Nächste Live-Sendung: Sonntag, 18. Oktober um 19:00 Uhr
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Falls Sie eine Live-Sendung verpasst haben, finden Sie die Aufzeichnung meist nach einem Tag in der rechten Spalte unter dem Titel "ReLive". Die ReLive-Sendungen enthalten zusätzlich zu den einzelnen Beiträgen immer noch einige kleinere Themen oder Schabernack.
Apple verschärft seine App-Store-Regeln gegen nicht einvernehmliche intime Bilder, darunter KI-Deepfakes, und gegen Apps mit versteckten schädlichen Funktionen.
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Regel 1.2 zu nutzergenerierten Inhalten nennt jetzt ausdrücklich nicht einvernehmliche intime Bilder. Dazu gehören auch KI-generierte Deepfakes. Entwickler müssen geeignete Schutzmaßnahmen treffen. Beheben sie festgestellte Verstöße nach einem Hinweis nicht, können sie gegen Apples Developer Code of Conduct verstoßen.
Mit der neuen Regel 2.5.19 untersagt Apple verborgene, ruhende und undokumentierte Funktionen ausdrücklich. Die Funktionen einer App müssen für Nutzer und Apples Prüfer erkennbar sein. Wer Funktionen etwa durch verschleierten Code versteckt, riskiert die Entfernung der App und die Beendigung seines Entwickleraccounts.
Apple richtet sich damit auch gegen Apps, die bei der Prüfung einen harmlosen Zweck vortäuschen. Nach der Freigabe können solche Apps schädliche Funktionen zeigen, etwa zum Erstellen nicht einvernehmlicher intimer Bilder. Verborgene Funktionen waren bereits zuvor verboten. Die neue Regel benennt solche Methoden und mögliche Folgen nun genauer.
Außerdem weitet Apple ein bestehendes Verbot auf alternative Vertriebswege aus: Apps, die Menschenhandel oder Kindesausbeutung erleichtern, werden aus dem App Store entfernt und für die alternative Verbreitung gesperrt.
Apple bezeichnet die Nachfrage nach dem iPhone Duo als außergewöhnlich hoch und will weiterhin Online-Bestellungen annehmen. Das Unternehmen arbeite daran, die Geräte möglichst schnell auszuliefern.
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Die Aussage folgt auf den Vorbestellstart mit langen Wartezeiten. Wie bereits berichtet, zeigte der US-Onlineshop für neue Bestellungen aller Konfigurationen zeitweise den 25. Januar 2027 an. Die ersten Vorbestellungen sollen weiterhin am 23. Oktober eintreffen. In einigen Ländern, darunter Brasilien, reichen die geschätzten Liefertermine inzwischen bis Anfang Februar.
Auf eBay und X werden iPhone-Duo-Geräte zu Preisen von bis zu 10.000 US-Dollar angeboten. Das sind verlangte Preise, keine belegten Verkaufspreise. Angesichts solcher Angebote wird gefordert, Apple solle Bestellungen von Wiederverkäufern erkennen und stornieren.
Ein Apple TV 4K mit zwei HomePod mini 2 kostet in den USA laut John Grubers Rechnung jetzt knapp 600 statt knapp 350 US-Dollar vor Ende Juni.
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Das neue Apple TV 4K kostet in den USA 299 US-Dollar. Ein HomePod mini 2 kostet 149 US-Dollar. Für das Set ergeben sich damit 597 US-Dollar.
Gruber vergleicht es mit einem Apple TV 4K mit 128 Gigabyte und zwei HomePod mini vor den Preiserhöhungen Ende Juni. Damals kosteten die Geräte zusammen 347 US-Dollar: 149 Dollar für das Apple TV und jeweils 99 Dollar für die Lautsprecher.
Apple hat das Apple TV 4K der vierten Generation und den HomePod mini 2 bereits vorgestellt. Über den US-Preis des Apple TV 4K hatten wir berichtet. Der HomePod mini 2 bringt unter anderem die sichtbare Leuchtfunktion Sound Glow mit.
Für Gruber fällt der höhere Gesamtpreis stärker ins Gewicht als die neuen Funktionen. Er hält das Apple TV 4K für sich dennoch für seinen Preis wert und nennt den Preis des HomePod mini 2 angemessen. Seiner Einschätzung nach fanden viele Käufer allerdings schon die früheren Preise zu hoch.
Der Bestand für Laufkundschaft dürfte dabei sehr knapp sein. Ob und wo Geräte ohne Reservierung erhältlich sein werden, ist offen.
Zwei persönliche Bestellberichte zeigen zudem, wie sich die angezeigten Termine während des Bestellvorgangs änderten. Bei einer Bestellung für ein iPhone Duo mit 256 GB in Night Sky stand zunächst noch der 23. Oktober. Später wurde daraus der Zeitraum vom 9. bis 16. November. Stephen Hackett schildert einen anderen Versuch: Als er bestellen konnte, zeigte der Store bereits Ende November oder Anfang Dezember als Lieferzeitraum an.
Update vom 16. Oktober 2026, 15:43 Uhr
Einige Kunden sehen für neue iPhone-Duo-Bestellungen inzwischen den 29. Januar 2027 als geschätzten Versandtermin.
Die zuvor bei der Vorbestellung verfügbare Abholung im Apple Store ist derzeit deaktiviert. Apple bittet Kunden, am 24. Oktober erneut nach einem Abholtermin zu sehen.
Apple hat das iPhone Duo als erstes faltbares iPhone vorgestellt. Für neue Bestellungen zeigte der US-Online-Store zuvor bei allen Konfigurationen den 25. Januar 2027 an. Rechtzeitig aufgegebene Vorbestellungen sollen weiterhin am 23. Oktober eintreffen.
Ursprünglicher Bericht vom 16. Oktober 2026, 14:59 Uhr
Für neue iPhone-Duo-Bestellungen zeigte der US-Apple-Store in allen acht gelisteten Farb- und Speicherkombinationen den 25. Januar 2027 als Liefertermin an.
Der Termin gilt für neue Bestellungen in den USA. Dort zeigte der Apple Online Store ihn für beide Farben und alle vier angebotenen Speichergrößen an. Die ersten Kunden, die direkt zum Vorbestellstart bestellt hatten, sollen ihr Gerät weiterhin ab dem 23. Oktober erhalten.
Auch in Deutschland verlängerten sich die angezeigten Lieferzeiten am Vorbestelltag rasch. Um 14:06 Uhr waren es fünf bis sechs Wochen, um 14:20 Uhr acht bis neun Wochen. Ab 14:30 Uhr nannte der Apple Online Store für neue Bestellungen eine Lieferung erst Ende Januar.
Über eine möglicherweise knappe Verfügbarkeit zum Start hatten wir bereits berichtet. Die nun angezeigten Liefertermine betreffen konkrete neue Bestellungen. Sie zeigen nicht, wie viele Geräte Apple zum Vorbestellstart vorrätig hatte.
Apple nimmt seit dem 16. Oktober Vorbestellungen für das iPhone Duo entgegen.
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Bestellungen sind über Apples Onlineshop und die Apple-Store-App möglich. Wer seine Angaben zuvor hinterlegt hat, kann den Kauf nun abschließen. Die bisher verfügbare Vorbereitung war noch keine Bestellung.
Der deutsche Einstiegspreis von 2.299 Euro und der Vorbestelltermin waren bereits bekannt. Ab dem 23. Oktober soll das Gerät erhältlich sein.
Apple hat das iPhone Duo im September als erstes faltbares iPhone vorgestellt. Es besitzt ein 5,4 Zoll großes Außendisplay und ein 7,6 Zoll großes Innendisplay.
Bei unzureichender Stromversorgung zeigt Apple HomeView „Power Adapter Not Supported“ mit einem Blitzsymbol und einem gelben Warndreieck an.
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Apple empfiehlt bei Stromproblemen mit der Wandversion einen einfachen Test: Nehmt HomeView aus der Halterung und verbindet es direkt mit einem kompatiblen USB-C-Kabel und Netzteil. Funktioniert das Gerät dann, sollt Ihr Euch an den Hersteller der Halterung oder den Installateur wenden.
Laut Apples Support-Dokument enthält die Schachtel der Wandversion nur das Gerät und die Dokumentation. Kabel, Netzteil und Halterung liegen nicht bei. Je nach Halterung ist auch ein fester Anschluss an die Hausinstallation möglich. Das Wandmodell benötigt mindestens 20 Watt bei 9 Volt und 2,22 Ampere.
Das Tischmodell hat einen anderen Lieferumfang: Apple legt ein 30-Watt-Netzteil und ein 1,5 Meter langes USB-C-Kabel bei. Es benötigt mindestens 30 Watt bei 15 Volt und 2 Ampere.
Über den fehlenden Stromanschluss und die unterschiedlichen Leistungsanforderungen hatten wir bereits berichtet. Dabei nannten wir als Fehlermeldung „Not Enough Power“. Apples aktuelles Support-Dokument nennt stattdessen „Power Adapter Not Supported“.
Ternus erklärte TIME auch, weshalb seine Hände bei einer Vorführung des iPhone Duo zitterten. Er habe vor Aufregung kaum geschlafen und viel Adrenalin und Koffein im Körper gehabt.
Ursprünglicher Bericht vom 15. Oktober 2026, 16:46 Uhr
John Ternus arbeitete laut einem TIME-Interview schon 2011 an faltbaren Geräten und drängte später darauf, dem iPhone-Duo-Team mehr Entwicklungszeit zu geben.
Ternus und fünf weitere Apple-Ingenieure reichten damals einen Patentantrag für faltbare elektronische Geräte ein. Sie untersuchten unter anderem, welche Akkus und Leiterplatten sich dafür eignen könnten. Ternus sagte TIME über die damalige Perspektive: „It felt clear that we were going to eventually get to a place where OLED displays were going to be flexible.“ Auf Deutsch: „Es schien klar, dass OLED-Displays irgendwann flexibel sein würden.“
Später kamen faltbare Smartphones anderer Hersteller vor Apples Gerät auf den Markt. Richard Dinh, Apples Vizepräsident für Produktdesign, schilderte TIME eine Entscheidung während der Entwicklung: Sein Team erwog eine Oberfläche, die der Konkurrenz ähnelte. Dinh sah daran Mängel, hielt sie aber möglicherweise für ausreichend. Ternus habe ihm gesagt: „Look, Rich, you’ll know when it’s the right thing.“ Auf Deutsch: „Rich, du wirst wissen, wann es die richtige Lösung ist.“ Das habe dem Team Zuversicht gegeben, weiter an einer eigenen Oberfläche zu arbeiten.
Laut TIME verbrachte Ternus in seiner frühen Zeit als Apple-Chef mehrere Tage pro Woche mit den Teams für Industriedesign und Bedienoberflächen im Studio. Im Interview erklärte er außerdem, Apple müsse nicht jedes Teil eines Produkts selbst entwickeln. Apple konzentriere sich auf Bereiche, in denen es einen Unterschied machen könne.
Ternus’ Kritik an den Oberflächen früherer faltbarer Smartphones war bereits Thema unserer Berichterstattung. TIME nahm das iPhone Duo in seine Liste der besten Erfindungen 2026 auf und zeigte Ternus auf dem Titelbild der Magazinausgabe.
Apple wirft OpenAI in einer nun öffentlich gewordenen Gerichtseingabe vor, vor seinem Gerichtsantrag nicht auf eine Bitte um genauere Angaben für die Suche nach vertraulichen Dateien reagiert zu haben.
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Nach Apples Darstellung meldete OpenAI die Angelegenheit am 9. Oktober. Apple untersuchte die Vorwürfe und teilte OpenAI am 12. Oktober mit, keine vertraulichen Informationen gefunden zu haben. Für weitere Suchen bat Apple um genauere Dateinamen oder Suchbegriffe. Vor OpenAIs Gerichtsantrag sei darauf keine Antwort eingegangen.
Apple beanstandet zudem die Beschreibung einer möglicherweise vertraulichen Datei. Sie könne sich auf zwei Methoden zur Qualitätskontrolle beziehen, die seit mindestens den 1990er-Jahren verbreitet seien. Nach eigenen Angaben sucht Apple weiter nach dem konkret genannten Dateinamen. Das Unternehmen will mit OpenAI an der Untersuchung arbeiten und Beweise zur Erfüllung seiner rechtlichen Pflichten sichern.
Wie bereits berichtet, wirft OpenAI einem früheren Mitarbeiter vor, mehr als hundert vertrauliche Dateien zu einem unveröffentlichten Gerät auf persönliche Konten übertragen zu haben. Der Mann war von Apple zu OpenAI gewechselt und kehrte später zurück. Laut Apples Eingabe arbeitet er wieder im Fertigungsdesign und beschäftigt sich mit dem iPhone.
Apple sieht keinen Bezug zwischen OpenAIs neuen Vorwürfen und dem laufenden Verfahren. Darin geht es um Apples Vorwurf, OpenAI habe vertrauliche Informationen von Apple unrechtmäßig genutzt.
Für das iPhone Duo werden nun etwa sieben bis zehn Millionen Zuliefergeräte bis Jahresende erwartet; zudem gibt es Spekulationen über defekte Scharniere bei der Fertigung.
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Die Mengenangabe beschreibt erwartete Lieferungen von Zulieferern für den Rest des Jahres 2026. Sie ist keine bestätigte Zahl verfügbarer Geräte. Zu den Fertigungsproblemen heißt es, Scharniere seien bis zuletzt häufig mit Defekten aus der Produktion gekommen. Die Berichte nennen für diese Angaben keine konkreten ursprünglichen Quellen.
Vor dem geplanten Vorbestellstart am 16. Oktober war Apples Online Store vorübergehend nicht erreichbar. Bei der Startzeit weichen die Angaben voneinander ab: Ein aktueller Bericht nennt 5 Uhr an der US-Ostküste, entsprechend 11 Uhr in Deutschland. In unseren früheren Veröffentlichungen war von 14 Uhr deutscher Zeit die Rede.
Über eine möglicherweise begrenzte Verfügbarkeit zum Start hatten wir bereits berichtet. Die erwartete Zuliefermenge und die möglichen Scharnierdefekte sind die neuen Angaben. Apple hat das faltbare iPhone Duo im September vorgestellt. Erhältlich sein soll es ab dem 23. Oktober.
Auf Apples französischer Regulierungsseite steht ein bislang nicht zugeordnetes Smart Folio für das iPad mini mit der Modellnummer A3632.
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Das Regulierungsdokument trägt das Datum 8. September 2026. Wann Apple den Eintrag online gestellt hat, ist unklar. Die Modellnummer A3632 lässt sich keinem bisherigen Smart Folio für das iPad mini zuordnen.
Auch die dokumentierten Materialangaben unterscheiden sich. Für das neue Folio nennt Apple mindestens 3 Prozent recycelte Materialien. Beim bisherigen Modell sind es mindestens 9 Prozent. Bei den Seltenerdelementen stehen mindestens 6.610 Milligramm für A3632 den 3.947 Milligramm des bisherigen Folios gegenüber. Diese Werte beschreiben Mindestmengen, nicht die genaue Bauweise.
Ein anderes Folio könnte auf Änderungen an der Befestigung oder am iPad mini hindeuten. Der Eintrag belegt aber weder ein neues Gerätedesign noch, dass bisherige Hüllen künftig nicht passen.
Aus unseren früheren Berichten sind bereits Hinweise auf ein mögliches OLED-Display und einen A20 Pro bekannt. Der Folio-Eintrag liefert dazu keine neuen technischen Angaben zum iPad mini.
Apples eigene KI-Modelle liegen laut TIME weit hinter der technologischen Spitze. Ein großer KI-Durchbruch könnte Apple deshalb ins Hintertreffen bringen.
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TIME beschreibt in einem Beitrag über Apple einen möglichen Konflikt zwischen KI-Strategie und technischer Entwicklung. Apple trainiert eigene Modelle, liegt damit nach Einschätzung des Magazins aber nicht nahe an der technologischen Spitze. Das könnte zum Problem werden, falls besonders leistungsfähige KI Industrie und Gesellschaft grundlegend verändert.
Apple-Manager sehen den Ansatz anders. TIME beschreibt ihn als zurückhaltend, personalisiert und auf Datenschutz ausgerichtet. Die KI soll vor allem gewöhnlichen Menschen im Alltag helfen.
Greg Joswiaks Blick auf diese Zielgruppe war bereits Thema unserer Berichterstattung. Apples Marketingchef hatte TIME gesagt, dass besonders begeisterte KI-Anhänger nicht die vorrangige Zielgruppe seien. Der neue Punkt ist die Einschätzung des Magazins, welches Risiko Apples Abstand zur technologischen Spitze mit sich bringen könnte.
Apples MacBook Pro mit OLED-Touchscreen könnte ab dem 6. November erhältlich sein, erwartet Mark Gurman.
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Gurman verweist auf eine größere Umgestaltung der Verkaufsflächen in Apple Stores. Sie soll am Abend des 5. November beginnen und bis zum 6. November dauern. Das könnte der Vorbereitung auf die neuen Macs dienen.
Nach Gurmans Einschätzung könnten am 6. November auch das OLED-iPad mini, ein iMac mit M6 und das 14-Zoll-MacBook Pro als Basismodell mit M6 in die Geschäfte kommen.
Die mögliche Produktrunde Ende Oktober ist bereits aus unserer Berichterstattung bekannt. Für die OLED-MacBook-Pro-Modelle stehen der 27. oder 28. Oktober als mögliche Vorstellungstermine im Raum. Der 6. November ergänzt diese Planung nun um einen möglichen Verkaufsstart.
Auch beim Namen hat Gurman seine frühere Einschätzung geändert: Er hatte „MacBook Ultra“ ins Spiel gebracht, deutet inzwischen aber auf eine Zugehörigkeit zur MacBook-Pro-Reihe hin.
Apple gehört zu den größten Geldgebern für Donald Trumps neuen Festsaal im Weißen Haus. Nach internen Unterlagen hat Apple 25 Millionen Dollar zugesagt. Nvidia beteiligt sich mit derselben Summe.
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Die Washington Post hat eine interne Spenderliste ausgewertet. Sie macht erstmals die Höhe vieler Beiträge öffentlich. Apple und Nvidia zählen demnach zu den vier größten Geldgebern. Das Weiße Haus hatte im Oktober 2025 bereits Spender genannt, deren Beiträge aber nicht beziffert.
Was hinter dem „Ballroom“ steckt
Gemeint ist ein großer Festsaal für Staatsbankette und andere offizielle Empfänge auf dem Gelände des Weißen Hauses. Er entsteht an der Stelle des früheren Ostflügels, dessen Abriss im Oktober 2025 begann.
Bei der Vorstellung im Juli 2025 kündigte das Weiße Haus rund 8.400 Quadratmeter Fläche und 650 Sitzplätze an. Der bisherige East Room bietet nach diesen Angaben Platz für 200 sitzende Gäste. Große Veranstaltungen sollen künftig ohne provisorische Zelte auskommen. Der Neubau soll sich architektonisch am Hauptgebäude orientieren und auch künftigen Regierungen dienen.
Nvidia wollte anonym bleiben
Nvidia sagte seinen Beitrag im Oktober 2025 zu und bat laut den Unterlagen um Anonymität. Knapp drei Monate zuvor hatte Nvidia mit Trump eine Vereinbarung zum Verkauf leistungsfähiger Chips nach China getroffen. Nvidia erklärte der Zeitung, die Unterstützung sei unabhängig von Geschäftsinteressen erfolgt.
Kritik an der Finanzierung
Die Unterlagen erfassen insgesamt 333 Millionen Dollar privater Beiträge. Das Geld fließt über die gemeinnützige Organisation Trust for the National Mall an die Regierung. Mindestens 77 Millionen Dollar stammen laut Bericht von Spendern, die anonym bleiben wollten.
Fachleute warnen vor möglicher Einflussnahme. Die Recherche belegt allerdings keinen Zusammenhang zwischen Spenden und günstigen Regierungsentscheidungen. Das Weiße Haus weist Vorwürfe von Interessenkonflikten zurück.
Meta hat die Gewichte von Muse Spark Open veröffentlicht und das KI-Modell für den Mac Studio mit M5 Ultra optimiert. Mit Apples MLX lässt es sich lokal auf mehreren Geräten ausführen.
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Muse Spark Open verarbeitet unterschiedliche Arten von Inhalten. Meta nennt 816 Milliarden Parameter insgesamt, davon 42 Milliarden aktive Parameter. Das Kontextfenster fasst eine Million Token. Die Gewichte sind über Hugging Face verfügbar.
Laut Meta können zwei Mac Studios das vollständige Modell gemeinsam im Speicher halten. Für die 4-Bit-Fassung wird in einem aktuellen Bericht ein Speicherbedarf von 493 GB genannt. Zur Ausführung werden mindestens zwei Mac Studios mit M5 Ultra benötigt.
Apples Tests mit MLX
Apple hat den Betrieb auf einzelnen und verbundenen Mac Studios untersucht. Beim M5 Ultra ist die Zeit bis zum ersten Token laut Apple bis zu 4,6-mal kürzer als beim M3 Ultra. Bei der anschließenden Token-Erzeugung nennt Apple einen Faktor von 1,6 gegenüber dem M4 Ultra.
MLX unterstützt die Verteilung großer Modelle auf mehrere Geräte über Thunderbolt 5 und RDMA. Bei sehr großen Kontexten verkürzt das die Zeit bis zum ersten Token laut Apples Tests um bis zum Faktor 1,8.
Meta demonstrierte zudem Abläufe, die vollständig auf den Geräten liefen. Dazu gehörten Änderungen an der iOS-App Ice Cubes und Videobearbeitung mit DaVinci Resolve.
Die Verbindung mehrerer Mac Studios für KI-Aufgaben war bereits Thema unserer früheren Berichterstattung. Muse Spark Open liefert nun ein konkretes Modell für diesen Einsatz und neue Messwerte zum verteilten Betrieb.
Apple Intelligence richtet sich vor allem an Menschen im Alltag und nicht vorrangig an besonders begeisterte KI-Anhänger, sagt Apples Marketingchef Greg Joswiak.
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Im Gespräch mit TIME grenzt Apples Marketingchef die Zielgruppe von besonders begeisterten KI-Anhängern ab, die sich mit Superintelligenz beschäftigen. Joswiak sagt über sie: „We love them, and they can use it too, but that's not our target.“ Auf Deutsch: „Wir mögen sie, und sie können es auch nutzen, aber sie sind nicht unsere Zielgruppe.“
Sein Maßstab sei vielmehr der Nutzen im Alltag: „It's how to make it better for everyday people.“ Das heißt: „Es geht darum, es für gewöhnliche Menschen besser zu machen.“
Auch den Wettbewerb in der KI-Branche spricht Joswiak an. Apple fühle sich dadurch „we don't feel threatened“, also „nicht bedroht“. Durch die Integration seiner Funktionen könne Apple nach seiner Einschätzung ein besseres Nutzererlebnis schaffen als andere.
Apple setzt eine Frist für die Vorbereitung der iPhone-Duo-Vorbestellung: Interessierte können ihre Angaben bis Freitag, 16. Oktober, 6 Uhr deutscher Zeit hinterlegen.
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Die Vorbestellungen beginnen am selben Tag um 14 Uhr deutscher Zeit. Zwischen dem Ende der Vorbereitung und dem Bestellstart liegen damit acht Stunden.
Über Apples Onlineshop oder die Apple-Store-App können Interessierte ihre Auswahl vorab hinterlegen. Apple zufolge lässt sich die Bestellung zum Start dann mit einem Klick abschließen. Die Vorbereitung allein ist noch keine Bestellung.
Dass Apple die Vorbereitung freigeschaltet hat, war bereits Thema unseres früheren Berichts. Neu ist die konkrete Frist. Der Verkaufsstart des iPhone Duo ist für den 23. Oktober vorgesehen.
Ein FCC-Testbericht liefert einen neuen Anhaltspunkt für die lange Entwicklung von Apples HomeView: Das Gerät durchlief bereits im Oktober 2024 regulatorische Tests mit Systemversion 18.
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Der Bericht ergänzt die bisherige Entwicklungschronologie um einen konkreten Zeitpunkt. Er belegt Tests im Oktober 2024, aber keinen damals feststehenden Verkaufstermin.
Berichten zufolge erprobte Apple HomeView seit Anfang 2025 auch intern. Als möglicher Marktstart waren zunächst Ende 2024 oder Anfang 2025 im Gespräch. Die Verschiebung bis November 2026 wird unter anderem mit Verzögerungen bei Siri in Verbindung gebracht.
Apple hat HomeView am 13. Oktober vorgestellt. Die Smart-Home-Zentrale mit 7-Zoll-Display soll in den USA ab dem 13. November erhältlich sein. Aus unserer früheren Berichterstattung waren die Vorstellung und Berichte über verschobene Siri-Funktionen bereits bekannt. Neu ist der Anhaltspunkt aus dem FCC-Testbericht für Tests im Oktober 2024.
Apple hat ausgewählte Medienvertreter zu einem ganztägigen Produkterlebnis am 28. Oktober in Los Angeles eingeladen, berichtet Mark Gurman.
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Der Termin gilt demnach dem Ausprobieren neuer Geräte. Gurmans neue Angabe legt jedoch nicht fest, wann Apple die Produkte ankündigt. Das könnte am selben Tag oder bereits vorher geschehen.
Über ein Creator-Showcase am 27. und 28. Oktober in Los Angeles haben wir bereits berichtet. Neu ist die konkrete Einladung ausgewählter Medienvertreter zu einem ganztägigen Termin am 28. Oktober.
Für diese Produktrunde werden unter anderem MacBook-Pro-Modelle mit OLED-Touchscreen, weitere Macs mit M6 und ein neues iPad mini erwartet. Diese Geräte und ihre möglichen Eigenschaften waren schon zuvor bekannt.
Der Hatfield-Apple-1 hat bei Bonhams 1.148.200 US-Dollar einschließlich Aufgeld erzielt – ein Rekord für einen kommerziell verkauften Apple-1.
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Zwei Bieter konkurrierten laut Bonhams 28 Minuten lang um den funktionsfähigen Rechner. Der Erlös übertraf die Schätzung von 500.000 bis 800.000 US-Dollar deutlich.
Zum Verkauf gehörte auch ein Brief von Steve Jobs aus dem Jahr 1978. Er enthält Jobs’ Antwort an den damaligen Besitzer Fred Hatfield. Dieser hatte sich über die geringe Softwareauswahl für den Apple-1 beschwert. Jobs bot ihm im Tausch für den Rechner ein Apple-II-Motherboard und weitere 400 US-Dollar an. Hatfield lehnte ab.
Unsere frühere Meldung zur geplanten Auktion ordnete einen Verkauf für 40.000 US-Dollar fälschlich dem Jahr 2013 zu. Dabei handelte es sich um einen früheren Privatverkauf eines damals reparaturbedürftigen Rechners. Nach der Restaurierung und einer Signatur von Steve Wozniak erzielte er 2013 laut Bonhams rund 686.000 US-Dollar. Wir hatten für diese Auktion zuvor 671.400 US-Dollar genannt. Auch beim Tauschangebot war die Zahlungsrichtung falsch dargestellt: Jobs bot Hatfield die zusätzlichen 400 US-Dollar an.
Der Rekord gilt für kommerziell verkaufte Apple-1. Ein Apple-1-Prototyp erreichte bei einer Auktion im Januar 2026 bereits 2,75 Millionen US-Dollar.
Ein erster Geekbench-7-Eintrag für das iPhone Duo zeigt 3.986 Punkte mit einem Prozessorkern und 11.067 Punkte mit allen Kernen. Damit erreicht es in diesem Test das Niveau des iPhone 18 Pro und Pro Max.
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Der Eintrag führt das Gerät als iPhone19,4 mit iOS 27.1. Er nennt sechs CPU-Kerne mit 4,93 Gigahertz und zeigt 11,30 GB Arbeitsspeicher an. Das passt zu einer Ausstattung mit 12 GB RAM.
Das iPhone Duo und die Pro-Modelle nutzen den A20 Pro. Die bisherigen Geekbench-7-Messungen von iPhone 18 Pro und Pro Max liegen in einem ähnlichen Bereich. Ein einzelner Testlauf zeigt allerdings nicht, wie sich das Duo bei längerer Belastung verhält. Auch die Grafikleistung wurde hier nicht gemessen.
Apple hat das iPhone Duo als faltbares iPhone vorgestellt. Über frühe Geekbench-6-Werte der Pro-Modelle hatten wir bereits berichtet. Wegen der unterschiedlichen Testversionen lassen sich deren Punktzahlen nicht direkt mit diesem Geekbench-7-Ergebnis vergleichen. Vorbestellungen für das Duo beginnen am 16. Oktober, die Auslieferung startet am 23. Oktober.
Apple schließt Siri AI auf dem ersten HomePod mini auch dann aus, wenn der Assistent vollständig auf Servern laufen würde. Der ursprüngliche große HomePod erhält die Funktion ebenfalls nicht; beim HomePod der zweiten Generation bleibt die Unterstützung offen.
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Gegenüber CNET hat Apple die Grenze beim HomePod mini präzisiert. Das Modell der ersten Generation besitzt einen S5-Chip. Siri AI bleibt dem HomePod mini 2 vorbehalten und soll dort mit einem späteren Softwareupdate folgen.
Dass der erste HomePod mini Siri AI nicht erhält, war bereits nach einer Korrektur von CNET bekannt. Neu ist Apples ausdrückliche Aussage zur vollständig serverseitigen Ausführung: Auch dieser Weg ist für das ältere Modell ausgeschlossen.
Bei den großen Lautsprechern sind zwei Generationen zu unterscheiden. Der ursprüngliche HomePod unterstützt Siri AI nicht. Zur zweiten Generation gibt es dagegen weiterhin keine Bestätigung. Ein Bildbeschreibungstext auf Apples Website hatte zuvor einen großen HomePod mit Siri AI erwähnt. Apple hat diesen Hinweis inzwischen entfernt. Aus dem früheren Text lässt sich deshalb keine Unterstützung für den HomePod der zweiten Generation ableiten.
Ursprünglicher Bericht vom 14. Oktober 2026, 17:47 Uhr
Auch der HomePod der zweiten Generation lässt sich laut Apples Kompatibilitätshinweis als Standardlautsprecher für einen Mac nutzen.
Apples Kompatibilitätshinweis nennt für diese Funktion außerdem den HomePod mini 2. Voraussetzung ist bei beiden Lautsprechern ein Mac mit Wi-Fi 6E oder neuer.
Dass der HomePod mini 2 als Mac-Lautsprecher dienen kann, war bereits Thema unseres Berichts über seine Vorstellung. Der Hinweis erweitert diese Angabe nun um den HomePod der zweiten Generation.
Die Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren von Apples HomeView lassen sich für Szenen und Automationen in der Home-App verwenden.
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Damit kann HomeView nicht nur Geräte steuern, sondern auch Messwerte für Abläufe im Smart Home liefern. Weitere Details betreffen den Gastzugriff und die Bedienung im Alltag.
Gäste können über HomeView Zubehör steuern, das Wetter prüfen, Timer stellen und Musik abspielen. Audio lässt sich per Peer-to-Peer-Erkennung auf das Gerät übertragen. Vom iPhone können Nutzer außerdem Songs, Podcasts, Anrufe, Videos und Rezepte an HomeView übergeben.
Live Activities zeigen laufende Timer oder eingehende Intercom-Nachrichten an, während andere Apps geöffnet sind. Siri lässt sich per Sprachbefehl, Wischgeste oder Texteingabe aufrufen. Haushaltsmitglieder können Siri AI für allgemeine Wissensfragen nutzen, auch ohne ein iPhone oder iPad mit Apple Intelligence. Für Anfragen mit persönlichem Kontext ist ein solches gekoppeltes Gerät erforderlich.
Fotos und weitere Ansichten
Apple nennt für HomeView die Ansichten Photos, Flow, Snoopy, Calendar, Weather, Home Modular und Home Camera. In Photos können auch Bilder aus geteilten Alben erscheinen. Freunde und Familie können dafür aus der Ferne Fotos beisteuern. Ein Porträt-Tiefeneffekt hält das Motiv scharf und stellt Vorder- sowie Hintergrund unscharf dar. Die Snoopy-Ansicht zeigt Animationen passend zu Tageszeit, Wetter, Sportereignissen und Feiertagen.
Apple hat HomeView bereits vorgestellt. Über das Display, die beiden Bauformen und die an den Abstand angepasste Anzeige hatten wir berichtet. Auch die Bewegungsreaktion der Flow-Ansicht und die Anzeige mehrerer Kameras waren bereits Thema. Die neuen Angaben beschreiben vor allem, wie sich HomeView im Haushalt nutzen lässt.
Apple hat am 14. Oktober 2026 erstmals mit einer Marktkapitalisierung von mehr als fünf Billionen US-Dollar geschlossen.
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Der Schlusskurs der Apple-Aktie lag bei 342,96 US-Dollar. Das entsprach einem Börsenwert von 5,005 Billionen US-Dollar. Nach Nvidia ist Apple damit das zweite Unternehmen, das die Fünf-Billionen-Marke zum Börsenschluss erreicht hat.
Während des Tageshandels hatte Apple diese Schwelle zuvor bereits sechsmal überschritten. Der 14. Oktober war das siebte Mal. Erstmals blieb der Börsenwert bis zum Handelsschluss oberhalb der Marke.
WhatsApp hat Gastanrufe eingeführt. Per Einladungslink können nun auch Menschen ohne WhatsApp-Konto an Sprach- und Videoanrufen teilnehmen.
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Den Einladungslink erstellen Nutzer im Bereich „Anrufe“ über das Pluszeichen und verschicken ihn anschließend. Gäste können auch über einen Computerbrowser beitreten, ohne die WhatsApp-App zu installieren.
Bevor ein Gast ins Gespräch kommt, landet er in einem Warteraum. Die Person, die den Anruf gestartet hat, muss ihn zulassen und kann ihn jederzeit wieder entfernen. Das gilt sowohl für Anrufe zu zweit als auch für Gruppenanrufe.
Gäste sehen die Telefonnummern anderer Teilnehmender nicht. Sie können keine Nachrichten senden und niemanden zusätzlich einladen. Bildschirmfreigabe, Handzeichen und Emoji-Reaktionen stehen ihnen dagegen zur Verfügung.
Laut WhatsApp sind die Anrufe kostenlos, Ende-zu-Ende-verschlüsselt und zeitlich unbegrenzt. Bis zu 32 Personen können an einem Anruf teilnehmen.
Für später im Jahr plant WhatsApp Integrationen mit Google Calendar und Outlook. Damit sollen Nutzer Anruflinks im Kalender erstellen und in Termineinladungen aufnehmen können. Dafür wird ein WhatsApp-Plugin benötigt.
Bünyamin Ayd?n entwarf die Kollektion „From Earth to Sky“ mit iPad Pro und Apple Pencil Pro. Neels Castillon filmte die Modenschau in Kappadokien mit dem iPhone 18 Pro Max – auch aus Drohnen.
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Die Schau feiert das 15-jährige Bestehen der Istanbuler Marke Les Benjamins. Ayd?n verbindet anatolische Einflüsse und türkische Stoffe mit zeitgenössischen Formen und Anklängen an die Siebzigerjahre. Blumen aus Kappadokien inspirierten zehn Looks und drei eigens gebaute Heißluftballons in Grün, Gelb und Pink.
Das Projekt begann bei einer Recherchereise Anfang 2026. Ayd?n hielt die Landschaft mit dem iPad Pro, dem Apple Pencil Pro und einem iPhone 17 Pro Max fest. Später sammelte er Fotos, Stoffvorlagen und frühe Entwürfe auf einem iPad Pro mit M5. Mit Freeform teilte er Ideensammlungen mit seinem Team.
Die Ballons entwarf das Team in Procreate. Ausgehend von einer Grundform entstanden durch wiederholtes Zeichnen und Ändern drei Entwürfe. Pasha Balloons prüfte deren Flugtauglichkeit. Technische Zeichnungen flossen anschließend für weitere Anpassungen zurück in Procreate.
Bei der Schau filmte Castillon auf drei Laufstegen unter wechselndem Morgenlicht. Die bereits bekannte variable Blende des iPhone 18 Pro Max half bei Aufnahmen vor und nach Sonnenaufgang. Für einen einheitlichen Bildeindruck nutzte das Team auch Einstellungen für Weißabgleich und Belichtung. Jede der eigens gebauten Drohnen trug zwei iPhone 18 Pro Max. Mit den Ultraweitwinkelkameras nahm Castillon schnelle Bewegungen und die großen Ballons auf.
Material in 4K mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde ermöglichte Zeitlupenaufnahmen, etwa von wehenden Stoffen. ProRes RAW gab Castillon mehr Spielraum bei der späteren Farbkorrektur. Aufnahmen sichtete und wählte er vor Ort auf einem MacBook Pro mit M4 Max aus. Apple zeigt „From Earth to Sky“ seit dem 14. Oktober auch auf seinem Instagram-Kanal.
Ein großes Display zum Aufklappen klingt verlockend. Doch beim iPhone Duo bezahlt Ihr diesen Vorteil mit höheren Kosten und einigen Abstrichen. Gegenüber dem iPhone 18 Pro und Pro Max fehlen vor allem Kamerafunktionen und gewohnte Bedienelemente.
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Das iPhone Duo bietet Platz für lange Artikel, Dokumente und zwei Apps nebeneinander. Sein 7,6 Zoll großes Innendisplay eröffnet damit neue Möglichkeiten unterwegs. Wer dafür sein bisheriges iPhone ersetzt, sollte aber auch die andere Seite kennen.
Die technische Basis kann sich sehen lassen: Alle drei Modelle besitzen den A20 Pro und ProMotion mit bis zu 120 Hertz. Auch die Ultraweitwinkelkamera mit 48 Megapixeln, MagSafe und USB 3 über USB-C gehören zur gemeinsamen Ausstattung. Das Duo ist trotzdem kein Pro Max mit zusätzlichem Faltbildschirm.
Ein großer Bildschirm mit einem kleinen Gegenstück
Im geschlossenen Zustand schaut Ihr beim Duo auf ein Display mit 5,4 Zoll. Beim iPhone 18 Pro sind es 6,3 Zoll, beim Pro Max 6,9 Zoll. Für mehr Platz müsst Ihr das Duo also erst öffnen. Das betrifft auch kurze Aufgaben, für die Ihr bisher einfach zum großen Pro Max greift.
Zudem ist das geschlossene Duo breiter und dicker als beide Pro-Modelle. Es misst 84,1 Millimeter in der Breite und 11,3 Millimeter in der Tiefe. Beim Pro sind es 71,9 Millimeter Breite, beim Pro Max 78 Millimeter. Beide sind 8,75 Millimeter dick.
Mit 254 Gramm wiegt das Duo 43 Gramm mehr als das Pro. Gegenüber dem Pro Max beträgt der Unterschied nur fünf Gramm. Das kurze Gehäuse bedeutet somit keineswegs, dass Ihr ein besonders handliches oder leichtes iPhone bekommt.
Das Innendisplay hat außerdem eine geringere Pixeldichte: 430 statt 460 Pixel pro Zoll bei den Pro-Modellen. Eine Falte bleibt unter bestimmten Lichtverhältnissen sichtbar. Hinzu kommt die Abdeckschicht aus Polymer, die bei Verschleiß oder Beschädigung ausgetauscht werden kann. Damit gibt es ein zusätzliches Bauteil, das später Service benötigen könnte.
Touch ID statt Face ID
Zum Entsperren setzt Apple beim Duo auf Touch ID in der Seitentaste. Wer Face ID gewohnt ist, muss sich beim Entsperren und Bestätigen von Käufen umstellen. Ob Euch der Fingerabdruck besser liegt, ist eine Frage der persönlichen Vorliebe.
Die frei belegbare Actiontaste entfällt dagegen ganz. Für Stummmodus, Taschenlampe oder Kurzbefehle fehlt damit der vertraute direkte Zugriff. Die Kamerasteuerung bleibt erhalten, eine eigene physische Taste zum Stummschalten gibt es jedoch nicht.
Auch vorhandenes Zubehör verdient einen Blick. MagSafe-Ladegeräte und passende Hüllen werden unterstützt. Die bei den Pro-Modellen genannte Kompatibilität mit MagSafe-Wallets führt Apple für das Duo dagegen nicht auf.
Für deutsche Käufer ist zudem die SIM-Frage relevant. Das Duo nutzt ausschließlich eSIM. Die hier verkauften Pro-Modelle unterstützen zusätzlich eine Nano-SIM. Wer physische Karten verwendet oder auf Reisen darauf angewiesen ist, verliert diese Möglichkeit.
Der große Bildschirm braucht mehr Energie
Bei der Akkulaufzeit lohnt sich der Blick auf die deutschen technischen Daten. Apple nennt für typische Nutzung bis zu 24 Stunden beim Duo. Beim Pro sind es bis zu 23, beim Pro Max bis zu 29 Stunden. Das Duo liegt damit etwas vor dem kleinen Pro, aber hinter dem Pro Max.
Beim Videoschauen hängt viel davon ab, welchen Bildschirm Ihr nutzt. Auf dem Innendisplay nennt Apple bis zu 31 Stunden Wiedergabe und 26 Stunden Streaming. Das Pro erreicht bis zu 34 beziehungsweise 31 Stunden. Beim Pro Max sind es 43 beziehungsweise 38 Stunden.
Mit dem Außendisplay kommt das Duo dagegen auf bis zu 44 Stunden Wiedergabe und 37 Stunden Streaming. Der größere Bildschirm ist also gerade bei langen Videositzungen mit einem Verzicht auf Laufzeit verbunden. Die Herstellerangaben beschreiben jeweils Höchstwerte unter Testbedingungen.
Auch beim Laden per Kabel liegen die Pro-Modelle vorn. Sie erreichen mit passender Ausstattung bis zu 50 Prozent in etwa 15 Minuten. Das Duo benötigt dafür etwa 20 Minuten.
Weniger Spielraum beim Fotografieren
Der auffälligste Kamera-Verzicht ist das fehlende Teleobjektiv. Die Pro-Modelle besitzen eine Telekamera mit 48 Megapixeln und vierfacher Vergrößerung. Zusätzlich bieten sie einen achtfachen Bildausschnitt in optischer Qualität. Beim Duo endet diese Auswahl beim zweifachen Ausschnitt aus der Hauptkamera.
Der digitale Fotozoom reicht beim Duo bis zehnfach, bei den Pro-Modellen bis vierzigfach. Bei Videos stehen sechsfacher und vierundzwanzigfacher Digitalzoom gegenüber. Digitale Vergrößerung ersetzt zwar kein Teleobjektiv. Doch schon die fehlende Telekamera schränkt Euch bei entfernten Motiven deutlich ein.
Die Hauptkamera des Duo besitzt außerdem eine feste Blende von f/1,6. Die Pro-Modelle lassen zwischen f/1,48, f/1,8, f/2,8 und f/4 wählen. Damit bieten sie mehr Kontrolle über Licht und Schärfentiefe.
Weitere Unterschiede betreffen die Stabilisierung und den Autofokus. Die Pro-Hauptkamera nutzt die zweite Generation der Sensorstabilisierung und durchgehend Focus Pixels. Beim Duo sind es die einfachere Sensorstabilisierung und Hybrid Focus Pixels. Sein Bildwinkel fällt mit 26 statt 24 Millimetern zudem etwas enger aus.
LiDAR und der adaptive True-Tone-Blitz fehlen ebenfalls. Das Duo besitzt einen normalen True-Tone-Blitz. Auch die vollständigen Pro-Steuerungen für Blende, Verschlusszeit, Weißabgleich und Histogramm stehen nicht zur Verfügung.
Abstriche bei Selfies und professionellen Aufnahmen
Außen besitzt das Duo eine Center-Stage-Kamera mit zwölf statt 18 Megapixeln bei den Pro-Modellen. Ihre Blende ist mit f/2,2 zudem weniger lichtstark als deren f/1,9.
Die Kamera unter dem Innendisplay ist stärker eingeschränkt. Sie nimmt Videos höchstens in 1080p mit 30 oder 60 Bildern pro Sekunde auf. Nachtmodus, Porträtfotos und fotografische Stile fehlen dort. Die Frontkamera der Pro-Modelle bietet diese Funktionen und Videos in 4K Dolby Vision.
Für anspruchsvolle Foto- und Videoarbeiten ist die Liste der Unterschiede noch länger. Die native Kameraausstattung des Duo verzichtet auf ProRAW, ProRes und ProRes RAW. Auch Apple Log 2 und ACES für professionelle Farbabläufe fehlen. Genlock zum Synchronisieren mehrerer Kameras wird ebenfalls nicht unterstützt.
Räumliche Fotos und Videos sowie signierte Apple-Referenzbilder lassen sich mit dem Duo nicht aufnehmen. Letztere sollen helfen, nachträgliche Bildänderungen zu erkennen. Die vier Mikrofone in Studioqualität nennt Apple nur für die Pro-Modelle. 3D-Audioaufnahme, Windgeräuschreduzierung und Audiomix bietet auch das Duo.
Das betrifft längst nicht jeden Nutzer. Wer solche Formate nie verwendet, verliert im Alltag wenig. Eine regelmäßig genutzte Telekamera dürfte dagegen deutlich stärker ins Gewicht fallen.
Der Aufpreis endet nicht beim Kauf
In Deutschland kostet das Duo mit 256 GB Speicher 2.299 Euro. Das Pro mit gleicher Kapazität kostet 1.449 Euro, das Pro Max 1.599 Euro. Ihr bezahlt somit 850 beziehungsweise 700 Euro mehr. Diese Abstände gelten auch bei den weiteren gemeinsamen Speicherstufen.
Für das Duo mit 512 GB verlangt Apple 2.549 Euro. Mit 1 TB sind es 3.049 Euro, mit 2 TB 3.799 Euro. Bemerkenswert ist der Vergleich mit dem Pro Max: Dessen Variante mit 1 TB kostet 2.349 Euro. Für nur 50 Euro mehr als beim kleinsten Duo bekommt Ihr dort viermal so viel Speicher.
AppleCare+ mit Diebstahl und Verlust kostet beim Duo 20,99 Euro monatlich oder 209,99 Euro jährlich. Für beide Pro-Modelle sind es 15,99 Euro monatlich oder 159,99 Euro jährlich.
Bei abgedeckten Schäden am Innendisplay beträgt die Selbstbeteiligung 99 Euro. Für Schäden nur am Außendisplay sind es 29 Euro, ebenso für reine Displayschäden bei den Pro-Modellen. Für die Oberschicht des Duo werden separat 19 Euro fällig.
Ohne passende Abdeckung nennt Apple deutlich höhere geschätzte Servicekosten. Das Innendisplay schlägt mit 1.149 Euro zu Buche. Ein Displayschaden beim Pro kostet geschätzt 405 Euro, beim Pro Max 489 Euro.
Für sonstige Schäden nennt Apple beim Duo 1.719 Euro, beim Pro 999 Euro und beim Pro Max 1.059 Euro. Rückglasschäden kosten beim Duo 219 Euro, bei beiden Pro-Modellen 169 Euro. Der Batterieservice liegt bei 269 statt 149 Euro. Für die Abdeckschicht des Duo werden ohne Abdeckung 55 Euro genannt.
Die endgültigen Servicekosten bestimmt Apple nach Prüfung des Geräts. Dennoch zeigen diese Schätzungen, warum Ihr beim Duo auch mögliche Folgekosten einplanen solltet.
Entscheidend ist, wie oft Ihr es aufklappt
Einige kleinere Unterschiede kommen hinzu. Das Duo bietet mit Nachthimmel und Sternenweiß zwei Farben, die Pro-Modelle vier. Der Anteil recycelter Materialien beträgt 35 statt 40 Prozent. Solche Punkte werden für die meisten Käufer weniger wichtig sein als Kamera, Handhabung oder Kosten.
Das Duo lohnt sich besonders, wenn Ihr den großen Bildschirm täglich nutzen möchtet. Lange Texte lesen, Dokumente prüfen oder Informationen in zwei Apps vergleichen können gute Gründe sein. Auch die Freude am neuen Design darf bei der Entscheidung eine Rolle spielen.
Probiert vor dem Kauf aber beide Zustände aus. Prüft geschlossen die Breite, das Gewicht, das Außendisplay und Touch ID. Öffnet danach die Apps, für die Ihr Euch mehr Platz wünscht.
Wer meist auf dem Außendisplay bleibt, bezahlt viel für einen selten genutzten Vorteil. Wer Kamera-Vielseitigkeit oder die längere Laufzeit des Pro Max schätzt, findet bei den Pro-Modellen das passendere Gesamtpaket.
Vorbestellungen für das iPhone Duo beginnen am Freitag, dem 16. Oktober, um 14 Uhr deutscher Zeit. Erhältlich ist es ab dem 23. Oktober.
Apple stellt den HomePod mini 2 vor und ergänzt den kleinen Lautsprecher um einen neuen S10-Chip, der Klang, Dynamik und Lautstärke in Echtzeit anpasst. Die Oberseite leuchtet nun passend zur Musik und orientiert Farben am Albumcover. Der Mini lässt sich weiterhin als Einzelgerät oder Stereopaar nutzen und spielt in Multiroom-Setups mit. Er kann außerdem Teil eines Vier-Lautsprecher-Heimkinos mit dem aktuellen Apple TV werden. Das Design bleibt vertraut, es gibt neue Farbvarianten. Der Preis hat sich deutlich erhöht. Ist es noch ein guter Kauf?
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Apple stellt ein neues Apple TV 4K vor, das in vielen Punkten moderat verbessert wirkt. Der neue Prozessor bringt spürbare Performance-Gewinne für Spiele und das System. Streaming läuft effizienter dank moderner Codec-Unterstützung und besserer Dekodierung. Die Fernbedienung bekommt eine Ortungsfunktion und einen Suchton zum Wiederfinden. Drei Fernfeldmikrofone ermöglichen freihändige Sprachsteuerung auch aus größerer Entfernung. Neue Möglichkeiten für Surround klingen nach echter Konkurrenz für klassische Soundsets. Die Rolle als Smart-Home-Zentrale bleibt bestehen und wird weiter ausgebaut. Gleichzeitig steigt der Einstiegspreis deutlich gegenüber früheren Modellen. Lohnt sich der Umstieg für Ihr Wohnzimmer oder bleibt das alte Gerät ausreichend?
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HomeView ist Apples neue Steuerzentrale für HomeKit. Das Tischgerät verbindet ein 7 Zoll Liquid-Retina-Touchdisplay mit einem A18-Chip und einem neigbaren Bildschirm auf einem Lautsprecherfuß. Die Anzeige passt Helligkeit und Darstellung an den Abstand der Person an. Gesichtserkennung ermöglicht personalisierte Apps und Widgets für bis zu sechs Personen. Zu den Funktionen gehören FaceTime, Musik, Intercom und Multiroom-Audio. Das Smart-Home-Dashboard zeigt bis zu neun Kameraansichten und für erweiterte Videoauswertung ist ein iCloud-Abo nötig. Dummerweise ist es nicht in Europa verfügbar. Apps gibt es auch nur sehr eingeschränkt. Wir diskutieren über das neue Gerät.
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Gerüchte über ein MacBook Pro mit OLED-Display in 14 und 16 Zoll machen die Bildschirmtechnik wieder spannend. Vom iPhone und iPad Pro kennen viele bereits das tiefe Schwarz. Doch auf einem großen Arbeitsbildschirm zählen auch andere Stärken und Grenzen.
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OLED erzeugt das Licht selbst
OLED steht für „Organic Light Emitting Diode“, also organische Leuchtdiode. „Organisch“ bezeichnet hier Materialien auf Kohlenstoffbasis.
Dünne Schichten dieser Stoffe liegen zwischen Elektroden. Fließt Strom, treffen in der Leuchtschicht negative und positive Ladungsträger zusammen. Dabei entsteht Licht.
Jeder Bildpunkt lässt sich einzeln in seiner Helligkeit steuern. Rote, grüne und blaue Teilpixel bilden die Farben. Für Schwarz bleiben die entsprechenden Leuchtelemente aus. Es muss also kein Licht nachträglich abgeblendet werden. Das ermöglicht den hohen Kontrast, den Apple seit dem iPhone X mit OLED nutzt.
Weil die Hintergrundbeleuchtung entfällt, kann das Display dünner ausfallen. Auch schnelle Helligkeitswechsel gehören zu den Stärken. Beim iPad Pro mit M4 nennt Apple eine Steuerung der Pixel in weniger als einer Millisekunde.
LCD regelt Licht von hinten
Ein LCD erzeugt sein Licht dagegen nicht selbst. Hinter dem Bildschirm sitzen LEDs als Lichtquelle. Davor regeln elektrisch gesteuerte Flüssigkristalle zusammen mit Polarisationsfiltern, wie viel Licht hindurchgelangt. Farbfilter erzeugen die roten, grünen und blauen Anteile.
Das funktioniert ähnlich wie Millionen winziger Lichtventile. Vollständig dicht schließen sie allerdings nicht. Deshalb kann Schwarz bei eingeschalteter Beleuchtung leicht grau wirken.
Mini-LED verbessert diese Beleuchtung, ändert aber das LCD-Prinzip nicht. Apple führte die Technik 2021 beim MacBook Pro in 14 und 16 Zoll ein. Kleine LEDs beleuchten getrennt steuerbare Zonen. Dunkle Bildbereiche erhalten weniger Licht, helle entsprechend mehr.
Eine Zone umfasst jedoch viele Pixel. Steht etwa ein heller Untertitel vor schwarzem Hintergrund, kann seine Umgebung mit aufgehellt werden. Dieser Lichtsaum heißt „Blooming“. OLED vermeidet den durch solche Beleuchtungszonen verursachten Effekt, weil jeder Bildpunkt seine eigene Lichtquelle ist.
Das iPad Pro zeigt den nächsten Schritt
Ein besonders interessantes Vorbild für ein großes OLED-Display ist das iPad Pro mit M4 von 2024. Apple verwendet hier Tandem-OLED. Dabei liegen zwei lichtemittierende OLED-Strukturen übereinander, deren Licht sich addiert. Es sind keine zwei getrennt sichtbaren Bildschirme.
So erreicht das iPad Pro bis zu 1.000 Nits über die gesamte Bildschirmfläche. Bei HDR-Inhalten sind bis zu 1.600 Nits als Spitzenhelligkeit möglich. Nits sind die gebräuchliche Maßeinheit für die Leuchtdichte. Die Unterscheidung zählt: Einzelne helle Spitzlichter stellen andere Anforderungen als ein durchgehend weißer Bildschirm.
Laut LG Display kann die Tandem-Bauweise außerdem Lebensdauer und Effizienz gegenüber herkömmlichem OLED verbessern. Für einen Laptop sind das wichtige Eigenschaften. Eine helle Seite in Pages beansprucht das Display anders als ein Film mit dunklen Szenen.
Dunkle Oberflächen können Strom sparen
Bei OLED hängt der Strombedarf stark vom Bildinhalt ab. Schwarze Bereiche benötigen keine leuchtenden Pixel. Ein dunkler Modus kann deshalb den Verbrauch des Displays senken.
Eine weiße Webseite oder eine große Tabelle in Numbers lässt dagegen viele Teilpixel leuchten. OLED bedeutet somit nicht automatisch längere Akkulaufzeit bei jeder Arbeit. Paneltechnik, Helligkeit und Bildinhalt entscheiden mit. Messwerte anderer OLED-Laptops lassen sich zudem nicht einfach auf ein künftiges MacBook übertragen.
Am Mac zählt auch die Alterung
OLED-Leuchtelemente altern mit der Nutzung. Werden bestimmte Bereiche dauerhaft stärker belastet, können sichtbare Spuren entstehen. Solches „Burn-in“ ist von einem vorübergehenden Nachbild zu unterscheiden.
Am Mac verdienen deshalb feste Elemente wie Menüleiste, Dock und Werkzeugleisten besondere Aufmerksamkeit. Sie bleiben häufig lange an derselben Stelle. Beim iPhone überwacht Apple die Nutzung einzelner Pixel und passt deren Helligkeit anhand von Kalibrierungsdaten an. Das verringert sichtbare Einbrenneffekte.
Der mögliche OLED-Wechsel wäre vor allem bei dunklen Filmszenen, Fotos und feinen hellen Details sichtbar. Das iPad Pro zeigt bereits, wie Apple hohe Helligkeit und präzisen Kontrast auf größerer Fläche verbindet. Für den Mac-Alltag wären daneben die Helligkeit heller Arbeitsflächen, der Energiebedarf und die Haltbarkeit entscheidend.
Fazit
Ein OLED-Display hat beim MacBook Pro durch die bisher bereits sehr guten Displays eine harte Konkurrenz. Nicht in allen Szenarien ist der Unterschied groß, beispielsweise beim Berarbeiten von Office-Dokumenten oder beim Surfen durchs Web. Aber bei der Darstellung von Fotos und Videos ist der Vorteil von OLED deutlich. Das liegt vor allem an den tiefen Schwarzwerten und der scharfen Abgrenzung zu benachbarten hellen Bereichen. Entsprechend werden manche Anwender begeistert reagieren; andere werden mit den Schultern zucken.
Intime Fotos, erotische Webseiten oder vertrauliche Chats: Welche dieser Geheimnisse könnten Apple zugänglich sein? Viel hängt davon ab, welche Kopien in iCloud landen. Mit wenigen Einstellungen lässt sich der Schutz deutlich verbessern.
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Verschlüsselt heißt nicht immer vor Apple geschützt
Vielleicht habt Ihr Euch schon gefragt, ob Eure privaten Vorlieben auch vor Apple verborgen bleiben. Bei Fotos und Nachrichten lautet die Antwort oft: Es kommt auf Eure Einstellungen an.
Dieser Artikel betrachtet Apples Zugriff auf Eure eigenen Daten und Cloud-Kopien. Gemeint ist die technische Möglichkeit, Inhalte zu lesen. Daraus folgt nicht, dass Apple Eure Fotos oder Chats tatsächlich durchliest.
Apple verschlüsselt private iCloud-Daten bei der Übertragung und auf seinen Servern. Im Standardschutz behält Apple jedoch für viele Inhalte die nötigen Schlüssel. Dazu gehören Fotos, Dateien in iCloud Drive und Gerätebackups.
Der optionale „Erweiterte Datenschutz für iCloud“ schützt diese Inhalte Ende zu Ende. Apple fehlt dann der Schlüssel zum Entschlüsseln. Einige Daten sind bereits ohne diese Option so geschützt.
Der Grund dafür, dass nicht alle Daten komplett geschützt sind, liegt meist an zwei Gründen: Erstens an einer historisch gewachsenen Technologie, die es nicht vorsieht (etwa Email). Zweitens als letzte Rettungsmöglichkeit, wenn Daten verloren gingen und aus einem Backup restauriert werden müssen.
Gehen wir die wichtigsten Anwendungen durch.
Safari: Verlauf geschützt, Lesezeichen lesbar
Der über iCloud synchronisierte Safari-Verlauf ist Ende zu Ende verschlüsselt. Das gilt auch für offene iCloud-Tabs und Tabgruppen. Apple kann diese Inhalte nicht entschlüsseln.
Anders sieht es bei Euren Lesezeichen aus. Im Standardschutz kann Apple die in iCloud gespeicherten Lesezeichen lesen. Ein gespeicherter Link zu einer erotischen Webseite könnte also eine private Vorliebe verraten. Erst der erweiterte Datenschutz schützt auch diese Links Ende zu Ende.
Beim privaten Surfen speichert Safari besuchte Seiten nicht im Verlauf. Private Tabs werden zudem nicht über iCloud zwischen Euren Geräten synchronisiert.
Das bedeutet allerdings nicht, dass Safari niemals Informationen an Apple sendet. Für Suchvorschläge können Suchanfragen übermittelt werden. Laut Apple werden diese nicht mit Eurem Apple Account verknüpft.
Auch die eingebaute Webseitenübersetzung verdient Aufmerksamkeit. Wenn Ihr sie verwendet, erhält Apple den Seiteninhalt zur Übersetzung. Außerhalb des privaten Surfens wird zusätzlich die Webseitenadresse übertragen. Apple ordnet diese Daten laut eigener Erklärung nicht Eurem Account zu. Den Inhalt verwirft Apple nach der Übersetzung. Die Adresse kann bis zu fünf Jahre gespeichert bleiben.
Fotos: Auch ausgeblendete Bilder können in iCloud landen
Ist iCloud Fotos aktiviert, werden Eure Bilder und Videos in der Cloud gespeichert. Im Standardschutz kann Apple diese Inhalte entschlüsseln. Das gilt unabhängig davon, ob ein Bild eine Landschaft oder eine intime Aufnahme zeigt.
Ein ausgeblendetes Foto erhält gegenüber Apple keinen zusätzlichen Schutz. Das Album „Ausgeblendet“ verändert die Sichtbarkeit in der Fotos-App. Bei aktivem iCloud Fotos werden auch diese Bilder synchronisiert.
Mit erweitertem Datenschutz sind die Bildinhalte in iCloud Fotos Ende zu Ende geschützt. Apple kann sie dann nicht entschlüsseln.
Ein häufiger Irrtum betrifft das Abschalten von iCloud Fotos. Auf iPhone und iPad können die Bilder anschließend stattdessen im Gerätebackup landen. Ist dieses Backup nur durch den Standardschutz gesichert, kann Apple die darin enthaltenen Fotos entschlüsseln.
Ihr müsst deshalb sowohl die Fotosynchronisierung als auch das Backup prüfen. Allein das Abschalten einer der beiden Funktionen garantiert keine ausschließlich lokale Speicherung.
Screenshots: Auf dem Gerät heißt nicht nur auf dem Gerät
Ein tatsächlich ausschließlich lokal gespeichertes Bild steht Apple nicht automatisch zur Verfügung. Entscheidend ist, ob eine zusätzliche Kopie in iCloud entsteht.
Auf dem Mac kann etwa ein Screenshot auf dem Schreibtisch automatisch hochgeladen werden. Das geschieht, wenn „Schreibtisch“ und „Dokumente“ mit iCloud Drive synchronisiert werden. Eine im Finder sichtbare Datei kann daher zugleich eine Cloud-Kopie besitzen.
Auf iPhone und iPad folgt ein in der Fotomediathek gespeicherter Screenshot den Regeln für andere Fotos. Bilder in anderen Apps können über deren Cloud-Speicherung oder über das Gerätebackup hochgeladen werden.
Prüft daher den Speicherort und die zugehörigen Einstellungen. Für Bilder in iCloud Drive gilt derselbe Unterschied zwischen Standardschutz und erweitertem Datenschutz.
iMessage: Der Chat ist geschützt, das Standardbackup kann ihn zugänglich machen
iMessage verschlüsselt Nachrichten beim Versenden Ende zu Ende. Apple kann die Unterhaltung auf diesem Weg nicht lesen.
Bei der aufbewahrten Nachrichtengeschichte kommt das Backup ins Spiel. Ohne „Nachrichten in iCloud“ können Eure Nachrichten direkt im Gerätebackup enthalten sein. Ein Standardbackup ist für Apple entschlüsselbar.
Verwendet Ihr „Nachrichten in iCloud“, wird die Unterhaltung separat synchronisiert. Das Standardbackup enthält dann eine Kopie des Schlüssels für diese Nachrichten. Darüber kann Apple auch auf die synchronisierte Nachrichtengeschichte zugreifen.
Mit erweitertem Datenschutz sind sowohl das Backup als auch der darin gesicherte Nachrichtenschlüssel Ende zu Ende geschützt. Apple kann die Inhalte dann nicht entschlüsseln.
WhatsApp: Die Verschlüsselung des Backups gesondert prüfen
Persönliche WhatsApp-Nachrichten sind beim Versenden ebenfalls Ende zu Ende verschlüsselt. Diese Verschlüsselung schützt jedoch nicht automatisch Eure Backups in iCloud.
WhatsApp bietet dafür eine eigene Option: „Ende-zu-Ende-verschlüsseltes Backup“. Ist sie aktiviert, können weder WhatsApp noch Apple dieses Chatbackup lesen. Die Funktion schützt auch die darin gesicherten Medien.
Zusätzlich solltet Ihr prüfen, ob WhatsApp im allgemeinen iPhone-Gerätebackup enthalten ist. WhatsApps eigener Backup-Schutz erstreckt sich nicht automatisch auf diese weitere Kopie. WhatsApp empfiehlt deshalb, die App aus dem Gerätebackup auszuschließen, wenn Ihr den eigenen verschlüsselten Backup-Schutz verwendet.
Speichert Ihr ein intimes WhatsApp-Bild zusätzlich in der Fotos-App, gelten dort die Regeln für Fotos. Der Schutz des Chats schützt diese Bildkopie nicht mit.
Letzte Rettung bei Katastrophen
Ein sehr wichtiger Grund, warum Apple überhaupt einen Schlüssel zum Aufschließen der (verschlüsselten) Backups behält, ist schlicht der Service, den die Kunden von Apple erwarten. Wenn der Kunde einen Schlüssel besitzt, kann er ein Backup laden und aufschließen. Aber wenn auch der Schlüssel verloren ging, ist das Backup verloren. Beispielsweise, wenn ein MacBook geklaut wurde oder die SSD defekt ist, sind auch die Schlüssel verloren, die dort gespeichert werden. Dann verliert der Anwender alle Daten. Die meisten Anwender werden wohl erwarten, dass sie genau für solche Fälle ein Backup haben. Normalerweise würde man erwarten, dass man sich mit Username oder Passwort authentifizieren kann und dann das Backup zurückspielen kann. Genau für diesen Fall muss Apple den Schlüssel speichern.
Apple bietet eine Option, bei der Apple keinen Schlüssel speichert. Dann ist man alleine dafür verantwortlich. Die Wiederherstellung kann über einen Gerätecode beziehungsweise ein Passwort, einen Wiederherstellungskontakt oder einen Wiederherstellungsschlüssel erfolgen. Deshalb verlangt Apple vor der Aktivierung dieser Option eine zusätzliche Wiederherstellungsmethode. Sind auch diese Möglichkeiten verloren, kann Apple die geschützten Inhalte nicht retten.
Diese Einstellungen sind entscheidend
Prüft zuerst unter Eurem Apple Account die iCloud-Einstellungen und den erweiterten Datenschutz. Diese Option schützt unter anderem Fotos, Dateien, Lesezeichen und Gerätebackups vor Apples Zugriff auf den Inhalt.
Seht anschließend nach, welche Daten tatsächlich hochgeladen werden. Dazu gehören iCloud Fotos, iCloud Drive und die Inhalte Eures Gerätebackups. Auf dem Mac ist außerdem die Synchronisierung von „Schreibtisch“ und „Dokumente“ wichtig.
Prüft in WhatsApp unter „Chats“ und „Chat-Backup“ den Ende-zu-Ende-Schutz des Backups. Kontrolliert zusätzlich, ob eine weitere WhatsApp-Kopie im Gerätebackup entsteht.
Der erweiterte Datenschutz verlangt eine zusätzliche Möglichkeit zur Wiederherstellung, etwa einen Wiederherstellungskontakt oder einen Wiederherstellungsschlüssel. Gehen alle Zugänge und Wiederherstellungsmöglichkeiten verloren, kann Apple die geschützten Inhalte nicht retten.
Zwei Grenzen bleiben: Bestimmte Metadaten sind Apple weiterhin zugänglich. Dazu zählen beispielsweise Zeitangaben und Dateigrößen. Gebt Ihr geschützte Daten für den Webzugriff über iCloud.com frei, erhält Apple außerdem vorübergehend die erforderlichen Schlüssel.
Die wichtigsten Fragen für Eure privaten Inhalte lauten deshalb: Wo liegen Kopien, und wer besitzt deren Schlüssel?
MagSafe, Apple Watch und bestimmte Modelle des Apple Pencil übertragen Energie ohne offene Ladekontakte. Dahinter steckt ein gemeinsames physikalisches Prinzip. Doch Apples Geräte unterscheiden sich beim Laden stärker, als ihre magnetischen Anschlüsse vermuten lassen.
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Zwei Spulen übernehmen die Arbeit
Im Ladegerät fließt Wechselstrom durch eine Spule und erzeugt ein sich ständig änderndes Magnetfeld. Dieses Feld erzeugt in einer zweiten Spule im Gerät eine elektrische Spannung. Die Elektronik wandelt den empfangenen Wechselstrom in Gleichstrom um und steuert damit das Laden des Akkus.
Das ist elektromagnetische Induktion. Die Energie stammt also aus dem Netzteil, nicht aus den Magneten, die das Gerät festhalten. Beim Pencil liefert das iPad die Energie.
Für eine gute Übertragung müssen die Spulen nahe beieinanderliegen und passend ausgerichtet sein. Abstand, Winkel und Form der Spulen beeinflussen, wie effizient das System arbeitet. Die Gehäuse dürfen dazwischenliegen, offene elektrische Kontakte sind nicht nötig.
Auch die Steuerung gehört dazu. Beim Ladestandard Qi sendet das Smartphone Signale an die Ladestation. So kann es die Energiezufuhr beeinflussen und bei vollem Akku beenden.
MagSafe macht die Ausrichtung bequem
Beim iPhone richtet MagSafe den Ladepuck magnetisch aus. Das hilft, die Spulen in einer günstigen Position zu halten. Die Magnete sind somit mehr als eine Halterung: Sie unterstützen auch eine effiziente Energieübertragung.
Apples Idee wirkt inzwischen über die eigenen Produkte hinaus. Das Wireless Power Consortium entwickelte das magnetische Ladeprofil von Qi2 auf Grundlage der von Apple eingebrachten MagSafe-Technik. Qi2 überträgt damit ein zentrales Merkmal von MagSafe in einen gemeinsamen Standard.
Die Ladeleistung hängt jedoch vom gesamten Aufbau ab. Apple nennt beispielsweise für das iPhone 17 bis zu 25 Watt. Dafür braucht es einen geeigneten MagSafe-Puck und ein kompatibles Netzteil mit mindestens 30 Watt. Die Spitzenleistung liegt nicht während des gesamten Ladevorgangs an.
Ein kleines Detail kann helfen: Apple empfiehlt, zuerst den Puck mit Strom zu verbinden und dann das iPhone aufzulegen. So kann das Ladegerät die verfügbare Leistung prüfen.
Die Apple Watch braucht ihr eigenes Lademodul
Auch die Apple Watch lädt induktiv. Ihr magnetischer Puck richtet sich an der Gehäuserückseite aus. Apple beschreibt das System ausdrücklich als geschlossen und frei von offenen Kontakten.
Das gleiche physikalische Prinzip bedeutet allerdings keine freie Austauschbarkeit. Eine gewöhnliche Qi-Ladefläche für Smartphones kann die Apple Watch nicht laden. Eine Station für mehrere Geräte braucht deshalb einen eigenen Ladebereich für die Uhr.
Apple empfiehlt eigene Ladegeräte oder Zubehör mit der Kennzeichnung »Made for Apple Watch«. Für die höchste Ladegeschwindigkeit spielen das Watch-Modell, das Ladekabel und das Netzteil zusammen. Ein älteres Kabel kann langsamer laden.
Eine nützliche Diagnose bietet watchOS 26 oder neuer. Unter »Batterie« kann die Meldung »Langsames Ladegerät« erscheinen. Sie weist darauf hin, dass sich der Ladevorgang mit geeigneterem Zubehör beschleunigen ließe.
Beim Pencil bedeutet magnetisch nicht immer kabellos
Der Apple Pencil Pro und der Pencil der zweiten Generation laden am magnetischen Anschluss eines kompatiblen iPads. Der Platz zur Aufbewahrung dient zugleich als Ladestelle. Das iPad übernimmt hier die Rolle des Energiegebers.
Beim Apple Pencil mit USB-C sieht die Befestigung ähnlich aus, erfüllt aber eine andere Aufgabe. Er haftet magnetisch am iPad, wird dort jedoch nicht geladen. Zum Laden und Koppeln braucht er ein USB-C-Kabel.
Auch der Pencil der ersten Generation lädt über eine Kabel- beziehungsweise Steckverbindung. Je nach iPad ist dafür ein Adapter nötig. Wer einen Pencil kauft, sollte deshalb die genaue Modellbezeichnung und die iPad-Kompatibilität prüfen.
Wärme setzt der Bequemlichkeit Grenzen
Bei der Energieübertragung entstehen Verluste, unter anderem als Wärme. Apple weist darauf hin, dass kabelloses Laden mehr Strom verbrauchen kann als Laden per Kabel. Die magnetische Ausrichtung hilft, die Übertragung zu verbessern, beseitigt die Verluste aber nicht vollständig.
Wird der iPhone-Akku zu warm, kann die Software das Laden oberhalb von 80 Prozent unterbrechen. Eine Ladepause ist daher nicht automatisch ein Defekt.
Induktives Laden verbindet Technik mit einem angenehmen Handgriff: auflegen oder andocken. Entscheidend bleibt das passende Zusammenspiel aus Gerät, Ladezubehör und Stromquelle.
Das neue Home Hub könnte wie ein moderner iMac G4 aussehen, glaubt man den gerüchten. Es hat offenbar ein annähernd quadratisches Display von sechs Zoll und einen polierten Metallfuß. Der Bildschirm lässt sich manuell neigen. Es soll ohne Akku auskommen und permanent per USB-C mit Strom versorgt werden. Hauptfunktionen sind Smart-Home-Steuerung, Kamerabilder und eine neue Siri-Intelligenz. Als Software ist wohl ein neues homeOS im Gespräch, das Widgets und angepasste Ansichten bietet. Das Gerät soll mehrere Profile, Gesichtserkennung und HomeKit-Integration unterstützen. Parallel sorgt das iPhone Duo für Gesprächsstoff, weil die obere Nano-Schicht des Innendisplays austauschbar ist. Wird die Lösung im Alltag langlebig und praktisch genug sein?
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Sicherheit am Mac! Wir behandeln heute zwei Fragen: Kann und sollte man als Einzelanwender mit dem Administrator-Konto arbeiten, und wie kontrolliert man, welche Apps auf persönliche Dateien und Nachrichten zugreifen. Viele Nutzer glauben, ein Standardkonto sei zwingend nötig. Wir erklären, warum macOS mehrere Schutzschichten bietet und wann ein Zweitkonto wirklich sinnvoll ist. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Umgang mit App-Berechtigungen, inklusive des besonders weitreichenden Festplattenzugriffs und der angekündigten strengeren Kontrollen. Apple will diesen Zugriff nun einschränken, auf Reaktion auf die neuen KI-Agenten. Ist das gut oder schlecht?
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Die Die-Fotos des A20 Pro zeigen erstmals klar, wie Apple RAM und Prozessor räumlich neu anordnet. Der Arbeitsspeicher sitzt nun neben dem Die statt direkt darauf zu liegen. Dadurch kann die Vapor Chamber direkt und flächig auf dem Die anliegen. Wärme entweicht schneller und die Komponenten bleiben länger kühl. Außerdem liegt der Prozessor jetzt außen am Logic Board und nicht mehr im inneren Sandwich. Diese Änderungen reduzieren Wärme-stau deutlich und ermöglichen längere, stabile Höchstleistung. Für besonders dünne Geräte ist das ein wichtiger Kompromiss zwischen Platz und Kühlung. Wie wirken sich diese Änderungen konkret auf Akkulaufzeit, Drosselung und Alltagsperformance aus?
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Eine spannendes Katz-und-Maus-Spiel spielt sich derzeit zwischen Apple und (vermutlich) dem FBI und ähnlichen Behörden ab. Apple will verhindern, dass iPhones ausgelesen werden können, wenn der Besitzer es nicht gestattet. Daraufhin haben einige Firmen sich darauf spezialisiert, Wege zu finden, wie man diese Sperren überwinden kann. Apple wiederum versucht, das mit immer neuen Tricks zu verhindern.
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Zunächst die aktuelle Nachricht, dann die Hintergründe: Einer Firma soll es gelungen sein, Apples Barrieren zu überwinden. Der Trick besteht darin, einen automatischen Neustart des iPhones zu verhindern. Diese Technologie wird GrayKey genannt.
Das Ziel besteht darin, den Zustand eines iPhones für eine spätere Untersuchung zu sichern. Es geht also darum, dass sich der Zustand eines iPhones nicht verändert, bis man es genauer untersuchen konnte. Es geht also nicht darum, direkt die Daten auszulesen. Sondern es geht erst mal nur darum, dass sich das Gerät nicht weiter verändert, und dass keine weiteren Sperren aktiviert werden. So könnten Ermittler auf die nötige Genehmigung zur Auswertung warten, ohne den leichter zugänglichen Zustand zu verlieren.
Eine dieser Sperren wird automatisch aktiviert, wenn das iPhone neu startet. Wenn das iPhone neu startet, muss es erst entsperrt werden. Erst dann können die Daten gelesen werden. Wenn es jedoch neu startet, ohne dass der Anwender es entsperrt, können die Daten nicht gelesen werden. Es reicht also aus, dass ein iPhone neu startet.
Nun soll es angeblich gelungen sein, dass man die Daten trotz eines Neustart lesen kann. Diese Technologie hat den Namen GrayKey.
Was ist der Hintergrund? Seit iOS 18.1 startet ein iPhone nach 72 Stunden ohne erneute Entsperrung automatisch neu. Entscheidend ist die letzte Entsperrung, nicht die letzte Berührung des Displays. Laut Magnet Forensics gab es den Mechanismus bereits in iOS 18.0, damals mit einer Frist von sieben Tagen. Apple hat es dann auf drei Tage verkürzt.
Wie funktioniert das? Es geht um die Schlüssel, die das System benötigt, um die verschlüsselten Daten lesbar zu machen. Nach einem Neustart befindet sich das iPhone zunächst im Zustand „Before First Unlock“, kurz BFU. Erst die Eingabe des Gerätecodes macht bestimmte Schlüssel wieder verfügbar. Danach spricht man von „After First Unlock“, kurz AFU. Das iPhone kann dabei längst wieder gesperrt sein. Es geht hier also nur um den ersten »Unlock« nach einem Neustart. Dieser erste »Unlock« ist besonders geschützt. Wir können das: Nach einem Neustart muss man seinen Passcode eintippen. Danach kann man es per FaceID entsperren.
Schauen wir uns das im Detail an. Was genau passiert da? Wenn man das iPhone sperrt (also kein Neustart), werden manche Schlüssel komplett entfernt, bis man sie per FaceID oder Passcode wieder erzeugt. Das ist aber nicht bei allen Schlüsseln der Fall. Nicht alle Schlüssel werden entfernt. Einige Schlüssel bleiben verfügbar, damit Apps auch im Hintergrund auf ihre Daten zugreifen können. Nur so bleibt das iPhone im Netz verfügbar. Das ist also die Situation beim normalen Sperren, nicht beim Neustart.
Beim Neustart entfernt iOS sensible Schlüssel und zusätzlich vorübergehende Daten aus dem Speicher, die dort vielleicht noch von einer früheren benutzung herumliegen. Die forensische Werkzeuge der Ermittler können also weder auf die SSD zugreifen, noch finden sie alte Daten im RAM. Das ist also die Situation nach einem Neustart. Apple löscht die Schlüssel und zusätzlich die sensiblen Daten aus dem RAM.
Für Ermittler entsteht damit Zeitdruck. Bis ein sichergestelltes iPhone im Labor untersucht wird, können mehrere Tage vergehen. Transport, ein Rückstau im Labor oder eine fehlende Genehmigung können die Untersuchung verzögern. Die Forensikbehörde von Virginia warnte ihre Ermittler deshalb im Februar 2025 ausdrücklich vor dem automatischen Neustart.
Der Konflikt um solche Zugriffe reicht deutlich weiter zurück. Schon 2016 wehrte sich Apple gegen eine Forderung des FBI nach einer speziell veränderten iOS-Version. Apple hatte einen simplen Mechanismus, der verhindern sollte, dass man endlos oft seinen Passcode eintippen kann. Dadurch konnte das FBI keine Methoden anwenden, die nacheinander alle möglichen Passcode durchprobiert haben. Apple hat das aktiv verhindert. Damals gab es einen großen Streit zwischen Apple und dem FBI, der in den amerikanischen Medien große Beachtung fand.
Apple warnte damals vor den Folgen einer solchen Hintertür für die Sicherheit aller Nutzer. Apple sagte damals, dass es nicht möglich sei, eine solche Hintertür einzubauen, die nur von ehrlichen Menschen verwendet wird. Apple sagte damals, wenn es eine Hintertür gibt, werden die Spitzbuben sie auch finden. Deswegen darf man sie nicht einbauen. Wenn die Hintertür jemals gefunden wird, sind alle iPhones von allen Kunden unsicher. Und vielleicht findet man gar nicht heraus, ob diese Hintertür gefunden wurde oder nicht.
Die Firma »Magnet Forensics« hat seine GrayKey-Technik bereits im März 2025 vorgestellt. Damals warb der Hersteller damit, den Neustart-Timer überwinden zu können. Neu ist der Bericht über ddie Wirkung über Neustarts hinaus. Wie genau GrayKey diese Wirkung erreicht, erklärt es laut der Recherche nicht.
Jetzt ist Apple dran, um den nächsten Zug zu machen.
macOS bringt mit XProtect einen eigenen Schutz gegen Schadsoftware mit. Er blockiert gefährliche Programme und kann auch Infektionen beseitigen. Das geschieht weitgehend im Hintergrund, ohne dass Anwender einen Virenscanner installieren müssen.
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Was ist XProtect?
XProtect gehört fest zu macOS. Der Name steht heute für mehrere Funktionen zur Erkennung und Bekämpfung von Schadsoftware. Dazu zählt auch XProtect Remediator, der bereits vorhandene Infektionen aufspürt. XProtect schützt damit sowohl vor dem Start gefährlicher Software als auch nach einer Infektion. Eine technische Untersuchung von FFRI Security beschreibt dieses Zusammenspiel.
Wie passt XProtect zu den anderen Schutzfunktionen?
macOS setzt auf mehrere Schutzschichten. Gatekeeper prüft beim Öffnen heruntergeladener Apps unter anderem deren Herkunft und Unversehrtheit. Dazu kommt Apples Notarisierung: Entwickler reichen ihre Software bei Apple zur Prüfung auf bekannte Schadsoftware ein. Eine Freigabe ist allerdings keine Garantie, dass eine App dauerhaft harmlos bleibt.
Während Gatekeeper den Zugang kontrolliert, sucht XProtect nach Schadsoftware und kann gegen bestehende Infektionen vorgehen. Weitere Funktionen begrenzen die Möglichkeiten laufender Programme. Apps aus dem App Store laufen in einer Sandbox, die ihren Zugriff einschränkt. Zugriffsrechte schützen etwa Kamera, Mikrofon und persönliche Dateien. Diese Aufgaben ergänzen sich. Eine App kann unerwünschtes Verhalten zeigen, obwohl sie die ersten Prüfungen bestanden hat. Apple erklärt Gatekeeper und den Schutz laufender Apps.
Wie erkennt XProtect Schadsoftware?
Ein wichtiger Baustein sind Signaturen. Damit sind Erkennungsregeln gemeint, die typische Merkmale von Schadsoftware beschreiben. XProtect verwendet dafür unter anderem YARA. Solche Regeln suchen beispielsweise nach bestimmten Texten oder Mustern im Programmcode. Sie müssen nicht auf eine einzige Datei passen. So lassen sich auch verwandte Varianten erkennen. Die YARA-Projektseite erläutert das Prinzip.
Apple nennt als Prüfanlässe den ersten App-Start, Änderungen an einer App und aktualisierte Signaturen. Erkennt XProtect bekannte Schadsoftware, blockiert es diese, verschiebt sie in den Papierkorb und informiert den Anwender. Apples Sicherheitsdokumentation beschreibt diese Prüfungen.
Was passiert bei einer bereits vorhandenen Infektion?
Dafür ist XProtect Remediator zuständig. Seine Prüfmodule suchen regelmäßig im Hintergrund nach bestimmten Schadprogrammen. Sie können gefundene Schädlinge entfernen und laufende schädliche Prozesse beenden. Dafür muss der Anwender die betroffene App nicht erneut öffnen. Die Untersuchung von FFRI Security zeigt, dass die Module gezielt gegen verschiedene Malware-Familien vorgehen.
Das Entfernen eines Schädlings macht bereits entstandenen Schaden allerdings nicht automatisch rückgängig. Gestohlene Daten bleiben gestohlen. Ein bestätigter Befall kann deshalb weitere Schritte erfordern, etwa das Ändern betroffener Passwörter.
XProtect enthält außerdem eine Verhaltenserkennung für unbekannte Schadsoftware. Apple nutzt die gewonnenen Erkenntnisse auch, um Erkennungsregeln und den Schutz von macOS zu verbessern. Quelle: Apple.
Hat Apple einen „Kill-Switch“?
Apple kann Entwicklerzertifikate widerrufen und zuvor freigegebene Apps nachträglich sperren. macOS erhält solche Sperrinformationen im Hintergrund. Gatekeeper kann dann einen weiteren Start verhindern. Parallel kann Apple neue XProtect-Regeln verteilen.
Als „Kill-Switch“ lässt sich das im weiteren Sinne bezeichnen. Es ist aber kein sofortiger Ausschalter für jeden laufenden Schädling. Sperrinformationen müssen den Mac erreichen und dort wirken. Für bestehende Infektionen kommt zusätzlich die Entfernung durch XProtect infrage. Apple beschreibt seine Reaktion auf neue Malware.
Kommen Updates auch ohne ein macOS-Update?
Ja. XProtect erhält neue Schutzdaten unabhängig von regulären macOS-Updates. Der Mac installiert die entsprechenden Hintergrundupdates standardmäßig automatisch. Dafür braucht er eine Internetverbindung. Ein Wechsel auf die nächste macOS-Version ist für solche Schutzdaten nicht grundsätzlich erforderlich. Apple erläutert die Hintergrundupdates.
Nach Apples Sicherheitsdokumentation prüft macOS standardmäßig täglich auf XProtect-Updates. Informationen über widerrufene Freigaben werden häufiger verteilt.
Diese Schutzdaten ersetzen jedoch keine Updates des Betriebssystems. Neue Erkennungsregeln schließen keine Sicherheitslücken in macOS oder in anderen Apps.
Muss der Anwender etwas tun?
XProtect muss weder installiert noch für jede Prüfung gestartet werden. Sinnvoll ist ein Blick in die Einstellungen für automatische Updates. Unter „Systemeinstellungen ? Allgemein ? Softwareupdate“ finden sich die Optionen hinter der Infotaste neben „Automatische Updates“.
In macOS Tahoe 26 heißt die passende Option „Systemdatendateien und Sicherheitsupdates installieren“. In manchen älteren Versionen lautet sie „Sicherheitsmaßnahmen und Systemdateien installieren“. Sie sollte eingeschaltet bleiben. Apple nennt die jeweiligen Bezeichnungen in seiner Anleitung zu Hintergrundupdates.
Auch macOS und die verwendeten Apps sollten aktuell bleiben. Warnungen vor Schadsoftware sind ein Anlass zur Prüfung, keine lästige Hürde beim Installieren.
Ist XProtect ein klassisches Antivirusprogramm?
Im Kern ja: Erkennen, Blockieren und Entfernen von Schadsoftware sind typische Aufgaben eines Antivirusprogramms. Apple bezeichnet XProtect entsprechend als eingebaute Antivirustechnik.
Die Bedienung unterscheidet sich jedoch von vielen separaten Virenscannern. XProtect arbeitet weitgehend unsichtbar. Klassische Schutzprogramme bieten oft manuell gestartete Prüfungen, Berichte und weitere Schutzfunktionen. Dazu können etwa Filter gegen Phishing gehören. Für den alltäglichen Gebrauch ist XProtect jedoch ausreichend. Gerade die Unabhängigkeit vom Anwender ist ein Vorteil, denn der Anwender könnte mit der Zeit nachlässig werden oder falsche Entscheidungen treffen.
Wer seinen Mac allein nutzt, kann mit dem bei der Einrichtung angelegten Admin-Konto arbeiten. Ein zusätzliches Standardkonto ist dafür nicht nötig. Die Sorge, jede App erhalte dadurch freie Hand über das ganze System, beruht auf einem Missverständnis.
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Ein Mac, ein Anwender, zwei Konten?
Der Rat klingt zunächst vernünftig: Ein Konto dient der Verwaltung, ein zweites dem täglichen Arbeiten. Das zweite Konto erhält weniger Rechte. So soll Schadsoftware keine gefährlichen Änderungen vornehmen können.
Für einen allein genutzten Mac ist diese Trennung jedoch keine notwendige Sicherheitsmaßnahme. macOS schützt das System und persönliche Daten auf mehreren Ebenen. Diese Schutzfunktionen wirken auch im Admin-Konto.
Gemeint ist hier der private Mac, dessen einziger Anwender zugleich sein Administrator ist. Für gemeinsam genutzte Computer oder verwaltete Firmen-Macs gelten andere Anforderungen.
Woher die Sorge kommt
Wer Windows XP erlebt hat, kennt das damalige Problem. Viele Anwender arbeiteten ständig mit einem Administratorkonto. Dadurch liefen auch ihre Programme mit weitreichenden Rechten. Eine schädliche Anwendung konnte diese Rechte unmittelbar nutzen.
Unter diesen Bedingungen hatte die Arbeit mit einem eingeschränkten Konto einen sehr nachvollziehbaren Zweck. Sie entzog den alltäglich gestarteten Programmen einen großen Teil ihrer Macht.
Microsoft änderte dieses Modell mit Windows Vista. Die Benutzerkontensteuerung ließ Programme zunächst mit eingeschränkten Rechten starten. Für administrative Vorgänge erschienen die bekannten Rückfragen. Bei einem Administrator genügte normalerweise eine Bestätigung. Ein Standardbenutzer musste die Zugangsdaten eines Administrators eingeben.
Die Erinnerung an Windows XP erklärt manche Sorge um das Admin-Konto am Mac. Dessen Bezeichnung allein sagt aber wenig darüber aus, welche Rechte ein gestartetes Programm tatsächlich erhält.
Administrator bedeutet nicht grenzenlose Macht
Bei der Einrichtung eines Macs entsteht zunächst ein Administratorkonto. Das ist Apples vorgesehener Ausgangspunkt für die Benutzung des Computers.
Ein Administrator darf Benutzerkonten verwalten und verschiedene Einstellungen des Systems ändern. Eine gewöhnlich gestartete App erhält dadurch jedoch nicht automatisch die höchsten Systemrechte.
Für bestimmte Eingriffe muss sie zusätzliche Rechte anfordern. Auch im Admin-Konto kann macOS dafür eine Bestätigung per Passwort oder Touch ID verlangen. Apple beschreibt diese Trennung ausdrücklich in seiner Entwicklerdokumentation.
Der Unterschied ist im Alltag entscheidend. Als Administrator angemeldet zu sein, bedeutet nicht, jede App mit uneingeschränktem Zugriff auf das Betriebssystem zu starten.
Auch Administratoren bleiben begrenzt
Apple hat den Schutz des Betriebssystems über die Jahre weiter ausgebaut. Die System Integrity Protection, kurz SIP, schützt wichtige Systembereiche vor Veränderungen. Sie beschränkt sogar Prozesse mit den höchsten Rechten.
Hinzu kommt das geschützte Systemvolume. Dort liegen die wesentlichen Bestandteile von macOS. Seit macOS Big Sur prüft das System deren Integrität zusätzlich mit kryptografischen Verfahren.
Ein normales Programm kann diese Schutzfunktionen nicht einfach durch seine Zugehörigkeit zu einem Admin-Konto überwinden. Die Anmeldung als Administrator schaltet sie nicht ab.
Gatekeeper prüft heruntergeladene Anwendungen. XProtect erkennt und entfernt bekannte Schadsoftware. Für Apps aus dem Mac App Store gelten zudem die Grenzen der Sandbox. Sie beschränkt, auf welche Daten und Funktionen eine App zugreifen darf.
Diese Schutzmechanismen ersetzen weder Updates noch einen aufmerksamen Umgang mit Software. Sie erklären aber, weshalb das Admin-Konto am Mac nicht dem alten Windows-XP-Modell entspricht.
Ein Standardkonto sperrt Schadsoftware nicht aus
Ein zweites Missverständnis betrifft die Installation von Programmen. Auch Standardbenutzer können Apps installieren, wie Apple in seiner Benutzerhilfe ausdrücklich erklärt.
Nicht jede Installation verändert geschützte Systembereiche. Software kann im eigenen Benutzerbereich arbeiten. Schadsoftware kann sich ebenfalls dort festsetzen, ohne dafür die höchsten Systemrechte zu benötigen.
Für persönliche Daten ist deshalb eine weitere Unterscheidung wichtig. Ein Standardkonto schützt nicht automatisch die Dokumente, die der angemeldete Benutzer selbst bearbeiten darf.
Eine schädliche App kann Daten gefährden, auf die sie bereits zugreifen darf. Dafür muss sie das Betriebssystem nicht verändern.
macOS begrenzt den Zugriff auf sensible Daten zusätzlich durch eigene Datenschutzfreigaben. Dazu gehören etwa Dokumente, Schreibtisch und bestimmte Funktionen anderer Apps. Diese Freigaben sollte man auch im Admin-Konto bewusst erteilen.
Zwei Konten ändern die Entscheidung nicht
Wer beide Konten selbst verwaltet, kennt auch beide Passwörter. Fordert ein Vorgang administrative Rechte an, lassen sich oft die Zugangsdaten des separaten Administrators eingeben. Ein vollständiger Kontowechsel ist dafür vielfach unnötig.
Das zusätzliche Konto kann eine hilfreiche Denkpause schaffen. Es nimmt seinem Besitzer jedoch nicht die Entscheidung ab, einer Installation oder Änderung zu vertrauen.
Wer einer schädlichen Anwendung administrative Rechte gewährt, kann dies auch aus einem Standardkonto heraus tun. Das ist besonders bei falschen Updates oder täuschend echten Passwortdialogen relevant.
Entscheidend bleibt daher der Anlass einer Freigabe. Eine unerwartete Passwortabfrage sollte nicht allein deshalb bestätigt werden, weil sie wie ein macOS-Dialog aussieht.
Was ein Standardkonto trotzdem leisten kann
Ein Standardkonto besitzt weniger Rechte. Es kann bestimmte Änderungen verhindern und den möglichen Schaden eines Angriffs begrenzen. Wer diese zusätzliche Begrenzung bewusst nutzen möchte, kann das tun.
Daraus folgt aber keine allgemeine Notwendigkeit für jeden privaten Mac. Ein einzelnes Admin-Konto ist eine vertretbare Wahl für den Alltag. Wer damit arbeitet, hat keine grundlegende Sicherheitsregel missachtet.
Ebenso wenig muss jemand eine bereits eingerichtete Trennung wieder abschaffen. Wichtig ist, ihren Nutzen realistisch einzuordnen. Sie bietet eine zusätzliche Begrenzung, aber keinen umfassenden Schutz vor Schadsoftware oder Datenverlust.
Worauf es im Alltag ankommt
Für den sicheren Betrieb lohnt es sich, die vorhandenen Schutzfunktionen konsequent zu nutzen:
• macOS und Apps aktuell halten. Automatische Sicherheitsupdates eingeschaltet lassen.
• Software aus verlässlichen Quellen beziehen und Schutzwarnungen bewusst prüfen.
• Passwörter und zusätzliche App-Berechtigungen nur bei nachvollziehbarem Anlass freigeben.
• FileVault aktivieren, um persönliche Daten bei Verlust oder Diebstahl zu schützen.
• Regelmäßig Backups anlegen, etwa mit Time Machine.
Ein allein genutzter Mac braucht vor allem einen gepflegten Sicherheitszustand und überlegte Freigaben. Wer das berücksichtigt, kann sein Admin-Konto auch zum Arbeiten verwenden. Ein zweites Konto muss nicht zur Pflichtübung werden.
System Integrity Protection, kurz SIP, bewahrt wichtige Teile von macOS vor unerlaubten Änderungen. Der Schutz arbeitet unauffällig im Hintergrund und gilt selbst für Prozesse mit Administratorrechten. Dadurch kann Schadsoftware zentrale Systemdateien nicht einfach manipulieren.
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Ein Passwort ist kein Freifahrtschein
Vor SIP besaß der root-Benutzer praktisch unbegrenzte Rechte auf einem Mac. Ein Installationsprogramm erhielt diese Rechte nach Eingabe eines Administratorpassworts. Anschließend konnte es Systemdateien und vorinstallierte Apps verändern oder überschreiben.
Das war bequem, schuf aber ein grundlegendes Risiko. Fehlerhafte oder schädliche Software konnte dieselben weitreichenden Rechte nutzen. Ein einziges bestätigtes Installationsfenster öffnete damit im schlimmsten Fall den gesamten Systembereich.
Apple führte SIP mit OS X El Capitan ein. Seitdem setzt der Kernel feste Sicherheitsregeln durch. Sie gelten für alle laufenden Prozesse, auch für Programme mit Administratorrechten. Das Passwort bleibt wichtig, hebt diese zusätzlichen Grenzen aber nicht auf.
Welche Bereiche SIP schützt
SIP beschränkt Schreibzugriffe auf zentrale Verzeichnisse wie /System, /usr, /bin, /sbin und /var. Auch die mit macOS gelieferten Apps stehen unter Schutz. Änderungen sind dort nur besonders berechtigten und von Apple signierten Prozessen erlaubt. Dazu gehören Apples Softwareupdates und Installationsprogramme.
Der Schutz endet nicht bei Dateien. SIP erschwert auch Eingriffe in laufende Systemprozesse. Andere Programme können sich nicht ohne Weiteres an diese Prozesse anhängen oder eigenen Code einschleusen. So verteidigt macOS nicht nur seinen Inhalt auf dem Laufwerk, sondern auch wichtige Abläufe während des Betriebs.
Auf Macs mit Apple-Chip ergänzt SIP weitere Schutzschichten. Der hardwarebasierte Kernel-Integritätsschutz bewahrt beispielsweise den Kernel im Arbeitsspeicher vor Veränderungen. Diese Techniken arbeiten gemeinsam, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben.
Was Anwender davon merken
Im normalen Alltag bleibt SIP nahezu unsichtbar. Apps aus dem App Store sind darauf ausgelegt. Auch aktuelle Software anderer Anbieter nutzt vorgesehene Orte wie /Programme, /Mediathek oder /usr/local. Persönliche Dateien und übliche Einstellungen bleiben selbstverständlich veränderbar.
Bemerkbar wird SIP meist nur bei älterer Software. Manche historischen Installationsprogramme erwarten Schreibzugriff auf geschützte Systemordner. Solche Programme können scheitern, teilweise deaktiviert werden oder ein Update benötigen. Das ist keine willkürliche Hürde. Es zeigt, dass die Software eine Grenze überschreiten möchte, die moderne Apps respektieren.
Auch besonders erfahrene Anwender sehen gelegentlich eine abgewiesene Aktion im Terminal. Selbst ein Befehl mit root-Rechten darf geschützte Bereiche nicht beliebig ändern. Für eigene Werkzeuge stehen weiterhin passende Verzeichnisse bereit. Das schafft eine klare Trennung zwischen macOS und Ergänzungen von Drittanbietern.
Eine starke Voreinstellung
SIP ist standardmäßig aktiv. Apple erlaubt das Abschalten nur über die Wiederherstellungsumgebung. Diese zusätzliche Hürde verhindert, dass laufende Software den Schutz unbemerkt entfernt. Für die Entwicklung bestimmter Treiber oder anderer systemnaher Komponenten kann eine vorübergehende Abschaltung nötig sein. Apple empfiehlt, SIP danach sofort wieder einzuschalten.
SIP ist kein einzelner Rundumschutz gegen jede Schadsoftware. Seine Stärke liegt in einer entscheidenden Grenze: Selbst ein Prozess mit hohen Rechten darf das geschützte Fundament von macOS nicht beliebig umschreiben. Das begrenzt mögliche Schäden und verbessert zugleich die Zuverlässigkeit des Systems.
Für Anwender ist das ein überzeugendes Sicherheitsprinzip. Der Mac bleibt flexibel, doch sein Kern erhält besonderen Schutz. Meist merkt man davon nichts – und genau darin liegt die Eleganz von SIP.
Die Taptic Engine ist Apples Spezialist für fühlbare Rückmeldungen. Ihr linear bewegtes Gewicht reagiert schneller und genauer als ein gewöhnlicher Vibrationsmotor. So entstehen kurze Klicks, deutliche Warnungen und sogar die Illusion mechanischer Tasten.
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Ein Gewicht statt einer Unwucht
Klassische Vibrationsmotoren drehen eine Masse, deren Schwerpunkt neben der Achse liegt. Diese Unwucht versetzt das gesamte Gerät in Schwingung. Der Motor muss jedoch erst hochdrehen und läuft anschließend etwas nach. Das Ergebnis eignet sich für längere Alarme, aber weniger für einen einzelnen, klaren Impuls.
Die Taptic Engine arbeitet nach einem anderen Prinzip. Sie ist ein linearer elektromagnetischer Aktor. In ihrem länglichen Gehäuse sitzt eine bewegliche Masse mit magnetischen Teilen. Eine Spule erzeugt ein Magnetfeld und beschleunigt die Masse entlang einer geraden Achse.
Federn führen die Masse zurück und halten sie von den Gehäusewänden fern. Ein Apple-Patent beschreibt dafür eine Welle, zwei Federn sowie Magnete mit entgegengesetzter Polarität. In neueren Geräten verwendet Apple zudem Wolfram. Das dichte Metall liefert viel Masse auf kleinem Raum.
Beschleunigt die Elektronik das Gewicht, wirkt die Gegenkraft auf das Gehäuse. Genau diesen kurzen Stoß spürt der Nutzer. Durch Richtung, Dauer und Stärke des Stroms kann Apple den Verlauf genau formen.
Warum die lineare Bauweise wichtig ist
Eine rotierende Unwucht erzeugt vor allem ein grobes Summen. Der lineare Aktor kann dagegen schnell einsetzen und rasch wieder verstummen. Das ermöglicht einzelne Schläge, kurze Folgen und länger anhaltende Muster.
Apple unterscheidet in Core Haptics zwischen kurzen Impulsen und kontinuierlichen Verläufen. Entwickler können Intensität und „Schärfe“ verändern. Ein weicher Hinweis fühlt sich dadurch anders an als ein präziser Klick.
Die feste Bewegungsrichtung hilft außerdem, die Energie gezielt ins Gehäuse einzuleiten. Das schafft deutlichere Rückmeldungen bei kleiner Auslenkung. Die Konstruktion braucht jedoch Platz und eine sehr genaue Abstimmung. Masse, Federn, Gehäuse und Ansteuerung müssen zusammenpassen. Sonst schwingt das System nach oder die Masse schlägt an.
Nicht jede Taptic Engine ist gleich
Apple verwendet den Namen für mehrere angepasste Konstruktionen. In iPhone und Apple Watch bewegt sich eine interne Masse. Im Force Touch Trackpad arbeitet der Aktor mit Kraftsensoren unter einer unbeweglich wirkenden Oberfläche. Er simuliert den mechanischen Klick, obwohl sich das Trackpad nur minimal bewegt.
Diese Verbindung aus Sensorik und Aktor ist entscheidend. Zuerst misst das Gerät eine Eingabe. Direkt danach erzeugt es den passenden Impuls. Stimmen Bild, Ton und Berührung zeitlich überein, wirkt eine rein digitale Bedienung erstaunlich mechanisch.
Vom Handgelenk ins iPhone
Apple stellte die Taptic Engine im September 2014 zusammen mit der ersten Apple Watch vor. Im Frühjahr 2015 kam sie zunächst in Force Touch Trackpads des MacBook Pro und MacBook auf den Markt. Kurz darauf folgte die Apple Watch.
Im Herbst 2015 brachte das iPhone 6s die Technik zusammen mit 3D Touch ins iPhone. Das Magic Trackpad 2 nutzte ebenfalls Force Touch und haptische Rückmeldung. Beim iPhone 7 erhielt die Taptic Engine 2016 eine neue Aufgabe: Sie simulierte den Druckpunkt des nun unbeweglichen Homebuttons.
Die Apple Watch Series 4 ergänzte 2018 fühlbare Rastpunkte für die Digital Crown. Seit iOS 13 können Entwickler über Core Haptics eigene Muster aus kurzen und kontinuierlichen Ereignissen bauen.
Apple veröffentlicht keine nummerierten Generationen der Taptic Engine. Statt eines klar benannten Nachfolgers gibt es daher gerätespezifische Revisionen. Sie unterscheiden sich bei Größe, bewegter Masse, Leistung und Einbauort. Das Grundprinzip blieb erhalten: Ein präzise gesteuerter linearer Impuls ersetzt die diffuse Vibration – und manchmal sogar ein mechanisches Bauteil.
Der neue M6-Chip kombiniert mehrere technische Schritte, die Leistung und Effizienz gleichzeitig steigern. Apple fertigt den Chip erstmals im 2-Nanometer-Verfahren und integriert drei verschiedene Kerntypen in den Basischip. Dadurch verteilt das System Lasten gezielter auf Super-, Performance- und Effizienzkerne. Auch die Grafik wächst und nutzt zwölf GPU-Kerne mit jeweils einem Neural Accelerator. Beim Mac mini fällt auf, dass der SSD-Speicher nun auf der Hauptplatine verlötet ist und das 256-GB-Modell deutlich niedrigere Spitzenraten als die 512-GB-Variante zeigt. Der Mac Studio mit M5 Ultra liefert sehr viel Rechen- und Speicherleistung. Welche Bedeutung haben diese Änderungen für Alltag, kreative Nutzer und lokale KI?
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watchOS 27.0.1 adressiert Berichte über spontane Neustarts bei bestimmten Apple-Watch-Modellen, und erste Nutzer meldeten danach Ruhe. Beim iPhone Duo stellt ein Kurzversuch die Frage, ob das seitlich platzierte Dock auch für Linkshänder praktikabel ist, denn die Bedienung bleibt im Alltag unklar. Wie gut lässt sich das breite Display bedienen? Wir zeigen dazu ein Video und einige Fotos. Meta präsentiert eine Kamera-freie Audio-Brille, ein handliches KI-Gadget und eine VR-Brille mit externem Rechenkern für die Hosentasche. Speziell die VR-Brille sieht interessant aus. Ist Meta hier auf einem besseren Weg als Apple?
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Codefunde legen nahe, dass das nächste Basis-iPad mit A19-Chip und 8 GB RAM ausgestattet ist. Damit hätte das Modell mehr Leistungsreserven und erfüllt Voraussetzungen für neue KI-Funktionen, auch wenn manche Dienste regional begrenzt sein könnten. Zugleich nennt der Code einen N1-Chip für modernes WLAN, Bluetooth und Thread sowie ein C1X-Modem für 5G. Beim iPad mini deutet die Software auf einen A20 Pro und eine frontseitige Kameraposition im Querformat hin, ergänzt durch Hinweise auf OLED und bessere Lautsprecher. Das iPhone 18 Pro versteckt die Infrarotkamera unter dem OLED, kombiniert mit spezieller Bildverarbeitung. Außerdem tauchen HomePod mini in Grün und Pink sowie ein neues Apple TV 4K auf. Welche Neuerungen sind relevant?
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macOS Golden Gate 27 läuft erstmals nur auf Macs mit Apple-Chip. Zugleich endet die Unterstützung für mehrere ältere Wege, Windows, Netzwerkfreigaben und Backups zu nutzen. Bei Rosetta und dem AirPort-Dienstprogramm gelten wichtige Ausnahmen.
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Intel-Macs: Ende nach 20 Jahren
Die ersten Macs mit Intel-Prozessor erschienen 2006. Damals wechselte Apple von PowerPC, um leistungsfähigere und sparsamere Rechner zu bauen. Seit 2020 stellt Apple auf eigene Chips um. macOS 27 läuft deshalb nur noch auf Macs mit Apple-Chip. Für Intel-Macs bleibt macOS Tahoe 26 die letzte große Version. Wer Golden Gate nutzen will, braucht einen neueren Mac.
Boot Camp: Windows startet nicht mehr direkt
Boot Camp erschien 2006 im Jahr der ersten Intel-Macs. Der Assistent richtet eine zweite Partition für Windows ein. Nutzer konnten beim Start zwischen beiden Systemen wählen. Apple reagierte damit auf die Nachfrage nach Windows auf Mac-Hardware. Auf Macs mit Apple-Chip gibt es diesen Startweg nicht. Eine Alternative ist Windows 11 für Arm in einer virtuellen Maschine, etwa mit Parallels Desktop oder VMware Fusion. Nicht jede Windows-App und jedes Gerät funktioniert darin wie unter Boot Camp.
Rosetta 2: Noch da, aber mit Ablaufdatum
Rosetta 2 übersetzt Intel-Apps für Macs mit Apple-Chip. Apple führte die Technik 2020 ein, damit vorhandene Software während des Chipwechsels weiterläuft. Nach dem Update auf macOS 27 wird eine frühere Rosetta-Installation nicht automatisch übernommen. Bei Bedarf lässt sie sich erneut installieren. macOS 27 ist die letzte Version mit allgemeiner Rosetta-Unterstützung. Ab macOS 28 bleiben nur Ausnahmen für bestimmte ältere Spiele. Ersatz sind aktualisierte Apps für Apple-Chips oder Universal-Versionen. Betroffene Programme stehen unter „Systemeinstellungen > Allgemein > Info > Intel-basierte Apps > Details“. Auch Intel-Plugins sollten Nutzer prüfen.
AFP: Apples altes Protokoll für Dateifreigaben
Das Apple Filing Protocol (AFP) verband Macs bereits mit AppleShare-Servern von 1987. Es diente später auch Netzwerkfestplatten und Time Machine als Übertragungsweg. Seit OS X Mavericks von 2013 nutzten aktuelle Macs für die Dateifreigabe zunehmend SMB. macOS 27 unterstützt AFP-Verbindungen nicht mehr. Wer noch ein AFP-Laufwerk nutzt, braucht einen Server mit SMB-Freigabe oder muss die Daten auf ein anderes Gerät übertragen.
Time Capsule: Das Netzwerkbackup zieht um
Apple stellte die Time Capsule 2008 vor: WLAN-Basisstation und Festplatte in einem Gerät. Sie sollte automatische Time-Machine-Backups ohne Kabel ermöglichen. Weil ihre Sicherungen AFP benötigen, kann macOS 27 sie nicht mehr als Backupziel verwenden. Time Machine selbst bleibt erhalten. Apple nennt externe Laufwerke, einen anderen Mac oder ein geeignetes Netzlaufwerk mit SMB als Alternativen. Auch Backups über eine AirPort Extreme fallen weg.
AirPort-Dienstprogramm: Kein Bestandteil neuer Installationen
Das AirPort-Dienstprogramm erschien 2007 mit einer neuen AirPort Extreme. Es richtet Apples WLAN-Basisstationen ein und aktualisiert sie. Apple hat diese Geräte inzwischen eingestellt. Bei einer Neuinstallation von macOS 27 fehlt das Dienstprogramm. Nach einem Update bleibt eine vorhandene Version erhalten, ihre Funktion ist aber nicht garantiert. Für aktuelle Router dienen deren eigene Apps oder Weboberflächen als Ersatz. Für alte AirPort-Geräte gibt es keinen gleichwertigen neuen Apple-Nachfolger.
Dein neuer Mac mini ist da – und jetzt möchtest Du seine Möglichkeiten auskosten. Gerade bei schnellen SSDs und hochauflösenden Monitoren haben seine Anschlüsse einiges zu bieten. Mit dem passenden Kabel holst Du das Tempo heraus, für das Du Dich beim Kauf entschieden hast.
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Vorne bequem erreichbar, hinten besonders schnell
Eine SSD kurz anschließen oder Fotos übertragen: Dafür sind die beiden USB-C-Buchsen vorne angenehm erreichbar. Laut Apple unterstützen sie bei beiden aktuellen Modellen USB 3 mit bis zu 10 Gb/s.
Auf der Rückseite legt der Mac mini deutlich zu. Das Modell mit M6 bietet drei Anschlüsse mit Thunderbolt 4 und bis zu 40 Gb/s. Das entspricht der vierfachen maximalen Datenrate der vorderen Anschlüsse. Für schnelle Laufwerke und vielseitige Docks ist das eine starke Ausstattung.
Beim Mac mini mit M5 Pro bekommst Du hinten dreimal Thunderbolt 5. Damit steigt die reguläre Bandbreite sogar auf bis zu 80 Gb/s in jeder Richtung. Das schafft mehr Spielraum für besonders schnelle SSDs und anspruchsvolle Monitore.
Beide Modelle unterstützen hinten auch USB4 mit bis zu 40 Gb/s sowie die Bildausgabe über DisplayPort. Deinen Monitor schließt Du dort oder über HDMI an. Die vorderen Buchsen bieten keine direkte Bildausgabe.
Warum der Stecker allein wenig verrät
Alle fünf Buchsen haben dieselbe USB-C-Bauform. Welche Geschwindigkeit und Funktionen Du nutzen kannst, verrät ihre Form allerdings nicht. Das gilt auch für Kabel: Zwei gleich aussehende Exemplare können sich technisch erheblich unterscheiden.
Anschluss, Kabel und Zubehör müssen denselben Übertragungsstandard unterstützen. Ein besonders schnelles Kabel allein macht eine langsamere SSD deshalb nicht schneller. Mit der passenden Kombination schöpfst Du dagegen die Möglichkeiten Deiner Geräte aus.
Für Deine USB-SSD reichen oft 10 Gb/s
Nutzt Deine externe SSD USB mit 10 Gb/s, genügt ein dafür ausgelegtes USB-Kabel. Achte auf Angaben wie „USB 10Gbps“ oder „USB 3.2 Gen 2“. Damit kannst Du die SSD bequem vorne anschließen. Hinten funktioniert sie ebenfalls, bleibt aber bei ihrer eigenen USB-Geschwindigkeit.
Für Tastatur, Maus oder gelegentliches Synchronisieren brauchst Du häufig kein besonders schnelles Kabel. Bei einer schnellen SSD lohnt sich dagegen ein genauer Blick auf vorhandene Ladekabel. Apples USB-C-Ladekabel überträgt beispielsweise nur bis zu 480 Mbit/s und unterstützt keine Bildsignale. Damit würdest Du Deine SSD unnötig ausbremsen.
So nutzt Du das Tempo von Thunderbolt
Für eine SSD oder ein Dock mit Thunderbolt 4 empfiehlt sich ein zertifiziertes Kabel für Thunderbolt 4. Zusammen mit einem passenden Anschluss ermöglicht es bis zu 40 Gb/s. Ein gewöhnliches USB-Kabel mit 10 Gb/s ersetzt diese Verbindung nicht.
Möchtest Du Thunderbolt 5 am M5 Pro voll ausnutzen, empfiehlt sich ein zertifiziertes Kabel für Thunderbolt 5. Auch Deine SSD oder Dein Dock muss diesen Standard unterstützen. Gerade beim Arbeiten mit großen Dateien ist die höhere Bandbreite ein reizvoller Vorteil.
Dein vorhandenes Zubehör mit Thunderbolt 3 oder 4 kannst Du weiterhin verwenden. Es erreicht dabei seine jeweilige Geschwindigkeit. Auch ein Kabel für Thunderbolt 5 funktioniert mit Thunderbolt 4, macht den M6 aber nicht schneller.
Praktisch: Moderne Thunderbolt-Kabel unterstützen außerdem USB-Verbindungen. Du kannst sie daher auch vorne für USB-Geräte einsetzen. Ein Gerät, das ausschließlich Thunderbolt unterstützt, benötigt dennoch einen hinteren Anschluss.
120 Gb/s: Extra-Spielraum für Deine Monitore
Thunderbolt 5 kann seine ohnehin hohe Bandbreite bei Bedarf anders verteilen. Laut Intel erhöht „Bandwidth Boost“ bei hohem Bedarf für Bildsignale die Senderichtung automatisch von 80 auf 120 Gb/s. In Gegenrichtung bleiben dann 40 Gb/s.
Das ist besonders für aufwendige Bildschirmkonfigurationen interessant. Es bedeutet allerdings nicht, dass Deine SSD Dateien mit 120 Gb/s überträgt. Auch die übrigen Geschwindigkeitsangaben beschreiben maximale Verbindungsraten. Verwaltungsdaten und die Leistung der angeschlossenen Geräte begrenzen das tatsächliche Tempo.
Für Deinen Bildschirm zählt auch das Bildsignal
Für einen Monitor mit USB-C genügt ein geeignetes Kabel mit Unterstützung für DisplayPort, oft „DP Alt Mode“ genannt. Achte darauf, dass es Deine gewünschte Auflösung und Bildwiederholrate unterstützt. Ein Monitor mit Thunderbolt braucht eine passende Thunderbolt-Verbindung. Das mitgelieferte Monitorkabel ist meist eine gute erste Wahl.
So findest Du das richtige Kabel
Prüfe beim Kauf den unterstützten Standard, die Datenrate und die benötigte Länge. Bei Thunderbolt helfen Dir das Blitzlogo und die Generationsangabe. Zertifizierte USB-Kabel kennzeichnen ihre Datenrate, ausgenommen Kabel für USB 2.0.
Lass Dich dabei nicht von einer Angabe wie „240 W“ leiten. Sie beschreibt die mögliche Ladeleistung, nicht die Geschwindigkeit beim Übertragen von Daten.
Du brauchst nicht für jede Buchse ein eigenes Kabel. Ein Kabel für Thunderbolt 5 kann mehrere Aufgaben übernehmen. Für Dein USB-Zubehör mit 10 Gb/s genügt aber ein entsprechend gekennzeichnetes USB-Kabel.
Im neuen Mac mini kombiniert der M6 erstmals drei CPU-Kerntypen in einem Basischip. Der Fortschritt liegt dabei nicht nur in höheren Benchmarkwerten, sondern vor allem in einer feineren Arbeitsteilung.
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Apple hat den neuen Mac mini mit M6 in den Handel gebracht. Damit erreicht die M-Reihe sechs Generationen nach dem M1 einen neuen Entwicklungsschritt. Der M6 steigert nicht einfach nur den Takt oder die Zahl der Kerne. Apple verteilt unterschiedliche Aufgaben nun gezielter auf spezialisierte Recheneinheiten.
Die neuen Super-Cores
Die 12-Kern-CPU besteht aus zwei Super-, vier Performance- und sechs Effizienzkernen. Ein Basischip von Apple vereint damit erstmals alle drei Kerntypen. Diese Mischung war zuvor den leistungsstärkeren Varianten der M5-Familie vorbehalten.
Die Super-Kerne zielen auf höchste Leistung bei einzelnen Threads. Davon profitieren Aufgaben, die sich kaum auf mehrere Kerne verteilen lassen. Die Performance-Kerne bearbeiten dagegen komplexe Lasten mit vielen parallelen Schritten. Sechs Effizienzkerne kümmern sich um leichtere Aufgaben und halten den Energiebedarf niedrig.
Diese Aufteilung ist für den Alltag wichtiger als ein einzelner Spitzenwert. macOS kann jede Aufgabe an den passenden Kerntyp übergeben. Der Mac mini kann kurzzeitig viel Leistung bereitstellen und danach schnell wieder sparsamer arbeiten. Das senkt zugleich die Wärmeentwicklung und den Aufwand für die Kühlung.
2 Nanometer bringen mehr Kerne
Auch die Fertigung trägt dazu bei. Der M6 ist Apples erster Chip aus einem 2-Nanometer-Verfahren. Kleinere Strukturen erlauben mehr Transistoren auf begrenzter Fläche. Apple nutzt diesen Spielraum für zusätzliche Kerne und spezialisierte Einheiten.
Die GPU wächst gegenüber dem M5 von zehn auf zwölf Kerne. Jeder GPU-Kern besitzt einen eigenen Neural Accelerator für KI-Berechnungen. Dieses Prinzip führte Apple mit der M5-Generation ein. Im Mac mini ist es nun erstmals im regulären Basischip verfügbar.
Die Grafikwerte zeigen jedoch eine wichtige Besonderheit. Pro GPU-Kern liegt der M6 nur leicht vor dem M5. Die gesamte Grafikleistung steigt trotzdem um rund 24 Prozent. Der wichtigste Grund sind die zwei zusätzlichen GPU-Kerne. Apple verbreitert die GPU also, statt jeden Kern grundlegend zu erneuern.
Hinzu kommt eine doppelte Neural Engine mit jeweils 16 Kernen. Beide Einheiten können gemeinsam an einem Modell arbeiten. Apple nennt deshalb bis zu doppelte Spitzenleistung gegenüber früheren Generationen. Die GPU soll bei KI-Berechnungen knapp 30 Prozent vor dem M5 liegen.
Was bringt es an Leistung?
Der M6 unterstützt bis zu 32 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher. Die Bandbreite steigt auf bis zu 170 GB pro Sekunde. Das sind zehn Prozent mehr als beim M5 und etwa das Zweieinhalbfache des M1. Davon profitieren besonders GPU-Aufgaben und lokale KI-Modelle.
Apple verspricht bis zu 20 Prozent mehr Mehrkernleistung gegenüber dem M5. Im Vergleich zum M1 soll der M6 bis zu 2,4-mal schneller rechnen. Beim Mac mini nennt Apple gegenüber dem M4 bis zu 40 Prozent mehr CPU-Leistung. Grafikaufgaben sollen bis zu doppelt so schnell laufen.
Über die ersten Geekbench-Werte haben wir bereits ausführlich berichtet. Der M6 erreichte dort 4.071 Punkte mit einem Kern und 22.783 Punkte mit allen Kernen. Das entsprach zwölf beziehungsweise 27 Prozent Vorsprung gegenüber durchschnittlichen M5-Werten.
Schnelle Fortschritte
Der Blick auf alle sechs Generationen ist noch aufschlussreicher. Die Einzelkernleistung hat sich seit dem M1 fast verdoppelt. Die Mehrkernleistung stieg auf mehr als das Zweieinhalbfache. Der langfristige Trend verläuft dabei erstaunlich gleichmäßig.
Einzelne Generationen weichen dennoch von dieser Linie ab. Der M3 blieb in den CPU-Werten unter dem langfristigen Trend. M4, M5 und M6 holten diesen Abstand anschließend wieder auf. Fortschritt entsteht also nicht in jedem Jahr an derselben Stelle.
Noch deutlicher ist das bei der GPU-Leistung pro Kern. M2 und M3 lagen dort unter dem M1. Der M4 kehrte ungefähr auf dessen Niveau zurück. Erst der M5 brachte einen großen Sprung, während der M6 moderat nachlegt.
Der M1 legte 2020 das Fundament für Apples Wechsel von Intel. CPU, GPU, Speicher und weitere Einheiten rückten auf einen gemeinsamen Chip. Performance- und Effizienzkerne bildeten schon damals die Grundlage. Der gemeinsame Arbeitsspeicher vermied zudem viele Kopiervorgänge zwischen CPU und GPU.
Beim M2 erweiterte Apple dieses Konzept, statt es neu zu erfinden. Mehr GPU-Kerne, eine höhere Speicherbandbreite und stärkere Medienfunktionen standen im Vordergrund. Die zweite Generation zeigte damit erstmals den geplanten Rhythmus der Plattform.
Der M3 brachte 2023 den Wechsel auf drei Nanometer. Seine GPU führte Dynamic Caching und hardwarebeschleunigtes Raytracing ein. Apple verteilte Speicher damit flexibler und öffnete den Mac für anspruchsvollere 3D-Anwendungen.
Der M4 setzte diese Architektur fort und erhöhte vor allem CPU- sowie KI-Leistung. Der M5 brachte anschließend Neural Accelerators in die GPU-Kerne. Zugleich führte Apple die neuen Super-Kerne für besonders anspruchsvolle Einzelaufgaben ein.
Der M6 verbindet diese Entwicklungen nun in einem Basischip. Die CPU erhält eine dritte Leistungsklasse, während GPU und Neural Engine enger zusammenarbeiten. Apple verbessert also mehrere Teile des Systems gleichzeitig. Nicht jede Generation setzt dabei denselben Schwerpunkt.
Manche Jahre bringen ein neues Fertigungsverfahren. Andere stärken Grafik, Medienverarbeitung oder KI. Wieder andere erhöhen die Kernzahl, wenn die einzelnen Kerne nur moderat zulegen. Über mehrere Generationen ergibt sich dennoch ein klarer und stetiger Fortschritt.
Mac Mini als Kraftwerk
Der Mac mini macht diese Strategie besonders sichtbar. Das M6-Modell bietet hohe Einzelkernleistung und starke KI-Funktionen im kompakten Gehäuse. Für lange Mehrkernlasten bleibt die Variante mit M5 Pro schneller. Sie bietet bis zu 18 CPU- und 20 GPU-Kerne sowie 64 GB Arbeitsspeicher.
Der M6 ist deshalb kein radikaler Bruch mit seinen Vorgängern. Er ist vielmehr eine sorgfältige Neuordnung bewährter Bausteine. Genau darin liegt die Stärke von Apple Silicon nach sechs Generationen. Leistung, Effizienz und Spezialisierung wachsen nicht getrennt, sondern als gemeinsames System.
Beim iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max liegt ein Teil von Face ID erstmals unter dem Display. Ein Teardown zeigt nun, wie Apple die Infrarotkamera hinter dem OLED verbirgt. Die Lösung kombiniert eine ausgedünnte Pixelstruktur, einen Infrarotfilter und zusätzliche Bildverarbeitung.
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Nur ein Teil von Face ID ist unsichtbar geworden. Apple hat die Infrarotkamera aus der Dynamic Island nach links versetzt. Sie sitzt nun unter einem weiterhin leuchtenden Bereich des Displays. Die Selfie-Kamera, der Dot-Projector und der Flood-Illuminator bleiben in der verkleinerten Dynamic Island.
So arbeitet Face ID
Der Flood-Illuminator leuchtet das Gesicht großflächig mit unsichtbarem Infrarotlicht aus. Dadurch erkennt das System ein Gesicht auch bei völliger Dunkelheit. Der Dot-Projector erzeugt anschließend ein festgelegtes Muster aus mehr als 30.000 Infrarotpunkten. Dafür nutzt er einen Halbleiterlaser und eine diffraktive Optik, die den Strahl aufteilt.
Die Infrarotkamera erfasst das beleuchtete Gesicht und das verformte Punktmuster. Aus dessen Verschiebungen entsteht eine Tiefenkarte. Apples Secure Enclave wandelt Tiefenkarte und Infrarotbild in eine mathematische Darstellung um. Sie vergleicht diese mit den gespeicherten Daten. Zusätzliche Netze prüfen Aufmerksamkeit und wehren Täuschungsversuche mit Fotos oder Masken ab.
Wie Licht durch das OLED gelangt
Ein normales OLED ist für eine Kamera ein Hindernis. Pixel, Leiterbahnen und Metallschichten schlucken einen Teil des Lichts. Das regelmäßige Pixelraster beugt den Rest und erzeugt störende Muster. Bei Infrarotsensoren zählt deshalb nicht nur die gesamte Lichtmenge. Entscheidend ist auch, wie viel Licht ohne Ablenkung den Sensor erreicht.
Apple schafft über der Infrarotkamera gezielt freie Wege. Mikroskopaufnahmen von iFixit zeigen, dass dort jede zweite Pixelreihe fehlt. Zum Rand hin geht das ausgedünnte Raster stufenweise in die normale Dichte über. So fällt die Stelle im Alltag nur als schwacher, dunkler Kreis auf.
Unter der OLED-Schicht sitzt zudem ein Infrarot-Durchlassfilter. Er lässt das benötigte Infrarotlicht passieren und hält sichtbares Licht vom Sensor fern. Die Infrarotkamera muss dabei kein ansehnliches Farbfoto liefern. Sie benötigt ein ausreichend klares Messbild des Punktmusters. Das macht diesen Sensor geeigneter für den Platz unter dem Display als die Selfie-Kamera.
Der Aufbau vermeidet zugleich eine weitere Hürde. Dot-Projector und Flood-Illuminator senden ihr Licht weiterhin durch eine freie Öffnung. Nur das vom Gesicht zurückkehrende Signal muss das OLED passieren. Würden auch die Sender darunter liegen, würde das Display bereits den Hinweg dämpfen. Diese Aufteilung ist daher ein naheliegender Grund für Apples schrittweisen Umbau.
Apple nennt außerdem „zusätzliche Bilddaten“, welche die Leistung von Face ID ab den iPhone-18-Pro-Modellen sichern sollen. Woher diese Daten stammen, erläutert Apple nicht. Die Verarbeitung erfolgt laut Apple in einem abgeschotteten Bereich des Chips, der Secure Exclave.
Was unter dem Display liegt
Unter dem OLED befinden sich die Infrarotkamera, der Infrarotfilter und der Bereich mit verringerter Pixeldichte. In der Dynamic Island bleiben Selfie-Kamera, Dot-Projector und Flood-Illuminator. Daher verschwindet die Insel nicht, sie wird nur kleiner.
Beim für den 23. Oktober angekündigten iPhone Duo verfolgt Apple ein anderes Ziel. Dessen innere FaceTime-Kamera nimmt sichtbares Licht durch das Display auf. Sie dient Videoanrufen, aber nicht der Gesichtserkennung. Das Falt-iPhone nutzt stattdessen Touch ID in der Seitentaste. Eine Kamera unter dem Display ist somit nicht automatisch ein Face-ID-Sensor.
Die finale iOS-27-Version liefert viele kleine Alltagstools statt großer Neuerfindungen. Apple feilt an Transparenzeffekten und Bedienelementen, und Safari bekommt neue Filter in der Tab-Ansicht. Einige versprochene kontextbezogene KI-Funktionen sind im Release nicht enthalten. Gleichzeitig erhöhen lokale KI-Modelle den Bedarf an freiem Speicher und beeinflussen damit Foto- und App-Planungen. Neue Optionen für Home-Kamera-Auswertungen und geteilte Alben bringen Gebühren und eine Belastung des iCloud-Kontingents mit sich. Nach dem Update laufen Indexierungen, die kurzzeitig Leistung und Akku beeinflussen. Wie gut ist die finale Version geworden?
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Die neue Oberfläche von macOS 27 fokussiert auf bessere Lesbarkeit und konsistentere Bedienelemente mit einem neuen Liquid-Glass-Look. Viele Bedienelemente wirken erneuert und klarer getrennt, sodass aktive und inaktive Apps leichter zu unterscheiden sind. Ergänzend gibt es erste Apple-Intelligence-Features, die Gespräche, Nachrichten und Fotos appübergreifend nutzen können, aber in deutscher Sprache noch eingeschränkt sind. Die Suche über Spotlight erhält große Verbesserungen, braucht aber eine längere Indizierungsphase, um schnell zu sein. Welche dieser Änderungen verändert den Alltag spürbar und welche bleiben vorerst eher kosmetisch?
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In den paar Tagen nach der Keynote haben wir viele interessante Details gesammelt, die wir in der Sendung erklären und besprechen. Ein paar Highlights: Die Bildschirmkonstruktion besteht aus mehreren ultradünnen Schichten mit einer Nanotextur, die Reflexionen reduziert und die Falte kaschieren soll. Beide Displays unterstützen ProMotion, Always-On und eine Spitzenhelligkeit von bis zu 3.000 Nits. Das Innendisplay trägt eine entspiegelte Oberfläche, die unter bestimmtem Licht die Falte nur dezent sichtbar lässt. Die Innenkamera sitzt unter dem Display und liefert Video in maximal 1080p/60 fps, während die Außenseite bis zu 4K/60 fps schafft. Im Inneren stabilisiert eine Titanplatte das Panel, während ultradünne Glasschichten und ein spezieller Klebstoff die Beanspruchung beim Falten reduzieren. Das sind tolle Details, und in der Sendung haben wir noch mehr.
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