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Apple stellt das MacBook Pro mit neuem PROLED XDR Display und Touchoberfläche vor. Das Display nutzt eine Tandem-OLED-Technik und liefert deutlich mehr Helligkeit und tiefere Schwarztöne als bisher. Die Möglichkeit, den Bildschirm mit den Fingern zu bedienen, ergänzt Tastatur und Trackpad. Die Dynamic Island ersetzt die Notch und das beleuchtete Apple-Logo kehrt zurück. Das Gehäuse wirkt schlanker und leichter, und die neue Anzeigeform verändert gewohnte Ergonomie. Die Leistung bleibt mit den bekannten Pro-Chips auf hohem Niveau, während Anschlussvielfalt und Speicheroptionen auf Profiansprüche zielen. Apple nennt lange Laufzeiten und hohe Konfigurationsspielräume, aber viele Details sind noch zu prüfen. Rechtfertigen OLED, Touch und Gewichtsvorteil den Aufpreis bei ähnlicher Prozessorleistung?
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Das neue MacBook Pro mit PROLED-XDR-Display bietet keine Mobilfunkoption. Zahlreiche Kommentatoren sehen darin einen großen Nachteil für die Arbeit unterwegs.
Er nutzt auf seinem iPad Pro häufig Mobilfunk und arbeitet regelmäßig in Cafés oder im Freien. Öffentliches WLAN hält er für seine Bedürfnisse nicht für zuverlässig genug.
Das neue MacBook Pro hat er bereits bestellt und möchte es als Hauptcomputer ausprobieren. Er hofft, dass der persönliche Hotspot inzwischen zuverlässiger funktioniert.
Ursprünglicher Bericht vom 28. Oktober 2026, 18:16 Uhr
Apple hat das MacBook Pro mit Tandem-OLED-Touchdisplay vorgestellt. Auch das leuchtende Apple-Logo auf der Rückseite kehrt zurück.
Das neue Modell ist Apples erster Mac mit Touch-Bedienung. Es erscheint in 14 und 16 Zoll und nutzt die Chips M5 Pro und M5 Max. Über die erwarteten OLED-Touchdisplays und diese Chips hatten wir bereits vor der Vorstellung berichtet.
Das PROLED XDR Display erreicht laut Apple bis zu 2.000 Nits Spitzenhelligkeit bei HDR und SDR. Das Kontrastverhältnis beträgt 10.000.000:1. Das Display unterstützt P3 und Adobe RGB sowie adaptive Bildwiederholraten von 10 bis 120 Hertz. Optional gibt es Nanotexturglas gegen Reflexionen.
Touch ergänzt Tastatur und Trackpad
Per Finger lassen sich etwa Webseiten scrollen, Fotos vergrößern oder Softwareinstrumente spielen. Ein neues Scharnier soll das Display bei Berührungen stabil halten. Viele bestehende Apps funktionieren laut Apple direkt, weil macOS Berührungen in Klicks übersetzt.
Die Dynamic Island ersetzt die bisherige Notch und beansprucht weniger Platz. Sie zeigt unter anderem Live-Aktivitäten und erlaubt die Steuerung der Musikwiedergabe. Spotlight erscheint dort, wenn Siri AI verfügbar und aktiviert ist.
Leuchtendes Logo und leichteres Gehäuse
Apple hatte das beleuchtete Logo beim MacBook Pro 2016 entfernt. Das frühere Logo nutzte die Hintergrundbeleuchtung des Displays. OLED benötigt keine solche Hintergrundbeleuchtung, weshalb die neue Beleuchtung anders funktionieren muss.
Apple-Chef John Ternus schrieb zur Vorstellung: „We’re glowing with excitement over the new MacBook Pro. You’ve gotta touch it to believe it.“ Auf Deutsch: „Wir leuchten vor Begeisterung über das neue MacBook Pro. Man muss es berühren, um es zu glauben.“
Die neuen Geräte sind dünner und leichter. Das 14-Zoll-Modell wiegt rund 1,36 Kilogramm, das 16-Zoll-Modell rund 1,81 Kilogramm. Apple hat auch die Kühlung überarbeitet.
Ausstattung und Preise
Zur Ausstattung gehören drei Thunderbolt-5-Anschlüsse, HDMI, ein SDXC-Steckplatz, MagSafe und ein Kopfhöreranschluss. Apple nennt bis zu 24 Stunden Batterielaufzeit, abhängig von Nutzung und Konfiguration. Möglich sind bis zu 128 GB gemeinsamer Arbeitsspeicher und bis zu 16 TB Speicher.
In den USA beginnen die Preise mit M5 Pro bei 2.899 Dollar für 14 Zoll und 3.399 Dollar für 16 Zoll. Vorbestellungen starten am 28. Oktober, die Auslieferung beginnt am 6. November.
Apples Hardwarechef Johny Srouji sagte: „The new MacBook Pro with PROLED XDR Display is a monumental step forward for the Mac. PROLED XDR is the world’s best laptop display. It pairs state-of-the-art tandem OLED technology with advanced algorithms in our display engine to deliver the kind of visual fidelity pros have been dreaming of. And with the magic of Touch coming to MacBook Pro, combined with the game-changing performance of M5 Pro and M5 Max, we’ve created a whole new way for pros to interact with their content, taking their workflows to a completely new level. The new MacBook Pro is the result of the deep integration between Apple silicon, hardware, and software, and there’s simply nothing else like it.“
Übersetzt: „Das neue MacBook Pro mit PROLED XDR Display ist ein gewaltiger Schritt nach vorn für den Mac. PROLED XDR ist das beste Laptop-Display der Welt. Es verbindet modernste Tandem-OLED-Technik mit fortschrittlichen Algorithmen unserer Display-Engine. So liefert es die Bildtreue, von der Profis geträumt haben. Mit Touch auf dem MacBook Pro und der Leistung von M5 Pro und M5 Max haben wir eine völlig neue Art geschaffen, mit Inhalten zu arbeiten. Das hebt Arbeitsabläufe auf eine neue Ebene. Das neue MacBook Pro ist das Ergebnis der engen Integration von Apple-Chips, Hardware und Software. Es gibt einfach nichts Vergleichbares.“
Das neue iPad mini setzt auf ein OLED-Display und schmalere Ränder, bleibt aber bei 60 Hertz. Das Display liefert tiefere Schwarzwerte und eine höhere Spitzenhelligkeit als das bisherige LCD. Gleichzeitig bringt Apple ein dünneres Gehäuse und erstmals Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen. Die interne Ausstattung staffelt sich nach Speichergrößen, wobei nur die größte Konfiguration zusätzliche Rechen- und KI-Kapazitäten bietet. Zusatzoptionen wie spezielles Nanotexturglas sind an teurere Varianten gebunden. Das führt zu einem deutlich höheren Einstiegspreis und zu offenen Fragen zur Alltagstauglichkeit. Für wen rechtfertigen Bildqualität und Gewicht den Aufpreis, und für wen sind größere iPads sinnvoller?
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Apple-Chef John Ternus erklärt, warum der Touchscreen erst jetzt ins MacBook Pro kommt: Er ließ sich zusammen mit dem OLED-Display einbauen, ohne das Gerät schwerer oder dicker zu machen.
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Hardwarechef Johny Srouji verweist auf Fortschritte bei Chips, Displaytechnik und Softwarearchitektur. Gemeinsam hätten sie Apples Anforderungen an einen Touchscreen-Mac erfüllt.
„Ten years is a very, very long time“, sagte Srouji. „Many things have changed, whether it’s the display technology, the custom silicon, et cetera.“ Auf Deutsch: „Zehn Jahre sind eine sehr, sehr lange Zeit. Vieles hat sich verändert, ob Displaytechnik, maßgeschneiderte Chips und so weiter.“ Das Zusammenspiel dieser Technik habe Apples Maßstäbe erfüllt: „met our bar“.
Srouji ergänzte: „I like my engineers to be gated by physics, not imagination or timelines.“ Auf Deutsch: „Mir ist wichtig, dass die Physik meine Ingenieure begrenzt, nicht ihre Vorstellungskraft oder Zeitpläne.“ Apple überarbeitete auch die Kühlung, damit sich das Display bei Berührung nicht heiß anfühlt.
Erwartungen an die Bedienung
Marketingchef Greg Joswiak sieht zudem veränderte Erwartungen bei Nutzern. „Most pros own an iPad, and almost every pro owns an iPhone“, sagte er. „So this is something that they’re natural with. There’s a generation of young creators and young people using our MacBook Pros that expect to touch.“
Übersetzt: „Die meisten Profis besitzen ein iPad, und fast jeder Profi besitzt ein iPhone. Daher ist das für sie selbstverständlich. Eine Generation junger Kreativer und junger Menschen nutzt unsere MacBook Pro und erwartet Touch-Bedienung.“ Auch Ingenieure, Wissenschaftler, Softwareentwickler und Medienschaffende hätten Touch für den Mac verlangt.
Touch als Ergänzung
Über die Vorstellung des MacBook Pro mit OLED-Touchdisplay in 14 und 16 Zoll haben wir bereits berichtet. Tastatur und Trackpad bleiben laut Ternus zentral. „There’s times when it’s comfortable and handy to have touch“, sagte er: „Manchmal ist es angenehm und praktisch, Touch zu haben.“ Das neue Scharnier soll das Display bei Berührungen stabil halten.
Ternus betonte, Touch habe das Gerät nicht beeinträchtigen dürfen: „We needed to get to a point where adding touch didn’t make the product lesser in any way. It didn’t make it heavier. It didn’t make it thicker. That came together with the OLED screen, the best display we’ve ever put into a Mac. All of these things, and, oh yeah, it has touch as well.“
Auf Deutsch: „Wir mussten an einen Punkt kommen, an dem Touch das Produkt in keiner Weise schlechter macht. Es wurde nicht schwerer. Es wurde nicht dicker. Das kam zusammen mit dem OLED-Bildschirm, dem besten Display, das wir je in einen Mac eingebaut haben. All diese Dinge, und ach ja, Touch hat es auch.“
Apple hatte Touchscreens am Mac früher abgelehnt. Auf die Frage nach dem Kurswechsel antwortete Ternus im Interview: „Who knew?“ – „Wer hätte das gedacht?“
Das 14-Zoll MacBook Pro setzt jetzt auf den M6-Chip mit zwölf CPU- und zwölf GPU-Kernen. Apple liefert 16 GB Arbeitsspeicher und eine 1 TB SSD in der Basis und bietet Konfigurationen bis zu 32 GB RAM und 4 TB SSD an. WLAN 7, Bluetooth 6 und drei Thunderbolt-4-Anschlüsse sorgen für moderne Konnektivität, während Gehäuse und Anschlüsse vertraut bleiben. Apple nennt einen spürbaren Sprung bei der Grafikleistung, unabhängige Tests stehen noch aus. Die Einstiegspreise beginnen bei 2.299 Euro in Deutschland. Für welche Nutzer lohnt sich dieses Upgrade wirklich und wann ist ein M5-Modell die bessere Wahl?
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Bei einem ersten kurzen Praxistest des neuen MacBook Pro sticht für den Journalisten Samuel Axon vor allem das OLED-Display hervor.
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Axon konnte das Gerät etwa fünf Minuten lang auf einer gut besuchten Ausstellungsfläche in Los Angeles testen. Das Design weicht für ihn weniger stark vom Vorgänger ab als erwartet.
Beim Anheben bemerkte er einen Gewichtsunterschied zu seinem eigenen 14-Zoll-MacBook Pro mit M1 Max. Das neue Gerät fühlte sich für ihn merklich leichter an, allerdings nicht wie eine andere Gewichtsklasse.
Dynamic Island im Blick
Auf dem größeren Laptopdisplay wirkt die Dynamic Island laut Axon weniger dominant als auf einem iPhone. Eine Live-Aktivität ließ sich durch Antippen vergrößern und wurde zuvor kleiner dargestellt.
Wie sich die Aussparung bei Spielen im Vollbild auswirkt, konnte Axon noch nicht testen. Bei Modellen mit Notch lassen sich Apps und Spiele bis unterhalb der Aussparung maximieren. Axon möchte prüfen, ob das auch bei der Dynamic Island möglich ist.
Über Apples Vorstellung des MacBook Pro mit OLED-Touchdisplay und Dynamic Island haben wir bereits berichtet. Auch das leuchtende Apple-Logo kehrt zurück. Axon findet es ein wenig nostalgisch.
Der Mac Studio mit M5 Ultra lässt sich jetzt mit 512 GB Arbeitsspeicher bestellen. In den USA beginnt der Preis bei 22.299 US-Dollar.
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Für diesen Preis ist eine SSD mit 1 TB enthalten. Gegenüber der Basiskonfiguration mit 96 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher kostet das Upgrade 15.500 US-Dollar extra.
Die Option steht nur mit dem M5 Ultra mit 36 CPU-Kernen und 80 GPU-Kernen zur Wahl. Wer zusätzlich die SSD mit 16 TB auswählt, zahlt insgesamt 29.799 US-Dollar. Bestellungen sollen voraussichtlich Ende November bis Anfang Dezember eintreffen.
Bei der Vorstellung im August hatte Apple die 512-GB-Ausführung für Ende Oktober angekündigt. Über diese Pläne haben wir bereits berichtet. Beim Mac Studio mit M5 Max bleibt es bei höchstens 128 GB Arbeitsspeicher.
Das neue 16-Zoll-MacBook Pro mit OLED-Touchdisplay kostet in den USA mit Vollausstattung bis zu 14.549 US-Dollar.
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Das kleinere 14-Zoll-Modell erreicht in Apples US-Konfigurator 14.249 Dollar. Beide Höchstpreise gelten für den M5 Max mit 18 CPU- und 40 GPU-Kernen, 128 GB Arbeitsspeicher, 16 TB SSD und Nanotexturglas.
Ein großer Teil des Aufpreises entfällt auf die SSD. Bei der höchsten M5-Max-Konfiguration kostet das Upgrade von 2 auf 16 TB allein 7.000 Dollar. Für 4 TB verlangt Apple 1.000 Dollar zusätzlich, für 8 TB sind es 3.000 Dollar. Der Schritt von 48 auf 128 GB Arbeitsspeicher kostet weitere 2.000 Dollar, Nanotexturglas 150 Dollar.
Preise in Deutschland
Apple nennt für das 14-Zoll-Modell mit M5 Pro einen Einstiegspreis von 3.299 Euro. Die 16-Zoll-Version beginnt bei 3.899 Euro. Mit M5 Max starten die beiden Größen bei 5.119 beziehungsweise 5.599 Euro. Für eine voll ausgestattete Konfiguration werden in Deutschland 16.264 Euro genannt. Die Option für 16 TB Speicher kostet hier 7.700 Euro Aufpreis.
Über die Vorstellung der neuen MacBook-Pro-Modelle und ihre US-Einstiegspreise haben wir bereits berichtet. Die M5-Pro-Ausführungen beginnen dort bei 2.899 Dollar für 14 Zoll und 3.399 Dollar für 16 Zoll. Das sind jeweils 400 Dollar mehr als bei den bisherigen Modellen unmittelbar vor der Vorstellung.
Das bisherige 16-Zoll-Modell kostete mit 128 GB Arbeitsspeicher, 8 TB SSD und Nanotexturglas maximal 10.149 Dollar. Das neue Modell kommt mit 8 TB auf 10.549 Dollar, also 400 Dollar mehr. Der Höchstpreis von 14.549 Dollar liegt zwar um 4.400 Dollar höher als beim Vorgänger, enthält aber auch doppelt so viel SSD-Speicher.
Vorbestellungen sind möglich, die Auslieferung beginnt am 6. November.
John Ternus’ Video-Teaser gibt Anlass zu zwei Spekulationen: Das erwartete MacBook könnte „MacBook Studio“ heißen und wieder ein leuchtendes Apple-Logo erhalten.
Die Idee zum Namen beruht auf einer Deutung der Wand im Video: Sie könnte zu einem Filmstudio gehören. Dafür gibt es im Teaser aber keinen eindeutigen Hinweis. Als mögliche Namen stehen auch MacBook Pro und MacBook Ultra im Raum.
Das beleuchtete Apple-Logo auf der rechteckigen Wand weckt zudem Erinnerungen an frühere MacBooks. Deren Deckel trugen ein leuchtendes Logo. Ob das Motiv auf eine Rückkehr hindeutet, bleibt offen.
Ursprünglicher Bericht vom 28. Oktober 2026, 14:28 Uhr
Apple-Chef John Ternus hat wenige Stunden vor einem erwarteten MacBook-Pro-Termin einen Video-Teaser veröffentlicht.
In dem kurzen Video auf X fällt ein Lichtkegel in Form des Apple-Logos auf eine rechteckige Wand. Dahinter ist eine nächtliche Stadtkulisse zu sehen. Die beleuchtete Wand erinnert dabei an ein MacBook.
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Der Zeitpunkt legt einen Bezug zu Apples Termin „Pro and tell“ nahe. Er beginnt am 28. Oktober um 18 Uhr deutscher Zeit in Los Angeles. Apple hat dafür ausgewählte Technikjournalisten und Content Creator eingeladen.
Über den Termin haben wir bereits berichtet. Erwartet wird dort unter anderem ein überarbeitetes MacBook Pro mit OLED-Touchdisplay. Das Video selbst zeigt kein Gerät und verrät keine technischen Einzelheiten.
Apple plant die zweite Generation des MacBook Neo für die erste Hälfte 2027. Das berichtet Bloomberg-Journalist Mark Gurman und nennt damit erstmals einen engeren Zeitraum.
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Bisher hatte Gurman lediglich das Jahr 2027 für den Nachfolger genannt. Das aktuelle MacBook Neo erschien im März 2026. Bei einem Start im ersten Halbjahr wäre es also etwa ein Jahr alt.
Über die erwartete Ausstattung hatten wir bereits berichtet: Gurman rechnet mit einem A19 Pro und 12 GB Arbeitsspeicher. Das aktuelle Modell besitzt einen A18 Pro und 8 GB RAM. In Deutschland startete es bei 699 Euro.
Auch neue Farben hatte Gurman zuvor in Aussicht gestellt. Zu den konkreten Optionen gibt es jedoch widersprüchliche Angaben: Ein Bericht nennt für den Nachfolger Silver, Blush, Citrus und Indigo. Das sind zugleich die Farben des aktuellen MacBook Neo. Welche neuen Farben tatsächlich hinzukommen könnten, bleibt damit offen.
Fünf Grafiken in macOS 27 geben neue Hinweise darauf, was eine Dynamic Island im kommenden MacBook Pro anzeigen könnte.
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Der Entwickler und Leaker pdfu entdeckte die pillenförmigen Grafiken in der neuen Systemkomponente MenuBarAgent. Er teilte die Ansichten auf X.
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Eine Darstellung soll beim Verbinden von AirPods erscheinen. Weitere Ansichten betreffen die Aktivierung eines Fokusmodus und das Umschalten der Geräuschunterdrückung. Dazu kommen Warnungen bei niedrigem Akkustand und der automatische Wechsel der Audioausgabe.
Die Funde deuten auf eine Nutzung ähnlich wie beim iPhone hin: Die Dynamic Island könnte neben der Kamera auch Informationen zu Systemereignissen aufnehmen. Laut pdfu soll Siri AI künftig ebenfalls die neue Aussparung nutzen und dabei tropfenförmig dargestellt werden.
Die mögliche Dynamic Island statt der bisherigen Notch war bereits Thema unserer Berichterstattung. Sie wird für die erwarteten MacBook-Pro-Modelle mit OLED-Touchdisplay genannt.
Tim Cook soll das Projekt für ein MacBook mit Touchscreen schon vor rund vier Jahren genehmigt haben. John Ternus leitete die Entwicklung demnach maßgeblich.
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Nach Angaben von Bloomberg-Reporter Mark Gurman reagierte Apple damit auf vielfache Kundenwünsche. John Ternus soll die Entwicklung maßgeblich geleitet haben.
Ternus vertrat demnach intern die Ansicht, Apple sei bei Touchscreens für Notebooks hinter der Konkurrenz zurückgefallen. Er sah berührungsempfindliche Displays bei vielen modernen Notebooks bereits als Standardausstattung.
Ein Kurswechsel für den Mac
Apple hatte sich früher gegen Touchscreens am Mac ausgesprochen. Als Argumente nannte Apple unter anderem die Ergonomie und die Bedienung kleiner Elemente. Für Berührungen am Bildschirm muss man den Arm ausstrecken. Kleine Schaltflächen lassen sich zudem mit einem Mauszeiger leichter treffen als mit dem Finger.
Über die erwarteten MacBook-Pro-Modelle mit OLED-Touchdisplay in 14 und 16 Zoll hatten wir bereits berichtet. Apple hat Medienvertreter am 28. Oktober nach Los Angeles eingeladen. Bei dem Termin ab 18 Uhr deutscher Zeit werden die neuen Modelle erwartet.
Beim iMac mit M6 hängen die maximalen Speichergrößen vom Modell ab: Die Variante mit zwei Thunderbolt-Anschlüssen bietet bis zu 24 GB RAM und 1 TB SSD-Speicher. Mit vier Anschlüssen sind bis zu 32 GB RAM und 2 TB SSD-Speicher möglich.
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Die Anschlüsse kennzeichnen auch zwei unterschiedliche Chipvarianten. Beim iMac mit zwei Thunderbolt-Anschlüssen bietet der M6 jeweils zehn CPU- und GPU-Kerne. Beim Modell mit vier Anschlüssen sind es jeweils zwölf Kerne.
Wie bereits berichtet, gehören bei beiden Standardkonfigurationen 16 GB gemeinsamer Arbeitsspeicher und 256 GB Speicher zur Ausstattung.
Apple hat laut Bloomberg für das erwartete 14-Zoll-MacBook Pro mit OLED-Touchdisplay und M5 Pro einen Preis von 2.899 US-Dollar erwogen.
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Das wären 400 Dollar mehr als der US-Einstiegspreis des bisherigen 14-Zoll-Modells mit M5 Pro. Bei gleichem Aufpreis würde das 16-Zoll-Modell mit OLED-Display bei 3.399 Dollar beginnen. Das bisherige Modell startet bei 2.999 Dollar. Bloomberg hält beim größeren Gerät auch einen höheren Preis für möglich.
Über einen möglichen Aufpreis hatten wir bereits berichtet. Bloomberg-Reporter Mark Gurman hatte zuvor bis zu 500 Dollar für beide Größen genannt. Die neue Angabe präzisiert nun den bei Apple besprochenen Preis für das 14-Zoll-Modell. Ein deutscher Preis wird nicht genannt.
Neue Angaben zur Kühlung
Apple soll außerdem das Kühlsystem überarbeitet haben. Das soll den Luftstrom durch das Scharnier verbessern und die Computer leichter machen.
Die erwarteten Modelle sollen OLED-Touchdisplays sowie M5 Pro und M5 Max erhalten. Über das dünnere, leichtere Gehäuse und das stabilere Scharnier hatten wir bereits berichtet. Die bisherigen MacBook-Pro-Modelle ohne Touchscreen sollen weiterhin erhältlich bleiben.
OpenAI stellt Plug-ins für iCloud Mail und Kalender in ChatGPT bereit. Damit lassen sich Apples Dienste direkt mit ChatGPT verbinden.
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Die Plug-ins stehen laut OpenAI in allen ChatGPT-Tarifen zur Verfügung. Nutzen lassen sie sich im Web, auf dem Desktop und unter iOS. Für die Anmeldung benötigt jedes Plug-in ein eigenes app-spezifisches Passwort.
Nach dem Verbinden kann ChatGPT etwa E-Mails suchen und den Posteingang zusammenfassen. Auch anstehende Termine lassen sich abfragen und Kalenderereignisse ändern.
October 27, 2026
Über den Zugriff auf E-Mail und Kalender hatten wir bereits im Zusammenhang mit ChatGPT Voice berichtet. Die neuen Plug-ins verbinden ChatGPT nun ausdrücklich mit iCloud Mail und Kalender.
Das 14-Zoll-MacBook Pro mit M6 kann zwei externe 4K-Displays mit jeweils bis zu 165 Hz ansteuern. Ein Vergleich zeigt, was sich gegenüber dem Vorgänger verbessert hat.
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Beim 14-Zoll-Modell mit M5 lag die Grenze bei 144 Hz pro externem 4K-Display. Das M6-Modell erhöht sie damit für beide Bildschirme.
Über die Vorstellung des neuen MacBook Pro und die Verkaufstermine haben wir bereits berichtet. Vorbestellungen starten am 28. Oktober, die Auslieferung beginnt am 6. November. In Deutschland liegt der Einstiegspreis bei 2.299 Euro.
Beim iMac mit M6 sitzt der 2,5-Gigabit-Ethernetanschluss im Netzteil: Für das Einstiegsmodell kostet er in den USA 30 US-Dollar extra, beim höherwertigen Modell ist er enthalten.
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Das Einstiegsmodell bietet zehn CPU- und zehn GPU-Kerne. Beim Modell mit jeweils zwölf Kernen gehört der schnellere Anschluss zur Standardausstattung. Der optionale Ethernetanschluss des iMac mit M4 war auf ein Gigabit begrenzt.
Apple hat den iMac mit M6 bereits vorgestellt. Leistung, weitere Anschlüsse und Verkaufsstart waren Thema unserer früheren Berichte. Hier geht es um die Platzierung des Ethernetanschlusses und den Unterschied zwischen den beiden Konfigurationen.
Die erwarteten MacBook-Pro-Modelle mit OLED-Touchdisplay sollen schmalere Displayränder bekommen. Das berichtet Mark Gurman von Bloomberg für die Modelle mit 14 und 16 Zoll.
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Gurman nennt in einem Beitrag auf X noch ein weiteres mögliches Designdetail: Ein überarbeitetes Scharnier soll das Display stabiler halten. So soll der Bildschirm bei der Bedienung per Finger weniger wackeln. Außerdem beschreibt er das Gehäuse als etwas dünner und das Gerät als merklich leichter.
on X
Die OLED-Touchdisplays und die mögliche Dynamic Island statt der bisherigen Notch waren bereits Thema unserer Berichterstattung. Auch M5 Pro und M5 Max als erwartete Chips sowie die mögliche Vorstellung am Mittwoch, dem 28. Oktober, waren schon bekannt. Die Angabe zu den schmaleren Displayrändern ergänzt nun dieses Bild.
Im direkten Vergleich zeigt das iPad mini 8 ein etwas größeres und höher auflösendes Display, wiegt 38 Gramm weniger und behält zwei 12-Megapixel-Kameras.
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Das OLED-Display misst 21,59 statt 21 Zentimeter in der Diagonale. Seine Auflösung steigt von 2266 × 1488 auf 2316 × 1512 Pixel. Apple zufolge erreicht es mehr als die doppelte Spitzenhelligkeit der vorherigen Generation.
Mit 255 Gramm ist das neue Modell 38 Gramm leichter als das iPad mini 7. Zugleich schrumpft die Gehäusedicke von 6,3 auf 5,4 Millimeter. Schnellladen wird nun unterstützt.
Bei den Kameras bleiben jeweils zwölf Megapixel erhalten: hinten bei der Weitwinkelkamera, vorn bei der Ultraweitwinkelkamera. Die Frontkamera sitzt jetzt an der langen Gehäuseseite. Über diesen Wechsel haben wir bereits berichtet.
Die Vergleichsdaten nennen zudem 12 GB RAM für das iPad mini 8, nach 8 GB beim Vorgänger. In einer früheren Meldung hatten wir die 12 GB noch als Erwartung eingeordnet.
Das iPad mini mit A17 Pro kostete zum Verkaufsstart 599 Euro. Nach einer Erhöhung am 25. Juni lag sein Preis bei 679 Euro. Das neue Modell beginnt in Deutschland bei 749 Euro. Apple hat das neue iPad mini der achten Generation bereits vorgestellt. Über OLED, den IP67-Schutz und den Verkaufsstart am 6. November haben wir schon berichtet. Es ist das erste iPad mit IP67-Zertifizierung.
Der iMac mit M6 lässt sich ab dem 28. Oktober um 18:10 Uhr deutscher Zeit vorbestellen. Beide Standardkonfigurationen bieten 16 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher und 256 GB Speicher.
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Die Speicherbandbreite steigt auf bis zu 170 GB pro Sekunde. Beim Vorgänger lag sie bei 120 GB pro Sekunde. Im iMac mit M6 arbeitet zudem Apples N1-Funkchip, der WLAN 7 und Bluetooth 6 ermöglicht.
Apple hat den iMac mit M6 bereits vorgestellt. Leistung, Anschlüsse und Verkaufsstart waren Thema unseres früheren Berichts. Die sieben Farben ändern sich gegenüber dem M4-Modell nicht. Die Auslieferung beginnt am 6. November.
Beim 14-Zoll-MacBook Pro mit M6 erreichen nur Konfigurationen mit 24 oder 32 GB Arbeitsspeicher bis zu 170 GB/s Speicherbandbreite; das Basismodell mit 16 GB kommt auf 153 GB/s.
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Die 153 GB/s des Basismodells entsprechen dem Wert des MacBook Pro mit M5. Die höhere Bandbreite ist damit an die Wahl von mehr Arbeitsspeicher gebunden.
Weitere Konfigurationsdetails: Das neue Modell kommt standardmäßig mit 1 TB SSD-Speicher und lässt sich mit bis zu 4 TB bestellen. Sein M6-Chip hat zwei Super-, vier Performance- und sechs Effizienzkerne. Apples N1-Funkchip soll unter anderem AirDrop und den Persönlichen Hotspot zuverlässiger machen.
Mit einem optionalen 96-Watt-Netzteil lädt der Akku laut Apple in 30 Minuten auf 50 Prozent. Im Lieferumfang liegt ein 70-Watt-Netzteil. Das Liquid Retina XDR Display ist kein OLED-Display.
Apple hat das 14-Zoll-MacBook Pro mit M6 vorgestellt. Über die Vorstellung und die Verkaufstermine hatten wir bereits berichtet.
Apple erweitert Creator Studio im November um MotionVFX in Final Cut Pro, Generate Fill in Pixelmator Pro und neue Werkzeuge für Logic Pro. Für bestehende Abonnenten ist das Update kostenlos.
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Videoschnitt und Bildbearbeitung
Final Cut Pro für Mac integriert Tausende MotionVFX-Elemente. Dazu zählen Effekte, Übergänge, Vorlagen und animierte Grafiken sowie Werkzeuge für Rotoskopie, Tracking und Farbkorrektur. Im Content Hub stehen künftig auch von Apple ausgewählte Videos, Fotos und Hintergründe bereit.
Bilder aus der Final-Cut-Timeline lassen sich direkt in Pixelmator Pro öffnen. Änderungen werden automatisch ins Projekt übernommen. Final Cut Pro erhält außerdem zusätzliche Optionen für Animationen und 23 weitere Transkriptionssprachen.
Pixelmator Pro bekommt mit Generate Fill eine Funktion zur Bildbearbeitung per Beschreibung. Nutzer wählen einen Bereich aus und geben die gewünschte Änderung als Text ein. Erzeugte Elemente können sie anschließend weiter bearbeiten.
Neue Werkzeuge für Logic Pro
In Logic Pro für Mac bündelt ein überarbeiteter Browser Loops, Instrumente und Effekte. Eine Audioanalyse auf dem Gerät klassifiziert hinzugefügte Sounds und erleichtert die Suche. Der verbesserte Stem Splitter kann Schlagzeugteile ohne Original-Mehrspuraufnahmen isolieren, ersetzen oder neu mischen.
Ein neuer Assistent für Logic Pro kombiniert Modelle von Apple und OpenAI. Er soll unter anderem beim Beginn eines Songs, beim Einrichten einer Gesangsspur und beim Bearbeiten laufender Projekte helfen.
KI-Funktionen und Voraussetzungen
Über die Assistenten für Keynote, Pages und Numbers haben wir bereits berichtet. Zusätzlich kündigt Apple nun MCP-Unterstützung an. Damit können externe KI-Werkzeuge Inhalte in diesen Apps lesen, bearbeiten und Aktionen ausführen. MCP setzt macOS 27 oder neuer voraus.
Der Logic-Pro-Assistent benötigt einen Apple-Intelligence-fähigen Mac mit macOS 27 oder neuer. Die Assistenten sind zunächst nur auf US-Englisch verfügbar. Neue Abonnenten zahlen in Deutschland 12,99 Euro monatlich oder 129 Euro jährlich.
Brent Chiu-Watson, bei Apple für das weltweite Produktmarketing von Apps und iCloud zuständig, beschreibt das Update so: „Das ist unser bisher spannendstes Update seit dem Start von Apple Creator Studio. MotionVFX Inhalte in Final Cut Pro geben Abonnent:innen schnellen Zugang zu umfangreichen professionellen Videoeffekten und Inhalten, sodass sie das Beste aus der App herausholen können“. Zu den weiteren Apps sagt er: „Mit dem neuen Browser in Logic Pro können Anwender:innen beim Musikmachen mehr Sounds als je zuvor entdecken und ausprobieren. Mit den fortschrittlichen Füllfunktionen in Pixelmator Pro können Nutzer:innen jetzt jeden Bereich eines Bildes völlig neu gestalten. Die neuen KI Features in Logic Pro, Keynote, Pages und Numbers werden grundlegend verändern, wie Menschen mit diesen Apps interagieren und lernen, sie zu nutzen.“
Apple nennt für den iMac mit M6 jetzt deutsche Einstiegspreise: 1.799 Euro für zehn CPU- und zehn GPU-Kerne sowie 1.999 Euro für die Ausführung mit jeweils zwölf Kernen.
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Die Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer. Im Bildungsbereich beginnen die beiden Konfigurationen bei 1.739 beziehungsweise 1.879 Euro. Vorbestellungen sind ab dem 28. Oktober möglich, die Auslieferung beginnt am 6. November.
Unsere erste Meldung zur Vorstellung des iMac nannte bereits die US-Preise, aber noch keine deutschen Preise. Eine Angabe darin ist außerdem zu korrigieren: Apple schreibt das Zitat zur Vorstellung Tom Marieb, Vice President of Hardware Engineering, zu – nicht Shelly Goldberg.
Apple hat das 14-Zoll-MacBook Pro mit M6 vorgestellt: Vorbestellungen starten am 28. Oktober, die Auslieferung am 6. November. Preise ab 2.299 Euro.
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Der M6 bringt zwölf CPU- und zwölf GPU-Kerne mit. Gegenüber dem M5 nennt Apple bis zu 30 Prozent mehr Grafikleistung und bis zu 25 Prozent mehr Leistung bei bestimmten KI-Aufgaben. Die Werte stammen aus Apples eigenen Vergleichen. Hinzu kommen Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und eine von Apple angegebene Batterielaufzeit von bis zu 24 Stunden. Diese kann je nach Nutzung und Konfiguration abweichen.
Das MacBook Pro startet mit 16 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher und lässt sich mit bis zu 32 GB konfigurieren. Es bietet ein Liquid Retina XDR Display mit optionalem Nanotexturglas sowie eine 12-Megapixel-Center-Stage-Kamera. Zu den Anschlüssen zählen dreimal Thunderbolt 4, HDMI, MagSafe 3, ein SDXC-Kartensteckplatz und ein Kopfhöreranschluss.
Shelly Goldberg, Apples Vice President of Hardware Engineering, sagt zur Vorstellung: “The 14-inch MacBook Pro is the pro laptop of choice for a wide range of users — from college students, to business professionals across every industry, to multidisciplinary creators doing it all on one device. With the powerful M6 chip, we’re taking performance to the next level, with a boost in CPU speed and graphics and even more powerful capabilities for on-device AI. With its amazing battery life, remarkable Liquid Retina XDR display, and even faster connectivity, the new 14-inch MacBook Pro with M6 delivers a fantastic combination of performance, capability, and value.”
Auf Deutsch: „Das 14-Zoll-MacBook Pro ist für viele Nutzer die erste Wahl unter den Pro-Laptops – von Studierenden über Berufstätige aller Branchen bis zu Kreativen, die verschiedenste Aufgaben mit einem Gerät erledigen. Mit dem leistungsstarken M6-Chip steigern wir die Leistung weiter: CPU und Grafik werden schneller, und KI lässt sich noch besser direkt auf dem Gerät nutzen. Mit seiner beeindruckenden Batterielaufzeit, dem Liquid Retina XDR Display und schnelleren Verbindungen bietet das neue 14-Zoll-MacBook Pro mit M6 eine starke Kombination aus Leistung, Möglichkeiten und Gegenwert.“
Das Modell wird in Silber und Space Schwarz angeboten. In den USA beginnt der Preis bei 1.999 US-Dollar, in Deutschland bei 2.299 Euro.
Apple hat den 24-Zoll-iMac mit M6 vorgestellt und nennt erstmals konkrete Leistungsdaten, Anschlüsse und US-Preise.
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Der Chip bietet bis zu zwölf CPU- und zwölf GPU-Kerne sowie zwei Neural Engines mit jeweils 16 Kernen. Gegenüber dem iMac mit M4 nennt Apple bis zu fünfmal höhere Leistung für KI-Aufgaben direkt auf dem Gerät. Grafik und SSD-Speicher sollen bis zu doppelt so schnell sein. Für die CPU werden bis zu 40 Prozent mehr Leistung genannt.
Bei den Verbindungen kommen Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 hinzu. Bis zu vier Thunderbolt-4-Anschlüsse unterstützen unter anderem zwei externe 6K-Displays. Alle vier Anschlüsse bieten nur beim Modell mit zwölf CPU- und zwölf GPU-Kernen Thunderbolt 4. Für diese Konfiguration ist auch 2,5-Gigabit-Ethernet erhältlich. Laut Apple ist die kabelgebundene Verbindung damit bis zu 2,5-mal schneller als beim Vorgänger.
Der iMac behält sein 24-Zoll-Display mit 4,5K-Auflösung und die schlanke Bauform. Apple bietet ihn in Blau, Grün, Pink, Gelb, Lila, Orange und Silber an. Dazu gibt es farblich passende Eingabegeräte.
Zum Start kostet die Ausführung mit zehn CPU- und zehn GPU-Kernen in den USA 1.499 US-Dollar. Für zwölf CPU- und zwölf GPU-Kerne nennt Apple mindestens 1.699 US-Dollar. Vorbestellungen beginnen am 28. Oktober, die Verfügbarkeit am 6. November. Deutsche Preise nennt die vorliegende Ankündigung nicht.
Der iMac wird mit macOS 27 angeboten. Apple stellt dabei auch Siri AI als Teil von Apple Intelligence heraus. Siri AI befindet sich laut Apple unter macOS 27.2 in der Beta. Deutsch zählt derzeit nicht zu den dafür genannten unterstützten Sprachen.
Shelly Goldberg, Apples Vice President of Hardware Engineering, sagt: “iMac is the world’s best all-in-one, and today it raises the bar yet again. With the blazing performance and AI capabilities of M6 supercharging every workflow and the next generation of Apple Intelligence with Siri AI — combined with its stunning 24-inch Retina display, its gorgeous design in seven vibrant colors, and macOS 27 — the new iMac has everything users need to run their businesses, manage their lives, and bring their ideas to life.” Übersetzt: „Der iMac ist der beste All-in-One-Computer der Welt und legt heute die Messlatte erneut höher. Mit der hohen Leistung und den KI-Fähigkeiten des M6, der nächsten Generation von Apple Intelligence mit Siri AI, dem 24-Zoll-Retina-Display, dem Design in sieben Farben und macOS 27 bietet der neue iMac nach Apples Ansicht alles, was Nutzer für ihre Arbeit, ihren Alltag und ihre Ideen brauchen.“
Ein iMac mit M6 und mögliche neue Farben waren bereits Thema unserer früheren Berichte. Neu sind die offizielle Vorstellung sowie die konkreten Angaben zu Leistung, Ausstattung und US-Preisen.
Dem iPhone Duo fehlt die FaceTime-Einstellung „Augenkontakt“. Warum Apple die Funktion auf dem faltbaren iPhone nicht anbietet, ist bislang unklar.
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Bei unterstützten iPhones korrigiert „Augenkontakt“ den Blick während eines FaceTime-Anrufs. So wirkt es für die andere Person, als schaue man in die Kamera, obwohl man auf den Bildschirm blickt. Auf dem Duo erscheint die Option nicht in den FaceTime-Einstellungen. Ein Vergleich mit dem iPhone 18 Pro zeigt den Unterschied.
Als mögliche Erklärung gilt die Position der Kamera unter dem Innendisplay. Sie sitzt seitlich, während das Gesicht des Gegenübers meist eher mittig erscheint. Das könnte die Blickkorrektur erschweren. Ob dies tatsächlich der Grund ist, bleibt offen. Apple wurde um eine technische Erklärung gebeten.
Dass dem Duo Face ID fehlt, erklärt die fehlende Einstellung wohl nicht: Auch iPhones mit Touch ID unterstützen „Augenkontakt“. Über die Kamera unter dem Innendisplay hatten wir bereits berichtet. Ihre Position rückt durch die fehlende FaceTime-Funktion erneut in den Blick.
Das neue iPad mini startet bei 699 US-Dollar. Damit steigt der Einstiegspreis gegenüber dem Vorgänger um 40,1 Prozent. Seit dem ersten Modell hat er sich mehr als verdoppelt. Vier Grafiken zeigen, wann Apple die Preise anhob – und wann neue Technik ohne Aufpreis kam.
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Von 329 auf 699 Dollar
Das erste iPad mini kostete 2012 ab 329 Dollar. Die achte Generation startet nun bei 699 Dollar. Dazwischen liegen 14 Jahre und drei Preissprünge. Eine stetige Erhöhung mit jedem neuen Modell gab es jedoch nicht.
Schon die zweite Generation hob den Einstiegspreis auf 399 Dollar. Dieses Niveau hielt Apple bis einschließlich Generation 5. Erst mit Generation 6 stieg der Preis auf 499 Dollar. Auch Generation 7 blieb dabei. Nun kommen weitere 200 Dollar hinzu.
Die erste Grafik zeigt diese Entwicklung im direkten Modellvergleich. Auffällig sind die vier gleich hohen Säulen der Generationen 2 bis 5. Ebenso deutlich hebt sich das neue Modell von seinen beiden Vorgängern ab.
Die Einstiegspreise der acht Generationen zeigen drei Preisstufen nach dem ersten Modell: 399, 499 und zuletzt 699 US-Dollar. · KI-Illustration: OpenAI Imagegen
Der größte Sprung kommt mit Generation 8
Wie groß waren die einzelnen Aufschläge? Das zweite Modell verteuerte sich gegenüber dem ersten um 21,3 Prozent. Damals kamen das hochauflösende Retina-Display und der A7-Chip hinzu.
Generation 6 brachte 2021 den nächsten Anstieg: 100 Dollar oder 25,1 Prozent mehr als beim Vorgänger. Gleichzeitig führte Apple das Gehäuse ohne Home-Button, das All-Screen-Design und USB-C ein.
Bei Generation 8 fällt der Aufschlag noch größer aus. Von 499 auf 699 Dollar sind es 40,1 Prozent. Das ist sowohl in Dollar als auch prozentual der stärkste Anstieg zwischen zwei Generationen. Zur neuen Ausstattung gehören ein OLED-Display, der A20 Pro-Chip und ein dünneres Design.
Die zweite Grafik trennt diese Sprünge von den Modellwechseln ohne Aufpreis. Vier Wechsel liegen bei null Prozent. Die pinke Säule zeigt, wie deutlich Generation 8 die früheren Aufschläge übertrifft.
Der Aufschlag bei Generation 8 ist mit 40,1 Prozent der größte zwischen zwei aufeinanderfolgenden Modellen. · KI-Illustration: OpenAI Imagegen
Seit dem ersten Modell mehr als verdoppelt
Ein anderer Blickwinkel entsteht, wenn stets das erste iPad mini als Vergleich dient. Die Generationen 2 bis 5 lagen jeweils 21,3 Prozent über dessen Einstiegspreis. Bei Generation 6 und 7 waren es bereits 51,7 Prozent.
Mit Generation 8 wächst der Abstand auf 112,5 Prozent. Käufer zahlen damit 370 Dollar mehr als beim Start der Reihe. Das neue Basismodell kostet rund das 2,12-Fache des ersten.
Genau diesen Gesamtanstieg macht die dritte Grafik sichtbar. Ihre Prozentwerte beziehen sich durchgehend auf die ursprünglichen 329 Dollar. Sie dürfen daher nicht mit den Aufschlägen gegenüber dem jeweiligen Vorgänger verwechselt werden.
Verglichen werden nominale US-Startpreise ohne Steuern. Die Inflation ist nicht herausgerechnet. Zudem änderte sich die Ausstattung der Basismodelle. Generation 7 verdoppelte etwa den Basisspeicher auf 128 GB und bereitete das iPad mini auf Apple Intelligence vor. Der reine Preisvergleich misst deshalb nicht das Verhältnis von Preis und Leistung.
Gemessen an den 329 Dollar des ersten iPad mini kostet Generation 8 nominal 112,5 Prozent mehr. · KI-Illustration: OpenAI Imagegen
Neue Technik kam oft ohne höheren Startpreis
Die Zeitleiste ergänzt einen Aspekt, den gleichmäßig angeordnete Generationen verdecken: Zwischen den Modellen lagen unterschiedlich lange Pausen. Auf die jährlichen Starts von 2012 bis 2015 folgte Generation 5 erst 2019.
Trotz neuer Technik blieb ihr Einstiegspreis bei 399 Dollar. Dazu gehörten der A12-Chip und die Unterstützung für den Apple Pencil. Zuvor hatte Generation 3 Touch ID eingeführt. Generation 4 erhielt ein dünneres Gehäuse und verbesserte Hardware, ebenfalls ohne höheren Startpreis.
Die vierte Grafik zeigt alle Jahre von 2012 bis 2026. In Zwischenjahren wird der Startpreis des zuletzt eingeführten Modells fortgeführt. So werden die langen Preisplateaus und die wenigen Sprünge besonders deutlich. Spätere Preissenkungen älterer Modelle oder Händlerangebote bildet diese Linie nicht ab.
Die Zeitleiste macht die langen Preisplateaus sichtbar. Zwischenjahre übernehmen den Startpreis des zuletzt eingeführten Modells; spätere Preisnachlässe sind nicht erfasst. · KI-Illustration: OpenAI Imagegen
Fazit: Wenige Sprünge, großer Abstand
Das iPad mini wurde über acht Generationen hinweg dreimal beim Einstiegspreis teurer. Dazwischen gab es neue Funktionen und mehr Leistung zum gleichen Startpreis. Mit Generation 8 fällt der bislang größte Aufschlag an. Gegenüber 2012 hat sich der nominale Einstiegspreis damit mehr als verdoppelt.
Mit dem neuen iPad mini haben jetzt alle Modelle der aktuellen iPad-Reihe ihre Frontkamera an der Querformatseite. Das mini war das letzte Modell mit einer Kamera an der Hochformatseite.
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Apple hat das neue iPad mini vorgestellt. Seine 12-Megapixel-Frontkamera mit Center Stage sitzt an der langen Gehäuseseite. Bei Videogesprächen im Querformat liegt sie damit an der oberen Kante.
Die Umstellung begann 2022 mit dem iPad der zehnten Generation. Im Jahr 2024 folgten das iPad Air mit M2 und das iPad Pro mit M4. Mit dem neuen mini ist sie nun auch beim letzten Modell der aktuellen Reihe vollzogen.
Über die Vorstellung des iPad mini und die neue Position seiner Frontkamera haben wir bereits berichtet. Neu ist die Einordnung für die gesamte aktuelle iPad-Reihe.
OpenAI hat GPT-6.1 Terra veröffentlicht: Das mittelgroße KI-Modell ersetzt GPT-5.6 Terra und kostet in der API deutlich weniger.
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In der API kostet eine Million Eingabe-Tokens einen US-Dollar. Für eine Million Ausgabe-Tokens werden fünf US-Dollar fällig. OpenAI bezeichnet die API-Preise als halbiert. Das Modell ist über ChatGPT Work, Codex und die API verfügbar.
GPT-6.1 Terra is now in orbit
OpenAI richtet Terra auf Büroaufgaben und die Bedienung von Software aus. Das Modell soll unter anderem technische Zeichnungen auswerten und Formulare ausfüllen können. Nach Angaben des Unternehmens erledigt es Aufgaben mehr als dreimal schneller als GPT-6 Astra und GPT-6.1 Sol.
Auch bei der Zuverlässigkeit nennt OpenAI Fortschritte. In einem internen Test sank die Fehlerrate bei geringem Denkaufwand von 53,6 auf 16,7 Prozent. Bei maximalem Denkaufwand fiel sie laut OpenAI um 18 Prozentpunkte auf 4,3 Prozent. Diese Werte stammen aus dem Test des Unternehmens.
Artificial Analysis vergibt für GPT-6.1 Terra 48 Punkte im Intelligence Index. Das sind sechs Punkte mehr als für GPT-5.6 Terra. Bei maximalem Denkaufwand kostete eine Aufgabe im Vergleich 0,40 statt 1,40 US-Dollar.
On the Intelligence Index (top), GPT-6.1 Terra scores 48, between GPT-6.1 Sol (52) and GPT-5.6 Terra (42). The cost-performance chart (bottom) shows that at lower effort levels, the model delivers the best current ratio of intelligence to cost per task. | Image: Artificial Analysis
Über die Modelle Sol und Luna hatten wir bereits berichtet. Terra gehörte damals noch nicht zu deren Aktualisierung.
Apple will Siri AI bis Ende 2026 um traditionelles Chinesisch, Norwegisch, Türkisch und Vietnamesisch erweitern.
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Damit kündigt Apple eine weitere Spracherweiterung an. Französisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch kamen mit iOS 27.2 und entsprechenden Updates hinzu. Diese fünf Sprachen waren bereits Thema unserer früheren Berichterstattung. Zum Start im September war Siri AI zunächst nur auf Englisch verfügbar.
Mark Gurman vermutet, dass Apple das Touchscreen-MacBook-Pro am Mittwoch mit einem kurzen Video vorstellt und unmittelbar danach Vorbestellungen annimmt – möglicherweise ab 18:10 Uhr deutscher Zeit.
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Apples Medientermin in Los Angeles beginnt um 18 Uhr. Für das bereits angekündigte neue iPad mini nennt Apple einen Vorbestellstart um 18:10 Uhr. Auch beim erwarteten iMac und beim 14-Zoll-MacBook-Pro mit M6 könnten Vorbestellungen zu diesem Zeitpunkt beginnen.
Gurmans Vermutung zum Ablauf konzentriert sich auf die ersten Minuten des Medientermins: ein kurzes Vorstellungsvideo für das Touchscreen-MacBook-Pro, gefolgt vom Vorbestellstart.
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Dass Apple das Touchscreen-Modell am Mittwoch zeigen könnte, war bereits Thema unserer Berichterstattung. Neu ist die mögliche Verbindung von Vorstellung und Vorbestellungen. Sollte es so kommen, könnte Apples Mitteilung zum Gerät erst kurz vor 18 Uhr im Newsroom (Apples Presseportal) erscheinen. Für weitere Geräte stand zuletzt noch eine frühere Ankündigung am Dienstag im Raum.
Das neue iPad mini bekommt OLED, bleibt aber bei 60 Hz. Warum fehlt die flüssigere Darstellung eines ProMotion-Displays? Technisch spricht vieles für eine Abwägung zwischen Display-Technik, Stromverbrauch und Kosten. Beim A20 Pro liegt die Ursache vermutlich nicht.
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Der Prozessor ist kaum das Problem
Ein naheliegender Verdacht führt zum Display-Controller. Apple hat beim M4 eine neue Display Engine hervorgehoben. Doch diese dient speziell dem Tandem-OLED des iPad Pro. Apple nennt dabei präzise Farben und eine gleichmäßige Helligkeit. Daraus lässt sich keine allgemeine Voraussetzung für 120 Hz ableiten.
Schon das iPad Pro von 2017 bot mit dem A10X Bildwiederholraten bis 120 Hz. Noch deutlicher ist der Vergleich mit dem iPhone 18 Pro. Dort arbeitet derselbe Chiptyp wie im neuen mini: der A20 Pro. Das iPhone unterstützt ProMotion mit bis zu 120 Hz.
Eine grundsätzliche Grenze des A20 Pro ist deshalb wenig plausibel. Allerdings verrät der Chipname nicht alle Details seiner jeweiligen Anbindung an das Display.
Entscheidend ist die gesamte Display-Kette
Zur Display Engine im Prozessor kommen weitere Schaltungen. Ein Display-Treiber steuert das Panel und muss dessen Betriebsarten unterstützen. Auch die Verbindung zwischen Prozessor und Display muss genügend Daten übertragen können.
Unterstützt das gewählte Modul nur 60 Hz, hilft ein schnellerer Prozessor allein nicht weiter. Das wäre eine technische Grenze des eingebauten Displays. Es erklärt aber noch nicht, warum Apple genau dieses Modul gewählt hat.
Display Engine, Treiber und Panel müssen zusammenpassen. Konzeptillustration, keine Darstellung des tatsächlichen Aufbaus im iPad mini. · KI-Illustration, erstellt mit OpenAI Imagegen
LTPS und LTPO: Sparen bei niedrigen Frequenzen
Eine mögliche Erklärung steckt in den Transistoren hinter den OLED-Pixeln. Bei mobilen Displays sind dafür vor allem LTPS und LTPO wichtig. Die Kürzel bezeichnen unterschiedliche Techniken dieser Steuerschicht.
LTPS schaltet schnell und eignet sich damit auch für hohe Bildwiederholraten. LTPO ergänzt diese Technik um Oxid-Transistoren. Ihr Vorteil zeigt sich besonders bei niedrigen Frequenzen: Durch geringere Leckströme bleibt der elektrische Zustand der Pixel länger stabil. Das Display kann dadurch seltener aktualisieren, wenn sich der Inhalt kaum ändert. So spart ein breiter Regelbereich Energie.
Nachteil: LTPO erfordert zusätzliche Schichten und eine aufwendigere Fertigung. Das erhöht die Kosten gegenüber LTPS.
Wichtig ist deshalb: LTPS bedeutet keineswegs automatisch 60 Hz. Es gibt sogar LTPS-Pixelschaltungen für 240 Hz. LTPO erleichtert vor allem den sparsamen Betrieb mit sehr niedrigen Frequenzen.
Welche dieser Techniken das neue mini tatsächlich verwendet, nennt Apple in den öffentlichen Daten nicht. Die Panel-Technik bleibt damit ein Ansatz für die Erklärung, kein belegter Grund.
Mehr Bilder brauchen zusätzliche Energie
Angenommen, Apple setzt auf ein einfacheres OLED ohne großen Regelbereich. Dann könnte ein Betrieb mit 120 Hz den Stromverbrauch im Alltag stärker erhöhen. Das Display könnte bei ruhigen Inhalten weniger weit herunterregeln. Hinzu kommt die Arbeit für die zusätzlichen Bilder. Beim Scrollen müssen Grafikverarbeitung und Display-Ansteuerung häufiger aktiv werden.
Beim mini zählt jeder eingesparte Anteil: Apple nennt einen Akku mit 18,9 Wattstunden. Zugleich ist das neue Gerät nur 5,4 Millimeter dünn. Die versprochenen zehn Stunden Laufzeit könnten bei der Display-Wahl ein wichtiges Ziel gewesen sein.
Flüssige Darstellung und lange Laufzeit müssen zusammenpassen. Die symbolische Waage zeigt keine gemessenen Verbrauchswerte. · KI-Illustration, erstellt mit OpenAI Imagegen
Ein Verweis auf die geringe Größe überzeugt ebenfalls kaum. Oppo bietet beim Pad Mini ein 8,8-Zoll-OLED mit 144 Hz. Das Gerät ist mit 5,46 Millimetern ähnlich dünn. Damit ist die Machbarkeit in dieser Größenklasse gezeigt.
Fazit: Vermutlich eine Frage der Prioritäten
Vielleicht ist es die Produktpolitik? ProMotion könnte als Vorteil des iPad Pro dienen. Allerdings hat das iPad mini durchaus einen hohen Preis. Die Kunden werden den Preis vermutlich eher verzeihen als die Tatsache, dass sie dann dennoch nicht die aktuellste Technik bekommen.
Apple hat macOS 27.2 und HomePod-Software 27.2 veröffentlicht. Die Updates bringen neue Funktionen für den Mac und Apples Lautsprecher.
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Mit Sound Glow leuchtet die Oberseite kompatibler HomePods passend zur Wiedergabe. Die Farben orientieren sich am Albumcover. Die Funktion arbeitet mit Songs, Podcasts und Apples Ambient-Musik. Laut Apples Updatehinweisen steht sie für den HomePod mini, den HomePod mini 2 und den HomePod der zweiten Generation bereit.
HomePods lassen sich nun auch als dauerhafte Audioausgabe für einen Mac einstellen. Zudem können vier Lautsprecher Surround-Sound mit dem Apple TV 4K der vierten Generation wiedergeben. Dafür sind passende vordere und hintere Paare aus HomePod mini 2 oder HomePod der zweiten Generation nötig. Eine neue Sperre für die Bedienelemente auf der Oberseite soll versehentliche Berührungen verhindern.
Auf dem Mac bringt macOS 27.2 kontextabhängige Vorschläge in Nachrichten. Darüber lassen sich passende Aktionen etwa in Kalender oder Erinnerungen aus einer Unterhaltung heraus ausführen. Apple hat außerdem die Anzeigen für Lautstärke und Bildschirmhelligkeit überarbeitet. Safari 27.2 enthält Korrekturen für Webinhalte, Videos und Erweiterungen.
Siri AI unterstützt mit dem Update zusätzlich Französisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch. Deutsch gehört weiterhin nicht dazu. Laut Apples Updatebeschreibung kann Siri AI zudem Informationen aus früheren Unterhaltungen für Antworten nutzen.
Apple hat auch iOS 27.2 und iPadOS 27.2 nachgereicht. Darüber hinaus sind tvOS 27.2, watchOS 27.2 und visionOS 27.2 erschienen. Die Updates für macOS und HomePod enthalten auch Fehlerbehebungen und Sicherheitsverbesserungen.
Mit tvOS 27.2 liefert Apple die Software für den bereits angekündigten Vier-Lautsprecher-Surround-Sound am neuen Apple TV 4K.
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Neu ist auch eine gemischte Aufstellung: Zwei HomePods der zweiten Generation lassen sich mit zwei HomePod mini 2 kombinieren. Alternativ sind vier Lautsprecher desselben Modells möglich. Bei der gemischten Aufstellung stehen vorne und hinten jeweils passende Paare.
Apple hatte den Vier-Lautsprecher-Surround-Sound für das Apple TV 4K der vierten Generation bereits angekündigt. Das Gerät erscheint am 13. November, der HomePod mini 2 am 30. Oktober. tvOS 27.2 liefert nun die Software für die Funktion.
Das Update lässt sich auf dem Apple TV 4K unter „Einstellungen“ > „System“ > „Softwareupdate“ laden. Bei aktivierten automatischen Updates erfolgt die Installation selbstständig.
Siri AI kann mit macOS 27.2 nützlichen Kontext aus früheren Interaktionen behalten. Das geht aus den Versionshinweisen zum jetzt veröffentlichten Update hervor.
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Apple nennt außerdem einen breiteren Zugriff auf persönliche Kontextinformationen. Wie lange Siri den Kontext behält und welche früheren Interaktionen dafür infrage kommen, erläutern die wiedergegebenen Versionshinweise nicht.
Das ist eine wichtige Ergänzung zu unserem früheren Bericht über Siri in macOS 27. Darin hieß es, Siri berücksichtige zwar den Verlauf einer laufenden Unterhaltung, habe aber kein sitzungsübergreifendes Gedächtnis. Diese Aussage lässt sich angesichts der neuen Versionshinweise nicht mehr pauschal aufrechterhalten. Ob die Funktion einem dauerhaften Gedächtnis entspricht, bleibt anhand der vorliegenden Angaben offen.
Neu sind auch Vorschläge in Nachrichten. Aus dem Gesprächskontext heraus sollen sie schnelle Aktionen in Apps wie Kalender und Erinnerungen ermöglichen. Daneben zeigen die Regler für Helligkeit und Lautstärke ihre Stufen nun unterteilt an. Safari 27.2 bringt Korrekturen für Webinhalte, Videowiedergabe und Erweiterungen.
Die fünf zusätzlichen Sprachen für Siri AI – Französisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch – waren bereits aus unserem Bericht über die öffentlichen Betas bekannt. Deutsch ist weiterhin nicht darunter. macOS 27.2 ist die erste größere Aktualisierung für das im September erschienene macOS 27 und lässt sich über die Softwareaktualisierung installieren.
Apple bestätigt ein Problem mit dem Innendisplay bei einer kleinen Zahl von iPhone-Duo-Geräten. Betroffene sollen AppleCare wegen eines Ersatzgeräts kontaktieren.
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Für einen Austausch wegen dieses Problems ist kein AppleCare+ nötig. Auch Käufer, die das iPhone Duo über einen Mobilfunkanbieter bezogen haben, sollen sich direkt an AppleCare wenden. Einige betroffene Geräte wurden bereits im Apple Store ersetzt. Wegen begrenzter Bestände mussten andere Nutzer warten.
Apple hat weder eine Ursache für die Risse genannt noch mitgeteilt, ob eine Fehlerbehebung geplant ist. Nach Apples Angaben tritt das Problem bei betroffenen Geräten offenbar bald nach dem Kauf auf. Die meisten iPhone-Duo-Geräte seien nicht betroffen.
Risse entlang der Faltstelle und Schwierigkeiten beim Ersatz über Mobilfunkanbieter waren bereits Gegenstand unserer Berichterstattung. Auch iFixits Untersuchung möglicher Belastungen am Scharnier ist bekannt. iFixit hält es unter anderem für möglich, dass eine mittlere Stützstrebe nicht richtig einfährt und das Display beschädigt. Eine Ursache ist damit nicht nachgewiesen.
Beim neuen iPad mini bindet Apple das Display in die Tonwiedergabe ein. Dahinter steckt ein bekanntes Prinzip: Eine schwingende Fläche kann selbst zum Lautsprecher werden.
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Was Apple beim iPad mini verändert
Apple nennt das neue Audiosystem Acoustic Display, bei dem spezielle Tieftöner über das Display miteinander gekoppelt sind. Separate Hochtöner sitzen zwischen Glas und Aluminiumgehäuse. Apple verspricht damit kräftigere Bässe, mehr Lautstärke und klarere Höhen.
Zugleich trägt die versiegelte Konstruktion zum Schutz gegen Wasser und Staub nach IP67 bei. Wie Apple die einzelnen Bauteile verbindet, beschreibt die Pressemitteilung allerdings nicht. Das allgemeine Prinzip solcher Systeme ist dagegen gut dokumentiert.
Eine Fläche übernimmt die Membran
Bei einem Flächenlautsprecher versetzt ein kleiner Antrieb eine größere Oberfläche in Schwingung. Dieser Antrieb heißt Aktor oder Exciter und überträgt seine Bewegung beispielsweise auf ein Display oder eine Gehäuseplatte. Die Oberfläche bewegt dann die angrenzende Luft und strahlt hörbaren Schall ab.
Bei dieser Bauweise übernimmt die Fläche selbst die Aufgabe einer Lautsprechermembran. Das erklärt auch, warum ein solches System ohne eigene Schallaustrittsöffnung auskommen kann.
Für den Antrieb gibt es verschiedene Lösungen. Elektromagnetische Aktoren arbeiten mit Spule und Magnet, piezoelektrische Elemente verändern ihre Form bei angelegter Spannung. TDK bietet solche dünnen Bauteile als PiezoListen an, die sich direkt auf Displays oder Gehäuse kleben lassen. Welchen Antrieb Apple nutzt, lässt sich daraus nicht ableiten.
Ein direkt angekoppelter Antrieb kann eine Fläche zur Schallquelle machen. Allgemeine Prinzipdarstellung, keine Schnittzeichnung des iPad mini. Bewegungen und Schallwellen sind symbolisch dargestellt. · KI-generierte Illustration / OpenAI
Warum mehr Fläche beim Bass helfen kann
Für die Wiedergabe tiefer Töne ist eine größere wirksam schwingende Fläche interessant. Bei gleicher Auslenkung kann sie mehr Luft verdrängen und eröffnet damit Möglichkeiten für besonders flache Geräte.
Allerdings zählt die tatsächliche Bewegung der Fläche. Ein großes Display liefert deshalb nicht automatisch kräftige Bässe. Entscheidend sind unter anderem seine Masse, seine Steifigkeit und seine Befestigung. Auch der verfügbare Bewegungsraum setzt Grenzen.
Apples Begriff Tieftöner sagt außerdem noch nichts über den erreichbaren Tiefbass aus. Wie deutlich der Klanggewinn ausfällt, müssen Messungen und Hörtests zeigen.
Warum die Abstimmung entscheidet
Eine angeregte Platte bewegt sich oft nicht überall gleich. Verschiedene Bereiche können sich gleichzeitig in unterschiedliche Richtungen biegen. Dabei entstehen Schwingungsmuster und Eigenresonanzen, die einzelne Tonbereiche stärker oder schwächer hervortreten lassen.
Die Herausforderung besteht darin, diese Bewegungen für einen möglichst ausgewogenen Klang zu kontrollieren. Dafür stimmen Entwickler Material, Befestigung und Position der Antriebe aufeinander ab. Auch mehrere Aktoren und digitale Klangkorrekturen können helfen.
Eine wissenschaftliche Übersicht von Heilemann und Kollegen beschreibt diese Verfahren im Journal der Audio Engineering Society. Sie zeigt, wie eng bei Flächenlautsprechern der mechanische Aufbau und die Signalverarbeitung zusammenhängen.
Verschiedene Bereiche einer Fläche können gleichzeitig in entgegengesetzte Richtungen schwingen. Die Verformung ist zur Veranschaulichung stark überhöht. Allgemeines Prinzipmodell, keine Darstellung des iPad-mini-Displays. · KI-generierte Illustration / OpenAI
Sony und LG haben Vorarbeit geleistet
Das Display als Schallquelle ist bereits aus Fernsehern und Smartphones bekannt. Sony verwendet bei Acoustic Surface Audio Aktoren hinter dem OLED-Panel, die den Bildschirm zur Schallabstrahlung anregen. Bei den beschriebenen Modellen ergänzen separate Subwoofer die tiefen Frequenzen.
LG setzte 2019 beim G8 ThinQ auf Crystal Sound OLED. Das Display diente als Membran und arbeitete mit einem zusätzlichen Lautsprecher am unteren Gehäuserand zusammen. Dieser lieferte insbesondere Bass und ergänzte das Display zur Stereowiedergabe.
Diese Beispiele belegen das Grundprinzip, aber nicht Apples genaue Konstruktion. Bemerkenswert ist Apples ausdrücklicher Verweis auf die Kopplung der Tieftöner über das Display.
Welche Details beim iPad mini offenbleiben
Eine Beteiligung der Frontfläche an der Bassabstrahlung ist damit eine plausible technische Einordnung. Wie Apple die Bewegung überträgt und welche Schichten dabei schwingen, bleibt jedoch offen. Ebenso fehlen Angaben zur Frequenzaufteilung und zum Schallweg der versteckten Hochtöner.
Apple beschäftigt sich schon länger mit schwingenden Geräteflächen. Ein 2014 angemeldetes und 2016 erteiltes Patent beschreibt mehrere Teilflächen, die gemeinsam tiefe Töne erzeugen sollen. Es belegt die Entwicklungsarbeit, aber keine Verwendung dieser konkreten Bauweise im neuen iPad mini.
Fazit
Die Technik hinter schwingenden Displays ist seit Jahren bekannt und lässt sich verständlich erklären. Ihr Reiz liegt darin, eine vorhandene Gerätefläche zur Schallquelle zu machen. Wie gut das klingt, entscheidet die Abstimmung von Fläche, Antrieb und Elektronik. Apples Acoustic Display bietet dafür einen neuen Anwendungsfall, dessen genaue Konstruktion noch nicht vollständig beschrieben ist.
Apples weitere Geräte könnten diese Woche per Pressemitteilung statt in einer vorproduzierten Videopräsentation vorgestellt werden.
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Für Dienstag gegen 14 Uhr deutscher Zeit werden weitere Mitteilungen erwartet. Apple hat diesen Zeitpunkt nicht genannt.
Marketingchef Greg Joswiak stellte nach der Vorstellung des neuen iPad mini eine „aufregende Woche“ in Aussicht. Wann und wie Apple weitere Geräte ankündigt, geht aus seinem Beitrag nicht hervor.
Die Einschätzung zum Format weicht von einer früheren Erwartung ab: Zunächst war eine Online-Videopräsentation im Gespräch. Später zeichnete sich stattdessen ein Produkterlebnis für Medien und Creator ab. Für Mittwoch ist in Los Angeles „Pro and Tell“ angekündigt.
Ein iMac und ein 14-Zoll-MacBook Pro mit M6 sowie MacBook-Pro-Modelle mit OLED-Touchdisplay waren bereits Thema unserer Berichterstattung. Die neue Erwartung betrifft vor allem Pressemitteilungen am Dienstag und deren mögliche Uhrzeit.
Das neue OLED-iPad mini unterstützt kein ProMotion. Damit ist die zuvor offene Frage nach einer adaptiven Bildwiederholrate beantwortet.
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Damit ist eine Frage geklärt, die vor der Vorstellung offen war. In unserer früheren Berichterstattung standen für das kommende Modell 60 Hertz und eine mögliche Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz mit ProMotion im Raum. Aus dem fehlenden ProMotion lässt sich jedoch keine konkrete Bildwiederholrate des neuen iPad mini ableiten.
Apple hat das iPad mini bereits mit einem 8,5 Zoll großen OLED-Display und dem A20 Pro vorgestellt. Der Wechsel zu OLED bringt also nicht zugleich die vom iPad Pro bekannte adaptive Bildwiederholrate.
Weitere Details betreffen Kamera und Laden: Das iPad mini erhält erstmals einen Adaptive True Tone-Blitz. Seine neun LEDs passen Lichtmuster und Stärke an die gewählte Brennweite an. Laut Apple soll der Blitz Fotos und Dokumentenscans verbessern.
Im Karton liegt ein USB-C-Netzteil mit 20 Watt. Für Apples Schnellladeangabe von bis zu 50 Prozent in etwa 30 Minuten ist dagegen ein separat erhältliches Netzteil mit mindestens 35 Watt nötig.
Apple hat das neue iPad mini mit 8,5-Zoll-OLED-Display vorgestellt: In Deutschland kostet es ab 749 Euro mit WLAN und ist ab dem 6. November erhältlich.
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Das Modell lässt sich ab dem 28. Oktober vorbestellen. Am 6. November beginnt die Auslieferung; dann kommt es auch in den Handel. Mit WLAN und Mobilfunk kostet es ab 919 Euro. Beide deutschen Einstiegspreise enthalten die Mehrwertsteuer.
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Das OLED-Display misst 8,5 Zoll. Seine Ränder sind laut Apple 24 Prozent schmaler als beim Vorgänger, während die Gerätegröße ungefähr gleich bleibt. Apple nennt eine Spitzenhelligkeit von bis zu 1.200 Nits. Optionales Nanotexturglas soll Spiegelungen in heller Umgebung verringern.
Das Gehäuse ist 5,4 Millimeter dünn; das Gerät wiegt 255 Gramm. Erhältlich ist es in Mitternacht und Polarstern. Neu für die Baureihe ist die Einstufung nach IP67 gegen Wasser und Staub. Der Schutz kann mit der Zeit nachlassen, und Flüssigkeitsschäden sind nicht von der Garantie abgedeckt.
Im iPad mini arbeitet der A20 Pro. Apple gibt gegenüber der vorherigen Generation bis zu 2,7-mal mehr Grafikleistung und bis zu 4,5-mal mehr Leistung bei KI-Aufgaben an. Die 512-GB-Ausführung besitzt eine Dual 16-Core Neural Engine. Der N1 ermöglicht WLAN 7 und Bluetooth 6; Mobilfunkmodelle erhalten das C2-Modem.
Die Frontkamera mit zwölf Megapixeln sitzt an der langen Gehäuseseite. Beim neuen Acoustic Display sind Hochtöner zwischen Glas und Aluminiumgehäuse verborgen. Sein versiegelter Aufbau kommt ohne die bisherigen Lautsprecheröffnungen aus. Das Tablet wird mit iPadOS 27 ausgeliefert und unterstützt den Apple Pencil Pro sowie den Apple Pencil mit USB-C. Angeboten werden 128, 256 und 512 GB Speicher.
Beim iPhone Duo können Kurzbefehle auf das Öffnen und Schließen reagieren: Stephen Robles zeigt die Funktion jetzt in einem Video.
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In Robles’ Videodemonstration startet beim Öffnen eine Produktivitäts-App. Er bestätigt zudem, dass sich das iPhone Duo beim Schließen per Automation sperren lässt.
Stephen Robles
Der Auslöser heißt „Opened or Closed“ und steht in der Kurzbefehle-App unter „Display“. Zur Wahl stehen das Öffnen, das Schließen oder beide Ereignisse. Eine weitere denkbare Anwendung wäre ein Hintergrundbild, das sich mit dem Gerätezustand ändert.
Der Entwickler pdfu hatte den Auslöser bereits im September im iPhone-Duo-Simulator entdeckt. Die Anpassungen von iOS 27 an die beiden Displays waren schon zuvor Thema. Robles zeigt nun, wie sich das Aufklappen auch für eine eigene Aktion in Kurzbefehle nutzen lässt.
Weitere Käufer des iPhone Duo melden Brüche des Innendisplays, teils schon während der Ersteinrichtung. Wer das Gerät über einen Mobilfunkanbieter gekauft hat, bekam laut Berichten nicht immer sofort Ersatz.
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Ein aktueller Bericht zählt bislang etwa zehn unterschiedliche Fälle. Wie häufig der Schaden insgesamt auftritt, bleibt unklar. Bei den gemeldeten Brüchen verläuft der Riss entlang der Faltstelle. Teils leuchtet zudem ein horizontaler Pixelblock weiß. Einige Betroffene geben an, keinen besonderen Druck auf das Display ausgeübt zu haben.
Bei Mobilfunkanbietern waren laut den Berichten nicht immer sofort Ersatzgeräte verfügbar. Ein Käufer schildert außerdem, sein Anbieter habe den Schaden auf ein Fallenlassen zurückgeführt. Er habe die Reparatur deshalb selbst bezahlen sollen.
Über Risse am Innendisplay des iPhone Duo hatten wir bereits berichtet. Damals schilderte ein Besitzer einen Bruch nach weniger als 20 Öffnungen. Auch der Austausch betroffener Geräte in Apple Stores war schon bekannt. Die neuen Schilderungen ergänzen diese Berichte um Schäden während der Einrichtung und Schwierigkeiten beim Ersatz über Mobilfunkanbieter.
Mit dem iPhone Duo kehrt Touch ID in den Mittelpunkt zurück. Apples erstes iPhone mit Faltdisplay nutzt den Fingerabdruck statt Face ID. Der Sensor sitzt in der Seitentaste und funktioniert bei geöffnetem wie geschlossenem Gerät. Doch was passiert beim Auflegen des Fingers, und wie schützt Apple die Daten?
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Elektrische Messwerte statt Kamerabild
Touch ID feierte 2013 im iPhone 5s Premiere, damals noch im Homebutton. Das Grundprinzip beschreibt Apple als kapazitive Erfassung. Der Sensor misst also elektrische Eigenschaften des Fingers. Er benötigt dafür weder eine Kamera noch Ultraschall.
Touch ID kann auch Zahlungen mit Apple Pay bestätigen und den Zugang zu unterstützten Apps freigeben.
Unter einer schützenden Oberfläche liegen viele winzige Messelemente. Die Hautleisten des Fingers befinden sich näher am Sensor als die Täler dazwischen. Dadurch unterscheiden sich die elektrischen Kapazitäten, also die Fähigkeit, elektrische Ladung zu speichern. Aus vielen solchen Messwerten entsteht ein hochaufgelöstes Abbild des Fingerabdrucks.
Apple verwendet für die schützende Oberfläche Saphirglas. Es schützt den empfindlichen Sensor vor Kratzern. Die oft gezeigte runde Taste mit Metallring stammt aus der Bauform mit Homebutton. Beim iPhone Duo sitzt Touch ID seitlich im Gehäuse.
Hautleisten und Täler verändern die elektrische Kapazität an den Messelementen. Daraus entsteht ein Abbild des Fingerabdrucks. Die Prinzipskizze zeigt keinen maßstäblichen Aufbau des iPhone Duo. · Eigene Illustration; Grundlage: Apples Touch-ID-Dokumentation und kapazitives Messprinzip nach Patent US6330345B1.
Aus Teilaufnahmen wird ein Vergleichsmuster
Beim Einrichten legt Ihr denselben Finger mehrfach auf den Sensor und verändert dabei leicht die Position. So erfasst Touch ID auch die Randbereiche der Fingerkuppe. Später muss der Finger nicht exakt wie beim Anlernen aufliegen. Die Erkennung funktioniert aus verschiedenen Richtungen.
Entscheidend ist das daraus berechnete mathematische Muster. Apple beschreibt dafür unter anderem eine Auswertung der Richtung, in der die Hautleisten verlaufen. Dabei gehen bewusst Informationen verloren. Laut Apple lässt sich aus den gespeicherten Daten kein ursprüngliches Fingerabdruckbild rekonstruieren.
Das Muster kann sich bei der Nutzung weiter verbessern. Touch ID ergänzt passende, überlappende Bereiche, um den Finger zuverlässiger zu erkennen.
Der Abgleich bleibt in der Secure Enclave
Apples Lösung verbindet den Sensor mit einem eigenen Sicherheitsbereich im Chip: der Secure Enclave. Sie ist vom Hauptprozessor isoliert und besitzt geschützten Arbeitsspeicher. Das soll sensible Daten selbst dann schützen, wenn Angreifer das eigentliche Betriebssystem kompromittieren.
Schon die Verbindung vom eingebauten Sensor zur Secure Enclave ist verschlüsselt und gegen Manipulation abgesichert. Beide erhalten dafür bereits im Werk einen gemeinsamen, individuellen Schlüssel. Der Hauptprozessor reicht die Daten weiter, kann sie aber nicht lesen.
Die Secure Enclave berechnet das Vergleichsmuster und prüft bei späteren Berührungen, ob der Finger dazu passt. Den erfassten Scan hält sie nur vorübergehend in verschlüsseltem Speicher. Nach der Auswertung wird er verworfen. Dauerhaft bleibt das verschlüsselte Vergleichsmuster erhalten.
Weder iOS noch Apps können diese Fingerabdruckdaten auslesen. Eine App erhält das Ergebnis der Prüfung. Die Daten gelangen weder auf Apples Server noch in iCloud oder Gerätebackups. Wer ein neues Gerät einrichtet, muss seine Finger deshalb erneut anlernen.
Die Secure Enclave übernimmt Auswertung und Abgleich. Der ursprüngliche Scan wird verworfen, das Vergleichsmuster bleibt verschlüsselt auf dem Gerät. Apps erhalten das Ergebnis der Prüfung. · Eigene Illustration nach Apples Dokumentation zur Plattformsicherheit.
Wie sicher ist Touch ID?
Bei einem registrierten Finger beziffert Apple die Wahrscheinlichkeit einer zufälligen Fehlzuordnung auf ungefähr 1 zu 50.000. Für Face ID nennt Apple weniger als 1 zu 1.000.000. Diese Angaben beschreiben zufällige Übereinstimmungen mit einer fremden Person. Sie beziffern nicht die Erfolgschance eines gezielten Angriffs mit einer Fingerattrappe.
Mehr gespeicherte Finger erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Fehlzuordnung. Für fünf Finger nennt Apple bis zu 1 zu 10.000. Nach fünf erfolglosen Abgleichen verlangt das Gerät den Code. Auch nach einem Neustart oder mehr als 48 Stunden ohne Entsperren ist er nötig.
Ein starker Gerätecode bleibt deshalb wichtig. Touch ID macht seine Nutzung bequemer, weil Ihr ihn seltener eingeben müsst.
Was im Alltag hilft
Lernt Eure Finger so an, wie Ihr das Gerät später tatsächlich haltet. Achtet dabei auch auf die Ränder der Fingerkuppe. Ein Finger der anderen Hand kann praktisch sein. Speichert aber nur die Finger, die Ihr regelmäßig braucht.
Finger und Sensor sollten sauber und trocken sein. Wenn die Erkennung nachlässt, hilft zunächst ein Blick auf die Kontaktfläche. Bei anhaltenden Problemen empfiehlt Apple, einen anderen Finger anzulernen.
Fazit
Beim iPhone Duo bekommt Touch ID einen neuen Platz. Die Technik dahinter verbindet feine elektrische Messungen mit einem abgeschirmten Abgleich im Chip. Ihre Stärke liegt im Zusammenspiel von Sensor, verschlüsselter Verbindung und lokalem Datenschutz. Zusammen mit einem starken Gerätecode ermöglicht das einen bequemen und gut geschützten Zugang.
iFixit gibt dem iPhone Duo vorläufig 5 von 10 Punkten für die Reparierbarkeit und untersucht mögliche Belastungspunkte am Scharnier als Erklärung für gemeldete Displayausfälle.
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Für die Bewertung sprechen laut iFixit ein verfügbares Reparaturhandbuch, das gut abnehmbare Außendisplay und die lösbaren Akkus. Das Unternehmen bezeichnet das Duo als das bislang reparierbarste faltbare Smartphone seiner Untersuchungen. Die Punktzahl bleibt vorläufig, bis Ersatzteile verfügbar sind.
Apple's Most Ambitious iPhone, Taken Apart - iPhone Duo Teardown
Bei gemeldeten Ausfällen des Innendisplays liegen Schäden offenbar häufig in einem ähnlichen Bereich. Betroffene beschreiben teils ein Knirschen beim Falten und anschließend helle Linien auf dem Bildschirm.
Um mögliche Ursachen zu prüfen, erstellte iFixit aus Teardown-Aufnahmen, Patenten und CT-Scans ein 3D-Modell des Scharniers. Die Schäden häufen sich demnach nahe dem Übergang zwischen der Öffnung für das Verbindungskabel und der mittleren Scharnierstütze. Dort treffen mehrere Kanten aufeinander, die das Display beim Biegen belasten könnten. Auch gebogene Führungsschienen kommen als möglicher Faktor infrage. Eine Ursache ist damit nicht nachgewiesen.
iFixit hält ebenso Druck, eingeklemmte Partikel, wiederholtes Biegen, einen Fertigungsfehler oder ein Verkabelungsproblem für möglich. Im eigenen Staubtest gelangten Partikel ins Scharnier und verursachten knirschende Geräusche. Sie könnten nach Einschätzung des Teams auch das Display beschädigen.
Für Reparaturen lassen sich die beiden Akkus mithilfe elektrisch lösbaren Klebstoffs entfernen. Das Außendisplay ist ebenfalls leicht abnehmbar. Beim inneren Display erschwert dagegen viel Klebstoff den Ausbau. Display und Scharnier bleiben die größten Schwachstellen bei Reparaturen.
Aus unserer früheren Berichterstattung ist ein separater Belastungstest von JerryRigEverything bekannt. Auch dabei drang Staub ins Scharnier ein. iFixits Teardown ergänzt diesen Befund um eine Reparierbarkeitsbewertung und eine Untersuchung möglicher Schadensursachen.
Mit dem iPhone Duo bringt Apple erstmals ein faltbares iPhone. Doch wie übersteht ein Display das ständige Aufklappen? Entscheidend ist das Zusammenspiel hauchdünner Schichten, nachgiebiger Klebstoffe und eines präzisen Scharniers. Selbst Glas kann dabei mitmachen.
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Die feste Glasplatte weicht einer Folie
Die Leuchtschichten eines OLED-Displays sind ohnehin sehr dünn. Bei starren Panels sitzen sie samt Pixelsteuerung auf einem festen Glasträger. Flexible OLEDs nutzen stattdessen meist Polyimid, einen biegsamen und hitzefesten Kunststoff. Darauf werden die Transistoren zur Pixelsteuerung, Elektroden und Leuchtschichten aufgebaut.
Samsung Display beschreibt die Fertigung so: Die Kunststoffschicht liegt zunächst auf einer Glasplatte, die sie während der Produktion stabil hält. Erst danach löst ein Laser das fertige Panel vom Glas.
Für ein Foldable müssen auch Touch-Elektroden, Schutzschichten und Leiterbahnen die Biegung vertragen. Eine flexible Leuchtfläche allein ergibt noch kein faltbares Display.
Typische Funktionsgruppen eines flexiblen OLED-Displays. Die Lagen sind im Gerät verbunden und teils integriert. Dicken und Abstände sind stark vergrößert. Das Schema zeigt keinen konkreten Apple-Aufbau. · Eigene schematische Illustration
Warum sogar Glas biegsam sein kann
Glas kann sich bei geringer Belastung elastisch verformen, ohne dabei weich oder warm zu werden. Entscheidend sind seine Dicke und der Biegeradius.
Beim Biegen wird die Außenseite einer Lage gedehnt, die Innenseite gestaucht. Je dünner die Lage, desto geringer fällt diese Verformung bei gleichem Radius aus. Extrem dünne Glasscheiben von teils nur wenigen Hundertstel Millimetern lassen sich deshalb wie eine Folie biegen.
Innerhalb einer gebogenen Lage liegt die sogenannte neutrale Ebene, an der sich die Länge kaum verändert. Entwickler platzieren empfindliche Bauteile möglichst nahe an dieser Zone. Auch spröde Materialien können so eine Biegung überstehen, ohne dehnbar wie Gummi zu sein.
Bei gleichem Radius begrenzt eine geringere Dicke die Dehnung. Nahe der neutralen Ebene werden empfindliche Schichten entlastet. Das Schaubild zeigt das Prinzip einer einzelnen Lage, ohne konkrete Materialwerte. · Eigene schematische Illustration
Die unsichtbare Schutzhülle muss mit
Die OLED-Materialien brauchen weiterhin Schutz vor Sauerstoff und Feuchtigkeit. Eine starre Glasabdeckung zur Abdichtung würde die Biegsamkeit jedoch begrenzen.
Deshalb nutzen flexible Panels eine Dünnschichtverkapselung, in der sich sehr dünne anorganische Sperrschichten und organische Kunststoffschichten abwechseln. Die anorganischen Lagen halten Sauerstoff und Wasserdampf zurück. Die organischen Lagen gleichen Unebenheiten aus und trennen mögliche Fehlstellen voneinander. Dadurch wird der Weg für eindringende Feuchtigkeit länger.
Mikrorisse in der Abdichtung können nach vielen Biegungen Feuchtigkeit durchlassen und die Leuchtschichten schädigen.
Klebstoff und Scharnier verteilen die Belastung
Ein Stapel dünner Lagen kann sich wie eine dicke Platte verhalten, wenn alles starr verklebt ist. Flexible Displays brauchen deshalb optisch klare Klebstoffe, die Bewegungen zwischen den Lagen zulassen.
Das ähnelt einem gebogenen Buch: Seine Seiten verschieben sich gegeneinander, weil sie außen einen längeren Weg zurücklegen. Im Display hält der nachgiebige Klebstoff die Lagen verbunden und erlaubt zugleich kleine Verschiebungen. So können einzelne Lagen eigene neutrale Ebenen bilden und sich mit weniger Dehnung biegen.
Das Scharnier führt die Bewegung, erhält einen geeigneten Biegeradius und stützt die Fläche beim Öffnen. Ein größerer Radius verringert die Dehnung. Das Display wird deshalb in einer Kurve gebogen, statt wie Papier scharf geknickt.
Was Apple beim iPhone Duo kombiniert
Apple beschreibt das innere Display als Aufbau aus zehn ultradünnen Schichten. Oben liegen eine kratzfeste Beschichtung und eine eigens entwickelte Polymeroberfläche mit Nanotextur. Hochfestes Glas liegt oberhalb und unterhalb des Panels, während eine Titanplatte den Aufbau an der Unterseite ergänzt.
Spezielle Klebstoffe erlauben den Schichten, beim Falten gegeneinander zu gleiten. Das Scharnier stützt die Displaymitte im geöffneten Zustand. Apples Lösung verbindet damit eine nachgiebige Oberfläche, schützende Glaslagen und eine stabilisierende Unterlage.
Für das Polymer nennt Apple bis zu 40 Prozent höhere Steifigkeit gegenüber anderen branchenüblichen Materialien. Dieser Widerstand gegen Verformung bedeutet nicht automatisch 40 Prozent mehr Kratzfestigkeit oder Lebensdauer. Einzelne Schichtdicken und ein genaues Vergleichsmaterial nennt Apple in der Produktvorstellung nicht.
Ausgewählte Bestandteile nach Apples Beschreibung. Nachgiebige Klebeverbindungen erlauben kleine Verschiebungen wie zwischen Buchseiten. Die Grafik ist kein vollständiger Plan der zehn Schichten. Dicken, Abstände und Bewegungswege sind nicht maßstäblich. · Eigene schematische Illustration nach Angaben von Apple
Die Nanotextur verändert den Blick auf die Falte
Beim wiederholten Biegen können Kunststoff- und Klebstofflagen eine Restverformung behalten. Schon eine kleine Vertiefung verändert die Lichtspiegelung, wodurch die Faltstelle je nach Blickwinkel stärker auffällt.
Apple setzt auch hier an: Die Nanotextur reduziert Reflexionen und soll die Falte weniger sichtbar machen. Das ist eine optische Ergänzung zur mechanischen Konstruktion. Eine weniger sichtbare Falte bedeutet deshalb nicht zwangsläufig, dass jede Unebenheit verschwunden ist.
Viele dünne Lagen ergeben ein faltbares Display
Foldables verdanken ihre Biegsamkeit einem abgestimmten Gesamtaufbau, in dem dünne Träger und Glaslagen die Dehnung begrenzen. Flexible Sperrschichten schützen die OLEDs, während Klebstoffe und Scharnier die Bewegung erlauben. Beim iPhone Duo ergänzt Apple dieses Prinzip um seine Polymeroberfläche mit Nanotextur.
Vielleicht habt Ihr Euch schon gefragt, warum Apples kleine Netzteile mehr kosten als manche Alternative. Zerlegungen (Teardowns) zeigen viel Aufwand für stabile Spannung, geringe Störungen und Sicherheit. Wie viel davon den Preis erklärt, lohnt einen genaueren Blick.
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Wie aus Netzspannung USB-Strom wird
Apples kleine Netzteile arbeiten als Schaltnetzteile. Zuerst wandelt ein Gleichrichter die Wechselspannung aus der Steckdose in Gleichspannung um. Kondensatoren glätten diese Spannung. Ein Transistor schaltet den Strom danach sehr schnell ein und aus.
Das ermöglicht einen kleinen Transformator. Bei den hier betrachteten Geräten arbeitet er nach dem Sperrwandlerprinzip, auch Flyback genannt. Während der Transistor eingeschaltet ist, speichert der Transformator Energie im Magnetfeld. Nach dem Abschalten gibt er diese an die Ausgangsseite ab. Dort sorgen ein weiterer Gleichrichter und Filter für nutzbare Gleichspannung.
Der Transformator erfüllt zugleich eine zentrale Schutzaufgabe: Seine getrennten Wicklungen übertragen Energie magnetisch. Dadurch besteht keine direkte leitende Verbindung zwischen Netzspannung und USB-Ausgang. Die eigentliche Ladung des Akkus steuert anschließend die Elektronik im iPhone oder iPad.
Im Sperrwandler wird Energie erst im Magnetfeld gespeichert und danach zur USB-Seite übertragen. Die Wicklungen bleiben elektrisch getrennt. Vereinfachte Illustration, kein Schaltplan. · Eigene Illustration, mit KI erstellt
Regeln und Filtern erfüllen verschiedene Aufgaben
Beim Laden ändert sich der Strombedarf. Deshalb misst eine Rückkopplung die Ausgangsspannung und vergleicht sie mit einem Sollwert. Der Regler passt daraufhin die Schaltimpulse an. So bleibt die Spannung auch bei wechselnder Belastung möglichst konstant.
Die Rückmeldung muss die elektrische Trennung erhalten. Dafür eignen sich beispielsweise Optokoppler, die das Signal mit Licht übertragen. Neuere Lösungen können dafür eine magnetische Kopplung im Chip verwenden.
Filter erledigen eine andere Aufgabe: Sie verringern die kleinen Spannungsschwankungen, die das schnelle Schalten hinterlässt. Kondensatoren und Spulen wirken dabei zusammen. Weitere Filter und Abschirmungen begrenzen elektromagnetische Störungen. Viele Bauteile dienen also der Entstörung oder dem Schutz, statt unmittelbar die Spannung zu regeln.
Die Regelung hält die Ausgangsspannung nahe am Sollwert. Filter verringern die verbleibenden Schwankungen. Die Kurven zeigen das Prinzip, keine Messwerte eines Apple-Netzteils. · Eigene Illustration, mit KI erstellt
Was am alten iPhone-Netzteil besonders war
Ein anschauliches Beispiel liefert Ken Shirriffs Zerlegung eines Apple-Netzteils mit 5 Watt aus dem Jahr 2012. Er fand zwei dicht bestückte Platinen und eine aufwendige Filterung. Am Ausgang saßen drei Kondensatoren, darunter zwei Tantaltypen, sowie eine Spule. Hinzu kamen eine Metallabschirmung und eine zusätzliche Schirmwicklung im Transformator.
Eine besondere Schaltung fing Spannungsspitzen am Transformator ab. Neben der normalen Spannungsregelung gab es eine zweite Rückkopplung. Sie schaltete das Netzteil bei Übertemperatur oder zu hoher Ausgangsspannung ab.
Auch die Isolation fiel auf: Die Ausgangswicklung verwendete dreifach isolierten Draht. Der Abstand zwischen Netzseite und Ausgang war großzügig bemessen. Solche Details brauchen Platz und erhöhen den Fertigungsaufwand.
Shirriffs Befund erklärt, warum dieses Netzteil mehr Bauteile enthielt als einfachere Vergleichsgeräte. Er beschreibt jedoch ein bestimmtes Modell. Daraus folgt kein pauschaler Qualitätsvorsprung gegenüber jedem anderen Hersteller.
Bei USB-C kommen Kommunikation und Spezialchips hinzu
Apples 18-Watt-Netzteil A1695 zeigt den nächsten Schritt. Die 2019 veröffentlichte Zerlegung dokumentiert einen angepassten Steuerchip von Power Integrations und einen separaten Kommunikationschip von Cypress. Letzterer handelt über USB Power Delivery die Versorgung mit dem angeschlossenen Gerät aus. Das Netzteil bietet 5 Volt bei bis zu 3 Ampere oder 9 Volt bei bis zu 2 Ampere.
Eine höhere Spannung wird erst nach der passenden Aushandlung freigegeben. USB Power Delivery ist dabei ein herstellerübergreifender Standard. Ein Apple-Netzteil verschafft dem iPhone deshalb keinen grundsätzlichen Vorteil gegenüber einem passend ausgelegten Fremdfabrikat.
Das 18-Watt-Modell nutzt außerdem eine synchrone Gleichrichtung. Dabei übernimmt ein gesteuerter Transistor die Aufgabe einer Diode am Ausgang. Das kann Verluste und Wärme verringern.
40W Dynamic Power Adapter mit 60W Max · Apple
Beim 2023 untersuchten 20-Watt-Modell A2940 steckt noch mehr Funktion in einem Baustein. Dessen Spezialchip vereint unter anderem Schaltsteuerung, Leistungstransistor, Rückkopplung und USB-Kommunikation. Das zeigt, warum die Zahl sichtbarer Bauteile allein wenig aussagt. Eine übersichtlichere Platine kann eine sehr komplexe Regelung enthalten.
Was den Preis erklärt – und was offenbleibt
Aufwendige Filter, sorgfältige Isolation und Schutzschaltungen sind konkrete technische Leistungen. Dazu kommen die kompakte Anordnung und mechanisch gut befestigte Bauteile. Die Zerlegungen machen diesen Aufwand sichtbar.
20W USB‑C Power-Adapter von Apple · Apple
Den gesamten Verkaufspreis erklären sie jedoch nicht. Aus einem geöffneten Netzteil lassen sich weder Entwicklungskosten noch Apples Gewinnspanne zuverlässig bestimmen. Auch eine bekannte Bauteilmarke beweist für sich genommen keine lange Lebensdauer.
Apple verlangt im deutschen Store derzeit 19 Euro für das 20-Watt-Netzteil, ohne Ladekabel. Für Eure Auswahl zählen passende Leistung, unterstützte Ladeprofile, Sicherheit und Verarbeitung. Apple erlaubt ausdrücklich auch Netzteile anderer Hersteller, die die geltenden Sicherheitsstandards erfüllen.
Die kleinen Apple-Netzteile zeigen sorgfältige Ingenieursarbeit. Ob sich der Aufpreis lohnt, hängt vom konkreten Vergleichsgerät ab. Das Apple-Logo allein ersetzt diesen Vergleich ebenso wenig wie eine hohe Wattzahl.
Auf unserer Webseite lässt sich hin und wieder ein interessantes Mysterium beobachten. Ein Beispiel: Unterhalb dieser Meldung befindet sich ein Posting über das iPhone 18 Pro, mit einem entsprechenden Bild. Offensichtlich ist dieses Bild, wie inzwischen fast alle unsere News-Bilder, per KI erzeugt worden.
Aber woher weiß die KI, wie ein iPhone 18 Pro aussieht? Das Training der KI-Modelle begann zu einem Zeitpunkt, zu dem die neuen Produkte noch nicht bekannt waren. Trotzdem wird das iPhone 18 Pro akkurat dargestellt, auch die Farbe ist korrekt. Das Problem stellt sich bei allen neuen Produkten: Wie kann eine KI neue Produkte darstellen, die sie nie gesehen hat?
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Dahinter steckt eine eigens für Mac-TV erstellte Software, die genau dieses Problem lösen soll. Es ist ein lernfähiges System, d.h. es sind manchmal Fehler zu erwarten, aber es wird mit der Zeit immer besser. Die Software läuft seit Sommer in der Erprobung, und langsam sieht man die Ergebnisse. Die Software analysiert die Texte auf der Webseite, um zu erkennen, wann plötzlich von neuen Produkten die Rede ist. Das funktioniert mit dem sog. semantischen Index, den auch das neue Spotlight verwendet. Damit kann man erkennen, wie ähnlich oder unähnlich zwei Dinge sind. (Über den semantischen Index hatten wir bereits einige Artikel und Sendungen veröffentlicht.)
Wenn ein solcher Umbruch entdeckt wird, sucht die Software nach charakteristischen Merkmalen des neuen Produkts. Besonders knifflig ist dabei, dass ein Produkt mehrere Varianten haben kann, sodass man sie sehr akkurat trennen muss, um keine "Frankenstein-Produkte" zu erhalten. Anhand dieser Merkmale wird dann das Bild erzeugt.
Unten sieht man ein offizielles Pressebild von Apple. Es ist sehr ähnlich. Achtung, man muss aufpassen, welchen Schluss man daraus zieht: Man könnte annehmen, dass es anhand dieser Vorlage ja sehr einfach war, ein leicht abweichendes Bild zu erstellen. Richtig ist stattdessen: Die Software kommt dem Original verblüffend nahe.
Die üblichen Thumbnail-Bilder z.B. bei Youtube zeigen ausgeschnittene Produktbilder von Apple, d.h. die Perspektive lässt sich nicht ändern. Deswegen handelt es sich meist um Collagen von einzelnen Produkten (ein iPhone, ein iPad, ein Prozessor), die lustig durcheinander zusammen mit einer Fratze dargestellt werden. Hier ein typisches Beispiel eines geschätzten Kollegen:
Mit unserem System kann jedoch die Perspektive und die Belichtung verändert werden, weil das System lernt, wie die Produkte konstruiert sind. Die Produkte können deswegen in einer natürlichen Szene dargestellt werden (eher von oben, eher seitlich, wie man es braucht).
Dadurch werden Bilder möglich wie dieses:
Es sieht aus wie irgendein Bild mit dem Apple TV und der Remote. Tatsächlich ist es aber ein kleiner technischer Durchbruch, denn diese 3D-Darstellung wurde allein durch die Analyse von frontalen Aufnahmen konstruiert (also platt von vorne oder platt von oben). Man hat völlige Freiheit, wie man die Szene gestaltet. Hier ist eine weitere Variante, die ebenfalls in der linken Bildhälfte etwas Platz lässt für einen Titel:
Die Programmierung dieser Lösung ist absurd aufwändig und lohnt sich überhaupt nicht. Es ist aber ein interessantes Problem. Wahrscheinlich werden die Bildmodelle irgendwann tagesaktuelle Daten verwenden. Aber bis es soweit ist, kann man sich als Nerd daran austoben.
Mit dem iPhone Duo funktioniert es noch nicht, weil es zu viele unterschiedliche Zustände haben kann (geschlossen, geöffnet, halb geöffnet, und so weiter). Als nächsten Schritt müsste man der Software beibringen, wie es diese Zustände berechnen kann. Aber das ist derzeit endgültig zu aufwändig. Doch irgendwann wird es funktionieren.
Zum Schluss noch ein letztes Beispiel eines Titelbilds, das wir vor ein paar Tagen verwendet haben. Die neuen HomePod mini haben neue Farben, und diese werden akkurat dargestellt. Wie bei den Youtube-Thumbnails ist es eine Collage von mehreren Produkten. Doch es ist ansprechend gestaltet in einer natürlichen Szene. Interessant ist auch: Das Logo auf dem Apple TV ist nicht ganz korrekt. Man sieht also recht gut, wie sich die Technik entwickelt und wo sie noch besser werden muss.
Ein OLED-Display liefert tiefes Schwarz. Für die Bedienung mit dem Finger braucht es zusätzlich feine Sensoren. Wie erkennt ein Bildschirm durch Glas hindurch, wo wir ihn berühren? Dahinter steckt ein elektrisches Messverfahren, das auch mehrere Finger auseinanderhalten kann.
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Ein unsichtbares Raster unter dem Glas
Bei einem kapazitiven Touchscreen liegen unter dem Deckglas feine, leitfähige Elektroden. Sie bilden ein Sensorfeld, oft als Raster aus Zeilen und Spalten. Dieses „Capacitive Grid“ ist vom Raster der leuchtenden Bildpunkte zu unterscheiden.
Damit das Bild sichtbar bleibt, kommen durchsichtige Leiter oder sehr feine Metallnetze infrage. Ein verbreitetes Material ist Indiumzinnoxid, kurz ITO. Apple beschreibt solche Materialien auch in eigenen Patentschriften zu Touchsensoren.
Die Elektroden bilden kleine elektrische Kapazitäten. Vereinfacht beschreiben diese, wie viel Ladung sich bei einer bestimmten Spannung speichern lässt. Zwischen den Elektroden entstehen elektrische Felder, auf Englisch „Electrical Fields“. Diese reichen durch das isolierende Deckglas bis in dessen Umgebung.
Der Finger verändert das elektrische Feld
Unser Körper leitet elektrischen Strom. Nähert sich ein Finger dem Glas, beeinflusst er deshalb das Feld der Sensoren. Dafür braucht er keinen direkten Kontakt zu den leitfähigen Schichten.
Bei der sogenannten gegenseitigen Kapazitätsmessung sendet die Elektronik Signale über eine Gruppe von Elektroden. Eine zweite Gruppe empfängt sie. Der Finger verändert die elektrische Kopplung zwischen beiden. Typischerweise sinkt dabei die gemessene gegenseitige Kapazität.
Ein Steuerchip erfasst die kleinen Abweichungen vom unberührten Zustand. Aus dem Muster mehrerer benachbarter Messstellen berechnet er die Position der Berührung. Das Glas muss dafür nicht eingedrückt werden.
Warum mehrere Finger kein Rätsel sind
Das Sensorfeld wird fortlaufend abgetastet. So lassen sich mehrere Berührungsstellen gleichzeitig verfolgen. Die Software kann daraus etwa das Spreizen zweier Finger zum Vergrößern eines Fotos erkennen.
Daneben gibt es die Eigenkapazitätsmessung. Sie erfasst die Kapazität einzelner Elektroden gegenüber dem elektrischen Bezugspotenzial des Geräts. Diese Methode eignet sich auch zur empfindlichen Erkennung naher Objekte.
Beide Verfahren lassen sich kombinieren. Apple beschreibt entsprechende Sensorfelder in einem Patent. So können sich die Stärken der beiden Messmethoden ergänzen.
Anders arbeiten resistive Touchscreens: Druck bringt zwei leitfähige Schichten miteinander in Kontakt. Kapazitive Sensoren benötigen diesen mechanischen Kontakt im Inneren nicht.
Der Touch-Layer muss keine zusätzliche Folie sein
OLED bezeichnet die Bilderzeugung, nicht die Erkennung von Berührungen. Für die Touchfunktion gibt es verschiedene Bauweisen.
Bei „Add-on“ sitzen die Elektroden auf einem zusätzlichen Träger, der mit dem Display verbunden wird. Bei „On-cell“ entstehen sie direkt auf der oberen Struktur des Panels. Bei flexiblen OLEDs kann das die dünne Schutzverkapselung sein. Sie schützt die empfindlichen Leuchtschichten.
Das spart einen separaten Träger und ermöglicht dünnere Displays. Samsung Display nennt seine integrierte Technik OCTA. Seit 2023 bietet Samsung Display sie auch für Laptop-Panels an.
Unterschiede gab es bereits innerhalb einer geplanten iPhone-Generation. UBI Research beschrieb 2020 für die kommende iPhone-12-Reihe sowohl Add-on- als auch On-cell-Panels. „Touch-Layer“ bezeichnet also eine Funktion, nicht zwingend eine separate Folie.
Was bei einem großen Bildschirm zählt
Mehr Fläche verlangt bei vergleichbarer Sensordichte mehr Messstellen. Samsung Display nennt genau das als Herausforderung seiner integrierten Laptop-Technik. Die Elektronik muss kleine Änderungen schnell und zuverlässig auswerten.
Auch Bildaufbau und Berührungserkennung haben unterschiedliche Taktraten. Apple dokumentierte das schon beim ersten iPad Pro mit 12,9 Zoll: 60 Bildwechsel standen 120 Touch-Abtastungen pro Sekunde gegenüber. Für den Apple Pencil waren es 240.
Aus der Bildwiederholrate allein lässt sich deshalb nicht ableiten, wie häufig ein Bildschirm Berührungen erfasst. Für ein direktes Bediengefühl zählt die gesamte Kette: Sensor, Auswertung, Software und die anschließende Darstellung.
Neue Displays und ein möglicher Touchscreen machen Apples Medientermin spannend: „Pro and tell“ beginnt am 28. Oktober um 18 Uhr deutscher Zeit in Los Angeles. Erwartet werden zwei unterschiedliche MacBook-Pro-Neuheiten, ein neuer iMac und ein iPad mini mit OLED-Display.
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Apples Marketingchef Greg Joswiak hat das Motto auf X veröffentlicht. Es spielt mit der englischen Wendung „show and tell“. Besonders interessant dürften die Displays und die Bedienung der erwarteten Geräte werden.
MacBook Pro
Mark Gurman rechnet mit einem überarbeiteten MacBook Pro in 14 und 16 Zoll. Die OLED-Displays sollen erstmals eine Bedienung per Finger erlauben. Touch würde Tastatur und Trackpad ergänzen; auch macOS soll dafür angepasst werden. Gurman erwartet zudem ein dünneres, leichteres Gehäuse mit neu gestaltetem Innenleben. Anstelle der Notch könnte eine Dynamic Island rund um die Kamera treten.
Bei den Chips erwartet Gurman keinen Generationswechsel: Die Geräte sollen weiterhin M5 Pro und M5 Max nutzen. Die OLED-Modelle könnten als teurere Varianten neben den bisherigen Modellen mit Mini-LED-Display stehen. Zeitweise war dafür der Name „MacBook Ultra“ im Gespräch. Gurmans jüngste Berichte ordnen die Geräte jedoch wieder der MacBook-Pro-Familie zu. Als möglichen Verkaufsstart nennt er den 6. November. Dafür spricht ein geplanter größerer Umbau der Ausstellungsflächen in Apple Stores am Vorabend.
Daneben wird ein 14-Zoll-MacBook-Pro mit dem normalen M6 erwartet. Das Einstiegsmodell soll sein bisheriges Gehäuse behalten. Der bereits aus dem neuen Mac mini bekannte Chip bietet zwölf CPU- und zwölf GPU-Kerne. Hinzu kommen zwei Neural Engines mit jeweils 16 Kernen. Das dürfte vor allem Leistung für Rechenaufgaben, Grafik und lokale KI bringen. Dank der sparsameren Fertigung in zwei Nanometern ist auch eine längere Akkulaufzeit denkbar.
iMac
Beim 24-Zoll-iMac erwartet Gurman ebenfalls den M6 als Nachfolger des M4. Neue Farben sind im Gespräch, konkrete Farbtöne nennt er aber nicht. Größere Änderungen am Gehäuse werden nicht erwartet. Ein OLED-iMac gehört zwar zu Apples längerfristigen Plänen, nicht aber zu diesem erwarteten Modell.
iPad mini
Für das nächste iPad mini wird ein OLED-Display erwartet. Aaron Perris fand in Apples Programmcode Hinweise auf einen A20 Pro und eine Frontkamera an der langen Gehäuseseite. Gurman rechnet außerdem mit neuen Lautsprechern und einem wasserresistenten Gehäuse. Bei der Bildwiederholrate gehen die Hinweise auseinander: Tippgeber yeux1122 nennt weiterhin 60 Hertz. Gurman berichtete dagegen von Tests mit 60 und 120 Hertz samt ProMotion. Welche Variante Apple gewählt hat, weiß er noch nicht.
Auch der Preis könnte steigen. Gurman nennt rund 799 US-Dollar als mögliche Größenordnung. Das wären etwa 200 Dollar mehr als der bisherige US-Einstiegspreis.
Apple TV 4K steht wegen hoher Preise in der Kritik. Viele Medien und Nutzer reagieren empört auf die jüngsten Preisänderungen. Besonders auffällig ist das einfache Home-Theater-Set mit zwei HomePod mini. Dieses Set kostet in den USA nun fast 600 Dollar. Kritiker fragen, ob die technischen Änderungen diesen Aufpreis rechtfertigen. Die Debatte betrifft Speicher, Prozessorleistung und zusätzliche Mikrofone. Viele Nutzer wünschen sich stattdessen eine günstigere, abgespeckte Version. Andere sehen weiterhin einen Mehrwert in der Leistung des Geräts. Die Argumente auf beiden Seiten lassen sich gut nachvollziehen. Bleibt die Frage, wie Käufer, die vor allem streamen, mit dem Preis umgehen?
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In den paar Tagen nach der Keynote haben wir viele interessante Details gesammelt, die wir in der Sendung erklären und besprechen. Ein paar Highlights: Die Bildschirmkonstruktion besteht aus mehreren ultradünnen Schichten mit einer Nanotextur, die Reflexionen reduziert und die Falte kaschieren soll. Beide Displays unterstützen ProMotion, Always-On und eine Spitzenhelligkeit von bis zu 3.000 Nits. Das Innendisplay trägt eine entspiegelte Oberfläche, die unter bestimmtem Licht die Falte nur dezent sichtbar lässt. Die Innenkamera sitzt unter dem Display und liefert Video in maximal 1080p/60 fps, während die Außenseite bis zu 4K/60 fps schafft. Im Inneren stabilisiert eine Titanplatte das Panel, während ultradünne Glasschichten und ein spezieller Klebstoff die Beanspruchung beim Falten reduzieren. Das sind tolle Details, und in der Sendung haben wir noch mehr.
Die neue Oberfläche von macOS 27 fokussiert auf bessere Lesbarkeit und konsistentere Bedienelemente mit einem neuen Liquid-Glass-Look. Viele Bedienelemente wirken erneuert und klarer getrennt, sodass aktive und inaktive Apps leichter zu unterscheiden sind. Ergänzend gibt es erste Apple-Intelligence-Features, die Gespräche, Nachrichten und Fotos appübergreifend nutzen können, aber in deutscher Sprache noch eingeschränkt sind. Die Suche über Spotlight erhält große Verbesserungen, braucht aber eine längere Indizierungsphase, um schnell zu sein. Welche dieser Änderungen verändert den Alltag spürbar und welche bleiben vorerst eher kosmetisch?
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