logo
logo
Documents in the cloud? - Mac-TV.de
Zurück   Mac-TV.de > Allgemeine Diskussionen über Computertechnik > Diskussionen rund um Apple
Registrieren Hilfe Suchen Heutige Beiträge Alle Foren als gelesen markieren

Antwort
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen
  #1  
Alt 10.07.2016, 21:14
Fruchtiger Fruchtiger ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 48
Documents in the cloud?

Mich würde mal die werte Meinung der Forenmitglieder hier interessieren. Mit macOS Sierra bietet Apple künftig die Möglichkeit, automatisch alle Dateien auf dem Schreibtisch und im Dokumente-Ordner mit iCloud zu synchronisieren. Vertraut ihr eure sensiblen Daten Apple an und würdet ihr das gleiche bei anderen Online-Sync-Diensten machen? Ich meine jetzt out of the Box, ohne nerdige Zusatzverschlüsselungs-Methoden. Mich wundert total, dass das in den Medien nicht kontroverser diskutiert wird. Ich selbst bin dem gegenüber nicht abgeneigt. Dann müsste man sich nicht mehr allein auf das lokale Backup verlassen und hat endlich überall alle Dateien zur Verfügung. Vorausgesetzt man hat die nötige Bandbreite.
Mit Zitat antworten
  #2  
Alt 10.07.2016, 21:39
QWallyTy QWallyTy ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Ort: tiefstes Sauerland
Beiträge: 18.113
QWallyTy eine Nachricht über AIM schicken
Moin,

wirklich sensible Daten landen hier nicht unverschlüsselt in irgendeiner Wolke.

Problem bei Documents in the Cloud: einiges davon hätt ich gerne in der Apple Wolke da liegen aber auch ein paar wirklich große Sachen drin die hier den Upload Wochen lang dicht machen würden und eben die sensiblen Daten.

Es müsste also schon möglich sein Ausnahmen auf Dateiebene festzulegen damit der Dienst für mich Sinn macht.
__________________
QWallyTy
Mac mini 2018 / iPhone 11 / iPad Air 4 / AW 6 LTE Nike / diverse Sonüsse
Mit Zitat antworten
  #3  
Alt 10.07.2016, 22:58
Thomas78 Thomas78 ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 3.880
seit 10 Tagen läuft mein Dropbox Upload
750 GB geschafft
sensible Daten sind das nicht

was sind denn sensible Daten?
meine stecken eigentlich nur im E-Mail Konto und das habe ich bei Posteo
__________________
iPhone 12 Pro Max / iPad 13" / Mac mini M1 / watch 6 / ATV
Mit Zitat antworten
  #4  
Alt 11.07.2016, 12:11
Aloxus Aloxus ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 06.03.2014
Beiträge: 532
Kurze Antwort: Desktop ja, Dokumente-Ordner (komplett) vorerst nein

Lange Antwort:
1) Den Desktop nutze ich nicht zur permanenten Lagerung von Daten. Ich habe dort im Prinzip 3 temporäre Ordner zum Sammeln (Inbox), Weiterverarbeitung (Actions) und durchlesen (Read) von Dateien, die so reinkommen. Diese Ordner sind schon jetzt iCloud-Drive Aliase, d.h. werden jetzt schon mit der Cloud gesynct. Dort entscheide aber immer ich selbst, was ich diesen Ordnern anvertraue.
Das neue Feature erspart mir somit nur das anlegen von Aliasen.

2) Der Dokumente Ordner ist mir erstmal noch nicht geheuer. Dort habe ich im Grunde alles was nicht Fotos, Video, Musik etc ist. Da muss Apple erst noch zeigen, das dieses Feature wirklich zuverlässig ist.
Sensible Daten (also Passwörter, Bankdaten, Lizenzen etc) würde ich nicht unverschlüsselt (selber verschlüsselt) in die Cloud geben.
Private Daten bei Apple ja. Meine Fotos liegen z.B. auch in iCloud. Da vertraue ich Apple sowohl in ihren Absichten, als auch in der Cloud-Sicherheit. Ein gutes Geheimes Passwort meinerseits natürlich vorausgesetzt.
Desweiteren habe ich bisher einen Teil meiner Daten schon in Dropbox oder iCloud Drive, z.B. alles was über iOS Apps läuft, aber auch dezidierte Ordner. Nur alles möchte ich noch nicht online haben.

Eine Lösung das Feature trotzdem zu nutzen wäre folgendes:
Man nutzt den Dokumente-Ordner zukünftig nicht mehr um alle Dokumente zu speichern, sondern ändert seine Funktion grundlegend. Er wird nur für dezidierte Cloud-Daten genutzt. Man erstellt einen weiteren "Offline" Ordner auf dem Mac, der die bisherige Funktion übernimmt.
Das ist erstmal eine Umstellung, hätte aber folgenden Vorteil:
Der iCloud Drive Ordner ist kein regulärer Ordner im Home-Verzeichnis, sondern ist nur über die Seitenleiste im Finder erreichbar. Ansonsten ist er irgendwo versteckt in den Tiefen der Library.
Nutzt man "Dokumente" für iCloud Drive, hätte man nicht nur seine Daten direkt vor der Nase unter /user/documents/, im eigentlichen iCloud Drive Ordner wäre mehr Ordnung, weil dort dann nur die App-File-Container liegen.

Zumal könnte ein dezidierter Offline-Ordner vielleicht das Bewusstsein schärfen, welche Daten man eben ausdrücklich nicht online haben möchte.
__________________
: iMac 27" Mid 2010 / MBP 15" Retina Mid 2012 / iPhone 7 Black / iPad Air Silver / iPod Nano 7th Gen / Apple Watch
Mit Zitat antworten
  #5  
Alt 11.07.2016, 12:31
Tope Tope ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 09.02.2009
Beiträge: 540
Die Frage ob sensibel oder nicht bereitet mir weniger Kopfzerbrechen.

Als Problem sehe ich vielmehr dass man vermutlich keine Kontrolle darüber hat welche Daten in der Cloud liegen und welche nicht. Bei den Fotos ergibt sich genau dieses Problem heute schon. Auf meinem iPad und iPhone habe ich eingestellt, dass der Speicher optimiert sein soll, d.h. iPad bzw. iPhone entscheiden selbst welche Fotos auf dem Gerät sind und welche nur in reduzierter Auflösung gehalten werden. Natürlich deckt sich das nicht immer mit meinen Vorstellungen und so sind oft gerade die Fotos die ich jemandem zeigen möchte in dem Moment nur grob verpixelt zu erkennen.

Wenn die Lösung bei den Dokumenten dann genau so gut funktioniert wie bei den Fotos dann verzichte ich lieber darauf. Bei den Fotos bleibt mir im Moment keine andere Wahl da die komplette Library nicht auf das Gerät passt und die Library nur als ganzes entweder in der Cloud oder eben nicht in der Cloud liegt.

Bei den Dokumenten habe ich im Moment jedoch noch die Möglichkeit, einzelne ausgewählte Dokumente in der Cloud zu halten und diese Methode werde ich auch weiterhin irgendwelchen Automatismen vorziehen.
Mit Zitat antworten
  #6  
Alt 11.07.2016, 17:04
Jörn Jörn ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 9.078
Tope, "Speicher optimieren" ist eine Funktion, die Du bei "Documents in the cloud" nicht einschalten musst. Es sind zwei verschiedene, getrennte Dinge.

Wenn Du es nicht einschaltest, bleiben alle Daten auch lokal gespeichert.

Auf den iOS-Geräten wird jedoch überhaupt nichts geladen/synchronisiert, denn hier werden die Daten ersten dann von der Cloud geladen, wenn Du explizit den Befehl dazu gibst. Anders beim Mac: Hier wird laufend synchronisiert, solange eine Verbindung ins Web existiert.
Mit Zitat antworten
  #7  
Alt 13.07.2016, 07:06
Daniel Daniel ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 872
Ich habe das schon früher mit anderen Cloud-Diensten probiert als ich ich noch einen Mac Mini und ein MacBook Air hatte. Aber es hat immer was gefehlt, auch weil zum Beispiel Daten der Dokumebte die irgendwo in der Library liegen nicht synchronisiert wurden. Das war nichts Ganzes und nichts halbes. Und dann gab es noch Probleme wie dass ich kein Internet oder nur unzureichend Internet unterwegs hatte und Daten die beim Verlassen des Hauses noch nicht hat synchronisiert waren, einfach nicht da waren. Das muss man immer im Hinterkopf haben.

Das hat mich so genervt, dass ich letztendlich alle Macs verkauft und mir ein MacBook Pro mit ordentlich großer Festplatte gekauft habe. Da ist immer alles drauf und wenn ich am Desktop arbeiten will wird das Teil einfach an ein Cinema Display angestöpselt. Ich habe immer alles dabei, sofort, lokal und ohne Cloud.

Natürlich habe ich meine Daten dann nicht auf den iOS Geräten, aber ich fahre ganz gut da nur ausgewählte Dinge zu synchronisieren. Zum Beispiel habe ich meine Bachelor-Thesis mit Pages geschrieben und das ganze in der iCloud. Das hat erstaunlich gut funktioniert. Ich hatte auf der Arbeit einen Mac mit iCloud, zu Hause natürlich und ich habe sogar im Zug zur Arbeit an der Thesis auf meinem iPhone gearbeitet.

Ich werde erstmal dabei bleiben und Abwarten wie sich die iCloud in Zukunft weiterentwickelt.
Mit Zitat antworten
  #8  
Alt 19.07.2016, 21:02
Ruegge Ruegge ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 1.249
„Documents in the Clouds“ werde ich wohl nicht einsetzen aus diesen Gründen:
Es ist wenig Speicher den Apple anbietet, max 1 TByte und es ist sehr teurer Speicher und es ist Speicher mit einer extrem langsamen Anbindung an meinen Rechner (Internet).

Für mich hat Apple dieses Feature schlecht implementiert:
Sie sollten wenigstens beliebige WebDav Accounts anbieten dafür, oder Netzlaufwerke. Ich hätte die Daten lieber auf meinem eigenen NAS und nicht in den USA, außerdem benötige ich mehrere TByte Speicher, was bei meinem eigenen NAS kein Problem ist.

Die Idee finde ich excellent, nur schlecht für den Kunden umgesetzt, weil zu sehr USA/Apple fixiert.
Mit Zitat antworten
  #9  
Alt 19.07.2016, 21:41
Jörn Jörn ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 9.078
Ich denke, dass Apple den Übergang zur Wolke nicht auf einen Schlag, sondern Schritt für Schritt vollzieht.

Erst waren es bestimmte Daten (Kalender, Adressen, Bookmarks). Dann wurden es beliebige Daten, aber in begrenzter Menge.

Nun kommt der Desktop hinzu und der Dokumente-Ordner, ebenfalls mit begrenztem Datenvolumen.

Ich glaube nicht, dass Apple wirklich im Sinn hatte, ein mehrere Terabyte großes NAS-System zu ersetzen. Sondern es ist erstmal eine Komfort-Funktion für Leute mit überschaubaren Datenmengen und einem simplen Workflow.

Deswegen glaube ich nicht, dass Apple die Kritik teilen würde, sie hätten die Funktion schlecht implementiert. Apple weiß vermutlich ziemlich gut, dass ihre Implementierung nicht alle Szenarien abdeckt.

Für die meisten Anwender wird es eine Einladung darstellen, es mal auszuprobieren. Es ist außerdem eine einfache Art des Netzwerkes zwischen Mac und iOS.
Mit Zitat antworten
  #10  
Alt 19.07.2016, 23:17
Tope Tope ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 09.02.2009
Beiträge: 540
Jörn, mir ist schon klar wo die Unterschiede sind und wie was funktioniert.
Speicher optimieren muss auch unter iOS nicht eingeschaltet werden.

Der Kern meiner Aussage ist, dass sämtliche proaktive Intelligenz die Apple bisher anbietet einfach zu oft genau falsch liegt mit dem was es automatisch entscheidet und ich daher jegliche Funktion dieser Art lieber deaktiviere so lange es noch geht.

Oder anders gesagt,
Documents in the cloud: JA, gerne
Das System entscheidet selbst welche Dokumente lokal liegen: NEIN, auf keine Fall
Mit Zitat antworten
Antwort


Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge anzufügen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

vB Code ist An.
Smileys sind An.
[IMG] Code ist An.
HTML-Code ist Aus.
Gehe zu




Powered by vBulletin® Version 3.6.8 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2021, Jelsoft Enterprises Ltd.