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Apple schlägt bis zu 15 Prozent für externe App-Käufe vor


Apple hat dem zuständigen US-Gericht im Streit mit Epic Games neue Gebühren für Käufe vorgeschlagen, die Nutzer über Links in Apps außerhalb des App Store abschließen. Je nach Programm sollen 5, 10 oder 15 Prozent fällig werden; verbindlich ist davon zunächst nichts.

Die Staffelung orientiert sich an den bisherigen App-Store-Provisionen. Standard-Apps mit regulär 30 Prozent sollen bei einem extern verlinkten Kauf die Hälfte zahlen. Für Teilnehmer bestimmter Partnerprogramme und für Aboverlängerungen sind 10 Prozent vorgesehen. Der Satz von 5 Prozent wäre für Teilnehmer des Small Business Program bestimmt.

Apple zufolge sollen die Gebühren nur dann greifen, wenn ein Kauf auf die Verlinkung aus der App folgt. Die Vorlage betrifft US-Apps und externe Kaufangebote, nicht allgemein alle Zahlungen außerhalb des App Store.

Im Zentrum des Verfahrens steht die Frage, wie weit Apple nach der gerichtlichen Pflicht zum Zulassen externer Links noch an solchen Umsätzen beteiligt werden darf. Ein Berufungsgericht hatte eine Vergütung für Apples geistiges Eigentum grundsätzlich als möglich angesehen. Zugleich darf eine Gebühr nach dieser Einschätzung nicht faktisch verhindern, dass Entwickler externe Angebote verlinken.

Apple hatte nach der ursprünglichen gerichtlichen Vorgabe Gebühren zwischen 12 und 27 Prozent eingeführt. Nach der späteren Entscheidung der Richterin erhebt Apple seit April 2025 keine Gebühren mehr für über solche Links vermittelte Käufe.

Der Supreme Court prüft parallel Apples Berufung in der Sache. Ein Aufschub für das Verfahren zur Gebührenfestsetzung wurde Apple jedoch nicht gewährt. Daher entscheidet das Bezirksgericht nun zunächst über Apples Vorschlag und die Einwände von Epic.