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Religion im Zusammenhang mit den islamistischen Attentat in Paris (langer Text) - Seite 25 - Mac-TV.de
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  #241  
Alt 09.01.2016, 18:55
Avalon Avalon ist offline
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Registriert seit: 12.09.2010
Beiträge: 131
Nee... Der Weltuntergang steht nur auf der Agenda der Gläubigen.
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“Stay Hungry, Stay Foolish”
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  #242  
Alt 09.01.2016, 19:16
OpDraht
 
Beiträge: n/a
... da sind wir uns einig.
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  #243  
Alt 13.01.2016, 00:25
Avalon Avalon ist offline
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Registriert seit: 12.09.2010
Beiträge: 131
Interessante Doku auf ARTE über die Trennung von Kirche und Staat.

Leider wird es nur 7 Tage in der Mediathek zu sehen sein.
Aber wird sicher danach bei YouTube erscheinen.

Autor Michael Wech geht in seinem Film „Die Kirche und das Geld“ den weit verzweigten Kirchenfinanzen nach und zeigt, welche Auswirkungen die unterschiedlichen Kirchenfinanzsysteme in Deutschland und Frankreich haben

http://www.arte.tv/guide/de/051618-0...eld?autoplay=1
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“Stay Hungry, Stay Foolish”
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  #244  
Alt 16.01.2016, 15:07
Ruegge Ruegge ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 1.249
und noch einmal:
Es gibt keine islamistischen Attentate.

Der IS hält sich nicht an den Islam, würden sie das tun, dann könnten sie nicht solche Attentate durchführen.

Die IS Mitglieder sind einfach nur Verbrecher, bzw. Terroristen, das hat nichts mit Religion zu tun und sollte auch nicht in einen Topf geworfen werden!
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  #245  
Alt 04.02.2016, 21:47
Meta Meta ist offline
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Registriert seit: 24.08.2010
Beiträge: 1.455
Moin. Hier ein interessanter Artikel zum Nachdenken: http://www.zeit.de/zeit-wissen/2016/...omplettansicht

Herr Nowak, ein Professor in Harvard für Evolutionsbiologie, vertritt genau die Form an Gläubigkeit, die ich für möglich halte. Besonders seine Verortung von Gott in der platonischen Welt der Ideen gefällt mir gut. Das wäre nämlich genau der Ort, an dem Gott sich befinden müsste, falls er existiert. Den Bezug auf Platon hab ich bis jetzt ja noch nicht explizit gemacht, aber im Prinzip habe ich das genau so wie Nowak gemeint. Nach Platon ist der Inhalt der Welt der Ideen ja das übergeordnete, idealtypische, allgemeingültig-universelle und unveränderlich-ewig Wahre/Gesetzmäßige hinter der sinnlich wahrnehmbaren Welt, wonach die sinnlich wahrnehmbare Welt funktioniert. Zum Beispiel der Ort, an dem sich mathematische Wahrheit aufhält. Mathematische Wahrheit (z.B. Kommutativgesetz, Satz des Pythagoras...) kann man auch nicht sinnlich wahrnehmen/messen und trotzdem würden viele Mathematiker behaupten, so etwas wie mathematische Wahrheit existiert. Genau da müsste sich Gott aufhalten.

Natürlich kann man Platons Konzept kritisieren, und das wurde auch oft gemacht (zum Beispiel bereits von Aristoteles). Wenn man die Welt der Ideen verwirft, muss man aber auch konsequent sein und eingestehen, dass es dann keine objektive, wirklich existente mathematische Wahrheit geben kann. Stattdessen wären mathematische Aussagen lediglich menschliche, zum Teil immer subjektive (wenn auch nicht willkürliche), ausgedachte und imaginierte Konzepte, die aber nicht "in Wirklichkeit" existieren.

Des Weiteren sind seine Ausführungen zur Axiomsgebundenheit der Wissenschaft (s. Gödel) aufschlussreich.

Die Kommentare unter dem Artikel kommen mir freilich auch irgendwie bekannt vor, haha.

Geändert von Meta (04.02.2016 um 22:02 Uhr).
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  #246  
Alt 04.02.2016, 22:04
Jörn Jörn ist gerade online
Administrator
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 8.488
Zitat:
Genau da müsste sich Gott aufhalten
Ach, da muss er sich also aufhalten. Was machst Du, falls jemand widerspricht? Wie beweist Du, dass Deine These richtig ist?

Die Antwort kenne ich bereits: Es wird behauptet, dass die These nicht beweisbar oder widerlegbar wäre, aber dennoch richtig sei.

Meine Antwort darauf ist, dass dies ein reichlich albernes Gedankenexperiment ist, und ich sehe darin keinen konstruktiven Beitrag, die Welt zu ergründen.


Zitat:
dass es dann keine objektive, wirklich existente mathematische Wahrheit geben kann
Selbst wenn dies zuträfe (dass es keine Wahrheit geben könne), würde ja dennoch irgendjemand mal eine Behauptung aufstellen, und sei es aus Versehen. Und sofern sich diese Behauptung auf die real vorhandene Welt (und nicht nur auf Ideen) bezöge, könnte man nachmessen, ob die Behauptung zutrifft oder nicht.

Beispielsweise könnte jemand behaupten, Sterne seien so klein, dass man daraus einen Haarschmuck basteln könne (diese Behauptung wurde in diesem Thread bereits vertreten), und ich sehe nicht ein, warum man dies nicht durch Nachmessen und Vergleichen klären könnte.

------


Die Formulierung "genau da müsste sich Gott aufhalten" suggeriert, als gäbe es eine bestimmte Anzahl von Orten (oder "Verortungen"), an denen sich Gott aufhalten könne, und die vorliegenden Daten schlössen alle anderen Orten aus, sodass nur ein Ort übrig bleibt, nämlich dieser. Deswegen muss er sich dort aufhalten.

Wir wissen es auch mit hoher Präzision. Nicht nur "ungefähr", sondern "genau da" hält er sich auf.

Ist das nicht erstaunlich?

Die Wahrheit ist jedoch, dass überhaupt keine Daten vorliegen, und dass überhaupt keine Orte untersucht wurden. Wie viele genau? Gar keine. Wir wissen noch nicht einmal, was wir überhaupt suchen würden, wenn wir nach Gott fahndeten. Ist es eine organische Lebensform? Eine "Energiewolke"? Ein Teilchen? Eine Idee? Ein Wirkprinzip?

Der zitierte Autor hat weder eine Ahnung von "Orten", noch hat er überhaupt irgendeinen Ort untersucht, noch weiß er, wie diese Untersuchung aussehen müsste, und auch nicht, wonach er suchen sollte. Kurz: Er weiß überhaupt nichts.

Geändert von Jörn (04.02.2016 um 22:22 Uhr).
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  #247  
Alt 04.02.2016, 22:15
Meta Meta ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 24.08.2010
Beiträge: 1.455
Die Diskussion ist völlig sinnlos. Wir reden sowas von aneinander vorbei. Erneut werden meine Aussagen verdreht, sogar im ersten Satz von deinem Posting ("da muss er sich also aufhalten") und ich muss mal wieder in die Posting-Exegese gehen:

Ich habe nämlich im Konjunktiv formuliert. Das hast du ja sogar zitiert! Um dir meinen Satz nochmal zu interpretieren: Ich meine, falls (!!!!) Gott existiert, hält er sich da auf. Damit habe ich nicht gesagt, dass er existiert. Ich weiß nämlich nicht, ob er existiert. Vielleicht existiert er, vielleicht aber auch nicht. Meine These ist nicht, dass Gott existiert. Stattdessen ist meine These, dass Gott existieren könnte! Und ich persönlich glaube noch nicht einmal, dass Gott existiert.

Teil 2 deines Posts hat wirklich gar nichts mit meinem Post zu tun und ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, was ich darauf antworten soll. Platon meint ja etwas ganz anderes. Die Frage ist nämlich gar nicht, ob man Sätze aufstellen kann, die auf die sinnlich wahrnehmbare Welt zutreffen können. Natürlich kann man das (und du gibst dir sehr viel Mühe, das zu zeigen, dabei rennst du nur offene Türen ein). Vielmehr geht es darum, ob etwa der Satz des Pythagoras an sich in einer Sphäre, die über unsere Sinne hinausgeht, selber existiert. Das ist etwas ganz anderes. Und das habe ich aber auch schon geschrieben... (?)

Und zu Teil 3 deines Posts (den, den du eben noch hinzugefügt hast): Was Gott wäre (falls er existiert), hat der Typ ja geschrieben, und ich habe es auch geschrieben: eine platonische Idee. Das ist also total klar.

Geändert von Meta (05.02.2016 um 17:35 Uhr).
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  #248  
Alt 04.02.2016, 22:36
Jörn Jörn ist gerade online
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Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 8.488
Ach so. Wir wissen also nicht, ob Gott existiert. Aber wenn er existiert, dann muss er sich genau dort aufhalten.

Folgende Daten untermauern diese Behauptung:

(keine)


Nimm meine Kritik einfach als Einladung, die aufgestellten Behauptungen zu beweisen. Theorien müssen sich genau dort bewähren: wenn jemand widerspricht. Ich widerspreche also pro forma, um herauszufinden, ob es Beweise gibt.

Wenn es keine Beweise geben sollte, bin ich nicht weiter interessiert. Ich will Beweise.

Ein weiterer Punkt ist meine These, dass wissenschaftlich klingendes Geschwurbel oft genau das nicht ist: wissenschaftlich. Es ist mir total egal, wer in welchem Jahrhundert welche Weisheiten zum Besten gab, ob Platon oder Aristoteles oder ein Gastautor der "Zeit". Wenn es keine Daten gibt, gibt es auch keine Wissenschaft. Und im vorliegenden Fall gibt es keine Daten. Deswegen ist es auch absurd, Schlussfolgerungen zu ziehen.
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  #249  
Alt 04.02.2016, 22:40
Meta Meta ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 24.08.2010
Beiträge: 1.455
Banalste Logik untermauert und beweist diese Behauptung:

Es gibt die sinnlich wahrnehmbare Welt und es gibt Platons Welt der Ideen. Mehr gibt es nicht, die Konzepte ergänzen sich nämlich umfänglich (sie sind komplementär zueinander), Platons Ideenwelt ist nämlich unter anderem als Negativ der sinnlich wahrnehmbaren Welt definierbar. Nach dem Ausschlussverfahren kann man schließen, dass Gott (falls es ihn gibt), wenn er sich nicht in der sinnlich wahrnehmbaren Welt aufhält, sich in Platons Welt der Ideen aufhält. Kid's Stuff.

Und noch etwas: Es ist absurd, nur Dinge anzuerkennen, die mithilfe von "Daten" (ich nehme an, damit sind empirisch erhobene Daten gemeint) hergeleitet werden. Damit sagst du nämlich zum Beispiel, dass du die gesamte Mathematik (die ja eben nicht auf empirischen Daten basiert) verwirfst und als nicht-wissenschaftlich abtust!
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  #250  
Alt 04.02.2016, 22:52
Jörn Jörn ist gerade online
Administrator
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 8.488
Ich widerspreche Platons Zweiteilung in eine reale Welt und eine Welt der Ideen.

Was wirst Du nun tun?

Ich widerspreche außerdem der These, "etwas" könne sich in der Welt der Ideen "aufhalten", so wie sich ein Kaninchen in einem Kaninchenstall aufhält (wenn es nicht dort ist, muss es da sein).

Weiterhin widerspreche ich Deiner These, "etwas" müsse sich zwangsläufig entweder an Ort A oder an Ort B aufhalten. Die Quantenphysik zeigt, dass es im Allerkleinsten nicht so einfach zugeht. Wie willst Du beweisen, dass Gott nicht ebenso funktioniert, er also überall und nirgends zugleich sein kann, weil er (wie ein Quantum) keinen klar definierten "Ort" hat?

Woher willst Du wissen, dass Gott einen "Ort" hat, also in unseren vier Dimensionen zu Hause ist (Breite, Höhe, Tiefe, Zeit)? Vor dem Urknall gab es keine dieser vier Dimensionen, weder Raum noch Zeit. Warum muss Gott also einen Ort haben? Und falls er keinen Ort hat, dann kann man auch nicht per Ausschlussverfahren schlussfolgern, dass er in der "Ideen-Welt" leben müsse, da man ihn in der realen Welt nicht gefunden hätte.

Ich widerspreche der These, man könne eine reale/lokale Welt vergleichen mit einer rein gedachten "Welt der Ideen", und dass man ein Objekt (Gott) wahlweise in einer dieser Welten finden könne.

Geändert von Jörn (04.02.2016 um 23:04 Uhr).
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