Apps im Mac App Store dürfen Intel-Support einstellen
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Apple erlaubt den früheren »Universal Apps« (das sind jene, die beide Architekturen unterstützten) künftig, die Unterstützung für die Intel-Prozessoren wegzulassen. Es ist dann zwar keine »Universal App« mehr, aber Apple möchte es damit den Entwicklern leichter machen. Voraussetzung ist eine Mindestanforderung von macOS 13.
Apple informiert Entwickler über eine neue Regel für den Mac App Store. Universelle Apps mit einer Mindestanforderung von macOS 13 können künftig ohne Unterstützung für Intel-basierte Macs eingereicht werden.
Dazu müssen Entwickler ihre App ausschließlich für die Architektur arm64 bauen. Danach reichen sie die neue Fassung erneut im Mac App Store ein. Bisher war es für universelle Apps mit Intel-Kompatibilität nicht möglich, diese Unterstützung auf diesem Weg zu entfernen.
Apple begründet die Änderung mit einer vereinfachten Entwicklung. Auch die Download-Größe und die Größe der App auf dem Gerät sollen sich dadurch optimieren lassen.
Für Intel-Macs endet bei betroffenen Apps die Versorgung mit Aktualisierungen. Die zuletzt kompatible Version bleibt jedoch nutzbar. Die Regel bedeutet daher nicht, dass bereits installierte Apps sofort verschwinden.
Die Änderung steht im Zusammenhang mit dem Übergang von Intel-Prozessoren zu Apple Silicon. macOS 27 Golden Gate soll Intel-Macs nicht mehr vollständig unterstützen. Außerdem will Apple Rosetta 2 nach macOS 27 für die meisten Apps einstellen. Die Software ermöglicht derzeit noch, viele für Intel entwickelte Apps auf Apple-Silicon-Macs auszuführen. Für bestimmte ältere Spiele sind Ausnahmen vorgesehen.
Quelle: Apple
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