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QWallyTy 11.02.2017 11:02

USB-C noch mehr Schmerzen als gedacht?
 
Moin,

über die USB-C Probleme haben wir ja schon an diversen Stellen diskutiert und Mac-TV Beiträge gab es auch schon.

Nach hören des aktuellen ct uplink Podcasts war ich doch aber kurz sprachlos:

Dort wird auf einen Artikel in der aktuellen ct verwiesen indem man sich intensiv mit der USB-C Problematik befasst hat und da werden noch ein paar Schmerzen genannt die ich so noch gar nicht auf dem Schirm hatte.

https://www.heise.de/ct/ausgabe/2017...g-3610862.html

- unterschiedliche Ladezeiten mit verschiedenen Ladekabeln
- Displays mit USB-C und Hubs schalten je nach Signal den Hub aus.
- manche Kabel verhalten sich unterschiedlich je nachdem wie rum man sie einsteckt.
- …

Für Geeks ist das vielleicht noch handelbar aber wie soll man einem normalen User begreifbar machen dass er das USB-C Kabel das noch noch in der Schublade liegt besser nicht nutzen soll sondern sich ein recht teures von einem Markenhersteller kaufen muss wenn er das optimale aus der Verbindung holen will?

Eine Farbcodierung der Stecker wäre wirklich eine bessere Lösung gewesen als die Mini Symbole, die wenn ich den Artikel recht verstehe auch nicht immer das gleiche bieten auch wenn es uraufgedruckt ist.

Das wird noch ein steiniger Weg bis USB-C wirklich intuitiv nutzbar wird.

OpDraht 11.02.2017 12:20

Ich habe gerade die VideoVariante der Uplink-Variante gesehen und einige beschriebene Dinge waren mir auch neu. Ich habe da aber die Hoffnung dass man sich durch den Erwerb hochwertiger Ware so manchen Ärger vom Halse halten kann und in Summe von den USB-C Vorteilen profitiert.

Einige Jahre zur Investition in "dieses Zeugs" zu warten scheint mir aber trotzdem sinnvoll, wohl dem der gerade keine neue Hardware (MacBook etc.) zwingend benötigt.

Jörn 11.02.2017 14:00

Ich glaube nicht, dass sich da was ändert.

Erstens, Schund wird's immer geben -- und Kunden, die explizit danach suchen.

Zweitens, gerade wenn USB-C jede nur denkbare Anwendung abdecken soll, muss man zugestehen, dass es auch billige/einfache Lösungen gibt. Nicht jeder braucht eine Datenrate von 1 GB/s, sondern er will vielleicht einfach seine Fernbedienung aufladen. Dort reicht auch ein einfaches/billiges Kabel.

Deswegen glaube ich nicht, dass es nach einer Übergangsphase irgendwann nur noch einen einheitlichen Kabel-Standard geben wird. Stattdessen scheint es mir wahrscheinlicher, dass ein gewisses Wirrwarr bleiben wird.

woreich 11.02.2017 19:54

Letztlich bedeutet das nur, dass Verbraucher unnötig Geld ausgeben - zu wenig oder zu viel - und bei jedem Updatechen der Technik dies erneut tun müssen. Ganz im Sinne der Hersteller also. Schade um die an sich gute Idee. Aber wenn ich zwar einen pseudeoeinheitlichen Stecker habe aber Adapter- und Kabelchaos das Resultat sind?
Keine Panik also - abwarten und USB3 benutzen ;-).

Jörn 11.02.2017 20:13

Wieso Adapter? Der physikalische Stecker ist ja in Zukunft überall gleich.

Man muss eben nur das passende Kabel wählen. Für ein Netzteil nimmt man ein Netzkabel (mit USB-C-Stecker). Und für Video nimmt man ein Videokabel (mit USB-C-Stecker). Und für Daten nimmt man ein Datenkabel (mit USB-C-Stecker).

Es könnte zwar zu Verwechslungen kommen, wenn jemand ein altes Ladekabel aus der Schublade kramt, um damit Thunderbolt-Daten zu übertragen. Aber irgendwann hat es sich rumgesprochen und es wird zum Allgemeinwissen. Und falls nicht... früher war's auch ein großes Durcheinander.

Laut einer Umfrage sind 70% aller Anwender mit USB-C zufrieden.

:Voting2:

QWallyTy 11.02.2017 20:34

das ist ja grade das Problem über das die ct spricht - auch wenn 2 mal Ladekabel darauf steht muss nicht 2 mal die gleiche Geschmacksrichtung Ladekabel (Volt/Ampere) drin sein. Und dann geht das Gejammer los warum das Laden so lange dauert.

Gerhard Uhlhorn 12.02.2017 17:25

Die Unterschiede bleiben. Aber früher konnte man die Unterschiede an den Steckern erkennen. Dieser Vorteil fällt jetzt weg.

Besser wäre es gewesen bestimmte Standards einzurichten. Und dann die Kabel zu den Standards farblich zu markieren.

Beispiel:
Ein Kabel, was im wesentlichen nur Laden unterstützt: Rot
Ein Kabel, was das Laden und bis USB 3.0 unterstützt: Orange
Ein Kabel, was das Laden + USB 3.1 unterstützt: Gelb
Ein Kabel, was alles außer Thunderbolt unterstützt: Grün
Ein Kabel, was alles unterstützt: Blau

… oder so ähnlich …

Jörn 12.02.2017 17:47

Ja, eine kommentarlose Markierung mit Rot, Orange, Geld, Grün und Blau wird sicherlich die momentane Verwirrung beseitigen.

:Wirklich:

woreich 12.02.2017 18:26

Achduliebesbissle :-) Damit es dann zu Hause wie im Schaltschrank aussieht? Gestreift, geringelt - sw,bn,rt,or,ge,gn,bl,vt,gr,ws...und Nutzung nur linksrum bei Vollmond in Äquatornähe...

Nein, ich finde, dass genau EIN Kabel universell und unproblematisch beliebig nutzbar zu sein hat. Ansonsten brauch ich kein USB CDEFG.




Was macht der Schüttelkopf da in meinem Post?


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