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Mein Erlebnis mit den Flüchtlingen in Frankfurt (langer Text und Fotos) - Mac-TV.de
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  #1  
Alt 12.12.2015, 03:34
Jörn Jörn ist gerade online
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Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 8.483
Mein Erlebnis mit den Flüchtlingen in Frankfurt (langer Text und Fotos)

Ich habe gestern einen Nachmittag und einen Abend mit Flüchtlingen in einem Frankfurter Erstaufnahme-Lager verbracht. In diesem Posting schildere ich meine Erlebnisse.


Wie es dazu kam

In einem Gemeindehaus gab es ein Abendessen, einfach so zum Spaß. Eingeladen waren Flüchtlinge aus verschiedenen Nationen, außerdem ein paar deutsche Helfer. Eine Bekannte von mir ist dort aktiv und hat mich eingeladen. Gekocht wurde von den Flüchtlingen selbst, also gab es Speisen aus Syrien.

Die Flüchtlinge kamen aus Syrien (Aleppo und Damaskus), dem Irak (Bagdad) und Afghanistan.

Ich hatte natürlich schon etwas Panik, was mich dort erwarten würde. Vielleicht würde ich etwas Falsches sagen oder gegen eine islamische Regel verstoßen? Vielleicht würde ich überhaupt kein Wort verstehen? Soll ich den Frauen die Hand geben oder lieber nicht?

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Die Leute

Die Flüchtlinge sahen ungefähr so aus wie Franzosen oder Spanier oder Italiener. Ich hatte eigentlich etwas dunklere Hautfarben und andere Gesichtszüge erwartet. Aber wenn man mir erzählt hätte, dass es Franzosen seien, hätte ich es sofort geglaubt.

Es ist banal, aber weil es mich überrascht hatte, denke ich mir, dass es auch manche Leser aus dem Forum überraschen wird. Es waren einfach ganz normale Leute von nebenan.




Die Frauen trugen teilweise ein Kopftuch. Aber nicht als Verschleierung, sondern als modisches Accessoire. Es sah hübsch aus. Ansonsten wurde Jeans und Pulli getragen. Es war keineswegs "fremd" oder "seltsam", sondern einfach ein Kleidungsstück, und die Frauen sahen damit sehr süß aus.

Dass die CSU gerade wieder eine Debatte darüber anzettelt, ist hochgradig lächerlich. Von mir aus können die Mädels anziehen, was sie wollen.

Weder wurde mir irgendwas "Islamisches" aufgenötigt, noch war es in irgendeiner Weise ein Thema. Es war auch niemand in Beduinen-Kleidung da. Die ganze Gesellschaft sah so aus, als hätte man sich mit Franzosen im Gemeindehaus getroffen, um ein Fußballspiel im Fernsehen anzuschauen. Oder als wäre es ein Studenten-Austausch.



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Rein ins Getümmel

Da ich mir irgendwie blöd vorkomme, wenn ich nichts zu tun habe, und da die Küche der einzige Ort war, wo es was zu tun gab, bin ich also zu den Frauen in die kleine Küche gegangen. Drei oder vier Frauen waren eifrig dabei, für etwa 40 Leute zu kochen.



In den arabischen Gefilden ist es nicht üblich, dass Männer sich in der Küche beteiligen. Deswegen wurde mein Eifer deutlich zur Kenntnis genommen -- zumal ich ja von den Rezepten nichts verstand und deswegen nur Hilfs- und Aufräumarbeiten verrichtete. Mir wurde natürlich zu verstehen gegeben, dass ich das nicht zu machen bräuchte, aber ich dachte mir, wenn ich schon mal da bin, kann ich ja vielleicht einen Beitrag zur Integration leisten.




Es ist überhaupt kein Problem, sich mit den Leuten zu verständigen. Mal kann jemand deutsch, mal nicht, aber das war kein Hindernis, um allerlei Kräuter zu hacken und die Funktionsweise des Gasofens zu diskutieren. Das war sehr nett und hat richtig Spaß gemacht.




Da gab es ein ganzes Blech mit irgendeinem Hackfleisch und darüber Tomaten. Es gab eine fruchtige Gemüseplatte mit jeder Menge echter Minze, was sehr erfrischend geschmeckt hat. Es gab gegrillte Tomaten mit einer Soße, dazu Reis. Es war ein wunderbares Essen. Ich hatte ja mit einem mörderisch scharfem Brei gerechnet, aber diese Speisen waren mediterran, frisch und lecker.













Als das Gelage dann zu Ende war und alles abgewaschen werden musste, war ich wieder der einzige Mann in der Küche. Aber die Frauen wollten mein Vorbild dazu nutzen, um ihren Männern eine Lektion zu erteilen: "Wenn ein deutscher Mann Euren Dreck wegmachen kann, dann könnt Ihr das auch!"

Das wollten die Männer natürlich nicht auf sich sitzen lassen und sind alle in die Küche gekommen. Es war viel zu wenig Platz für alle, aber irgendwie haben wir uns alle aneinander vorbeigequetscht. Es gab den gewaltigsten Berg an schmutzigen Geschirr zu waschen, den ich je gesehen habe. Die Türme aus Keramik sahen aus wie in einem Comic.



So viel zu dem Thema, dass die ungebildeten Araber-Machos sich angeblich nicht integrieren können, und dass die Frauen nichts zu sagen hätten! Denkste! Natürlich haben die Männer gelacht, als sie plötzlich in der Küche standen, und die jüngsten von ihnen wollten das unbedingt fotografieren. Aber sie haben trotzdem alle mitgeholfen, und keiner hat "Allahu akbar" gerufen und irgendwas in die Luft gesprengt.

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Unterhaltung mit den Flüchtlingen

Im angrenzenden Saal hielten sich die Männer auf, außerdem zwei kleine Kinder. Kaum hatte ich mich hingesetzt, krabbelte schon ein kleines Mädchen auf meinen Schoß.

Die Männer waren im Alter zwischen 25 und 40 Jahren. Es war leicht, miteinander ins Gespräch zu kommen. Fast jeder versteht etwas englisch, manche sprechen sogar deutsch. Ein Mann hatte innerhalb von 3 Monaten bereits so gut deutsch gelernt, dass wir uns passabel unterhalten konnten. Zur Not hilft eine Übersetzungs-App.



Das waren jedenfalls keine Dummköpfe, die nicht wissen, dass man in Deutschland nicht in den Garten scheißt. Ein Bürgermeister hatte dazu neulich eine mahnende Anleitung veröffentlicht. Die politische Debatte, wie gut/schlecht sich die Flüchtlinge integrieren können, da sie ja schließlich aus dem Urwald kommen, ist völlig hanebüchen -- ich würde sogar sagen, sie ist unverfroren. Den Leuten wird wirklich unrecht getan.

Um mich herum saßen zivilisierte, gebildete, angenehme Mitmenschen, ordentlich gekleidet, mit guten Manieren, mit Humor, Temperament und einer Offenheit, die man ansonsten in Deutschland nicht überall findet. Ich habe mich sehr wohl gefühlt.



Die öffentliche und politische Debatte über die Gefährlichkeit dieser Leute ist dermaßen absurd, dass man sich fragen muss, wie sie überhaupt entstanden ist. Da hat sich ein Hirngespinst so sehr verselbständigt, dass es für real gehalten wird. Aber es hat mit diesen Leuten, die ich einen Abend lang erlebt habe, nichts zu tun. Nicht mal annähernd.

Einer von ihnen hat sich als Gesangstalent entpuppt und hat uns, nachdem wir alle artig gebettelt hatten, mehrere Ständchen gesungen. Das hat mich schon berührt. Einerseits hatte er eine gute Stimme, und die arabische Sprache klingt gesungen auch schön. Andererseits dachte ich mir: "Vor mir sitzt gerade die Bedrohung unserer westlichen Gesellschaft -- und singt."

Der Gesang ist hier auf Youtube zu sehen: https://youtu.be/-R5zy2jGqgg

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Schicksale

Ich habe dann irgendwann meinen Journalisten-Hut aufgesetzt und ein Gespräch über Fluchtursachen und die Zustände in den einzelnen Ländern begonnen.

Die Geschichten, die man dabei zu hören bekommt, sind haarsträubend. Da war eine junge Familie, die ein Haus besaß, welches sie über Nacht verlassen musste, weil dieser Ortsteil plötzlich zum Gegenstand von Gefechten wurde. Man liest schnell über diese Zeilen hinweg, aber man muss sich klar machen, was es bedeutet, in nur einer Nacht das eigene Zuhause fluchtartig zu verlassen. Was muss da wohl los gewesen sein, dass sie keinen Ausweg mehr sahen: "Jetzt ist es soweit, jetzt müssen wir weg, und zwar augenblicklich"?

Das war vor vier Jahren. Seitdem hat sich die Lage nicht verbessert, sondern der Krieg wurde mit jedem Jahr schlimmer. Sie wissen bis heute nicht, ob das Haus noch steht. Aber sie wissen, dass die ganze Ortschaft "im Großen und Ganzen" zerstört ist, sodass sie davon ausgehen, dass ihr Haus ebenfalls zerstört ist. Zurückgehen und Nachschauen können sie nicht -- das wäre zu gefährlich (und zu teuer).

Ein junger Mann, der schon recht gut Deutsch gelernt hatte, war mit seiner Mutter anwesend. Ich fragte ihn, ob er noch weitere Geschwister und einen Vater hatte. Ja, sagte er, es gäbe noch den Vater und zwei Brüder. Diese seien in einem Stadtteil von Damaskus (Syrien), der noch als sicher gilt, aber die Lage ändert sich ständig. Er hofft, dass er seine Familie nach Deutschland holen kann, sobald er selbst als Flüchtling anerkannt ist.

Ich sehe das Gesicht dieses jungen Mannes noch vor mir. Die dunklen Augen, und wir er nach Worten suchte, um uns auf deutsch zu erklären, in welcher Situation er sich befindet. Er ist kein Lump und kein Radikaler. Er ist kein Schnorrer und will uns nicht auf der Tasche liegen. Er ist auch niemand, der unsere Gesetze zu missachten plant. Sondern er ist unverschuldet in Not geraten, die er selbst nicht bewältigen kann, weil man dazu ganze Armeen benötigt.

Ein anderer Mann berichtete, dass in Syrien regelmäßig Männer verschwinden, weil sie von einer der beiden großen Kriegsparteien als Soldaten gekidnappt werden. Er erzählte von einem Freund, der nur rasch etwas einkaufen wollte, und der nie wiedergekommen sei. Man wisse bis heute nicht, wo er geblieben wäre, aber die Vermutung liegt nahe, dass es sich um eine solche Zwangsrekrutierung gehandelt hätte. Die anderen Männer am Tisch (sofern sie aus Syrien kamen) bestätigten diese Vorgänge unabhängig voneinander. Das ist einer der Gründe, warum gerade Männer im "wehrfähigen Alter" zu uns kommen.

Wohlgemerkt: Zwangsrekrutierung bedeutet, dass man womöglich bei der gegnerischen Truppe landet und gegen seine eigene Familie kämpft. Falls man sich weigert, wird man erschossen. Es ist auch offensichtlich, wen man vorausschickt, um zu testen, ob ein Gelände vermint ist.

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Politik

Ich denke, wir sind alle noch damit beschäftigt, uns eine Meinung zu bilden und Argumente abzuwägen. Für mich war der Besuch bei den Flüchtlingen ein wichtiger Schritt, um die Wahrheit zu finden und zu einer auf Fakten basierenden Position zu gelangen. Meine Meinung ist nun ein wenig fester als vorher (aber nicht felsenfest).

Ja, die Syrer müssen sich integrieren. Ja, sie brauchen erstmal unsere Hilfe. Aber sie bringen auch etwas mit. Es ist affig, zu behaupten, sie hätten uns nichts zu bieten, genauso wie es affig wäre, zu behaupten, dass wir Deutschen nichts zu bieten hätten, falls wir nach Amerika auswandern würden. Die Syrer sind nicht dümmer als wir oder die Amerikaner. Und wir sind keineswegs klüger als die.



An die Politiker stelle ich den Anspruch, dass sie einen moralischen Kompass besitzen, der ihnen hilft, unvorhersehbare Dinge richtig zu beurteilen. Politik ist mehr als "Verwaltung". Nun wollen wir mal sehen, ob dieser moralische Kompass funktioniert:

Zwischen der Türkei und Griechenland ersaufen jeden Tag unzählige Menschen. Knapp die Hälfte davon sind Kinder. Wir könnten es verhindern, aber wir tun es nicht. Die Politiker können zweifellos eine Reihe von Gründen dafür nennen, aber das Ergebnis ist eben, dass jeden Tag kleine Kinder im Meer ersaufen, während wir unsere Gründe debattieren. Genau an dieser Stelle versagt unser moralischer Kompass.

Ich bin dafür, dass jene Politiker zurücktreten, die sich an dieser Schande beteiligen, sei es aktiv oder durch Unterlassung oder durch blumige Reden. Sie kennen nicht den Unterschied zwischen "Verwaltung" und "Moral". Sie haben nicht das Zeug, um in dieser Frage moralisch und gerecht zu entscheiden.

Jene Politiker, die uns sagen, dass die Flüchtlinge potenziell gefährlich sind, lügen uns an. Jene Politiker, die behaupten, dass die Flüchtlinge weniger nobel wären als wir selbst, sind Gauner.

Jene Politiker, die sagen, wir würden das nicht verkraften, sind Scharlatane. Ich habe einen Kumpel im Finanzministerium. Auf meine Frage, ob 10 Milliarden Euro eigentlich viel oder wenig Geld wären, antwortet er: "Deutschland hat 1,8 Billionen (!) Euro Schulden, da sind 10 Milliarden praktisch nichts".

Die Behauptung, die Syrer würden unsere Landesgrenzen nicht respektieren, ist gelogen. Stattdessen bitten sie um Asyl, das ist ihr gutes Recht. Es steht ihnen zu, genauso wie es uns und allen anderen Menschen zusteht.

Die Behauptung, die Syrer könnten sich nicht integrieren oder wüssten nicht, was eine Toilette ist, ist gelogen. Die Syrer leben genauso in Städten und Dörfern wie wir auch. Die Bräuche sind teilweise gleich, teilweise anders -- aber in Frankreich, Italien, England und den USA sind die Bräuche ebenfalls teils gleich, teils anders, und niemand sieht darin ein Problem.

Die Syrer kommen ja nicht von einem anderen Stern oder aus dem Urwald. Es ist vergleichbar mit Spanien oder der Türkei oder Griechenland -- Länder, die wir vom Urlaub gut kennen, und in denen wir Freundschaften geschlossen haben. Warum nun ausgerechnet die Syrer eine solch hysterische Debatte auslösen, ist logisch nicht zu erklären.

Die Politiker, die sich gegen die Aufnahme von Flüchtlingen einsetzen, handeln ohne Not. Es gibt keine akute Bedrohung, die sich gegen uns richtet. Horst Seehofer und die kalte AfD-Tante können nicht für sich in Anspruch nehmen, dass wir in Schulden versinken würden (jedenfalls nicht wegen der Flüchtlinge), oder dass uns die Milch ausginge, oder dass wir nicht wüssten, wie man Häuser baut. Sondern sie wollen einfach "diese Ausländer" nicht hier haben. Sprechen wir mal Klartext.

Wenn der Seehofer ach-so-rechtschaffen und ach-so-christlich ist: Warum macht er dann nicht das, was der Papst ihm rät? Der sagt nämlich, dass es unsere Pflicht ist, die Flüchtlinge aufzunehmen.



Ich hoffe inständig, dass die Leute, die ich heute kennengelernt habe, eine gute Zukunft haben, und dass die Weltgemeinschaft ihre Familien in Sicherheit bringt. Alles andere ist nebensächlich.

Geändert von Jörn (12.12.2015 um 21:43 Uhr).
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  #2  
Alt 12.12.2015, 08:22
smiling-mac smiling-mac ist offline
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Beiträge: 122
Wow. Sehr beeindruckend. Danke, Jörn.
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  #3  
Alt 12.12.2015, 09:11
mkummer mkummer ist gerade online
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Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 1.801
Vielen Dank für diesen sehr anrührenden und nachdenklich machenden Beitrag!
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  #4  
Alt 12.12.2015, 09:15
Meta Meta ist offline
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Beiträge: 1.455
Schöner Text. Aber sind die Flüchtlinge, mit denen du in Kontakt gekommen bist, repräsentativ für alle anderen Flüchtlinge?
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  #5  
Alt 12.12.2015, 10:01
rene204 rene204 ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 357
@Meta, gute Frage.
Warum überzeugst Du Dich nicht selbst davon? Im nächsten Gemeindezentrum gibt es sicherlich auch Gelegenheit, die zu uns kommenden Flüchtlinge zu treffen, gemeinsame Essen oder andere Veranstaltungen zu organisieren oder daran teilzunehmen.
Viel zu wenige nutzen diese Möglichkeiten, sich am Gemeindewesen zu beteiligen und sich eben selbst eine eigene Meinung zu bilden.
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  #6  
Alt 12.12.2015, 10:02
claus claus ist offline
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Ich ziehe den Hut...
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  #7  
Alt 12.12.2015, 10:14
handy2703 handy2703 ist offline
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Beiträge: 460
Schöner Text. Ich rate sowieso jedem der Vorbehalte hat und sich unsicher ist selbst eine Meinung zu bilden und mal für 1 oder 2 Tage vor Ort in ein Flüchtlingszentrum zu gehen. Die meisten haben viel Arbeit und sind auch froh wenn man nur mal ein paar Stunden hilft. Und bei dieser Gelegenheit kann man sich dann auch wunderbar ein Bild über diese "gefährlichen wilden aus dem Jungle" machen und merkt ganz schnell das es Menschen wie du und ich sind. Nicht mehr und nicht weniger.
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  #8  
Alt 12.12.2015, 10:24
QWallyTy QWallyTy ist offline
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Moin,

ein wirklich toller Beitrag Jörn ich hab den direkt mal in meinem Bekanntenkreis verteilt.
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QWallyTy
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  #9  
Alt 12.12.2015, 10:26
QWallyTy QWallyTy ist offline
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@Meta
sicher gibt es unter den Flüchtlichen auch welche die sich idiotisch, radikal oder Kriminell verhalten. Aber nimm doch mal wahlllos ein paar hunderttausend Deutsche da wirst du genau so viele Idioten, Fanatiker und Kriminelle erwischen das ist unabhängig von der Herkunft.
__________________
QWallyTy
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  #10  
Alt 12.12.2015, 10:28
mkummer mkummer ist gerade online
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 1.801
Logischerweise kann EIN Erfahrungsbericht nicht repräsentativ für die Gesamtsituation sein. Darum geht es aber auch gar nicht. Unser ganzes Leben besteht aus Einzelerfahrungen, aus denen sich unsere Lebenserfahrung zusammensetzt. Und für eine so plastisch umgesetzte Einzelerfahrung bin ich zunächst einmal dankbar.
Damit verbunden kommt mir sehr stark in den Sinn, dass der wirkliche Skandal ist, dass es die Weltgemeinschaft (oder wir Europäer) nicht schafft, dass für die Menschen in ihren Heimatländern menschenwürdige Lebensbedingungen und Sicherheit und die dafür notwendige Toleranz herzustellen, sondern lieber an der Not dieser vielen Menschen verdient. Ohne ein Prophet zu sein, bin ich sicher, dass die wenigsten Menschen gerne ihre Heimat verlassen. Stoppt die Waffenverkäufe, kauft dem IS kein Öl mehr ab und helft den Syrern beim Wiederaufbau ihrer verwüsteten Ortschaften und Städte!
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