Apple streicht offenbar mindestens 60 Stellen im Vision-Umfeld
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Apple hat laut einem Bericht mindestens 60 Stellen im Umfeld seiner Vision-Produkte gestrichen. Der unbestätigte Vorgang würde zu einem bereits früher bekannt gewordenen Umbau der Vision-Organisation passen.
Apple selbst hat die Angaben nicht kommentiert. Damit bleiben Umfang, betroffene Aufgabenbereiche und die Folgen für einzelne Vision-Projekte offen.
Die Meldung fügt sich in bereits zuvor bekannt gewordene Veränderungen ein. Bloomberg hatte im März 2025 berichtet, dass Apple die damalige Vision Products Group als eigenständige Einheit aufgelöst und Mitarbeitende auf größere Hardware- und Software-Organisationen verteilt habe. Mike Rockwell, der die Gruppe geleitet hatte, übernahm damals die Verantwortung für die Weiterentwicklung von Siri.
Aus Apples Sicht ist die Plattform dennoch nicht aufgegeben. Steve Sinclair, Senior Director für visionOS-Produktmarketing, sagte im Juni in einem Interview, Spatial Computing stehe noch am Anfang. Apple lerne weiter, verbessere die Plattform und investiere weiterhin. Als Beleg verwies er auf geplante Funktionen von visionOS 27 sowie Einsatzmöglichkeiten für Privatkunden und Unternehmen.
Die nun berichteten Stellenstreichungen lassen deshalb vor allem auf eine weitere Anpassung der Organisation schließen. Eine Bestätigung, dass Apple die Entwicklung von visionOS oder Vision Pro grundsätzlich zurückfährt, gibt es nicht.
Apple hatte die Vision Pro im Oktober 2025 mit M5-Chip und Dual Knit Band überarbeitet. Das Modell war in Deutschland ab 22. Oktober 2025 ab 3.699 Euro erhältlich.
Quelle: Steve Sinclair im Interview mit Spatial Insider
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