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Apples unverschämte (falsche) Preispolitik und Entscheidungen - Mac-TV.de
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  #1  
Alt 15.04.2017, 21:32
DocHollywood DocHollywood ist offline
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Registriert seit: 02.02.2009
Beiträge: 1.779
Apples unverschämte (falsche) Preispolitik und Entscheidungen

Seit ein paar Wochen bin ich Besitzer der Apple Watch Nike+ Space Grau. Möchte man sich als Zweitarmband das "42 mm Milanaise Armband, Space Schwarz" (https://www.apple.com/de/shop/produc...-space-schwarz) kaufen, bittet Apple mit 209,00 € zu Kasse.

1. Wie hoch mögen wohl die Produktionskosten für das Armband sein?

2. Betrachtet man diese und den Verkaufspreis von 209 € ist das eine riesen Sauerei von Apple. Auch das Design rechtfertigt nicht den Preis. Das Design ist Standard und wurde nicht von Apple neu erfunden, es war bereits auf dem Markt, also von Apple kopiert.

3. Von den Firma JETech gibt es ein ähnliches Armband für $19.99 (http://ijetech.com/2108/).

Edelstahl (nach EN 10020) ist eine Bezeichnung für legierte oder unlegierte Stähle mit besonderem Reinheitsgrad, zum Beispiel Stähle, deren Schwefel- und Phosphorgehalt (sogenannte Eisenbegleiter) 0,025 % nicht überschreitet. Ein Edelstahl muss nicht zwangsläufig den Anforderungen eines nichtrostenden Stahls entsprechen. Trotzdem werden im Alltag häufig nur rostfreie Stähle als Edelstähle bezeichnet. Der Legierungsanteil von niedrig- oder hochlegiertem Edelstahl ist jedoch genauestens definiert. (https://de.wikipedia.org/wiki/Edelstahl)

Ich frage mich wer solch schwachsinnige Entscheidungen bei Apple trifft für o.g. Armband 209,00 € zu verlangen. Betrachtet man die selber eingestandene Fehlentwicklung des Mac Pro, die zahlreichen Designfehler und Unterschiede auf den verschiednen Betriebssystemen (aber auf "einer Plattform", sprich Ökosystem) dann kann man davon ausgehen, dass es bei Apple derzeit drunter und drüber geht. Auch sehe ich die eigens von Apple produzierten Inhalte als sehr kritisch. Hat Apple seinen Weg verloren? Vielleicht würden Apple neue und frische Köpfe in den Führungspositionen gut tun.
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iMac (Ende 2013, 3,2 GHz, Fusion Drive, 16 GB RAM, OS X 10.14.6) • iPad Air 2 Cellular (64 GB, iOS 12.4.1) • Time Capsule (2014, 2 TB) • iPhone 6S (64 GB, iOS 12.4.1)
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  #2  
Alt 15.04.2017, 21:50
handy2703 handy2703 ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 10.06.2010
Ort: Saarland
Beiträge: 460
Naja, immer langsam. Das Milanaise Armband werte ich als Zubehör. Und bei Zubehör hat Apple schon immer kräftig zugelangt. Oftmals sogar unverschämt. Das war unter Steve nicht anders. Das gute an dem ganzen Apple Zubehör inkl. den Watch Armbändern ist aber das man sie ja nicht kaufen muss. Es gibt wie du schon aufgezeigt hast, genug Alternativen.
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MacBook Pro 13“ 2018, iMac 21,5 (2011), iPhone 8, iPad 2017, Apple TV 4K, iPod Shuffle (4G)
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  #3  
Alt 16.04.2017, 09:21
OpDraht
 
Beiträge: n/a
Ich denke das ist herstellerübergreifend einfach folgende Überlegung / Masche:
Kunde sieht das eigentliche Produkt und Preis, Zubehörpreise werden erst einmal ausgeblendet. Nach dem Kauf des Hauptproduktes hängt der Kunde dann quasi an der Angel und ihm wird bei Gelegenheit in die Tasche gegriffen.

Dafür bekommst du dann als Kunde "das gute Gefühl" an der Finanzierung schicker Verkaufsbuden und Zentralen beteiligt zu sein.
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  #4  
Alt 16.04.2017, 10:21
mkummer mkummer ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 1.805
Ich weiss nicht, was ihr habt. Nachdem es alternative (gute) Angebote gibt, würde ich halt einfach selbige kaufen und gut is. Manchmal hat man das Gefühl als gäbe es eine Kaufverpflichtung für Apple-Produkte.
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  #5  
Alt 16.04.2017, 13:29
DocHollywood DocHollywood ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 02.02.2009
Beiträge: 1.779
Folgendes kommt hinzu:

1. Die Apple Watch ist ein sehr junges Produkt von Apple und daher im Vergleich zu anderen Produkten eher noch wenig ausgereift.

2. Die Apple Watch ist ein technisches Produkt, das heißt es ist kein Sammlerstück wie eine IWC, Jaeger-LeCoultre oder Patek Philippe Uhr, die man bestenfalls ein ganzes Leben lang hat und trägt.

3. Die Apple Watch ist teils auch Modeaccessoire, das heißt dieses Produkt sollte in einem gewissen Rahmen auch wandelbar sein.

Nimmt man o.g. Punkte zusammen wird ein gewisser Teil der Käuferschaft in der nächsten Zeit in kurzen Abständen eine Apple Watch kaufen. Das heißt man sollte durch Armbänder eher Kaufanreize für die Apple Watch schaffen und nicht die Käuferschaft durch total überteuerte Armbänder davon abschrecken. Die Geschehnisse um den Mac Pro geben ein wenig Einblick in die Mitarbeiterpolitik bei Apple. Vermutlich werden wesentliche Entscheidungen nur von wenigen Menschen getroffen und die scheinen in ihrem eigenen Mirkrokosmos zu schweben. Erinnert mich ein bisschen an VW. Nach und nach wird bekannt welch toxisches und damit unproduktives Arbeitsklima dort teils geherrscht hat.
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iMac (Ende 2013, 3,2 GHz, Fusion Drive, 16 GB RAM, OS X 10.14.6) • iPad Air 2 Cellular (64 GB, iOS 12.4.1) • Time Capsule (2014, 2 TB) • iPhone 6S (64 GB, iOS 12.4.1)
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  #6  
Alt 16.04.2017, 13:42
OpDraht
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von DocHollywood Beitrag anzeigen
Die Apple Watch ist ein technisches Produkt, das heißt es ist kein Sammlerstück wie eine IWC, Jaeger-LeCoultre oder Patek Philippe Uhr, die man bestenfalls ein ganzes Leben lang hat und trägt.
Für Uhren der genannten Preisklasse kann man sich aber dann auch gleich ein Leben lang ständig neue Apple Armbänder leisten, bereits eine günstige Seiko Series 5 dürfte aber eine Apple Watch ebenfalls in der Langlebigkeit übertreffen.
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  #7  
Alt 16.04.2017, 19:36
Jörn Jörn ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 8.488
Ich finde die Preise der Armbänder ebenfalls zu hoch. Die Preise für die Watch selber sind ja inzwischen ziemlich niedrig, jedenfalls die Alu-Gehäuse.

Die Armbänder sind vielleicht noch ein Überbleibsel von der Idee, sich als Premium-/Mode-Marke zu etablieren und Begehrlichkeiten zu wecken. Dazu gehört nunmal eine gewisse Exklusivität und ein gewisser Snobbismus, der sich absichtlich in unverschämten Preisen widerspiegelt.

Andererseits habe ich inzwischen gelernt, dass im Uhren-Markt solche Preise noch moderat sind, zumindest bei Marken-Produkten. Es ist gut möglich, dass Apple sich daran orientiert und der Meinung ist, dass man sogar noch günstig sei.

Ich bin gespannt auf die nächste Apple Watch. Wird Apple sie als Premium-Uhr vermarkten oder als nützliches Utility? Derzeit bewirbt Apple ja eher den Utility-Gedanken (Sport, Gesundheit).
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  #8  
Alt 16.04.2017, 21:11
DocHollywood DocHollywood ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 02.02.2009
Beiträge: 1.779
Zitat:
Zitat von Jörn Beitrag anzeigen
...Andererseits habe ich inzwischen gelernt, dass im Uhren-Markt solche Preise noch moderat sind, zumindest bei Marken-Produkten. Es ist gut möglich, dass Apple sich daran orientiert und der Meinung ist, dass man sogar noch günstig sei...
Nach gesundem Menschenverstand gilt das aber vor allem für zeitlose Uhren, also Uhren, die mehr einen Sammlerwert haben bzw. für Uhren, die mehr als Modeaccessoire dienen, aber weniger für Uhren die funktionellen Wert haben. Oder anders gesagt: kaufe ich heute einen Armband für 209 Euro, kann ich nicht sicher sein ob ich dieses noch in einem oder zwei Jahren für meine neue Apple Watch verwenden kann.

Apple hat hier die falsche Politik. Das heißt man sollte durch Armbänder eher Kaufanreize für die Apple Watch schaffen und nicht die Käuferschaft durch total überteuerte Armbänder davon abschrecken.
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  #9  
Alt 17.04.2017, 00:44
daikoma daikoma ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 1.649
Die Apple Watches sind im Inneren nunmal im Wesentlichen gleich, es gibt kein technisch erweitertes Highend-Gerät, das sich absetzt und das man entsprechend teuer verkaufen kann. Das war sogar schon mit der ultrateuren goldenen Uhr so. Heute hat die Series 2 zwar zusätzlich ein GPS-Modul. Ansonsten unterscheiden sie sich aber nur durch die Gehäuse und die Armbänder.

Letztlich sind die Armbänder eben Schmuck, den Apple als große Marke entsprechend bepreist (und den es auch von billig bis wertig bei Amazon & Co gibt). Das ist aber - anders als z.B. die oft überzogene Aufpreise für Speicher bei einigen Geräten - mal ein Bereich, wo der Käufer absolut die freie Wahl hat. Wenn dadurch die günstigen Geräte mit geringer Bruttomarge angeboten werden können, während bei den Armbändern und Edelstahl- und Keramik-Watches kräftig zugeschlagen wird, wirkt das auf mich sinnvoller als andersrum.

Ich persönlich würde allerdings niemals mehrere Hundert Euro für so ein Armband ausgeben.

Geändert von daikoma (17.04.2017 um 21:29 Uhr).
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  #10  
Alt 22.04.2017, 09:53
OpDraht
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von Jörn Beitrag anzeigen
Wird Apple sie als Premium-Uhr vermarkten oder als nützliches Utility?
An die Premium-Kategorie kommt Apple wohl nicht ran, ich denke es bleibt bei Sport & Co.

Im App-Markt scheint derweil laut Heise ein Bereinigungsprozess einzusetzen:
https://www.heise.de/newsticker/meld...k-3690390.html

Ich benutze sie als Wecker und hin und wieder beim Radeln, dafür genügt dann auch die erste Generation.

Geändert von OpDraht (22.04.2017 um 10:04 Uhr).
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