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Server-Umzug, mein Tagebuch - Mac-TV.de
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  #1  
Alt 07.12.2019, 03:03
Jörn Jörn ist gerade online
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Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 8.734
Server-Umzug, mein Tagebuch

Hier werde ich meine täglichen Arbeiten, Siege und Niederlagen notieren, die mich beim Umzug unseres Servers ereilt haben.
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  #2  
Alt 07.12.2019, 03:19
Jörn Jörn ist gerade online
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Beiträge: 8.734
Heute habe ich meinen Schlachtplan aktualisiert, der schon seit einer Weile in meiner Notiz-App schlummert. Dort habe ich die wesentlichen Hürden und Fallstricke aufgeschrieben, die mir derzeit offensichtlich sind. Das soll mir helfen, das "große Ganze" im Blick zu haben und keine Entscheidungen zu treffen, die ich an anderer Stelle bereuen werde.

Wichtigste Erkenntnis dabei ist, dass nicht nur der Webserver und ein paar Datenbanken umziehen werden, sondern auch zahlreiche andere Dinge, etwa der Dateiserver, Mailserver und die User-Accounts, die den Zugriff auf Dateien ermöglichen und begrenzen. Ich bin ja nicht der einzige User. Vor allem der Mailserver macht mir Sorgen.
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  #3  
Alt 07.12.2019, 03:21
Jörn Jörn ist gerade online
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Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 8.734
Dann habe ich die Dateien von Mac-TV und Triathlon-Szene übertragen, insgesamt knapp 100.000 Dateien. Wahnsinn, mit so viel habe ich nicht gerechnet.

Dabei habe ich über hundert Schulungs-Videos und Bilder gefunden, mit denen die Moderatoren und die Regie die wichtigsten Abläufe lernen sollten. Enorm, was wir da für eine Mühe reingesteckt haben. Hoffentlich melden sich irgendwann neue Moderatoren und Regieleute, die es durch dieses Material dann recht einfach haben werden.
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  #4  
Alt 07.12.2019, 03:23
Jörn Jörn ist gerade online
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Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 8.734
Ich habe außerdem entdeckt, dass viele kleinere Programme neu geschrieben werden müssen. Diese Programme organisieren den Upload von Videos oder verteilen die Videos auf verschiedene Festplatten. Beim alten Xserve konnte man ja einen Haufen externer Firewire-Festplatten anschließen, was sehr kostengünstig und performant war. Diese Möglichkeit fällt bei unserem neuen Mietserver weg. Es muss komplett neu organisiert werden. Es gibt ein paar solcher Baustellen. Eine Menge Arbeit.

Daran kann man sehen, dass es nicht nur ein Umzug von Dateien ist, sondern tatsächlich müssen Programme geschrieben oder geändert werden.

Geändert von Jörn (07.12.2019 um 03:45 Uhr).
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  #5  
Alt 07.12.2019, 03:24
Jörn Jörn ist gerade online
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Beiträge: 8.734
Der Upload auf den neuen Server hat gut funktioniert und ist nun abgeschlossen. Ich habe eine Liste von Dateien, die nicht übertragen werden konnten; hauptsächlich Alias-Dateien, die auf bestimmte Orte verweisen. Linux kennt keine Alias-Dateien, dafür aber Symlinks und Hard Links. Das muss ich von Hand zurechtbiegen. Sollte kein Problem sein.

Außer bei Verweisen auf Videos. Der neue Server soll überhaupt keine Videos speichern, sondern er soll auf einen externen Speicherpool zu greifen, den ich in den letzten paar Jahren programmiert und verfeinert habe. Der Server selbst hat nur kleine SSD-Speicher, dafür ist er aber extrem schnell. Es bedeutet aber, dass dort, wo ich früher einfach ein Alias auf eine externe Festplatte gesetzt habe, ein neues Programm geschrieben werden muss, damit der Server auf die Filme zugreifen kann, die auf ganz anderen Servern gespeichert sind.

Jetzt mache ich erstmal eine Pause.
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  #6  
Alt 07.12.2019, 03:37
Jörn Jörn ist gerade online
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Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 8.734
Nachtrag: Für den Dateitransfer benutze ich "Transmit" der Firma Panic Inc.

Eigentlich ist es bekannt als FTP-Programm, aber es beherrscht auch alle anderen Protokolle, etwa SFTP. Dadurch ist es ein sehr nützliches Tool, um in Dateisystemen von Linux-Servern herumzustochern. Oder um zwei Server abzugleichen. Eine echte Mac-Software, simpel, aber sehr ordentlich programmiert.

Das erinnert mich daran, warum ich so lange wie möglich an der Mac-Plattform festhalten wollte. Diese ganze frickelige Linux-Welt ist nützlich, aber verlieben werde ich mich nicht.

Amen und gute Nacht.
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  #7  
Alt 07.12.2019, 06:57
Jörn Jörn ist gerade online
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Beiträge: 8.734
Ah, nun ist doch das erste Problemchen aufgetaucht. Die transferierten Dateien verlieren ihr "Modification Date", ihr Änderungsdatum. Das ist aber recht nützlich und ich würde es gerne beibehalten. Dadurch kann ich alte, obsolete Dateien besser erkennen.

Mal überlegen, wie ich das Änderungsdatum retten könnte... vermutlich muss ich es doch per UNIX/scp-Befehl machen, dort gibt es nach meiner Erinnerung eine Option dafür.

Probiere zuerst mal FTP, damit scheint es zu gehen...

Geändert von Jörn (07.12.2019 um 07:25 Uhr).
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  #8  
Alt 08.12.2019, 04:14
Jörn Jörn ist gerade online
Administrator
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 8.734
Heute wollte ich die Lasso-Installation durchführen. Lasso ist sowas wie PHP, nur nicht so frickelig. Man programmiert damit Webseiten und Datenbanken.

Zu meiner Verblüffung habe ich festgestellt, dass die einzige Linux-Version, die damit gut funktioniert, CentOS ist. CentOS ist eine Linux-Version. Andere Versionen werden nicht so gut oder gar nicht unterstützt. Leider habe ich auf dem neuen Server vor einiger Zeit bereits Debian-Linux installiert (und mir auch was dabei gedacht). Außerdem bin ich davon ausgegangen, dass die Linux-Version keine Rolle spielt. Ist ja beim Apache-Webserver oder bei MySQL usw. auch so. Auf die Idee wäre ich gar nicht gekommen. Komisch, komisch...

Nun müsste ich also den neuen Server nochmal plattmachen und CentOS darauf installieren. Dann wieder alle Dateien hochladen und die Dienste konfigurieren.

Dummerweise laufen auf dem Server bereits ein paar Dinge, für die unser Xserve zu alt geworden war. Beispielsweise die stark abgesicherte Kommunikation mit unserem Zahlungsdienstleister. Es war sehr knifflig, alles so einzurichten, dass es den hohen Anforderungen dafür genügte. Der Server ist also in Betrieb.

Ich frage mich, ob ich innerhalb einer Nacht zuverlässig alles platt machen und fehlerfrei wieder einrichten kann, sodass es tagsüber wie gewohnt zur Verfügung steht? Noch dazu mit einem neuen Betriebssystem? Linux-Server sind normalerweise nach der Installation nicht fertig, sondern man beginnt damit, einen Haufen Zusatzmodule zu laden und zu konfigurieren.

Mit der Stimme von Tim Bendzko: "Ich bin doch keine Maschiiiiine...!"

Jetzt habe ich erstmal alles eingesammelt, was ich auf dem neuen Server bereits installiert und konfiguriert hatte. Dann Backups davon gemacht und auf andere Server geladen. Dadurch sind diese Dateien schonmal sicher und können für neue Installationen verwendet werden. Hoffentlich habe ich nichts vergessen.

Jetzt muss ich mir überlegen, ob ich den neuen Server morgen nacht platt mache und alles auf diese Karte setze.
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  #9  
Alt 09.12.2019, 00:12
iPodFan94 iPodFan94 ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 1.391
Man könnte auch einfach LXD auf dem Host installieren und CentOS als Container laufen lassen, oder Docker, falls Du etwas länger Zeit haben solltest.
Schau Dir das doch mal an. Gibt hier ein interaktives Tutorial.
__________________
Ist der Apple Store Down?
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  #10  
Alt 09.12.2019, 14:08
Micky79 Micky79 ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 05.01.2008
Beiträge: 3
Docker ist in der Tat deine Lösung.

Google mal nach Docker und Lasso.
Da findest du was. Ich denke das hilft.

Docker ist sowieso genial. Wenn man es einmal verstanden hat.
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