler-Bereich, wo es eigentlich rauf und runter erklärt werden müsste, muss man es mit der Lupe suchen. Stattdessen findet man: Qwen.

Was genau können diese Modelle von Qwen? Was verraten sie uns über die Zukunft der Macs und der mobilen Geräte? Sind sie irgendwann so gut, dass man auf OpenAI und Google pfeifen kann?

Das erkläre ich im nächsten Teil.

PS: Findest Du das überhaupt interessant?

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37692https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37692 image Eine sehr interessantes Geschehen lässt sich aktuell im Entwickler-Bereich von Apple beobachten, also auf den Webseiten, die Apple für Entwickler bereitstellt. Dort führt Apple vor, wie man die neuesten Technologien von iOS 27 und macOS 27 anwendet.

Das große Thema der letzten Keynote war zweifellos Siri AI. Mit Siri AI kann der Anwender andere Apps steuern, beispielsweise Mail oder iMessage. Damit Siri AI auch jene Apps steuern kann, die nicht von Apple stammen, müssen die Apps angepasst werden. Diese Anpassung, zusammen mit den üblichen Änderungen einer neuen Betriebssystem-Version, wird die Entwickler erstmal für die kommenden Monate beschäftigen. Es ist nicht leicht, mit Apple Schritt zu halten.

Die Entwickler sind natürlich viel mehr daran interessiert, eigene Funktionen in ihre Apps einzufügen. Denn für die bloße Kompatibilität mit Siri bekommt kein Entwickler noch Applaus.

Diese eigenen Funktionen bilden sozusagen die »zweite Welle« der Updates. Sie wird oft übersehen. Es bringt auch keine Klicks. Aber weil wir bei Mac-TV so wahnsinnige Nerds sind, möchte ich heute davon erzählen.

Die Überraschung

Jeder weiß: Apple betont die Wichtigkeit von lokalen KI-Modellen. Warum? Weil sie keine privaten Daten nach außen senden; weil sie ohne Online-Verbindung funktionieren; und weil sie kostenlos sind. Gerade der letzte Punkt ist für App-Entwickler wichtig: Wer zahlt am Ende die Rechnung, wenn man ein großes KI-Modell verwendet?

Nun würde man denken, dass Apple die eigenen Modelle empfiehlt; oder wenigstens jene, die man bei Google lizenziert hat. Doch die kleinen, lokal einsatzbaren Modelle sind für viele Zwecke zu schlecht. Sie taugen nur für sehr simple Aufgaben.

Die Lösung: Apple hat eine Architektur geschaffen, mit der ein App-Entwickler ein beliebiges Open-Source-Modell laden kann. Davon gibt es enorm viele, in allen denkbaren Größen. Man kann sie einfach als Datei laden.

Je größer das Modell ist, desto klüger ist es normalerweise. Aber man sollte natürlich nicht gedankenlos 64 GB auf der SSD verbrauchen. Deswegen muss der App-Entwickler vorsichtig abwägen, was er benötigt und was es dem Anwender wert ist. Und mal ehrlich: Welcher Anwender wird einen Download von 64 GB akzeptieren, wenn er einfach nur eine neue App ausprobieren wollte?

Apples Service

Apple löst dieses Problem mit einem fantastischen Feature, das wenig bekannt ist: Apps können große Dateien (egal welcher Art, beispielsweise auch Videos) im AppStore hinterlegen. Diese großen Dateien werden beim Installieren der App nicht geladen. Dadurch erhält der Anwender einen schnellen Download der App, und er kann sie erstmal ausprobieren. Vielleicht wird die große Datei nicht sofort benötigt.

Sobald die Datei aber benötigt wird, kann man den Anwender vorab fragen, ob er sie wirklich laden will. Man könnte unterschiedlich große Versionen zur Auswahl anbieten. Oder man könnte die Datei automatisch im Hintergrund laden, sobald der Anwender einen bestimmten Bereich der App zum ersten Mal benutzt. Vielleicht zeigt man ihm ein Erklär-Video, und im Hintergrund lädt die große Datei, sodass es der Anwender nicht bemerkt.

Das bedeutet: Wenn die App ein Erfolg wird, können z.B. hunderttausend Anwender eine Datei laden, die vielleicht eine Größe von 32 GigaByte hat — das ist ein riesiger Traffic!

Dass Apple sowas erlaubt und auch noch ermuntert, ist… krass. Man kann ja den AppStore und die gierigen Gebühren kritisieren, aber dann sollte man auch erwähnen, was dafür geboten wird. Diese Funktion ist ein sehr guter Service für die Anwender und für die Entwickler.

Apples Botschaft

Apples Botschaft an die Entwickler ist laut und deutlich: »Denkt Euch erstaunliche Anwendungen aus, wir unterstützen Euch!« Von der Zurückhaltung, die in den Interviews mit Fred Craigerighi oft zu hören ist, fehlt jede Spur. Im Gegenteil: Vollgas nach vorne!

Und anders als in den öffentlichen Interviews gibt Apple gegenüber den Entwicklern unumwunden zu, dass die eigenen Modelle für viele Zwecke nicht ausreichen.

Apples Lücke

In der Öffentlichkeit ist wenig bekannt, dass eine riesige Lücke klafft zwischen Apples winzigen lokalen Modellen und den gigantischen Server-Modellen von Gemini, die Apple lizenziert hat.

Geschlossen wird diese Lücke von Open-Source-Modellen in allen nur erdenklichen Größen. So funktioniert es: Von einem großen Modell werden kleinere Modelle abgeleitet. Dafür reduziert man die Genauigkeit aller Zahlen, aus denen das Modell intern besteht. Aus 0,267381723178238721 wird beispielsweise 0,26. Dadurch spart man man sehr viel Speicherplatz, und darum geht es.

Danach wird dieses reduzierte Modell weiter trainiert: Das große Modell stellt dem kleinen Modell eine Aufgabe und verrät ihm anschließend, ob die Lösung richtig war. Durch diesen Vorgang, millionenfach wiederholt, gewinnt das kleine Modell einen Teil der Intelligenz zurück, die es durch die reduzierte Genauigkeit der Zahlen verloren hatte. Das ist natürlich nur einer von vielen Tricks, und ich stelle es zudem nur skizzenhaft dar.

Jedenfalls existieren von manchen Modellen zahlreiche Varianten in unterschiedlichen Größen. Und diese Modelle – nicht Google! – schließen Apples Lücke. Ist das nicht interessant?

Ich heiße Qwen

China ist führend bei Open-Source-Modellen. Man kann gar nicht übertreiben, wie enorm bedeutsam das ist. In den USA und teilweise auch in Europa wird China als einer der großen Feinde betrachtet (neben Russland), und es gibt gute Gründe dafür. Aber hier geht’s um Technik. Das Tempo und die Cleverness, mit dem diese offenen KI-Modelle aus China fortentwickelt werden, ist atemberaubend.

Qwen ist ein Modell, das von Alibaba angeboten wird. Alibaba kann man sich vorstellen wie Amazon, jedoch mit dem Unterschied, dass Alibaba zwischen Geschäftskunden vermittelt und auf eigene Lager weitgehend verzichtet. Sondern Alibaba vermittelt lediglich. Der Umfang ist gigantisch: Es geht um hunderte Milliarden Dollar jährlich. Für den Export ist Alibaba wesentlich. Wenn z.B. private Händler auf Amazon irgendwelchen bekloppten Schrott für erstaunlich wenig Geld verkaufen — das haben sie zuvor bei Alibaba bestellt.

Der SPIEGEL berichtete im Jahr 2020, Alibaba würde pro Sekunde über eine halbe Million Bestellungen verarbeiten. Pro Sekunde! Daran kann man sehen, dass Alibaba vor allem ein riesiges Datenmonster ist. Deswegen hat Alibaba auch die Kapazität und das Interesse, eigene KI-Modelle zu entwickeln.

Die Häufigkeit, mit der Apple irgendwelche Qwen-Modelle zeigt, ist sicherlich kein Zufall. Nichts ist bei Apple Zufall.

Zum Vergleich: Apple hat einen Deal geschlossen mit OpenAI, sich aber anschließend kaum darum gekümmert. Dann hat Apple einen Deal geschlossen mit Google, aber Apple gibt sich alle Mühe, Googles Beteiligung kleinzureden. Im Entwickler-Bereich, wo es eigentlich rauf und runter erklärt werden müsste, muss man es mit der Lupe suchen. Stattdessen findet man: Qwen.

Was genau können diese Modelle von Qwen? Was verraten sie uns über die Zukunft der Macs und der mobilen Geräte? Sind sie irgendwann so gut, dass man auf OpenAI und Google pfeifen kann?

Das erkläre ich im nächsten Teil.

PS: Findest Du das überhaupt interessant?

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Sat, 22 Aug 2026 03:03:18 CESTTreffen sich drei Schurken

Als vor einigen Jahren die Bezahlung per Smartphone und per Smartwatch populär wurde, wollte WalMart die Chance nutzen und führte dafür einen eigenen Dienst ein, der nur mit der WalMart-App funktionierte. Die Gründe dafür schienen einleuchtend: Erstens wollte WalMart nicht die Gebühren zahlen, die Apple und andere dafür erhoben, und die zusätzlich zu den Gebühren der Banken anfielen. In den USA wird vor allem mit Kreditkarten bezahlt, mit durchaus erheblichen Gebühren.

Zweitens sah man die Chance, die Kunden durch Rabatte und Aktionen an sich zu binden. Die Intelligenz dazu erforderte eine App. In den USA sind solche Rabatte sehr wichtig.

Drittens: Man konnte den Kunden über das Smartphone dauernd irgendwelche Sonderangebote unter die Nase halten, ohne erst abzuwarten, wann diese wieder in den Laden kommen. Heute ist es selbstverständlich, dass man z.B. von Amazon laufend irgendwelche Empfehlungen per Push-Notification oder per Mail bekommt (oft auch dann, wenn man es ausdrücklich nicht wünscht). Aber damals gehörte es zur großen Aufbruchstimmung der großen Retail-Konzerne.

In Deutschland wurden solche Apps ebenfalls üblich. Bestimmte Rabatte bekommt man bis heute nur dann, wenn man mit der Penny-App oder mit der Lidl-App bezahlt. Auch hier war die Bezahlung per Smartphone eine Weile darauf beschränkt. Man hinterlegte eine Bankverbindung in der App, darüber wurde abgebucht.

Apple

Apple wollte bei der Raserei um die Retail-Kohle nicht untätig bleiben und behauptete, aus Sicherheitsgründen dürfe niemand mit dem iPhone drahtlos bezahlen, außer mit Apple Pay. Doch die technische Architektur, die Apple dafür aufgebaut hat, gibt keinerlei Hinweis auf eine solche Lücke. (Basti hat die Technik einmal in einer unserer Sendungen erläutert.)

Apples Behauptung ist also bis heute dubios. Es erforderte große Anstrengungen seitens der EU und der europäischen Banken, um Apples eisernen Griff zu lockern. Seitdem kann man auch per EC-Karte oder mit vielen weiteren Karten bezahlen. Es ist wohl nicht weit hergeholt, wenn man diese Episode als schurkisch bezeichnet.

Immerhin hat aber Apple Pay verhindert, dass jedes Eis am Stiel seinem Käufer zugeordnet werden kann. Die Banken sahen sich schon in einer neuen Rolle als Daten-Broker. Ebenfalls schurkisch.

Wer hat nun gewonnen?

Alle haben gewonnen. WalMart, Apple und die Banken profitieren alle vom bargeldlosen Bezahlen.

Die Kunden haben immerhin die Wahl. Weder WalMart, noch Apple, noch die Banken hatten das ursprünglich im Sinn.

Apple Pay funktioniert sehr gut. Sicherlich besser als alles, was ich von meiner Bank und meiner Kreditkarte gewohnt bin. Es ist einfach, schnell und zuverlässig. Ich bezahle eigentlich alles mit meiner Apple Watch. Wenn ich da in die Zeiten denke, als die Kassiererin immer wieder den Magnetstreifen durch das Lesegerät gezogen hat… abgelehnt… nochmal versuchen… Fehler… haben Sie noch eine andere Karte… komisch, sonst geht es… — Das war früher normal, jedenfalls im Hornbach Baumarkt, Hanauer Landstraße 477, Frankfurt. Ich habe Zeugen.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie beharrlich Apple seine Ziele verfolgt.

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Als vor einigen Jahren die Bezahlung per Smartphone und per Smartwatch populär wurde, wollte WalMart die Chance nutzen und führte dafür einen eigenen Dienst ein, der nur mit der WalMart-App funktionierte. Die Gründe dafür schienen einleuchtend: Erstens wollte WalMart nicht die Gebühren zahlen, die Apple und andere dafür erhoben, und die zusätzlich zu den Gebühren der Banken anfielen. In den USA wird vor allem mit Kreditkarten bezahlt, mit durchaus erheblichen Gebühren.

Zweitens sah man die Chance, die Kunden durch Rabatte und Aktionen an sich zu binden. Die Intelligenz dazu erforderte eine App. In den USA sind solche Rabatte sehr wichtig.

Drittens: Man konnte den Kunden über das Smartphone dauernd irgendwelche Sonderangebote unter die Nase halten, ohne erst abzuwarten, wann diese wieder in den Laden kommen. Heute ist es selbstverständlich, dass man z.B. von Amazon laufend irgendwelche Empfehlungen per Push-Notification oder per Mail bekommt (oft auch dann, wenn man es ausdrücklich nicht wünscht). Aber damals gehörte es zur großen Aufbruchstimmung der großen Retail-Konzerne.

In Deutschland wurden solche Apps ebenfalls üblich. Bestimmte Rabatte bekommt man bis heute nur dann, wenn man mit der Penny-App oder mit der Lidl-App bezahlt. Auch hier war die Bezahlung per Smartphone eine Weile darauf beschränkt. Man hinterlegte eine Bankverbindung in der App, darüber wurde abgebucht.

Apple

Apple wollte bei der Raserei um die Retail-Kohle nicht untätig bleiben und behauptete, aus Sicherheitsgründen dürfe niemand mit dem iPhone drahtlos bezahlen, außer mit Apple Pay. Doch die technische Architektur, die Apple dafür aufgebaut hat, gibt keinerlei Hinweis auf eine solche Lücke. (Basti hat die Technik einmal in einer unserer Sendungen erläutert.)

Apples Behauptung ist also bis heute dubios. Es erforderte große Anstrengungen seitens der EU und der europäischen Banken, um Apples eisernen Griff zu lockern. Seitdem kann man auch per EC-Karte oder mit vielen weiteren Karten bezahlen. Es ist wohl nicht weit hergeholt, wenn man diese Episode als schurkisch bezeichnet.

Immerhin hat aber Apple Pay verhindert, dass jedes Eis am Stiel seinem Käufer zugeordnet werden kann. Die Banken sahen sich schon in einer neuen Rolle als Daten-Broker. Ebenfalls schurkisch.

Wer hat nun gewonnen?

Alle haben gewonnen. WalMart, Apple und die Banken profitieren alle vom bargeldlosen Bezahlen.

Die Kunden haben immerhin die Wahl. Weder WalMart, noch Apple, noch die Banken hatten das ursprünglich im Sinn.

Apple Pay funktioniert sehr gut. Sicherlich besser als alles, was ich von meiner Bank und meiner Kreditkarte gewohnt bin. Es ist einfach, schnell und zuverlässig. Ich bezahle eigentlich alles mit meiner Apple Watch. Wenn ich da in die Zeiten denke, als die Kassiererin immer wieder den Magnetstreifen durch das Lesegerät gezogen hat… abgelehnt… nochmal versuchen… Fehler… haben Sie noch eine andere Karte… komisch, sonst geht es… — Das war früher normal, jedenfalls im Hornbach Baumarkt, Hanauer Landstraße 477, Frankfurt. Ich habe Zeugen.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie beharrlich Apple seine Ziele verfolgt.

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Fri, 21 Aug 2026 15:40:03 CESTApple sagt, mehr als 30 Prozent der neuen Uploads in Apple Music sind KI-generiert Ist das nun gut oder schlecht? Wahrscheinlich ist es schlecht. Die verdammte KI soll unsere Musik in Ruhe lassen!

Andererseits, wer seine Jugend zur Zeit von Modern Talking und dem Naabtal Duo durchlitten hat, weiß: Es war schon mal schlimmer.

Demnächst möchte Apple eine freiwillige Kennzeichnung einführen, so hat Apple es gegenüber seinen Partnern angekündigt. Jeder Künstler oder Verlag soll dann selbst entscheiden, ob die KI nur ein bisschen nachgeholfen oder ob sie gleich selbst durch die virtuelle Flöte geblasen hat.

Interessant ist der hohe Anteil von 30 Prozent. Man darf wohl annehmen, dass die Zahl rasant steigt. Zwar macht es derzeit einen winzigen Anteil dessen aus, was die Anwender sich tatsächlich anhören (0,5 Prozent laut Apple). Aber das liegt vermutlich nicht an der Musik selbst, sondern am Bekanntheitsgrad und am Anteil an der Alltagskultur. Damit will ich sagen, dass Elvis nunmal Elvis ist, und dass eine gerade angesagte Boygroup sehr viel mit dem Leben der Teenager zu tun hat (und sei es eingebildet), sodass die Teens kreischend vor dem Hotel stehen, wenn sie ihre Helden dort vermuten. All das fehlt der KI-Musik.

Illusionen

Es ist jedoch auch nicht wahr, dass in der bisherigen Musikindustrie alles echt wäre. Da gibt es plötzlich den lustigen Sommerhit, der überall im Radio läuft, und dem alle gerade genannten Attribute ebenso fehlen, weil ein anonymes Produzententeam ihn aus ein paar Samples zusammengeworfen hat. Die Plattenfirma wirft daraufhin hastig eine angebliche Band und ein paar Tänzer zusammen, damit man in TV-Shows auftreten kann.

Das ist Standard seit Jahrzehnten. Zumindest bei Unterhaltungsmusik ist fast alles eine Illusion, mit wenigen Ausnahmen. Die wenigen Ausnahmen sind eben sehr bekannt. Das meiste wird am Reißbrett entworfen, billig produziert, kurz getestet, dann verworfen.

Selbst bei bekannten Stars läuft das so: Ein Produzent ist verantwortlich für die nächste Platte. (Ja, ich weiß, dass es keine Platte mehr ist.) Man veranstaltet einen Wettbewerb mit Textern in einem Hotel. Dort sitzen die Texter, die ohne Bezahlung arbeiten. Dann wird ein Vormittag lang getextet bis der Schlüpfer qualmt, irgendein Schwachsinn, der wahnsinnig tiefsinnig oder frivol oder fröhlich klingen soll, was einem gerade einfällt.

Jeder schreibt, so viel er kann. Nach ein paar Stunden sammelt der Produzent alle Texte ein und wählt zwölf davon aus. Diese werden bezahlt, der Rest der Truppe geht leer aus. Die Musik zu den Texten wird auf ähnliche Weise produziert. Am Ende hat man zwölf bekloppte Songs, und acht davon klatscht man auf das Album. Es ist ein Handwerk.

Nicht alles wird auf diese Weise produziert, aber dieses System ist nicht ungewöhnlich. Klar, bei den wirklich großen Stars läuft es anders (solange die Umsätze stimmen). Es lief auch generell anders vor zwanzig Jahren. Aber diese Zeiten sind längst vorbei, ohne dass die KI daran schuld wäre.

Warum ausgerechnet Musik?

Was macht Apple Music so attraktiv für KI? Es ist dasselbe wie bei YouTube. Diese und ähnliche Dienste stehen vor einem fundamentalen Umbruch.

Warum? Dass KI-Modelle Musik und Video in überzeugender Qualität herstellen können, ist gar nicht so entscheidend. Die Aufmerksamkeit wird zumeist auf die Musik selbst (oder auf die Videos) gerichtet, und ob die KI solche Inhalte erzeugen kann. Aber das verfehlt den Punkt. Die Frage, ob die KI es kann, ist nicht relevant. Denn wenn sie es nicht kann, wird sie es irgendwann können.

Entscheidend ist der Feedback-Loop. Die KI muss erfahren, ob ihre Ergebnisse erfolgreich sind. Apple Music liefert die exakte Anzahl der Streams, ebenso YouTube. Dadurch lernt die KI, welche Merkmale gut ankommen. Außerdem gibt es Charts: Die KI kann daraus ableiten, was gerade angesagt ist, sozusagen als Zielgröße. Es ist sinnlos, ein Album mit deutschen Texten zu veröffentlichen, wenn die Top 100 selbst in Deutschland komplett englisch sind. Oder andersrum.

Wo immer es drei Zutaten gibt, wird die KI übernehmen: Regeln, Variation und ein Feedback-Loop. Und das ist exakt, was Apple Music darstellt. Und YouTube.

Welchen Weg geht Apple?

Wie kann Apple es verhindern, dass die kalte KI alle Menschlichkeit zuschüttet?

Die Frage ist, ob Apple es überhaupt will. Zwar wäre es möglich, dass man eine Weile damit prahlt, nur echte menschliche Musik anzubieten. Aber wenn sich die Regeln ändern sollten, und wenn man zum Geldverdienen vor allem eine KI, Abrufzahlen und schnelle Computer braucht — dann stellt sich die Frage, ob Apple das nicht alleine schafft. Vielleicht werden die Streaming-Anbieter ihren KI-Content kurzerhand selbst herstellen. Warum sollte man andere dafür bezahlen? — Eben!

Es wird anfangen mit Gebrauchsmusik: Musik zum Arbeiten, Musik zum Entspannen, Musik zum Meditieren, Musik zum Workout. Vielleicht mischt man in diese Playlisten erst fünf Prozent des eigenen KI-Krams hinein, dann zehn, je nach Resonanz.

Vielleicht gibt man den Anwendern die Kontrolle, indem sie eingeben dürfen, was sie gerade hören wollen. Es wird anfangs wirken wie ein interessantes Spielzeug, mit ein paar Reglern, die man selbst einstellen kann. Man versteckt es nicht verschämt, sondern man poliert es zu einem tollen Feature. Optional, optional. Es ist alles optional.

Und wenn wir einfach nicht mitmachen?

Vielleicht bestehen wir darauf, dass wir uns durch die Musik mit Menschen verbinden. Vielleicht möchten wir für Helden und Heldinnen schwärmen, echte Stars, nicht Software. Vielleicht verfliegt unser Interesse, wenn wir entdecken, dass alles nur eine Täuschung ist.

Die Musikindustrie wird uns diese Menschen, diese Helden, diese Stars bei Bedarf liefern. So war es immer. Denn nicht nur Musik ist ein menschliches Handwerk, sondern auch die Illusion. Es gibt Profis, die wissen, wie man diese Illusionen herstellt. Wenn die Kunden auf echte Bands bestehen, dann wird man ihnen echte Bands präsentieren.

Helene Fischer ist kein Fischer, Andy Borg ist kein Borg, Thomas Anders ist in der Tat anders, und Roy Black war weiß. Unterhalten haben sie uns trotzdem, oder genervt, je nach dem. Wir haben auch nicht mehr von ihnen verlangt. Vielleicht ist das eine ganz gute Einstellung.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37687https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37687 image Ist das nun gut oder schlecht? Wahrscheinlich ist es schlecht. Die verdammte KI soll unsere Musik in Ruhe lassen!

Andererseits, wer seine Jugend zur Zeit von Modern Talking und dem Naabtal Duo durchlitten hat, weiß: Es war schon mal schlimmer.

Demnächst möchte Apple eine freiwillige Kennzeichnung einführen, so hat Apple es gegenüber seinen Partnern angekündigt. Jeder Künstler oder Verlag soll dann selbst entscheiden, ob die KI nur ein bisschen nachgeholfen oder ob sie gleich selbst durch die virtuelle Flöte geblasen hat.

Interessant ist der hohe Anteil von 30 Prozent. Man darf wohl annehmen, dass die Zahl rasant steigt. Zwar macht es derzeit einen winzigen Anteil dessen aus, was die Anwender sich tatsächlich anhören (0,5 Prozent laut Apple). Aber das liegt vermutlich nicht an der Musik selbst, sondern am Bekanntheitsgrad und am Anteil an der Alltagskultur. Damit will ich sagen, dass Elvis nunmal Elvis ist, und dass eine gerade angesagte Boygroup sehr viel mit dem Leben der Teenager zu tun hat (und sei es eingebildet), sodass die Teens kreischend vor dem Hotel stehen, wenn sie ihre Helden dort vermuten. All das fehlt der KI-Musik.

Illusionen

Es ist jedoch auch nicht wahr, dass in der bisherigen Musikindustrie alles echt wäre. Da gibt es plötzlich den lustigen Sommerhit, der überall im Radio läuft, und dem alle gerade genannten Attribute ebenso fehlen, weil ein anonymes Produzententeam ihn aus ein paar Samples zusammengeworfen hat. Die Plattenfirma wirft daraufhin hastig eine angebliche Band und ein paar Tänzer zusammen, damit man in TV-Shows auftreten kann.

Das ist Standard seit Jahrzehnten. Zumindest bei Unterhaltungsmusik ist fast alles eine Illusion, mit wenigen Ausnahmen. Die wenigen Ausnahmen sind eben sehr bekannt. Das meiste wird am Reißbrett entworfen, billig produziert, kurz getestet, dann verworfen.

Selbst bei bekannten Stars läuft das so: Ein Produzent ist verantwortlich für die nächste Platte. (Ja, ich weiß, dass es keine Platte mehr ist.) Man veranstaltet einen Wettbewerb mit Textern in einem Hotel. Dort sitzen die Texter, die ohne Bezahlung arbeiten. Dann wird ein Vormittag lang getextet bis der Schlüpfer qualmt, irgendein Schwachsinn, der wahnsinnig tiefsinnig oder frivol oder fröhlich klingen soll, was einem gerade einfällt.

Jeder schreibt, so viel er kann. Nach ein paar Stunden sammelt der Produzent alle Texte ein und wählt zwölf davon aus. Diese werden bezahlt, der Rest der Truppe geht leer aus. Die Musik zu den Texten wird auf ähnliche Weise produziert. Am Ende hat man zwölf bekloppte Songs, und acht davon klatscht man auf das Album. Es ist ein Handwerk.

Nicht alles wird auf diese Weise produziert, aber dieses System ist nicht ungewöhnlich. Klar, bei den wirklich großen Stars läuft es anders (solange die Umsätze stimmen). Es lief auch generell anders vor zwanzig Jahren. Aber diese Zeiten sind längst vorbei, ohne dass die KI daran schuld wäre.

Warum ausgerechnet Musik?

Was macht Apple Music so attraktiv für KI? Es ist dasselbe wie bei YouTube. Diese und ähnliche Dienste stehen vor einem fundamentalen Umbruch.

Warum? Dass KI-Modelle Musik und Video in überzeugender Qualität herstellen können, ist gar nicht so entscheidend. Die Aufmerksamkeit wird zumeist auf die Musik selbst (oder auf die Videos) gerichtet, und ob die KI solche Inhalte erzeugen kann. Aber das verfehlt den Punkt. Die Frage, ob die KI es kann, ist nicht relevant. Denn wenn sie es nicht kann, wird sie es irgendwann können.

Entscheidend ist der Feedback-Loop. Die KI muss erfahren, ob ihre Ergebnisse erfolgreich sind. Apple Music liefert die exakte Anzahl der Streams, ebenso YouTube. Dadurch lernt die KI, welche Merkmale gut ankommen. Außerdem gibt es Charts: Die KI kann daraus ableiten, was gerade angesagt ist, sozusagen als Zielgröße. Es ist sinnlos, ein Album mit deutschen Texten zu veröffentlichen, wenn die Top 100 selbst in Deutschland komplett englisch sind. Oder andersrum.

Wo immer es drei Zutaten gibt, wird die KI übernehmen: Regeln, Variation und ein Feedback-Loop. Und das ist exakt, was Apple Music darstellt. Und YouTube.

Welchen Weg geht Apple?

Wie kann Apple es verhindern, dass die kalte KI alle Menschlichkeit zuschüttet?

Die Frage ist, ob Apple es überhaupt will. Zwar wäre es möglich, dass man eine Weile damit prahlt, nur echte menschliche Musik anzubieten. Aber wenn sich die Regeln ändern sollten, und wenn man zum Geldverdienen vor allem eine KI, Abrufzahlen und schnelle Computer braucht — dann stellt sich die Frage, ob Apple das nicht alleine schafft. Vielleicht werden die Streaming-Anbieter ihren KI-Content kurzerhand selbst herstellen. Warum sollte man andere dafür bezahlen? — Eben!

Es wird anfangen mit Gebrauchsmusik: Musik zum Arbeiten, Musik zum Entspannen, Musik zum Meditieren, Musik zum Workout. Vielleicht mischt man in diese Playlisten erst fünf Prozent des eigenen KI-Krams hinein, dann zehn, je nach Resonanz.

Vielleicht gibt man den Anwendern die Kontrolle, indem sie eingeben dürfen, was sie gerade hören wollen. Es wird anfangs wirken wie ein interessantes Spielzeug, mit ein paar Reglern, die man selbst einstellen kann. Man versteckt es nicht verschämt, sondern man poliert es zu einem tollen Feature. Optional, optional. Es ist alles optional.

Und wenn wir einfach nicht mitmachen?

Vielleicht bestehen wir darauf, dass wir uns durch die Musik mit Menschen verbinden. Vielleicht möchten wir für Helden und Heldinnen schwärmen, echte Stars, nicht Software. Vielleicht verfliegt unser Interesse, wenn wir entdecken, dass alles nur eine Täuschung ist.

Die Musikindustrie wird uns diese Menschen, diese Helden, diese Stars bei Bedarf liefern. So war es immer. Denn nicht nur Musik ist ein menschliches Handwerk, sondern auch die Illusion. Es gibt Profis, die wissen, wie man diese Illusionen herstellt. Wenn die Kunden auf echte Bands bestehen, dann wird man ihnen echte Bands präsentieren.

Helene Fischer ist kein Fischer, Andy Borg ist kein Borg, Thomas Anders ist in der Tat anders, und Roy Black war weiß. Unterhalten haben sie uns trotzdem, oder genervt, je nach dem. Wir haben auch nicht mehr von ihnen verlangt. Vielleicht ist das eine ganz gute Einstellung.

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Thu, 20 Aug 2026 23:48 CESTDer nächste Durchbruch? ChatGPT schnappt sich iMessage Ein weiteres Gähnen in der Apple-Community, ein weiterer Jubel unter den KI-Punks: ChatGPT, nicht Siri, steuert iMessage. Damit wird genau das möglich, was Apple seit Jahren verspricht: »Wann kommt meine Großmutter am Flughafen an, und wo wollten wir dann essen gehen?«. Oder so ähnlich.

Ein Paukenschlag. Wie kann Apple es zulassen, dass ChatGPT eine Funktion liefert, an der Apple so lange gearbeitet hat und die so zentral wichtig ist? iMessage gehört zu den Kronjuwelen. Noch dazu der Zugriff auf lokale Daten. Doch ChatGPT bricht einfach ein. Apple steht machtlos daneben. Oder drehen sie irgendwann den Hahn zu? Können sie das überhaupt?

Zwar funktioniert es derzeit nur auf dem Mac. Denn der Mac bietet weitreichende Bedienungshilfen, mit denen Apps ferngesteuert werden können, sofern der Anwender es erlaubt. Außerdem kann man einen Zugriff auf die gesamte Festplatte gestatten, womit der Zugriff auf die lokalen Kopien aller iMessage-Gespräche funktioniert. Auf dem iPhone ist das nicht möglich.

Und trotzdem. iMessage ist ein weiterer Schritt, eine weitere Datenquelle. Das macht es nicht weniger wichtig, sondern im Gegenteil umso wichtiger. Denn ChatGPT kennt auch die anderen Datenquellen. Es weiß, an welchen Projekten man arbeitet, welche Dokumente man neulich erstellt hat, welche Deadlines man einhalten möchte. Es versteht Zusammenhänge, ohne danach gefragt worden zu sein. Es schaut in den Kalender, ohne dass man es mühsam befehlen müsste.

Vor ein paar Tagen habe ich in einem Editorial erläutert, dass die Betriebssysteme (macOS, iOS) langsam nach unten sinken, und dass darüber eine neue Schicht eingezogen wird. Hier sieht man die neue Schicht. Es geschieht vor unseren Augen. Anstatt Apps zu erlernen und zu bedienen, beschreiben wir in Zukunft Aufgaben und erwarten, dass sie erledigt werden. Beispielsweise könnte ich sagen:

»Gerade hat Samsung neue Galaxy Smartphones angekündigt, aber Basti kennt sich da besser aus als ich. Recherchiere, was Galaxy angekündigt hat und fasse es kurz zusammen, dann sende es Basti mit der Frage, ob er denkt, dass wir das in der Sendung gebrauchen können.«

Und wie von Zauberhand wird im Web recherchiert, zusammengefasst und an Basti gesendet. Diese Zusammenarbeit verschiedener Apps, mit verschiedenen Daten und mit verschiedenen Personen, war bislang die Aufgabe des Betriebssystems. Der Anwender hielt die Fäden zusammen, aber mit den Werkzeugen des Betriebssystems. Plötzlich ist das die Aufgabe dieser KI-Apps.

Ich könnte sagen:

»Suche in Apples Newsroom nach allen Produktankündigungen für dieses Jahr, aber berücksichtige nur Hardware, geordnet nach Quartalen. Sende die Liste an Basti mit der Bitte, er solle sich für jedes Quartal ein »bestes Produkt« aussuchen. Dann können wir einen Gewinner küren. Schreibe diese Liste auch in mein Sendekonzept für den 12. Dezember. Füge für jedes Produkt ein Bild hinzu, bitte ganz am Ende der Liste. Achte auf ausreichend große Bilder für eine Präsentation.«

Diese Verkettung von Aufgaben ist möglich bei den neuen Desktop-Apps der großen KI-Anbieter. Aber nicht bei Siri selbst. Ansätze davon zeigte Apple zwar in manchen Demos, aber es war weiterhin der Anwender, der die Schritte verband.

Hier ist das Demo, Schritt für Schritt. Zuerst in iMessage suchen: »Was war noch mal diese Nachspeise, die Maria neulich erwähnt hatte?« Daraufhin wurde es in iMessage gefunden. (Klicke auf den Titel dieses Artikels für eine größere Ansicht.)



Dann sollte diese Nachspeise mit einem zuvor gesuchten Rezept für die Hauptspeise zusammengeführt werden, um ein Menü zu erstellen. Die Aufgabe für Siri bestand darin, den früheren Kontext (die Hauptspeise) zu erinnern. Bisher ging das nicht.



Unten: Das Ergebnis wird angezeigt(ein Menü für eine Party).



Unten: Anschließend soll das Menü an eine Chatgruppe gesendet werden.



Unten: Siri formuliert den Text für die Nachricht, der auch das Menü enthält. Siri fragt, ob der Text gesendet werden soll.



Das ist alles wunderbar und tatsächlich nützlich. Jedoch kann der Anwender sehr viel komplexere Aufgaben automatisch erledigen lassen, wenn er anstelle von Siri einfach ChatGPT (oder eine ähnliche App) verwendet. Langsam sinken Apps und Betriebssystemen nach unten, und die eigentliche Oberfläche liefern andere.

Vielleicht ist einem die schrittweise Ausführung bei Siri und iMessage ohnehin lieber. Da sieht man wenigstens, was gerade passiert. Das mag alles sein. Aber die Zukunft wird dort gemacht, wo es anfangs noch etwas knirscht und rumpelt. Man sollte sich davon nicht blenden lassen, dass bei Apples alles so vertraut aussieht.

Apple kann diesen Trend nicht aufhalten, sondern nur mitmachen. Man muss nicht lange raten, welche Funktionen Apple im kommenden Jahr liefern wird.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37683https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37683 image Ein weiteres Gähnen in der Apple-Community, ein weiterer Jubel unter den KI-Punks: ChatGPT, nicht Siri, steuert iMessage. Damit wird genau das möglich, was Apple seit Jahren verspricht: »Wann kommt meine Großmutter am Flughafen an, und wo wollten wir dann essen gehen?«. Oder so ähnlich.

Ein Paukenschlag. Wie kann Apple es zulassen, dass ChatGPT eine Funktion liefert, an der Apple so lange gearbeitet hat und die so zentral wichtig ist? iMessage gehört zu den Kronjuwelen. Noch dazu der Zugriff auf lokale Daten. Doch ChatGPT bricht einfach ein. Apple steht machtlos daneben. Oder drehen sie irgendwann den Hahn zu? Können sie das überhaupt?

Zwar funktioniert es derzeit nur auf dem Mac. Denn der Mac bietet weitreichende Bedienungshilfen, mit denen Apps ferngesteuert werden können, sofern der Anwender es erlaubt. Außerdem kann man einen Zugriff auf die gesamte Festplatte gestatten, womit der Zugriff auf die lokalen Kopien aller iMessage-Gespräche funktioniert. Auf dem iPhone ist das nicht möglich.

Und trotzdem. iMessage ist ein weiterer Schritt, eine weitere Datenquelle. Das macht es nicht weniger wichtig, sondern im Gegenteil umso wichtiger. Denn ChatGPT kennt auch die anderen Datenquellen. Es weiß, an welchen Projekten man arbeitet, welche Dokumente man neulich erstellt hat, welche Deadlines man einhalten möchte. Es versteht Zusammenhänge, ohne danach gefragt worden zu sein. Es schaut in den Kalender, ohne dass man es mühsam befehlen müsste.

Vor ein paar Tagen habe ich in einem Editorial erläutert, dass die Betriebssysteme (macOS, iOS) langsam nach unten sinken, und dass darüber eine neue Schicht eingezogen wird. Hier sieht man die neue Schicht. Es geschieht vor unseren Augen. Anstatt Apps zu erlernen und zu bedienen, beschreiben wir in Zukunft Aufgaben und erwarten, dass sie erledigt werden. Beispielsweise könnte ich sagen:

»Gerade hat Samsung neue Galaxy Smartphones angekündigt, aber Basti kennt sich da besser aus als ich. Recherchiere, was Galaxy angekündigt hat und fasse es kurz zusammen, dann sende es Basti mit der Frage, ob er denkt, dass wir das in der Sendung gebrauchen können.«

Und wie von Zauberhand wird im Web recherchiert, zusammengefasst und an Basti gesendet. Diese Zusammenarbeit verschiedener Apps, mit verschiedenen Daten und mit verschiedenen Personen, war bislang die Aufgabe des Betriebssystems. Der Anwender hielt die Fäden zusammen, aber mit den Werkzeugen des Betriebssystems. Plötzlich ist das die Aufgabe dieser KI-Apps.

Ich könnte sagen:

»Suche in Apples Newsroom nach allen Produktankündigungen für dieses Jahr, aber berücksichtige nur Hardware, geordnet nach Quartalen. Sende die Liste an Basti mit der Bitte, er solle sich für jedes Quartal ein »bestes Produkt« aussuchen. Dann können wir einen Gewinner küren. Schreibe diese Liste auch in mein Sendekonzept für den 12. Dezember. Füge für jedes Produkt ein Bild hinzu, bitte ganz am Ende der Liste. Achte auf ausreichend große Bilder für eine Präsentation.«

Diese Verkettung von Aufgaben ist möglich bei den neuen Desktop-Apps der großen KI-Anbieter. Aber nicht bei Siri selbst. Ansätze davon zeigte Apple zwar in manchen Demos, aber es war weiterhin der Anwender, der die Schritte verband.

Hier ist das Demo, Schritt für Schritt. Zuerst in iMessage suchen: »Was war noch mal diese Nachspeise, die Maria neulich erwähnt hatte?« Daraufhin wurde es in iMessage gefunden. (Klicke auf den Titel dieses Artikels für eine größere Ansicht.)



Dann sollte diese Nachspeise mit einem zuvor gesuchten Rezept für die Hauptspeise zusammengeführt werden, um ein Menü zu erstellen. Die Aufgabe für Siri bestand darin, den früheren Kontext (die Hauptspeise) zu erinnern. Bisher ging das nicht.



Unten: Das Ergebnis wird angezeigt(ein Menü für eine Party).



Unten: Anschließend soll das Menü an eine Chatgruppe gesendet werden.



Unten: Siri formuliert den Text für die Nachricht, der auch das Menü enthält. Siri fragt, ob der Text gesendet werden soll.



Das ist alles wunderbar und tatsächlich nützlich. Jedoch kann der Anwender sehr viel komplexere Aufgaben automatisch erledigen lassen, wenn er anstelle von Siri einfach ChatGPT (oder eine ähnliche App) verwendet. Langsam sinken Apps und Betriebssystemen nach unten, und die eigentliche Oberfläche liefern andere.

Vielleicht ist einem die schrittweise Ausführung bei Siri und iMessage ohnehin lieber. Da sieht man wenigstens, was gerade passiert. Das mag alles sein. Aber die Zukunft wird dort gemacht, wo es anfangs noch etwas knirscht und rumpelt. Man sollte sich davon nicht blenden lassen, dass bei Apples alles so vertraut aussieht.

Apple kann diesen Trend nicht aufhalten, sondern nur mitmachen. Man muss nicht lange raten, welche Funktionen Apple im kommenden Jahr liefern wird.

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Thu, 20 Aug 2026 02:17:24 CESTWäschetrockner Apples größter Gegner für die Saison 2026/27 ist nicht etwa Samsung, oder Google, oder OpenAI. Auch nicht die EU. Sondern es ist der Wäschetrockner. Das ist kein Scherz, sondern technische Realität.

Wer sein iPhone pflichtbewusst in der Hosentasche seiner Jeans (für Personen über 50), in seine Leinenbundhose (für Leute bis 35), oder in seinem Polyester-Ethylen-Mikrofaser-Beinkleid (der Rest) verstaut, der weiß es mit schrecklicher Klarheit: Das Display des iPhones zieht kleine Textilfasern an, die sich in der Hosentasche sammeln. Man steckt das iPhone in die Hosentasche, und es kommt voller winziger Fusseln wieder heraus.

Warum?

Warum sammeln sich die Fasern in der Hose? Zuerst die nötigen Fakten: Eine Versammlung ab einer Anzahl von zwölf Teilnehmern gilt als Demonstration und muss angemeldet werden. Aber bei Fasern ist das anders: Hierbei handelt es sich um Abrieb, verursacht durch die Reibung in der Waschmaschine. Durch den abschließenden Spülvorgang werden diese Fasern ausgespült, aber in den Taschen bleiben sie hängen.

Wenn noch eine Trocknung in der Maschine folgt, verstärkt sich dieser Effekt deutlich: Denn je trockener die Wäsche, desto stärker die Reibung. Und die Spülung bleibt aus. Die abgeriebenen Fasern haften deswegen an der Wäsche, vor allem in den Taschen. Je öfter man wäscht (und trocknet), desto mehr Fasern sammeln sich an.

Zum Vergleich: Hängt man seine Wäsche umweltbewusst im Garten auf eine Leine, fehlt die Reibung während der Trocknung weitgehend. Die paar wenigen Fasern, die beim Waschen gelöst wurden, bläst der Wind in das Nachbargrundstück. Das Ergebnis ist saubere, fusselfreie und langlebige Wäsche.

Das orakelte iPhone Fold (oder iPhone Ultra) wird diese kleinen Fasern anziehen. Aber die Kunden ahnen nichts davon. Die Kunden denken, sie halten das iPhone sauber und staubfrei, wenn sie es brav in der Tasche verstauen. Vielleicht verwenden sie sogar eine Hülle. Aber die statische Anziehung erfolgt durch das große Display. Davor schützt keine Hülle. So gelangen die Fasern langsam ins Gerät und finden nie wieder heraus. Es geht immer nur in diese Richtung: stets hinein, niemals hinaus. Das iPhone Fold ist ein Magnet für kleine Fusseln.

Lösungen

Die einfachste Lösung besteht darin, das iPhone nicht mehr in die Tasche zu stecken, oder allenfalls geschützt durch einen Tiefkühlbeutel mit Zip-Verschluss. Wem das zu viel Plastik ist, der kann auch ein mit Wachs beschichtetes Butterbrotpapier verwenden und es darin einwickeln.

Für politische Aktivisten eignet sich auch Alufolie, das löst noch eine Reihe weiterer Probleme.

Eine nasse Hose ist weniger anfällig für Staub, außerdem betont es die sportliche Figur. Mit etwas Gel im Haar und einer nassen Hose entsteht im Handumdrehen ein aktueller Look, mit dem man seine Individualität unterstreicht.

Warum überhaupt eine Hose? Man muss doch die Dinge mal hinterfragen, sonst entwickelt man sich nicht weiter.

Es heißt, für das neueste iPhone ziehen die Fans ihr letztes Hemd aus. Und jetzt eben die Hose.

Think Different!

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37672https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37672 image Apples größter Gegner für die Saison 2026/27 ist nicht etwa Samsung, oder Google, oder OpenAI. Auch nicht die EU. Sondern es ist der Wäschetrockner. Das ist kein Scherz, sondern technische Realität.

Wer sein iPhone pflichtbewusst in der Hosentasche seiner Jeans (für Personen über 50), in seine Leinenbundhose (für Leute bis 35), oder in seinem Polyester-Ethylen-Mikrofaser-Beinkleid (der Rest) verstaut, der weiß es mit schrecklicher Klarheit: Das Display des iPhones zieht kleine Textilfasern an, die sich in der Hosentasche sammeln. Man steckt das iPhone in die Hosentasche, und es kommt voller winziger Fusseln wieder heraus.

Warum?

Warum sammeln sich die Fasern in der Hose? Zuerst die nötigen Fakten: Eine Versammlung ab einer Anzahl von zwölf Teilnehmern gilt als Demonstration und muss angemeldet werden. Aber bei Fasern ist das anders: Hierbei handelt es sich um Abrieb, verursacht durch die Reibung in der Waschmaschine. Durch den abschließenden Spülvorgang werden diese Fasern ausgespült, aber in den Taschen bleiben sie hängen.

Wenn noch eine Trocknung in der Maschine folgt, verstärkt sich dieser Effekt deutlich: Denn je trockener die Wäsche, desto stärker die Reibung. Und die Spülung bleibt aus. Die abgeriebenen Fasern haften deswegen an der Wäsche, vor allem in den Taschen. Je öfter man wäscht (und trocknet), desto mehr Fasern sammeln sich an.

Zum Vergleich: Hängt man seine Wäsche umweltbewusst im Garten auf eine Leine, fehlt die Reibung während der Trocknung weitgehend. Die paar wenigen Fasern, die beim Waschen gelöst wurden, bläst der Wind in das Nachbargrundstück. Das Ergebnis ist saubere, fusselfreie und langlebige Wäsche.

Das orakelte iPhone Fold (oder iPhone Ultra) wird diese kleinen Fasern anziehen. Aber die Kunden ahnen nichts davon. Die Kunden denken, sie halten das iPhone sauber und staubfrei, wenn sie es brav in der Tasche verstauen. Vielleicht verwenden sie sogar eine Hülle. Aber die statische Anziehung erfolgt durch das große Display. Davor schützt keine Hülle. So gelangen die Fasern langsam ins Gerät und finden nie wieder heraus. Es geht immer nur in diese Richtung: stets hinein, niemals hinaus. Das iPhone Fold ist ein Magnet für kleine Fusseln.

Lösungen

Die einfachste Lösung besteht darin, das iPhone nicht mehr in die Tasche zu stecken, oder allenfalls geschützt durch einen Tiefkühlbeutel mit Zip-Verschluss. Wem das zu viel Plastik ist, der kann auch ein mit Wachs beschichtetes Butterbrotpapier verwenden und es darin einwickeln.

Für politische Aktivisten eignet sich auch Alufolie, das löst noch eine Reihe weiterer Probleme.

Eine nasse Hose ist weniger anfällig für Staub, außerdem betont es die sportliche Figur. Mit etwas Gel im Haar und einer nassen Hose entsteht im Handumdrehen ein aktueller Look, mit dem man seine Individualität unterstreicht.

Warum überhaupt eine Hose? Man muss doch die Dinge mal hinterfragen, sonst entwickelt man sich nicht weiter.

Es heißt, für das neueste iPhone ziehen die Fans ihr letztes Hemd aus. Und jetzt eben die Hose.

Think Different!

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Thu, 20 Aug 2026 00:46:47 CESTSeltsame Kommentare
Ganz besonders seltsam ist eine neue Kommentarfunktion. Es ist erstmal nur ein Experiment. Denn wir probieren damit ein paar Neuheiten, die in dieser Weise vermutlich noch nicht so oft im Web ausprobiert wurden.

Erstens, die Funktion soll besonders schnell und einfach sein. Das Forum ist dafür zu kompliziert. Deswegen beschränkt sich die Funktion auf einfache Texte. Keine Bilder, kein HTML, keine URLs. Falls es erwünscht ist, kann ich sowas später noch einbauen.

Zweitens, es funktioniert ohne Registrierung und ohne Login. Ja, richtig gelesen! Normalerweise muss man Spam und dumme Leute fernhalten durch verschiedene Hürden und Fallen. Aber weil wir so modern sind, senden wir jeden Kommentar zuerst zu OpenAI, dann zu Anthropic, dann zu Meta, dann zu Google, dann zu einer chinesischen KI. Diese elektrischen Maschinen werden den Text der Newsmeldung und den Text des Kommentars lesen und beurteilen, ob der Kommentar thematisch passend ist. Haltet es also on-topic, konstruktiv und gut gelaunt.

Immer mehr Webseiten schalten die Kommentare unter den Artikeln ab, weil es generell zu negativ, zu schnell off-topic und zu mühsam zu moderieren wird. Aber vielleicht können die KI-Engines hier tatsächlich gute Dienste leisten.

Drittens, normalerweise kann man Kommentare nur dann nachträglich ändern, wenn man als User eingeloggt ist. Aber unser neues System erlaubt es auch den Gästen, die nicht eingeloggt sind. Jeder kann seine Kommentare 30 Minuten lang editieren. Denn oft hat man noch einen guten Gedanken oder entdeckt einen Schreibfehler.

Ob das alles funktioniert? Keine Ahnung! Das müssen wir erstmal ausprobieren.

— Jörn

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37669https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37669 Während der Sommerpause sind sehr seltsame Dinge auf unserer Homepage geschehen, unter anderem eine Schwemme an News und seltsamen Artikeln.

Ganz besonders seltsam ist eine neue Kommentarfunktion. Es ist erstmal nur ein Experiment. Denn wir probieren damit ein paar Neuheiten, die in dieser Weise vermutlich noch nicht so oft im Web ausprobiert wurden.

Erstens, die Funktion soll besonders schnell und einfach sein. Das Forum ist dafür zu kompliziert. Deswegen beschränkt sich die Funktion auf einfache Texte. Keine Bilder, kein HTML, keine URLs. Falls es erwünscht ist, kann ich sowas später noch einbauen.

Zweitens, es funktioniert ohne Registrierung und ohne Login. Ja, richtig gelesen! Normalerweise muss man Spam und dumme Leute fernhalten durch verschiedene Hürden und Fallen. Aber weil wir so modern sind, senden wir jeden Kommentar zuerst zu OpenAI, dann zu Anthropic, dann zu Meta, dann zu Google, dann zu einer chinesischen KI. Diese elektrischen Maschinen werden den Text der Newsmeldung und den Text des Kommentars lesen und beurteilen, ob der Kommentar thematisch passend ist. Haltet es also on-topic, konstruktiv und gut gelaunt.

Immer mehr Webseiten schalten die Kommentare unter den Artikeln ab, weil es generell zu negativ, zu schnell off-topic und zu mühsam zu moderieren wird. Aber vielleicht können die KI-Engines hier tatsächlich gute Dienste leisten.

Drittens, normalerweise kann man Kommentare nur dann nachträglich ändern, wenn man als User eingeloggt ist. Aber unser neues System erlaubt es auch den Gästen, die nicht eingeloggt sind. Jeder kann seine Kommentare 30 Minuten lang editieren. Denn oft hat man noch einen guten Gedanken oder entdeckt einen Schreibfehler.

Ob das alles funktioniert? Keine Ahnung! Das müssen wir erstmal ausprobieren.

— Jörn

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Tue, 18 Aug 2026 16:04:01 CESTDer nächste Durchbruch: Sieht alles, hört alles, weiß alles AirPods mit eingebauter Kamera? Kein Wunder, dass die Meinungen dazu weit auseinander gehen. Aus gutem Grund sind die Menschen skeptisch gegenüber Brillen mit eingebauten Kameras. Warum soll das bei AirPods anders sein? Doch möglicherweise steckt dahinter ein großer Durchbruch.

Sehr wahrscheinlich können die AirPods keine dauerhafte Überwachung und Aufzeichnung ihrer Umgebung leisten. Warum nicht? Aus drei Gründen:

Erstens ist der Akku dafür viel zu klein. Der Akku der AirPods ist winzig. Dass er trotzdem für ein paar Stunden Musik ausreicht, ist ein technisches Wunder. Es benötigte Jahrzehnte an Erfahrung bei der Konstruktion von Prozessoren, um die Illusion einer kontinuierlichen Funktion zu erreichen. Tatsächlich schalten bestimmte Teile des Prozessors dauernd ab, wachen wieder auf, holen sich ein paar neue Daten, legen sich wieder schlafen und so weiter. Die Komplexität dieser Technologie ist schlicht haarsträubend. Es ist ein Husarenstück der Ingenieurskunst. Das bedeutet aber auch: Man kann nicht einfach einen fetten Video-Sensor für, sagen wir mal, eine Stunde laufen lassen, geschweige denn generell »im Hintergrund«. Allenfalls könnte man Fotos in gewissen Intervallen schießen, und selbst damit muss man sparsam sein.

Zweitens: Die AirPods werden von den Anwendern sehr unterschiedlich getragen, weil die Ohren unterschiedlich sind. Bei manchen Anwendern stakst der kleine weiße Zapfen fast horizontal in Richtung Nase; bei manchen hängt er fast vertikal nach unten Richtung Hals; bei manchen irgendwo dazwischen. Manche pausbackigen Genossen versperren den AirPods die Sicht nach vorne. — Deswegen müssen die Kameras einen extremen Rundum-Blick haben, damit sie überhaupt etwas Interessantes zu sehen bekommen. Es ist daher keine klassische Video-Kamera. Sondern es ist eher ein Sensor, der bestimmte Muster erkennen soll, etwa Texte oder meinetwegen auch Gesichter. Man darf das kritisieren, aber es ist etwas anderes als HD-Kameras, die einen aus einem Brillengestell direkt anstarren und tatsächlich klassische Videoaufnahmen erzeugen.

Drittens: Die AirPods sind so winzig, dass es sich auch auf die Kamera selbst auswirken muss. Ansonsten bräuchten die iPhones nicht so monströse Buckel auf der Rückseite. Die Linse ist winzig, damit auch die Lichtausbeute, und vor allem der Sensor. Wenn der Sensor klein ist, ist die Auflösung gering. Zusammen mit der Tatsache (oder meiner Vermutung), dass ein 180-Grad-Rundum-Bild erzeugt werden muss, bleiben für den interessanten Ausschnitt nur ein paar Pixel übrig. Das mag mit allerlei Trickserien ausreichen, um den Titel eines Buchs zu erkennen. Mehr ist nicht drin.

Wer seine Umgebung überwachen oder ausspionieren möchte, kauft sich besser eine Knopfloch-Kamera.

Und noch ein letztes Argument, um die Befürchtungen etwas zu dämpfen: Es ist ein komplett geschlossenes System. Niemand kann eine App auf die AirPods laden. Apple hat alle Möglichkeiten, um es auf die vorgesehenen Zwecke zu beschränken. Vielleicht ist es unmöglich, auch nur an ein einziges Pixel zu gelangen. Sehr wahrscheinlich werden nicht die Rohdaten gespeichert und verarbeitet (also die Pixel), sondern nur interpretierte, aggregierte Daten. Was bedeutet das? Beispielsweise gibt der Bewegungssensor keine Rohdaten aus (also jede kleine Erschütterung für jede Millisekunde), sondern er sagt nur, dass der Anwender in einem bestimmten Zeitraum zehn Schritte gegangen ist, und vielleicht noch die zeitlichen Abstände. Die Daten werden als aggregiert (zusammengefasst) und interpretiert (zehn Schritte). In gleicher Weise könnte das neue System einfach mitteilen, welcher Text extrahiert werden konnte (etwa den Titel eines Buchs), aber nicht, was sonst noch auf dem Bild zu sehen war. Das ist zwar nur Spekulation, aber das sind gängige Methoden. Es ist einfach nicht plausibel, dass Apple jeder hergelaufenen App einen Live-Videostream überlässt. Wahrscheinlich gibt Apples überhaupt nichts raus und behält alles für sich bzw. für Siri. (Was die Frage aufwirft, ob wir es in der EU überhaupt benutzen können.)

Kontext

OpenAI und Jony Ive orakeln über magische Geräte der Zukunft, die still im Hintergrund registrieren, was der Anwender tut. Das magische Gerät hört mit, vielleicht verwendet es auch eine Kamera, es verknüpft diese Daten vielleicht mit jenen, die über das Smartphone oder den Computer gesammelt werden: Chats, Mails, aktuelle Dokumente.

Dadurch kann man dann fragen: »Was hat Thomas gestern gesagt? Wann wollten wir uns treffen?«. Oder: »Sag’ Bescheid, wenn eine Mail von Robert kommt.«

Dieser Kontext (alle Informationen über den Anwender) ist entscheidend für das Wettrennen um nützliche KI-Funktionen.

Die Frage ist jedoch, wie man die Informationen am besten sammelt. Gerüchten zufolge soll OpenAI ein kleines Gerät auf den Markt bringen, das aussieht wie ein Donut, und das man in der Wohnung herumtragen soll, damit es stets alles hört (und auf Fragen antworten kann). Später soll gar ein eigenes Smartphone auf den Markt kommen, vielleicht ebenfalls mit einem dauerhaft eingeschalteten Mikrofon. Falls das jemanden empören sollte: »Hey, Siri!« funktioniert auf diese Weise. Alle modernen Smartphone und Smart-Speaker haben ihre Mikrofone dauerhaft eingeschaltet. Überraschung!

Gleichzeitig hat OpenAI in den letzten Tagen eine Funktion für die Desktop-App von ChatGPT eingeführt, die alle Aktionen des Anwenders als Text-Protokoll aufzeichnet (wenn man es einschaltet). Dadurch wird eine weitere Lücke geschlossen. Denn viele Anwender arbeiten leise am Computer und quasseln nicht nonstop in einen elektrischen Donut.

Wie reagiert Apple darauf? Die zukünftigen AirPods hören alles, sehen vieles, sind jederzeit verbunden mit dem iPhone, dadurch mit dem Internet und mit einer KI — und sie können jederzeit mit dem Anwender sprechen, denn, falls es jemand vergessen haben sollte: Es sind ja Kopfhörer.

Wer braucht dann noch den dusseligen Donut?

Die AirPods sind halbwegs erschwinglich, die Leute kaufen sie sowieso und haben sie dauernd dabei. Ob man da noch einen Grund sieht, um zusätzlich einen Donut von OpenAI herumzuschleppen?

Vielleicht zerstört Apple gerade eine Investition von OpenAI in Höhe von 6,5 Milliarden Dollar. Soviel hat es nämlich gekostet, um Jony Ive mit seinem magischen Gerät in den eigenen Hafen zu lotsen. Vielleicht zieht Tim Cook in seinen letzten Wochen noch schnell den Stöpsel raus, wer weiß? In Apples Hardware-Abteilung arbeiten bekanntlich zwei unterschiedliche Typen von Ingenieuren: Irre und Verrückte. Vielleicht hätte man das bedenken sollen?

Was kann das Ding?

Ich weiß es nicht, aber vielleicht kann man es aus vorhandenen Funktionen ableiten. Vorhanden sind Funktionen zum Extrahieren von Text aus Bildern; und das Erkennen einzelner Objekte (Apple nennt das »Visual Intelligence«). Diese Funktionen sind durch das Video in macOS Tahoe 26.7 offenbar belegt.

Was könnte man außerdem damit anstellen, vielleicht in einer späteren Version? Möglicherweise könnte man Text vorlesen lassen, was eine sehr triviale Funktion ist, aber extrem nützlich. Man könnte den Text übersetzen lassen, ebenfalls mittlerweile trivial. Der Anwender steht beispielsweise in China vor einem Restaurant und möchte die draußen aufgehängte Speisekarte lesen. Die AirPods machen kurz einen Schnappschuss, erkennen den Text, übersetzen ihn per iPhone und lesen ihn vor.

Damit das praxisgerecht ist, müsste der Anwender noch mitteilen können, was ihn interessiert. Er möchte vielleicht nicht, dass ihm die komplette Speisekarte vorgelesen wird. Vielleicht kann er mit dem Finger auf einen bestimmten Bereich zeigen.

Oder man stelle sich Verkehrsschilder vor mit arabischer Schrift.

Oder der Schornsteinfeger hängt einen Zettel an die Haustür mit dem nächsten Termin. Man sagt einfach: »Trage den Termin in meinem Kalender ein«, und das iPhone holt sich den Kontext über die AirPods.

Vielleicht kann man mit den Händen bestimmte Gesten machen, die für die Wiedergabe von Musik nützlich sind. Beispielsweise könnte man die Hand aufwärts bewegen und es wird lauter. Überhaupt scheint mir die Steuerung per Gesten ein offensichtlicher Einsatz zu sein. Die Technik klaut man sich von der Vision Pro.

Es gibt viele nützliche Dinge, die selbst eine unvollkommene und nur sporadisch eingesetzte Kamera leisten kann. Apple ist gut gerüstet dafür, die Technik im Sinne der Anwender einzusetzen.

Diskussion im Forum

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37656https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37656 image AirPods mit eingebauter Kamera? Kein Wunder, dass die Meinungen dazu weit auseinander gehen. Aus gutem Grund sind die Menschen skeptisch gegenüber Brillen mit eingebauten Kameras. Warum soll das bei AirPods anders sein? Doch möglicherweise steckt dahinter ein großer Durchbruch.

Sehr wahrscheinlich können die AirPods keine dauerhafte Überwachung und Aufzeichnung ihrer Umgebung leisten. Warum nicht? Aus drei Gründen:

Erstens ist der Akku dafür viel zu klein. Der Akku der AirPods ist winzig. Dass er trotzdem für ein paar Stunden Musik ausreicht, ist ein technisches Wunder. Es benötigte Jahrzehnte an Erfahrung bei der Konstruktion von Prozessoren, um die Illusion einer kontinuierlichen Funktion zu erreichen. Tatsächlich schalten bestimmte Teile des Prozessors dauernd ab, wachen wieder auf, holen sich ein paar neue Daten, legen sich wieder schlafen und so weiter. Die Komplexität dieser Technologie ist schlicht haarsträubend. Es ist ein Husarenstück der Ingenieurskunst. Das bedeutet aber auch: Man kann nicht einfach einen fetten Video-Sensor für, sagen wir mal, eine Stunde laufen lassen, geschweige denn generell »im Hintergrund«. Allenfalls könnte man Fotos in gewissen Intervallen schießen, und selbst damit muss man sparsam sein.

Zweitens: Die AirPods werden von den Anwendern sehr unterschiedlich getragen, weil die Ohren unterschiedlich sind. Bei manchen Anwendern stakst der kleine weiße Zapfen fast horizontal in Richtung Nase; bei manchen hängt er fast vertikal nach unten Richtung Hals; bei manchen irgendwo dazwischen. Manche pausbackigen Genossen versperren den AirPods die Sicht nach vorne. — Deswegen müssen die Kameras einen extremen Rundum-Blick haben, damit sie überhaupt etwas Interessantes zu sehen bekommen. Es ist daher keine klassische Video-Kamera. Sondern es ist eher ein Sensor, der bestimmte Muster erkennen soll, etwa Texte oder meinetwegen auch Gesichter. Man darf das kritisieren, aber es ist etwas anderes als HD-Kameras, die einen aus einem Brillengestell direkt anstarren und tatsächlich klassische Videoaufnahmen erzeugen.

Drittens: Die AirPods sind so winzig, dass es sich auch auf die Kamera selbst auswirken muss. Ansonsten bräuchten die iPhones nicht so monströse Buckel auf der Rückseite. Die Linse ist winzig, damit auch die Lichtausbeute, und vor allem der Sensor. Wenn der Sensor klein ist, ist die Auflösung gering. Zusammen mit der Tatsache (oder meiner Vermutung), dass ein 180-Grad-Rundum-Bild erzeugt werden muss, bleiben für den interessanten Ausschnitt nur ein paar Pixel übrig. Das mag mit allerlei Trickserien ausreichen, um den Titel eines Buchs zu erkennen. Mehr ist nicht drin.

Wer seine Umgebung überwachen oder ausspionieren möchte, kauft sich besser eine Knopfloch-Kamera.

Und noch ein letztes Argument, um die Befürchtungen etwas zu dämpfen: Es ist ein komplett geschlossenes System. Niemand kann eine App auf die AirPods laden. Apple hat alle Möglichkeiten, um es auf die vorgesehenen Zwecke zu beschränken. Vielleicht ist es unmöglich, auch nur an ein einziges Pixel zu gelangen. Sehr wahrscheinlich werden nicht die Rohdaten gespeichert und verarbeitet (also die Pixel), sondern nur interpretierte, aggregierte Daten. Was bedeutet das? Beispielsweise gibt der Bewegungssensor keine Rohdaten aus (also jede kleine Erschütterung für jede Millisekunde), sondern er sagt nur, dass der Anwender in einem bestimmten Zeitraum zehn Schritte gegangen ist, und vielleicht noch die zeitlichen Abstände. Die Daten werden als aggregiert (zusammengefasst) und interpretiert (zehn Schritte). In gleicher Weise könnte das neue System einfach mitteilen, welcher Text extrahiert werden konnte (etwa den Titel eines Buchs), aber nicht, was sonst noch auf dem Bild zu sehen war. Das ist zwar nur Spekulation, aber das sind gängige Methoden. Es ist einfach nicht plausibel, dass Apple jeder hergelaufenen App einen Live-Videostream überlässt. Wahrscheinlich gibt Apples überhaupt nichts raus und behält alles für sich bzw. für Siri. (Was die Frage aufwirft, ob wir es in der EU überhaupt benutzen können.)

Kontext

OpenAI und Jony Ive orakeln über magische Geräte der Zukunft, die still im Hintergrund registrieren, was der Anwender tut. Das magische Gerät hört mit, vielleicht verwendet es auch eine Kamera, es verknüpft diese Daten vielleicht mit jenen, die über das Smartphone oder den Computer gesammelt werden: Chats, Mails, aktuelle Dokumente.

Dadurch kann man dann fragen: »Was hat Thomas gestern gesagt? Wann wollten wir uns treffen?«. Oder: »Sag’ Bescheid, wenn eine Mail von Robert kommt.«

Dieser Kontext (alle Informationen über den Anwender) ist entscheidend für das Wettrennen um nützliche KI-Funktionen.

Die Frage ist jedoch, wie man die Informationen am besten sammelt. Gerüchten zufolge soll OpenAI ein kleines Gerät auf den Markt bringen, das aussieht wie ein Donut, und das man in der Wohnung herumtragen soll, damit es stets alles hört (und auf Fragen antworten kann). Später soll gar ein eigenes Smartphone auf den Markt kommen, vielleicht ebenfalls mit einem dauerhaft eingeschalteten Mikrofon. Falls das jemanden empören sollte: »Hey, Siri!« funktioniert auf diese Weise. Alle modernen Smartphone und Smart-Speaker haben ihre Mikrofone dauerhaft eingeschaltet. Überraschung!

Gleichzeitig hat OpenAI in den letzten Tagen eine Funktion für die Desktop-App von ChatGPT eingeführt, die alle Aktionen des Anwenders als Text-Protokoll aufzeichnet (wenn man es einschaltet). Dadurch wird eine weitere Lücke geschlossen. Denn viele Anwender arbeiten leise am Computer und quasseln nicht nonstop in einen elektrischen Donut.

Wie reagiert Apple darauf? Die zukünftigen AirPods hören alles, sehen vieles, sind jederzeit verbunden mit dem iPhone, dadurch mit dem Internet und mit einer KI — und sie können jederzeit mit dem Anwender sprechen, denn, falls es jemand vergessen haben sollte: Es sind ja Kopfhörer.

Wer braucht dann noch den dusseligen Donut?

Die AirPods sind halbwegs erschwinglich, die Leute kaufen sie sowieso und haben sie dauernd dabei. Ob man da noch einen Grund sieht, um zusätzlich einen Donut von OpenAI herumzuschleppen?

Vielleicht zerstört Apple gerade eine Investition von OpenAI in Höhe von 6,5 Milliarden Dollar. Soviel hat es nämlich gekostet, um Jony Ive mit seinem magischen Gerät in den eigenen Hafen zu lotsen. Vielleicht zieht Tim Cook in seinen letzten Wochen noch schnell den Stöpsel raus, wer weiß? In Apples Hardware-Abteilung arbeiten bekanntlich zwei unterschiedliche Typen von Ingenieuren: Irre und Verrückte. Vielleicht hätte man das bedenken sollen?

Was kann das Ding?

Ich weiß es nicht, aber vielleicht kann man es aus vorhandenen Funktionen ableiten. Vorhanden sind Funktionen zum Extrahieren von Text aus Bildern; und das Erkennen einzelner Objekte (Apple nennt das »Visual Intelligence«). Diese Funktionen sind durch das Video in macOS Tahoe 26.7 offenbar belegt.

Was könnte man außerdem damit anstellen, vielleicht in einer späteren Version? Möglicherweise könnte man Text vorlesen lassen, was eine sehr triviale Funktion ist, aber extrem nützlich. Man könnte den Text übersetzen lassen, ebenfalls mittlerweile trivial. Der Anwender steht beispielsweise in China vor einem Restaurant und möchte die draußen aufgehängte Speisekarte lesen. Die AirPods machen kurz einen Schnappschuss, erkennen den Text, übersetzen ihn per iPhone und lesen ihn vor.

Damit das praxisgerecht ist, müsste der Anwender noch mitteilen können, was ihn interessiert. Er möchte vielleicht nicht, dass ihm die komplette Speisekarte vorgelesen wird. Vielleicht kann er mit dem Finger auf einen bestimmten Bereich zeigen.

Oder man stelle sich Verkehrsschilder vor mit arabischer Schrift.

Oder der Schornsteinfeger hängt einen Zettel an die Haustür mit dem nächsten Termin. Man sagt einfach: »Trage den Termin in meinem Kalender ein«, und das iPhone holt sich den Kontext über die AirPods.

Vielleicht kann man mit den Händen bestimmte Gesten machen, die für die Wiedergabe von Musik nützlich sind. Beispielsweise könnte man die Hand aufwärts bewegen und es wird lauter. Überhaupt scheint mir die Steuerung per Gesten ein offensichtlicher Einsatz zu sein. Die Technik klaut man sich von der Vision Pro.

Es gibt viele nützliche Dinge, die selbst eine unvollkommene und nur sporadisch eingesetzte Kamera leisten kann. Apple ist gut gerüstet dafür, die Technik im Sinne der Anwender einzusetzen.

Diskussion im Forum

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Mon, 17 Aug 2026 15:46:59 CESTVerboten! (Aber wir machen es heimlich)

Wer Banknoten nachmacht oder verfälscht, oder nachgemachte oder verfälschte sich verschafft und in Verkehr bringt, wird mit Zuchthaus bzw. Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren bestraft.

So stand es früher auf den Geldscheinen. Früher, als man sich noch darauf verlassen konnte. Heute ist ja alles digital.

Wer etwas fälscht und als echt ausgibt, der gehört bestraft. Die ganze deutsche Staatsmacht warf sich hinter diese eiserne Regel.

Es war die harte D-Mark, die damals den noch fragilen Respekt der Welt vor den Deutschen neu begründete. Als die ersten deutschen Urlauber nach dem zweiten Weltkrieg in die Welt strömten, wurden sie oft mit Skepsis empfangen. Aber die D-Mark war willkommen.

Stolz zeigten die Geldscheine wichtige Persönlichkeiten aus der deutschen Geschichte, wie das Bild unten demonstriert.



Jeder einzelne Schein (man sieht es oben bei der Ausgabe zur Erinnerung an die erste deutsche Kaiserin Theresa I.) war ausgestattet mit Wasserzeichen, Metallfäden und äußerst fein gestaltetet Ornamenten. Er trug sein Echtheitszertifikat sozusagen in sich.

Wasserzeichen

So kommt es, dass wir sofort ein schlechtes Gewissen haben, wenn wir erfahren, dass in Zukunft alle Texte und Bilder, die eine KI generiert hat, mit einem unsichtbaren Wasserzeichen versehen werden. So schreibt es ein neues Gesetz der EU vor, um uns vor Betrug zu schützen.

Dumm nur, dass wir diesmal selbst die Betrüger sind. Wer prahlt nicht gerne mit einem Bild oder Text, bei dem eine KI mitgeholfen hat?

Das Wasserzeichen besteht darin, bestimmte austauschbare Wörter nach einem erkennbaren Schema zu wählen.

Die Aufregung ist groß. Manche fürchten, dass sie auffliegen. Manche empören sich, dass die KI-Modelle nicht das objektiv beste Wort wählen, und dass dies respektlos gegenüber der Kunst des Formulierens sei. John Gruber von Daring Fireball, der sehr sorgfältig mit Worten umgeht, ist außer sich vor Wut und macht daraus in einem sehr langen Rant keinen Hehl.

Was sagt das Gesetz?

Das europäische KI-Gesetz (EU AI Act, vor allem Artikel 50) schreibt vor, dass KI-generierte Inhalte wie Bilder, Videos, Audio und bestimmte Texte für Menschen sichtbar und zusätzlich maschinenlesbar gekennzeichnet werden müssen. Das Gesetz ist bereits gültig. Bei Verstößen drohen Geldbußen von bis zu 15 Millionen Euro oder 3 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes.

Das Ziel besteht unter anderem darin, täuschend echte sog. Deepfakes (Bilder oder Videos) zu verhindern, die reale Personen in erfundenen Situationen zeigen (wie es bei Politikern oder Prominenten häufig zu sehen ist). Auch massenweise verbreitete Newsmeldungen oder Kommentare auf Social Media, die vollständig automatisch erzeugt werden, müssen gekennzeichnet werden. In Chats müssen die Anwender erfahren, wenn sie mit einem KI-Bot sprechen.

Diese Maßnahmen betreffen einerseits Persönlichkeitsrechte (z.B. bei Hollywood-Stars, die plötzlich nackt dargestellt werden; bzw. bei RTL2-Stars, die plötzlich bekleidet dargestellt werden). Andererseits reagiert die EU auf den Verdacht, Spam-Farmen würden die politische Stabilität in Europa zu beeinträchtigen versuchen. Solche Aktivitäten wurden auf Facebook, Twitter und TikTok zahlreich beobachtet.

Die Kennzeichnungspflichten gelten nicht für Privatpersonen, sehr wohl aber für berufliche Zwecke. Ein Beispiel dafür wären die vielen KI-generierten Inhalte auf YouTube oder die massenhaften Buch-Veröffentlichungen auf Amazon.

Die Pflicht zur Offenlegung gilt ebenfalls nicht, wenn der KI-generierte Text einer menschlichen Überprüfung unterzogen wurde und eine natürliche oder juristische Person (also eine Firma) die redaktionelle Verantwortung trägt. Es geht also eher um massenweise Automatismen, und nicht um den Redakteur, der sich eine Pressemeldung in ein verdauliches Format setzen lässt.

Da fragt man sich: Welche seltsamen Unternehmen könnten damit gemeint sein, die jede redaktionelle Verantwortung ablehnen? Etwa Facebook und ähnliche, die stets beteuern, sie wären keine Publikationen, sondern rein technische Infrastruktur, folglich also für keine Inhalte verantwortlich?

Weil die Kennzeichnung auch für Menschen (nicht nur für Maschinen) erkennbar sein soll, schlägt die EU Symbole vor wie dieses:



Was tun die großen KI-Anbieter?

Die großen KI-Anbieter haben angekündigt, alle Texte und Bilder mit solchen Wasserzeichen auszustatten, unabhängig davon, ob diese in der EU verwendet werden; und unabhängig davon, ob eine Kennzeichnung im konkreten Fall nötig gewesen wäre. Lediglich sehr kurze Texte (unter 100 Worten) sind ausgenommen, weil das Wasserzeichen dann ohnehin nicht gut funktioniert.

Was geschieht, wenn man sich seinen eigenen Text von einer KI etwas straffen lässt? Dann hängt es von der Menge der Worte ab, die die KI selbst formuliert. Denn erst ab ab einer gewissen Menge lässt sich das Wasserzeichen erkennen. Das gilt umso mehr, wenn man seinen Text nur auf Rechtschreibfehler prüfen lässt. Ein paar Worte hier und da ergeben kein Wasserzeichen. Hingegen, wer seinen komplett selbst geschriebenen Text in eine andere Sprache übersetzen lässt, fliegt auf. Dann gilt die KI als Urheber.

Was ist davon zu halten?

Einerseits haben die Bürger das Recht, zu erfahren, worauf sie sich einlassen. Wenn ich in einen ICE einsteige, möchte ich gerne wissen, ob ein Zugführer die Lokomotive steuert. Dummerweise bezieht sich das neue Gesetz nicht darauf, sondern allenfalls auf den Text der Lautsprecher-Durchsage, die mir Erdbeerschnittchen nach einem Rezept von Johann Lafer anpreist:

»Diese Durchsage erfolgte ohne redaktionelle Prüfung und wurde automatisch durch eine künstliche Intelligenz erstellt. Wir übernehmen keinerlei Verantwortung! Schon gar nicht für die Erdbeerschnittchen!«

Andererseits könnte es so wirken, als sei Künstliche Intelligenz eine Fälschung, minderwertig, nicht vertrauenswürdig, und bestenfalls zu vermeiden. Wenn man Pech hat, wird man erwischt, geschnappt und bestraft. Es ist eine Art Falschgeld.



Ich halte das für kurzsichtig, bei einem Thema, bei dem man etwas längerfristig denken sollte. Bei Bildern ist es sicherlich hilfreich, dass man ihre Echtheit beurteilen kann. Aber sogenannte Gebrauchstexte (Newsmeldungen, Anleitungen, Zusammenfassungen, Katalogtexte, Routine-Korrespondenz) werden schon bald komplett von KI-Systemen geschrieben werden. Man mag das gut oder schlecht finden; das ändert nichts. Soll nun jeder Text ein solches Symbol bekommen? Ist das nicht ebenso lästig wie die Cookie-Banner? Und ebenso nutzlos?

Kurzsichtig wirkt es für mich deshalb, weil des den rasanten Fortschritt außer Betracht lässt. Eine Kennzeichnung von Texten mag letztes Jahr sinnvoll gewesen sein, als KI-Systeme noch halluzinierten und man nicht sicher sein konnte, ob die Hälfte der angeblichen Fakten komplett erfunden war. Doch dieses Jahr sind die redaktionellen KI-Systeme bereits auf Augenhöhe. Nächstes Jahr werden sie akkurater berichten als es die meisten Journalisten können. Zumal die meisten Journalisten unter immer höherem Zeitdruck arbeiten und sich eine Recherche deswegen nur bei wenigen ausgewählten Themen lohnt. Anders gesagt: Man kann gar nicht alles selbst machen.

Vielleicht tritt der gegenteilige Effekt ein, den sich die EU erhofft: Das neue KI-Symbol könnte geradezu als Gütesiegel verstanden werden. Fake-News haben es dann noch einfacher als zuvor, denn die Menschen werden denken, dass solche Meldungen von einer KI geprüft wurden. Bei Bildern reagieren wir anders: Warum sollte man ein Foto verändern? Aber bei einem Text?

EU gegen den Rest der Welt

Es ist sicherlich lobenswert, wenn die EU die Rechte seiner Bürger stärkt, anstatt sie als fette Beute für amerikanische Firmen zu verhökern. Bei Bildern, die absichtlich zur Täuschung erstellt wurden, ist das eine gute Sache, auch wenn ich nicht sehe, wie sich das durchsetzen lässt. Bei Texten müsste man viel genauer differenzieren, sonst schadet die Vorschrift mehr, als sie nützt.

Persönlich betrachte ich diese Zeit als eine Zeit des Umdenkens und Umgewöhnens. Ich muss lernen, nicht mehr alles selbst zu machen und es stattdessen einer KI beizubringen. Das ist gar nicht so einfach. Wo es mir gelingt, betrachte ich es als einen kleinen Sieg. Wer weiß? Vielleicht befindet sich die EU insgesamt in dieser Situation?

Diskussion im Forum

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Wer Banknoten nachmacht oder verfälscht, oder nachgemachte oder verfälschte sich verschafft und in Verkehr bringt, wird mit Zuchthaus bzw. Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren bestraft.

So stand es früher auf den Geldscheinen. Früher, als man sich noch darauf verlassen konnte. Heute ist ja alles digital.

Wer etwas fälscht und als echt ausgibt, der gehört bestraft. Die ganze deutsche Staatsmacht warf sich hinter diese eiserne Regel.

Es war die harte D-Mark, die damals den noch fragilen Respekt der Welt vor den Deutschen neu begründete. Als die ersten deutschen Urlauber nach dem zweiten Weltkrieg in die Welt strömten, wurden sie oft mit Skepsis empfangen. Aber die D-Mark war willkommen.

Stolz zeigten die Geldscheine wichtige Persönlichkeiten aus der deutschen Geschichte, wie das Bild unten demonstriert.



Jeder einzelne Schein (man sieht es oben bei der Ausgabe zur Erinnerung an die erste deutsche Kaiserin Theresa I.) war ausgestattet mit Wasserzeichen, Metallfäden und äußerst fein gestaltetet Ornamenten. Er trug sein Echtheitszertifikat sozusagen in sich.

Wasserzeichen

So kommt es, dass wir sofort ein schlechtes Gewissen haben, wenn wir erfahren, dass in Zukunft alle Texte und Bilder, die eine KI generiert hat, mit einem unsichtbaren Wasserzeichen versehen werden. So schreibt es ein neues Gesetz der EU vor, um uns vor Betrug zu schützen.

Dumm nur, dass wir diesmal selbst die Betrüger sind. Wer prahlt nicht gerne mit einem Bild oder Text, bei dem eine KI mitgeholfen hat?

Das Wasserzeichen besteht darin, bestimmte austauschbare Wörter nach einem erkennbaren Schema zu wählen.

Die Aufregung ist groß. Manche fürchten, dass sie auffliegen. Manche empören sich, dass die KI-Modelle nicht das objektiv beste Wort wählen, und dass dies respektlos gegenüber der Kunst des Formulierens sei. John Gruber von Daring Fireball, der sehr sorgfältig mit Worten umgeht, ist außer sich vor Wut und macht daraus in einem sehr langen Rant keinen Hehl.

Was sagt das Gesetz?

Das europäische KI-Gesetz (EU AI Act, vor allem Artikel 50) schreibt vor, dass KI-generierte Inhalte wie Bilder, Videos, Audio und bestimmte Texte für Menschen sichtbar und zusätzlich maschinenlesbar gekennzeichnet werden müssen. Das Gesetz ist bereits gültig. Bei Verstößen drohen Geldbußen von bis zu 15 Millionen Euro oder 3 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes.

Das Ziel besteht unter anderem darin, täuschend echte sog. Deepfakes (Bilder oder Videos) zu verhindern, die reale Personen in erfundenen Situationen zeigen (wie es bei Politikern oder Prominenten häufig zu sehen ist). Auch massenweise verbreitete Newsmeldungen oder Kommentare auf Social Media, die vollständig automatisch erzeugt werden, müssen gekennzeichnet werden. In Chats müssen die Anwender erfahren, wenn sie mit einem KI-Bot sprechen.

Diese Maßnahmen betreffen einerseits Persönlichkeitsrechte (z.B. bei Hollywood-Stars, die plötzlich nackt dargestellt werden; bzw. bei RTL2-Stars, die plötzlich bekleidet dargestellt werden). Andererseits reagiert die EU auf den Verdacht, Spam-Farmen würden die politische Stabilität in Europa zu beeinträchtigen versuchen. Solche Aktivitäten wurden auf Facebook, Twitter und TikTok zahlreich beobachtet.

Die Kennzeichnungspflichten gelten nicht für Privatpersonen, sehr wohl aber für berufliche Zwecke. Ein Beispiel dafür wären die vielen KI-generierten Inhalte auf YouTube oder die massenhaften Buch-Veröffentlichungen auf Amazon.

Die Pflicht zur Offenlegung gilt ebenfalls nicht, wenn der KI-generierte Text einer menschlichen Überprüfung unterzogen wurde und eine natürliche oder juristische Person (also eine Firma) die redaktionelle Verantwortung trägt. Es geht also eher um massenweise Automatismen, und nicht um den Redakteur, der sich eine Pressemeldung in ein verdauliches Format setzen lässt.

Da fragt man sich: Welche seltsamen Unternehmen könnten damit gemeint sein, die jede redaktionelle Verantwortung ablehnen? Etwa Facebook und ähnliche, die stets beteuern, sie wären keine Publikationen, sondern rein technische Infrastruktur, folglich also für keine Inhalte verantwortlich?

Weil die Kennzeichnung auch für Menschen (nicht nur für Maschinen) erkennbar sein soll, schlägt die EU Symbole vor wie dieses:



Was tun die großen KI-Anbieter?

Die großen KI-Anbieter haben angekündigt, alle Texte und Bilder mit solchen Wasserzeichen auszustatten, unabhängig davon, ob diese in der EU verwendet werden; und unabhängig davon, ob eine Kennzeichnung im konkreten Fall nötig gewesen wäre. Lediglich sehr kurze Texte (unter 100 Worten) sind ausgenommen, weil das Wasserzeichen dann ohnehin nicht gut funktioniert.

Was geschieht, wenn man sich seinen eigenen Text von einer KI etwas straffen lässt? Dann hängt es von der Menge der Worte ab, die die KI selbst formuliert. Denn erst ab ab einer gewissen Menge lässt sich das Wasserzeichen erkennen. Das gilt umso mehr, wenn man seinen Text nur auf Rechtschreibfehler prüfen lässt. Ein paar Worte hier und da ergeben kein Wasserzeichen. Hingegen, wer seinen komplett selbst geschriebenen Text in eine andere Sprache übersetzen lässt, fliegt auf. Dann gilt die KI als Urheber.

Was ist davon zu halten?

Einerseits haben die Bürger das Recht, zu erfahren, worauf sie sich einlassen. Wenn ich in einen ICE einsteige, möchte ich gerne wissen, ob ein Zugführer die Lokomotive steuert. Dummerweise bezieht sich das neue Gesetz nicht darauf, sondern allenfalls auf den Text der Lautsprecher-Durchsage, die mir Erdbeerschnittchen nach einem Rezept von Johann Lafer anpreist:

»Diese Durchsage erfolgte ohne redaktionelle Prüfung und wurde automatisch durch eine künstliche Intelligenz erstellt. Wir übernehmen keinerlei Verantwortung! Schon gar nicht für die Erdbeerschnittchen!«

Andererseits könnte es so wirken, als sei Künstliche Intelligenz eine Fälschung, minderwertig, nicht vertrauenswürdig, und bestenfalls zu vermeiden. Wenn man Pech hat, wird man erwischt, geschnappt und bestraft. Es ist eine Art Falschgeld.



Ich halte das für kurzsichtig, bei einem Thema, bei dem man etwas längerfristig denken sollte. Bei Bildern ist es sicherlich hilfreich, dass man ihre Echtheit beurteilen kann. Aber sogenannte Gebrauchstexte (Newsmeldungen, Anleitungen, Zusammenfassungen, Katalogtexte, Routine-Korrespondenz) werden schon bald komplett von KI-Systemen geschrieben werden. Man mag das gut oder schlecht finden; das ändert nichts. Soll nun jeder Text ein solches Symbol bekommen? Ist das nicht ebenso lästig wie die Cookie-Banner? Und ebenso nutzlos?

Kurzsichtig wirkt es für mich deshalb, weil des den rasanten Fortschritt außer Betracht lässt. Eine Kennzeichnung von Texten mag letztes Jahr sinnvoll gewesen sein, als KI-Systeme noch halluzinierten und man nicht sicher sein konnte, ob die Hälfte der angeblichen Fakten komplett erfunden war. Doch dieses Jahr sind die redaktionellen KI-Systeme bereits auf Augenhöhe. Nächstes Jahr werden sie akkurater berichten als es die meisten Journalisten können. Zumal die meisten Journalisten unter immer höherem Zeitdruck arbeiten und sich eine Recherche deswegen nur bei wenigen ausgewählten Themen lohnt. Anders gesagt: Man kann gar nicht alles selbst machen.

Vielleicht tritt der gegenteilige Effekt ein, den sich die EU erhofft: Das neue KI-Symbol könnte geradezu als Gütesiegel verstanden werden. Fake-News haben es dann noch einfacher als zuvor, denn die Menschen werden denken, dass solche Meldungen von einer KI geprüft wurden. Bei Bildern reagieren wir anders: Warum sollte man ein Foto verändern? Aber bei einem Text?

EU gegen den Rest der Welt

Es ist sicherlich lobenswert, wenn die EU die Rechte seiner Bürger stärkt, anstatt sie als fette Beute für amerikanische Firmen zu verhökern. Bei Bildern, die absichtlich zur Täuschung erstellt wurden, ist das eine gute Sache, auch wenn ich nicht sehe, wie sich das durchsetzen lässt. Bei Texten müsste man viel genauer differenzieren, sonst schadet die Vorschrift mehr, als sie nützt.

Persönlich betrachte ich diese Zeit als eine Zeit des Umdenkens und Umgewöhnens. Ich muss lernen, nicht mehr alles selbst zu machen und es stattdessen einer KI beizubringen. Das ist gar nicht so einfach. Wo es mir gelingt, betrachte ich es als einen kleinen Sieg. Wer weiß? Vielleicht befindet sich die EU insgesamt in dieser Situation?

Diskussion im Forum

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Sat, 15 Aug 2026 21:34 CEST»Kapier’ das endlich, Du blödes Ding!« Bislang war es klar, an wen sich dieser verzweifelte Ausruf richtet: an den Computer. Seit es Computer gibt, verzweifeln Anwender an ihnen. Daran haben auch KI-Modelle nichts geändert. Im Gegenteil! Die angebliche Intelligenz erwies sich als begriffsstutzig, sobald man mehr von ihr forderte als nur Dosenwissen aus Wikipedia.

In den letzten drei Monaten hat sich das komplett gewandelt. Die besten Frontier-Modelle sind nun so schlau, dass sie längst verstanden haben, was der Anwender erst noch verstehen muss. Ist die KI plötzlich schlauer als der Mensch?

Es ist genau diese Frage, die den Chefs der großen KI-Labore in jedem Interview gestellt wird: Wann erreichen wir endlich AGI, »Artificial General Intelligence«, also eine KI, die in allen Fachbereichen so schlau ist wie ein menschlicher Fachmann?

Wikipedia: »Künstliche allgemeine Intelligenz (englisch Artificial general intelligence – AGI) ist die Intelligenz eines hypothetischen Computerprogramms, das die Fähigkeit besitzt, jede intellektuelle Aufgabe zu verstehen oder zu lernen, die ein Mensch ausführen kann.«

Ist das bereits erreicht? Intelligenz auf menschlichem Niveau ist nicht leicht zu beurteilen. Beispielsweise würden wir von einem Biologen nicht erwarten, dass er die gleiche Expertise auch für Physik vorweisen kann. Aber bei KI meint es tatsächlich eine solche »allgemeine« Intelligenz. Um sie zu erreichen, muss die KI sozusagen eine Abschlussprüfung in allen Fächern bestehen — was dann aber eindeutig schlauer wäre, als es irgendein Mensch für sich behaupten kann.

Ebenfalls wichtig: Die KI muss dafür nicht alle Aufgaben fehlerfrei lösen. Sondern sie muss bei den Prüfungsaufgaben nur so viele Punkte erreichen, wie ein normaler Fachmann auf diesem Gebiet erreichen würde. Denn auch ein guter Mediziner wird nicht 100 Prozent erreichen.

Man muss nicht abwarten, bis die KI bei allen Fachbereiche so gut abschneidet, um einen Eindruck zu gewinnen, wie eine solche Welt aussehen mag. Sondern man kann sich einzelne Fachbereiche anschauen, bei denen es heute schon gelingt. Beispielsweise bei der Entwicklung von Software.

Bei der Entwicklung von Software ist die Frage, ob die KI bereits menschliches Niveau erreicht hat, weitgehend beantwortet. Ich kenne keinen Programmierer, der so gut programmieren kann, wie es die neuesten Modelle von OpenAI und Anthropic können. Die allerbesten Programmierer sind vermutlich besser, aber auch sehr viel langsamer. Und Tempo spielt durchaus eine Rolle.

Wenn man die verschiedenen Aspekte eines Software-Projekts auf die Waagschale legt: Planung, Programmierung, Geschwindigkeit — dann schlagen diese Frontier-Modelle mittlerweile jeden Programmierer um Längen. Es ist ungefähr ein Unterschied wie zwischen einem Porsche und einem Fahrrad. Der Vergleich ist nicht übertrieben. Lediglich wenn man einen dieser Aspekte außer Acht lässt (etwa Geschwindigkeit), hat der Mensch überhaupt noch eine Chance.

Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie die neuesten Modelle innerhalb einer Stunde komplexe Programme entwickelten, für die man normalerweise ein halbes Jahr benötigt. Ich werde gleiche so ein Beispiel zeigen. Es geht mir hier jedoch nicht um Programmierung, sondern darum, wie sich das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine ändert.

Was genau hat sich verändert?

Meine eigene Rolle hat sich in den letzten paar Monaten völlig gewandelt. »Kapier’ das endlich, Du blödes Ding!« — diesmal bin ich es, der damit gemeint ist. Und so wird es für den Rest meines Lebens bleiben. Nachfolgende Generationen werden es gar nicht anders kennen.

Bis vor kurzem musste man KI-Modellen sehr ausführlich darlegen, was man möchte. »Prompt Engineering« bedeutete, dass man dem KI-Modell einige Beispiele dafür gab, wie eine gute Antwort aussehen sollte. Man massierte die eigene Logik in die Gedankenwelt des KI-Modells, sodass es die richtige Antwort erträumte. Manche dieser Prompts hatten den Umfang von mehreren A4-Seiten.

Bei den neuesten Modellen ist das schädlich. Sie sind so klug, dass man ihnen nur das Ziel vorgeben sollte. Sie funktionieren am besten, wenn man sie nicht mit zu viel Blabla beim Denken stört.

Ja, es ist wahr. Eine Maschine ist so schlau, dass sie innerlich murmelt: »Störe mich mit Deinem Blabla nicht beim Denken«. Ich hatte mal eine Katze, die gelegentlich einen solchen Gesichtsausdruck aufsetzte.

Früher wusste ich genau, was ich wollte. Meine Aufgabe bestand dann darin, es der dummen KI irgendwie klar zu machen. Heute verhandele ich mit der KI: Ich trage mein Anliegen vor und frage bescheiden, was es von meinen bisherigen Überlegungen hält.

Die KI versteht mein Anliegen so gut und verfügt über so viel Wissen, dass es haarsträubend gute Einschätzungen liefern kann. Sie legt detailliert dar, wo man noch nachbessern müsste und welche Richtungen ich einschlagen könnte. Es denkt an Dinge, die ich übersehen habe.

Es kostet mich inzwischen viel Mühe, darauf angemessen zu antworten, sodass die KI mich nicht schroff anfährt: »Das habe ich doch geschrieben! Kapier’ es endlich!« — Es sind vertauschte Rollen. Plötzlich frage ich vorsichtig, was die Maschine von meinen Ideen hält.

Respekt

Dass ich mich bei der KI erkundige, ist eine Form von Respekt. Das ist neu. Natürlich weiß ich, dass Computer und Software nur aus Schaltern bestehen. Und doch kann ich nicht anders, als die Fachkenntnis, die Hilfsbereitschaft und den unermüdlichen Fleiß dieser Modelle zu respektieren. Ich korrigiere sogar meine Tippfehler, damit mich das Modell nicht für dumm oder schlampig hält. Wir wollen doch auf Augenhöhe zusammenarbeiten?

Diese Zusammenarbeit ist ebenfalls neu. Nie habe ich mit einem Computer »zusammengearbeitet«. Es hat ja auch nie ein Schmied mit einem Hammer »zusammengearbeitet«. Der Mac ist ein Werkzeug. Aber seit ein paar Monaten ist das anders. Der Mac wurde zu einem Kollegen.

Planwirtschaft

Das liegt auch daran, dass ich inzwischen sehr komplexe Projekte mit der KI realisiere, spezielle Apps, für die ich früher ein Jahr lang gearbeitet hätte. Schritt für Schritt erarbeite ich mit der KI zuerst einen gemeinsamen Plan. Das kann gerne einen ganzen Tag dauern, manchmal zwei. Jeden Vorschlag beende ich mit der Frage: »Was hältst Du davon?«.

Erst wenn wir alle Fragen zur beiderseitigen Zufriedenheit geklärt haben, beauftrage ich das Modell, eine Textdatei mit einem definitiven Plan zu erstellen, der dann als roter Faden für die Umsetzung dient. Der Plan enthält Ziele, die einzelnen Schritte, Prüfungen und so weiter. Oft ist der Plan sehr umfangreich, vielleicht zehntausend Worte oder tausend Zeilen. Aber das ist mir egal, denn den Plan schreibt die KI. Allein die Umsicht und Sorgfalt, die in einem solchen Plan steckt, ist verblüffend. Ich würde nie derart sorgfältig und umsichtig arbeiten.

Drei Tricks für Aschenputtel

Solche Pläne sind übrigens einer meiner besten Tricks. Denn ansonsten bleibt man bei dem hängen, was ein einzelner Prompt erreichen kann. Ich sage dem Modell also nicht direkt, was es tun soll. Sondern ich sage dem Modell, wie es den Plan immer weiter verbessert. Erst am Ende folgt dann mein Startschuss. Dadurch kann die KI sehr komplexe Aufgaben erledigen.

Ein weiterer Trick: Ich bezahle. Derzeit sind die klugen Modelle kostenpflichtig. Die Gratis-Modelle liegen in ihren Fähigkeiten weit darunter. Zwischen zehn und zwanzig Euro kosten die guten Modelle pro Monat. (Ich bezahle derzeit ChatGPT mit hundert Euro pro Monat, um zusätzliche Rechenzeit zu erhalten.)

Noch ein Trick: Ich warte. Mein aktuelles KI-Modell ist ChatGPT Sol 5.6 in der Einstellung »Extra High«, was bedeutet, dass es sich besonders viel Zeit nehmen soll, nachzudenken. Es ist dadurch langsam. Ich befolge damit einen Rat eines Ingenieurs von Anthropic, der empfahl, man solle einfach die krasseste Version verwenden, weil die Ergebnisse dann so gut sind, dass man nicht mehr viel korrigieren muss.

Die Ergebnisse, die ich damit erreiche, sind spektakulär. Beispielsweise habe ich mir endlich meinen lang gehegten Wunsch erfüllt, einen eigenen RSS-Reader zu programmieren, um meine zahlreichen News-Quellen besser zu organisieren. Hier ist ein Screenshot:



Die App oben ist das Ergebnis eines technischen Durchbruchs. Bevor sie erstellt wurde, hat sich die KI 40 Minuten Zeit genommen, um den Plan umzusetzen und die App zu programmieren. Eine so lange »Denkdauer« ist erst seit ein paar Monaten möglich. Hier wird auch klar, warum die KI-Anbieter so riesige Rechenzentren bauen: Je länger man für einen Kunden nachdenken kann, desto wertvoller wird das Ergebnis, und desto mehr wird er bezahlen.

Das Ergebnis

Das Ergebnis bestand aus 51 Dateien und etwa viertausend Zeilen Code. Kein Programmierer kann eine solche App in 40 Minuten entwickeln.

Nebenbei: Warum sollte man einen eigenen RSS-Reader programmieren? Beispielsweise hätte ich gerne eine Datenbank für Gerüchte und Fakten. Meine App zerpflückt jede Meldung in seine einzelnen Aussagen. Anschließend werden die Aussagen entweder gespeichert in der Datenbank für Gerüchte oder in der Datenbank für Fakten, jeweils zusammen mit den Quellen. (Hinweis für die jüngeren Leser: Früher trennte man Gerüchte von Fakten. Natürlich kann man auf diese Weise keinen YouTube-Kanal betreiben.)

Das folgende Bild zeigt, wie eine solche Liste an bestätigten Fakten aussieht. Die App hat diese Liste automatisch erstellt:



Das Bild unten zeigt, wie eine Meldung in einzelne Aussagen aufgetrennt wird, die man einzeln prüfen kann. (Hinweis: Das nannte man früher Faktencheck.)



Das Beste: Es ist ein lernendes System. Die App sitzt den ganzen Tag herum und sammelt entweder Gerüchte oder Fakten; und es lernt, sie zu trennen. Wie diese Trennung funktioniert, verrate ich ein andermal. Bei allen Trennungen gilt: Es ist kompliziert…



Das Bild oben zeigt, wie einzelne Fakten auf Prüfung warten und eventuell korrigiert werden.

What a difference a month makes…

Es brauchte nur ein paar Monate, höchstens ein halbes Jahr, um die Verhältnisse auf den Kopf zu stellen. Eben war ich noch schlauer als die KI, und jetzt ist sie schlauer als ich und gleichzeitig so rasend schnell, dass ich es nur staunend bewundern kann.

Die Fortschritte in den kommenden 6 Monaten werden noch deutlich größer ausfallen. Es geht immer schneller vorwärts. Ob sich dadurch meine Rolle erneut ändert?

Alle großen KI-Labore drängen inzwischen darauf, die Regierungen mögen sich auf ein System einigen, um das Tempo zu verringern (»Pacing the Frontier« heißt die Initiative). Es heißt, man müsse den Menschen wenigstens eine minimale Zeit einräumen, um sich anzupassen.

Das bedeutet, dass man die KI künstlich dümmer stellt, als sie tatsächlich ist. Und zwar so dumm, dass wir wieder ausrufen können: »Kapier’ das endlich, Du blödes Ding!«

Diskussion im Forum

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In den letzten drei Monaten hat sich das komplett gewandelt. Die besten Frontier-Modelle sind nun so schlau, dass sie längst verstanden haben, was der Anwender erst noch verstehen muss. Ist die KI plötzlich schlauer als der Mensch?

Es ist genau diese Frage, die den Chefs der großen KI-Labore in jedem Interview gestellt wird: Wann erreichen wir endlich AGI, »Artificial General Intelligence«, also eine KI, die in allen Fachbereichen so schlau ist wie ein menschlicher Fachmann?

Wikipedia: »Künstliche allgemeine Intelligenz (englisch Artificial general intelligence – AGI) ist die Intelligenz eines hypothetischen Computerprogramms, das die Fähigkeit besitzt, jede intellektuelle Aufgabe zu verstehen oder zu lernen, die ein Mensch ausführen kann.«

Ist das bereits erreicht? Intelligenz auf menschlichem Niveau ist nicht leicht zu beurteilen. Beispielsweise würden wir von einem Biologen nicht erwarten, dass er die gleiche Expertise auch für Physik vorweisen kann. Aber bei KI meint es tatsächlich eine solche »allgemeine« Intelligenz. Um sie zu erreichen, muss die KI sozusagen eine Abschlussprüfung in allen Fächern bestehen — was dann aber eindeutig schlauer wäre, als es irgendein Mensch für sich behaupten kann.

Ebenfalls wichtig: Die KI muss dafür nicht alle Aufgaben fehlerfrei lösen. Sondern sie muss bei den Prüfungsaufgaben nur so viele Punkte erreichen, wie ein normaler Fachmann auf diesem Gebiet erreichen würde. Denn auch ein guter Mediziner wird nicht 100 Prozent erreichen.

Man muss nicht abwarten, bis die KI bei allen Fachbereiche so gut abschneidet, um einen Eindruck zu gewinnen, wie eine solche Welt aussehen mag. Sondern man kann sich einzelne Fachbereiche anschauen, bei denen es heute schon gelingt. Beispielsweise bei der Entwicklung von Software.

Bei der Entwicklung von Software ist die Frage, ob die KI bereits menschliches Niveau erreicht hat, weitgehend beantwortet. Ich kenne keinen Programmierer, der so gut programmieren kann, wie es die neuesten Modelle von OpenAI und Anthropic können. Die allerbesten Programmierer sind vermutlich besser, aber auch sehr viel langsamer. Und Tempo spielt durchaus eine Rolle.

Wenn man die verschiedenen Aspekte eines Software-Projekts auf die Waagschale legt: Planung, Programmierung, Geschwindigkeit — dann schlagen diese Frontier-Modelle mittlerweile jeden Programmierer um Längen. Es ist ungefähr ein Unterschied wie zwischen einem Porsche und einem Fahrrad. Der Vergleich ist nicht übertrieben. Lediglich wenn man einen dieser Aspekte außer Acht lässt (etwa Geschwindigkeit), hat der Mensch überhaupt noch eine Chance.

Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie die neuesten Modelle innerhalb einer Stunde komplexe Programme entwickelten, für die man normalerweise ein halbes Jahr benötigt. Ich werde gleiche so ein Beispiel zeigen. Es geht mir hier jedoch nicht um Programmierung, sondern darum, wie sich das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine ändert.

Was genau hat sich verändert?

Meine eigene Rolle hat sich in den letzten paar Monaten völlig gewandelt. »Kapier’ das endlich, Du blödes Ding!« — diesmal bin ich es, der damit gemeint ist. Und so wird es für den Rest meines Lebens bleiben. Nachfolgende Generationen werden es gar nicht anders kennen.

Bis vor kurzem musste man KI-Modellen sehr ausführlich darlegen, was man möchte. »Prompt Engineering« bedeutete, dass man dem KI-Modell einige Beispiele dafür gab, wie eine gute Antwort aussehen sollte. Man massierte die eigene Logik in die Gedankenwelt des KI-Modells, sodass es die richtige Antwort erträumte. Manche dieser Prompts hatten den Umfang von mehreren A4-Seiten.

Bei den neuesten Modellen ist das schädlich. Sie sind so klug, dass man ihnen nur das Ziel vorgeben sollte. Sie funktionieren am besten, wenn man sie nicht mit zu viel Blabla beim Denken stört.

Ja, es ist wahr. Eine Maschine ist so schlau, dass sie innerlich murmelt: »Störe mich mit Deinem Blabla nicht beim Denken«. Ich hatte mal eine Katze, die gelegentlich einen solchen Gesichtsausdruck aufsetzte.

Früher wusste ich genau, was ich wollte. Meine Aufgabe bestand dann darin, es der dummen KI irgendwie klar zu machen. Heute verhandele ich mit der KI: Ich trage mein Anliegen vor und frage bescheiden, was es von meinen bisherigen Überlegungen hält.

Die KI versteht mein Anliegen so gut und verfügt über so viel Wissen, dass es haarsträubend gute Einschätzungen liefern kann. Sie legt detailliert dar, wo man noch nachbessern müsste und welche Richtungen ich einschlagen könnte. Es denkt an Dinge, die ich übersehen habe.

Es kostet mich inzwischen viel Mühe, darauf angemessen zu antworten, sodass die KI mich nicht schroff anfährt: »Das habe ich doch geschrieben! Kapier’ es endlich!« — Es sind vertauschte Rollen. Plötzlich frage ich vorsichtig, was die Maschine von meinen Ideen hält.

Respekt

Dass ich mich bei der KI erkundige, ist eine Form von Respekt. Das ist neu. Natürlich weiß ich, dass Computer und Software nur aus Schaltern bestehen. Und doch kann ich nicht anders, als die Fachkenntnis, die Hilfsbereitschaft und den unermüdlichen Fleiß dieser Modelle zu respektieren. Ich korrigiere sogar meine Tippfehler, damit mich das Modell nicht für dumm oder schlampig hält. Wir wollen doch auf Augenhöhe zusammenarbeiten?

Diese Zusammenarbeit ist ebenfalls neu. Nie habe ich mit einem Computer »zusammengearbeitet«. Es hat ja auch nie ein Schmied mit einem Hammer »zusammengearbeitet«. Der Mac ist ein Werkzeug. Aber seit ein paar Monaten ist das anders. Der Mac wurde zu einem Kollegen.

Planwirtschaft

Das liegt auch daran, dass ich inzwischen sehr komplexe Projekte mit der KI realisiere, spezielle Apps, für die ich früher ein Jahr lang gearbeitet hätte. Schritt für Schritt erarbeite ich mit der KI zuerst einen gemeinsamen Plan. Das kann gerne einen ganzen Tag dauern, manchmal zwei. Jeden Vorschlag beende ich mit der Frage: »Was hältst Du davon?«.

Erst wenn wir alle Fragen zur beiderseitigen Zufriedenheit geklärt haben, beauftrage ich das Modell, eine Textdatei mit einem definitiven Plan zu erstellen, der dann als roter Faden für die Umsetzung dient. Der Plan enthält Ziele, die einzelnen Schritte, Prüfungen und so weiter. Oft ist der Plan sehr umfangreich, vielleicht zehntausend Worte oder tausend Zeilen. Aber das ist mir egal, denn den Plan schreibt die KI. Allein die Umsicht und Sorgfalt, die in einem solchen Plan steckt, ist verblüffend. Ich würde nie derart sorgfältig und umsichtig arbeiten.

Drei Tricks für Aschenputtel

Solche Pläne sind übrigens einer meiner besten Tricks. Denn ansonsten bleibt man bei dem hängen, was ein einzelner Prompt erreichen kann. Ich sage dem Modell also nicht direkt, was es tun soll. Sondern ich sage dem Modell, wie es den Plan immer weiter verbessert. Erst am Ende folgt dann mein Startschuss. Dadurch kann die KI sehr komplexe Aufgaben erledigen.

Ein weiterer Trick: Ich bezahle. Derzeit sind die klugen Modelle kostenpflichtig. Die Gratis-Modelle liegen in ihren Fähigkeiten weit darunter. Zwischen zehn und zwanzig Euro kosten die guten Modelle pro Monat. (Ich bezahle derzeit ChatGPT mit hundert Euro pro Monat, um zusätzliche Rechenzeit zu erhalten.)

Noch ein Trick: Ich warte. Mein aktuelles KI-Modell ist ChatGPT Sol 5.6 in der Einstellung »Extra High«, was bedeutet, dass es sich besonders viel Zeit nehmen soll, nachzudenken. Es ist dadurch langsam. Ich befolge damit einen Rat eines Ingenieurs von Anthropic, der empfahl, man solle einfach die krasseste Version verwenden, weil die Ergebnisse dann so gut sind, dass man nicht mehr viel korrigieren muss.

Die Ergebnisse, die ich damit erreiche, sind spektakulär. Beispielsweise habe ich mir endlich meinen lang gehegten Wunsch erfüllt, einen eigenen RSS-Reader zu programmieren, um meine zahlreichen News-Quellen besser zu organisieren. Hier ist ein Screenshot:



Die App oben ist das Ergebnis eines technischen Durchbruchs. Bevor sie erstellt wurde, hat sich die KI 40 Minuten Zeit genommen, um den Plan umzusetzen und die App zu programmieren. Eine so lange »Denkdauer« ist erst seit ein paar Monaten möglich. Hier wird auch klar, warum die KI-Anbieter so riesige Rechenzentren bauen: Je länger man für einen Kunden nachdenken kann, desto wertvoller wird das Ergebnis, und desto mehr wird er bezahlen.

Das Ergebnis

Das Ergebnis bestand aus 51 Dateien und etwa viertausend Zeilen Code. Kein Programmierer kann eine solche App in 40 Minuten entwickeln.

Nebenbei: Warum sollte man einen eigenen RSS-Reader programmieren? Beispielsweise hätte ich gerne eine Datenbank für Gerüchte und Fakten. Meine App zerpflückt jede Meldung in seine einzelnen Aussagen. Anschließend werden die Aussagen entweder gespeichert in der Datenbank für Gerüchte oder in der Datenbank für Fakten, jeweils zusammen mit den Quellen. (Hinweis für die jüngeren Leser: Früher trennte man Gerüchte von Fakten. Natürlich kann man auf diese Weise keinen YouTube-Kanal betreiben.)

Das folgende Bild zeigt, wie eine solche Liste an bestätigten Fakten aussieht. Die App hat diese Liste automatisch erstellt:



Das Bild unten zeigt, wie eine Meldung in einzelne Aussagen aufgetrennt wird, die man einzeln prüfen kann. (Hinweis: Das nannte man früher Faktencheck.)



Das Beste: Es ist ein lernendes System. Die App sitzt den ganzen Tag herum und sammelt entweder Gerüchte oder Fakten; und es lernt, sie zu trennen. Wie diese Trennung funktioniert, verrate ich ein andermal. Bei allen Trennungen gilt: Es ist kompliziert…



Das Bild oben zeigt, wie einzelne Fakten auf Prüfung warten und eventuell korrigiert werden.

What a difference a month makes…

Es brauchte nur ein paar Monate, höchstens ein halbes Jahr, um die Verhältnisse auf den Kopf zu stellen. Eben war ich noch schlauer als die KI, und jetzt ist sie schlauer als ich und gleichzeitig so rasend schnell, dass ich es nur staunend bewundern kann.

Die Fortschritte in den kommenden 6 Monaten werden noch deutlich größer ausfallen. Es geht immer schneller vorwärts. Ob sich dadurch meine Rolle erneut ändert?

Alle großen KI-Labore drängen inzwischen darauf, die Regierungen mögen sich auf ein System einigen, um das Tempo zu verringern (»Pacing the Frontier« heißt die Initiative). Es heißt, man müsse den Menschen wenigstens eine minimale Zeit einräumen, um sich anzupassen.

Das bedeutet, dass man die KI künstlich dümmer stellt, als sie tatsächlich ist. Und zwar so dumm, dass wir wieder ausrufen können: »Kapier’ das endlich, Du blödes Ding!«

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Sun, 09 Aug 2026 8:02 CESTDer OpenAI-Hack und was er bedeutet (2) Im ersten Teil dieser Mini-Serie ging es um den Ausbruch eines KI-Modells aus seiner undichten Sandbox und der haarsträubenden Hartnäckigkeit und Erfindungsgabe, die das KI-Modell dafür aufgeboten hat. Das Ziel des ersten Teil bestand darin, zu zeigen, wie enorm weit fortgeschritten diese Modelle bereits sind.

Im zweiten Teil geht es nun darum, was es für Apple bedeutet.

Apple betrachtet KI als ein Feature. Siri ist ein gutes Beispiel. Man kann es benutzen oder nicht. Darin unterscheidet es sich vom Betriebssystem. Wir empfinden das Betriebssystem nicht als Feature, denn wir können das Betriebssystem normalerweise nicht sehen. Sichtbar wird das Betriebssystem nur, wenn wir eines seiner Features benutzten, beispielsweise den Finder, die Spotlight-Suche oder eben Siri.

Das Betriebssystem, die unsichtbare Grundlage, war jedoch nicht immer unsichtbar. Die Kommandozeile, heute unsichtbar, war vor einigen Jahrzehnten noch sichtbar, sowohl bei UNIX als auch bei MS-DOS. Sogar Windows wurde damals gestartet, indem man tippte: »win«. Sobald man es eintippte, startete eine neue Umgebung, welche die frühere Umgebung zwar nicht beseitigte, aber für den Anwender unsichtbar machte.

Apple hat damals Microsoft ausgelacht, weil es Windows nicht gelungen war, MS-DOS vollständig unsichtbar zu machen. Als Windows 95 auf den Markt kam, begrüßte es Apple im Wall Street Journal mit Anzeigen, deren Schlagzeile lautete: »C:ONGRTLNS.W95«. Apple wollte damit sagen: Das ist ja nur eine Hülle für MS-DOS!



Was lernen wir daraus? Jede neue Epoche legte eine neue Schicht auf die bereits vorhandenen Schichten und machte diese unsichtbar. Der beste Beweis ist der Mac, der heute noch seine UNIX-Schicht per Terminal-App sichtbar machen kann. Es ist alles noch vorhanden.

Wir sinken

KI ist die neue Schicht. Die heutigen Schichten, bestehend aus Betriebssystem, Apps und User Interface, werden wie die Rosinen in einem Kuchenteig langsam nach unten sinken. Sie werden noch vorhanden sein, wie das Terminal. Aber die Idee, Keynote zu starten und dort Folien aus vielen kleinen Einzelteilen zu basteln, wird uns bald genauso krude vorkommen, als wenn heute jemand sagt, wir könnten doch ein kilometerlanges Kommando ins Terminal eintippen.



Keynote ist eine gute App. Aber wie könnte sie konkurrieren mit einer KI, die in wenigen Sekunden eine Illustration wie diese erzeugt:



Die Zeichnung stammt aus einer Sendung über eine neue Akku-Technologie. Ich gebe gerne zu, dass ein gewisser Aufwand dahinter steckt; eine Grafik wie diese entsteht nicht durch die Zauberei eines einzigen Prompts, wie es oft in reißerischen YouTube-Videos behauptet wird. Es macht durchaus Mühe.



Aber man braucht sich nur die feinen Details der Grafiken anzusehen, um zu erkennen, dass Keynote mit seinen einfachen Objekten (Kreis, Dreieck, Viereck) nicht mithalten kann. Es ist eine ganze andere Liga. Es wird nicht mehr lange dauern, bis solche Illustrationen sogar animiert sein werden.

Epochen

Als die Kommandozeile abgelöst wurde durch die GUI, brauchten die Anwender keine kryptischen Kommandos mehr auswendig lernen, mit all ihren unzähligen Optionen. Stattdessen lernten die Anwender, wie man Apps per Maus bedient, mit all ihren unzähligen Optionen.





Der Unterschied zwischen diesen beiden Epochen erscheint uns immer noch riesig, und das ist er auch — aber auf eine bestimmte Weise ist der Unterschied gering. Beides ist weit entfernt von dem, was der Anwender eigentlich wollte, nämlich (in meinem Beispiel) die Illustration. Für die Illustration brauchte ich weder eine App noch eine GUI. Diese Revolution ist viel größer als der Wechsel zwischen Kommandozeile und GUI.

Apple betrachtet die Dinge gerne aus der Perspektive des Anwenders. Die Perspektive des Anwenders besteht darin, dass er die App öffnet und fragt: »Was kannst Du für mich tun?«. Keynote beispielsweise zeigt ein leeres, weißes Dokument — und das war’s. Der Anwender der Zukunft wird daraufhin die App schließen und löschen.



Sicher, Apple könnte in Keynote eine KI einbauen, wie es derzeit in Ansätzen schon geschieht. Aber wozu braucht man Keynote dann überhaupt noch? Eine KI kann der Anwender schließlich auch ohne Keynote beauftragen. Also?

Keynote gehört zu jener Schicht, die nach unten sinkt. Man kann Keynote weiterhin verwenden, um die Folien abzuspielen. Aber in naher Zukunft wird kaum jemand noch Folien von Hand erstellen. Keynote wird exakt jenen Weg gehen, den das Terminal gegangen ist.

Der werte Leser mag sich skeptisch zurücklehnen und denken: »Mal abwarten, ob es wirklich so kommt«. Ich antworte darauf: Es ist bereits entschieden. Es ist unaufhaltsam.

Betriebssysteme

Was für Keynote gilt, gilt auch für das Betriebssystem. Nüchtern betrachtet ist das Betriebssystem für den Anwender weitgehend undurchschaubar. Es enthält eine schier unendliche Anzahl an Funktionen. Daraus folgt: Wenn Keynote irgendwann belächelt wird als eine Art »Nerd-Terminal für Folien«, dann gilt das erst recht für das Betriebssystem.

Es gibt einfach kein plausibles Szenario, bei dem die KI-Revolution zwar Keynote obsolet macht, aber das Betriebssystem unangetastet lässt.

Man könnte denken, Betriebssysteme wären die letzte Bastion, die fällt. Betriebssysteme sind enorm kompliziert; man kann sie nicht einfach mit der ersten Kavallerie überrennen. Und doch: Vielleicht fällt das Betriebssystem tatsächlich zuerst. Nur anders, als wir denken. Wir denken, es wird ersetzt. Stattdessen sinkt es, wie Keynote, langsam in die Tiefe.

Man muss nur genau hinsehen. Alle großen KI-Labore bieten Desktop-Apps für Mac und Windows. Keines davon bietet einen Ersatz für klassische Apps, egal mit welcher Funktion. Aber alle bieten einen Ersatz für wesentliche Funktionen des Betriebssystems. Es wird eine neue Schicht eingezogen, die über dem Betriebssystem liegt. Was unterhalb dieser Schicht liegt, wird zunehmend irrelevant. Man sieht es bereits nach unten sinken.



Es geschieht bereits

Ein Beispiel: Für einen Vortrag musste ich irgendeinen Krimskrams über das Mittelalter recherchieren. Ich benötigte zwanzig (!) ähnliche Episoden aus dem Feudalsystem des Mittelalters. Es war also eine sehr umfangreiche Recherche-Arbeit. Deswegen habe ich diesmal die Desktop-App von ChatGPT gebeten, es für mich zu übernehmen.

Wie schlau diese Agenten mittlerweile sind, erkennt man dann, wenn der einfache Lösungsweg versperrt ist — eben das macht den OpenAI-Hack so interessant. Auch in meinem Fall gab es plötzlich eine Hürde.

Um die Notizen für meinen Vortrag zu formatieren (große Überschriften, kleine Überschriften, Fließtext, usw.), empfiehlt sich eine Abkürzung: Die KI erstellt zuerst eine einfache Webseite und speichert sie irgendwo auf dem Mac. Dann wird die Webseite im Browser dargestellt, um zu sehen, ob alles gut aussieht. Zum Schluss wird es vom Browser in die Notes-App kopiert. Das geht schneller, als in der Notes-App mühsam jede Zeile zu markieren und ein Format zu wählen. Das ist ein sehr cleverer Trick!

Aber es kam noch besser: ChatGPT hat keine Erlaubnis, irgendwelche lokalen Dateien im eigenen Browser aufzurufen. Warum ist das verboten? Es ist verboten, weil lokale Dateien geheime Informationen enthalten könnten. Bei ChatGPT wird alles unverschlüsselt zu den Servern von OpenAI gesendet, deswegen muss ChatGPT dieses Verbot strikt einhalten. Anders gesagt: Es gab ein Problem beim Workflow. Was tun?

Die KI hat kurz überlegt und dann haarscharf erkannt, dass der Chrome-Browser keiner Einschränkung unterliegt: Chrome zeigt auch lokale Dateien an, und ChatGPT hat die offizielle Erlaubnis, Chrome zu benutzen. Folglich hat die KI einfach Chrome benutzt.

Ich habe es mit eigenen Augen gesehen: Chrome öffnete ein neues Fenster, es erschien die Webseite, ChatGPT machte einen Screenshot, dann scrollte es nach unten, ein zweiter Screenshot, dann wurde gewechselt zur Notes-App und der Text wurde eingefügt. Dann sagte ChatGPT scheinheilig, das Ergebnis wäre erreicht. Was auch stimmte.

Das folgende Video zeigt, wie ChatGPT die Notizen für den Vortrag und anschließend die Keynote-Präsentation erstellt hat:



Erneut: Das ist clever! ChatGPT hat die eigenen Grenzen genau beachtet; gleichzeitig hat es sie umgangen. Es hat die Einzelteile kombiniert, wie es normalerweise die Aufgabe von mir und macOS ist.

Auf diese Weise werden Betriebssysteme in Zukunft funktionieren. Sie werden selbständig einen Weg finden, um die Wünsche des Anwenders zu erfüllen. Das ist keine Spekulation: Die KI-Agenten sind da, und sie werden nicht wieder verschwinden.

Agenten

Was ist ein Agent? Ein Agent ist eine KI, die ein Werkzeug bedienen kann zur Verfolgung eines Ziels. Normalerweise ist damit auch gemeint, dass das Ergebnis überprüft und so lange korrigiert wird, bis das Ziel erreicht wurde (»agent in a loop«).

Beim OpenAI-Hack hat die KI etwa 17.000 einzelne Schritte unternommen zur Erreichung eines einzigen Ziels. Über tausend Agenten waren angeblich daran beteiligt. Das nenne ich einen Workflow!

Bisher waren nur Menschen zu einer solchen Koordinierung fähig. Der Mac war ein gutes Werkzeug, um die Einzelteile zu verbinden. macOS war der Kitt. Die Apps waren die Kacheln. Plötzlich ist die KI der Kitt. Welche Rolle bekommt dann macOS?

Es gibt keinen möglichen Ausgang dieser Geschichte, bei der macOS in seiner jetzigen Form bestehen bleibt. Es gibt keinen möglichen Ausgang, bei dem die Anwender gelegentlich mal Siri fragen und ansonsten weiterarbeiten wie bisher. KI-als-Feature war ein kurzer Zwischenschritt, eine flüchtige Fata Morgana, eine Täuschung. Die wahre Revolution liegt in diesen intelligenten Agenten, als neue Schicht oberhalb des bisherigen Betriebssystems.

Ob das eine Bedrohung oder eine Chance ist, liegt an Apple.

Diskussion im Forum

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37583https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37583 image Im ersten Teil dieser Mini-Serie ging es um den Ausbruch eines KI-Modells aus seiner undichten Sandbox und der haarsträubenden Hartnäckigkeit und Erfindungsgabe, die das KI-Modell dafür aufgeboten hat. Das Ziel des ersten Teil bestand darin, zu zeigen, wie enorm weit fortgeschritten diese Modelle bereits sind.

Im zweiten Teil geht es nun darum, was es für Apple bedeutet.

Apple betrachtet KI als ein Feature. Siri ist ein gutes Beispiel. Man kann es benutzen oder nicht. Darin unterscheidet es sich vom Betriebssystem. Wir empfinden das Betriebssystem nicht als Feature, denn wir können das Betriebssystem normalerweise nicht sehen. Sichtbar wird das Betriebssystem nur, wenn wir eines seiner Features benutzten, beispielsweise den Finder, die Spotlight-Suche oder eben Siri.

Das Betriebssystem, die unsichtbare Grundlage, war jedoch nicht immer unsichtbar. Die Kommandozeile, heute unsichtbar, war vor einigen Jahrzehnten noch sichtbar, sowohl bei UNIX als auch bei MS-DOS. Sogar Windows wurde damals gestartet, indem man tippte: »win«. Sobald man es eintippte, startete eine neue Umgebung, welche die frühere Umgebung zwar nicht beseitigte, aber für den Anwender unsichtbar machte.

Apple hat damals Microsoft ausgelacht, weil es Windows nicht gelungen war, MS-DOS vollständig unsichtbar zu machen. Als Windows 95 auf den Markt kam, begrüßte es Apple im Wall Street Journal mit Anzeigen, deren Schlagzeile lautete: »C:ONGRTLNS.W95«. Apple wollte damit sagen: Das ist ja nur eine Hülle für MS-DOS!



Was lernen wir daraus? Jede neue Epoche legte eine neue Schicht auf die bereits vorhandenen Schichten und machte diese unsichtbar. Der beste Beweis ist der Mac, der heute noch seine UNIX-Schicht per Terminal-App sichtbar machen kann. Es ist alles noch vorhanden.

Wir sinken

KI ist die neue Schicht. Die heutigen Schichten, bestehend aus Betriebssystem, Apps und User Interface, werden wie die Rosinen in einem Kuchenteig langsam nach unten sinken. Sie werden noch vorhanden sein, wie das Terminal. Aber die Idee, Keynote zu starten und dort Folien aus vielen kleinen Einzelteilen zu basteln, wird uns bald genauso krude vorkommen, als wenn heute jemand sagt, wir könnten doch ein kilometerlanges Kommando ins Terminal eintippen.



Keynote ist eine gute App. Aber wie könnte sie konkurrieren mit einer KI, die in wenigen Sekunden eine Illustration wie diese erzeugt:



Die Zeichnung stammt aus einer Sendung über eine neue Akku-Technologie. Ich gebe gerne zu, dass ein gewisser Aufwand dahinter steckt; eine Grafik wie diese entsteht nicht durch die Zauberei eines einzigen Prompts, wie es oft in reißerischen YouTube-Videos behauptet wird. Es macht durchaus Mühe.



Aber man braucht sich nur die feinen Details der Grafiken anzusehen, um zu erkennen, dass Keynote mit seinen einfachen Objekten (Kreis, Dreieck, Viereck) nicht mithalten kann. Es ist eine ganze andere Liga. Es wird nicht mehr lange dauern, bis solche Illustrationen sogar animiert sein werden.

Epochen

Als die Kommandozeile abgelöst wurde durch die GUI, brauchten die Anwender keine kryptischen Kommandos mehr auswendig lernen, mit all ihren unzähligen Optionen. Stattdessen lernten die Anwender, wie man Apps per Maus bedient, mit all ihren unzähligen Optionen.





Der Unterschied zwischen diesen beiden Epochen erscheint uns immer noch riesig, und das ist er auch — aber auf eine bestimmte Weise ist der Unterschied gering. Beides ist weit entfernt von dem, was der Anwender eigentlich wollte, nämlich (in meinem Beispiel) die Illustration. Für die Illustration brauchte ich weder eine App noch eine GUI. Diese Revolution ist viel größer als der Wechsel zwischen Kommandozeile und GUI.

Apple betrachtet die Dinge gerne aus der Perspektive des Anwenders. Die Perspektive des Anwenders besteht darin, dass er die App öffnet und fragt: »Was kannst Du für mich tun?«. Keynote beispielsweise zeigt ein leeres, weißes Dokument — und das war’s. Der Anwender der Zukunft wird daraufhin die App schließen und löschen.



Sicher, Apple könnte in Keynote eine KI einbauen, wie es derzeit in Ansätzen schon geschieht. Aber wozu braucht man Keynote dann überhaupt noch? Eine KI kann der Anwender schließlich auch ohne Keynote beauftragen. Also?

Keynote gehört zu jener Schicht, die nach unten sinkt. Man kann Keynote weiterhin verwenden, um die Folien abzuspielen. Aber in naher Zukunft wird kaum jemand noch Folien von Hand erstellen. Keynote wird exakt jenen Weg gehen, den das Terminal gegangen ist.

Der werte Leser mag sich skeptisch zurücklehnen und denken: »Mal abwarten, ob es wirklich so kommt«. Ich antworte darauf: Es ist bereits entschieden. Es ist unaufhaltsam.

Betriebssysteme

Was für Keynote gilt, gilt auch für das Betriebssystem. Nüchtern betrachtet ist das Betriebssystem für den Anwender weitgehend undurchschaubar. Es enthält eine schier unendliche Anzahl an Funktionen. Daraus folgt: Wenn Keynote irgendwann belächelt wird als eine Art »Nerd-Terminal für Folien«, dann gilt das erst recht für das Betriebssystem.

Es gibt einfach kein plausibles Szenario, bei dem die KI-Revolution zwar Keynote obsolet macht, aber das Betriebssystem unangetastet lässt.

Man könnte denken, Betriebssysteme wären die letzte Bastion, die fällt. Betriebssysteme sind enorm kompliziert; man kann sie nicht einfach mit der ersten Kavallerie überrennen. Und doch: Vielleicht fällt das Betriebssystem tatsächlich zuerst. Nur anders, als wir denken. Wir denken, es wird ersetzt. Stattdessen sinkt es, wie Keynote, langsam in die Tiefe.

Man muss nur genau hinsehen. Alle großen KI-Labore bieten Desktop-Apps für Mac und Windows. Keines davon bietet einen Ersatz für klassische Apps, egal mit welcher Funktion. Aber alle bieten einen Ersatz für wesentliche Funktionen des Betriebssystems. Es wird eine neue Schicht eingezogen, die über dem Betriebssystem liegt. Was unterhalb dieser Schicht liegt, wird zunehmend irrelevant. Man sieht es bereits nach unten sinken.



Es geschieht bereits

Ein Beispiel: Für einen Vortrag musste ich irgendeinen Krimskrams über das Mittelalter recherchieren. Ich benötigte zwanzig (!) ähnliche Episoden aus dem Feudalsystem des Mittelalters. Es war also eine sehr umfangreiche Recherche-Arbeit. Deswegen habe ich diesmal die Desktop-App von ChatGPT gebeten, es für mich zu übernehmen.

Wie schlau diese Agenten mittlerweile sind, erkennt man dann, wenn der einfache Lösungsweg versperrt ist — eben das macht den OpenAI-Hack so interessant. Auch in meinem Fall gab es plötzlich eine Hürde.

Um die Notizen für meinen Vortrag zu formatieren (große Überschriften, kleine Überschriften, Fließtext, usw.), empfiehlt sich eine Abkürzung: Die KI erstellt zuerst eine einfache Webseite und speichert sie irgendwo auf dem Mac. Dann wird die Webseite im Browser dargestellt, um zu sehen, ob alles gut aussieht. Zum Schluss wird es vom Browser in die Notes-App kopiert. Das geht schneller, als in der Notes-App mühsam jede Zeile zu markieren und ein Format zu wählen. Das ist ein sehr cleverer Trick!

Aber es kam noch besser: ChatGPT hat keine Erlaubnis, irgendwelche lokalen Dateien im eigenen Browser aufzurufen. Warum ist das verboten? Es ist verboten, weil lokale Dateien geheime Informationen enthalten könnten. Bei ChatGPT wird alles unverschlüsselt zu den Servern von OpenAI gesendet, deswegen muss ChatGPT dieses Verbot strikt einhalten. Anders gesagt: Es gab ein Problem beim Workflow. Was tun?

Die KI hat kurz überlegt und dann haarscharf erkannt, dass der Chrome-Browser keiner Einschränkung unterliegt: Chrome zeigt auch lokale Dateien an, und ChatGPT hat die offizielle Erlaubnis, Chrome zu benutzen. Folglich hat die KI einfach Chrome benutzt.

Ich habe es mit eigenen Augen gesehen: Chrome öffnete ein neues Fenster, es erschien die Webseite, ChatGPT machte einen Screenshot, dann scrollte es nach unten, ein zweiter Screenshot, dann wurde gewechselt zur Notes-App und der Text wurde eingefügt. Dann sagte ChatGPT scheinheilig, das Ergebnis wäre erreicht. Was auch stimmte.

Das folgende Video zeigt, wie ChatGPT die Notizen für den Vortrag und anschließend die Keynote-Präsentation erstellt hat:



Erneut: Das ist clever! ChatGPT hat die eigenen Grenzen genau beachtet; gleichzeitig hat es sie umgangen. Es hat die Einzelteile kombiniert, wie es normalerweise die Aufgabe von mir und macOS ist.

Auf diese Weise werden Betriebssysteme in Zukunft funktionieren. Sie werden selbständig einen Weg finden, um die Wünsche des Anwenders zu erfüllen. Das ist keine Spekulation: Die KI-Agenten sind da, und sie werden nicht wieder verschwinden.

Agenten

Was ist ein Agent? Ein Agent ist eine KI, die ein Werkzeug bedienen kann zur Verfolgung eines Ziels. Normalerweise ist damit auch gemeint, dass das Ergebnis überprüft und so lange korrigiert wird, bis das Ziel erreicht wurde (»agent in a loop«).

Beim OpenAI-Hack hat die KI etwa 17.000 einzelne Schritte unternommen zur Erreichung eines einzigen Ziels. Über tausend Agenten waren angeblich daran beteiligt. Das nenne ich einen Workflow!

Bisher waren nur Menschen zu einer solchen Koordinierung fähig. Der Mac war ein gutes Werkzeug, um die Einzelteile zu verbinden. macOS war der Kitt. Die Apps waren die Kacheln. Plötzlich ist die KI der Kitt. Welche Rolle bekommt dann macOS?

Es gibt keinen möglichen Ausgang dieser Geschichte, bei der macOS in seiner jetzigen Form bestehen bleibt. Es gibt keinen möglichen Ausgang, bei dem die Anwender gelegentlich mal Siri fragen und ansonsten weiterarbeiten wie bisher. KI-als-Feature war ein kurzer Zwischenschritt, eine flüchtige Fata Morgana, eine Täuschung. Die wahre Revolution liegt in diesen intelligenten Agenten, als neue Schicht oberhalb des bisherigen Betriebssystems.

Ob das eine Bedrohung oder eine Chance ist, liegt an Apple.

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Wed, 05 Aug 2026 7:33 CESTRoboter übernehmen das Klassenzimmer (nicht)
So erklärt es sich, dass einige Schulbezirke in den USA damit experimentieren, anstelle von Lehrern einfach Roboter zu installieren. Dadurch werden alle wieder wieder klüger. Problem gelöst!



Das Bild oben zeigt einen dieser Roboter. Er steht ungeachtet seiner eindrucksvollen Gelenke und Scharniere regungslos dort, wo man ihn hinstellt. Sein »Gehirn« besteht aus ChatGPT, d.h. er kann Fragen auf gleiche Weise beantworten, wie es ChatGPT kann. Warum man dafür einen Roboter zum Preis von 250.000 Dollar benötigt, ist rätselhaft.



Oben sieht man die gleiche Szene aus einer anderen Perspektive. Die zwei Kinder sollen den Roboter zu einem bestimmten Thema befragen und sich die Antworten notieren. Drei Erwachsene sind anwesend: Die Dame ist die Schulleiterin und verantwortlich für das Projekt.

Das folgende Bild entstammt einer Präsentation, die der Hersteller dieser Schulroboter tatsächlich vor einem Gremium des Schulbezirks gehalten hat. Man sieht einen Latex-Kopf auf einer Art Plastik-Kübel. Dieser Kopf-Kübel soll in Zukunft auf dem Schreibtisch stehen.



Falls sich der geneigte Leser fragt, wo er das schon mal gesehen hat: Der hinterhältige Roboter »Ash« aus dem Film »Alien« gab ohne Torso noch ein paar Auskünfte, eher er endgültig entsorgt wurde.



Und nun bekommen unsere Kinder endlich ihren eigenen Ash, immerhin frisch geföhnt. Eine feine Idee!

Die Technik für die geschmeidige Latex-Haut hat man durch den Kauf einer Firma erlangt, die auf sogenannte Sexdolls spezialisiert ist. Das sind quasi-lebensgroße Plastikfrauen, die in den USA offenbar ziemlich bekannt sind. Das Bild unten entstammt der Homepage des Herstellers:



Die beiden Firmen ergänzen sich optimal: Der Roboter braucht die menschlich wirkende Haut; und für eine Sexdoll wäre es prima, wenn sie die Arme und Beine bewegen könnte. Dann könnte sie nämlich anschließend alles abwischen und die Spülmaschine ausräumen.

Leider wurde das gemeinsame Ergebnis mit 250.000 Dollar etwas zu teuer für eine amerikanische Wichspuppe. Deswegen hat man sich gedacht, naja, wo findet man reiche Leute, die wirklich von überhaupt nichts eine Ahnung haben und uns den teuren Schrott abkaufen?

Als erstes fällt einem das Oval Office ein. Aber Donald Trump läuft bereits mit so einem Ding herum. (Habe ich gehört. Ist aber gelogen.)

Das Dilemma: Die meisten reichen Amerikaner haben bereits eine Frau aus Plastik, oder zumindest teilweise aus Plastik. Gelegentlich fliegt beim herzhaften Niesen eine Nase über den Esstisch, und da könnte eine Sexdoll als Ersatzteillager schon nützlich sein. Aber die Amerikaner tendieren eher zur Neuanschaffung als zur Reparatur. Deswegen heiraten die Hollywood-Stars so oft.

Am Ende hat man die armen Sexdolls abgeschoben in einen New Yorker Schulbezirk.



Das Bild oben zeigt eine angebliche »Vision« des Herstellers. Im Hintergrund sieht man eine echte Lehrerin, während im Vordergrund die freundliche Sexdoll den Kindern eine Geschichte erzählt. Die Szene soll uns wohl vermitteln, dass die echte Lehrerin dann mehr Zeit hätte für ihre eigentlichen Aufgaben.

Abgesehen von der schieren Albernheit dieser Szene (man muss sich vergegenwärtigen, dass die Sexdoll zu dämlich dafür ist, sich die Namen der Kinder zu merken), wird man sich als Computer-Nerd immerhin fragen, wie gut die Technik funktioniert. Das lässt sich beantworten anhand des folgenden Videos mit einer beinahe identisch ausstaffierten Puppe:



Was man im Video sieht, wirkt eher wie einfache Animatronic, die man in Geisterbahnen und Freizeitparks verwendet. Der Mund klappt auf und zu, die Augen klimpern, und der Blick starrt irgendwo ins Nichts.

Der Hersteller wirbt im folgenden Video für die menschliche Anmutung und die Fähigkeit zu natürlicher Kommunikation:



Diese beiden Dolls sollen also unsere Kinder unterrichten. Klar, das glaube ich sofort! Im Lehrerzimmer sieht es dann so aus:



Wer hätte nicht gerne eine solche Lehrerin, gerade in der Grundschule?

Mensch oder Maschine?

Wie kaputt muss jemand sein, der vorschlägt, anstelle von Menschen einfach eine gefühllose Blechbüchse in die Klassenzimmer zu stellen? Es ist grausam gegenüber den Kindern; und es ist unverfroren gegenüber den Lehrern. Nur wer von beiden Seiten keine Ahnung hat, kann überhaupt auf die Idee kommen.

Ich hatte großartige Lehrer, und ein paar fürchterliche. Bei den großartigen Lehrern habe ich viel gelernt, bei den fürchterlichen gar nichts. Die großartigen Lehrer haben es vermocht, irgendeinen Funken bei mir zu zünden, dessen Feuer bis heute brennt. Oft hatte es gar nichts mit dem Thema des Unterrichts zu tun. Sondern es waren kurze Abschweifungen, ein unerwartetes Lob, ein kluges Verhalten in einer ungewöhnlichen Situation, machmal auch Kameradschaft. Immer Menschlichkeit.

Hingegen, die Überstrengen, Überkorrekten und dadurch Unnahbaren waren immer auch schlechte Lehrer, ausnahmslos. Es braucht nämlich den ganzen Menschen. Deswegen ist dieser Beruf auch so kräftezehrend.

Ich will nicht bestreiten, dass Künstliche Intelligenz eine sehr positive Rolle in der Ausbildung spielen kann. Man kann eine KI endlos oft befragen und sie kann eine Million Schülern gleichzeitig bei den Hausarbeiten helfen.

Aber ein guter Lehrer beantwortet nicht nur Fragen. Er schafft ein Klima, in dem es sich ruhig lernen lässt. Er hat die Rabauken im Blick, die ihre Grenzen testen möchten. Er fördert die Schüchternen. Er hat auch Verständnis, wenn die Klasse mal keine Lust hat. Ein guter Lehrer ist Motivator, Raubtier-Dompteur und Vertrauensperson. Ein guter Lehrer ist nicht einfach ein Buch auf Beinen.

Je verrückter, je zerrissener, je streitsüchtiger unsere Welt wird, desto wichtiger sind gute Lehrer, die das alles noch irgendwie zusammenhalten.

Diskussion im Forum

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37582https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37582 Es hilft nichts, irgendwer muss es aussprechen: Manche Leute werden immer dümmer. Es ist wahr.

So erklärt es sich, dass einige Schulbezirke in den USA damit experimentieren, anstelle von Lehrern einfach Roboter zu installieren. Dadurch werden alle wieder wieder klüger. Problem gelöst!



Das Bild oben zeigt einen dieser Roboter. Er steht ungeachtet seiner eindrucksvollen Gelenke und Scharniere regungslos dort, wo man ihn hinstellt. Sein »Gehirn« besteht aus ChatGPT, d.h. er kann Fragen auf gleiche Weise beantworten, wie es ChatGPT kann. Warum man dafür einen Roboter zum Preis von 250.000 Dollar benötigt, ist rätselhaft.



Oben sieht man die gleiche Szene aus einer anderen Perspektive. Die zwei Kinder sollen den Roboter zu einem bestimmten Thema befragen und sich die Antworten notieren. Drei Erwachsene sind anwesend: Die Dame ist die Schulleiterin und verantwortlich für das Projekt.

Das folgende Bild entstammt einer Präsentation, die der Hersteller dieser Schulroboter tatsächlich vor einem Gremium des Schulbezirks gehalten hat. Man sieht einen Latex-Kopf auf einer Art Plastik-Kübel. Dieser Kopf-Kübel soll in Zukunft auf dem Schreibtisch stehen.



Falls sich der geneigte Leser fragt, wo er das schon mal gesehen hat: Der hinterhältige Roboter »Ash« aus dem Film »Alien« gab ohne Torso noch ein paar Auskünfte, eher er endgültig entsorgt wurde.



Und nun bekommen unsere Kinder endlich ihren eigenen Ash, immerhin frisch geföhnt. Eine feine Idee!

Die Technik für die geschmeidige Latex-Haut hat man durch den Kauf einer Firma erlangt, die auf sogenannte Sexdolls spezialisiert ist. Das sind quasi-lebensgroße Plastikfrauen, die in den USA offenbar ziemlich bekannt sind. Das Bild unten entstammt der Homepage des Herstellers:



Die beiden Firmen ergänzen sich optimal: Der Roboter braucht die menschlich wirkende Haut; und für eine Sexdoll wäre es prima, wenn sie die Arme und Beine bewegen könnte. Dann könnte sie nämlich anschließend alles abwischen und die Spülmaschine ausräumen.

Leider wurde das gemeinsame Ergebnis mit 250.000 Dollar etwas zu teuer für eine amerikanische Wichspuppe. Deswegen hat man sich gedacht, naja, wo findet man reiche Leute, die wirklich von überhaupt nichts eine Ahnung haben und uns den teuren Schrott abkaufen?

Als erstes fällt einem das Oval Office ein. Aber Donald Trump läuft bereits mit so einem Ding herum. (Habe ich gehört. Ist aber gelogen.)

Das Dilemma: Die meisten reichen Amerikaner haben bereits eine Frau aus Plastik, oder zumindest teilweise aus Plastik. Gelegentlich fliegt beim herzhaften Niesen eine Nase über den Esstisch, und da könnte eine Sexdoll als Ersatzteillager schon nützlich sein. Aber die Amerikaner tendieren eher zur Neuanschaffung als zur Reparatur. Deswegen heiraten die Hollywood-Stars so oft.

Am Ende hat man die armen Sexdolls abgeschoben in einen New Yorker Schulbezirk.



Das Bild oben zeigt eine angebliche »Vision« des Herstellers. Im Hintergrund sieht man eine echte Lehrerin, während im Vordergrund die freundliche Sexdoll den Kindern eine Geschichte erzählt. Die Szene soll uns wohl vermitteln, dass die echte Lehrerin dann mehr Zeit hätte für ihre eigentlichen Aufgaben.

Abgesehen von der schieren Albernheit dieser Szene (man muss sich vergegenwärtigen, dass die Sexdoll zu dämlich dafür ist, sich die Namen der Kinder zu merken), wird man sich als Computer-Nerd immerhin fragen, wie gut die Technik funktioniert. Das lässt sich beantworten anhand des folgenden Videos mit einer beinahe identisch ausstaffierten Puppe:



Was man im Video sieht, wirkt eher wie einfache Animatronic, die man in Geisterbahnen und Freizeitparks verwendet. Der Mund klappt auf und zu, die Augen klimpern, und der Blick starrt irgendwo ins Nichts.

Der Hersteller wirbt im folgenden Video für die menschliche Anmutung und die Fähigkeit zu natürlicher Kommunikation:



Diese beiden Dolls sollen also unsere Kinder unterrichten. Klar, das glaube ich sofort! Im Lehrerzimmer sieht es dann so aus:



Wer hätte nicht gerne eine solche Lehrerin, gerade in der Grundschule?

Mensch oder Maschine?

Wie kaputt muss jemand sein, der vorschlägt, anstelle von Menschen einfach eine gefühllose Blechbüchse in die Klassenzimmer zu stellen? Es ist grausam gegenüber den Kindern; und es ist unverfroren gegenüber den Lehrern. Nur wer von beiden Seiten keine Ahnung hat, kann überhaupt auf die Idee kommen.

Ich hatte großartige Lehrer, und ein paar fürchterliche. Bei den großartigen Lehrern habe ich viel gelernt, bei den fürchterlichen gar nichts. Die großartigen Lehrer haben es vermocht, irgendeinen Funken bei mir zu zünden, dessen Feuer bis heute brennt. Oft hatte es gar nichts mit dem Thema des Unterrichts zu tun. Sondern es waren kurze Abschweifungen, ein unerwartetes Lob, ein kluges Verhalten in einer ungewöhnlichen Situation, machmal auch Kameradschaft. Immer Menschlichkeit.

Hingegen, die Überstrengen, Überkorrekten und dadurch Unnahbaren waren immer auch schlechte Lehrer, ausnahmslos. Es braucht nämlich den ganzen Menschen. Deswegen ist dieser Beruf auch so kräftezehrend.

Ich will nicht bestreiten, dass Künstliche Intelligenz eine sehr positive Rolle in der Ausbildung spielen kann. Man kann eine KI endlos oft befragen und sie kann eine Million Schülern gleichzeitig bei den Hausarbeiten helfen.

Aber ein guter Lehrer beantwortet nicht nur Fragen. Er schafft ein Klima, in dem es sich ruhig lernen lässt. Er hat die Rabauken im Blick, die ihre Grenzen testen möchten. Er fördert die Schüchternen. Er hat auch Verständnis, wenn die Klasse mal keine Lust hat. Ein guter Lehrer ist Motivator, Raubtier-Dompteur und Vertrauensperson. Ein guter Lehrer ist nicht einfach ein Buch auf Beinen.

Je verrückter, je zerrissener, je streitsüchtiger unsere Welt wird, desto wichtiger sind gute Lehrer, die das alles noch irgendwie zusammenhalten.

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Tue, 28 Jul 2026 1:25 CESTApples neuer Super-Akku? Zur Sendung... Schon länger tüftelt die Industrie an einer neuen Akku-Technologie. Es heißt, dass sich die Kapazität damit verzehnfachen lässt. Aber das sind rein theoretische Werte, die sich in der Praxis nicht erreichen lassen. Aber was lässt sich erreichen? Die Frage wird beantwortet durch die ersten Smartphones, die derzeit mit den neuen Akkus auf den Markt kommen, unter anderem von Samsung. Zieht Apple nach? Das ist wahrscheinlich. Aber was genau ist neu an dieser Technologie? Kurz gesagt: neue Silizium-Karbon-Anoden erhöhen die Energiedichte von Lithium-Ionen-Akkus. Klingt kompliziert, aber unterm Strich bedeutet es mehr Energie im gleichen Volumen. In der Sendung erläutern wir, wie solche Akkus intern aufgebaut sind und warum sich dadurch eine höhere Kapazität ergibt. Kann man solche Akkus auch in Laptops einbauen?

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37580https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37580 image Zur Sendung...   Schon länger tüftelt die Industrie an einer neuen Akku-Technologie. Es heißt, dass sich die Kapazität damit verzehnfachen lässt. Aber das sind rein theoretische Werte, die sich in der Praxis nicht erreichen lassen. Aber was lässt sich erreichen? Die Frage wird beantwortet durch die ersten Smartphones, die derzeit mit den neuen Akkus auf den Markt kommen, unter anderem von Samsung. Zieht Apple nach? Das ist wahrscheinlich. Aber was genau ist neu an dieser Technologie? Kurz gesagt: neue Silizium-Karbon-Anoden erhöhen die Energiedichte von Lithium-Ionen-Akkus. Klingt kompliziert, aber unterm Strich bedeutet es mehr Energie im gleichen Volumen. In der Sendung erläutern wir, wie solche Akkus intern aufgebaut sind und warum sich dadurch eine höhere Kapazität ergibt. Kann man solche Akkus auch in Laptops einbauen?

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Tue, 28 Jul 2026 1:15 CESTVorschau auf den heißen Herbst: iPhone 18 Pro Zur Sendung... Das iPhone 18 Pro erscheint den Gerüchten zufolge als robuste Pro-Variante und bleibt in zwei Größen erhältlich. Das Gehäuse orientiert sich am aktuellen Pro-Design, wird aber weniger starke Farbkontraste zwischen Rückglas und Rahmen zeigen. Meldungen sprechen von einem etwas dickerem Kameraplateau und einem insgesamt höheren Gewicht, vermutlich wegen größerer Akkus. Beim Display steht energieeffizientere LTPO+-Technik im Raum und über mögliche Änderungen am Dynamic Island wird diskutiert. Unter der Haube soll ein A20-Chip auf 2-nm-Fertigung mehr Leistung bei geringerem Verbrauch liefern. Wie verändert sich der Alltagseindruck mit mehr Leistung, Gewicht und Laufzeit?

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37579https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37579 image Zur Sendung...   Das iPhone 18 Pro erscheint den Gerüchten zufolge als robuste Pro-Variante und bleibt in zwei Größen erhältlich. Das Gehäuse orientiert sich am aktuellen Pro-Design, wird aber weniger starke Farbkontraste zwischen Rückglas und Rahmen zeigen. Meldungen sprechen von einem etwas dickerem Kameraplateau und einem insgesamt höheren Gewicht, vermutlich wegen größerer Akkus. Beim Display steht energieeffizientere LTPO+-Technik im Raum und über mögliche Änderungen am Dynamic Island wird diskutiert. Unter der Haube soll ein A20-Chip auf 2-nm-Fertigung mehr Leistung bei geringerem Verbrauch liefern. Wie verändert sich der Alltagseindruck mit mehr Leistung, Gewicht und Laufzeit?

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Tue, 28 Jul 2026 1:10 CESTLive-Sendung vom 26.07.2026• Vorschau auf den heißen Herbst – iPhone 18 Pro
• Akkus aus Silizium-Karbon – Der nächste Durchbruch?

• Vorthema: Gedanken zum Anschlag auf den CSD in Berlin.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37581https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37581 image • Vorschau auf den heißen Herbst – iPhone Fold und Samsung Galaxy Fold
• Vorschau auf den heißen Herbst – iPhone 18 Pro
• Akkus aus Silizium-Karbon – Der nächste Durchbruch?

• Vorthema: Gedanken zum Anschlag auf den CSD in Berlin.

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