Mac-TV.dehttps://www.mac-tv.deFernsehen fuer Apple-Anwender Fri, 04 Sep 2026 9:42 CESTA20-Pro-Leak: Sieben GPU-Kerne und breitere Speicherschnittstelle Update vom 4. September 2026, 09:41 Uhr

Der A20 Pro könnte bei gleichem Speichertakt theoretisch rund 50 Prozent mehr Speicherbandbreite bieten. Möglich machen soll das ein 96 Bit breites LPDDR5X-Interface statt bislang 64 Bit.

Neu ist die theoretische Einordnung der breiteren Schnittstelle: Bei gleichem Speichertakt könnte ein 96 Bit breites Interface gegenüber 64 Bit rund 50 Prozent mehr Speicherbandbreite ermöglichen. Davon könnte besonders die Grafikleistung profitieren.

Außerdem wird WMCM, kurz für Wafer-Level Multi-Chip Module, als mögliche Packaging-Technik genannt. Die Angaben beruhen weiterhin auf einer indirekten Analyse rekonstruierter Lötstellen-Diagramme und bleiben daher mit Unsicherheit behaftet.

Ursprünglicher Bericht vom 3. September 2026, 15:57 Uhr

Eine indirekte Lötstellen-Analyse deutet beim A20 Pro auf sieben GPU-Kerne, mehr Cache und eine 96-Bit-Speicherschnittstelle hin.

Die Analyse stammt vom Weibo-Nutzer Fried White Rice. Sie basiert nicht auf Aufnahmen des Prozessors, sondern auf rekonstruierten Platinen- und Lötstellen-Diagrammen. Daraus lassen sich Aufbau und Leistungsdaten nur indirekt ableiten.

Der A20 Pro soll weiterhin sechs CPU-Kerne besitzen. Vorgesehen seien zwei Performance-Kerne und vier Effizienzkerne. Deren gemeinsamer L2-Cache könnte von 6 auf 8 MB wachsen. Für die Performance-Kerne werden weiterhin 16 MB genannt.

Beim Grafikprozessor gelten sechs, sieben und acht Kerne als mögliche Varianten. Sieben Kerne sollen dabei am wahrscheinlichsten sein. Das wären mehr als die sechs GPU-Kerne des A19 Pro.

Die Angaben ordnen sich in die bisherigen Erwartungen zum iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max ein. Apple veranstaltet sein iPhone-Event am 9. September 2026. Die konkrete Ausstattung der Geräte ist bis zur Präsentation offen.

Quelle:
Fried White Rice auf Weibo

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37783https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37783 image Update vom 4. September 2026, 09:41 Uhr

Der A20 Pro könnte bei gleichem Speichertakt theoretisch rund 50 Prozent mehr Speicherbandbreite bieten. Möglich machen soll das ein 96 Bit breites LPDDR5X-Interface statt bislang 64 Bit.

Neu ist die theoretische Einordnung der breiteren Schnittstelle: Bei gleichem Speichertakt könnte ein 96 Bit breites Interface gegenüber 64 Bit rund 50 Prozent mehr Speicherbandbreite ermöglichen. Davon könnte besonders die Grafikleistung profitieren.

Außerdem wird WMCM, kurz für Wafer-Level Multi-Chip Module, als mögliche Packaging-Technik genannt. Die Angaben beruhen weiterhin auf einer indirekten Analyse rekonstruierter Lötstellen-Diagramme und bleiben daher mit Unsicherheit behaftet.

Ursprünglicher Bericht vom 3. September 2026, 15:57 Uhr

Eine indirekte Lötstellen-Analyse deutet beim A20 Pro auf sieben GPU-Kerne, mehr Cache und eine 96-Bit-Speicherschnittstelle hin.

Die Analyse stammt vom Weibo-Nutzer Fried White Rice. Sie basiert nicht auf Aufnahmen des Prozessors, sondern auf rekonstruierten Platinen- und Lötstellen-Diagrammen. Daraus lassen sich Aufbau und Leistungsdaten nur indirekt ableiten.

Der A20 Pro soll weiterhin sechs CPU-Kerne besitzen. Vorgesehen seien zwei Performance-Kerne und vier Effizienzkerne. Deren gemeinsamer L2-Cache könnte von 6 auf 8 MB wachsen. Für die Performance-Kerne werden weiterhin 16 MB genannt.

Beim Grafikprozessor gelten sechs, sieben und acht Kerne als mögliche Varianten. Sieben Kerne sollen dabei am wahrscheinlichsten sein. Das wären mehr als die sechs GPU-Kerne des A19 Pro.

Die Angaben ordnen sich in die bisherigen Erwartungen zum iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max ein. Apple veranstaltet sein iPhone-Event am 9. September 2026. Die konkrete Ausstattung der Geräte ist bis zur Präsentation offen.

Quelle:
Fried White Rice auf Weibo

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Thu, 03 Sep 2026 22:12 CESTMilliardenklage gegen Apple wegen ATT-Regeln Update vom 3. September 2026, 22:04 Uhr

Das Competition Appeal Tribunal hatte Apple im Oktober des Vorjahres in einem anderen britischen Verfahren wegen App-Store-Provisionen zur Zahlung von rund 1,5 Milliarden Pfund verpflichtet. Apple legt gegen diese Entscheidung Berufung ein.

Das Tribunal hatte Apple im Oktober des Vorjahres in einem anderen britischen Verfahren wegen App-Store-Provisionen zur Zahlung von rund 1,5 Milliarden Pfund verpflichtet. Apple legt gegen diese Entscheidung Berufung ein. Die neue Klage steht damit im Umfeld weiterer britischer Verfahren gegen Apples Geschäftsbedingungen.

Ursprünglicher Bericht vom 3. September 2026, 17:16 Uhr

Apple sieht sich in London mit einer Klage über 2 Milliarden Pfund beziehungsweise rund 2,7 Milliarden US-Dollar konfrontiert. Entwickler werfen Apple vor, die Regeln von App Tracking Transparency gegenüber Drittanbietern strenger anzuwenden als gegenüber eigenen Werbediensten.

Die Klage wurde am 3. September beim Competition Appeal Tribunal eingereicht. Das Verfahren muss zunächst zertifiziert werden, bevor es fortgesetzt werden kann.

Geführt wird die Klage von Ann Pope, einer früheren leitenden Mitarbeiterin der britischen Competition and Markets Authority. Pope erklärt, Apples Politik habe Unternehmen erheblich geschadet, die auf Apple als Gatekeeper angewiesen seien. Die Klage soll britische Unternehmen vertreten und finanzielle Verluste ausgleichen.

Apple begründet die unterschiedliche Behandlung nach eigenen Angaben damit, dass die eigenen Angebote nicht die Daten sammelten, für die ATT eine Einwilligung verlangt. Auch Drittanbieter müssen die Abfrage nicht anzeigen, wenn sie diese Daten nicht erfassen.

Der Vorwurf einer bevorzugten Behandlung eigener Angebote war bereits Bestandteil der Debatte um Apples Tracking-Regeln. In Deutschland hatte sich Apple im August mit dem Bundeskartellamt auf Änderungen an den ATT-Hinweisen geeinigt. Die britische Klage ist davon unabhängig.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37785https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37785 image Update vom 3. September 2026, 22:04 Uhr

Das Competition Appeal Tribunal hatte Apple im Oktober des Vorjahres in einem anderen britischen Verfahren wegen App-Store-Provisionen zur Zahlung von rund 1,5 Milliarden Pfund verpflichtet. Apple legt gegen diese Entscheidung Berufung ein.

Das Tribunal hatte Apple im Oktober des Vorjahres in einem anderen britischen Verfahren wegen App-Store-Provisionen zur Zahlung von rund 1,5 Milliarden Pfund verpflichtet. Apple legt gegen diese Entscheidung Berufung ein. Die neue Klage steht damit im Umfeld weiterer britischer Verfahren gegen Apples Geschäftsbedingungen.

Ursprünglicher Bericht vom 3. September 2026, 17:16 Uhr

Apple sieht sich in London mit einer Klage über 2 Milliarden Pfund beziehungsweise rund 2,7 Milliarden US-Dollar konfrontiert. Entwickler werfen Apple vor, die Regeln von App Tracking Transparency gegenüber Drittanbietern strenger anzuwenden als gegenüber eigenen Werbediensten.

Die Klage wurde am 3. September beim Competition Appeal Tribunal eingereicht. Das Verfahren muss zunächst zertifiziert werden, bevor es fortgesetzt werden kann.

Geführt wird die Klage von Ann Pope, einer früheren leitenden Mitarbeiterin der britischen Competition and Markets Authority. Pope erklärt, Apples Politik habe Unternehmen erheblich geschadet, die auf Apple als Gatekeeper angewiesen seien. Die Klage soll britische Unternehmen vertreten und finanzielle Verluste ausgleichen.

Apple begründet die unterschiedliche Behandlung nach eigenen Angaben damit, dass die eigenen Angebote nicht die Daten sammelten, für die ATT eine Einwilligung verlangt. Auch Drittanbieter müssen die Abfrage nicht anzeigen, wenn sie diese Daten nicht erfassen.

Der Vorwurf einer bevorzugten Behandlung eigener Angebote war bereits Bestandteil der Debatte um Apples Tracking-Regeln. In Deutschland hatte sich Apple im August mit dem Bundeskartellamt auf Änderungen an den ATT-Hinweisen geeinigt. Die britische Klage ist davon unabhängig.

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Thu, 03 Sep 2026 20:57 CESTMacBook Ultra noch dieses Jahr? Wie allseits bekannt ist, soll Apple an einem neuen MacBook-Spitzenmodell mit OLED-Touchdisplay arbeiten. Das mögliche MacBook Ultra könnte oberhalb der aktuellen MacBook-Pro-Reihe erscheinen und ein deutlich dünneres Gehäuse erhalten. In den Gerüchten gibt es ein paar neue Details.

Besonders interessant sind Gerüchte zu den Prozessoren: Nach den vorliegenden Berichten könnte die erste Generation weiterhin auf M5 Pro und M5 Max basieren. Für eine spätere Generation werden leistungsfähigere M7-Pro- und M7-Max-Chips genannt. M6-Pro und M6-Max werden wohl übersprungen.

Das Gerät soll oberhalb der aktuellen MacBook-Pro-Modelle positioniert werden. Diese könnten weiterhin im Angebot bleiben.

Für das Gehäuse sind weitere Änderungen im Gespräch. Apple soll ein stabileres Scharnier und eine verstärkte Display-Konstruktion entwickeln. Dadurch könnte der Bildschirm beim Tippen oder bei Berührungen weniger nachgeben.

Außerdem soll das MacBook Ultra deutlich dünner werden. Das wäre eine Herausforderung, weil Apple beim MacBook-Pro-Redesign von 2021 mehrere Anschlüsse zurückgebracht hatte. Ob diese Anschlüsse bei einem dünneren Modell erhalten bleiben, ist offen.

Als weitere mögliche Neuerung gilt eine interaktive Aussparung im Display, ähnlich der Dynamic Island des iPhone. Sie könnte die bisherige Aussparung ersetzen und sich abhängig von der verwendeten App oder Funktion verändern.

Wann soll es auf den Markt kommen? Als mögliches Zeitfenster gilt das vierte Quartal 2026, Verzögerungen durch die angespannte Lage bei Speicherchips sind jedoch möglich.

Preislich wäre das Modell voraussichtlich oberhalb des MacBook Pro angesiedelt. Die aktuellen Einstiegspreise für das MacBook Pro mit M5 Pro liegen in Deutschland bei 2.499 Euro für 14 Zoll und 2.999 Euro für 16 Zoll. Ein MacBook Ultra dürfte nochmal deutlich teurer werden.

Quellen:
Bloomberg
Bloomberg

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37716https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37716 image Wie allseits bekannt ist, soll Apple an einem neuen MacBook-Spitzenmodell mit OLED-Touchdisplay arbeiten. Das mögliche MacBook Ultra könnte oberhalb der aktuellen MacBook-Pro-Reihe erscheinen und ein deutlich dünneres Gehäuse erhalten. In den Gerüchten gibt es ein paar neue Details.

Besonders interessant sind Gerüchte zu den Prozessoren: Nach den vorliegenden Berichten könnte die erste Generation weiterhin auf M5 Pro und M5 Max basieren. Für eine spätere Generation werden leistungsfähigere M7-Pro- und M7-Max-Chips genannt. M6-Pro und M6-Max werden wohl übersprungen.

Das Gerät soll oberhalb der aktuellen MacBook-Pro-Modelle positioniert werden. Diese könnten weiterhin im Angebot bleiben.

Für das Gehäuse sind weitere Änderungen im Gespräch. Apple soll ein stabileres Scharnier und eine verstärkte Display-Konstruktion entwickeln. Dadurch könnte der Bildschirm beim Tippen oder bei Berührungen weniger nachgeben.

Außerdem soll das MacBook Ultra deutlich dünner werden. Das wäre eine Herausforderung, weil Apple beim MacBook-Pro-Redesign von 2021 mehrere Anschlüsse zurückgebracht hatte. Ob diese Anschlüsse bei einem dünneren Modell erhalten bleiben, ist offen.

Als weitere mögliche Neuerung gilt eine interaktive Aussparung im Display, ähnlich der Dynamic Island des iPhone. Sie könnte die bisherige Aussparung ersetzen und sich abhängig von der verwendeten App oder Funktion verändern.

Wann soll es auf den Markt kommen? Als mögliches Zeitfenster gilt das vierte Quartal 2026, Verzögerungen durch die angespannte Lage bei Speicherchips sind jedoch möglich.

Preislich wäre das Modell voraussichtlich oberhalb des MacBook Pro angesiedelt. Die aktuellen Einstiegspreise für das MacBook Pro mit M5 Pro liegen in Deutschland bei 2.499 Euro für 14 Zoll und 2.999 Euro für 16 Zoll. Ein MacBook Ultra dürfte nochmal deutlich teurer werden.

Quellen:
Bloomberg
Bloomberg

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Thu, 03 Sep 2026 20:56 CESTFaltbares iPhone überzeugt Tester trotz Kameraeinschränkung Update vom 3. September 2026, 20:47 Uhr

Neue Gerüchte zum iPhone Ultra nennen exklusive Funktionen für parallele Apps und ordnen die Displaygrößen des faltbaren Modells gegenüber iPhone 18 Pro und Pro Max ein.

Die erwarteten Pro-Modelle sollen mit einem 6,3 beziehungsweise 6,9 Zoll großen Display erscheinen. Das iPhone Ultra würde daneben ein 5,5 Zoll großes Außendisplay und einen 7,8 Zoll großen Innenbildschirm kombinieren.

Als besonderer Vorteil gilt laut den aktuellen Berichten die Software. Das iPhone Ultra soll zwei Apps nebeneinander dauerhaft aktiv halten können. Drag-and-drop zwischen den Anwendungen soll ebenfalls möglich sein. iOS 27 soll zudem für zahlreiche System-Apps eine Darstellung im Querformat vorbereiten. Diese Funktion könnte auch auf anderen iPhone-Modellen verfügbar sein.

Damit würde das faltbare Modell im geschlossenen Zustand kompakter bleiben und aufgeklappt mehr Arbeitsfläche bieten als die Pro-Modelle. Die genannten Displaygrößen und Funktionen sind weiterhin Gerüchte.

Ursprünglicher Bericht vom 25. August 2026, 13:03 Uhr

Mark Gurman zufolge wird Apples geplantes faltbares iPhone Ultra MagSafe unterstützen. Damit würde eine zuvor diskutierte Einschränkung des Geräts entfallen.

In einem Interview mit Tom’s Guide sagte der Bloomberg-Journalist, alle ihm bekannten Hinweise sprächen für die Funktion. Apple habe MagSafe bereits im sehr dünnen iPhone Air untergebracht. Daher sehe er keinen Grund, warum die magnetische Lade- und Haltevorrichtung beim faltbaren Modell fehlen sollte.

Zuvor hatten aufgetauchte Attrappen des Geräts keinen sichtbaren MagSafe-Ring gezeigt. Gehäuse-Leaks deuteten dagegen auf einen solchen Ring hin. Die verfügbaren Hinweise waren deshalb widersprüchlich.

Das faltbare iPhone wird meist als iPhone Ultra bezeichnet. Apple hat das Modell bislang nicht angekündigt. Die bisher genannten technischen Daten bleiben daher unbestätigt.

Das äußere Display soll 5,5 Zoll messen. Im aufgeklappten Zustand soll ein 7,8 Zoll großes inneres Display zur Verfügung stehen. Das Gehäuse könnte eine kurze und breite Form besitzen.

Gurman nennt außerdem Apples neuestes Modem mit dem Kürzel C2. Als Prozessor ist der A20 Pro im Gespräch. Dieser soll auch im iPhone 18 Pro zum Einsatz kommen.

Für die Rückseite werden zwei Kameras erwartet. Vorgesehen sein sollen eine Hauptkamera und eine Ultraweitwinkelkamera. Auf eine dritte Telekamera soll Apple verzichten. Für beide Kameras werden 48 Megapixel genannt.

Weitere Berichte schreiben dem Gerät ein besonders dünnes Gehäuse zu. Deshalb gilt Touch ID im Seitentaster als mögliche Lösung für die Anmeldung. Face ID soll demnach fehlen. Auch ein fehlender Actionbutton wurde zuvor als mögliche Einschränkung genannt.

Beim Scharnier und bei der Software soll Apple dagegen auf eine hochwertige Umsetzung setzen. Frühere Aussagen von Apple-internen Testern beschrieben den Formfaktor und das Scharnier positiv. Die Apps sollen sich an die beiden Displaygrößen anpassen und im geöffneten Zustand ein stärker an iPadOS erinnerndes Layout verwenden.

Als Preis werden mindestens 2.000 US-Dollar vor Steuern erwartet. Varianten mit mehr Speicher könnten über 2.500 US-Dollar kosten.

Die Vorstellung des iPhone Ultra wird zusammen mit den Pro-Modellen des iPhone 18 oder in zeitlicher Nähe dazu erwartet. Mark Gurman hält eine Veröffentlichung erst Ende Oktober oder im November für unwahrscheinlich. Auch dieser Zeitplan ist nicht offiziell bestätigt.

Quelle:
Tom’s Guide – Interview mit Mark Gurman

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37715https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37715 image Update vom 3. September 2026, 20:47 Uhr

Neue Gerüchte zum iPhone Ultra nennen exklusive Funktionen für parallele Apps und ordnen die Displaygrößen des faltbaren Modells gegenüber iPhone 18 Pro und Pro Max ein.

Die erwarteten Pro-Modelle sollen mit einem 6,3 beziehungsweise 6,9 Zoll großen Display erscheinen. Das iPhone Ultra würde daneben ein 5,5 Zoll großes Außendisplay und einen 7,8 Zoll großen Innenbildschirm kombinieren.

Als besonderer Vorteil gilt laut den aktuellen Berichten die Software. Das iPhone Ultra soll zwei Apps nebeneinander dauerhaft aktiv halten können. Drag-and-drop zwischen den Anwendungen soll ebenfalls möglich sein. iOS 27 soll zudem für zahlreiche System-Apps eine Darstellung im Querformat vorbereiten. Diese Funktion könnte auch auf anderen iPhone-Modellen verfügbar sein.

Damit würde das faltbare Modell im geschlossenen Zustand kompakter bleiben und aufgeklappt mehr Arbeitsfläche bieten als die Pro-Modelle. Die genannten Displaygrößen und Funktionen sind weiterhin Gerüchte.

Ursprünglicher Bericht vom 25. August 2026, 13:03 Uhr

Mark Gurman zufolge wird Apples geplantes faltbares iPhone Ultra MagSafe unterstützen. Damit würde eine zuvor diskutierte Einschränkung des Geräts entfallen.

In einem Interview mit Tom’s Guide sagte der Bloomberg-Journalist, alle ihm bekannten Hinweise sprächen für die Funktion. Apple habe MagSafe bereits im sehr dünnen iPhone Air untergebracht. Daher sehe er keinen Grund, warum die magnetische Lade- und Haltevorrichtung beim faltbaren Modell fehlen sollte.

Zuvor hatten aufgetauchte Attrappen des Geräts keinen sichtbaren MagSafe-Ring gezeigt. Gehäuse-Leaks deuteten dagegen auf einen solchen Ring hin. Die verfügbaren Hinweise waren deshalb widersprüchlich.

Das faltbare iPhone wird meist als iPhone Ultra bezeichnet. Apple hat das Modell bislang nicht angekündigt. Die bisher genannten technischen Daten bleiben daher unbestätigt.

Das äußere Display soll 5,5 Zoll messen. Im aufgeklappten Zustand soll ein 7,8 Zoll großes inneres Display zur Verfügung stehen. Das Gehäuse könnte eine kurze und breite Form besitzen.

Gurman nennt außerdem Apples neuestes Modem mit dem Kürzel C2. Als Prozessor ist der A20 Pro im Gespräch. Dieser soll auch im iPhone 18 Pro zum Einsatz kommen.

Für die Rückseite werden zwei Kameras erwartet. Vorgesehen sein sollen eine Hauptkamera und eine Ultraweitwinkelkamera. Auf eine dritte Telekamera soll Apple verzichten. Für beide Kameras werden 48 Megapixel genannt.

Weitere Berichte schreiben dem Gerät ein besonders dünnes Gehäuse zu. Deshalb gilt Touch ID im Seitentaster als mögliche Lösung für die Anmeldung. Face ID soll demnach fehlen. Auch ein fehlender Actionbutton wurde zuvor als mögliche Einschränkung genannt.

Beim Scharnier und bei der Software soll Apple dagegen auf eine hochwertige Umsetzung setzen. Frühere Aussagen von Apple-internen Testern beschrieben den Formfaktor und das Scharnier positiv. Die Apps sollen sich an die beiden Displaygrößen anpassen und im geöffneten Zustand ein stärker an iPadOS erinnerndes Layout verwenden.

Als Preis werden mindestens 2.000 US-Dollar vor Steuern erwartet. Varianten mit mehr Speicher könnten über 2.500 US-Dollar kosten.

Die Vorstellung des iPhone Ultra wird zusammen mit den Pro-Modellen des iPhone 18 oder in zeitlicher Nähe dazu erwartet. Mark Gurman hält eine Veröffentlichung erst Ende Oktober oder im November für unwahrscheinlich. Auch dieser Zeitplan ist nicht offiziell bestätigt.

Quelle:
Tom’s Guide – Interview mit Mark Gurman

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Thu, 03 Sep 2026 20:22 CESTiPhone Ultra soll Falte im Display mit Glasschichten reduzieren Update vom 3. September 2026, 06:50 Uhr

Das mögliche iPhone Ultra soll ein faltbares Display zwischen zwei Schichten ultradünnen Glases platzieren, um die sichtbare Falte zu verringern.

Die Konstruktion soll das Display vom direkten Kontakt mit dem Scharnier abschirmen. Dadurch könnten sich mechanische Belastungen auf mehrere Schichten verteilen. Das soll die Haltbarkeit verbessern und die Falte mit der Zeit weniger sichtbar machen.

Die Technik könnte 2027 auch bei faltbaren Smartphones von Google, Oppo und Vivo zum Einsatz kommen. Samsung soll die dafür benötigten Schichten aus ultradünnem Glas in großen Stückzahlen fertigen.

Der mögliche Name iPhone Ultra steht für Apples erwartetes erstes faltbares iPhone. Weitere Details zum Gerät bleiben Teil der bisherigen Spekulationen.

Ursprünglicher Bericht vom 26. August 2026, 20:17 Uhr

Das erwartete faltbare iPhone Ultra soll seine Displayfalte mit zwei Schichten ultradünnen Glases weniger sichtbar machen.

Laut The Elec liegt die Anzeige zwischen den beiden Glasschichten und kommt dadurch nicht direkt mit dem Scharnier in Kontakt. Der Aufbau soll mechanische Belastungen über mehrere Ebenen verteilen. Das könnte die Haltbarkeit verbessern und sichtbare Falten langfristig verringern.

Auch andere Hersteller sollen den Ansatz übernehmen. Google, Oppo und Vivo planen dem Bericht zufolge, 2027 ultradünnes Glas in ihren faltbaren Smartphones einzusetzen. Samsung soll die dafür benötigten UTG-Schichten in großen Stückzahlen produzieren.

Apple dürfte sein erstes faltbares iPhone beim Event am 9. September zeigen. Als Name gilt iPhone Ultra. Erwartet wird ein Buchdesign mit einem äußeren Display von etwa 5,3 bis 5,5 Zoll und einer inneren Anzeige von ungefähr 7,6 bis 7,8 Zoll. Diese Produktdetails stammen aus bisherigen Spekulationen.

Quelle:
The Elec

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37731https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37731 image Update vom 3. September 2026, 06:50 Uhr

Das mögliche iPhone Ultra soll ein faltbares Display zwischen zwei Schichten ultradünnen Glases platzieren, um die sichtbare Falte zu verringern.

Die Konstruktion soll das Display vom direkten Kontakt mit dem Scharnier abschirmen. Dadurch könnten sich mechanische Belastungen auf mehrere Schichten verteilen. Das soll die Haltbarkeit verbessern und die Falte mit der Zeit weniger sichtbar machen.

Die Technik könnte 2027 auch bei faltbaren Smartphones von Google, Oppo und Vivo zum Einsatz kommen. Samsung soll die dafür benötigten Schichten aus ultradünnem Glas in großen Stückzahlen fertigen.

Der mögliche Name iPhone Ultra steht für Apples erwartetes erstes faltbares iPhone. Weitere Details zum Gerät bleiben Teil der bisherigen Spekulationen.

Ursprünglicher Bericht vom 26. August 2026, 20:17 Uhr

Das erwartete faltbare iPhone Ultra soll seine Displayfalte mit zwei Schichten ultradünnen Glases weniger sichtbar machen.

Laut The Elec liegt die Anzeige zwischen den beiden Glasschichten und kommt dadurch nicht direkt mit dem Scharnier in Kontakt. Der Aufbau soll mechanische Belastungen über mehrere Ebenen verteilen. Das könnte die Haltbarkeit verbessern und sichtbare Falten langfristig verringern.

Auch andere Hersteller sollen den Ansatz übernehmen. Google, Oppo und Vivo planen dem Bericht zufolge, 2027 ultradünnes Glas in ihren faltbaren Smartphones einzusetzen. Samsung soll die dafür benötigten UTG-Schichten in großen Stückzahlen produzieren.

Apple dürfte sein erstes faltbares iPhone beim Event am 9. September zeigen. Als Name gilt iPhone Ultra. Erwartet wird ein Buchdesign mit einem äußeren Display von etwa 5,3 bis 5,5 Zoll und einer inneren Anzeige von ungefähr 7,6 bis 7,8 Zoll. Diese Produktdetails stammen aus bisherigen Spekulationen.

Quelle:
The Elec

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Thu, 03 Sep 2026 20:20:03 CESTOpenAI startet Astra für erste Kunden – neues KI Modell OpenAI hat Astra als neues Spitzenmodell für Computer- und Browseraufgaben veröffentlicht. Zunächst erhalten Kunden des Cybersecurity-Programms Daybreak Zugriff, weitere kostenpflichtige Tarife und die API sollen innerhalb einer Woche folgen.

Der Schwerpunkt von Astra liegt auf dem Einsatz von Computern und Browsern. OpenAI beschreibt das Modell als besonders schnell, genau und sicher. In der Cybersicherheit soll es unbekannte Schwachstellen aufspüren und bei der Entwicklung entsprechender Exploits helfen. Nach Darstellung des Unternehmens können Verteidiger damit Fehler finden und beheben.

OpenAI hebt außerdem die Leistungen bei der Softwareentwicklung hervor. Vergleichstests sollen Astra beim Aufspüren von Fehlern, bei Terminal-Aufgaben und bei Fragen zu Codebeständen vor anderen Modellen zeigen.

Eine Besonderheit ist die erhöhte Geschwindigkeit bei »Computer Use«. Hierbei führt das Ki-Modell eine zweite Maus, die wie ein Anwender den Computer bedienen kann. Bisher war das sehr langsam. Nun soll es der Geschwindigkeit eines Menschen ähneln, was ein großer Durchbruch wäre. Wir konnten es noch nicht ausprobieren.

OpenAI-Präsident Greg Brockman stellte zudem die Frage in den Raum, ob Astra bereits als künstliche allgemeine Intelligenz gelten könne. Für ihn persönlich sei dieser Punkt erreicht. Eine frühere vertragliche Definition im Verhältnis zu Microsoft spiele laut Brockman keine maßgebliche Rolle mehr.

Quellen:
OpenAI: Path to Astra
Techcrunch

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37789https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37789 image OpenAI hat Astra als neues Spitzenmodell für Computer- und Browseraufgaben veröffentlicht. Zunächst erhalten Kunden des Cybersecurity-Programms Daybreak Zugriff, weitere kostenpflichtige Tarife und die API sollen innerhalb einer Woche folgen.

Der Schwerpunkt von Astra liegt auf dem Einsatz von Computern und Browsern. OpenAI beschreibt das Modell als besonders schnell, genau und sicher. In der Cybersicherheit soll es unbekannte Schwachstellen aufspüren und bei der Entwicklung entsprechender Exploits helfen. Nach Darstellung des Unternehmens können Verteidiger damit Fehler finden und beheben.

OpenAI hebt außerdem die Leistungen bei der Softwareentwicklung hervor. Vergleichstests sollen Astra beim Aufspüren von Fehlern, bei Terminal-Aufgaben und bei Fragen zu Codebeständen vor anderen Modellen zeigen.

Eine Besonderheit ist die erhöhte Geschwindigkeit bei »Computer Use«. Hierbei führt das Ki-Modell eine zweite Maus, die wie ein Anwender den Computer bedienen kann. Bisher war das sehr langsam. Nun soll es der Geschwindigkeit eines Menschen ähneln, was ein großer Durchbruch wäre. Wir konnten es noch nicht ausprobieren.

OpenAI-Präsident Greg Brockman stellte zudem die Frage in den Raum, ob Astra bereits als künstliche allgemeine Intelligenz gelten könne. Für ihn persönlich sei dieser Punkt erreicht. Eine frühere vertragliche Definition im Verhältnis zu Microsoft spiele laut Brockman keine maßgebliche Rolle mehr.

Quellen:
OpenAI: Path to Astra
Techcrunch

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Thu, 03 Sep 2026 18:54:52 CESTKleine Änderungen auf der Homepage
Zweite Änderung: Man kann den Leser-Kommentaren jetzt ein "Daumen hoch" geben.
Fun Fact: Dies funktioniert weiterhin auch ohne Login. Jeder darf jedem ein Däumchen geben. Der Browser speichert lokal, ob man bereits eine Stimme abgegeben hat. (Ohne Cookie!) Weil es lokal im Browser gespeichert wird, könnte man theoretisch mit unterschiedlichen Browsern und auf unterschiedlichen Geräten mehrfach abstimmen. Das ist nicht schlimm, denn es soll einfach eine nette Geste sein. Deswegen ist es uns egal, wenn jemand zwei oder drei Däumchen verteilt und dafür Safari, Chrome und Firefox startet. Außerdem kann man sich theoretisch selbst ein "Daumen hoch" geben. Ich finde: Wenn es sonst niemand tut, ist das aus psychologischen Gründen völlig legitim. Es gibt keine Auswertung und kein Tracking irgendwelcher Art. Es wird auch bei eingeloggten Usern nichts im Account gespeichert. Probiert's mal aus! :-)

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37788https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37788 Erste Änderung: Wenn man die Homepage (gemessen ab heute) zehn Mal aufgerufen hat, wird der Hinweis auf die nächste Sendung kompakter dargestellt. Nach dem fünfzigsten Mal setzt es sich wieder zurück. Die Idee ist, dass die Stammzuschauer den Text schon kennen und nur die Termine sehen wollen.

Zweite Änderung: Man kann den Leser-Kommentaren jetzt ein "Daumen hoch" geben.
Fun Fact: Dies funktioniert weiterhin auch ohne Login. Jeder darf jedem ein Däumchen geben. Der Browser speichert lokal, ob man bereits eine Stimme abgegeben hat. (Ohne Cookie!) Weil es lokal im Browser gespeichert wird, könnte man theoretisch mit unterschiedlichen Browsern und auf unterschiedlichen Geräten mehrfach abstimmen. Das ist nicht schlimm, denn es soll einfach eine nette Geste sein. Deswegen ist es uns egal, wenn jemand zwei oder drei Däumchen verteilt und dafür Safari, Chrome und Firefox startet. Außerdem kann man sich theoretisch selbst ein "Daumen hoch" geben. Ich finde: Wenn es sonst niemand tut, ist das aus psychologischen Gründen völlig legitim. Es gibt keine Auswertung und kein Tracking irgendwelcher Art. Es wird auch bei eingeloggten Usern nichts im Account gespeichert. Probiert's mal aus! :-)

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Thu, 03 Sep 2026 18:23:02 CESTGroße Störung bei ChatGPT, Claude und Grok ChatGPT, Claude und Grok waren heute gleichzeitig für viele Nutzer nicht erreichbar oder störungsanfällig.

Betroffen waren ChatGPT im Web sowie in den mobilen und Desktop-Apps. Auch für Claude und Grok wurden weitreichende Probleme gemeldet. Die Statusseiten von OpenAI und Anthropic sowie Grok bestätigten Störungen und verwiesen auf laufende Untersuchungen.

Nach etwa einer halben Stunde kamen die Dienste für einige Nutzer schrittweise wieder online. Die Wiederherstellung verlief jedoch nicht überall gleichzeitig. Eine Ursache für den gleichzeitigen Ausfall wurde zunächst nicht genannt.

Quellen:
OpenAI-Statusseite
Anthropic-Statusseite
Grok

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37787https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37787 image ChatGPT, Claude und Grok waren heute gleichzeitig für viele Nutzer nicht erreichbar oder störungsanfällig.

Betroffen waren ChatGPT im Web sowie in den mobilen und Desktop-Apps. Auch für Claude und Grok wurden weitreichende Probleme gemeldet. Die Statusseiten von OpenAI und Anthropic sowie Grok bestätigten Störungen und verwiesen auf laufende Untersuchungen.

Nach etwa einer halben Stunde kamen die Dienste für einige Nutzer schrittweise wieder online. Die Wiederherstellung verlief jedoch nicht überall gleichzeitig. Eine Ursache für den gleichzeitigen Ausfall wurde zunächst nicht genannt.

Quellen:
OpenAI-Statusseite
Anthropic-Statusseite
Grok

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Thu, 03 Sep 2026 17:20:18 CESTNeue MacBook-Serie zwischen Air und Pro geplant? Apple soll angeblich eine zusätzliche MacBook-Baureihe zwischen MacBook Air und MacBook Pro vorbereiten. Das mögliche Modell könnte ein günstigeres 13,8-Zoll-OLED-Display erhalten und erst etwa 2029 erscheinen.

Eine aktualisierte Roadmap des Marktforschungsunternehmens Omdia nennt für das Gerät ein 13,8-Zoll-Panel und eine mögliche Einführung im Jahr 2029. Das Modell soll ein Single-Stack-Hybrid-OLED verwenden. Für höher positionierte OLED-MacBooks wird dagegen eine aufwendigere Tandem-Technik erwartet.

Als weitere mögliche Merkmale gelten ein LTPO+-Rückseitenaufbau, Touch-Funktion und eine Kamera unterhalb der Displayfläche. Die Roadmap führt das OLED-MacBook Air nicht separat auf. Die Air-Reihe könnte deshalb noch bis 2030 mit LCD-Displays fortbestehen.

Das Projekt steht laut den Angaben noch am Anfang. Änderungen oder eine Einstellung der Entwicklung bleiben daher möglich. Bereits im Juni hatte ZDNet Korea berichtet, Apple habe bei Samsung Display, LG Display und BOE Informationen zu einem 13,8-Zoll-OLED-Panel eingeholt.

Quellen:
Omdia
ZDNet Korea

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37786https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37786 image Apple soll angeblich eine zusätzliche MacBook-Baureihe zwischen MacBook Air und MacBook Pro vorbereiten. Das mögliche Modell könnte ein günstigeres 13,8-Zoll-OLED-Display erhalten und erst etwa 2029 erscheinen.

Eine aktualisierte Roadmap des Marktforschungsunternehmens Omdia nennt für das Gerät ein 13,8-Zoll-Panel und eine mögliche Einführung im Jahr 2029. Das Modell soll ein Single-Stack-Hybrid-OLED verwenden. Für höher positionierte OLED-MacBooks wird dagegen eine aufwendigere Tandem-Technik erwartet.

Als weitere mögliche Merkmale gelten ein LTPO+-Rückseitenaufbau, Touch-Funktion und eine Kamera unterhalb der Displayfläche. Die Roadmap führt das OLED-MacBook Air nicht separat auf. Die Air-Reihe könnte deshalb noch bis 2030 mit LCD-Displays fortbestehen.

Das Projekt steht laut den Angaben noch am Anfang. Änderungen oder eine Einstellung der Entwicklung bleiben daher möglich. Bereits im Juni hatte ZDNet Korea berichtet, Apple habe bei Samsung Display, LG Display und BOE Informationen zu einem 13,8-Zoll-OLED-Panel eingeholt.

Quellen:
Omdia
ZDNet Korea

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Thu, 03 Sep 2026 17:03:12 CESTiPhone Ultra: Einstiegspreis könnte zwischen 2.099 und 2.299 Dollar liegen TrendForce nennt einen US-Startpreis von 2.099 bis 2.299 US-Dollar. Spitzenkonfigurationen könnten laut der Analyse mehr als 3.000 US-Dollar kosten. Damit würde das Gerät klar über bisherigen iPhone-Preisen liegen.

TrendForce erwartet ein Buchdesign mit einem 5,5 Zoll großen äußeren OLED-Display und einem 7,8 Zoll großen inneren OLED-Display. Das innere Display soll ProMotion und Bildwiederholraten bis 120 Hz unterstützen. Als weitere Neuerung nennt die Analyse Touch ID.

Im Inneren soll ein A20 Pro arbeiten. Der Chip werde bei TSMC im 2-Nanometer-Verfahren gefertigt und von 12 GB RAM unterstützt. Als Speichergrößen stehen demnach 256 GB, 512 GB, 1 TB und 2 TB zur Auswahl.

Für die Kameras werden eine 24-Megapixel-Frontkamera sowie eine duale Rückkamera mit jeweils 48 Megapixeln genannt. Sie soll aus einer Weitwinkel- und einer Ultraweitwinkelkamera bestehen. Eine Telekamera wird in der Analyse nicht aufgeführt.

Der Name iPhone Ultra war bereits zuvor für das faltbare Modell genannt worden. Die Vorstellung wird beim Apple-Event am 9. September erwartet.

Quelle:
TrendForce

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37784https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37784 image TrendForce nennt einen US-Startpreis von 2.099 bis 2.299 US-Dollar. Spitzenkonfigurationen könnten laut der Analyse mehr als 3.000 US-Dollar kosten. Damit würde das Gerät klar über bisherigen iPhone-Preisen liegen.

TrendForce erwartet ein Buchdesign mit einem 5,5 Zoll großen äußeren OLED-Display und einem 7,8 Zoll großen inneren OLED-Display. Das innere Display soll ProMotion und Bildwiederholraten bis 120 Hz unterstützen. Als weitere Neuerung nennt die Analyse Touch ID.

Im Inneren soll ein A20 Pro arbeiten. Der Chip werde bei TSMC im 2-Nanometer-Verfahren gefertigt und von 12 GB RAM unterstützt. Als Speichergrößen stehen demnach 256 GB, 512 GB, 1 TB und 2 TB zur Auswahl.

Für die Kameras werden eine 24-Megapixel-Frontkamera sowie eine duale Rückkamera mit jeweils 48 Megapixeln genannt. Sie soll aus einer Weitwinkel- und einer Ultraweitwinkelkamera bestehen. Eine Telekamera wird in der Analyse nicht aufgeführt.

Der Name iPhone Ultra war bereits zuvor für das faltbare Modell genannt worden. Die Vorstellung wird beim Apple-Event am 9. September erwartet.

Quelle:
TrendForce

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Thu, 03 Sep 2026 15:02 CESTiOS 27 soll dieselbe Nummer auf zwei iPhones ermöglichen Update vom 3. September 2026, 14:59 Uhr

Für iPhone Handoff soll das Haupt-iPhone die Companion-eSIM für ein zweites iPhone selbst erzeugen. Eine zusätzliche SIM-Karte oder eSIM vom Mobilfunkanbieter wäre dadurch offenbar nicht nötig.

Eine Demonstration mit zwei simulierten iPhones zeigt, wie die Einrichtung ablaufen soll. Nutzer wählen ein Hauptgerät und ein Companion-iPhone. Die ursprüngliche eSIM bleibt auf dem Hauptgerät. Das zweite iPhone erhält eine vom Hauptgerät erzeugte Companion-eSIM.

Die Rufnummer soll offenbar jeweils nur auf dem iPhone aktiv sein, das gerade entsperrt und ausgewählt wird. Danach können Nutzer zwischen beiden Geräten wechseln. Die Mobilfunkeinstellungen bleiben auf dem Haupt-iPhone.

Voraussetzung sind zwei iPhones mit iOS 27 sowie ein Mobilfunkanbieter, der iPhone Handoff unterstützt. In dem Forenbeitrag werden die Deutsche Telekom und T-Mobile als mögliche frühe Anbieter genannt. Diese Einordnung basiert auf einer Demonstration und ist daher mit Vorsicht zu behandeln.

Ursprünglicher Bericht vom 3. September 2026, 03:34 Uhr

Mit iOS 27 soll Apple den Wechsel zwischen zwei iPhones mit derselben Telefonnummer ermöglichen. Die Funktion heißt „iPhone Handoff“.

Für die Einrichtung wird ein iPhone als Hauptgerät und ein zweites als Begleitgerät festgelegt. Die Haupt-eSIM bleibt auf dem Haupt-iPhone. Das andere Gerät erhält eine Companion-eSIM. So soll sich die Telefonnummer zwischen beiden Geräten nutzen lassen.

Die Mobilfunkeinstellungen werden dabei auf dem Hauptgerät verwaltet. Für die Standortfreigabe soll jeweils das iPhone maßgeblich sein, das die Telefonnummer gerade verwendet.

Die Funktion setzt offenbar zwei iPhones mit iOS 27 voraus. Zusätzlich muss der Mobilfunkanbieter iPhone Handoff unterstützen. Als mögliche frühe Anbieter werden T-Mobile in den USA und die Deutsche Telekom in Deutschland genannt. Diese Angabe stammt aus einer Demonstration eines MacRumors-Forummitglieds und ist entsprechend mit Vorsicht zu behandeln.

Apple hatte iPhone Handoff zuvor nur kurz auf einer Übersicht zu den Neuerungen von iOS 27 erwähnt. Weitere Einzelheiten wurden dort zunächst nicht genannt.

Quelle:
pdfu, MacRumors-Forum

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37780https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37780 image Update vom 3. September 2026, 14:59 Uhr

Für iPhone Handoff soll das Haupt-iPhone die Companion-eSIM für ein zweites iPhone selbst erzeugen. Eine zusätzliche SIM-Karte oder eSIM vom Mobilfunkanbieter wäre dadurch offenbar nicht nötig.

Eine Demonstration mit zwei simulierten iPhones zeigt, wie die Einrichtung ablaufen soll. Nutzer wählen ein Hauptgerät und ein Companion-iPhone. Die ursprüngliche eSIM bleibt auf dem Hauptgerät. Das zweite iPhone erhält eine vom Hauptgerät erzeugte Companion-eSIM.

Die Rufnummer soll offenbar jeweils nur auf dem iPhone aktiv sein, das gerade entsperrt und ausgewählt wird. Danach können Nutzer zwischen beiden Geräten wechseln. Die Mobilfunkeinstellungen bleiben auf dem Haupt-iPhone.

Voraussetzung sind zwei iPhones mit iOS 27 sowie ein Mobilfunkanbieter, der iPhone Handoff unterstützt. In dem Forenbeitrag werden die Deutsche Telekom und T-Mobile als mögliche frühe Anbieter genannt. Diese Einordnung basiert auf einer Demonstration und ist daher mit Vorsicht zu behandeln.

Ursprünglicher Bericht vom 3. September 2026, 03:34 Uhr

Mit iOS 27 soll Apple den Wechsel zwischen zwei iPhones mit derselben Telefonnummer ermöglichen. Die Funktion heißt „iPhone Handoff“.

Für die Einrichtung wird ein iPhone als Hauptgerät und ein zweites als Begleitgerät festgelegt. Die Haupt-eSIM bleibt auf dem Haupt-iPhone. Das andere Gerät erhält eine Companion-eSIM. So soll sich die Telefonnummer zwischen beiden Geräten nutzen lassen.

Die Mobilfunkeinstellungen werden dabei auf dem Hauptgerät verwaltet. Für die Standortfreigabe soll jeweils das iPhone maßgeblich sein, das die Telefonnummer gerade verwendet.

Die Funktion setzt offenbar zwei iPhones mit iOS 27 voraus. Zusätzlich muss der Mobilfunkanbieter iPhone Handoff unterstützen. Als mögliche frühe Anbieter werden T-Mobile in den USA und die Deutsche Telekom in Deutschland genannt. Diese Angabe stammt aus einer Demonstration eines MacRumors-Forummitglieds und ist entsprechend mit Vorsicht zu behandeln.

Apple hatte iPhone Handoff zuvor nur kurz auf einer Übersicht zu den Neuerungen von iOS 27 erwähnt. Weitere Einzelheiten wurden dort zunächst nicht genannt.

Quelle:
pdfu, MacRumors-Forum

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Thu, 03 Sep 2026 05:57:23 CESTMac-TV testet Updates
Wir testen nun, die frühere Meldung wieder nach oben zu holen und dort das neue Detail als "Update" zu notieren. Die Frage ist, ob das vielleicht noch mehr nervt? Oder sollte man solche kleinen Details schlicht ignorieren?

Wir probieren das einfach mal aus! Nach einer Weile werden wir dann bewerten, welchen Neuigkeitswert ein neues Detail haben muss, damit es als Update akzeptiert oder ignoriert wird. Das Ziel ist, möglichst relevant aber auch möglichst akkurat zu berichten.

Ein Vorteil von Updates besteht darin, dass sich manche Dinge in rascher Folge entwickeln. Beispielsweise an einem Keynote-Tag. Dann ist eine schnelle Berichterstattung wichtig, diese ist dann aber meist noch unvollständig. Mit Updates kann man die ursprüngliche Meldung weiter aktualisieren, ohne ein Chaos an einzelnen Meldungen anzurichten.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37782https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37782 Um möglichst relevante Meldungen auf der Homepage zu haben, muss man Kleinkram weglassen. Jedoch gibt es manchmal kleine Details, die zwar interessant sind, die aber trotzdem keine eigene Meldung rechtfertigen. Meist gab es zuvor eine größere Meldung.

Wir testen nun, die frühere Meldung wieder nach oben zu holen und dort das neue Detail als "Update" zu notieren. Die Frage ist, ob das vielleicht noch mehr nervt? Oder sollte man solche kleinen Details schlicht ignorieren?

Wir probieren das einfach mal aus! Nach einer Weile werden wir dann bewerten, welchen Neuigkeitswert ein neues Detail haben muss, damit es als Update akzeptiert oder ignoriert wird. Das Ziel ist, möglichst relevant aber auch möglichst akkurat zu berichten.

Ein Vorteil von Updates besteht darin, dass sich manche Dinge in rascher Folge entwickeln. Beispielsweise an einem Keynote-Tag. Dann ist eine schnelle Berichterstattung wichtig, diese ist dann aber meist noch unvollständig. Mit Updates kann man die ursprüngliche Meldung weiter aktualisieren, ohne ein Chaos an einzelnen Meldungen anzurichten.

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Thu, 03 Sep 2026 05:31:34 CESTSeltener Apple-1 könnte 800.000 Dollar erzielen Ein funktionsfähiger Apple-1 aus der Sammlung von Fred Hatfield soll vom 4. bis 14. Oktober versteigert werden und zwischen 500.000 und 800.000 US-Dollar erzielen.

Das Gerät trägt die Nummer 48 im Apple-1-Register. Von den frühen Computern sind weniger als 75 Exemplare bekannt. Nur wenige davon funktionieren noch.

Der Rechner gehörte dem Computer-Enthusiasten Fred Hatfield. Nachdem er sich über die Software beschwert hatte, bot Steve Jobs ihm laut den Auktionsangaben einen Tausch gegen einen Apple II an. Hatfield lehnte ab, weil er zusätzlich 400 US-Dollar hätte zahlen müssen.



Steve Jobs und Steve Wozniak produzierten 1976 insgesamt 200 Apple-1-Computer. Apple verkaufte 50 vollständig montierte Geräte über den Händler The Byte Shop. Die übrigen Rechner wurden zunächst als Bausätze angeboten.

Das Exemplar wechselte 2013 für 40.000 US-Dollar den Besitzer. Damals war es nicht funktionsfähig. Nach einer Reparatur und der Signatur von Wozniak erzielte es bei einer späteren Auktion 671.400 US-Dollar.

Bonhams nennt mehrere Besichtigungsorte, darunter Los Angeles, Boston, San Francisco und New York. Der Preis früherer Apple-1-Auktionen hing stark von Zustand und Herkunft ab.

Quelle:
Bonhams

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37781https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37781 image Ein funktionsfähiger Apple-1 aus der Sammlung von Fred Hatfield soll vom 4. bis 14. Oktober versteigert werden und zwischen 500.000 und 800.000 US-Dollar erzielen.

Das Gerät trägt die Nummer 48 im Apple-1-Register. Von den frühen Computern sind weniger als 75 Exemplare bekannt. Nur wenige davon funktionieren noch.

Der Rechner gehörte dem Computer-Enthusiasten Fred Hatfield. Nachdem er sich über die Software beschwert hatte, bot Steve Jobs ihm laut den Auktionsangaben einen Tausch gegen einen Apple II an. Hatfield lehnte ab, weil er zusätzlich 400 US-Dollar hätte zahlen müssen.



Steve Jobs und Steve Wozniak produzierten 1976 insgesamt 200 Apple-1-Computer. Apple verkaufte 50 vollständig montierte Geräte über den Händler The Byte Shop. Die übrigen Rechner wurden zunächst als Bausätze angeboten.

Das Exemplar wechselte 2013 für 40.000 US-Dollar den Besitzer. Damals war es nicht funktionsfähig. Nach einer Reparatur und der Signatur von Wozniak erzielte es bei einer späteren Auktion 671.400 US-Dollar.

Bonhams nennt mehrere Besichtigungsorte, darunter Los Angeles, Boston, San Francisco und New York. Der Preis früherer Apple-1-Auktionen hing stark von Zustand und Herkunft ab.

Quelle:
Bonhams

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Thu, 03 Sep 2026 5:17 CESTKamera-AirPods mit Visual Intelligence offenbar auf 2027 verschoben Update vom 3. September 2026, 05:13 Uhr

Die geplanten AirPods mit Kameras könnten erst Ende 2027 erscheinen. Zuvor war lediglich von einem Start im Jahr 2027 die Rede.

Die geplanten AirPods mit Kameras könnten erst Ende 2027 erscheinen. Zuvor war lediglich von einem Start im Jahr 2027 die Rede. Als Gründe gelten weiterhin offene Fragen bei Software und Lieferkette.

Die Sensoren sollen nicht für Fotos oder Videos gedacht sein. Sie könnten stattdessen die Umgebung erfassen und Siri AI sowie anderen KI-Funktionen Kontext liefern. Ein geleaktes Demovideo zeigte, wie Siri offenbar den Titel eines Buches erkennt und speichert.

Bloomberg zufolge soll Apple außerdem die AirPods 5 beim für die kommende Woche angekündigten „Surprise and Shine“-Event vorstellen. Erwartet werden zwei Varianten: eine mit aktiver Geräuschunterdrückung und eine ohne ANC. Weitere Details zu den AirPods 5 sind nicht bekannt.

Ursprünglicher Bericht vom 20. August 2026, 02:08 Uhr

Apple will seine AirPods mit Sensoren für Visual Intelligence laut Bloomberg trotz eines geleakten Demovideos erst 2027 auf den Markt bringen. Die Geräte sollen Umgebungsinformationen für Siri AI liefern, aber keine Fotos oder Videos aufnehmen.

Auslöser der jüngsten Erwartungen war ein Demovideo, das in einer Vorabversion von macOS 26.7 entdeckt wurde. Darin hält ein Nutzer ein Buch vor einen AirPod. Siri erkennt offenbar den Buchtitel und soll ihn für später sichern können.

Bloomberg zufolge zeigte dieses Video die intern als B790 bezeichnete Variante. Dabei soll es sich um eine modifizierte Version der AirPods Pro 3 handeln, ergänzt um Sensoren und KI-Funktionen. Dieses Modell habe noch bis vor Kurzem auf Apples Roadmap für 2026 gestanden, sei nun aber nicht mehr für dieses Jahr vorgesehen.

Daneben soll Apple unter dem Codenamen B798 an einer weiteren Ausführung arbeiten. Diese werde als neue Generation der AirPods Pro beschrieben, ebenfalls mit Kameras beziehungsweise Sensoren. Apple entwickelt intern häufig mehrere Varianten eines Produkts parallel.

Die verbauten Sensoren sollen nach den Angaben niedrig auflösen. Sie wären nicht zum Aufnehmen von Fotos oder Videos gedacht. Stattdessen sollen sie die Umgebung erfassen und Siri AI sowie anderen KI-Funktionen Kontext liefern. Denkbar sind damit Anfragen zu Gegenständen, Texten oder Orten im Blickfeld des Nutzers.

Die Verzögerung hängt dem Bericht zufolge mit noch offenen Software- und Lieferkettenfragen zusammen. Apple hat die Kamera-AirPods bislang nicht angekündigt. Angaben zu Ausstattung, Preis, Termin und regionaler Verfügbarkeit bleiben daher Spekulationen.

Für Nutzer in der Europäischen Union kommt ein weiterer Vorbehalt hinzu: Siri AI soll auf iPhone und iPad mit iOS 27 und iPadOS 27 zunächst nicht verfügbar sein. Ob und in welcher Form mögliche Kamera-AirPods in der EU angeboten werden könnten, ist aus den vorliegenden Informationen nicht abzuleiten.

Quelle:
Bloomberg

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37671https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37671 image Update vom 3. September 2026, 05:13 Uhr

Die geplanten AirPods mit Kameras könnten erst Ende 2027 erscheinen. Zuvor war lediglich von einem Start im Jahr 2027 die Rede.

Die geplanten AirPods mit Kameras könnten erst Ende 2027 erscheinen. Zuvor war lediglich von einem Start im Jahr 2027 die Rede. Als Gründe gelten weiterhin offene Fragen bei Software und Lieferkette.

Die Sensoren sollen nicht für Fotos oder Videos gedacht sein. Sie könnten stattdessen die Umgebung erfassen und Siri AI sowie anderen KI-Funktionen Kontext liefern. Ein geleaktes Demovideo zeigte, wie Siri offenbar den Titel eines Buches erkennt und speichert.

Bloomberg zufolge soll Apple außerdem die AirPods 5 beim für die kommende Woche angekündigten „Surprise and Shine“-Event vorstellen. Erwartet werden zwei Varianten: eine mit aktiver Geräuschunterdrückung und eine ohne ANC. Weitere Details zu den AirPods 5 sind nicht bekannt.

Ursprünglicher Bericht vom 20. August 2026, 02:08 Uhr

Apple will seine AirPods mit Sensoren für Visual Intelligence laut Bloomberg trotz eines geleakten Demovideos erst 2027 auf den Markt bringen. Die Geräte sollen Umgebungsinformationen für Siri AI liefern, aber keine Fotos oder Videos aufnehmen.

Auslöser der jüngsten Erwartungen war ein Demovideo, das in einer Vorabversion von macOS 26.7 entdeckt wurde. Darin hält ein Nutzer ein Buch vor einen AirPod. Siri erkennt offenbar den Buchtitel und soll ihn für später sichern können.

Bloomberg zufolge zeigte dieses Video die intern als B790 bezeichnete Variante. Dabei soll es sich um eine modifizierte Version der AirPods Pro 3 handeln, ergänzt um Sensoren und KI-Funktionen. Dieses Modell habe noch bis vor Kurzem auf Apples Roadmap für 2026 gestanden, sei nun aber nicht mehr für dieses Jahr vorgesehen.

Daneben soll Apple unter dem Codenamen B798 an einer weiteren Ausführung arbeiten. Diese werde als neue Generation der AirPods Pro beschrieben, ebenfalls mit Kameras beziehungsweise Sensoren. Apple entwickelt intern häufig mehrere Varianten eines Produkts parallel.

Die verbauten Sensoren sollen nach den Angaben niedrig auflösen. Sie wären nicht zum Aufnehmen von Fotos oder Videos gedacht. Stattdessen sollen sie die Umgebung erfassen und Siri AI sowie anderen KI-Funktionen Kontext liefern. Denkbar sind damit Anfragen zu Gegenständen, Texten oder Orten im Blickfeld des Nutzers.

Die Verzögerung hängt dem Bericht zufolge mit noch offenen Software- und Lieferkettenfragen zusammen. Apple hat die Kamera-AirPods bislang nicht angekündigt. Angaben zu Ausstattung, Preis, Termin und regionaler Verfügbarkeit bleiben daher Spekulationen.

Für Nutzer in der Europäischen Union kommt ein weiterer Vorbehalt hinzu: Siri AI soll auf iPhone und iPad mit iOS 27 und iPadOS 27 zunächst nicht verfügbar sein. Ob und in welcher Form mögliche Kamera-AirPods in der EU angeboten werden könnten, ist aus den vorliegenden Informationen nicht abzuleiten.

Quelle:
Bloomberg

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Wed, 02 Sep 2026 20:19:10 CEST★ Nerd-Alarm! Wie ich den Beitrag über die Blende des iPhone 18 Pro erstellt habe. Manche Dinge interessieren einfach niemanden, beispielsweise mein Vortrag über Safari und MCP, der bei Mac-TV etwa 5 Downloads (in Worten: fünf) erreicht hat, und den ich dann aus reiner Verzweiflung bei Youtube verschleudert habe, wo er aufgrund ungeklärter Umstände immerhin einige zehntausend Abrufe erzielte und uns über tausend neue Abonnenten einbrachte. »Endlich mal niveauvolle Inhalte!«, hieß es dort. — Naja. Da gehen die Meinungen wohl auseinander. ;-)

Was ist MCP? Es ist eine Funktion, die man in Software einbauen kann, damit die Software durch einen KI-Agenten bedient werden kann.

Das führt uns sofort zu zwei Problemen. Erstens: Die Leute interessieren sich nicht für KI. Und zweitens: schon gar nicht für Agenten.

Ist Siri ein Agent? — Natürlich. Siri steuert andere Apps. Genau das macht Siri zum Agenten. Beispiel: »Hey Siri, rufe Frau Müller an«. Dann steuert Siri die Telefon-App. (Und zugleich, zu einem gewissen Grad, auch Frau Müller.)

Siri, Agenten und MCP

Was einen Agenten wie Siri so interessant macht, ist die Fähigkeit, mehrere einzelne Schritte zu kombinieren, um ein Ziel zu erreichen. Für das Beispiel mit Frau Müller benötigt Siri zunächst den Zugriff auf das Adressbuch.

Klingt einfach, aber: Siri muss nun herausfinden, welche Funktionen beim Adressbuch zur Verfügung stehen (Suchen, Hinzufügen, Ändern) und welche Felder es gibt (Vorname, Nachname, Rufnummer, usw.). Wenn Siri die Rufnummer gefunden hat, geht es weiter: Nun braucht Siri Zugriff auf die Telefon-App. Auch die Telefon-App hat bestimmte Funktionen und erwartet bestimmte Daten (etwa die Rufnummer).

Woher weiß Siri, wie all die Apps bedient werden müssen und welche Daten sie erwarten? Das ist tatsächlich eine der revolutionären Ideen bei Siri. Jede App enthält eine Beschreibung, die Siri lesen kann.

MCP ist im Grunde genau dies; allerdings nicht für Siri, sondern für alle KI-Agenten. Einfach gesagt ist es eine Liste an Funktionen, die eine App zur Verfügung stellt; außerdem die Daten, die sie dafür benötigt; und eine kleine Anleitung.

In meiner sehr unglücklichen und sehr einsamen Sendung – die leider, wie ich bereits tränenreich beklagte, nur fünf Downloads erzielte – hatte ich orakelt, dass bald jede Software eine solche MCP-Schnittstelle bekommen wird; und dass jede Software in Zukunft viel häufiger per MCP bedient wird, als durch den Menschen. Konkret: Photoshop wird in Zukunft vor allem durch KI-Agenten bedient, und seltener durch Menschen. Klingt komisch, ist aber so.

Hey Siri, werd’ mal konkret!

Jaja, schon gut. Ich werd’ mal konkret.

Für Mac-TV verwende ich eine kleine Datenbank, um Artikel und News zu verwalten. Es ist eine App, in der ich Texte schreiben, ein Bild hinzufügen und per Knopfdruck auf der Webseite veröffentlichen kann. Die App speichert alles in einer Datenbank. So sieht das aus:



Die App hat neuerdings eine MCP-Schnittstelle. Damit kann jede KI, der ich es gestatte, auf die App zugreifen. Als KI verwende ich Codex, eine Variante von ChatGPT. So schalte ich es ein:



Warum ist das nützlich? ChatGPT (oder Codex) kann nun in der Artikel-Datenbank suchen. Dadurch kann ich das KI-Modell fragen: »Welche Artikel wurden veröffentlicht über das iPhone 18 Pro?«. Auch alle Quellen (URLs) sind sorgfältig gespeichert, sodass die KI dort weiter recherchieren kann.

Der Clou: Es gibt in der App eine weitere Datenbank mit Meldungen anderer News-Portale. Und eine Datenbank mit allen Pressemeldungen von Apple. Und eine mit bekannten Fakten über Apple. Und eine mit dubiosen Gerüchten. — All diese Datenbanken sind nun für das KI-Modell durchsuchbar.

Erneut: Was soll das bringen? Das KI-Modell kann also die Datenbank durchsuchen, na und?

Interessant wird es dann, wenn man ChatGPT (oder allgemein jedem KI-Agenten) eine etwas größere Aufgabe stellt. Beispielsweise:

»Recherchiere alle aktuellen Gerüchte und Fakten zur angeblichen variablen Blende des kommenden iPhone 18 Pro, und verwende dazu meine App, aber suche auch im Web nach seriösen Quellen«.

Allein die Komplexität dieses Kommandos ist haarsträubend. Keine App und keine Datenbank kann so ein Kommando verarbeiten. Aber die KI überlegt nun, wie sie die gestellte Aufgabe lösen könnte.

Das ist ein wichtiger Punkt: Früher musste man der KI immer sehr genau sagen, was sie tun soll. Aber diese Ära ist vorbei. Stattdessen formuliert man ein Ziel. Die KI überlegt dann, wie es das Ziel erreichen kann.

Die KI legt los!

Was geschieht nun? Die KI kommuniziert mit der App und probiert etwas herum. Die KI setzt nicht ein Kommando ab, sondern viele, immer wieder. Die KI probiert vielleicht zuerst eine Suche nach »iPhone 18 Pro«, aber auch nach »Kamera« oder »Camera« und hangelt sich damit weiter. Die KI liest sich durch, was in der App über Fakten, Gerüchte und eigene Artikel zu finden ist und trennt diese Kategorien sorgfältig. — Außerdem recherchiert sie im Web, das war der Auftrag.

Man könnte sich fragen: Warum so kompliziert? Warum Datenbanken? Die KI könnte doch einfach bei Google suchen, und fertig. Das machen doch alle so! — Aber in meiner Datenbank sind Gerüchte, Meinungen und bestätigte Fakten fein säuberlich als solche ausgewiesen:



Allerdings enthält die Datenbank kein Wissen über optische Linsen. Dieses Wissen steht bei Wikipedia. Also sucht der Agent auch dort.

Am Ende bekomme ich eine Übersicht über Gerüchte, Fakten und aktuelle technische Entwicklungen. Das ist schon was anderes als einfach die neuesten Gerüchte abzuschreiben.

Das Ergebnis

In meinem Fall hat der KI-Agent herausgefunden, dass es bei der Kamera-Linse zwei widersprüchliche Gerüchte gibt. Einmal heißt es, alle iPhone 18 Pro erhalten die Linse; ein andermal heißt es, nur das Max-Modell würde damit ausgestattet. Der KI-Agent hat mich sofort darauf hingewiesen, sodass ich meinen Artikel entsprechend schreiben konnte. Mein Artikel wurde dadurch präziser.

Ein weiteres Beispiel: Durch die Recherche in meiner Datenbank wusste der KI-Agent ziemlich genau, um was es mir ging. Dadurch konnte ich meine weiteren Anweisungen kurz halten. Als ich dann die Illustrationen erstellt habe, musste ich nicht mehr erklären, dass es um Smartphone-Bauteile ging. Sondern ich konnte mich darauf konzentrieren, bestimmte Funktionen verständlich zu machen. Das ist der große Vorteil, wenn ein KI-Agent alle Informationen erhält: Dann kann der KI-Agent auch gut mitdenken und mithelfen. Hier ist eine Illustration aus dem Artikel:



Warum ist das bemerkenswert? Weder die KI noch meine App hätte eine solche Illustration erzeugen können. Die KI kann zwar Illustrationen erzeugen, verfügt aber nicht über die nötigen Informationen. Meine App verfügt über die nötigen Informationen, kann aber keine Illustrationen erzeugen. Zum Ziel bin ich nur gekommen, weil beides miteinander verbunden war.

Ein letztes Beispiel: In einem anderen Artikel ging es teilweise um die Preise neuer Macs, die derzeit steigen. Der KI-Agent hat automatisch in meiner App nachgeschaut, wie hoch die früheren Preise waren und hat vorgeschlagen, diese Information in den Text einzufügen. Dadurch wurde der Artikel besser und für die Leser nützlicher.

In Zukunft wird alles mit allem verbunden sein.

Sofern wir es erlauben.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37779https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37779 image Manche Dinge interessieren einfach niemanden, beispielsweise mein Vortrag über Safari und MCP, der bei Mac-TV etwa 5 Downloads (in Worten: fünf) erreicht hat, und den ich dann aus reiner Verzweiflung bei Youtube verschleudert habe, wo er aufgrund ungeklärter Umstände immerhin einige zehntausend Abrufe erzielte und uns über tausend neue Abonnenten einbrachte. »Endlich mal niveauvolle Inhalte!«, hieß es dort. — Naja. Da gehen die Meinungen wohl auseinander. ;-)

Was ist MCP? Es ist eine Funktion, die man in Software einbauen kann, damit die Software durch einen KI-Agenten bedient werden kann.

Das führt uns sofort zu zwei Problemen. Erstens: Die Leute interessieren sich nicht für KI. Und zweitens: schon gar nicht für Agenten.

Ist Siri ein Agent? — Natürlich. Siri steuert andere Apps. Genau das macht Siri zum Agenten. Beispiel: »Hey Siri, rufe Frau Müller an«. Dann steuert Siri die Telefon-App. (Und zugleich, zu einem gewissen Grad, auch Frau Müller.)

Siri, Agenten und MCP

Was einen Agenten wie Siri so interessant macht, ist die Fähigkeit, mehrere einzelne Schritte zu kombinieren, um ein Ziel zu erreichen. Für das Beispiel mit Frau Müller benötigt Siri zunächst den Zugriff auf das Adressbuch.

Klingt einfach, aber: Siri muss nun herausfinden, welche Funktionen beim Adressbuch zur Verfügung stehen (Suchen, Hinzufügen, Ändern) und welche Felder es gibt (Vorname, Nachname, Rufnummer, usw.). Wenn Siri die Rufnummer gefunden hat, geht es weiter: Nun braucht Siri Zugriff auf die Telefon-App. Auch die Telefon-App hat bestimmte Funktionen und erwartet bestimmte Daten (etwa die Rufnummer).

Woher weiß Siri, wie all die Apps bedient werden müssen und welche Daten sie erwarten? Das ist tatsächlich eine der revolutionären Ideen bei Siri. Jede App enthält eine Beschreibung, die Siri lesen kann.

MCP ist im Grunde genau dies; allerdings nicht für Siri, sondern für alle KI-Agenten. Einfach gesagt ist es eine Liste an Funktionen, die eine App zur Verfügung stellt; außerdem die Daten, die sie dafür benötigt; und eine kleine Anleitung.

In meiner sehr unglücklichen und sehr einsamen Sendung – die leider, wie ich bereits tränenreich beklagte, nur fünf Downloads erzielte – hatte ich orakelt, dass bald jede Software eine solche MCP-Schnittstelle bekommen wird; und dass jede Software in Zukunft viel häufiger per MCP bedient wird, als durch den Menschen. Konkret: Photoshop wird in Zukunft vor allem durch KI-Agenten bedient, und seltener durch Menschen. Klingt komisch, ist aber so.

Hey Siri, werd’ mal konkret!

Jaja, schon gut. Ich werd’ mal konkret.

Für Mac-TV verwende ich eine kleine Datenbank, um Artikel und News zu verwalten. Es ist eine App, in der ich Texte schreiben, ein Bild hinzufügen und per Knopfdruck auf der Webseite veröffentlichen kann. Die App speichert alles in einer Datenbank. So sieht das aus:



Die App hat neuerdings eine MCP-Schnittstelle. Damit kann jede KI, der ich es gestatte, auf die App zugreifen. Als KI verwende ich Codex, eine Variante von ChatGPT. So schalte ich es ein:



Warum ist das nützlich? ChatGPT (oder Codex) kann nun in der Artikel-Datenbank suchen. Dadurch kann ich das KI-Modell fragen: »Welche Artikel wurden veröffentlicht über das iPhone 18 Pro?«. Auch alle Quellen (URLs) sind sorgfältig gespeichert, sodass die KI dort weiter recherchieren kann.

Der Clou: Es gibt in der App eine weitere Datenbank mit Meldungen anderer News-Portale. Und eine Datenbank mit allen Pressemeldungen von Apple. Und eine mit bekannten Fakten über Apple. Und eine mit dubiosen Gerüchten. — All diese Datenbanken sind nun für das KI-Modell durchsuchbar.

Erneut: Was soll das bringen? Das KI-Modell kann also die Datenbank durchsuchen, na und?

Interessant wird es dann, wenn man ChatGPT (oder allgemein jedem KI-Agenten) eine etwas größere Aufgabe stellt. Beispielsweise:

»Recherchiere alle aktuellen Gerüchte und Fakten zur angeblichen variablen Blende des kommenden iPhone 18 Pro, und verwende dazu meine App, aber suche auch im Web nach seriösen Quellen«.

Allein die Komplexität dieses Kommandos ist haarsträubend. Keine App und keine Datenbank kann so ein Kommando verarbeiten. Aber die KI überlegt nun, wie sie die gestellte Aufgabe lösen könnte.

Das ist ein wichtiger Punkt: Früher musste man der KI immer sehr genau sagen, was sie tun soll. Aber diese Ära ist vorbei. Stattdessen formuliert man ein Ziel. Die KI überlegt dann, wie es das Ziel erreichen kann.

Die KI legt los!

Was geschieht nun? Die KI kommuniziert mit der App und probiert etwas herum. Die KI setzt nicht ein Kommando ab, sondern viele, immer wieder. Die KI probiert vielleicht zuerst eine Suche nach »iPhone 18 Pro«, aber auch nach »Kamera« oder »Camera« und hangelt sich damit weiter. Die KI liest sich durch, was in der App über Fakten, Gerüchte und eigene Artikel zu finden ist und trennt diese Kategorien sorgfältig. — Außerdem recherchiert sie im Web, das war der Auftrag.

Man könnte sich fragen: Warum so kompliziert? Warum Datenbanken? Die KI könnte doch einfach bei Google suchen, und fertig. Das machen doch alle so! — Aber in meiner Datenbank sind Gerüchte, Meinungen und bestätigte Fakten fein säuberlich als solche ausgewiesen:



Allerdings enthält die Datenbank kein Wissen über optische Linsen. Dieses Wissen steht bei Wikipedia. Also sucht der Agent auch dort.

Am Ende bekomme ich eine Übersicht über Gerüchte, Fakten und aktuelle technische Entwicklungen. Das ist schon was anderes als einfach die neuesten Gerüchte abzuschreiben.

Das Ergebnis

In meinem Fall hat der KI-Agent herausgefunden, dass es bei der Kamera-Linse zwei widersprüchliche Gerüchte gibt. Einmal heißt es, alle iPhone 18 Pro erhalten die Linse; ein andermal heißt es, nur das Max-Modell würde damit ausgestattet. Der KI-Agent hat mich sofort darauf hingewiesen, sodass ich meinen Artikel entsprechend schreiben konnte. Mein Artikel wurde dadurch präziser.

Ein weiteres Beispiel: Durch die Recherche in meiner Datenbank wusste der KI-Agent ziemlich genau, um was es mir ging. Dadurch konnte ich meine weiteren Anweisungen kurz halten. Als ich dann die Illustrationen erstellt habe, musste ich nicht mehr erklären, dass es um Smartphone-Bauteile ging. Sondern ich konnte mich darauf konzentrieren, bestimmte Funktionen verständlich zu machen. Das ist der große Vorteil, wenn ein KI-Agent alle Informationen erhält: Dann kann der KI-Agent auch gut mitdenken und mithelfen. Hier ist eine Illustration aus dem Artikel:



Warum ist das bemerkenswert? Weder die KI noch meine App hätte eine solche Illustration erzeugen können. Die KI kann zwar Illustrationen erzeugen, verfügt aber nicht über die nötigen Informationen. Meine App verfügt über die nötigen Informationen, kann aber keine Illustrationen erzeugen. Zum Ziel bin ich nur gekommen, weil beides miteinander verbunden war.

Ein letztes Beispiel: In einem anderen Artikel ging es teilweise um die Preise neuer Macs, die derzeit steigen. Der KI-Agent hat automatisch in meiner App nachgeschaut, wie hoch die früheren Preise waren und hat vorgeschlagen, diese Information in den Text einzufügen. Dadurch wurde der Artikel besser und für die Leser nützlicher.

In Zukunft wird alles mit allem verbunden sein.

Sofern wir es erlauben.

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Wed, 02 Sep 2026 17:13:42 CESTAdobe bringt mehr als 70 Werkzeuge in Slack Adobe integriert mehr als 70 Kreativ- und Produktivitätswerkzeuge direkt in Slack. Die neue MCP-App „Adobe for Slack“ arbeitet mit Slackbot zusammen und ist weltweit für Kunden von Slack Business+ und Enterprise+ verfügbar. Warum ist das interessant? Es zeigt, wie durch den neuen MCP-Standard unterschiedliche Apps und Dienste zusammenarbeiten können. Auch Apple hat MCP in Safari integriert, wo es zunächst vor allem für Entwickler gedacht ist.

Adobe for Slack arbeitet mit Slackbot und kann den Kontext eines Chats auswerten. Dazu gehören Nachrichten, Dateien, Channels und Canvases (so nennt man dort freie Arbeitsflächen). Auf dieser Grundlage soll der Assistent das passende Adobe-Werkzeug für eine Aufgabe auswählen.

Zum Start umfasst die Anwendung mehr als 70 Werkzeuge. Unterstützt werden unter anderem Photoshop, Firefly, Adobe Express, Premiere, Acrobat, InDesign, Illustrator, Adobe Stock und Lightroom.

Adobe nennt mehrere typische Abläufe. Slackbot kann zunächst ein Projektbriefing zusammenfassen und daraus anschließend ein PDF, ein Bild oder ein Video erstellen. Außerdem lassen sich Creative-Cloud-Dateien nach Thema, Stil oder Stimmung suchen und in einen weiteren Arbeitsablauf übernehmen.

Auch praktische Bearbeitungen sind möglich. Dazu zählen das Anpassen freigegebener Kampagnenmotive für verschiedene soziale Netzwerke, das Erzeugen von Grafiken aus Tabellendaten sowie die Bearbeitung mehrerer Fotos. Nutzer können unter anderem Hintergründe und störende Elemente entfernen, Licht und Farbwirkung verändern, Bilder zuschneiden und Varianten erstellen.

Der Einstieg funktioniert ohne Adobe-Konto. Nach einer Anmeldung stehen zusätzliche Werkzeuge, generative KI-Funktionen und Creative-Cloud-Dateien zur Verfügung. Außerdem können Nutzer Sitzungen über mehrere Arbeitsvorgänge hinweg fortsetzen.

Die Anwendung ist weltweit für Kunden von Slack Business+ und Enterprise+ verfügbar. Unterstützt werden Desktop, Web und Mobilgeräte.

Adobe baut mit der Veröffentlichung seine Präsenz in KI-Assistenten und Chat-Oberflächen weiter aus. Bereits vorhandene Integrationen gibt es für ChatGPT, Claude und Copilot. Eine Anbindung an Gemini ist angekündigt.

Quelle:
Adobe

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37778https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37778 image Adobe integriert mehr als 70 Kreativ- und Produktivitätswerkzeuge direkt in Slack. Die neue MCP-App „Adobe for Slack“ arbeitet mit Slackbot zusammen und ist weltweit für Kunden von Slack Business+ und Enterprise+ verfügbar. Warum ist das interessant? Es zeigt, wie durch den neuen MCP-Standard unterschiedliche Apps und Dienste zusammenarbeiten können. Auch Apple hat MCP in Safari integriert, wo es zunächst vor allem für Entwickler gedacht ist.

Adobe for Slack arbeitet mit Slackbot und kann den Kontext eines Chats auswerten. Dazu gehören Nachrichten, Dateien, Channels und Canvases (so nennt man dort freie Arbeitsflächen). Auf dieser Grundlage soll der Assistent das passende Adobe-Werkzeug für eine Aufgabe auswählen.

Zum Start umfasst die Anwendung mehr als 70 Werkzeuge. Unterstützt werden unter anderem Photoshop, Firefly, Adobe Express, Premiere, Acrobat, InDesign, Illustrator, Adobe Stock und Lightroom.

Adobe nennt mehrere typische Abläufe. Slackbot kann zunächst ein Projektbriefing zusammenfassen und daraus anschließend ein PDF, ein Bild oder ein Video erstellen. Außerdem lassen sich Creative-Cloud-Dateien nach Thema, Stil oder Stimmung suchen und in einen weiteren Arbeitsablauf übernehmen.

Auch praktische Bearbeitungen sind möglich. Dazu zählen das Anpassen freigegebener Kampagnenmotive für verschiedene soziale Netzwerke, das Erzeugen von Grafiken aus Tabellendaten sowie die Bearbeitung mehrerer Fotos. Nutzer können unter anderem Hintergründe und störende Elemente entfernen, Licht und Farbwirkung verändern, Bilder zuschneiden und Varianten erstellen.

Der Einstieg funktioniert ohne Adobe-Konto. Nach einer Anmeldung stehen zusätzliche Werkzeuge, generative KI-Funktionen und Creative-Cloud-Dateien zur Verfügung. Außerdem können Nutzer Sitzungen über mehrere Arbeitsvorgänge hinweg fortsetzen.

Die Anwendung ist weltweit für Kunden von Slack Business+ und Enterprise+ verfügbar. Unterstützt werden Desktop, Web und Mobilgeräte.

Adobe baut mit der Veröffentlichung seine Präsenz in KI-Assistenten und Chat-Oberflächen weiter aus. Bereits vorhandene Integrationen gibt es für ChatGPT, Claude und Copilot. Eine Anbindung an Gemini ist angekündigt.

Quelle:
Adobe

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Wed, 02 Sep 2026 06:54:10 CESTFord integriert Apple Maps in seine eigene Software-Plattform »Fathom« Ford integriert Apple Maps nativ in seine kommende Elektrofahrzeug-Plattform Fathom und will die Karten-App direkt mit Reichweitenberechnung, Batterievorkonditionierung und Ladefunktionen verknüpfen.

Alan Clarke, Fords Vizepräsident für fortgeschrittene Fahrzeugprojekte, erläuterte die Entscheidung in einem Interview mit GreenCars. Ford habe zuvor Apple, Google und weitere Anbieter verglichen. Ausschlaggebend seien unter anderem Leistung, Kosten und Qualität gewesen.

Nach Angaben von Clarke entschied sich Ford letztlich für Apple, weil Apple Maps in den vergangenen Jahren deutlich besser geworden sei. Zudem habe das zuständige Apple-Team eng mit Ford zusammengearbeitet und die Integration an die Anforderungen der Fahrzeugplattform angepasst.

Die Anforderungen gehen bei einem Elektrofahrzeug über eine gewöhnliche Navigation hinaus. Für die Fahrtplanung müssen Reichweite, verfügbare Ladestationen, Höhenunterschiede und Wetterbedingungen berücksichtigt werden. Ford will Apple Maps deshalb eng mit der Reichweitenschätzung und der Batterievorbereitung verbinden. Auch die Planung von Ladevorgängen soll auf den Kartendaten aufbauen.

Clarke nannte außerdem aktuelle Informationen zu Ladestationen als wichtigen Bestandteil. Die Daten sollen zusammen mit Höhen- und Wetterangaben zu einer genaueren Planung beitragen. Die Darstellung auf dem großen Fahrzeugbildschirm sei ebenfalls ein Argument für die Lösung gewesen.

Fathom nutzt dabei nicht CarPlay Ultra. Ford integriert Apple Maps stattdessen in die eigene Fahrzeugsoftware. Standard-CarPlay und Android Auto bleiben zusätzlich verfügbar.

Über Standard-CarPlay können Fahrer weiterhin Apple Maps, Google Maps, Waze und andere unterstützte Karten-Apps verwenden. Die native Apple-Maps-Integration ist damit die Ford-eigene Lösung für die Verbindung mit den Fahrzeugfunktionen, während CarPlay und Android Auto den Zugriff auf Smartphone-Apps ermöglichen.

Quelle:
GreenCars-Interview mit Alan Clarke, Ford

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37777https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37777 image Ford integriert Apple Maps nativ in seine kommende Elektrofahrzeug-Plattform Fathom und will die Karten-App direkt mit Reichweitenberechnung, Batterievorkonditionierung und Ladefunktionen verknüpfen.

Alan Clarke, Fords Vizepräsident für fortgeschrittene Fahrzeugprojekte, erläuterte die Entscheidung in einem Interview mit GreenCars. Ford habe zuvor Apple, Google und weitere Anbieter verglichen. Ausschlaggebend seien unter anderem Leistung, Kosten und Qualität gewesen.

Nach Angaben von Clarke entschied sich Ford letztlich für Apple, weil Apple Maps in den vergangenen Jahren deutlich besser geworden sei. Zudem habe das zuständige Apple-Team eng mit Ford zusammengearbeitet und die Integration an die Anforderungen der Fahrzeugplattform angepasst.

Die Anforderungen gehen bei einem Elektrofahrzeug über eine gewöhnliche Navigation hinaus. Für die Fahrtplanung müssen Reichweite, verfügbare Ladestationen, Höhenunterschiede und Wetterbedingungen berücksichtigt werden. Ford will Apple Maps deshalb eng mit der Reichweitenschätzung und der Batterievorbereitung verbinden. Auch die Planung von Ladevorgängen soll auf den Kartendaten aufbauen.

Clarke nannte außerdem aktuelle Informationen zu Ladestationen als wichtigen Bestandteil. Die Daten sollen zusammen mit Höhen- und Wetterangaben zu einer genaueren Planung beitragen. Die Darstellung auf dem großen Fahrzeugbildschirm sei ebenfalls ein Argument für die Lösung gewesen.

Fathom nutzt dabei nicht CarPlay Ultra. Ford integriert Apple Maps stattdessen in die eigene Fahrzeugsoftware. Standard-CarPlay und Android Auto bleiben zusätzlich verfügbar.

Über Standard-CarPlay können Fahrer weiterhin Apple Maps, Google Maps, Waze und andere unterstützte Karten-Apps verwenden. Die native Apple-Maps-Integration ist damit die Ford-eigene Lösung für die Verbindung mit den Fahrzeugfunktionen, während CarPlay und Android Auto den Zugriff auf Smartphone-Apps ermöglichen.

Quelle:
GreenCars-Interview mit Alan Clarke, Ford

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Wed, 02 Sep 2026 03:13:33 CESTApps im Mac App Store dürfen Intel-Support einstellen Apple erlaubt den früheren »Universal Apps« (das sind jene, die beide Architekturen unterstützten) künftig, die Unterstützung für die Intel-Prozessoren wegzulassen. Es ist dann zwar keine »Universal App« mehr, aber Apple möchte es damit den Entwicklern leichter machen. Voraussetzung ist eine Mindestanforderung von macOS 13.

Apple informiert Entwickler über eine neue Regel für den Mac App Store. Universelle Apps mit einer Mindestanforderung von macOS 13 können künftig ohne Unterstützung für Intel-basierte Macs eingereicht werden.

Dazu müssen Entwickler ihre App ausschließlich für die Architektur arm64 bauen. Danach reichen sie die neue Fassung erneut im Mac App Store ein. Bisher war es für universelle Apps mit Intel-Kompatibilität nicht möglich, diese Unterstützung auf diesem Weg zu entfernen.

Apple begründet die Änderung mit einer vereinfachten Entwicklung. Auch die Download-Größe und die Größe der App auf dem Gerät sollen sich dadurch optimieren lassen.

Für Intel-Macs endet bei betroffenen Apps die Versorgung mit Aktualisierungen. Die zuletzt kompatible Version bleibt jedoch nutzbar. Die Regel bedeutet daher nicht, dass bereits installierte Apps sofort verschwinden.

Die Änderung steht im Zusammenhang mit dem Übergang von Intel-Prozessoren zu Apple Silicon. macOS 27 Golden Gate soll Intel-Macs nicht mehr vollständig unterstützen. Außerdem will Apple Rosetta 2 nach macOS 27 für die meisten Apps einstellen. Die Software ermöglicht derzeit noch, viele für Intel entwickelte Apps auf Apple-Silicon-Macs auszuführen. Für bestimmte ältere Spiele sind Ausnahmen vorgesehen.

Quelle:
Apple

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37776https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37776 image Apple erlaubt den früheren »Universal Apps« (das sind jene, die beide Architekturen unterstützten) künftig, die Unterstützung für die Intel-Prozessoren wegzulassen. Es ist dann zwar keine »Universal App« mehr, aber Apple möchte es damit den Entwicklern leichter machen. Voraussetzung ist eine Mindestanforderung von macOS 13.

Apple informiert Entwickler über eine neue Regel für den Mac App Store. Universelle Apps mit einer Mindestanforderung von macOS 13 können künftig ohne Unterstützung für Intel-basierte Macs eingereicht werden.

Dazu müssen Entwickler ihre App ausschließlich für die Architektur arm64 bauen. Danach reichen sie die neue Fassung erneut im Mac App Store ein. Bisher war es für universelle Apps mit Intel-Kompatibilität nicht möglich, diese Unterstützung auf diesem Weg zu entfernen.

Apple begründet die Änderung mit einer vereinfachten Entwicklung. Auch die Download-Größe und die Größe der App auf dem Gerät sollen sich dadurch optimieren lassen.

Für Intel-Macs endet bei betroffenen Apps die Versorgung mit Aktualisierungen. Die zuletzt kompatible Version bleibt jedoch nutzbar. Die Regel bedeutet daher nicht, dass bereits installierte Apps sofort verschwinden.

Die Änderung steht im Zusammenhang mit dem Übergang von Intel-Prozessoren zu Apple Silicon. macOS 27 Golden Gate soll Intel-Macs nicht mehr vollständig unterstützen. Außerdem will Apple Rosetta 2 nach macOS 27 für die meisten Apps einstellen. Die Software ermöglicht derzeit noch, viele für Intel entwickelte Apps auf Apple-Silicon-Macs auszuführen. Für bestimmte ältere Spiele sind Ausnahmen vorgesehen.

Quelle:
Apple

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Wed, 02 Sep 2026 00:03:51 CESTApple setzt Ternus’ Vergütung auf 58 Millionen Dollar Apple setzt die Vergütung für den neuen CEO John Ternus im Geschäftsjahr 2027 auf 58 Millionen US-Dollar fest. Das ist etwas mehr als eine Million Dollar pro Woche. Tim Cook soll als Executive Chairman rund 47 Millionen US-Dollar erhalten.

Das geht aus einer aktualisierten Einreichung bei der US-Börsenaufsicht SEC hervor. Ternus erhält demnach ein Grundgehalt von drei Millionen US-Dollar. Weitere 55 Millionen US-Dollar entfallen auf eine aktienbasierte Vergütung mit einem festgelegten Zielwert.

Ein Viertel dieser Aktienzuteilung ist zeitabhängig. Die entsprechenden Restricted Stock Units, kurz RSUs, werden über vier Jahre hinweg jeweils halbjährlich unverfallbar. Die übrigen RSUs hängen von Apples Gesamtrendite für die Aktionäre ab. Maßgeblich ist dabei der Vergleich mit anderen Unternehmen aus dem S&P 500.

Für das Geschäftsjahr 2026 erhielt Ternus außerdem eine anteilige RSU-Zuteilung mit einem Zielwert von 2,5 Millionen US-Dollar.

Auch Cooks Vergütung ändert sich mit seiner neuen Rolle. Sein Grundgehalt sinkt auf zwei Millionen US-Dollar. Für das Geschäftsjahr 2027 ist zusätzlich eine Aktienzuteilung mit einem Zielwert von 45 Millionen US-Dollar vorgesehen. Die Hälfte davon besteht aus zeitabhängigen RSUs mit einer Laufzeit von vier Jahren. Die andere Hälfte richtet sich nach der Entwicklung der Apple-Aktie.

Für Tim Cook gelten besondere Bedingungen bei einem Ruhestand. Tritt er am oder nach dem ersten Jahrestag der Zuteilung in den Ruhestand, sollen seine Aktienansprüche unverfallbar werden. Die tatsächliche Ausgabe der Aktien bleibt jedoch an die ursprünglich vorgesehenen Termine gebunden.

Cook erhielt im Geschäftsjahr 2025 insgesamt 74,3 Millionen US-Dollar. Darin enthalten waren drei Millionen US-Dollar Grundgehalt, zwölf Millionen US-Dollar leistungsabhängige Barzahlungen und Aktienzuteilungen im Wert von 57,5 Millionen US-Dollar.

Apple hatte den Wechsel an der Unternehmensspitze zuvor für den 1. September 2026 angekündigt. Ternus trat an diesem Tag die Nachfolge Cooks als CEO an. Cook wechselte in die Rolle des Executive Chairman. Die frühere Vergütung von Ternus als Senior Vice President für Hardware Engineering war nicht öffentlich bekannt. Die neue SEC-Einreichung liefert daher erstmals konkrete Angaben zu seiner Vergütung als Apple-Chef.

Quelle:
Apple: aktualisierte SEC-Einreichung

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37775https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37775 image Apple setzt die Vergütung für den neuen CEO John Ternus im Geschäftsjahr 2027 auf 58 Millionen US-Dollar fest. Das ist etwas mehr als eine Million Dollar pro Woche. Tim Cook soll als Executive Chairman rund 47 Millionen US-Dollar erhalten.

Das geht aus einer aktualisierten Einreichung bei der US-Börsenaufsicht SEC hervor. Ternus erhält demnach ein Grundgehalt von drei Millionen US-Dollar. Weitere 55 Millionen US-Dollar entfallen auf eine aktienbasierte Vergütung mit einem festgelegten Zielwert.

Ein Viertel dieser Aktienzuteilung ist zeitabhängig. Die entsprechenden Restricted Stock Units, kurz RSUs, werden über vier Jahre hinweg jeweils halbjährlich unverfallbar. Die übrigen RSUs hängen von Apples Gesamtrendite für die Aktionäre ab. Maßgeblich ist dabei der Vergleich mit anderen Unternehmen aus dem S&P 500.

Für das Geschäftsjahr 2026 erhielt Ternus außerdem eine anteilige RSU-Zuteilung mit einem Zielwert von 2,5 Millionen US-Dollar.

Auch Cooks Vergütung ändert sich mit seiner neuen Rolle. Sein Grundgehalt sinkt auf zwei Millionen US-Dollar. Für das Geschäftsjahr 2027 ist zusätzlich eine Aktienzuteilung mit einem Zielwert von 45 Millionen US-Dollar vorgesehen. Die Hälfte davon besteht aus zeitabhängigen RSUs mit einer Laufzeit von vier Jahren. Die andere Hälfte richtet sich nach der Entwicklung der Apple-Aktie.

Für Tim Cook gelten besondere Bedingungen bei einem Ruhestand. Tritt er am oder nach dem ersten Jahrestag der Zuteilung in den Ruhestand, sollen seine Aktienansprüche unverfallbar werden. Die tatsächliche Ausgabe der Aktien bleibt jedoch an die ursprünglich vorgesehenen Termine gebunden.

Cook erhielt im Geschäftsjahr 2025 insgesamt 74,3 Millionen US-Dollar. Darin enthalten waren drei Millionen US-Dollar Grundgehalt, zwölf Millionen US-Dollar leistungsabhängige Barzahlungen und Aktienzuteilungen im Wert von 57,5 Millionen US-Dollar.

Apple hatte den Wechsel an der Unternehmensspitze zuvor für den 1. September 2026 angekündigt. Ternus trat an diesem Tag die Nachfolge Cooks als CEO an. Cook wechselte in die Rolle des Executive Chairman. Die frühere Vergütung von Ternus als Senior Vice President für Hardware Engineering war nicht öffentlich bekannt. Die neue SEC-Einreichung liefert daher erstmals konkrete Angaben zu seiner Vergütung als Apple-Chef.

Quelle:
Apple: aktualisierte SEC-Einreichung

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Tue, 01 Sep 2026 14:19:05 CEST★ John Ternus: Wer ist Apples neuer Chef? Seit heute, dem 1. September 2026, hat Apple zum ersten Mal seit 15 Jahren einen neuen Chef. John Ternus folgt auf Tim Cook, der als Executive Chairman des Verwaltungsrats im Unternehmen bleibt. Ternus kommt nicht aus dem Vertrieb, dem Finanzbereich oder der Lieferkette. Er ist Maschinenbauingenieur und hat fast seine gesamte Laufbahn mit der Entwicklung von Apple-Hardware verbracht. Damit rückt ein Mann an die Spitze, dessen Arbeit bereits in sehr vielen Geräten steckt, die Apple-Kunden täglich benutzen.

Vom Maschinenbau zum Cinema Display

Ternus stammt aus Kalifornien und studierte Maschinenbau an der University of Pennsylvania. Nach dem Studium arbeitete er vier Jahre als Ingenieur bei Virtual Research Systems, einem frühen Hersteller von Geräten für virtuelle Realität. 2001 wechselte er in Apples Produktdesign-Team. Zu seinen ersten Aufgaben gehörten externe Bildschirme wie das Apple Cinema Display. Apple war damals noch ein viel kleineres Unternehmen. Das iPhone, das iPad und die Apple Watch gab es noch nicht.

Schon in dieser frühen Phase lernte Ternus eine Arbeitsweise kennen, die seine Karriere prägen sollte: Ein Produkt wird als ganzes System entwickelt. Gehäuse, Bildschirm, Antennen, Lautsprecher, Akku, Chips und Software müssen zusammenpassen. Es reicht nicht, wenn jedes Team für sich eine gute Lösung baut. Damals ging aber gerade die PC-Industrie in diese Richtung der modularen Bauweise. Apple war in dieser Hinsicht ein Außenseiter.

Das iPad als Langzeitprojekt

Nach der Vorstellung des ersten iPhones im Jahr 2007 wechselte Ternus in die iPad-Entwicklung. Apple schreibt ihm eine leitende Rolle bei jeder iPad-Generation zu. Dazu gehören nicht nur die Tablets selbst. Nach einem Bericht von Bloomberg war er auch wichtig für den Apple Pencil, das Magic Keyboard sowie deren magnetische Lade- und Verbindungssysteme.

Sein Einfluss ging sogar über die Hardware hinaus. Ternus fand, dass das iPad durch seine iPhone-nahe Software gebremst wurde. Der größere Bildschirm und der stärkere Prozessor würden nicht gut genug genutzt. Deshalb drängte er Softwarechef Craig Federighi zu einem eigenen Betriebssystem für das Tablet. Daraus entstand später iPadOS mit stärkerem Multitasking und mehr Funktionen für produktive Arbeit. Dieser Vorgang zeigt, wie Ternus denkt: Gute Hardware ist nur dann nützlich, wenn die Software ihre Möglichkeiten ausschöpft. Dies war in fast jedem iPad-Testbericht die deutlichste Kritik. Verstummt ist sie nie.

Der Mac

2013 wurde Ternus Vice President of Hardware Engineering. Beim sehr dünnen 12-Zoll-Retina-MacBook von 2015 zeigte sich seine Art der Zusammenarbeit besonders deutlich. Antenne und Lautsprecher brauchten beide Platz zum Schwingen, doch im kleinen Gehäuse war kaum Raum vorhanden. Ternus brachte beide Entwicklergruppen zusammen. Sie verbanden die Funktionen in einer gemeinsamen, platzsparenden Baugruppe. Auch die gestufte, treppenförmige Batterie füllte freie Stellen im Gehäuse besser aus. Erstmals wurde sie beim MacBook Air eingesetzt, um sich dem geschwungenen Gehäuseboden anzupassen.

Noch wichtiger war später der Wechsel des Mac von Intel-Prozessoren zu Apple Silicon. Ternus gehörte zu den zentralen Leitern dieses Projekts. Die Umstellung verlangte eine enge Abstimmung von Chipdesign, Computerhardware, macOS und Entwicklerwerkzeugen. Seit dem M1 kann Apple Leistung, Stromverbrauch und Bauform seiner Macs stärker gemeinsam planen. Das machte Geräte wie das lüfterlose MacBook Air möglich und verringerte Apples Abhängigkeit von Intels Zeitplänen. Wie die ausgeklügelte passive Kühlung des MacBook Air funktioniert, haben wir in einer recht aufwändigen Sendung erläutert, die im Archiv zu finden ist.

AirPods, iPhone und die gesamte Hardware

Unter Ternus’ Verantwortung entstand auch die erste Generation der AirPods. Die Ohrhörer wirkten 2016 zunächst ungewohnt, wurden aber zum Vorbild für eine ganze Produktklasse. Später leitete er das Hardwareteam hinter iPhone 12 und iPhone 12 Pro. Diese Generation brachte 5G, MagSafe und ein neues Gehäusedesign in die iPhone-Reihe.

2021 übernahm Ternus als Senior Vice President die gesamte Hardwareentwicklung. Damit verantwortete er die Teams hinter iPhone, iPad, Mac, Apple Watch, AirPods und später auch Vision Pro. In dieser Zeit rückten Haltbarkeit, Reparierbarkeit und neue Materialien stärker in den Mittelpunkt. Apple verwendete neue Legierungen aus recyceltem Aluminium und 3D-gedrucktes Titan für die Apple Watch Ultra. Zuletzt entstanden unter seiner Leitung die iPhone-17-Reihe mit dem dünnen iPhone Air, neue AirPods-Funktionen für Hörgesundheit und das günstigere MacBook Neo.

Auch Fehlentscheidungen gehören zur Bilanz

Nicht jedes Projekt war erfolgreich. In Ternus’ Bereich wurden die Butterfly-Tastatur und die Touch Bar für das MacBook Pro umgesetzt. Beide Ideen kamen vor allem aus Apples damaligem Designteam. Die Tastatur ermöglichte dünnere Geräte, erwies sich aber als störanfällig. Die Touch Bar ersetzte Funktionstasten durch einen schmalen Bildschirm, setzte sich jedoch nicht durch. Apple kehrte später zur Scherenmechanik und zu echten Funktionstasten zurück. Kritisiert wurden jedoch nicht nur die technischen Schwächen, sondern dass Apple zu lange daran festhielt (wie bei der Tastatur) oder sie nicht weiterentwickelte (wie bei der Touch Bar).

Auch die Vision Pro zeigte zwar die immense technische Stärke von Apple, blieb wegen Preis, Gewicht und begrenztem Nutzen aber ein Nischenprodukt. Vielleicht hätte man schon während der Entwicklung erkennen können, dass das Produkt zu viele Probleme mit sich bringt.

Vom Hardwarechef zum CEO

Ternus übernimmt Apple in einer Phase, in der die bisherigen Stärken zwar weiterhin benötigt werden, aber es müssen neue hinzukommen. Künstliche Intelligenz wird vermutlich sehr bald zu einem entscheidenden Faktor. Seine bisherige Antwort, die in diesen Tagen häufig zitiert wird: Apple solle keine Technik nur um der Technik willen ausliefern, sondern daraus gute Produkte und konkrete Erfahrungen für Nutzer machen. Jedoch erkennt man genau an solchen Antworten, wie schnell sich die Dinge ändern können. Die Zeiten, bei denen die Nützlichkeit von KI noch strittig war, sind unter Fachleuten längst vorbei.

Die direkte Leitung der Hardware hat Ternus bereits an Johny Srouji abgegeben. Als CEO muss er nun Software, Dienste, Lieferketten, Politik und Finanzen zusammenführen. Ob ihm dabei noch viel Zeit als Gestalter von Produkten bleibt (wie bei Steve Jobs) oder ob er eher als Verwalter (wie Tim Cook) agieren wird, muss sich erst noch zeigen. Für ihn und das ganze Team sprechen große Kontinuität. Er ist kein Chef von außen, der sich erstmal einige Jahre einarbeiten muss. Die Produkte der nächsten zwei Jahre sind sowieso längst in der Pipeline.

Quellen:
Apple: Tim Cook to become Apple Executive Chairman, John Ternus to become Apple CEO, 20. April 2026
Apple: John Ternus – CEO
Associated Press: Apple’s new CEO John Ternus steps into the spotlight after flying under the radar for years, 21. April 2026
Apple: Dan Riccio beginnt ein neues Kapitel bei Apple, 25. Januar 2021
Bloomberg Businessweek: Apple’s John Ternus Profile: The Likely Successor to Tim Cook as CEO, 2026
TechRadar: What John Ternus told me a decade ago – and why I’m convinced he’s the CEO Apple needs now, 2026
Tom’s Guide: MacBook Neo is only the beginning: Interview with John Ternus and Greg Joswiak, 20. April 2026
Apple: Johny Srouji named Apple’s Chief Hardware Officer, 20. April 2026

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37772https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37772 image Seit heute, dem 1. September 2026, hat Apple zum ersten Mal seit 15 Jahren einen neuen Chef. John Ternus folgt auf Tim Cook, der als Executive Chairman des Verwaltungsrats im Unternehmen bleibt. Ternus kommt nicht aus dem Vertrieb, dem Finanzbereich oder der Lieferkette. Er ist Maschinenbauingenieur und hat fast seine gesamte Laufbahn mit der Entwicklung von Apple-Hardware verbracht. Damit rückt ein Mann an die Spitze, dessen Arbeit bereits in sehr vielen Geräten steckt, die Apple-Kunden täglich benutzen.

Vom Maschinenbau zum Cinema Display

Ternus stammt aus Kalifornien und studierte Maschinenbau an der University of Pennsylvania. Nach dem Studium arbeitete er vier Jahre als Ingenieur bei Virtual Research Systems, einem frühen Hersteller von Geräten für virtuelle Realität. 2001 wechselte er in Apples Produktdesign-Team. Zu seinen ersten Aufgaben gehörten externe Bildschirme wie das Apple Cinema Display. Apple war damals noch ein viel kleineres Unternehmen. Das iPhone, das iPad und die Apple Watch gab es noch nicht.

Schon in dieser frühen Phase lernte Ternus eine Arbeitsweise kennen, die seine Karriere prägen sollte: Ein Produkt wird als ganzes System entwickelt. Gehäuse, Bildschirm, Antennen, Lautsprecher, Akku, Chips und Software müssen zusammenpassen. Es reicht nicht, wenn jedes Team für sich eine gute Lösung baut. Damals ging aber gerade die PC-Industrie in diese Richtung der modularen Bauweise. Apple war in dieser Hinsicht ein Außenseiter.

Das iPad als Langzeitprojekt

Nach der Vorstellung des ersten iPhones im Jahr 2007 wechselte Ternus in die iPad-Entwicklung. Apple schreibt ihm eine leitende Rolle bei jeder iPad-Generation zu. Dazu gehören nicht nur die Tablets selbst. Nach einem Bericht von Bloomberg war er auch wichtig für den Apple Pencil, das Magic Keyboard sowie deren magnetische Lade- und Verbindungssysteme.

Sein Einfluss ging sogar über die Hardware hinaus. Ternus fand, dass das iPad durch seine iPhone-nahe Software gebremst wurde. Der größere Bildschirm und der stärkere Prozessor würden nicht gut genug genutzt. Deshalb drängte er Softwarechef Craig Federighi zu einem eigenen Betriebssystem für das Tablet. Daraus entstand später iPadOS mit stärkerem Multitasking und mehr Funktionen für produktive Arbeit. Dieser Vorgang zeigt, wie Ternus denkt: Gute Hardware ist nur dann nützlich, wenn die Software ihre Möglichkeiten ausschöpft. Dies war in fast jedem iPad-Testbericht die deutlichste Kritik. Verstummt ist sie nie.

Der Mac

2013 wurde Ternus Vice President of Hardware Engineering. Beim sehr dünnen 12-Zoll-Retina-MacBook von 2015 zeigte sich seine Art der Zusammenarbeit besonders deutlich. Antenne und Lautsprecher brauchten beide Platz zum Schwingen, doch im kleinen Gehäuse war kaum Raum vorhanden. Ternus brachte beide Entwicklergruppen zusammen. Sie verbanden die Funktionen in einer gemeinsamen, platzsparenden Baugruppe. Auch die gestufte, treppenförmige Batterie füllte freie Stellen im Gehäuse besser aus. Erstmals wurde sie beim MacBook Air eingesetzt, um sich dem geschwungenen Gehäuseboden anzupassen.

Noch wichtiger war später der Wechsel des Mac von Intel-Prozessoren zu Apple Silicon. Ternus gehörte zu den zentralen Leitern dieses Projekts. Die Umstellung verlangte eine enge Abstimmung von Chipdesign, Computerhardware, macOS und Entwicklerwerkzeugen. Seit dem M1 kann Apple Leistung, Stromverbrauch und Bauform seiner Macs stärker gemeinsam planen. Das machte Geräte wie das lüfterlose MacBook Air möglich und verringerte Apples Abhängigkeit von Intels Zeitplänen. Wie die ausgeklügelte passive Kühlung des MacBook Air funktioniert, haben wir in einer recht aufwändigen Sendung erläutert, die im Archiv zu finden ist.

AirPods, iPhone und die gesamte Hardware

Unter Ternus’ Verantwortung entstand auch die erste Generation der AirPods. Die Ohrhörer wirkten 2016 zunächst ungewohnt, wurden aber zum Vorbild für eine ganze Produktklasse. Später leitete er das Hardwareteam hinter iPhone 12 und iPhone 12 Pro. Diese Generation brachte 5G, MagSafe und ein neues Gehäusedesign in die iPhone-Reihe.

2021 übernahm Ternus als Senior Vice President die gesamte Hardwareentwicklung. Damit verantwortete er die Teams hinter iPhone, iPad, Mac, Apple Watch, AirPods und später auch Vision Pro. In dieser Zeit rückten Haltbarkeit, Reparierbarkeit und neue Materialien stärker in den Mittelpunkt. Apple verwendete neue Legierungen aus recyceltem Aluminium und 3D-gedrucktes Titan für die Apple Watch Ultra. Zuletzt entstanden unter seiner Leitung die iPhone-17-Reihe mit dem dünnen iPhone Air, neue AirPods-Funktionen für Hörgesundheit und das günstigere MacBook Neo.

Auch Fehlentscheidungen gehören zur Bilanz

Nicht jedes Projekt war erfolgreich. In Ternus’ Bereich wurden die Butterfly-Tastatur und die Touch Bar für das MacBook Pro umgesetzt. Beide Ideen kamen vor allem aus Apples damaligem Designteam. Die Tastatur ermöglichte dünnere Geräte, erwies sich aber als störanfällig. Die Touch Bar ersetzte Funktionstasten durch einen schmalen Bildschirm, setzte sich jedoch nicht durch. Apple kehrte später zur Scherenmechanik und zu echten Funktionstasten zurück. Kritisiert wurden jedoch nicht nur die technischen Schwächen, sondern dass Apple zu lange daran festhielt (wie bei der Tastatur) oder sie nicht weiterentwickelte (wie bei der Touch Bar).

Auch die Vision Pro zeigte zwar die immense technische Stärke von Apple, blieb wegen Preis, Gewicht und begrenztem Nutzen aber ein Nischenprodukt. Vielleicht hätte man schon während der Entwicklung erkennen können, dass das Produkt zu viele Probleme mit sich bringt.

Vom Hardwarechef zum CEO

Ternus übernimmt Apple in einer Phase, in der die bisherigen Stärken zwar weiterhin benötigt werden, aber es müssen neue hinzukommen. Künstliche Intelligenz wird vermutlich sehr bald zu einem entscheidenden Faktor. Seine bisherige Antwort, die in diesen Tagen häufig zitiert wird: Apple solle keine Technik nur um der Technik willen ausliefern, sondern daraus gute Produkte und konkrete Erfahrungen für Nutzer machen. Jedoch erkennt man genau an solchen Antworten, wie schnell sich die Dinge ändern können. Die Zeiten, bei denen die Nützlichkeit von KI noch strittig war, sind unter Fachleuten längst vorbei.

Die direkte Leitung der Hardware hat Ternus bereits an Johny Srouji abgegeben. Als CEO muss er nun Software, Dienste, Lieferketten, Politik und Finanzen zusammenführen. Ob ihm dabei noch viel Zeit als Gestalter von Produkten bleibt (wie bei Steve Jobs) oder ob er eher als Verwalter (wie Tim Cook) agieren wird, muss sich erst noch zeigen. Für ihn und das ganze Team sprechen große Kontinuität. Er ist kein Chef von außen, der sich erstmal einige Jahre einarbeiten muss. Die Produkte der nächsten zwei Jahre sind sowieso längst in der Pipeline.

Quellen:
Apple: Tim Cook to become Apple Executive Chairman, John Ternus to become Apple CEO, 20. April 2026
Apple: John Ternus – CEO
Associated Press: Apple’s new CEO John Ternus steps into the spotlight after flying under the radar for years, 21. April 2026
Apple: Dan Riccio beginnt ein neues Kapitel bei Apple, 25. Januar 2021
Bloomberg Businessweek: Apple’s John Ternus Profile: The Likely Successor to Tim Cook as CEO, 2026
TechRadar: What John Ternus told me a decade ago – and why I’m convinced he’s the CEO Apple needs now, 2026
Tom’s Guide: MacBook Neo is only the beginning: Interview with John Ternus and Greg Joswiak, 20. April 2026
Apple: Johny Srouji named Apple’s Chief Hardware Officer, 20. April 2026

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Mon, 31 Aug 2026 18:23:57 CEST★ iPhone 18 Pro: Was bringt eine variable Blende? Apple wird in Kürze das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max vorstellen. Bei der Kamera könnte es diesmal eine Änderung geben, die man sonst eher von großen Fotoapparaten kennt: eine variable Blende in der Hauptkamera. Sicher ist das noch nicht. Berichte aus der Lieferkette nennen beide Pro-Modelle. Ein neueres Gerücht von Ice Universe nennt dagegen nur das Pro Max.

Was ist überhaupt eine Blende?

Die Blende ist eine Öffnung im Objektiv. Sie bestimmt, wie viel Licht den Bildsensor erreicht. Eine kleine Blendenzahl wie f/1,6 steht für eine große Öffnung. Eine höhere Zahl wie f/4 bedeutet eine kleinere Öffnung. Bisher arbeitet die Hauptkamera eines iPhone Pro mit einer festen Blende. Die Öffnung bleibt also gleich, während Belichtungszeit, Empfindlichkeit und Software die Aufnahme anpassen.



Tipp: Klicke auf den Titel des Beitrags, um die Bilder größer darzustellen (volle Seitenbreite).

Eine verstellbare Blende gibt der Kamera eine weitere Möglichkeit. Im Dunkeln kann sie sich weit öffnen. So fällt mehr Licht auf den Sensor, die Kamera braucht weniger starke Aufhellung und das Bild kann rauschärmer wirken. Bei hellem Licht kann sie sich schließen. Das hilft besonders bei Videos, weil die Belichtungszeit dann nicht immer extrem kurz werden muss. Bewegungen sehen dadurch natürlicher aus.



Auch die Schärfentiefe ändert sich. Mit einer großen Öffnung wird der Hintergrund eher weich, während das Motiv scharf bleibt. Dieser Effekt entsteht optisch und muss nicht erst vom Porträtmodus berechnet werden. Eine kleinere Öffnung hält dagegen mehr Ebenen scharf. Das ist nützlich für Gruppen, Landschaften oder Dokumente. Bei einem Smartphone ist der Unterschied kleiner als bei einer Systemkamera, weil Sensor und Brennweite viel kleiner sind. Trotzdem kann er sichtbar sein, vor allem bei nahen Motiven.



Wie funktioniert die Technik?

Technisch sitzt im Objektiv eine winzige Iris. Mehrere dünne Lamellen bewegen sich gegeneinander und verändern das Loch in ihrer Mitte. Ein Aktor, also ein sehr kleiner elektrischer Antrieb, stellt die Lamellen ein. Die Kamera kann nur zwischen zwei Stufen wechseln oder viele Zwischenwerte anbieten. Das Xiaomi 14 Ultra zeigt, wie weit diese Technik gehen kann: Seine Hauptkamera regelt stufenlos von f/1,63 bis f/4. Xiaomi nennt sechs Lamellen und einen präzisen 12-Bit-Aktor. Das Huawei P60 Pro bietet eine automatisch verstellte physische Blende von f/1,4 bis f/4.

Das Video unten zeigt die Linse des Xiaomi 14 Ultra:



Der Einbau ist schwierig. Im flachen Kameramodul ist kaum Platz. Lamellen und Antrieb müssen schnell, leise und über Jahre zuverlässig arbeiten. Sie dürfen optische Bildstabilisierung und Autofokus nicht stören. Schon kleinste Abweichungen können bei kompakten Smartphone-Objektiven die Bildschärfe verschlechtern. Zugleich muss das Modul gegen Staub und Wasser geschützt bleiben. Für jede Blendenstellung muss Apple außerdem Fokus, Belichtung, Schärfung und Bildzusammenführung neu abstimmen. Eine sehr kleine Öffnung ist nicht automatisch besser: Durch Beugung kann feine Zeichnung verloren gehen.

Für welche Lösung wird sich Apple entscheiden?

Beim iPhone spricht vieles für eine echte mechanische Lösung. Der Analyst Ming-Chi Kuo nannte Sunny Optical und Luxshare als Lieferanten für den Blendenmechanismus sowie Largan für die Optik. Ein späterer Bericht behauptet, Sunny Optical fertige bereits Aktoren, während LG Innotek die Kameramodule zusammenbaue. Das deutet auf bewegliche Lamellen mit elektrischem Antrieb hin, nicht auf einen reinen Software-Effekt.

Unbekannt bleiben der Blendenbereich, die Zahl der Lamellen und die Bedienung. Apple könnte die Öffnung automatisch wählen und nur in Pro-Apps eine manuelle Kontrolle erlauben. Ebenso offen ist, ob das kleinere iPhone 18 Pro dieselbe Technik bekommt. Sollte sie kommen, wäre sie kein Nachtfoto-Wunder. Ihr größter Wert läge in mehr Kontrolle: natürlichere Videos, besser steuerbare Schärfentiefe und weniger Abhängigkeit von künstlichem Bokeh.

Für die iPhones ingesamt wäre eine mechanische Blende ein großer Schritt nach vorne. Es stößt damit in Bereiche vor, die bisher den »richtigen« Kameras vorbehalten waren. Wenn man sich die Entwicklung der iPhone-Kamera seit der Vorstellung im Jahr 2007 vor Augen führt, ist es kaum zu glauben, wie es sich verbessert hat. Niemand hätte das damals für möglich gehalten.

PS: Die Illustrationen habe ich mit Codex und Image-Gen-2 von OpenAI erstellt.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37763https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37763 image Apple wird in Kürze das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max vorstellen. Bei der Kamera könnte es diesmal eine Änderung geben, die man sonst eher von großen Fotoapparaten kennt: eine variable Blende in der Hauptkamera. Sicher ist das noch nicht. Berichte aus der Lieferkette nennen beide Pro-Modelle. Ein neueres Gerücht von Ice Universe nennt dagegen nur das Pro Max.

Was ist überhaupt eine Blende?

Die Blende ist eine Öffnung im Objektiv. Sie bestimmt, wie viel Licht den Bildsensor erreicht. Eine kleine Blendenzahl wie f/1,6 steht für eine große Öffnung. Eine höhere Zahl wie f/4 bedeutet eine kleinere Öffnung. Bisher arbeitet die Hauptkamera eines iPhone Pro mit einer festen Blende. Die Öffnung bleibt also gleich, während Belichtungszeit, Empfindlichkeit und Software die Aufnahme anpassen.



Tipp: Klicke auf den Titel des Beitrags, um die Bilder größer darzustellen (volle Seitenbreite).

Eine verstellbare Blende gibt der Kamera eine weitere Möglichkeit. Im Dunkeln kann sie sich weit öffnen. So fällt mehr Licht auf den Sensor, die Kamera braucht weniger starke Aufhellung und das Bild kann rauschärmer wirken. Bei hellem Licht kann sie sich schließen. Das hilft besonders bei Videos, weil die Belichtungszeit dann nicht immer extrem kurz werden muss. Bewegungen sehen dadurch natürlicher aus.



Auch die Schärfentiefe ändert sich. Mit einer großen Öffnung wird der Hintergrund eher weich, während das Motiv scharf bleibt. Dieser Effekt entsteht optisch und muss nicht erst vom Porträtmodus berechnet werden. Eine kleinere Öffnung hält dagegen mehr Ebenen scharf. Das ist nützlich für Gruppen, Landschaften oder Dokumente. Bei einem Smartphone ist der Unterschied kleiner als bei einer Systemkamera, weil Sensor und Brennweite viel kleiner sind. Trotzdem kann er sichtbar sein, vor allem bei nahen Motiven.



Wie funktioniert die Technik?

Technisch sitzt im Objektiv eine winzige Iris. Mehrere dünne Lamellen bewegen sich gegeneinander und verändern das Loch in ihrer Mitte. Ein Aktor, also ein sehr kleiner elektrischer Antrieb, stellt die Lamellen ein. Die Kamera kann nur zwischen zwei Stufen wechseln oder viele Zwischenwerte anbieten. Das Xiaomi 14 Ultra zeigt, wie weit diese Technik gehen kann: Seine Hauptkamera regelt stufenlos von f/1,63 bis f/4. Xiaomi nennt sechs Lamellen und einen präzisen 12-Bit-Aktor. Das Huawei P60 Pro bietet eine automatisch verstellte physische Blende von f/1,4 bis f/4.

Das Video unten zeigt die Linse des Xiaomi 14 Ultra:



Der Einbau ist schwierig. Im flachen Kameramodul ist kaum Platz. Lamellen und Antrieb müssen schnell, leise und über Jahre zuverlässig arbeiten. Sie dürfen optische Bildstabilisierung und Autofokus nicht stören. Schon kleinste Abweichungen können bei kompakten Smartphone-Objektiven die Bildschärfe verschlechtern. Zugleich muss das Modul gegen Staub und Wasser geschützt bleiben. Für jede Blendenstellung muss Apple außerdem Fokus, Belichtung, Schärfung und Bildzusammenführung neu abstimmen. Eine sehr kleine Öffnung ist nicht automatisch besser: Durch Beugung kann feine Zeichnung verloren gehen.

Für welche Lösung wird sich Apple entscheiden?

Beim iPhone spricht vieles für eine echte mechanische Lösung. Der Analyst Ming-Chi Kuo nannte Sunny Optical und Luxshare als Lieferanten für den Blendenmechanismus sowie Largan für die Optik. Ein späterer Bericht behauptet, Sunny Optical fertige bereits Aktoren, während LG Innotek die Kameramodule zusammenbaue. Das deutet auf bewegliche Lamellen mit elektrischem Antrieb hin, nicht auf einen reinen Software-Effekt.

Unbekannt bleiben der Blendenbereich, die Zahl der Lamellen und die Bedienung. Apple könnte die Öffnung automatisch wählen und nur in Pro-Apps eine manuelle Kontrolle erlauben. Ebenso offen ist, ob das kleinere iPhone 18 Pro dieselbe Technik bekommt. Sollte sie kommen, wäre sie kein Nachtfoto-Wunder. Ihr größter Wert läge in mehr Kontrolle: natürlichere Videos, besser steuerbare Schärfentiefe und weniger Abhängigkeit von künstlichem Bokeh.

Für die iPhones ingesamt wäre eine mechanische Blende ein großer Schritt nach vorne. Es stößt damit in Bereiche vor, die bisher den »richtigen« Kameras vorbehalten waren. Wenn man sich die Entwicklung der iPhone-Kamera seit der Vorstellung im Jahr 2007 vor Augen führt, ist es kaum zu glauben, wie es sich verbessert hat. Niemand hätte das damals für möglich gehalten.

PS: Die Illustrationen habe ich mit Codex und Image-Gen-2 von OpenAI erstellt.

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Sun, 30 Aug 2026 22:24:11 CEST★ Wie Siri AI erkennt, was wir wirklich meinen „Spiel etwas Ruhiges.“ „Mach den Bildschirm ein bisschen dunkler.“ „Zeig mir Fotos von meinem Hund am Strand.“

Für Menschen sind solche Sätze leicht zu verstehen. Für einen Sprachassistenten sind sie erstaunlich schwierig. Es fehlen genaue Befehle, Namen von Apps und manchmal sogar wichtige Wörter. Trotzdem erwarten wir, dass Siri weiß, was gemeint ist.

Mit Siri AI will Apple dieses Problem besser lösen unter Verwendung von Apple Intelligence. Einfache Aufgaben werden möglichst direkt auf dem iPhone, iPad oder Mac verarbeitet. Für schwierigere Anfragen kann Apple größere Modelle auf besonders geschützten Servern einsetzen. Doch selbst ein leistungsfähiges KI-Modell muss zunächst erkennen, was ein Mensch eigentlich möchte.

Das alte Problem mit den richtigen Wörtern

Klassische Sprachsteuerungen arbeiteten häufig mit Schlüsselwörtern. Tauchten in einem Satz Begriffe wie „Musik“, „Song“ und „abspielen“ auf, war vermutlich die Musik-App gemeint. Bei Wörtern wie „Karte“, „Route“ oder „Adresse“ lag die Karten-App nahe.

Dieses Verfahren funktioniert, solange Menschen die erwarteten Begriffe verwenden. In der Praxis sprechen sie jedoch sehr unterschiedlich.

Eine Person sagt: „Spiele Musik zum Entspannen.“ Eine andere bittet: „Ich hätte gern etwas Ruhiges.“ Eine dritte sagt nur: „Mach mal eine entspannte Stimmung.“

Alle drei Wünsche können fast dasselbe bedeuten. Trotzdem enthalten nur einige davon das Schlüsselwort „Musik“. Ein System, das lediglich nach einer festen Wortliste sucht, kann den Zusammenhang leicht übersehen.

Bei ganzen Sätzen wird das Problem noch größer. „Wie stelle ich mein Display dunkler?“ bedeutet fast dasselbe wie „Der Bildschirm ist mir zu hell“. Die verwendeten Wörter unterscheiden sich aber deutlich. Eine einfache Suche findet deshalb vielleicht keinen passenden Eintrag in der Hilfe. Außerdem muss Siri entscheiden, welche App überhaupt zuständig ist.

Bedeutung als Zahlenreihe

Hier kommen sogenannte Embeddings ins Spiel. Der englische Begriff lässt sich ungefähr mit „Einbettungen“ übersetzen. Gemeint ist eine mathematische Darstellung von Sprache.

Ein Embedding verwandelt ein Wort oder einen Satz in eine lange Reihe von Zahlen. Diese Zahlen beschreiben nicht die Schreibweise, sondern bestimmte Merkmale der Bedeutung. Man kann sich das wie eine riesige Landkarte vorstellen: Wörter und Sätze mit ähnlicher Bedeutung liegen nah beieinander. Begriffe ohne Zusammenhang befinden sich weiter voneinander entfernt.

Auf dieser Landkarte würden etwa „Auto“, „Wagen“ und „Fahrzeug“ eine kleine Gruppe bilden. „Apfel“ läge vermutlich näher bei „Obst“ als bei „Schraubenzieher“. Bei Sätzen funktioniert das ähnlich. „Wo bleibt meine Bestellung?“ kann sehr nah bei „Wie prüfe ich den Lieferstatus?“ liegen, obwohl beide Sätze kaum dieselben Wörter verwenden.

Der Computer versteht Bedeutung dabei nicht so wie ein Mensch. Er kann aber den mathematischen Abstand zwischen zwei Zahlenreihen berechnen. Je kleiner dieser Abstand ist, desto ähnlicher ist normalerweise der Inhalt.

Apple erklärt das Prinzip in seiner Entwickler-Dokumentation am Beispiel einer Fotosuche: Wer nach „Wolke“ sucht, könnte auch Bilder finden, die mit „Himmel“ beschrieben wurden. Außerdem können Satz-Embeddings erkennen, dass eine Frage aus einer App inhaltlich zu einem bestimmten Hilfetext passt. Die technische Beschreibung steht in Apples Natural-Language-Dokumentation.

Von der Sprache zur passenden Aktion

Für Siri AI sind solche Bedeutungsvergleiche besonders nützlich. Das System kann eine frei formulierte Anfrage mit den bekannten Fähigkeiten von Apps vergleichen.

Nehmen wir den Satz: „Mach das Foto etwas wärmer.“ Siri muss erkennen, dass es um Bildbearbeitung geht. Dann muss das System eine App finden, die Farbtemperatur oder Filter verändern kann. Schließlich müssen das Foto und der gewünschte Arbeitsschritt an diese App übergeben werden.

Entwickler beschreiben dafür mit App Intents, welche Inhalte und Aktionen ihre Programme anbieten. Eine App kann zum Beispiel mitteilen: „Ich kann Nachrichten senden“, „Ich kann Termine anlegen“ oder „Ich kann Fotos bearbeiten“. Siri übernimmt das Verstehen der natürlichen Sprache und verbindet die Anfrage mit einer passenden Aktion.

Dadurch müssen Entwickler nicht mehr jede denkbare Formulierung vorher aufschreiben. Sie müssen also keine lange Liste wie „spiele“, „starte“, „höre“, „mach Musik an“ und „gib mir einen Song“ pflegen. Apple sagt, dass neue App-Schemas ohne festgelegte Sprechsätze auskommen. Wenn sich Siris Sprachverständnis verbessert, müssen Apps dafür nicht jedes Mal angepasst werden. Apple erläutert dieses Zusammenspiel in einer WWDC-Sitzung zu App Schemas.

Embeddings helfen auch bei der Auswahl von Inhalten. Eine Nachrichten-App könnte Beiträge zum Thema „Urlaub in Italien“ finden, obwohl in manchen Nachrichten nur von „Rom“, „Toskana“ oder „Ferien am Mittelmeer“ die Rede ist. Eine Kalender-App könnte verstehen, welcher Termin mit „mein Treffen über das neue Büro“ gemeint ist.

Hilfe finden, ohne den Fachbegriff zu kennen

Besonders praktisch ist die Technik bei Hilfefunktionen. Anwender kennen oft nicht den Namen der Einstellung, die sie suchen.

Wer schreibt: „Abends blendet mich mein iPhone“, sucht möglicherweise nach der Bildschirmhelligkeit, dem Dunkelmodus oder Night Shift. Eine klassische Stichwortsuche könnte scheitern, weil keiner dieser Begriffe im Satz vorkommt.

Mit Embeddings kann eine App die Beschreibung des Problems mit vorhandenen Anleitungen vergleichen. Die ähnlichsten Texte erscheinen zuerst. So könnte das System Anleitungen wie „Bildschirmhelligkeit ändern“ oder „Night Shift aktivieren“ vorschlagen.

Die App muss dabei nicht unbedingt eine vollständige Antwort selbst erzeugen. Oft reicht es schon, den richtigen vorhandenen Inhalt zu finden. Das kann schneller, verlässlicher und leichter zu prüfen sein als eine frei erfundene KI-Antwort.

Nicht nur für Siri

Die wichtige Neuerung besteht darin, dass semantisches Verstehen nicht auf Siri beschränkt bleibt. Apple stellt Entwicklern entsprechende Funktionen in seinen System-Frameworks zur Verfügung.

Über das Natural-Language-Framework können Apps Embeddings für Wörter und Sätze verwenden. Sie können Abstände zwischen Formulierungen berechnen und eigene Inhalte nach ihrer Bedeutung durchsuchen. Über App Intents und den semantischen Index von Spotlight lassen sich Inhalte und Aktionen zusätzlich für Apple Intelligence und Siri AI bereitstellen.

Damit kann eine Koch-App ähnliche Rezepte finden, eine Support-App passende Anleitungen vorschlagen oder eine Mediathek thematisch verwandte Filme anzeigen. Die Verarbeitung lässt sich in vielen Fällen direkt auf dem Gerät erledigen. Entwickler benötigen dafür nicht zwingend einen großen KI-Server.

Embeddings lösen nicht jedes Problem. Doppeldeutige Sätze bleiben schwierig, und ein kleiner mathematischer Abstand bedeutet nicht immer, dass zwei Texte wirklich dasselbe meinen. Apps müssen deshalb weiterhin prüfen, welche Aktionen sicher sind und wann eine Rückfrage nötig ist.

Trotzdem verändert die Technik grundlegend, wie Computer auf Sprache reagieren. Entscheidend wird, was die Wörter wahrscheinlich bedeuten. Genau dadurch kann sich Siri AI weniger wie eine starre Sprachfernbedienung und mehr wie ein Assistent anfühlen, der auch dann weiterkommt, wenn wir nicht den „richtigen“ Befehl kennen.

Was ich bei der Recherche zu diesem Thema besonders bemerkenswert fand: Apple benutzt hier eine allgemeine Systemfunktion. Jede App kann es nutzen. Die Beispiele, die Apple in der Dokumentation anführt, sind simpel. Auf diese Weise profitiert die ganze Plattform davon.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37760https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37760 image „Spiel etwas Ruhiges.“ „Mach den Bildschirm ein bisschen dunkler.“ „Zeig mir Fotos von meinem Hund am Strand.“

Für Menschen sind solche Sätze leicht zu verstehen. Für einen Sprachassistenten sind sie erstaunlich schwierig. Es fehlen genaue Befehle, Namen von Apps und manchmal sogar wichtige Wörter. Trotzdem erwarten wir, dass Siri weiß, was gemeint ist.

Mit Siri AI will Apple dieses Problem besser lösen unter Verwendung von Apple Intelligence. Einfache Aufgaben werden möglichst direkt auf dem iPhone, iPad oder Mac verarbeitet. Für schwierigere Anfragen kann Apple größere Modelle auf besonders geschützten Servern einsetzen. Doch selbst ein leistungsfähiges KI-Modell muss zunächst erkennen, was ein Mensch eigentlich möchte.

Das alte Problem mit den richtigen Wörtern

Klassische Sprachsteuerungen arbeiteten häufig mit Schlüsselwörtern. Tauchten in einem Satz Begriffe wie „Musik“, „Song“ und „abspielen“ auf, war vermutlich die Musik-App gemeint. Bei Wörtern wie „Karte“, „Route“ oder „Adresse“ lag die Karten-App nahe.

Dieses Verfahren funktioniert, solange Menschen die erwarteten Begriffe verwenden. In der Praxis sprechen sie jedoch sehr unterschiedlich.

Eine Person sagt: „Spiele Musik zum Entspannen.“ Eine andere bittet: „Ich hätte gern etwas Ruhiges.“ Eine dritte sagt nur: „Mach mal eine entspannte Stimmung.“

Alle drei Wünsche können fast dasselbe bedeuten. Trotzdem enthalten nur einige davon das Schlüsselwort „Musik“. Ein System, das lediglich nach einer festen Wortliste sucht, kann den Zusammenhang leicht übersehen.

Bei ganzen Sätzen wird das Problem noch größer. „Wie stelle ich mein Display dunkler?“ bedeutet fast dasselbe wie „Der Bildschirm ist mir zu hell“. Die verwendeten Wörter unterscheiden sich aber deutlich. Eine einfache Suche findet deshalb vielleicht keinen passenden Eintrag in der Hilfe. Außerdem muss Siri entscheiden, welche App überhaupt zuständig ist.

Bedeutung als Zahlenreihe

Hier kommen sogenannte Embeddings ins Spiel. Der englische Begriff lässt sich ungefähr mit „Einbettungen“ übersetzen. Gemeint ist eine mathematische Darstellung von Sprache.

Ein Embedding verwandelt ein Wort oder einen Satz in eine lange Reihe von Zahlen. Diese Zahlen beschreiben nicht die Schreibweise, sondern bestimmte Merkmale der Bedeutung. Man kann sich das wie eine riesige Landkarte vorstellen: Wörter und Sätze mit ähnlicher Bedeutung liegen nah beieinander. Begriffe ohne Zusammenhang befinden sich weiter voneinander entfernt.

Auf dieser Landkarte würden etwa „Auto“, „Wagen“ und „Fahrzeug“ eine kleine Gruppe bilden. „Apfel“ läge vermutlich näher bei „Obst“ als bei „Schraubenzieher“. Bei Sätzen funktioniert das ähnlich. „Wo bleibt meine Bestellung?“ kann sehr nah bei „Wie prüfe ich den Lieferstatus?“ liegen, obwohl beide Sätze kaum dieselben Wörter verwenden.

Der Computer versteht Bedeutung dabei nicht so wie ein Mensch. Er kann aber den mathematischen Abstand zwischen zwei Zahlenreihen berechnen. Je kleiner dieser Abstand ist, desto ähnlicher ist normalerweise der Inhalt.

Apple erklärt das Prinzip in seiner Entwickler-Dokumentation am Beispiel einer Fotosuche: Wer nach „Wolke“ sucht, könnte auch Bilder finden, die mit „Himmel“ beschrieben wurden. Außerdem können Satz-Embeddings erkennen, dass eine Frage aus einer App inhaltlich zu einem bestimmten Hilfetext passt. Die technische Beschreibung steht in Apples Natural-Language-Dokumentation.

Von der Sprache zur passenden Aktion

Für Siri AI sind solche Bedeutungsvergleiche besonders nützlich. Das System kann eine frei formulierte Anfrage mit den bekannten Fähigkeiten von Apps vergleichen.

Nehmen wir den Satz: „Mach das Foto etwas wärmer.“ Siri muss erkennen, dass es um Bildbearbeitung geht. Dann muss das System eine App finden, die Farbtemperatur oder Filter verändern kann. Schließlich müssen das Foto und der gewünschte Arbeitsschritt an diese App übergeben werden.

Entwickler beschreiben dafür mit App Intents, welche Inhalte und Aktionen ihre Programme anbieten. Eine App kann zum Beispiel mitteilen: „Ich kann Nachrichten senden“, „Ich kann Termine anlegen“ oder „Ich kann Fotos bearbeiten“. Siri übernimmt das Verstehen der natürlichen Sprache und verbindet die Anfrage mit einer passenden Aktion.

Dadurch müssen Entwickler nicht mehr jede denkbare Formulierung vorher aufschreiben. Sie müssen also keine lange Liste wie „spiele“, „starte“, „höre“, „mach Musik an“ und „gib mir einen Song“ pflegen. Apple sagt, dass neue App-Schemas ohne festgelegte Sprechsätze auskommen. Wenn sich Siris Sprachverständnis verbessert, müssen Apps dafür nicht jedes Mal angepasst werden. Apple erläutert dieses Zusammenspiel in einer WWDC-Sitzung zu App Schemas.

Embeddings helfen auch bei der Auswahl von Inhalten. Eine Nachrichten-App könnte Beiträge zum Thema „Urlaub in Italien“ finden, obwohl in manchen Nachrichten nur von „Rom“, „Toskana“ oder „Ferien am Mittelmeer“ die Rede ist. Eine Kalender-App könnte verstehen, welcher Termin mit „mein Treffen über das neue Büro“ gemeint ist.

Hilfe finden, ohne den Fachbegriff zu kennen

Besonders praktisch ist die Technik bei Hilfefunktionen. Anwender kennen oft nicht den Namen der Einstellung, die sie suchen.

Wer schreibt: „Abends blendet mich mein iPhone“, sucht möglicherweise nach der Bildschirmhelligkeit, dem Dunkelmodus oder Night Shift. Eine klassische Stichwortsuche könnte scheitern, weil keiner dieser Begriffe im Satz vorkommt.

Mit Embeddings kann eine App die Beschreibung des Problems mit vorhandenen Anleitungen vergleichen. Die ähnlichsten Texte erscheinen zuerst. So könnte das System Anleitungen wie „Bildschirmhelligkeit ändern“ oder „Night Shift aktivieren“ vorschlagen.

Die App muss dabei nicht unbedingt eine vollständige Antwort selbst erzeugen. Oft reicht es schon, den richtigen vorhandenen Inhalt zu finden. Das kann schneller, verlässlicher und leichter zu prüfen sein als eine frei erfundene KI-Antwort.

Nicht nur für Siri

Die wichtige Neuerung besteht darin, dass semantisches Verstehen nicht auf Siri beschränkt bleibt. Apple stellt Entwicklern entsprechende Funktionen in seinen System-Frameworks zur Verfügung.

Über das Natural-Language-Framework können Apps Embeddings für Wörter und Sätze verwenden. Sie können Abstände zwischen Formulierungen berechnen und eigene Inhalte nach ihrer Bedeutung durchsuchen. Über App Intents und den semantischen Index von Spotlight lassen sich Inhalte und Aktionen zusätzlich für Apple Intelligence und Siri AI bereitstellen.

Damit kann eine Koch-App ähnliche Rezepte finden, eine Support-App passende Anleitungen vorschlagen oder eine Mediathek thematisch verwandte Filme anzeigen. Die Verarbeitung lässt sich in vielen Fällen direkt auf dem Gerät erledigen. Entwickler benötigen dafür nicht zwingend einen großen KI-Server.

Embeddings lösen nicht jedes Problem. Doppeldeutige Sätze bleiben schwierig, und ein kleiner mathematischer Abstand bedeutet nicht immer, dass zwei Texte wirklich dasselbe meinen. Apps müssen deshalb weiterhin prüfen, welche Aktionen sicher sind und wann eine Rückfrage nötig ist.

Trotzdem verändert die Technik grundlegend, wie Computer auf Sprache reagieren. Entscheidend wird, was die Wörter wahrscheinlich bedeuten. Genau dadurch kann sich Siri AI weniger wie eine starre Sprachfernbedienung und mehr wie ein Assistent anfühlen, der auch dann weiterkommt, wenn wir nicht den „richtigen“ Befehl kennen.

Was ich bei der Recherche zu diesem Thema besonders bemerkenswert fand: Apple benutzt hier eine allgemeine Systemfunktion. Jede App kann es nutzen. Die Beispiele, die Apple in der Dokumentation anführt, sind simpel. Auf diese Weise profitiert die ganze Plattform davon.

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Sun, 30 Aug 2026 20:07:55 CEST★ Dieses Video zeigt, wie ich ohne Programmierung eine neue Funktion in eine App einbaue… und Du kannst das auch! Bei Mac-TV verwende ich eine kleine App, um die Texte auf der Webseite zu verwalten. Ich tippe dort meine Artikel ein, füge ein Bild hinzu, und kann dann alles zusammen mit einem Klick auf der Webseite veröffentlichen. Es gibt auch eine Funktion, um ein Bild per KI erzeugen zu lassen. Oder ich ziehe ein eigenes Bild in die App, dann wird das Bild gleich ins richtige Format gebracht. Solche kleinen Helfer sind wirklich segensreich. Es muss nicht immer eine riesige App sein.

Heute habe ich bemerkt, dass ich ein einmal hinzugefügtes Bild nicht aus der App herausziehen kann, um es zum Beispiel auf dem Desktop abzulegen. Ich kann Bilder zwar reinziehen, aber nicht rausziehen. Das ist doof. Import geht, aber der Export fehlt!

Beim Mac erwarte ich drei Funktionen: Drag&Drop, ein Kontextmenü mit »Speichern unter…« und das Kopieren in die Zwischenablage.

Aus Sicht des Programmierers sind das drei große Funktionen. Sie mögen erstmal klein erscheinen, aber dann muss man das User-Interface berücksichtigen, außerdem allerlei Beschränkungen des Systems (darf die App überhaupt frei im Dateisystem speichern?). Diese Dinge sind in unterschiedlichen Verzeichnissen und Dateien festgelegt, die man kennen muss. Da ist man erstmal eine Weile beschäftigt.

Aber das kann uns egal sein, wenn die KI es programmiert. Wir sagen der KI einfach, welche Funktionen sie einbauen soll.

Hier ist mein Befehl an die KI, den ich komplett zitiere. Achtet darauf, ob es irgendwelche Programmierkenntnisse erfordert:

In der Ansicht "Eigene Meldungen" -> [Meldung] -> Webartikel wird durch das KI-Modell ein Bild erzeugt und in der Sektion "Titelbild" angezeigt. Ich möchte die Anzeige des Bildes so verändern, dass man das Bild per Drag&Drop herausziehen kann, um es lokal zu speichern.

Zusätzlich sollen per Kontextmenü (bei Klick auf das Bild) zwei Menübefehle angezeigt werden:

"Bild kopieren" (diese Funktion kopiert das Bild in die Zwischenablage)

"Bild speichern unter..." (diese Funktion zeigt einen Dateidialog; vorausgewählt ist der Download-Folder des Users).

Setze diese drei Änderungen um. Verwende systemkonforme Methoden, da es sich weitgehend um Systemfunktionen handelt.

Das war alles. Ich beschreibe möglichst exakt, wo ich welche Funktionen haben will. Jeder kann das. Habe ich recht?

Anschließend rumpelte die KI ein paar Minuten vor sich hin. Die KI programmierte die neuen Funktionen und testete sie sorgfältig. Als alles funktionierte, gab sie eine Erfolgsmeldung aus. Ich startete die neue App und alles funktionierte sofort. Dieses Video zeigt die neuen Funktionen:



Um zu beweisen, dass es wirklich so einfach war, hänge ich einen Screenshot ans Ende des Artikels, der den gesamten Chat mit der KI zeigt.

Klar, für richtig große Programme und knifflige Probleme braucht man immer noch kluge Menschen, die sich damit beschäftigen. Ich würde sogar vorhersagen: Man braucht sie mehr denn je. Denn je komplexer die Lösungen werden, die dank KI nun erstellt werden, desto mehr braucht man Leute, die noch kapieren, was zum Kuckuck überhaupt vorgeht. Die Putzkolonne wird nicht nebenher die Software schreiben. So einfach ist es dann doch wieder nicht.

Aber kleine Tools sind dennoch nützlich, wie mein Beispiel zeigt. Die Funktionen fügt man schrittweise hinzu, wie man es gerade braucht.

Die Chefs von OpenAI und Anthropic sagen beide (und unabhängig voneinander), dass solche (kleinere) Software in Zukunft genau so kostenlos sein wird, wie es heute die Google-Suche ist: Man tippt ein, was man gerade braucht, und die Software entsteht unmittelbar und kostenlos.

PS: Hier ist zum Beweis der Screenshot mit dem Chat:

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37759https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37759 image Bei Mac-TV verwende ich eine kleine App, um die Texte auf der Webseite zu verwalten. Ich tippe dort meine Artikel ein, füge ein Bild hinzu, und kann dann alles zusammen mit einem Klick auf der Webseite veröffentlichen. Es gibt auch eine Funktion, um ein Bild per KI erzeugen zu lassen. Oder ich ziehe ein eigenes Bild in die App, dann wird das Bild gleich ins richtige Format gebracht. Solche kleinen Helfer sind wirklich segensreich. Es muss nicht immer eine riesige App sein.

Heute habe ich bemerkt, dass ich ein einmal hinzugefügtes Bild nicht aus der App herausziehen kann, um es zum Beispiel auf dem Desktop abzulegen. Ich kann Bilder zwar reinziehen, aber nicht rausziehen. Das ist doof. Import geht, aber der Export fehlt!

Beim Mac erwarte ich drei Funktionen: Drag&Drop, ein Kontextmenü mit »Speichern unter…« und das Kopieren in die Zwischenablage.

Aus Sicht des Programmierers sind das drei große Funktionen. Sie mögen erstmal klein erscheinen, aber dann muss man das User-Interface berücksichtigen, außerdem allerlei Beschränkungen des Systems (darf die App überhaupt frei im Dateisystem speichern?). Diese Dinge sind in unterschiedlichen Verzeichnissen und Dateien festgelegt, die man kennen muss. Da ist man erstmal eine Weile beschäftigt.

Aber das kann uns egal sein, wenn die KI es programmiert. Wir sagen der KI einfach, welche Funktionen sie einbauen soll.

Hier ist mein Befehl an die KI, den ich komplett zitiere. Achtet darauf, ob es irgendwelche Programmierkenntnisse erfordert:

In der Ansicht "Eigene Meldungen" -> [Meldung] -> Webartikel wird durch das KI-Modell ein Bild erzeugt und in der Sektion "Titelbild" angezeigt. Ich möchte die Anzeige des Bildes so verändern, dass man das Bild per Drag&Drop herausziehen kann, um es lokal zu speichern.

Zusätzlich sollen per Kontextmenü (bei Klick auf das Bild) zwei Menübefehle angezeigt werden:

"Bild kopieren" (diese Funktion kopiert das Bild in die Zwischenablage)

"Bild speichern unter..." (diese Funktion zeigt einen Dateidialog; vorausgewählt ist der Download-Folder des Users).

Setze diese drei Änderungen um. Verwende systemkonforme Methoden, da es sich weitgehend um Systemfunktionen handelt.

Das war alles. Ich beschreibe möglichst exakt, wo ich welche Funktionen haben will. Jeder kann das. Habe ich recht?

Anschließend rumpelte die KI ein paar Minuten vor sich hin. Die KI programmierte die neuen Funktionen und testete sie sorgfältig. Als alles funktionierte, gab sie eine Erfolgsmeldung aus. Ich startete die neue App und alles funktionierte sofort. Dieses Video zeigt die neuen Funktionen:



Um zu beweisen, dass es wirklich so einfach war, hänge ich einen Screenshot ans Ende des Artikels, der den gesamten Chat mit der KI zeigt.

Klar, für richtig große Programme und knifflige Probleme braucht man immer noch kluge Menschen, die sich damit beschäftigen. Ich würde sogar vorhersagen: Man braucht sie mehr denn je. Denn je komplexer die Lösungen werden, die dank KI nun erstellt werden, desto mehr braucht man Leute, die noch kapieren, was zum Kuckuck überhaupt vorgeht. Die Putzkolonne wird nicht nebenher die Software schreiben. So einfach ist es dann doch wieder nicht.

Aber kleine Tools sind dennoch nützlich, wie mein Beispiel zeigt. Die Funktionen fügt man schrittweise hinzu, wie man es gerade braucht.

Die Chefs von OpenAI und Anthropic sagen beide (und unabhängig voneinander), dass solche (kleinere) Software in Zukunft genau so kostenlos sein wird, wie es heute die Google-Suche ist: Man tippt ein, was man gerade braucht, und die Software entsteht unmittelbar und kostenlos.

PS: Hier ist zum Beweis der Screenshot mit dem Chat:

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Sat, 29 Aug 2026 19:19 CESTNeuer Mac Mini mit M6! Aber ist es noch ein Mac Mini? Zur Sendung... Der neue Mac mini kommt in zwei stark unterschiedlichen Ausstattungen. Das Basismodell setzt auf den M6-Chip mit 2-nm-Fertigung, einer verdoppelten Neural Engine und bis zu 32 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher. Die leistungsstärkere Variante basiert auf dem älteren M5 Pro und bietet bis zu 64 GB RAM, deutlich höhere Speicherbandbreite und mehr CPU- sowie GPU-Kerne. Dazu kommen größere SSD-Optionen und schnellere Thunderbolt-Anschlüsse. Apple packt damit Profi-Funktionen in dasselbe kleine Gehäuse, verändert aber auch Preis und Positionierung. Wird der Mac mini weiter als kompakter Einstiegsrechner wahrgenommen, oder entwickelt er sich zur kompakten Workstation für Profis?

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37749https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37749 image Zur Sendung...   Der neue Mac mini kommt in zwei stark unterschiedlichen Ausstattungen. Das Basismodell setzt auf den M6-Chip mit 2-nm-Fertigung, einer verdoppelten Neural Engine und bis zu 32 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher. Die leistungsstärkere Variante basiert auf dem älteren M5 Pro und bietet bis zu 64 GB RAM, deutlich höhere Speicherbandbreite und mehr CPU- sowie GPU-Kerne. Dazu kommen größere SSD-Optionen und schnellere Thunderbolt-Anschlüsse. Apple packt damit Profi-Funktionen in dasselbe kleine Gehäuse, verändert aber auch Preis und Positionierung. Wird der Mac mini weiter als kompakter Einstiegsrechner wahrgenommen, oder entwickelt er sich zur kompakten Workstation für Profis?

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Fri, 28 Aug 2026 21:36 CESTNeuer Mac Studio mit M5 Ultra: Tolle Leistung, aber ist es den Preis noch wert? Zur Sendung... Der neue Mac Studio mit M5 Ultra zeigt Apples größtes Leistungsversprechen für professionelle Anwender. Bis zu 36 CPU-Kerne und bis zu 80 GPU-Kerne, wobei jeder GPU-Kern jetzt einen Neural Accelerator besitzt. Apple spricht von bis zu 25 Prozent mehr Single-Core-Leistung und bis zu 30 Prozent mehr Multi-Core-Leistung als zuvor. Bis zu 512 GB Unified Memory und 1,2 TB/s Speicherbandbreite erlauben das Laden großer KI-Modelle ganz im Arbeitsspeicher. Zusätzlich gibt es schnellere PCIe-6-SSDs sowie Thunderbolt 5 und Wi-Fi 7. Aber die Preise sind noch deutlich heftiger als bisher. Ist es dann noch ein gutes Angebot?

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37750https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37750 image Zur Sendung...   Der neue Mac Studio mit M5 Ultra zeigt Apples größtes Leistungsversprechen für professionelle Anwender. Bis zu 36 CPU-Kerne und bis zu 80 GPU-Kerne, wobei jeder GPU-Kern jetzt einen Neural Accelerator besitzt. Apple spricht von bis zu 25 Prozent mehr Single-Core-Leistung und bis zu 30 Prozent mehr Multi-Core-Leistung als zuvor. Bis zu 512 GB Unified Memory und 1,2 TB/s Speicherbandbreite erlauben das Laden großer KI-Modelle ganz im Arbeitsspeicher. Zusätzlich gibt es schnellere PCIe-6-SSDs sowie Thunderbolt 5 und Wi-Fi 7. Aber die Preise sind noch deutlich heftiger als bisher. Ist es dann noch ein gutes Angebot?

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Fri, 28 Aug 2026 21:07 CESTLive-Sendung vom 28.08.2026• Neuer Mac Studio mit M5 Ultra – tolle Leistung, aber ist es den Preis noch wert?

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37751https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37751 image Zur Sendung...   • Neuer Mac Mini mit M6 – aber ist es noch ein Mac Mini?
• Neuer Mac Studio mit M5 Ultra – tolle Leistung, aber ist es den Preis noch wert?

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Thu, 27 Aug 2026 19:42:54 CEST★ Wusstest Du, dass Mac-TV einen sehr schnellen News-Feed hat? RSS-Reader sind irgendwann aus der Mode gekommen, weil wir stattdessen die Feeds von Twitter oder Facebook lesen sollten. Dort bestimmt aber mittlerweile der Algorithmus, was einem angezeigt wird, und es gibt viel Werbung. Deswegen erleben RSS-Reader derzeit einen neuen Frühling.

Mit einem kostenlosen RSS-Reader (klick mich) kann man die Meldungen seiner Lieblings-Webseiten kompakt im Blick behalten. Sobald ein neuer Artikel (oder eine neue Sendung) erscheint, ploppt es dort auf. Den Intervall kann man einstellen, z.B. einmal pro Stunde. Das nervt weniger als die dauernden Push-Notifications.



Viele RSS-Feeds enthalten nur die erste Zeile einer Meldung, damit man den Rest auf der Webseite lesen muss (inklusive Deals, Sponsoren und Werbung). Aber Mac-TV bringt immer den kompletten Text, sogar bei langen Editorials. Das ist heutzutage ein ziemlich guter Service, zudem werbefrei.

Unser Feed ist schnell, jeden Tag aktuell, rund um die Uhr, auch am Wochenende. Tagsüber ist es handgemacht, und nachts ist es... äh... so gut wie.

Die Feed-Adresse ist: https://www.mac-tv.de/RSS.lasso

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37743https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37743 image RSS-Reader sind irgendwann aus der Mode gekommen, weil wir stattdessen die Feeds von Twitter oder Facebook lesen sollten. Dort bestimmt aber mittlerweile der Algorithmus, was einem angezeigt wird, und es gibt viel Werbung. Deswegen erleben RSS-Reader derzeit einen neuen Frühling.

Mit einem kostenlosen RSS-Reader (klick mich) kann man die Meldungen seiner Lieblings-Webseiten kompakt im Blick behalten. Sobald ein neuer Artikel (oder eine neue Sendung) erscheint, ploppt es dort auf. Den Intervall kann man einstellen, z.B. einmal pro Stunde. Das nervt weniger als die dauernden Push-Notifications.



Viele RSS-Feeds enthalten nur die erste Zeile einer Meldung, damit man den Rest auf der Webseite lesen muss (inklusive Deals, Sponsoren und Werbung). Aber Mac-TV bringt immer den kompletten Text, sogar bei langen Editorials. Das ist heutzutage ein ziemlich guter Service, zudem werbefrei.

Unser Feed ist schnell, jeden Tag aktuell, rund um die Uhr, auch am Wochenende. Tagsüber ist es handgemacht, und nachts ist es... äh... so gut wie.

Die Feed-Adresse ist: https://www.mac-tv.de/RSS.lasso

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Thu, 27 Aug 2026 19:12:08 CEST★ Was zahlt Apple wirklich für Siri AI? Man könnte einfach Siri fragen, aber das wäre geschummelt. Ein ordentlicher Redakteur macht seine Arbeit selbst. Und ohne KI!

So lautet jedenfalls die Theorie. Aber in der Theorie hätten wir Siri AI bereits seit dem Jahr 2024.

Außerdem, Apple macht seine Arbeit ja ebenfalls nicht selbst. Sondern sie nehmen Google Gemini. Und das ist KI!

Ein interessanter Anhaltspunkt wurde nun von der New York Times veröffentlicht. Meta schätzt laut interner Dokumente, dass es bis zu zehn Milliarden Dollar pro Jahr für die Dienste von Anthropic ausgeben könnte. Anthropic wird von Meta hauptsächlich für die Programmierung und für Routine-Bürokram verwendet, außerdem müssen natürlich alle Mitarbeiter lernen, wie sie mit solchen Werkzeugen umgehen.

Dabei muss man sich daran erinnern, dass Meta eine eigene KI besitzt. Nur ist diese fürs Programmieren noch nicht gut genug. Aber schon bald wird sie es sein. Also warum dann zehn Milliarden Dollar an einen Konkurrenten verschleudern?

Wenn die Gerüchte stimmen, verwendet auch Apple intern die KI von Anthropic, angeblich auf eigenen Servern. Ein angeblicher Insider soll gesagt haben:

»Apple pretty much runs on Claude.«

Ich halte das für plausibel, denn die Fähigkeiten von Claude oder Codex sind inzwischen atemberaubend.

Um den roten Faden nicht zu verlieren: Apple ist bei Software-Entwicklung eine ganz andere Nummer als Meta. Wie hoch mag dann deren Rechnung an Anthropic ausfallen? — Oder kann man das nicht vergleichen, sofern Apple eigene Server verwendet?

Aber Google Gemini läuft ja auf Googles Servern.

Eine Milliarde Dollar, pauschal, um die ganze Welt mit Siri AI zu versorgen: Das könnte eine der größten Enten sein, die Bloomberg und Mark Gurman in den letzten Jahren verbreitet haben.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37742https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37742 image Man könnte einfach Siri fragen, aber das wäre geschummelt. Ein ordentlicher Redakteur macht seine Arbeit selbst. Und ohne KI!

So lautet jedenfalls die Theorie. Aber in der Theorie hätten wir Siri AI bereits seit dem Jahr 2024.

Außerdem, Apple macht seine Arbeit ja ebenfalls nicht selbst. Sondern sie nehmen Google Gemini. Und das ist KI!

Ein interessanter Anhaltspunkt wurde nun von der New York Times veröffentlicht. Meta schätzt laut interner Dokumente, dass es bis zu zehn Milliarden Dollar pro Jahr für die Dienste von Anthropic ausgeben könnte. Anthropic wird von Meta hauptsächlich für die Programmierung und für Routine-Bürokram verwendet, außerdem müssen natürlich alle Mitarbeiter lernen, wie sie mit solchen Werkzeugen umgehen.

Dabei muss man sich daran erinnern, dass Meta eine eigene KI besitzt. Nur ist diese fürs Programmieren noch nicht gut genug. Aber schon bald wird sie es sein. Also warum dann zehn Milliarden Dollar an einen Konkurrenten verschleudern?

Wenn die Gerüchte stimmen, verwendet auch Apple intern die KI von Anthropic, angeblich auf eigenen Servern. Ein angeblicher Insider soll gesagt haben:

»Apple pretty much runs on Claude.«

Ich halte das für plausibel, denn die Fähigkeiten von Claude oder Codex sind inzwischen atemberaubend.

Um den roten Faden nicht zu verlieren: Apple ist bei Software-Entwicklung eine ganz andere Nummer als Meta. Wie hoch mag dann deren Rechnung an Anthropic ausfallen? — Oder kann man das nicht vergleichen, sofern Apple eigene Server verwendet?

Aber Google Gemini läuft ja auf Googles Servern.

Eine Milliarde Dollar, pauschal, um die ganze Welt mit Siri AI zu versorgen: Das könnte eine der größten Enten sein, die Bloomberg und Mark Gurman in den letzten Jahren verbreitet haben.

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Thu, 27 Aug 2026 15:40:55 CEST★ Mac-TV klaut bei Spotlight Haltet den Dieb! Da läuft er! — Kann sich vielleicht jemand an eine Sendung über die neue Version von Spotlight erinnern, die ab Herbst in unseren Geräten werkelt? Oder an einen Artikel über den »semantischen Index«?

Vermutlich nicht, denn diese Technologien sind irgendwie nebulös. Man könnte fragen: »Was hat der semantische Index JEMALS für uns getan?«

So kommt es, dass die Meldung »Apple bringt neuen Putzlumpen für 9 Dollar« tatsächlich auf größeres Interesse stößt. Es ist wahr!

Aber in den letzten Tagen ist in den Newstickern eine Meldung über die lange Dauer einer Spotlight-Indizierung erschienen. Wir haben die Meldung sogar für unseren eigenen Newsfeed gekl... übernommen. Durch das erwachte Interesse kann man es wagen, das Thema erneut zu behandeln.

Nur ganz kurz: Diese News-Meldungen bestätigen zwar, dass eine Spotlight-Indizierung recht lange dauern kann. Aber sie erläutern nicht, warum. Genau das erklären wir in unserer Sendung (klick mich).

Falls Du gerade keine Zeit hast, kannst Du später im Archiv danach suchen. Du suchst dann eine Sendung über die Suche! Haha!

Allerdings: Wonach soll man genau suchen? Das ist gar nicht so einfach. Und da sind wir mittendrin im Thema.

Suchbegriffe sind Technik von gestern

Der Suchbegriff und der Inhalt, den man sucht, müssen exakt zusammenpassen. Damit das funktioniert, enthalten heutzutage alle Inhalte einige Schlagworte (Tags), nach denen die Anwender eventuell suchen könnten.

Das Dilemma: Wenn die Begriffe zu spezifisch sind (etwa: »Semantischer Index, Index, Semantik, Vektoren«), dann wird kaum jemand danach suchen. Wenn die Begriffe zu unspezifisch sind (etwa: »Suche«), dann werden zu viele Beiträge gefunden, die mit der Sache nichts zu tun haben.

Zwei kurze Beispiele dazu, hier das erste: Gestern habe ich in unserer Artikel-Datenbank nach »Keynote« gesucht, weil ich wissen wollte, ob die kommende Keynote schon angekündigt war. Das war sie auch. Jedoch habe ich den Eintrag nicht gefunden. Denn streng genommen ist es ja keine Keynote mehr; deswegen war es akkurat gespeichert als »Apple Event«. Beide Begriffe, »Apple Event« und »Keynote«, meinen dasselbe, aber sie stimmen nicht überein. Keynote könnte auch eine App sein.

Das zweite Beispiel: Die Worte »Der Weltuntergang ist nahe!« und »Tokio Hotel moderiert Wetten Dass…?« sind inhaltlich identisch, aber man hätte es mit der klassischen Suche niemals gefunden. Und dann hätte man es womöglich gar nicht bemerkt.

Vektoren sind die Technik von morgen

Spotlight verwendet in Zukunft eine Technologie, die nicht mehr einzelne Stichwörter berücksichtigt, sondern die Bedeutung des ganzen Textes (oder des ganzen Bildes).

Hier muss man genau hinsehen. Es sind zwei Dinge: Erstens die Bedeutung eines Wortes, die Semantik. Dadurch weiß das System, dass ein »Hund« ein Tier ist. Zweitens die Bedeutung des Textes insgesamt. Dort hat der Hund vielleicht nur eine kleine Rolle gespielt. Man kann die Bedeutung insgesamt erfassen, aber das wird unpräzise. Es ist nicht scharf und klar wie ein Laser, sondern eher nebulös wie eine Wolke. Ich habe ja gleich zu Anfang zugegeben, dass die Technik nebulös ist. Da haben wir’s.

Was zunächst wirkt wie eine Schwäche, ist aber in der Praxis eine große Hilfe. Man findet Übereinstimmungen von Dingen, die ungefähr in die gleiche Richtung gehen. Auf diese Weise erkennt es, dass »Apple Event« und »Keynote« in die gleiche Richtung deuten, ungeachtet der Wortwahl.

Gespeichert wird es als eine Art Fingerabdruck, ein Zahlen-Wirrwarr, der sehr viele Aspekte abbildet. Welche Aspekte es sind, ist nicht direkt erkennbar. Es ist unscharf, wie ein Wölkchen. Jedes Wort verschiebt das Wölkchen zu einer etwas anderen Position, einer andere Größe, einer anderen Form, einer anderen Farbe. Mit den eingetippten Suchbegriffen geschieht dasselbe, auch wenn es ganz andere Worte sind. Gefunden wird dann jenes Wölkchen, das der »Such-Wolke« am nächsten ist.

Was hat Mac-TV damit zu tun?

Bei Mac-TV verwenden wir verschiedene Datenbanken, beispielsweise für die Sendungen oder für die Artikel. Auch die Inhalte unserer Sendungen bilden eine Art Datenspeicher.

Dieser Speicher ist sehr wertvoll. Eine App könnte zu jeder neuen Nachricht anzeigen, was wir über das Thema bereits gebracht haben. Ich könnte dann per KI zusammenfassen lassen, was wir über die Ultra-Prozessoren wissen, eine Art Dossier. Vielleicht veröffentlicht Apple einen neuen Ultra-Prozessor, und die App erkennt den Zusammenhang mit unseren früheren Beiträgen automatisch.

Es ist heute üblich (und ausreichend), einfach eine neue Nachricht zu veröffentlichen: Das ist der neue Ultra-Prozessor, fertig. Aber man könnte viel besser über die Hintergründe und Zusammenhänge informieren, wenn es nicht so mühsam wäre. Durch eine semantische Suche per Vektoren könnte es gelingen, die Berichterstattung deutlich zu verbessern.

Dieses futuristische System läuft bei Mac-TV experimentell im »Schattenbetrieb«. Das bedeutet, dass es sich noch nicht auswirkt, aber es testet den ganzen Tag ein Was-wäre-wenn-Szenario. Es liest die üblichen News-Feeds aus den USA und protokolliert, wie oft sich ein Vorteil ergeben hätte, wenn man dazu etwas aus unseren Daten gefunden hätte, was man als Erläuterung hätte hinzufügen können.

Als Datenbank verwendet die experimentelle App derzeit nur unsere Texte, also Artikel und Newsmeldungen, aber noch nicht die Sendungen. Das ist einer der Gründe, warum derzeit viele News und Artikel bei Mac-TV erscheinen. Wir geben dem »Schattenbetrieb« etwas zum Ausprobieren.

Aber gerade bei den Sendungen wäre es ein technischer Durchbruch.

Jedenfalls haben wir erstmal einen Haufen Text umgewandelt in Vektoren. Das ist genau das, was Spotlight macht, sobald man iOS 27 oder macOS 27 installiert. Apple verwendet für diese Umwandlung die lokale KI, und das ist der Grund, warum es langsam ist (aber kostenlos und privat, also die richtige Entscheidung von Apple). Wir verwenden dafür eine KI von OpenAI.

Ob das alles funktioniert? Keine Ahnung! Vermutlich nicht! Aber es macht Spaß, sich damit zu beschäftigen.

So, Schluss für heute. Ich muss zum Apple Store in der Innenstadt.

Da kaufe ich mir den neuen Putzlumpen.

Der funktioniert wenigstens.

PS: Hier noch die zwei Beiträge, damit Ihr nicht suchen müsst:



Zum Schluss noch einen Screenshot, wie unsere Schatten-App eine Nachricht bewertet anhand bereits vorhandener Daten aus unserer Datenbank. Es ging um eine Zusammenarbeit von Amazon (AWS) und Nvidia.
Was kann man dort sehen? Erstens eine allgemeine Einschätzung über den Neuigkeitswert. Dann eine präzise Auflistung, was konkret neu ist. Dann eine Liste, was bereits von uns berichtet worden war. Letzteres ist genau die Information, die das System liefern soll. Es erkennt, dass wir allgemein über Nvidia und auch über große Rechenzentren bereits berichtet haben.
Am Ende stehen die Quellen und ein paar technische Daten, die das System aus unserer Datenbank verwendet hat, um zu diesen Entscheidungen zu gelangen.

Spotlight in Aktion! Ich werd' bekloppt.



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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37738https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37738 image Haltet den Dieb! Da läuft er! — Kann sich vielleicht jemand an eine Sendung über die neue Version von Spotlight erinnern, die ab Herbst in unseren Geräten werkelt? Oder an einen Artikel über den »semantischen Index«?

Vermutlich nicht, denn diese Technologien sind irgendwie nebulös. Man könnte fragen: »Was hat der semantische Index JEMALS für uns getan?«

So kommt es, dass die Meldung »Apple bringt neuen Putzlumpen für 9 Dollar« tatsächlich auf größeres Interesse stößt. Es ist wahr!

Aber in den letzten Tagen ist in den Newstickern eine Meldung über die lange Dauer einer Spotlight-Indizierung erschienen. Wir haben die Meldung sogar für unseren eigenen Newsfeed gekl... übernommen. Durch das erwachte Interesse kann man es wagen, das Thema erneut zu behandeln.

Nur ganz kurz: Diese News-Meldungen bestätigen zwar, dass eine Spotlight-Indizierung recht lange dauern kann. Aber sie erläutern nicht, warum. Genau das erklären wir in unserer Sendung (klick mich).

Falls Du gerade keine Zeit hast, kannst Du später im Archiv danach suchen. Du suchst dann eine Sendung über die Suche! Haha!

Allerdings: Wonach soll man genau suchen? Das ist gar nicht so einfach. Und da sind wir mittendrin im Thema.

Suchbegriffe sind Technik von gestern

Der Suchbegriff und der Inhalt, den man sucht, müssen exakt zusammenpassen. Damit das funktioniert, enthalten heutzutage alle Inhalte einige Schlagworte (Tags), nach denen die Anwender eventuell suchen könnten.

Das Dilemma: Wenn die Begriffe zu spezifisch sind (etwa: »Semantischer Index, Index, Semantik, Vektoren«), dann wird kaum jemand danach suchen. Wenn die Begriffe zu unspezifisch sind (etwa: »Suche«), dann werden zu viele Beiträge gefunden, die mit der Sache nichts zu tun haben.

Zwei kurze Beispiele dazu, hier das erste: Gestern habe ich in unserer Artikel-Datenbank nach »Keynote« gesucht, weil ich wissen wollte, ob die kommende Keynote schon angekündigt war. Das war sie auch. Jedoch habe ich den Eintrag nicht gefunden. Denn streng genommen ist es ja keine Keynote mehr; deswegen war es akkurat gespeichert als »Apple Event«. Beide Begriffe, »Apple Event« und »Keynote«, meinen dasselbe, aber sie stimmen nicht überein. Keynote könnte auch eine App sein.

Das zweite Beispiel: Die Worte »Der Weltuntergang ist nahe!« und »Tokio Hotel moderiert Wetten Dass…?« sind inhaltlich identisch, aber man hätte es mit der klassischen Suche niemals gefunden. Und dann hätte man es womöglich gar nicht bemerkt.

Vektoren sind die Technik von morgen

Spotlight verwendet in Zukunft eine Technologie, die nicht mehr einzelne Stichwörter berücksichtigt, sondern die Bedeutung des ganzen Textes (oder des ganzen Bildes).

Hier muss man genau hinsehen. Es sind zwei Dinge: Erstens die Bedeutung eines Wortes, die Semantik. Dadurch weiß das System, dass ein »Hund« ein Tier ist. Zweitens die Bedeutung des Textes insgesamt. Dort hat der Hund vielleicht nur eine kleine Rolle gespielt. Man kann die Bedeutung insgesamt erfassen, aber das wird unpräzise. Es ist nicht scharf und klar wie ein Laser, sondern eher nebulös wie eine Wolke. Ich habe ja gleich zu Anfang zugegeben, dass die Technik nebulös ist. Da haben wir’s.

Was zunächst wirkt wie eine Schwäche, ist aber in der Praxis eine große Hilfe. Man findet Übereinstimmungen von Dingen, die ungefähr in die gleiche Richtung gehen. Auf diese Weise erkennt es, dass »Apple Event« und »Keynote« in die gleiche Richtung deuten, ungeachtet der Wortwahl.

Gespeichert wird es als eine Art Fingerabdruck, ein Zahlen-Wirrwarr, der sehr viele Aspekte abbildet. Welche Aspekte es sind, ist nicht direkt erkennbar. Es ist unscharf, wie ein Wölkchen. Jedes Wort verschiebt das Wölkchen zu einer etwas anderen Position, einer andere Größe, einer anderen Form, einer anderen Farbe. Mit den eingetippten Suchbegriffen geschieht dasselbe, auch wenn es ganz andere Worte sind. Gefunden wird dann jenes Wölkchen, das der »Such-Wolke« am nächsten ist.

Was hat Mac-TV damit zu tun?

Bei Mac-TV verwenden wir verschiedene Datenbanken, beispielsweise für die Sendungen oder für die Artikel. Auch die Inhalte unserer Sendungen bilden eine Art Datenspeicher.

Dieser Speicher ist sehr wertvoll. Eine App könnte zu jeder neuen Nachricht anzeigen, was wir über das Thema bereits gebracht haben. Ich könnte dann per KI zusammenfassen lassen, was wir über die Ultra-Prozessoren wissen, eine Art Dossier. Vielleicht veröffentlicht Apple einen neuen Ultra-Prozessor, und die App erkennt den Zusammenhang mit unseren früheren Beiträgen automatisch.

Es ist heute üblich (und ausreichend), einfach eine neue Nachricht zu veröffentlichen: Das ist der neue Ultra-Prozessor, fertig. Aber man könnte viel besser über die Hintergründe und Zusammenhänge informieren, wenn es nicht so mühsam wäre. Durch eine semantische Suche per Vektoren könnte es gelingen, die Berichterstattung deutlich zu verbessern.

Dieses futuristische System läuft bei Mac-TV experimentell im »Schattenbetrieb«. Das bedeutet, dass es sich noch nicht auswirkt, aber es testet den ganzen Tag ein Was-wäre-wenn-Szenario. Es liest die üblichen News-Feeds aus den USA und protokolliert, wie oft sich ein Vorteil ergeben hätte, wenn man dazu etwas aus unseren Daten gefunden hätte, was man als Erläuterung hätte hinzufügen können.

Als Datenbank verwendet die experimentelle App derzeit nur unsere Texte, also Artikel und Newsmeldungen, aber noch nicht die Sendungen. Das ist einer der Gründe, warum derzeit viele News und Artikel bei Mac-TV erscheinen. Wir geben dem »Schattenbetrieb« etwas zum Ausprobieren.

Aber gerade bei den Sendungen wäre es ein technischer Durchbruch.

Jedenfalls haben wir erstmal einen Haufen Text umgewandelt in Vektoren. Das ist genau das, was Spotlight macht, sobald man iOS 27 oder macOS 27 installiert. Apple verwendet für diese Umwandlung die lokale KI, und das ist der Grund, warum es langsam ist (aber kostenlos und privat, also die richtige Entscheidung von Apple). Wir verwenden dafür eine KI von OpenAI.

Ob das alles funktioniert? Keine Ahnung! Vermutlich nicht! Aber es macht Spaß, sich damit zu beschäftigen.

So, Schluss für heute. Ich muss zum Apple Store in der Innenstadt.

Da kaufe ich mir den neuen Putzlumpen.

Der funktioniert wenigstens.

PS: Hier noch die zwei Beiträge, damit Ihr nicht suchen müsst:



Zum Schluss noch einen Screenshot, wie unsere Schatten-App eine Nachricht bewertet anhand bereits vorhandener Daten aus unserer Datenbank. Es ging um eine Zusammenarbeit von Amazon (AWS) und Nvidia.
Was kann man dort sehen? Erstens eine allgemeine Einschätzung über den Neuigkeitswert. Dann eine präzise Auflistung, was konkret neu ist. Dann eine Liste, was bereits von uns berichtet worden war. Letzteres ist genau die Information, die das System liefern soll. Es erkennt, dass wir allgemein über Nvidia und auch über große Rechenzentren bereits berichtet haben.
Am Ende stehen die Quellen und ein paar technische Daten, die das System aus unserer Datenbank verwendet hat, um zu diesen Entscheidungen zu gelangen.

Spotlight in Aktion! Ich werd' bekloppt.



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Wed, 26 Aug 2026 06:17:32 CEST★ Mac Studio: Was bringt das neue PCIe 6.0? Beim neuen Mac Studio setzt Apple für den internen SSD-Speicher auf eine Architektur auf Basis von PCIe 6.0. Dadurch soll die Speicherleistung bis zu doppelt so hoch ausfallen wie bei der vorherigen Generation. Doch was genau steckt dahinter?

PCIe steht für »Peripheral Component Interconnect Express«. Dabei handelt es sich um eine besonders schnelle Datenverbindung. Im Mac transportiert sie Daten zwischen der SSD, ihrem Controller und dem restlichen System. Je größer die Bandbreite dieser Verbindung ist, desto schneller können Daten gelesen und geschrieben werden – vorausgesetzt, die übrigen Komponenten halten mit.

Warum ist PCIe 6.0 schneller?

PCIe-Verbindungen bestehen aus einer oder mehreren Datenleitungen, den sogenannten Lanes. Bei PCIe 5.0 erreicht jede Lane eine Datenrate von 32 Gigatransfers (dieses Wort gibt es tatsächlich) pro Sekunde. PCIe 6.0 verdoppelt diesen Wert auf 64 Gigatransfers pro Sekunde.

Möglich wird das durch ein neues Übertragungsverfahren namens PAM4. (Falls es jemandem bekannt vorkommt: In einer Sendung über Thunderbolt wurde dieses Verfahren erläutert.) Frühere PCIe-Versionen unterschieden bei einem Signal zwischen zwei Zuständen und übermittelten damit jeweils ein Bit. PAM4 verwendet vier Signalstufen und kann dadurch zwei Bit auf einmal übertragen. Vereinfacht gesagt gelangen in derselben Zeit doppelt so viele Informationen durch die Leitung.

Weil die vier Signalstufen schwieriger voneinander zu unterscheiden sind, steigt allerdings die Gefahr von Übertragungsfehlern. PCIe 6.0 begegnet diesem Problem mit einer schnellen Fehlerkorrektur sowie zusätzlichen Prüfdaten. Außerdem werden Informationen in fest definierten Datenpaketen, sogenannten Flits, übertragen. Diese Verfahren sollen Fehler erkennen und korrigieren, ohne die Latenz spürbar zu erhöhen.

Nach Angaben der PCI-SIG bietet PCIe 6.0 theoretisch die doppelte Bandbreite von PCIe 5.0. Eine Verbindung mit 16 Lanes erreicht bis zu 256 Gigabyte pro Sekunde in beide Richtungen zusammen. Bei PCIe 5.0 sind es 128 Gigabyte pro Sekunde.

Was bedeutet das beim Mac Studio?

Von der höheren Geschwindigkeit profitieren vor allem Aufgaben, bei denen sehr große Datenmengen am Stück bewegt werden: umfangreiche Video- und Audioprojekte, große Dateiübertragungen oder das Laden lokaler KI-Modelle. Apples Angabe »bis zu 2-mal schneller« ist jedoch ein Maximalwert. Wie groß der Vorteil tatsächlich ausfällt, hängt auch von der SSD-Kapazität, dem Controller und der jeweiligen Anwendung ab. Beim Starten kleiner Programme oder Öffnen einzelner Dokumente dürfte der Unterschied daher deutlich geringer ausfallen.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37726https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37726 image Beim neuen Mac Studio setzt Apple für den internen SSD-Speicher auf eine Architektur auf Basis von PCIe 6.0. Dadurch soll die Speicherleistung bis zu doppelt so hoch ausfallen wie bei der vorherigen Generation. Doch was genau steckt dahinter?

PCIe steht für »Peripheral Component Interconnect Express«. Dabei handelt es sich um eine besonders schnelle Datenverbindung. Im Mac transportiert sie Daten zwischen der SSD, ihrem Controller und dem restlichen System. Je größer die Bandbreite dieser Verbindung ist, desto schneller können Daten gelesen und geschrieben werden – vorausgesetzt, die übrigen Komponenten halten mit.

Warum ist PCIe 6.0 schneller?

PCIe-Verbindungen bestehen aus einer oder mehreren Datenleitungen, den sogenannten Lanes. Bei PCIe 5.0 erreicht jede Lane eine Datenrate von 32 Gigatransfers (dieses Wort gibt es tatsächlich) pro Sekunde. PCIe 6.0 verdoppelt diesen Wert auf 64 Gigatransfers pro Sekunde.

Möglich wird das durch ein neues Übertragungsverfahren namens PAM4. (Falls es jemandem bekannt vorkommt: In einer Sendung über Thunderbolt wurde dieses Verfahren erläutert.) Frühere PCIe-Versionen unterschieden bei einem Signal zwischen zwei Zuständen und übermittelten damit jeweils ein Bit. PAM4 verwendet vier Signalstufen und kann dadurch zwei Bit auf einmal übertragen. Vereinfacht gesagt gelangen in derselben Zeit doppelt so viele Informationen durch die Leitung.

Weil die vier Signalstufen schwieriger voneinander zu unterscheiden sind, steigt allerdings die Gefahr von Übertragungsfehlern. PCIe 6.0 begegnet diesem Problem mit einer schnellen Fehlerkorrektur sowie zusätzlichen Prüfdaten. Außerdem werden Informationen in fest definierten Datenpaketen, sogenannten Flits, übertragen. Diese Verfahren sollen Fehler erkennen und korrigieren, ohne die Latenz spürbar zu erhöhen.

Nach Angaben der PCI-SIG bietet PCIe 6.0 theoretisch die doppelte Bandbreite von PCIe 5.0. Eine Verbindung mit 16 Lanes erreicht bis zu 256 Gigabyte pro Sekunde in beide Richtungen zusammen. Bei PCIe 5.0 sind es 128 Gigabyte pro Sekunde.

Was bedeutet das beim Mac Studio?

Von der höheren Geschwindigkeit profitieren vor allem Aufgaben, bei denen sehr große Datenmengen am Stück bewegt werden: umfangreiche Video- und Audioprojekte, große Dateiübertragungen oder das Laden lokaler KI-Modelle. Apples Angabe »bis zu 2-mal schneller« ist jedoch ein Maximalwert. Wie groß der Vorteil tatsächlich ausfällt, hängt auch von der SSD-Kapazität, dem Controller und der jeweiligen Anwendung ab. Beim Starten kleiner Programme oder Öffnen einzelner Dokumente dürfte der Unterschied daher deutlich geringer ausfallen.

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Wed, 26 Aug 2026 05:25:15 CEST★ Mac Mini mit A18

Ein Mac im Tower-Gehäuse und mit Steckkarten gab es ab in der guten alten Zeit ab ca. 1,699 oder 1,799 Dollar. Als dann das SSD-Zeitalter die Festplatten obsolet machte, kletterte der Preis für den Mac Pro auf 1,999 Dollar, allerdings mit zwei Grafikkarten. Damit niemand behauptet, dies seien Preise aus dem letzten Jahrhundert: Auch der Mac Studio, nun offiziell der Nachfolger des Mac Pro, startete mit 1,999 Dollar.

Natürlich raucht der Mac Mini diese alten Tower komplett in der Pfeife.

Die Frage ist allerdings, ob er es sollte.

Hier sind drei Fakten, die ich für wichtig halte. Erstens: Mit einem M5 Pro kostet er ab 1,699 Dollar. Dafür bekommt man schmale 24 GB RAM und eine für heutige Verhältnisse wirklich bescheidene SSD mit 512 GB. Immerhin, und das ist definitiv eher eine »Pro«-Kategorie: 15 CPU-Kerne und 16 GPU-Kerne. Einfach gesagt: RAM und SSD sind scheiße, aber der Prozessor ist wirklich sehr gut.

Zweitens: Für nur 200 Dollar Aufpreis legt Apple noch weitere drei CPU-Kerne und weitere vier GPU-Kerne drauf. Da lässt sich Apple nicht lumpen, eigentlich ist das sehr billig. Ingesamt hat man dann eine Art »Mac Pro« für angemessene 1,900 Dollar — nur eben mit für einen Mac Pro lächerlichen 512 GD SSD und inakzeptablen 24 GB RAM. Es ist dann eben doch kein Mac Pro, sondern ein Mac Mini. Aber es ist nicht Apples Schuld.

Drittens: Für 1,300 Dollar bekommt man die gleiche Ausstattung mit M6 anstelle des M5 Pro. Immerhin bietet der M6 selbst in der kleinsten Version verblüffende 12 CPU-Kerne und ebenso viele GPU-Kerne. Vielleicht ist das tatsächlich der bessere Kauf, und nach ein paar Jahren verhökert man das Ding einfach bei eBay.

Weniger ist manchmal weniger

Gerade weil die schiere Rechenkraft selbst des kleinsten Mac Mini so gewaltig ist, stellt sich automatisch die Frage, ob das überhaupt nötig ist? Trifft es die anvisierte Kundschaft? Ich kenne in meinem Bekanntenkreis (abgesehen von den Apple-Nerds) niemanden, der etwas mit zwölf – zwölf! – CPU-Kernen anzufangen wüsste.

Warum probiert man es nicht mit einer echten Mini-Konfiguration? Mit A18, 16 GB RAM, und einer herkömmlichen, austauschbaren SSD auf einem kleinen Modul, wie man es überall für wenig Geld kaufen kann (konnte). Es muss für diese Kunden nicht Apples rasend schneller SSD-Wahnsinn sein.

Denn für manche Kunden sind alle Argumente einerlei, wenn man ihnen eröffnet, dass es bei knapp tausend Dollar oder Euro losgeht.

Apple trägt keine Schuld an der RAM- und SSD-Knappheit. Aber es kann diesen Kunden etwas entgegen kommen mit einem schlankeren Prozessor und einer einfacheren SSD.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37725https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37725 image

Ein Mac im Tower-Gehäuse und mit Steckkarten gab es ab in der guten alten Zeit ab ca. 1,699 oder 1,799 Dollar. Als dann das SSD-Zeitalter die Festplatten obsolet machte, kletterte der Preis für den Mac Pro auf 1,999 Dollar, allerdings mit zwei Grafikkarten. Damit niemand behauptet, dies seien Preise aus dem letzten Jahrhundert: Auch der Mac Studio, nun offiziell der Nachfolger des Mac Pro, startete mit 1,999 Dollar.

Natürlich raucht der Mac Mini diese alten Tower komplett in der Pfeife.

Die Frage ist allerdings, ob er es sollte.

Hier sind drei Fakten, die ich für wichtig halte. Erstens: Mit einem M5 Pro kostet er ab 1,699 Dollar. Dafür bekommt man schmale 24 GB RAM und eine für heutige Verhältnisse wirklich bescheidene SSD mit 512 GB. Immerhin, und das ist definitiv eher eine »Pro«-Kategorie: 15 CPU-Kerne und 16 GPU-Kerne. Einfach gesagt: RAM und SSD sind scheiße, aber der Prozessor ist wirklich sehr gut.

Zweitens: Für nur 200 Dollar Aufpreis legt Apple noch weitere drei CPU-Kerne und weitere vier GPU-Kerne drauf. Da lässt sich Apple nicht lumpen, eigentlich ist das sehr billig. Ingesamt hat man dann eine Art »Mac Pro« für angemessene 1,900 Dollar — nur eben mit für einen Mac Pro lächerlichen 512 GD SSD und inakzeptablen 24 GB RAM. Es ist dann eben doch kein Mac Pro, sondern ein Mac Mini. Aber es ist nicht Apples Schuld.

Drittens: Für 1,300 Dollar bekommt man die gleiche Ausstattung mit M6 anstelle des M5 Pro. Immerhin bietet der M6 selbst in der kleinsten Version verblüffende 12 CPU-Kerne und ebenso viele GPU-Kerne. Vielleicht ist das tatsächlich der bessere Kauf, und nach ein paar Jahren verhökert man das Ding einfach bei eBay.

Weniger ist manchmal weniger

Gerade weil die schiere Rechenkraft selbst des kleinsten Mac Mini so gewaltig ist, stellt sich automatisch die Frage, ob das überhaupt nötig ist? Trifft es die anvisierte Kundschaft? Ich kenne in meinem Bekanntenkreis (abgesehen von den Apple-Nerds) niemanden, der etwas mit zwölf – zwölf! – CPU-Kernen anzufangen wüsste.

Warum probiert man es nicht mit einer echten Mini-Konfiguration? Mit A18, 16 GB RAM, und einer herkömmlichen, austauschbaren SSD auf einem kleinen Modul, wie man es überall für wenig Geld kaufen kann (konnte). Es muss für diese Kunden nicht Apples rasend schneller SSD-Wahnsinn sein.

Denn für manche Kunden sind alle Argumente einerlei, wenn man ihnen eröffnet, dass es bei knapp tausend Dollar oder Euro losgeht.

Apple trägt keine Schuld an der RAM- und SSD-Knappheit. Aber es kann diesen Kunden etwas entgegen kommen mit einem schlankeren Prozessor und einer einfacheren SSD.

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Tue, 25 Aug 2026 19:24:30 CEST★ M6: Was ist der Unterschied zwischen Super Core, Performance Core und Efficiency Core? Mit dem M6 beginnt bei Apple eine neue Chipgeneration. Er ist der erste Apple-Chip, der in einem 2-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Zugleich besitzt erstmals ein Basismodell der M-Serie eine CPU mit zwölf Kernen. Beim M4 und M5 waren es noch zehn. Besonders interessant ist die Aufteilung dieser Kerne.

Als erster Apple-Chip kombiniert der M6 alle drei von Apple verwendeten CPU-Kerntypen. Er verfügt über sechs Efficiency Cores, vier Performance Cores und zwei Super Cores. Jeder Typ ist für einen anderen Aufgabenbereich optimiert.

Efficiency Cores benötigen besonders wenig Energie. Sie übernehmen einfache Arbeiten und Hintergrundprozesse, für die keine hohe Rechenleistung erforderlich ist. Das senkt den Stromverbrauch und verlängert bei mobilen Geräten die Akkulaufzeit.

Performance Cores sind für anspruchsvolle und komplexe Aufgaben gedacht. Ihre Stärke liegt vor allem bei Programmen, die ihre Arbeit auf mehrere Prozessorkerne verteilen können – etwa beim Bearbeiten von Videos, beim Entwickeln von Software oder bei umfangreichen Berechnungen.

Super Cores sollen dagegen die höchstmögliche Leistung eines einzelnen CPU-Kerns bieten. Davon profitieren Aufgaben, die sich nicht gut auf mehrere Kerne verteilen lassen. In solchen Fällen kommt es besonders darauf an, wie schnell ein einzelner Rechenablauf – ein sogenannter Thread – ausgeführt werden kann.

Nach Angaben von Apple erreicht der M6 mit dieser Kombination einen neuen Spitzenwert bei der Single-Thread-Leistung. Gegenüber dem M5 soll der Chip je nach Aufgabe bis zu 20 Prozent schneller arbeiten.

Für KI-Berechnungen direkt auf dem Gerät besitzt der M6 außerdem zwei Neural Engines mit jeweils 16 Kernen. Die Speicherbandbreite steigt auf bis zu 170 Gigabyte pro Sekunde. Das sind zehn Prozent mehr als beim M5.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37723https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37723 image Mit dem M6 beginnt bei Apple eine neue Chipgeneration. Er ist der erste Apple-Chip, der in einem 2-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Zugleich besitzt erstmals ein Basismodell der M-Serie eine CPU mit zwölf Kernen. Beim M4 und M5 waren es noch zehn. Besonders interessant ist die Aufteilung dieser Kerne.

Als erster Apple-Chip kombiniert der M6 alle drei von Apple verwendeten CPU-Kerntypen. Er verfügt über sechs Efficiency Cores, vier Performance Cores und zwei Super Cores. Jeder Typ ist für einen anderen Aufgabenbereich optimiert.

Efficiency Cores benötigen besonders wenig Energie. Sie übernehmen einfache Arbeiten und Hintergrundprozesse, für die keine hohe Rechenleistung erforderlich ist. Das senkt den Stromverbrauch und verlängert bei mobilen Geräten die Akkulaufzeit.

Performance Cores sind für anspruchsvolle und komplexe Aufgaben gedacht. Ihre Stärke liegt vor allem bei Programmen, die ihre Arbeit auf mehrere Prozessorkerne verteilen können – etwa beim Bearbeiten von Videos, beim Entwickeln von Software oder bei umfangreichen Berechnungen.

Super Cores sollen dagegen die höchstmögliche Leistung eines einzelnen CPU-Kerns bieten. Davon profitieren Aufgaben, die sich nicht gut auf mehrere Kerne verteilen lassen. In solchen Fällen kommt es besonders darauf an, wie schnell ein einzelner Rechenablauf – ein sogenannter Thread – ausgeführt werden kann.

Nach Angaben von Apple erreicht der M6 mit dieser Kombination einen neuen Spitzenwert bei der Single-Thread-Leistung. Gegenüber dem M5 soll der Chip je nach Aufgabe bis zu 20 Prozent schneller arbeiten.

Für KI-Berechnungen direkt auf dem Gerät besitzt der M6 außerdem zwei Neural Engines mit jeweils 16 Kernen. Die Speicherbandbreite steigt auf bis zu 170 Gigabyte pro Sekunde. Das sind zehn Prozent mehr als beim M5.

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Tue, 25 Aug 2026 18:16:52 CEST★ Was kostet Dich die RAM-Krise? 400 oder 500 Dollar mindestens.
Der Mac Mini startete mit einem freundlichen Preis von 499 Dollar. Jetzt startet er bei 899 Dollar.

Der Mac Studio startete mit 1,999 Dollar. Nun sind es 2,499 Dollar.

Nun richtet sich alle Aufmerksamkeit auf die September-Keynote mit den iPhones. Die iPhones sind mittlerweile ganz normale Computer, technisch gesehen. Warum sollten sie nicht ebenfalls um den gleichen Betrag teurer werden? Allenfalls die Ausstattung mit RAM ist geringer. Derzeit rechnet man wohl mit 100 Dollar zusätzlich. Aber das wäre fast zu gut, um wahr zu sein.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37722https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37722 Wenn man sich an den etwas übersichtlicheren Dollar-Preisen orientiert, wird ein simples Schema sichtbar: 400 oder 500 Dollar kosten Basis-Konfigurationen mehr als zuvor. Bei den höheren Konfigurationen ist es noch mehr, aber dann ist man selber schuld.

Der Mac Mini startete mit einem freundlichen Preis von 499 Dollar. Jetzt startet er bei 899 Dollar.

Der Mac Studio startete mit 1,999 Dollar. Nun sind es 2,499 Dollar.

Nun richtet sich alle Aufmerksamkeit auf die September-Keynote mit den iPhones. Die iPhones sind mittlerweile ganz normale Computer, technisch gesehen. Warum sollten sie nicht ebenfalls um den gleichen Betrag teurer werden? Allenfalls die Ausstattung mit RAM ist geringer. Derzeit rechnet man wohl mit 100 Dollar zusätzlich. Aber das wäre fast zu gut, um wahr zu sein.

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Tue, 25 Aug 2026 17:52:36 CEST★ SSD-Speicher ist teilweise teurer als der gesamte restliche Computer
Ein Mac Mini mit M6 und 256 GB SSD kostet 900 Dollar. Ein Upgrade auf 2 TB SSD kostet 1.000 Dollar zusätzlich. Also mehr als der gesamte Mac Mini.

Oft kann man bei Apple etwas sparen, wenn man von vornherein ein besser ausgestattetes Modell wählt. Der Mac Mini mit M5 Pro und bereits 512 GB SSD kostet 1,700 Dollar. Mit 2 TB SSD sind es tatsächlich "nur" 800 Dollar mehr. Wenn man jedoch, da es ja ingesamt ein größeres Modell ist, ebenfalls etwas mehr SSD konfiguriert, liegt der nächste Schritt bei 4 TB, und das kostet einen Aufpreis von 1,800 Dollar.

Beim Mac Studio kostet das Upgrade auf 4 TB SSD nur 1,500 Dollar, weil er bereits in der Basiskonfiguration 1 TB bietet. 2 TB kosten nur 500 Dollar mehr.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37721https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37721 Nicht nur RAM ist knapp, sondern auch SSD-Speicher. Die Preise sind sehr stark gestiegen. Ein Beispiel mit den (nicht ganz so krummen) Dollar-Preisen:

Ein Mac Mini mit M6 und 256 GB SSD kostet 900 Dollar. Ein Upgrade auf 2 TB SSD kostet 1.000 Dollar zusätzlich. Also mehr als der gesamte Mac Mini.

Oft kann man bei Apple etwas sparen, wenn man von vornherein ein besser ausgestattetes Modell wählt. Der Mac Mini mit M5 Pro und bereits 512 GB SSD kostet 1,700 Dollar. Mit 2 TB SSD sind es tatsächlich "nur" 800 Dollar mehr. Wenn man jedoch, da es ja ingesamt ein größeres Modell ist, ebenfalls etwas mehr SSD konfiguriert, liegt der nächste Schritt bei 4 TB, und das kostet einen Aufpreis von 1,800 Dollar.

Beim Mac Studio kostet das Upgrade auf 4 TB SSD nur 1,500 Dollar, weil er bereits in der Basiskonfiguration 1 TB bietet. 2 TB kosten nur 500 Dollar mehr.

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Tue, 25 Aug 2026 17:29 CEST★ Apple verbindet erstmals vier Prozessor-Dies mit UltraFusion Wir hatten bereits in früheren Sendungen berichtet, dass Apple die sehr großen Max-Prozessoren neuerdings in zwei Teilen produziert und dann zusammenfügt. Nun werden zwei dieser Max-Prozessoren verbunden zu einem Ultra-Chip, sodass dieser aus vier Teilen besteht.

Der Vorteil dieser Bauweise besteht normalerweise in einer besseren Konfigurierbarkeit und in einer höheren Ausbeute bei der Produktion, wodurch diese billiger wird.

Interessant ist dabei auch, dass es auf diese Weise, wenn man die Augen etwas zusammenkneift, tatsächlich ein Quad-Design ist. Solche Gerüchte gab es immer wieder, wenn über die Zukunft des Ultra-Prozessors orakelt wurde. Man hatte sich vorgestellt, dass zwei Ultra-Prozessoren verbunden würden. Das ist nun nicht der Fall. Ist das nun vom Tisch? Oder beweist es geradezu, dass Apple die Technologie für solche Designs besitzt?

Es gab auch Gerüchte (für YouTube: die Gewissheit!), dass Apple die Entwicklung der Ultra-Prozessoren eingestellt hat. Das hat sich nun als falsch erwiesen. Der M5 Ultra ist in jeder Hinsicht enorm eindrucksvoll.

UltraFusion erhöht die Bandbreite zwischen diesen Bausteinen auf mehr als 4,4 Terabyte pro Sekunde. Zugleich steigt die Dichte der Verbindungen um mehr als das Sechsfache. Dadurch arbeiten die vier Dies praktisch wie ein einziger Prozessor zusammen.

Die CPU verfügt über bis zu 36 Kerne, darunter zwölf besonders leistungsstarke Super-Cores und 24 Performance-Cores. Gegenüber dem M3 Ultra soll die Leistung bei der Nutzung eines einzelnen Rechenkerns um bis zu 25 Prozent steigen. Bei Aufgaben, die mehrere Kerne gleichzeitig beanspruchen, verspricht Apple eine Verbesserung um bis zu 30 Prozent.

Die Grafikeinheit bietet bis zu 80 Kerne. Erstmals bei einem Ultra-Chip ist in jeden GPU-Kern ein spezieller Neural Accelerator für KI-Berechnungen integriert. Dadurch erreicht der M5 Ultra laut Apple eine bis zu 4,3-mal höhere maximale KI-Rechenleistung als der M3 Ultra. Die Grafikleistung soll gegenüber der vorherigen Chipgeneration um bis zu 80 Prozent zulegen.

Hinzu kommen eine Neural Engine mit 32 Kernen und eine leistungsfähigere Media Engine. Sie besitzt doppelt so viele Einheiten zum Kodieren und Dekodieren von Videos wie der M5 Max. Damit kann der Chip bis zu 33 Videostreams im Format 8K ProRes 422 mit 30 Bildern pro Sekunde gleichzeitig wiedergeben.

Der M5 Ultra unterstützt bis zu 512 Gigabyte gemeinsamen Arbeitsspeicher. Die Speicherbandbreite beträgt bis zu 1,2 Terabyte pro Sekunde und liegt damit 50 Prozent über der des M3 Ultra. Der größere und schnellere Speicher ermöglicht es, umfangreiche Datensätze direkt auf dem Gerät vorzuhalten. Außerdem lassen sich KI-Modelle schneller ausführen und mehr Textbausteine, sogenannte Tokens, pro Sekunde verarbeiten. Nach Angaben von Apple können sogar große Sprachmodelle mit mehreren Hundert Milliarden Parametern vollständig lokal auf dem Gerät laufen.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37720https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37720 image Wir hatten bereits in früheren Sendungen berichtet, dass Apple die sehr großen Max-Prozessoren neuerdings in zwei Teilen produziert und dann zusammenfügt. Nun werden zwei dieser Max-Prozessoren verbunden zu einem Ultra-Chip, sodass dieser aus vier Teilen besteht.

Der Vorteil dieser Bauweise besteht normalerweise in einer besseren Konfigurierbarkeit und in einer höheren Ausbeute bei der Produktion, wodurch diese billiger wird.

Interessant ist dabei auch, dass es auf diese Weise, wenn man die Augen etwas zusammenkneift, tatsächlich ein Quad-Design ist. Solche Gerüchte gab es immer wieder, wenn über die Zukunft des Ultra-Prozessors orakelt wurde. Man hatte sich vorgestellt, dass zwei Ultra-Prozessoren verbunden würden. Das ist nun nicht der Fall. Ist das nun vom Tisch? Oder beweist es geradezu, dass Apple die Technologie für solche Designs besitzt?

Es gab auch Gerüchte (für YouTube: die Gewissheit!), dass Apple die Entwicklung der Ultra-Prozessoren eingestellt hat. Das hat sich nun als falsch erwiesen. Der M5 Ultra ist in jeder Hinsicht enorm eindrucksvoll.

UltraFusion erhöht die Bandbreite zwischen diesen Bausteinen auf mehr als 4,4 Terabyte pro Sekunde. Zugleich steigt die Dichte der Verbindungen um mehr als das Sechsfache. Dadurch arbeiten die vier Dies praktisch wie ein einziger Prozessor zusammen.

Die CPU verfügt über bis zu 36 Kerne, darunter zwölf besonders leistungsstarke Super-Cores und 24 Performance-Cores. Gegenüber dem M3 Ultra soll die Leistung bei der Nutzung eines einzelnen Rechenkerns um bis zu 25 Prozent steigen. Bei Aufgaben, die mehrere Kerne gleichzeitig beanspruchen, verspricht Apple eine Verbesserung um bis zu 30 Prozent.

Die Grafikeinheit bietet bis zu 80 Kerne. Erstmals bei einem Ultra-Chip ist in jeden GPU-Kern ein spezieller Neural Accelerator für KI-Berechnungen integriert. Dadurch erreicht der M5 Ultra laut Apple eine bis zu 4,3-mal höhere maximale KI-Rechenleistung als der M3 Ultra. Die Grafikleistung soll gegenüber der vorherigen Chipgeneration um bis zu 80 Prozent zulegen.

Hinzu kommen eine Neural Engine mit 32 Kernen und eine leistungsfähigere Media Engine. Sie besitzt doppelt so viele Einheiten zum Kodieren und Dekodieren von Videos wie der M5 Max. Damit kann der Chip bis zu 33 Videostreams im Format 8K ProRes 422 mit 30 Bildern pro Sekunde gleichzeitig wiedergeben.

Der M5 Ultra unterstützt bis zu 512 Gigabyte gemeinsamen Arbeitsspeicher. Die Speicherbandbreite beträgt bis zu 1,2 Terabyte pro Sekunde und liegt damit 50 Prozent über der des M3 Ultra. Der größere und schnellere Speicher ermöglicht es, umfangreiche Datensätze direkt auf dem Gerät vorzuhalten. Außerdem lassen sich KI-Modelle schneller ausführen und mehr Textbausteine, sogenannte Tokens, pro Sekunde verarbeiten. Nach Angaben von Apple können sogar große Sprachmodelle mit mehreren Hundert Milliarden Parametern vollständig lokal auf dem Gerät laufen.

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Tue, 25 Aug 2026 17:01 CESTApples Rennen um 2 Nanometer Zur Sendung... Der nächste technische Umbruch steht bevor: Apple wird umsteigen auf Prozessoren mit nur 2 Nanometern. Der Aufwand dafür ist gewaltig. Aber warum ist das so? Was macht es so schwierig? Wird nicht ohnehin alles immer kleiner? — Die Antwort ist: Jede technische Generation lässt sich bis zu einem bestimmten Punkt verkleinern. Möchte man darüber hinaus gehen, muss man alles über den Haufen werfen und ganz neue Technologien anwenden: neues Chipsdesign, neue Materialien, neue Fertigungsmethoden. Für Computer-Nerds sind diese Dinge natürlich sehr interessant. In der Sendung zeigen wir, woran die Ingenieure gerade tüfteln und welche Lösungen sie gefunden haben.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37392https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37392 image Zur Sendung...   Der nächste technische Umbruch steht bevor: Apple wird umsteigen auf Prozessoren mit nur 2 Nanometern. Der Aufwand dafür ist gewaltig. Aber warum ist das so? Was macht es so schwierig? Wird nicht ohnehin alles immer kleiner? — Die Antwort ist: Jede technische Generation lässt sich bis zu einem bestimmten Punkt verkleinern. Möchte man darüber hinaus gehen, muss man alles über den Haufen werfen und ganz neue Technologien anwenden: neues Chipsdesign, neue Materialien, neue Fertigungsmethoden. Für Computer-Nerds sind diese Dinge natürlich sehr interessant. In der Sendung zeigen wir, woran die Ingenieure gerade tüfteln und welche Lösungen sie gefunden haben.

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Tue, 25 Aug 2026 17:00:24 CEST★ Die Aufregung um die hohen Preise des Mac Mini ist verständlich, aber das hier ist interessantVortrag (klick mich) über die enormen Schwierigkeiten gehalten, die dafür zu überwinden sind.

Wofür verwendet Apple den gewonnenen Platz? Die Neural Engine wurde verdoppelt, auf 2x 16 Kerne. Warum Apple diese seltsame Bezeichnung wählt (anstelle von »32 Kerne«) muss noch erforscht werden. Es ist auch fraglich, ob es in einem Mac Mini von großem Nutzen ist. Aber: Bisher hat Apple überall dieselbe Neural Engine verwendet. Deswegen darf man wohl vermuten, dass Apple es auch für Laptops, iPads und iPhones anbietet. Und dort ist diese schnelle, schlanke Engine sehr nützlich. Die Desktop-Geräte haben ja die fette GPU und genügend Strom. iPhones und iPads müssen oft sehr schnell zu einem Ergebnis kommen; Laptops müssen Strom sparen. Für beides hilft diese Engine.

Nochmal zurück zur seltsamen Bezeichnung: Könnte es vielleicht sein, dass man diese Engine vervielfachen kann? Dass man in Zukunft je nach Prozessor eine, zwei, drei oder vier solcher Cluster integrieren kann? Das könnte bei größeren Desktop-Systemen interessant sein, wenn dort lokale KI-Modelle ausgeführt werden. Der Mac Mini hat dafür zu wenig RAM.

Ebenfalls interessant: Zwei zusätzliche CPU-Kerne und zwei zusätzliche GPU-Kerne sind möglich. Das ist richtig gut. Wenn man es braucht.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37718https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37718 2 Nanometer sind eine eindrucksvolle Technologie, die beim Modell mit M6 erstmal bei Apple zum Einsatz kommt. Für einen Mac Mini ist es teilweise Verschwendung, aber es ist gut zu wissen, dass die Technologie tatsächlich marktreif ist. Ich hatte vor kurzem einen Vortrag (klick mich) über die enormen Schwierigkeiten gehalten, die dafür zu überwinden sind.

Wofür verwendet Apple den gewonnenen Platz? Die Neural Engine wurde verdoppelt, auf 2x 16 Kerne. Warum Apple diese seltsame Bezeichnung wählt (anstelle von »32 Kerne«) muss noch erforscht werden. Es ist auch fraglich, ob es in einem Mac Mini von großem Nutzen ist. Aber: Bisher hat Apple überall dieselbe Neural Engine verwendet. Deswegen darf man wohl vermuten, dass Apple es auch für Laptops, iPads und iPhones anbietet. Und dort ist diese schnelle, schlanke Engine sehr nützlich. Die Desktop-Geräte haben ja die fette GPU und genügend Strom. iPhones und iPads müssen oft sehr schnell zu einem Ergebnis kommen; Laptops müssen Strom sparen. Für beides hilft diese Engine.

Nochmal zurück zur seltsamen Bezeichnung: Könnte es vielleicht sein, dass man diese Engine vervielfachen kann? Dass man in Zukunft je nach Prozessor eine, zwei, drei oder vier solcher Cluster integrieren kann? Das könnte bei größeren Desktop-Systemen interessant sein, wenn dort lokale KI-Modelle ausgeführt werden. Der Mac Mini hat dafür zu wenig RAM.

Ebenfalls interessant: Zwei zusätzliche CPU-Kerne und zwei zusätzliche GPU-Kerne sind möglich. Das ist richtig gut. Wenn man es braucht.

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Tue, 25 Aug 2026 16:00 CEST★ Wie versorgt man zwei Milliarden Siri-Kunden? Gar nicht. Es gibt schlicht keinen Anbieter, der so viele Anwender mit der neues Version von Siri versorgen könnte. Google Gemini, die Grundlage von Siri AI, ist dabei vermutlich noch ganz gut aufgestellt. Erstens wegen der großen Kapazität von Googles Serverfarmen; zweitens wegen der sehr effizienten Modelle, die für einfache Anfragen ausreichen.

Dennoch musste sich auch Google an Elon Musk wenden, um zusätzliche Rechenkapazität zu kaufen. Pro Monat zahlt Google etwa 1 Milliarde Dollar an SpaceXAI. Das muss nicht direkt mit Siri AI zu tun haben, aber Kapazitäten sind offenbar auch bei Google knapp, so viel ist sicher.

Deswegen, man hat es bereits gelesen, soll es offenbar auch bei den finalen Versionen von iOS und macOS dabei bleiben, dass die Anwender sich in eine Warteliste eintragen müssen. In Europa ist Siri AI immerhin auf dem Mac verfügbar.

Es ist natürlich jedem Leser klar, dass der Ansturm bei einem so prominenten Feature überhaupt nicht vergleichbar ist mit dem späteren, gemächlichen Gebrauch. Es wird deswegen auch kein fachkundiger Beobachter ernsthaft Kritik daran üben, außer vielleicht ein bisschen nörgeln.

Jedoch: Apple hat nunmal zwei Milliarden Kunden. Entweder ist die Kapazität dafür vorhanden oder nicht. Zum Vergleich: Apple verarbeitet an Silvester unfassbare Mengen an iMessage-Nachrichten. Niemand hielte es für akzeptabel, wenn Apple an Silvester einen Fortschrittsbalken anzeigen würde, der bis in die nächste Woche reicht.

Mehr Lametta

Die Zahl von zwei Milliarden Kunden ist so gewaltig hoch, dass selbst ein moderater Gebrauch sehr wahrscheinlich zu den größten Server-Projekten aller Zeiten gehört. Irgendwann werden alle diese Kunden freigeschaltet sein. Was dann?

Man liest oft, wie clever es von Apple sei, im Rennen um die größten Rechenzentren gar nicht erst an die Startlinie zu treten. Aber woher kommt nun die benötigte Kapazität? Google wirft auf seiner Webseite frohgemut mit KI-Antworten um sich, kostenlos, und blitzschnell. OpenAI bedient eine Milliarde Kunden, bei Meta sind es zwei. Sie vergrätzen die Kunden nicht mit einer Warteliste. Hätte Apple also doch etwas mutiger sein sollen beim Ausbau der eigenen Datencenter?

Vielleicht werden wir uns daran gewöhnen müssen, dass Anfragen an Siri AI teilweise recht langsam verlaufen. Man hat in den Demos bereits auffällige Wartezeiten gesehen, und das lag vermutlich nicht an der Vielzahl der Anwender. Vielleicht wird es auch öfters Meldungen geben, dass Siri AI gerade nicht verfügbar ist. Oder es wird kaschiert mit einem Rückfall auf eine einfache Web-Suche.

Oder hat Apple einfach Glück? Vielleicht sind die meisten Anfragen so simpel, dass man sie auch on-device verarbeiten kann, und nur ein kleiner Teil braucht etwas Intelligenz. Die meisten Apple-Anwender benutzen Siri doch ohnehin nur für simple Aufgaben wie z.B. »Berechne den Horizontalkoeffizenten H für die Tangentialkomponente T bei einer Ordnungszahl von 4 im mehrdimensionalen Raum« — letztlich Dinge, die man beim Autofahren schnell wissen muss, oder weil man grad mit jemandem diskutiert.

Es sei denn, man hat seine Wohnung mit HomeKit-Lichtschaltern ausgestattet! Dann gibt es wirklich sehr komplexe Anfragen, bei denen die KI teilweise zehn Minuten oder länger nachdenken muss, beispielsweise: »Hey Siri, wie geht hier das Licht an?« — »Hallo!« — »Ist da niemand?« — »Ich brauche Licht. Hallo.« Aber das sind theoretische Grenzfälle.

Wenn es wirklich dauerhafte Engpässe geben sollte, dann wird es vermutlich ein Jahr dauern, bis sie milder werden, und drei Jahre, bis sie beseitigt sind. Die vielen neuen Datencenter, die aktuell in Planung oder im Bau sind, werden in den Jahren 2028 bis 2030 ans Netz gehen.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37717https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37717 image Gar nicht. Es gibt schlicht keinen Anbieter, der so viele Anwender mit der neues Version von Siri versorgen könnte. Google Gemini, die Grundlage von Siri AI, ist dabei vermutlich noch ganz gut aufgestellt. Erstens wegen der großen Kapazität von Googles Serverfarmen; zweitens wegen der sehr effizienten Modelle, die für einfache Anfragen ausreichen.

Dennoch musste sich auch Google an Elon Musk wenden, um zusätzliche Rechenkapazität zu kaufen. Pro Monat zahlt Google etwa 1 Milliarde Dollar an SpaceXAI. Das muss nicht direkt mit Siri AI zu tun haben, aber Kapazitäten sind offenbar auch bei Google knapp, so viel ist sicher.

Deswegen, man hat es bereits gelesen, soll es offenbar auch bei den finalen Versionen von iOS und macOS dabei bleiben, dass die Anwender sich in eine Warteliste eintragen müssen. In Europa ist Siri AI immerhin auf dem Mac verfügbar.

Es ist natürlich jedem Leser klar, dass der Ansturm bei einem so prominenten Feature überhaupt nicht vergleichbar ist mit dem späteren, gemächlichen Gebrauch. Es wird deswegen auch kein fachkundiger Beobachter ernsthaft Kritik daran üben, außer vielleicht ein bisschen nörgeln.

Jedoch: Apple hat nunmal zwei Milliarden Kunden. Entweder ist die Kapazität dafür vorhanden oder nicht. Zum Vergleich: Apple verarbeitet an Silvester unfassbare Mengen an iMessage-Nachrichten. Niemand hielte es für akzeptabel, wenn Apple an Silvester einen Fortschrittsbalken anzeigen würde, der bis in die nächste Woche reicht.

Mehr Lametta

Die Zahl von zwei Milliarden Kunden ist so gewaltig hoch, dass selbst ein moderater Gebrauch sehr wahrscheinlich zu den größten Server-Projekten aller Zeiten gehört. Irgendwann werden alle diese Kunden freigeschaltet sein. Was dann?

Man liest oft, wie clever es von Apple sei, im Rennen um die größten Rechenzentren gar nicht erst an die Startlinie zu treten. Aber woher kommt nun die benötigte Kapazität? Google wirft auf seiner Webseite frohgemut mit KI-Antworten um sich, kostenlos, und blitzschnell. OpenAI bedient eine Milliarde Kunden, bei Meta sind es zwei. Sie vergrätzen die Kunden nicht mit einer Warteliste. Hätte Apple also doch etwas mutiger sein sollen beim Ausbau der eigenen Datencenter?

Vielleicht werden wir uns daran gewöhnen müssen, dass Anfragen an Siri AI teilweise recht langsam verlaufen. Man hat in den Demos bereits auffällige Wartezeiten gesehen, und das lag vermutlich nicht an der Vielzahl der Anwender. Vielleicht wird es auch öfters Meldungen geben, dass Siri AI gerade nicht verfügbar ist. Oder es wird kaschiert mit einem Rückfall auf eine einfache Web-Suche.

Oder hat Apple einfach Glück? Vielleicht sind die meisten Anfragen so simpel, dass man sie auch on-device verarbeiten kann, und nur ein kleiner Teil braucht etwas Intelligenz. Die meisten Apple-Anwender benutzen Siri doch ohnehin nur für simple Aufgaben wie z.B. »Berechne den Horizontalkoeffizenten H für die Tangentialkomponente T bei einer Ordnungszahl von 4 im mehrdimensionalen Raum« — letztlich Dinge, die man beim Autofahren schnell wissen muss, oder weil man grad mit jemandem diskutiert.

Es sei denn, man hat seine Wohnung mit HomeKit-Lichtschaltern ausgestattet! Dann gibt es wirklich sehr komplexe Anfragen, bei denen die KI teilweise zehn Minuten oder länger nachdenken muss, beispielsweise: »Hey Siri, wie geht hier das Licht an?« — »Hallo!« — »Ist da niemand?« — »Ich brauche Licht. Hallo.« Aber das sind theoretische Grenzfälle.

Wenn es wirklich dauerhafte Engpässe geben sollte, dann wird es vermutlich ein Jahr dauern, bis sie milder werden, und drei Jahre, bis sie beseitigt sind. Die vielen neuen Datencenter, die aktuell in Planung oder im Bau sind, werden in den Jahren 2028 bis 2030 ans Netz gehen.

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Mon, 24 Aug 2026 17:58 CEST★ Qwen liebt Dich (und Deinen Mac) Dies ist der zweite Teil einer kleinen Serie über Apples zartem Flirt mit Qwen, einem chinesischen Modell. Eigentlich wollte ich den zweiten Teil nur dann schreiben, wenn sich irgendein Interesse der werten Leserschaft erkennen lässt. Aber die eigene Begeisterung hat mich fortgerissen. Es ist mir selber peinlich.

Qwen ist ein KI-Modell, das als Open-Source verfügbar ist, in verschiedenen Größen. Je größer, desto schlauer.

Interessant ist dabei, wie sich die Größe bei jeder neuen Version immer weiter reduziert, während die Intelligenz dennoch steigt. Irgendwann wird es so kompakt und dennoch so nützlich sein, dass die KI-Revolution auf dem Desktop losbricht. Das Beste: Es wird kostenlos sein.

Das ist kein Zukunftsgeraune. Es könnte jeden Monat geschehen. Nerds und mutige Zeitgenossen können es heute schon benutzen. Wir sind ganz dicht davor.

Warum ich das sicher weiß: Die Qwen-Modelle wurden von Entwicklern und Nerds bereits über drei Milliarden mal geladen. Über 300.000 Modelle wurden davon abgeleitet, d.h. die Entwickler haben eigene Versionen gebastelt. Das ist kein Forschungsprojekt von ein paar Einsteins mit wirren Frisuren hinter verschlossenen Türen.

Größe macht einen Unterschied

Zunächst sollte man sich daran erinnern, wie es vor kurzem aussah. Halbwegs nützliche Modelle verbrauchten so viel Speicher, dass es für normale Anwender nicht in Betracht kam. Die Dateien wurden nicht in Gigabytes gemessen, sondern in Terabytes. Das ist für die ganz großen Modelle immer noch so. Allerdings: Macs mit 2 oder 4 Terabytes (und sei es angeschlossen per Thunderbolt) sind keineswegs selten. Die Frage ist nur, ob man der KI so viel davon gönnt.

Anschließend stellt sich die Frage nach dem RAM. Muss man das komplette Modell in den RAM laden? Es galt als Sensation, als man erstmals mit 64 GB RAM auskam. Dadurch passte es haarscharf in ein MacBook Pro. Ein Laptop!

Das war die Vergangenheit. Heute sieht es viel besser aus. Das neueste Modell von Qwen benötigt 55 Gigabyte auf der SSD. Ja, das ist viel, aber machbar. Ich kenne Leute, die haben 55 Gigabyte Pornos auf der SSD.

Es gibt eine kleinere Variante dieses Modells, das nur 16 Gigabyte auf der SSD benötigt. Zum Vergleich: Eine ReLive-Sendung von Mac-TV braucht zwischen 7 und 8 GB. Das ist eine Größe, die man jedem interessierten Anwender zumuten kann. Adobe-Nutzer schreckt das sowieso nicht: Bereits die AGBs benötigen dort mehr.

Man spürt förmlich, wie die Revolution immer näher kommt. Die Frage ist nicht mehr, ob man es überhaupt in einen normalen Computer quetschen kann, sondern eher, wie schnell der Computer rechnet. Was bekommt man? Was kann das Ding?

Was kann das Ding?

Das neueste Modell Qwen 3.8 kann Bilder und Videos verarbeiten (auswerten) und Bilder erzeugen. Es beherrscht »Reasoning«, d.h. es denkt nach, bevor es eine Antwort auswirft. Kein Modell von Apple beherrscht Reasoning. Es ist also eine ganz andere Generation als Apples eigene Modelle. Vermutlich ist das der wichtigste Grund, warum manche Anwender von KI begeistert sind, während es andere kalt lässt. Die einen verwenden ein Modell mit »Reasoning«, die anderen ohne. Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Das Modell erlaubt eine Eingabe (»Context«) von bis zu 250.000 Tokens. Das sind die Daten, die man dem Modell geben kann, beispielsweise ein PDF, das es durchsuchen soll, oder einen Haufen Mails, oder auch sehr ausführliche Anweisungen. Apples lokale Modelle schaffen nur mickrige 4.000 Tokens, und das ist der Grund dafür, warum sie so wenig können. Mit 4.000 Tokens kann ein KI-Modell nichtmal diesen Artikel lesen und verstehen.

Es kann Werkzeuge bedienen (»Tool Use«). Da ist eine sehr wichtige Sache. Ihm stehen damit all die kleinen UNIX-Kommandos zur Verfügung, die der Mac bietet. Das klingt vielleicht nebulös, aber das macht den Unterschied zwischen einem Modell, das nur quasselt, und einem Modell, das Aufgaben selbst erledigen kann. Riesig!

Und es kann programmieren. Es programmiert die Software, die man gerade braucht, nach eigenen Vorstellungen. Oder es setzt eine Webseite auf, komplett mit Datenbank und allem drum und dran.

Unterm Strich: Qwen 3.8 ist ein sehr leistungsfähiges Modell. Sogar leistungsfähiger, als es selbst die ganz großen Modelle noch vor kurzem waren. Und all das in kompakten 17 GB auf der SSD und im RAM.

Und nochmal: Es ist kostenlos.

Der Nachteil: Es ist sehr viel langsamer als ein Modell, das mit der Kraft eines ganzen Rechenzentrums angetrieben wird. Aber auch hier sind Fortschritte zu erwarten. Man kann noch vieles optimieren.

Meilenstiefel

Ein derart leistungsfähiges Modell in nur 17 GB (oder 55 GB) ist ein spektakulärer Durchbruch. Aber es folgt einer vorhersagbaren Kurve: Die nächsten Durchbrüche werden kommen, schon bald.

Müsste Apple nicht interessiert daran sein, eine Partnerschaft mit Qwen einzugehen, oder mit Alibaba, der Firma, die es herstellt? Oder geht das nicht, weil es aus China kommt? Aber die iPhones kommen ja ebenfalls aus China.

Apples Hardware passt perfekt zu einer lokalen KI. Die Modelle brauchen viel RAM, große GPUs mit direktem Zugriff auf diesen RAM, und eine hohe Bandbreite für den Transport der Daten. Apple hat all das — nur leider derzeit den RAM nicht.

Was noch fehlt ist die Software, die alles einfach macht: Eine gute Integration in macOS, eine simple App für den Anwender, offene Schnittstellen für Entwickler.

Oder vielleicht basteln die Leute von Qwen eine solche App einfach selbst? Man installiert alles mit einem Klick, und schon geht’s los.

Würdest Du eine solche App installieren?

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37704https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37704 image Dies ist der zweite Teil einer kleinen Serie über Apples zartem Flirt mit Qwen, einem chinesischen Modell. Eigentlich wollte ich den zweiten Teil nur dann schreiben, wenn sich irgendein Interesse der werten Leserschaft erkennen lässt. Aber die eigene Begeisterung hat mich fortgerissen. Es ist mir selber peinlich.

Qwen ist ein KI-Modell, das als Open-Source verfügbar ist, in verschiedenen Größen. Je größer, desto schlauer.

Interessant ist dabei, wie sich die Größe bei jeder neuen Version immer weiter reduziert, während die Intelligenz dennoch steigt. Irgendwann wird es so kompakt und dennoch so nützlich sein, dass die KI-Revolution auf dem Desktop losbricht. Das Beste: Es wird kostenlos sein.

Das ist kein Zukunftsgeraune. Es könnte jeden Monat geschehen. Nerds und mutige Zeitgenossen können es heute schon benutzen. Wir sind ganz dicht davor.

Warum ich das sicher weiß: Die Qwen-Modelle wurden von Entwicklern und Nerds bereits über drei Milliarden mal geladen. Über 300.000 Modelle wurden davon abgeleitet, d.h. die Entwickler haben eigene Versionen gebastelt. Das ist kein Forschungsprojekt von ein paar Einsteins mit wirren Frisuren hinter verschlossenen Türen.

Größe macht einen Unterschied

Zunächst sollte man sich daran erinnern, wie es vor kurzem aussah. Halbwegs nützliche Modelle verbrauchten so viel Speicher, dass es für normale Anwender nicht in Betracht kam. Die Dateien wurden nicht in Gigabytes gemessen, sondern in Terabytes. Das ist für die ganz großen Modelle immer noch so. Allerdings: Macs mit 2 oder 4 Terabytes (und sei es angeschlossen per Thunderbolt) sind keineswegs selten. Die Frage ist nur, ob man der KI so viel davon gönnt.

Anschließend stellt sich die Frage nach dem RAM. Muss man das komplette Modell in den RAM laden? Es galt als Sensation, als man erstmals mit 64 GB RAM auskam. Dadurch passte es haarscharf in ein MacBook Pro. Ein Laptop!

Das war die Vergangenheit. Heute sieht es viel besser aus. Das neueste Modell von Qwen benötigt 55 Gigabyte auf der SSD. Ja, das ist viel, aber machbar. Ich kenne Leute, die haben 55 Gigabyte Pornos auf der SSD.

Es gibt eine kleinere Variante dieses Modells, das nur 16 Gigabyte auf der SSD benötigt. Zum Vergleich: Eine ReLive-Sendung von Mac-TV braucht zwischen 7 und 8 GB. Das ist eine Größe, die man jedem interessierten Anwender zumuten kann. Adobe-Nutzer schreckt das sowieso nicht: Bereits die AGBs benötigen dort mehr.

Man spürt förmlich, wie die Revolution immer näher kommt. Die Frage ist nicht mehr, ob man es überhaupt in einen normalen Computer quetschen kann, sondern eher, wie schnell der Computer rechnet. Was bekommt man? Was kann das Ding?

Was kann das Ding?

Das neueste Modell Qwen 3.8 kann Bilder und Videos verarbeiten (auswerten) und Bilder erzeugen. Es beherrscht »Reasoning«, d.h. es denkt nach, bevor es eine Antwort auswirft. Kein Modell von Apple beherrscht Reasoning. Es ist also eine ganz andere Generation als Apples eigene Modelle. Vermutlich ist das der wichtigste Grund, warum manche Anwender von KI begeistert sind, während es andere kalt lässt. Die einen verwenden ein Modell mit »Reasoning«, die anderen ohne. Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Das Modell erlaubt eine Eingabe (»Context«) von bis zu 250.000 Tokens. Das sind die Daten, die man dem Modell geben kann, beispielsweise ein PDF, das es durchsuchen soll, oder einen Haufen Mails, oder auch sehr ausführliche Anweisungen. Apples lokale Modelle schaffen nur mickrige 4.000 Tokens, und das ist der Grund dafür, warum sie so wenig können. Mit 4.000 Tokens kann ein KI-Modell nichtmal diesen Artikel lesen und verstehen.

Es kann Werkzeuge bedienen (»Tool Use«). Da ist eine sehr wichtige Sache. Ihm stehen damit all die kleinen UNIX-Kommandos zur Verfügung, die der Mac bietet. Das klingt vielleicht nebulös, aber das macht den Unterschied zwischen einem Modell, das nur quasselt, und einem Modell, das Aufgaben selbst erledigen kann. Riesig!

Und es kann programmieren. Es programmiert die Software, die man gerade braucht, nach eigenen Vorstellungen. Oder es setzt eine Webseite auf, komplett mit Datenbank und allem drum und dran.

Unterm Strich: Qwen 3.8 ist ein sehr leistungsfähiges Modell. Sogar leistungsfähiger, als es selbst die ganz großen Modelle noch vor kurzem waren. Und all das in kompakten 17 GB auf der SSD und im RAM.

Und nochmal: Es ist kostenlos.

Der Nachteil: Es ist sehr viel langsamer als ein Modell, das mit der Kraft eines ganzen Rechenzentrums angetrieben wird. Aber auch hier sind Fortschritte zu erwarten. Man kann noch vieles optimieren.

Meilenstiefel

Ein derart leistungsfähiges Modell in nur 17 GB (oder 55 GB) ist ein spektakulärer Durchbruch. Aber es folgt einer vorhersagbaren Kurve: Die nächsten Durchbrüche werden kommen, schon bald.

Müsste Apple nicht interessiert daran sein, eine Partnerschaft mit Qwen einzugehen, oder mit Alibaba, der Firma, die es herstellt? Oder geht das nicht, weil es aus China kommt? Aber die iPhones kommen ja ebenfalls aus China.

Apples Hardware passt perfekt zu einer lokalen KI. Die Modelle brauchen viel RAM, große GPUs mit direktem Zugriff auf diesen RAM, und eine hohe Bandbreite für den Transport der Daten. Apple hat all das — nur leider derzeit den RAM nicht.

Was noch fehlt ist die Software, die alles einfach macht: Eine gute Integration in macOS, eine simple App für den Anwender, offene Schnittstellen für Entwickler.

Oder vielleicht basteln die Leute von Qwen eine solche App einfach selbst? Man installiert alles mit einem Klick, und schon geht’s los.

Würdest Du eine solche App installieren?

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Mon, 24 Aug 2026 17:14 CESTVorschau auf den heißen Herbst: iPhone Fold Zur Sendung... Im Spetember soll es endlich enthüllt werden: Apples erstes faltbares iPhone. Das Gerät soll außen kompakt bleiben (das äußere Display sogar etwas kleiner als bisher) und innen ein größeres Display bieten, das eher an ein kleines Tablet erinnert. Entscheidend ist das Scharnier, das die Falte minimieren und lange halten muss. Auch Rahmenmaterialien und Wärmeableitung spielen eine große Rolle für Gewicht und Haltbarkeit. Darüber hinaus beeinflussen Bildschirmaufbau und ultradünnes Glas die Robustheit. Für die Anwender stellt sich die Frage, wie Apple den Spagat schafft zwischen einem schlanken Gerät für die Hosentasche und einem hochwertigen, langlebigen Faltdesign, das täglich standhält? Wir fassen die letzten Gerüchte zusammen und beraten, was wir davon halten sollen.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37578https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37578 image Zur Sendung...   Im Spetember soll es endlich enthüllt werden: Apples erstes faltbares iPhone. Das Gerät soll außen kompakt bleiben (das äußere Display sogar etwas kleiner als bisher) und innen ein größeres Display bieten, das eher an ein kleines Tablet erinnert. Entscheidend ist das Scharnier, das die Falte minimieren und lange halten muss. Auch Rahmenmaterialien und Wärmeableitung spielen eine große Rolle für Gewicht und Haltbarkeit. Darüber hinaus beeinflussen Bildschirmaufbau und ultradünnes Glas die Robustheit. Für die Anwender stellt sich die Frage, wie Apple den Spagat schafft zwischen einem schlanken Gerät für die Hosentasche und einem hochwertigen, langlebigen Faltdesign, das täglich standhält? Wir fassen die letzten Gerüchte zusammen und beraten, was wir davon halten sollen.

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Sun, 23 Aug 2026 22:19:32 CEST★ Ohne FaceID und ohne Tele-Linse: Ist es dann ein Premium-iPhone?

Wie oft erlebe ich es, dass Apps hin und her schalten, oft während des Logins oder beim Bezahlen einer Ware, hin zu PayPal, und wieder zurück zur App, und FaceID wird automatisch aktiv. Ich sehe, wie die Anzeigen über das Display flitzen, und ich bin froh, dass ich nicht für jeden Schritt eine PIN eingeben oder einen Fingerabdruck prüfen lassen muss. Es ist komfortabel, es ist sicher, und außerdem fasziniert mich die Technik.

Wie oft am Tag entsperre ich das iPhone? Man kann es gar nicht zählen. Dass ich jedes Mal authentifiziert werde, habe ich längt vergessen. So zuverlässig und so diskret funktioniert es. FaceID ist nach meiner Ansicht eine der besten Funktionen eines iPhones überhaupt.

Es mag ja sein, dass es mit einem faltbaren iPhone schlicht nicht möglich ist. Aber ist es dann ein iPhone Ultra? Oder nur ein iPhone Fold? Wo Ultra draufsteht, muss auch Ultra drin sein.

Woher stammt überhaupt das Gerücht? Mark Gurman berichtet es so, als würden auf dem Apple Campus allerlei Leute herumlaufen, die das iPhone Ultra fleißig ausprobieren. Das ist ganz sicher nicht der Fall. Ich bin unschlüssig, was ich davon halten soll. Aber die prekäre Nachricht über den enorm hohen Preis der Vision Pro wurde ebenfalls ein paar Wochen zuvor über »geheimnisvolle Wege« der Presse zugeschoben, damit sich in der Zeit bis zur Enthüllung alle wieder beruhigen. Könnte es bei FaceID ähnlich sein?

Tele-Linse

Dann heißt es, das iPhone Ultra böte keine Tele-Linse. Es stimmt wohl, dass man mit den heutigen Sensoren und ihren hohen Auflösungen vieles erreichen kann, was zuvor nur eine Tele-Linse schaffte. Man kommt schon klar. Aber gleichzeitig bieten die Pro-Modelle gerade bei der Tele-Linse sehr viel mehr. Das sind ja inzwischen richtige Tele-Objektive. Basti hatte das bei seinem Testbericht über das aktuelle iPhone Pro in der Sendung vorgeführt, seitdem sucht man ihn als Paparazzi! Für das kommende iPhone Pro Max und seinem angeblich nochmals deutlich verbesserten Zoom braucht man eine Genehmigung der NASA! Es heißt, erste Tester hätten damit ein paar neue Planeten entdeckt.

Es ist, wie es ist. Technik kann man sich nicht herbei wünschen.

Allerdings darf man darüber nachdenken, ob es bei all den Kompromissen den Preis wert ist, wenn gleichzeitig ein iPhone Pro Max ebenfalls ein riesiges Display bietet, ebenfalls in die Hosentasche passt, jedoch über FaceID und eine dritte Linse mit Monster-Zoom verfügt und obendrein deutlich billiger ist.

Michael würde sagen, na, dann kauf’ Dir halt das iPhone Pro Max, wenn’s Dir so viel besser gefällt, was soll das Gejammer?

Da haben wir’s! Es heißt iPhone Ultra und kostet sehr viel Geld. Und dann soll ich nicht darüber jammern dürfen? Das gehört bei jedem Apple-Gerät dazu!

Sonst schick’ ich’s zurück.

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Wie oft erlebe ich es, dass Apps hin und her schalten, oft während des Logins oder beim Bezahlen einer Ware, hin zu PayPal, und wieder zurück zur App, und FaceID wird automatisch aktiv. Ich sehe, wie die Anzeigen über das Display flitzen, und ich bin froh, dass ich nicht für jeden Schritt eine PIN eingeben oder einen Fingerabdruck prüfen lassen muss. Es ist komfortabel, es ist sicher, und außerdem fasziniert mich die Technik.

Wie oft am Tag entsperre ich das iPhone? Man kann es gar nicht zählen. Dass ich jedes Mal authentifiziert werde, habe ich längt vergessen. So zuverlässig und so diskret funktioniert es. FaceID ist nach meiner Ansicht eine der besten Funktionen eines iPhones überhaupt.

Es mag ja sein, dass es mit einem faltbaren iPhone schlicht nicht möglich ist. Aber ist es dann ein iPhone Ultra? Oder nur ein iPhone Fold? Wo Ultra draufsteht, muss auch Ultra drin sein.

Woher stammt überhaupt das Gerücht? Mark Gurman berichtet es so, als würden auf dem Apple Campus allerlei Leute herumlaufen, die das iPhone Ultra fleißig ausprobieren. Das ist ganz sicher nicht der Fall. Ich bin unschlüssig, was ich davon halten soll. Aber die prekäre Nachricht über den enorm hohen Preis der Vision Pro wurde ebenfalls ein paar Wochen zuvor über »geheimnisvolle Wege« der Presse zugeschoben, damit sich in der Zeit bis zur Enthüllung alle wieder beruhigen. Könnte es bei FaceID ähnlich sein?

Tele-Linse

Dann heißt es, das iPhone Ultra böte keine Tele-Linse. Es stimmt wohl, dass man mit den heutigen Sensoren und ihren hohen Auflösungen vieles erreichen kann, was zuvor nur eine Tele-Linse schaffte. Man kommt schon klar. Aber gleichzeitig bieten die Pro-Modelle gerade bei der Tele-Linse sehr viel mehr. Das sind ja inzwischen richtige Tele-Objektive. Basti hatte das bei seinem Testbericht über das aktuelle iPhone Pro in der Sendung vorgeführt, seitdem sucht man ihn als Paparazzi! Für das kommende iPhone Pro Max und seinem angeblich nochmals deutlich verbesserten Zoom braucht man eine Genehmigung der NASA! Es heißt, erste Tester hätten damit ein paar neue Planeten entdeckt.

Es ist, wie es ist. Technik kann man sich nicht herbei wünschen.

Allerdings darf man darüber nachdenken, ob es bei all den Kompromissen den Preis wert ist, wenn gleichzeitig ein iPhone Pro Max ebenfalls ein riesiges Display bietet, ebenfalls in die Hosentasche passt, jedoch über FaceID und eine dritte Linse mit Monster-Zoom verfügt und obendrein deutlich billiger ist.

Michael würde sagen, na, dann kauf’ Dir halt das iPhone Pro Max, wenn’s Dir so viel besser gefällt, was soll das Gejammer?

Da haben wir’s! Es heißt iPhone Ultra und kostet sehr viel Geld. Und dann soll ich nicht darüber jammern dürfen? Das gehört bei jedem Apple-Gerät dazu!

Sonst schick’ ich’s zurück.

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Sun, 23 Aug 2026 15:24:01 CEST★ iPhone Ultra als der ultimative Reisebegleiter? Je näher die vermutete Enthüllung des iPhone Ultra rückt, desto öfter stelle ich mir die Frage, ob ich einen ehrlichen Grund habe, es zu kaufen, mal abgesehen von Mac-TV.

Auch wenn der Preis noch unbekannt ist, dürfte er wohl ungefähr tausend Euro über einem herkömmlichen iPhone liegen. Das ist nicht nur eine Menge Geld, sondern es ist möglicherweise mehr, als man für separate Geräte ausgeben würde. Beispielsweise ein iPhone plus ein iPad mini. Das iPad mini ist so schlank, dass man es überall verstauen kann, nur eben nicht in der Hosentasche. Aber um in der Kantine die üblichen News abzuklappern (oder einen feinen Artikel wie diesen zu lesen), oder um in der S-Bahn in einem Buch zu schmökern, ist es sehr gut geeignet.

Zwar hat man mit so einer Kombination am Ende auch kein Geld gespart und muss zudem mit zwei Geräten jonglieren. Insofern ist dann ein einziges Gerät tatsächlich praktischer. Aber: Das iPad mini darf in Würde altern. Mein iPad mini stammt aus dem Jahr 2021 (das erste ohne Home-Button) und funktioniert so gut wie am ersten Tag. Ein wirklich, wirklich, wirklich gutes Gerät! Es kostet mich seitdem keinen Cent. — Hingegen, ein iPhone würde ich vielleicht öfter austauschen. Man gönnt sich ja sonst nichts. Aber bei einem Preis von angeblich 2,300 oder gar 2,500 Euro ist das etwas anderes als früher, als die iPhones noch 599 Euro und dann 999 Euro kosteten. Man kauft sich ja auch nicht jedes Jahr ein MacBook Pro, als lustige Routine, ohne einen triftigen Grund dafür zu haben.

Abjesehn vom Jelde

Aber mal abgesehen vom Geld: Wofür wäre ein faltbares iPhone wirklich deutlich besser? Wenn ich meine Gedanken schweifen lasse, dann fallen mir vor allem Beispiele ein, die mit Reisen zu tun haben. Das ist natürlich nicht sonderlich originell, weil sogenannte Konvergenz-Geräte (zwei Geräte in einem) immer gut ins Reisegepäck passen. Aber ich meine es nicht als Kompromiss. Sondern ich meine, dass es wirklich besser ist. Hier sind meine besten Beispiele:

Maps im Auto! Man stelle es sich im Geiste vor: Das iPhone Ultra aufgeklappt an die magnetische Halterung geploppt — und schon entfaltet sich dieses wunderbar große Diplay mit der aktuellen Straßenkarte, butterweich animiert, wie das bei Apple Maps so schön gemacht wird… ach, das wäre toll. Die Buttons und die Texte wären groß und leicht lesbar, und man hätte vielleicht noch genügend Platz für ein paar weitere Anzeigen, etwa für den Musik-Player.

Das ist natürlich kein Argument für die ostdeutschen Bundesländer mit ihren neuen Straßen. Aber denkt doch mal an den Westen! Bei den vielen Schlaglöchern lässt sich kein iPhone mit ausgestrecktem Arm bedienen! Man rumpelt über die Straße und kann froh sein, wenn man überhaupt das iPhone trifft. Aber auch hier muss man ökonomisch denken: Ein iPhone Ultra ist billiger, als erstmal das westdeutsche Straßennetz zu sanieren.

Nächstes Beispiel: Im Zug! Wenn die Straßen unbenutzbar werden, fahren wir eben mit der Bahn. Die Bahn ist ein umweltfreundliches, demokratisches und zuverlässiges Fortbewegungsmittel mit einer effizienten Antriebstechnologie. Die gelegentlich auftretenden Verspätungen von ein paar Stunden überbrückt der kundige Fahrgast mit einer Reisebibliothek in digitaler Form. Durch das große Display kann man die Schrift groß genug stellen und muss nicht dauernd scrollen oder blättern. Ich weiß das von meinem iPad mini: Es ist viel angenehmer, ein iBook auf dem iPad mini zu lesen als auf dem iPhone. Hier ist das große Display wirklich klasse.

Im Zug und in der S-Bahn dürfte so ein großes Falt-Display vermutlich unschlagbar sein. In der ersten Klasse im ICE wird es zum unverzichtbaren Statussymbol, um sich vom Pöbel der zweiten Klasse abzugrenzen. So wird es kommen.

Nächstes Beispiel: Als Video-Player im Hotel! Zwar wird das Video auch nicht größer angezeigt als auf einem herkömmlichen iPhone, sofern man auf einem Seitenverhältnis von 16:9 besteht. Aber niemand bucht ein Hotel, um dort Videos zu schauen. Sondern das Video ist nur der schwer entrinnbaren Langeweile im Hotelzimmer geschuldet und beseitigt diese nur teilweise.

Deswegen liegt der eigentliche Clou darin, zusätzlich zum Video noch einen Chat per iMessage zu unterhalten oder eine Webseite zu lesen. Das Video läuft nur nebenher, damit es nicht so still ist. Habe ich nicht recht? Falls das iPhone Fold tatsächlich mehrere Apps gleichzeitig zeigen kann, wäre das für den unruhigen Intellektuellen in Not eine echte Hilfe.

Trotz all dieser Vorzüge ließe sich das iPhone Ultra weiterhin schlank in der Hosentasche verstauen. Man muss es also nicht im Koffer oder im Handgepäck parken, sondern es bleibt stets zur Hand. Das ist dann eindeutig besser als ein iPad mini.

Vielleicht, werte Freunde, ist es also der ultimative Reisebegleiter.

Abgesehen von der geliebten Ehefrau natürlich.

Irgendwer muss ja das Gepäck tragen.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37694https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37694 image Je näher die vermutete Enthüllung des iPhone Ultra rückt, desto öfter stelle ich mir die Frage, ob ich einen ehrlichen Grund habe, es zu kaufen, mal abgesehen von Mac-TV.

Auch wenn der Preis noch unbekannt ist, dürfte er wohl ungefähr tausend Euro über einem herkömmlichen iPhone liegen. Das ist nicht nur eine Menge Geld, sondern es ist möglicherweise mehr, als man für separate Geräte ausgeben würde. Beispielsweise ein iPhone plus ein iPad mini. Das iPad mini ist so schlank, dass man es überall verstauen kann, nur eben nicht in der Hosentasche. Aber um in der Kantine die üblichen News abzuklappern (oder einen feinen Artikel wie diesen zu lesen), oder um in der S-Bahn in einem Buch zu schmökern, ist es sehr gut geeignet.

Zwar hat man mit so einer Kombination am Ende auch kein Geld gespart und muss zudem mit zwei Geräten jonglieren. Insofern ist dann ein einziges Gerät tatsächlich praktischer. Aber: Das iPad mini darf in Würde altern. Mein iPad mini stammt aus dem Jahr 2021 (das erste ohne Home-Button) und funktioniert so gut wie am ersten Tag. Ein wirklich, wirklich, wirklich gutes Gerät! Es kostet mich seitdem keinen Cent. — Hingegen, ein iPhone würde ich vielleicht öfter austauschen. Man gönnt sich ja sonst nichts. Aber bei einem Preis von angeblich 2,300 oder gar 2,500 Euro ist das etwas anderes als früher, als die iPhones noch 599 Euro und dann 999 Euro kosteten. Man kauft sich ja auch nicht jedes Jahr ein MacBook Pro, als lustige Routine, ohne einen triftigen Grund dafür zu haben.

Abjesehn vom Jelde

Aber mal abgesehen vom Geld: Wofür wäre ein faltbares iPhone wirklich deutlich besser? Wenn ich meine Gedanken schweifen lasse, dann fallen mir vor allem Beispiele ein, die mit Reisen zu tun haben. Das ist natürlich nicht sonderlich originell, weil sogenannte Konvergenz-Geräte (zwei Geräte in einem) immer gut ins Reisegepäck passen. Aber ich meine es nicht als Kompromiss. Sondern ich meine, dass es wirklich besser ist. Hier sind meine besten Beispiele:

Maps im Auto! Man stelle es sich im Geiste vor: Das iPhone Ultra aufgeklappt an die magnetische Halterung geploppt — und schon entfaltet sich dieses wunderbar große Diplay mit der aktuellen Straßenkarte, butterweich animiert, wie das bei Apple Maps so schön gemacht wird… ach, das wäre toll. Die Buttons und die Texte wären groß und leicht lesbar, und man hätte vielleicht noch genügend Platz für ein paar weitere Anzeigen, etwa für den Musik-Player.

Das ist natürlich kein Argument für die ostdeutschen Bundesländer mit ihren neuen Straßen. Aber denkt doch mal an den Westen! Bei den vielen Schlaglöchern lässt sich kein iPhone mit ausgestrecktem Arm bedienen! Man rumpelt über die Straße und kann froh sein, wenn man überhaupt das iPhone trifft. Aber auch hier muss man ökonomisch denken: Ein iPhone Ultra ist billiger, als erstmal das westdeutsche Straßennetz zu sanieren.

Nächstes Beispiel: Im Zug! Wenn die Straßen unbenutzbar werden, fahren wir eben mit der Bahn. Die Bahn ist ein umweltfreundliches, demokratisches und zuverlässiges Fortbewegungsmittel mit einer effizienten Antriebstechnologie. Die gelegentlich auftretenden Verspätungen von ein paar Stunden überbrückt der kundige Fahrgast mit einer Reisebibliothek in digitaler Form. Durch das große Display kann man die Schrift groß genug stellen und muss nicht dauernd scrollen oder blättern. Ich weiß das von meinem iPad mini: Es ist viel angenehmer, ein iBook auf dem iPad mini zu lesen als auf dem iPhone. Hier ist das große Display wirklich klasse.

Im Zug und in der S-Bahn dürfte so ein großes Falt-Display vermutlich unschlagbar sein. In der ersten Klasse im ICE wird es zum unverzichtbaren Statussymbol, um sich vom Pöbel der zweiten Klasse abzugrenzen. So wird es kommen.

Nächstes Beispiel: Als Video-Player im Hotel! Zwar wird das Video auch nicht größer angezeigt als auf einem herkömmlichen iPhone, sofern man auf einem Seitenverhältnis von 16:9 besteht. Aber niemand bucht ein Hotel, um dort Videos zu schauen. Sondern das Video ist nur der schwer entrinnbaren Langeweile im Hotelzimmer geschuldet und beseitigt diese nur teilweise.

Deswegen liegt der eigentliche Clou darin, zusätzlich zum Video noch einen Chat per iMessage zu unterhalten oder eine Webseite zu lesen. Das Video läuft nur nebenher, damit es nicht so still ist. Habe ich nicht recht? Falls das iPhone Fold tatsächlich mehrere Apps gleichzeitig zeigen kann, wäre das für den unruhigen Intellektuellen in Not eine echte Hilfe.

Trotz all dieser Vorzüge ließe sich das iPhone Ultra weiterhin schlank in der Hosentasche verstauen. Man muss es also nicht im Koffer oder im Handgepäck parken, sondern es bleibt stets zur Hand. Das ist dann eindeutig besser als ein iPad mini.

Vielleicht, werte Freunde, ist es also der ultimative Reisebegleiter.

Abgesehen von der geliebten Ehefrau natürlich.

Irgendwer muss ja das Gepäck tragen.

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Sat, 22 Aug 2026 23:35:48 CEST★ Läuft da was mit Apple und Qwen? Eine sehr interessantes Geschehen lässt sich aktuell im Entwickler-Bereich von Apple beobachten, also auf den Webseiten, die Apple für Entwickler bereitstellt. Dort führt Apple vor, wie man die neuesten Technologien von iOS 27 und macOS 27 anwendet.

Das große Thema der letzten Keynote war zweifellos Siri AI. Mit Siri AI kann der Anwender andere Apps steuern, beispielsweise Mail oder iMessage. Damit Siri AI auch jene Apps steuern kann, die nicht von Apple stammen, müssen die Apps angepasst werden. Diese Anpassung, zusammen mit den üblichen Änderungen einer neuen Betriebssystem-Version, wird die Entwickler erstmal für die kommenden Monate beschäftigen. Es ist nicht leicht, mit Apple Schritt zu halten.

Die Entwickler sind natürlich viel mehr daran interessiert, eigene Funktionen in ihre Apps einzufügen. Denn für die bloße Kompatibilität mit Siri bekommt kein Entwickler noch Applaus.

Diese eigenen Funktionen bilden sozusagen die »zweite Welle« der Updates. Sie wird oft übersehen. Es bringt auch keine Klicks. Aber weil wir bei Mac-TV so wahnsinnige Nerds sind, möchte ich heute davon erzählen.

Die Überraschung

Jeder weiß: Apple betont die Wichtigkeit von lokalen KI-Modellen. Warum? Weil sie keine privaten Daten nach außen senden; weil sie ohne Online-Verbindung funktionieren; und weil sie kostenlos sind. Gerade der letzte Punkt ist für App-Entwickler wichtig: Wer zahlt am Ende die Rechnung, wenn man ein großes KI-Modell verwendet?

Nun würde man denken, dass Apple die eigenen Modelle empfiehlt; oder wenigstens jene, die man bei Google lizenziert hat. Doch die kleinen, lokal einsatzbaren Modelle sind für viele Zwecke zu schlecht. Sie taugen nur für sehr simple Aufgaben.

Die Lösung: Apple hat eine Architektur geschaffen, mit der ein App-Entwickler ein beliebiges Open-Source-Modell laden kann. Davon gibt es enorm viele, in allen denkbaren Größen. Man kann sie einfach als Datei laden.

Je größer das Modell ist, desto klüger ist es normalerweise. Aber man sollte natürlich nicht gedankenlos 64 GB auf der SSD verbrauchen. Deswegen muss der App-Entwickler vorsichtig abwägen, was er benötigt und was es dem Anwender wert ist. Und mal ehrlich: Welcher Anwender wird einen Download von 64 GB akzeptieren, wenn er einfach nur eine neue App ausprobieren wollte?

Apples Service

Apple löst dieses Problem mit einem fantastischen Feature, das wenig bekannt ist: Apps können große Dateien (egal welcher Art, beispielsweise auch Videos) im AppStore hinterlegen. Diese großen Dateien werden beim Installieren der App nicht geladen. Dadurch erhält der Anwender einen schnellen Download der App, und er kann sie erstmal ausprobieren. Vielleicht wird die große Datei nicht sofort benötigt.

Sobald die Datei aber benötigt wird, kann man den Anwender vorab fragen, ob er sie wirklich laden will. Man könnte unterschiedlich große Versionen zur Auswahl anbieten. Oder man könnte die Datei automatisch im Hintergrund laden, sobald der Anwender einen bestimmten Bereich der App zum ersten Mal benutzt. Vielleicht zeigt man ihm ein Erklär-Video, und im Hintergrund lädt die große Datei, sodass es der Anwender nicht bemerkt.

Das bedeutet: Wenn die App ein Erfolg wird, können z.B. hunderttausend Anwender eine Datei laden, die vielleicht eine Größe von 32 GigaByte hat — das ist ein riesiger Traffic!

Dass Apple sowas erlaubt und auch noch ermuntert, ist… krass. Man kann ja den AppStore und die gierigen Gebühren kritisieren, aber dann sollte man auch erwähnen, was dafür geboten wird. Diese Funktion ist ein sehr guter Service für die Anwender und für die Entwickler.

Apples Botschaft

Apples Botschaft an die Entwickler ist laut und deutlich: »Denkt Euch erstaunliche Anwendungen aus, wir unterstützen Euch!« Von der Zurückhaltung, die in den Interviews mit Fred Craigerighi oft zu hören ist, fehlt jede Spur. Im Gegenteil: Vollgas nach vorne!

Und anders als in den öffentlichen Interviews gibt Apple gegenüber den Entwicklern unumwunden zu, dass die eigenen Modelle für viele Zwecke nicht ausreichen.

Apples Lücke

In der Öffentlichkeit ist wenig bekannt, dass eine riesige Lücke klafft zwischen Apples winzigen lokalen Modellen und den gigantischen Server-Modellen von Gemini, die Apple lizenziert hat.

Geschlossen wird diese Lücke von Open-Source-Modellen in allen nur erdenklichen Größen. So funktioniert es: Von einem großen Modell werden kleinere Modelle abgeleitet. Dafür reduziert man die Genauigkeit aller Zahlen, aus denen das Modell intern besteht. Aus 0,267381723178238721 wird beispielsweise 0,26. Dadurch spart man man sehr viel Speicherplatz, und darum geht es.

Danach wird dieses reduzierte Modell weiter trainiert: Das große Modell stellt dem kleinen Modell eine Aufgabe und verrät ihm anschließend, ob die Lösung richtig war. Durch diesen Vorgang, millionenfach wiederholt, gewinnt das kleine Modell einen Teil der Intelligenz zurück, die es durch die reduzierte Genauigkeit der Zahlen verloren hatte. Das ist natürlich nur einer von vielen Tricks, und ich stelle es zudem nur skizzenhaft dar.

Jedenfalls existieren von manchen Modellen zahlreiche Varianten in unterschiedlichen Größen. Und diese Modelle – nicht Google! – schließen Apples Lücke. Ist das nicht interessant?

Ich heiße Qwen

China ist führend bei Open-Source-Modellen. Man kann gar nicht übertreiben, wie enorm bedeutsam das ist. In den USA und teilweise auch in Europa wird China als einer der großen Feinde betrachtet (neben Russland), und es gibt gute Gründe dafür. Aber hier geht’s um Technik. Das Tempo und die Cleverness, mit dem diese offenen KI-Modelle aus China fortentwickelt werden, ist atemberaubend.

Qwen ist ein Modell, das von Alibaba angeboten wird. Alibaba kann man sich vorstellen wie Amazon, jedoch mit dem Unterschied, dass Alibaba zwischen Geschäftskunden vermittelt und auf eigene Lager weitgehend verzichtet. Sondern Alibaba vermittelt lediglich. Der Umfang ist gigantisch: Es geht um hunderte Milliarden Dollar jährlich. Für den Export ist Alibaba wesentlich. Wenn z.B. private Händler auf Amazon irgendwelchen bekloppten Schrott für erstaunlich wenig Geld verkaufen — das haben sie zuvor bei Alibaba bestellt.

Der SPIEGEL berichtete im Jahr 2020, Alibaba würde pro Sekunde über eine halbe Million Bestellungen verarbeiten. Pro Sekunde! Daran kann man sehen, dass Alibaba vor allem ein riesiges Datenmonster ist. Deswegen hat Alibaba auch die Kapazität und das Interesse, eigene KI-Modelle zu entwickeln.

Die Häufigkeit, mit der Apple irgendwelche Qwen-Modelle zeigt, ist sicherlich kein Zufall. Nichts ist bei Apple Zufall.

Zum Vergleich: Apple hat einen Deal geschlossen mit OpenAI, sich aber anschließend kaum darum gekümmert. Dann hat Apple einen Deal geschlossen mit Google, aber Apple gibt sich alle Mühe, Googles Beteiligung kleinzureden. Im Entwickler-Bereich, wo es eigentlich rauf und runter erklärt werden müsste, muss man es mit der Lupe suchen. Stattdessen findet man: Qwen.

Was genau können diese Modelle von Qwen? Was verraten sie uns über die Zukunft der Macs und der mobilen Geräte? Sind sie irgendwann so gut, dass man auf OpenAI und Google pfeifen kann?

Das erkläre ich im nächsten Teil.

PS: Findest Du das überhaupt interessant?

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37692https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37692 image Eine sehr interessantes Geschehen lässt sich aktuell im Entwickler-Bereich von Apple beobachten, also auf den Webseiten, die Apple für Entwickler bereitstellt. Dort führt Apple vor, wie man die neuesten Technologien von iOS 27 und macOS 27 anwendet.

Das große Thema der letzten Keynote war zweifellos Siri AI. Mit Siri AI kann der Anwender andere Apps steuern, beispielsweise Mail oder iMessage. Damit Siri AI auch jene Apps steuern kann, die nicht von Apple stammen, müssen die Apps angepasst werden. Diese Anpassung, zusammen mit den üblichen Änderungen einer neuen Betriebssystem-Version, wird die Entwickler erstmal für die kommenden Monate beschäftigen. Es ist nicht leicht, mit Apple Schritt zu halten.

Die Entwickler sind natürlich viel mehr daran interessiert, eigene Funktionen in ihre Apps einzufügen. Denn für die bloße Kompatibilität mit Siri bekommt kein Entwickler noch Applaus.

Diese eigenen Funktionen bilden sozusagen die »zweite Welle« der Updates. Sie wird oft übersehen. Es bringt auch keine Klicks. Aber weil wir bei Mac-TV so wahnsinnige Nerds sind, möchte ich heute davon erzählen.

Die Überraschung

Jeder weiß: Apple betont die Wichtigkeit von lokalen KI-Modellen. Warum? Weil sie keine privaten Daten nach außen senden; weil sie ohne Online-Verbindung funktionieren; und weil sie kostenlos sind. Gerade der letzte Punkt ist für App-Entwickler wichtig: Wer zahlt am Ende die Rechnung, wenn man ein großes KI-Modell verwendet?

Nun würde man denken, dass Apple die eigenen Modelle empfiehlt; oder wenigstens jene, die man bei Google lizenziert hat. Doch die kleinen, lokal einsatzbaren Modelle sind für viele Zwecke zu schlecht. Sie taugen nur für sehr simple Aufgaben.

Die Lösung: Apple hat eine Architektur geschaffen, mit der ein App-Entwickler ein beliebiges Open-Source-Modell laden kann. Davon gibt es enorm viele, in allen denkbaren Größen. Man kann sie einfach als Datei laden.

Je größer das Modell ist, desto klüger ist es normalerweise. Aber man sollte natürlich nicht gedankenlos 64 GB auf der SSD verbrauchen. Deswegen muss der App-Entwickler vorsichtig abwägen, was er benötigt und was es dem Anwender wert ist. Und mal ehrlich: Welcher Anwender wird einen Download von 64 GB akzeptieren, wenn er einfach nur eine neue App ausprobieren wollte?

Apples Service

Apple löst dieses Problem mit einem fantastischen Feature, das wenig bekannt ist: Apps können große Dateien (egal welcher Art, beispielsweise auch Videos) im AppStore hinterlegen. Diese großen Dateien werden beim Installieren der App nicht geladen. Dadurch erhält der Anwender einen schnellen Download der App, und er kann sie erstmal ausprobieren. Vielleicht wird die große Datei nicht sofort benötigt.

Sobald die Datei aber benötigt wird, kann man den Anwender vorab fragen, ob er sie wirklich laden will. Man könnte unterschiedlich große Versionen zur Auswahl anbieten. Oder man könnte die Datei automatisch im Hintergrund laden, sobald der Anwender einen bestimmten Bereich der App zum ersten Mal benutzt. Vielleicht zeigt man ihm ein Erklär-Video, und im Hintergrund lädt die große Datei, sodass es der Anwender nicht bemerkt.

Das bedeutet: Wenn die App ein Erfolg wird, können z.B. hunderttausend Anwender eine Datei laden, die vielleicht eine Größe von 32 GigaByte hat — das ist ein riesiger Traffic!

Dass Apple sowas erlaubt und auch noch ermuntert, ist… krass. Man kann ja den AppStore und die gierigen Gebühren kritisieren, aber dann sollte man auch erwähnen, was dafür geboten wird. Diese Funktion ist ein sehr guter Service für die Anwender und für die Entwickler.

Apples Botschaft

Apples Botschaft an die Entwickler ist laut und deutlich: »Denkt Euch erstaunliche Anwendungen aus, wir unterstützen Euch!« Von der Zurückhaltung, die in den Interviews mit Fred Craigerighi oft zu hören ist, fehlt jede Spur. Im Gegenteil: Vollgas nach vorne!

Und anders als in den öffentlichen Interviews gibt Apple gegenüber den Entwicklern unumwunden zu, dass die eigenen Modelle für viele Zwecke nicht ausreichen.

Apples Lücke

In der Öffentlichkeit ist wenig bekannt, dass eine riesige Lücke klafft zwischen Apples winzigen lokalen Modellen und den gigantischen Server-Modellen von Gemini, die Apple lizenziert hat.

Geschlossen wird diese Lücke von Open-Source-Modellen in allen nur erdenklichen Größen. So funktioniert es: Von einem großen Modell werden kleinere Modelle abgeleitet. Dafür reduziert man die Genauigkeit aller Zahlen, aus denen das Modell intern besteht. Aus 0,267381723178238721 wird beispielsweise 0,26. Dadurch spart man man sehr viel Speicherplatz, und darum geht es.

Danach wird dieses reduzierte Modell weiter trainiert: Das große Modell stellt dem kleinen Modell eine Aufgabe und verrät ihm anschließend, ob die Lösung richtig war. Durch diesen Vorgang, millionenfach wiederholt, gewinnt das kleine Modell einen Teil der Intelligenz zurück, die es durch die reduzierte Genauigkeit der Zahlen verloren hatte. Das ist natürlich nur einer von vielen Tricks, und ich stelle es zudem nur skizzenhaft dar.

Jedenfalls existieren von manchen Modellen zahlreiche Varianten in unterschiedlichen Größen. Und diese Modelle – nicht Google! – schließen Apples Lücke. Ist das nicht interessant?

Ich heiße Qwen

China ist führend bei Open-Source-Modellen. Man kann gar nicht übertreiben, wie enorm bedeutsam das ist. In den USA und teilweise auch in Europa wird China als einer der großen Feinde betrachtet (neben Russland), und es gibt gute Gründe dafür. Aber hier geht’s um Technik. Das Tempo und die Cleverness, mit dem diese offenen KI-Modelle aus China fortentwickelt werden, ist atemberaubend.

Qwen ist ein Modell, das von Alibaba angeboten wird. Alibaba kann man sich vorstellen wie Amazon, jedoch mit dem Unterschied, dass Alibaba zwischen Geschäftskunden vermittelt und auf eigene Lager weitgehend verzichtet. Sondern Alibaba vermittelt lediglich. Der Umfang ist gigantisch: Es geht um hunderte Milliarden Dollar jährlich. Für den Export ist Alibaba wesentlich. Wenn z.B. private Händler auf Amazon irgendwelchen bekloppten Schrott für erstaunlich wenig Geld verkaufen — das haben sie zuvor bei Alibaba bestellt.

Der SPIEGEL berichtete im Jahr 2020, Alibaba würde pro Sekunde über eine halbe Million Bestellungen verarbeiten. Pro Sekunde! Daran kann man sehen, dass Alibaba vor allem ein riesiges Datenmonster ist. Deswegen hat Alibaba auch die Kapazität und das Interesse, eigene KI-Modelle zu entwickeln.

Die Häufigkeit, mit der Apple irgendwelche Qwen-Modelle zeigt, ist sicherlich kein Zufall. Nichts ist bei Apple Zufall.

Zum Vergleich: Apple hat einen Deal geschlossen mit OpenAI, sich aber anschließend kaum darum gekümmert. Dann hat Apple einen Deal geschlossen mit Google, aber Apple gibt sich alle Mühe, Googles Beteiligung kleinzureden. Im Entwickler-Bereich, wo es eigentlich rauf und runter erklärt werden müsste, muss man es mit der Lupe suchen. Stattdessen findet man: Qwen.

Was genau können diese Modelle von Qwen? Was verraten sie uns über die Zukunft der Macs und der mobilen Geräte? Sind sie irgendwann so gut, dass man auf OpenAI und Google pfeifen kann?

Das erkläre ich im nächsten Teil.

PS: Findest Du das überhaupt interessant?

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Sat, 22 Aug 2026 03:03:18 CEST★ Treffen sich drei Schurken

Als vor einigen Jahren die Bezahlung per Smartphone und per Smartwatch populär wurde, wollte WalMart die Chance nutzen und führte dafür einen eigenen Dienst ein, der nur mit der WalMart-App funktionierte. Die Gründe dafür schienen einleuchtend: Erstens wollte WalMart nicht die Gebühren zahlen, die Apple und andere dafür erhoben, und die zusätzlich zu den Gebühren der Banken anfielen. In den USA wird vor allem mit Kreditkarten bezahlt, mit durchaus erheblichen Gebühren.

Zweitens sah man die Chance, die Kunden durch Rabatte und Aktionen an sich zu binden. Die Intelligenz dazu erforderte eine App. In den USA sind solche Rabatte sehr wichtig.

Drittens: Man konnte den Kunden über das Smartphone dauernd irgendwelche Sonderangebote unter die Nase halten, ohne erst abzuwarten, wann diese wieder in den Laden kommen. Heute ist es selbstverständlich, dass man z.B. von Amazon laufend irgendwelche Empfehlungen per Push-Notification oder per Mail bekommt (oft auch dann, wenn man es ausdrücklich nicht wünscht). Aber damals gehörte es zur großen Aufbruchstimmung der großen Retail-Konzerne.

In Deutschland wurden solche Apps ebenfalls üblich. Bestimmte Rabatte bekommt man bis heute nur dann, wenn man mit der Penny-App oder mit der Lidl-App bezahlt. Auch hier war die Bezahlung per Smartphone eine Weile darauf beschränkt. Man hinterlegte eine Bankverbindung in der App, darüber wurde abgebucht.

Apple

Apple wollte bei der Raserei um die Retail-Kohle nicht untätig bleiben und behauptete, aus Sicherheitsgründen dürfe niemand mit dem iPhone drahtlos bezahlen, außer mit Apple Pay. Doch die technische Architektur, die Apple dafür aufgebaut hat, gibt keinerlei Hinweis auf eine solche Lücke. (Basti hat die Technik einmal in einer unserer Sendungen erläutert.)

Apples Behauptung ist also bis heute dubios. Es erforderte große Anstrengungen seitens der EU und der europäischen Banken, um Apples eisernen Griff zu lockern. Seitdem kann man auch per EC-Karte oder mit vielen weiteren Karten bezahlen. Es ist wohl nicht weit hergeholt, wenn man diese Episode als schurkisch bezeichnet.

Immerhin hat aber Apple Pay verhindert, dass jedes Eis am Stiel seinem Käufer zugeordnet werden kann. Die Banken sahen sich schon in einer neuen Rolle als Daten-Broker. Ebenfalls schurkisch.

Wer hat nun gewonnen?

Alle haben gewonnen. WalMart, Apple und die Banken profitieren alle vom bargeldlosen Bezahlen.

Die Kunden haben immerhin die Wahl. Weder WalMart, noch Apple, noch die Banken hatten das ursprünglich im Sinn.

Apple Pay funktioniert sehr gut. Sicherlich besser als alles, was ich von meiner Bank und meiner Kreditkarte gewohnt bin. Es ist einfach, schnell und zuverlässig. Ich bezahle eigentlich alles mit meiner Apple Watch. Wenn ich da in die Zeiten denke, als die Kassiererin immer wieder den Magnetstreifen durch das Lesegerät gezogen hat… abgelehnt… nochmal versuchen… Fehler… haben Sie noch eine andere Karte… komisch, sonst geht es… — Das war früher normal, jedenfalls im Hornbach Baumarkt, Hanauer Landstraße 477, Frankfurt. Ich habe Zeugen.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie beharrlich Apple seine Ziele verfolgt.

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Als vor einigen Jahren die Bezahlung per Smartphone und per Smartwatch populär wurde, wollte WalMart die Chance nutzen und führte dafür einen eigenen Dienst ein, der nur mit der WalMart-App funktionierte. Die Gründe dafür schienen einleuchtend: Erstens wollte WalMart nicht die Gebühren zahlen, die Apple und andere dafür erhoben, und die zusätzlich zu den Gebühren der Banken anfielen. In den USA wird vor allem mit Kreditkarten bezahlt, mit durchaus erheblichen Gebühren.

Zweitens sah man die Chance, die Kunden durch Rabatte und Aktionen an sich zu binden. Die Intelligenz dazu erforderte eine App. In den USA sind solche Rabatte sehr wichtig.

Drittens: Man konnte den Kunden über das Smartphone dauernd irgendwelche Sonderangebote unter die Nase halten, ohne erst abzuwarten, wann diese wieder in den Laden kommen. Heute ist es selbstverständlich, dass man z.B. von Amazon laufend irgendwelche Empfehlungen per Push-Notification oder per Mail bekommt (oft auch dann, wenn man es ausdrücklich nicht wünscht). Aber damals gehörte es zur großen Aufbruchstimmung der großen Retail-Konzerne.

In Deutschland wurden solche Apps ebenfalls üblich. Bestimmte Rabatte bekommt man bis heute nur dann, wenn man mit der Penny-App oder mit der Lidl-App bezahlt. Auch hier war die Bezahlung per Smartphone eine Weile darauf beschränkt. Man hinterlegte eine Bankverbindung in der App, darüber wurde abgebucht.

Apple

Apple wollte bei der Raserei um die Retail-Kohle nicht untätig bleiben und behauptete, aus Sicherheitsgründen dürfe niemand mit dem iPhone drahtlos bezahlen, außer mit Apple Pay. Doch die technische Architektur, die Apple dafür aufgebaut hat, gibt keinerlei Hinweis auf eine solche Lücke. (Basti hat die Technik einmal in einer unserer Sendungen erläutert.)

Apples Behauptung ist also bis heute dubios. Es erforderte große Anstrengungen seitens der EU und der europäischen Banken, um Apples eisernen Griff zu lockern. Seitdem kann man auch per EC-Karte oder mit vielen weiteren Karten bezahlen. Es ist wohl nicht weit hergeholt, wenn man diese Episode als schurkisch bezeichnet.

Immerhin hat aber Apple Pay verhindert, dass jedes Eis am Stiel seinem Käufer zugeordnet werden kann. Die Banken sahen sich schon in einer neuen Rolle als Daten-Broker. Ebenfalls schurkisch.

Wer hat nun gewonnen?

Alle haben gewonnen. WalMart, Apple und die Banken profitieren alle vom bargeldlosen Bezahlen.

Die Kunden haben immerhin die Wahl. Weder WalMart, noch Apple, noch die Banken hatten das ursprünglich im Sinn.

Apple Pay funktioniert sehr gut. Sicherlich besser als alles, was ich von meiner Bank und meiner Kreditkarte gewohnt bin. Es ist einfach, schnell und zuverlässig. Ich bezahle eigentlich alles mit meiner Apple Watch. Wenn ich da in die Zeiten denke, als die Kassiererin immer wieder den Magnetstreifen durch das Lesegerät gezogen hat… abgelehnt… nochmal versuchen… Fehler… haben Sie noch eine andere Karte… komisch, sonst geht es… — Das war früher normal, jedenfalls im Hornbach Baumarkt, Hanauer Landstraße 477, Frankfurt. Ich habe Zeugen.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie beharrlich Apple seine Ziele verfolgt.

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Fri, 21 Aug 2026 15:40:03 CEST★ Apple sagt, mehr als 30 Prozent der neuen Uploads in Apple Music sind KI-generiert Ist das nun gut oder schlecht? Wahrscheinlich ist es schlecht. Die verdammte KI soll unsere Musik in Ruhe lassen!

Andererseits, wer seine Jugend zur Zeit von Modern Talking und dem Naabtal Duo durchlitten hat, weiß: Es war schon mal schlimmer.

Demnächst möchte Apple eine freiwillige Kennzeichnung einführen, so hat Apple es gegenüber seinen Partnern angekündigt. Jeder Künstler oder Verlag soll dann selbst entscheiden, ob die KI nur ein bisschen nachgeholfen oder ob sie gleich selbst durch die virtuelle Flöte geblasen hat.

Interessant ist der hohe Anteil von 30 Prozent. Man darf wohl annehmen, dass die Zahl rasant steigt. Zwar macht es derzeit einen winzigen Anteil dessen aus, was die Anwender sich tatsächlich anhören (0,5 Prozent laut Apple). Aber das liegt vermutlich nicht an der Musik selbst, sondern am Bekanntheitsgrad und am Anteil an der Alltagskultur. Damit will ich sagen, dass Elvis nunmal Elvis ist, und dass eine gerade angesagte Boygroup sehr viel mit dem Leben der Teenager zu tun hat (und sei es eingebildet), sodass die Teens kreischend vor dem Hotel stehen, wenn sie ihre Helden dort vermuten. All das fehlt der KI-Musik.

Illusionen

Es ist jedoch auch nicht wahr, dass in der bisherigen Musikindustrie alles echt wäre. Da gibt es plötzlich den lustigen Sommerhit, der überall im Radio läuft, und dem alle gerade genannten Attribute ebenso fehlen, weil ein anonymes Produzententeam ihn aus ein paar Samples zusammengeworfen hat. Die Plattenfirma wirft daraufhin hastig eine angebliche Band und ein paar Tänzer zusammen, damit man in TV-Shows auftreten kann.

Das ist Standard seit Jahrzehnten. Zumindest bei Unterhaltungsmusik ist fast alles eine Illusion, mit wenigen Ausnahmen. Die wenigen Ausnahmen sind eben sehr bekannt. Das meiste wird am Reißbrett entworfen, billig produziert, kurz getestet, dann verworfen.

Selbst bei bekannten Stars läuft das so: Ein Produzent ist verantwortlich für die nächste Platte. (Ja, ich weiß, dass es keine Platte mehr ist.) Man veranstaltet einen Wettbewerb mit Textern in einem Hotel. Dort sitzen die Texter, die ohne Bezahlung arbeiten. Dann wird ein Vormittag lang getextet bis der Schlüpfer qualmt, irgendein Schwachsinn, der wahnsinnig tiefsinnig oder frivol oder fröhlich klingen soll, was einem gerade einfällt.

Jeder schreibt, so viel er kann. Nach ein paar Stunden sammelt der Produzent alle Texte ein und wählt zwölf davon aus. Diese werden bezahlt, der Rest der Truppe geht leer aus. Die Musik zu den Texten wird auf ähnliche Weise produziert. Am Ende hat man zwölf bekloppte Songs, und acht davon klatscht man auf das Album. Es ist ein Handwerk.

Nicht alles wird auf diese Weise produziert, aber dieses System ist nicht ungewöhnlich. Klar, bei den wirklich großen Stars läuft es anders (solange die Umsätze stimmen). Es lief auch generell anders vor zwanzig Jahren. Aber diese Zeiten sind längst vorbei, ohne dass die KI daran schuld wäre.

Warum ausgerechnet Musik?

Was macht Apple Music so attraktiv für KI? Es ist dasselbe wie bei YouTube. Diese und ähnliche Dienste stehen vor einem fundamentalen Umbruch.

Warum? Dass KI-Modelle Musik und Video in überzeugender Qualität herstellen können, ist gar nicht so entscheidend. Die Aufmerksamkeit wird zumeist auf die Musik selbst (oder auf die Videos) gerichtet, und ob die KI solche Inhalte erzeugen kann. Aber das verfehlt den Punkt. Die Frage, ob die KI es kann, ist nicht relevant. Denn wenn sie es nicht kann, wird sie es irgendwann können.

Entscheidend ist der Feedback-Loop. Die KI muss erfahren, ob ihre Ergebnisse erfolgreich sind. Apple Music liefert die exakte Anzahl der Streams, ebenso YouTube. Dadurch lernt die KI, welche Merkmale gut ankommen. Außerdem gibt es Charts: Die KI kann daraus ableiten, was gerade angesagt ist, sozusagen als Zielgröße. Es ist sinnlos, ein Album mit deutschen Texten zu veröffentlichen, wenn die Top 100 selbst in Deutschland komplett englisch sind. Oder andersrum.

Wo immer es drei Zutaten gibt, wird die KI übernehmen: Regeln, Variation und ein Feedback-Loop. Und das ist exakt, was Apple Music darstellt. Und YouTube.

Welchen Weg geht Apple?

Wie kann Apple es verhindern, dass die kalte KI alle Menschlichkeit zuschüttet?

Die Frage ist, ob Apple es überhaupt will. Zwar wäre es möglich, dass man eine Weile damit prahlt, nur echte menschliche Musik anzubieten. Aber wenn sich die Regeln ändern sollten, und wenn man zum Geldverdienen vor allem eine KI, Abrufzahlen und schnelle Computer braucht — dann stellt sich die Frage, ob Apple das nicht alleine schafft. Vielleicht werden die Streaming-Anbieter ihren KI-Content kurzerhand selbst herstellen. Warum sollte man andere dafür bezahlen? — Eben!

Es wird anfangen mit Gebrauchsmusik: Musik zum Arbeiten, Musik zum Entspannen, Musik zum Meditieren, Musik zum Workout. Vielleicht mischt man in diese Playlisten erst fünf Prozent des eigenen KI-Krams hinein, dann zehn, je nach Resonanz.

Vielleicht gibt man den Anwendern die Kontrolle, indem sie eingeben dürfen, was sie gerade hören wollen. Es wird anfangs wirken wie ein interessantes Spielzeug, mit ein paar Reglern, die man selbst einstellen kann. Man versteckt es nicht verschämt, sondern man poliert es zu einem tollen Feature. Optional, optional. Es ist alles optional.

Und wenn wir einfach nicht mitmachen?

Vielleicht bestehen wir darauf, dass wir uns durch die Musik mit Menschen verbinden. Vielleicht möchten wir für Helden und Heldinnen schwärmen, echte Stars, nicht Software. Vielleicht verfliegt unser Interesse, wenn wir entdecken, dass alles nur eine Täuschung ist.

Die Musikindustrie wird uns diese Menschen, diese Helden, diese Stars bei Bedarf liefern. So war es immer. Denn nicht nur Musik ist ein menschliches Handwerk, sondern auch die Illusion. Es gibt Profis, die wissen, wie man diese Illusionen herstellt. Wenn die Kunden auf echte Bands bestehen, dann wird man ihnen echte Bands präsentieren.

Helene Fischer ist kein Fischer, Andy Borg ist kein Borg, Thomas Anders ist in der Tat anders, und Roy Black war weiß. Unterhalten haben sie uns trotzdem, oder genervt, je nach dem. Wir haben auch nicht mehr von ihnen verlangt. Vielleicht ist das eine ganz gute Einstellung.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37687https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37687 image Ist das nun gut oder schlecht? Wahrscheinlich ist es schlecht. Die verdammte KI soll unsere Musik in Ruhe lassen!

Andererseits, wer seine Jugend zur Zeit von Modern Talking und dem Naabtal Duo durchlitten hat, weiß: Es war schon mal schlimmer.

Demnächst möchte Apple eine freiwillige Kennzeichnung einführen, so hat Apple es gegenüber seinen Partnern angekündigt. Jeder Künstler oder Verlag soll dann selbst entscheiden, ob die KI nur ein bisschen nachgeholfen oder ob sie gleich selbst durch die virtuelle Flöte geblasen hat.

Interessant ist der hohe Anteil von 30 Prozent. Man darf wohl annehmen, dass die Zahl rasant steigt. Zwar macht es derzeit einen winzigen Anteil dessen aus, was die Anwender sich tatsächlich anhören (0,5 Prozent laut Apple). Aber das liegt vermutlich nicht an der Musik selbst, sondern am Bekanntheitsgrad und am Anteil an der Alltagskultur. Damit will ich sagen, dass Elvis nunmal Elvis ist, und dass eine gerade angesagte Boygroup sehr viel mit dem Leben der Teenager zu tun hat (und sei es eingebildet), sodass die Teens kreischend vor dem Hotel stehen, wenn sie ihre Helden dort vermuten. All das fehlt der KI-Musik.

Illusionen

Es ist jedoch auch nicht wahr, dass in der bisherigen Musikindustrie alles echt wäre. Da gibt es plötzlich den lustigen Sommerhit, der überall im Radio läuft, und dem alle gerade genannten Attribute ebenso fehlen, weil ein anonymes Produzententeam ihn aus ein paar Samples zusammengeworfen hat. Die Plattenfirma wirft daraufhin hastig eine angebliche Band und ein paar Tänzer zusammen, damit man in TV-Shows auftreten kann.

Das ist Standard seit Jahrzehnten. Zumindest bei Unterhaltungsmusik ist fast alles eine Illusion, mit wenigen Ausnahmen. Die wenigen Ausnahmen sind eben sehr bekannt. Das meiste wird am Reißbrett entworfen, billig produziert, kurz getestet, dann verworfen.

Selbst bei bekannten Stars läuft das so: Ein Produzent ist verantwortlich für die nächste Platte. (Ja, ich weiß, dass es keine Platte mehr ist.) Man veranstaltet einen Wettbewerb mit Textern in einem Hotel. Dort sitzen die Texter, die ohne Bezahlung arbeiten. Dann wird ein Vormittag lang getextet bis der Schlüpfer qualmt, irgendein Schwachsinn, der wahnsinnig tiefsinnig oder frivol oder fröhlich klingen soll, was einem gerade einfällt.

Jeder schreibt, so viel er kann. Nach ein paar Stunden sammelt der Produzent alle Texte ein und wählt zwölf davon aus. Diese werden bezahlt, der Rest der Truppe geht leer aus. Die Musik zu den Texten wird auf ähnliche Weise produziert. Am Ende hat man zwölf bekloppte Songs, und acht davon klatscht man auf das Album. Es ist ein Handwerk.

Nicht alles wird auf diese Weise produziert, aber dieses System ist nicht ungewöhnlich. Klar, bei den wirklich großen Stars läuft es anders (solange die Umsätze stimmen). Es lief auch generell anders vor zwanzig Jahren. Aber diese Zeiten sind längst vorbei, ohne dass die KI daran schuld wäre.

Warum ausgerechnet Musik?

Was macht Apple Music so attraktiv für KI? Es ist dasselbe wie bei YouTube. Diese und ähnliche Dienste stehen vor einem fundamentalen Umbruch.

Warum? Dass KI-Modelle Musik und Video in überzeugender Qualität herstellen können, ist gar nicht so entscheidend. Die Aufmerksamkeit wird zumeist auf die Musik selbst (oder auf die Videos) gerichtet, und ob die KI solche Inhalte erzeugen kann. Aber das verfehlt den Punkt. Die Frage, ob die KI es kann, ist nicht relevant. Denn wenn sie es nicht kann, wird sie es irgendwann können.

Entscheidend ist der Feedback-Loop. Die KI muss erfahren, ob ihre Ergebnisse erfolgreich sind. Apple Music liefert die exakte Anzahl der Streams, ebenso YouTube. Dadurch lernt die KI, welche Merkmale gut ankommen. Außerdem gibt es Charts: Die KI kann daraus ableiten, was gerade angesagt ist, sozusagen als Zielgröße. Es ist sinnlos, ein Album mit deutschen Texten zu veröffentlichen, wenn die Top 100 selbst in Deutschland komplett englisch sind. Oder andersrum.

Wo immer es drei Zutaten gibt, wird die KI übernehmen: Regeln, Variation und ein Feedback-Loop. Und das ist exakt, was Apple Music darstellt. Und YouTube.

Welchen Weg geht Apple?

Wie kann Apple es verhindern, dass die kalte KI alle Menschlichkeit zuschüttet?

Die Frage ist, ob Apple es überhaupt will. Zwar wäre es möglich, dass man eine Weile damit prahlt, nur echte menschliche Musik anzubieten. Aber wenn sich die Regeln ändern sollten, und wenn man zum Geldverdienen vor allem eine KI, Abrufzahlen und schnelle Computer braucht — dann stellt sich die Frage, ob Apple das nicht alleine schafft. Vielleicht werden die Streaming-Anbieter ihren KI-Content kurzerhand selbst herstellen. Warum sollte man andere dafür bezahlen? — Eben!

Es wird anfangen mit Gebrauchsmusik: Musik zum Arbeiten, Musik zum Entspannen, Musik zum Meditieren, Musik zum Workout. Vielleicht mischt man in diese Playlisten erst fünf Prozent des eigenen KI-Krams hinein, dann zehn, je nach Resonanz.

Vielleicht gibt man den Anwendern die Kontrolle, indem sie eingeben dürfen, was sie gerade hören wollen. Es wird anfangs wirken wie ein interessantes Spielzeug, mit ein paar Reglern, die man selbst einstellen kann. Man versteckt es nicht verschämt, sondern man poliert es zu einem tollen Feature. Optional, optional. Es ist alles optional.

Und wenn wir einfach nicht mitmachen?

Vielleicht bestehen wir darauf, dass wir uns durch die Musik mit Menschen verbinden. Vielleicht möchten wir für Helden und Heldinnen schwärmen, echte Stars, nicht Software. Vielleicht verfliegt unser Interesse, wenn wir entdecken, dass alles nur eine Täuschung ist.

Die Musikindustrie wird uns diese Menschen, diese Helden, diese Stars bei Bedarf liefern. So war es immer. Denn nicht nur Musik ist ein menschliches Handwerk, sondern auch die Illusion. Es gibt Profis, die wissen, wie man diese Illusionen herstellt. Wenn die Kunden auf echte Bands bestehen, dann wird man ihnen echte Bands präsentieren.

Helene Fischer ist kein Fischer, Andy Borg ist kein Borg, Thomas Anders ist in der Tat anders, und Roy Black war weiß. Unterhalten haben sie uns trotzdem, oder genervt, je nach dem. Wir haben auch nicht mehr von ihnen verlangt. Vielleicht ist das eine ganz gute Einstellung.

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Thu, 20 Aug 2026 23:48 CEST★ Der nächste Durchbruch? ChatGPT schnappt sich iMessage Ein weiteres Gähnen in der Apple-Community, ein weiterer Jubel unter den KI-Punks: ChatGPT, nicht Siri, steuert iMessage. Damit wird genau das möglich, was Apple seit Jahren verspricht: »Wann kommt meine Großmutter am Flughafen an, und wo wollten wir dann essen gehen?«. Oder so ähnlich.

Ein Paukenschlag. Wie kann Apple es zulassen, dass ChatGPT eine Funktion liefert, an der Apple so lange gearbeitet hat und die so zentral wichtig ist? iMessage gehört zu den Kronjuwelen. Noch dazu der Zugriff auf lokale Daten. Doch ChatGPT bricht einfach ein. Apple steht machtlos daneben. Oder drehen sie irgendwann den Hahn zu? Können sie das überhaupt?

Zwar funktioniert es derzeit nur auf dem Mac. Denn der Mac bietet weitreichende Bedienungshilfen, mit denen Apps ferngesteuert werden können, sofern der Anwender es erlaubt. Außerdem kann man einen Zugriff auf die gesamte Festplatte gestatten, womit der Zugriff auf die lokalen Kopien aller iMessage-Gespräche funktioniert. Auf dem iPhone ist das nicht möglich.

Und trotzdem. iMessage ist ein weiterer Schritt, eine weitere Datenquelle. Das macht es nicht weniger wichtig, sondern im Gegenteil umso wichtiger. Denn ChatGPT kennt auch die anderen Datenquellen. Es weiß, an welchen Projekten man arbeitet, welche Dokumente man neulich erstellt hat, welche Deadlines man einhalten möchte. Es versteht Zusammenhänge, ohne danach gefragt worden zu sein. Es schaut in den Kalender, ohne dass man es mühsam befehlen müsste.

Vor ein paar Tagen habe ich in einem Editorial erläutert, dass die Betriebssysteme (macOS, iOS) langsam nach unten sinken, und dass darüber eine neue Schicht eingezogen wird. Hier sieht man die neue Schicht. Es geschieht vor unseren Augen. Anstatt Apps zu erlernen und zu bedienen, beschreiben wir in Zukunft Aufgaben und erwarten, dass sie erledigt werden. Beispielsweise könnte ich sagen:

»Gerade hat Samsung neue Galaxy Smartphones angekündigt, aber Basti kennt sich da besser aus als ich. Recherchiere, was Galaxy angekündigt hat und fasse es kurz zusammen, dann sende es Basti mit der Frage, ob er denkt, dass wir das in der Sendung gebrauchen können.«

Und wie von Zauberhand wird im Web recherchiert, zusammengefasst und an Basti gesendet. Diese Zusammenarbeit verschiedener Apps, mit verschiedenen Daten und mit verschiedenen Personen, war bislang die Aufgabe des Betriebssystems. Der Anwender hielt die Fäden zusammen, aber mit den Werkzeugen des Betriebssystems. Plötzlich ist das die Aufgabe dieser KI-Apps.

Ich könnte sagen:

»Suche in Apples Newsroom nach allen Produktankündigungen für dieses Jahr, aber berücksichtige nur Hardware, geordnet nach Quartalen. Sende die Liste an Basti mit der Bitte, er solle sich für jedes Quartal ein »bestes Produkt« aussuchen. Dann können wir einen Gewinner küren. Schreibe diese Liste auch in mein Sendekonzept für den 12. Dezember. Füge für jedes Produkt ein Bild hinzu, bitte ganz am Ende der Liste. Achte auf ausreichend große Bilder für eine Präsentation.«

Diese Verkettung von Aufgaben ist möglich bei den neuen Desktop-Apps der großen KI-Anbieter. Aber nicht bei Siri selbst. Ansätze davon zeigte Apple zwar in manchen Demos, aber es war weiterhin der Anwender, der die Schritte verband.

Hier ist das Demo, Schritt für Schritt. Zuerst in iMessage suchen: »Was war noch mal diese Nachspeise, die Maria neulich erwähnt hatte?« Daraufhin wurde es in iMessage gefunden. (Klicke auf den Titel dieses Artikels für eine größere Ansicht.)



Dann sollte diese Nachspeise mit einem zuvor gesuchten Rezept für die Hauptspeise zusammengeführt werden, um ein Menü zu erstellen. Die Aufgabe für Siri bestand darin, den früheren Kontext (die Hauptspeise) zu erinnern. Bisher ging das nicht.



Unten: Das Ergebnis wird angezeigt(ein Menü für eine Party).



Unten: Anschließend soll das Menü an eine Chatgruppe gesendet werden.



Unten: Siri formuliert den Text für die Nachricht, der auch das Menü enthält. Siri fragt, ob der Text gesendet werden soll.



Das ist alles wunderbar und tatsächlich nützlich. Jedoch kann der Anwender sehr viel komplexere Aufgaben automatisch erledigen lassen, wenn er anstelle von Siri einfach ChatGPT (oder eine ähnliche App) verwendet. Langsam sinken Apps und Betriebssystemen nach unten, und die eigentliche Oberfläche liefern andere.

Vielleicht ist einem die schrittweise Ausführung bei Siri und iMessage ohnehin lieber. Da sieht man wenigstens, was gerade passiert. Das mag alles sein. Aber die Zukunft wird dort gemacht, wo es anfangs noch etwas knirscht und rumpelt. Man sollte sich davon nicht blenden lassen, dass bei Apples alles so vertraut aussieht.

Apple kann diesen Trend nicht aufhalten, sondern nur mitmachen. Man muss nicht lange raten, welche Funktionen Apple im kommenden Jahr liefern wird.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37683https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37683 image Ein weiteres Gähnen in der Apple-Community, ein weiterer Jubel unter den KI-Punks: ChatGPT, nicht Siri, steuert iMessage. Damit wird genau das möglich, was Apple seit Jahren verspricht: »Wann kommt meine Großmutter am Flughafen an, und wo wollten wir dann essen gehen?«. Oder so ähnlich.

Ein Paukenschlag. Wie kann Apple es zulassen, dass ChatGPT eine Funktion liefert, an der Apple so lange gearbeitet hat und die so zentral wichtig ist? iMessage gehört zu den Kronjuwelen. Noch dazu der Zugriff auf lokale Daten. Doch ChatGPT bricht einfach ein. Apple steht machtlos daneben. Oder drehen sie irgendwann den Hahn zu? Können sie das überhaupt?

Zwar funktioniert es derzeit nur auf dem Mac. Denn der Mac bietet weitreichende Bedienungshilfen, mit denen Apps ferngesteuert werden können, sofern der Anwender es erlaubt. Außerdem kann man einen Zugriff auf die gesamte Festplatte gestatten, womit der Zugriff auf die lokalen Kopien aller iMessage-Gespräche funktioniert. Auf dem iPhone ist das nicht möglich.

Und trotzdem. iMessage ist ein weiterer Schritt, eine weitere Datenquelle. Das macht es nicht weniger wichtig, sondern im Gegenteil umso wichtiger. Denn ChatGPT kennt auch die anderen Datenquellen. Es weiß, an welchen Projekten man arbeitet, welche Dokumente man neulich erstellt hat, welche Deadlines man einhalten möchte. Es versteht Zusammenhänge, ohne danach gefragt worden zu sein. Es schaut in den Kalender, ohne dass man es mühsam befehlen müsste.

Vor ein paar Tagen habe ich in einem Editorial erläutert, dass die Betriebssysteme (macOS, iOS) langsam nach unten sinken, und dass darüber eine neue Schicht eingezogen wird. Hier sieht man die neue Schicht. Es geschieht vor unseren Augen. Anstatt Apps zu erlernen und zu bedienen, beschreiben wir in Zukunft Aufgaben und erwarten, dass sie erledigt werden. Beispielsweise könnte ich sagen:

»Gerade hat Samsung neue Galaxy Smartphones angekündigt, aber Basti kennt sich da besser aus als ich. Recherchiere, was Galaxy angekündigt hat und fasse es kurz zusammen, dann sende es Basti mit der Frage, ob er denkt, dass wir das in der Sendung gebrauchen können.«

Und wie von Zauberhand wird im Web recherchiert, zusammengefasst und an Basti gesendet. Diese Zusammenarbeit verschiedener Apps, mit verschiedenen Daten und mit verschiedenen Personen, war bislang die Aufgabe des Betriebssystems. Der Anwender hielt die Fäden zusammen, aber mit den Werkzeugen des Betriebssystems. Plötzlich ist das die Aufgabe dieser KI-Apps.

Ich könnte sagen:

»Suche in Apples Newsroom nach allen Produktankündigungen für dieses Jahr, aber berücksichtige nur Hardware, geordnet nach Quartalen. Sende die Liste an Basti mit der Bitte, er solle sich für jedes Quartal ein »bestes Produkt« aussuchen. Dann können wir einen Gewinner küren. Schreibe diese Liste auch in mein Sendekonzept für den 12. Dezember. Füge für jedes Produkt ein Bild hinzu, bitte ganz am Ende der Liste. Achte auf ausreichend große Bilder für eine Präsentation.«

Diese Verkettung von Aufgaben ist möglich bei den neuen Desktop-Apps der großen KI-Anbieter. Aber nicht bei Siri selbst. Ansätze davon zeigte Apple zwar in manchen Demos, aber es war weiterhin der Anwender, der die Schritte verband.

Hier ist das Demo, Schritt für Schritt. Zuerst in iMessage suchen: »Was war noch mal diese Nachspeise, die Maria neulich erwähnt hatte?« Daraufhin wurde es in iMessage gefunden. (Klicke auf den Titel dieses Artikels für eine größere Ansicht.)



Dann sollte diese Nachspeise mit einem zuvor gesuchten Rezept für die Hauptspeise zusammengeführt werden, um ein Menü zu erstellen. Die Aufgabe für Siri bestand darin, den früheren Kontext (die Hauptspeise) zu erinnern. Bisher ging das nicht.



Unten: Das Ergebnis wird angezeigt(ein Menü für eine Party).



Unten: Anschließend soll das Menü an eine Chatgruppe gesendet werden.



Unten: Siri formuliert den Text für die Nachricht, der auch das Menü enthält. Siri fragt, ob der Text gesendet werden soll.



Das ist alles wunderbar und tatsächlich nützlich. Jedoch kann der Anwender sehr viel komplexere Aufgaben automatisch erledigen lassen, wenn er anstelle von Siri einfach ChatGPT (oder eine ähnliche App) verwendet. Langsam sinken Apps und Betriebssystemen nach unten, und die eigentliche Oberfläche liefern andere.

Vielleicht ist einem die schrittweise Ausführung bei Siri und iMessage ohnehin lieber. Da sieht man wenigstens, was gerade passiert. Das mag alles sein. Aber die Zukunft wird dort gemacht, wo es anfangs noch etwas knirscht und rumpelt. Man sollte sich davon nicht blenden lassen, dass bei Apples alles so vertraut aussieht.

Apple kann diesen Trend nicht aufhalten, sondern nur mitmachen. Man muss nicht lange raten, welche Funktionen Apple im kommenden Jahr liefern wird.

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Thu, 20 Aug 2026 02:17:24 CEST★ Wäschetrockner Apples größter Gegner für die Saison 2026/27 ist nicht etwa Samsung, oder Google, oder OpenAI. Auch nicht die EU. Sondern es ist der Wäschetrockner. Das ist kein Scherz, sondern technische Realität.

Wer sein iPhone pflichtbewusst in der Hosentasche seiner Jeans (für Personen über 50), in seine Leinenbundhose (für Leute bis 35), oder in seinem Polyester-Ethylen-Mikrofaser-Beinkleid (der Rest) verstaut, der weiß es mit schrecklicher Klarheit: Das Display des iPhones zieht kleine Textilfasern an, die sich in der Hosentasche sammeln. Man steckt das iPhone in die Hosentasche, und es kommt voller winziger Fusseln wieder heraus.

Warum?

Warum sammeln sich die Fasern in der Hose? Zuerst die nötigen Fakten: Eine Versammlung ab einer Anzahl von zwölf Teilnehmern gilt als Demonstration und muss angemeldet werden. Aber bei Fasern ist das anders: Hierbei handelt es sich um Abrieb, verursacht durch die Reibung in der Waschmaschine. Durch den abschließenden Spülvorgang werden diese Fasern ausgespült, aber in den Taschen bleiben sie hängen.

Wenn noch eine Trocknung in der Maschine folgt, verstärkt sich dieser Effekt deutlich: Denn je trockener die Wäsche, desto stärker die Reibung. Und die Spülung bleibt aus. Die abgeriebenen Fasern haften deswegen an der Wäsche, vor allem in den Taschen. Je öfter man wäscht (und trocknet), desto mehr Fasern sammeln sich an.

Zum Vergleich: Hängt man seine Wäsche umweltbewusst im Garten auf eine Leine, fehlt die Reibung während der Trocknung weitgehend. Die paar wenigen Fasern, die beim Waschen gelöst wurden, bläst der Wind in das Nachbargrundstück. Das Ergebnis ist saubere, fusselfreie und langlebige Wäsche.

Das orakelte iPhone Fold (oder iPhone Ultra) wird diese kleinen Fasern anziehen. Aber die Kunden ahnen nichts davon. Die Kunden denken, sie halten das iPhone sauber und staubfrei, wenn sie es brav in der Tasche verstauen. Vielleicht verwenden sie sogar eine Hülle. Aber die statische Anziehung erfolgt durch das große Display. Davor schützt keine Hülle. So gelangen die Fasern langsam ins Gerät und finden nie wieder heraus. Es geht immer nur in diese Richtung: stets hinein, niemals hinaus. Das iPhone Fold ist ein Magnet für kleine Fusseln.

Lösungen

Die einfachste Lösung besteht darin, das iPhone nicht mehr in die Tasche zu stecken, oder allenfalls geschützt durch einen Tiefkühlbeutel mit Zip-Verschluss. Wem das zu viel Plastik ist, der kann auch ein mit Wachs beschichtetes Butterbrotpapier verwenden und es darin einwickeln.

Für politische Aktivisten eignet sich auch Alufolie, das löst noch eine Reihe weiterer Probleme.

Eine nasse Hose ist weniger anfällig für Staub, außerdem betont es die sportliche Figur. Mit etwas Gel im Haar und einer nassen Hose entsteht im Handumdrehen ein aktueller Look, mit dem man seine Individualität unterstreicht.

Warum überhaupt eine Hose? Man muss doch die Dinge mal hinterfragen, sonst entwickelt man sich nicht weiter.

Es heißt, für das neueste iPhone ziehen die Fans ihr letztes Hemd aus. Und jetzt eben die Hose.

Think Different!

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37672https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37672 image Apples größter Gegner für die Saison 2026/27 ist nicht etwa Samsung, oder Google, oder OpenAI. Auch nicht die EU. Sondern es ist der Wäschetrockner. Das ist kein Scherz, sondern technische Realität.

Wer sein iPhone pflichtbewusst in der Hosentasche seiner Jeans (für Personen über 50), in seine Leinenbundhose (für Leute bis 35), oder in seinem Polyester-Ethylen-Mikrofaser-Beinkleid (der Rest) verstaut, der weiß es mit schrecklicher Klarheit: Das Display des iPhones zieht kleine Textilfasern an, die sich in der Hosentasche sammeln. Man steckt das iPhone in die Hosentasche, und es kommt voller winziger Fusseln wieder heraus.

Warum?

Warum sammeln sich die Fasern in der Hose? Zuerst die nötigen Fakten: Eine Versammlung ab einer Anzahl von zwölf Teilnehmern gilt als Demonstration und muss angemeldet werden. Aber bei Fasern ist das anders: Hierbei handelt es sich um Abrieb, verursacht durch die Reibung in der Waschmaschine. Durch den abschließenden Spülvorgang werden diese Fasern ausgespült, aber in den Taschen bleiben sie hängen.

Wenn noch eine Trocknung in der Maschine folgt, verstärkt sich dieser Effekt deutlich: Denn je trockener die Wäsche, desto stärker die Reibung. Und die Spülung bleibt aus. Die abgeriebenen Fasern haften deswegen an der Wäsche, vor allem in den Taschen. Je öfter man wäscht (und trocknet), desto mehr Fasern sammeln sich an.

Zum Vergleich: Hängt man seine Wäsche umweltbewusst im Garten auf eine Leine, fehlt die Reibung während der Trocknung weitgehend. Die paar wenigen Fasern, die beim Waschen gelöst wurden, bläst der Wind in das Nachbargrundstück. Das Ergebnis ist saubere, fusselfreie und langlebige Wäsche.

Das orakelte iPhone Fold (oder iPhone Ultra) wird diese kleinen Fasern anziehen. Aber die Kunden ahnen nichts davon. Die Kunden denken, sie halten das iPhone sauber und staubfrei, wenn sie es brav in der Tasche verstauen. Vielleicht verwenden sie sogar eine Hülle. Aber die statische Anziehung erfolgt durch das große Display. Davor schützt keine Hülle. So gelangen die Fasern langsam ins Gerät und finden nie wieder heraus. Es geht immer nur in diese Richtung: stets hinein, niemals hinaus. Das iPhone Fold ist ein Magnet für kleine Fusseln.

Lösungen

Die einfachste Lösung besteht darin, das iPhone nicht mehr in die Tasche zu stecken, oder allenfalls geschützt durch einen Tiefkühlbeutel mit Zip-Verschluss. Wem das zu viel Plastik ist, der kann auch ein mit Wachs beschichtetes Butterbrotpapier verwenden und es darin einwickeln.

Für politische Aktivisten eignet sich auch Alufolie, das löst noch eine Reihe weiterer Probleme.

Eine nasse Hose ist weniger anfällig für Staub, außerdem betont es die sportliche Figur. Mit etwas Gel im Haar und einer nassen Hose entsteht im Handumdrehen ein aktueller Look, mit dem man seine Individualität unterstreicht.

Warum überhaupt eine Hose? Man muss doch die Dinge mal hinterfragen, sonst entwickelt man sich nicht weiter.

Es heißt, für das neueste iPhone ziehen die Fans ihr letztes Hemd aus. Und jetzt eben die Hose.

Think Different!

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Thu, 20 Aug 2026 00:46:47 CEST★ Seltsame Kommentare
Ganz besonders seltsam ist eine neue Kommentarfunktion. Es ist erstmal nur ein Experiment. Denn wir probieren damit ein paar Neuheiten, die in dieser Weise vermutlich noch nicht so oft im Web ausprobiert wurden.

Erstens, die Funktion soll besonders schnell und einfach sein. Das Forum ist dafür zu kompliziert. Deswegen beschränkt sich die Funktion auf einfache Texte. Keine Bilder, kein HTML, keine URLs. Falls es erwünscht ist, kann ich sowas später noch einbauen.

Zweitens, es funktioniert ohne Registrierung und ohne Login. Ja, richtig gelesen! Normalerweise muss man Spam und dumme Leute fernhalten durch verschiedene Hürden und Fallen. Aber weil wir so modern sind, senden wir jeden Kommentar zuerst zu OpenAI, dann zu Anthropic, dann zu Meta, dann zu Google, dann zu einer chinesischen KI. Diese elektrischen Maschinen werden den Text der Newsmeldung und den Text des Kommentars lesen und beurteilen, ob der Kommentar thematisch passend ist. Haltet es also on-topic, konstruktiv und gut gelaunt.

Immer mehr Webseiten schalten die Kommentare unter den Artikeln ab, weil es generell zu negativ, zu schnell off-topic und zu mühsam zu moderieren wird. Aber vielleicht können die KI-Engines hier tatsächlich gute Dienste leisten.

Drittens, normalerweise kann man Kommentare nur dann nachträglich ändern, wenn man als User eingeloggt ist. Aber unser neues System erlaubt es auch den Gästen, die nicht eingeloggt sind. Jeder kann seine Kommentare 30 Minuten lang editieren. Denn oft hat man noch einen guten Gedanken oder entdeckt einen Schreibfehler.

Ob das alles funktioniert? Keine Ahnung! Das müssen wir erstmal ausprobieren.

— Jörn

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37669https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37669 Während der Sommerpause sind sehr seltsame Dinge auf unserer Homepage geschehen, unter anderem eine Schwemme an News und seltsamen Artikeln.

Ganz besonders seltsam ist eine neue Kommentarfunktion. Es ist erstmal nur ein Experiment. Denn wir probieren damit ein paar Neuheiten, die in dieser Weise vermutlich noch nicht so oft im Web ausprobiert wurden.

Erstens, die Funktion soll besonders schnell und einfach sein. Das Forum ist dafür zu kompliziert. Deswegen beschränkt sich die Funktion auf einfache Texte. Keine Bilder, kein HTML, keine URLs. Falls es erwünscht ist, kann ich sowas später noch einbauen.

Zweitens, es funktioniert ohne Registrierung und ohne Login. Ja, richtig gelesen! Normalerweise muss man Spam und dumme Leute fernhalten durch verschiedene Hürden und Fallen. Aber weil wir so modern sind, senden wir jeden Kommentar zuerst zu OpenAI, dann zu Anthropic, dann zu Meta, dann zu Google, dann zu einer chinesischen KI. Diese elektrischen Maschinen werden den Text der Newsmeldung und den Text des Kommentars lesen und beurteilen, ob der Kommentar thematisch passend ist. Haltet es also on-topic, konstruktiv und gut gelaunt.

Immer mehr Webseiten schalten die Kommentare unter den Artikeln ab, weil es generell zu negativ, zu schnell off-topic und zu mühsam zu moderieren wird. Aber vielleicht können die KI-Engines hier tatsächlich gute Dienste leisten.

Drittens, normalerweise kann man Kommentare nur dann nachträglich ändern, wenn man als User eingeloggt ist. Aber unser neues System erlaubt es auch den Gästen, die nicht eingeloggt sind. Jeder kann seine Kommentare 30 Minuten lang editieren. Denn oft hat man noch einen guten Gedanken oder entdeckt einen Schreibfehler.

Ob das alles funktioniert? Keine Ahnung! Das müssen wir erstmal ausprobieren.

— Jörn

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Tue, 18 Aug 2026 16:04:01 CEST★ Der nächste Durchbruch: Sieht alles, hört alles, weiß alles AirPods mit eingebauter Kamera? Kein Wunder, dass die Meinungen dazu weit auseinander gehen. Aus gutem Grund sind die Menschen skeptisch gegenüber Brillen mit eingebauten Kameras. Warum soll das bei AirPods anders sein? Doch möglicherweise steckt dahinter ein großer Durchbruch.

Sehr wahrscheinlich können die AirPods keine dauerhafte Überwachung und Aufzeichnung ihrer Umgebung leisten. Warum nicht? Aus drei Gründen:

Erstens ist der Akku dafür viel zu klein. Der Akku der AirPods ist winzig. Dass er trotzdem für ein paar Stunden Musik ausreicht, ist ein technisches Wunder. Es benötigte Jahrzehnte an Erfahrung bei der Konstruktion von Prozessoren, um die Illusion einer kontinuierlichen Funktion zu erreichen. Tatsächlich schalten bestimmte Teile des Prozessors dauernd ab, wachen wieder auf, holen sich ein paar neue Daten, legen sich wieder schlafen und so weiter. Die Komplexität dieser Technologie ist schlicht haarsträubend. Es ist ein Husarenstück der Ingenieurskunst. Das bedeutet aber auch: Man kann nicht einfach einen fetten Video-Sensor für, sagen wir mal, eine Stunde laufen lassen, geschweige denn generell »im Hintergrund«. Allenfalls könnte man Fotos in gewissen Intervallen schießen, und selbst damit muss man sparsam sein.

Zweitens: Die AirPods werden von den Anwendern sehr unterschiedlich getragen, weil die Ohren unterschiedlich sind. Bei manchen Anwendern stakst der kleine weiße Zapfen fast horizontal in Richtung Nase; bei manchen hängt er fast vertikal nach unten Richtung Hals; bei manchen irgendwo dazwischen. Manche pausbackigen Genossen versperren den AirPods die Sicht nach vorne. — Deswegen müssen die Kameras einen extremen Rundum-Blick haben, damit sie überhaupt etwas Interessantes zu sehen bekommen. Es ist daher keine klassische Video-Kamera. Sondern es ist eher ein Sensor, der bestimmte Muster erkennen soll, etwa Texte oder meinetwegen auch Gesichter. Man darf das kritisieren, aber es ist etwas anderes als HD-Kameras, die einen aus einem Brillengestell direkt anstarren und tatsächlich klassische Videoaufnahmen erzeugen.

Drittens: Die AirPods sind so winzig, dass es sich auch auf die Kamera selbst auswirken muss. Ansonsten bräuchten die iPhones nicht so monströse Buckel auf der Rückseite. Die Linse ist winzig, damit auch die Lichtausbeute, und vor allem der Sensor. Wenn der Sensor klein ist, ist die Auflösung gering. Zusammen mit der Tatsache (oder meiner Vermutung), dass ein 180-Grad-Rundum-Bild erzeugt werden muss, bleiben für den interessanten Ausschnitt nur ein paar Pixel übrig. Das mag mit allerlei Trickserien ausreichen, um den Titel eines Buchs zu erkennen. Mehr ist nicht drin.

Wer seine Umgebung überwachen oder ausspionieren möchte, kauft sich besser eine Knopfloch-Kamera.

Und noch ein letztes Argument, um die Befürchtungen etwas zu dämpfen: Es ist ein komplett geschlossenes System. Niemand kann eine App auf die AirPods laden. Apple hat alle Möglichkeiten, um es auf die vorgesehenen Zwecke zu beschränken. Vielleicht ist es unmöglich, auch nur an ein einziges Pixel zu gelangen. Sehr wahrscheinlich werden nicht die Rohdaten gespeichert und verarbeitet (also die Pixel), sondern nur interpretierte, aggregierte Daten. Was bedeutet das? Beispielsweise gibt der Bewegungssensor keine Rohdaten aus (also jede kleine Erschütterung für jede Millisekunde), sondern er sagt nur, dass der Anwender in einem bestimmten Zeitraum zehn Schritte gegangen ist, und vielleicht noch die zeitlichen Abstände. Die Daten werden als aggregiert (zusammengefasst) und interpretiert (zehn Schritte). In gleicher Weise könnte das neue System einfach mitteilen, welcher Text extrahiert werden konnte (etwa den Titel eines Buchs), aber nicht, was sonst noch auf dem Bild zu sehen war. Das ist zwar nur Spekulation, aber das sind gängige Methoden. Es ist einfach nicht plausibel, dass Apple jeder hergelaufenen App einen Live-Videostream überlässt. Wahrscheinlich gibt Apples überhaupt nichts raus und behält alles für sich bzw. für Siri. (Was die Frage aufwirft, ob wir es in der EU überhaupt benutzen können.)

Kontext

OpenAI und Jony Ive orakeln über magische Geräte der Zukunft, die still im Hintergrund registrieren, was der Anwender tut. Das magische Gerät hört mit, vielleicht verwendet es auch eine Kamera, es verknüpft diese Daten vielleicht mit jenen, die über das Smartphone oder den Computer gesammelt werden: Chats, Mails, aktuelle Dokumente.

Dadurch kann man dann fragen: »Was hat Thomas gestern gesagt? Wann wollten wir uns treffen?«. Oder: »Sag’ Bescheid, wenn eine Mail von Robert kommt.«

Dieser Kontext (alle Informationen über den Anwender) ist entscheidend für das Wettrennen um nützliche KI-Funktionen.

Die Frage ist jedoch, wie man die Informationen am besten sammelt. Gerüchten zufolge soll OpenAI ein kleines Gerät auf den Markt bringen, das aussieht wie ein Donut, und das man in der Wohnung herumtragen soll, damit es stets alles hört (und auf Fragen antworten kann). Später soll gar ein eigenes Smartphone auf den Markt kommen, vielleicht ebenfalls mit einem dauerhaft eingeschalteten Mikrofon. Falls das jemanden empören sollte: »Hey, Siri!« funktioniert auf diese Weise. Alle modernen Smartphone und Smart-Speaker haben ihre Mikrofone dauerhaft eingeschaltet. Überraschung!

Gleichzeitig hat OpenAI in den letzten Tagen eine Funktion für die Desktop-App von ChatGPT eingeführt, die alle Aktionen des Anwenders als Text-Protokoll aufzeichnet (wenn man es einschaltet). Dadurch wird eine weitere Lücke geschlossen. Denn viele Anwender arbeiten leise am Computer und quasseln nicht nonstop in einen elektrischen Donut.

Wie reagiert Apple darauf? Die zukünftigen AirPods hören alles, sehen vieles, sind jederzeit verbunden mit dem iPhone, dadurch mit dem Internet und mit einer KI — und sie können jederzeit mit dem Anwender sprechen, denn, falls es jemand vergessen haben sollte: Es sind ja Kopfhörer.

Wer braucht dann noch den dusseligen Donut?

Die AirPods sind halbwegs erschwinglich, die Leute kaufen sie sowieso und haben sie dauernd dabei. Ob man da noch einen Grund sieht, um zusätzlich einen Donut von OpenAI herumzuschleppen?

Vielleicht zerstört Apple gerade eine Investition von OpenAI in Höhe von 6,5 Milliarden Dollar. Soviel hat es nämlich gekostet, um Jony Ive mit seinem magischen Gerät in den eigenen Hafen zu lotsen. Vielleicht zieht Tim Cook in seinen letzten Wochen noch schnell den Stöpsel raus, wer weiß? In Apples Hardware-Abteilung arbeiten bekanntlich zwei unterschiedliche Typen von Ingenieuren: Irre und Verrückte. Vielleicht hätte man das bedenken sollen?

Was kann das Ding?

Ich weiß es nicht, aber vielleicht kann man es aus vorhandenen Funktionen ableiten. Vorhanden sind Funktionen zum Extrahieren von Text aus Bildern; und das Erkennen einzelner Objekte (Apple nennt das »Visual Intelligence«). Diese Funktionen sind durch das Video in macOS Tahoe 26.7 offenbar belegt.

Was könnte man außerdem damit anstellen, vielleicht in einer späteren Version? Möglicherweise könnte man Text vorlesen lassen, was eine sehr triviale Funktion ist, aber extrem nützlich. Man könnte den Text übersetzen lassen, ebenfalls mittlerweile trivial. Der Anwender steht beispielsweise in China vor einem Restaurant und möchte die draußen aufgehängte Speisekarte lesen. Die AirPods machen kurz einen Schnappschuss, erkennen den Text, übersetzen ihn per iPhone und lesen ihn vor.

Damit das praxisgerecht ist, müsste der Anwender noch mitteilen können, was ihn interessiert. Er möchte vielleicht nicht, dass ihm die komplette Speisekarte vorgelesen wird. Vielleicht kann er mit dem Finger auf einen bestimmten Bereich zeigen.

Oder man stelle sich Verkehrsschilder vor mit arabischer Schrift.

Oder der Schornsteinfeger hängt einen Zettel an die Haustür mit dem nächsten Termin. Man sagt einfach: »Trage den Termin in meinem Kalender ein«, und das iPhone holt sich den Kontext über die AirPods.

Vielleicht kann man mit den Händen bestimmte Gesten machen, die für die Wiedergabe von Musik nützlich sind. Beispielsweise könnte man die Hand aufwärts bewegen und es wird lauter. Überhaupt scheint mir die Steuerung per Gesten ein offensichtlicher Einsatz zu sein. Die Technik klaut man sich von der Vision Pro.

Es gibt viele nützliche Dinge, die selbst eine unvollkommene und nur sporadisch eingesetzte Kamera leisten kann. Apple ist gut gerüstet dafür, die Technik im Sinne der Anwender einzusetzen.

Diskussion im Forum

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37656https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37656 image AirPods mit eingebauter Kamera? Kein Wunder, dass die Meinungen dazu weit auseinander gehen. Aus gutem Grund sind die Menschen skeptisch gegenüber Brillen mit eingebauten Kameras. Warum soll das bei AirPods anders sein? Doch möglicherweise steckt dahinter ein großer Durchbruch.

Sehr wahrscheinlich können die AirPods keine dauerhafte Überwachung und Aufzeichnung ihrer Umgebung leisten. Warum nicht? Aus drei Gründen:

Erstens ist der Akku dafür viel zu klein. Der Akku der AirPods ist winzig. Dass er trotzdem für ein paar Stunden Musik ausreicht, ist ein technisches Wunder. Es benötigte Jahrzehnte an Erfahrung bei der Konstruktion von Prozessoren, um die Illusion einer kontinuierlichen Funktion zu erreichen. Tatsächlich schalten bestimmte Teile des Prozessors dauernd ab, wachen wieder auf, holen sich ein paar neue Daten, legen sich wieder schlafen und so weiter. Die Komplexität dieser Technologie ist schlicht haarsträubend. Es ist ein Husarenstück der Ingenieurskunst. Das bedeutet aber auch: Man kann nicht einfach einen fetten Video-Sensor für, sagen wir mal, eine Stunde laufen lassen, geschweige denn generell »im Hintergrund«. Allenfalls könnte man Fotos in gewissen Intervallen schießen, und selbst damit muss man sparsam sein.

Zweitens: Die AirPods werden von den Anwendern sehr unterschiedlich getragen, weil die Ohren unterschiedlich sind. Bei manchen Anwendern stakst der kleine weiße Zapfen fast horizontal in Richtung Nase; bei manchen hängt er fast vertikal nach unten Richtung Hals; bei manchen irgendwo dazwischen. Manche pausbackigen Genossen versperren den AirPods die Sicht nach vorne. — Deswegen müssen die Kameras einen extremen Rundum-Blick haben, damit sie überhaupt etwas Interessantes zu sehen bekommen. Es ist daher keine klassische Video-Kamera. Sondern es ist eher ein Sensor, der bestimmte Muster erkennen soll, etwa Texte oder meinetwegen auch Gesichter. Man darf das kritisieren, aber es ist etwas anderes als HD-Kameras, die einen aus einem Brillengestell direkt anstarren und tatsächlich klassische Videoaufnahmen erzeugen.

Drittens: Die AirPods sind so winzig, dass es sich auch auf die Kamera selbst auswirken muss. Ansonsten bräuchten die iPhones nicht so monströse Buckel auf der Rückseite. Die Linse ist winzig, damit auch die Lichtausbeute, und vor allem der Sensor. Wenn der Sensor klein ist, ist die Auflösung gering. Zusammen mit der Tatsache (oder meiner Vermutung), dass ein 180-Grad-Rundum-Bild erzeugt werden muss, bleiben für den interessanten Ausschnitt nur ein paar Pixel übrig. Das mag mit allerlei Trickserien ausreichen, um den Titel eines Buchs zu erkennen. Mehr ist nicht drin.

Wer seine Umgebung überwachen oder ausspionieren möchte, kauft sich besser eine Knopfloch-Kamera.

Und noch ein letztes Argument, um die Befürchtungen etwas zu dämpfen: Es ist ein komplett geschlossenes System. Niemand kann eine App auf die AirPods laden. Apple hat alle Möglichkeiten, um es auf die vorgesehenen Zwecke zu beschränken. Vielleicht ist es unmöglich, auch nur an ein einziges Pixel zu gelangen. Sehr wahrscheinlich werden nicht die Rohdaten gespeichert und verarbeitet (also die Pixel), sondern nur interpretierte, aggregierte Daten. Was bedeutet das? Beispielsweise gibt der Bewegungssensor keine Rohdaten aus (also jede kleine Erschütterung für jede Millisekunde), sondern er sagt nur, dass der Anwender in einem bestimmten Zeitraum zehn Schritte gegangen ist, und vielleicht noch die zeitlichen Abstände. Die Daten werden als aggregiert (zusammengefasst) und interpretiert (zehn Schritte). In gleicher Weise könnte das neue System einfach mitteilen, welcher Text extrahiert werden konnte (etwa den Titel eines Buchs), aber nicht, was sonst noch auf dem Bild zu sehen war. Das ist zwar nur Spekulation, aber das sind gängige Methoden. Es ist einfach nicht plausibel, dass Apple jeder hergelaufenen App einen Live-Videostream überlässt. Wahrscheinlich gibt Apples überhaupt nichts raus und behält alles für sich bzw. für Siri. (Was die Frage aufwirft, ob wir es in der EU überhaupt benutzen können.)

Kontext

OpenAI und Jony Ive orakeln über magische Geräte der Zukunft, die still im Hintergrund registrieren, was der Anwender tut. Das magische Gerät hört mit, vielleicht verwendet es auch eine Kamera, es verknüpft diese Daten vielleicht mit jenen, die über das Smartphone oder den Computer gesammelt werden: Chats, Mails, aktuelle Dokumente.

Dadurch kann man dann fragen: »Was hat Thomas gestern gesagt? Wann wollten wir uns treffen?«. Oder: »Sag’ Bescheid, wenn eine Mail von Robert kommt.«

Dieser Kontext (alle Informationen über den Anwender) ist entscheidend für das Wettrennen um nützliche KI-Funktionen.

Die Frage ist jedoch, wie man die Informationen am besten sammelt. Gerüchten zufolge soll OpenAI ein kleines Gerät auf den Markt bringen, das aussieht wie ein Donut, und das man in der Wohnung herumtragen soll, damit es stets alles hört (und auf Fragen antworten kann). Später soll gar ein eigenes Smartphone auf den Markt kommen, vielleicht ebenfalls mit einem dauerhaft eingeschalteten Mikrofon. Falls das jemanden empören sollte: »Hey, Siri!« funktioniert auf diese Weise. Alle modernen Smartphone und Smart-Speaker haben ihre Mikrofone dauerhaft eingeschaltet. Überraschung!

Gleichzeitig hat OpenAI in den letzten Tagen eine Funktion für die Desktop-App von ChatGPT eingeführt, die alle Aktionen des Anwenders als Text-Protokoll aufzeichnet (wenn man es einschaltet). Dadurch wird eine weitere Lücke geschlossen. Denn viele Anwender arbeiten leise am Computer und quasseln nicht nonstop in einen elektrischen Donut.

Wie reagiert Apple darauf? Die zukünftigen AirPods hören alles, sehen vieles, sind jederzeit verbunden mit dem iPhone, dadurch mit dem Internet und mit einer KI — und sie können jederzeit mit dem Anwender sprechen, denn, falls es jemand vergessen haben sollte: Es sind ja Kopfhörer.

Wer braucht dann noch den dusseligen Donut?

Die AirPods sind halbwegs erschwinglich, die Leute kaufen sie sowieso und haben sie dauernd dabei. Ob man da noch einen Grund sieht, um zusätzlich einen Donut von OpenAI herumzuschleppen?

Vielleicht zerstört Apple gerade eine Investition von OpenAI in Höhe von 6,5 Milliarden Dollar. Soviel hat es nämlich gekostet, um Jony Ive mit seinem magischen Gerät in den eigenen Hafen zu lotsen. Vielleicht zieht Tim Cook in seinen letzten Wochen noch schnell den Stöpsel raus, wer weiß? In Apples Hardware-Abteilung arbeiten bekanntlich zwei unterschiedliche Typen von Ingenieuren: Irre und Verrückte. Vielleicht hätte man das bedenken sollen?

Was kann das Ding?

Ich weiß es nicht, aber vielleicht kann man es aus vorhandenen Funktionen ableiten. Vorhanden sind Funktionen zum Extrahieren von Text aus Bildern; und das Erkennen einzelner Objekte (Apple nennt das »Visual Intelligence«). Diese Funktionen sind durch das Video in macOS Tahoe 26.7 offenbar belegt.

Was könnte man außerdem damit anstellen, vielleicht in einer späteren Version? Möglicherweise könnte man Text vorlesen lassen, was eine sehr triviale Funktion ist, aber extrem nützlich. Man könnte den Text übersetzen lassen, ebenfalls mittlerweile trivial. Der Anwender steht beispielsweise in China vor einem Restaurant und möchte die draußen aufgehängte Speisekarte lesen. Die AirPods machen kurz einen Schnappschuss, erkennen den Text, übersetzen ihn per iPhone und lesen ihn vor.

Damit das praxisgerecht ist, müsste der Anwender noch mitteilen können, was ihn interessiert. Er möchte vielleicht nicht, dass ihm die komplette Speisekarte vorgelesen wird. Vielleicht kann er mit dem Finger auf einen bestimmten Bereich zeigen.

Oder man stelle sich Verkehrsschilder vor mit arabischer Schrift.

Oder der Schornsteinfeger hängt einen Zettel an die Haustür mit dem nächsten Termin. Man sagt einfach: »Trage den Termin in meinem Kalender ein«, und das iPhone holt sich den Kontext über die AirPods.

Vielleicht kann man mit den Händen bestimmte Gesten machen, die für die Wiedergabe von Musik nützlich sind. Beispielsweise könnte man die Hand aufwärts bewegen und es wird lauter. Überhaupt scheint mir die Steuerung per Gesten ein offensichtlicher Einsatz zu sein. Die Technik klaut man sich von der Vision Pro.

Es gibt viele nützliche Dinge, die selbst eine unvollkommene und nur sporadisch eingesetzte Kamera leisten kann. Apple ist gut gerüstet dafür, die Technik im Sinne der Anwender einzusetzen.

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Mon, 17 Aug 2026 15:46:59 CEST★ Verboten! (Aber wir machen es heimlich)

Wer Banknoten nachmacht oder verfälscht, oder nachgemachte oder verfälschte sich verschafft und in Verkehr bringt, wird mit Zuchthaus bzw. Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren bestraft.

So stand es früher auf den Geldscheinen. Früher, als man sich noch darauf verlassen konnte. Heute ist ja alles digital.

Wer etwas fälscht und als echt ausgibt, der gehört bestraft. Die ganze deutsche Staatsmacht warf sich hinter diese eiserne Regel.

Es war die harte D-Mark, die damals den noch fragilen Respekt der Welt vor den Deutschen neu begründete. Als die ersten deutschen Urlauber nach dem zweiten Weltkrieg in die Welt strömten, wurden sie oft mit Skepsis empfangen. Aber die D-Mark war willkommen.

Stolz zeigten die Geldscheine wichtige Persönlichkeiten aus der deutschen Geschichte, wie das Bild unten demonstriert.



Jeder einzelne Schein (man sieht es oben bei der Ausgabe zur Erinnerung an die erste deutsche Kaiserin Theresa I.) war ausgestattet mit Wasserzeichen, Metallfäden und äußerst fein gestaltetet Ornamenten. Er trug sein Echtheitszertifikat sozusagen in sich.

Wasserzeichen

So kommt es, dass wir sofort ein schlechtes Gewissen haben, wenn wir erfahren, dass in Zukunft alle Texte und Bilder, die eine KI generiert hat, mit einem unsichtbaren Wasserzeichen versehen werden. So schreibt es ein neues Gesetz der EU vor, um uns vor Betrug zu schützen.

Dumm nur, dass wir diesmal selbst die Betrüger sind. Wer prahlt nicht gerne mit einem Bild oder Text, bei dem eine KI mitgeholfen hat?

Das Wasserzeichen besteht darin, bestimmte austauschbare Wörter nach einem erkennbaren Schema zu wählen.

Die Aufregung ist groß. Manche fürchten, dass sie auffliegen. Manche empören sich, dass die KI-Modelle nicht das objektiv beste Wort wählen, und dass dies respektlos gegenüber der Kunst des Formulierens sei. John Gruber von Daring Fireball, der sehr sorgfältig mit Worten umgeht, ist außer sich vor Wut und macht daraus in einem sehr langen Rant keinen Hehl.

Was sagt das Gesetz?

Das europäische KI-Gesetz (EU AI Act, vor allem Artikel 50) schreibt vor, dass KI-generierte Inhalte wie Bilder, Videos, Audio und bestimmte Texte für Menschen sichtbar und zusätzlich maschinenlesbar gekennzeichnet werden müssen. Das Gesetz ist bereits gültig. Bei Verstößen drohen Geldbußen von bis zu 15 Millionen Euro oder 3 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes.

Das Ziel besteht unter anderem darin, täuschend echte sog. Deepfakes (Bilder oder Videos) zu verhindern, die reale Personen in erfundenen Situationen zeigen (wie es bei Politikern oder Prominenten häufig zu sehen ist). Auch massenweise verbreitete Newsmeldungen oder Kommentare auf Social Media, die vollständig automatisch erzeugt werden, müssen gekennzeichnet werden. In Chats müssen die Anwender erfahren, wenn sie mit einem KI-Bot sprechen.

Diese Maßnahmen betreffen einerseits Persönlichkeitsrechte (z.B. bei Hollywood-Stars, die plötzlich nackt dargestellt werden; bzw. bei RTL2-Stars, die plötzlich bekleidet dargestellt werden). Andererseits reagiert die EU auf den Verdacht, Spam-Farmen würden die politische Stabilität in Europa zu beeinträchtigen versuchen. Solche Aktivitäten wurden auf Facebook, Twitter und TikTok zahlreich beobachtet.

Die Kennzeichnungspflichten gelten nicht für Privatpersonen, sehr wohl aber für berufliche Zwecke. Ein Beispiel dafür wären die vielen KI-generierten Inhalte auf YouTube oder die massenhaften Buch-Veröffentlichungen auf Amazon.

Die Pflicht zur Offenlegung gilt ebenfalls nicht, wenn der KI-generierte Text einer menschlichen Überprüfung unterzogen wurde und eine natürliche oder juristische Person (also eine Firma) die redaktionelle Verantwortung trägt. Es geht also eher um massenweise Automatismen, und nicht um den Redakteur, der sich eine Pressemeldung in ein verdauliches Format setzen lässt.

Da fragt man sich: Welche seltsamen Unternehmen könnten damit gemeint sein, die jede redaktionelle Verantwortung ablehnen? Etwa Facebook und ähnliche, die stets beteuern, sie wären keine Publikationen, sondern rein technische Infrastruktur, folglich also für keine Inhalte verantwortlich?

Weil die Kennzeichnung auch für Menschen (nicht nur für Maschinen) erkennbar sein soll, schlägt die EU Symbole vor wie dieses:



Was tun die großen KI-Anbieter?

Die großen KI-Anbieter haben angekündigt, alle Texte und Bilder mit solchen Wasserzeichen auszustatten, unabhängig davon, ob diese in der EU verwendet werden; und unabhängig davon, ob eine Kennzeichnung im konkreten Fall nötig gewesen wäre. Lediglich sehr kurze Texte (unter 100 Worten) sind ausgenommen, weil das Wasserzeichen dann ohnehin nicht gut funktioniert.

Was geschieht, wenn man sich seinen eigenen Text von einer KI etwas straffen lässt? Dann hängt es von der Menge der Worte ab, die die KI selbst formuliert. Denn erst ab ab einer gewissen Menge lässt sich das Wasserzeichen erkennen. Das gilt umso mehr, wenn man seinen Text nur auf Rechtschreibfehler prüfen lässt. Ein paar Worte hier und da ergeben kein Wasserzeichen. Hingegen, wer seinen komplett selbst geschriebenen Text in eine andere Sprache übersetzen lässt, fliegt auf. Dann gilt die KI als Urheber.

Was ist davon zu halten?

Einerseits haben die Bürger das Recht, zu erfahren, worauf sie sich einlassen. Wenn ich in einen ICE einsteige, möchte ich gerne wissen, ob ein Zugführer die Lokomotive steuert. Dummerweise bezieht sich das neue Gesetz nicht darauf, sondern allenfalls auf den Text der Lautsprecher-Durchsage, die mir Erdbeerschnittchen nach einem Rezept von Johann Lafer anpreist:

»Diese Durchsage erfolgte ohne redaktionelle Prüfung und wurde automatisch durch eine künstliche Intelligenz erstellt. Wir übernehmen keinerlei Verantwortung! Schon gar nicht für die Erdbeerschnittchen!«

Andererseits könnte es so wirken, als sei Künstliche Intelligenz eine Fälschung, minderwertig, nicht vertrauenswürdig, und bestenfalls zu vermeiden. Wenn man Pech hat, wird man erwischt, geschnappt und bestraft. Es ist eine Art Falschgeld.



Ich halte das für kurzsichtig, bei einem Thema, bei dem man etwas längerfristig denken sollte. Bei Bildern ist es sicherlich hilfreich, dass man ihre Echtheit beurteilen kann. Aber sogenannte Gebrauchstexte (Newsmeldungen, Anleitungen, Zusammenfassungen, Katalogtexte, Routine-Korrespondenz) werden schon bald komplett von KI-Systemen geschrieben werden. Man mag das gut oder schlecht finden; das ändert nichts. Soll nun jeder Text ein solches Symbol bekommen? Ist das nicht ebenso lästig wie die Cookie-Banner? Und ebenso nutzlos?

Kurzsichtig wirkt es für mich deshalb, weil des den rasanten Fortschritt außer Betracht lässt. Eine Kennzeichnung von Texten mag letztes Jahr sinnvoll gewesen sein, als KI-Systeme noch halluzinierten und man nicht sicher sein konnte, ob die Hälfte der angeblichen Fakten komplett erfunden war. Doch dieses Jahr sind die redaktionellen KI-Systeme bereits auf Augenhöhe. Nächstes Jahr werden sie akkurater berichten als es die meisten Journalisten können. Zumal die meisten Journalisten unter immer höherem Zeitdruck arbeiten und sich eine Recherche deswegen nur bei wenigen ausgewählten Themen lohnt. Anders gesagt: Man kann gar nicht alles selbst machen.

Vielleicht tritt der gegenteilige Effekt ein, den sich die EU erhofft: Das neue KI-Symbol könnte geradezu als Gütesiegel verstanden werden. Fake-News haben es dann noch einfacher als zuvor, denn die Menschen werden denken, dass solche Meldungen von einer KI geprüft wurden. Bei Bildern reagieren wir anders: Warum sollte man ein Foto verändern? Aber bei einem Text?

EU gegen den Rest der Welt

Es ist sicherlich lobenswert, wenn die EU die Rechte seiner Bürger stärkt, anstatt sie als fette Beute für amerikanische Firmen zu verhökern. Bei Bildern, die absichtlich zur Täuschung erstellt wurden, ist das eine gute Sache, auch wenn ich nicht sehe, wie sich das durchsetzen lässt. Bei Texten müsste man viel genauer differenzieren, sonst schadet die Vorschrift mehr, als sie nützt.

Persönlich betrachte ich diese Zeit als eine Zeit des Umdenkens und Umgewöhnens. Ich muss lernen, nicht mehr alles selbst zu machen und es stattdessen einer KI beizubringen. Das ist gar nicht so einfach. Wo es mir gelingt, betrachte ich es als einen kleinen Sieg. Wer weiß? Vielleicht befindet sich die EU insgesamt in dieser Situation?

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37640https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37640 image

Wer Banknoten nachmacht oder verfälscht, oder nachgemachte oder verfälschte sich verschafft und in Verkehr bringt, wird mit Zuchthaus bzw. Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren bestraft.

So stand es früher auf den Geldscheinen. Früher, als man sich noch darauf verlassen konnte. Heute ist ja alles digital.

Wer etwas fälscht und als echt ausgibt, der gehört bestraft. Die ganze deutsche Staatsmacht warf sich hinter diese eiserne Regel.

Es war die harte D-Mark, die damals den noch fragilen Respekt der Welt vor den Deutschen neu begründete. Als die ersten deutschen Urlauber nach dem zweiten Weltkrieg in die Welt strömten, wurden sie oft mit Skepsis empfangen. Aber die D-Mark war willkommen.

Stolz zeigten die Geldscheine wichtige Persönlichkeiten aus der deutschen Geschichte, wie das Bild unten demonstriert.



Jeder einzelne Schein (man sieht es oben bei der Ausgabe zur Erinnerung an die erste deutsche Kaiserin Theresa I.) war ausgestattet mit Wasserzeichen, Metallfäden und äußerst fein gestaltetet Ornamenten. Er trug sein Echtheitszertifikat sozusagen in sich.

Wasserzeichen

So kommt es, dass wir sofort ein schlechtes Gewissen haben, wenn wir erfahren, dass in Zukunft alle Texte und Bilder, die eine KI generiert hat, mit einem unsichtbaren Wasserzeichen versehen werden. So schreibt es ein neues Gesetz der EU vor, um uns vor Betrug zu schützen.

Dumm nur, dass wir diesmal selbst die Betrüger sind. Wer prahlt nicht gerne mit einem Bild oder Text, bei dem eine KI mitgeholfen hat?

Das Wasserzeichen besteht darin, bestimmte austauschbare Wörter nach einem erkennbaren Schema zu wählen.

Die Aufregung ist groß. Manche fürchten, dass sie auffliegen. Manche empören sich, dass die KI-Modelle nicht das objektiv beste Wort wählen, und dass dies respektlos gegenüber der Kunst des Formulierens sei. John Gruber von Daring Fireball, der sehr sorgfältig mit Worten umgeht, ist außer sich vor Wut und macht daraus in einem sehr langen Rant keinen Hehl.

Was sagt das Gesetz?

Das europäische KI-Gesetz (EU AI Act, vor allem Artikel 50) schreibt vor, dass KI-generierte Inhalte wie Bilder, Videos, Audio und bestimmte Texte für Menschen sichtbar und zusätzlich maschinenlesbar gekennzeichnet werden müssen. Das Gesetz ist bereits gültig. Bei Verstößen drohen Geldbußen von bis zu 15 Millionen Euro oder 3 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes.

Das Ziel besteht unter anderem darin, täuschend echte sog. Deepfakes (Bilder oder Videos) zu verhindern, die reale Personen in erfundenen Situationen zeigen (wie es bei Politikern oder Prominenten häufig zu sehen ist). Auch massenweise verbreitete Newsmeldungen oder Kommentare auf Social Media, die vollständig automatisch erzeugt werden, müssen gekennzeichnet werden. In Chats müssen die Anwender erfahren, wenn sie mit einem KI-Bot sprechen.

Diese Maßnahmen betreffen einerseits Persönlichkeitsrechte (z.B. bei Hollywood-Stars, die plötzlich nackt dargestellt werden; bzw. bei RTL2-Stars, die plötzlich bekleidet dargestellt werden). Andererseits reagiert die EU auf den Verdacht, Spam-Farmen würden die politische Stabilität in Europa zu beeinträchtigen versuchen. Solche Aktivitäten wurden auf Facebook, Twitter und TikTok zahlreich beobachtet.

Die Kennzeichnungspflichten gelten nicht für Privatpersonen, sehr wohl aber für berufliche Zwecke. Ein Beispiel dafür wären die vielen KI-generierten Inhalte auf YouTube oder die massenhaften Buch-Veröffentlichungen auf Amazon.

Die Pflicht zur Offenlegung gilt ebenfalls nicht, wenn der KI-generierte Text einer menschlichen Überprüfung unterzogen wurde und eine natürliche oder juristische Person (also eine Firma) die redaktionelle Verantwortung trägt. Es geht also eher um massenweise Automatismen, und nicht um den Redakteur, der sich eine Pressemeldung in ein verdauliches Format setzen lässt.

Da fragt man sich: Welche seltsamen Unternehmen könnten damit gemeint sein, die jede redaktionelle Verantwortung ablehnen? Etwa Facebook und ähnliche, die stets beteuern, sie wären keine Publikationen, sondern rein technische Infrastruktur, folglich also für keine Inhalte verantwortlich?

Weil die Kennzeichnung auch für Menschen (nicht nur für Maschinen) erkennbar sein soll, schlägt die EU Symbole vor wie dieses:



Was tun die großen KI-Anbieter?

Die großen KI-Anbieter haben angekündigt, alle Texte und Bilder mit solchen Wasserzeichen auszustatten, unabhängig davon, ob diese in der EU verwendet werden; und unabhängig davon, ob eine Kennzeichnung im konkreten Fall nötig gewesen wäre. Lediglich sehr kurze Texte (unter 100 Worten) sind ausgenommen, weil das Wasserzeichen dann ohnehin nicht gut funktioniert.

Was geschieht, wenn man sich seinen eigenen Text von einer KI etwas straffen lässt? Dann hängt es von der Menge der Worte ab, die die KI selbst formuliert. Denn erst ab ab einer gewissen Menge lässt sich das Wasserzeichen erkennen. Das gilt umso mehr, wenn man seinen Text nur auf Rechtschreibfehler prüfen lässt. Ein paar Worte hier und da ergeben kein Wasserzeichen. Hingegen, wer seinen komplett selbst geschriebenen Text in eine andere Sprache übersetzen lässt, fliegt auf. Dann gilt die KI als Urheber.

Was ist davon zu halten?

Einerseits haben die Bürger das Recht, zu erfahren, worauf sie sich einlassen. Wenn ich in einen ICE einsteige, möchte ich gerne wissen, ob ein Zugführer die Lokomotive steuert. Dummerweise bezieht sich das neue Gesetz nicht darauf, sondern allenfalls auf den Text der Lautsprecher-Durchsage, die mir Erdbeerschnittchen nach einem Rezept von Johann Lafer anpreist:

»Diese Durchsage erfolgte ohne redaktionelle Prüfung und wurde automatisch durch eine künstliche Intelligenz erstellt. Wir übernehmen keinerlei Verantwortung! Schon gar nicht für die Erdbeerschnittchen!«

Andererseits könnte es so wirken, als sei Künstliche Intelligenz eine Fälschung, minderwertig, nicht vertrauenswürdig, und bestenfalls zu vermeiden. Wenn man Pech hat, wird man erwischt, geschnappt und bestraft. Es ist eine Art Falschgeld.



Ich halte das für kurzsichtig, bei einem Thema, bei dem man etwas längerfristig denken sollte. Bei Bildern ist es sicherlich hilfreich, dass man ihre Echtheit beurteilen kann. Aber sogenannte Gebrauchstexte (Newsmeldungen, Anleitungen, Zusammenfassungen, Katalogtexte, Routine-Korrespondenz) werden schon bald komplett von KI-Systemen geschrieben werden. Man mag das gut oder schlecht finden; das ändert nichts. Soll nun jeder Text ein solches Symbol bekommen? Ist das nicht ebenso lästig wie die Cookie-Banner? Und ebenso nutzlos?

Kurzsichtig wirkt es für mich deshalb, weil des den rasanten Fortschritt außer Betracht lässt. Eine Kennzeichnung von Texten mag letztes Jahr sinnvoll gewesen sein, als KI-Systeme noch halluzinierten und man nicht sicher sein konnte, ob die Hälfte der angeblichen Fakten komplett erfunden war. Doch dieses Jahr sind die redaktionellen KI-Systeme bereits auf Augenhöhe. Nächstes Jahr werden sie akkurater berichten als es die meisten Journalisten können. Zumal die meisten Journalisten unter immer höherem Zeitdruck arbeiten und sich eine Recherche deswegen nur bei wenigen ausgewählten Themen lohnt. Anders gesagt: Man kann gar nicht alles selbst machen.

Vielleicht tritt der gegenteilige Effekt ein, den sich die EU erhofft: Das neue KI-Symbol könnte geradezu als Gütesiegel verstanden werden. Fake-News haben es dann noch einfacher als zuvor, denn die Menschen werden denken, dass solche Meldungen von einer KI geprüft wurden. Bei Bildern reagieren wir anders: Warum sollte man ein Foto verändern? Aber bei einem Text?

EU gegen den Rest der Welt

Es ist sicherlich lobenswert, wenn die EU die Rechte seiner Bürger stärkt, anstatt sie als fette Beute für amerikanische Firmen zu verhökern. Bei Bildern, die absichtlich zur Täuschung erstellt wurden, ist das eine gute Sache, auch wenn ich nicht sehe, wie sich das durchsetzen lässt. Bei Texten müsste man viel genauer differenzieren, sonst schadet die Vorschrift mehr, als sie nützt.

Persönlich betrachte ich diese Zeit als eine Zeit des Umdenkens und Umgewöhnens. Ich muss lernen, nicht mehr alles selbst zu machen und es stattdessen einer KI beizubringen. Das ist gar nicht so einfach. Wo es mir gelingt, betrachte ich es als einen kleinen Sieg. Wer weiß? Vielleicht befindet sich die EU insgesamt in dieser Situation?

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