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  #11  
Alt 11.12.2018, 10:02
mkummer mkummer ist offline
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Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 1.598
Entgegen meiner Informationen aus dem nördlichen Korea hat ApplePay es vor dem 1. April 2030 in Deutschland geschafft. Wow!

Im Ernst - nachdem meine Banken natürlich noch nicht dabei sind, habe ich mir gleich eine virtuelle von Boon Deutschland geholt - die iOS App war schon in der nacht im App Store verfügbar. Damit geht ApplePay ohne Probleme und ist 3 Monate kostenlos. Vielleicht ist bis dahin Bewegung bei der Postbank oder der Berliner Bank. Das Aufladen der Boon Karte kann man automatisch machen, damit sollte es eigentlich ganz komfortabel gehen. Die gesamte Einrichtung ist Apple-like äusserst einfach und schnell. Ein Grund weniger zum Nörgeln...
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  #12  
Alt 11.12.2018, 14:30
macwernersen macwernersen ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 02.04.2014
Ort: Nürnberg
Beiträge: 123
Super! Bin begeistert.
Bin mal gespannt wie lange es dann jetzt noch dauert bis Apple Pay Cash kommt.
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  #13  
Alt 11.12.2018, 22:13
Special_B Special_B ist offline
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Special_B eine Nachricht über AIM schicken
Die VR Banken sind wohl auch nicht dabei. Auch meine Visa Karte von meiner Raiffeisenbank geht scheinbar nicht.

Das wäre ja auch viel zu schön gewesen, wenn es (in Deutschland) von Anfang an problemlos laufen würde. It just Works, quasi.


mfg

Special_B
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  #14  
Alt 12.12.2018, 16:29
restfulsilence restfulsilence ist offline
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Beiträge: 373
Jetzt nachdem Deutschland endlich im 30. Jahrhundert angekommen ist und sicher jeder zu N26, oder wie sie alle heißen gewechselt ist, würden mich mal ein paar Testberichte interessieren.
Habt ihr nun wirklich Stunden an Lebenszeit gespart? Und wer regt sich als erstes über die Kassiererin auf, die nicht weiß was ApplePay ist und sich gewagt hat euch nach eurer Karte zu fragen, die Sie dann ins Gerät stecken möchte?
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  #15  
Alt 12.12.2018, 17:32
Jörn Jörn ist offline
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Beiträge: 8.061
Aber "die Kassiererin" ist doch schon viel weiter, als Du hier andeutest. Die fragt doch jeden Kunden nach Payback-Karten, scannt Guthaben-Karten, berechnet Treuepunkte, kennt die verschiedenen EC-Karten und weiß auch, dass man manche ins Gerät stecken und manche nur davorhalten muss.

Außerdem kann eine erstaunte Rückfrage auch ein guter Anlass für ein paar freundliche Worte sein. Die neuen Technologien sind ja nicht dazu da, dass wir uns alle in mies gelaunte Roboter verwandeln. Man kann ja auch nett sein.

Die Fragen, die Du stellst, mögen berechtigt sein. Aber dann müsstest Du die gleichen Fragen auch an jene richten, die EC- oder Kreditkarten benutzen oder bar zahlen. Hat dies etwa Lebenszeit gespart?

Ich persönlich würde sagen, dass die Kartenzahlung es mir erspart, öfter zum Geldautomaten zu laufen. Ich muss an der Kasse kein Geld abzählen oder mich um einen Geldbeutel ärgern, der immer dicker wird, weil sich das Kleingeld sammelt. Der Nachteil ist, dass das Handling mit Geldbeutel, Karte und PIN doch recht umständlich ist. Ich mag die Wartezeit auf die Zahlungsbestätigung nicht. Gleichzeitig muss ich noch die Ware einpacken. Es hält alle auf, aber ich mag eben nicht bar bezahlen. Warum sollte man das nicht verbessern?

Es ist nicht lange her, da war bargeldlose Zahlung von kleineren Beträgen unhöflich. Mal las Zettel wie "Karte erst ab 30 DM!!". Völlig unakzeptabel war die Kreditkarte, weil sie erforderte, dass ein Formular ausgedruckt, dieses dann zusammen mit der Karte in eine "Ratsche" gelegt, zusammengepresst und anschließend unterschrieben werden musste. Noch heute ist die Kreditkarte in Deutschland weniger "alltäglich" als eine EC-Karte, obwohl beides mittlerweile nur Daten sind. In den USA zahlt aber jeder mit Kreditkarte, selbst kleine Beträge. Man wird schief angesehen, wenn man bar bezahlen möchte.

Daran kann man sehen, wie die Dinge im Fluss sind. Kartenzahlung ist im Grunde genauso obskur wie die Zahlung per Smartphone oder Watch. Warum nicht mal was Neues probieren?
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  #16  
Alt 12.12.2018, 17:37
Jörn Jörn ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 8.061
Zum Vergleich mal, wie die Dinge im Moment aussehen.

Nehmen wir die Bestellung/Buchung im Internet. Da soll ich eine 340-stellige IBAN eingeben. Wer denkt sich so eine Scheiße aus?

Die Kreditkarte ist andauernd gesperrt, und wenn ich dann bei der Hotline anrufe heißt es, ein kluger Algorithmus hätte die Zahlung verhindert, aus Sicherheitsgründen, und man würde es jetzt freigeben. Angezeigt wird mir auf der Webseite keine Erläuterung, außer "abgelehnt". Soll der Trottel es eben zwanzig mal versuchen und dann bei der Hotline anrufen!

Und weil das neulich wunderbare 45 Minuten gedauert hat, habe ich meinen Sitzplatz direkt vor der Bühne bei Phil Collins nicht schnell genug buchen können, und deswegen sitzt da jetzt jemand anderes!! Und ich habe stattdessen einen Stehplatz irgendwo hinten in Block 34!! SO SCHAUT'S NÄMLICH AUS!!!!!!11111EinsEins



Meine Kreditkarte hat neuerdings eine PIN, aber mir wurde keine PIN mitgeteilt. Das ist schon sehr schlau, oder nicht? Die PIN soll ich jetzt bei der Sparkasse beantragen, das geht dann per Post. Per Post! Haha! Außerdem, wie viele PINs soll ich mir noch merken?

Zusätzlich muss die Kreditkarte mit einem Internet-Passwort gesichert werden. Ich habe aber keins! Das Erklär-Video von der Sparkasse ist 10 Minuten lang, und offenbar muss man verschiedene Papiere unterschreiben und sich in einer Filiale überprüfen lassen. Dafür habe ich aber keine Zeit (und keine Lust).

Die EC-Karte ist nicht besser. Die Sparkasse will, dass ich die Karte in ein kleines Gerät stecke, beides zusammen an den Bildschirm halte, worauf eine flimmernder Strichcode abgelesen wird. Danach muss ich eine Prüfziffer vom Gerät ablesen und eintippen. Haha!

Und da kommt jetzt Apple daher und sagt: Haltet einfach Euer Smartphone an den Leser, fertig. Oder im Internet: Legt einfach Euren Finger auf den Button, fertig.

Was wird sich wohl durchsetzen?
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  #17  
Alt 12.12.2018, 17:53
mkummer mkummer ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 1.598
Trifft alles voll zu, was Jörn schreibt. Aber: der Deutsche braucht das so. Nur Bares ist Wahres.
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  #18  
Alt 12.12.2018, 19:33
restfulsilence restfulsilence ist offline
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Registriert seit: 12.01.2009
Beiträge: 373
Also entweder hatte ich bis jetzt großes Glück oder du einfach großes Pech.
Meine Kreditkarte hat auch einen Pin und den habe ich vor 15 Jahren auch mit der Karte erhalten. Inzwischen kann man diesen sogar am Automat ändern, wenn man möchte. Nur wurde der bis vor kurzem nur am Automat abgefragt. Daher haben sich die wenigsten darum gekümmert und meinen eher, dass sie nie einen bekommen haben.
Deine Probleme beim Online bezahlen habe ich auch noch nicht erlebt. Meine Karte wurde bisher nicht gesperrt. Warum deine ständig gesperrt ist, kann ich nicht nachvollziehen. Auch brauche ich keinen kleinen Kasten um einen Strichcode abzulesen sondern erhalte eine TAN aufs Handy. Beim Online Banking wie bei der Kreditkarte.
Ich habe nie gesagt das es mit Bargeld oder EC/Kreditkarte schneller geht, aber das war immer ein Argument mit dem man Apple Pay verteidigt hat. Ob ich jetzt mehrfach meinen Daumen auf den Homebutton legen muss, weil er den Finger nicht erkennt oder einen PIN eingebe. Zeit wird keine gesparrt. Auch nicht bei der Übertragung/Authorisierung der Zahlung.
Ich habe nie behauptet das die Kassierer dumm sind. Aber das ist ein anderes Argument, das von vielen oft bei Apple Pay vorgebracht wird. Ich bin froh das wir noch Kassierer haben und nicht nur self check out kassen, was oft gefordert wird.
Klar gibt es Sachen die im Ausland bequemer sind und ich bin auch kein Freund von den übertriebenen Datenschutzgesetzen in Deutschland, aber so etwas lasches wie in den USA möchte ich auch nicht. Ein Mittelding wäre schön. Ich habe einige Zeit dort gelebt und bin heil froh wieder in Deutschland zu sein. Wer denkt das andere Länder besser sind soll gerne dort hin ziehen. Deutschland ist nicht perfekt, aber uns geht es hier sehr gut, was viele nicht glauben wollen. Wenn man einige Zeit im Ausland gelebt hat merkt man schon die Vorteile die Deutschland hat.
Und ich wurde übrigens noch nie in den USA schief angeguckt wenn ich mit Bargeld bezahlt habe.

Nur nebenbei: Ich hab mit auch ein N26 Konto zugelegt, da ich mit Gästen arbeite und wir kontaktloses bezahlen auch anbieten, möchte ich gerne im Vorfeld testen, wie Buchungen, Stornierungen etc funktionieren.

Leider sind die Menschen heute auch sehr unflexibel und uneinsichtig. Wenn ich Gäste habe deren Karte nicht geht, weil sie den Pin nicht kennen, die Karte nicht gedeckt ist oder das Gerät wegen eines Defekt nicht geht, ist das meine Schuld und niemand ist bereit zum Automaten zu gehen und Geld abzuheben da es Gebühren kostet. Aber das liegt ja an der Bank und nicht an mir. Ausserdem hat der Gast eine offene Schuld bei mir, die er durch Bargeld beheben kann. Aber dann gehen die Diskussionen los. Und niemand hat mehr Geld in der Tasche obwohl man weiss das Technik ausfallen kann.

Zum Abschluss, weil man immer die Vorteile anderer Länder aufzählt ohne das man gleichzeitig die Nachteile mit benennt kann ich auch anbringen, dass ich das ganze für und wieder von Bargeld und bargeldlosem Bezahlen gar nicht verstehe. Warum kann beides nicht gleichzeitig existieren ohne das man diskutiert ob das eine oder andere besser ist? Z.B. In Japan gibt es diese ganze tolle Technik und trotzdem wird nicht darüber gestritten sondern eines der normalsten und häufig benutzten Zahlungsmittel ist immer noch das Bargeld ist.

Ich bin also nicht für Bargeld und gegen Apple Pay sondern einfach nur genervt von diesen unnötigen „first world problem“ Diskussionen. Ich benutze alles ausgeglichen.

Also jedem das seine. Viel Spass mit Apple Pay.
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  #19  
Alt 12.12.2018, 20:29
mkummer mkummer ist offline
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Gerade habe ich mein erstes Erfolgserlebnis mit ApplePay und Boon.de: ich war bei meinem EDEKA, der in der Apple Liste gar nicht steht. An der Kasse meine Frage: „Geht kontaktlos zahlen?“ - „Ja“ - zweimal auf die Watch gedrückt, Uhr ans Terminal gehalten - „Zahlung erfolgt“ - Fertig! Danach kommt noch eine Nachricht auf der Watch, wieviel wo gezahlt wurde. Perfekt. Schneller und einfacher geht es nicht.
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  #20  
Alt 12.12.2018, 21:17
Jörn Jörn ist offline
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Beiträge: 8.061
@restfulsilence: Danke für das interessante Posting!

Was das Bezahlen Deiner Gäste angeht: Natürlich haben sie eine Bringschuld Dir gegenüber, das ist doch völlig klar. Ich verstehe den kleinen Unmut, wenn das geplante Zahlen mit der Karte nicht funktioniert; aber Deine Schuld ist das natürlich nicht, und Dein Geld steht Dir trotzdem zu, und zwar ohne Gemecker.

Um nicht immer auf den armen Banken herumzuhacken, erzähle ich mal ein Beispiel von mir. Neulich saß ich mit alten Freunden, die ich selten sehe, in einer Pizzaria. Ich sagte: „Freunde, speist mit mir!“ und tastete dabei nach meiner EC-Karte, die ich zum Glück in meiner Hosentasche spürte. Ein paar lustige Stunden später brachte der Kellner die Rechnung und den Kartenleser.

Ich gab meine PIN ein, aber sie war falsch. Hm. Das hat mich verunsichert, und so gab ich die Ziffern in einer anderen Reihenfolge ein. Wieder falsch. Das waren zwei Versuche. Wird die Karte nach drei falschen Eingaben gesperrt? Darauf wollte ich es nicht ankommen lassen. Zum Glück hatte ich Bargeld dabei. Es war mir aber alles sehr peinlich — ohne Grund, aber Ihr wisst, was ich meine.

Hier ist die Frage: Wo hat man es sonst erlebt, dass man beim Vergessen eines Passworts oder einer PIN komplett im Regen steht? Das sofortige Zusenden/Ändern eines vergessenen Passworts ist langweiliger Standard, überall. Bei meiner EC-Karte muss ich hingegen damit rechnen, dass der nächste Automat die Karte aus dem Verkehr zieht und mich bestraft. Dabei brauchte ich keine Strafe, sondern Hilfe.

Die Sparkassen-App hat zwar eine Funktion für eine vergessene PIN. Die PIN wird jedoch nicht angezeigt, sondern es wird eine neue PIN per Post zugestellt, und danach muss die Karte mit einem speziellen Code an einem Automaten “aktiviert” werden. Was nutzt mir das in der Pizzaria?

Ein weiteres Beispiel: Die Erläuterungen für die Einrichtung eines “Sicherheitscodes” für meine Kreditkarte erstrecken sich über 12 (!!) Display-Seiten. Wohlgemerkt, das ist nicht das Kleingedruckte. Das ist die Anleitung. Ich habe bis heute keine Ahnung, was diese Typen überhaupt von mir wollen.

Was ich damit sagen will: Die Abwicklung vor Ort, der Umgang mit dem Kunden, quasi das “User-Interface”, das Handling, ist unterirdisch. Es ist ungefähr auf dem Stand der 70er-Jahre. Man stellt Anträge. Man wartet auf eine Genehmigung. Man wird in eine Filiale zitiert. Man steht einem riesigen, bürokratischen Verwaltungsapparat gegenüber, der im Grunde keine Lust auf Kunden hat, sondern der viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist.

Apple hingegen startet beim Kunden, beim User-Interface, bei der täglichen “Experience”, und tüftelt von dort die Technik aus. Die Banken starten bei ihren internen Abläufen und belästigen die Kunden mit PINs, TANs, IBANs, CVCs, Sicherheitscodes und Anträgen auf Erteilung eines Antragsformulars.

Warum lautet meine Kontonummer nicht: “joerndyck@sparkasse.de”? Warum lautet sie stattdessen DE787708800000008888088000808808800088? Das sagt einem über diese Firmen doch schon alles, was man wissen muss.

Früher waren Telefon-Konzerne gigantisch. Man beantragte eine Leitung. Es wurde einem ein Termin zugeteilt. Man wartete. Heute ist Telefonie eine App, und bei weitem nicht die wichtigste. Auch Banken werden bald eine App sein. Es wird ein Kontostand irgendwo auf einem Server sein. Der Wettbewerb läuft über Service, praktische Funktionen und ein gutes User-Interface.

Amen.
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