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-   -   Eure Eindrücke zum Magic Trackpad (iPad) (https://www.mac-tv.de/Forum/showthread.php?t=17987)

Jörn 20.04.2020 18:15

Eure Eindrücke zum Magic Trackpad (iPad)
 
Mein Exemplar ist eben angekommen. Erster Eindruck: ganz schön schwer. Über 700 Gramm. Schwerer als das iPad Pro selbst (ich habe das 12,9"-Modell").

Bevor ich mir über den Rest eine Meinung bilde, würden mich Eure Gedanken zum Magic Trackpad interessieren. Ist es bei Euch schon angekommen? Was haltet Ihr davon?

QWallyTy 20.04.2020 19:13

Moin,

das Gewicht würde mich auch ins Grübeln bringen da ich mein 2018er 12,9" mit dem Smart Keyboard schon recht schwer finde und das neue legt ja noch mal mächtig zu.

Jörn 20.04.2020 19:21

Ich frage mich, ob das höhere Gewicht ein Sieg oder ein Scheitern ist.

Ein Scheitern könnte man darin sehen, dass Idee des ultra-leichten und schlanken iPads verraten wird.

Einen Sieg könnte man darin sehen, dass das iPad so universell und flexibel ist, dass es auf Wunsch (!) auch in ein Laptop verwandelt werden kann — dann wiegt es natürlich auch so viel wie ein Laptop.

Jörn 20.04.2020 19:30

Dass die Hülle nicht mehr "nach hinten" umgeklappt werden kann, sodass die Tastatur auf der Rückseite des iPads liegt, ist natürlich ein Rückschritt.

Damit muss ich erstmal psychisch klarkommen, da ich es nicht erwartet habe.

Jörn 20.04.2020 19:33

Das Verhalten des Trackpads ist wesentlich besser, als ich es mit dem originalen „Magic Trackpad (Erste Generation)“ probiert hatte. Dort fühlte es sich an wie an einem alten PC. Jetzt fühlt es sich wie beim Mac. Sanft und flüssig. Das ist gut.

Jörn 20.04.2020 19:37

Editieren von Texten geht nun ebenso gut wie bei einem MacBook, nach meinem ersten Eindruck. Das Trackpad arbeitet sehr präzise. Ein riesiger Fortschritt!

Um bei einer Text-Auswahl auch die kleinen schwarzen Menüs zu bekommen, muss man jetzt die CONTROL-Taste drücken und klicken, oder man tippt (ohne Druck) mit zwei Fingern aufs Trackpad.

Rätselhaft bleibt, warum es im Touch-Modus nach 13 iOS-Versionen immer haklig ist.

mkummer 20.04.2020 19:40

Meines soll morgen kommen. Bin gespannt. Das Gewicht fällt meinessehrartens nicht so ins Gewicht (!) da man eine Tastatur ja nicht wirklich mobil verwendet. Bei mir: das Ganze steht auf dem Schreibtisch. Bei Verwendung im Sessel oder im Bett ist die Tastatur ja nicht dran. Und dass sie ein relativ grosses Eigengewicht hat sollte sich ja auch positiv auf die Stabilität auswirken, wie eine Menge Rezensenten ja schon geschrieben haben.

Jörn 20.04.2020 19:42

Im Prinzip ist es ein MacBook, bei dem Mauszeiger ab und zu verschwindet.

Jörn 20.04.2020 19:44

Stabil ist es wohl, das stimmt.

Es wirkt aber durch die Steifheit und das Gewicht auch etwas brutal.

Jörn 20.04.2020 19:45

Was sehr viel Spaß macht ist, die Flüssigkeit von iOS 13 auf einem iPad Pro, wenn man so zügig mit dem Trackpad durchs System zischt.

Wie man bemerkt hat, bin ich noch recht kritisch und unschlüssig. Aber Spaß macht die Sache schon, das muss ich zugeben...

mkummer 20.04.2020 19:49

Interessantes Review (English) https://www.cultofmac.com/703495/mag...p/#more-703495

Jörn 20.04.2020 21:40

Spektakulär ist natürlich der Strom-Anschluss. Dadurch wird es quasi zu einer Docking-Station.

cordcam 20.04.2020 23:43

Mir ist es nicht einfach zu teuer. Mir ist es vor dem Hintergrund zu teuer, dass ich weiß, dass diese Art von Schutz schnell altert, d.h. schon nach kurzer Zeit echt nicht mehr gut aussieht.

mkummer 21.04.2020 10:59

Kommt wie so oft auf die Häufigkeit und Art der Nutzung an. Mein bisheriges „normales“ Keyboard fürs iPad ist nach mehr als 1 Jahr Benutzung immer noch optisch und technisch in hervorragendem Zustand.

govea 21.04.2020 12:10

Ich nutze mein iPad Pro 11 beruflich und privat intensiv mit dem "alten" Keyboard. Ich nehme es also eigentlich immer mit und packe es in den Rucksack/die Tasche/den Koffer...
Mittlerweile löst sich die äußere Kunstoffschicht an den Kanten außen ab, es gibt aufgeraute größere Stellen und Abrieb rings herum an den umlaufenden Kanten.
Ein iPad Pro kann man eigentlich immer gut verkaufen und kann das als Anzahlung für ein neues Gerät nutzen.
Das Keyboard ist technisch völlig in Ordnung, aber sehr unansehnlich und damit eher nicht mehr zu verkaufen. Die 199,- sind eben komplett ab- und weggenutzt.
Von daher kommt für mich das neue Keyboard oder überhaupt ein neues erst in Frage, wenn das alte abgefault ist...

woreich 21.04.2020 15:27

Habe eben beim Blättern im Zeitschriftenwald eine Anzeige gesehen, in der für spezielle Schmelzsicheungen für HiFi-Equipment geworden wird. Schmelzsicherung: Pfennigartikel. Nicht so dort: 300 €.
Da erscheinen die Beträge für eine Plastiktastaur und einen Satz Rollen ja direkt günstig. Aber - der Placeboeffekt wirkt eben erst ab bestimmten Einflussgrößen ;-). Trotzdem sehr funktionelle Tastatur.

QWallyTy 21.04.2020 23:11

Das klingt aber gar nicht gut wenn die erste Charge solche Probleme hat.

https://www.ifun.de/magic-keyboard-f...eitung-152878/

Jörn 21.04.2020 23:23

Meins ist tadellos.

So ein Mist, da entgehen uns wieder viele Klicks! Echt unfair.

mkummer 21.04.2020 23:40

Meines ist auch absolut einwandfrei. Es ist halt jedes Mal das gleiche, wenn Apple mit was neuem kommt. Mal sind alle iPads Pro verbogen, mal verzieht sich das Magic Keyboard mit Nummerntastatur ganz von allein - und die Empörung vor allem von den ganzen Leuten, die die Teile gar nicht haben, ist immer erheblich. Nach einiger Zeit hört man dann nichts mehr davon. Ich fühle mich schon beinahe benachteiligt, dass die von mir gekauften Geräte immer einwandfrei waren und sind. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich in den letzten 10 Jahren etwas an Apple zurück schicken musste.

Ich werde es nie verstehen, warum, wenn man tatsächlich ein fehlerhaftes Gerät bekommen hat, man selbiges fotografieren muss und ins Netz stellen, anstatt es einfach an Apple zu senden für Umtausch oder Rückgabe.

mighty_Maxwell 22.04.2020 19:03

Die Tastatur ist angenehm zum Tippen. Hervorheben sollte man, dass diese auf einen sehr dünnen Formfaktor gebracht worden ist. Es macht richtig Spaß damit zu tippen. Dieser Text entsteht gerade darauf.

Das Trackpad finde ich ebenfalls gut. Schade finde ich nur, dass zu dem alten Klick-Mechanismus zurückgegriffen werden musste. Ich denke mal, die Taptic Engine hat in der dünnen Bauweise einfach keinen Platz gefunden und man brauchte nun die Mechanik als Feedback.

Schnell stellt sich das Gefühl ein, dass das iPad mit dem Magic Keyboard dort angekommen ist, wo es schon vor zwei Jahren hinsollte und wie es uns auch damals schmackhaft gemacht worden ist. Es kann das Notebook ersetzten.

Negativ fiel mir allerdings als Erstes das Gewicht auf. Ich hatte noch das braune Paket in den Händen, da kam bei mir der Gedanke auf, Apple hätte mir ein falsches Produkt zugesendet.
Zusammen mit dem iPad ist von leicht oder angenehmen Gefühl nicht mehr die Rede. Es ist sehr kompakt, das stimmt, aber in Verbindung mit dem Gewicht auch unangenehm. Wie ein MacBook Pro was auf das Volumen eine Air zusammengepresst worden ist. Es fühlt sich so an, als ob etwas nicht stimmen würde.

Weiterhin ist mir die Oberfläche negativ aufgefallen. Sie macht den gleichen Eindruck wie bei meinem Cover für das 2018er iPad Pro und wenn ich mir da anschaue wie schnell das Material Wellen schlägt und nachgibt, da will ich nicht wissen wie die Tastaturen in zwei Jahren aussehen. Aber vielleicht hat Apple ja auch auf einen anderen Material-Mix gesetzt und es bleibt wie es ist.

Etwas negativ überrascht haben mich dann doch die Scharniere. Versteht mich nicht falsch, der Mechanismus ist toll gestaltet und es hat wirklich etwas sein iPad so aufzuklappen. Allerdings wackelt es ganz leicht beim Tippen. Das iPad hat nun mal eine glatte Oberfläche und reflektiert deshalb - das ist okay. Wenn man dann aber durch die Tastenanschläge das reflektierte Bild in leichtes wackeln versetzt, treibt mich einfach in den Wahnsinn.

Da ich mir das Cover eh nur zur Ansicht bestellt hatte, ich habe, wenn ich ehrlich bin, keine Verwendung für eine Tastatur am iPad, werde ich es zurückgehen. Es macht Spaß und macht Lust auf mehr, allerdings würden mich die obigen Punkte zu sehr stören, auch wenn ich auf der Suche nach einer Tastatur fürs iPad wäre.

Jörn 23.04.2020 03:16

@mighty_Maxwell

Ich kann diese Punkte gut nachvollziehen und finde, dass Du sie sehr gut beschrieben hast. (Das Wackeln kann ich bisher nicht beobachten.)

Ganz enorm beeindruckend finde ich iOS und wie das alles so funktioniert. Ein tolles System. Es hat zwar eine gespaltene Persönlichkeit, aber dennoch machen die flüssigen Animationen und Gesten mit dem Trackpad viel Spaß.

Das Gewicht ist überraschend hoch. Aber so ist das nunmal. Wenn man ein Tablet zu einem Laptop macht, dann wiegt es halt auch so viel wie ein Laptop. Jedenfalls zurzeit.

Ich würde Dir beipflichten, dass es sich durch das Gewicht sehr „dicht“ und „kompakt“ anfühlt, so wie bei einem MacBook Pro, das bis in die letzte Ritze vollgestopft ist mit Technik. Das ändert den Charakter des Tablets sehr deutlich. Aber man kann das iPad ja sehr leicht vom Cover lösen und alleine verwenden.

Gefühlt finde ich es zu teuer. 199 Euro fände ich rein gefühlsmäßig richtig.

Der eigentliche Durchbruch wird dann gelingen, wenn auch die günstigsten iPads dieses Cover bekommen können, und zwar für 129 Euro für 11 Zoll. Klingt jetzt etwas illusorisch. Aber für wenn das Tablet ein PC-Laptop-Killer sein soll, dann muss es besser und günstiger sein als ein PC-Laptop. Wenn‘s über 1.000 Euro erst losgeht, dann ist es auch irgendwo eine Fehlkonstruktion.

Da ich aber mein iPad Pro bereits gekauft habe, ist dieses Zubehör natürlich ein willkommener Schub nach vorne. Es wirkt plötzlich wie ein ganz neues Gerät.

mkummer 23.04.2020 11:50

Die Preisdiskussion wird glaube ich geführt, seit es Apple und das Internet gibt und egal was es kostet, es ist fast immer zu teuer. Mein Standpunkt ist hier auch etwas differenzierter und wurde schon x-Mal dargelegt. Wenn ein Gerät besser ist als ein anderes, muss es nicht auch noch billiger sein. Ein Unternehmen ist gewinnorientiert, damit es weiter entwickeln und produzieren kann und dafür ist das Abwägen der Margen der entscheidende Punkt. Solange man die Käufer mit den Produkten das „Will haben“-Phänomen erreicht, spielt der Preis eine untergeordnete Rolle. Und so bleibt es bei der Binsenweisheit: „Angebot und Nachfrage regeln den Preis“. Kaufzwang gibt es auch bei Apple-Produkten nicht.:-)

Jörn 23.04.2020 13:55

Zitat:

Zitat von mkummer (Beitrag 263666)
Wenn ein Gerät besser ist als ein anderes, muss es nicht auch noch billiger sein.

Das stimmt natürlich.

Allerdings ist auch das Ergebnis bekannt, nämlich, dass Apple mit seinen Macs keine große Chance gegen die billigen PC-Laptops hat. Damit muss man dann ebenfalls leben können. (Ich kann es.)

Es geht aber auch nicht darum, dass Apple die PC-Laptops mit einem Mac-Laptop unterbietet, sondern mit einem iPad. Das ist nach meiner Meinung durchaus möglich. Das ist eine große Chance. Neue Technik bietet neue Chancen.

Aber man darf sich diese Chancen natürlich nicht mit einer gewissen Borniertheit vermasseln. Diese Borniertheit besteht nach meiner Ansicht z.B. darin, dass das iPad jede Menge Zubehör benötigt, dieses ist aber nur zu unerklärlich hohen Preisen erhältlich, etwa Adapter. Bei einem PC-Laptop braucht man keinerlei Adapter, weil alle Anschlüsse bereits vorhanden sind. Man braucht auch kein Tastatur-Cover.

Was am Markt vermutlich wenig erfolgreich sein dürfte, sind Geräte, die erstens teurer und zweitens schlechter sind. Da muss Apple wirklich aufpassen. Beim iPad Pro kann man sich mit einem Server (selbst im eigenen Haushalt) nur durch Eintippen der IP-Adresse (!) verbinden, und dies erst seit iOS 13, dem Herrn sei's geklagt! Was soll daran gut sein?

Oder: Die obskure Fenster-Verwaltung von iOS 13 hat bisher niemand wirklich durchschaut, aber unter Windows kommen 8 Milliarden Menschen damit gut klar. Ich behaupte, dass weniger als 10% aller iPad-Nutzer die 3-Finger-Gesten (!!!) für Copy & Paste kennen. Kaum jemand, weiß, wie man unter iOS ein zweites Browser-Fenster öffnet, und noch weniger, wie man es wieder los wird (denn es hat keinen Schließ-Button). Solche Sachen meine ich mit "teurer und schlechter".

Tablets sind nach meinem Verständnis Massenprodukte, die jeder im Schlaf bedienen können muss. Preise müssen runter, die komplexe Verschrobenheit der Software muss wieder weg. Tablets sollten weder teurer sein als MacBooks, noch sollten sie schwieriger zu durchschauen sein.

Das große Problem meiner schlauen Argumentation ist leider: Wenn das alles so einfach wäre! Bisher hat's ja offenbar kein anderer Hersteller besser hinbekommen.

mkummer 23.04.2020 14:13

Man muss zur Anfänger-Benutzung ja nun wirklich nicht alle Finessen kennen, um dennoch recht gut mit dem Gerät umgehen zu können. Für viele meiner computermässig relativ unbedarften Bekannten braucht es das alles gar nicht und sie kommen gar nicht mit den wirklichen Qualitäten in Berührung. Für uns Spezialisten gibt es dann beim gleichen Gerät und OS eine ganze faszinierenden Welt von Möglichkeiten, die es zu entdecken und ggf. zu beherrschen gilt. Auf dem Billigsektor den Chinakisten Konkurrenz machen zu wollen ist eher ein Sargnagel des Unternehmens.

mleis 23.04.2020 15:47

Also ich muss ganz ehrlich sagen, 339/399 Euro für eine Tablet-Tastatur sind tatsächlich eine Preisregion, bei der mir ziemlich mulmig wird. Natürlich ist es toll gemacht, wohl auch von hoher Qualität, und die kann man sich ja durchaus auch etwas kosten lassen.

Aber ich finde es schon erstaunlich, wie Apple es schafft, die Preisschraube für solche Produkte schrittweise so anzuziehen, dass wir hinterher noch sagen "Ja, eigentlich ist das ein ganz guter Deal, wenn man sich anschaut, wie schlecht das Smart Keyboard in manchen Bereichen war".

Man muss einfach mal schauen, wo wir herkommen. Auf meinem Schreibtisch liegt seit vielen Jahren das kabelgebundene Aluminiumkeyboard inkl. Ziffernblock. Bei einem Desktop-Mac gab's das früher einfach dazu. Aber auch separat ist man dafür nicht arm geworden. Gerade nochmal bei Mactracker nachgeschaut, der Einstiegspreis ist da mit 49 $ angegeben. Ich meine, ich hätte damals 69 oder 79 € dafür bezahlt, verkauft wurde es von 2007 bis 2017.

Die Qualität ist hervorragend, es ist noch nie eine Taste ausgefallen und die Abnutzung hält sich auch sehr stark in Grenzen. Zwei versteckte USB-Ports hat es obendrein.

Dann kam das Wireless Keyboard im gleichen Design, aber ohne Nummernblock. Hatte damals kein Interesse, weil mir die ganzen Sondertasten fehlten, und überhaupt habe ich keinen Sinn darin gesehen, regelmäßig Batterien wechseln zu müssen, nur weil ein dünnes weißes Kabel nach hinten wegläuft. Batterien und Akkus sind immer Umweltschweinereien, bei iPads, Macbooks etc. sehe ich das ein, bei einer Tastatur für einen Desktop hab ich da noch nie so richtig die Rechtfertigung für gesehen.

Trotzdem hat man dieses schöne Stück Bluetooth-Aluminium mit hervorragender Qualität für einen zweistelligen Preis bekommen, Mactracker gibt einen Einstiegspreis von 79 $ an, eingestellt wurde es 2015. Ich meine, hier in D hätte es 89 € gekostet. Das war deutlich mehr als der ganze Plastikkrempel aus dem Mediamarkt, aber dafür hat man ein toll gestaltetes Produkt mit hoher Qualität bekommen.

Auch der Preis für die Magic Mouse ging mit 69 € voll in Ordnung. Da kann ich eine Wireless-Version noch gut nachvollziehen, auch wenn ich mir vermutlich eine kabelgebundene kaufen würde, hätte Apple denn eine im Programm. Sie braucht ungefähr alle 2 Monate neue Batterien, Version 2 hat ja nun einen Akku.

Für den Desktop kam dann das Magic Keyboard. Die 99 € dafür lasse ich mir irgendwie noch gefallen. Eine gewisse Preissteigerung seit der Einführung des Wireless Keyboard muss man sich ja auch gefallen lassen. Mit Ziffernblock legt man dafür jetzt 149 € auf den Tisch. Uff, das ist schonmal das doppelte von der kabelgebundenen Variante vor 3 Jahren. Ein ganz schöner Aufpreis für einen Akku und einen Bluetooth-Chip, dafür fehlt der USB-Hub. Im Magic Trackpad 1 hat man dafür ein paar Jahre zuvor 69 $ (in D glaube ich 89 €) bezahlt. Gut, es hatte auch nicht über hundert Tasten..

Dann kam das Smart Keyboard. Natürlich ist die leichte Bauweise prinzipiell bewundernswert. Aber da sind wir jetzt aktuell selbst in der "günstigsten" Variante für iPad 8 und Air 3 bei 179 €. Durch den Smart Connector braucht es keinen Akku und kein Bluetooth. Einen Hub hat es sowieso nicht. Das Schreibgefühl ist "okay" für "so eine Tastatur". Ziffernblock logischerweise nicht möglich bei so einer Größe. Nach ein paar Jahren Benutzung sieht es vermutlich auch genau danach aus.

Wenn ich so ein Folienteil neben mein Aluminium-Keyboard lege, will mir einfach nicht in den Sinn, wieso ich dafür mehr als das doppelte Bezahlen muss, in fast allen Bereichen ist es ein minderwertigeres Produkt. Im Vergleich mit dem Aluminium-Keyboard ohne Ziffernblock sieht die Differenz ja noch größer aus.

Und dann kommt Apple und präsentiert und eine tolle Neuentwicklung, die von Materialien und Qualität wieder an alte Accessoires anknüpfen kann. Für eine erneute Verdopplung des Preises.

Es ist klar, dass das neue Magic Keyboard etwas mehr kosten muss als ein Aluminium Keyboard vor ein paar Jahren. Und es ist ein tolles Produkt mit einem ausgeklügelten Mechanismus. Vielleicht ist unsere Welt auch einfach etwas teurer geworden. Schaut man sich den Preis für ein Standard-iPad an, sieht es allerdings nicht danach aus. Das kostet weniger als die große Variante des Magic Keyboards, nämlich 379 €. Da bekommt man wirklich was geboten.

Ich bin mit den Preisvorschlägen irgendwo bei Jörn. 99 € für das Smart Keyboard gingen in Ordnung. Da ertappe ich mich aber auch schon dabei, dass ich das in Relation zum ebenfalls völlig überteuerten Smart Case für mein iPad Pro vor 4 Jahren setze. Das hat glaube ich 79 € gekostet und dazu brauchte man dann noch das Smart Cover..

Beim neuen Magic Keyboard wäre bei mir bei 199 € Schluss. Es ist immer noch ein Zubehörteil, das zwar durch Hintergrundbeleuchtung, Trackpad etc. logischerweise teurer ist, aber irgendwo muss es ja auch dem Verhältnis mit einem iPad standhalten. Das hat dann ein tolles Display, eine Wahnsinns-CPU und -GPU, einen großen Akku, WLAN, Bluetooth, Lautsprecher, Touch-ID, Mikrofon, zwei Kameras, schnellen Flash-Speicher... Eigentlich unfassbar, was man für diesen Preis geboten bekommt.

Das Problem bei der ganzen Rechnung: Wenn Apple das normale iPad 100 Euro teurer machen würde, wäre das meiner Meinung nach immer noch ein super Deal. Dann das Smart Keyboard 100 Euro billiger, also für 79 Euro, und es passt super zusammen. Bringt es der Masse was? Die, die keine Tastatur brauchen, zahlen mehr, und die, die eine brauchen, das gleiche. Da hätten wir also nix gewonnen.

Jörn 23.04.2020 17:19

mleis: Interessantes Posting, vielen Dank!

mkummer 23.04.2020 18:05

Ja, die ganzen zT sehr schön und logisch geschrieben Postings treffen schon einen Punkt. Nur leider ändern sie halt nichts. Die einzige „Waffe“ des Kunden ist, halt nicht zu kaufen. Diese Waffe ist scharf, wenn sie denn eingesetzt wird. Andererseits sind die Teile halt schön und Luxus hat eben seinen Preis.

mkummer 23.04.2020 18:59

Eine gute Nachricht gibt es für iPad Nutzer mit Apple Care+ - da ist die Abdeckung für das teure Mac Keyboard inklusive - also ohne Zusatzkosten.

saxophonmusikant 24.04.2020 14:40

Es gehört nur "halb" hier hin, aber ein extra Thread lohnt wohl auch nicht wirklich:
Besitzer des älteren iPad Pro 10,5", iPad Air 3 oder auch des aktuellsten iPad 7 (das ich habe) kommen momentan nur mit einem EINZIGEN Produkt in den Genuss eines unterstützten Trackpads in Kombination mit einer Tastatur:
https://www.theverge.com/2020/4/23/2...specs-features

Da es ansonsten keine Alternative gibt, ist Apple offenbar sehr daran interessiert, es frühestmöglich für die Besitzer der genannten iPads anbieten zu können. Denn wie ich in der letzten Live-Sendung schon schrieb: Bei Apple bekommt man es schon, nicht mal bei Logitech selbst ist das möglich, dort steht noch immer "ab Mai".

Ich habe es seit gestern und bin grundsätzlich sehr angetan, genau wie der Autor des the Verge-Artikels.
Allein das satte Klacken, wenn man die Tastatur ansetzt, die Tastatur "an sich", ihre Beleuchtung z.B., der bleibende Schutz des iPads OHNE Tastatur (ich denke an Jörns Küchen-Szenario? ;o), der stabile Stand, die Flexibilität, mal eben schnell die Tastatur zu entfernen und das iPad für die Pencil-Nutzung hinzulegen (auch mit Winkel!), das alles wirkt hochwertig und durchdacht.
Nur die Plastikschale, in die das iPad eingesetzt wird, wirkt leider tatsächlich nicht besonders hübsch, wie Michael es schon sagte. Aber der dauerhafte Schutz der iPad-Kanten in jeder Situation (verglichen mit Apples Magic Keyboard) wiegt für mich da schwerer!

Allerdings entdecke ich bisher eine kleine Unmenge offensichtlicher Software-Bugs. Und ja, das aktuellste iPad OS 13.4.1 ist installiert. Grundsätzlich dürften alle Bugs mit Updates behoben werden können, aber das sollte auch flugs passieren...

Ich möchte gern wissen, ob diese Bugs auch in Verbindung mit Apples Magic Keyboard existieren?
Jörn, Michael, könnt Ihr da bitte mal schauen?

Ich versuche mal, die Bugs zu beschreiben:
1.
Ganz schlimm: In den Einstellungen -> Bedienungshilfen FEHLT zwischen "Apple TV Remote" und "Tastaturen" der Punkt "Zeigersteuerung"!
Hier sind aber extrem wichtige Steuerungen wie z.B. auch das Scrolltempo zu finden!
Um hier etwas einstellen zu können (was dann natürlich auch für das Logitech Combo Touch wirkt!) muss ein weiteres Zeigegerät angeschlossen werden. Dafür reicht sogar das Magic Trackpad der 1. Generation, das ja gar nicht richtig unterstützt wird (scrollen geht damit z.B. nicht) oder auch eine per Lightning-USB-Adapter angeschlossene USB-Maus.
Entfernt man diese zusätzlichen Geräte wieder, verschwindet auch der Punkt "Zeigersteuerung" reproduzierbar. JA, auch nach einem iPad-Neustart...
2.
Als allererstes negativ aufgefallen ist mir eine Scroll-"Eigenheit": Auf meinem MacBook Pro scrolle ich viel mit zwei "liegenden" Fingern: So kann man sich z.B. "ruck(!)artig" zwischen 2 bestimmten Punkten einer Webseite hin- und herbewegen. Natürlich klappt das auch auf dem iPad. Hebt man die 2 Finger nach einer solchen ruckartigen Bewegung aber hoch, flitzt der Inhalt plötzlich in der zuletzt getätigten Richtung unvermittelt weiter und rollt dann aus! Das ist EXTREM nervig!
Inzwischen habe ich herausgefunden, dass wenn man in der Scrollbewegung der 2 liegenden Finger zum Ende hin langsamer wird - auch ganz "subtil" genügt dabei! - dieses "Weiterflitzen" bei Anheben der Finger nicht mehr auftritt. WTF?
3.
Nach dem Markieren von Text stelle ich DREI verschiedene Verhaltensweisen bzgl. der Anzeige des kleinen Tool-Menüs zum Kopieren, Nachschlagen etc. fest:
a) In einer App, konkret die Mactechnews-App MTN, erscheint dieses Menü UNMITTELBAR nach 2-Finger-Tapp. Wie erwartet.
b) In z.B. Pages erscheint das Menü nach 2-Finger-Tapp NICHT, zusätzlich muss man nach dem 2-Finger-Tapp den Mauszeiger etwas bewegen und SCHWUPPS - da ist das Menü. (???)
c) In Safari, hier konkret die heise.de-Webseite, funktioniert der 2-Finger-Tapp nach Textmarkierung ÜBERHAUPT NICHT. Bis jetzt habe ich nur EINE Möglichkeit gefunden, hier das Menü nach Textmarkierung eingeblendet zu bekommen, nämlich mit ctrl + 1-Finger-KLICK (tappen reicht hier auch nicht!).

Von diesen Dingen abgesehen hatte ich noch NIE so viel Freude beim Bedienen des iPads! Insbesondere die Geste, die Jörn leider vergessen hatte, also Slide Over, macht großen Spaß. Je schneller man nach rechts über den Rand wischt, desto mehr bzw. weiter "schießt" das Slide-Over-Fenster erstmal heraus. Steht der Zeiger auf dem Slide-Over-Fenster, so wirbelt man mit der 3-Finger-Wisch-Geste durch die aktuellen Slide-Over-Fenster. Großartig. Stellt man den Zeiger auf die Hauptfläche links daneben, wechselt man normal die "großen" Apps erwartungsgemäß durch - während aber das Slide-Over darüber stehen bleibt! Hatte ich SO auch noch nicht wahrgenommen. Das macht große Freude!

mkummer 24.04.2020 14:49

In meiner bisherigen Benutzung des Apple-Teiles sind mir die beschriebenen Bugs nicht untergekommen. Werde das im Auge behalten.

saxophonmusikant 28.04.2020 22:17

Erstmal DANKE Michael für Dein schnelles Feedback!

Inzwischen ist endlich das erste - wenn auch englischsprachige - Video aufgetaucht, das die beiden EINZIGEN momentan von iPad OS unterstützten & erhältlichen Keyboard+Trackpad-Lösungen miteinander vergleicht:
https://youtu.be/L55PEgkdOq8
(Leider sagt er nichts über mögliche Unterschiede der Produkte hinsichtlich auftauchender Fehler, wie ich sie aufführe, aber das ist auch gar nicht soooo wichtig.)

Es fügt sich hier ein Bild zusammen! Im von mir o.a. Artikel ist zu lesen:
„Unlike the Brydge case, all of the multifinger navigation gestures Apple introduced in iPadOS 13.4 work as they should on the Combo Touch. That’s likely thanks to Logitech working closely with Apple to develop this product.“

Diese enge Zusammenarbeit von Apple und Logitech wird auch deutlich, wenn man sich die iPad-Käufer anschaut: Es gibt nämlich keine Überschneidung!
Besitzer eines aktuellen iPad Pros oder des Vorgängers MÜSSEN das Apple Produkt kaufen - es gibt keine Alternative!
Genauso MÜSSEN Besitzer des normalen iPad (wie ich), des iPad Air 3 oder des „alten“ 10,5“ iPad Pro zum Logitech-Produkt greifen - auch hier gibt es aktuell keine Alternative!

Schlau gemacht!
Ich bin trotz der Dicke des Gesamtpakets aus 10,2“ iPad und Logitech Combo Touch schwer begeistert! Auch wenn es aktuell noch die beschriebenen Fehler gibt, die ja hoffentlich noch mittels Software behoben werden, ist mein iPad ein ganz anderes Produkt geworden. Diesen Text habe ich natürlich auf dem Logitech Combo Touch geschrieben, im Dunkeln, Tastatur schön beleuchtet, gemütlich im IKEA-Sessel sitzend.
Und es bleibt der m.E. große Vorteil, dass das iPad jederzeit geschützt ist, auch mal ohne Tastatur, mit Winkel(!) liegend auf dem Tisch z.B. für die Pencil-Nutzung. Dafür hat das Magic Keyboard große Vorteile durch den zusätzlichen Ladeanschluss und die induktive Pencil-Ladung.

Angesichts des Preises passt das alles schon sehr gut zusammen.
Ich bin selig!
Selbst das vergleichsweise „futzelige“ 10,2” iPad wurde EXTREM aufgewertet!

mkummer 28.04.2020 23:47

Klingt doch sehr gut. So gibt es für jeden eine befriedigende Lösung.

lukemac 03.05.2020 16:10

Zitat:

Zitat von mkummer (Beitrag 263681)
Andererseits sind die Teile halt schön und Luxus hat eben seinen Preis.

Ich lasse mir viel von Apple verkaufen, aber Case und Tastatur sind kein Luxus, schon gar nicht, wenn sie aus dem eigenartigen Material bestehen, wie Apples Folios und iPad Tastaturen.

Wenn sie so ein Magic Keyboard wenigstens zu einem reduzierten Preis anbieten würden, wenn man es zusammen mit einem iPad kauft... gar nicht zu reden vom Smart Keyboard Folio, welches für den eh schon hohen Preis eines iPads beiliegen müsste...

Jörn hat schon recht - so ein iPad Pro mit notwendigem Zubehör um daraus eine Art Laptop-Ersatz zu machen darf nicht ernsthaft mehr als ein MacBook (Pro) kosten...

Für wen ist das denn bitte noch attraktiv, der auf seinen Rechner als verlässliches Arbeitstier angewiesen ist.

Vielleicht ist aber das iPad als Gesamtkonstrukt tatsächlich nur ein Luxusgerät.

mkummer 03.05.2020 18:17

Das kann man mit einer gewissen Berechtigung eigentlich für alle Apple-Produkte sagen. Im Übrigen gibt es haufenweise gute Rezensionen des Magic Keyboards. Warten wir ab - wenn es in 6 Monaten aus dem Portfolio von Apple verschwunden ist, war es ein Flop. Ich glaube das aber nicht.

lukemac 04.05.2020 13:54

Das verschwindet sicher nicht in 6 Monaten aus deren Portfolio, so agieren die nicht. Es wird auch keine Preissenkung o.ä. geben - auch nicht von externen Shops.

Es müsste schon ein krasser Flop werden. Aber wahrscheinlich werden es gerade genügend Leute kaufen, so dass es als erfolgreich genug eingestuft wird.

Jörn 04.05.2020 14:55

Ich glaube nicht, dass es ein Flop wird, wenn es sich weiterentwickelt. Dazu gehört sowohl die Technik (etwa das starre Scharnier) als auch der Preis.

Mal ein Vergleich: Gelegentlich wird orakelt, dass Smartphones die einzigen "PCs" der Zukunft sein könnten. Am Arbeitsplatz schließt man sie einfach an ein großes Display an, oder es geht drahtlos.

Mal abgesehen davon ob/wann dies für Smartphones realistisch ist: Das iPad nähert sich dieser Vision. Mal ist es eine superleichte Zeitschrift, mal ein Fernseher, mal ein Laptop. Eine Zeitschrift ist es "alleine"; ein Fernseher ist es verbunden mit einem TV-Display (drahtlos per AirPlay); und ein Laptop ist es angedockt ans Magic Keyboard.

Ich finde schon, dass da eine Menge geboten wird. Natürlich ist das Magic Keyboard zu diesem Preis kein klassisches Massenprodukt. Aber das kann ja noch kommen.

QWallyTy 06.05.2020 13:41

Moin,

der wohl beste Vergleich der deutschsprachigen IT (Notebook vs. iPad mit Tragic Keyboard):

Bits und So Folge 680 das Lippenstiftschwein - selten so tolle Metaphern gehört :-D

http://www.bitsundso.de/bus680/871/

lukemac 12.05.2020 22:43

Habe mir das 12.9er heute im Apple Store geholt. Manche Stores deutschlandweit haben diese abholbereit auf Lager.

Ich konnte ein um 25 EUR reduziertes bekommen (Firmenrabatt).

Was soll ich sagen... das Trackpad ist der Hammer, die Tastatur sehr, sehr gut. Die Nachteile sind mir ehrlich gesagt relativ egal. Dafür sind die Vorteile zu gut.

Es ist ein teures, konkurrenzloses Luxusprodukt - und leider geil. Wahrscheinlich jeden Euro wert.

Mein Smart Keyboard Folio wird für um die 100 bis 120 EUR weiterverkauft.

Das Ding macht mich glücklich - aber ich werde niemandem erzählen, dass ich dafür 399 (375) EUR hingeblättert habe - und wie ein Beknackter extra 70km zum Apple Store dafür gefahren bin.

Und ja, by the way: ich habe meine Meinung etwas geändert...

mkummer 13.05.2020 10:35

Das letzte Posting gibt auch meine Einstellung wieder. MacLife hat mal wieder den Vogel abgeschossen: https://www.maclife.de/news/magic-ke...100116776.html
Sie beziehen sich auf iFixit, die das Teil auseinandergenommen haben und lamentieren über die ausser dem Trackpad mangelnde bis nicht vorhandene Reparaturfähigkeit. Was soll an einer Tastatur auch schon goss kaputtgehen - und wenn gib es ja Apples Garantie - wenn man ein iPad mit AppleCare+ gekauft hat, ist diese auf 3 Jahre verlängert schon dabei. Das einzige wirklich mechanische Teil, das Trackpad, ist angeblich ganz leicht zu tauschen. Und nachdem das Magic Keyboard so dünn gebaut ist, gibt es halt Gottseidank nicht alle möglichen Schrauben usw. (Diese macLife und Giga-Leute überbieten sich mehr und mehr mit Negativ-Schlagzeilen und fragwürdigen Darstellungen. Die könnten sich ihre Macberichterstattung auch gleich schenken - oder das „Mac“ aus dem Namen tilgen.)

Jörn 13.05.2020 22:40

Man sollte abwägen. Manche Produkte profitieren von einer besseren Reparaturfähigkeit, ohne dass es die Produkte schlechter machen würde. Etwa Desktop-Computer oder größere Laptops.

Aber bei einem Tablet, das so leicht und dünn wie möglich sein sollte, würde man diesen Eigenschaften doch den Vorrang einräumen.

Der Fehler liegt meiner Einschätzung nach nicht in verklebten Bauteilen usw. bei einem Tablet-Cover, sondern in dessen Preis. Wenn es nach zwei Jahren kaputt oder schäbig ist, sollte man es ohne große Verluste zum Händler zurückgeben können (fürs Recycling). Bei 400 Euro wäre das natürlich irre, aber bei 99 Euro nicht.

Übrigens sind negative Schlagzeilen bei Produkten, deren Kauf von Kunden erwogen wird, zehnmal lukrativer als den x-ten positiven Textbericht zu schreiben.


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