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Wearables-Markt soll bis 2032 Billionenumsatz erreichen


Der globale Markt für Consumer-Wearables wird von 2026 bis 2032 kumuliert mehr als eine Billion US-Dollar umsetzen, erwartet Counterpoint Research. Die größten Umsatzanteile sollen kabellose Kopfhörer und Smartwatches erzielen.

Die größten Umsatzanteile erwartet Counterpoint Research bei Hearables wie vollständig kabellosen Ohrhörern. Auf diese Kategorie sollen bis 2032 rund 360 Milliarden US-Dollar entfallen. Smartwatches folgen laut Prognose mit 304 Milliarden US-Dollar. Zusammen lägen beide Kategorien bei schätzungsweise 558 Milliarden US-Dollar.

Als weitere wichtige Segmente nennt die Analyse smarte Brillen mit voraussichtlich 168 Milliarden US-Dollar und Gesundheits-Patches mit 120 Milliarden US-Dollar. Für smarte Ringe prognostiziert Counterpoint 44 Milliarden US-Dollar. Anhänger, smarte Schuhe und Fitnessarmbänder folgen mit deutlich kleineren Summen. Smarte Socken, Kleidung und Gürtel sollen jeweils unter zehn Milliarden US-Dollar umsetzen.

Für Smartwatches verweist Counterpoint auf mehrere Faktoren, die höhere Durchschnittspreise stützen könnten: hochwertigere Hardware, Mobilfunk, weiterentwickelte Gesundheitssensoren und KI-Funktionen direkt auf dem Gerät. Die Geräte könnten sich damit stärker von reinen Fitnessbegleitern in Richtung präventiver Gesundheitsfunktionen und persönlicher Computer entwickeln.

Bei vollständig kabellosen Ohrhörern bleibt das Marktvolumen zwar besonders groß. Das Umsatzwachstum werde dort aber durch vergleichbare Funktionen vieler Produkte und starken Preiswettbewerb begrenzt, so die Analyse.

Apple ist in den beiden laut Prognose größten Kategorien mit AirPods und Apple Watch vertreten. Die Apple Watch Series 11 ist seit September 2025 erhältlich. Apple nennt als Neuerungen unter anderem Mitteilungen bei Bluthochdruck, einen Schlafindex und eine Batterielaufzeit von bis zu 24 Stunden. Die Apple Watch Ultra 3 ergänzt das Angebot mit Zwei-Wege-Kommunikation über Satellit, 5G und einer von Apple angegebenen Laufzeit von bis zu 42 Stunden.

Die Prognose beschreibt einen langfristigen Markttrend und keine Umsatzvorhersage für einzelne Hersteller. Entscheidend für die Entwicklung dürfte bleiben, ob neue Gesundheitsfunktionen im Alltag einen erkennbaren Zusatznutzen schaffen und ob Wearables eng mit Smartphones und weiteren persönlichen Geräten zusammenspielen.

Quelle:
Counterpoint Research