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Interessanter (und langer) Artikel über die Vorteile von Android - Mac-TV.de
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  #1  
Alt 28.01.2013, 17:58
Jörn Jörn ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 8.925
Interessanter (und langer) Artikel über die Vorteile von Android

Diesen Artikel hier (englisch) fand ich interessant, weil er viele Eigenschaften aus der Sicht eines begeisterten Android-Kunden beschreibt:

http://thetechblock.com/from-ios-to-android/

Viele der dort genannten Punkte sind natürlich Ansichtssache und damit diskussionswürdig. Ich fand es aber dennoch bzw. gerade deshalb interessant zu lesen.
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  #2  
Alt 28.01.2013, 19:51
DerSchnelleElch DerSchnelleElch ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 27.02.2010
Beiträge: 1.046
Jepp. Interessant. Wir alle (wir, die wir Apple-Produkte mögen und gerne verwenden), sollten aufgeschlossen bleiben für Gegenargumente. Also ich fände sogar eine Sendung mit einem Android-Experten richtig gut, wo Du mal die Key-Features gegenüberstellst und offen besprichst. Fände ich sehr spannend, wenn das jemand macht, der so von Android überzeugt ist, wie wir von iOS.
__________________
Das habe ich nie gesagt.
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  #3  
Alt 29.01.2013, 01:52
dafedo dafedo ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 23.10.2008
Beiträge: 3.811
Danke für den Link, Jörn.
Interessanter Artikel, jedoch für mein empfinden viel zu lang geraten, dafür dass er den Elefanten, der im Raum steht kaum anspricht.

Der Elefant, oder sagen wir besser die zwei Elefanten, die im Raum stehen, sind zwei nahezu disjunkte Ansätze von Apple und Google. Der Artikel fasst zusammen, was möglich ist, wenn man Apples Ansatz nicht befolgt und suggeriert dabei, dass das die Antwort auf alle iOS-Probleme sei. Doch Android ist genauso wenig eine Antwort auf iOS, wie eine warme Semmel auf geschnitten Brot. Die, in dem Artikel außer acht gelassenen Probleme, die aus der Offenheit des Systems und der Konfiguritis resultieren will ich hier nicht auch noch mantraartig runterbeten.

Andererseits ist meiner Meinung nach das ganze Philosophie schwall bla für die Tonne. Was zählt ist, wie die User ihre Geräte nutzen und ob sie damit zurecht kommen. Mir scheint es als kämen Android wie iOS Durchschnittsuser ähnlich gut mit ihren Geräten zurecht. Das eine hat ein Problem hier das andere da, so what, photos machen und Facebook bekommt man auf beiden gut hin und ich denke, dass ich mich nicht weit aus dem Fenster lehne, wenn ich behaupte dass über 90% der Benutzer sich nicht darum scheren dass es die zusätzlichen Features geben könnte. Es sei denn, sie sind so offensichtlich Revolutionär, dass sie das gesamte Verhalten massiv beeinflussen. Ähnlich wie das erste iphone. Man wollte damals das iPhone nicht wegen der Vielzahl an Features, die es auch gar nicht hatte, sondern vor allem wegen der 2-3 grundlegenden.Der Rest sind langweilige Details. Der Punkt ist, Android und iOS unterscheiden sich in keinem grundlegenden Feature, bis auf…
Google Now! Verdammt, ich fahre jeden Tag mit dem selben Zug, warum kommt das Silizium-Super-Genie in meiner Hosentasche nicht auf die Idee mal für mich nachzuschauen, ob der Zug denn auch pünktlich abfährt?! Ich will ein Gerät das mich unterstützt und ein wenig mitdenkt.
Ich denke, dass hier google sehr stark ist und ich bezweifele, dass Apple da aufholen kann.
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  #4  
Alt 29.01.2013, 11:09
DerSchnelleElch DerSchnelleElch ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 27.02.2010
Beiträge: 1.046
Stimmt. Anwendererfahrung ist das entscheidende und ich stelle auch immer wieder fest, dass die meisten iPhone-Nutzer "nur" telefonieren, Emails checken, Nachrichten und vielleicht noch Fotos machen. Irgendwelche Apps, die sie dann davon abhalten, die Plattform zu wechseln, aber im Grunde, ist das bei vielen sehr reduziert und nicht so dediziert, wie bei uns "Power-Usern".

Kürzlich sagte mir ein Freund: "Ich glaube, ich hol mir jetzt das Samsung S3". Ich: "Warum denn?". Er: "Naja, beim 5er reißt ständig das Gespräch ab und die bei der Telekom sagten mir, dass viele das Problem mit dem 5er haben".

Ja, was soll man dazu sagen?

Auf den Punkt: Den interessiert überhaupt nicht, welches Sicherheitskonzept der hersteller verfolgt. iCloud nutzt er nicht und iTunes Match ist für ihn ein Fremdbegriff. Und das ist nicht zu unterschätzen. Solche Anwender gibt es tonnenweise. Tja, und da diskutieren wir über Feinheiten, die solche Anwender noch nicht mal mit Namen nennen könnten und auch nicht wollen.
__________________
Das habe ich nie gesagt.
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  #5  
Alt 29.01.2013, 11:47
fafhnir fafhnir ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 144
Interessanter Artikel.

Er fasst ziemlich genau zusammen, warum ich selbst vom iPhone (4S) aufs Galaxy Note 2 gewechselt bin:
Es ist schlicht und ergreifend das bessere Telefon.

Es funktioniert alles "out of the Box" schon wunderbar, jedoch kann ich das System beliebig an meine Anforderungen anpassen.

Und neben der ganzen Hardware-Vorzüge (großes Display, Eingabestift, SD-Kartenslot) bietet es etwas, das IOS mir nicht bietet: Alternativen.

Ich bin nicht in dem von Apple vorgesehenen Räumen eingesperrt sondern kann mir neue schaffen und meinen Workflow in vorher nie gekannter Weise an meine Bedürfnisse anpassen.

Und wenn man bedenkt, das so ein Smartphone auch ein Arbeitsgerät ist, dann ist die Anpassbarkeit von Arbeitsabläufen essentiell.

Ich will Dateien und Bilder via Bluetooth hin-und-her senden können, ich will im Firmennetzwerk auf Dokumente zugreifen können und ich will mir nicht auf meinem eigenen verdammten Telefon eine auf dem Fon aufgenommene Videodatei per Email schicken müssen, um sie in einem nicht von Apple vorgesehenem Programm bearbeiten zu können.

Alles in allem sollte Apple langsam begreifen, dass mittlerweile die meisten begriffen haben, wie ein Smartphone funktioniert und man nicht mehr so tun muss, als hätte man es mit Idioten zu tun.

Schön, wenn alles out of the Box einfach, schlicht und straff geführt zu bedienen geht.
Schlecht, wenn ich es dann, wenn ich es begriffen habe, nicht nach meinen Wünschen ändern kann.

Für mich gibt's keinen Weg zurück.

PS: Wer wissen will, was mit dem Note 2 so alles geht (nicht muss!), schaut mal hier:
http://www.youtube.com/feed/UC9cbw1mHe71NbNE-21TLoug
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  #6  
Alt 29.01.2013, 11:51
DerSchnelleElch DerSchnelleElch ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 27.02.2010
Beiträge: 1.046
STURM DER ENTRÜSTUNG!

"eingesperrt in Räume" finde ich richtig gut. ich beschreibe das aber so: Endlich aufgeräumte Räume, in denen ich mich schnell zurecht finde und in denen ich nicht vor lauter Krempel ersticke. Alles, was ich zum Leben brauche, finde ich dort in 800.000 Apps, wovon ich ehrlich gesagt auch nur höchstens 20-30 so richtig nutze.

Apple mit den AUFGERÄUMTEN Räumen finde ich spitzenklasse. Diese ganze unordnung aus der Erfinderzeit geht mir mächtig auf den Senkel und ich mag lieber fortschrittlich entwickelte Autos und nicht diese Karren, an denen jeder herum schraubt. Ist mir viel zu unsicher.
__________________
Das habe ich nie gesagt.
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  #7  
Alt 29.01.2013, 12:07
fafhnir fafhnir ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 144
Zitat:
Zitat von DerSchnelleElch Beitrag anzeigen
STURM DER ENTRÜSTUNG!

"eingesperrt in Räume" finde ich richtig gut. ich beschreibe das aber so: Endlich aufgeräumte Räume, in denen ich mich schnell zurecht finde und in denen ich nicht vor lauter Krempel ersticke. Alles, was ich zum Leben brauche, finde ich dort in 800.000 Apps, wovon ich ehrlich gesagt auch nur höchstens 20-30 so richtig nutze.

Apple mit den AUFGERÄUMTEN Räumen finde ich spitzenklasse. Diese ganze unordnung aus der Erfinderzeit geht mir mächtig auf den Senkel und ich mag lieber fortschrittlich entwickelte Autos und nicht diese Karren, an denen jeder herum schraubt. Ist mir viel zu unsicher.
Du tust ja so, als ob bei Android 800.000 Apps und Widgets vorinstalliert sind.
Da kann ich dich beruhigen:
Ein neu gekauftes Android ist in der Regel ebenso "sparsam möbliert" wie ein iPhone.

Ich muss es schon selbst vollmachen, hab aber viel mehr Möglichkeiten.
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  #8  
Alt 29.01.2013, 12:16
OrangeMac OrangeMac ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 17.01.2010
Ort: München
Beiträge: 1.082
Na das is ja das Gute, jeder kann entscheiden was ihm wichtiger ist :)
(Wobei ich auch da so bin wie DerSchnelleElch - und möchte auch nicht zurück)
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  #9  
Alt 29.01.2013, 13:42
fafhnir fafhnir ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 144
Zitat:
Zitat von OrangeMac Beitrag anzeigen
Na das is ja das Gute, jeder kann entscheiden was ihm wichtiger ist :)
(Wobei ich auch da so bin wie DerSchnelleElch - und möchte auch nicht zurück)
Aber das ist doch der Punkt: Android ist eine absolut gleichwertige Alternative geworden. Es ist genauso zuverlässig und bedienbar wie IOS. Man hat eben die Wahl. Das war vor ein paar Jahren noch nicht so, da konnte Android IOS bei weitem nicht das Wasser reichen.

Und wenn man jetzt schaut, in welchem Tempo Android aufgeholt hat, weil eben in vielen Entwicklungsabteilungen geforscht wird um Android zu verbessern (wobei beileibe nicht alle Entwicklungen gut sind!), dann wage ich zu behaupten, dass in weiteren 2-3 Jahren Android das durch und durch bessere System darstellen wird.

Es sei denn, Apple öffnet System und Produktpalette anderen Entwicklern oder gar Lizenznehmern...
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  #10  
Alt 29.01.2013, 14:06
Walter Plinge Walter Plinge ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Ort: München
Beiträge: 805
Zitat:
Zitat von fafhnir Beitrag anzeigen
Und wenn man jetzt schaut, in welchem Tempo Android aufgeholt hat, weil eben in vielen Entwicklungsabteilungen geforscht wird um Android zu verbessern (wobei beileibe nicht alle Entwicklungen gut sind!), dann wage ich zu behaupten, dass in weiteren 2-3 Jahren Android das durch und durch bessere System darstellen wird.

Es sei denn, Apple öffnet System und Produktpalette anderen Entwicklern oder gar Lizenznehmern...
So offen ist Android nun auch wieder nicht. Google bestimmt - offiziell - welche Features wann eingebaut werden, und damit hat es sich.

Im Unterschied zu Apple, wird dann aber der Quellcode, und andere Firmen dürfen eigene Erweiterungen drauf stricken. Dieser Ansatz kann mittelfristig dazu führen, dass große Marktteilnehmer eigene Erweiterungen einbauen, die den anderen nicht zur Verfügung stehen (siehe Samsung Note), und/oder ganz oder teilweise komplett auf Google-Dienste verzichten (wie heute schon viele asiatische Anbieter).

Das führt dann eher zu zersplitterten Verhältnissen, wo zwar grundsätzlich alle Android-Versionen kompatibel sein sollten, es durch die Verhältnisse und im Detail unterschiedlichen Lösungen nicht sind.
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