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  #1  
Alt 17.12.2018, 10:07
Jörn Jörn ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 8.051
Back to the MacBook Air

Nach meiner iPad-Raserei habe ich mich rein zum Vergnügen auf das neue Studio-MacBook-Air gestürzt und ein größeres Schreib-Projekt damit begonnen. Das ist etwas, was auf dem iPad Pro plus Folio-Tastatur prima funktioniert hat, und nun war der Mac mit der gleichen Aufgabe an der Reihe.



Ich benutzte dazu "Scrivener", eine mörderisch komplexe Autoren-Software, mit der man ganze Bücher schreiben kann. Es gibt auch eine iOS-App. Die Mac-Version ist ungefähr das "Photoshop" für Schriftsteller. Das User-Interface ist sehr minimalistisch, aber in den Menüs gibt es eine unfassbare Anzahl an Möglichkeiten.



Die Komplexität, die man mit Menüzeile, Seitenleisten und Info-Fenstern recht mühelos meistert, ist völlig jenseits dessen, was iOS derzeit leisten kann und will. Ich bin zwar nicht ganz sicher, ob ich diese enorme Komplexität brauche; aber das ist eben der Preis, wenn man ganz bestimmte Funktionen haben möchte: Es gibt sie nur im Paket mit anderen Funktionen.

Das MacBook Air schlägt sich dabei fantastisch. Die Tastatur ist (in dritter Generation) wirklich gut. Das Trackpad ist der helle Wahnsinn, vor allem der "Klick", genau richtig. Das superfeine Display ist eine Wonne. MacOS hat alles, was man sich wünschen könnte, auch der Fullscreen-Modus ist hervorragend geeignet, um sich ohne Schnickschnack auf das Verfassen von Texten konzentrieren zu können. Mit den Wischgesten wechselt man zügig hin und her.



Wenn man für ein gut ausgestattetes MacBook Air um die 1500 Euro veranschlagt, und noch lumpige 49 Euro für eine top-professionelle Autoren-Software ausgibt, dann landet man bei 1550 Euro -- ein Witz! Ich habe sogar nur das Modell mit 8/128 GB (plus iCloud) und bin eigentlich wunschlos zufrieden. Die Performance ist ebenfalls gut.



Mich begeistert auch die Philosophie, je nach Bedarf alles auf ein Minimum zu reduzieren. Apps im Apple-Universum sind traditionell schlank, fokussiert, elegant -- aber sie können auch aufdrehen, wenn man alle Optionen einschaltet. Es macht einfach Spaß, mit solcher Software zu arbeiten.



Als das MacBook Air damals richtig erfolgreich war, wurde es zum Standard-Laptop für Journalisten. Superleicht, dennoch robust, modernes Betriebssystem, Office lief auch, Akkulaufzeit ausgezeichnet, Viren gab's nicht, der Preis war fair.

Als jetzt die neue Generation auf den Markt kam, hörte man nur Gähnen. Preis zu hoch, Leistung scheiße, und USB-C ist blöd. Das mag alles sein, aber vor mir steht ein fantastisches Gerät. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jene Journalisten, die damals das MBA gekauft haben, dies jetzt anders sehen. Das Ding ist Qualität durch und durch.

Ja, ich mag mein iPad Pro, und ich mag auch mal was Neues erforschen. Aber macOS, die Apps und die Mac-Hardware haben 30 Jahre Erfahrung auf dem Buckel, und das merkt man. Die Sachen funktionieren, sind gut durchdacht und praxisgerecht. iPads haben Vorteile, aber der Mac ist eine andere Liga.

Apple macht viel zu wenig Werbung für den Mac (nämlich gar keine). Das ist schade. Tim Cook sieht alles richtig, wenn er sagt, dass die Leute, die heutzutage einen PC wollen (und kein Tablet), eigentlich keinen PC wollen, sondern einen Mac. Ich würde hinzufügen, dass die Leute, die heute ein Laptop wollen, exakt das MacBook Air im Sinn haben -- außer Gamer. Alle wollen schick, alle wollen dünn, alle wollen Retina, alle wollen flotte SSDs, alle wollen moderne und virenfreie Software. Nicht für alle, aber für viele Kunden sind das die 1300 bis 1500 Euro allemal wert.

Eigentlich ein Killer-Gerät, aber es weiß keiner.

Geändert von Jörn (17.12.2018 um 22:56 Uhr).
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  #2  
Alt 17.12.2018, 10:28
Jörn Jörn ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 8.051
Toll ist auch, wie flach sich die Tastatur auf den Tisch duckt. Das ist sehr angenehm für die Handgelenke und sieht edel aus.
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  #3  
Alt 17.12.2018, 14:04
woreich woreich ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 658
Ja, sobald mein 2011er MBA in die Knie geht...

Aber genauso gespannt bin ich auf Dein Buch!
Vielleicht ein Apple-Krimi?
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