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Jörn 21.04.2021 03:05

Neue iMacs 24" 2021: Was halten wir davon?
 
Die neuen iMacs scheinen unfassbar dünn zu sein. So dünn, dass es beinahe unmöglich wirkt, dass sie wirklich 24 Zoll sind. Denn je dünner, desto schwieriger sind große, gerade Flächen.

Auch der Standfuß scheint nur an einer winzigen Stelle das Gehäuse zu berühren. Kaum zu glauben, dass dies ausreicht, um fest und stabil zu sein.

Ich könnte mir vorstellen, dass Apple ganz erhebliche Anstrengungen unternommen hat, um ein solches Gehäuse zu realisieren.

Merkwürdig ist, dass das Kinn geblieben ist. Vermutlich war das nötig, um so dünn wie möglich zu sein. Auch die Ränder sind nicht so klein, wie ich angenommen hatte. Persönlich gefällt mir das Kinn gut. Irgendwo muss man noch den Computer sehen, und irgendwo muss sich noch Design abspielen können. Aber die meisten Anwender hätten wohl lieber auf das Kinn verzichtet.

Was meint Ihr?

Jörn 21.04.2021 03:13

Wie Michael gestern treffend beobachtet hat, ist der neue "MagSafe"-Stromanschluss vermutlich verursacht durch das dünne Gehäuse: Es passt kein normales Stromkabel hinein. Wahnsinn.

Und Apple konstruiert dann eine Magnet-Lösung, nur um das Design unverfälscht zu erhalten.

Irre. Ich nehme an, das Gerät steckt voller solcher Besonderheiten.

Special_B 21.04.2021 04:13

Ich denke, dass Apple dem iMac auch ein festes Kabel hätte spendieren können. Eine magnetische Lösung kommt mir irgendwie seltsam vor. Das ist kein Gerät, wo ein MagSafe Sinn machen würde.

Den 24" iMac müsste sich halt mal live ansehen. Dadurch, dass man jetzt definitiv den iMac wegschmeißen muss wenn man mal ein bisschen mehr Speicher braucht, ist er eigentlich zu teuer.
Ausserdem ist das jetzt ein riesiges iPad, ohne Touchscreen dafür mit fest verbauten Standfuß. Aber mit besserem OS. Immerhin liefert Apple (ausser bei den kleinsten Modell) schon mal den Ethernet Dongle mit.��


mfg

Special_B

desELend 21.04.2021 07:25

Bei einer Displaytiefe von 11,5mm konnte es nur mit einem Magnetanschluss funktionieren.

jankernet 21.04.2021 07:26

Ich find den iMac etwas zu "verspielt".
Ich geh auf die 40 zu also ist eher was für 15-25 jährige würd ich sagen?


Allerdings frag ich mich ernsthaft ob der iMac an sich nicht begraben gehört?
Der Mini ist 1:1 genauso performant hat sogar noch einen HDMI-Port an Board.


Apple sollte einfach wieder Monitore verkaufen mit Soundsystem und Kamera.

cordcam 21.04.2021 09:24

Ich finde die Geräte toll!

Jetzt stehe ich aber vor einem Problem:

Eigentlich will ich auf eine größere und leistungsstärkere Maschine warten.

Andererseits weiß ich aber auch, dass bei meinem Anwendungsszenario die gerade Vorgestellten für mich genau richtig wären.....

McTenner 21.04.2021 10:07

Ich vermute, dass sich der kleine iMac nicht mehr gut verkauft hat. Im persönlichen Umfeld, als auch in Foren, sah man eigentlich jeden iMac-Kunden zum großen Modell greifen.

Daher versucht Apple jetzt mit dem neuen Modell einen anderen Kundenkreis anzusprechen: eine junge, mehr weibliche Kundschaft und der Rechner als schickes, wohnzimmertaugliches Accessoire.

Das soll gar keine Kritik sein, nur so erkläre ich mir die Auslegung des Rechners.

Für mich hoffe ich auf ein größeres, farblich sachlicheres Modell mit mehr Anschlüssen.

Aber vielleicht sieht Apple da ja künftig die in der Gerüchteküche prophezeite "kleine Variante" eines Mac Pro? Mit neuem 30"-Display, welches auch vielen MacBook Pro Kunden gefallen dürfte. Dieser Mac Pro ist dann bestimmt flexibel konfigurier- und aufrüstbar.

lukemac 21.04.2021 10:58

Strategie?

Ich frage mich, warum Apple iMacs noch produziert. Die Welt möchte heutzutage doch mobile sein, also per Smartphone, Tablet und Notebook... oder ist dem nicht so? Selbst Schüler und gerade Studenten wollen ihren Kram doch mitnehmen können, um woanders arbeiten zu können.

Design / Gerät:

Plus:
Die Geräte sehen gewöhnungsbedürftig aus, aber tatsächlich gefallen sie mir deswegen. Keiner hat solch designte Geräte, außer Apple. Technisch gesehen sind das tolle Geräte - der M1 wird viele glücklich machen.

Minus:
Die Front ist das am meisten gewöhnungsbedürftige an dem Gerät... diese leere Aluminium-Fläche... dann doch lieber mit einem kleinen dezenten Apple Logo.

Schlecht finde ich, dass Apple immer noch insbesondere den Arbeitsspeicher als Geldtreiber ausnutzt. Jeder weiß, dass 16 GB eigentlich mittlerweile der Standard sein müssten. (Ich weiß, dass die Geräte, gerade mit dem M1, sicher gut mit 8GB laufen werden... )

iEi 21.04.2021 11:27

Hallo,

irgendwie hab ich ein Problem damit, dass der iMac jetzt den Prozessor vom iPad und eigentlich die selbe Austattung wie ein MacBookAir hat.

Bei dem Design müsste doch thermisch mehr möglich sein, oder?

Ich bleibe hier in meiner "Lauerstellung" und warte erstmal ab.
Mein 2021er iMac hätte eigentlich jetzt auf ein Update gewartet aber ich bin mir nicht sicher ob es dieser neue iMac sein wird.
Ich muss zugeben ich bin mittlerweile arg verunsichert was den iMac angeht (eigentlich eine feste Größe bei mir auf dem Schreibtisch)

Florian Raabe 21.04.2021 12:04

Also ich bin vom Design absolut begeistert - die Pastellfarben der Front gefiel mir erst nicht besonders, aber ich bin nun ganz zufrieden.
Kurzum, ich werde wohl die mittlere Variante nehmen und vermutlich 16 GB RAM konfigurieren. Bei der Farbe schwanke ich noch zwischen dem dunkleren blau und rot! Irgendwie mag ich diese poppigen Farben!

Was mir etwas Gedanken macht, ist, dass dort tatsächlich die Standard-Variante des M1 läuft, hoffentlich ist das Zukunftssicherung genug!
Dass das Netzteil nun wieder außerhalb liegt, finde ich nicht dramatisch, jedoch wundert es mich sehr (auch wenn ich natürlich die Hintergründe verstehe), aber die komplette Konkurrenz macht es anders.
Ansonsten ist das Gerät genau das, was ich als nächsten Desktop haben möchte und es zeigt, was technisch bei den kommenden mobilen MacBook Pros möglich sein könnte..

McTenner 21.04.2021 12:16

In dem externen Netzteil sehe ich Potenzial für einen integrierten Thunderbolt-Hub eines größeren iMac Pro.

Den in:

- silber oder space grey
- mit schwarzem Displayrand (dezente Integration Face ID)
- integrierter SD-Kartenleser an rechter Gehäuseseite

> wär genau mein Ding.

woreich 21.04.2021 13:45

Gut, dass es die iMacs und Macminis gibt. Imho die beste Möglichkeit, ergonomisch sinnvoll und effizient mit einem Computer zu arbeiten.

Die vorgestellten Geräte finde ich als konsequente und sinnvolle Weiterentwicklung. Wie immer finde ich die Auswahl und Anzahl der Schnittstellen zu gering. Ich würde also auch wieder einen irgendwie gearteten Adapter dranhängen müssen.

Ich sehe von vorne auf den iMac. Ob der jetzt dicker, dünner oder hinten rum bunt ist? Egal. Modular ist er eh nicht. Wichtig ist die Qualität des Bildschirms selbst. Ein externes Netzteil samt LAN-Anschluss er Aufpreis? Na - frech kreativ sind die Jungs. Ob der auch mit 10 GBit/s verfügbar wird?

Und nein - farbig würde ich mir den nicht nehmen ;-).

Einen Grund vom Mini M1 auf den iMac24 zu wechseln, sehe ich nicht. Mal sehen, wenn es mit 32" weitergeht.

Macker 21.04.2021 14:24

Was sind das für Bauteile
 
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Auf der Innenansicht des neuen iMacs sind verschiedene Bauteile erkennbar. Um was handelt es sich da?

Habe schon woanders eine Antwort bekommen: Bei den großflächigen Teilen rechts und links soll es sich um Resonanzkörper für die Lautsprecher handeln. In der Mitte die Antenne.

mkummer 21.04.2021 17:26

Danke für das Bild. Ist ja der Knaller, wie wenig „Computer“ da nur mehr nötig ist. Kein Wunder, dass es so flach sein kann. Da noch traditionelle Stecke unterzubringen, ist tatsächlich eine Herausforderung!

NONrelevant 21.04.2021 17:46

Mein Mac mini ist fast 10 Jahre alt und ich wollte mir einen iMac kaufen. Habe mich sehr gefreut, als sie den iMac 24" vorgestellt hatten.

Ich werde aber noch warten, weil er mir nicht gefällt! Die Farben hinten finde ich gut, aber die Pastelltöne vorne gehen gar nicht. Auch kann ich mich nicht mit dem weißen Rand anfreunden.

Das Kinn stört mich überhaupt nicht. Sie hätten es vielleicht, wie bei vielen Fernsehgeräten hinten an den Bildschirm anflantschen können, aber dann wäre er von der Seite natürlich nicht so dünn.

So ... ich weiß jetzt echt nicht, was ich machen soll. Kaufen oder nicht?

Special_B 21.04.2021 18:11

Wenn genug Leute laut genug danach schreien, werden vielleicht Folienanbieter darauf aufmerksam und bieten entsprechende Folienkits an damit jeder der es will seinen iMac vorne auf die gleiche Farbei wie hinten bringen kann. ��


mfg

Special_B

McTenner 21.04.2021 19:37

Zitat:

Zitat von Macker (Beitrag 266997)
Um was handelt es sich da?

Ich frage mich, was die beiden ziemlich mittig liegenden Scheiben darstellen sollen? Magneten, die das Panel fixieren? Oder eine Taptik Engine, die das Panel zum Schwingen anregen und dann eine Art Mittenlautsprecher bilden. Ohne Scherz, Sony verbaut so etwas in seinen Fernsehern. ;-)

NONrelevant 22.04.2021 13:02

Zitat:

Zitat von Special_B (Beitrag 267004)
Wenn genug Leute laut genug danach schreien, werden vielleicht Folienanbieter darauf aufmerksam und bieten entsprechende Folienkits an damit jeder der es will seinen iMac vorne auf die gleiche Farbei wie hinten bringen kann. ��

... ich will aber keine Folien irgendwo hin pappen, schon gar nicht an meine Computer.

Meine Mutter hatte damals (ist schon ein bisschen her) mein Schulbücher stets mit selbstklebenden Folien beklebt, damit sie länger halten. Aber das sah einfach nur sche... aus. Und meine Einstellung zu Folien hat sich seitdem nicht großartig geändert.

mkummer 22.04.2021 13:10

Man wird sich an alles gewöhnen. Immer wird nach neuen Designs geschrieen - kommt dann etwas relativ radikales, passt es auch wieder nicht. :-) Ich würde ein eigenes Urteil eigentlich erst fällen, wenn ich die Kiste in Natura gesehen habe. (Ich bin auch kein Fan von hellen Desktop-Fronten - schauen wir mal, wie es bei den grösseren Modellen aussehen wird…)

Florian Raabe 22.04.2021 13:28

Ich bin sehr gespannt, ob man die Lüfter im normalen Alltag hören wird, auch wenn das große Panel mal 8 Stunden am Stück lief oder so...

McTenner 22.04.2021 16:13

Zitat:

Zitat von mkummer (Beitrag 267009)
Man wird sich an alles gewöhnen.

Das klingt wie eine Drohung. :-!

Ich finde das Design formal gut.

Aber einen Kauf kann ich in den angebotenen Konfigurationen & Farben ausschließen.

Jörn 23.04.2021 02:15

Die Frage nach dem Design könnte man auch so stellen: Was werden wir von den alten Geräten denken, wenn wir uns an die neuen gewöhnt haben?

McTenner 23.04.2021 06:14

… ja, den Lampen-iMac wünscht sich eigentlich jeder zurück.

Vielleicht auch hier.

mkummer 23.04.2021 12:13

Lampen Mac? Damals ja - heute nein. :-)

govea 23.04.2021 14:14

Mir gefällt der Neue wirklich sehr gut. Performance dürfte für meine Zwecke gar kein Problem sein. Die Gestaltung finde ich klasse. Sommerlich-warme Farben wie frisches Obst, in welches man reinbeißen und den Saft schlürfen möchte - lecker!
Leider funktioniert mein 27 Zöller aus 2015 noch sehr gut - diese Größe oder gerne mehr möchte ich nicht mehr missen. Hoffentlich kommt da noch ähnlich frischer Nachschub.

McTenner 24.04.2021 10:45

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Zitat:

Zitat von Macker (Beitrag 266997)
Auf der Innenansicht des neuen iMacs sind verschiedene Bauteile erkennbar.

Finds ganz interessant...

15 Jahre Entwicklung zwischen zwei Meilensteinen (erster Intel-iMac vs. erster ARM-iMac):

magicq99 25.04.2021 12:14

Also ich denke der neue iMac ist eine gute Homage an die Zeiten des Ur-iMac, alleine aufgrund der Farben und dem schlichten, auf das Minimum reduzierte Design.

Das sich viele an den Farben und den für ein Desktop-Gerät wenigen Ports stören, kann ich nachvollziehen. Aber ich denke die Zielgruppe ist hier eindeutig nicht der professionelle Anwender.

Der neue iMac richtig sich nach meiner Interpretation an alle, die inzwischen (beschleunigt durch das Corona-Virus) ein MacBook Air oder das kleine MacBook Pro fast ausschließlich zuhause auf dem Schreibtisch nutzen.

Im Vergleich zu diesen beiden Geräten hat der neue iMac nicht weniger zu bieten. Und wenn man einen externen Bildschirm für die 13-Zoll Laptops hinzurechnet, ist der preislich ein gute Alternative.

Wer arbeitet denn heute noch unterwegs an einem Laptop, der nicht vom Arbeitgeber gestellt wird?

Dem gegenüber sind inzwischen viele hinzugekommen, die ausschließlich zuhause an einem Rechner arbeiten, den sie privat anschaffen müssen, beispielsweise Lehrer und fast alle Schüler.

Aber auch viele Eltern im Homeoffice nutzen parallel zu dem PC-Laptop des Arbeitgebers einen weiteren privaten Rechner. Der muss aber heute nicht mehr mobil sein. Für eine Konferenz mit Teams bietet der private iMac aber eine bessere Ergonomie, während der PC der Firma daneben auf dem Tisch stehen kann.

Und wer die Mobilität privat dennoch braucht, für den gibt es ja das MacBook Air (oder das kleine Pro) mit der gleichen Leistung.

Für mich ist die Zielgruppe also klar umrissen: alle, für die ein MacBook Air eine mehr aus ausreichende Leistung bietet, das Gerät aber ausschließlich zuhause nutzen. Diese bekommen mit dem iMac eine bessere Ergonomie und einen größeren Bildschirm auf dem Schreibtisch.

Das Gerät ist auch kompakt genug, dass es mal vom Schreibtisch auf den Esstisch oder ins Kinderzimmer und wieder zurück wandern kann.

Aus meiner Sicht also ein Top Gerät für die jüngere "Distance-Learning-mit-MacBook-Air-auf-dem-Schreibtisch-Zuhause-Generation".

Für all die bietet der neue iMac ein gutes Angebot in einem minimalistischen Design.

Für alle die mehr Leistung benötigen, wird im Herbst oder im kommenden Jahr sicher noch eine größere Variante mit einer stärkeren CPU/GPU kommen, die dann auch im großen MacBook Pro drin sein wird.

Da dürfen wir uns aber nichts vormachen, ein 27 Zoll (oder größer) iMac mit einem leistungsstärkeren M1X (oder wie auch immer Apple den nennen wird), der wird preislich _deutlich_ über diesem 24-Zoll iMac liegen.

Wir dürfen nicht vergessen, dass Apple die Kosten für die eigenen CPUs über mehrere Produktlinien rechnen muss. Daher macht es sehr viel Sinn neben dem MacBook Air auch den iMac und das iPad Pro mit diesem Chip auszustatten.

Dadurch können sie die Kosten pro Stück senken. Dementsprechend wird ein leistungsfähiger M1X schon alleine deshalb mehr kosten, weil er in den absoluten Verkaufszahlen in viel geringerer Stückzahl benötigt wird.

Ich würde damit rechnen, dass Apple für ein 16-Zoll MacBook Pro und ein 27-Zoll iMac mit M1X Prozessor ungefähr den doppelten Verkaufspreis im Vergleich zu den aktuellen M1 Geräten wird aufrufen müssen, wenn nicht sogar noch mehr.

Vielleicht können sie die Kosten noch etwas drücken, so dass es nicht ganz so viel teurer wird. Aber ein Faktor 2 im Preis zwischen dem M1-MacBook bzw. dem nun vorgestellten M1-iMac und einem jeweiligen größeren Bruder würde ich als realistische Schätzung betrachten.

desELend 25.04.2021 15:26

Das der Preis vom Prozessor getrieben wird, wie es beim Intel/IBI/Motorola der fall Fahr, sollte bei ARM CPUs nicht mehr so stark ins gewicht fallen. Hatte Jörn nicht mal eine Schätzung in einer Sendung gebracht, wo er die Preise auf etwa 40€/stk nannte.

magicq99 25.04.2021 22:47

Natürlich spart Apple hier Kosten gegenüber Intel, weil sie nicht mehr Intels Marge bezahlen müssen.

Aber es ist doch offensichtlich, dass es in den Stückkosten einen enormen Unterschied geben wird zwischen einem M1-Chip, der im MacBook Air/Pro, Mac mini und nun auch in iPad Pro in identischer Form verkauft wird, und einem möglichen leistungsstärkeren M1X, den Apple in deutlich geringerer Stückzahl benötigen wird.

Das ist doch einfach eine rein betriebswirtschaftliche Frage.

Aus meiner Sicht muss Apple nun eine zweistufige Strategie verfolgen:

Zum einen müssen sie den M1 in so vielen Geräten wie möglich verwenden. Denn jedes zusätzlich verkaufte Gerät mit diesem Chip senkt die Stückkosten, da sie die Entwicklungskosten auf mehr Geräte verteilen können.

Deswegen halte ich es auch für realistisch, dass das MacBook Air eine Variante mit größerem Display bekommen wird. Dafür gibt es eine Nachfrage.

Dafür wird es aber einen deutlichen preislichen Abstand zu den Pro-Geräten geben. Damit sich der M1 für Apple in der Breite rechnet, müssen sie die Preise so gestalten, dass sich auch die Breite der Kundschaft für diese Geräte entscheidet.

Der M1 wird sozusagen das Arbeitstier für den größten Teil der von Apple verkauften Geräte werden, neben den A-Chips für das iPhone.

Zum anderen müssen sie eine leistungsfähigere Variante des M1 anbieten, die vor allem mehr GPU Leistung bietet. Das wird dann die Variante M1X für alle, die mehr Leistung benötigen und auch bereit sind dafür mehr zu bezahlen. Und sie werden höhere Preise dafür aufrufen müssen, alleine schon weil sie mit den M1-Geräten den Löwenanteil der Verkaufszahlen abdecken. Die Entwicklungskosten für den M1X muss Apple auf eine geringere Stückzahl verteilen.

Bei den M1-Geräten muss Apple besonders auf den Endpreis achten, damit die Verkaufszahlen möglichst groß sind. Da gibt es einfach Preisgrenzen im Markt, bei deren überschreiten ein großer Teil der potentiellen Kunden nicht zugreift.

Bei den M1X-Geräten sind die absoluten Verkaufszahlen nicht ganz so entscheidend, da Apple hier höhere Preise aufrufen kann. Professionelle Anwender sind durchaus bereit höhere Preise zu bezahlen, wenn sie dafür auch etwas geboten bekommen. Bei Privatanwendern gibt es da aber deutliche Grenzen, wie viel die meisten zu investieren bereit sind.

Meine Prognose wäre also, dass es am Ende zwei Chips geben wird: den M1 für die Breite und den M1X für die Spitze.

Das wird sich alles auch in der Preisgestaltung niederschlagen. Die Geräte mit dem M1X werden schon alleine deshalb deutlich teurer sein, damit wir alle möglichst den M1 bevorzugen und nur dann den M1X kaufen, wenn wir auch bereit sind deutlich mehr zu bezahlen. Und zwar deutlich mehr.

McTenner 26.04.2021 14:01

Da gehts los, Foliensätze für den neuen iMac:
https://9to5mac.com/2021/04/26/dbran...ly-black-imac/

McTenner 27.04.2021 19:38

Hier sieht man mal, wie eng das im Gehäuse zugeht bzgl. Anschlussbuchsen und Schalter.

mkummer 28.04.2021 09:33

Ich bin ja nach wie vor der Meinung, dass das (beibehaltene) Kinn eben dieser räumlichen Enge geschuldet ist. Die Bauteile darunter sind extrem auf Kante genäht und ausserdem auch die thermisch relevanten. Der Bildschirm hat auch eine wenn auch geringe Tiefe. Ob es eine so gute Idee ist, Lautsprecher, Hauptprozessor und Lüfter komplett hinter den Bildschirm zu bringen, wenn es räumlich überhaupt geht, glaube ich einfach nicht.

Florian Raabe 28.04.2021 10:11

Da kann ich dir nur zustimmen, die Thermik wird eine der großen Herausforderungen bei dem Design des neuen iMac gewesen sein...

McTenner 28.04.2021 12:33

Zumal das Scharnier vom Fuß ja außermittig (in der Höhe) angebracht ist. Damit das Panel nicht immer nach hinten kippt, hat man durch die Versammlung der Technik im unteren Teil wohl für das nötige Gleichgewicht sorgen müssen.

Florian Raabe 29.04.2021 12:48

Weiß von Euch jemand, wann man den iMac morgen bestellen kann? Ich vermute ab 14:00 Uhr, wie letzte Woche auch, oder habt ihr etwas anderes gehört?

NONrelevant 29.04.2021 14:29

Zitat:

Zitat von mkummer (Beitrag 267058)
Ob es eine so gute Idee ist, Lautsprecher, Hauptprozessor und Lüfter komplett hinter den Bildschirm zu bringen, wenn es räumlich überhaupt geht, glaube ich einfach nicht.

Geht beim iPad doch auch, oder?

mkummer 29.04.2021 14:33

Ein Blick auf das Innere der beiden Kisten zeigt ja schon offensichtliche Unterschiede, oder?

NONrelevant 29.04.2021 14:41

... kann deine Antwort nicht ganz nachvollziehen. :-/
Wenn es bei dem einem Gerät geht, müsste es doch bei dem anderen Gerät ebenso funktionieren?

Stell mal ein iPad auf einen Ständer und verbinde es mit einer "Bluetooth"-Tastatur ... fast ein iMac.

Versteh mich nicht falsch, ich mag das Kinn. Es ist quasi ein Markenzeichen. Ich glaube einfach nur, dass Apple das auch deswegen so belassen hat.
Ich glaube nicht, dass es wegen großartiger technischer Herausforderungen so gelöst wurde.

lukemac 29.04.2021 19:19

Glaube ich auch nicht dran. Wenn sie es beabsichtigt hätten, dann hätten sie das Kinn schon weggebügelt. Natürlich wäre das schon irgendwie gegangen...

Tope 29.04.2021 20:47

Der M1-Prozessor werkelt ja nun künftig in Macbook Air, Macbook Pro, Mac Mini, iMac und iPad. Manche Geräte benötigen einen Lüfter, andere kommen ohne aus.

Die Macbooks und das iPad können über USB-C mit Strom versorgt werden, beim iMac verwendet man einen proprietären Stecker, beim Mac Mini ist das Netzteil integriert.

Beim iPad passt die gesamte Technik hinters Display samt Akku, beim iMac wird die Technik ins Kinn ausgelagert.

So richtig schlau werde ich noch nicht aus den Unterschieden und was die Beweggründe für die eine oder andere Lösung waren. Benchmarks von MBA und MBP haben ja gezeigt, dass die Unterschiede zwischen aktiver und passiver Kühlung marginal sind. Der iMac bietet ja genug Platz für einen riesigen passiven Kühler. Das Gerät hätte sich bestimmt auch ohne Lüfter und ohne Kinn bauen lassen.


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