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Heute Live-Sendung mit den AirPods Max im Studio (23.12.) - Seite 3 - Mac-TV.de
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  #21  
Alt 25.12.2020, 16:53
lukemac lukemac ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 11.12.2008
Ort: Aachen
Beiträge: 1.134
Da stimme ich dir teilweise zu - aber die Max kosten halt auch 600 EUR. Die Adapter / Kabeldiskussion bei Apple führen wir nun seit Ewigkeiten, aber hier wieder eher ein Negativbeispiel finde ich.

Wahrscheinlich sind es optimale Kopfhörer für den Applekunden. Aber diverse Konstruktionen an den Max sind damit immer noch nicht aus der Welt, wie das die Kopfhörer aneinanderstoßen.

Genau deswegen habe ich in einem meiner früheren Posts gesagt, ob Aluminium da wirklich die beste Wahl ist - besonders, wenn es nun ständig gegeneinander knallt. Finde ich einfach nicht gut designt.
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  #22  
Alt 25.12.2020, 16:58
Jörn Jörn ist gerade online
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Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 9.093
Was das Zusammenschlagen der zwei Ohrmuscheln angeht: Das liegt nicht am Case. Auch ohne Case schlagen die Ohrmuscheln zusammen, wenn man sie auf eine bestimmte Weise anordnet und bewegt. Es hat vor allem mit der Länge der Teleskoparme zu tun. Je länger man diese herauszieht, desto eher schlagen die Ohrmuscheln zusammen

Ich denke, dass die AirPods Max dann vor allem für jene Kunden empfehlenswert sind, die mit diesen Schwierigkeiten zurecht kommen. Vielleicht gibt es auch unterschiedliche Gruppen: Für die einen ist es ein Gerät, das man in einen Rucksack stopft; für die anderen ist es ein kostbares HiFi-Gerät und wird entsprechend behandelt. Da gibt es ja im Prinzip kein "Richtig" und kein "Falsch", sondern einfach unterschiedliche Sichtweisen.

Ich finde nicht, dass die Beschreibung korrekt ist, dass die Aluminium-Ohrmuscheln "ständig gegeneinander knallen". Sondern in bestimmten Szenarien, wenn man nicht darauf achtet, können sich die Ohrmuscheln etwas berühren. Bei sorgfältiger Behandlung tritt es nicht oder nur in geringem Maße auf. Die Kräfte sind dabei gering, außer man legt es darauf an.

Aluminium ist vielleicht die günstigste Kombination aus Gewicht, Stabilität und Isolation, zudem vibriert es vermutlich wegen der Unibody-Konstruktion sehr wenig. Es wäre ja ansonsten sehr naheliegend gewesen, Plastik zu verwenden.
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  #23  
Alt 25.12.2020, 17:56
McTenner McTenner ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 18.08.2020
Ort: Teutoburger Land
Beiträge: 250
Bezüglich des Aufeinandertreffens der Schalen:
(Aluminium-)Eloxal ist sehr hart (im Nehmen). Auf die angenehme Haptik des Aluminiums würde ich bei diesem Premiummodell nicht verzichten wollen.

An sich erscheinen mir die in Reviews genannten Kritikpunkte wie die verzweifelte Suche nach dem Haar in der Suppe.

Offenbar gut gemacht, Apple!
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  #24  
Alt 25.12.2020, 19:23
mkummer mkummer ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 2.045
Apple ist gut beraten, wenn sie der Zubehör-Industrie auch ein paar Brotkrumen lässt. Waterfield hat heute eine Tasche für das Max vorgestellt, dass wohl die meisten zufrieden stellen sollte - es kostet 99 $ und sieht sehr gut aus. Im Gegensatz zu Apples Etui bietet es Schutz für Transport und kann sowohl mit wie auch ohne Etui verwendet werden. Wenn ohne unterstützt es auch den Deep Sleep Mode des Max, den das Etui herstellt. Das Ding ist recht clever. Einen Artikel dazu gibt es auf 9to5Mac.

Und - ewig wird bemängelt, wenn zuviel überflüssiges Zubehör auf die Welt losgelassen wird. Ich zB brauche weder ein Netzteil noch den Lightning auf Audiobuchse - wäre es dabei, würde es nur wieder in der Schublade rumfahren. Man kann natürlich sagen, dass man bei dem Preis schon das Zubehör vollständig beilegen könnte. Klar könnte man. Andererseits könnte man auch sagen, dass jemand, der soviel Geld für einen Luxusartikel gewillt ist auszugeben, auch nicht durch die Anschaffung von ein paar Kabeln in den Ruin getrieben wird.
__________________
iMac 27 i7 5K (late 2015) - iPhone 12 Pro MAX - iPad Pro 12,9 3. Gen. WIFI - Apple Watch Series 6 LTE
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  #25  
Alt 25.12.2020, 21:29
nasenfisch nasenfisch ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 10.01.2008
Ort: Rohrbach (Oberbayern)
Beiträge: 67
Zitat:
Zitat von mkummer Beitrag anzeigen
Ich habe die ganzen Sendungen heuer gerne begleitet und bin für die Möglichkeit das zu tun sehr dankbar. Die Zuschauer entscheiden, ob ihnen das so gefallen hat - es würde mich freuen, wenn ja.
Ja, auf jeden Fall! Danke für deine Teilnahme an den Sendungen und weiter so! :)
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  #26  
Alt 26.12.2020, 07:56
Jörn Jörn ist gerade online
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Beiträge: 9.093
Ein Punkt, der mich fasziniert: Wie schnell der Lautstärke-Regler reagiert. Dabei meine ich nicht, wie schnell sich die Lautstärke am Kopfhörer ändert (das wäre trivial). Sondern wie schnell es an die Bluetooth-Quelle weitergegeben wird. Konkret: Wie schnell sich der virtuelle Lautstärke-Regler auf dem iPhone bewegt, wenn man an der Krone dreht.

Bei der Watch (speziell bei den frühen Versionen) gab es hier eine große Verzögerung, teilweise Sekunden. So einfach scheint es also nicht zu sein.

Heute "klebt" diese Anzeige an der Krone. Ungefähr so, als würde man eine Bluetooth-Maus bewegen, die auch ohne spürbare Verzögerung reagieren.

Es macht Spaß, diese Integration von Hardware und Software zu sehen. iPhone/iPad und Headset bilden eine nahtlose Einheit.
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  #27  
Alt 26.12.2020, 08:02
Jörn Jörn ist gerade online
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Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 9.093
Ein weiterer Punkt: Die AirPods Max wachen sofort auf, sobald man sie vom Tisch hebt.

Sobald sie eine Bewegung registrieren, gehen sie aus dem Standby-Modus und der Bluetooth-Chip meldet sich bei allen Geräten in der Nähe an und sagt "Hallo, hier bin ich". Noch bevor man das Ding auf dem Kopf hat, organisiert es bereits im Hintergrund die möglichen Verbindungen.

Das ist viel besser als ein Einschalter. Das ist "Magic". Sowas erwarten wir ja von einem Apple-Produkt.
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  #28  
Alt 26.12.2020, 08:08
Jörn Jörn ist gerade online
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Beiträge: 9.093
Ebenfalls Magic: Wenn das Headset mit z.B. einem iPhone verbunden ist, und man nimmt es kurz vom Kopf, stoppt die Wiedergabe. Das ist nichts Neues. Wenn man sofort auf "Play" tippt (auf dem iPhone), dann wird die Wiedergabe fortgesetzt, diesmal aber über die iPhone-Lautsprecher. Es schaltet also sofort um, ohne Wartezeit.

Setzt man das Headset dann wieder auf, wird automatisch wieder auf das Headset geschaltet, ohne dass man irgendeine Taste antippen müsste.

Wenn man bedenkt, wie fummlig diese Bluetooth-Verbindungen oft sein können, ist das schon sehr beeindruckend. Bluetooth war eigentlich immer schlechter als ein Kabel, außer dass es eben kabellos war. Mit Apples Bluetooth-Chips wird es nun besser als ein Kabel je sein könnte. Ungefähr wie bei AirPlay. Das ist ein riesiger Gewinn an Komfort.
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  #29  
Alt 26.12.2020, 08:20
Jörn Jörn ist gerade online
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Beiträge: 9.093
Das Mikro für die eigene Stimme (eigentlich sind es ja drei, die zusammenarbeiten) ist enorm gut. Für gelegentliche Facetime- oder Skype-Calls ist das wirklich ein Fortschritt, auch wenn natürlich ein teures externes Mikro besser ist. Aber wer kein Podcaster ist, stellt sich ja normalerweise kein Radio-Mikrofon neben das Laptop.

Man muss sich diesen Wahnsinn vorstellen: Wer man mit den Dingern telefoniert, möchte man seine eigene Stimme hören. Man schaltet also in den Transparenz-Modus. Daraufhin nehmen ein paar Mikros den Aussenschall auf, pegeln ihn genau aus und mischen ihn mit dem Klang des FaceTime-Anrufs. Zwei Mikros im Inneren jeder Ohrmuschel kontrollieren das Ergebnis.

Die eigene Stimme wird gleichzeitig mit einem Array aus drei Mikrofonen aufgenommen, wodurch Störgeräusche erkannt und eliminiert werden können. Das bedeutet, dass es zwei Arten von Umgebungsgeräuschen gibt: unerwünschte, die von der Stimme getrennt werden; und erwünschte, die als natürliche Umgebungsgeräusche wieder hinzu gemischt werden, allerdings nur für einen selbst. Der Gesprächstpartner bekommt aber nur die klare Stimme gesendet, sodass er einen hellen, puren und störungsfreien Sound hört.

Was also aussieht wie das plumpe Einschalten eines Mikros ist in Wahrheit ein Konzert aus 9 Mikrofonen und einer aufwändigen Verrechnung aller Signale, die für den Anwender völlig natürlich und nebensächlich wirkt. Das Ganze läuft ohne spürbare Zeitverzögerung über Bluetooth.

Meine Vermutung ist, dass ein ganz erheblicher Entwicklungsaufwand betrieben wurde, um diese Details zu realisieren.
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  #30  
Alt 26.12.2020, 11:22
Jörn Jörn ist gerade online
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Beiträge: 9.093
Ich schreib' mal was Positives zum "Case", weil schon so viel Negatives zu lesen/hören war. Ich verwende das Wort "Case" in Anführungszeichen, weil es eigentlich kein Case ist, als vielmehr ein Etui oder (neudeutsch) ein "Sleeve". Es ist keine Box. Wer eine Box haben will, muss sich eine besorgen.

Also was ist positiv?

Da der Kopfbügel frei bleibt, kann man den Kopfhörer gut greifen und mit sich herumtragen. Das ist praktisch. Man kann das Ganze dann auch platzsparend an einen Haken hängen. Das hat zusätzlich den Vorteil, dass auch das "Case" aufgeräumt ist. Ansonsten müsste man noch einen Platz für das Case finden.

Ich schaue mir gerne schöne Geräte an. Beispielsweise das iPhone, wie es auf dem Tisch liegt. Dort liegt nun auch der Kopfhörer. Wenn er im Etui steckt, kann man dennoch die schönen Details sehen, etwa die Edelstahl-Elemente. Auch das Farbspiel bleibt sichtbar, in meinem Fall weiß, Edelstahl und silber. Das ist sehr hübsch gemacht. Bei einer viereckigen schwarzen Box würde ich davon nichts sehen.

Das Etui hat die Farbe, die man für den Kopfhörer ausgesucht hat. Sehr nett. Ich mag, dass meines weiß ist. Das passt zu meinem restlichen Zubehör. Die Cases der anderen Hersteller haben meines Wissens eine feste Farbe, meistens schwarz. Aber ich habe mich bei der Bestellung bewusst für eine Farbe entschieden, also freut es mich, dass auch das "Case" diese Farbe hat.

Dass das Etui nicht völlig geschlossen ist, ist ein Nachteil für jene, die eben genau dies wünschen. Aber es hat den Vorteil, dass eine Öffnung für das Ladekabel vorhanden ist. Ich kann das Etui also einerseits schließen und wegräumen, andererseits kann es währenddessen aufladen. Mancher Anwender wird sich vielleicht einen Haken dort positionieren, wo auch ein Ladekabel vorhanden ist. Dann ist das Gerät immer geladen, wenn man es braucht. Hingegen, in einer geschlossenen Box wird ein Bluetooth-Headset immer etwas Ladung verlieren.

Weil es kein Case ist, sondern ein Etui, fühlt es sich weich und geschmeidig an. Außen ist es glatt und geschmeidig. Innen hat es Velour. Auch hier ergibt sich ein Farbspiel, in meinem Fall weiß und hellgrau. Das sieht edel aus. Es hat auch eine Art "Retro-Look", als wäre es aus Leder. Die Formen sind sanft und geschwungen; es gibt keine scharfen Ecken oder Kanten. Alles ergibt sich aus einem einzigen Stück, das clever gefaltet wurde. Nett.

Es hat einen Magnet-Verschluss, das ist cool. Es macht Spaß, wenn es mit einem leichten "Snap!" verschließt.

Wenn man eine der zwei Tasten drückt, kann man anhand der LED sehen, ob der Akku geladen ist (grüne Farbe). Und zwar ohne das Headset erst aus der Box zu fummeln.

Extrem cool: Wenn man die eben angesprochene Taste drückt und ein iPhone oder iPad in der Nähe ist, erscheint dort eine genaue Prozentanzeige des Ladezustands. Einfach die Taste drücken, und schon weiß man, was mit dem Akku los ist. Eat this, Sony!

Was mich an der bisher gehörten Kritik stört ist, dass ein ganz bestimmter Maßstab verwendet wird, ohne den Maßstab selbst infrage zu stellen. Ist es eine unfassbar dämliche Box? Oder will es überhaupt keine Box sein? — Wenn man es am Maßstab einer Box misst, wird es natürlich nicht gut abschneiden. Aber ist das der richtige Maßstab?
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