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  #1  
Alt 04.02.2010, 11:06
Jörn Jörn ist offline
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Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 8.033
Zum heutigen Film: Überlebt Flash den Angriff von Apple?

In der heute veröffentlichten Sendung beleuchten wir die Hintergründe zu Apples Entscheidung, das Flash-Format auf seinen neuen mobilen Plattformen zu ignorieren. Die Quintessenz daraus ist, dass Apple danach trachtet, dieses Format komplett aus dem Markt zu drängen, und dafür gibt es auch gute Gründe.

Dieser Artikel ergänzt den Film um die Frage, ob Apple es tatsächlich schaffen kann, als kleiner Nischenanbieter gegen die mächtigste und am weitesten verbreitete Software-Plattform des Planeten anzutreten und dabei zu gewinnen. Wie stehen die Chancen dafür? Und gibt es vielleicht Beispiele von früheren Versuchen dieser Art?

In der Tat, die gibt es, und sie sind der Grund dafür, dass Abobe sich größte Sorgen machen muss.


History Repeating

Vor etwa zehn Jahren stellte Apple den iPod vor. Zu dieser Zeit tobte ein erbitterter Kampf um die Audio- und Video-Formate der Zukunft. Nicht nur betreffs des Internets, sondern auch betreffs zukünftiger physikalischer Medien, wie etwa CDs, DVDs und deren Nachfolger, aber auch neuer Medien wie Kabel- und Web-TV.

Apple hatte einst die erste funktionierende Technologie entwickelt, um Audio/Video auf dem Computer verfügbar zu machen: QuickTime. Aber durch die Monopolisierung der Computerindustrie galt dieses Format bald als chancenlos, denn Microsoft drückte sein QuickTime-Plagiat mit brachialer Gewalt in den Markt. Niemand hat daran gezweifelt, dass sie damit Erfolg haben würden.

Dann wurde der iPod ein Hit, und aus irgendwelchen obskuren Gründen, die niemand verstand, ignorierte Apple die weit verbreiteten Windows-Formate -- man stelle sich vor! Dutzende, wenn nicht gar hunderte von Artikeln wurden geschrieben, wie dämlich das aus unternehmerischer Sicht wäre, und obendrein kundenfeindlich. Und moralisch verwerflich.

Aber Steve Jobs stellte sich taub und liess höchstens hier und da verlauten, dass kaum jemand diese Windows-Formate haben wollte. Zu dieser Zeit waren diese Formate allerdings sehr viel weiter verbreitet als alles, was Apple anzubieten hatten.

Kommt einem das bekannt vor? Angeblich soll Steve Jobs neulich gesagt haben: „Niemand benutzt noch Flash“, obwohl gleichzeitig für jedermann offensichtlich ist, dass Flash sogar weiter verbreitet ist als Windows. Damals wie heute ist Steve Jobs entschlossen, sich durchzusetzen, egal wie die Realitäten im Moment aussehen mögen und egal, wie aussichtslos es derzeit anmutet. Die Realität stört jemanden vom Kaliber eines Steve Jobs überhaupt nicht. Think different.

Apple veröffentlichte die iTunes-Software für Windows, und man würde meinen, dass die Software wenigstens die bestehenden Datei-Sammlungen der Anwender lesen konnte. Ich will hier nicht zu sehr ins Detail gehen, aber unterm Strich hatte Apple die Chuzpe, sogar direkt auf der Windows-Plattform dessen eigene Formate zu ignorieren. Aber weil iTunes zwingend mit jedem iPod benutzt werden musste, rückte das die Anwender immer weiter weg von Microsofts eigenen Formaten.

Der iTunes-Store führte diese Strategie fort. Fast alle anderen Stores verwendeten das WMA-Format, aber nicht Apple. Was dazu führte, dass die Musik der anderen Stores nicht auf dem rasend erfolgreichen iPod liefen, sodass diese Musik schwer verkäuflich war. Und die anderen Player konnten nicht die Musik des sehr attraktiven iTunes-Stores abspielen, sodass diese Player ebenfalls wie Blei in den Regalen lagen.

Und so verblassten Microsofts Formate immer weiter. Den Todesstoß versetzte ihnen Steve Jobs, als er die Musikindustrie dazu zwang, den Kopierschutz aufzugeben. Denn just dieser Kopierschutz war die große Attraktion von Microsofts Formaten für die Industrie.

Drei der vier großen Plattenfirmen haben den Plan von Steve Jobs offen boykottiert. Sie wollten nicht auf den Kopierschutz verzichten. Steve Jobs hat es trotzdem durchgezogen, bis irgendwann alle Plattenfirmen einbrachen und nach seiner Pfeife tanzten.

Seit diesem Tag ist es selbstverständlich, dass online verkaufte Musik als MP3 oder AAC (dem Nachfolgeformat) verkauft wird. Windows-Formate sind komplett ausgebootet. Einzige Ausnahme sind Abo-Modelle, weil diese immer noch auf den Kopierschutz angewiesen sind; aber das spielt bei dem Krieg um die Formate keine Rolle.

Heute muss man schon suchen, um im Web eine Audio-/Video-Datei mit Microsofts Formaten zu finden, abgesehen von Miet-Diensten, und abgesehen von alten Inhalten.

Man könnte meinen, dass ein Format, welches auf mehr als 90% der Computer vorinstalliert ist, niemals verlieren kann. Und schon gar nicht gegen ein Format eines hergelaufenen Nischenherstellers. Und doch ist es passiert. Vor zehn Jahren hätte das niemand für möglich gehalten. So wie es heute niemand für möglich hält, dass Apple das Flash-Format beerdigen kann.

Aber wer weiß? Vielleicht können sie es, und vielleicht sind sie schon weiter, als man auf den ersten Blick sieht.


Die Magie und die Achilles-Ferse

Die Magie von Flash ist, dass es überall verfügbar ist. Es sind nicht irgendwelche besonderen Fähigkeiten, sondern die Zuverlässigkeit als Vetriebskanal. Es ist der übliche Kreislauf: Weil es überall benutzt wird, gibt es viele Inhalte dafür, und weil es viele Inhalte dafür gibt, wird es überall benutzt. Es ist beinahe unmöglich, diesen Kreislauf aufzuhalten.

Es sei denn, man ignoriert ihn. Es sei denn, man ist bereit, die mit dem Verzicht verbundenen Nachteile zu ertragen. Hier ist die entscheidende Frage: Ist Steve Jobs bereit, Flash zu ignorieren und die Nachteile zu ertragen? - Darauf kann man seine Großmutter verwetten.

Nichts ist für Flash als Plattform so gefährlich, wie das Durchkreuzen seiner umfassenden Verfügbarkeit. Wenn es wichtige Anwendergruppen gibt, die man damit plötzlich nicht mehr erreichen kann, ist der Zauber vorbei.

Die Frage ist daher, wie wichtig die Anwendergruppen sind, die in Zukunft ohne Flash durchs Web surfen. Welches Gewicht bringen sie auf die Waage? Der Marktanteil des iPhone-Browsers liegt bei unter einem Prozent, das kann man vernachlässigen. Wer weiß, wie es sich in Zukunft entwickelt und wie viele Anwender durch das neue iPad noch hinzukommen. Jedenfalls ist das meilenweit entfernt von der Dominanz des iPods im Musikmarkt.

Aber das reicht aus, um den Stein ins Rollen zu bringen. Dienste, die sich speziell an diese Anwender richten, werden die ersten sein, die alternative Technologien verwenden. Und wenn diese alternativen Technologien dann mehr oder weniger genau so gut funktionieren wie Flash, dann werden sich alle anderen Verwender ebenfalls von Flash trennen. Sie alle suchen eine Technologie, die auf allen Plattformen und für alle Kunden funktioniert, egal was es ist.

Wenn der werte Leser heute einen neuen Web-Dienst konzipieren müsste: Würde er Flash berücksichtigen oder lieber weglassen? Allein die Ankündigung von Steve Jobs, dass Flash womöglich nicht die beste Zukunft hat, erzeugt bereits eine Wirkung gegen das Format. Bei Mac-TV hatten wir überlegt, ob wir bei einem Redesign der Website etwas mit Flash spielen sollten, rein aus kosmetischen Gründen, und diese Frage hat sich definitiv erledigt.


Die Spieler

Auf der anderen Seite: Wer macht sich für Flash stark? Wer stellt sich Steve Jobs in den Weg?

Microsoft? Die haben ein Konkurrenzformat namens „Silverlight“ am Start, sodass sie den Tod von Flash nicht verhindern werden. Überhaupt ist Microsoft ein fleissiger Totengräber. Als sie ein eigenes Audio-Format etablieren wollten, haben sie MP3 einfach nicht standardmäßig installiert. Als sie ein eigenes Video-Format hatten, ging es dem einst vorinstallierten Real-Player an den Kragen und sie störten die QuickTime-Installation. Was ist mit PDF? Ihr eigenes Plagiat ist jedenfalls installiert. PDF nicht.

Die Liste liesse sich fortsetzen. Soll niemand glauben, Microsoft würde sich nicht trauen, Flash kurzerhand rauszuwerfen. Natürlich nicht „einfach so“ (wegen der Furcht vor einem Monopolprozess), sondern sie werden sagen: „Hey, das neue Windows ist jetzt superschlank, und wir bieten einige Komponenten als Download an. Unser tolles Web Experience Bundle (WEB.EXLE)!“ Und viele werden es installieren, aber viele auch nicht, und das wird ausreichen, um Flash als universellen Standard zu ruinieren.

Und den empörten Kritikern werden sie sagen: „Was wollt Ihr? Apple installiert es ja auch nicht!“

Ach, übrigens -- Silverlight wird natürlich standardmäßig installiert sein. Was für ein Zufall.

Microsoft und Adobe finden sich in einer kuriosen Allianz wieder. Um Flash zu ersetzen, braucht man moderne Browser, die HTML 5 unterstützen. Daran hat Microsoft bekanntlich wenig Interesse, weil das ihr Windows-Monopol gefährdet. Solange Microsoft das moderne Web mit dem ollen Internet Explorer ausbremst, lacht sich Adobe ins Fäustchen.

Aber es gibt Dinge, die kann man nicht aufhalten, und irgendwann wird Microsoft nach den Regeln des Webs spielen oder obsolet werden, und beide Optionen sind für Flash nicht hilfreich.

Was ist mit Google? Die sind zufälligerweise sehr daran interessiert, dass Flash durch HTML5 abgelöst wird. Sie werden Flash nicht zu Hilfe eilen. YouTube gibt es bereits heute optional in einer Version ohne Flash, und man bemerkt keinen Unterschied. Die Weichen sind bei Google klar gestellt.

Was ist mit den Macs und Safari? Es ist denkbar, dass in naher Zukunft alle Plugins generell deaktiviert sind und erst eingeschaltet werden müssen. Und irgendwann wird Safari einfach keine Plugins mehr unterstützen, egal von wem. Das klingt ziemlich radikal, aber geschmeidig verteilt auf die nächsten fünf Jahre sind diese Maßnahmen durchaus denkbar. Auf dem iPhone und dem iPad sind Plugins jeder Art bereits Geschichte. (Als Ausgleich bieten sie allerdings eine herausragende Unterstützung moderner Web-Standards).

Ja, Apple hat die Macht, die Flash-Plattform empfindlich zu treffen, denn es reicht aus, einen Stein ins Rollen zu bringen. Andere werden folgen, und die dominanten Plattformen haben wenig Interesse, ihre Macht mit Adobe zu teilen. Die sehen eher neue Chancen darin, wenn Adobes Stuhl plötzlich frei wird.

In unserer Sendung diskutieren wir die Gründe, die zu Apples Entscheidung geführt haben.

Geändert von Jörn (04.02.2010 um 13:31 Uhr).
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  #2  
Alt 04.02.2010, 11:27
applelizer applelizer ist offline
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Ort: 3Km vor Frankreich
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Wieder einmal sehr schön geschrieben, Jörn. Vielen Dank. Dank des hohen Niveaus deiner Artikel, lese ich praktisch sonst nix mehr.

Zu Flash: Egal auf welcher Plattform, das Format treibt den Prozessor in die weißglut!
Ich beobachte das schon seit Jahren.

Zusätzlich kann sich Apple bei Erfolgt der Aktion einen weiteren Haken an den Ökoplan machen, denn man spart ja insgesamt eine Menge Energie ein!

Prozessorlast bei meinem iMac24" core2duo auf beiden Töpfen 35%-55% bei MacTv Filmen über Youtube...der Wahnsinn!
__________________
Bin hier zu finden: neckbreaker.de
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  #3  
Alt 04.02.2010, 11:35
Tommy1980 Tommy1980 ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 8
Flash ist unter Windows deutlich weniger CPU-Lastig als auf dem Mac.

Weiter: Apple heutzutage noch als Nischenanbieter zu betiteln ist ja wohl Hohn. Auf den klassischen PC-Markt mag das wohl zutreffen. Aber auf die restlichen 2/3 die Apple nunmal ausmacht, so gar nicht.

Flash soll weg, da vieles was die Apps ausmacht, es im Web über Flash kostenlos gibt. Insbesondere diese Minispiele, die im App-Store gut laufen. Da verdient Apple nichts dran, wenn diese als Flash kostenlos für das iPhone ansurfbar wären. Also weg damit.
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  #4  
Alt 04.02.2010, 11:38
nexus nexus ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 30.11.2008
Beiträge: 5.440
Naja, ich sehe das nicht wirklich auch so.
Flash auf dem Mac ist eine Katastrophe, das stimmt - aber die Performance auf Windowsrechnern geht bei mir jdf. noch definitiv in Ordnung, da ist kein großer Einbruch bzw. Auslastung zu erkennen.
Was auf Windows ziemlich träge ist (hat sich ein klein wenig gebessert), ist seit Jahren der QuickTime Player von Apple.

Ich finde, das Vorgehen Apples (auch in Vergangenheit) ist auch nicht wirklich besser als das von Microsoft. Man beschwert sich, der IE würde Standards nicht unterstützen und blockieren (der iE8 hat übrigens HTML5 Unterstützung), Formate die Apple nicht passen werden auch blockiert (und das z.T. mithilfe der Marktmacht (iPod)), für mich macht das keinen großen Unterschied.

Flash benutzt man auch nicht nur, um Videos im Netz anzuschauen.
__________________
"Meine Defintion von Glück? Keine Termine und leicht einen sitzen."
Harald Juhnke
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  #5  
Alt 04.02.2010, 11:41
n4r3H4r0 n4r3H4r0 ist offline
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Beiträge: 15.056
Jörn du hast eine wichtige Sache ausgelassen, oder vergessen.
Flash ist auch nicht barrierefrei. Wer also Webseiten erstellen will die 100 % barrierefrei sind, darf kein Flash nutzen.

Ich denke aber, das Flash nur in der Web Form sterben könnte, es gibt viele andere Einsatzgebiete von Flash, in denen es weiter leben wird und seine Existenzberechtigung hat. Ich verdiene z.B. mein täglich Brot damit, für verschiedene Messen (z.B. die Messe Karlsruhe) Flash Animationen für derer internes Besucherleitsystem zu entwicklen. Stichwort Präsentation auf großen LED Wänden und Plasmabildschirmen. Wenn also Flash stirbt, dann tut es das nur im Internet. Woanders lebt es noch fröhlich weiter

Geändert von n4r3H4r0 (04.02.2010 um 14:14 Uhr).
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  #6  
Alt 04.02.2010, 11:44
Freddy K. Freddy K. ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 518
Was mich daran stört, ist es nicht das gleiche Verhalten das wir Microsoft mit dem IE6 vorwerfen? Kompatibilität nur zu sich selbst, und dem selbst erwählten "Standard", um jeden Preis!

Und nun zieht Apple die gleiche Tour mit Flash durch. Ist das nicht verwerflich?

Bei Microsoft hat sich das seit dem IE8 geändert. Ist Microsoft mittlerweile auf dem Weg zu den "GUTEN"?
__________________
Angel of Grief
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  #7  
Alt 04.02.2010, 11:46
dpgmt dpgmt ist offline
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Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 2.352
Ich bin kein Fan von Flash (und nutze es eher selten - click2flash - Hauptsächlich wegen des CPU Hungers), aber ich muß neXus und Freddy zustimmen, was die Ausnutzung der Marktmacht seitens Apple angeht. Die Grenzen zwischen Apple und Microsoft (oder Adobe) sind da fließend. Wer ist da noch der Gute?

Einen Unterschied sehe ich lediglich im subjektiven Nutzen für mich: wma/wmv brauche ich nicht, IE nutze ich privat nicht und zu Flash habe ich ja auch schon etwas geschrieben.
Sogesehen heiße ich das Verhalten Apples moralisch nicht gut, partizipieren tue ich jedoch davon durchaus (Wegfall des DRM bei Musik, ...).
Scheinmoral?!
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  #8  
Alt 04.02.2010, 11:56
Jadawin Jadawin ist offline
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Registriert seit: 05.01.2008
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 3.859
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Zitat:
Zitat von _neXus_ Beitrag anzeigen
der iE8 hat übrigens HTML5 Unterstützung
Ja, die ist richtig klasse! Nur leider kein Support des <video>-Tags, Canvas wird auch nicht unterstützt.
Die DOM-Implementierung ist einfach nur lächerlich (bspw. die 'getElementById'-Problematik). Aus Entwicklersicht also albern.
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  #9  
Alt 04.02.2010, 12:05
ares83 ares83 ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 913
Wer ist eigentlich für das Flash Plug-In verantwortlich? Adobe selber?
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"What is the largest Display you ever want in a Consumer Computer? And the answer was a 15" Display running at 1024 x 768. " Steve Jobs Vorstellung des iMacs, 99
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  #10  
Alt 04.02.2010, 12:09
Juergen-M Juergen-M ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 13.12.2008
Beiträge: 530
Juergen-M eine Nachricht über ICQ schicken Juergen-M eine Nachricht über Skype™ schicken
Moin,

ich bin etwas unschlüssig was die Zukunft von Flash betrifft. Ich selbst arbeite öfter damit bei den Webseiten meiner Kunden, finde es schade das es auf dem iPhone nich supportet wird. Allerdings die hohe CPU Last kann ich auf dem Mac auch bestätigen, besonders, wenn mann viele Tabs gleichzeitig geöffnet hat.
Ganz klar ist auch Flash ist ein Sicherheitsrisiko und eindeutig eine Konkurenz zum Appstore. Allerdings ob ein App jetzt kostenlos ist oder nicht halte ich für eine Sinnlose Diskussion. Jede Software kostet Geld - und die Preise im Appstore finde ich sehr günstig. Wenn ich für mein Nokia eine Symbian Software kaufe geht da uneter 30-40€ kaum etwas. Bei Apple kostet kaum ein App mehr als 10€

Allerdings sehe ich mit HTML5 keine Alternative zu Flash, einfach bedingt dadurch, das viele User Ihre Systeme nicht aktuell halten. Besonders bei großen Firmen dürfte der IE8 noch die Ausnahme sein.

Ich sehe eigentlich eher Chancen für ajax oder javascript, da hier die Kompatibilität zu den Browsern besser ist. Zudem auch problemlos auf dem iPhone läuft.

Gruß

Jürgen
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