Apples neuer Super-Akku? Schon länger tüftelt die Industrie an einer neuen Akku-Technologie. Es heißt, dass sich die Kapazität damit verzehnfachen lässt. Aber das sind rein theoretische Werte, die sich in der Praxis nicht erreichen lassen. Aber was lässt sich erreichen? Die Frage wird beantwortet durch die ersten Smartphones, die derzeit mit den neuen Akkus auf den Markt kommen, unter anderem von Samsung. Zieht Apple nach? Das ist wahrscheinlich. Aber was genau ist neu an dieser Technologie? Kurz gesagt: neue Silizium-Karbon-Anoden erhöhen die Energiedichte von Lithium-Ionen-Akkus. Klingt kompliziert, aber unterm Strich bedeutet es mehr Energie im gleichen Volumen. In der Sendung erläutern wir, wie solche Akkus intern aufgebaut sind und warum sich dadurch eine höhere Kapazität ergibt. Kann man solche Akkus auch in Laptops einbauen? (Spielzeit: 21 Minuten.)
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OpenAI testet für sein Modell GPT-5.6 Sol einen API-Modus namens „Ultrafast“, der mit Cerebras-Hardware bis zu 750 Ausgabetokens pro Sekunde und damit nach Angaben des Unternehmens bis zu die 14-fache Geschwindigkeit der Standardverarbeitung erreichen soll.
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Der Modus soll zunächst ausschließlich über die OpenAI-API verfügbar sein. Zugang erhalten vorerst nur ausgewählte Kunden. Weitere Unternehmen können sich für eine Warteliste registrieren und dabei ihren Anwendungsfall, Anforderungen an die Latenz und das erwartete Nutzungsvolumen angeben.
OpenAI positioniert den Dienst für Aufgaben, bei denen Antworten nicht nur leistungsfähig, sondern auch sehr schnell vorliegen müssen. Genannt werden Sprachsysteme, Kundensupport, Handelsanwendungen, Entwickler-Agenten, Finanzanalysen und Reaktionen auf Sicherheitsvorfälle.
Bei der Incident Response könnten Teams etwa Protokolle, Ablaufspuren und Änderungen am Code während einer laufenden Störung auswerten lassen. OpenAI erklärt, den Modus intern bereits für solche Analysen einzusetzen. Auch Forschungsabläufe, die bislang über Nacht als Stapelverarbeitung liefen, könnten nach Darstellung des Unternehmens in mehrere interaktive Durchläufe innerhalb eines Arbeitstags überführt werden.
Cerebras liefert die Hardware-Beschleunigung für Ultrafast. OpenAI will den Zugang schrittweise ausweiten, während die verfügbare Kapazität wächst.
GPT-5.6 Sol gehört zu einer Modellfamilie, die OpenAI im Juni eingeführt hatte. Neben Sol nannte OpenAI damals das ausgewogen ausgerichtete Terra und das auf Geschwindigkeit ausgerichtete Luna. Die Modellfamilie wurde im Juli breiter verfügbar, unter anderem in ChatGPT, Codex und über die API.
OpenAI hatte für GPT-5.6 Sol bereits einen Fast Mode angeboten. Dieser soll eine bis zu 2,5-fache Beschleunigung bei geringerer Latenz ermöglichen und etwa doppelt so viel kosten wie die Standardverarbeitung. Zu Preisen für Ultrafast nennen die vorliegenden Angaben keine Details.
Freitag 18:17 Uhr
OpenAI führt für ChatGPT und Codex auf dem Mac die optionale Funktion Computer History ein: Sie erstellt aus Aktivitäten in auswählbaren Apps und Websites eine löschbare Zeitleiste als Kontext für die KI – ohne Screenshots, Audio oder private Browsing-Sitzungen zu erfassen.
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Die Funktion ist standardmäßig deaktiviert. Pro-Abonnenten können sie in der macOS-App selbst einschalten. In Business- und Enterprise-Arbeitsbereichen müssen Administratoren den Zugriff zunächst freigeben. Zum Start ist Computer History nicht im Europäischen Wirtschaftsraum, in der Schweiz und im Vereinigten Königreich verfügbar.
Nutzer wählen aus, welche Apps und Websites berücksichtigt werden. Die Erfassung lässt sich pausieren. In den Einstellungen können sie die Zeitleiste einsehen, einzelne Einträge löschen oder den Verlauf der vergangenen zehn Minuten, der letzten Stunde, des Tages oder vollständig entfernen.
OpenAI ersetzt damit die frühere Forschungsvorschau Chronicle. Chronicle arbeitete mit Screenshots. Computer History erfasst laut OpenAI stattdessen Interaktionsereignisse, etwa App-Wechsel, Klicks, Eingaben und Tastaturkurzbefehle. Screenshots, Bildschirmaufzeichnungen, Mikrofoneingaben und Systemaudio sollen nicht aufgenommen werden. Private Browsing-Sitzungen bleiben ebenfalls außen vor.
Aus den Ereignissen entstehen Text-Erinnerungen und eine durchsuchbare Zeitleiste. Sie sollen ChatGPT und Codex etwa dabei helfen, den Stand eines unterbrochenen Projekts zu erfassen, kürzlich geöffnete Dokumente wiederzufinden oder die Arbeit eines Tages zusammenzufassen. OpenAI sieht zudem einen möglichen Einsatz darin, wiederkehrende Abläufe zu erkennen und daraus Fähigkeiten oder Automatisierungen vorzuschlagen.
Die erfassten Ereignisse werden laut OpenAI bis zu 48 Stunden auf dem Mac zwischengespeichert. Sie werden auf OpenAI-Servern verarbeitet, um die Erinnerungen zu erzeugen. OpenAI erklärt, die Ereignisse danach nicht aufzubewahren und nicht zum Training zu verwenden. Die erzeugten Textdateien bleiben lokal gespeichert, bis Nutzer sie löschen. Sie lassen sich auch im Finder einzeln öffnen.
Trotz der Schutzoptionen weist OpenAI auf Risiken hin. Inhalte aus Apps oder Websites könnten gezielt Anweisungen enthalten, die eine KI bei der Verarbeitung beeinflussen sollen. Das erhöht laut OpenAI das Risiko von Prompt-Injection-Angriffen. Das Unternehmen empfiehlt deshalb, sensible Apps auszuschließen. Während Gesprächen mit anderen Personen soll die Erfassung pausiert werden, sofern deren ausdrückliche Zustimmung nicht vorliegt.
Die Funktion erweitert den Kontext, auf den ChatGPT und Codex bei Anfragen zurückgreifen können, deutlich. Zugleich verlangt sie eine bewusste Auswahl der einbezogenen Programme und Websites. Besonders bei beruflichen Daten oder privaten Kommunikationstools dürfte diese Abwägung entscheidend sein.
Freitag 18:17 Uhr
iOS 27 erweitert die Wallet-App um den Bereich „Discover“, der zentrale Funktionen erklärt und teilweise direkt zur jeweiligen Einrichtung führt. Zudem soll das iPhone-Update neue Apple-Intelligence-Werkzeuge für Fotos, Safari sowie Eingaben in Kalender und Erinnerungen bringen.
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„Discover“ wurde in der fünften Beta von iOS 27 ergänzt. Er ist über das Drei-Punkte-Menü oben rechts in Wallet erreichbar.
Aktuell listet Apple dort Hinweise zu Apple Pay, Apple Card, Apple Cash, ÖPNV-Karten, Bordkarten, Veranstaltungstickets, Ausweisen, Schlüsseln und Apple-Account-Guthaben. Zu mehreren Bereichen gibt es direkte Aktionen. Anwender können darüber etwa eine Karte für Apple Pay oder eine ÖPNV-Karte hinzufügen. Auch die Einrichtung von Apple Cash oder ein Antrag für die Apple Card lassen sich von den Übersichtsseiten aus anstoßen.
Wallet sammelt bereits Bezahlkarten, Tickets, Bordkarten und digitale Schlüssel in einer App. Der neue Bereich richtet sich damit vor allem an Funktionen, die zwar vorhanden sind, aber nicht für alle Anwender sofort sichtbar sind.
Darüber hinaus soll iOS 27 Apple Intelligence in weiteren iPhone-Apps einsetzen. In Fotos kann die Funktion Bilder über den ursprünglichen Rand hinaus ergänzen. Safari soll offene Tabs thematisch ordnen. Kalender und Erinnerungen sollen Angaben in natürlich formulierten Eingaben erkennen, darunter Termine, Uhrzeiten, Orte und Personen.
iOS 27 befindet sich noch in der Beta-Phase. Gerade bei einem erst mit Beta 5 eingeführten Bereich wie „Discover“ sind Änderungen bis zur finalen Version möglich.
Freitag 16:18 Uhr
Apple soll mit Unterstützung von Alibaba ein eigenes großes Sprachmodell für China trainiert haben. Reuters berichtet, die lokal entwickelte Grundlage solle Apple Intelligence in den kommenden Monaten den Weg auf den chinesischen Markt öffnen.
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Apple und Alibaba haben den Bericht nicht kommentiert. Nach Darstellung von Reuters wäre das Modell ein Wechsel gegenüber dem bisherigen Ansatz, für generative KI in China auf Modelle anderer Anbieter zu setzen.
Die Anpassung ist für Apple wichtig, weil die Bedingungen in Festlandchina von denen anderer Märkte abweichen. ChatGPT und Claude sind dort nicht verfügbar. Für KI-Angebote gelten zudem lokale regulatorische Vorgaben.
Reuters bezeichnet die Entwicklung als zweigleisige Strategie. Demnach soll Apple ein eigenes Modell für China bereitstellen, während die Einbindung weiterer lokaler Technologie nicht abschließend geklärt ist.
Frühere Berichte nannten Alibabas Qwen-Modell sowie Technologie von Baidu als mögliche Bestandteile einer lokalisierten Version von Apple Intelligence. Alibaba hatte seine Partnerschaft mit Apple bereits im Februar 2025 bestätigt. Apple veröffentlichte später kurzzeitig einen chinesischen Support-Hinweis zu einer Verbindung von Qwen mit Siri und den Schreibwerkzeugen auf dem Mac, zog ihn aber innerhalb eines Tages zurück.
Wie ein eigenes Apple-Modell neben Qwen oder anderen lokalen Komponenten arbeiten würde, bleibt laut Reuters offen. Ebenso gibt es noch keine Details zum Funktionsumfang oder einen konkreten Starttermin für Apple Intelligence in China.
Die Meldung lässt auch offen, ob es einen Zusammenhang mit Siri AI gibt. Apple plant die Einführung der nächsten Siri-Version im Herbst 2026 mit iOS 27, iPadOS 27, macOS 27 und watchOS 27. Siri AI basiert auf Google Gemini. Für das in China berichtete Modell nennt Reuters keine Verbindung zu dieser Siri-Version.
In anderen Märkten bleibt ChatGPT als auswählbare Option für systemweite Textfunktionen und Image Playground verfügbar. Für China deutet der Bericht auf eine deutlich stärker lokalisierte technische Grundlage für Apple Intelligence hin.
Freitag 16:17 Uhr
Apple hat dem zuständigen US-Gericht im Streit mit Epic Games neue Gebühren für Käufe vorgeschlagen, die Nutzer über Links in Apps außerhalb des App Store abschließen. Je nach Programm sollen 5, 10 oder 15 Prozent fällig werden; verbindlich ist davon zunächst nichts.
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Die Staffelung orientiert sich an den bisherigen App-Store-Provisionen. Standard-Apps mit regulär 30 Prozent sollen bei einem extern verlinkten Kauf die Hälfte zahlen. Für Teilnehmer bestimmter Partnerprogramme und für Aboverlängerungen sind 10 Prozent vorgesehen. Der Satz von 5 Prozent wäre für Teilnehmer des Small Business Program bestimmt.
Apple zufolge sollen die Gebühren nur dann greifen, wenn ein Kauf auf die Verlinkung aus der App folgt. Die Vorlage betrifft US-Apps und externe Kaufangebote, nicht allgemein alle Zahlungen außerhalb des App Store.
Im Zentrum des Verfahrens steht die Frage, wie weit Apple nach der gerichtlichen Pflicht zum Zulassen externer Links noch an solchen Umsätzen beteiligt werden darf. Ein Berufungsgericht hatte eine Vergütung für Apples geistiges Eigentum grundsätzlich als möglich angesehen. Zugleich darf eine Gebühr nach dieser Einschätzung nicht faktisch verhindern, dass Entwickler externe Angebote verlinken.
Apple hatte nach der ursprünglichen gerichtlichen Vorgabe Gebühren zwischen 12 und 27 Prozent eingeführt. Nach der späteren Entscheidung der Richterin erhebt Apple seit April 2025 keine Gebühren mehr für über solche Links vermittelte Käufe.
Der Supreme Court prüft parallel Apples Berufung in der Sache. Ein Aufschub für das Verfahren zur Gebührenfestsetzung wurde Apple jedoch nicht gewährt. Daher entscheidet das Bezirksgericht nun zunächst über Apples Vorschlag und die Einwände von Epic.
Freitag 0:46 Uhr
Apple hat das iPhone X und das 15-Zoll-MacBook Pro von 2018 in die Liste der obsoleten Produkte aufgenommen. Reguläre Hardware-Reparaturen und die Teileversorgung über Apple sowie autorisierte Servicepartner enden damit.
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Die Einstufung betrifft den Hardware-Service. Apple Stores und autorisierte Apple-Servicepartner reparieren obsolet eingestufte Produkte nicht mehr regulär. Zudem können Servicepartner keine Ersatzteile mehr über Apple beziehen.
Apple führt Produkte zuvor als „Vintage“, wenn ihr Vertrieb seit mehr als fünf und weniger als sieben Jahren beendet ist. Für diese Geräte kann Apple Service anbieten, solange Teile verfügbar sind. Obsolet werden Produkte üblicherweise mehr als sieben Jahre nach dem Ende des Vertriebs, wobei Apple den Zeitpunkt festlegt.
Das iPhone X erschien im November 2017. Es führte beim iPhone ein OLED-Display und Face ID ein und ersetzte die Touch-ID-Home-Taste durch eine größere Bildschirmfläche mit der charakteristischen Aussparung am oberen Rand. iOS 16 blieb die letzte große, mit dem Modell kompatible iOS-Version.
Auch beim 15-Zoll-MacBook Pro von 2018 ist eine Reparatur außerhalb des Apple-Netzwerks nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Ihre Durchführbarkeit hängt jedoch von der Ersatzteilversorgung einzelner Anbieter ab. Besitzer beider Geräte sollten wichtige Daten sichern und bei bestehenden Hardware-Problemen verfügbare Reparaturoptionen prüfen.
Donnerstag 22:54 Uhr
Apple hat in Houston sein Advanced Manufacturing Center eröffnet. In dem Schulungszentrum können kleine und mittlere Unternehmen kostenlos moderne Fertigungsmethoden praktisch kennenlernen; noch in diesem Jahr soll am selben Standort die Produktion des Mac mini beginnen.
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Das rund 20.000 Quadratfuß große Zentrum, etwa 1.860 Quadratmeter, verbindet Schulungsräume mit interaktiven Laboren, Werkzeugen und Produktionsausrüstung. Apple-Expertinnen und -Experten sollen dort Wissen direkt an Unternehmen und Gründer weitergeben.
Die ersten Veranstaltungen befassen sich mit Verfahren für die Endmontage und mit Aspekten der Leiterplattenmontage. Vorgesehen sind auch Workshops, in denen Teilnehmende Produktionsprobleme in Echtzeit erkennen und darauf reagieren sollen. Apple nennt unter anderem automatisierte Qualitätskontrolle mit maschinellem Lernen sowie fortgeschrittene Automatisierung als Themen.
Die erste Gruppe von Unternehmensvertretern hat ihre Schulung bereits begonnen. Künftig will Apple auch Studierenden lokaler Hochschulen praktische Trainings anbieten.
Nach Angaben von Tim Cook hat Apple binnen weniger als neun Monaten mehrere hundert Millionen Dollar in die Houstoner Anlage investiert. In diesem Zeitraum sei die Fabrik aufgebaut worden; anschließend habe Apple dort die Produktion gestartet und erste fortschrittliche KI-Server ausgeliefert.
Die angekündigte Mac-mini-Fertigung wäre die nächste Ausbaustufe des Standorts. Apple hat nicht präzisiert, welche Mac-mini-Konfigurationen in Houston produziert werden sollen. Der derzeitige Mac mini wurde 2024 neu gestaltet und ist mit M4 oder M4 Pro erhältlich.
Donnerstag 21:18 Uhr
Vor einem möglichen Start von Apples erstem faltbaren iPhone rückt die Staubresistenz in den Mittelpunkt: Ein iFixit-Test des Samsung Galaxy Z Fold 8 zeigt erneut, wie empfindlich Scharnier und Display eines Foldables auf kleine Partikel reagieren können.
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Die Schutzklasse IP48 des Galaxy Z Fold 8 ist für die Diskussion besonders relevant. Die erste Ziffer steht für den Schutz gegen feste Partikel. Bei einer 4 besteht kein Schutz gegen Teilchen unter einem Millimeter. Feiner Staub und Sand können damit grundsätzlich zum Risiko für die beweglichen Bauteile werden.
iFixit zufolge drangen bei einem Test Partikel in das Scharnier ein. Nach mehrfachem Öffnen und Schließen habe das Gerät knirschende und schleifende Geräusche verursacht und sich nicht mehr normal öffnen lassen. Der Befund knüpft an die Probleme des ersten Galaxy Fold von 2019 an. Bei diesem Modell konnten Staub und Schmutz in den Faltbereich gelangen und das Display beschädigen.
Für Apple wäre die erste Ziffer einer möglichen IP-Klassifizierung daher wichtiger als die Wasserresistenz. Ein Wert von 5 steht für Schutz gegen Staub in schädigender Menge. Ein Wert von 6 bedeutet Staubdichtigkeit. Das iPhone 17 Pro führt Apple mit IP68; die 6 steht dort für vollständigen Staubschutz.
Ob Apple bei einem faltbaren iPhone eine vergleichbare Einstufung erreicht, ist offen. Berichten zufolge verzögerte sich Apples Einstieg in diese Gerätekategorie unter anderem wegen Bedenken zur sichtbaren Displayfalte und zur Belastbarkeit des Scharniers. Auch wenn die Falte bei aktuellen Foldables weniger auffällig sein kann, beantwortet das die Frage nach dem Eindringen kleiner Partikel nicht.
Eine IP-Angabe wäre nach einer möglichen Vorstellung nur der erste Anhaltspunkt. Wie robust ein Scharnier über Jahre und bei häufigem Öffnen und Schließen bleibt, können erst unabhängige Langzeittests zeigen.
Donnerstag 17:44 Uhr
Apple bereitet laut bisherigen Berichten eine neue Apple TV 4K für den Herbst vor. Erwartet werden ein A17-Pro-Chip, modernere Funkstandards und Unterstützung für die überarbeitete Siri; konkrete KI-Funktionen für tvOS hat Apple jedoch nicht angekündigt.
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Der wichtigste erwartete Hardwarewechsel wäre der Sprung vom A15 Bionic der aktuellen Apple TV 4K auf den A17 Pro. In Apple-Software entdeckte Hinweise wurden bereits mit einem noch nicht veröffentlichten Apple-TV-Modell und diesem Chip in Verbindung gebracht. Der A17 Pro kam ursprünglich im iPhone 15 Pro zum Einsatz.
Der Chip wäre vor allem mit Blick auf Apples neue, stärker personalisierte Siri relevant. Nach einem Bericht von Bloomberg soll die nächste Apple TV die neue Siri unterstützen. Welche Funktionen davon auf dem Fernseher tatsächlich verfügbar sein werden, ist offen. Apple hat bislang keine konkreten Apple-Intelligence-Funktionen für tvOS vorgestellt.
Auch bei der drahtlosen Verbindung könnte Apple aufrüsten. Erwartet wird ein Apple-eigener N1-Funkchip mit Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und Thread. Die aktuelle Apple TV 4K unterstützt Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.0. Thread gibt es dort nur beim Modell mit Ethernet.
Für das Streamen von Video dürfte Wi-Fi 7 allein wenig verändern. Interessanter wäre die Kombination aus aktualisierten Funkstandards für Zubehör, Spiele und die Einbindung ins vernetzte Zuhause.
Als weitere Möglichkeit steht eine überarbeitete Siri Remote im Raum. Dazu gibt es bisher kaum belastbare Details. Diskutiert wird eine präzisere Ortung über „Wo ist?“. Die heutige Fernbedienung lässt sich zwar mit einem iPhone in der Nähe suchen, besitzt aber keine Ultraweitband-Hardware für die präzise Suche wie ein AirTag.
Apple hat weder einen Termin noch technische Daten, Ausstattungsvarianten oder Preise für eine neue Apple TV 4K bestätigt. Die aktuelle dritte Generation wurde im Oktober 2022 eingeführt und ist mit 64 GB Speicher als Wi-Fi-Modell sowie mit 128 GB Speicher als Wi-Fi- und-Ethernet-Modell erhältlich.
Donnerstag 17:31 Uhr
Unter Berufung auf Mobilfunkanbieter und einen großen Händler heißt es, das faltbare Modell könne zum Start der iPhone-18-Pro-Reihe zunächst nur in den USA verfügbar sein. Weitere wichtige Märkte könnten dann über zwei oder drei Monate folgen.
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Als mögliche Gründe nennt der Bericht begrenzte Stückzahlen, Preisfragen und Probleme bei Tests bereits produzierter Geräte. In früheren Berichten wurden vor allem Scharnierkonstruktion und Haltbarkeit des Displays als anspruchsvolle Punkte genannt. Ob diese Herausforderungen tatsächlich zu einem gestaffelten Verkaufsstart führen, ist offen.
Ein solcher Ablauf wäre bei Apple nicht ohne Vorbild. Die Vision Pro erschien im Februar 2024 zunächst in den USA und kam anschließend schrittweise in weitere Länder. Beim faltbaren iPhone wären geringe Anfangsmengen ein naheliegender Grund für eine ähnliche Reihenfolge.
Donnerstag 15:20 Uhr
Die Vorwürfe sind nicht neu, aber sie werden immer lauter. Nun meldet sich auch der bekannte Entwickler Jeff Johnson zu Wort mit einem weiteren Beispiel. Er wirft Apple vor, bei der Safari-Erweiterung „TabControl Extension“ mögliche manipulierte Bewertungen und irreführende Screenshots im App Store nicht erkannt zu haben.
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Johnson ist Entwickler der Safari-Erweiterung StopTheMadness. Er stieß nach eigener Darstellung auf „TabControl Extension“, die zeitweise zu den am höchsten platzierten kostenpflichtigen Safari-Erweiterungen im US-Mac-App-Store gehört haben soll.
Besonders kritisch sieht er die angezeigten Rezensionen. Fast alle seien mit fünf Sternen bewertet und auf Englisch geschrieben. Johnson zufolge waren diese Texte jedoch weder im US-App-Store noch bei einer Suche in anderen englischsprachigen Ländern wie Australien und Kanada auffindbar. Auch die Darstellung der Namen sei auffällig gewesen: Jeder Name bestehe aus Vorname und abgekürztem Nachnamen.
Als wesentliches Indiz führt Johnson Datierungen an, die seiner Darstellung nach vor der Veröffentlichung von TabControl Extension im App Store liegen. Daneben beanstandet Johnson einen Screenshot in der Produktseite. Er zeigt eine Bewertung von 4,9 von 5 Sternen und könnte damit den Eindruck einer tatsächlichen App-Store-Bewertung vermitteln. Es handelt sich aber nicht um die tatsächliche Sterne-Bewertung im AppStore, sondern nur um eine Grafik. Apples Review-Team hätte eine solche Grfaik auffallen müssen.
Die Kritik richtet sich deswegen nicht nur gegen den Anbieter der Erweiterung, sondern vor allem gegen Apples Prüfung. Apple kontrolliert nach eigener Darstellung sowohl die Apps als auch die zugehörigen Store-Metadaten, zu denen auch Screenshots zählen.
Apple verweist bei der Verteidigung seines App-Store-Modells regelmäßig auf Schutz vor Schadsoftware und Betrug. Nach Apples jüngster jährlicher Betrugsanalyse verhinderte der App Store in den vergangenen fünf Jahren betrügerische Transaktionen im Wert von mehr als neun Milliarden US-Dollar. Für 2024 nennt Apple mehr als zwei Milliarden US-Dollar.
Der Vorgang unterstreicht, dass Rankings, Sternebewertungen und Screenshots im App Store keine vollständige Vertrauensgarantie bieten. Bei Browser-Erweiterungen sind nachvollziehbare Angaben des Entwicklers, Datenschutzinformationen und externe Erfahrungsberichte besonders relevante zusätzliche Kriterien.
Donnerstag 13:46 Uhr
Anthropic macht aus dem Seitenfenster seiner Chrome-Erweiterung eine vollständige Claude-Cowork-Sitzung: Skills, Plugins und Connectoren funktionieren im Browser, und laufende Aufgaben lassen sich geräteübergreifend fortsetzen.
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Gespräche aus dem Seitenfenster werden im Claude-Verlauf gespeichert. Sie können danach auf dem Desktop, im Web und in mobilen Claude-Apps mit demselben Kontext weitergeführt werden. Zuvor blieben Browser-Sitzungen von den übrigen Claude-Anwendungen getrennt.
Die Erweiterung kann die gerade geöffnete Website einsehen und über vorhandene Browser-Anmeldungen bedienen. Dazu gehören das Öffnen von Links, Navigation zwischen Seiten, Texteingaben und das Ausfüllen von Formularen. Anthropic nennt unter anderem das Sammeln von Rechnungsdaten aus mehreren Portalen und die anschließende Erstellung einer Tabelle als Einsatzszenario.
Bereits konfigurierte Skills, Plugins und Connectoren sollen ohne weitere Einrichtung auch im Browser funktionieren. Damit kann Claude Browser-Recherche mit weiteren Arbeitsschritten verbinden, etwa der Verarbeitung von Daten oder der Arbeit mit Dateien.
Anthropic betont zugleich die Risiken von Prompt Injection. Versteckte oder manipulierte Anweisungen auf Webseiten können Browser-Agenten zu unerwünschten Aktionen verleiten. Zwar sollen folgenreiche Schritte zusätzlich kontrolliert werden, wenn automatische Freigaben aktiv sind. Bei Käufen und beim Teilen persönlicher Daten fragt Claude laut Anthropic weiterhin nach einer Bestätigung. Einen vollständigen Schutz versprechen diese Maßnahmen nicht.
Besondere Vorsicht ist daher bei sensiblen Konten und Daten geboten. Ein Bericht rät vom Einsatz mit Bank- oder Gesundheitsdaten ab. Für Unternehmensumgebungen können Administratoren die Funktion aktivieren und den Zugriff auf zugelassene Domains beschränken.
Die Cowork-Integration ist zunächst für Max- und Team-Kunden verfügbar. Der Start für Pro-Abonnenten ist in den kommenden Wochen geplant. Andere Chromium-Browser und Mobilgeräte unterstützt Claude in Chrome bislang nicht.
Donnerstag 13:26 Uhr
WhatsApp führt schrittweise ein neues Feld für Benutzernamen ein: Beim Anlegen eines Kontakts lässt sich der Username künftig neben Name und Telefonnummer speichern.
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Das neue Eingabefeld erscheint zwischen den Namensfeldern und dem Bereich für die Telefonnummer. Es wird beim Erstellen eines neuen Kontakts innerhalb der App angezeigt.
Dafür öffnen Nutzer in der Chat-Ansicht über die Plus-Schaltfläche die Kontaktverwaltung und wählen „Neuer Kontakt“. Die bisherige Maske bleibt weitgehend unverändert. Hinzu kommt lediglich das Feld für den Benutzernamen.
Die Funktion gehört zur breiteren Einführung von WhatsApp-Usernames. WhatsApp hatte zuvor ein Reservierungssystem für Benutzernamen gestartet. Anschließend wurden Usernames nach Berichten zunächst für ausgewählte iPhone-Nutzer aktiviert.
Nach Angaben von WABetaInfo wird auch das neue Kontaktfeld zunächst nur schrittweise verteilt. Es soll bei einzelnen Nutzern sowohl in Beta- als auch in regulären WhatsApp-Versionen erscheinen.
Sobald Usernames breiter verfügbar sind, soll WhatsApp das Feld automatisch ausfüllen können. Das gilt laut dem Bericht für Kontakte, die über die Chat-Informationen neu angelegt werden. Wie schnell die Funktion alle Nutzer erreicht, ist bisher nicht bekannt.
Donnerstag 11:37 Uhr
Apple soll Verlagen mehrjährige Lizenzvereinbarungen anbieten, damit Siri AI auf aktuelle Nachrichten und Informationen zugreifen kann. Laut einem Bericht des Wall Street Journal erwägt Apple dafür nutzungsabhängige Zahlungen und ein Budget im hohen dreistelligen Millionenbereich.
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Die Vergütung soll dem Bericht zufolge jeweils dann fließen, wenn Inhalte eines Verlagspartners genutzt werden. Damit würde Apple offenbar ein anderes Modell verfolgen als Vereinbarungen mit festen Gebühren für einen breiten Zugriff auf Inhalte.
Apple hat die Gespräche nicht bestätigt. Eine Anfrage des Wall Street Journal kommentierte Apple nicht. Ob bereits Verträge abgeschlossen wurden, ist ebenfalls nicht bekannt.
Direkte Lizenzvereinbarungen könnten für Siri AI den Zugang zu laufend aktualisierten Informationen vertraglich regeln. Unklar bleibt, welche Medienunternehmen beteiligt sein könnten, wie Inhalte in Antworten verwendet würden und ob Quellen für Nutzer sichtbar gemacht werden sollen.
Apple unterhält bereits Partnerschaften mit Verlagen für Apple News+. Nach Angaben des Wall Street Journal schloss Apple zudem früher Vereinbarungen, die Rechte zur Nutzung von Verlagsinhalten für das Training eigener KI-Systeme umfassten.
Die Gespräche fallen in eine Phase, in der Verlage unterschiedliche Wege im Umgang mit KI-Anbietern wählen. Einige Medienunternehmen gehen wegen einer aus ihrer Sicht nicht genehmigten Nutzung ihrer Inhalte juristisch vor. Andere vereinbaren Lizenzen. Apple setzt nach dem Bericht offenbar auf vertraglich geregelten Zugriff auf Nachrichteninhalte.
Ob die berichteten Verhandlungen zu Abschlüssen führen und welche Funktion lizenzierte News-Inhalte später in Siri AI übernehmen würden, bleibt offen.
Donnerstag 3:32 Uhr
Wie der werte Leser vermutlich bereits entdeckt hat, experimentieren wir in den letzten Tagen mit einigen Neuheiten.
Voll im Trend sind wir mit unserem attraktiven Zusatzangebot »Mac-TV Fold«. Unser seit Jahren, d.h. eigentlich seit Jahrzehnten, sehr vorausschauend gestaltetes Webseiten-Layout lässt sich entlang zwei Kanten falten (siehe Skizze).
Das funktioniert auf den neuen Foldables und sogar auf herkömmlichen iPads (mit etwas Kraft). Alternativ kann die Webseite ausgedruckt werden und durch weitere Faltungen zu einem kleinen Papierflieger umgestaltet werden (die übrigens ohne CO2 fliegen).
Besonderer Clou: Wird die Webseite auf Esspapier gedruckt, kann sie einen wertvollen Beitrag zur Ernährung leisten.
Mittwoch 22:53 Uhr
Google hat die Pixel-11-Reihe, das Pixel 11 Pro Fold und die Pixel Watch 5 vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen neue Gemini-Funktionen, Kamera-Software und der Tensor-G6-Chip, während die sichtbaren Hardware-Änderungen bei Foldable und Uhr begrenzt bleiben.
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Die Pixel-11-Smartphones arbeiten mit Googles neuem Tensor G6. Der Chip soll Aufgaben mit lokalen KI-Modellen schneller und energieeffizienter erledigen. Google nennt außerdem schnelleres Laden von Apps und schnelleres Surfen. Ein überarbeiteter Bildprozessor ist für größere Zoom-Bereiche sowie Verbesserungen bei Nachtaufnahmen vorgesehen.
Das Pixel 11 erhält einen 48-Megapixel-Hauptsensor mit höherer Lichtempfindlichkeit. Google nennt für das Basismodell einen 30-fachen Super-Resolution-Zoom. Bei Pixel 11 Pro und Pixel 11 Pro XL sollen neue Haupt- und Telekameras unter anderem einen bis zu 120-fachen Pro Zoom ermöglichen. Der Nachtmodus soll auf den Pro-Geräten erheblich schneller arbeiten.
Mit Magic Capture führt Google eine Funktion ein, die während einer Aufnahmesitzung zahlreiche Einzelbilder analysiert und geeignete Fotos und Videos auswählt. Ergänzend kann die Software Bilder etwa zuschneiden, ausrichten oder verwackelte Aufnahmen verbessern. Mit Camera Looks lassen sich Bildstile bereits beim Fotografieren festlegen. Für die Pro-Modelle kommt eine zusätzliche Videostabilisierung hinzu.
Die Kamera-App wird zudem um eine Creator Suite erweitert. Sie umfasst einen Teleprompter, der sein Scrolltempo an die Sprechgeschwindigkeit anpassen soll, Projektordner für Clips, eine Mikrofonanzeige und Werkzeuge zum Sortieren sowie Kürzen von Material.
Gemini soll auf der Pixel-11-Reihe mehr Aufgaben über Apps hinweg unterstützen. Google nennt Bestellungen, Buchungen und Anrufe bei Unternehmen als Beispiele. Einige Funktionen starten laut Google zunächst in den USA. Mit Rambler kommt außerdem eine neue Diktierfunktion für Gboard. Sie soll Füllwörter und unnötig verschachtelte Formulierungen aus gesprochenen Eingaben entfernen.
Die kontextbezogene Assistenz zeigt künftig umfangreichere Informationen aus Apps an, etwa zu Flügen, Karten, Terminen oder Reservierungen. Google weitet auch die Live-Übersetzung aus: Sie soll neben Telefonaten in unterstützten Apps auch Videos und Podcasts erfassen.
Pixel 11 Pro und Pixel 11 Pro XL erhalten auf der Rückseite HiLight. Der LED-Ring um den Blitz kann anzeigen, ob Gemini zuhört, verarbeitet oder antwortet. Für ausgewählte Kontakte lassen sich farbige Signale bei Anrufen einrichten.
Das Pixel 11 Pro Fold konzentriert sich auf Robustheit und Display-Verbesserungen. Google zufolge ist das Gerät leichter und dünner als sein Vorgänger. Eine Rückseite aus Glasfaser-Verbundmaterial und ein überarbeitetes Scharnier sollen es widerstandsfähiger machen. Außen- und Innendisplay werden heller. Beim inneren Display nennt Google zudem schmalere Ränder, dickeres ultradünnes Glas und zusätzliche Schutzschichten.
Im Fold sind 16 GB RAM verbaut. Eine neue Funktion für die Transkription unterstützt amerikanische Gebärdensprache: Die Frontkamera erfasst Gebärden, während auf dem Außendisplay ein Text angezeigt werden kann.
Bei der Pixel Watch 5 bleibt die äußere Gestaltung laut den Berichten nahezu unverändert. Google verbaut einen schnelleren Prozessor, erhöht den Arbeitsspeicher und verdoppelt den Speicher auf 64 GB. Wesentlicher sind die Software-Neuheiten. Dazu gehören eine verbesserte Streckenaufzeichnung in schwierigen Umgebungen, neue Funktionen für Kraft- und Intervalltraining sowie Schlafenszeit-Automationen.
Diese Automationen können beim Einschlafen unter anderem Musik pausieren, Berührungen deaktivieren und Benachrichtigungen stummschalten. Google ergänzt die Uhr außerdem um eine Erkennung von Atemnot sowie um Auswertungen zu Blutdruck- und Insulinresistenztrends. Solche Hinweise sind keine medizinische Diagnose.
Google positioniert die neue Generation damit vor allem über Software: Gemini, Kamera-Verarbeitung und Gesundheitsfunktionen stehen stärker im Vordergrund als umfassende Änderungen an Form und Design.
Mittwoch 22:39 Uhr
SpaceXAI hat Grok 4.6 veröffentlicht und positioniert das KI-Modell für mehrstufige Agenten-Aufgaben, Softwareentwicklung und Wissensarbeit auf dem Niveau führender Konkurrenzmodelle; die Leistungs- und Preisvergleiche beruhen teils auf Angaben des Unternehmens und auf Drittanbieter-Benchmarks.
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Nach Angaben von SpaceXAI richtet sich Grok 4.6 an lang laufende Agenten, Softwareentwicklung, Wissensarbeit und visuelle Projekte. Das Modell soll mehrschrittige Aufgaben zuverlässiger verfolgen, sich in unbekannten Codebasen orientieren und Ergebnisse häufiger selbst prüfen, bevor es weiterarbeitet.
Als Grundlage nennt SpaceXAI eine längere zusätzliche Trainingsphase, umfangreichere Daten aus der Softwareentwicklung und mehr Reinforcement Learning für Coding- und Wissensaufgaben. Der Anbieter meldet gegenüber Grok 4.5 Fortschritte in allen von ihm aufgeführten Tests, darunter CursorBench, FrontierCode, APEX-Agents und Terminal-Bench. Diese Angaben sind Herstellerangaben.
Der Artificial Analysis Intelligence Index führt Grok 4.6 mit 61 Punkten. Damit liegt das Modell laut den vorliegenden Angaben gleichauf mit GPT-5.6 Sol bei dessen höchster Reasoning-Stufe und einen Punkt hinter Claude Fable 5. Der Index bündelt mehrere Benchmarks zu einem Wert und ist deshalb ein Anhaltspunkt, aber keine vollständige Aussage über die Eignung für jeden einzelnen Einsatz.
The Decoder verweist zudem auf GDPval-AA v2, einen Test für Wissensarbeit am Computer. Dort soll Grok 4.6 mit einem Elo-Wert von 1.753 den zweiten Rang belegen, hinter Claude Opus 5. Der Bericht nennt für komplexe Aufgaben im Schnitt etwa 53 Schritte. Claude Opus 5 benötige dort rund 103 Schritte. Solche Benchmark-Ergebnisse hängen jedoch von den jeweiligen Aufgaben und der Testmethodik ab.
Die API-Preise beginnen bei 2 US-Dollar pro Million Eingabe-Tokens und 6 US-Dollar pro Million Ausgabe-Tokens. Eine schnellere Variante kostet laut SpaceXAI das Doppelte. Im Vergleich mit den im Bericht genannten Preisen von Claude Opus 5 und GPT-5.6 Sol wäre Grok 4.6 damit deutlich günstiger. Die Vergleichbarkeit hängt allerdings auch von Modellvariante, Geschwindigkeit und konkretem Einsatz ab.
Grok 4.6 ist über die SpaceXAI-API, Cursor, Grok Build sowie OpenRouter, Vercel und Cloudflare verfügbar. Für die erste Woche kündigte SpaceXAI in Cursor und Grok Build die doppelte enthaltene Nutzung an. Die Veröffentlichung folgt auf die im Juni gemeldete Übernahme von Cursor durch SpaceXAI und auf die Vorstellung des Grok Bot als Agenten für iPhone, Mac und weitere Plattformen.
Mittwoch 22:34 Uhr
Apple bereitet offenbar Wallet-Pässe für Inzahlungnahme-Angebote vor, die laut entdeckten Code-Hinweisen bis zu 90 Tage gültig sein könnten. Eine offizielle Ankündigung gibt es bislang nicht.
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Die Hinweise wurden in einer Aktualisierung von Apples App Guide entdeckt. Guide wird nach den Berichten von Apple-Mitarbeitenden, autorisierten Apple-Händlern und weiteren Verkaufsorganisationen bei Kundengesprächen und Produktvorführungen verwendet.
Mehrere Textbausteine beschreiben den vorgesehenen Ablauf. Mitarbeitende könnten ein Gerät zunächst auf seine Eignung prüfen, Seriennummer oder IMEI erfassen, Angaben zum äußeren Zustand abfragen und eine Diagnose durchführen. Anschließend würde das System offenbar Angebote von Inzahlungnahme-Partnern abrufen.
Für das ausgewählte Angebot könnte ein QR-Code angezeigt werden. Kundinnen und Kunden würden ihn mit der iPhone-Kamera scannen und den Vorgang über „Zu Apple Wallet hinzufügen“ abschließen. Entsprechende Schaltflächen sind laut den Berichten bereits für zahlreiche Sprachen und Regionen vorbereitet.
Der mögliche 90-Tage-Zeitraum wäre deutlich länger als Apples derzeitige Vorgabe für Online-Inzahlungnahmen. Dort muss Apple das Gerät üblicherweise innerhalb von 14 Tagen erhalten, damit der zuvor geschätzte Betrag bestehen bleibt.
Unklar ist allerdings, ob ein Wallet-Pass den angezeigten Wert über die gesamten 90 Tage garantiert. Apples bestehende Bedingungen erlauben Anpassungen, wenn der geprüfte Gerätezustand von den vorherigen Angaben abweicht oder eine Aktivierungssperre nicht entfernt wurde. Auch bei der neuen Lösung könnten die Werte weiterhin von Apples bisherigen externen Inzahlungnahme-Partnern stammen.
Im Code finden sich außerdem Verweise auf ein Framework namens TradeInKit und auf Server-Schnittstellen für Eignungsprüfung, Diagnosesitzungen, Preisermittlung und die Erstellung von Wallet-Pässen. Die Funktion scheint serverseitig steuerbar zu sein und soll noch nicht freigeschaltet sein.
Es ist daher möglich, dass Apple die Lösung zunächst intern testet oder noch verändert. Eine plausible Anwendung wäre die Beratung im Apple Store: Ein Gerät könnte bewertet werden, ohne dass sofort ein Ersatzgerät gekauft werden muss. Das Angebot wäre dann in Wallet verfügbar und könnte bei einem späteren Besuch wieder aufgerufen werden.
Ob und wann Apple diese Funktion einführt, in welchen Ländern sie verfügbar wäre und welche Bedingungen für die längere Gültigkeit gelten würden, ist nicht bekannt.
Mittwoch 21:34 Uhr
Apple hat Nate Gatten zum neuen Vice President für Regierungsangelegenheiten ernannt. Der bisherige Manager von American Airlines soll seine Aufgabe am 31. August übernehmen, an Apple-Chefjuristin Jennifer Newstead berichten und eng mit Tim Cook zusammenarbeiten.
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Gatten kommt von American Airlines, wo er seit 2017 die Regierungsangelegenheiten verantwortete. Zuvor arbeitete er laut den Berichten unter anderem bei JPMorgan Chase und Fannie Mae.
Die Personalie folgt auf einen Umbau in Apples Führung für politische und regulatorische Themen. Lisa Jackson hatte diesen Bereich bis zu ihrem angekündigten Ruhestand im vergangenen Jahr geleitet und zugleich Apples Umwelt- und Sozialinitiativen verantwortet.
Nach Angaben von Bloomberg soll Gatten Teile der bisherigen Aufgaben von Katherine Adams übernehmen. Adams, Apples langjährige Chefjuristin, hatte die Regierungsangelegenheiten während des Übergangs zusätzlich betreut. Sie soll Ende 2026 in den Ruhestand gehen.
Bloomberg berichtet unter Berufung auf mit der Entscheidung vertraute Personen, Apple habe für die Position jemanden gesucht, der gute Kontakte zur Regierung von Präsident Donald Trump mitbringt. Gatten ist Republikaner und hatte bei Fannie Mae demnach bereits mit republikanischen Kongressmitgliedern gearbeitet. Diese Einschätzung zu Apples Überlegungen ist nicht offiziell bestätigt.
Für Apple ist die Leitung der Regierungsangelegenheiten in einer Phase wichtiger Regulierung besonders relevant. Das Unternehmen verhandelt weltweit mit Regierungen und Behörden über Themen wie Wettbewerb, Handel, Datenschutz und technische Vorgaben. Gatten soll dabei eng mit Tim Cook zusammenarbeiten.
Mittwoch 20:37 Uhr
Apple könnte seine iPhone-Einführungen erstmals seit Jahren deutlich aufteilen: Berichten zufolge erscheinen iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max und ein faltbares iPhone Ultra im September 2026, während das reguläre iPhone 18 erst im Frühjahr 2027 folgen soll.
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Ein Hinweis des Apple-Zulieferers Pegatron stützt diese seit längerem kursierende Erwartung. Nach einem Bericht der taiwanischen Economic Daily News soll Pegatron in einer Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen auf einen Kunden verwiesen haben, der seinen üblichen Zeitplan für Smartphone-Auslieferungen ändere. Apple wurde dabei offenbar nicht direkt genannt.
Das reguläre iPhone 18 soll demnach im ersten Quartal 2027 erscheinen, voraussichtlich um März. Für denselben Zeitraum werden auch ein iPhone 18e und ein iPhone Air 2 erwartet. Damit wären bis Ende März 2027 insgesamt sechs neue iPhone-Modelle vorgesehen.
Die mögliche Staffelung wäre eine deutliche Abweichung vom bisherigen Muster. Vom iPhone 11 bis zum iPhone 17 stellte Apple die regulären Modelle gemeinsam mit den Pro-Versionen im Herbst vor. Mehrere Beobachter der Apple-Lieferkette hatten einen getrennten Start der iPhone-18-Reihe bereits zuvor erwartet. Auch Largan Precision, ein weiterer Zulieferer, hatte laut früheren Berichten indirekt auf eine Änderung hingedeutet.
Zu möglichen technischen Merkmalen des Basis-iPhone 18 gibt es zusätzlich, aber nicht einheitlich bestätigte Angaben. Der Analyst Jeff Pu rechnet mit 12 GB RAM und einer kleineren Dynamic Island, die zuvor mit den Pro-Modellen eingeführt werden könnte. Bei der Speicherausstattung widersprechen sich die Berichte jedoch: Ming-Chi Kuo hatte zuletzt 9 GB RAM für das reguläre iPhone 18 genannt. Diese Details bleiben daher Spekulation.
Apple hat weder einen geänderten Terminplan noch die genannten Modelle oder Ausstattungsmerkmale angekündigt.
Mittwoch 16:37 Uhr
Microsoft testet in Edge für macOS und Windows die Anmeldung von Browserprofilen mit einem Apple Account. Damit könnte für diese Nutzung künftig kein separates Microsoft-Konto mehr nötig sein.
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Microsoft führt die Funktion laut den Versionshinweisen zu Edge Beta 152 auf macOS und Windows kontrolliert ein. Deshalb steht sie zunächst nicht allen Beta-Nutzern zur Verfügung.
In der aktuellen Canary-Version des Browsers wurden zudem zwei experimentelle Schalter entdeckt. Einer aktiviert die Anmeldung eines Edge-Profils mit einem Apple Account. Der andere ergänzt das Profilmenü um einen Button für diese Anmeldeart.
Eine vergleichbare Option für Google-Konten gibt es in Edge bereits. Mit der Apple-Anmeldung würde Microsoft die Auswahl für die Einrichtung von Browserprofilen erweitern.
Ob und wann die Funktion in die stabile Version von Microsoft Edge kommt, hat Microsoft noch nicht angekündigt.
Mittwoch 14:29 Uhr
Die Berichte über eine angebliche Absage des Glas-iPhones zum 20. iPhone-Jubiläum 2027 werden durch Bloomberg und einen weiteren Leaker infrage gestellt: Demnach plant Apple weiterhin ein glasbetontes Redesign für die Pro-Modelle, während nur eine noch radikalere Variante früh verworfen worden sein soll.
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Auslöser der neuen Debatte ist eine Einschätzung des Analystenhauses Jefferies. Analyst Edison Lee schrieb nach eigenen Angaben auf Basis von Prüfungen in der Lieferkette, Apple habe ein vollständig aus Glas gedachtes Jubiläums-iPhone wegen schwacher Fertigungsausbeute gestoppt. Apple hat sich zu den seit Jahren kursierenden Plänen nicht geäußert.
Bloomberg zeichnet jedoch ein deutlich anderes Bild. Dem Bericht zufolge erwartet Apple für 2027 neue iPhone-Pro-Modelle mit einem glasbetonten Erscheinungsbild. Glas soll demnach Vorder- und Rückseite prägen und sich an den Seiten nach innen wölben. Zwischen den Glasteilen soll ein schmales Metallband verbleiben. Die Modelle werden intern laut Bloomberg als V73 und V74 geführt.
Damit wäre das erwartete Design nicht ein lückenloses Gehäuse aus Glas. Vielmehr bliebe Metall ein Bestandteil der Konstruktion. Genau dieser Unterschied könnte erklären, warum die Berichte auf den ersten Blick unvereinbar wirken, sich aber möglicherweise auf verschiedene Entwicklungsstände beziehen.
Bloomberg berichtet zugleich, Apple habe eine noch ambitioniertere Variante früh verworfen. Diese habe mehr Glas und weniger Metall vorgesehen. Probleme beim Verbinden der Glasteile sowie bei der Fertigung in großen Stückzahlen hätten sich als Hindernis erwiesen. Nach dieser Darstellung wurde also nicht der aktuelle Plan für die Pro-Modelle gestrichen, sondern ein weitergehender Entwurf bereits früher aufgegeben.
Jefferies hatte seine Einschätzung in eine breitere Bewertung von Apple eingebettet. Lee sah in einem möglichen Wegfall des Glas-iPhones eine Hürde für besonders hochpreisige iPhones. Seine Prognosen zu Preisen, Margen und steigenden Speicher-Kosten sind allerdings Finanzanalysen und keine Bestätigung von Apples Produktplanung.
Auch ein bekannter Leaker aus China, Digital Chat Station, widerspricht der These einer vollständigen Absage. Der Leaker spricht von zwei Varianten in Größenordnung eines Pro- und eines Pro-Max-Modells und nennt ebenfalls die Bezeichnungen V73 und V74. Demnach könnten die Displays bei gleichem Seitenverhältnis physisch wachsen. Ein flaches Panel unter einer speziell geformten Glasabdeckung soll den Eindruck nahezu randloser, an vier Seiten geschwungener Kanten erzeugen. Diese Angaben sind nicht unabhängig bestätigt.
Seit mindestens 2025 wird über ein besonders stark neu gestaltetes iPhone für das Jahr 2027 spekuliert. Das Jahr wäre das 20. Jubiläum des ersten iPhones. Frühere Gerüchte nannten eine durchgängige Glasfläche, unter dem Display verbaute Face-ID-Komponenten und deutlich weniger sichtbare Öffnungen. Ob davon einzelne Elemente umgesetzt werden, bleibt offen.
Unklar ist außerdem die Produktbezeichnung. In der üblichen Zählung würden die Geräte 2027 zur iPhone-19-Generation gehören. Berichte über einen Sprung auf den Namen iPhone 20 sind reine Spekulation. Auch ob Apple das Jubiläum besonders hervorhebt, ist nicht bekannt.
Der belastbarere gemeinsame Nenner der jüngsten Berichte lautet deshalb: Apple arbeitet offenbar weiter an einem auffälligen, glasgeprägten Pro-Redesign für 2027. Nicht bestätigt ist dagegen ein iPhone, das vollständig und ohne metallische Elemente aus Glas besteht. Erst mit einer Ankündigung von Apple wird sich zeigen, wie nah das Jubiläumsmodell tatsächlich an diese Designvision herankommt.
Mittwoch 13:49 Uhr
Apple erweitert Maps mit iOS 27 um einen detaillierteren Flyover-Modus, mehr Ortsvorschläge und eine natürlichere Routensuche; lokale Empfehlungslisten starten zunächst in den USA.
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Im Mittelpunkt steht der überarbeitete Flyover-Modus. Apple kombiniert dafür Luftbilder mit KI. In ausgewählten Städten soll die Ansicht dadurch deutlich schärfer und realistischer wirken. Die Funktion richtet sich sowohl an Menschen, die ein Reiseziel vorab erkunden möchten, als auch an Nutzer, die Orte aus einer neuen Perspektive ansehen wollen.
In den USA führt Apple zudem „Local Lists“ ein. Die Funktion bündelt lokal passende Orte für Treffen, Restaurants oder Ausflüge mit Kindern. Maps soll dafür Trends vor Ort auswerten und etwa angesagte Restaurants hervorheben. Apple betont, dass diese Erkenntnisse mit Blick auf den Datenschutz gewonnen werden und nicht einzelnen Nutzern zugeordnet sind.
Auch die Suche wird erweitert. Die bereits mit iOS 26.5 eingeführten Ortsvorschläge sollen sich nun durch mehr Einträge horizontal durchblättern lassen. Auf dem Suchbildschirm erscheint außerdem ein Bereich für angesagte Restaurants.
Neu ist außerdem eine natürlichere Suche nach Routen. Nutzer sollen ihre Anforderungen an eine Strecke offenbar freier formulieren können. Wie weit diese Funktion über die bisherigen Suchmöglichkeiten hinausgeht, lässt Apple in den vorliegenden Angaben offen.
Für die Apple Watch ist ein neues Widget für das geparkte Auto im Smart Stack vorgesehen. Es soll den Weg zurück zum abgestellten Fahrzeug erleichtern. Apple nennt außerdem Verbesserungen für Offline-Karten, ohne konkrete Änderungen zu erläutern.
Einige bestehende Funktionen werden in weiteren Regionen verfügbar. Dazu zählen laut Bericht „Besuchte Orte“ und Guides. Zusätzlich erhält das Karten-Symbol ein neues Design.
Nicht alle Neuerungen starten weltweit. Besonders die lokalen Empfehlungslisten sind zunächst auf die USA beschränkt. Der verbesserte Flyover-Modus soll dagegen für ausgewählte Städte rund um die Welt verfügbar sein.
Mittwoch 12:58 Uhr
Apple soll wegen knapper und deutlich teurerer Speicherchips seine Hardware-Auslieferungen 2026 vorsichtiger planen und OLED-Panels länger auf Vorrat halten.
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Nach Angaben des Analysten Ming-Chi Kuo passt Apple deshalb die Hardware-Planung für 2026 an. Apple soll weniger Geräte ausliefern als zunächst vorgesehen. Kuo widerspricht zugleich dem Bericht, TSMC habe Prozessoren im Wert von einer Milliarde Dollar auf Halde, weil Apple keine Speicherchips beschaffen könne. Apple plane die Prozessorfertigung demnach mindestens drei Monate im Voraus anhand der erwarteten Speicherverfügbarkeit. Ein großer Bestand unvollendeter Chips bei TSMC sei daher nicht plausibel.
Als Grund für die Knappheit gilt vor allem die hohe Nachfrage von KI-Rechenzentren. Speicherhersteller sollen diese Kunden bevorzugen, weil ihre Verträge profitabler sind. Damit bleibt weniger Kapazität für Speicherchips in Smartphones, Macs und anderen Geräten.
Apple soll die Folgen bereits bei Mac Studio, Mac mini und MacBook Air spüren. Berichten zufolge erhöhte Apple im Juni die Preise bei Macs und iPads. Auch bei künftigen iPhones sind höhere Preise möglich, aber nicht bestätigt.
TrendForce schätzt, dass die Komponenten eines iPhone 18 Pro mit 256 GB Speicher rund 38 Prozent mehr kosten könnten als beim entsprechenden iPhone-17-Pro-Modell. Besonders stark sei der Anteil des Speichers gestiegen. Nach dieser Prognose könnte Speicher im ersten Halbjahr 2027 mehr als 40 Prozent der gesamten Komponentenrechnung eines iPhone Pro ausmachen. Apple könnte nach Einschätzung von TrendForce einen Teil der Mehrkosten über geringere Margen abfedern, um die Nachfrage nicht durch zu hohe Preissprünge zu belasten.
Auch eine Beschaffung bei chinesischen Herstellern scheint laut weiteren Berichten keine kurzfristige Lösung zu sein. Apple soll den Kauf von Speicher bei CXMT und YMTC geprüft haben. Für CXMT wird jedoch berichtet, dass die Produktion für dieses Jahr weitgehend ausgelastet sei. Zudem forderten US-Abgeordnete offenbar, CXMT auf eine Handelsbeschränkungsliste zu setzen. Ein Verbot besteht nach den vorliegenden Berichten derzeit nicht, die politische und regulatorische Unsicherheit wäre für Apple aber erheblich.
Die längere Reserve bei OLED-Panels löst den Speichermangel nicht. Sie zeigt jedoch, dass Apple seine sonst sehr schlanke Lagerhaltung offenbar an eine unberechenbarere Beschaffungslage anpasst. Ob dies ausreicht, um Liefermengen und Preise bei den kommenden iPhones zu stabilisieren, wird sich erst mit den tatsächlichen Produktankündigungen und der Verfügbarkeit zeigen.
Mittwoch 12:51 Uhr
Im ersten Teil dieser Mini-Serie ging es um den Ausbruch eines KI-Modells aus seiner undichten Sandbox und der haarsträubenden Hartnäckigkeit und Erfindungsgabe, die das KI-Modell dafür aufgeboten hat. Das Ziel des ersten Teil bestand darin, zu zeigen, wie enorm weit fortgeschritten diese Modelle bereits sind.
Im zweiten Teil geht es nun darum, was es für Apple bedeutet.
Apple betrachtet KI als ein Feature. Siri ist ein gutes Beispiel. Man kann es benutzen oder nicht. Darin unterscheidet es sich vom Betriebssystem. Wir empfinden das Betriebssystem nicht als Feature, denn wir können das Betriebssystem normalerweise nicht sehen. Sichtbar wird das Betriebssystem nur, wenn wir eines seiner Features benutzten, beispielsweise den Finder, die Spotlight-Suche oder eben Siri.
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Im ersten Teil dieser Mini-Serie ging es um den Ausbruch eines KI-Modells aus seiner undichten Sandbox und der haarsträubenden Hartnäckigkeit und Erfindungsgabe, die das KI-Modell dafür aufgeboten hat. Das Ziel des ersten Teil bestand darin, zu zeigen, wie enorm weit fortgeschritten diese Modelle bereits sind.
Im zweiten Teil geht es nun darum, was es für Apple bedeutet.
Apple betrachtet KI als ein Feature. Siri ist ein gutes Beispiel. Man kann es benutzen oder nicht. Darin unterscheidet es sich vom Betriebssystem. Wir empfinden das Betriebssystem nicht als Feature, denn wir können das Betriebssystem normalerweise nicht sehen. Sichtbar wird das Betriebssystem nur, wenn wir eines seiner Features benutzten, beispielsweise den Finder, die Spotlight-Suche oder eben Siri.
Das Betriebssystem, die unsichtbare Grundlage, war jedoch nicht immer unsichtbar. Die Kommandozeile, heute unsichtbar, war vor einigen Jahrzehnten noch sichtbar, sowohl bei UNIX als auch bei MS-DOS. Sogar Windows wurde damals gestartet, indem man tippte: »win«. Sobald man es eintippte, startete eine neue Umgebung, welche die frühere Umgebung zwar nicht beseitigte, aber für den Anwender unsichtbar machte.
Apple hat damals Microsoft ausgelacht, weil es Windows nicht gelungen war, MS-DOS vollständig unsichtbar zu machen. Als Windows 95 auf den Markt kam, begrüßte es Apple im Wall Street Journal mit Anzeigen, deren Schlagzeile lautete: »C:ONGRTLNS.W95«. Apple wollte damit sagen: Das ist ja nur eine Hülle für MS-DOS!
Was lernen wir daraus? Jede neue Epoche legte eine neue Schicht auf die bereits vorhandenen Schichten und machte diese unsichtbar. Der beste Beweis ist der Mac, der heute noch seine UNIX-Schicht per Terminal-App sichtbar machen kann. Es ist alles noch vorhanden.
Wir sinken
KI ist die neue Schicht. Die heutigen Schichten, bestehend aus Betriebssystem, Apps und User Interface, werden wie die Rosinen in einem Kuchenteig langsam nach unten sinken. Sie werden noch vorhanden sein, wie das Terminal. Aber die Idee, Keynote zu starten und dort Folien aus vielen kleinen Einzelteilen zu basteln, wird uns bald genauso krude vorkommen, als wenn heute jemand sagt, wir könnten doch ein kilometerlanges Kommando ins Terminal eintippen.
Keynote ist eine gute App. Aber wie könnte sie konkurrieren mit einer KI, die in wenigen Sekunden eine Illustration wie diese erzeugt:
Die Zeichnung stammt aus einer Sendung über eine neue Akku-Technologie. Ich gebe gerne zu, dass ein gewisser Aufwand dahinter steckt; eine Grafik wie diese entsteht nicht durch die Zauberei eines einzigen Prompts, wie es oft in reißerischen YouTube-Videos behauptet wird. Es macht durchaus Mühe.
Aber man braucht sich nur die feinen Details der Grafiken anzusehen, um zu erkennen, dass Keynote mit seinen einfachen Objekten (Kreis, Dreieck, Viereck) nicht mithalten kann. Es ist eine ganze andere Liga. Es wird nicht mehr lange dauern, bis solche Illustrationen sogar animiert sein werden.
Epochen
Als die Kommandozeile abgelöst wurde durch die GUI, brauchten die Anwender keine kryptischen Kommandos mehr auswendig lernen, mit all ihren unzähligen Optionen. Stattdessen lernten die Anwender, wie man Apps per Maus bedient, mit all ihren unzähligen Optionen.
Der Unterschied zwischen diesen beiden Epochen erscheint uns immer noch riesig, und das ist er auch — aber auf eine bestimmte Weise ist der Unterschied gering. Beides ist weit entfernt von dem, was der Anwender eigentlich wollte, nämlich (in meinem Beispiel) die Illustration. Für die Illustration brauchte ich weder eine App noch eine GUI. Diese Revolution ist viel größer als der Wechsel zwischen Kommandozeile und GUI.
Apple betrachtet die Dinge gerne aus der Perspektive des Anwenders. Die Perspektive des Anwenders besteht darin, dass er die App öffnet und fragt: »Was kannst Du für mich tun?«. Keynote beispielsweise zeigt ein leeres, weißes Dokument — und das war’s. Der Anwender der Zukunft wird daraufhin die App schließen und löschen.
Sicher, Apple könnte in Keynote eine KI einbauen, wie es derzeit in Ansätzen schon geschieht. Aber wozu braucht man Keynote dann überhaupt noch? Eine KI kann der Anwender schließlich auch ohne Keynote beauftragen. Also?
Keynote gehört zu jener Schicht, die nach unten sinkt. Man kann Keynote weiterhin verwenden, um die Folien abzuspielen. Aber in naher Zukunft wird kaum jemand noch Folien von Hand erstellen. Keynote wird exakt jenen Weg gehen, den das Terminal gegangen ist.
Der werte Leser mag sich skeptisch zurücklehnen und denken: »Mal abwarten, ob es wirklich so kommt«. Ich antworte darauf: Es ist bereits entschieden. Es ist unaufhaltsam.
Betriebssysteme
Was für Keynote gilt, gilt auch für das Betriebssystem. Nüchtern betrachtet ist das Betriebssystem für den Anwender weitgehend undurchschaubar. Es enthält eine schier unendliche Anzahl an Funktionen. Daraus folgt: Wenn Keynote irgendwann belächelt wird als eine Art »Nerd-Terminal für Folien«, dann gilt das erst recht für das Betriebssystem.
Es gibt einfach kein plausibles Szenario, bei dem die KI-Revolution zwar Keynote obsolet macht, aber das Betriebssystem unangetastet lässt.
Man könnte denken, Betriebssysteme wären die letzte Bastion, die fällt. Betriebssysteme sind enorm kompliziert; man kann sie nicht einfach mit der ersten Kavallerie überrennen. Und doch: Vielleicht fällt das Betriebssystem tatsächlich zuerst. Nur anders, als wir denken. Wir denken, es wird ersetzt. Stattdessen sinkt es, wie Keynote, langsam in die Tiefe.
Man muss nur genau hinsehen. Alle großen KI-Labore bieten Desktop-Apps für Mac und Windows. Keines davon bietet einen Ersatz für klassische Apps, egal mit welcher Funktion. Aber alle bieten einen Ersatz für wesentliche Funktionen des Betriebssystems. Es wird eine neue Schicht eingezogen, die über dem Betriebssystem liegt. Was unterhalb dieser Schicht liegt, wird zunehmend irrelevant. Man sieht es bereits nach unten sinken.
Es geschieht bereits
Ein Beispiel: Für einen Vortrag musste ich irgendeinen Krimskrams über das Mittelalter recherchieren. Ich benötigte zwanzig (!) ähnliche Episoden aus dem Feudalsystem des Mittelalters. Es war also eine sehr umfangreiche Recherche-Arbeit. Deswegen habe ich diesmal die Desktop-App von ChatGPT gebeten, es für mich zu übernehmen.
Wie schlau diese Agenten mittlerweile sind, erkennt man dann, wenn der einfache Lösungsweg versperrt ist — eben das macht den OpenAI-Hack so interessant. Auch in meinem Fall gab es plötzlich eine Hürde.
Um die Notizen für meinen Vortrag zu formatieren (große Überschriften, kleine Überschriften, Fließtext, usw.), empfiehlt sich eine Abkürzung: Die KI erstellt zuerst eine einfache Webseite und speichert sie irgendwo auf dem Mac. Dann wird die Webseite im Browser dargestellt, um zu sehen, ob alles gut aussieht. Zum Schluss wird es vom Browser in die Notes-App kopiert. Das geht schneller, als in der Notes-App mühsam jede Zeile zu markieren und ein Format zu wählen. Das ist ein sehr cleverer Trick!
Aber es kam noch besser: ChatGPT hat keine Erlaubnis, irgendwelche lokalen Dateien im eigenen Browser aufzurufen. Warum ist das verboten? Es ist verboten, weil lokale Dateien geheime Informationen enthalten könnten. Bei ChatGPT wird alles unverschlüsselt zu den Servern von OpenAI gesendet, deswegen muss ChatGPT dieses Verbot strikt einhalten. Anders gesagt: Es gab ein Problem beim Workflow. Was tun?
Die KI hat kurz überlegt und dann haarscharf erkannt, dass der Chrome-Browser keiner Einschränkung unterliegt: Chrome zeigt auch lokale Dateien an, und ChatGPT hat die offizielle Erlaubnis, Chrome zu benutzen. Folglich hat die KI einfach Chrome benutzt.
Ich habe es mit eigenen Augen gesehen: Chrome öffnete ein neues Fenster, es erschien die Webseite, ChatGPT machte einen Screenshot, dann scrollte es nach unten, ein zweiter Screenshot, dann wurde gewechselt zur Notes-App und der Text wurde eingefügt. Dann sagte ChatGPT scheinheilig, das Ergebnis wäre erreicht. Was auch stimmte.
Das folgende Video zeigt, wie ChatGPT die Notizen für den Vortrag und anschließend die Keynote-Präsentation erstellt hat:
Erneut: Das ist clever! ChatGPT hat die eigenen Grenzen genau beachtet; gleichzeitig hat es sie umgangen. Es hat die Einzelteile kombiniert, wie es normalerweise die Aufgabe von mir und macOS ist.
Auf diese Weise werden Betriebssysteme in Zukunft funktionieren. Sie werden selbständig einen Weg finden, um die Wünsche des Anwenders zu erfüllen. Das ist keine Spekulation: Die KI-Agenten sind da, und sie werden nicht wieder verschwinden.
Agenten
Was ist ein Agent? Ein Agent ist eine KI, die ein Werkzeug bedienen kann zur Verfolgung eines Ziels. Normalerweise ist damit auch gemeint, dass das Ergebnis überprüft und so lange korrigiert wird, bis das Ziel erreicht wurde (»agent in a loop«).
Beim OpenAI-Hack hat die KI etwa 17.000 einzelne Schritte unternommen zur Erreichung eines einzigen Ziels. Über tausend Agenten waren angeblich daran beteiligt. Das nenne ich einen Workflow!
Bisher waren nur Menschen zu einer solchen Koordinierung fähig. Der Mac war ein gutes Werkzeug, um die Einzelteile zu verbinden. macOS war der Kitt. Die Apps waren die Kacheln. Plötzlich ist die KI der Kitt. Welche Rolle bekommt dann macOS?
Es gibt keinen möglichen Ausgang dieser Geschichte, bei der macOS in seiner jetzigen Form bestehen bleibt. Es gibt keinen möglichen Ausgang, bei dem die Anwender gelegentlich mal Siri fragen und ansonsten weiterarbeiten wie bisher. KI-als-Feature war ein kurzer Zwischenschritt, eine flüchtige Fata Morgana, eine Täuschung. Die wahre Revolution liegt in diesen intelligenten Agenten, als neue Schicht oberhalb des bisherigen Betriebssystems.
Ob das eine Bedrohung oder eine Chance ist, liegt an Apple.
Diskussion im Forum
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Apples neuer Super-Akku? Schon länger tüftelt die Industrie an einer neuen Akku-Technologie. Es heißt, dass sich die Kapazität damit verzehnfachen lässt. Aber das sind rein theoretische Werte, die sich in der Praxis nicht erreichen lassen. Aber was lässt sich erreichen? Die Frage wird beantwortet durch die ersten Smartphones, die derzeit mit den neuen Akkus auf den Markt kommen, unter anderem von Samsung. Zieht Apple nach? Das ist wahrscheinlich. Aber was genau ist neu an dieser Technologie? Kurz gesagt: neue Silizium-Karbon-Anoden erhöhen die Energiedichte von Lithium-Ionen-Akkus. Klingt kompliziert, aber unterm Strich bedeutet es mehr Energie im gleichen Volumen. In der Sendung erläutern wir, wie solche Akkus intern aufgebaut sind und warum sich dadurch eine höhere Kapazität ergibt. Kann man solche Akkus auch in Laptops einbauen? 2024 2023 2022 2021 2020 2019 2018 2016
Live-Sendung vom 26.07.2026
Siri-App: Bereits abgehängt durch Codex und Claude? Die neue Codex-App zeigt, wie viel intelligenter Assistenz werden kann als klassische Sprachassistenten. Sie liest und verändert lokale Dateien, erstellt neue Dokumente und arbeitet in mehreren Ordnern gleichzeitig, wenn man den Zugriff erlaubt. Die Oberfläche wirkt wie ein Chat, aber im Hintergrund laufen Agenten, die mehrere Schritte koordinieren und externe Werkzeuge nutzen. In unseren Demos sortiert die App doppelte Screenshots, erzeugt Biografien als Textdateien und baut einfache interaktive Apps. Das ist mächtig und eröffnet neue Arbeitsweisen auf Laptop und Desktop. Bedeutet das, dass heutige Sprachassistenten grundlegend neu gedacht werden müssen?
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