Mac-TV.dehttps://www.mac-tv.deFernsehen fuer Apple-Anwender Fri, 02 Oct 2026 15:50:38 CEST★ Apple sperrt Dein iPhone! (Gut so.) Eine spannendes Katz-und-Maus-Spiel spielt sich derzeit zwischen Apple und (vermutlich) dem FBI und ähnlichen Behörden ab. Apple will verhindern, dass iPhones ausgelesen werden können, wenn der Besitzer es nicht gestattet. Daraufhin haben einige Firmen sich darauf spezialisiert, Wege zu finden, wie man diese Sperren überwinden kann. Apple wiederum versucht, das mit immer neuen Tricks zu verhindern.

Zunächst die aktuelle Nachricht, dann die Hintergründe: Einer Firma soll es gelungen sein, Apples Barrieren zu überwinden. Der Trick besteht darin, einen automatischen Neustart des iPhones zu verhindern. Diese Technologie wird GrayKey genannt.

Das Ziel besteht darin, den Zustand eines iPhones für eine spätere Untersuchung zu sichern. Es geht also darum, dass sich der Zustand eines iPhones nicht verändert, bis man es genauer untersuchen konnte. Es geht also nicht darum, direkt die Daten auszulesen. Sondern es geht erst mal nur darum, dass sich das Gerät nicht weiter verändert, und dass keine weiteren Sperren aktiviert werden. So könnten Ermittler auf die nötige Genehmigung zur Auswertung warten, ohne den leichter zugänglichen Zustand zu verlieren.

Eine dieser Sperren wird automatisch aktiviert, wenn das iPhone neu startet. Wenn das iPhone neu startet, muss es erst entsperrt werden. Erst dann können die Daten gelesen werden. Wenn es jedoch neu startet, ohne dass der Anwender es entsperrt, können die Daten nicht gelesen werden. Es reicht also aus, dass ein iPhone neu startet.

Nun soll es angeblich gelungen sein, dass man die Daten trotz eines Neustart lesen kann. Diese Technologie hat den Namen GrayKey.

Was ist der Hintergrund? Seit iOS 18.1 startet ein iPhone nach 72 Stunden ohne erneute Entsperrung automatisch neu. Entscheidend ist die letzte Entsperrung, nicht die letzte Berührung des Displays. Laut Magnet Forensics gab es den Mechanismus bereits in iOS 18.0, damals mit einer Frist von sieben Tagen. Apple hat es dann auf drei Tage verkürzt.

Wie funktioniert das? Es geht um die Schlüssel, die das System benötigt, um die verschlüsselten Daten lesbar zu machen. Nach einem Neustart befindet sich das iPhone zunächst im Zustand „Before First Unlock“, kurz BFU. Erst die Eingabe des Gerätecodes macht bestimmte Schlüssel wieder verfügbar. Danach spricht man von „After First Unlock“, kurz AFU. Das iPhone kann dabei längst wieder gesperrt sein. Es geht hier also nur um den ersten »Unlock« nach einem Neustart. Dieser erste »Unlock« ist besonders geschützt. Wir können das: Nach einem Neustart muss man seinen Passcode eintippen. Danach kann man es per FaceID entsperren.

Schauen wir uns das im Detail an. Was genau passiert da? Wenn man das iPhone sperrt (also kein Neustart), werden manche Schlüssel komplett entfernt, bis man sie per FaceID oder Passcode wieder erzeugt. Das ist aber nicht bei allen Schlüsseln der Fall. Nicht alle Schlüssel werden entfernt. Einige Schlüssel bleiben verfügbar, damit Apps auch im Hintergrund auf ihre Daten zugreifen können. Nur so bleibt das iPhone im Netz verfügbar. Das ist also die Situation beim normalen Sperren, nicht beim Neustart.

Beim Neustart entfernt iOS sensible Schlüssel und zusätzlich vorübergehende Daten aus dem Speicher, die dort vielleicht noch von einer früheren benutzung herumliegen. Die forensische Werkzeuge der Ermittler können also weder auf die SSD zugreifen, noch finden sie alte Daten im RAM. Das ist also die Situation nach einem Neustart. Apple löscht die Schlüssel und zusätzlich die sensiblen Daten aus dem RAM.

Für Ermittler entsteht damit Zeitdruck. Bis ein sichergestelltes iPhone im Labor untersucht wird, können mehrere Tage vergehen. Transport, ein Rückstau im Labor oder eine fehlende Genehmigung können die Untersuchung verzögern. Die Forensikbehörde von Virginia warnte ihre Ermittler deshalb im Februar 2025 ausdrücklich vor dem automatischen Neustart.

Der Konflikt um solche Zugriffe reicht deutlich weiter zurück. Schon 2016 wehrte sich Apple gegen eine Forderung des FBI nach einer speziell veränderten iOS-Version. Apple hatte einen simplen Mechanismus, der verhindern sollte, dass man endlos oft seinen Passcode eintippen kann. Dadurch konnte das FBI keine Methoden anwenden, die nacheinander alle möglichen Passcode durchprobiert haben. Apple hat das aktiv verhindert. Damals gab es einen großen Streit zwischen Apple und dem FBI, der in den amerikanischen Medien große Beachtung fand.

Apple warnte damals vor den Folgen einer solchen Hintertür für die Sicherheit aller Nutzer. Apple sagte damals, dass es nicht möglich sei, eine solche Hintertür einzubauen, die nur von ehrlichen Menschen verwendet wird. Apple sagte damals, wenn es eine Hintertür gibt, werden die Spitzbuben sie auch finden. Deswegen darf man sie nicht einbauen. Wenn die Hintertür jemals gefunden wird, sind alle iPhones von allen Kunden unsicher. Und vielleicht findet man gar nicht heraus, ob diese Hintertür gefunden wurde oder nicht.

Die Firma »Magnet Forensics« hat seine GrayKey-Technik bereits im März 2025 vorgestellt. Damals warb der Hersteller damit, den Neustart-Timer überwinden zu können. Neu ist der Bericht über ddie Wirkung über Neustarts hinaus. Wie genau GrayKey diese Wirkung erreicht, erklärt es laut der Recherche nicht.

Jetzt ist Apple dran, um den nächsten Zug zu machen.

Quellen:
404 Media
Jiska Classen

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38029https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38029 image Eine spannendes Katz-und-Maus-Spiel spielt sich derzeit zwischen Apple und (vermutlich) dem FBI und ähnlichen Behörden ab. Apple will verhindern, dass iPhones ausgelesen werden können, wenn der Besitzer es nicht gestattet. Daraufhin haben einige Firmen sich darauf spezialisiert, Wege zu finden, wie man diese Sperren überwinden kann. Apple wiederum versucht, das mit immer neuen Tricks zu verhindern.

Zunächst die aktuelle Nachricht, dann die Hintergründe: Einer Firma soll es gelungen sein, Apples Barrieren zu überwinden. Der Trick besteht darin, einen automatischen Neustart des iPhones zu verhindern. Diese Technologie wird GrayKey genannt.

Das Ziel besteht darin, den Zustand eines iPhones für eine spätere Untersuchung zu sichern. Es geht also darum, dass sich der Zustand eines iPhones nicht verändert, bis man es genauer untersuchen konnte. Es geht also nicht darum, direkt die Daten auszulesen. Sondern es geht erst mal nur darum, dass sich das Gerät nicht weiter verändert, und dass keine weiteren Sperren aktiviert werden. So könnten Ermittler auf die nötige Genehmigung zur Auswertung warten, ohne den leichter zugänglichen Zustand zu verlieren.

Eine dieser Sperren wird automatisch aktiviert, wenn das iPhone neu startet. Wenn das iPhone neu startet, muss es erst entsperrt werden. Erst dann können die Daten gelesen werden. Wenn es jedoch neu startet, ohne dass der Anwender es entsperrt, können die Daten nicht gelesen werden. Es reicht also aus, dass ein iPhone neu startet.

Nun soll es angeblich gelungen sein, dass man die Daten trotz eines Neustart lesen kann. Diese Technologie hat den Namen GrayKey.

Was ist der Hintergrund? Seit iOS 18.1 startet ein iPhone nach 72 Stunden ohne erneute Entsperrung automatisch neu. Entscheidend ist die letzte Entsperrung, nicht die letzte Berührung des Displays. Laut Magnet Forensics gab es den Mechanismus bereits in iOS 18.0, damals mit einer Frist von sieben Tagen. Apple hat es dann auf drei Tage verkürzt.

Wie funktioniert das? Es geht um die Schlüssel, die das System benötigt, um die verschlüsselten Daten lesbar zu machen. Nach einem Neustart befindet sich das iPhone zunächst im Zustand „Before First Unlock“, kurz BFU. Erst die Eingabe des Gerätecodes macht bestimmte Schlüssel wieder verfügbar. Danach spricht man von „After First Unlock“, kurz AFU. Das iPhone kann dabei längst wieder gesperrt sein. Es geht hier also nur um den ersten »Unlock« nach einem Neustart. Dieser erste »Unlock« ist besonders geschützt. Wir können das: Nach einem Neustart muss man seinen Passcode eintippen. Danach kann man es per FaceID entsperren.

Schauen wir uns das im Detail an. Was genau passiert da? Wenn man das iPhone sperrt (also kein Neustart), werden manche Schlüssel komplett entfernt, bis man sie per FaceID oder Passcode wieder erzeugt. Das ist aber nicht bei allen Schlüsseln der Fall. Nicht alle Schlüssel werden entfernt. Einige Schlüssel bleiben verfügbar, damit Apps auch im Hintergrund auf ihre Daten zugreifen können. Nur so bleibt das iPhone im Netz verfügbar. Das ist also die Situation beim normalen Sperren, nicht beim Neustart.

Beim Neustart entfernt iOS sensible Schlüssel und zusätzlich vorübergehende Daten aus dem Speicher, die dort vielleicht noch von einer früheren benutzung herumliegen. Die forensische Werkzeuge der Ermittler können also weder auf die SSD zugreifen, noch finden sie alte Daten im RAM. Das ist also die Situation nach einem Neustart. Apple löscht die Schlüssel und zusätzlich die sensiblen Daten aus dem RAM.

Für Ermittler entsteht damit Zeitdruck. Bis ein sichergestelltes iPhone im Labor untersucht wird, können mehrere Tage vergehen. Transport, ein Rückstau im Labor oder eine fehlende Genehmigung können die Untersuchung verzögern. Die Forensikbehörde von Virginia warnte ihre Ermittler deshalb im Februar 2025 ausdrücklich vor dem automatischen Neustart.

Der Konflikt um solche Zugriffe reicht deutlich weiter zurück. Schon 2016 wehrte sich Apple gegen eine Forderung des FBI nach einer speziell veränderten iOS-Version. Apple hatte einen simplen Mechanismus, der verhindern sollte, dass man endlos oft seinen Passcode eintippen kann. Dadurch konnte das FBI keine Methoden anwenden, die nacheinander alle möglichen Passcode durchprobiert haben. Apple hat das aktiv verhindert. Damals gab es einen großen Streit zwischen Apple und dem FBI, der in den amerikanischen Medien große Beachtung fand.

Apple warnte damals vor den Folgen einer solchen Hintertür für die Sicherheit aller Nutzer. Apple sagte damals, dass es nicht möglich sei, eine solche Hintertür einzubauen, die nur von ehrlichen Menschen verwendet wird. Apple sagte damals, wenn es eine Hintertür gibt, werden die Spitzbuben sie auch finden. Deswegen darf man sie nicht einbauen. Wenn die Hintertür jemals gefunden wird, sind alle iPhones von allen Kunden unsicher. Und vielleicht findet man gar nicht heraus, ob diese Hintertür gefunden wurde oder nicht.

Die Firma »Magnet Forensics« hat seine GrayKey-Technik bereits im März 2025 vorgestellt. Damals warb der Hersteller damit, den Neustart-Timer überwinden zu können. Neu ist der Bericht über ddie Wirkung über Neustarts hinaus. Wie genau GrayKey diese Wirkung erreicht, erklärt es laut der Recherche nicht.

Jetzt ist Apple dran, um den nächsten Zug zu machen.

Quellen:
404 Media
Jiska Classen

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Fri, 02 Oct 2026 14:10:38 CESTApple auf Rang zwei bei Treffen mit EU-Vertretern Apple kam seit Juni 2024 auf 257 dokumentierte Treffen mit Vertretern des EU-Parlaments und der EU-Kommission. Unter den großen Tech-Konzernen lag Apple damit laut einer Auswertung der Financial Times hinter Google auf Rang zwei.

Google verzeichnete im selben Zeitraum 302 Treffen, Amazon 239. Für seine Lobbyarbeit in Brüssel gibt Apple der Auswertung zufolge jährlich acht bis neun Millionen Euro aus. Meta meldet mehr als zehn Millionen Euro.

Die Registerangaben nennen für Apples Interessenvertretung unter anderem den Digital Markets Act und den Digital Services Act. Weitere Themen sind Verbraucher- und Datenschutz, Cybersicherheit sowie EU-Vorgaben zu KI und Daten. Die Zahl der Treffen allein sagt nicht, worüber bei jedem einzelnen Termin gesprochen wurde.

Apple und Amazon erklärten gegenüber der Financial Times, sie tauschten sich mit politischen Entscheidungsträgern über Themen aus, die für ihre Kunden und ihr Geschäft wichtig seien.

Quellen:
Financial Times
EU-Transparenzregister

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38028https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38028 image Apple kam seit Juni 2024 auf 257 dokumentierte Treffen mit Vertretern des EU-Parlaments und der EU-Kommission. Unter den großen Tech-Konzernen lag Apple damit laut einer Auswertung der Financial Times hinter Google auf Rang zwei.

Google verzeichnete im selben Zeitraum 302 Treffen, Amazon 239. Für seine Lobbyarbeit in Brüssel gibt Apple der Auswertung zufolge jährlich acht bis neun Millionen Euro aus. Meta meldet mehr als zehn Millionen Euro.

Die Registerangaben nennen für Apples Interessenvertretung unter anderem den Digital Markets Act und den Digital Services Act. Weitere Themen sind Verbraucher- und Datenschutz, Cybersicherheit sowie EU-Vorgaben zu KI und Daten. Die Zahl der Treffen allein sagt nicht, worüber bei jedem einzelnen Termin gesprochen wurde.

Apple und Amazon erklärten gegenüber der Financial Times, sie tauschten sich mit politischen Entscheidungsträgern über Themen aus, die für ihre Kunden und ihr Geschäft wichtig seien.

Quellen:
Financial Times
EU-Transparenzregister

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Fri, 02 Oct 2026 12:29:44 CESTCloudSyncD: Gefälschter Zoom-Installer lockt Mac-Nutzer an Gatekeeper vorbei Jamf Threat Labs hat CloudSyncD entdeckt: Die Mac-Schadsoftware tarnt sich als Zoom-Installer und verleitet Nutzer dazu, Gatekeeper zu umgehen. Wenige Tage nach der Entdeckung am 15. September erschienen laut Jamf (einer Firma für Cyber-Sicherheit) Varianten mit funktionierenden Verbindungen zu Angreifer-Servern.

Das Disk-Image sieht wie ein gewöhnlicher Installer aus. Zugleich enthält es eine Anleitung, um die Sperre von Gatekeeper in den Systemeinstellungen manuell zu umgehen. Dem Programm fehlen eine Apple-Entwicklersignatur und die Notarisierung. Ohne die Freigabe durch den Nutzer startet es nicht.

Nach dem Start zeigt CloudSyncD ein gefälschtes Passwortfenster. Die Schadsoftware prüft die Eingabe im Hintergrund und speichert ein korrektes Passwort lokal. Nach Angaben von MacTechNews wurde das Passwort nicht an die Angreifer gesendet. CloudSyncD nutzt es demnach, um einen weiteren Teil der Schadsoftware zu starten.

Jamf Threat Labs beobachtete in den untersuchten Versionen keine dauerhafte Verankerung im System. Nach einem Neustart wäre die Schadsoftware deshalb nicht mehr aktiv gewesen. Bei den untersuchten Infektionen flossen laut Jamf nur Systeminformationen ab, keine sensiblen Nutzerdaten. Das beschreibt die beobachteten Fälle, nicht die Möglichkeiten späterer Varianten.

Die Anleitung im Disk-Image macht diesen Fall besonders: Die Angreifer umgehen Gatekeeper nicht unbemerkt. Sie verleiten Nutzer dazu, die Sperre selbst aufzuheben.

Quelle:
Jamf Threat Labs

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38027https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38027 image Jamf Threat Labs hat CloudSyncD entdeckt: Die Mac-Schadsoftware tarnt sich als Zoom-Installer und verleitet Nutzer dazu, Gatekeeper zu umgehen. Wenige Tage nach der Entdeckung am 15. September erschienen laut Jamf (einer Firma für Cyber-Sicherheit) Varianten mit funktionierenden Verbindungen zu Angreifer-Servern.

Das Disk-Image sieht wie ein gewöhnlicher Installer aus. Zugleich enthält es eine Anleitung, um die Sperre von Gatekeeper in den Systemeinstellungen manuell zu umgehen. Dem Programm fehlen eine Apple-Entwicklersignatur und die Notarisierung. Ohne die Freigabe durch den Nutzer startet es nicht.

Nach dem Start zeigt CloudSyncD ein gefälschtes Passwortfenster. Die Schadsoftware prüft die Eingabe im Hintergrund und speichert ein korrektes Passwort lokal. Nach Angaben von MacTechNews wurde das Passwort nicht an die Angreifer gesendet. CloudSyncD nutzt es demnach, um einen weiteren Teil der Schadsoftware zu starten.

Jamf Threat Labs beobachtete in den untersuchten Versionen keine dauerhafte Verankerung im System. Nach einem Neustart wäre die Schadsoftware deshalb nicht mehr aktiv gewesen. Bei den untersuchten Infektionen flossen laut Jamf nur Systeminformationen ab, keine sensiblen Nutzerdaten. Das beschreibt die beobachteten Fälle, nicht die Möglichkeiten späterer Varianten.

Die Anleitung im Disk-Image macht diesen Fall besonders: Die Angreifer umgehen Gatekeeper nicht unbemerkt. Sie verleiten Nutzer dazu, die Sperre selbst aufzuheben.

Quelle:
Jamf Threat Labs

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Fri, 02 Oct 2026 10:47 CESTiPhone Duo: Abdeckschicht des Innendisplays ist austauschbar
Update vom 2. Oktober 2026, 10:42 Uhr

Ein deutscher Preis für den Austausch der Abdeckschicht des iPhone-Duo-Innendisplays ist bislang nicht bekannt.
Zum Vergleich: In den USA kostet der Austausch mit AppleCare+ 19 US-Dollar.
Ursprünglicher Bericht vom 1. Oktober 2026, 22:01 Uhr

Die Abdeckschicht über dem Innendisplay des iPhone Duo lässt sich abziehen und ersetzen. Mit AppleCare+ kostet der Austausch in den USA 19 US-Dollar.

Kate Bergeron, Apples Vizepräsidentin für Hardwareentwicklung, beschrieb die Möglichkeit in einem Interview: „It's actually replaceable, which is a really nice thing for the customer that you can peel off that layer and get a new one.“ Auf Deutsch: „Sie ist tatsächlich austauschbar, was für Kunden wirklich gut ist: Man kann die Schicht abziehen und eine neue bekommen.“

Bergeron zufolge hat Apple daran gearbeitet, dass die Abdeckschicht möglichst lange hält. Den Preis für einen Austausch ohne AppleCare+ hat Apple bislang nicht genannt.

In unserer bisherigen Berichterstattung zum iPhone Duo standen die Displayfalte und die Haltbarkeit im Mittelpunkt. Die matte Oberfläche soll Reflexionen und die Sichtbarkeit der Falte verringern. Hinzu kommt nun eine konkrete Möglichkeit, die Abdeckschicht bei Bedarf zu ersetzen.

Quellen:
Interview mit Kate Bergeron bei Angelica Siciliani Fendi
Apple Support: Reparaturkosten für das iPhone

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Update vom 2. Oktober 2026, 10:42 Uhr

Ein deutscher Preis für den Austausch der Abdeckschicht des iPhone-Duo-Innendisplays ist bislang nicht bekannt.
Zum Vergleich: In den USA kostet der Austausch mit AppleCare+ 19 US-Dollar.
Ursprünglicher Bericht vom 1. Oktober 2026, 22:01 Uhr

Die Abdeckschicht über dem Innendisplay des iPhone Duo lässt sich abziehen und ersetzen. Mit AppleCare+ kostet der Austausch in den USA 19 US-Dollar.

Kate Bergeron, Apples Vizepräsidentin für Hardwareentwicklung, beschrieb die Möglichkeit in einem Interview: „It's actually replaceable, which is a really nice thing for the customer that you can peel off that layer and get a new one.“ Auf Deutsch: „Sie ist tatsächlich austauschbar, was für Kunden wirklich gut ist: Man kann die Schicht abziehen und eine neue bekommen.“

Bergeron zufolge hat Apple daran gearbeitet, dass die Abdeckschicht möglichst lange hält. Den Preis für einen Austausch ohne AppleCare+ hat Apple bislang nicht genannt.

In unserer bisherigen Berichterstattung zum iPhone Duo standen die Displayfalte und die Haltbarkeit im Mittelpunkt. Die matte Oberfläche soll Reflexionen und die Sichtbarkeit der Falte verringern. Hinzu kommt nun eine konkrete Möglichkeit, die Abdeckschicht bei Bedarf zu ersetzen.

Quellen:
Interview mit Kate Bergeron bei Angelica Siciliani Fendi
Apple Support: Reparaturkosten für das iPhone

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Thu, 01 Oct 2026 17:42:44 CESTTouchscreen-MacBook Pro: Gurman nennt Oktober oder November Mark Gurman erwartet die Vorstellung des MacBook Pro mit OLED-Touchscreen im Oktober 2026; nach seiner Einschätzung könnte es auch November werden.

Im Podcast „Power On“ nennt Gurman außerdem einen internen Teststand: Apple teste die neuen Modelle mit macOS 27.2. Aus der Softwareversion ergibt sich jedoch kein fester Termin für die Vorstellung.

Ein Start im vierten Quartal war bereits im Gespräch. Auch die erwarteten Merkmale sind aus unserer früheren Berichterstattung bekannt: OLED-Touchscreens in 14 und 16 Zoll, ein dünneres Gehäuse und eine Dynamic Island statt der bisherigen Displayaussparung. Für die Modelle werden M5 Pro und M5 Max erwartet. Gurmans Aussage grenzt nun vor allem den möglichen Vorstellungszeitraum genauer ein.

Quelle:
Mark Gurman, Podcast „Power On“

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38024https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38024 image Mark Gurman erwartet die Vorstellung des MacBook Pro mit OLED-Touchscreen im Oktober 2026; nach seiner Einschätzung könnte es auch November werden.

Im Podcast „Power On“ nennt Gurman außerdem einen internen Teststand: Apple teste die neuen Modelle mit macOS 27.2. Aus der Softwareversion ergibt sich jedoch kein fester Termin für die Vorstellung.

Ein Start im vierten Quartal war bereits im Gespräch. Auch die erwarteten Merkmale sind aus unserer früheren Berichterstattung bekannt: OLED-Touchscreens in 14 und 16 Zoll, ein dünneres Gehäuse und eine Dynamic Island statt der bisherigen Displayaussparung. Für die Modelle werden M5 Pro und M5 Max erwartet. Gurmans Aussage grenzt nun vor allem den möglichen Vorstellungszeitraum genauer ein.

Quelle:
Mark Gurman, Podcast „Power On“

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Thu, 01 Oct 2026 16:34:18 CESTGoogle stellt Gemini 4 Argon vor: Erst eingeschränkter Zugang Google hat Gemini 4 Argon vorgestellt und gibt das neue KI-Modell zunächst an ausgewählte Cybersicherheitsexperten sowie eigene Teams frei.

Die externen Leistungsvergleiche ergeben kein einheitliches Bild. Im Intelligence Index von Artificial Analysis erreicht Argon auf der Stufe „High“ 53 Punkte. Damit liegt es gleichauf mit GPT-6 Astra und Claude Fable 5.1. Claude Opus 5.5 kommt auf 58 Punkte.

In der Text Arena von Arena.ai steht Argon dagegen auf Platz eins. Dort erreicht die High-Version 1.525 Punkte. Das sind 20 Punkte mehr als bei Claude Opus 4.6 auf derselben Stufe. Die beiden Wertungen prüfen unterschiedliche Aspekte der Modellleistung.

Auffällig ist auch das Ausgabelimit: Argon unterstützt bis zu eine Million Ausgabetoken statt der zuvor genannten 64.000. Das Eingabekontextfenster umfasst ebenfalls eine Million Token.

Der erste Zugang erfolgt über Googles Fairwind-Programm für ausgewählte Cybersicherheitsexperten. Sie und Googles interne Teams erhalten das Modell ohne die üblichen Cyber-Schutzschranken. Danach sollen zahlende API-Kunden und Abonnenten von Google AI Ultra folgen. Einen Termin für einen öffentlichen Start nennt Google bislang nicht.

Dem aktuellen Bericht zufolge beträgt der Einführungspreis 2 US-Dollar je Million Eingabetoken und 10 US-Dollar je Million Ausgabetoken. Später sollen die regulären Preise auf 4 beziehungsweise 20 US-Dollar steigen.

Quellen:
Google DeepMind
Artificial Analysis
Arena.ai

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38023https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38023 image Google hat Gemini 4 Argon vorgestellt und gibt das neue KI-Modell zunächst an ausgewählte Cybersicherheitsexperten sowie eigene Teams frei.

Die externen Leistungsvergleiche ergeben kein einheitliches Bild. Im Intelligence Index von Artificial Analysis erreicht Argon auf der Stufe „High“ 53 Punkte. Damit liegt es gleichauf mit GPT-6 Astra und Claude Fable 5.1. Claude Opus 5.5 kommt auf 58 Punkte.

In der Text Arena von Arena.ai steht Argon dagegen auf Platz eins. Dort erreicht die High-Version 1.525 Punkte. Das sind 20 Punkte mehr als bei Claude Opus 4.6 auf derselben Stufe. Die beiden Wertungen prüfen unterschiedliche Aspekte der Modellleistung.

Auffällig ist auch das Ausgabelimit: Argon unterstützt bis zu eine Million Ausgabetoken statt der zuvor genannten 64.000. Das Eingabekontextfenster umfasst ebenfalls eine Million Token.

Der erste Zugang erfolgt über Googles Fairwind-Programm für ausgewählte Cybersicherheitsexperten. Sie und Googles interne Teams erhalten das Modell ohne die üblichen Cyber-Schutzschranken. Danach sollen zahlende API-Kunden und Abonnenten von Google AI Ultra folgen. Einen Termin für einen öffentlichen Start nennt Google bislang nicht.

Dem aktuellen Bericht zufolge beträgt der Einführungspreis 2 US-Dollar je Million Eingabetoken und 10 US-Dollar je Million Ausgabetoken. Später sollen die regulären Preise auf 4 beziehungsweise 20 US-Dollar steigen.

Quellen:
Google DeepMind
Artificial Analysis
Arena.ai

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Thu, 01 Oct 2026 15:33:40 CESTApple Stores erhalten Pakete mit Öffnungsverbot bis 8. Oktober Apple Stores weltweit sollen vertrauliche Pakete mit der Aufschrift „Nicht vor dem 8. Oktober öffnen“ erhalten haben.

MacRumors berichtet über die Lieferungen und gibt an, den Hinweis unabhängig überprüft zu haben. Was die Kartons enthalten, ist nicht bekannt. Vermutet wird Material, mit dem die Geschäfte Beschilderungen, Grafiken und Produktaufbauten aktualisieren können.

Ein Bezug zu erwarteten Home-Produkten ist möglich, aber nicht belegt. Über geplante Umbauten der Apple Stores für solche Geräte haben wir bereits berichtet. Ebenso bekannt ist die Erwartung, dass Apple einen Home Hub, einen neuen HomePod mini und ein neues Apple TV am 13. Oktober gemeinsam einführt.

Aus dem Öffnungsdatum der Pakete lässt sich weder ein Ankündigungstermin noch ein Verkaufsstart sicher ableiten.

Quellen:
MacRumors
Bloomberg

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38022https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38022 image Apple Stores weltweit sollen vertrauliche Pakete mit der Aufschrift „Nicht vor dem 8. Oktober öffnen“ erhalten haben.

MacRumors berichtet über die Lieferungen und gibt an, den Hinweis unabhängig überprüft zu haben. Was die Kartons enthalten, ist nicht bekannt. Vermutet wird Material, mit dem die Geschäfte Beschilderungen, Grafiken und Produktaufbauten aktualisieren können.

Ein Bezug zu erwarteten Home-Produkten ist möglich, aber nicht belegt. Über geplante Umbauten der Apple Stores für solche Geräte haben wir bereits berichtet. Ebenso bekannt ist die Erwartung, dass Apple einen Home Hub, einen neuen HomePod mini und ein neues Apple TV am 13. Oktober gemeinsam einführt.

Aus dem Öffnungsdatum der Pakete lässt sich weder ein Ankündigungstermin noch ein Verkaufsstart sicher ableiten.

Quellen:
MacRumors
Bloomberg

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Thu, 01 Oct 2026 14:43:17 CESTHome Hub: Leak zeigt Einrichtung der Photo-Face-Ansicht Screenshots des Leakers pdfu zeigen, wie Nutzer die Photo-Face-Ansicht des Home Hubs künftig über die Home-App einrichten sollen.

Den Bildern zufolge können Nutzer Fotosammlungen, Rückblicke oder geteilte Alben für die Anzeige auswählen. Dafür muss iCloud-Fotos aktiviert sein. Nach Angaben von pdfu sollen schon während der Einrichtung einige hochauflösende Bilder bereitstehen, während die übrige Fotomediathek noch aus iCloud geladen wird.



Die Photo-Face-Ansicht soll auch für StandBy auf dem iPhone Duo vorgesehen sein. Über weitere geplante StandBy-Ansichten für das iPhone Duo hatten wir bereits berichtet; neu sind nun die Einblicke in die Fotoeinrichtung des Home Hubs.

Quelle:
pdfu

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38021https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38021 image Screenshots des Leakers pdfu zeigen, wie Nutzer die Photo-Face-Ansicht des Home Hubs künftig über die Home-App einrichten sollen.

Den Bildern zufolge können Nutzer Fotosammlungen, Rückblicke oder geteilte Alben für die Anzeige auswählen. Dafür muss iCloud-Fotos aktiviert sein. Nach Angaben von pdfu sollen schon während der Einrichtung einige hochauflösende Bilder bereitstehen, während die übrige Fotomediathek noch aus iCloud geladen wird.



Die Photo-Face-Ansicht soll auch für StandBy auf dem iPhone Duo vorgesehen sein. Über weitere geplante StandBy-Ansichten für das iPhone Duo hatten wir bereits berichtet; neu sind nun die Einblicke in die Fotoeinrichtung des Home Hubs.

Quelle:
pdfu

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Thu, 01 Oct 2026 11:04:30 CEST★ XProtect: So schützt macOS vor Schadsoftware macOS bringt mit XProtect einen eigenen Schutz gegen Schadsoftware mit. Er blockiert gefährliche Programme und kann auch Infektionen beseitigen. Das geschieht weitgehend im Hintergrund, ohne dass Anwender einen Virenscanner installieren müssen.

Was ist XProtect?

XProtect gehört fest zu macOS. Der Name steht heute für mehrere Funktionen zur Erkennung und Bekämpfung von Schadsoftware. Dazu zählt auch XProtect Remediator, der bereits vorhandene Infektionen aufspürt. XProtect schützt damit sowohl vor dem Start gefährlicher Software als auch nach einer Infektion. Eine technische Untersuchung von FFRI Security beschreibt dieses Zusammenspiel.

Wie passt XProtect zu den anderen Schutzfunktionen?

macOS setzt auf mehrere Schutzschichten. Gatekeeper prüft beim Öffnen heruntergeladener Apps unter anderem deren Herkunft und Unversehrtheit. Dazu kommt Apples Notarisierung: Entwickler reichen ihre Software bei Apple zur Prüfung auf bekannte Schadsoftware ein. Eine Freigabe ist allerdings keine Garantie, dass eine App dauerhaft harmlos bleibt.

Während Gatekeeper den Zugang kontrolliert, sucht XProtect nach Schadsoftware und kann gegen bestehende Infektionen vorgehen. Weitere Funktionen begrenzen die Möglichkeiten laufender Programme. Apps aus dem App Store laufen in einer Sandbox, die ihren Zugriff einschränkt. Zugriffsrechte schützen etwa Kamera, Mikrofon und persönliche Dateien. Diese Aufgaben ergänzen sich. Eine App kann unerwünschtes Verhalten zeigen, obwohl sie die ersten Prüfungen bestanden hat. Apple erklärt Gatekeeper und den Schutz laufender Apps.

Wie erkennt XProtect Schadsoftware?

Ein wichtiger Baustein sind Signaturen. Damit sind Erkennungsregeln gemeint, die typische Merkmale von Schadsoftware beschreiben. XProtect verwendet dafür unter anderem YARA. Solche Regeln suchen beispielsweise nach bestimmten Texten oder Mustern im Programmcode. Sie müssen nicht auf eine einzige Datei passen. So lassen sich auch verwandte Varianten erkennen. Die YARA-Projektseite erläutert das Prinzip.

Apple nennt als Prüfanlässe den ersten App-Start, Änderungen an einer App und aktualisierte Signaturen. Erkennt XProtect bekannte Schadsoftware, blockiert es diese, verschiebt sie in den Papierkorb und informiert den Anwender. Apples Sicherheitsdokumentation beschreibt diese Prüfungen.

Was passiert bei einer bereits vorhandenen Infektion?

Dafür ist XProtect Remediator zuständig. Seine Prüfmodule suchen regelmäßig im Hintergrund nach bestimmten Schadprogrammen. Sie können gefundene Schädlinge entfernen und laufende schädliche Prozesse beenden. Dafür muss der Anwender die betroffene App nicht erneut öffnen. Die Untersuchung von FFRI Security zeigt, dass die Module gezielt gegen verschiedene Malware-Familien vorgehen.

Das Entfernen eines Schädlings macht bereits entstandenen Schaden allerdings nicht automatisch rückgängig. Gestohlene Daten bleiben gestohlen. Ein bestätigter Befall kann deshalb weitere Schritte erfordern, etwa das Ändern betroffener Passwörter.

XProtect enthält außerdem eine Verhaltenserkennung für unbekannte Schadsoftware. Apple nutzt die gewonnenen Erkenntnisse auch, um Erkennungsregeln und den Schutz von macOS zu verbessern. Quelle: Apple.

Hat Apple einen „Kill-Switch“?

Apple kann Entwicklerzertifikate widerrufen und zuvor freigegebene Apps nachträglich sperren. macOS erhält solche Sperrinformationen im Hintergrund. Gatekeeper kann dann einen weiteren Start verhindern. Parallel kann Apple neue XProtect-Regeln verteilen.

Als „Kill-Switch“ lässt sich das im weiteren Sinne bezeichnen. Es ist aber kein sofortiger Ausschalter für jeden laufenden Schädling. Sperrinformationen müssen den Mac erreichen und dort wirken. Für bestehende Infektionen kommt zusätzlich die Entfernung durch XProtect infrage. Apple beschreibt seine Reaktion auf neue Malware.

Kommen Updates auch ohne ein macOS-Update?

Ja. XProtect erhält neue Schutzdaten unabhängig von regulären macOS-Updates. Der Mac installiert die entsprechenden Hintergrundupdates standardmäßig automatisch. Dafür braucht er eine Internetverbindung. Ein Wechsel auf die nächste macOS-Version ist für solche Schutzdaten nicht grundsätzlich erforderlich. Apple erläutert die Hintergrundupdates.

Nach Apples Sicherheitsdokumentation prüft macOS standardmäßig täglich auf XProtect-Updates. Informationen über widerrufene Freigaben werden häufiger verteilt.

Diese Schutzdaten ersetzen jedoch keine Updates des Betriebssystems. Neue Erkennungsregeln schließen keine Sicherheitslücken in macOS oder in anderen Apps.

Muss der Anwender etwas tun?

XProtect muss weder installiert noch für jede Prüfung gestartet werden. Sinnvoll ist ein Blick in die Einstellungen für automatische Updates. Unter „Systemeinstellungen ? Allgemein ? Softwareupdate“ finden sich die Optionen hinter der Infotaste neben „Automatische Updates“.

In macOS Tahoe 26 heißt die passende Option „Systemdatendateien und Sicherheitsupdates installieren“. In manchen älteren Versionen lautet sie „Sicherheitsmaßnahmen und Systemdateien installieren“. Sie sollte eingeschaltet bleiben. Apple nennt die jeweiligen Bezeichnungen in seiner Anleitung zu Hintergrundupdates.

Auch macOS und die verwendeten Apps sollten aktuell bleiben. Warnungen vor Schadsoftware sind ein Anlass zur Prüfung, keine lästige Hürde beim Installieren.

Ist XProtect ein klassisches Antivirusprogramm?

Im Kern ja: Erkennen, Blockieren und Entfernen von Schadsoftware sind typische Aufgaben eines Antivirusprogramms. Apple bezeichnet XProtect entsprechend als eingebaute Antivirustechnik.

Die Bedienung unterscheidet sich jedoch von vielen separaten Virenscannern. XProtect arbeitet weitgehend unsichtbar. Klassische Schutzprogramme bieten oft manuell gestartete Prüfungen, Berichte und weitere Schutzfunktionen. Dazu können etwa Filter gegen Phishing gehören. Für den alltäglichen Gebrauch ist XProtect jedoch ausreichend. Gerade die Unabhängigkeit vom Anwender ist ein Vorteil, denn der Anwender könnte mit der Zeit nachlässig werden oder falsche Entscheidungen treffen.

Quellen:
Apple: Protecting against malware in macOS
Apple: Gatekeeper and runtime protection in macOS
Apple: Informationen zu Hintergrundupdates in macOS
FFRI Security: XUnprotect – Reverse Engineering macOS XProtect Remediator
YARA: Projektbeschreibung
AV-Comparatives: Mac Security Report 2023 (Funktionsvergleich)
Apple: Protecting app access to user data

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38020https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38020 image macOS bringt mit XProtect einen eigenen Schutz gegen Schadsoftware mit. Er blockiert gefährliche Programme und kann auch Infektionen beseitigen. Das geschieht weitgehend im Hintergrund, ohne dass Anwender einen Virenscanner installieren müssen.

Was ist XProtect?

XProtect gehört fest zu macOS. Der Name steht heute für mehrere Funktionen zur Erkennung und Bekämpfung von Schadsoftware. Dazu zählt auch XProtect Remediator, der bereits vorhandene Infektionen aufspürt. XProtect schützt damit sowohl vor dem Start gefährlicher Software als auch nach einer Infektion. Eine technische Untersuchung von FFRI Security beschreibt dieses Zusammenspiel.

Wie passt XProtect zu den anderen Schutzfunktionen?

macOS setzt auf mehrere Schutzschichten. Gatekeeper prüft beim Öffnen heruntergeladener Apps unter anderem deren Herkunft und Unversehrtheit. Dazu kommt Apples Notarisierung: Entwickler reichen ihre Software bei Apple zur Prüfung auf bekannte Schadsoftware ein. Eine Freigabe ist allerdings keine Garantie, dass eine App dauerhaft harmlos bleibt.

Während Gatekeeper den Zugang kontrolliert, sucht XProtect nach Schadsoftware und kann gegen bestehende Infektionen vorgehen. Weitere Funktionen begrenzen die Möglichkeiten laufender Programme. Apps aus dem App Store laufen in einer Sandbox, die ihren Zugriff einschränkt. Zugriffsrechte schützen etwa Kamera, Mikrofon und persönliche Dateien. Diese Aufgaben ergänzen sich. Eine App kann unerwünschtes Verhalten zeigen, obwohl sie die ersten Prüfungen bestanden hat. Apple erklärt Gatekeeper und den Schutz laufender Apps.

Wie erkennt XProtect Schadsoftware?

Ein wichtiger Baustein sind Signaturen. Damit sind Erkennungsregeln gemeint, die typische Merkmale von Schadsoftware beschreiben. XProtect verwendet dafür unter anderem YARA. Solche Regeln suchen beispielsweise nach bestimmten Texten oder Mustern im Programmcode. Sie müssen nicht auf eine einzige Datei passen. So lassen sich auch verwandte Varianten erkennen. Die YARA-Projektseite erläutert das Prinzip.

Apple nennt als Prüfanlässe den ersten App-Start, Änderungen an einer App und aktualisierte Signaturen. Erkennt XProtect bekannte Schadsoftware, blockiert es diese, verschiebt sie in den Papierkorb und informiert den Anwender. Apples Sicherheitsdokumentation beschreibt diese Prüfungen.

Was passiert bei einer bereits vorhandenen Infektion?

Dafür ist XProtect Remediator zuständig. Seine Prüfmodule suchen regelmäßig im Hintergrund nach bestimmten Schadprogrammen. Sie können gefundene Schädlinge entfernen und laufende schädliche Prozesse beenden. Dafür muss der Anwender die betroffene App nicht erneut öffnen. Die Untersuchung von FFRI Security zeigt, dass die Module gezielt gegen verschiedene Malware-Familien vorgehen.

Das Entfernen eines Schädlings macht bereits entstandenen Schaden allerdings nicht automatisch rückgängig. Gestohlene Daten bleiben gestohlen. Ein bestätigter Befall kann deshalb weitere Schritte erfordern, etwa das Ändern betroffener Passwörter.

XProtect enthält außerdem eine Verhaltenserkennung für unbekannte Schadsoftware. Apple nutzt die gewonnenen Erkenntnisse auch, um Erkennungsregeln und den Schutz von macOS zu verbessern. Quelle: Apple.

Hat Apple einen „Kill-Switch“?

Apple kann Entwicklerzertifikate widerrufen und zuvor freigegebene Apps nachträglich sperren. macOS erhält solche Sperrinformationen im Hintergrund. Gatekeeper kann dann einen weiteren Start verhindern. Parallel kann Apple neue XProtect-Regeln verteilen.

Als „Kill-Switch“ lässt sich das im weiteren Sinne bezeichnen. Es ist aber kein sofortiger Ausschalter für jeden laufenden Schädling. Sperrinformationen müssen den Mac erreichen und dort wirken. Für bestehende Infektionen kommt zusätzlich die Entfernung durch XProtect infrage. Apple beschreibt seine Reaktion auf neue Malware.

Kommen Updates auch ohne ein macOS-Update?

Ja. XProtect erhält neue Schutzdaten unabhängig von regulären macOS-Updates. Der Mac installiert die entsprechenden Hintergrundupdates standardmäßig automatisch. Dafür braucht er eine Internetverbindung. Ein Wechsel auf die nächste macOS-Version ist für solche Schutzdaten nicht grundsätzlich erforderlich. Apple erläutert die Hintergrundupdates.

Nach Apples Sicherheitsdokumentation prüft macOS standardmäßig täglich auf XProtect-Updates. Informationen über widerrufene Freigaben werden häufiger verteilt.

Diese Schutzdaten ersetzen jedoch keine Updates des Betriebssystems. Neue Erkennungsregeln schließen keine Sicherheitslücken in macOS oder in anderen Apps.

Muss der Anwender etwas tun?

XProtect muss weder installiert noch für jede Prüfung gestartet werden. Sinnvoll ist ein Blick in die Einstellungen für automatische Updates. Unter „Systemeinstellungen ? Allgemein ? Softwareupdate“ finden sich die Optionen hinter der Infotaste neben „Automatische Updates“.

In macOS Tahoe 26 heißt die passende Option „Systemdatendateien und Sicherheitsupdates installieren“. In manchen älteren Versionen lautet sie „Sicherheitsmaßnahmen und Systemdateien installieren“. Sie sollte eingeschaltet bleiben. Apple nennt die jeweiligen Bezeichnungen in seiner Anleitung zu Hintergrundupdates.

Auch macOS und die verwendeten Apps sollten aktuell bleiben. Warnungen vor Schadsoftware sind ein Anlass zur Prüfung, keine lästige Hürde beim Installieren.

Ist XProtect ein klassisches Antivirusprogramm?

Im Kern ja: Erkennen, Blockieren und Entfernen von Schadsoftware sind typische Aufgaben eines Antivirusprogramms. Apple bezeichnet XProtect entsprechend als eingebaute Antivirustechnik.

Die Bedienung unterscheidet sich jedoch von vielen separaten Virenscannern. XProtect arbeitet weitgehend unsichtbar. Klassische Schutzprogramme bieten oft manuell gestartete Prüfungen, Berichte und weitere Schutzfunktionen. Dazu können etwa Filter gegen Phishing gehören. Für den alltäglichen Gebrauch ist XProtect jedoch ausreichend. Gerade die Unabhängigkeit vom Anwender ist ein Vorteil, denn der Anwender könnte mit der Zeit nachlässig werden oder falsche Entscheidungen treffen.

Quellen:
Apple: Protecting against malware in macOS
Apple: Gatekeeper and runtime protection in macOS
Apple: Informationen zu Hintergrundupdates in macOS
FFRI Security: XUnprotect – Reverse Engineering macOS XProtect Remediator
YARA: Projektbeschreibung
AV-Comparatives: Mac Security Report 2023 (Funktionsvergleich)
Apple: Protecting app access to user data

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Wed, 30 Sep 2026 20:32 CESTApple Home Hub: Tischmodell soll an den iMac G4 erinnern
Update vom 30. September 2026, 20:30 Uhr

Der geplante Apple Home Hub soll eine einzelne FaceTime-Kamera an der Vorderseite haben – und keine Kamera auf der Rückseite.
Bloomberg-Journalist Mark Gurman beziffert den schwarzen Displayrand auf etwa einen Viertelzoll, also rund sechs Millimeter. Die Ecken sollen abgerundet sein; scharfe Kanten habe das Gerät nicht.
Ursprünglicher Bericht vom 30. September 2026, 14:41 Uhr

Apples geplanter Home Hub soll als Tischgerät an den iMac G4 von 2002 erinnern. Ein Bericht beschreibt nun erstmals Fuß, Arm und neigbares Display genauer.

Laut Bloomberg-Journalist Mark Gurman sitzt das quadratische Sechs-Zoll-Display über einem runden Metallfuß. Ein polierter Metallarm verbindet beide Teile. Das Display soll sich von Hand nach vorn und hinten neigen lassen.

Mehrere Ringe perforierter Lautsprecheröffnungen prägen dem Bericht zufolge den Fuß. Eine gummierte Unterseite soll für Halt auf dem Tisch sorgen. Das Display selbst soll ungefähr so dick wie ein iPhone sein. Gurman beschreibt außerdem einen schwarzen Rahmen und ein graues Aluminiumgehäuse.

Ein Akku sowie Lautstärke- und Einschalttasten sind demnach nicht vorgesehen. Das Gerät müsste dauerhaft über USB-C mit Strom versorgt werden. Die ebenfalls geplante Wandversion soll stattdessen eine dünne, quadratische Basis unter dem Display haben. Auch sie soll ständig per USB-C angeschlossen bleiben.

Dass Apple eine Tisch- und eine Wandversion mit annähernd quadratischem Display entwickeln soll, war bereits bekannt. Frühere Berichte nannten für das Display noch ungefähr sechs bis sieben Zoll. Neu ist die konkrete Beschreibung des Tischmodells mit seinem an den iMac G4 erinnernden Aufbau.

Quelle:
Mark Gurman, Bloomberg

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Update vom 30. September 2026, 20:30 Uhr

Der geplante Apple Home Hub soll eine einzelne FaceTime-Kamera an der Vorderseite haben – und keine Kamera auf der Rückseite.
Bloomberg-Journalist Mark Gurman beziffert den schwarzen Displayrand auf etwa einen Viertelzoll, also rund sechs Millimeter. Die Ecken sollen abgerundet sein; scharfe Kanten habe das Gerät nicht.
Ursprünglicher Bericht vom 30. September 2026, 14:41 Uhr

Apples geplanter Home Hub soll als Tischgerät an den iMac G4 von 2002 erinnern. Ein Bericht beschreibt nun erstmals Fuß, Arm und neigbares Display genauer.

Laut Bloomberg-Journalist Mark Gurman sitzt das quadratische Sechs-Zoll-Display über einem runden Metallfuß. Ein polierter Metallarm verbindet beide Teile. Das Display soll sich von Hand nach vorn und hinten neigen lassen.

Mehrere Ringe perforierter Lautsprecheröffnungen prägen dem Bericht zufolge den Fuß. Eine gummierte Unterseite soll für Halt auf dem Tisch sorgen. Das Display selbst soll ungefähr so dick wie ein iPhone sein. Gurman beschreibt außerdem einen schwarzen Rahmen und ein graues Aluminiumgehäuse.

Ein Akku sowie Lautstärke- und Einschalttasten sind demnach nicht vorgesehen. Das Gerät müsste dauerhaft über USB-C mit Strom versorgt werden. Die ebenfalls geplante Wandversion soll stattdessen eine dünne, quadratische Basis unter dem Display haben. Auch sie soll ständig per USB-C angeschlossen bleiben.

Dass Apple eine Tisch- und eine Wandversion mit annähernd quadratischem Display entwickeln soll, war bereits bekannt. Frühere Berichte nannten für das Display noch ungefähr sechs bis sieben Zoll. Neu ist die konkrete Beschreibung des Tischmodells mit seinem an den iMac G4 erinnernden Aufbau.

Quelle:
Mark Gurman, Bloomberg

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Wed, 30 Sep 2026 18:21:18 CESTApple soll HomeKit für weitere Gerätekategorien öffnen Apple soll HomeKit für zusätzliche Gerätekategorien öffnen und bereits mit Drittanbietern an passenden Smart-Home-Geräten arbeiten.

Mark Gurman berichtet bei Bloomberg, Apple wolle seine Smart-Home-Plattform stärker auf Siri AI ausrichten. Welche Gerätekategorien hinzukommen könnten, nennt er nicht. Auch zu den Geräten der Drittanbieter gibt es noch keine Einzelheiten.

Die Plattformpläne sind der neue Aspekt des Berichts. Über Apples Pläne für einen neuen großen HomePod haben wir bereits berichtet: Das Modell soll später kommen und nicht zum erwarteten Termin im Oktober vorgestellt werden. Der aktuelle große HomePod stammt aus dem Jahr 2023.

Quelle:
Mark Gurman, Bloomberg

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38019https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38019 image Apple soll HomeKit für zusätzliche Gerätekategorien öffnen und bereits mit Drittanbietern an passenden Smart-Home-Geräten arbeiten.

Mark Gurman berichtet bei Bloomberg, Apple wolle seine Smart-Home-Plattform stärker auf Siri AI ausrichten. Welche Gerätekategorien hinzukommen könnten, nennt er nicht. Auch zu den Geräten der Drittanbieter gibt es noch keine Einzelheiten.

Die Plattformpläne sind der neue Aspekt des Berichts. Über Apples Pläne für einen neuen großen HomePod haben wir bereits berichtet: Das Modell soll später kommen und nicht zum erwarteten Termin im Oktober vorgestellt werden. Der aktuelle große HomePod stammt aus dem Jahr 2023.

Quelle:
Mark Gurman, Bloomberg

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Wed, 30 Sep 2026 18:15:29 CESTiPad mini 8: 12 GB RAM, neue Funkchips und IP-Schutz erwartet Für das iPad mini 8 werden nun 12 GB RAM, Apples N1-Funkchip und erstmals eine IP-zertifizierte Wasserbeständigkeit erwartet.

Die 12 GB wären ein Anstieg gegenüber den 8 GB des aktuellen Modells. Damit soll sich bei Siri AI das Tempo und die Ausdrucksweise der Stimme anpassen lassen.

Für Funkverbindungen ist Apples N1-Chip mit Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 im Gespräch. Die Mobilfunkversionen könnten ein C1X- oder C2-Modem erhalten. Auch eine IP-zertifizierte Wasserbeständigkeit wird erstmals für die Baureihe genannt. Eine konkrete Schutzklasse ist nicht angegeben.

Beim erwarteten A20 Pro stehen nun Leistungswerte im Raum: Gegenüber dem A17 Pro des aktuellen iPad mini soll die CPU bis zu etwa 1,5-mal und die GPU bis zu etwa 2,5-mal so schnell sein. Schmalere Displayränder gehören ebenfalls zu den neuen Erwartungen.

Einige andere Punkte sind bereits aus früheren Meldungen bekannt. Ein Fund von Aaron Perris in Apples Code deutete auf den A20 Pro und eine Frontkamera an der langen Displayseite hin. Für das nächste iPad mini wird außerdem ein OLED-Display erwartet. Beim überarbeiteten Lautsprechersystem gilt nun zusätzlich ein kleiner Lautsprecher im oberen Displayrand als Möglichkeit. Er könnte einem iPhone-Ohrhörer ähneln; wie Apple die Lautsprecher tatsächlich anordnet, bleibt offen.

Quelle:
Aaron Perris, Fund in Apples Code

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38018https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38018 image Für das iPad mini 8 werden nun 12 GB RAM, Apples N1-Funkchip und erstmals eine IP-zertifizierte Wasserbeständigkeit erwartet.

Die 12 GB wären ein Anstieg gegenüber den 8 GB des aktuellen Modells. Damit soll sich bei Siri AI das Tempo und die Ausdrucksweise der Stimme anpassen lassen.

Für Funkverbindungen ist Apples N1-Chip mit Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 im Gespräch. Die Mobilfunkversionen könnten ein C1X- oder C2-Modem erhalten. Auch eine IP-zertifizierte Wasserbeständigkeit wird erstmals für die Baureihe genannt. Eine konkrete Schutzklasse ist nicht angegeben.

Beim erwarteten A20 Pro stehen nun Leistungswerte im Raum: Gegenüber dem A17 Pro des aktuellen iPad mini soll die CPU bis zu etwa 1,5-mal und die GPU bis zu etwa 2,5-mal so schnell sein. Schmalere Displayränder gehören ebenfalls zu den neuen Erwartungen.

Einige andere Punkte sind bereits aus früheren Meldungen bekannt. Ein Fund von Aaron Perris in Apples Code deutete auf den A20 Pro und eine Frontkamera an der langen Displayseite hin. Für das nächste iPad mini wird außerdem ein OLED-Display erwartet. Beim überarbeiteten Lautsprechersystem gilt nun zusätzlich ein kleiner Lautsprecher im oberen Displayrand als Möglichkeit. Er könnte einem iPhone-Ohrhörer ähneln; wie Apple die Lautsprecher tatsächlich anordnet, bleibt offen.

Quelle:
Aaron Perris, Fund in Apples Code

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Wed, 30 Sep 2026 16:59 CESTiPhone Duo: Vorbereitung der Vorbestellung startet am 12. Oktober Apple öffnet am 12. Oktober die Vorbereitung für iPhone-Duo-Vorbestellungen: Interessierte können ihre Konfiguration und Bestelldaten schon vor dem Bestellstart hinterlegen.

In der Apple-Store-App oder in Apples Onlineshop lassen sich vorab Farbe und Speicher auswählen. Auch Mobilfunkanbieter und Zahlungsart können festgelegt werden. Hinzu kommen Zubehör, AppleCare+ und Angaben zu einer möglichen Inzahlungnahme. Liefer- und Rechnungsadresse lassen sich ebenfalls hinterlegen. Die Vorbereitung ist noch keine Bestellung.

Der eigentliche Vorbestellstart am 16. Oktober um 14 Uhr deutscher Zeit war bereits bekannt. Auch der Auslieferungsbeginn am 23. Oktober steht schon fest. Apple hat das iPhone Duo im September als faltbares iPhone mit einem Außen- und einem Innendisplay vorgestellt.

Quelle:
Apple

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38017https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38017 image Apple öffnet am 12. Oktober die Vorbereitung für iPhone-Duo-Vorbestellungen: Interessierte können ihre Konfiguration und Bestelldaten schon vor dem Bestellstart hinterlegen.

In der Apple-Store-App oder in Apples Onlineshop lassen sich vorab Farbe und Speicher auswählen. Auch Mobilfunkanbieter und Zahlungsart können festgelegt werden. Hinzu kommen Zubehör, AppleCare+ und Angaben zu einer möglichen Inzahlungnahme. Liefer- und Rechnungsadresse lassen sich ebenfalls hinterlegen. Die Vorbereitung ist noch keine Bestellung.

Der eigentliche Vorbestellstart am 16. Oktober um 14 Uhr deutscher Zeit war bereits bekannt. Auch der Auslieferungsbeginn am 23. Oktober steht schon fest. Apple hat das iPhone Duo im September als faltbares iPhone mit einem Außen- und einem Innendisplay vorgestellt.

Quelle:
Apple

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Wed, 30 Sep 2026 15:08:51 CESTApple plant laut Bloomberg weiterhin einen neuen großen HomePod Apple plant laut Mark Gurman von Bloomberg weiterhin eine Aktualisierung des großen HomePod. Der neue Lautsprecher soll allerdings erst nach dem erwarteten Apple-Termin am 13. Oktober erscheinen.

Ein Termin für die Aktualisierung ist nicht genannt. Am 13. Oktober wird der große HomePod voraussichtlich nicht vorgestellt. Für diesen Tag werden stattdessen ein neuer HomePod mini, ein Apple TV 4K und der Home Hub erwartet. Über deren möglichen Vorstellungstermin haben wir bereits berichtet.

Siri AI könnte für den künftigen großen HomePod eine wichtige Neuerung sein. Dafür wäre wohl ein schnellerer Chip nötig: Das aktuelle Modell nutzt den S7. Als weitere mögliche Änderungen stehen ein besserer Klang, neue Farben und Apples N1-Funkchip mit Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 im Raum. Welche Ausstattung Apple tatsächlich plant, bleibt offen.

Quelle:
Bloomberg / Mark Gurman

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38016https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38016 image Apple plant laut Mark Gurman von Bloomberg weiterhin eine Aktualisierung des großen HomePod. Der neue Lautsprecher soll allerdings erst nach dem erwarteten Apple-Termin am 13. Oktober erscheinen.

Ein Termin für die Aktualisierung ist nicht genannt. Am 13. Oktober wird der große HomePod voraussichtlich nicht vorgestellt. Für diesen Tag werden stattdessen ein neuer HomePod mini, ein Apple TV 4K und der Home Hub erwartet. Über deren möglichen Vorstellungstermin haben wir bereits berichtet.

Siri AI könnte für den künftigen großen HomePod eine wichtige Neuerung sein. Dafür wäre wohl ein schnellerer Chip nötig: Das aktuelle Modell nutzt den S7. Als weitere mögliche Änderungen stehen ein besserer Klang, neue Farben und Apples N1-Funkchip mit Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 im Raum. Welche Ausstattung Apple tatsächlich plant, bleibt offen.

Quelle:
Bloomberg / Mark Gurman

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Wed, 30 Sep 2026 14:35:22 CESTApple Home Hub, HomePod mini und Apple TV: Vorstellung am 13. Oktober erwartet Apple soll den Home Hub, einen neuen HomePod mini und ein neues Apple TV am 13. Oktober vorstellen. Das berichtet Bloomberg.

Mark Gurman nennt damit erstmals einen konkreten Tag. Zuvor war für den Home Hub lediglich von Oktober die Rede. Auch ein gemeinsamer Start mit den beiden anderen Geräten stand bereits im Raum.

Der Home Hub soll als neue Smart-Home-Zentrale mit Display erscheinen. Für die Tischversion wird eine Lautsprecherbasis erwartet; außerdem ist eine Variante zur Wandmontage im Gespräch. Der neue HomePod mini und das neue Apple TV sollen ihre bisherige Form behalten, aber schnellere Chips für Siri AI erhalten. Für den HomePod mini werden zudem neue Farben erwartet, darunter Pink und Grün.

Quelle:
Bloomberg / Mark Gurman

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38014https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38014 image Apple soll den Home Hub, einen neuen HomePod mini und ein neues Apple TV am 13. Oktober vorstellen. Das berichtet Bloomberg.

Mark Gurman nennt damit erstmals einen konkreten Tag. Zuvor war für den Home Hub lediglich von Oktober die Rede. Auch ein gemeinsamer Start mit den beiden anderen Geräten stand bereits im Raum.

Der Home Hub soll als neue Smart-Home-Zentrale mit Display erscheinen. Für die Tischversion wird eine Lautsprecherbasis erwartet; außerdem ist eine Variante zur Wandmontage im Gespräch. Der neue HomePod mini und das neue Apple TV sollen ihre bisherige Form behalten, aber schnellere Chips für Siri AI erhalten. Für den HomePod mini werden zudem neue Farben erwartet, darunter Pink und Grün.

Quelle:
Bloomberg / Mark Gurman

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Wed, 30 Sep 2026 11:13:05 CESTApple unter Ternus: Produktteams sollen schneller liefern Apples Produktteams sollen laut Bloomberg mehr Neuheiten in kürzerer Zeit liefern; Führungskräfte berichten bereits von wachsendem Arbeitsdruck.

Führungskräfte beschreiben die Arbeit laut Bloomberg als hektischer und fordernder. Produktteams sollen mehr Neuheiten in kürzerer Zeit liefern. Wie schnell sich die Arbeitsweise insgesamt ändern lässt, ist laut dem Bericht offen.

Ternus möchte Produkte veröffentlichen lassen, sobald sie fertig sind, statt sich an festen Abläufen zu orientieren. Für 2027 zeichnen sich in frühen Planungen kleinere Budgetsteigerungen, weitgehend konstante Mitarbeiterzahlen und geringere Marketingausgaben ab. Apple prüft dem Bericht zufolge auch, wie bestehende Produkte mehr Umsatz bringen könnten. Neue Dienste seien ebenfalls besprochen worden.

Über Ternus’ Wunsch nach einer schlankeren Organisation und einem weniger gebündelten Produktkalender haben wir bereits berichtet. Damals ging es auch um Stellenstreichungen im Hardware-Engineering.

Eine frühere Angabe zu AppleCare muss präzisiert werden: Der erwogene Abbau von rund 5.000 Stellen wurde nicht endgültig verworfen. Laut Bloomberg liegen die Pläne auf unbestimmte Zeit auf Eis. Apple prüft einen solchen Schritt derzeit nicht.

Quelle:
Bloomberg

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38013https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38013 image Apples Produktteams sollen laut Bloomberg mehr Neuheiten in kürzerer Zeit liefern; Führungskräfte berichten bereits von wachsendem Arbeitsdruck.

Führungskräfte beschreiben die Arbeit laut Bloomberg als hektischer und fordernder. Produktteams sollen mehr Neuheiten in kürzerer Zeit liefern. Wie schnell sich die Arbeitsweise insgesamt ändern lässt, ist laut dem Bericht offen.

Ternus möchte Produkte veröffentlichen lassen, sobald sie fertig sind, statt sich an festen Abläufen zu orientieren. Für 2027 zeichnen sich in frühen Planungen kleinere Budgetsteigerungen, weitgehend konstante Mitarbeiterzahlen und geringere Marketingausgaben ab. Apple prüft dem Bericht zufolge auch, wie bestehende Produkte mehr Umsatz bringen könnten. Neue Dienste seien ebenfalls besprochen worden.

Über Ternus’ Wunsch nach einer schlankeren Organisation und einem weniger gebündelten Produktkalender haben wir bereits berichtet. Damals ging es auch um Stellenstreichungen im Hardware-Engineering.

Eine frühere Angabe zu AppleCare muss präzisiert werden: Der erwogene Abbau von rund 5.000 Stellen wurde nicht endgültig verworfen. Laut Bloomberg liegen die Pläne auf unbestimmte Zeit auf Eis. Apple prüft einen solchen Schritt derzeit nicht.

Quelle:
Bloomberg

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Wed, 30 Sep 2026 11:12:38 CESTiPhone 18 Pro: Nutzer melden Knacken am Hörmuschel-Lautsprecher Nutzer melden Knack- und Klickgeräusche am Hörmuschel-Lautsprecher des iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max – teils auch nach einem Gerätetausch und dem Update auf iOS 27.0.1.

Die Beschreibungen reichen von einem leisen Klicken bis zu Knacken oder Knistern. Manche Betroffene hören es wiederholt, andere bei bestimmten Aktionen. Genannt werden unter anderem das Umschalten des Flugzeugmodus und das schnelle Verstellen der Displayhelligkeit.

Einige Nutzer berichten, dass das Geräusch auch bei einem Ersatzgerät auftrat. Frühen Rückmeldungen zufolge hat iOS 27.0.1 daran nichts geändert. Die Hinweise zu diesem Update nennen keinen Lautsprecherfehler.

Woher das Geräusch kommt, ist unklar. Eine offizielle Stellungnahme von Apple zu den Berichten liegt bislang nicht vor.

Quellen:
Nutzerberichte im MacRumors-Forum
Rückmeldung im MacRumors-Forum zu iOS 27.0.1
Nutzerberichte auf Reddit

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38012https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38012 image Nutzer melden Knack- und Klickgeräusche am Hörmuschel-Lautsprecher des iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max – teils auch nach einem Gerätetausch und dem Update auf iOS 27.0.1.

Die Beschreibungen reichen von einem leisen Klicken bis zu Knacken oder Knistern. Manche Betroffene hören es wiederholt, andere bei bestimmten Aktionen. Genannt werden unter anderem das Umschalten des Flugzeugmodus und das schnelle Verstellen der Displayhelligkeit.

Einige Nutzer berichten, dass das Geräusch auch bei einem Ersatzgerät auftrat. Frühen Rückmeldungen zufolge hat iOS 27.0.1 daran nichts geändert. Die Hinweise zu diesem Update nennen keinen Lautsprecherfehler.

Woher das Geräusch kommt, ist unklar. Eine offizielle Stellungnahme von Apple zu den Berichten liegt bislang nicht vor.

Quellen:
Nutzerberichte im MacRumors-Forum
Rückmeldung im MacRumors-Forum zu iOS 27.0.1
Nutzerberichte auf Reddit

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Wed, 30 Sep 2026 08:17:27 CEST★ Sicherheit am Mac: Alles mit dem Admin-Account? Wer seinen Mac allein nutzt, kann mit dem bei der Einrichtung angelegten Admin-Konto arbeiten. Ein zusätzliches Standardkonto ist dafür nicht nötig. Die Sorge, jede App erhalte dadurch freie Hand über das ganze System, beruht auf einem Missverständnis.

Ein Mac, ein Anwender, zwei Konten?

Der Rat klingt zunächst vernünftig: Ein Konto dient der Verwaltung, ein zweites dem täglichen Arbeiten. Das zweite Konto erhält weniger Rechte. So soll Schadsoftware keine gefährlichen Änderungen vornehmen können.

Für einen allein genutzten Mac ist diese Trennung jedoch keine notwendige Sicherheitsmaßnahme. macOS schützt das System und persönliche Daten auf mehreren Ebenen. Diese Schutzfunktionen wirken auch im Admin-Konto.

Gemeint ist hier der private Mac, dessen einziger Anwender zugleich sein Administrator ist. Für gemeinsam genutzte Computer oder verwaltete Firmen-Macs gelten andere Anforderungen.

Woher die Sorge kommt

Wer Windows XP erlebt hat, kennt das damalige Problem. Viele Anwender arbeiteten ständig mit einem Administratorkonto. Dadurch liefen auch ihre Programme mit weitreichenden Rechten. Eine schädliche Anwendung konnte diese Rechte unmittelbar nutzen.

Unter diesen Bedingungen hatte die Arbeit mit einem eingeschränkten Konto einen sehr nachvollziehbaren Zweck. Sie entzog den alltäglich gestarteten Programmen einen großen Teil ihrer Macht.

Microsoft änderte dieses Modell mit Windows Vista. Die Benutzerkontensteuerung ließ Programme zunächst mit eingeschränkten Rechten starten. Für administrative Vorgänge erschienen die bekannten Rückfragen. Bei einem Administrator genügte normalerweise eine Bestätigung. Ein Standardbenutzer musste die Zugangsdaten eines Administrators eingeben.

Die Erinnerung an Windows XP erklärt manche Sorge um das Admin-Konto am Mac. Dessen Bezeichnung allein sagt aber wenig darüber aus, welche Rechte ein gestartetes Programm tatsächlich erhält.

Administrator bedeutet nicht grenzenlose Macht

Bei der Einrichtung eines Macs entsteht zunächst ein Administratorkonto. Das ist Apples vorgesehener Ausgangspunkt für die Benutzung des Computers.

Ein Administrator darf Benutzerkonten verwalten und verschiedene Einstellungen des Systems ändern. Eine gewöhnlich gestartete App erhält dadurch jedoch nicht automatisch die höchsten Systemrechte.

Für bestimmte Eingriffe muss sie zusätzliche Rechte anfordern. Auch im Admin-Konto kann macOS dafür eine Bestätigung per Passwort oder Touch ID verlangen. Apple beschreibt diese Trennung ausdrücklich in seiner Entwicklerdokumentation.

Der Unterschied ist im Alltag entscheidend. Als Administrator angemeldet zu sein, bedeutet nicht, jede App mit uneingeschränktem Zugriff auf das Betriebssystem zu starten.

Auch Administratoren bleiben begrenzt

Apple hat den Schutz des Betriebssystems über die Jahre weiter ausgebaut. Die System Integrity Protection, kurz SIP, schützt wichtige Systembereiche vor Veränderungen. Sie beschränkt sogar Prozesse mit den höchsten Rechten.

Hinzu kommt das geschützte Systemvolume. Dort liegen die wesentlichen Bestandteile von macOS. Seit macOS Big Sur prüft das System deren Integrität zusätzlich mit kryptografischen Verfahren.

Ein normales Programm kann diese Schutzfunktionen nicht einfach durch seine Zugehörigkeit zu einem Admin-Konto überwinden. Die Anmeldung als Administrator schaltet sie nicht ab.

Gatekeeper prüft heruntergeladene Anwendungen. XProtect erkennt und entfernt bekannte Schadsoftware. Für Apps aus dem Mac App Store gelten zudem die Grenzen der Sandbox. Sie beschränkt, auf welche Daten und Funktionen eine App zugreifen darf.

Diese Schutzmechanismen ersetzen weder Updates noch einen aufmerksamen Umgang mit Software. Sie erklären aber, weshalb das Admin-Konto am Mac nicht dem alten Windows-XP-Modell entspricht.

Ein Standardkonto sperrt Schadsoftware nicht aus

Ein zweites Missverständnis betrifft die Installation von Programmen. Auch Standardbenutzer können Apps installieren, wie Apple in seiner Benutzerhilfe ausdrücklich erklärt.

Nicht jede Installation verändert geschützte Systembereiche. Software kann im eigenen Benutzerbereich arbeiten. Schadsoftware kann sich ebenfalls dort festsetzen, ohne dafür die höchsten Systemrechte zu benötigen.

Für persönliche Daten ist deshalb eine weitere Unterscheidung wichtig. Ein Standardkonto schützt nicht automatisch die Dokumente, die der angemeldete Benutzer selbst bearbeiten darf.

Eine schädliche App kann Daten gefährden, auf die sie bereits zugreifen darf. Dafür muss sie das Betriebssystem nicht verändern.

macOS begrenzt den Zugriff auf sensible Daten zusätzlich durch eigene Datenschutzfreigaben. Dazu gehören etwa Dokumente, Schreibtisch und bestimmte Funktionen anderer Apps. Diese Freigaben sollte man auch im Admin-Konto bewusst erteilen.

Zwei Konten ändern die Entscheidung nicht

Wer beide Konten selbst verwaltet, kennt auch beide Passwörter. Fordert ein Vorgang administrative Rechte an, lassen sich oft die Zugangsdaten des separaten Administrators eingeben. Ein vollständiger Kontowechsel ist dafür vielfach unnötig.

Das zusätzliche Konto kann eine hilfreiche Denkpause schaffen. Es nimmt seinem Besitzer jedoch nicht die Entscheidung ab, einer Installation oder Änderung zu vertrauen.

Wer einer schädlichen Anwendung administrative Rechte gewährt, kann dies auch aus einem Standardkonto heraus tun. Das ist besonders bei falschen Updates oder täuschend echten Passwortdialogen relevant.

Entscheidend bleibt daher der Anlass einer Freigabe. Eine unerwartete Passwortabfrage sollte nicht allein deshalb bestätigt werden, weil sie wie ein macOS-Dialog aussieht.

Was ein Standardkonto trotzdem leisten kann

Ein Standardkonto besitzt weniger Rechte. Es kann bestimmte Änderungen verhindern und den möglichen Schaden eines Angriffs begrenzen. Wer diese zusätzliche Begrenzung bewusst nutzen möchte, kann das tun.

Daraus folgt aber keine allgemeine Notwendigkeit für jeden privaten Mac. Ein einzelnes Admin-Konto ist eine vertretbare Wahl für den Alltag. Wer damit arbeitet, hat keine grundlegende Sicherheitsregel missachtet.

Ebenso wenig muss jemand eine bereits eingerichtete Trennung wieder abschaffen. Wichtig ist, ihren Nutzen realistisch einzuordnen. Sie bietet eine zusätzliche Begrenzung, aber keinen umfassenden Schutz vor Schadsoftware oder Datenverlust.

Worauf es im Alltag ankommt

Für den sicheren Betrieb lohnt es sich, die vorhandenen Schutzfunktionen konsequent zu nutzen:

• macOS und Apps aktuell halten. Automatische Sicherheitsupdates eingeschaltet lassen.
• Software aus verlässlichen Quellen beziehen und Schutzwarnungen bewusst prüfen.
• Passwörter und zusätzliche App-Berechtigungen nur bei nachvollziehbarem Anlass freigeben.
• FileVault aktivieren, um persönliche Daten bei Verlust oder Diebstahl zu schützen.
• Regelmäßig Backups anlegen, etwa mit Time Machine.

Ein allein genutzter Mac braucht vor allem einen gepflegten Sicherheitszustand und überlegte Freigaben. Wer das berücksichtigt, kann sein Admin-Konto auch zum Arbeiten verwenden. Ein zweites Konto muss nicht zur Pflichtübung werden.

Quellen:
Apple: Benutzerkonten
Apple: Plattform-Sicherheit
Microsoft: Benutzerkontensteuerung
Apple: Sichere Rechteerhöhung
Apple: Informationen schützen
Privacy Guides: macOS

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38011https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38011 image Wer seinen Mac allein nutzt, kann mit dem bei der Einrichtung angelegten Admin-Konto arbeiten. Ein zusätzliches Standardkonto ist dafür nicht nötig. Die Sorge, jede App erhalte dadurch freie Hand über das ganze System, beruht auf einem Missverständnis.

Ein Mac, ein Anwender, zwei Konten?

Der Rat klingt zunächst vernünftig: Ein Konto dient der Verwaltung, ein zweites dem täglichen Arbeiten. Das zweite Konto erhält weniger Rechte. So soll Schadsoftware keine gefährlichen Änderungen vornehmen können.

Für einen allein genutzten Mac ist diese Trennung jedoch keine notwendige Sicherheitsmaßnahme. macOS schützt das System und persönliche Daten auf mehreren Ebenen. Diese Schutzfunktionen wirken auch im Admin-Konto.

Gemeint ist hier der private Mac, dessen einziger Anwender zugleich sein Administrator ist. Für gemeinsam genutzte Computer oder verwaltete Firmen-Macs gelten andere Anforderungen.

Woher die Sorge kommt

Wer Windows XP erlebt hat, kennt das damalige Problem. Viele Anwender arbeiteten ständig mit einem Administratorkonto. Dadurch liefen auch ihre Programme mit weitreichenden Rechten. Eine schädliche Anwendung konnte diese Rechte unmittelbar nutzen.

Unter diesen Bedingungen hatte die Arbeit mit einem eingeschränkten Konto einen sehr nachvollziehbaren Zweck. Sie entzog den alltäglich gestarteten Programmen einen großen Teil ihrer Macht.

Microsoft änderte dieses Modell mit Windows Vista. Die Benutzerkontensteuerung ließ Programme zunächst mit eingeschränkten Rechten starten. Für administrative Vorgänge erschienen die bekannten Rückfragen. Bei einem Administrator genügte normalerweise eine Bestätigung. Ein Standardbenutzer musste die Zugangsdaten eines Administrators eingeben.

Die Erinnerung an Windows XP erklärt manche Sorge um das Admin-Konto am Mac. Dessen Bezeichnung allein sagt aber wenig darüber aus, welche Rechte ein gestartetes Programm tatsächlich erhält.

Administrator bedeutet nicht grenzenlose Macht

Bei der Einrichtung eines Macs entsteht zunächst ein Administratorkonto. Das ist Apples vorgesehener Ausgangspunkt für die Benutzung des Computers.

Ein Administrator darf Benutzerkonten verwalten und verschiedene Einstellungen des Systems ändern. Eine gewöhnlich gestartete App erhält dadurch jedoch nicht automatisch die höchsten Systemrechte.

Für bestimmte Eingriffe muss sie zusätzliche Rechte anfordern. Auch im Admin-Konto kann macOS dafür eine Bestätigung per Passwort oder Touch ID verlangen. Apple beschreibt diese Trennung ausdrücklich in seiner Entwicklerdokumentation.

Der Unterschied ist im Alltag entscheidend. Als Administrator angemeldet zu sein, bedeutet nicht, jede App mit uneingeschränktem Zugriff auf das Betriebssystem zu starten.

Auch Administratoren bleiben begrenzt

Apple hat den Schutz des Betriebssystems über die Jahre weiter ausgebaut. Die System Integrity Protection, kurz SIP, schützt wichtige Systembereiche vor Veränderungen. Sie beschränkt sogar Prozesse mit den höchsten Rechten.

Hinzu kommt das geschützte Systemvolume. Dort liegen die wesentlichen Bestandteile von macOS. Seit macOS Big Sur prüft das System deren Integrität zusätzlich mit kryptografischen Verfahren.

Ein normales Programm kann diese Schutzfunktionen nicht einfach durch seine Zugehörigkeit zu einem Admin-Konto überwinden. Die Anmeldung als Administrator schaltet sie nicht ab.

Gatekeeper prüft heruntergeladene Anwendungen. XProtect erkennt und entfernt bekannte Schadsoftware. Für Apps aus dem Mac App Store gelten zudem die Grenzen der Sandbox. Sie beschränkt, auf welche Daten und Funktionen eine App zugreifen darf.

Diese Schutzmechanismen ersetzen weder Updates noch einen aufmerksamen Umgang mit Software. Sie erklären aber, weshalb das Admin-Konto am Mac nicht dem alten Windows-XP-Modell entspricht.

Ein Standardkonto sperrt Schadsoftware nicht aus

Ein zweites Missverständnis betrifft die Installation von Programmen. Auch Standardbenutzer können Apps installieren, wie Apple in seiner Benutzerhilfe ausdrücklich erklärt.

Nicht jede Installation verändert geschützte Systembereiche. Software kann im eigenen Benutzerbereich arbeiten. Schadsoftware kann sich ebenfalls dort festsetzen, ohne dafür die höchsten Systemrechte zu benötigen.

Für persönliche Daten ist deshalb eine weitere Unterscheidung wichtig. Ein Standardkonto schützt nicht automatisch die Dokumente, die der angemeldete Benutzer selbst bearbeiten darf.

Eine schädliche App kann Daten gefährden, auf die sie bereits zugreifen darf. Dafür muss sie das Betriebssystem nicht verändern.

macOS begrenzt den Zugriff auf sensible Daten zusätzlich durch eigene Datenschutzfreigaben. Dazu gehören etwa Dokumente, Schreibtisch und bestimmte Funktionen anderer Apps. Diese Freigaben sollte man auch im Admin-Konto bewusst erteilen.

Zwei Konten ändern die Entscheidung nicht

Wer beide Konten selbst verwaltet, kennt auch beide Passwörter. Fordert ein Vorgang administrative Rechte an, lassen sich oft die Zugangsdaten des separaten Administrators eingeben. Ein vollständiger Kontowechsel ist dafür vielfach unnötig.

Das zusätzliche Konto kann eine hilfreiche Denkpause schaffen. Es nimmt seinem Besitzer jedoch nicht die Entscheidung ab, einer Installation oder Änderung zu vertrauen.

Wer einer schädlichen Anwendung administrative Rechte gewährt, kann dies auch aus einem Standardkonto heraus tun. Das ist besonders bei falschen Updates oder täuschend echten Passwortdialogen relevant.

Entscheidend bleibt daher der Anlass einer Freigabe. Eine unerwartete Passwortabfrage sollte nicht allein deshalb bestätigt werden, weil sie wie ein macOS-Dialog aussieht.

Was ein Standardkonto trotzdem leisten kann

Ein Standardkonto besitzt weniger Rechte. Es kann bestimmte Änderungen verhindern und den möglichen Schaden eines Angriffs begrenzen. Wer diese zusätzliche Begrenzung bewusst nutzen möchte, kann das tun.

Daraus folgt aber keine allgemeine Notwendigkeit für jeden privaten Mac. Ein einzelnes Admin-Konto ist eine vertretbare Wahl für den Alltag. Wer damit arbeitet, hat keine grundlegende Sicherheitsregel missachtet.

Ebenso wenig muss jemand eine bereits eingerichtete Trennung wieder abschaffen. Wichtig ist, ihren Nutzen realistisch einzuordnen. Sie bietet eine zusätzliche Begrenzung, aber keinen umfassenden Schutz vor Schadsoftware oder Datenverlust.

Worauf es im Alltag ankommt

Für den sicheren Betrieb lohnt es sich, die vorhandenen Schutzfunktionen konsequent zu nutzen:

• macOS und Apps aktuell halten. Automatische Sicherheitsupdates eingeschaltet lassen.
• Software aus verlässlichen Quellen beziehen und Schutzwarnungen bewusst prüfen.
• Passwörter und zusätzliche App-Berechtigungen nur bei nachvollziehbarem Anlass freigeben.
• FileVault aktivieren, um persönliche Daten bei Verlust oder Diebstahl zu schützen.
• Regelmäßig Backups anlegen, etwa mit Time Machine.

Ein allein genutzter Mac braucht vor allem einen gepflegten Sicherheitszustand und überlegte Freigaben. Wer das berücksichtigt, kann sein Admin-Konto auch zum Arbeiten verwenden. Ein zweites Konto muss nicht zur Pflichtübung werden.

Quellen:
Apple: Benutzerkonten
Apple: Plattform-Sicherheit
Microsoft: Benutzerkontensteuerung
Apple: Sichere Rechteerhöhung
Apple: Informationen schützen
Privacy Guides: macOS

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Wed, 30 Sep 2026 02:18:37 CESTOpenAI stellt Dots vor: KI-Agenten mit eigenem Cloud-Computer OpenAI hat auf dem DevDay 2026 Dots vorgestellt: dauerhaft aktive KI-Agenten mit eigenem Cloud-Computer, die über ChatGPT, Slack und Microsoft Teams erreichbar sind.

Jeder Dot verfügt über einen eigenen Cloud-Computer mit Browser. Dort kann er recherchieren, Daten auswerten, Dokumente erstellen und bei der Softwareentwicklung helfen. OpenAI setzt dafür GPT-6 Astra ein. Nach Angaben des Unternehmens lernen Dots aus Rückmeldungen und lassen sich mit mehr als 4.000 Apps verbinden.

Nutzer können ihren Dot über ChatGPT, Slack und Microsoft Teams erreichen. Laut OpenAI bleibt der Gesprächskontext beim Wechsel zwischen diesen Kanälen erhalten. Dots sollen auch ohne laufendes Gespräch Projekte im Hintergrund recherchieren. Dabei nutzen sie nach den verfügbaren Angaben nur Werkzeuge mit Lesezugriff. Für sensible Aktionen ist eine Freigabe nötig.

Der Start erfolgt für Pro-, Business-Premium- und Enterprise-Abos in ausgewählten Märkten. Pro-Abonnenten in der EU, der Schweiz und im Vereinigten Königreich haben zunächst keinen Zugang. Ein Dot ist zum Start im Abonnement enthalten. Gespräche mit ihm zählen nicht zu den ChatGPT-Nutzungslimits; ausgeführte Aufgaben verbrauchen jedoch Abo-Kontingente. Für Unternehmen plant OpenAI außerdem Dots mit festen Rollen, die zunächst in Pilotprojekten eingesetzt werden sollen.

Quelle:
OpenAI

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38010https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38010 image OpenAI hat auf dem DevDay 2026 Dots vorgestellt: dauerhaft aktive KI-Agenten mit eigenem Cloud-Computer, die über ChatGPT, Slack und Microsoft Teams erreichbar sind.

Jeder Dot verfügt über einen eigenen Cloud-Computer mit Browser. Dort kann er recherchieren, Daten auswerten, Dokumente erstellen und bei der Softwareentwicklung helfen. OpenAI setzt dafür GPT-6 Astra ein. Nach Angaben des Unternehmens lernen Dots aus Rückmeldungen und lassen sich mit mehr als 4.000 Apps verbinden.

Nutzer können ihren Dot über ChatGPT, Slack und Microsoft Teams erreichen. Laut OpenAI bleibt der Gesprächskontext beim Wechsel zwischen diesen Kanälen erhalten. Dots sollen auch ohne laufendes Gespräch Projekte im Hintergrund recherchieren. Dabei nutzen sie nach den verfügbaren Angaben nur Werkzeuge mit Lesezugriff. Für sensible Aktionen ist eine Freigabe nötig.

Der Start erfolgt für Pro-, Business-Premium- und Enterprise-Abos in ausgewählten Märkten. Pro-Abonnenten in der EU, der Schweiz und im Vereinigten Königreich haben zunächst keinen Zugang. Ein Dot ist zum Start im Abonnement enthalten. Gespräche mit ihm zählen nicht zu den ChatGPT-Nutzungslimits; ausgeführte Aufgaben verbrauchen jedoch Abo-Kontingente. Für Unternehmen plant OpenAI außerdem Dots mit festen Rollen, die zunächst in Pilotprojekten eingesetzt werden sollen.

Quelle:
OpenAI

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Wed, 30 Sep 2026 00:04:45 CESTAirPods 5: iFixit vergibt erstmals mehr als null Reparaturpunkte iFixit vergibt den AirPods 5 erstmals zwei von zehn Punkten für Reparierbarkeit: Die Ohrhörer-Akkus sind austauschbar, das Ladecase bleibt schwer zu öffnen.

Bisherige AirPods-Generationen erhielten bei iFixit null von zehn Punkten. Bei den AirPods 5 können Fachleute die Batterien aus den Ohrhörern entfernen und ersetzen, ohne diese zwangsläufig zu zerstören. Eine einfache Reparatur für alle ist das dennoch nicht.

Laut iFixit lassen sich die Ohrhörer leichter öffnen als die AirPods 3. Die Batterien für links und rechts sind allerdings nicht austauschbar: Ihre Polarität und die Positionen der Kontakte unterscheiden sich.

Beim Ladecase sieht iFixit kaum Fortschritte. Es lässt sich nur schwer öffnen, ohne dabei beschädigt oder zerstört zu werden. Auch ein weitergehendes Zerlegen der Ohrhörer ist laut dem Reparaturdienst nicht ohne Zerstörung möglich.

Quelle:
iFixit

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38009https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38009 image iFixit vergibt den AirPods 5 erstmals zwei von zehn Punkten für Reparierbarkeit: Die Ohrhörer-Akkus sind austauschbar, das Ladecase bleibt schwer zu öffnen.

Bisherige AirPods-Generationen erhielten bei iFixit null von zehn Punkten. Bei den AirPods 5 können Fachleute die Batterien aus den Ohrhörern entfernen und ersetzen, ohne diese zwangsläufig zu zerstören. Eine einfache Reparatur für alle ist das dennoch nicht.

Laut iFixit lassen sich die Ohrhörer leichter öffnen als die AirPods 3. Die Batterien für links und rechts sind allerdings nicht austauschbar: Ihre Polarität und die Positionen der Kontakte unterscheiden sich.

Beim Ladecase sieht iFixit kaum Fortschritte. Es lässt sich nur schwer öffnen, ohne dabei beschädigt oder zerstört zu werden. Auch ein weitergehendes Zerlegen der Ohrhörer ist laut dem Reparaturdienst nicht ohne Zerstörung möglich.

Quelle:
iFixit

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Tue, 29 Sep 2026 14:46:40 CEST★ SIP: Das unsichtbare Sicherheitsnetz von macOS System Integrity Protection, kurz SIP, bewahrt wichtige Teile von macOS vor unerlaubten Änderungen. Der Schutz arbeitet unauffällig im Hintergrund und gilt selbst für Prozesse mit Administratorrechten. Dadurch kann Schadsoftware zentrale Systemdateien nicht einfach manipulieren.

Ein Passwort ist kein Freifahrtschein

Vor SIP besaß der root-Benutzer praktisch unbegrenzte Rechte auf einem Mac. Ein Installationsprogramm erhielt diese Rechte nach Eingabe eines Administratorpassworts. Anschließend konnte es Systemdateien und vorinstallierte Apps verändern oder überschreiben.

Das war bequem, schuf aber ein grundlegendes Risiko. Fehlerhafte oder schädliche Software konnte dieselben weitreichenden Rechte nutzen. Ein einziges bestätigtes Installationsfenster öffnete damit im schlimmsten Fall den gesamten Systembereich.

Apple führte SIP mit OS X El Capitan ein. Seitdem setzt der Kernel feste Sicherheitsregeln durch. Sie gelten für alle laufenden Prozesse, auch für Programme mit Administratorrechten. Das Passwort bleibt wichtig, hebt diese zusätzlichen Grenzen aber nicht auf.

Welche Bereiche SIP schützt

SIP beschränkt Schreibzugriffe auf zentrale Verzeichnisse wie /System, /usr, /bin, /sbin und /var. Auch die mit macOS gelieferten Apps stehen unter Schutz. Änderungen sind dort nur besonders berechtigten und von Apple signierten Prozessen erlaubt. Dazu gehören Apples Softwareupdates und Installationsprogramme.

Der Schutz endet nicht bei Dateien. SIP erschwert auch Eingriffe in laufende Systemprozesse. Andere Programme können sich nicht ohne Weiteres an diese Prozesse anhängen oder eigenen Code einschleusen. So verteidigt macOS nicht nur seinen Inhalt auf dem Laufwerk, sondern auch wichtige Abläufe während des Betriebs.

Auf Macs mit Apple-Chip ergänzt SIP weitere Schutzschichten. Der hardwarebasierte Kernel-Integritätsschutz bewahrt beispielsweise den Kernel im Arbeitsspeicher vor Veränderungen. Diese Techniken arbeiten gemeinsam, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben.

Was Anwender davon merken

Im normalen Alltag bleibt SIP nahezu unsichtbar. Apps aus dem App Store sind darauf ausgelegt. Auch aktuelle Software anderer Anbieter nutzt vorgesehene Orte wie /Programme, /Mediathek oder /usr/local. Persönliche Dateien und übliche Einstellungen bleiben selbstverständlich veränderbar.

Bemerkbar wird SIP meist nur bei älterer Software. Manche historischen Installationsprogramme erwarten Schreibzugriff auf geschützte Systemordner. Solche Programme können scheitern, teilweise deaktiviert werden oder ein Update benötigen. Das ist keine willkürliche Hürde. Es zeigt, dass die Software eine Grenze überschreiten möchte, die moderne Apps respektieren.

Auch besonders erfahrene Anwender sehen gelegentlich eine abgewiesene Aktion im Terminal. Selbst ein Befehl mit root-Rechten darf geschützte Bereiche nicht beliebig ändern. Für eigene Werkzeuge stehen weiterhin passende Verzeichnisse bereit. Das schafft eine klare Trennung zwischen macOS und Ergänzungen von Drittanbietern.

Eine starke Voreinstellung

SIP ist standardmäßig aktiv. Apple erlaubt das Abschalten nur über die Wiederherstellungsumgebung. Diese zusätzliche Hürde verhindert, dass laufende Software den Schutz unbemerkt entfernt. Für die Entwicklung bestimmter Treiber oder anderer systemnaher Komponenten kann eine vorübergehende Abschaltung nötig sein. Apple empfiehlt, SIP danach sofort wieder einzuschalten.

SIP ist kein einzelner Rundumschutz gegen jede Schadsoftware. Seine Stärke liegt in einer entscheidenden Grenze: Selbst ein Prozess mit hohen Rechten darf das geschützte Fundament von macOS nicht beliebig umschreiben. Das begrenzt mögliche Schäden und verbessert zugleich die Zuverlässigkeit des Systems.

Für Anwender ist das ein überzeugendes Sicherheitsprinzip. Der Mac bleibt flexibel, doch sein Kern erhält besonderen Schutz. Meist merkt man davon nichts – und genau darin liegt die Eleganz von SIP.

Quellen:
Apple Support: Informationen zum Systemintegritätsschutz auf dem Mac
Apple Platform Security: Systemintegritätsschutz
Apple Developer: Runtime Protections
Apple Developer: Disabling and Enabling System Integrity Protection

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38000https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=38000 image System Integrity Protection, kurz SIP, bewahrt wichtige Teile von macOS vor unerlaubten Änderungen. Der Schutz arbeitet unauffällig im Hintergrund und gilt selbst für Prozesse mit Administratorrechten. Dadurch kann Schadsoftware zentrale Systemdateien nicht einfach manipulieren.

Ein Passwort ist kein Freifahrtschein

Vor SIP besaß der root-Benutzer praktisch unbegrenzte Rechte auf einem Mac. Ein Installationsprogramm erhielt diese Rechte nach Eingabe eines Administratorpassworts. Anschließend konnte es Systemdateien und vorinstallierte Apps verändern oder überschreiben.

Das war bequem, schuf aber ein grundlegendes Risiko. Fehlerhafte oder schädliche Software konnte dieselben weitreichenden Rechte nutzen. Ein einziges bestätigtes Installationsfenster öffnete damit im schlimmsten Fall den gesamten Systembereich.

Apple führte SIP mit OS X El Capitan ein. Seitdem setzt der Kernel feste Sicherheitsregeln durch. Sie gelten für alle laufenden Prozesse, auch für Programme mit Administratorrechten. Das Passwort bleibt wichtig, hebt diese zusätzlichen Grenzen aber nicht auf.

Welche Bereiche SIP schützt

SIP beschränkt Schreibzugriffe auf zentrale Verzeichnisse wie /System, /usr, /bin, /sbin und /var. Auch die mit macOS gelieferten Apps stehen unter Schutz. Änderungen sind dort nur besonders berechtigten und von Apple signierten Prozessen erlaubt. Dazu gehören Apples Softwareupdates und Installationsprogramme.

Der Schutz endet nicht bei Dateien. SIP erschwert auch Eingriffe in laufende Systemprozesse. Andere Programme können sich nicht ohne Weiteres an diese Prozesse anhängen oder eigenen Code einschleusen. So verteidigt macOS nicht nur seinen Inhalt auf dem Laufwerk, sondern auch wichtige Abläufe während des Betriebs.

Auf Macs mit Apple-Chip ergänzt SIP weitere Schutzschichten. Der hardwarebasierte Kernel-Integritätsschutz bewahrt beispielsweise den Kernel im Arbeitsspeicher vor Veränderungen. Diese Techniken arbeiten gemeinsam, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben.

Was Anwender davon merken

Im normalen Alltag bleibt SIP nahezu unsichtbar. Apps aus dem App Store sind darauf ausgelegt. Auch aktuelle Software anderer Anbieter nutzt vorgesehene Orte wie /Programme, /Mediathek oder /usr/local. Persönliche Dateien und übliche Einstellungen bleiben selbstverständlich veränderbar.

Bemerkbar wird SIP meist nur bei älterer Software. Manche historischen Installationsprogramme erwarten Schreibzugriff auf geschützte Systemordner. Solche Programme können scheitern, teilweise deaktiviert werden oder ein Update benötigen. Das ist keine willkürliche Hürde. Es zeigt, dass die Software eine Grenze überschreiten möchte, die moderne Apps respektieren.

Auch besonders erfahrene Anwender sehen gelegentlich eine abgewiesene Aktion im Terminal. Selbst ein Befehl mit root-Rechten darf geschützte Bereiche nicht beliebig ändern. Für eigene Werkzeuge stehen weiterhin passende Verzeichnisse bereit. Das schafft eine klare Trennung zwischen macOS und Ergänzungen von Drittanbietern.

Eine starke Voreinstellung

SIP ist standardmäßig aktiv. Apple erlaubt das Abschalten nur über die Wiederherstellungsumgebung. Diese zusätzliche Hürde verhindert, dass laufende Software den Schutz unbemerkt entfernt. Für die Entwicklung bestimmter Treiber oder anderer systemnaher Komponenten kann eine vorübergehende Abschaltung nötig sein. Apple empfiehlt, SIP danach sofort wieder einzuschalten.

SIP ist kein einzelner Rundumschutz gegen jede Schadsoftware. Seine Stärke liegt in einer entscheidenden Grenze: Selbst ein Prozess mit hohen Rechten darf das geschützte Fundament von macOS nicht beliebig umschreiben. Das begrenzt mögliche Schäden und verbessert zugleich die Zuverlässigkeit des Systems.

Für Anwender ist das ein überzeugendes Sicherheitsprinzip. Der Mac bleibt flexibel, doch sein Kern erhält besonderen Schutz. Meist merkt man davon nichts – und genau darin liegt die Eleganz von SIP.

Quellen:
Apple Support: Informationen zum Systemintegritätsschutz auf dem Mac
Apple Platform Security: Systemintegritätsschutz
Apple Developer: Runtime Protections
Apple Developer: Disabling and Enabling System Integrity Protection

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Mon, 28 Sep 2026 09:24:00 CEST★ iPhone: Wie funktioniert die Taptic Engine? Die Taptic Engine ist Apples Spezialist für fühlbare Rückmeldungen. Ihr linear bewegtes Gewicht reagiert schneller und genauer als ein gewöhnlicher Vibrationsmotor. So entstehen kurze Klicks, deutliche Warnungen und sogar die Illusion mechanischer Tasten.

Ein Gewicht statt einer Unwucht

Klassische Vibrationsmotoren drehen eine Masse, deren Schwerpunkt neben der Achse liegt. Diese Unwucht versetzt das gesamte Gerät in Schwingung. Der Motor muss jedoch erst hochdrehen und läuft anschließend etwas nach. Das Ergebnis eignet sich für längere Alarme, aber weniger für einen einzelnen, klaren Impuls.

Die Taptic Engine arbeitet nach einem anderen Prinzip. Sie ist ein linearer elektromagnetischer Aktor. In ihrem länglichen Gehäuse sitzt eine bewegliche Masse mit magnetischen Teilen. Eine Spule erzeugt ein Magnetfeld und beschleunigt die Masse entlang einer geraden Achse.



Federn führen die Masse zurück und halten sie von den Gehäusewänden fern. Ein Apple-Patent beschreibt dafür eine Welle, zwei Federn sowie Magnete mit entgegengesetzter Polarität. In neueren Geräten verwendet Apple zudem Wolfram. Das dichte Metall liefert viel Masse auf kleinem Raum.

Beschleunigt die Elektronik das Gewicht, wirkt die Gegenkraft auf das Gehäuse. Genau diesen kurzen Stoß spürt der Nutzer. Durch Richtung, Dauer und Stärke des Stroms kann Apple den Verlauf genau formen.

Warum die lineare Bauweise wichtig ist

Eine rotierende Unwucht erzeugt vor allem ein grobes Summen. Der lineare Aktor kann dagegen schnell einsetzen und rasch wieder verstummen. Das ermöglicht einzelne Schläge, kurze Folgen und länger anhaltende Muster.

Apple unterscheidet in Core Haptics zwischen kurzen Impulsen und kontinuierlichen Verläufen. Entwickler können Intensität und „Schärfe“ verändern. Ein weicher Hinweis fühlt sich dadurch anders an als ein präziser Klick.

Die feste Bewegungsrichtung hilft außerdem, die Energie gezielt ins Gehäuse einzuleiten. Das schafft deutlichere Rückmeldungen bei kleiner Auslenkung. Die Konstruktion braucht jedoch Platz und eine sehr genaue Abstimmung. Masse, Federn, Gehäuse und Ansteuerung müssen zusammenpassen. Sonst schwingt das System nach oder die Masse schlägt an.

Nicht jede Taptic Engine ist gleich

Apple verwendet den Namen für mehrere angepasste Konstruktionen. In iPhone und Apple Watch bewegt sich eine interne Masse. Im Force Touch Trackpad arbeitet der Aktor mit Kraftsensoren unter einer unbeweglich wirkenden Oberfläche. Er simuliert den mechanischen Klick, obwohl sich das Trackpad nur minimal bewegt.

Diese Verbindung aus Sensorik und Aktor ist entscheidend. Zuerst misst das Gerät eine Eingabe. Direkt danach erzeugt es den passenden Impuls. Stimmen Bild, Ton und Berührung zeitlich überein, wirkt eine rein digitale Bedienung erstaunlich mechanisch.

Vom Handgelenk ins iPhone

Apple stellte die Taptic Engine im September 2014 zusammen mit der ersten Apple Watch vor. Im Frühjahr 2015 kam sie zunächst in Force Touch Trackpads des MacBook Pro und MacBook auf den Markt. Kurz darauf folgte die Apple Watch.

Im Herbst 2015 brachte das iPhone 6s die Technik zusammen mit 3D Touch ins iPhone. Das Magic Trackpad 2 nutzte ebenfalls Force Touch und haptische Rückmeldung. Beim iPhone 7 erhielt die Taptic Engine 2016 eine neue Aufgabe: Sie simulierte den Druckpunkt des nun unbeweglichen Homebuttons.

Die Apple Watch Series 4 ergänzte 2018 fühlbare Rastpunkte für die Digital Crown. Seit iOS 13 können Entwickler über Core Haptics eigene Muster aus kurzen und kontinuierlichen Ereignissen bauen.

Apple veröffentlicht keine nummerierten Generationen der Taptic Engine. Statt eines klar benannten Nachfolgers gibt es daher gerätespezifische Revisionen. Sie unterscheiden sich bei Größe, bewegter Masse, Leistung und Einbauort. Das Grundprinzip blieb erhalten: Ein präzise gesteuerter linearer Impuls ersetzt die diffuse Vibration – und manchmal sogar ein mechanisches Bauteil.

Quellen:
Apple: Apple Watch – Vorstellung 2014
Apple: MacBook Pro mit Force Touch Trackpad
Apple: iPhone 7 und Taptic Engine
Apple Developer: Designing Audio-Haptic Experiences
Apple-Patent US9608506B2: Linear Actuator

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37990https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37990 image Die Taptic Engine ist Apples Spezialist für fühlbare Rückmeldungen. Ihr linear bewegtes Gewicht reagiert schneller und genauer als ein gewöhnlicher Vibrationsmotor. So entstehen kurze Klicks, deutliche Warnungen und sogar die Illusion mechanischer Tasten.

Ein Gewicht statt einer Unwucht

Klassische Vibrationsmotoren drehen eine Masse, deren Schwerpunkt neben der Achse liegt. Diese Unwucht versetzt das gesamte Gerät in Schwingung. Der Motor muss jedoch erst hochdrehen und läuft anschließend etwas nach. Das Ergebnis eignet sich für längere Alarme, aber weniger für einen einzelnen, klaren Impuls.

Die Taptic Engine arbeitet nach einem anderen Prinzip. Sie ist ein linearer elektromagnetischer Aktor. In ihrem länglichen Gehäuse sitzt eine bewegliche Masse mit magnetischen Teilen. Eine Spule erzeugt ein Magnetfeld und beschleunigt die Masse entlang einer geraden Achse.



Federn führen die Masse zurück und halten sie von den Gehäusewänden fern. Ein Apple-Patent beschreibt dafür eine Welle, zwei Federn sowie Magnete mit entgegengesetzter Polarität. In neueren Geräten verwendet Apple zudem Wolfram. Das dichte Metall liefert viel Masse auf kleinem Raum.

Beschleunigt die Elektronik das Gewicht, wirkt die Gegenkraft auf das Gehäuse. Genau diesen kurzen Stoß spürt der Nutzer. Durch Richtung, Dauer und Stärke des Stroms kann Apple den Verlauf genau formen.

Warum die lineare Bauweise wichtig ist

Eine rotierende Unwucht erzeugt vor allem ein grobes Summen. Der lineare Aktor kann dagegen schnell einsetzen und rasch wieder verstummen. Das ermöglicht einzelne Schläge, kurze Folgen und länger anhaltende Muster.

Apple unterscheidet in Core Haptics zwischen kurzen Impulsen und kontinuierlichen Verläufen. Entwickler können Intensität und „Schärfe“ verändern. Ein weicher Hinweis fühlt sich dadurch anders an als ein präziser Klick.

Die feste Bewegungsrichtung hilft außerdem, die Energie gezielt ins Gehäuse einzuleiten. Das schafft deutlichere Rückmeldungen bei kleiner Auslenkung. Die Konstruktion braucht jedoch Platz und eine sehr genaue Abstimmung. Masse, Federn, Gehäuse und Ansteuerung müssen zusammenpassen. Sonst schwingt das System nach oder die Masse schlägt an.

Nicht jede Taptic Engine ist gleich

Apple verwendet den Namen für mehrere angepasste Konstruktionen. In iPhone und Apple Watch bewegt sich eine interne Masse. Im Force Touch Trackpad arbeitet der Aktor mit Kraftsensoren unter einer unbeweglich wirkenden Oberfläche. Er simuliert den mechanischen Klick, obwohl sich das Trackpad nur minimal bewegt.

Diese Verbindung aus Sensorik und Aktor ist entscheidend. Zuerst misst das Gerät eine Eingabe. Direkt danach erzeugt es den passenden Impuls. Stimmen Bild, Ton und Berührung zeitlich überein, wirkt eine rein digitale Bedienung erstaunlich mechanisch.

Vom Handgelenk ins iPhone

Apple stellte die Taptic Engine im September 2014 zusammen mit der ersten Apple Watch vor. Im Frühjahr 2015 kam sie zunächst in Force Touch Trackpads des MacBook Pro und MacBook auf den Markt. Kurz darauf folgte die Apple Watch.

Im Herbst 2015 brachte das iPhone 6s die Technik zusammen mit 3D Touch ins iPhone. Das Magic Trackpad 2 nutzte ebenfalls Force Touch und haptische Rückmeldung. Beim iPhone 7 erhielt die Taptic Engine 2016 eine neue Aufgabe: Sie simulierte den Druckpunkt des nun unbeweglichen Homebuttons.

Die Apple Watch Series 4 ergänzte 2018 fühlbare Rastpunkte für die Digital Crown. Seit iOS 13 können Entwickler über Core Haptics eigene Muster aus kurzen und kontinuierlichen Ereignissen bauen.

Apple veröffentlicht keine nummerierten Generationen der Taptic Engine. Statt eines klar benannten Nachfolgers gibt es daher gerätespezifische Revisionen. Sie unterscheiden sich bei Größe, bewegter Masse, Leistung und Einbauort. Das Grundprinzip blieb erhalten: Ein präzise gesteuerter linearer Impuls ersetzt die diffuse Vibration – und manchmal sogar ein mechanisches Bauteil.

Quellen:
Apple: Apple Watch – Vorstellung 2014
Apple: MacBook Pro mit Force Touch Trackpad
Apple: iPhone 7 und Taptic Engine
Apple Developer: Designing Audio-Haptic Experiences
Apple-Patent US9608506B2: Linear Actuator

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Sun, 27 Sep 2026 22:26 CESTM6-Chip, Mac Mini, Mac Studio: Neuigkeiten Zur Sendung... Der neue M6-Chip kombiniert mehrere technische Schritte, die Leistung und Effizienz gleichzeitig steigern. Apple fertigt den Chip erstmals im 2-Nanometer-Verfahren und integriert drei verschiedene Kerntypen in den Basischip. Dadurch verteilt das System Lasten gezielter auf Super-, Performance- und Effizienzkerne. Auch die Grafik wächst und nutzt zwölf GPU-Kerne mit jeweils einem Neural Accelerator. Beim Mac mini fällt auf, dass der SSD-Speicher nun auf der Hauptplatine verlötet ist und das 256-GB-Modell deutlich niedrigere Spitzenraten als die 512-GB-Variante zeigt. Der Mac Studio mit M5 Ultra liefert sehr viel Rechen- und Speicherleistung. Welche Bedeutung haben diese Änderungen für Alltag, kreative Nutzer und lokale KI?

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37987https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37987 image Zur Sendung...

Der neue M6-Chip kombiniert mehrere technische Schritte, die Leistung und Effizienz gleichzeitig steigern. Apple fertigt den Chip erstmals im 2-Nanometer-Verfahren und integriert drei verschiedene Kerntypen in den Basischip. Dadurch verteilt das System Lasten gezielter auf Super-, Performance- und Effizienzkerne. Auch die Grafik wächst und nutzt zwölf GPU-Kerne mit jeweils einem Neural Accelerator. Beim Mac mini fällt auf, dass der SSD-Speicher nun auf der Hauptplatine verlötet ist und das 256-GB-Modell deutlich niedrigere Spitzenraten als die 512-GB-Variante zeigt. Der Mac Studio mit M5 Ultra liefert sehr viel Rechen- und Speicherleistung. Welche Bedeutung haben diese Änderungen für Alltag, kreative Nutzer und lokale KI?

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Sun, 27 Sep 2026 22:20 CESTApple Watch, iPhone Duo, Meta-Brillen: Neuigkeiten Zur Sendung... watchOS 27.0.1 adressiert Berichte über spontane Neustarts bei bestimmten Apple-Watch-Modellen, und erste Nutzer meldeten danach Ruhe. Beim iPhone Duo stellt ein Kurzversuch die Frage, ob das seitlich platzierte Dock auch für Linkshänder praktikabel ist, denn die Bedienung bleibt im Alltag unklar. Wie gut lässt sich das breite Display bedienen? Wir zeigen dazu ein Video und einige Fotos. Meta präsentiert eine Kamera-freie Audio-Brille, ein handliches KI-Gadget und eine VR-Brille mit externem Rechenkern für die Hosentasche. Speziell die VR-Brille sieht interessant aus. Ist Meta hier auf einem besseren Weg als Apple?

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watchOS 27.0.1 adressiert Berichte über spontane Neustarts bei bestimmten Apple-Watch-Modellen, und erste Nutzer meldeten danach Ruhe. Beim iPhone Duo stellt ein Kurzversuch die Frage, ob das seitlich platzierte Dock auch für Linkshänder praktikabel ist, denn die Bedienung bleibt im Alltag unklar. Wie gut lässt sich das breite Display bedienen? Wir zeigen dazu ein Video und einige Fotos. Meta präsentiert eine Kamera-freie Audio-Brille, ein handliches KI-Gadget und eine VR-Brille mit externem Rechenkern für die Hosentasche. Speziell die VR-Brille sieht interessant aus. Ist Meta hier auf einem besseren Weg als Apple?

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Sun, 27 Sep 2026 22:07 CESTiPad 12, iPad mini, iPhone 18 Pro, HomePod mini: Neuigkeiten Zur Sendung... Codefunde legen nahe, dass das nächste Basis-iPad mit A19-Chip und 8 GB RAM ausgestattet ist. Damit hätte das Modell mehr Leistungsreserven und erfüllt Voraussetzungen für neue KI-Funktionen, auch wenn manche Dienste regional begrenzt sein könnten. Zugleich nennt der Code einen N1-Chip für modernes WLAN, Bluetooth und Thread sowie ein C1X-Modem für 5G. Beim iPad mini deutet die Software auf einen A20 Pro und eine frontseitige Kameraposition im Querformat hin, ergänzt durch Hinweise auf OLED und bessere Lautsprecher. Das iPhone 18 Pro versteckt die Infrarotkamera unter dem OLED, kombiniert mit spezieller Bildverarbeitung. Außerdem tauchen HomePod mini in Grün und Pink sowie ein neues Apple TV 4K auf. Welche Neuerungen sind relevant?

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Codefunde legen nahe, dass das nächste Basis-iPad mit A19-Chip und 8 GB RAM ausgestattet ist. Damit hätte das Modell mehr Leistungsreserven und erfüllt Voraussetzungen für neue KI-Funktionen, auch wenn manche Dienste regional begrenzt sein könnten. Zugleich nennt der Code einen N1-Chip für modernes WLAN, Bluetooth und Thread sowie ein C1X-Modem für 5G. Beim iPad mini deutet die Software auf einen A20 Pro und eine frontseitige Kameraposition im Querformat hin, ergänzt durch Hinweise auf OLED und bessere Lautsprecher. Das iPhone 18 Pro versteckt die Infrarotkamera unter dem OLED, kombiniert mit spezieller Bildverarbeitung. Außerdem tauchen HomePod mini in Grün und Pink sowie ein neues Apple TV 4K auf. Welche Neuerungen sind relevant?

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Sun, 27 Sep 2026 22:06:37 CESTLive-Sendung vom 27.09.2026• Apple Watch, iPhone Duo, Meta-Brillen – Neuigkeiten
• M6-Chip, Mac Mini, Mac Studio – Neuigkeiten

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• iPad 12, iPad mini, iPhone 18 Pro, HomePod mini – Neuigkeiten
• Apple Watch, iPhone Duo, Meta-Brillen – Neuigkeiten
• M6-Chip, Mac Mini, Mac Studio – Neuigkeiten

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Fri, 25 Sep 2026 11:16:42 CEST★ macOS 27: Diese sechs Funktionen sind raus! macOS Golden Gate 27 läuft erstmals nur auf Macs mit Apple-Chip. Zugleich endet die Unterstützung für mehrere ältere Wege, Windows, Netzwerkfreigaben und Backups zu nutzen. Bei Rosetta und dem AirPort-Dienstprogramm gelten wichtige Ausnahmen.

Intel-Macs: Ende nach 20 Jahren

Die ersten Macs mit Intel-Prozessor erschienen 2006. Damals wechselte Apple von PowerPC, um leistungsfähigere und sparsamere Rechner zu bauen. Seit 2020 stellt Apple auf eigene Chips um. macOS 27 läuft deshalb nur noch auf Macs mit Apple-Chip. Für Intel-Macs bleibt macOS Tahoe 26 die letzte große Version. Wer Golden Gate nutzen will, braucht einen neueren Mac.

Boot Camp: Windows startet nicht mehr direkt

Boot Camp erschien 2006 im Jahr der ersten Intel-Macs. Der Assistent richtet eine zweite Partition für Windows ein. Nutzer konnten beim Start zwischen beiden Systemen wählen. Apple reagierte damit auf die Nachfrage nach Windows auf Mac-Hardware. Auf Macs mit Apple-Chip gibt es diesen Startweg nicht. Eine Alternative ist Windows 11 für Arm in einer virtuellen Maschine, etwa mit Parallels Desktop oder VMware Fusion. Nicht jede Windows-App und jedes Gerät funktioniert darin wie unter Boot Camp.

Rosetta 2: Noch da, aber mit Ablaufdatum

Rosetta 2 übersetzt Intel-Apps für Macs mit Apple-Chip. Apple führte die Technik 2020 ein, damit vorhandene Software während des Chipwechsels weiterläuft. Nach dem Update auf macOS 27 wird eine frühere Rosetta-Installation nicht automatisch übernommen. Bei Bedarf lässt sie sich erneut installieren. macOS 27 ist die letzte Version mit allgemeiner Rosetta-Unterstützung. Ab macOS 28 bleiben nur Ausnahmen für bestimmte ältere Spiele. Ersatz sind aktualisierte Apps für Apple-Chips oder Universal-Versionen. Betroffene Programme stehen unter „Systemeinstellungen > Allgemein > Info > Intel-basierte Apps > Details“. Auch Intel-Plugins sollten Nutzer prüfen.

AFP: Apples altes Protokoll für Dateifreigaben

Das Apple Filing Protocol (AFP) verband Macs bereits mit AppleShare-Servern von 1987. Es diente später auch Netzwerkfestplatten und Time Machine als Übertragungsweg. Seit OS X Mavericks von 2013 nutzten aktuelle Macs für die Dateifreigabe zunehmend SMB. macOS 27 unterstützt AFP-Verbindungen nicht mehr. Wer noch ein AFP-Laufwerk nutzt, braucht einen Server mit SMB-Freigabe oder muss die Daten auf ein anderes Gerät übertragen.

Time Capsule: Das Netzwerkbackup zieht um

Apple stellte die Time Capsule 2008 vor: WLAN-Basisstation und Festplatte in einem Gerät. Sie sollte automatische Time-Machine-Backups ohne Kabel ermöglichen. Weil ihre Sicherungen AFP benötigen, kann macOS 27 sie nicht mehr als Backupziel verwenden. Time Machine selbst bleibt erhalten. Apple nennt externe Laufwerke, einen anderen Mac oder ein geeignetes Netzlaufwerk mit SMB als Alternativen. Auch Backups über eine AirPort Extreme fallen weg.

AirPort-Dienstprogramm: Kein Bestandteil neuer Installationen

Das AirPort-Dienstprogramm erschien 2007 mit einer neuen AirPort Extreme. Es richtet Apples WLAN-Basisstationen ein und aktualisiert sie. Apple hat diese Geräte inzwischen eingestellt. Bei einer Neuinstallation von macOS 27 fehlt das Dienstprogramm. Nach einem Update bleibt eine vorhandene Version erhalten, ihre Funktion ist aber nicht garantiert. Für aktuelle Router dienen deren eigene Apps oder Weboberflächen als Ersatz. Für alte AirPort-Geräte gibt es keinen gleichwertigen neuen Apple-Nachfolger.

Quellen:
Apple: macOS 27
Apple: Boot Camp
Apple: Rosetta
Apple: Time Capsule
Apple: Time Machine
Apple: AirPort
Apple: AppleShare und AFP
Apple: AirPort-Dienstprogramm (2007)

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37977https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37977 image macOS Golden Gate 27 läuft erstmals nur auf Macs mit Apple-Chip. Zugleich endet die Unterstützung für mehrere ältere Wege, Windows, Netzwerkfreigaben und Backups zu nutzen. Bei Rosetta und dem AirPort-Dienstprogramm gelten wichtige Ausnahmen.

Intel-Macs: Ende nach 20 Jahren

Die ersten Macs mit Intel-Prozessor erschienen 2006. Damals wechselte Apple von PowerPC, um leistungsfähigere und sparsamere Rechner zu bauen. Seit 2020 stellt Apple auf eigene Chips um. macOS 27 läuft deshalb nur noch auf Macs mit Apple-Chip. Für Intel-Macs bleibt macOS Tahoe 26 die letzte große Version. Wer Golden Gate nutzen will, braucht einen neueren Mac.

Boot Camp: Windows startet nicht mehr direkt

Boot Camp erschien 2006 im Jahr der ersten Intel-Macs. Der Assistent richtet eine zweite Partition für Windows ein. Nutzer konnten beim Start zwischen beiden Systemen wählen. Apple reagierte damit auf die Nachfrage nach Windows auf Mac-Hardware. Auf Macs mit Apple-Chip gibt es diesen Startweg nicht. Eine Alternative ist Windows 11 für Arm in einer virtuellen Maschine, etwa mit Parallels Desktop oder VMware Fusion. Nicht jede Windows-App und jedes Gerät funktioniert darin wie unter Boot Camp.

Rosetta 2: Noch da, aber mit Ablaufdatum

Rosetta 2 übersetzt Intel-Apps für Macs mit Apple-Chip. Apple führte die Technik 2020 ein, damit vorhandene Software während des Chipwechsels weiterläuft. Nach dem Update auf macOS 27 wird eine frühere Rosetta-Installation nicht automatisch übernommen. Bei Bedarf lässt sie sich erneut installieren. macOS 27 ist die letzte Version mit allgemeiner Rosetta-Unterstützung. Ab macOS 28 bleiben nur Ausnahmen für bestimmte ältere Spiele. Ersatz sind aktualisierte Apps für Apple-Chips oder Universal-Versionen. Betroffene Programme stehen unter „Systemeinstellungen > Allgemein > Info > Intel-basierte Apps > Details“. Auch Intel-Plugins sollten Nutzer prüfen.

AFP: Apples altes Protokoll für Dateifreigaben

Das Apple Filing Protocol (AFP) verband Macs bereits mit AppleShare-Servern von 1987. Es diente später auch Netzwerkfestplatten und Time Machine als Übertragungsweg. Seit OS X Mavericks von 2013 nutzten aktuelle Macs für die Dateifreigabe zunehmend SMB. macOS 27 unterstützt AFP-Verbindungen nicht mehr. Wer noch ein AFP-Laufwerk nutzt, braucht einen Server mit SMB-Freigabe oder muss die Daten auf ein anderes Gerät übertragen.

Time Capsule: Das Netzwerkbackup zieht um

Apple stellte die Time Capsule 2008 vor: WLAN-Basisstation und Festplatte in einem Gerät. Sie sollte automatische Time-Machine-Backups ohne Kabel ermöglichen. Weil ihre Sicherungen AFP benötigen, kann macOS 27 sie nicht mehr als Backupziel verwenden. Time Machine selbst bleibt erhalten. Apple nennt externe Laufwerke, einen anderen Mac oder ein geeignetes Netzlaufwerk mit SMB als Alternativen. Auch Backups über eine AirPort Extreme fallen weg.

AirPort-Dienstprogramm: Kein Bestandteil neuer Installationen

Das AirPort-Dienstprogramm erschien 2007 mit einer neuen AirPort Extreme. Es richtet Apples WLAN-Basisstationen ein und aktualisiert sie. Apple hat diese Geräte inzwischen eingestellt. Bei einer Neuinstallation von macOS 27 fehlt das Dienstprogramm. Nach einem Update bleibt eine vorhandene Version erhalten, ihre Funktion ist aber nicht garantiert. Für aktuelle Router dienen deren eigene Apps oder Weboberflächen als Ersatz. Für alte AirPort-Geräte gibt es keinen gleichwertigen neuen Apple-Nachfolger.

Quellen:
Apple: macOS 27
Apple: Boot Camp
Apple: Rosetta
Apple: Time Capsule
Apple: Time Machine
Apple: AirPort
Apple: AppleShare und AFP
Apple: AirPort-Dienstprogramm (2007)

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Thu, 24 Sep 2026 11:43:13 CEST★ Dein neuer Mac mini: Welches Kabel passt? Dein neuer Mac mini ist da – und jetzt möchtest Du seine Möglichkeiten auskosten. Gerade bei schnellen SSDs und hochauflösenden Monitoren haben seine Anschlüsse einiges zu bieten. Mit dem passenden Kabel holst Du das Tempo heraus, für das Du Dich beim Kauf entschieden hast.

Vorne bequem erreichbar, hinten besonders schnell

Eine SSD kurz anschließen oder Fotos übertragen: Dafür sind die beiden USB-C-Buchsen vorne angenehm erreichbar. Laut Apple unterstützen sie bei beiden aktuellen Modellen USB 3 mit bis zu 10 Gb/s.

Auf der Rückseite legt der Mac mini deutlich zu. Das Modell mit M6 bietet drei Anschlüsse mit Thunderbolt 4 und bis zu 40 Gb/s. Das entspricht der vierfachen maximalen Datenrate der vorderen Anschlüsse. Für schnelle Laufwerke und vielseitige Docks ist das eine starke Ausstattung.

Beim Mac mini mit M5 Pro bekommst Du hinten dreimal Thunderbolt 5. Damit steigt die reguläre Bandbreite sogar auf bis zu 80 Gb/s in jeder Richtung. Das schafft mehr Spielraum für besonders schnelle SSDs und anspruchsvolle Monitore.

Beide Modelle unterstützen hinten auch USB4 mit bis zu 40 Gb/s sowie die Bildausgabe über DisplayPort. Deinen Monitor schließt Du dort oder über HDMI an. Die vorderen Buchsen bieten keine direkte Bildausgabe.

Warum der Stecker allein wenig verrät

Alle fünf Buchsen haben dieselbe USB-C-Bauform. Welche Geschwindigkeit und Funktionen Du nutzen kannst, verrät ihre Form allerdings nicht. Das gilt auch für Kabel: Zwei gleich aussehende Exemplare können sich technisch erheblich unterscheiden.

Anschluss, Kabel und Zubehör müssen denselben Übertragungsstandard unterstützen. Ein besonders schnelles Kabel allein macht eine langsamere SSD deshalb nicht schneller. Mit der passenden Kombination schöpfst Du dagegen die Möglichkeiten Deiner Geräte aus.

Für Deine USB-SSD reichen oft 10 Gb/s

Nutzt Deine externe SSD USB mit 10 Gb/s, genügt ein dafür ausgelegtes USB-Kabel. Achte auf Angaben wie „USB 10Gbps“ oder „USB 3.2 Gen 2“. Damit kannst Du die SSD bequem vorne anschließen. Hinten funktioniert sie ebenfalls, bleibt aber bei ihrer eigenen USB-Geschwindigkeit.

Für Tastatur, Maus oder gelegentliches Synchronisieren brauchst Du häufig kein besonders schnelles Kabel. Bei einer schnellen SSD lohnt sich dagegen ein genauer Blick auf vorhandene Ladekabel. Apples USB-C-Ladekabel überträgt beispielsweise nur bis zu 480 Mbit/s und unterstützt keine Bildsignale. Damit würdest Du Deine SSD unnötig ausbremsen.

So nutzt Du das Tempo von Thunderbolt

Für eine SSD oder ein Dock mit Thunderbolt 4 empfiehlt sich ein zertifiziertes Kabel für Thunderbolt 4. Zusammen mit einem passenden Anschluss ermöglicht es bis zu 40 Gb/s. Ein gewöhnliches USB-Kabel mit 10 Gb/s ersetzt diese Verbindung nicht.

Möchtest Du Thunderbolt 5 am M5 Pro voll ausnutzen, empfiehlt sich ein zertifiziertes Kabel für Thunderbolt 5. Auch Deine SSD oder Dein Dock muss diesen Standard unterstützen. Gerade beim Arbeiten mit großen Dateien ist die höhere Bandbreite ein reizvoller Vorteil.

Dein vorhandenes Zubehör mit Thunderbolt 3 oder 4 kannst Du weiterhin verwenden. Es erreicht dabei seine jeweilige Geschwindigkeit. Auch ein Kabel für Thunderbolt 5 funktioniert mit Thunderbolt 4, macht den M6 aber nicht schneller.

Praktisch: Moderne Thunderbolt-Kabel unterstützen außerdem USB-Verbindungen. Du kannst sie daher auch vorne für USB-Geräte einsetzen. Ein Gerät, das ausschließlich Thunderbolt unterstützt, benötigt dennoch einen hinteren Anschluss.

120 Gb/s: Extra-Spielraum für Deine Monitore

Thunderbolt 5 kann seine ohnehin hohe Bandbreite bei Bedarf anders verteilen. Laut Intel erhöht „Bandwidth Boost“ bei hohem Bedarf für Bildsignale die Senderichtung automatisch von 80 auf 120 Gb/s. In Gegenrichtung bleiben dann 40 Gb/s.

Das ist besonders für aufwendige Bildschirmkonfigurationen interessant. Es bedeutet allerdings nicht, dass Deine SSD Dateien mit 120 Gb/s überträgt. Auch die übrigen Geschwindigkeitsangaben beschreiben maximale Verbindungsraten. Verwaltungsdaten und die Leistung der angeschlossenen Geräte begrenzen das tatsächliche Tempo.

Für Deinen Bildschirm zählt auch das Bildsignal

Für einen Monitor mit USB-C genügt ein geeignetes Kabel mit Unterstützung für DisplayPort, oft „DP Alt Mode“ genannt. Achte darauf, dass es Deine gewünschte Auflösung und Bildwiederholrate unterstützt. Ein Monitor mit Thunderbolt braucht eine passende Thunderbolt-Verbindung. Das mitgelieferte Monitorkabel ist meist eine gute erste Wahl.

So findest Du das richtige Kabel

Prüfe beim Kauf den unterstützten Standard, die Datenrate und die benötigte Länge. Bei Thunderbolt helfen Dir das Blitzlogo und die Generationsangabe. Zertifizierte USB-Kabel kennzeichnen ihre Datenrate, ausgenommen Kabel für USB 2.0.

Lass Dich dabei nicht von einer Angabe wie „240 W“ leiten. Sie beschreibt die mögliche Ladeleistung, nicht die Geschwindigkeit beim Übertragen von Daten.

Du brauchst nicht für jede Buchse ein eigenes Kabel. Ein Kabel für Thunderbolt 5 kann mehrere Aufgaben übernehmen. Für Dein USB-Zubehör mit 10 Gb/s genügt aber ein entsprechend gekennzeichnetes USB-Kabel.

Quellen:
Apple: Technische Daten des Mac mini
Apple: Displays an den Mac mini anschließen
Apple: Informationen zu den Thunderbolt Pro-Kabeln und zum USB-C-Ladekabel
Intel: Thunderbolt 5 Technology Brief – Bandwidth Boost und Übertragungsraten
Intel: Thunderbolt 5 – Kabelwahl und Abwärtskompatibilität
USB-IF: Kabelzertifizierung und Kennzeichnung von Datenrate und Leistung

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37971https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37971 image Dein neuer Mac mini ist da – und jetzt möchtest Du seine Möglichkeiten auskosten. Gerade bei schnellen SSDs und hochauflösenden Monitoren haben seine Anschlüsse einiges zu bieten. Mit dem passenden Kabel holst Du das Tempo heraus, für das Du Dich beim Kauf entschieden hast.

Vorne bequem erreichbar, hinten besonders schnell

Eine SSD kurz anschließen oder Fotos übertragen: Dafür sind die beiden USB-C-Buchsen vorne angenehm erreichbar. Laut Apple unterstützen sie bei beiden aktuellen Modellen USB 3 mit bis zu 10 Gb/s.

Auf der Rückseite legt der Mac mini deutlich zu. Das Modell mit M6 bietet drei Anschlüsse mit Thunderbolt 4 und bis zu 40 Gb/s. Das entspricht der vierfachen maximalen Datenrate der vorderen Anschlüsse. Für schnelle Laufwerke und vielseitige Docks ist das eine starke Ausstattung.

Beim Mac mini mit M5 Pro bekommst Du hinten dreimal Thunderbolt 5. Damit steigt die reguläre Bandbreite sogar auf bis zu 80 Gb/s in jeder Richtung. Das schafft mehr Spielraum für besonders schnelle SSDs und anspruchsvolle Monitore.

Beide Modelle unterstützen hinten auch USB4 mit bis zu 40 Gb/s sowie die Bildausgabe über DisplayPort. Deinen Monitor schließt Du dort oder über HDMI an. Die vorderen Buchsen bieten keine direkte Bildausgabe.

Warum der Stecker allein wenig verrät

Alle fünf Buchsen haben dieselbe USB-C-Bauform. Welche Geschwindigkeit und Funktionen Du nutzen kannst, verrät ihre Form allerdings nicht. Das gilt auch für Kabel: Zwei gleich aussehende Exemplare können sich technisch erheblich unterscheiden.

Anschluss, Kabel und Zubehör müssen denselben Übertragungsstandard unterstützen. Ein besonders schnelles Kabel allein macht eine langsamere SSD deshalb nicht schneller. Mit der passenden Kombination schöpfst Du dagegen die Möglichkeiten Deiner Geräte aus.

Für Deine USB-SSD reichen oft 10 Gb/s

Nutzt Deine externe SSD USB mit 10 Gb/s, genügt ein dafür ausgelegtes USB-Kabel. Achte auf Angaben wie „USB 10Gbps“ oder „USB 3.2 Gen 2“. Damit kannst Du die SSD bequem vorne anschließen. Hinten funktioniert sie ebenfalls, bleibt aber bei ihrer eigenen USB-Geschwindigkeit.

Für Tastatur, Maus oder gelegentliches Synchronisieren brauchst Du häufig kein besonders schnelles Kabel. Bei einer schnellen SSD lohnt sich dagegen ein genauer Blick auf vorhandene Ladekabel. Apples USB-C-Ladekabel überträgt beispielsweise nur bis zu 480 Mbit/s und unterstützt keine Bildsignale. Damit würdest Du Deine SSD unnötig ausbremsen.

So nutzt Du das Tempo von Thunderbolt

Für eine SSD oder ein Dock mit Thunderbolt 4 empfiehlt sich ein zertifiziertes Kabel für Thunderbolt 4. Zusammen mit einem passenden Anschluss ermöglicht es bis zu 40 Gb/s. Ein gewöhnliches USB-Kabel mit 10 Gb/s ersetzt diese Verbindung nicht.

Möchtest Du Thunderbolt 5 am M5 Pro voll ausnutzen, empfiehlt sich ein zertifiziertes Kabel für Thunderbolt 5. Auch Deine SSD oder Dein Dock muss diesen Standard unterstützen. Gerade beim Arbeiten mit großen Dateien ist die höhere Bandbreite ein reizvoller Vorteil.

Dein vorhandenes Zubehör mit Thunderbolt 3 oder 4 kannst Du weiterhin verwenden. Es erreicht dabei seine jeweilige Geschwindigkeit. Auch ein Kabel für Thunderbolt 5 funktioniert mit Thunderbolt 4, macht den M6 aber nicht schneller.

Praktisch: Moderne Thunderbolt-Kabel unterstützen außerdem USB-Verbindungen. Du kannst sie daher auch vorne für USB-Geräte einsetzen. Ein Gerät, das ausschließlich Thunderbolt unterstützt, benötigt dennoch einen hinteren Anschluss.

120 Gb/s: Extra-Spielraum für Deine Monitore

Thunderbolt 5 kann seine ohnehin hohe Bandbreite bei Bedarf anders verteilen. Laut Intel erhöht „Bandwidth Boost“ bei hohem Bedarf für Bildsignale die Senderichtung automatisch von 80 auf 120 Gb/s. In Gegenrichtung bleiben dann 40 Gb/s.

Das ist besonders für aufwendige Bildschirmkonfigurationen interessant. Es bedeutet allerdings nicht, dass Deine SSD Dateien mit 120 Gb/s überträgt. Auch die übrigen Geschwindigkeitsangaben beschreiben maximale Verbindungsraten. Verwaltungsdaten und die Leistung der angeschlossenen Geräte begrenzen das tatsächliche Tempo.

Für Deinen Bildschirm zählt auch das Bildsignal

Für einen Monitor mit USB-C genügt ein geeignetes Kabel mit Unterstützung für DisplayPort, oft „DP Alt Mode“ genannt. Achte darauf, dass es Deine gewünschte Auflösung und Bildwiederholrate unterstützt. Ein Monitor mit Thunderbolt braucht eine passende Thunderbolt-Verbindung. Das mitgelieferte Monitorkabel ist meist eine gute erste Wahl.

So findest Du das richtige Kabel

Prüfe beim Kauf den unterstützten Standard, die Datenrate und die benötigte Länge. Bei Thunderbolt helfen Dir das Blitzlogo und die Generationsangabe. Zertifizierte USB-Kabel kennzeichnen ihre Datenrate, ausgenommen Kabel für USB 2.0.

Lass Dich dabei nicht von einer Angabe wie „240 W“ leiten. Sie beschreibt die mögliche Ladeleistung, nicht die Geschwindigkeit beim Übertragen von Daten.

Du brauchst nicht für jede Buchse ein eigenes Kabel. Ein Kabel für Thunderbolt 5 kann mehrere Aufgaben übernehmen. Für Dein USB-Zubehör mit 10 Gb/s genügt aber ein entsprechend gekennzeichnetes USB-Kabel.

Quellen:
Apple: Technische Daten des Mac mini
Apple: Displays an den Mac mini anschließen
Apple: Informationen zu den Thunderbolt Pro-Kabeln und zum USB-C-Ladekabel
Intel: Thunderbolt 5 Technology Brief – Bandwidth Boost und Übertragungsraten
Intel: Thunderbolt 5 – Kabelwahl und Abwärtskompatibilität
USB-IF: Kabelzertifizierung und Kennzeichnung von Datenrate und Leistung

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Wed, 23 Sep 2026 09:54:21 CEST★ Apples M6-Chip: Darum ist er so schnell! Im neuen Mac mini kombiniert der M6 erstmals drei CPU-Kerntypen in einem Basischip. Der Fortschritt liegt dabei nicht nur in höheren Benchmarkwerten, sondern vor allem in einer feineren Arbeitsteilung.

Apple hat den neuen Mac mini mit M6 in den Handel gebracht. Damit erreicht die M-Reihe sechs Generationen nach dem M1 einen neuen Entwicklungsschritt. Der M6 steigert nicht einfach nur den Takt oder die Zahl der Kerne. Apple verteilt unterschiedliche Aufgaben nun gezielter auf spezialisierte Recheneinheiten.

Die neuen Super-Cores

Die 12-Kern-CPU besteht aus zwei Super-, vier Performance- und sechs Effizienzkernen. Ein Basischip von Apple vereint damit erstmals alle drei Kerntypen. Diese Mischung war zuvor den leistungsstärkeren Varianten der M5-Familie vorbehalten.

Die Super-Kerne zielen auf höchste Leistung bei einzelnen Threads. Davon profitieren Aufgaben, die sich kaum auf mehrere Kerne verteilen lassen. Die Performance-Kerne bearbeiten dagegen komplexe Lasten mit vielen parallelen Schritten. Sechs Effizienzkerne kümmern sich um leichtere Aufgaben und halten den Energiebedarf niedrig.

Diese Aufteilung ist für den Alltag wichtiger als ein einzelner Spitzenwert. macOS kann jede Aufgabe an den passenden Kerntyp übergeben. Der Mac mini kann kurzzeitig viel Leistung bereitstellen und danach schnell wieder sparsamer arbeiten. Das senkt zugleich die Wärmeentwicklung und den Aufwand für die Kühlung.

2 Nanometer bringen mehr Kerne

Auch die Fertigung trägt dazu bei. Der M6 ist Apples erster Chip aus einem 2-Nanometer-Verfahren. Kleinere Strukturen erlauben mehr Transistoren auf begrenzter Fläche. Apple nutzt diesen Spielraum für zusätzliche Kerne und spezialisierte Einheiten.

Die GPU wächst gegenüber dem M5 von zehn auf zwölf Kerne. Jeder GPU-Kern besitzt einen eigenen Neural Accelerator für KI-Berechnungen. Dieses Prinzip führte Apple mit der M5-Generation ein. Im Mac mini ist es nun erstmals im regulären Basischip verfügbar.

Die Grafikwerte zeigen jedoch eine wichtige Besonderheit. Pro GPU-Kern liegt der M6 nur leicht vor dem M5. Die gesamte Grafikleistung steigt trotzdem um rund 24 Prozent. Der wichtigste Grund sind die zwei zusätzlichen GPU-Kerne. Apple verbreitert die GPU also, statt jeden Kern grundlegend zu erneuern.

Hinzu kommt eine doppelte Neural Engine mit jeweils 16 Kernen. Beide Einheiten können gemeinsam an einem Modell arbeiten. Apple nennt deshalb bis zu doppelte Spitzenleistung gegenüber früheren Generationen. Die GPU soll bei KI-Berechnungen knapp 30 Prozent vor dem M5 liegen.

Was bringt es an Leistung?

Der M6 unterstützt bis zu 32 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher. Die Bandbreite steigt auf bis zu 170 GB pro Sekunde. Das sind zehn Prozent mehr als beim M5 und etwa das Zweieinhalbfache des M1. Davon profitieren besonders GPU-Aufgaben und lokale KI-Modelle.

Apple verspricht bis zu 20 Prozent mehr Mehrkernleistung gegenüber dem M5. Im Vergleich zum M1 soll der M6 bis zu 2,4-mal schneller rechnen. Beim Mac mini nennt Apple gegenüber dem M4 bis zu 40 Prozent mehr CPU-Leistung. Grafikaufgaben sollen bis zu doppelt so schnell laufen.

Über die ersten Geekbench-Werte haben wir bereits ausführlich berichtet. Der M6 erreichte dort 4.071 Punkte mit einem Kern und 22.783 Punkte mit allen Kernen. Das entsprach zwölf beziehungsweise 27 Prozent Vorsprung gegenüber durchschnittlichen M5-Werten.

Schnelle Fortschritte

Der Blick auf alle sechs Generationen ist noch aufschlussreicher. Die Einzelkernleistung hat sich seit dem M1 fast verdoppelt. Die Mehrkernleistung stieg auf mehr als das Zweieinhalbfache. Der langfristige Trend verläuft dabei erstaunlich gleichmäßig.



Einzelne Generationen weichen dennoch von dieser Linie ab. Der M3 blieb in den CPU-Werten unter dem langfristigen Trend. M4, M5 und M6 holten diesen Abstand anschließend wieder auf. Fortschritt entsteht also nicht in jedem Jahr an derselben Stelle.

Noch deutlicher ist das bei der GPU-Leistung pro Kern. M2 und M3 lagen dort unter dem M1. Der M4 kehrte ungefähr auf dessen Niveau zurück. Erst der M5 brachte einen großen Sprung, während der M6 moderat nachlegt.



Der M1 legte 2020 das Fundament für Apples Wechsel von Intel. CPU, GPU, Speicher und weitere Einheiten rückten auf einen gemeinsamen Chip. Performance- und Effizienzkerne bildeten schon damals die Grundlage. Der gemeinsame Arbeitsspeicher vermied zudem viele Kopiervorgänge zwischen CPU und GPU.

Beim M2 erweiterte Apple dieses Konzept, statt es neu zu erfinden. Mehr GPU-Kerne, eine höhere Speicherbandbreite und stärkere Medienfunktionen standen im Vordergrund. Die zweite Generation zeigte damit erstmals den geplanten Rhythmus der Plattform.

Der M3 brachte 2023 den Wechsel auf drei Nanometer. Seine GPU führte Dynamic Caching und hardwarebeschleunigtes Raytracing ein. Apple verteilte Speicher damit flexibler und öffnete den Mac für anspruchsvollere 3D-Anwendungen.

Der M4 setzte diese Architektur fort und erhöhte vor allem CPU- sowie KI-Leistung. Der M5 brachte anschließend Neural Accelerators in die GPU-Kerne. Zugleich führte Apple die neuen Super-Kerne für besonders anspruchsvolle Einzelaufgaben ein.

Der M6 verbindet diese Entwicklungen nun in einem Basischip. Die CPU erhält eine dritte Leistungsklasse, während GPU und Neural Engine enger zusammenarbeiten. Apple verbessert also mehrere Teile des Systems gleichzeitig. Nicht jede Generation setzt dabei denselben Schwerpunkt.

Manche Jahre bringen ein neues Fertigungsverfahren. Andere stärken Grafik, Medienverarbeitung oder KI. Wieder andere erhöhen die Kernzahl, wenn die einzelnen Kerne nur moderat zulegen. Über mehrere Generationen ergibt sich dennoch ein klarer und stetiger Fortschritt.

Mac Mini als Kraftwerk

Der Mac mini macht diese Strategie besonders sichtbar. Das M6-Modell bietet hohe Einzelkernleistung und starke KI-Funktionen im kompakten Gehäuse. Für lange Mehrkernlasten bleibt die Variante mit M5 Pro schneller. Sie bietet bis zu 18 CPU- und 20 GPU-Kerne sowie 64 GB Arbeitsspeicher.

Der M6 ist deshalb kein radikaler Bruch mit seinen Vorgängern. Er ist vielmehr eine sorgfältige Neuordnung bewährter Bausteine. Genau darin liegt die Stärke von Apple Silicon nach sechs Generationen. Leistung, Effizienz und Spezialisierung wachsen nicht getrennt, sondern als gemeinsames System.

Quellen:
Apple Newsroom: Apple introduces M6 and M5 Ultra
Apple Newsroom: The new Mac mini and Mac Studio are available today
Primate Labs: Geekbench 7 Browser
Geekbench-Datenbank: M6-Ergebnis

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Apple hat den neuen Mac mini mit M6 in den Handel gebracht. Damit erreicht die M-Reihe sechs Generationen nach dem M1 einen neuen Entwicklungsschritt. Der M6 steigert nicht einfach nur den Takt oder die Zahl der Kerne. Apple verteilt unterschiedliche Aufgaben nun gezielter auf spezialisierte Recheneinheiten.

Die neuen Super-Cores

Die 12-Kern-CPU besteht aus zwei Super-, vier Performance- und sechs Effizienzkernen. Ein Basischip von Apple vereint damit erstmals alle drei Kerntypen. Diese Mischung war zuvor den leistungsstärkeren Varianten der M5-Familie vorbehalten.

Die Super-Kerne zielen auf höchste Leistung bei einzelnen Threads. Davon profitieren Aufgaben, die sich kaum auf mehrere Kerne verteilen lassen. Die Performance-Kerne bearbeiten dagegen komplexe Lasten mit vielen parallelen Schritten. Sechs Effizienzkerne kümmern sich um leichtere Aufgaben und halten den Energiebedarf niedrig.

Diese Aufteilung ist für den Alltag wichtiger als ein einzelner Spitzenwert. macOS kann jede Aufgabe an den passenden Kerntyp übergeben. Der Mac mini kann kurzzeitig viel Leistung bereitstellen und danach schnell wieder sparsamer arbeiten. Das senkt zugleich die Wärmeentwicklung und den Aufwand für die Kühlung.

2 Nanometer bringen mehr Kerne

Auch die Fertigung trägt dazu bei. Der M6 ist Apples erster Chip aus einem 2-Nanometer-Verfahren. Kleinere Strukturen erlauben mehr Transistoren auf begrenzter Fläche. Apple nutzt diesen Spielraum für zusätzliche Kerne und spezialisierte Einheiten.

Die GPU wächst gegenüber dem M5 von zehn auf zwölf Kerne. Jeder GPU-Kern besitzt einen eigenen Neural Accelerator für KI-Berechnungen. Dieses Prinzip führte Apple mit der M5-Generation ein. Im Mac mini ist es nun erstmals im regulären Basischip verfügbar.

Die Grafikwerte zeigen jedoch eine wichtige Besonderheit. Pro GPU-Kern liegt der M6 nur leicht vor dem M5. Die gesamte Grafikleistung steigt trotzdem um rund 24 Prozent. Der wichtigste Grund sind die zwei zusätzlichen GPU-Kerne. Apple verbreitert die GPU also, statt jeden Kern grundlegend zu erneuern.

Hinzu kommt eine doppelte Neural Engine mit jeweils 16 Kernen. Beide Einheiten können gemeinsam an einem Modell arbeiten. Apple nennt deshalb bis zu doppelte Spitzenleistung gegenüber früheren Generationen. Die GPU soll bei KI-Berechnungen knapp 30 Prozent vor dem M5 liegen.

Was bringt es an Leistung?

Der M6 unterstützt bis zu 32 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher. Die Bandbreite steigt auf bis zu 170 GB pro Sekunde. Das sind zehn Prozent mehr als beim M5 und etwa das Zweieinhalbfache des M1. Davon profitieren besonders GPU-Aufgaben und lokale KI-Modelle.

Apple verspricht bis zu 20 Prozent mehr Mehrkernleistung gegenüber dem M5. Im Vergleich zum M1 soll der M6 bis zu 2,4-mal schneller rechnen. Beim Mac mini nennt Apple gegenüber dem M4 bis zu 40 Prozent mehr CPU-Leistung. Grafikaufgaben sollen bis zu doppelt so schnell laufen.

Über die ersten Geekbench-Werte haben wir bereits ausführlich berichtet. Der M6 erreichte dort 4.071 Punkte mit einem Kern und 22.783 Punkte mit allen Kernen. Das entsprach zwölf beziehungsweise 27 Prozent Vorsprung gegenüber durchschnittlichen M5-Werten.

Schnelle Fortschritte

Der Blick auf alle sechs Generationen ist noch aufschlussreicher. Die Einzelkernleistung hat sich seit dem M1 fast verdoppelt. Die Mehrkernleistung stieg auf mehr als das Zweieinhalbfache. Der langfristige Trend verläuft dabei erstaunlich gleichmäßig.



Einzelne Generationen weichen dennoch von dieser Linie ab. Der M3 blieb in den CPU-Werten unter dem langfristigen Trend. M4, M5 und M6 holten diesen Abstand anschließend wieder auf. Fortschritt entsteht also nicht in jedem Jahr an derselben Stelle.

Noch deutlicher ist das bei der GPU-Leistung pro Kern. M2 und M3 lagen dort unter dem M1. Der M4 kehrte ungefähr auf dessen Niveau zurück. Erst der M5 brachte einen großen Sprung, während der M6 moderat nachlegt.



Der M1 legte 2020 das Fundament für Apples Wechsel von Intel. CPU, GPU, Speicher und weitere Einheiten rückten auf einen gemeinsamen Chip. Performance- und Effizienzkerne bildeten schon damals die Grundlage. Der gemeinsame Arbeitsspeicher vermied zudem viele Kopiervorgänge zwischen CPU und GPU.

Beim M2 erweiterte Apple dieses Konzept, statt es neu zu erfinden. Mehr GPU-Kerne, eine höhere Speicherbandbreite und stärkere Medienfunktionen standen im Vordergrund. Die zweite Generation zeigte damit erstmals den geplanten Rhythmus der Plattform.

Der M3 brachte 2023 den Wechsel auf drei Nanometer. Seine GPU führte Dynamic Caching und hardwarebeschleunigtes Raytracing ein. Apple verteilte Speicher damit flexibler und öffnete den Mac für anspruchsvollere 3D-Anwendungen.

Der M4 setzte diese Architektur fort und erhöhte vor allem CPU- sowie KI-Leistung. Der M5 brachte anschließend Neural Accelerators in die GPU-Kerne. Zugleich führte Apple die neuen Super-Kerne für besonders anspruchsvolle Einzelaufgaben ein.

Der M6 verbindet diese Entwicklungen nun in einem Basischip. Die CPU erhält eine dritte Leistungsklasse, während GPU und Neural Engine enger zusammenarbeiten. Apple verbessert also mehrere Teile des Systems gleichzeitig. Nicht jede Generation setzt dabei denselben Schwerpunkt.

Manche Jahre bringen ein neues Fertigungsverfahren. Andere stärken Grafik, Medienverarbeitung oder KI. Wieder andere erhöhen die Kernzahl, wenn die einzelnen Kerne nur moderat zulegen. Über mehrere Generationen ergibt sich dennoch ein klarer und stetiger Fortschritt.

Mac Mini als Kraftwerk

Der Mac mini macht diese Strategie besonders sichtbar. Das M6-Modell bietet hohe Einzelkernleistung und starke KI-Funktionen im kompakten Gehäuse. Für lange Mehrkernlasten bleibt die Variante mit M5 Pro schneller. Sie bietet bis zu 18 CPU- und 20 GPU-Kerne sowie 64 GB Arbeitsspeicher.

Der M6 ist deshalb kein radikaler Bruch mit seinen Vorgängern. Er ist vielmehr eine sorgfältige Neuordnung bewährter Bausteine. Genau darin liegt die Stärke von Apple Silicon nach sechs Generationen. Leistung, Effizienz und Spezialisierung wachsen nicht getrennt, sondern als gemeinsames System.

Quellen:
Apple Newsroom: Apple introduces M6 and M5 Ultra
Apple Newsroom: The new Mac mini and Mac Studio are available today
Primate Labs: Geekbench 7 Browser
Geekbench-Datenbank: M6-Ergebnis

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Mon, 21 Sep 2026 08:22:33 CEST★ Wie Apple Face ID beim iPhone 18 Pro unter dem Display versteckt Beim iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max liegt ein Teil von Face ID erstmals unter dem Display. Ein Teardown zeigt nun, wie Apple die Infrarotkamera hinter dem OLED verbirgt. Die Lösung kombiniert eine ausgedünnte Pixelstruktur, einen Infrarotfilter und zusätzliche Bildverarbeitung.

Nur ein Teil von Face ID ist unsichtbar geworden. Apple hat die Infrarotkamera aus der Dynamic Island nach links versetzt. Sie sitzt nun unter einem weiterhin leuchtenden Bereich des Displays. Die Selfie-Kamera, der Dot-Projector und der Flood-Illuminator bleiben in der verkleinerten Dynamic Island.

So arbeitet Face ID

Der Flood-Illuminator leuchtet das Gesicht großflächig mit unsichtbarem Infrarotlicht aus. Dadurch erkennt das System ein Gesicht auch bei völliger Dunkelheit. Der Dot-Projector erzeugt anschließend ein festgelegtes Muster aus mehr als 30.000 Infrarotpunkten. Dafür nutzt er einen Halbleiterlaser und eine diffraktive Optik, die den Strahl aufteilt.

Die Infrarotkamera erfasst das beleuchtete Gesicht und das verformte Punktmuster. Aus dessen Verschiebungen entsteht eine Tiefenkarte. Apples Secure Enclave wandelt Tiefenkarte und Infrarotbild in eine mathematische Darstellung um. Sie vergleicht diese mit den gespeicherten Daten. Zusätzliche Netze prüfen Aufmerksamkeit und wehren Täuschungsversuche mit Fotos oder Masken ab.

Wie Licht durch das OLED gelangt

Ein normales OLED ist für eine Kamera ein Hindernis. Pixel, Leiterbahnen und Metallschichten schlucken einen Teil des Lichts. Das regelmäßige Pixelraster beugt den Rest und erzeugt störende Muster. Bei Infrarotsensoren zählt deshalb nicht nur die gesamte Lichtmenge. Entscheidend ist auch, wie viel Licht ohne Ablenkung den Sensor erreicht.

Apple schafft über der Infrarotkamera gezielt freie Wege. Mikroskopaufnahmen von iFixit zeigen, dass dort jede zweite Pixelreihe fehlt. Zum Rand hin geht das ausgedünnte Raster stufenweise in die normale Dichte über. So fällt die Stelle im Alltag nur als schwacher, dunkler Kreis auf.

Unter der OLED-Schicht sitzt zudem ein Infrarot-Durchlassfilter. Er lässt das benötigte Infrarotlicht passieren und hält sichtbares Licht vom Sensor fern. Die Infrarotkamera muss dabei kein ansehnliches Farbfoto liefern. Sie benötigt ein ausreichend klares Messbild des Punktmusters. Das macht diesen Sensor geeigneter für den Platz unter dem Display als die Selfie-Kamera.

Der Aufbau vermeidet zugleich eine weitere Hürde. Dot-Projector und Flood-Illuminator senden ihr Licht weiterhin durch eine freie Öffnung. Nur das vom Gesicht zurückkehrende Signal muss das OLED passieren. Würden auch die Sender darunter liegen, würde das Display bereits den Hinweg dämpfen. Diese Aufteilung ist daher ein naheliegender Grund für Apples schrittweisen Umbau.

Apple nennt außerdem „zusätzliche Bilddaten“, welche die Leistung von Face ID ab den iPhone-18-Pro-Modellen sichern sollen. Woher diese Daten stammen, erläutert Apple nicht. Die Verarbeitung erfolgt laut Apple in einem abgeschotteten Bereich des Chips, der Secure Exclave.

Was unter dem Display liegt

Unter dem OLED befinden sich die Infrarotkamera, der Infrarotfilter und der Bereich mit verringerter Pixeldichte. In der Dynamic Island bleiben Selfie-Kamera, Dot-Projector und Flood-Illuminator. Daher verschwindet die Insel nicht, sie wird nur kleiner.

Beim für den 23. Oktober angekündigten iPhone Duo verfolgt Apple ein anderes Ziel. Dessen innere FaceTime-Kamera nimmt sichtbares Licht durch das Display auf. Sie dient Videoanrufen, aber nicht der Gesichtserkennung. Das Falt-iPhone nutzt stattdessen Touch ID in der Seitentaste. Eine Kamera unter dem Display ist somit nicht automatisch ein Face-ID-Sensor.

Quellen:
iFixit: iPhone 18 Pro und Pro Max Teardown
Apple Support: About Face ID advanced technology
Apple: Face ID Security Guide
SID/Wiley: Diffraction Issues of Under Display IR Sensor in AMOLED Displays
SID/Wiley: Self-Assembled Cathode Patterning in AMOLEDs
Apple: iPhone Duo

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37936https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37936 image Beim iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max liegt ein Teil von Face ID erstmals unter dem Display. Ein Teardown zeigt nun, wie Apple die Infrarotkamera hinter dem OLED verbirgt. Die Lösung kombiniert eine ausgedünnte Pixelstruktur, einen Infrarotfilter und zusätzliche Bildverarbeitung.

Nur ein Teil von Face ID ist unsichtbar geworden. Apple hat die Infrarotkamera aus der Dynamic Island nach links versetzt. Sie sitzt nun unter einem weiterhin leuchtenden Bereich des Displays. Die Selfie-Kamera, der Dot-Projector und der Flood-Illuminator bleiben in der verkleinerten Dynamic Island.

So arbeitet Face ID

Der Flood-Illuminator leuchtet das Gesicht großflächig mit unsichtbarem Infrarotlicht aus. Dadurch erkennt das System ein Gesicht auch bei völliger Dunkelheit. Der Dot-Projector erzeugt anschließend ein festgelegtes Muster aus mehr als 30.000 Infrarotpunkten. Dafür nutzt er einen Halbleiterlaser und eine diffraktive Optik, die den Strahl aufteilt.

Die Infrarotkamera erfasst das beleuchtete Gesicht und das verformte Punktmuster. Aus dessen Verschiebungen entsteht eine Tiefenkarte. Apples Secure Enclave wandelt Tiefenkarte und Infrarotbild in eine mathematische Darstellung um. Sie vergleicht diese mit den gespeicherten Daten. Zusätzliche Netze prüfen Aufmerksamkeit und wehren Täuschungsversuche mit Fotos oder Masken ab.

Wie Licht durch das OLED gelangt

Ein normales OLED ist für eine Kamera ein Hindernis. Pixel, Leiterbahnen und Metallschichten schlucken einen Teil des Lichts. Das regelmäßige Pixelraster beugt den Rest und erzeugt störende Muster. Bei Infrarotsensoren zählt deshalb nicht nur die gesamte Lichtmenge. Entscheidend ist auch, wie viel Licht ohne Ablenkung den Sensor erreicht.

Apple schafft über der Infrarotkamera gezielt freie Wege. Mikroskopaufnahmen von iFixit zeigen, dass dort jede zweite Pixelreihe fehlt. Zum Rand hin geht das ausgedünnte Raster stufenweise in die normale Dichte über. So fällt die Stelle im Alltag nur als schwacher, dunkler Kreis auf.

Unter der OLED-Schicht sitzt zudem ein Infrarot-Durchlassfilter. Er lässt das benötigte Infrarotlicht passieren und hält sichtbares Licht vom Sensor fern. Die Infrarotkamera muss dabei kein ansehnliches Farbfoto liefern. Sie benötigt ein ausreichend klares Messbild des Punktmusters. Das macht diesen Sensor geeigneter für den Platz unter dem Display als die Selfie-Kamera.

Der Aufbau vermeidet zugleich eine weitere Hürde. Dot-Projector und Flood-Illuminator senden ihr Licht weiterhin durch eine freie Öffnung. Nur das vom Gesicht zurückkehrende Signal muss das OLED passieren. Würden auch die Sender darunter liegen, würde das Display bereits den Hinweg dämpfen. Diese Aufteilung ist daher ein naheliegender Grund für Apples schrittweisen Umbau.

Apple nennt außerdem „zusätzliche Bilddaten“, welche die Leistung von Face ID ab den iPhone-18-Pro-Modellen sichern sollen. Woher diese Daten stammen, erläutert Apple nicht. Die Verarbeitung erfolgt laut Apple in einem abgeschotteten Bereich des Chips, der Secure Exclave.

Was unter dem Display liegt

Unter dem OLED befinden sich die Infrarotkamera, der Infrarotfilter und der Bereich mit verringerter Pixeldichte. In der Dynamic Island bleiben Selfie-Kamera, Dot-Projector und Flood-Illuminator. Daher verschwindet die Insel nicht, sie wird nur kleiner.

Beim für den 23. Oktober angekündigten iPhone Duo verfolgt Apple ein anderes Ziel. Dessen innere FaceTime-Kamera nimmt sichtbares Licht durch das Display auf. Sie dient Videoanrufen, aber nicht der Gesichtserkennung. Das Falt-iPhone nutzt stattdessen Touch ID in der Seitentaste. Eine Kamera unter dem Display ist somit nicht automatisch ein Face-ID-Sensor.

Quellen:
iFixit: iPhone 18 Pro und Pro Max Teardown
Apple Support: About Face ID advanced technology
Apple: Face ID Security Guide
SID/Wiley: Diffraction Issues of Under Display IR Sensor in AMOLED Displays
SID/Wiley: Self-Assembled Cathode Patterning in AMOLEDs
Apple: iPhone Duo

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Sun, 20 Sep 2026 22:52 CESTiOS 27: Die finale Version Zur Sendung... Die finale iOS-27-Version liefert viele kleine Alltagstools statt großer Neuerfindungen. Apple feilt an Transparenzeffekten und Bedienelementen, und Safari bekommt neue Filter in der Tab-Ansicht. Einige versprochene kontextbezogene KI-Funktionen sind im Release nicht enthalten. Gleichzeitig erhöhen lokale KI-Modelle den Bedarf an freiem Speicher und beeinflussen damit Foto- und App-Planungen. Neue Optionen für Home-Kamera-Auswertungen und geteilte Alben bringen Gebühren und eine Belastung des iCloud-Kontingents mit sich. Nach dem Update laufen Indexierungen, die kurzzeitig Leistung und Akku beeinflussen. Wie gut ist die finale Version geworden?

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Die finale iOS-27-Version liefert viele kleine Alltagstools statt großer Neuerfindungen. Apple feilt an Transparenzeffekten und Bedienelementen, und Safari bekommt neue Filter in der Tab-Ansicht. Einige versprochene kontextbezogene KI-Funktionen sind im Release nicht enthalten. Gleichzeitig erhöhen lokale KI-Modelle den Bedarf an freiem Speicher und beeinflussen damit Foto- und App-Planungen. Neue Optionen für Home-Kamera-Auswertungen und geteilte Alben bringen Gebühren und eine Belastung des iCloud-Kontingents mit sich. Nach dem Update laufen Indexierungen, die kurzzeitig Leistung und Akku beeinflussen. Wie gut ist die finale Version geworden?

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Sun, 20 Sep 2026 22:16 CESTmacOS 27: Wie gut ist die finale Version? Zur Sendung... Die neue Oberfläche von macOS 27 fokussiert auf bessere Lesbarkeit und konsistentere Bedienelemente mit einem neuen Liquid-Glass-Look. Viele Bedienelemente wirken erneuert und klarer getrennt, sodass aktive und inaktive Apps leichter zu unterscheiden sind. Ergänzend gibt es erste Apple-Intelligence-Features, die Gespräche, Nachrichten und Fotos appübergreifend nutzen können, aber in deutscher Sprache noch eingeschränkt sind. Die Suche über Spotlight erhält große Verbesserungen, braucht aber eine längere Indizierungsphase, um schnell zu sein. Welche dieser Änderungen verändert den Alltag spürbar und welche bleiben vorerst eher kosmetisch?

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Die neue Oberfläche von macOS 27 fokussiert auf bessere Lesbarkeit und konsistentere Bedienelemente mit einem neuen Liquid-Glass-Look. Viele Bedienelemente wirken erneuert und klarer getrennt, sodass aktive und inaktive Apps leichter zu unterscheiden sind. Ergänzend gibt es erste Apple-Intelligence-Features, die Gespräche, Nachrichten und Fotos appübergreifend nutzen können, aber in deutscher Sprache noch eingeschränkt sind. Die Suche über Spotlight erhält große Verbesserungen, braucht aber eine längere Indizierungsphase, um schnell zu sein. Welche dieser Änderungen verändert den Alltag spürbar und welche bleiben vorerst eher kosmetisch?

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Sun, 20 Sep 2026 22:05 CESTiPhone 18 Pro: Bastis Bericht Zur Sendung... Basti schilder uns seine Eindrücke vom neuen iPhone 18 Pro Maxc. Das iPhone 18 Pro fällt durch neue Farben und dezente Designänderungen auf. Das Glas und das Aluminium spielen stark mit dem Licht. Die helle Glacia-Variante wirkt je nach Winkel silbrig oder bläulich. Die Burgundi-Farbe wechselt zwischen Dunkelrot, Bronze und Braun. Es gibt viele Nahaufnahmen, die zeigen, wie sehr Farbe und Finish vom Lichteinfall abhängen. Gleichzeitig hat sich das Kameramodul technisch weiterentwickelt. Die Blendenmechanik arbeitet mit feinen Lamellen und magnetischer Steuerung, was die Bauteile größer erscheinen lässt. Auch Face ID wandert teilweise unter das Display. Wie gut harmonieren Farbe, Kamera und neue Sensorik im Alltagstest?

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Basti schilder uns seine Eindrücke vom neuen iPhone 18 Pro Maxc. Das iPhone 18 Pro fällt durch neue Farben und dezente Designänderungen auf. Das Glas und das Aluminium spielen stark mit dem Licht. Die helle Glacia-Variante wirkt je nach Winkel silbrig oder bläulich. Die Burgundi-Farbe wechselt zwischen Dunkelrot, Bronze und Braun. Es gibt viele Nahaufnahmen, die zeigen, wie sehr Farbe und Finish vom Lichteinfall abhängen. Gleichzeitig hat sich das Kameramodul technisch weiterentwickelt. Die Blendenmechanik arbeitet mit feinen Lamellen und magnetischer Steuerung, was die Bauteile größer erscheinen lässt. Auch Face ID wandert teilweise unter das Display. Wie gut harmonieren Farbe, Kamera und neue Sensorik im Alltagstest?

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Sun, 20 Sep 2026 21:59:48 CESTLive-Sendung vom 20.09.2026• macOS 27 – Wie gut ist die finale Version?
• iOS 27 – Neue Fundstücke, neue Tricks!

Vorthema: Apple Watch Ultra 4

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• iPhone 18 Pro – Viele interessante Details!
• macOS 27 – Wie gut ist die finale Version?
• iOS 27 – Neue Fundstücke, neue Tricks!

Vorthema: Apple Watch Ultra 4

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Sat, 19 Sep 2026 16:59:52 CEST★ Braucht das iPhone noch eine Schutzfolie? Ceramic Shield 2 macht eine Schutzfolie für viele Nutzer entbehrlich. Wer Sand, Metallspäne oder häufige Stürze erwartet, profitiert weiterhin von einer zusätzlichen Schutzschicht.

Was Ceramic Shield 2 leistet

Apple verwendet Ceramic Shield 2 beim iPhone 17, iPhone 17 Pro und iPhone 18 Pro auf der Vorderseite. Beim iPhone 18 Pro ist es keine neue Generation. Die Schutzwirkung entspricht grundsätzlich jener der iPhone-17-Reihe.

Ceramic Shield ist eine Glaskeramik, die Apple gemeinsam mit Corning entwickelt hat. Winzige Keramikkristalle liegen in einer Glasmatrix. Eine chemisch vorgespannte Oberfläche erschwert zudem die Bildung und Ausbreitung kleiner Risse.

Bei Ceramic Shield 2 kommt eine neue Beschichtung hinzu. Apple nennt eine dreimal bessere Kratzfestigkeit gegenüber der vorigen Generation. Unabhängige Ritztests stützen eine deutliche Verbesserung. Sie ersetzen jedoch keinen Alltagstest mit zufälligen Fallwinkeln.

Wichtig ist die Bedeutung der Zahl. Dreimal kratzfester heißt nicht dreimal härter oder dreimal sturzsicherer. Apple veröffentlicht dafür kein ausführliches Prüfverfahren. Auch dieses Deckglas kann verkratzen und brechen.

Wovor es gut schützt

Normale Alltagskontakte sind für Ceramic Shield 2 meist kein großes Problem. Dazu zählen Tischflächen, Reißverschlüsse und viele Metallgegenstände. Schlüssel allein sind daher selten der gefährlichste Gegner.

Problematischer sind harte Mineralteilchen. Quarz steckt in Sand und Straßenschmutz. Ein einzelnes Korn kann zwischen Display und Gegenstand hohen Druck erzeugen. Tiefe Kratzer bleiben deshalb möglich.

Bei Stürzen zählt nicht nur das Material. Höhe, Winkel, Untergrund, Rahmen und vorhandene Vorschäden entscheiden mit. Besonders kritisch sind Treffer auf Kanten oder kleine Steine. Eine gute Hülle mit erhöhtem Rand schützt hier oft mehr als eine Folie allein.

Panzerglas oder Hydrogel

Panzerglas ist eine dünne, gehärtete Glasscheibe mit Klebeschicht. Es fühlt sich ähnlich wie das iPhone-Display an und widersteht Kratzern gut. Bei einem spitzen Schlag verteilt seine hohe Steifigkeit die Last. Das kann das eigentliche Deckglas schützen.

Eine Laborstudie aus dem Jahr 2026 bestätigt diesen Vorteil bei spitzen Treffern. An der Studie waren allerdings auch Mitarbeiter des Herstellers PanzerGlass beteiligt. Bei stumpfen Schlägen schützten Glas und TPU-Folie ähnlich gut. Kein Schutz garantiert ein unversehrtes Display.

„Hydrogel“ ist meist ein Handelsname für eine weiche Kunststofffolie, häufig aus TPU. Sie ist dünn, flexibel und deckt Rundungen sauber ab. Kleine Druckstellen können sich je nach Beschichtung teilweise zurückbilden. Gegen Kratzer und Abschürfungen dient sie als austauschbare Opferschicht.

Dafür ist Kunststoff weicher als Glas. Er bekommt eher Riefen, Dellen oder stumpfe Stellen. Gegen punktuelle Schläge bietet Hydrogel weniger Reserven als Panzerglas.

Beide Lösungen haben Nachteile. Kanten können stören, Kleber kann altern und billige Produkte verschlechtern die Darstellung. Ein gewöhnlicher Schutz nimmt dem iPhone zudem einen Teil der entspiegelnden Wirkung. Wer eine Folie nutzt, sollte auf eine gute Antireflexbeschichtung achten.

Meine Empfehlung

Wer sein iPhone überwiegend im Büro oder zu Hause nutzt, braucht bei Ceramic Shield 2 meist keine Folie. Das gilt besonders mit Hülle und einer sauberen, getrennten Tasche. Das unveränderte Displaygefühl und die bessere Entspiegelung sprechen dann fürs Weglassen.

Panzerglas lohnt sich für Baustelle, Werkstatt, häufige Reisen oder ein hohes Sturzrisiko. Es ist auch sinnvoll, wenn selbst feine Kratzer den späteren Verkaufspreis mindern sollen. Hydrogel passt besser, wenn vor allem Scheuerspuren stören und eine sehr dünne Lösung gefragt ist.

Beim iPhone Duo gilt diese Abwägung nur für das Außendisplay mit Ceramic Shield 2. Innen liegt eine faltbare Polymeroberfläche mit Schutzbeschichtung und Nanotextur. Sie ist konstruktiv anders und empfindlicher gegen punktuellen Druck. Dort würde ich nur Zubehör verwenden, das Apple ausdrücklich für das Innendisplay freigibt. Herkömmliches Panzerglas scheidet aus.

Unterm Strich ist eine Folie kein Pflichtkauf mehr. Sie bleibt eine gezielte Versicherung gegen Risiken, die Ceramic Shield 2 nicht beseitigt.

Quellen:
Apple: iPhone 18 Pro – technische Daten
Apple: iPhone Duo
Apple: Ceramic Shield und Corning
Corning: Strengthening Glass
Schade et al.: Impact testing of screen protectors
MobileReviewsEh: Ceramic Shield 2 scratch test

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37928https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37928 image Ceramic Shield 2 macht eine Schutzfolie für viele Nutzer entbehrlich. Wer Sand, Metallspäne oder häufige Stürze erwartet, profitiert weiterhin von einer zusätzlichen Schutzschicht.

Was Ceramic Shield 2 leistet

Apple verwendet Ceramic Shield 2 beim iPhone 17, iPhone 17 Pro und iPhone 18 Pro auf der Vorderseite. Beim iPhone 18 Pro ist es keine neue Generation. Die Schutzwirkung entspricht grundsätzlich jener der iPhone-17-Reihe.

Ceramic Shield ist eine Glaskeramik, die Apple gemeinsam mit Corning entwickelt hat. Winzige Keramikkristalle liegen in einer Glasmatrix. Eine chemisch vorgespannte Oberfläche erschwert zudem die Bildung und Ausbreitung kleiner Risse.

Bei Ceramic Shield 2 kommt eine neue Beschichtung hinzu. Apple nennt eine dreimal bessere Kratzfestigkeit gegenüber der vorigen Generation. Unabhängige Ritztests stützen eine deutliche Verbesserung. Sie ersetzen jedoch keinen Alltagstest mit zufälligen Fallwinkeln.

Wichtig ist die Bedeutung der Zahl. Dreimal kratzfester heißt nicht dreimal härter oder dreimal sturzsicherer. Apple veröffentlicht dafür kein ausführliches Prüfverfahren. Auch dieses Deckglas kann verkratzen und brechen.

Wovor es gut schützt

Normale Alltagskontakte sind für Ceramic Shield 2 meist kein großes Problem. Dazu zählen Tischflächen, Reißverschlüsse und viele Metallgegenstände. Schlüssel allein sind daher selten der gefährlichste Gegner.

Problematischer sind harte Mineralteilchen. Quarz steckt in Sand und Straßenschmutz. Ein einzelnes Korn kann zwischen Display und Gegenstand hohen Druck erzeugen. Tiefe Kratzer bleiben deshalb möglich.

Bei Stürzen zählt nicht nur das Material. Höhe, Winkel, Untergrund, Rahmen und vorhandene Vorschäden entscheiden mit. Besonders kritisch sind Treffer auf Kanten oder kleine Steine. Eine gute Hülle mit erhöhtem Rand schützt hier oft mehr als eine Folie allein.

Panzerglas oder Hydrogel

Panzerglas ist eine dünne, gehärtete Glasscheibe mit Klebeschicht. Es fühlt sich ähnlich wie das iPhone-Display an und widersteht Kratzern gut. Bei einem spitzen Schlag verteilt seine hohe Steifigkeit die Last. Das kann das eigentliche Deckglas schützen.

Eine Laborstudie aus dem Jahr 2026 bestätigt diesen Vorteil bei spitzen Treffern. An der Studie waren allerdings auch Mitarbeiter des Herstellers PanzerGlass beteiligt. Bei stumpfen Schlägen schützten Glas und TPU-Folie ähnlich gut. Kein Schutz garantiert ein unversehrtes Display.

„Hydrogel“ ist meist ein Handelsname für eine weiche Kunststofffolie, häufig aus TPU. Sie ist dünn, flexibel und deckt Rundungen sauber ab. Kleine Druckstellen können sich je nach Beschichtung teilweise zurückbilden. Gegen Kratzer und Abschürfungen dient sie als austauschbare Opferschicht.

Dafür ist Kunststoff weicher als Glas. Er bekommt eher Riefen, Dellen oder stumpfe Stellen. Gegen punktuelle Schläge bietet Hydrogel weniger Reserven als Panzerglas.

Beide Lösungen haben Nachteile. Kanten können stören, Kleber kann altern und billige Produkte verschlechtern die Darstellung. Ein gewöhnlicher Schutz nimmt dem iPhone zudem einen Teil der entspiegelnden Wirkung. Wer eine Folie nutzt, sollte auf eine gute Antireflexbeschichtung achten.

Meine Empfehlung

Wer sein iPhone überwiegend im Büro oder zu Hause nutzt, braucht bei Ceramic Shield 2 meist keine Folie. Das gilt besonders mit Hülle und einer sauberen, getrennten Tasche. Das unveränderte Displaygefühl und die bessere Entspiegelung sprechen dann fürs Weglassen.

Panzerglas lohnt sich für Baustelle, Werkstatt, häufige Reisen oder ein hohes Sturzrisiko. Es ist auch sinnvoll, wenn selbst feine Kratzer den späteren Verkaufspreis mindern sollen. Hydrogel passt besser, wenn vor allem Scheuerspuren stören und eine sehr dünne Lösung gefragt ist.

Beim iPhone Duo gilt diese Abwägung nur für das Außendisplay mit Ceramic Shield 2. Innen liegt eine faltbare Polymeroberfläche mit Schutzbeschichtung und Nanotextur. Sie ist konstruktiv anders und empfindlicher gegen punktuellen Druck. Dort würde ich nur Zubehör verwenden, das Apple ausdrücklich für das Innendisplay freigibt. Herkömmliches Panzerglas scheidet aus.

Unterm Strich ist eine Folie kein Pflichtkauf mehr. Sie bleibt eine gezielte Versicherung gegen Risiken, die Ceramic Shield 2 nicht beseitigt.

Quellen:
Apple: iPhone 18 Pro – technische Daten
Apple: iPhone Duo
Apple: Ceramic Shield und Corning
Corning: Strengthening Glass
Schade et al.: Impact testing of screen protectors
MobileReviewsEh: Ceramic Shield 2 scratch test

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Fri, 18 Sep 2026 14:56:26 CEST★ Es wird noch teurer: Was die Preiswelle für Apple bedeutet Die Speicherpreise sind binnen eines Jahres stark gestiegen. Manche RAM-Kits kosten inzwischen mehr als fünfmal so viel wie im September 2025. Viele SSDs haben sich mehr als verdoppelt. Der Ausbau von KI-Rechenzentren verknappt das Angebot und erhöht auch Apples Kosten.



Gleiche Kapazität, deutlich höherer Preis: Ein Patriot Viper Venom mit 32 GB DDR5 kostete im September 2025 rund 87 Euro. Ein Jahr später waren es 449 Euro. Samsungs SSD 990 EVO Plus mit zwei Terabyte stieg im selben Zeitraum von 122 auf 280 Euro.



Beide Beispiele stammen aus der monatlichen Preiserhebung von ComputerBase. Die Redaktion verfolgt jeweils zwölf RAM- und SSD-Produkte im deutschen Onlinehandel. Zwischen dem 15. September 2025 und dem 16. September 2026 verteuerte sich RAM dort im Schnitt um 370 Prozent. Bei SSDs waren es 129 Prozent. Angebote von eBay und dem Amazon Marketplace bleiben unberücksichtigt.

Diese Auswahl bildet nicht den gesamten Markt ab. Sie zeigt aber, wie stark sich identische Produkte verteuert haben. Mehr Geld bringt hier weder mehr Speicher noch eine neue Gerätegeneration.

Rechenzentren haben Vorrang

Hinter dem Anstieg steht die wachsende Nachfrage nach Speicher für KI und andere Anwendungen in Rechenzentren. Laut TrendForce verlagern Hersteller ihre DRAM-Kapazitäten zugunsten von Servern und HBM, dem besonders schnellen Speicher für KI-Beschleuniger. Für PCs und Mobilgeräte bleibt dadurch weniger übrig.

Bei NAND-Flash bevorzugen die Hersteller SSDs für Rechenzentren. Diese versprechen höhere Gewinne als Speicher für den Verbrauchermarkt. Selbst eine schwache Nachfrage nach Smartphones und PCs verhindert deshalb weitere Preissteigerungen nicht.

Der Engpass trifft Apple

Auch Apple kann sich dieser Entwicklung nicht entziehen. Im Quartalsbericht zum 27. Juni 2026 nennt Apple ausdrücklich Lieferengpässe und steigende Kosten für NAND und DRAM. Apple erwartet eine Verschärfung und warnt vor Folgen für Umsatz und Gewinnmarge. Selbst höhere Verkaufspreise könnten diese Belastung nicht vollständig ausgleichen.

Wie groß der Kostensprung ausfallen könnte, zeigt eine Schätzung von TrendForce vom 3. September. Beim iPhone 18 Pro mit 256 GB sollen die Speicherkosten im dritten Quartal knapp 400 Prozent über dem Vorjahreswert liegen. Das entspricht annähernd dem Fünffachen.

Die Zahl bezieht sich auf die Speicherkosten, nicht auf sämtliche Bauteile oder den Verkaufspreis des iPhones. TrendForce schlüsselt sie in der Mitteilung nicht nach RAM und NAND auf.

Was bedeutet das für größere Konfigurationen?

Die Ladenpreise einzelner RAM-Kits lassen sich nicht direkt auf Apples Einkauf übertragen. Sie verdeutlichen jedoch den Kostendruck, unter dem die gesamte Branche steht. Apples genaue Einkaufspreise bleiben unbekannt.

Ebenso wenig erklärt die Marktkrise automatisch jeden Aufpreis für zusätzlichen Speicher bei iPhones, iPads und Macs. Einkaufskosten, Speicheraufschläge und Gerätepreise sind verschiedene Größen. Aus einer Verteuerung der Chips lässt sich deshalb kein angemessener Aufpreis für die nächste Speicherstufe berechnen.

Für Käufer rückt damit die passende Ausstattung stärker in den Mittelpunkt. Wer viel Speicher braucht, muss den Gesamtpreis seiner Wunschkonfiguration betrachten. Der beworbene Einstiegspreis sagt darüber wenig aus. Gerade bei großzügiger Ausstattung kann der Abstand erheblich sein.

Entspannung 2027 nur teilweise

Für die kommenden zwölf Monate zeichnet TrendForce ein geteiltes Bild. Beim Arbeitsspeicher erwarten die Analysten weiterhin ein knappes Angebot und steigende Preise. Neue Fabrikkapazitäten dürften erst 2028 erhebliche zusätzliche Mengen liefern.

Bei NAND könnte sich die Lage schon in der zweiten Jahreshälfte 2027 entspannen. Neue Kapazitäten und modernere Fertigung sollen das Angebot erhöhen. Zugleich bleibt die Nachfrage nach Unterhaltungselektronik schwach. Zusätzlicher Speicherbedarf durch KI könnte diese Entlastung allerdings begrenzen.

Für Apple-Käufer bleibt daher eine entscheidende Frage offen: Wann würde günstigerer Speicher auch günstigere Konfigurationen ermöglichen? Sinkende Chippreise allein garantieren weder niedrigere Gerätepreise noch kleinere Speicheraufschläge.

Quellen:
ComputerBase: Eigene Preiserhebung vom 17. September 2026
TrendForce: Kapazitätsverlagerung und Speicherpreise, 31. März 2026
Apple: Form 10-Q zum 27. Juni 2026
TrendForce: Speicherkosten des iPhone 18 Pro, 3. September 2026
TrendForce: Ausblick auf DRAM und NAND 2027, 30. Juli 2026

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37920https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37920 image Die Speicherpreise sind binnen eines Jahres stark gestiegen. Manche RAM-Kits kosten inzwischen mehr als fünfmal so viel wie im September 2025. Viele SSDs haben sich mehr als verdoppelt. Der Ausbau von KI-Rechenzentren verknappt das Angebot und erhöht auch Apples Kosten.



Gleiche Kapazität, deutlich höherer Preis: Ein Patriot Viper Venom mit 32 GB DDR5 kostete im September 2025 rund 87 Euro. Ein Jahr später waren es 449 Euro. Samsungs SSD 990 EVO Plus mit zwei Terabyte stieg im selben Zeitraum von 122 auf 280 Euro.



Beide Beispiele stammen aus der monatlichen Preiserhebung von ComputerBase. Die Redaktion verfolgt jeweils zwölf RAM- und SSD-Produkte im deutschen Onlinehandel. Zwischen dem 15. September 2025 und dem 16. September 2026 verteuerte sich RAM dort im Schnitt um 370 Prozent. Bei SSDs waren es 129 Prozent. Angebote von eBay und dem Amazon Marketplace bleiben unberücksichtigt.

Diese Auswahl bildet nicht den gesamten Markt ab. Sie zeigt aber, wie stark sich identische Produkte verteuert haben. Mehr Geld bringt hier weder mehr Speicher noch eine neue Gerätegeneration.

Rechenzentren haben Vorrang

Hinter dem Anstieg steht die wachsende Nachfrage nach Speicher für KI und andere Anwendungen in Rechenzentren. Laut TrendForce verlagern Hersteller ihre DRAM-Kapazitäten zugunsten von Servern und HBM, dem besonders schnellen Speicher für KI-Beschleuniger. Für PCs und Mobilgeräte bleibt dadurch weniger übrig.

Bei NAND-Flash bevorzugen die Hersteller SSDs für Rechenzentren. Diese versprechen höhere Gewinne als Speicher für den Verbrauchermarkt. Selbst eine schwache Nachfrage nach Smartphones und PCs verhindert deshalb weitere Preissteigerungen nicht.

Der Engpass trifft Apple

Auch Apple kann sich dieser Entwicklung nicht entziehen. Im Quartalsbericht zum 27. Juni 2026 nennt Apple ausdrücklich Lieferengpässe und steigende Kosten für NAND und DRAM. Apple erwartet eine Verschärfung und warnt vor Folgen für Umsatz und Gewinnmarge. Selbst höhere Verkaufspreise könnten diese Belastung nicht vollständig ausgleichen.

Wie groß der Kostensprung ausfallen könnte, zeigt eine Schätzung von TrendForce vom 3. September. Beim iPhone 18 Pro mit 256 GB sollen die Speicherkosten im dritten Quartal knapp 400 Prozent über dem Vorjahreswert liegen. Das entspricht annähernd dem Fünffachen.

Die Zahl bezieht sich auf die Speicherkosten, nicht auf sämtliche Bauteile oder den Verkaufspreis des iPhones. TrendForce schlüsselt sie in der Mitteilung nicht nach RAM und NAND auf.

Was bedeutet das für größere Konfigurationen?

Die Ladenpreise einzelner RAM-Kits lassen sich nicht direkt auf Apples Einkauf übertragen. Sie verdeutlichen jedoch den Kostendruck, unter dem die gesamte Branche steht. Apples genaue Einkaufspreise bleiben unbekannt.

Ebenso wenig erklärt die Marktkrise automatisch jeden Aufpreis für zusätzlichen Speicher bei iPhones, iPads und Macs. Einkaufskosten, Speicheraufschläge und Gerätepreise sind verschiedene Größen. Aus einer Verteuerung der Chips lässt sich deshalb kein angemessener Aufpreis für die nächste Speicherstufe berechnen.

Für Käufer rückt damit die passende Ausstattung stärker in den Mittelpunkt. Wer viel Speicher braucht, muss den Gesamtpreis seiner Wunschkonfiguration betrachten. Der beworbene Einstiegspreis sagt darüber wenig aus. Gerade bei großzügiger Ausstattung kann der Abstand erheblich sein.

Entspannung 2027 nur teilweise

Für die kommenden zwölf Monate zeichnet TrendForce ein geteiltes Bild. Beim Arbeitsspeicher erwarten die Analysten weiterhin ein knappes Angebot und steigende Preise. Neue Fabrikkapazitäten dürften erst 2028 erhebliche zusätzliche Mengen liefern.

Bei NAND könnte sich die Lage schon in der zweiten Jahreshälfte 2027 entspannen. Neue Kapazitäten und modernere Fertigung sollen das Angebot erhöhen. Zugleich bleibt die Nachfrage nach Unterhaltungselektronik schwach. Zusätzlicher Speicherbedarf durch KI könnte diese Entlastung allerdings begrenzen.

Für Apple-Käufer bleibt daher eine entscheidende Frage offen: Wann würde günstigerer Speicher auch günstigere Konfigurationen ermöglichen? Sinkende Chippreise allein garantieren weder niedrigere Gerätepreise noch kleinere Speicheraufschläge.

Quellen:
ComputerBase: Eigene Preiserhebung vom 17. September 2026
TrendForce: Kapazitätsverlagerung und Speicherpreise, 31. März 2026
Apple: Form 10-Q zum 27. Juni 2026
TrendForce: Speicherkosten des iPhone 18 Pro, 3. September 2026
TrendForce: Ausblick auf DRAM und NAND 2027, 30. Juli 2026

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Tue, 15 Sep 2026 09:36:20 CEST★ Apple Intelligence: Was in Deutschland wirklich ankommt Apple hat die nächste Generation von Apple Intelligence veröffentlicht. Doch wer sein iPhone oder seinen Mac auf Deutsch nutzt, bekommt ein anderes Paket als die Werbung für Siri AI vermuten lässt. Einige Funktionen fehlen wegen regionaler Einschränkungen, andere unterstützen unsere Sprache noch nicht. Trotzdem bleibt eine Reihe nützlicher Neuerungen. Entscheidend ist, welche davon im eigenen Alltag helfen.

Siri bleibt die größte Lücke

Siri AI startet als Beta, also als noch nicht fertige Version, zunächst auf Englisch. Im Oktober sollen Französisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch folgen. Deutsch steht nicht auf dieser Liste. In der EU fehlen Siri AI und davon abhängige Funktionen außerdem zunächst auf iPhone, iPad und Apple Watch. Auf unterstützten Macs und der Vision Pro ist Siri AI hingegen auf Englisch zugänglich. Eine bloße Sprachumstellung am iPhone reicht deshalb nicht.

Hinter der EU-Verzögerung steht ein Streit über den Digital Markets Act und den Zugang konkurrierender Assistenten zu Systemfunktionen und Nutzerdaten. Apple sieht den Datenschutz gefährdet. Die EU-Kommission widerspricht: Das Gesetz verbiete keine neuen Produkte; Apple entscheide selbst über den Start. Die Verzögerung allein der EU anzulasten, wäre daher zu einfach. Ebenso wenig ist belegt, dass Deutsch allein wegen des Beta-Status fehlt. Sprachunterstützung und EU-Zugang sind zwei getrennte Fragen.

Fotos-App bekommt die sichtbarsten Verbesserungen

Für deutsche Anwender lohnt sich vor allem ein Blick in Fotos. Mit „Räumliche Neuausrichtung“ lässt sich die Perspektive einer Aufnahme nachträglich verändern. „Erweitern“ ergänzt fehlende Bildbereiche, etwa wenn ein anderer Ausschnitt gewünscht ist. Das verbesserte „Bereinigen“ soll störende Objekte überzeugender entfernen. Die KI erzeugt dabei Bildinhalte hinzu. Das Ergebnis ist also eine bearbeitete Darstellung des Moments.

Auch Image Playground wird vielseitiger. Die App erzeugt nun fotorealistische Bilder und erlaubt Änderungen per Beschreibung oder durch das Markieren einzelner Objekte. Dazu kommen passende Formate für Hintergrundbilder und Kontaktposter. Genmojis sollen ebenfalls besser aussehen und sich durch beschriebene Änderungswünsche anpassen lassen.

Kleine Helfer im Alltag

Safari kann offene Tabs automatisch nach Themen ordnen. Mit „Mitteilung an mich“ überwacht der Browser Webseiten und meldet beispielsweise sinkende Preise oder wieder lieferbare Produkte. Eigene Erweiterungen lassen sich durch eine Beschreibung erstellen. Wer regelmäßig dieselben Seiten kontrolliert, könnte sich damit einige Klicks sparen.

Ähnlich arbeitet „Beschreibe einen Kurzbefehl“: Man erklärt den gewünschten Ablauf, und die App stellt die nötigen Schritte zusammen. Auch Änderungen lassen sich beschreiben. Im Kalender können Nutzer Termine mit einfachen Worten anlegen oder bearbeiten. Solche kleinen Hilfen sind weniger spektakulär als ein neuer Sprachassistent, können aber täglich Zeit sparen.

Die Home-App fasst zusammengehörige Meldungen zusammen. Bei Kameras kommen Beschreibungen von Aufnahmen und eine Suche nach Ereignissen hinzu. Dafür sind passende Geräte, eine Steuerzentrale und für die Videofunktionen ein geeigneter iCloud+-Tarif nötig. VoiceOver und Lupe erhalten ausführlichere Beschreibungen; der Reader für Bedienungshilfen kann Texte zusammenfassen und übersetzen. Hinzu kommt verbessertes automatisches Korrekturlesen.

Die Fußnoten entscheiden

Andere Neuerungen helfen bei deutscher Sprache vorerst wenig: Vorschläge in Mail, Anrufkontext und intelligente Datei- und Ordnernamen starten auf Englisch. Workout Buddy unterstützt Englisch und Spanisch. Die neue KI-Sprachsteuerung ist auf vier englischsprachige Länder begrenzt.

Auch die verbesserte Diktierfunktion kennzeichnet Apple auf seiner Produktseite als englischsprachig. Sie verlangt außerdem neuere Hardware. Vorschläge für Unterhaltungen in Nachrichten folgen erst mit einem späteren Update.

Grundsätzlich benötigen die Neuerungen die Betriebssystemversionen 27 und kompatible Hardware: beim iPhone mindestens ein 15 Pro beziehungsweise ein Modell der 16er-Reihe oder neuer. Auf Macs werden unter anderem Modelle ab M1 unterstützt. Für manche KI-Funktionen gelten tägliche Nutzungslimits; erweiterten Zugang will Apple künftig gegen Bezahlung anbieten.

Für deutsche Nutzer ist das ein Update mit deutlichen Lücken, aber auch mit praktischem Nutzen. Fotos, Safari und Kurzbefehle bieten gute Ansatzpunkte. Die große Hoffnung auf eine deutschsprachige Siri, die persönliche Zusammenhänge versteht und Aufgaben übernimmt, bleibt dagegen offen. Apple sollte deshalb klarer zeigen, was heute auf welchem Gerät und in welcher Sprache funktioniert.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37898https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37898 image Apple hat die nächste Generation von Apple Intelligence veröffentlicht. Doch wer sein iPhone oder seinen Mac auf Deutsch nutzt, bekommt ein anderes Paket als die Werbung für Siri AI vermuten lässt. Einige Funktionen fehlen wegen regionaler Einschränkungen, andere unterstützen unsere Sprache noch nicht. Trotzdem bleibt eine Reihe nützlicher Neuerungen. Entscheidend ist, welche davon im eigenen Alltag helfen.

Siri bleibt die größte Lücke

Siri AI startet als Beta, also als noch nicht fertige Version, zunächst auf Englisch. Im Oktober sollen Französisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch folgen. Deutsch steht nicht auf dieser Liste. In der EU fehlen Siri AI und davon abhängige Funktionen außerdem zunächst auf iPhone, iPad und Apple Watch. Auf unterstützten Macs und der Vision Pro ist Siri AI hingegen auf Englisch zugänglich. Eine bloße Sprachumstellung am iPhone reicht deshalb nicht.

Hinter der EU-Verzögerung steht ein Streit über den Digital Markets Act und den Zugang konkurrierender Assistenten zu Systemfunktionen und Nutzerdaten. Apple sieht den Datenschutz gefährdet. Die EU-Kommission widerspricht: Das Gesetz verbiete keine neuen Produkte; Apple entscheide selbst über den Start. Die Verzögerung allein der EU anzulasten, wäre daher zu einfach. Ebenso wenig ist belegt, dass Deutsch allein wegen des Beta-Status fehlt. Sprachunterstützung und EU-Zugang sind zwei getrennte Fragen.

Fotos-App bekommt die sichtbarsten Verbesserungen

Für deutsche Anwender lohnt sich vor allem ein Blick in Fotos. Mit „Räumliche Neuausrichtung“ lässt sich die Perspektive einer Aufnahme nachträglich verändern. „Erweitern“ ergänzt fehlende Bildbereiche, etwa wenn ein anderer Ausschnitt gewünscht ist. Das verbesserte „Bereinigen“ soll störende Objekte überzeugender entfernen. Die KI erzeugt dabei Bildinhalte hinzu. Das Ergebnis ist also eine bearbeitete Darstellung des Moments.

Auch Image Playground wird vielseitiger. Die App erzeugt nun fotorealistische Bilder und erlaubt Änderungen per Beschreibung oder durch das Markieren einzelner Objekte. Dazu kommen passende Formate für Hintergrundbilder und Kontaktposter. Genmojis sollen ebenfalls besser aussehen und sich durch beschriebene Änderungswünsche anpassen lassen.

Kleine Helfer im Alltag

Safari kann offene Tabs automatisch nach Themen ordnen. Mit „Mitteilung an mich“ überwacht der Browser Webseiten und meldet beispielsweise sinkende Preise oder wieder lieferbare Produkte. Eigene Erweiterungen lassen sich durch eine Beschreibung erstellen. Wer regelmäßig dieselben Seiten kontrolliert, könnte sich damit einige Klicks sparen.

Ähnlich arbeitet „Beschreibe einen Kurzbefehl“: Man erklärt den gewünschten Ablauf, und die App stellt die nötigen Schritte zusammen. Auch Änderungen lassen sich beschreiben. Im Kalender können Nutzer Termine mit einfachen Worten anlegen oder bearbeiten. Solche kleinen Hilfen sind weniger spektakulär als ein neuer Sprachassistent, können aber täglich Zeit sparen.

Die Home-App fasst zusammengehörige Meldungen zusammen. Bei Kameras kommen Beschreibungen von Aufnahmen und eine Suche nach Ereignissen hinzu. Dafür sind passende Geräte, eine Steuerzentrale und für die Videofunktionen ein geeigneter iCloud+-Tarif nötig. VoiceOver und Lupe erhalten ausführlichere Beschreibungen; der Reader für Bedienungshilfen kann Texte zusammenfassen und übersetzen. Hinzu kommt verbessertes automatisches Korrekturlesen.

Die Fußnoten entscheiden

Andere Neuerungen helfen bei deutscher Sprache vorerst wenig: Vorschläge in Mail, Anrufkontext und intelligente Datei- und Ordnernamen starten auf Englisch. Workout Buddy unterstützt Englisch und Spanisch. Die neue KI-Sprachsteuerung ist auf vier englischsprachige Länder begrenzt.

Auch die verbesserte Diktierfunktion kennzeichnet Apple auf seiner Produktseite als englischsprachig. Sie verlangt außerdem neuere Hardware. Vorschläge für Unterhaltungen in Nachrichten folgen erst mit einem späteren Update.

Grundsätzlich benötigen die Neuerungen die Betriebssystemversionen 27 und kompatible Hardware: beim iPhone mindestens ein 15 Pro beziehungsweise ein Modell der 16er-Reihe oder neuer. Auf Macs werden unter anderem Modelle ab M1 unterstützt. Für manche KI-Funktionen gelten tägliche Nutzungslimits; erweiterten Zugang will Apple künftig gegen Bezahlung anbieten.

Für deutsche Nutzer ist das ein Update mit deutlichen Lücken, aber auch mit praktischem Nutzen. Fotos, Safari und Kurzbefehle bieten gute Ansatzpunkte. Die große Hoffnung auf eine deutschsprachige Siri, die persönliche Zusammenhänge versteht und Aufgaben übernimmt, bleibt dagegen offen. Apple sollte deshalb klarer zeigen, was heute auf welchem Gerät und in welcher Sprache funktioniert.

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Mon, 14 Sep 2026 23:26 CESTiPhone Duo - Keynote-Stammtisch Zur Sendung... In den paar Tagen nach der Keynote haben wir viele interessante Details gesammelt, die wir in der Sendung erklären und besprechen. Ein paar Highlights: Die Bildschirmkonstruktion besteht aus mehreren ultradünnen Schichten mit einer Nanotextur, die Reflexionen reduziert und die Falte kaschieren soll. Beide Displays unterstützen ProMotion, Always-On und eine Spitzenhelligkeit von bis zu 3.000 Nits. Das Innendisplay trägt eine entspiegelte Oberfläche, die unter bestimmtem Licht die Falte nur dezent sichtbar lässt. Die Innenkamera sitzt unter dem Display und liefert Video in maximal 1080p/60 fps, während die Außenseite bis zu 4K/60 fps schafft. Im Inneren stabilisiert eine Titanplatte das Panel, während ultradünne Glasschichten und ein spezieller Klebstoff die Beanspruchung beim Falten reduzieren. Das sind tolle Details, und in der Sendung haben wir noch mehr.

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In den paar Tagen nach der Keynote haben wir viele interessante Details gesammelt, die wir in der Sendung erklären und besprechen. Ein paar Highlights: Die Bildschirmkonstruktion besteht aus mehreren ultradünnen Schichten mit einer Nanotextur, die Reflexionen reduziert und die Falte kaschieren soll. Beide Displays unterstützen ProMotion, Always-On und eine Spitzenhelligkeit von bis zu 3.000 Nits. Das Innendisplay trägt eine entspiegelte Oberfläche, die unter bestimmtem Licht die Falte nur dezent sichtbar lässt. Die Innenkamera sitzt unter dem Display und liefert Video in maximal 1080p/60 fps, während die Außenseite bis zu 4K/60 fps schafft. Im Inneren stabilisiert eine Titanplatte das Panel, während ultradünne Glasschichten und ein spezieller Klebstoff die Beanspruchung beim Falten reduzieren. Das sind tolle Details, und in der Sendung haben wir noch mehr.

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Mon, 14 Sep 2026 23:26 CESTApple Watch Series 12 und Ultra 4 - Keynote-Stammtisch Zur Sendung... Die neue Apple Watch setzt auf einen deutlich stärkeren S11-Chip und bringt KI-gestützte Audiofunktionen. Apple benennt das Bauteil jetzt als Chip und betont CPU, Grafikleistung und eine Neural Engine, die mehr Rechenpower für smarte Aufgaben liefert. Ein zusätzlicher Always-on-Prozessor kümmert sich explizit um Audiointelligenz. Die Uhr erkennt Klingeln, Alarme und Babyweinen und bietet eine Rückspulfunktion für kurze Gesprächsabschnitte (derzeit noch nicht in der EU). Viele Funktionen arbeiten mit automatischer Spracherkennung, starten jedoch gestaffelt und sind sprachlich eingeschränkt. Wir prüfen, welche Voraussetzungen Nutzer brauchen und wie sich die neuen Möglichkeiten im Alltag auswirken. Wie praktisch und verlässlich ist die Audio Intelligence im täglichen Gebrauch? Will man sowas überhaupt?

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Die neue Apple Watch setzt auf einen deutlich stärkeren S11-Chip und bringt KI-gestützte Audiofunktionen. Apple benennt das Bauteil jetzt als Chip und betont CPU, Grafikleistung und eine Neural Engine, die mehr Rechenpower für smarte Aufgaben liefert. Ein zusätzlicher Always-on-Prozessor kümmert sich explizit um Audiointelligenz. Die Uhr erkennt Klingeln, Alarme und Babyweinen und bietet eine Rückspulfunktion für kurze Gesprächsabschnitte (derzeit noch nicht in der EU). Viele Funktionen arbeiten mit automatischer Spracherkennung, starten jedoch gestaffelt und sind sprachlich eingeschränkt. Wir prüfen, welche Voraussetzungen Nutzer brauchen und wie sich die neuen Möglichkeiten im Alltag auswirken. Wie praktisch und verlässlich ist die Audio Intelligence im täglichen Gebrauch? Will man sowas überhaupt?

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Mon, 14 Sep 2026 22:57 CESTiPhone Pro 18 - Keynote-Stammtisch Zur Sendung... Nach der Keynote ist Zeit für Details und Diskussionen! Das iPhone 18 Pro und das 18 Pro Max setzen vor allem auf deutliche Leistungsverbesserungen. Der neue A20 Pro liefert spürbar mehr Rechenleistung und deutlich stärkere Grafikpower. Apple nutzt kleinere Strukturbreiten und ein neues Chip-Packaging für bessere Performance. Die Neural-Engine ist erweitert, sodass KI-Aufgaben deutlich schneller laufen können. Das große Highlight ist diesmal vermutlich die neue Kamera mit variabler Blende. Was bringt das? Wir schauen uns ein paar Bilder und Garfiken an, die zeigen, wie die Linse konstruiert wurde. Reichen die Verbesserungen aus, um den hohen Preis zu rechtfertigen? Oder ist es diesmal nur ein kleines Upgrade mit einem zu hohen Preis?

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Nach der Keynote ist Zeit für Details und Diskussionen! Das iPhone 18 Pro und das 18 Pro Max setzen vor allem auf deutliche Leistungsverbesserungen. Der neue A20 Pro liefert spürbar mehr Rechenleistung und deutlich stärkere Grafikpower. Apple nutzt kleinere Strukturbreiten und ein neues Chip-Packaging für bessere Performance. Die Neural-Engine ist erweitert, sodass KI-Aufgaben deutlich schneller laufen können. Das große Highlight ist diesmal vermutlich die neue Kamera mit variabler Blende. Was bringt das? Wir schauen uns ein paar Bilder und Garfiken an, die zeigen, wie die Linse konstruiert wurde. Reichen die Verbesserungen aus, um den hohen Preis zu rechtfertigen? Oder ist es diesmal nur ein kleines Upgrade mit einem zu hohen Preis?

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Mon, 14 Sep 2026 22:36:16 CESTLive-Sendung vom 14.09.2026• iPhone 18 Pro – Keynote-Stammtisch
• Apple Watch Series 12 und Ultra 4 – Keynote-Stammtisch

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• iPhone Duo – Keynote-Stammtisch
• iPhone 18 Pro – Keynote-Stammtisch
• Apple Watch Series 12 und Ultra 4 – Keynote-Stammtisch

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Sat, 12 Sep 2026 11:57:46 CEST★ Warum ist das iPhone Duo so teuer? Apples erstes faltbares iPhone kostet mindestens 2.299 Euro, mit 512 GB Speicher sind es 2.549 Euro. Lässt sich das mit aufwendiger Technik erklären? Der Vergleich mit dem iPad mini eröffnet eine andere Perspektive auf den Preis.

Vergleich mit dem iPhone 18 Pro

Wer verstehen will, warum das iPhone Duo so teuer ist, beginnt wahrscheinlich beim iPhone 18 Pro. Dazu kommen ein faltbares Innendisplay, ein zweiter Bildschirm und ein aufwendiges Scharnier. Dass diese Zutaten den Preis nach oben treiben, leuchtet ein.

Bei gleicher Speicherausstattung liegt das Duo stolze 850 Euro über dem iPhone 18 Pro.

Um das Rätsel noch rätselhafter zu machen, sollte man auch bedenken, dass das iPhone Duo manche Dinge nicht bietet, die bei den iPhone Pro zum Standard gehören: Es besitzt beispielsweise kein separates Teleobjektiv, keine Face ID und keinen LiDAR-Scanner.

Vergleich mit dem iPad mini

Man kann die Rechnung allerdings auch andersherum aufmachen: Ein iPad mini bietet bereits einen Bildschirm in ungefähr derselben Größenordnung. Mit 256 GB Speicher kostet es als WLAN-Modell 809 Euro, mit Mobilfunk 979 Euro. Gegenüber dem iPad mini mit Mobilfunk beträgt der Abstand enorme 1.320 Euro. Das gilt sowohl für 256 als auch für 512 GB.

Die Frage ist nun: Was müsste man verändern, damit aus dem iPad mini ein faltbares Telefon wird? Und würde dieser Umbau wirklich einen Verkaufspreis von 2.299 Euro erklären?

Technisch müsste man am iPad mini erheblich mehr verändern, als es in der Mitte faltbar zu machen. Sein 8,3-Zoll-LCD würde durch ein faltbares 7,6-Zoll-OLED ersetzt, ergänzt um ein äußeres 5,4-Zoll-OLED. Beide Duo-Displays unterstützen adaptive Bildwiederholraten bis 120 Hz. Außerdem steht dem A17 Pro des iPad mini ein neuer A20 Pro gegenüber.

Ist es das Display?

Laut einem Bericht unter Berufung auf den Leaker »Instant Digital« soll Apple rund 250 US-Dollar pro faltbarem Displaypanel an Samsung Display zahlen. Bestätigt ist diese Zahl nicht. Falls sie stimmt, wäre das Display zweifellos eine kostspielige Komponente.

Auch Ausschuss und Nacharbeit könnten deshalb eine Rolle spielen. Dazu kommen Entwicklungskosten, Werkzeuge und Prüfverfahren, die sich bei kleinen Stückzahlen auf weniger verkaufte Geräte verteilen.

Es ist möglich (aber rein spekulativ), dass das Display nicht direkt verbaut werden kann. Apple spricht von zehn Schichten, die über das Display gelegt werden, um die gewünschte Stabilität zu erreichen. Liefert Samsung das gleich mit oder muss Apple das OLED-Panel erst auf diese Weise fit machen für das Duo?

Ist es die Mechanik?

Apple beschreibt ein Scharnier mit mehr als 100 Komponenten. Es ist nicht allein diese hohe Zahl, sondern die Tatsache, dass es bewegliche Teile sind. Ein normales iPhone kann fast völlig automatisiert bestückt werden. Ein Roboter platziert die winzigen Bausteine auf der Platine. Es ist einfach, die Platine als Ganzes in das Gehäuse zu schrauben. Mechanische Teile hingegen, die auch noch mit Federn ausgestattet sind, könnten deutlich aufwändiger sein.

Dabei sollte man auch bedenken, wie dünn die zwei Hälften des iPhone Duo sind. Wenn man dünn bauen möchte, muss man präzise bauen. Präzise ist ein anderes Wort für teuer.

Man muss sich nur das iPhone Air anschauen: Es ist ebenfalls sehr dünn, benötigt aber keine mechanischen Bauteile.

Ist es der Profit?

Vermutlich ist die Fertigung noch nicht so optimiert wie bei den anderen iPhones. Hinzu kommt, dass die bisherigen iPhones sehr profitabel sind. Warum sollte Apple eine neue Modellreihe auf den Markt bringen, die die Kunden umsteigen lässt von einem hochprofitablen Modell zu einem weniger profitablen Modell? Das wäre töricht. Vielleicht konkurriert das iPhone Duo, obwohl es noch nicht so effizient produziert werden kann, mit den etablierten Modellen, in denen fast zwei Jahrzehnte an Optimierungen stecken.

Apple kennt seine Kunden. Es werden anfangs sowieso jene zur Kreditkarte greifen, die sich für die Ingenieurskunst begeistern, und die deswegen nicht mit spitzem Bleistift nachrechnen. Man gönnt sich ja sonst nichts. Man kann die Preise später immer noch senken.

Zwei in einem?

Apple selbst liefert eine bemerkenswerte Preisbegründung. Marketingchef Greg Joswiak sagte laut einem Interviewbericht, das Gerät heiße aus gutem Grund iPhone Duo: Es sei wie zwei Produkte in einem.

Allerdings würde man bei solchen Kombi-Geräten einen Preisvorteil erwarten. Den gibt es aber nicht. Ein iPhone 18 Pro und ein iPad mini mit WLAN, jeweils mit 256 GB Speicher, kosten zusammen 2.258 Euro. Das Duo liegt 41 Euro darüber. Das Duo ist also noch teurer als die separaten Geräte.

Es stimmt zwar: Dafür passt es in die Hosentasche. Aber wenn man nichts spart gegenüber zwei separaten Geräten, geht auch etwas von der Cleverness der Idee verloren. Man benötigt bei einem Kombi-Gerät nämlich nur einen Prozessor, ein Gehäuse, einen RAM-Chip, eine SSD, ein Mainboard, ein Kamera-Modul und so weiter. Da müsste man doch etwas sparen können gegenüber zwei separaten Geräten?

Eins kommt zum anderen

Vermutlich gibt es nicht die eine Ursache, die den hohen Preis erklärt. Zählt man jedoch alle Argumente zusammen, kommt man durchaus in die Nähe. Teures Display, viele Einzelteile, filigrane Mechanik, knifflige Fertigung, hohe Einkaufspreise für RAM und SSD, dazu die enormen Gehälter von John Ternus und Tim Cook — da läppert sich was zusammen.

In der Debatte ist ein Argument immer wieder zu hören. Es wird nicht danach gefragt, ob der Preis gerechtfertigt ist, sondern vielmehr, ob man generell bereit ist, für ein Smartphone so viel Geld zu bezahlen, egal welche Funktionen es bietet. Es gibt anscheinend viele Kunden, die überhaupt nicht darüber nachdenken.

Dann findet man aber auch Kunden, die viel unterwegs sind und den ganzen Tag das iPhone als kleinen Mini-Computer benutzen. Für manche dieser Kunden ist das Duo vielleicht ein »No-Brainer«: gesehen, gekauft.

Aber vielleicht hängt der Erfolg des iPhone am Ende gar nicht davon ab, ob die Hardware den Preis rechtfertigt.

Sondern die Software.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37869https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37869 image Apples erstes faltbares iPhone kostet mindestens 2.299 Euro, mit 512 GB Speicher sind es 2.549 Euro. Lässt sich das mit aufwendiger Technik erklären? Der Vergleich mit dem iPad mini eröffnet eine andere Perspektive auf den Preis.

Vergleich mit dem iPhone 18 Pro

Wer verstehen will, warum das iPhone Duo so teuer ist, beginnt wahrscheinlich beim iPhone 18 Pro. Dazu kommen ein faltbares Innendisplay, ein zweiter Bildschirm und ein aufwendiges Scharnier. Dass diese Zutaten den Preis nach oben treiben, leuchtet ein.

Bei gleicher Speicherausstattung liegt das Duo stolze 850 Euro über dem iPhone 18 Pro.

Um das Rätsel noch rätselhafter zu machen, sollte man auch bedenken, dass das iPhone Duo manche Dinge nicht bietet, die bei den iPhone Pro zum Standard gehören: Es besitzt beispielsweise kein separates Teleobjektiv, keine Face ID und keinen LiDAR-Scanner.

Vergleich mit dem iPad mini

Man kann die Rechnung allerdings auch andersherum aufmachen: Ein iPad mini bietet bereits einen Bildschirm in ungefähr derselben Größenordnung. Mit 256 GB Speicher kostet es als WLAN-Modell 809 Euro, mit Mobilfunk 979 Euro. Gegenüber dem iPad mini mit Mobilfunk beträgt der Abstand enorme 1.320 Euro. Das gilt sowohl für 256 als auch für 512 GB.

Die Frage ist nun: Was müsste man verändern, damit aus dem iPad mini ein faltbares Telefon wird? Und würde dieser Umbau wirklich einen Verkaufspreis von 2.299 Euro erklären?

Technisch müsste man am iPad mini erheblich mehr verändern, als es in der Mitte faltbar zu machen. Sein 8,3-Zoll-LCD würde durch ein faltbares 7,6-Zoll-OLED ersetzt, ergänzt um ein äußeres 5,4-Zoll-OLED. Beide Duo-Displays unterstützen adaptive Bildwiederholraten bis 120 Hz. Außerdem steht dem A17 Pro des iPad mini ein neuer A20 Pro gegenüber.

Ist es das Display?

Laut einem Bericht unter Berufung auf den Leaker »Instant Digital« soll Apple rund 250 US-Dollar pro faltbarem Displaypanel an Samsung Display zahlen. Bestätigt ist diese Zahl nicht. Falls sie stimmt, wäre das Display zweifellos eine kostspielige Komponente.

Auch Ausschuss und Nacharbeit könnten deshalb eine Rolle spielen. Dazu kommen Entwicklungskosten, Werkzeuge und Prüfverfahren, die sich bei kleinen Stückzahlen auf weniger verkaufte Geräte verteilen.

Es ist möglich (aber rein spekulativ), dass das Display nicht direkt verbaut werden kann. Apple spricht von zehn Schichten, die über das Display gelegt werden, um die gewünschte Stabilität zu erreichen. Liefert Samsung das gleich mit oder muss Apple das OLED-Panel erst auf diese Weise fit machen für das Duo?

Ist es die Mechanik?

Apple beschreibt ein Scharnier mit mehr als 100 Komponenten. Es ist nicht allein diese hohe Zahl, sondern die Tatsache, dass es bewegliche Teile sind. Ein normales iPhone kann fast völlig automatisiert bestückt werden. Ein Roboter platziert die winzigen Bausteine auf der Platine. Es ist einfach, die Platine als Ganzes in das Gehäuse zu schrauben. Mechanische Teile hingegen, die auch noch mit Federn ausgestattet sind, könnten deutlich aufwändiger sein.

Dabei sollte man auch bedenken, wie dünn die zwei Hälften des iPhone Duo sind. Wenn man dünn bauen möchte, muss man präzise bauen. Präzise ist ein anderes Wort für teuer.

Man muss sich nur das iPhone Air anschauen: Es ist ebenfalls sehr dünn, benötigt aber keine mechanischen Bauteile.

Ist es der Profit?

Vermutlich ist die Fertigung noch nicht so optimiert wie bei den anderen iPhones. Hinzu kommt, dass die bisherigen iPhones sehr profitabel sind. Warum sollte Apple eine neue Modellreihe auf den Markt bringen, die die Kunden umsteigen lässt von einem hochprofitablen Modell zu einem weniger profitablen Modell? Das wäre töricht. Vielleicht konkurriert das iPhone Duo, obwohl es noch nicht so effizient produziert werden kann, mit den etablierten Modellen, in denen fast zwei Jahrzehnte an Optimierungen stecken.

Apple kennt seine Kunden. Es werden anfangs sowieso jene zur Kreditkarte greifen, die sich für die Ingenieurskunst begeistern, und die deswegen nicht mit spitzem Bleistift nachrechnen. Man gönnt sich ja sonst nichts. Man kann die Preise später immer noch senken.

Zwei in einem?

Apple selbst liefert eine bemerkenswerte Preisbegründung. Marketingchef Greg Joswiak sagte laut einem Interviewbericht, das Gerät heiße aus gutem Grund iPhone Duo: Es sei wie zwei Produkte in einem.

Allerdings würde man bei solchen Kombi-Geräten einen Preisvorteil erwarten. Den gibt es aber nicht. Ein iPhone 18 Pro und ein iPad mini mit WLAN, jeweils mit 256 GB Speicher, kosten zusammen 2.258 Euro. Das Duo liegt 41 Euro darüber. Das Duo ist also noch teurer als die separaten Geräte.

Es stimmt zwar: Dafür passt es in die Hosentasche. Aber wenn man nichts spart gegenüber zwei separaten Geräten, geht auch etwas von der Cleverness der Idee verloren. Man benötigt bei einem Kombi-Gerät nämlich nur einen Prozessor, ein Gehäuse, einen RAM-Chip, eine SSD, ein Mainboard, ein Kamera-Modul und so weiter. Da müsste man doch etwas sparen können gegenüber zwei separaten Geräten?

Eins kommt zum anderen

Vermutlich gibt es nicht die eine Ursache, die den hohen Preis erklärt. Zählt man jedoch alle Argumente zusammen, kommt man durchaus in die Nähe. Teures Display, viele Einzelteile, filigrane Mechanik, knifflige Fertigung, hohe Einkaufspreise für RAM und SSD, dazu die enormen Gehälter von John Ternus und Tim Cook — da läppert sich was zusammen.

In der Debatte ist ein Argument immer wieder zu hören. Es wird nicht danach gefragt, ob der Preis gerechtfertigt ist, sondern vielmehr, ob man generell bereit ist, für ein Smartphone so viel Geld zu bezahlen, egal welche Funktionen es bietet. Es gibt anscheinend viele Kunden, die überhaupt nicht darüber nachdenken.

Dann findet man aber auch Kunden, die viel unterwegs sind und den ganzen Tag das iPhone als kleinen Mini-Computer benutzen. Für manche dieser Kunden ist das Duo vielleicht ein »No-Brainer«: gesehen, gekauft.

Aber vielleicht hängt der Erfolg des iPhone am Ende gar nicht davon ab, ob die Hardware den Preis rechtfertigt.

Sondern die Software.

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Fri, 11 Sep 2026 12:27:02 CEST★ iPhone Duo: Die spannendste Kamera-Neuerung ist das zweite Display Bei einer neuen iPhone-Kamera schaue ich zuerst auf die Objektive. Wie weit komme ich ans Motiv heran? Was passt aufs Bild? Beim iPhone Duo interessiert mich diesmal aber besonders, was auf der anderen Seite passiert. Der äußere Bildschirm lässt die Menschen vor der Kamera mitreden. Für Familienfotos und gemeinsame Erinnerungen könnte es sich als ziemlich praktisch erweisen.

Die zwei Hauptkameras

Die Grundlage bilden zwei Kameras auf der Rückseite. Die 48-Megapixel-Hauptkamera heißt bei Apple „Fusion Main“ und hat eine feste Blende von ƒ/1,6. Dazu kommt eine Ultraweitwinkelkamera mit ebenfalls 48 Megapixeln und ƒ/2,2. Sie nimmt einen größeren Ausschnitt auf und unterstützt Makrofotos, also Aufnahmen aus nächster Nähe. Damit lassen sich sowohl eine Landschaft als auch die feinen Strukturen einer Blüte festhalten.



Ein eigenes Teleobjektiv fehlt. Die Hauptkamera bietet allerdings eine zweifache Vergrößerung, die Apple als „optische Qualität“ bezeichnet. Das sollte man beim Vergleich mit den Pro-Modellen im Kopf behalten: Eine zusätzliche Telekamera steckt dahinter nicht. Wer oft weit entfernte Motive fotografiert, wird deshalb genau hinschauen müssen. Für mich bleibt das eine spürbare Grenze dieses Kamerasystems.

Im Alltag fotografieren die rückseitigen Kameras standardmäßig mit 24 Megapixeln. Die Hauptkamera schafft auch bis zu 48 Megapixel und löst laut Apple ohne Auslöseverzögerung aus. Eine bewegliche Sensorlagerung gleicht Verwacklungen optisch aus. Bei den fotografischen Stilen kommen Regler für Textur und Körnung hinzu. Wer seinen Bildern einen eigenen Look geben möchte, bekommt damit mehr Spielraum.

Spezielle Funktionen des iPhone Duo

Richtig neugierig macht mich Duo Preview. Die fotografierte Person sieht das Livebild auf dem äußeren Display. Sie kann ihre Haltung ändern, den Bildausschnitt prüfen oder sagen, dass die Kamera etwas höher gehört. Ich mag die Idee, dass ein Foto so gemeinsam entsteht. Auch Selfies mit den höher auflösenden Rückkameras sind möglich, während der Außenbildschirm bei der Ausrichtung hilft.



Kid Cue geht spielerischer vor: Auf dem äußeren Display laufen Peanuts-Animationen, die Kinder zur Kamera schauen lassen sollen. Ob das beim eigenen Nachwuchs länger als drei Bilder funktioniert, wird sich zeigen. Den Ansatz finde ich sympathisch. Ein kurzer neugieriger Blick kann für ein schönes Foto schließlich schon reichen.



Noch hilfreicher könnte Smart Take sein. Das halb aufgeklappte Duo lässt sich auf einer Fläche aufstellen. Auf dem Gerät laufende KI erkennt laut Apple, wenn Menschen posieren, und nimmt automatisch Fotos auf. Ich denke dabei sofort an Gruppenbilder, bei denen sonst jemand fehlt oder nach dem Start des Selbstauslösers hektisch ins Bild rennt. Wie zuverlässig die Automatik den passenden Moment trifft, muss ein Praxistest zeigen.

Die Selfie-Kamera

Für Selfies und Videoanrufe gibt es außen außerdem eine Center-Stage-Kamera mit 12 Megapixeln. Sie kann den Ausschnitt erweitern, wenn weitere Personen dazukommen, und Querformat-Aufnahmen ermöglichen, ohne dass man das iPhone dreht. Unter dem inneren Display sitzt eine separate FaceTime-Kamera. Sie liefert Videos mit bis zu 1080p und 60 Bildern pro Sekunde. Apple beschreibt sie als verborgen, wenn sie nicht gebraucht wird. Wie auffällig der Kamerabereich während der Nutzung aussieht, bleibt anhand der vorliegenden Informationen offen.

Duo FaceTime nutzt beide Seiten besonders schön: Eine Person, die bei mir sitzt, kann über das äußere Display samt Kamera am Gespräch teilnehmen. Niemand muss sich neben mich vor denselben Bildschirm quetschen. Dual Capture erlaubt zudem, in FaceTime gleichzeitig das Bild der vorderen und hinteren Kamera zu teilen.



Video

Auch beim Filmen hat das Duo einiges zu bieten. Die Hauptkamera nimmt Dolby-Vision-Videos in 4K mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde auf, etwa für Zeitlupen. Kinoeffekte lassen sich nachträglich bei Aufnahmen mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde anwenden. Dazu kommen 4K-Zeitraffer in Dolby Vision HDR und ein überarbeitetes Audio Mix, das Stimmen verbessern und Musik isolieren kann.

Fazit

Mein erster Eindruck auf Basis der Ankündigung: Der Reiz dieser Kameras liegt für mich im gemeinsamen Fotografieren. Sich selbst sehen, zusammen posieren, entspannt am Videoanruf teilnehmen – dafür haben die zwei Bildschirme einen klaren Nutzen. Wenn das im Alltag so einfach funktioniert wie beschrieben, dürfte genau das vielen Menschen besonders viel Freude machen.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37863https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37863 image Bei einer neuen iPhone-Kamera schaue ich zuerst auf die Objektive. Wie weit komme ich ans Motiv heran? Was passt aufs Bild? Beim iPhone Duo interessiert mich diesmal aber besonders, was auf der anderen Seite passiert. Der äußere Bildschirm lässt die Menschen vor der Kamera mitreden. Für Familienfotos und gemeinsame Erinnerungen könnte es sich als ziemlich praktisch erweisen.

Die zwei Hauptkameras

Die Grundlage bilden zwei Kameras auf der Rückseite. Die 48-Megapixel-Hauptkamera heißt bei Apple „Fusion Main“ und hat eine feste Blende von ƒ/1,6. Dazu kommt eine Ultraweitwinkelkamera mit ebenfalls 48 Megapixeln und ƒ/2,2. Sie nimmt einen größeren Ausschnitt auf und unterstützt Makrofotos, also Aufnahmen aus nächster Nähe. Damit lassen sich sowohl eine Landschaft als auch die feinen Strukturen einer Blüte festhalten.



Ein eigenes Teleobjektiv fehlt. Die Hauptkamera bietet allerdings eine zweifache Vergrößerung, die Apple als „optische Qualität“ bezeichnet. Das sollte man beim Vergleich mit den Pro-Modellen im Kopf behalten: Eine zusätzliche Telekamera steckt dahinter nicht. Wer oft weit entfernte Motive fotografiert, wird deshalb genau hinschauen müssen. Für mich bleibt das eine spürbare Grenze dieses Kamerasystems.

Im Alltag fotografieren die rückseitigen Kameras standardmäßig mit 24 Megapixeln. Die Hauptkamera schafft auch bis zu 48 Megapixel und löst laut Apple ohne Auslöseverzögerung aus. Eine bewegliche Sensorlagerung gleicht Verwacklungen optisch aus. Bei den fotografischen Stilen kommen Regler für Textur und Körnung hinzu. Wer seinen Bildern einen eigenen Look geben möchte, bekommt damit mehr Spielraum.

Spezielle Funktionen des iPhone Duo

Richtig neugierig macht mich Duo Preview. Die fotografierte Person sieht das Livebild auf dem äußeren Display. Sie kann ihre Haltung ändern, den Bildausschnitt prüfen oder sagen, dass die Kamera etwas höher gehört. Ich mag die Idee, dass ein Foto so gemeinsam entsteht. Auch Selfies mit den höher auflösenden Rückkameras sind möglich, während der Außenbildschirm bei der Ausrichtung hilft.



Kid Cue geht spielerischer vor: Auf dem äußeren Display laufen Peanuts-Animationen, die Kinder zur Kamera schauen lassen sollen. Ob das beim eigenen Nachwuchs länger als drei Bilder funktioniert, wird sich zeigen. Den Ansatz finde ich sympathisch. Ein kurzer neugieriger Blick kann für ein schönes Foto schließlich schon reichen.



Noch hilfreicher könnte Smart Take sein. Das halb aufgeklappte Duo lässt sich auf einer Fläche aufstellen. Auf dem Gerät laufende KI erkennt laut Apple, wenn Menschen posieren, und nimmt automatisch Fotos auf. Ich denke dabei sofort an Gruppenbilder, bei denen sonst jemand fehlt oder nach dem Start des Selbstauslösers hektisch ins Bild rennt. Wie zuverlässig die Automatik den passenden Moment trifft, muss ein Praxistest zeigen.

Die Selfie-Kamera

Für Selfies und Videoanrufe gibt es außen außerdem eine Center-Stage-Kamera mit 12 Megapixeln. Sie kann den Ausschnitt erweitern, wenn weitere Personen dazukommen, und Querformat-Aufnahmen ermöglichen, ohne dass man das iPhone dreht. Unter dem inneren Display sitzt eine separate FaceTime-Kamera. Sie liefert Videos mit bis zu 1080p und 60 Bildern pro Sekunde. Apple beschreibt sie als verborgen, wenn sie nicht gebraucht wird. Wie auffällig der Kamerabereich während der Nutzung aussieht, bleibt anhand der vorliegenden Informationen offen.

Duo FaceTime nutzt beide Seiten besonders schön: Eine Person, die bei mir sitzt, kann über das äußere Display samt Kamera am Gespräch teilnehmen. Niemand muss sich neben mich vor denselben Bildschirm quetschen. Dual Capture erlaubt zudem, in FaceTime gleichzeitig das Bild der vorderen und hinteren Kamera zu teilen.



Video

Auch beim Filmen hat das Duo einiges zu bieten. Die Hauptkamera nimmt Dolby-Vision-Videos in 4K mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde auf, etwa für Zeitlupen. Kinoeffekte lassen sich nachträglich bei Aufnahmen mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde anwenden. Dazu kommen 4K-Zeitraffer in Dolby Vision HDR und ein überarbeitetes Audio Mix, das Stimmen verbessern und Musik isolieren kann.

Fazit

Mein erster Eindruck auf Basis der Ankündigung: Der Reiz dieser Kameras liegt für mich im gemeinsamen Fotografieren. Sich selbst sehen, zusammen posieren, entspannt am Videoanruf teilnehmen – dafür haben die zwei Bildschirme einen klaren Nutzen. Wenn das im Alltag so einfach funktioniert wie beschrieben, dürfte genau das vielen Menschen besonders viel Freude machen.

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Fri, 11 Sep 2026 10:30:26 CEST★ Soll eine Smartwatch ständig mithören? Eine Brille mit Video-Aufnahme wird aus bekannten Gründen kontrovers diskutiert. Man möchte wissen: Wird man gerade aufgenommen oder nicht? Immerhin können erfahrene Anwender sehen, ob jemand eine solche Brille auf der Nase hat. Aber ein Mikrofon kann man überall verstecken. Die Heimlichkeit, die damit theoretisch möglich ist, erreicht nochmal eine höhere Stufe. Andererseits: Ein Smartphone in der Hosentasche kann ebenfalls Gespräche aufzeichnen, ist ebenso kaum zu entdecken, und überdies allseits akzeptiert.

Wie auch immer man dazu stehen mag: Mindestens sind die neuen Aufnahmefunktionen der Apple Watch 12 und der Ultra 4 zusammen mit Siri AI eine gute Gelegenheit, darüber nachzudenken. Und Nachdenken hat noch niemandem geschadet.

Vorab: In der EU ist ist diese neue Siri-Funktion ohnehin erstmal nicht geplant, solange Apple sich nicht mit der EU einigt. Das kann aber jederzeit geschehen. Nach meiner Ansicht zeigen die neuen Funktionen, warum Apple darauf besteht, dass man bestimmte Daten nicht einfach für Drittanbieter freigeben kann. Die EU hat einen Punkt, wenn sie entgegnet, dass man trotzdem den Markt erhalten muss. Aber man kann nicht einfach alle Schranken aufheben. Warum nicht? Weil die aufgezeichneten Gespräche nicht nur die Person betreffen, die sich eine Drittanbieter-KI installiert hat.

Gute Technik braucht Rücksicht

Genau deshalb verdienen Apples Funktionen Live Rewind und Siri Recap eine kritische Debatte. Live Rewind soll die letzten 15 Sekunden eines Gesprächs als Text anzeigen können. Siri Recap soll aus dem Gehörten Zusammenfassungen erstellen. Das klingt praktisch: Eine verpasste Information lässt sich nachlesen, eine Gedächtnisstütze entsteht nebenbei.

Doch Bequemlichkeit allein rechtfertigt nicht jeden Eingriff. Entscheidend ist auch, ob die Menschen, deren Worte dabei erfasst werden, davon wissen und mitentscheiden können. Menschen müssen miteinander reden können, ohne ständig darüber nachzudenken, was die Uhr am Handgelenk ihres Gegenübers gerade mithört.

Was machen diese Funktionen?

Live Rewind zeigt auf der Apple Watch einen Textausschnitt an, der das in den letzten 15 Sekunden Gesagte zusammenfasst, wenn man die Digital Crown zweimal drückt. So kann man Gesprochenes nachlesen, falls man etwas verpasst oder nicht verstanden hat. Den Text kann man per Tap in der Siri-App sichern.



Siri Recap erfasst im Hintergrund automatisch Notizen zu den Gesprächen im Laufe des Tages und generiert mit Apple Intelligence allgemeine Zusammenfassungen, die man anzeigen und durchsuchen kann. Oder man fragt Siri, was jemand damals gesagt hatte. Allerdings: Die Zusammenfassungen werden nach 7 Tagen automatisch gelöscht. Aber: Man kann sie vorher speichern, genau wie jeden anderen Text. Auch in der Siri App.



Apple nimmt den Schutz der Daten ernst

Die technischen Schutzmaßnahmen von Apple verdienen Anerkennung. Wir haben sie in einem Artikel zusammengefasst. Hier die kurze Fassung: Nach Apples Beschreibung müssen beide Funktionen ausdrücklich aktiviert werden. Die Verarbeitung der Audiosignale erfolgt auf der Apple Watch und auf dem iPhone in einem besonders geschützten Bereich. Das erfasste Audio soll danach sofort verworfen werden. Eine dauerhaft gespeicherte Tonaufnahme entsteht nicht.

Wo Cloud-Verarbeitung nötig ist, setzt Apple auf Private Cloud Compute. Dieses System soll persönliche Daten auch vor dem Zugriff durch Apple schützen. Zum Konzept gehört außerdem, dass unabhängige Sicherheitsforscher die Schutzmaßnahmen überprüfen können. Das ist mehr wert als die bloße Aufforderung, einem Unternehmen zu vertrauen.

Auch die weitere Nutzung ist begrenzt: Die Synchronisierung über iCloud ist laut Apple Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Zusammenfassungen und kurze Textausschnitte werden automatisch gelöscht, sofern Nutzer sie nicht gezielt aufbewahren oder weiterverwenden.

Das sind sinnvolle Vorkehrungen. Sie sollen verhindern, dass aus beiläufigen Gesprächen frei zugängliche Datensammlungen werden. Es wäre unfair, diesen Aufwand einfach abzutun.

Verschlüsselung ersetzt keine Zustimmung

Trotzdem beantwortet Apple damit vor allem eine technische Frage: Wie bleiben erfasste Informationen geschützt? Die soziale Frage bleibt offen: Dürfen sie überhaupt erfasst werden?

Für Betroffene macht es einen Unterschied, ob jemand zuhört oder ein Gerät aus ihren Worten abrufbare Texte und Zusammenfassungen erzeugt. Der Hinweis, es werde keine Tonaufnahme gespeichert, löst dieses Unbehagen nicht auf. Gesagtes kann festgehalten werden, auch wenn die ursprüngliche Audiodatei nicht erhalten bleibt.

Hier liegt die Schwäche des freiwilligen Aktivierens: Freiwillig ist die Nutzung nur für die Person, der die Apple Watch gehört. Wer mit ihr spricht oder daneben steht, hat keinen eigenen Ausschalter. Apple ist das bewusst, deswegen weist Apple darauf hin, dass auch die Privatsphäre der Personen in der Umgebung gewahrt werden soll. Apple nennt folgende Maßnahmen:

  • Keine Sprecherzuweisung. Die Audio Intelligence-Features können keine Sprecher identifizieren oder zuordnen. Siri Recap kann Namen enthalten, die im Gespräch erwähnt werden, ordnet die Sprecher aber nicht direkt zu (z. B. „John sagte …“ oder Bezeichnung als „Sprecher A“ vs. „Sprecher B“). Ganz ähnlich kann Live Rewind das Gesagte zwar wortgetreu transkribieren, aber ohne Zitate bestimmten Sprechern zuzuordnen.
  • Akustische und visuelle Signale für Live Rewind. Bei Aktivierung des Features gibt der Apple Watch-Lautsprecher einen akustischen Signalton wieder, auch wenn die Apple Watch stummgeschaltet ist oder Kopfhörer angeschlossen sind. Eine Vollbild-Animation und ein Mikrofonsymbol erscheinen auf dem Display, und eine deutlich erkennbare Doppeldruckgeste ist erforderlich, um Live Rewind zu aktivieren. Dies weist Personen in der Nähe darauf hin, dass das Feature aktiviert wurde.
  • Ausgelassene Inhalte. Bestimmte Inhalte werden in Siri Recaps ausgelassen, darunter potenziell schädliche Inhalte wie Formulierungen, die Selbstverletzung oder Hassrede fördern, sowie sensible Informationen wie Finanzdaten, behördliche Kennungen, Authentifizierungsdaten und bestimmte persönliche Kennungen.

Das bedeutet: Die Watch zeigt zumindest bei Live Rewind (nicht für Live Recap!) dauerhaft an, dass sie gerade aufzeichnet.

Ist das sicher?

Der entscheide Punkt ist für mich: Das System versteht die Inhalte. Apple schreibt, sensible Daten würden nicht aufgezeichnet. Aber dazu muss das System erstmal verstehen, was sensible Inhalte sind. Es erkennt, wenn jemand seine Kreditkartennummer und die PIN diktiert; oder wenn jemand sein Passwort nennt.

Es geht mir nicht darum, ob das wirklich jemand tun würde. Sondern es geht mir darum, dass ein kleines Gerät am Handgelenk, verbunden mit einem Smartphone und notfalls mit der Cloud, solche Inhalte tatsächlich versteht. Ob es diese Daten schützt oder missbraucht, ist die Entscheidung des Programmierers. Diese Technologie ist ebenso nützlich wie gefährlich.

Die Gefährlichkeit besteht nicht darin, dass etwas aufgezeichnet und später abgespielt wird. Die Gefährlichkeit besteht darin, dass eine KI die Inhalte versteht und auswertet. Apple mag das alles richtig machen — aber wer weiß, was andere Leute so am Handgelenk haben.

Reicht ein Piepston?

Live Rewind soll beim Abrufen einen Ton abspielen und einen deutlichen Hinweis auf dem Display zeigen. Das schafft zumindest Aufmerksamkeit. Aber es setzt voraus, dass alle Anwesenden das Geräusch bemerken, die Anzeige sehen und deren Bedeutung verstehen. Im Alltag ist das kaum selbstverständlich.

Bei Siri Recap ist das Problem noch deutlicher: Laut Apple gibt es für Umstehende keinen erkennbaren Hinweis darauf, dass die Funktion gerade aktiv ist.

Ebenso wenig genügt das automatische Aussortieren bestimmter sensibler Inhalte. Finanzdaten oder Zugangsdaten zu erkennen, mag helfen. Aber ein harmlos wirkender Satz kann im jeweiligen Zusammenhang sehr sensibel sein, beispielsweise in menschlichen Beziehungen und ihren Dramen.

Was folgt nun daraus?

Apples Technik verfolgt erstmal eine nützliche Absicht. Technik, die Gespräche verständlicher macht, ist unbestreitbar nützlich. Es wäre aber verkürzt, wenn man es als reine Hörhilfe betrachten würde. Eine Hörhilfe funktioniert auch ohne KI.

Wir werden in naher Zukunft Geräte haben, deren ganzer Zweck darin besteht, nonstop zuzuhören und ein Transkript zu erstellen. Aber wenn man nicht nur Selbstgespräche führt, ist eine solche Technologie in den meisten Szenarien übergriffig.

Nach meiner Ansicht sollte der Gesetzgeber (und meinetwegen die EU) hier vermitteln. Einfach deswegen, weil hier die Interessen von verschiedenen Parteien abgewogen werden müssen. Es sind eben nicht nur die Nutzer dieser Geräte, die davon betroffen sind. Sondern alle.

Mein Vorschlag an die EU wäre, den Markt für solche Funktionen nicht besonders frei zu gestalten, sondern besonders kontrolliert. Man muss ein Restaurant betreten sicher sein können, nach welchen Regeln hier gespielt wird, und zwar ohne jeden einzelnen Gast fragen zu müssen.

Ich finde außerdem, dass Apples Ingenieure sich in diesen nötigen Prozess einbringen sollten.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37861https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37861 image Eine Brille mit Video-Aufnahme wird aus bekannten Gründen kontrovers diskutiert. Man möchte wissen: Wird man gerade aufgenommen oder nicht? Immerhin können erfahrene Anwender sehen, ob jemand eine solche Brille auf der Nase hat. Aber ein Mikrofon kann man überall verstecken. Die Heimlichkeit, die damit theoretisch möglich ist, erreicht nochmal eine höhere Stufe. Andererseits: Ein Smartphone in der Hosentasche kann ebenfalls Gespräche aufzeichnen, ist ebenso kaum zu entdecken, und überdies allseits akzeptiert.

Wie auch immer man dazu stehen mag: Mindestens sind die neuen Aufnahmefunktionen der Apple Watch 12 und der Ultra 4 zusammen mit Siri AI eine gute Gelegenheit, darüber nachzudenken. Und Nachdenken hat noch niemandem geschadet.

Vorab: In der EU ist ist diese neue Siri-Funktion ohnehin erstmal nicht geplant, solange Apple sich nicht mit der EU einigt. Das kann aber jederzeit geschehen. Nach meiner Ansicht zeigen die neuen Funktionen, warum Apple darauf besteht, dass man bestimmte Daten nicht einfach für Drittanbieter freigeben kann. Die EU hat einen Punkt, wenn sie entgegnet, dass man trotzdem den Markt erhalten muss. Aber man kann nicht einfach alle Schranken aufheben. Warum nicht? Weil die aufgezeichneten Gespräche nicht nur die Person betreffen, die sich eine Drittanbieter-KI installiert hat.

Gute Technik braucht Rücksicht

Genau deshalb verdienen Apples Funktionen Live Rewind und Siri Recap eine kritische Debatte. Live Rewind soll die letzten 15 Sekunden eines Gesprächs als Text anzeigen können. Siri Recap soll aus dem Gehörten Zusammenfassungen erstellen. Das klingt praktisch: Eine verpasste Information lässt sich nachlesen, eine Gedächtnisstütze entsteht nebenbei.

Doch Bequemlichkeit allein rechtfertigt nicht jeden Eingriff. Entscheidend ist auch, ob die Menschen, deren Worte dabei erfasst werden, davon wissen und mitentscheiden können. Menschen müssen miteinander reden können, ohne ständig darüber nachzudenken, was die Uhr am Handgelenk ihres Gegenübers gerade mithört.

Was machen diese Funktionen?

Live Rewind zeigt auf der Apple Watch einen Textausschnitt an, der das in den letzten 15 Sekunden Gesagte zusammenfasst, wenn man die Digital Crown zweimal drückt. So kann man Gesprochenes nachlesen, falls man etwas verpasst oder nicht verstanden hat. Den Text kann man per Tap in der Siri-App sichern.



Siri Recap erfasst im Hintergrund automatisch Notizen zu den Gesprächen im Laufe des Tages und generiert mit Apple Intelligence allgemeine Zusammenfassungen, die man anzeigen und durchsuchen kann. Oder man fragt Siri, was jemand damals gesagt hatte. Allerdings: Die Zusammenfassungen werden nach 7 Tagen automatisch gelöscht. Aber: Man kann sie vorher speichern, genau wie jeden anderen Text. Auch in der Siri App.



Apple nimmt den Schutz der Daten ernst

Die technischen Schutzmaßnahmen von Apple verdienen Anerkennung. Wir haben sie in einem Artikel zusammengefasst. Hier die kurze Fassung: Nach Apples Beschreibung müssen beide Funktionen ausdrücklich aktiviert werden. Die Verarbeitung der Audiosignale erfolgt auf der Apple Watch und auf dem iPhone in einem besonders geschützten Bereich. Das erfasste Audio soll danach sofort verworfen werden. Eine dauerhaft gespeicherte Tonaufnahme entsteht nicht.

Wo Cloud-Verarbeitung nötig ist, setzt Apple auf Private Cloud Compute. Dieses System soll persönliche Daten auch vor dem Zugriff durch Apple schützen. Zum Konzept gehört außerdem, dass unabhängige Sicherheitsforscher die Schutzmaßnahmen überprüfen können. Das ist mehr wert als die bloße Aufforderung, einem Unternehmen zu vertrauen.

Auch die weitere Nutzung ist begrenzt: Die Synchronisierung über iCloud ist laut Apple Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Zusammenfassungen und kurze Textausschnitte werden automatisch gelöscht, sofern Nutzer sie nicht gezielt aufbewahren oder weiterverwenden.

Das sind sinnvolle Vorkehrungen. Sie sollen verhindern, dass aus beiläufigen Gesprächen frei zugängliche Datensammlungen werden. Es wäre unfair, diesen Aufwand einfach abzutun.

Verschlüsselung ersetzt keine Zustimmung

Trotzdem beantwortet Apple damit vor allem eine technische Frage: Wie bleiben erfasste Informationen geschützt? Die soziale Frage bleibt offen: Dürfen sie überhaupt erfasst werden?

Für Betroffene macht es einen Unterschied, ob jemand zuhört oder ein Gerät aus ihren Worten abrufbare Texte und Zusammenfassungen erzeugt. Der Hinweis, es werde keine Tonaufnahme gespeichert, löst dieses Unbehagen nicht auf. Gesagtes kann festgehalten werden, auch wenn die ursprüngliche Audiodatei nicht erhalten bleibt.

Hier liegt die Schwäche des freiwilligen Aktivierens: Freiwillig ist die Nutzung nur für die Person, der die Apple Watch gehört. Wer mit ihr spricht oder daneben steht, hat keinen eigenen Ausschalter. Apple ist das bewusst, deswegen weist Apple darauf hin, dass auch die Privatsphäre der Personen in der Umgebung gewahrt werden soll. Apple nennt folgende Maßnahmen:

  • Keine Sprecherzuweisung. Die Audio Intelligence-Features können keine Sprecher identifizieren oder zuordnen. Siri Recap kann Namen enthalten, die im Gespräch erwähnt werden, ordnet die Sprecher aber nicht direkt zu (z. B. „John sagte …“ oder Bezeichnung als „Sprecher A“ vs. „Sprecher B“). Ganz ähnlich kann Live Rewind das Gesagte zwar wortgetreu transkribieren, aber ohne Zitate bestimmten Sprechern zuzuordnen.
  • Akustische und visuelle Signale für Live Rewind. Bei Aktivierung des Features gibt der Apple Watch-Lautsprecher einen akustischen Signalton wieder, auch wenn die Apple Watch stummgeschaltet ist oder Kopfhörer angeschlossen sind. Eine Vollbild-Animation und ein Mikrofonsymbol erscheinen auf dem Display, und eine deutlich erkennbare Doppeldruckgeste ist erforderlich, um Live Rewind zu aktivieren. Dies weist Personen in der Nähe darauf hin, dass das Feature aktiviert wurde.
  • Ausgelassene Inhalte. Bestimmte Inhalte werden in Siri Recaps ausgelassen, darunter potenziell schädliche Inhalte wie Formulierungen, die Selbstverletzung oder Hassrede fördern, sowie sensible Informationen wie Finanzdaten, behördliche Kennungen, Authentifizierungsdaten und bestimmte persönliche Kennungen.

Das bedeutet: Die Watch zeigt zumindest bei Live Rewind (nicht für Live Recap!) dauerhaft an, dass sie gerade aufzeichnet.

Ist das sicher?

Der entscheide Punkt ist für mich: Das System versteht die Inhalte. Apple schreibt, sensible Daten würden nicht aufgezeichnet. Aber dazu muss das System erstmal verstehen, was sensible Inhalte sind. Es erkennt, wenn jemand seine Kreditkartennummer und die PIN diktiert; oder wenn jemand sein Passwort nennt.

Es geht mir nicht darum, ob das wirklich jemand tun würde. Sondern es geht mir darum, dass ein kleines Gerät am Handgelenk, verbunden mit einem Smartphone und notfalls mit der Cloud, solche Inhalte tatsächlich versteht. Ob es diese Daten schützt oder missbraucht, ist die Entscheidung des Programmierers. Diese Technologie ist ebenso nützlich wie gefährlich.

Die Gefährlichkeit besteht nicht darin, dass etwas aufgezeichnet und später abgespielt wird. Die Gefährlichkeit besteht darin, dass eine KI die Inhalte versteht und auswertet. Apple mag das alles richtig machen — aber wer weiß, was andere Leute so am Handgelenk haben.

Reicht ein Piepston?

Live Rewind soll beim Abrufen einen Ton abspielen und einen deutlichen Hinweis auf dem Display zeigen. Das schafft zumindest Aufmerksamkeit. Aber es setzt voraus, dass alle Anwesenden das Geräusch bemerken, die Anzeige sehen und deren Bedeutung verstehen. Im Alltag ist das kaum selbstverständlich.

Bei Siri Recap ist das Problem noch deutlicher: Laut Apple gibt es für Umstehende keinen erkennbaren Hinweis darauf, dass die Funktion gerade aktiv ist.

Ebenso wenig genügt das automatische Aussortieren bestimmter sensibler Inhalte. Finanzdaten oder Zugangsdaten zu erkennen, mag helfen. Aber ein harmlos wirkender Satz kann im jeweiligen Zusammenhang sehr sensibel sein, beispielsweise in menschlichen Beziehungen und ihren Dramen.

Was folgt nun daraus?

Apples Technik verfolgt erstmal eine nützliche Absicht. Technik, die Gespräche verständlicher macht, ist unbestreitbar nützlich. Es wäre aber verkürzt, wenn man es als reine Hörhilfe betrachten würde. Eine Hörhilfe funktioniert auch ohne KI.

Wir werden in naher Zukunft Geräte haben, deren ganzer Zweck darin besteht, nonstop zuzuhören und ein Transkript zu erstellen. Aber wenn man nicht nur Selbstgespräche führt, ist eine solche Technologie in den meisten Szenarien übergriffig.

Nach meiner Ansicht sollte der Gesetzgeber (und meinetwegen die EU) hier vermitteln. Einfach deswegen, weil hier die Interessen von verschiedenen Parteien abgewogen werden müssen. Es sind eben nicht nur die Nutzer dieser Geräte, die davon betroffen sind. Sondern alle.

Mein Vorschlag an die EU wäre, den Markt für solche Funktionen nicht besonders frei zu gestalten, sondern besonders kontrolliert. Man muss ein Restaurant betreten sicher sein können, nach welchen Regeln hier gespielt wird, und zwar ohne jeden einzelnen Gast fragen zu müssen.

Ich finde außerdem, dass Apples Ingenieure sich in diesen nötigen Prozess einbringen sollten.

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Thu, 10 Sep 2026 12:41:01 CEST★ Das geht ja gut los Tim Cook betritt den Apple Park, und zunächst sieht alles nach seinem großen Auftritt aus. Dann macht er klar: Heute geht es um jemand anderen. Die Bühne gehört John Ternus, seinem Nachfolger als Apple-Chef. Ich fand diesen Einstieg sympathisch, jedenfalls besser als irgendeine sterbenslangweilige Rede auf einer Aktionärsversammlung mit einer offiziellen Übergabe, viel Pathos, gegenseitigem Lobpreis und am Ende vermutlich noch das Singen der Nationalhymne. Da war die Übergabe von Apple schon unterhaltsamer.



Das Video selbst wirkte dann etwas künstlich. John Ternus stand anfangs in einem menschenleeren Gang des gigantischen Apple-Hauptquartiers, in dem es vor Menschen nur so wimmeln müsste. Stattdessen: kühle, sachliche Leere. Man merkt: Die ganze Szene ist künstlich. Aber so macht man das eben, so steht es im Handbuch. Später sah man dann angebliche Mitarbeiter an den Tischen sitzen, immer nur ein paar, immer beschäftigt mit Kleinigkeiten, immer gut frisiert, immer zufrieden mit sich selbst und der Welt. Apple leugnet jede Anstrengung, jedes Ringen und Haareraufen, obwohl es doch genau diese Mühen sind, die wir an Apple bewundern.



Trotzdem mag ich die Einblicke in das Apple-Gebäude sehr und finde sie auch nach der x-ten Wiederholung immer noch spannender als all die irren Locations, die sich Apple als Drehorte ausgesucht hatte.

Das iPhone bleibt der Mittelpunkt

Ternus stellte gleich zu Beginn klar, wo er die Zukunft sieht: beim iPhone als persönlicher Schaltzentrale. Natürlich verteidigt da jemand sein wichtigstes Geschäft. Trotzdem überzeugt mich der Gedanke. Neu war die Idee des »Persönlichen intelligenten Hubs«, weil es mich an die Strategie des »Digital Hub« erinnert, die sehr lange maßgeblich war. Das war die große Idee, die alles verband. Es gut, erneut eine solche Idee zu haben.



Dass Apple dann die glorreiche Erkenntnis offenbarte, dieses Hub sei (ob man es glaubt oder nicht!) das iPhone, war aufgrund seiner Vorhersehbarkeit ein bisschen peinlich. Aber wahr. — Oder ist es das nicht? Für mich ist es vermutlich eher der Mac, aber das iPhone als buchstäblich dauernder Begleiter ist nicht von der Hand zu weisen. Höchstens lässt es sich mal beim Sport von der Apple Watch vertreten, aber das sind schon Ausnahmen. Es ist keine neue Erkenntnis, aber immer wieder verblüffend, was Apple mit der Smartphone-Revolution gelungen ist.

Ich kann mir gut vorstellen, dass KI unseren Umgang mit dem iPhone verändert. Dass sie das Smartphone überflüssig macht, sehe ich bisher nicht. Gerade weil die Anwender dem iPhone vertrauen, ist es in einer ganz anderen Position als andere Geräte, die sich dieses Vertrauen erst noch erarbeiten müssen. Beispielsweise Geräte von Meta oder OpenAI.

Apple Intelligence und Siri AI

Die neue Siri wirkt in der Vorstellung wie ein Assistent, der Fragen beantworten und Aufgaben erledigen kann – auch mit Informationen, die auf dem eigenen Gerät liegen. Die gezeigten Szenen wirkten real (beim Einkaufen, am Bahnhof), auch wenn ich mich frage, ob sie meinen Bedarf tatsächlich treffen. Aber in den Demos war deutlich zu sehen, dass komplexe Fragen ohne Friktion erledigt wurden. Daten auf dem Gerät, lokale Intelligenz, und Server-Wissen kombiniert. Durchaus eindrucksvoll.



Gut finde ich Apples Einsatz für KI, die direkt auf dem iPhone arbeitet. Nicht jede Anfrage sollte einen Umweg über einen Server brauchen. Die neuen Chips schaffen dafür mehr Spielraum. Dennoch ist mir aufgefallen, wie oft Apple darauf hingewiesen hat, dass es ohne Server nicht funktioniert. Diese zweistufige Intelligenz ist eine gute Idee.

Eine Apple Watch, die mithört

Bei den neuen Funktionen der Apple Watch bin ich hin- und hergerissen. »Live Rewind« zeigt an, was jemand in den vergangenen 15 Sekunden gesagt hat. »Siri Recap« erstellt Zusammenfassungen von Gesprächen. Wer schon einmal einen wichtigen Satz verpasst hat, versteht den möglichen Nutzen sofort. Auch die Einschränkungen und Sicherheitsmaßnahmen fand ich überzeugend. Es ist eben gerade nicht so, dass die Watch immer und überall mithört. Sondern nur dann, wenn der Anwender es will und benötigt, von Situation zu Situation.



Apple betont, dass keine Audiodateien gespeichert werden und Apps keinen Zugriff auf die Audiodaten haben. Wir werden uns wohl noch mit der interessanten Technik beschäftigen, die das garantiert. Aber ob sich das gesellschaftlich durchsetzen lässt, ist eine andere Frage. Obwohl ich denke, dass Apple die Funktion gut implementiert hat, kann ich gewisse Zweifel nicht vertreiben.



In der EU bekommen wir es ohnehin nicht. Langsam fühle ich mich echt abgehängt.

iPhone Duo

Die Vorstellung des iPhone Duo war fantastisch. Ich mag es, wenn solche Neuheiten ausführlich erklärt werden. Am Ende war ich dennoch etwas erschöpft angesichts der vielen Details. Das ist aber keine Kritik. Allenfalls könnte man das Tempo etwas reduzieren. Bei den Live-Keynotes durfte man auch mal durchatmen, wenn das Publikum applaudierte. Die enorme Qualität von Apples Animationen und die vielen optischen Details, die da auf einen einprasseln, muss man erstmal verarbeiten. Vielleicht achte ich auch zu sehr darauf. Ich bewundere Apples Mannschaft für diese Videos und Animationen sehr.



Apple hat zunächst erklärt, was seine Herangehensweise bei einem faltbaren Smartphone ist. Warum es dieses Seitenverhältnis hat, diese Größe, diese Displays. Für mich gehören diese Erläuterungen zu den Highlights. Apple wirft nicht unbedacht das nächste Gerät auf den Markt, sondern durchdenkt es gründlich. Darin einen Einblick zu erhalten, ist wirklich interessant.



Die Hardware scheint fehlerfrei zu sein, in dem Sinne, dass man die Entscheidungen nachvollziehen kann und alles sehr hochwertig wirkt. Die ersten Hands-on-Berichte scheinen das zu bestätigen.



Unschlüssig bin ich bei der Software. Zwar hat Apple viele clevere Funktionen gezeigt. Beispielsweise, dass Buttons an der Seite platziert werden und sogar das Dock an die Seite rückt. Jedoch fand ich die vielen Icons rätselhaft. (Die unbeschrifteten Icons sind eine Idee von Liquid Glass.) Und trotz der vielen plausiblen Demos, was man nun mit dem großen Display anfangen sollte, muss ich doch sehr darüber grübeln, ob ich irgendwas davon gebrauchen kann. Das ist keine Kritik an der Software. Wenn man’s nicht braucht, spart man Geld. (Theoretisch.)



Mein iPad mini mag ich sehr. Hier würde ich die Frage nicht stellen, ob ich’s brauche. Für iBooks und Webseiten ist es wirklich gut. Außerdem: Ich mag es einfach. Warum soll es dann beim iPhone Duo anders sein? Einerseits denke ich mir: Ohne Zweifel wäre es toll, ein iPhone Duo zu haben! Andererseits denke ich mir: Brauche ich sowas jederzeit in meiner Hosentasche?



Der hohe Preis könnte bei dieser Abwägung helfen. Die Preise sind jenseits von Gut und Böse. Völlig irre. Mit 512 GB Speicher landet man bei etwa 2.500 Euro. Ist das noch ein iPhone? Ich verstehe auch nicht, warum es so teuer sein muss.



Sicherlich zeigt das iPhone Duo große Ingenieurskunst. Aber diese wird am Ende zusammen mit dem Preis bewertet. Und so kann es geschehen, dass es als Produkt am Ende vielleicht missraten ist. Ich werde dieses harte Urteil nicht fällen, bevor ich das Gerät getestet habe. Aber dass es zu diesem Preis eine sehr hohe Hürde überspringen muss, ist unbestreitbar. Für 1.500 Euro wäre es eine ganz andere Abwägung.



Das iPhone 18 Pro ist weiterhin eindrucksvoll

Zwar ist jetzt das iPhone Duo überall in den Schlagzeilen. Dennoch war es für mich verblüffend, wie viele spektakuläre Technologien und Fähigkeiten das iPhone 18 Pro bietet. Es braucht sich nicht hinter dem Duo zu verstecken. Prozessor, Akkulaufzeit, Kameras: alles atemberaubend. Diese Merkmale sind nützlich im Alltag, erwiesenermaßen. Nicht spekulativ, wie beim Duo. Als Allrounder in allen Lebenslagen ist das iPhone 18 Pro fantastisch. Man weiß es, ohne es testen zu müssen: So ein großer und leistungsfähiger Akku ist hilfreich; und so ein schneller und effizienter Prozessor ist nützlich. Man muss nicht erst darüber nachdenken.



Die Preise sind auch beim iPhone 18 Pro so hoch (gerade bei den höheren Speichergrößen), dass am Ende alle Ingenieurskunst vielleicht vor der Frage zurücktreten muss, ob man die 18er-Generation überspringt. Sicherlich kann Apple bei einem Spitzenmodell auch den üblichen Hunderter extra verlangen. Premiumtechnik hat einen Premiumpreis, niemand stellt das infrage. Aber es gibt eine Grenze. Wenn sinnvolle Konfigurationen bei 1.600 Euro anfangen und rasch die Marke von 2.500 Euro überspringen, kommt man ins Grübeln.



Immerhin bekommt man ein sehr gutes, sehr langlebiges, sehr bewährtes, sehr ausgereiftes Produkt. Man kauft es, es tut an der Kasse einmal weh, aber es verrichtet dann klaglos seinen Dienst, ununterbrochen, Tag und Nacht, in jeder Lebenslage. Mehr kann man eigentlich nicht verlangen. Und doch…



Es stimmt immer noch

Apples Geheimrezept, das am besten bekannte Geheimrezept der Welt, funktioniert weiterhin. Rastlose Innovation, hohe Qualität, eigene Technologien und ein nahtloses Zusammenspiel von Hardware und Software aus einer Hand sind einfach nicht zu schlagen.



Die aktuelle Führungsmannschaft besteht aus Spezialisten für Hardware und Software, begleitet von Spezialisten für Fertigung und Logistik. John Ternus ist als CEO vermutlich eine gute Wahl, um diese Tradition fortzuführen. Man müsste eigentlich erwähnen, dass die gerade vorgestellten Produkte allesamt noch aus der Ära Tim Cook stammen, aber das stimmt nur teilweise. Denn John Ternus hat diese Hardware-Entwicklungen geleitet.



Wenn er so weitermacht, wird alles gut.

Wann ist das nächste Apple Event?

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37848https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37848 image Tim Cook betritt den Apple Park, und zunächst sieht alles nach seinem großen Auftritt aus. Dann macht er klar: Heute geht es um jemand anderen. Die Bühne gehört John Ternus, seinem Nachfolger als Apple-Chef. Ich fand diesen Einstieg sympathisch, jedenfalls besser als irgendeine sterbenslangweilige Rede auf einer Aktionärsversammlung mit einer offiziellen Übergabe, viel Pathos, gegenseitigem Lobpreis und am Ende vermutlich noch das Singen der Nationalhymne. Da war die Übergabe von Apple schon unterhaltsamer.



Das Video selbst wirkte dann etwas künstlich. John Ternus stand anfangs in einem menschenleeren Gang des gigantischen Apple-Hauptquartiers, in dem es vor Menschen nur so wimmeln müsste. Stattdessen: kühle, sachliche Leere. Man merkt: Die ganze Szene ist künstlich. Aber so macht man das eben, so steht es im Handbuch. Später sah man dann angebliche Mitarbeiter an den Tischen sitzen, immer nur ein paar, immer beschäftigt mit Kleinigkeiten, immer gut frisiert, immer zufrieden mit sich selbst und der Welt. Apple leugnet jede Anstrengung, jedes Ringen und Haareraufen, obwohl es doch genau diese Mühen sind, die wir an Apple bewundern.



Trotzdem mag ich die Einblicke in das Apple-Gebäude sehr und finde sie auch nach der x-ten Wiederholung immer noch spannender als all die irren Locations, die sich Apple als Drehorte ausgesucht hatte.

Das iPhone bleibt der Mittelpunkt

Ternus stellte gleich zu Beginn klar, wo er die Zukunft sieht: beim iPhone als persönlicher Schaltzentrale. Natürlich verteidigt da jemand sein wichtigstes Geschäft. Trotzdem überzeugt mich der Gedanke. Neu war die Idee des »Persönlichen intelligenten Hubs«, weil es mich an die Strategie des »Digital Hub« erinnert, die sehr lange maßgeblich war. Das war die große Idee, die alles verband. Es gut, erneut eine solche Idee zu haben.



Dass Apple dann die glorreiche Erkenntnis offenbarte, dieses Hub sei (ob man es glaubt oder nicht!) das iPhone, war aufgrund seiner Vorhersehbarkeit ein bisschen peinlich. Aber wahr. — Oder ist es das nicht? Für mich ist es vermutlich eher der Mac, aber das iPhone als buchstäblich dauernder Begleiter ist nicht von der Hand zu weisen. Höchstens lässt es sich mal beim Sport von der Apple Watch vertreten, aber das sind schon Ausnahmen. Es ist keine neue Erkenntnis, aber immer wieder verblüffend, was Apple mit der Smartphone-Revolution gelungen ist.

Ich kann mir gut vorstellen, dass KI unseren Umgang mit dem iPhone verändert. Dass sie das Smartphone überflüssig macht, sehe ich bisher nicht. Gerade weil die Anwender dem iPhone vertrauen, ist es in einer ganz anderen Position als andere Geräte, die sich dieses Vertrauen erst noch erarbeiten müssen. Beispielsweise Geräte von Meta oder OpenAI.

Apple Intelligence und Siri AI

Die neue Siri wirkt in der Vorstellung wie ein Assistent, der Fragen beantworten und Aufgaben erledigen kann – auch mit Informationen, die auf dem eigenen Gerät liegen. Die gezeigten Szenen wirkten real (beim Einkaufen, am Bahnhof), auch wenn ich mich frage, ob sie meinen Bedarf tatsächlich treffen. Aber in den Demos war deutlich zu sehen, dass komplexe Fragen ohne Friktion erledigt wurden. Daten auf dem Gerät, lokale Intelligenz, und Server-Wissen kombiniert. Durchaus eindrucksvoll.



Gut finde ich Apples Einsatz für KI, die direkt auf dem iPhone arbeitet. Nicht jede Anfrage sollte einen Umweg über einen Server brauchen. Die neuen Chips schaffen dafür mehr Spielraum. Dennoch ist mir aufgefallen, wie oft Apple darauf hingewiesen hat, dass es ohne Server nicht funktioniert. Diese zweistufige Intelligenz ist eine gute Idee.

Eine Apple Watch, die mithört

Bei den neuen Funktionen der Apple Watch bin ich hin- und hergerissen. »Live Rewind« zeigt an, was jemand in den vergangenen 15 Sekunden gesagt hat. »Siri Recap« erstellt Zusammenfassungen von Gesprächen. Wer schon einmal einen wichtigen Satz verpasst hat, versteht den möglichen Nutzen sofort. Auch die Einschränkungen und Sicherheitsmaßnahmen fand ich überzeugend. Es ist eben gerade nicht so, dass die Watch immer und überall mithört. Sondern nur dann, wenn der Anwender es will und benötigt, von Situation zu Situation.



Apple betont, dass keine Audiodateien gespeichert werden und Apps keinen Zugriff auf die Audiodaten haben. Wir werden uns wohl noch mit der interessanten Technik beschäftigen, die das garantiert. Aber ob sich das gesellschaftlich durchsetzen lässt, ist eine andere Frage. Obwohl ich denke, dass Apple die Funktion gut implementiert hat, kann ich gewisse Zweifel nicht vertreiben.



In der EU bekommen wir es ohnehin nicht. Langsam fühle ich mich echt abgehängt.

iPhone Duo

Die Vorstellung des iPhone Duo war fantastisch. Ich mag es, wenn solche Neuheiten ausführlich erklärt werden. Am Ende war ich dennoch etwas erschöpft angesichts der vielen Details. Das ist aber keine Kritik. Allenfalls könnte man das Tempo etwas reduzieren. Bei den Live-Keynotes durfte man auch mal durchatmen, wenn das Publikum applaudierte. Die enorme Qualität von Apples Animationen und die vielen optischen Details, die da auf einen einprasseln, muss man erstmal verarbeiten. Vielleicht achte ich auch zu sehr darauf. Ich bewundere Apples Mannschaft für diese Videos und Animationen sehr.



Apple hat zunächst erklärt, was seine Herangehensweise bei einem faltbaren Smartphone ist. Warum es dieses Seitenverhältnis hat, diese Größe, diese Displays. Für mich gehören diese Erläuterungen zu den Highlights. Apple wirft nicht unbedacht das nächste Gerät auf den Markt, sondern durchdenkt es gründlich. Darin einen Einblick zu erhalten, ist wirklich interessant.



Die Hardware scheint fehlerfrei zu sein, in dem Sinne, dass man die Entscheidungen nachvollziehen kann und alles sehr hochwertig wirkt. Die ersten Hands-on-Berichte scheinen das zu bestätigen.



Unschlüssig bin ich bei der Software. Zwar hat Apple viele clevere Funktionen gezeigt. Beispielsweise, dass Buttons an der Seite platziert werden und sogar das Dock an die Seite rückt. Jedoch fand ich die vielen Icons rätselhaft. (Die unbeschrifteten Icons sind eine Idee von Liquid Glass.) Und trotz der vielen plausiblen Demos, was man nun mit dem großen Display anfangen sollte, muss ich doch sehr darüber grübeln, ob ich irgendwas davon gebrauchen kann. Das ist keine Kritik an der Software. Wenn man’s nicht braucht, spart man Geld. (Theoretisch.)



Mein iPad mini mag ich sehr. Hier würde ich die Frage nicht stellen, ob ich’s brauche. Für iBooks und Webseiten ist es wirklich gut. Außerdem: Ich mag es einfach. Warum soll es dann beim iPhone Duo anders sein? Einerseits denke ich mir: Ohne Zweifel wäre es toll, ein iPhone Duo zu haben! Andererseits denke ich mir: Brauche ich sowas jederzeit in meiner Hosentasche?



Der hohe Preis könnte bei dieser Abwägung helfen. Die Preise sind jenseits von Gut und Böse. Völlig irre. Mit 512 GB Speicher landet man bei etwa 2.500 Euro. Ist das noch ein iPhone? Ich verstehe auch nicht, warum es so teuer sein muss.



Sicherlich zeigt das iPhone Duo große Ingenieurskunst. Aber diese wird am Ende zusammen mit dem Preis bewertet. Und so kann es geschehen, dass es als Produkt am Ende vielleicht missraten ist. Ich werde dieses harte Urteil nicht fällen, bevor ich das Gerät getestet habe. Aber dass es zu diesem Preis eine sehr hohe Hürde überspringen muss, ist unbestreitbar. Für 1.500 Euro wäre es eine ganz andere Abwägung.



Das iPhone 18 Pro ist weiterhin eindrucksvoll

Zwar ist jetzt das iPhone Duo überall in den Schlagzeilen. Dennoch war es für mich verblüffend, wie viele spektakuläre Technologien und Fähigkeiten das iPhone 18 Pro bietet. Es braucht sich nicht hinter dem Duo zu verstecken. Prozessor, Akkulaufzeit, Kameras: alles atemberaubend. Diese Merkmale sind nützlich im Alltag, erwiesenermaßen. Nicht spekulativ, wie beim Duo. Als Allrounder in allen Lebenslagen ist das iPhone 18 Pro fantastisch. Man weiß es, ohne es testen zu müssen: So ein großer und leistungsfähiger Akku ist hilfreich; und so ein schneller und effizienter Prozessor ist nützlich. Man muss nicht erst darüber nachdenken.



Die Preise sind auch beim iPhone 18 Pro so hoch (gerade bei den höheren Speichergrößen), dass am Ende alle Ingenieurskunst vielleicht vor der Frage zurücktreten muss, ob man die 18er-Generation überspringt. Sicherlich kann Apple bei einem Spitzenmodell auch den üblichen Hunderter extra verlangen. Premiumtechnik hat einen Premiumpreis, niemand stellt das infrage. Aber es gibt eine Grenze. Wenn sinnvolle Konfigurationen bei 1.600 Euro anfangen und rasch die Marke von 2.500 Euro überspringen, kommt man ins Grübeln.



Immerhin bekommt man ein sehr gutes, sehr langlebiges, sehr bewährtes, sehr ausgereiftes Produkt. Man kauft es, es tut an der Kasse einmal weh, aber es verrichtet dann klaglos seinen Dienst, ununterbrochen, Tag und Nacht, in jeder Lebenslage. Mehr kann man eigentlich nicht verlangen. Und doch…



Es stimmt immer noch

Apples Geheimrezept, das am besten bekannte Geheimrezept der Welt, funktioniert weiterhin. Rastlose Innovation, hohe Qualität, eigene Technologien und ein nahtloses Zusammenspiel von Hardware und Software aus einer Hand sind einfach nicht zu schlagen.



Die aktuelle Führungsmannschaft besteht aus Spezialisten für Hardware und Software, begleitet von Spezialisten für Fertigung und Logistik. John Ternus ist als CEO vermutlich eine gute Wahl, um diese Tradition fortzuführen. Man müsste eigentlich erwähnen, dass die gerade vorgestellten Produkte allesamt noch aus der Ära Tim Cook stammen, aber das stimmt nur teilweise. Denn John Ternus hat diese Hardware-Entwicklungen geleitet.



Wenn er so weitermacht, wird alles gut.

Wann ist das nächste Apple Event?

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Thu, 10 Sep 2026 1:45 CESTiPhone Duo: Endlich ist es da! Zur Sendung... Endlich! Man hat es ja kaum noch ausgehalten. Und in der Tat hat Apple ein Gerät vorgestellt, dass offenbar das Warten belohnt. Vorausgesetzt, Apples Darstellungen während des Events und auf der Webseite sind zutreffend. Das Konzept scheint stimmig zu sein, die Ausführung erscheint fehlerfrei, wenn man mit unvermeidbaren Kompromissen leben kann. Von einer fiesen Falte mitten im Display ist nichts zu sehen, das Gerät wirkt wertvoll und solide. Das Innenleben scheint ein technisches Meisterwerk zu sein. Nur der Preis ist enorm hoch., selbst für Apples Verhältnisse. Die Frage, ob es das wert ist, erhält hier eine sehr hohe Hürde. Oder ist allein das große Display, das trotzdem in die Hosentasche passt, so viel wert? Es passt zwar in die Hose, kostet aber das letzte Hemd. Man muss sich entscheiden.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37843https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37843 image Zur Sendung...

Endlich! Man hat es ja kaum noch ausgehalten. Und in der Tat hat Apple ein Gerät vorgestellt, dass offenbar das Warten belohnt. Vorausgesetzt, Apples Darstellungen während des Events und auf der Webseite sind zutreffend. Das Konzept scheint stimmig zu sein, die Ausführung erscheint fehlerfrei, wenn man mit unvermeidbaren Kompromissen leben kann. Von einer fiesen Falte mitten im Display ist nichts zu sehen, das Gerät wirkt wertvoll und solide. Das Innenleben scheint ein technisches Meisterwerk zu sein. Nur der Preis ist enorm hoch., selbst für Apples Verhältnisse. Die Frage, ob es das wert ist, erhält hier eine sehr hohe Hürde. Oder ist allein das große Display, das trotzdem in die Hosentasche passt, so viel wert? Es passt zwar in die Hose, kostet aber das letzte Hemd. Man muss sich entscheiden.

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Thu, 10 Sep 2026 1:40 CESTiPhone 18 Pro: Was ist neu? Zur Sendung... Das iPhone 18 Pro muss sich vor dem neuen Duo nicht verstecken. Es setzt weiterhin neue Bestmarken in vielen Bereichen. Die Akkulaufzeit ist superb, die Kameras erneut in vieler Hinsicht verbessert, keineswegs nur mit der neuen Blende. Aber auch die Blende ist für viele Fotografen und Hobbyisten wirklich ein Gewinn, denn sie ermöglicht bessere und kreativere Fotos. Es gibt weiterhin zwei Größen, und beide sind größer als das iPhone Duo (wenn man es nicht aufklappt). Bedeutet: Es ist weiterhin der beste Kompromiss und der beste Gegenwert fürs Geld. Gerade bei den aktuellen Preissteigerungen (auf ohnehin hohem Niveau!) muss man wirklich überlegen, was es einem wert ist. Das iPhone 18 Pro und Max ist wirklich, wirklich teuer. Es ist gute Technik, aber die Preise sind inzwischen krass.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37844https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37844 image Zur Sendung...

Das iPhone 18 Pro muss sich vor dem neuen Duo nicht verstecken. Es setzt weiterhin neue Bestmarken in vielen Bereichen. Die Akkulaufzeit ist superb, die Kameras erneut in vieler Hinsicht verbessert, keineswegs nur mit der neuen Blende. Aber auch die Blende ist für viele Fotografen und Hobbyisten wirklich ein Gewinn, denn sie ermöglicht bessere und kreativere Fotos. Es gibt weiterhin zwei Größen, und beide sind größer als das iPhone Duo (wenn man es nicht aufklappt). Bedeutet: Es ist weiterhin der beste Kompromiss und der beste Gegenwert fürs Geld. Gerade bei den aktuellen Preissteigerungen (auf ohnehin hohem Niveau!) muss man wirklich überlegen, was es einem wert ist. Das iPhone 18 Pro und Max ist wirklich, wirklich teuer. Es ist gute Technik, aber die Preise sind inzwischen krass.

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Thu, 10 Sep 2026 01:17:25 CESTLive-Sendung vom 09.09.2026• iPhone 18 Pro – Was ist neu?

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• iPhone Duo – Endlich ist es da!
• iPhone 18 Pro – Was ist neu?

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Sun, 06 Sep 2026 23:07:23 CEST★ Ausprobiert: Astra programmiert Mac-App in Minuten Im Handumdrehen habe ich heute eine leistungsfähige Bildverwaltung erzeugt, die wir bei Mac-TV verwenden können. Der Clou: Die App besorgt sich automatisch aktuelle Produktbilder, sortiert sie in die passenden Rubriken und fügt Schlagworte hinzu.

Auf diese Weise verfügen wir automatisch über aktuelle Bilder für die Webseite oder für Folien in den Sendungen. Die komplette App wurde automatisch und in kürzester Zeit erstellt, ohne selbst zu programmieren.

Wie gut ist GPT 6 »Astra«?

In zwei Worten: unglaublich gut. Das Modell ist nicht grundlegend anders als der Vorgänger. Aber es ist besser in dem Sinne, dass es schönere User-Interfaces erzeugt und ohne Aufforderung einen Haufen Funktionen einfügt, an die man gar nicht gedacht hatte. Astra ist sehr »proaktiv«. Es durchdenkt die Aufgaben und findet dabei neue Aspekte, die es direkt löst, ohne nachzufragen.

Dadurch verblüfft es, weil man nicht damit rechnet. Es versucht ständig, die Erwartungen zu übertreffen. Während meiner Tests habe ich immer wieder gedacht: »Du krichst die Tür nicht zu…!«, was auf hochdeutsch so viel bedeutet wie »Das ist kaum zu glauben«.

So ist es geschehen

Um 5 Uhr morgens (sonntags!) habe ich, weil mir die Idee nicht aus dem Kopf ging, einen Plan geschrieben für eine automatisierte Bild-Datenbank. In dem Plan habe ich festgelegt, was ich mir von der App wünsche. So beginne ich jedes Projekt mit einer KI.

Anschließend habe ich den Plan mit Astra diskutiert und immer weiter verfeinert. Das hat gute drei Stunden gedauert, bis etwa 8 Uhr morgens. Diese langen Besprechungen mit dem KI-Modell sind mein bester Trick.

Als alles geklärt war, gab ich den Startschuss:



Der Screenshot oben ist tatsächlich sehr interessant. Denn er zeigt, dass Astra eine Stunde und fünfunddreißig Minuten ohne Unterbrechung gearbeitet hat. Ich verwendet meist die Einstellung »Sehr hoch«, was bedeutet, dass das Modell für jeden Schritt besonders lange nachdenkt.

Diese Fähigkeit, so lange an einem Problem (bestehend aus vielen Teilschritten) zu arbeiten, ist eine neue und große Errungenschaft. Je länger die Modelle an einer Sache arbeiten können, desto schwieriger können die Aufgaben sein.

Ich bin während dieser Zeit zum Bäcker gegangen und habe ein schönes Sonntags-Frühstück nachgeholt. Es war ein gutes Gefühl, zu wissen, dass in dieser Zeit eine KI für mich arbeitet.

Hier ist das Ergebnis:



Und dies:



Das Ergebnis

Es ist eine komplette Mac-Applikation mit allem drum und dran. Als sie erstmals startete, war es genau 9:58 Uhr.

Das bedeutet: Es hat von 5:00 Uhr bis 9:58 gedauert, knapp fünf Stunden, von der ersten Planung bis zur fertigen App.

Die App kann Webseiten einlesen und findet darin die Bilder ab einer brauchbaren Größe. Die App liest den Text der Webseite, um eine kurze Beschreibung für jedes Bild zu erzeugen. Sie findet Schlagworte und sie erkennt, ob das Produkt von vorne oder von hinten dargestellt wird. Die App erkennt sogar, ob es sich um ein neues Produkt handelt. — Das sind sehr komplexe Funktionen.

Klar, danach ist man noch lange nicht fertig. Beim Testen erwachen weitere Wünsche. Hier ein Menü, da eine Abkürzung. Man entdeckt Spezialfälle, für die man die Regeln etwas anpassen muss. Nach etwa sieben oder acht weiteren Stunden war auch dieser Feinschliff abgeschlossen. Das dauert normalerweise viele Tage, oft auch Wochen.

Gegen 17 Uhr beendete ich meine Arbeit und widmete mich den TV-Berichten über die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. (Es wäre wohl besser gewesen, wenn ich auch das an die KI delegiert hätte.)

Astra bedient den Computer

Um die Funktionen zu testen, wollte ich die letzten 20 Pressemeldungen von Apple einlesen. Dazu hätte ich die URL der jeweiligen Pressemeldung eingeben müssen, um anschließend zu kontrollieren, ob der Import wie erwartet funktioniert.

Dafür war ich aber zu faul. Einer der wichtigsten Tricks, den ich mir von anderen Entwicklern abgeschaut habe, lautet: Sei unverschämt! Man kann von den KI-Modellen inzwischen Dinge verlangen, die einfach nur dreist sind. Deswegen habe ich Astra mitgeteilt, dass ich nun diese 20 Meldungen importieren müsse; und scheinheilig gefragt, wie es mir dabei helfen könne.

Astra antwortete, dass es die Aufgabe einfach selbst übernähme — und legte direkt los. Das ist ein Beispiel für das »proaktive« Verhalten: Astra rast sofort los, wenn es irgendwo eine Aufgabe entdeckt.



Interessant ist aber, wie es die Aufgabe löste. Es führte einen zweiten Mauspfeil und bediente die App damit. Neu ist die Geschwindigkeit, mit der das inzwischen möglich ist. Das Video zeigt einen Ausschnitt aus dieser Phase:



Fazit

Ich habe innerhalb eines Tages eine komplette und durchaus komplexe Mac-Applikation erzeugt, inklusive Tests, Dokumentation und ersten Verfeinerungen.

Die technische Qualität der App und das Design sind exzellent. Es ist richtig, richtig, richtig gut. Es ist sogar haarsträubend gut. Es ist Du-krichst-die-Tür-nicht-zu-gut.

Die Fähigkeit zur Programmierung ist nur eine Facette. Das Modell kann auch viele andere Dinge. Allgemein gilt: Es versteht sehr gut, was man will. Und es ist verflixt schlau. Und schnell.

Die Arbeit ist getan. Ich bin zufrieden.

Mal sehen, was ich morgen mache.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37797https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37797 image Im Handumdrehen habe ich heute eine leistungsfähige Bildverwaltung erzeugt, die wir bei Mac-TV verwenden können. Der Clou: Die App besorgt sich automatisch aktuelle Produktbilder, sortiert sie in die passenden Rubriken und fügt Schlagworte hinzu.

Auf diese Weise verfügen wir automatisch über aktuelle Bilder für die Webseite oder für Folien in den Sendungen. Die komplette App wurde automatisch und in kürzester Zeit erstellt, ohne selbst zu programmieren.

Wie gut ist GPT 6 »Astra«?

In zwei Worten: unglaublich gut. Das Modell ist nicht grundlegend anders als der Vorgänger. Aber es ist besser in dem Sinne, dass es schönere User-Interfaces erzeugt und ohne Aufforderung einen Haufen Funktionen einfügt, an die man gar nicht gedacht hatte. Astra ist sehr »proaktiv«. Es durchdenkt die Aufgaben und findet dabei neue Aspekte, die es direkt löst, ohne nachzufragen.

Dadurch verblüfft es, weil man nicht damit rechnet. Es versucht ständig, die Erwartungen zu übertreffen. Während meiner Tests habe ich immer wieder gedacht: »Du krichst die Tür nicht zu…!«, was auf hochdeutsch so viel bedeutet wie »Das ist kaum zu glauben«.

So ist es geschehen

Um 5 Uhr morgens (sonntags!) habe ich, weil mir die Idee nicht aus dem Kopf ging, einen Plan geschrieben für eine automatisierte Bild-Datenbank. In dem Plan habe ich festgelegt, was ich mir von der App wünsche. So beginne ich jedes Projekt mit einer KI.

Anschließend habe ich den Plan mit Astra diskutiert und immer weiter verfeinert. Das hat gute drei Stunden gedauert, bis etwa 8 Uhr morgens. Diese langen Besprechungen mit dem KI-Modell sind mein bester Trick.

Als alles geklärt war, gab ich den Startschuss:



Der Screenshot oben ist tatsächlich sehr interessant. Denn er zeigt, dass Astra eine Stunde und fünfunddreißig Minuten ohne Unterbrechung gearbeitet hat. Ich verwendet meist die Einstellung »Sehr hoch«, was bedeutet, dass das Modell für jeden Schritt besonders lange nachdenkt.

Diese Fähigkeit, so lange an einem Problem (bestehend aus vielen Teilschritten) zu arbeiten, ist eine neue und große Errungenschaft. Je länger die Modelle an einer Sache arbeiten können, desto schwieriger können die Aufgaben sein.

Ich bin während dieser Zeit zum Bäcker gegangen und habe ein schönes Sonntags-Frühstück nachgeholt. Es war ein gutes Gefühl, zu wissen, dass in dieser Zeit eine KI für mich arbeitet.

Hier ist das Ergebnis:



Und dies:



Das Ergebnis

Es ist eine komplette Mac-Applikation mit allem drum und dran. Als sie erstmals startete, war es genau 9:58 Uhr.

Das bedeutet: Es hat von 5:00 Uhr bis 9:58 gedauert, knapp fünf Stunden, von der ersten Planung bis zur fertigen App.

Die App kann Webseiten einlesen und findet darin die Bilder ab einer brauchbaren Größe. Die App liest den Text der Webseite, um eine kurze Beschreibung für jedes Bild zu erzeugen. Sie findet Schlagworte und sie erkennt, ob das Produkt von vorne oder von hinten dargestellt wird. Die App erkennt sogar, ob es sich um ein neues Produkt handelt. — Das sind sehr komplexe Funktionen.

Klar, danach ist man noch lange nicht fertig. Beim Testen erwachen weitere Wünsche. Hier ein Menü, da eine Abkürzung. Man entdeckt Spezialfälle, für die man die Regeln etwas anpassen muss. Nach etwa sieben oder acht weiteren Stunden war auch dieser Feinschliff abgeschlossen. Das dauert normalerweise viele Tage, oft auch Wochen.

Gegen 17 Uhr beendete ich meine Arbeit und widmete mich den TV-Berichten über die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. (Es wäre wohl besser gewesen, wenn ich auch das an die KI delegiert hätte.)

Astra bedient den Computer

Um die Funktionen zu testen, wollte ich die letzten 20 Pressemeldungen von Apple einlesen. Dazu hätte ich die URL der jeweiligen Pressemeldung eingeben müssen, um anschließend zu kontrollieren, ob der Import wie erwartet funktioniert.

Dafür war ich aber zu faul. Einer der wichtigsten Tricks, den ich mir von anderen Entwicklern abgeschaut habe, lautet: Sei unverschämt! Man kann von den KI-Modellen inzwischen Dinge verlangen, die einfach nur dreist sind. Deswegen habe ich Astra mitgeteilt, dass ich nun diese 20 Meldungen importieren müsse; und scheinheilig gefragt, wie es mir dabei helfen könne.

Astra antwortete, dass es die Aufgabe einfach selbst übernähme — und legte direkt los. Das ist ein Beispiel für das »proaktive« Verhalten: Astra rast sofort los, wenn es irgendwo eine Aufgabe entdeckt.



Interessant ist aber, wie es die Aufgabe löste. Es führte einen zweiten Mauspfeil und bediente die App damit. Neu ist die Geschwindigkeit, mit der das inzwischen möglich ist. Das Video zeigt einen Ausschnitt aus dieser Phase:



Fazit

Ich habe innerhalb eines Tages eine komplette und durchaus komplexe Mac-Applikation erzeugt, inklusive Tests, Dokumentation und ersten Verfeinerungen.

Die technische Qualität der App und das Design sind exzellent. Es ist richtig, richtig, richtig gut. Es ist sogar haarsträubend gut. Es ist Du-krichst-die-Tür-nicht-zu-gut.

Die Fähigkeit zur Programmierung ist nur eine Facette. Das Modell kann auch viele andere Dinge. Allgemein gilt: Es versteht sehr gut, was man will. Und es ist verflixt schlau. Und schnell.

Die Arbeit ist getan. Ich bin zufrieden.

Mal sehen, was ich morgen mache.

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Fri, 04 Sep 2026 20:22:51 CEST★ Übertrifft GPT-6 Astra die menschliche Intelligenz? „Willkommen in der Ära der AGI.“ Mit diesen Worten beendete OpenAI-Präsident Greg Brockman die Vorstellung von GPT-6 Astra. Er sagte zugleich, die Nutzer sollten selbst entscheiden, ob das Modell schon als AGI gelte. Was dieses Kürzel bedeutet, wird gleich erklärt. Seine Vorsicht ist berechtigt. Astra zeigt Fähigkeiten, die vor Kurzem noch wie Science-Fiction wirkten. Doch es ist nicht in jeder Aufgabe gleich gut – und genau deshalb lässt sich der Beginn von AGI schwer auf ein Datum festlegen.

AGI – das große Ziel

AGI steht für Artificial General Intelligence, auf Deutsch künstliche allgemeine Intelligenz. „Allgemein“ ist der wichtige Teil. Ein Schachprogramm kann den Weltmeister schlagen, ist aber außerhalb des Schachbretts nutzlos. Eine AGI soll dagegen viele verschiedene geistige Aufgaben verstehen, neue Aufgaben lernen und Wissen zwischen Bereichen übertragen. Sie braucht dafür weder Bewusstsein noch Gefühle. Entscheidend ist, was sie leisten kann. OpenAI definiert AGI seit Jahren als stark selbstständig arbeitende Systeme, die Menschen bei den meisten wirtschaftlich wichtigen Aufgaben übertreffen. Forschende von Google DeepMind schlagen eine feinere Skala vor: Man solle Breite, Leistungsniveau und Selbstständigkeit getrennt bewerten. AGI wäre dann eher eine Reihe von Stufen als eine einzige Ziellinie.

Nach dieser Sicht ist Astra ein starkes Argument für den Ausdruck „AGI-Ära“. Das Modell kann nicht nur Fragen beantworten. Es recherchiert, programmiert, analysiert Daten und erstellt fertige Dokumente, Tabellen oder Präsentationen. In Codex, OpenAIs Arbeitsumgebung für KI-Agenten, kann es Ordner lesen, Dateien anlegen und ändern, Programme ausführen und Ergebnisse prüfen. Anstelle von: „Schreibe mir eine Anleitung“ wird nun eine komplexe Tätigkeit möglich, etwa: „Prüfe diese 200 Dateien, sortiere die Daten, baue eine Tabelle mit Diagrammen und liefere einen Bericht.“ Für Apple-Anwender könnte eine Aufgabe lauten: „Finde den Fehler in meinem SwiftUI-Projekt, ändere den Code, starte die Tests und zeige mir das Ergebnis.“

Computer Use

Besonders wichtig ist Computer Use. Dabei sieht die KI die Oberfläche einer App, klickt auf Schaltflächen und tippt wie ein Mensch. So kann sie Informationen aus Nachrichten und Notizen zusammentragen, Formulare ausfüllen, Termine pflegen oder eine Website testen – auch wenn es für die App keine besondere Schnittstelle gibt.

Mit GPT-5.6 Sol war das oft quälend langsam. Astra erledigte OpenAIs simulierte Computeraufgaben in rund 47 Prozent weniger Zeit; zusammen mit der überarbeiteten Codex-Umgebung wurden Browser-Aufgaben 1,9-mal schneller abgeschlossen (also die Bedienung einer komplexen Webseite). Damit nähert sich die Bedienung dem Tempo eines Menschen, auch wenn das noch kein allgemeiner Beweis für Menschengeschwindigkeit in jeder App ist.

Eine neue Ära?

Die Testergebnisse erklären zugleich, warum Brockman von einer „Ära“ und nicht von einem eindeutigen AGI-Sieg spricht. Beim ARC-AGI-3-Test muss ein System unbekannte, spielartige Welten erkunden, deren Regeln erkennen und Handlungen planen. Astra kam mit OpenAIs eigener Gedächtnistechnik auf 99,9 Prozent und benötigte bei fast allen gelösten Aufgaben weniger Schritte als der typische Mensch. Diese Technik weicht aber vom ursprünglichen Test-Szenario ab: In der ursprünglichen Testumgebung, ohne die spezielle Technik, erreichte es nur 62,7 Prozent. Die ARC Prize Foundation (die den Test entwickelt hat) spricht tatsächlich von einem großen Sprung, betont aber: Der Test besteht aus kleinen, abgeschlossenen Welten und beweist keine allgemeine Intelligenz. Anders gesagt: Eindrucksvoll, aber nur ein Test von vielen. Auch OpenAIs andere Prüfungen zeigen ein gemischtes Bild. Manche Mathematik- und Sicherheitsaufgaben beherrscht Astra fast vollständig, bei breiten Wissens- und Arbeitsaufgaben liegt es oft nur zwischen etwa 40 und 70 Prozent.

Allerdings: Menschen würden ebenfalls nicht alle Tests zu 100 Prozent bestehen. Und das ist die Messlatte für AGI: Ein System zu schaffen, dass bei den meisten Aufgaben so gut abschneidet wie es Menschen normalerweise gelingen würde. Nur sind Menschen eben sehr unterschiedlich.

AGI schien für Jahrzehnte so außer Reichweite, dass man sich nicht groß darum bemühen musste, es klar zu definieren. Meist wird AGI so verstanden, dass eine KI besser programmieren können muss, als es »normale Menschen« können, um den Test zu bestehen. Aber, und das wird oft übersehen: Gemeint sind Fachgebiete, beispielsweise »normale Programmierer« und »normale Mathematiker« (falls es sowas überhaupt gibt, man ist noch auf der Suche). Wenn man diese einzelnen Fähigkeiten kombiniert, dann ist das schon außergewöhnlich intelligent. Denn welcher »normale Arzt« kann schon so gut programmieren wie ein »normaler Programmierer«? Insofern wäre das Erreichen von AGI mehr, als einfach nur mit dem Menschen gleichzuziehen.

Ist es gelungen?

Ist Astra also AGI? Wenn man dem Begriff nicht zu viel abverlangt, kann man das vertreten. Ein verlässlicher Ersatz für einen Menschen, der sich in fast jede neue Lage einarbeitet, ist es noch nicht. Ein Modell kann einen schwierigen mathematischen Beweis unterstützen und kurz darauf an einer missverständlichen Schaltfläche scheitern. Es wird also nach und nach Bereiche geben, bei denen das Siegel »AGI« gerechtfertigt ist, und das ist neu.

OpenAI betont, dass GPT 6 Astra vor allem sehr gut darin wäre, die Intention des Menschen zu verstehen. Das ist eine wichtige Eigenschaft, denn selbst das klügste Modell ist für den Menschen nicht nützlich, wenn es nicht versteht, was der Mensch will.

Was kommt als nächstes?

Nach AGI käme theoretisch ASI, die Artificial Superintelligence. Damit ist ein System gemeint, das selbst die besten Menschen in fast allen wichtigen geistigen Bereichen weit übertrifft. Eine solche KI existiert bisher nicht. Der mögliche Übergang könnte sich beschleunigen, wenn KI einen großen Teil der KI-Forschung selbst übernimmt: Sie könnte neue Modelle entwerfen, Versuche ausführen und ihre Ergebnisse verbessern. OpenAI nennt einen automatisierten KI-Forscher bereits als Ziel für die kommenden Jahre. Daraus könnten schnellere Fortschritte in Medizin, Energie und Technik entstehen – zugleich aber größere Gefahren durch Cyberangriffe oder Entscheidungen, die Menschen kaum noch prüfen können.

Interessant ist dabei, dass AGI (also das Erreichen der menschlichen Intelligenz) eine Ziellinie darstellt, auch wenn sie unscharf ist. Aber ASI ist unbegrenzt. Vielleicht wird uns AGI irgendwann vorkommen als eine für einen Computer lächerliche Leistungsstufe, vergleichbar mit dem ersten Macintosh mit 128 kByte. Es war ein Meilenstein, aber kaum noch begreifbar, dass man damit tatsächlich arbeiten konnte.

Der nüchternste Schluss lautet daher: Astra ist kein amtlicher Stempel „AGI erreicht“. Es markiert aber einen Wechsel vom Chatbot zum digitalen Mitarbeiter, der Wissen in Handlungen und fertige Arbeit verwandelt. Wenn man unter einer Ära eine Übergangszeit versteht, in der immer mehr menschliche Denkarbeit von solchen Systemen übernommen werden kann, ist es durchaus eine bemerkenswerte Errungenschaft der Ingenieure.

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https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37794https://www.mac-tv.de/Detail_Artikel_jump.lasso?JumpID=37794 image „Willkommen in der Ära der AGI.“ Mit diesen Worten beendete OpenAI-Präsident Greg Brockman die Vorstellung von GPT-6 Astra. Er sagte zugleich, die Nutzer sollten selbst entscheiden, ob das Modell schon als AGI gelte. Was dieses Kürzel bedeutet, wird gleich erklärt. Seine Vorsicht ist berechtigt. Astra zeigt Fähigkeiten, die vor Kurzem noch wie Science-Fiction wirkten. Doch es ist nicht in jeder Aufgabe gleich gut – und genau deshalb lässt sich der Beginn von AGI schwer auf ein Datum festlegen.

AGI – das große Ziel

AGI steht für Artificial General Intelligence, auf Deutsch künstliche allgemeine Intelligenz. „Allgemein“ ist der wichtige Teil. Ein Schachprogramm kann den Weltmeister schlagen, ist aber außerhalb des Schachbretts nutzlos. Eine AGI soll dagegen viele verschiedene geistige Aufgaben verstehen, neue Aufgaben lernen und Wissen zwischen Bereichen übertragen. Sie braucht dafür weder Bewusstsein noch Gefühle. Entscheidend ist, was sie leisten kann. OpenAI definiert AGI seit Jahren als stark selbstständig arbeitende Systeme, die Menschen bei den meisten wirtschaftlich wichtigen Aufgaben übertreffen. Forschende von Google DeepMind schlagen eine feinere Skala vor: Man solle Breite, Leistungsniveau und Selbstständigkeit getrennt bewerten. AGI wäre dann eher eine Reihe von Stufen als eine einzige Ziellinie.

Nach dieser Sicht ist Astra ein starkes Argument für den Ausdruck „AGI-Ära“. Das Modell kann nicht nur Fragen beantworten. Es recherchiert, programmiert, analysiert Daten und erstellt fertige Dokumente, Tabellen oder Präsentationen. In Codex, OpenAIs Arbeitsumgebung für KI-Agenten, kann es Ordner lesen, Dateien anlegen und ändern, Programme ausführen und Ergebnisse prüfen. Anstelle von: „Schreibe mir eine Anleitung“ wird nun eine komplexe Tätigkeit möglich, etwa: „Prüfe diese 200 Dateien, sortiere die Daten, baue eine Tabelle mit Diagrammen und liefere einen Bericht.“ Für Apple-Anwender könnte eine Aufgabe lauten: „Finde den Fehler in meinem SwiftUI-Projekt, ändere den Code, starte die Tests und zeige mir das Ergebnis.“

Computer Use

Besonders wichtig ist Computer Use. Dabei sieht die KI die Oberfläche einer App, klickt auf Schaltflächen und tippt wie ein Mensch. So kann sie Informationen aus Nachrichten und Notizen zusammentragen, Formulare ausfüllen, Termine pflegen oder eine Website testen – auch wenn es für die App keine besondere Schnittstelle gibt.

Mit GPT-5.6 Sol war das oft quälend langsam. Astra erledigte OpenAIs simulierte Computeraufgaben in rund 47 Prozent weniger Zeit; zusammen mit der überarbeiteten Codex-Umgebung wurden Browser-Aufgaben 1,9-mal schneller abgeschlossen (also die Bedienung einer komplexen Webseite). Damit nähert sich die Bedienung dem Tempo eines Menschen, auch wenn das noch kein allgemeiner Beweis für Menschengeschwindigkeit in jeder App ist.

Eine neue Ära?

Die Testergebnisse erklären zugleich, warum Brockman von einer „Ära“ und nicht von einem eindeutigen AGI-Sieg spricht. Beim ARC-AGI-3-Test muss ein System unbekannte, spielartige Welten erkunden, deren Regeln erkennen und Handlungen planen. Astra kam mit OpenAIs eigener Gedächtnistechnik auf 99,9 Prozent und benötigte bei fast allen gelösten Aufgaben weniger Schritte als der typische Mensch. Diese Technik weicht aber vom ursprünglichen Test-Szenario ab: In der ursprünglichen Testumgebung, ohne die spezielle Technik, erreichte es nur 62,7 Prozent. Die ARC Prize Foundation (die den Test entwickelt hat) spricht tatsächlich von einem großen Sprung, betont aber: Der Test besteht aus kleinen, abgeschlossenen Welten und beweist keine allgemeine Intelligenz. Anders gesagt: Eindrucksvoll, aber nur ein Test von vielen. Auch OpenAIs andere Prüfungen zeigen ein gemischtes Bild. Manche Mathematik- und Sicherheitsaufgaben beherrscht Astra fast vollständig, bei breiten Wissens- und Arbeitsaufgaben liegt es oft nur zwischen etwa 40 und 70 Prozent.

Allerdings: Menschen würden ebenfalls nicht alle Tests zu 100 Prozent bestehen. Und das ist die Messlatte für AGI: Ein System zu schaffen, dass bei den meisten Aufgaben so gut abschneidet wie es Menschen normalerweise gelingen würde. Nur sind Menschen eben sehr unterschiedlich.

AGI schien für Jahrzehnte so außer Reichweite, dass man sich nicht groß darum bemühen musste, es klar zu definieren. Meist wird AGI so verstanden, dass eine KI besser programmieren können muss, als es »normale Menschen« können, um den Test zu bestehen. Aber, und das wird oft übersehen: Gemeint sind Fachgebiete, beispielsweise »normale Programmierer« und »normale Mathematiker« (falls es sowas überhaupt gibt, man ist noch auf der Suche). Wenn man diese einzelnen Fähigkeiten kombiniert, dann ist das schon außergewöhnlich intelligent. Denn welcher »normale Arzt« kann schon so gut programmieren wie ein »normaler Programmierer«? Insofern wäre das Erreichen von AGI mehr, als einfach nur mit dem Menschen gleichzuziehen.

Ist es gelungen?

Ist Astra also AGI? Wenn man dem Begriff nicht zu viel abverlangt, kann man das vertreten. Ein verlässlicher Ersatz für einen Menschen, der sich in fast jede neue Lage einarbeitet, ist es noch nicht. Ein Modell kann einen schwierigen mathematischen Beweis unterstützen und kurz darauf an einer missverständlichen Schaltfläche scheitern. Es wird also nach und nach Bereiche geben, bei denen das Siegel »AGI« gerechtfertigt ist, und das ist neu.

OpenAI betont, dass GPT 6 Astra vor allem sehr gut darin wäre, die Intention des Menschen zu verstehen. Das ist eine wichtige Eigenschaft, denn selbst das klügste Modell ist für den Menschen nicht nützlich, wenn es nicht versteht, was der Mensch will.

Was kommt als nächstes?

Nach AGI käme theoretisch ASI, die Artificial Superintelligence. Damit ist ein System gemeint, das selbst die besten Menschen in fast allen wichtigen geistigen Bereichen weit übertrifft. Eine solche KI existiert bisher nicht. Der mögliche Übergang könnte sich beschleunigen, wenn KI einen großen Teil der KI-Forschung selbst übernimmt: Sie könnte neue Modelle entwerfen, Versuche ausführen und ihre Ergebnisse verbessern. OpenAI nennt einen automatisierten KI-Forscher bereits als Ziel für die kommenden Jahre. Daraus könnten schnellere Fortschritte in Medizin, Energie und Technik entstehen – zugleich aber größere Gefahren durch Cyberangriffe oder Entscheidungen, die Menschen kaum noch prüfen können.

Interessant ist dabei, dass AGI (also das Erreichen der menschlichen Intelligenz) eine Ziellinie darstellt, auch wenn sie unscharf ist. Aber ASI ist unbegrenzt. Vielleicht wird uns AGI irgendwann vorkommen als eine für einen Computer lächerliche Leistungsstufe, vergleichbar mit dem ersten Macintosh mit 128 kByte. Es war ein Meilenstein, aber kaum noch begreifbar, dass man damit tatsächlich arbeiten konnte.

Der nüchternste Schluss lautet daher: Astra ist kein amtlicher Stempel „AGI erreicht“. Es markiert aber einen Wechsel vom Chatbot zum digitalen Mitarbeiter, der Wissen in Handlungen und fertige Arbeit verwandelt. Wenn man unter einer Ära eine Übergangszeit versteht, in der immer mehr menschliche Denkarbeit von solchen Systemen übernommen werden kann, ist es durchaus eine bemerkenswerte Errungenschaft der Ingenieure.

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