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Adobe bringt mehr als 70 Werkzeuge in Slack


Adobe integriert mehr als 70 Kreativ- und Produktivitätswerkzeuge direkt in Slack. Die neue MCP-App „Adobe for Slack“ arbeitet mit Slackbot zusammen und ist weltweit für Kunden von Slack Business+ und Enterprise+ verfügbar. Warum ist das interessant? Es zeigt, wie durch den neuen MCP-Standard unterschiedliche Apps und Dienste zusammenarbeiten können. Auch Apple hat MCP in Safari integriert, wo es zunächst vor allem für Entwickler gedacht ist.

Adobe for Slack arbeitet mit Slackbot und kann den Kontext eines Chats auswerten. Dazu gehören Nachrichten, Dateien, Channels und Canvases (so nennt man dort freie Arbeitsflächen). Auf dieser Grundlage soll der Assistent das passende Adobe-Werkzeug für eine Aufgabe auswählen.

Zum Start umfasst die Anwendung mehr als 70 Werkzeuge. Unterstützt werden unter anderem Photoshop, Firefly, Adobe Express, Premiere, Acrobat, InDesign, Illustrator, Adobe Stock und Lightroom.

Adobe nennt mehrere typische Abläufe. Slackbot kann zunächst ein Projektbriefing zusammenfassen und daraus anschließend ein PDF, ein Bild oder ein Video erstellen. Außerdem lassen sich Creative-Cloud-Dateien nach Thema, Stil oder Stimmung suchen und in einen weiteren Arbeitsablauf übernehmen.

Auch praktische Bearbeitungen sind möglich. Dazu zählen das Anpassen freigegebener Kampagnenmotive für verschiedene soziale Netzwerke, das Erzeugen von Grafiken aus Tabellendaten sowie die Bearbeitung mehrerer Fotos. Nutzer können unter anderem Hintergründe und störende Elemente entfernen, Licht und Farbwirkung verändern, Bilder zuschneiden und Varianten erstellen.

Der Einstieg funktioniert ohne Adobe-Konto. Nach einer Anmeldung stehen zusätzliche Werkzeuge, generative KI-Funktionen und Creative-Cloud-Dateien zur Verfügung. Außerdem können Nutzer Sitzungen über mehrere Arbeitsvorgänge hinweg fortsetzen.

Die Anwendung ist weltweit für Kunden von Slack Business+ und Enterprise+ verfügbar. Unterstützt werden Desktop, Web und Mobilgeräte.

Adobe baut mit der Veröffentlichung seine Präsenz in KI-Assistenten und Chat-Oberflächen weiter aus. Bereits vorhandene Integrationen gibt es für ChatGPT, Claude und Copilot. Eine Anbindung an Gemini ist angekündigt.

Quelle:
Adobe