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Die Aufregung um die hohen Preise des Mac Mini ist verständlich, aber das hier ist interessant
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2 Nanometer sind eine eindrucksvolle Technologie, die beim Modell mit M6 erstmal bei Apple zum Einsatz kommt. Für einen Mac Mini ist es teilweise Verschwendung, aber es ist gut zu wissen, dass die Technologie tatsächlich marktreif ist. Ich hatte vor kurzem einen Vortrag (klick mich) über die enormen Schwierigkeiten gehalten, die dafür zu überwinden sind.
Wofür verwendet Apple den gewonnenen Platz? Die Neural Engine wurde verdoppelt, auf 2x 16 Kerne. Warum Apple diese seltsame Bezeichnung wählt (anstelle von »32 Kerne«) muss noch erforscht werden. Es ist auch fraglich, ob es in einem Mac Mini von großem Nutzen ist. Aber: Bisher hat Apple überall dieselbe Neural Engine verwendet. Deswegen darf man wohl vermuten, dass Apple es auch für Laptops, iPads und iPhones anbietet. Und dort ist diese schnelle, schlanke Engine sehr nützlich. Die Desktop-Geräte haben ja die fette GPU und genügend Strom. iPhones und iPads müssen oft sehr schnell zu einem Ergebnis kommen; Laptops müssen Strom sparen. Für beides hilft diese Engine.
Nochmal zurück zur seltsamen Bezeichnung: Könnte es vielleicht sein, dass man diese Engine vervielfachen kann? Dass man in Zukunft je nach Prozessor eine, zwei, drei oder vier solcher Cluster integrieren kann? Das könnte bei größeren Desktop-Systemen interessant sein, wenn dort lokale KI-Modelle ausgeführt werden. Der Mac Mini hat dafür zu wenig RAM.
Ebenfalls interessant: Zwei zusätzliche CPU-Kerne und zwei zusätzliche GPU-Kerne sind möglich. Das ist richtig gut. Wenn man es braucht.
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