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Faltbares iPhone Ultra: Staubschutz wird zum entscheidenden Faktor


Vor einem möglichen Start von Apples erstem faltbaren iPhone rückt die Staubresistenz in den Mittelpunkt: Ein iFixit-Test des Samsung Galaxy Z Fold 8 zeigt erneut, wie empfindlich Scharnier und Display eines Foldables auf kleine Partikel reagieren können.

Die Schutzklasse IP48 des Galaxy Z Fold 8 ist für die Diskussion besonders relevant. Die erste Ziffer steht für den Schutz gegen feste Partikel. Bei einer 4 besteht kein Schutz gegen Teilchen unter einem Millimeter. Feiner Staub und Sand können damit grundsätzlich zum Risiko für die beweglichen Bauteile werden.

iFixit zufolge drangen bei einem Test Partikel in das Scharnier ein. Nach mehrfachem Öffnen und Schließen habe das Gerät knirschende und schleifende Geräusche verursacht und sich nicht mehr normal öffnen lassen. Der Befund knüpft an die Probleme des ersten Galaxy Fold von 2019 an. Bei diesem Modell konnten Staub und Schmutz in den Faltbereich gelangen und das Display beschädigen.

Für Apple wäre die erste Ziffer einer möglichen IP-Klassifizierung daher wichtiger als die Wasserresistenz. Ein Wert von 5 steht für Schutz gegen Staub in schädigender Menge. Ein Wert von 6 bedeutet Staubdichtigkeit. Das iPhone 17 Pro führt Apple mit IP68; die 6 steht dort für vollständigen Staubschutz.

Ob Apple bei einem faltbaren iPhone eine vergleichbare Einstufung erreicht, ist offen. Berichten zufolge verzögerte sich Apples Einstieg in diese Gerätekategorie unter anderem wegen Bedenken zur sichtbaren Displayfalte und zur Belastbarkeit des Scharniers. Auch wenn die Falte bei aktuellen Foldables weniger auffällig sein kann, beantwortet das die Frage nach dem Eindringen kleiner Partikel nicht.

Eine IP-Angabe wäre nach einer möglichen Vorstellung nur der erste Anhaltspunkt. Wie robust ein Scharnier über Jahre und bei häufigem Öffnen und Schließen bleibt, können erst unabhängige Langzeittests zeigen.