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  #11  
Alt 14.12.2017, 18:47
Jörn Jörn ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 8.059
Meine Wunschkonfiguration würde 7.500 Euro kosten. Das entspricht ungefähr meinem jetzigen Mac Pro mit 64 GB RAM und 1TB SSD. Das 5k-Display wäre bereits inklusive. Der Preis ist deutlich niedriger als bei meinem Mac Pro damals (ca. 10.000 Euro). Ich spare also 25% und bekomme das Display gratis.

Die Upgrade-Optionen sind mörderisch. 4 TB SSD sind asozial, das gehört verboten! Das Spitzenmodell mit über 15.000 Euro ist allerdings auch enorm teuer, und ich frage mich, ob die Kunden in dieser Preisklasse nicht doch lieber auf den modularen Mac Pro warten, um dann zu entscheiden.

Mich beschleicht ein komisches Gefühl. Wenn schon der iMac bei 15.000 Euro landet -- was wird dann wohl der Mac Pro für einen Preis haben?

Ob das Ding wirklich schneller rendert als mein jetziger Mac Pro... ich weiß es nicht. Die Youtube-Benchmarks aus den letzten Tagen würde ich mit Vorsicht genießen. Die Ergebnisse können je nach Anwendung sehr unterschiedlich ausfallen. Den Vergleich mit früheren iMacs finde ich albern.

Puh, das ist alles ganz schön teuer.

Aber so ein aufgeräumtes, leises und dennoch enorm leistungsstarkes System ist natürlich sehr verlockend. Ich könnte mir vorstellen, dass die Kunden äußerst zufrieden sein werden.

Ob ich einer davon werde, muss ich noch entscheiden. Schwierig, schwierig...
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  #12  
Alt 14.12.2017, 21:15
Sotto Sotto ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 26.06.2010
Beiträge: 541
Ich finde es nicht teuer wenn nur Server-Hardware verbaut wird.. Ich schätze mal bei einem selbstgebauten System mit ähnlichen Spezifikationen würde man auch auf mindestens 12k kommen, ohne Monitor, ohne Design aber dafür mit entsprechendem Pegel
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  #13  
Alt 14.12.2017, 23:02
QWallyTy QWallyTy ist offline
Erfahrener Benutzer
 
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Die Frage ist ob sie diesmal das thermal Design besser im Griff haben Als beim Schirm Ständer. Ist ja alles recht eng in dem iMac - ein 19 Zoll Rack dürfte da mehr Platz und Lüftermöglichkeit bieten und damit werden es wohl viele Pros Vergleichen

Das wird sich wohl erst zeigen nachdem ein paar Pros ein paar Wochen oder Monate richtig damit arbeiten
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QWallyTy
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  #14  
Alt 15.12.2017, 00:59
daikoma daikoma ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 1.649
Der Preis für die Grundkonfiguration sieht auf den ersten Blick zwar heftig aus, ist aber erstaunlich moderat. Wenn man einen iMac 5K auf 1 TB PCI-SSD (die auch erstaunlich moderat bepreist sind, wenn man mal schaut, wie teuer die Teile sind) und 32 GB RAM (traditionell exorbitant überteuert) kommt man schon mit einen i5 auf 4000 Euro. Meine iMac-Konfiguration hätte über 4300 Euro gekostet, wenn ich den RAM bei Apple bestellt hätte, und das sind "nur" Desktop-Komponenten.
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  #15  
Alt 15.12.2017, 07:43
nexus nexus ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 30.11.2008
Beiträge: 5.440
Mal ne Frage: Findet Ihr es auch komisch, dass die neu eingeführte Touch Bar nicht dabei ist, die doch extra im „Pro“ ist und an Final Cut & Co. gezeigt wurde? Hätte ja schon gedacht dass sie die an die „Spezial Space Grey“ Tastatur packen...
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  #16  
Alt 15.12.2017, 07:56
Jörn Jörn ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 8.059
Das größte Problem sehe ich darin, dass der iMac Pro vermutlich (logischerweise) von Apples iMac-Team gebaut wurde.

Jeder weiß: Bei diesen Leuten handelt es sich um Wahnsinnige, die eigentlich in den Knast gehören. Vielleicht konnte Apples es irgendwie in letzter Minute verhindern. Aber falls nicht, dann ist dieser iMac vermutlich zum Niederknien geil.

Die iMac-Linie ist seit langer Zeit das Beste und Erstaunlichste, was man heutzutage an Desktop-Computern kaufen kann, und zudem jeden Cent wert. An einem feinen iMac zu sitzen (wie ich es im Moment tue) ist Magie pur. Diese Magie findet man heutzutage nicht mehr bei Desktop-Computern, sondern eher bei den mobilen Geräten. Desktop-Computer sind reine Arbeitspferde geworden, oder besser gesagt: Gäule.

So ein iMac hat Magie. Der Schreibtisch ist aufgeräumt. Das Display ist großzügig und einladend. Mit 5k ist es ein feuchter Traum: hell, strahlend, mit feiner Zeichnung und sorgfältig kalibriert. Die Lautsprecher zaubern Musik in den Raum und bleiben selbst unsichtbar. Das Gerät ist unhörbar leise und angenehm, kann aber bei geforderter Leistung auch aufdrehen und loslegen.

Wenn dieses Paket nun mit professioneller High-End-Leistung daherkommt, ohne die Magie zu verraten, dann ist das eigentlich in sich ein Wunder. Vermutlich ist es illegal. Auf jeden Fall unmoralisch.

Es ist in gewisser Weise eine Zumutung, dass man uns eingeschlafene Pro-Kunden plötzlich aus dem Tiefschlaf reißt und uns so eine Maschine vor die Nase stellt. Was tun! Was tun! Kaufen oder nicht? Herrjeh...

Sehr irre finde ich auch die Vielzahl der eingebauten Schnittstellen, das ist echt mal fett. Weniger gut finde ich, dass man laut den ersten Testberichten (angeblich) weder RAM noch SSDs tauschen kann. Das ist der einzige technische Minuspunkt, gerade wenn man eine lange Lebensdauer des Geräts im Sinn hat. Diese Komponenten sind heute teuer und morgen billig. Hm... Auch der Fortschritt an Grafikkarten geht schnell voran. Das ist eben der Kompromiss, denn man bei All-in-one eingehen muss.

Jedoch scheinen die RAM- und SSD-Module nach meinem Dafürhalten durchaus tauschbar zu sein, wenn man bereit ist, das Gehäuse zu öffnen. Vielleicht waren die ersten Testberichte aus den USA in diesem Punkt noch fehlerhaft. Seht selbst (linke Seite):



So wie ich es derzeit verstehe, kann man RAM tauschen (sofern man das Gehäuse öffnet oder öffnen lässt), aber SSDs nicht, weil diese fest verlötet sind.

Wenn ich mir die Pro-Modelle aus dem letzten Jahrzehnt betrachte, dann gab es für mich persönlich zwei entscheidende Durchbrüche:

- Erstens die Performance, die durch schnelle SSDs in Kombination mit Thunderbolt möglich wurde. Es ist gut, dass Apple sich hier immer für die schnellste Variante entscheidet, auch wenn's teuer ist.

- Zweitens ein flüsterleiser Betrieb. Das hat meine Lebensqualität echt gesteigert. Man darf das bei allen technischen Spezifikationen nicht vergessen. Es ist ein wichtiger Punkt. Einer der wichtigsten.

Offenbar hat der iMac Pro alles das: die Magie, die Performance, den angenehm leisen Betrieb. So ein Computer ist eigentlich unmöglich. Sowas konstruiert man nicht in fünf Minuten. Man stelle sich vor: Apple hat einen fetten Mac Pro, der vor nicht allzu langer Zeit 30 kg wog, hinters Display geschmeichelt und dadurch komplett verschwinden lassen. Ich hab's ja bereits gesagt, es sind Wahnsinnige.

Meine Befürchtung ist, dass die Kunden eine Weile brauchen werden, um dem iMac Pro zu vertrauen und den Irrsinn zu erkennen. Hoffentlich hält Apple es eine Weile durch.

Geändert von Jörn (15.12.2017 um 08:37 Uhr).
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  #17  
Alt 15.12.2017, 15:04
Sotto Sotto ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 26.06.2010
Beiträge: 541
wieso unmoralisch? das muss sich jeder für sich entscheiden; einfache Rechnung, wenn man die Power benötigt und das ROI stimmt, wird es von den Leuten gekauft.. Ich schätze mal den meisten reichen 10 Kerne (welche Software nutzt aktuell 18?; 18 wären für viele Applikationen nachteilig weil die Basis-CPU-Frequenz niedriger ist ), 64GB Ram, größere GraKa, und 2 TB SSD.. Insgesamt für 10k, das ist für Professionelle Videoeditoren fast nichts...
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  #18  
Alt 15.12.2017, 15:54
Jörn Jörn ist offline
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Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 8.059
Als ich schrieb, dass der iMac unmoralisch wäre und die Konstrukteure in den Knast gehören, meinte ich das natürlich nicht ernst.

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  #19  
Alt 15.12.2017, 18:41
hopsing27 hopsing27 ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 11.04.2011
Beiträge: 79
Jörn hat es geschafft. Irgendwie muss ich wieder mal einen iMac haben ( natürlich ohne Pro) aber 27 Zoll und SSD müssen es schon sein.
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  #20  
Alt 15.12.2017, 22:12
QWallyTy QWallyTy ist offline
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Beiträge: 17.755
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@daikoma
diese Überlegungen hatte ich auch schon - ein "gut" ausgestatteter iMac ist gar nicht mehr so weit weg von dem Pro der mit der Einsteiger Konfig schon viele glücklich machen kann.

Ein modularer Mac Pro - der ja irgendwann mal wieder kommt - ist natürlich zukunftssicherer und leichter wartbar. Apple wird sich das aber auch sicher gut entlohnen lassen.

Zum Glück habe ich momentan kein Geld um mich entscheiden zu müssen - denn auch wenn ich nur bedingt Pro bin wäre Server Hardware auf dem Schreibtisch schon interessant.
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QWallyTy
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