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Ist dies die Uhr, die eigentlich Apple hätte herausbringen sollen? - Mac-TV.de
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  #1  
Alt 16.01.2012, 01:31
kongo kongo ist offline
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Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 311
Ist dies die Uhr, die eigentlich Apple hätte herausbringen sollen?

Ist dies die Uhr, die eigentlich Apple hätte herausbringen sollen? Leider ist sie absolut hässlich. Sieht aus wie eine iPod-nano-Uhr, kann aber mehr, z.B. telefonieren.

http://www.imwatch.it/de-de/
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  #2  
Alt 16.01.2012, 11:30
claus claus ist offline
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Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 1.031
claus eine Nachricht über AIM schicken
Den fetten Klopper am Handgelenk - nein Danke. Dazu braucht es auch den „i'm Core” als zentralen Miniserver - den darf man dann nicht vergessen mitzunehmen.

Golem
__________________
Nierentische waren auch mal Science-Fiction...
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  #3  
Alt 16.01.2012, 11:58
Walter Plinge Walter Plinge ist offline
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Registriert seit: 05.01.2008
Ort: München
Beiträge: 803
Das ist ein iPod nano (die entsprechenden Armbänder kann man sich überall kaufen) mit Telefonfunktion. Und wenn ich mir die unnatürliche Haltung beim Telefonieren so anschaue muss ich sagen: "Nein, danke".

Ich warte weiter darauf, das Apple einen iPod nano mit Bluetooth rausbringt.
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  #4  
Alt 16.01.2012, 12:03
Ironman Ironman ist offline
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Registriert seit: 11.04.2009
Ort: Augsburg
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zeit- und geldverschwendung
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  #5  
Alt 16.01.2012, 14:13
MacPingu MacPingu ist offline
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Registriert seit: 24.07.2011
Beiträge: 880
Ich bin leicht verwundert über die sehr kritischen Kommentare.
Klar, es ist nicht abzustreiten, dass "I'm Watch" dem aktuellen iPod nano sehr ähnlich sieht. Sicherlich haben sich die Entwickler "inspirieren" lassen, vor allem auch, was die Präsentation angeht.

Wenn man aber davon absieht, und sich anschaut, welche Technik hier umgesetzt wird, finde ich das schon sehr beeindruckend (der iPod Nano verfügt übrigens nur über einen Bruchteil der Funktionalität).

Die grundlegende "Innovation" liegt imho im Konzept von "I'm Circle" und die Uhr ist nur Teil des Ganzen, bzw. nur eine der vielen Möglichkeiten. Die Idee ist imho ziemlich genial, die so noch kein anderer Hersteller von Mobilen Devices geschafft hat umzusetzen. Mit I'm Circle hat man seinen "Mobilen Computer" (I'm Core - 4,5 x 4,5 cm) immer in der Tasche und die Präsentation der GUI bzw. die Darstellung der Apps und der Funktionen übernimmt immer ein anderes Gerät, das je nach Bedarf ein 21" Bildschirm oder eben eine kleine Uhr sein kann – der Vorteil ist: allen diesen Geräten steht die gleiche Power und die gleichen Funktionen (GPS, WLAN, UMTS etc.) zur Verfügung, ganz unabhängig von ihrer Größe.

Name:  Bildschirmfoto 2012-01-16 um 13.16.12.png
Hits: 479
Größe:  367,1 KB

Ich denke (bzw. ich hoffe) dass die Zukunft in diese Richtung gehen könnte und die reinen "Rechengeräte" von den "Darstellungsgeräten" immer mehr separiert werden.
"Application Devices" (den Begriff hat Jörn Dyck in einer Sendung verwendet) müssen eben nicht alle mit den ganzen Chips ausgestattet sein.

Eine Variante dieser Trennung hat bereits in Form von Cloud-Diensten stattgefunden – hier präsentiert der Client (meist Smartphone) einen Inhalt, der in der Wolke "berechnet" wurde, dabei muss der Client selbst kaum Rechenleistung leisten. Prominentes Beispiel sind Siri, aber auch Services von Google, wie z.B. das Bearbeiten von Videos auf YouTube.
Der Nachteil von Cloud-Diensten ist eben, dass a) die Internetverbindung nicht immer zugänglich bzw. der Traffic begrenzt oder teuer ist und b) Dienste, wie GPS nicht zu Verfügung stehen.

Das heißt so ein Cloud-Client muss so oder so ein Mindestmaß an Chips, Sensorik und Rechenleistung mitbringen (allein schon, um Inhalte in einem Browser flüssig darzustellen).

Es ist doch viel logischer, wenn man ein Gerät hat, dessen Leistung man mit vielen anderen Geräten abrufen kann.


Als technikaffiner Tüftler finde ich es auch faszinierend zu sehen, was man alles mit Android eigentlich anstellen kann wenn man sich ein wenig Gedanken macht.

Klar, das Ganze muss sich in der Praxis bewähren und auch flüssig funktionieren. Aber die Idee an sich finde ich großartig.
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  #6  
Alt 16.01.2012, 14:37
Walter Plinge Walter Plinge ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Ort: München
Beiträge: 803
Das Problem ist, dass der Core ein Hostentaschenserver für Otto-Normalverbraucher sein soll. Wenn man ehrlich ist, kann man die teuren stromfressenden Chips auf den Anzeigegeräten nämlich gar nicht einsparen (CPU/GPU, RAM, minimum Flash, WLAN). Und ich glaube nicht, das Otto-Normalverbraucher damit klar käme.

Zumal es illusorisch ist, mit einem Core auszukommen. Was wenn meine Frau mal das Pad nutzen will, während ich mit Core und iPhone auf Arbeit bin? Braucht jedes meiner Kinder mit einer solchen Uhr einen zusätzlichen Core? Müssen sie den auch zur Schule mitschleppen? In die Disko? Kann man auf den Endgeräten leicht zwischen verschiedenen Cores umschalten? Was wenn dem Core der Strom ausgeht? Sind dann alle Anzeigegeräte ausgeknockt, obwohl diese noch genug Strom hätten?

Sorry, aber der I'm Core ist in meinen Augen ein Single Point of Failure im angepriesenen Setup. Eine schöne Spielerei aber in meinen Augen nicht alltagstauglich, da zuviel Mitarbeit von den Nutzern gefordert wird (von der Einrichtung bis zum ständigen Mitschleppen). Die Verwendung der auf jedem Gerät ist eleganter und problemresistenter (vom Akku bis zur Fehlkonfiguration).

Das Konzept ist meines Erachtens zu übertrieben gedacht. Die Rechenleistung in Pads/Phones reicht in naher Zukunft locker aus, um einen Desktop-PC zu ersetzen. Aber warum, dann wieder auslagern und eine extra Box mitschleppen? Warum nicht einfach das Telefon/Tablet neben den Monitor und Tastatur in eine Dockingstation stellen, und direkt als PC nutzen? Ähnlich wie es das Win8-Konzept vorsieht.
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  #7  
Alt 22.01.2012, 00:57
Mac-Burner Mac-Burner ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 06.04.2009
Beiträge: 414
Walter, ich glaube die goldene Mitte könnte das Ding der Zukunft sein. Zum einen werden die Geräte immer stärker und ersetzen iwann den normalen Desktop. Da bin ich vollkommen überzeugt von. Auf der anderen Seite glaube ich auch das eine Uhr die mit meinen iPhone alá tethering verbunden ist mich immer auf dem laufenden hält ohne das ich das Handy zücken muss...
Die Idee ist wirklich gut. Mal abgesehen von dem Core der imho nicht der Knaller bei der ganzen Sache ist...

Auslagern wird kommen, aber es wird nur die Information sein, nicht die Rechenleistung.
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  #8  
Alt 22.01.2012, 10:06
der_alte_Sack der_alte_Sack ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 23.05.2010
Beiträge: 875
Das Ding schreit nach einer Patentrechtsklage durch Apple - es bettelt geradezu darum. Schaut Euch doch einmal die Benutzeroberfläche an: Notifications-Panel, Slide-Bewegung um von einem Homescreen zum nächsten zu wischen, selbst das Design der Icons mit den abgerundeten Ecken. Wäre ich Apple-Anwalt, würde ich schon einmal für das zu erwartende Honorar ein schickes Auto bestellen oder einen Urlaub buchen.

Unabhängig davon: Wäre eine nette Idee, sofern es ohne Hosentaschenserver bzw. Telefon auskommen würde. Wenn auch ganz schön klumpig am Handgelenk.
__________________
Ich bin jetzt so alt...
Ich muss nicht mehr alles verstehen!

Geändert von der_alte_Sack (22.01.2012 um 13:20 Uhr).
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  #9  
Alt 22.01.2012, 12:28
Pablo Nop Pablo Nop ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 21.03.2010
Beiträge: 1.025
Die Idee mit dem Hosentaschenserver mag pfiffig sein, aber ich finde sie irgendwie wenig praktikabel. Und Uhren habe ich schon seit 20 Jahren nicht mehr am Handgelenk...
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  #10  
Alt 22.01.2012, 12:52
MacPingu MacPingu ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 24.07.2011
Beiträge: 880
Ja, wenn ich es mir so recht überlege ist das Konzept eigentlich wirklich nicht so toll.
Der Weg, den Apple mit AirPlay gewählt hat ist da schon deutlich praktischer.
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