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Sammelthread MacBook Pro 2018 - Seite 7 - Mac-TV.de
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  #61  
Alt 28.07.2018, 11:28
Ruegge Ruegge ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 1.246
Zur Thermik und dem Apple Patch:
Es gibt Laptops die einen i9 ständig auf Höchstleistung laufen lassen können, so genannte Gaming Laptops die dann aber sehr dick und schwer sind. Die haben die entsprechend notwendige Kühlung und leisten mehr als die Apple Laptops. Ein Laptop ist halt immer ein Kompromiss.

Wäre mal interessant zu erfahren was Apple genau bei dem Patch gemacht hat, denn wenn die Stromversorgung zu heiss wird und sie deswegen die CPU auf 800 MHz runter taktet und die Stromversorgung nicht mit an der aktiven Kühlung über die Headpipe hängt, dann kann Apple ja nur dafür gesorgt haben das die CPU nicht die extreme Leistung fährt, damit weniger Strom zieht, deswegen die Stromversorgung nicht mehr überhitzt und daher kein extremes runtertakten auf die 800 MHz stattfindet. Damit bietet der Patch dann einen Kompromiss zwischen der maximal möglichen Dauerleistung, die runter gesetzt wird, und dem ständigen hin und her schalten durch die Stromversorgung und steigert dadurch die im Mittel mögliche Leistung da keine extremen Leistungseinbrüche stattfinden und sie könnten die Lüftersteuerung etwas modifiziert haben, was aber nicht der Stromversorgung hilft. Anders kann ich es mir nicht erklären. So ganz in Luft aufgelöst ist das Problem damit nicht, nur entschärft.

@Jörn:
Du sagtest in einer kürzlichen Sendung das die NVMe m.2 SSDs Server Technologie wären, selten und teuer und daher die SSDs in den Apple MacBooks, mit Ihren sehr guten Leistungsdaten, Ihren Preis wert sind, dazu nur ein Beispiel:
SSD der WD Black Serie ab 330€ für 1 TB (lesen: 3400MB/s • schreiben: 2800MB/s • IOPS 4K lesen/​schreiben: 500k/​400k):
https://www.heise.de/preisvergleich/...-a1798509.html
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  #62  
Alt 28.07.2018, 11:41
GM73 GM73 ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 19.07.2018
Beiträge: 40
Zitat:
Zitat von Ruegge Beitrag anzeigen
Wäre mal interessant zu erfahren was Apple genau bei dem Patch gemacht hat, denn wenn die Stromversorgung zu heiss wird und sie deswegen die CPU auf 800 MHz runter taktet und die Stromversorgung nicht mit an der aktiven Kühlung über die Headpipe hängt, dann kann Apple ja nur dafür gesorgt haben das die CPU nicht die extreme Leistung fährt, damit weniger Strom zieht, deswegen die Stromversorgung nicht mehr überhitzt und daher kein extremes runtertakten auf die 800 MHz stattfindet.
Die Leistung, welche die CPU zieht lässt sich aber direkt an ihrer Taktfrequenz festmachen. Es gibt nicht z.B. 2,8 GHz bei weniger Leistung, von daher ist das, was man in dem Intel Tool sieht exakt das, was stattfindet und das unterscheidet sich jetzt zumindest nicht mehr vom MBP 2017 (welches ja auch nicht immer auf Nenntakt läuft).

Allerdings ist die Sache mit der Temperatur der Stromversorgung ja auch nur eine Theorie und nicht von Apple bestätigt.

Zitat:
Damit bietet der Patch dann einen Kompromiss zwischen der maximal möglichen Dauerleistung, die runter gesetzt wird, und dem ständigen hin und her schalten durch die Stromversorgung und steigert dadurch die im Mittel mögliche Leistung da keine extremen Leistungseinbrüche stattfinden und sie könnten die Lüftersteuerung etwas modifiziert haben, was aber nicht der Stromversorgung hilft.
Es ist ein Kompromiss in Bezug auf die Möglichkeiten des Prozessors, es ist aber kein Kompromiss mehr in Bezug auf die Leistungsfähigkeit der bisherigen MacBook Pros, die sich ja ohne diesen Patch schon immer genauso verhalten wie das MBP 2018 mit dem Patch.
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  #63  
Alt 28.07.2018, 11:42
Ruegge Ruegge ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 1.246
Zitat:
Zitat von Jörn Beitrag anzeigen
Warum verzweifelt? Wenn die neuen MBP wirklich so viele Nachteile haben, und wenn die Konkurrenz nicht nur besser, sondern auch billiger ist -- dann müsste die Entscheidung doch ganz einfach sein?
Ganz einfach, nur Apple hat macOS bei dem ich gerne bleiben würde. Schwer zu verstehen?

Zitat:
Zitat von Jörn Beitrag anzeigen
Was ich ebenfalls nicht verstehe: Wieso ist das MacBook 12" eine Option? Zwischen dem MacBook 12" und den Pro-Modellen liegen doch Welten. Du könntest auch sagen: "Daimler-Benz hat derzeit einfach keine guten Transporter, deswegen habe ich mich für einen Smart entschieden."
Auch hier ganz einfach: Mit dem MacBook 12“ könnte ich bei macOS bleiben und wenig Geld (für wenig Leistung) ausgeben, müsste dafür allerdings auf massig Leistung verzichten und vor allem auf Erweiterbarkeit und Anschlüsse.[/quote]

Zitat:
Zitat von Jörn Beitrag anzeigen
Du kritisierst den fehlenden M2-Sockel bei den SSDs, aber dieses Fehlen ist ein Feature, denn der gesparte Platz steht für andere Dinge zur Verfügung. Etwa größere Lautsprecher oder ein größerer Akku.
Der M2-Sockel ist klein und ermöglicht auch in zB 4 Jahren eine dann zeitgemässe SSD einzubauen die es heute nicht gibt, bzw. extrem viel kostet. Das würde zu längerer Nutzbarkeit der MacBooks führen. Apple verkauft dann lieber wieder ein neues Macbook Pro...

Zitat:
Zitat von Jörn Beitrag anzeigen
Laptops mit alter USB-A-Technik sind nach meiner Ansicht Augenwischerei. ...
Nicht immer so schwarz/weiss denken: Ein einzelner USB 3.1 A/B Anschluss würde genügen, einfach zusätzlich zu den 4 Thunderbold. [/quote]

Zitat:
Zitat von Jörn Beitrag anzeigen
Wenn ich ein neues, teures Laptop kaufe, das lange halten muss, dann sollen da bitte auch die neuesten und besten Schnittstellen drin sein.
Na klar, etwas anderes habe ich nie behauptet, nur zusätzlich die aktuellen Schnittstellen.
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  #64  
Alt 28.07.2018, 11:46
QWallyTy QWallyTy ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Ort: tiefstes Sauerland
Beiträge: 17.754
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Moin,

interessant vor allem da Apple ja in den letzten Monaten diverse Software QS Probleme hatte und man eigentlich dachte das hätten sie jetzt wieder im Griff.

Ja, bei den SSD Preisen dreht Apple langsam am Rad. Mein 2015er MBP stand damals mit der Übertragungsrate recht allein da aber mittlerweile ist das was Apple verbaut zwar das obeere Ende der Fahnenstange aber nichts ausergewöhnliches mehr wenn man nicht Grabbeltisch SSDs kauft. Alles ab 1 TB steht da in keiner Relation mehr da fährt man dannn mit externen TB / USB-C SSDs vermutlich besser und für den wirklich schnellen Kram sollten 500 oder 1000 verbaut reichen. Für den Aufpreis der 4TB SSD kann man sich schon ein externes SSD RAID mit den oben genannten Pro SSDs basteln.
__________________
QWallyTy
Mac mini 2018 / iPhone Xs Max / iPad Pro 2018 / 2 HPs / AW 4 LTE / diverse Sonüsse
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  #65  
Alt 28.07.2018, 12:30
GM73 GM73 ist offline
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Registriert seit: 19.07.2018
Beiträge: 40
Zitat:
Zitat von Ruegge Beitrag anzeigen
Der M2-Sockel ist klein und ermöglicht auch in zB 4 Jahren eine dann zeitgemässe SSD einzubauen die es heute nicht gibt, bzw. extrem viel kostet. Das würde zu längerer Nutzbarkeit der MacBooks führen. Apple verkauft dann lieber wieder ein neues Macbook Pro...
Im Prinzip ist Erweiterbarkeit ein reines PC-Paradigma, welches auch sonst bei technischen Geräten nicht natürlicherweise eine Entsprechung findet. Ich gehe auch nicht davon aus den Sensor meiner Digitalkamera nach fünf Jahren durch einen mit mehr Megapixel ersetzen zu können, den analogen Receiver in meinem TV durch einen digitalen zu ersetzen oder Speicher und CPU in meiner Spielkonsole aufzurüsten.

Apple hat im Prinzip Computer (vor allem den Mac) immer als "determinierte" Geräte gesehen, selbst wenn Erweiterbarkeit hier und da mal möglich war.

Ich sage nicht, dass Erweiterbarkeit nicht etwas sinnvolles wäre, ich widerspreche nur der oft getätigten Argumentation, dass dies der Normalfall wäre und Apple davon künstlich abweicht.
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  #66  
Alt 28.07.2018, 16:48
Jörn Jörn ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 8.051
Eine Erklärung für Apples SSD-Preise könnte sein, dass es sich um um sehr kompakte Komponenten handelt. Das ist nur eine Hypothese von mir. Zusätzlich verlangt Apple für Optionen halt immer einen Aufpreis, mal mehr, mal weniger. Ich bin mir nicht sicher, ob ein Preisvergleich mit einzelnen Komponenten von Amazon fair ist.

Auf dem Bild ganz links in orangener Farbe sind zwei SSD-Chips zu sehen (hier für das 15" MBP). Man erkennt, dass die Bauweise kompakter ist als auf M.2-Modulen.



So sieht die Rückseite aus, auch dort befinden sich weitere SSD-Chips, rechts in roter Farbe:

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  #67  
Alt 28.07.2018, 17:09
Jörn Jörn ist offline
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Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 8.051
Zitat:
Zitat von QWallyTy Beitrag anzeigen
Für den Aufpreis der 4TB SSD kann man sich schon ein externes SSD RAID mit den oben genannten Pro SSDs basteln.
Ja, das ist sicher so. Aber dann ist es eben extern. Was kosten 4 TB intern bei anderen PC-Herstellern?

Das Dell XPS 15, das oft für Vergleiche bemüht wird, gibt's laut Dell-Webseite nur bis 2 TB. Der Aufpreis von 256 GB zu 2 TB beträgt 1,720 Euro. Warum? Haben wir nicht gelernt, dass SSD-Speicher in dieser Größe allenfalls 300 oder 400 Euro kostet? Das ganze Gerät kostet dann 3029,- Euro -- nicht gerade ein Schnäppchen für ein Dell-Produkt.

Bei Apple beträgt der Aufpreis beim 15"-MBP von 256 GB zu 2 TB nur 720 Euro; bei der "fetteren" der zwei Konfigurationen sind es gar nur 480 Euro.

Der Vergleich hinkt etwas, weil Dell offenbar die 2 TB abhängig macht von mehr RAM und stärkeren Prozessoren, diese bekommt man also zwangsweise hinzu. Es geht mir auch nicht um Spitzfindigkeiten, sondern um eine ungefähre Abschätzung, ob es hier um einen Unterschied von 100 oder 500 oder 1.000 Euro geht. Oder anders formuliert, ob Apple hier betrügt.

Dell bietet beim XPS 15 eine einzige Konfiguration an, die sich nicht weiter ändern lässt, nämlich das Spitzenmodell. Bei Apple kann ich Prozessor, Grafik, RAM und SSD frei wählen. 2 TB gibt's bei Apple ab 3519,- Euro. Nicht billig, aber die 15-Zöller sind bei Apple eben die Flaggschiffe, und verglichen mit dem Plastik-Dell ist der Preis jedenfalls nicht übertrieben gierig. Die 500 Euro Preisunterschied kann Apple wohl plausibel begründen.

4 TB intern bietet sonst bisher niemand, und das rechtfertigt (und erfordert) einen Aufpreis. Es ist eine spezielle Option für spezielle Kunden, sicherlich nicht ein Ersatz für eine herkömmliche 4 TB-Festplatte.

HP beispielsweise bietet nichts oberhalb von 1 TB SSD an -- zur Not verbaut HP eben zwei dieser Module und kommt dann rechnerisch auf 2 TB, und dann hat der Kunde eben zwei "Festplatten". Das kostet dann 3799,- Euro, und ich finde, da hat Apple das bei weitem bessere Angebot. Besser und günstiger.

Geändert von Jörn (28.07.2018 um 17:34 Uhr).
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  #68  
Alt 28.07.2018, 17:09
GM73 GM73 ist offline
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Registriert seit: 19.07.2018
Beiträge: 40
Ich denke ein weiterer Punkt dürfte schlicht die Anzahl der hergestellten Logic-Boards bestimmter Speichergrößen sein. Die 4TB-Variante wird wohl überhaupt nur in homöopathischen Dosen hergestellt, was den Herstellungspreis bezogen auf das einzelne Stück eben auch verteuert (v.a. wg. Fixkosten).
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  #69  
Alt 28.07.2018, 18:28
Ruegge Ruegge ist offline
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Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 1.246
Zitat:
Zitat von Jörn Beitrag anzeigen
Bei Apple beträgt der Aufpreis beim 15"-MBP von 256 GB zu 2 TB nur 720 Euro; bei der "fetteren" der zwei Konfigurationen sind es gar nur 480 Euro.
Wenn dann bitte die richtigen Zahlen, denn die Apple SSDs sind wesentlich teurer wie die auf dem freien Markt mit gleicher Leistung und wenn ich mir heute nur eine 1 TB leisten will/kann und reicht, dann kann ich in 1-2 Jahren locker für die Hälfte des Apple Preises, oder noch weniger, einfach austauschen. Geht bei Apple nur nicht, da muss eben heute der extreme Preis bezahlt werden auch wenn die Größe erst in 2-4 Jahren benötigt wird.

Zu den Preisen:

Aufpreis bei Apple von 256 GB SSD zu 2 TB SSD sind 1680€ und nicht nur 720 € beim aktuellen 15“ MacBook Pro
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  #70  
Alt 28.07.2018, 19:00
GM73 GM73 ist offline
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Registriert seit: 19.07.2018
Beiträge: 40
Zitat:
Zitat von Ruegge Beitrag anzeigen
Wenn dann bitte die richtigen Zahlen, denn die Apple SSDs sind wesentlich teurer wie die auf dem freien Markt mit gleicher Leistung und wenn ich mir heute nur eine 1 TB leisten will/kann und reicht, dann kann ich in 1-2 Jahren locker für die Hälfte des Apple Preises, oder noch weniger, einfach austauschen.
Aber Apple baut ja eben keine SSDs ein, die es in dem Formfaktor auf dem freien Markt zu kaufen gibt. Sie bieten schlicht ihr eigenes Logic-Board in verschiedenen Speicher-Größen an, genauso wie auch beim iPhone.

ich kann den Wusnch nachvollziehen, dass man gerne eine SSD mit m2-Aschluss hätte, aber wenn man sich mal anschaut, wo Apple den Speicher auf dem Logic-Board verteilt, dann ist doch ersichtlich, dass man das nicht einfach durch eine m2-SSD hätte ersetzen können.

Klar, wem die Kompaktheit nicht so wichtig ist (u.a. auch mir), der hat nichts davon, aber das ist die selbe Diskussion wie mit nicht wechselnbarem Akku, fehlenden Anschlüssen, etc.

Es ist halt das Gerät, das Apple bauen will.
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