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Corona-Endlosthread - Seite 126 - Mac-TV.de
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  #1251  
Alt 20.01.2021, 15:02
Jörn Jörn ist gerade online
Administrator
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 9.098
Ich bin leider zu fett für den Backofen.
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  #1252  
Alt 20.01.2021, 17:41
woreich woreich ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 906
Auch so eine Informationsentwicklung:
- Am Anfang waren die Viren nach ein paar Stunden an der frischen Luft wirkungslos. Also Masken aufhängen
- Dann sollte man die Stoffmasken 0,5 h bei 60 oder 65 Grad C desinfizieren.
- Im TV hörte ich die Tage, dass die Viren erst oberhalb 80 Grad unschädlich werden und man die FFPs im Backofen rösten soll.
- Der nächste (Notfallmediziner) meint, das bringt alles nichts und zieht sich im Zweifelsfall 2 Masken über (FFP5 so quasi), weil keiner weiss, was die von der Klinik günstig beschafften Dinger wirklich taugen.

Lernkurve?

Guck ich beim Onkel Doktor in die Speisekammer, finde ich Autoklaven und Miele Medizingerätespülmaschinen aber nix, was Masken desinfiziert. Also weg damit nach kurzem Gebrauch und bloß nicht drüber nachdenken, dass man die Dinger mit seinen Fingern begrabscht, irgendwohin steckt, wieder herauszerrt und am Ende in die Tonne klopft.
Damit schließt sich der Virenkreislauf wieder.

Zur wirksamen Handhabung der Masken gehört sicherlich noch etwas mehr Aufwand. Überschlägig komme ich bei konsequenter Nutzung und Handhabung auf 50 - 100 € im Monat pro Person. Da ist die Umstellung auf Lebensmittelversorgung durch Pizzaboten und Heimtrainernutzung samt Filme gucken direkt billiger .

@Jörn
Bitte bitte mach einfach noch mehr Filmbeiträge - ich hab, glaube ich, schon fast alle B-und C-Movies aus Hollywood durch und im TV wird neben Corona und Trump zum X-ten mal alles wiederholt.

Lesen - das wär noch was...
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  #1253  
Alt 20.01.2021, 18:09
McTenner McTenner ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 18.08.2020
Ort: Teutoburger Land
Beiträge: 252
Beim Falten der Masken könnten sich zudem feinste Fasern lösen/brechen, die dann bei wiederholtem Tragen ...
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  #1254  
Alt 20.01.2021, 20:45
Kurare Kurare ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 23.01.2008
Ort: Freiburg
Beiträge: 4.703
Von meinen älteren Herrschaften, die ich behandele, möchte sich die überwiegende Mehrheit vorerst nicht impfen lassen. Sie haben Angst vor der Impfung, dass diese schwerwiegende Nebenwirkungen haben könnte. Sie möchten abwarten, bis sich genug andere geimpft haben.

Das erinnert mich ein wenig an die Tierfilme in denen eine Herde Gnus vor dem Wasserloch ist. Erst müssen sich die tapfersten unter ihnen vortrauen. Wenn diese nicht von Krokodilen gefressen worden sind, rücken die anderen nach.

Heute hat mir eine 72-jährige gezeigt, welche schweren Folgen die Impfung haben kann und mir dann das Smartphone mit WhatsApp unter die Nase/Maske gehalten. Da hat dann der Onkel Gerhard einen Videoclip weitergeleitet auf dem eine Frau, Mitte 50, versucht zu gehen und sämtliche Bewegungen völlig ataktisch sind. Ich sehe eigentlich eine neurologische Erkrankung. Könnte Chorea Huntington oder vieles andere sein. Unter dem Videoclip ein Text in folgendem Stil:

"Hier seht ihr, was mit meiner Mutter passiert ist, nachdem sie geimpft worden ist. Es ist einfach nur furchtbar! Ich kann euch nur warnen vor der Impfung!!! Tut das auf keinen Fall!!!!"

Und da ist sie wieder. Diese verdrehte Welt. Für mich ist das ein eindeutiger Fake bei dem irgendein Idiot versucht, anderen Angst zu machen und Fehlinformation zu streuen. Für die 72-jährige ist das die Wahrheit. Das was die im Fernsehen behaupten (3SAT) kann man ja nicht alles glauben. Außerdem, erfahre ich, dass der Bill Gates in Indien impft und die haben ihn rausgeworfen, weil mehrere junge Mädchen nach der Impfung nicht mehr schwanger werden konnten. Der hat nun mehrere Klagen anhängig. Sein Vater sei auch Eugeniker gewesen.

Ich bin ja nicht doof. Zuhause gleich mal "Eugeniker Gates" gegoogelt und gleich die volle Wahrheit in YouTube gefunden:

https://www.youtube.com/watch?v=DQvC0StygzY

Also der Chef von IBM saß mal mit Adolf Hitler an einem Tisch und irgendwie hatte der eine Tochter, die wieder mit dem und dem verheiratet gewesen ist und die haben auch gemeinsame Sache mit Microsoft gemacht und wollen mit ihren Impfungen eine Bevölkerungskontrolle erreichen! Ist doch klar, oder? Sieht das denn keiner?

Ferner erfahre ich dann von "Der Freitag" einer Wochenzeitung, dass mit Corona, die Eugenik, also Bevölkerungskontrolle bereits eingeläutet worden ist. Auch der Brexit sei bereits herbeigeführt worden, weil man in den Arbeitervierteln Englands das Medikament Prozac dem Trinkwasser beimischte. Darauf werde man aber nicht näher eingehen. Viel wichtiger sei, dass man "seit CRISPR (Gentechnologie) die Menschen genetisch durch respiratorische Viren z.B. verändern, sodass sie selbst das produzieren, was sie psychisch verändert ohne es selbst wahrzunehmen. Sie werden sich für gescheite und glückliche Menschen halten und keinen Anlass sehen überhaupt kritisch gegenüber ihre Regierung zu sein. Diese Menschen sind angepasst und funktionieren perfekt in der Gesellschaft. Überwachung dient dem eigenen Schutz vor Gefahren und nicht zur Totalität der Kontrolle. Die Wahrnehmung ist eine andere und man braucht keine Religion mehr als Gehirnwäsche, der sich zu viele entziehen können."
Unesco und Unicef seien ohnehin schon immer Verfechter der Eugenik gewesen. Die Rockefeller und Gates Stiftung hätten noch nie etwas anderes verfolgt. Letztere Stiftung habe zudem ein Hormon einer Tetanusimpfung hinzugefügt, um Millionen von Kenianern unfruchtbar zu machen.

... und so weiter und so fort.

Meinungsfreiheit hin oder her. Solchen Mist öffentlich zugänglich zu machen, halte ich für gefährlich. Die Behauptungen in dem Artikel sind schon vielfach, zum Teil bereits vor Jahren, widerlegt worden. Und dennoch darf so etwas frei zugänglich gemacht werden und Leute in die Irre getrieben werden.

Dass so viele solchen Märchen glauben schenken, zeigt vor allem, dass wir wohl für dieses Maß an Freiheiten, die wir haben, einfach noch nicht reif genug sind
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  #1255  
Alt 21.01.2021, 23:01
Jörn Jörn ist gerade online
Administrator
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 9.098
Sehr interessant, Kurare. Ich bin gespannt, ob es gelingen wird, bestimmte Gruppen zur Impfung zu bewegen, die derzeit noch ablehnend eingestellt sind.

Weil ich mich als Hobby gerne mit Geschichte und speziell Religionen beschäftige, surfe ich gelegentlich auf solchen Webseiten und in solchen "User-Gruppen" herum. Bei den etwas "radikaleren" Gruppen (und nur bei diesen) stelle ich eine sehr starke Ablehnung der Impfung fest, die mit immer neuen Theorien begründet werden.

Die "offiziellen" Kirchenfunktionäre haben sich ja deutlich für die Impfung ausgesprochen, aber es gibt viele und große Gruppen, die ihre Religion sehr strikt auslegen. Ähnliches hört man auch von den orthodoxen Juden in Israel, die offenbar für 40% der Infektionen dort verantwortlich sein sollen. Um mal konkret zu werden: Eine deutsche Gruppierung mit sehr strenger Auslegung findet man z.B. bei kath.net. Wenn man dort unter den entsprechenden Artikeln in die Leser-Kommentare schaut, ahnt man nichts Gutes. Ob das ein großer Bevölkerungsanteil ist, weiß ich nicht.

Ich erwähne es deshalb, weil wir hier immer von Argumenten ausgehen, die direkt mit dem Virus oder mit den gesellschaftlichen Schäden zu tun haben. Aber nicht für alle Gruppen sind diese Argumente ausschlaggebend.
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  #1256  
Alt 21.01.2021, 23:08
Jörn Jörn ist gerade online
Administrator
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 9.098
Heute habe ich zum ersten Mal eine FFP2-Maske verwendet. Sonst hatte ich einfache OP-Masken.

Das ist schon krass. Man muss wirklich mit Kraft ein- und ausatmen. Vor allem muss man immer erst die vorhandene Luft einatmen, die noch in der Maske war. Erst danach bekommt man frische Luft. Man muss also sehr tief einatmen, und dann wieder tief ausatmen. Es ist so, also hätte man einen sehr langen Schnorchel, in dem sich natürlich die verbrauchte Luft sammelt. Erst wenn der Schnorchel leer gesaugt ist, gibt's Sauerstoff.

Jetzt verstehe ich auch, warum es immer hieß, man solle nach 90 Minuten eine Pause machen. 90 Minuten sind wirklich krass, da muss ich noch fleißig üben. Ich war nach meinem Einkauf (20 Minuten) schon fix und fertig.

Naja, man wächst halt mit den Aufgaben...

Aber dass die 85-jährigen in den Altersheimen den ganzen Tag diese Masken tragen sollen, und dies dann verkauft wird als "Schutz der Risikogruppen", halte ich für völlig illusorisch. Diese Masken sind was für gesunde, kräftige Leute.

Hoffentlich bringt es was, wenn diese krassen Dinger mehr und mehr in Bus und Bahn und beim Einkaufen benutzt werden. Ein Versuch ist es wert.
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  #1257  
Alt 22.01.2021, 00:02
Florian Raabe Florian Raabe ist offline
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Ort: Wolfhagen
Beiträge: 745
Jörn,
Man gewöhnt sich da sehr schnell dran. Ich trage seit einigen Wochen 9 Stunden täglich an der Arbeit und auch zeitweise beim Einkaufen etc. eine FFP2-Maske und muss sagen, dass ich damit sehr gut klar komme. Ich musste vor ein paar Tagen eine längere Distanz joggen und somit recht heftig atmen, aber auch damit hatte ich kein Problem. Eine gute Lunge zahlt sich wohl aus
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  #1258  
Alt 22.01.2021, 01:24
Jörn Jörn ist gerade online
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Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 9.098
Bei mir ist halt sehr viel Luft zwischen den Ohren.
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  #1259  
Alt 22.01.2021, 02:14
Kurare Kurare ist offline
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Registriert seit: 23.01.2008
Ort: Freiburg
Beiträge: 4.703
Ja, die FFP2-Masken empfand ich anfangs auch für gewöhnungsbedürftig. Es ist ein gewisser Widerstand bei den ersten Atemzügen vorhanden. Mittlerweile nehme ich diesen allerdings nicht mehr wahr, da ich diese Masken seit Monaten jeden Arbeitstag mehrere Stunden trage.

Zitat:
Eine deutsche Gruppierung mit sehr strenger Auslegung findet man z.B. bei kath.net. Wenn man dort unter den entsprechenden Artikeln in die Leser-Kommentare schaut, ahnt man nichts Gutes.
Diese Seite war mir bisher völlig unbekannt. Wie hier in diversen Kommentaren zu lesen ist, glaubt man hier an einen "Great Reset" und ein absichtliches in Umlauf bringen des Coronavirus. Verwiesen wird hierbei auch auf das Magazin "Rubikon", welches über sich selbst sagt, "das Magazin für die kritische Masse" zu sein. Berichtet werde über all das, was in den Massenmedien nicht zu finden sei. Dazu gehören auch wieder Artikel mit Inhalten über die Impfprofiteure. Die Teufel in den Pamphleten sind die üblichen Verdächtigen: Bill Gates, Sanofi, Biontech, Elon Musk, WHO und viele mehr. (Quelle)

Auffallend bei diesen Artikeln sind die Quellenangaben. Man bedient sich teils echter Quellen, dessen Informationen man einfach so umdichtet, wie man sie braucht oder gibt für die Behauptung eine Quelle an, die auf einen Artikel des eigenen Magazins verweist, aber in diesem selbst ist keine Quellenangabe für dessen eigens aufgestellte Behauptung zu finden.
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  #1260  
Alt 23.01.2021, 08:24
Jörn Jörn ist gerade online
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Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 9.098
Eine Frage an die Moderation: Sind hier auch gelegentliche Rants erlaubt? Falls ja, bitte ich um wohlwollende Kenntnisnahme folgender Einlassungen.

Das Thema der letzten Tage war der angeblich verpatzte Impfstart. Es brachte ans Tageslicht, dass die EU und Deutschland zu wenig Impfstoff bestellt hätten. Die Kritiker empfehlen, man hätte nicht 500 Millionen Impfdosen ingesamt bestellen sollen, sondern 500 Millionen bei jedem möglichen Hersteller. Die Kosten wären dennoch deutlich geringer gewesen als die Kosten eines Lockdowns.

Obwohl ich diese Logik verstehe, vermisse ich dabei jedoch einen Aspekt, der mir wichtig ist, und der nach meiner Wahrnehmung zu selten gehört wurde.

Der Kern der oben skizzierten Empfehlung besteht darin, dass die EU insgesamt so reich und mächtig ist, dass sie einfach das Geld auf den Tisch knallen kann, um alle Bestände aufzukaufen. Dem wiederum liegt die Annahme zugrunde, dass ein solches Verhalten statthaft ist. Und weiter, dass wir ganz selbstverständlich zu den Gewinnern zählen würden. Und weiter, dass andere zu den Verlieren zählen werden. Und dass wir das akzeptieren.

Würden wir zu den Verlierern zählen, würden wir uns sofort darüber empören, wie unethisch ein solches Verfahren wäre. Wenn allein die Chinesen über einen Impfstoff verfügten, während der Rest der Welt mit seinen Forschungen noch im Dunkeln tappte; und wenn die Chinesen sich weigerten, diesen Impfstoff herauszurücken — dann würden wir lange Artikel lesen, wie verwerflich und verkommen die Chinesen wären.

Wie auch immer die genauen Umstände ausfielen — sobald wir zu den Verlierern gehören würden, würden wir unsere Mitmenschlichkeit entdecken, und dass die Menschheit eine große Familie sei, und dass wir nur gemeinsam das Virus besiegen können. Aber sobald wir die Gewinner sind — dann heißt es, warum haben wir nicht einfach alle Bestände aufgekauft? Sollen doch die anderen sehen, wo sie bleiben!

Es gibt ein Sprichwort, das lautet ungefähr: Die Moral des Menschen beweist sich dann, wenn er überlegen ist. Wenn man keinen Impfstoff hat, dann kann man leicht große Reden schwingen. Aber wenn man ihn in der Hand hält, dann steht man vor der kniffligen Frage, ob man tatsächlich etwas abgeben möchte.

Die Frage ist deswegen knifflig, weil sie ein Dilemma darstellt. Ein Dilemma liegt vor, wenn es keine Lösung gibt, sondern wenn jede Option zu schweren Nachteilen führt. Wenn wir im eigenen Land 1.000 Tote pro Tag (!!) haben, dann muss man zweimal überlegen, ob man eine Kiste mit Impfstoff tatsächlich nach Afrika schickt. Ich kann verstehen, wenn einem die eigenen Kinder wichtiger sind.

Aber was wäre mit einem Kompromiss? Beispiel: Wir impfen jetzt alle besonders schweren Risiko-Gruppen bei uns; das steht uns zu, weil wir es auch bezahlen, und weil das unser Gerechtigkeitsempfinden beruhigt. Doch anschließend gilt dann das Schema: "Get one, gift one". Bedeutet: Für jede weitere Impfdosis, die wir für uns selbst verwenden, spenden wir eine Dosis an andere, zumindest solange dort die Risikogruppen ungeschützt sind, und dann sieht man weiter.

Die Situation in den armen Ländern wird einerseits bestimmt durch das Virus, andererseits durch den Impfstoff. Die Verfügbarkeit des Impfstoffs hängt mit uns zusammen. Das ist ein wichtiger Sachverhalt. Denn der Grund, warum manche Länder auf Jahre keinen Impfstoff bekommen werden, liegt schlicht darin, dass wir sie am Verhandlungstisch ausgebootet haben. Unser Erfolg ist deren Niederlage.



Wir Deutschen empören uns über das Bild mit dem Lastwagen, in dem nur eine einsame Palette mit Impfstoff zu sehen war. Jens Spahn musste sich sofort rechtfertigen: Wieso bekommen wir nicht mehr? Aber viele Länder schauen mit glasigen Augen auf diese Palette, weil sie wissen, dass sie komplett leer ausgehen werden, während es bei uns jetzt losgeht.

Mein Punkt ist, dass wir einen Fehler machen, wenn wir nur darüber diskutieren, wie wir die kräftigsten Ellenbogen von allen haben. Ich finde zudem, dass sich die deutsche Gesellschaft unterfordert. Wir sind im Grunde gute Leute. Die Politik hätte keine große Mühe, uns mehrheitlich davon zu überzeugen, dass wir hier etwas Gutes für die Welt tun können. Gerade von den zwei C-Parteien hätte ich das erwartet.

Ich kann diesen Rant leider nicht beenden, ohne den Scheinwerfer auf das Zentrum der Moral zu lenken: den Vatikan. Dort hat man zehntausend Impfdosen bestellt, um fünftausend Mitarbeiter impfen zu können. Wer mal im Vatikan zu Besuch war, weiß: Dort ist so viel Reichtum versammelt, dass man schier nicht weiß, wohin damit. Es gibt eine Grenze zwischen reich und obszön. Ein Spaziergang durch den Vatikan offenbart eine derart überbordende Sammlung an Gold und Gepränge, dass sie auf mich obszön und geradezu wahnhaft wirkt.


Bild oben: Einer der Durchgangsflure zwischen den Sälen des Vatikanischen Museums.

Papst Franziskus, der Hüter der westlichen Moral, Anführer von 1,3 Milliarden (!) Christen, bestellt also Impfdosen nur für seine fünftausend Mitarbeiter, anstatt zu sagen: "Wir spenden zehn Millionen Impfdosen aus unserer Kasse, und wir rufen alle Christen dazu auf, eine Dosis zu je 50 Euro zu spenden, und wer nur 5 Euro spenden kann, hilft genauso." Stattdessen: Keine Spende, kein Aufruf. Das Geld bleibt im eigenen Säckel; für die eigene Mannschaft ist gesorgt; und der Rest der Welt bekommt warme Worte. Ist das wirklich das Beste, was wir ethisch zustande bekommen? Man muss sich ja schämen.

Einige Links dazu:

Ärzte ohne Grenzen zum Corona-Impfstoff
Spenden

Aktion Deutschland hilft (ein Bündnis deutscher Organisationen)
Spenden

UNICEF
Spenden

Geändert von Jörn (23.01.2021 um 08:59 Uhr).
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