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HP gibt WebOS und wohl PC-Sparte auf - Seite 4 - Mac-TV.de
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  #31  
Alt 20.08.2011, 20:41
anmarb anmarb ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 29.08.2010
Beiträge: 233
Auch wenn man berücksichtigt, dass deine "25 Jahre" eine Übertreibung waren, ist dieser Einwurf bei der derzeitigen Entwicklung deplatziert.

Offensichtlich wird HP von Investoren gesteuert. Deren Planung sieht eine ganz andere Planung vor als bisher. Die Bindung zu den Geräten besteht nicht, die Empathie ist nicht gegeben.

Plattformunabhängigkeit ist nunmal das Zukunftsmodell. Standards setzen sich durch. Selbst Microsoft hat mit den neuen Internet Explorern eine Annäherung vollzogen.
Im Endeffekt darf man gespannt sein. Beide von uns aufgezeichneten Modelle sind möglich.
  #32  
Alt 20.08.2011, 20:57
Jörn Jörn ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 8.499
1. Die 25 Jahre sind allenfalls untertrieben, d.h. ich bin der Meinung, dass es länger dauert oder nie eintritt.

2. Plattformunabhängigkeit ist nicht das Zukunftsmodell. Das sind Träume aus den 90ern.

Das Zukunftsmodell von wem genau? Jedenfalls nicht von denen, die aktuell eine Plattform pflegen: Microsoft, Apple, Google (Android), RIM (Blackberry). Und ohne deren Unterstützung wird's schwierig werden, etwas auf den Markt zu bringen und ein Ökosystem zu schaffen.

Hat Palm etwa die Web-Technologien beim webOS gewählt, weil sie plattformunabhängige Lösungen anbieten wollen? Was hätten sie davon? Weder ist webOS plattformunabhängig, noch die dafür geschriebenen Apps. HP hat lediglich (und peinlicherweise) davon geschwafelt, dass sie das webOS auf allen nur denkbaren Geräten installieren wollten, vom PC bis hin zum Drucker, und dass sich DANN eine geräteübergreifende Plattform ergeben würde -- sofern alles von HP kommt. Wie lächerlich.

Selbst Google, die sonst alles gerne plattformunabhängig hätten, denken nicht im Traum daran, bei Android auf plattformunabhängige Apps zu setzen. Seltsam, kaum haben sie eine eigene Plattform, ist dort von Plattformunabhängigkeit nichts mehr zu sehen.

Wird Apple auf Innovationen verzichten, nur um schön kompatibel zum geringsten gemeinsamen Nenner zu bleiben? Nur noch dumme Web-Clients herstellen? Damit die Koreaner ihnen mit billigen Geräten die Kundschaft klaut?

Natürlich wird es plattformunabhängige Technologien geben, etwa HTML5 und JavaScript. Aber diese werden die proprietären APIs nicht ersetzen. Jedenfalls nicht in den nächsten 10 Jahren.

Geändert von Jörn (20.08.2011 um 21:14 Uhr).
  #33  
Alt 21.08.2011, 13:12
anmarb anmarb ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 29.08.2010
Beiträge: 233
Punkt 1: Dann muss man wirklich Deinen Weitblick anzweifeln.

Zu Punkt 2:
Du argumentierst also gegen Plattformunabhängigkeit als Zukunftsmodell, indem du Plattformen nennst, die nicht unabhängig sind. Kannst Du ja gerne machen, aber bringen tut das nichts. Es ist selbstverständlich, dass ein Hersteller keine Plattformunabhängigkeit erwünscht oder betreibt, wenn er selbst an der Verbreitung des eigenen Systems verdient.

Zitat:
Microsoft, Apple, Google (Android), RIM (Blackberry). Und ohne deren Unterstützung wird's schwierig werden, etwas auf den Markt zu bringen und ein Ökosystem zu schaffen.
Die aufgezählten Unternehmen brauchen keine Unterstützung zu leisten. Deren Ökosysteme sind Hardware-bezogen. Es geht in dieser Diskussion um Software!

Zitat:
Selbst Google, die sonst alles gerne plattformunabhängig hätten, denken nicht im Traum daran, bei Android auf plattformunabhängige Apps zu setzen.
Der Gedanke der Plattformunabhängigkeit bezieht sich auf den Hardware-Layer, so wie es Windows Phone als System nachmacht und Windows als System vormachte.

Zitat:
Hat Palm etwa die Web-Technologien beim webOS gewählt, weil sie plattformunabhängige Lösungen anbieten wollen?
Du benutzt gerne rhetorische Fragen, aber das stilistische Mittel ist hier nichts-aussagend.
Der ganze Absatz (webOS betreffend), kann weggeklappt werden. Warum:

Zitat:
Weder ist webOS plattformunabhängig, noch die dafür geschriebenen Apps.
Diese Selbstverständlichkeit klingt mehr wiedergekaut als alles Andere. Auch hier zielte die Platfformunabhängigkeit auf den Hardware-Layer, wie du es sogar selbst erklärst. Toll.

Der Satz zu Apple kommentiert sich selbst.

In meinem aufgegriffenen Modell ging es um die Unabhängigkeit von der Software-Layer, was HTML und JavaScript als Begrifflichkeiten implizieren. Es interessiert diese beiden Technologien eben nicht auf welcher (Hardware) Plattform sie laufen. Es muss lediglich ein Frontend zur Verfügung stehen um die Daten zu interpretieren. Dieses Frontend, so wie es derzeit besteht, ist zu schwach, deshalb sind native Applikationen vorherrschend.

HTML5 ist nicht weiter als der Versuch eines eingeschlafenen Konsortiums mit dem Fortschritt mitzuhalten und von den Plug-Ins wie Flash, Silverlight und co. abzukupfern.
Wenn dieser "Standard" fertiggestellt sein wird, müsste schon längst mit einem Nachfolger begonnen werden. Das W3C muss aufpassen, dass es sich nicht selbst verabschiedet im Fluss der Entwicklungen.

Zur Zeit beginnt die Phase der Integration von Hardware-Beschleunigung des Browsers. So manche Engine befindet sich in der Entwicklung. Doom ist als Browserversion bereits vorhanden. Nun erinnere man sich, wie klein die Graphikleistung auf dem iPhone und den Handys einst angefangen hat; wie schnell diese explosionsartig anwuchs.

Webanwendungen wie Facebook (Website) sind derzeit bereits den nativen Apps vollkommen überlegen. Die Funktionalität hinkt, da das Budget der Entwicklung der nativen Applikationen nicht das Ausmaß der Web-Abteilung erfährt. Die Effizienz ist in der (vorhanden) Webanwendung viel höher. Bereits hier lohnt sich schon kaum mehr eine App auf dem iPhone zu benutzen. Die Push Notifications sollten allerdings als großes Feature für die native Applikation erwähnt sein.
Blicke man von diesem Standpunkt aus in die nahe Zukunft und die derzeitige Entwicklung, sähe man nun eine sich abzeichnende Richtung der Entwicklung kommen. Sei die Hardware-Schnittstelle in den Browsern integriert, so wäre der ausschlaggebende Grund für native Applikationen nicht mehr vorhanden.

Der Hype, den man im Moment um diese Apps erfährt, wird sich irgendwann einstellen. Unternehmen, Communities etc. wollen verständlicherweise auch unter den top Apps der Stores vertreten sein - Marketing.
Spiele und hardwarebeanspruchende Applikationen können, über das Internet gestreamt werden. Das Unternehmen onlive macht dies vor. (Vgl.http://www.onlive.com/)
Wenn die Preise hierfür sinken (und das ist abzusehen), wer will sich denn dann noch eine große Konsole ins Zimmer stellen. Eine Konsole die viel Strom frisst, Lüfter hat, und alle paar Jahre (genau wie ein Spiele-PC) aufgerüstet/upgegradet/neu gekauft werden muss?
Jetzige Kritiken, die Internetpflicht negativ auszulegen ist kurzsichtig. An (DSL) ausgebauten Standorten mit Flatrates interessiert den Konsumenten keine Internetpflicht mehr. Es ist allgegenwärtig wie der Telefonanschluss selbst.

Ein anderes Beispiel:
Spiele, die Steam-Kompatibel programmiert wurden, sind auf verschiedenen Systemen lauffähig. Ein Code, mehrere Plattformen, mehr Kunden. Ebenfalls ein Beispiel für die Plattformunabhängigkeit der Software-Layer.

Demnach steht der Inhalt im Vordergrund. Wie die neueste Variante von OS X dies ebenfalls vorführt. Das Objekt zählt, nicht der Code oder die Umsetzung dahinter. Folgerichtig interessiert sich der Konsument nicht für die Präsenz der Maschinerie oder Umgebung, sondern für die Präsenz der Inhalte, so angenehm und komfortabel wie möglich.
Die letzten Jahre zeigten doch, wie sehr diese Entwicklung vorangeschritten ist. Wer fragt denn noch nach optischen Medien, wenn er den Inhalt einfach aus dem Internet herunterläd? Ob Software, Musik, Filme, usw., es zählt einzig der Inhalt. Genauso verhält es sich mit den vielen Nutzern von Windowsmaschinerie. Warum sollte man sich einen Mac anschaffen, oder ein anderes System, wenn das vorinstallierte System alles bereitstellt? Internet Explorer auf und facebook ansurfen, fertig. Windows holt auf und stellt Funktionen mit übersichtlicher und simplifizierter Oberfläche zur Verfügung. Windows 8 strebt bereits eine markantere Aufteilung zwischen Business und Konsument an. Eine Entwicklung, die merkbar ab XP begann.
Abschließend noch einmal: Die Information selbst zählt, genauso wie die Verpackung. Nicht allerdings das dahinterstehende Unternehmen oder die Maschine auf der das System läuft. (Apple Begeisterte und Interessierte stellen hier die bestätigende Ausnahme dar).


Die Webapps:
Die Technology Review brachte kürzlich ein Interview mit dem Geschäftsführer des Unternehmens Yoc http://group.yoc.com/. Dieser sah die Webapps seit jeher als Zukunftsmodell. (Vgl. Archiv: http://www.heise.de/artikel-archiv/tr/2011/7/60_kiosk)

Die einzige Frage die offen bleibt: Wann wird es soweit sein?
Dem technischen Fortschritt gemäß, wird es jedenfalls keine 25+ Jahre mehr dauern. Mit solchen Analysen reihst Du dich, Jörn, in die Gruppe von Bossen, Investoren und Geschäftsleitern ein, auf die Du in deinen historischen Abrissen immer verbal einprügelst. Du hast deren Fehler aus dem Nachhinein fein angeprangert; nun stehst Du selbst mit deiner vertretenen Meinung konservativ und starr im Geschehen.
  #34  
Alt 21.08.2011, 13:38
Leaxander Leaxander ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 04.07.2009
Ort: Köln
Beiträge: 104
>25 Jahre?

Ich glaube nie, da Software-Layer wie Flash und Silverlight Dinge sind, die niemand ernsthaft haben möchte (außer Entwicklern die das schnelle Geld wollen und die zu faul sind native Sprachen zu lernen).

Und hast Du schon mal versuch mit Java eine Systemsteuerung zu realisieren? Ich auch nicht, aber ich weiß wie solche Lösungen aussehen und arbeiten. Das sind Schmerzen vom feinsten.

Der Ansatz von Google mit ihrem ChromeOS ist ganz hübsche, aber alles was nach diesem Prinzip arbeitet, eben auch WebApps, wird sich erst durchsetzen, wenn Du weltweit mindesten 1Gbit/s over the Air (für unter 20€/ Monat) anbieten kannst. Und das wird länger als 25 Jahre dauern.

Und zum Thema. HP hat seine Entscheidung bestimmt nicht leichtfertig getroffen. Die hatten Ihre Gründe. Und eine äußerst negative Zukunftsprognose für WebOS gehört bestimmt dazu.

Möglicherweise bin ich auch einfach etwas konservativ, aber ich sehe einfach nicht, dass die Entwicklung in Richtung "leistungsfähige" (nativen Apps überlegene) WebApps geht.

Wie lange gibt es gleich noch die Idee der ThinClients?!? >25 Jahre?!? Gibt es einen nennenswerte Verbreitung?!?
  #35  
Alt 21.08.2011, 14:18
Thomas78 Thomas78 ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 3.857
Wir 20.000 Mitarbeiter haben alle ThinClients
__________________
iPhone Xs Max / iPhone 6+ / Nokia 6.1 (Android 9) / iPad 13" / MBP 13" / watch 2 / ATV
  #36  
Alt 21.08.2011, 14:46
anmarb anmarb ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 29.08.2010
Beiträge: 233
@Leaxander

Wie du mehrfach schriebst, du hast keine Vorstellung von der Entwicklung.
Zitat:
Ich glaube nie, da Software-Layer wie Flash und Silverlight Dinge sind, die niemand ernsthaft haben möchte (außer Entwicklern die das schnelle Geld wollen und die zu faul sind native Sprachen zu lernen).
Glauben kannst du in der Kirche... Silverlight und Flash realisieren Funktionalitäten, die im Webanwendungs-Segment eine Rolle spielen. Weißt du überhaupt worin Silverlight programmiert wird? C# und auch VB.NET. Ich muss dich leider aufklären, dass dies ebenfalls native Sprachen sind. Nämlich die des .NET Umfelds.
Was machst du mit den Experten und erfahrenen .NET Programmierern, sind die auch zu faul? Nur weil sie eine andere Sprache, als die von Apple bevorzugte verwenden?
Flash ist ebenfalls eine Sprache, die weit mehr vollbringt als nur im Browser etwas blinken zu lassen.

In meinen Ausführungen spielten diese beiden Technologien nicht einmal eine große Rolle. Diese werden nämlich nicht auf dem Server ausgeführt sondern auf dem Client. Frontends sind für Windows, OS X und Linux verfügbar. Das heißt, dass man mit einem Code mehrere Plattformen abdecken kann, wo man zuvor für Android, iOS etc. jedes mal eine neue native Applikation schreiben muss. Jedes mal brauchst du ein neues Programmierungsteam, nämlich für jede Plattform. Das ist eine Kostensteigerung. Warum sollte ein Unternehmen diese Strategie verfolgen, wenn sie die gesamte Funktionalität auch mit einem Code erreichen kann?

Zitat:
Und hast Du schon mal versuch mit Java eine Systemsteuerung zu realisieren?
Ich habe bereits viele Zeilchen mit Java schreiben können und die Sprache ist bei mir nicht die erste Wahl, da ich ohnehin eher im Windows-Umfeld programmiere und daher das .NET Framework benutze, oder direkt in C++ realisiere.
Erläutere erstmal "Systemsteuerung", denn dieser Begriff kann auf viele Arten interpretiert werden.
Trotzdem ist Java ein Ansatz, der auch im Rahmen der Applets für Code-Minimierung gesorgt hat. Jede Sprache hat ihre Stärken und Schwächen, Entwickler wissen mit ein klein bisschen Erfahrung, welche sich wofür eignet. Java ist eine zur Laufzeit interpretierte Sprache, nicht jeder Einsatz benötigt dies. Kommt immer darauf an was man anstellen will.

Zitat:
WebApps, wird sich erst durchsetzen, wenn Du weltweit mindesten 1Gbit/s over the Air (für unter 20€/ Monat) anbieten kannst. Und das wird länger als 25 Jahre dauern.
Was haste denn vor? Mein Beispiel mit onlive funktioniert mit einer gewöhnlichen DSL Leitung. Auch Film-Streaming und Webapps laufen damit. Gbit/s Leitungen sind eine ganz andere Baustelle.

Zitat:
Und zum Thema. HP hat seine Entscheidung bestimmt nicht leichtfertig getroffen. Die hatten Ihre Gründe. Und eine äußerst negative Zukunftsprognose für WebOS gehört bestimmt dazu.
Kosten/Nutzen. Der Markt ist gesättigt. Microsoft, Apple, Google sitzen bereits dick und fett im Geschäft. Nach hps Analysen hat sich ein weiteres System (und vor allem das Durchsetzen) nicht gelohnt.

Zitat:
Möglicherweise bin ich auch einfach etwas konservativ, aber ich sehe einfach nicht, dass die Entwicklung in Richtung "leistungsfähige" (nativen Apps überlegene) WebApps geht.
Kommt drauf an, inwiefern du dich überhaupt mit dem Thema beschäftigst...
Deinen vorigen Aussagen zu Programmiersprachen zu Folge, nicht besonders viel.

Zitat:
Wie lange gibt es gleich noch die Idee der ThinClients?!? >25 Jahre?!? Gibt es einen nennenswerte Verbreitung?!?
Wie Thomas78 schon sagte, musst nur mal in ein Unternehmen gehen. Auch hier kommt es auf die Nutzung an. ThinClients sind nicht für jede Aufgabe zu gebrauchen, haben allerdings ihre Daseinsberechtigung.
Rechnernetze mit Domänen sind gewissermaßen auch ThinClients, nur nicht ganz so "thin".

Auch ganz interessant für dich: http://de.wikipedia.org/wiki/Thin_Client#Zukunft
  #37  
Alt 21.08.2011, 16:17
Kehring Kehring ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 35
Plattformunabhängigkeit ist denke ich bei jedem der genannten Big Player nur dann das offizielle Credo, wenn es dem eigenen Geschäftsmodell nicht schadet. Isofern unterscheidet sich das schon ein wenig vom einen zum anderen.
Eine rein technologische Diskussion greift da wohl zu kurz.
Apple hat eine sehr erfolgreiche „virtuelle Mall“ geschaffen, wo die Leute in Scharen reinlaufen und digitalen Content kaufen. Klar stellen Sie auch den Sicherheitsdienst und gestalten als Betreiber das Angebot aber nichtsdestotrotz ist die Bude voll und die Kohle klingelt im Kasten.
Sowas ist für Contentanbieter einfach attraktiv als „Location“.
Wenn andere auch ne erfolgreiche Mall aufmachen, dann macht man als erfolgreicher Contentanbieter eben den technischen Spagat über mehrere Plattformen hin. Wo ist das Problem ?
Und wenn sich Investoren für das x.te mobile Betriebssystem nicht mehr interessieren, kann ich das verstehen. Auf dem Desktop gab/gibt es doch auch nicht SO viele Player.
  #38  
Alt 21.08.2011, 16:29
Dundi Dundi ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 23.01.2010
Beiträge: 190
Boah...kann man hier mal Beiträge bewerten?

@anmarb...danke für deine Darstellungen (Mehrzahl)....
__________________
Gruß Jörg.
  #39  
Alt 21.08.2011, 19:13
Jörn Jörn ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 8.499
anmarb, danke für Deine ausführlichen Postings. Von mir aus könntest Du etwas weniger herablassend formulieren, dann macht das Lesen noch mehr Spaß. Auch Deine psychologischen Analysen meiner charakterlichen Defizite kannst Du für Dich behalten, wenn es Dir nichts ausmacht.

Niemand hat Dich angegriffen, sondern wir tauschen hier einfach Meinungen aus. Du musst Dich weder verteidigen noch durchsetzen.

-------------

"Cross platform" impliziert, dass es um eine Mehrzahl von beteiligten Plattformen geht. Und ich sehe nicht, welche heutigen Plattformen oder welche Anbieter da mitmachen würden. Die heutigen Plattform-Anbieter jedenfalls nicht. Warum sollten sie auch?

Ich sehe das weder bei den Hardware-Herstellern, noch bei den üblichen Verdächtigen für Betriebssysteme. Auch die Carrier hätten an solch einem Projekt vermutlich kein Interesse, es sei denn, sie könnten die Konkurrenz ausschließen. Aber genau das geht ja nicht.

Tja. Der Vorteil für die Entwickler liegt auf der Hand, und Du hast das ausführlich beschrieben. Aber wer schafft dieses Ökosystem, in dem die Entwickler ihre Produkte massenweise und profitabel verkaufen können? Mehr Masse und Profite als beim AppStore und Googles Marketplace? Das ist die Messlatte, und sie liegt verdammt hoch. Wer traut sich da ran? HP schon mal nicht, das steht fest.

Dies ist der springende Punkt, nicht die Technik oder abstrakte Betrachtungen über theoretisch mögliche Vorteile für Entwickler. Wer schafft das Ökosystem und riskiert damit viele Milliarden Dollar? Denn das wird nötig sein, wenn man an Apple, Google, Microsoft und dem Rest vorbei will.

Wenn niemand eine neue Plattform schaffen will, muss man die vorhandene cross-platform-Lösung verwenden, und das ist der Browser. Und? Dort läuft HTML5/JavaScript. Damit werden sich in Zukunft performante Lösungen entwickeln lassen, wie Du ganz richtig hervorhebst. Aber das Tempo der Innovation ist bei den nativen Betriebssystemen massiv höher als bei den Web-Technologien, bei denen ein extrem langsames Konsortium alles absegnen muss. Das bedeutet, dass Apple & Co. immer einen deutlichen Vorsprung haben werden, und den werden sie auch ausnutzen.

Deswegen sehe ich nicht, wie man eine solche neue Plattform etablieren könnte. Das Ökosystem ist nicht vorhanden, die Innovation geht langsamer voran, und die heutigen Platzhirsche werden sich nicht so einfach zur Seite schubsen lassen.

Und die Entwickler gehen dorthin, wo die größte Party läuft.
  #40  
Alt 21.08.2011, 19:25
Leaxander Leaxander ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 04.07.2009
Ort: Köln
Beiträge: 104
Zitat:
Zitat von Thomas78 Beitrag anzeigen
Wir 20.000 Mitarbeiter haben alle ThinClients
Das ist nicht viel... Ich selber arbeite bei einem sehr großen Konzern und habe Freunde in anderen großen Konzernen, hauptsächlich chemische Industrie, da arbeitet niemand mit ThinClients...
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