Apple konkretisiert in einem neuen Support-Dokument erstmals, wie die Nutzungslimits für serverbasierte Apple-Intelligence-Funktionen funktionieren sollen: Nach Erreichen einer variablen Grenze werden die betroffenen Funktionen vorübergehend gesperrt. Mehr Zugriff soll künftig gegen eine Gebühr möglich sein.
Die Limits können laut Apple je nach Funktion, Komplexität einer Anfrage, Systemauslastung, Richtlinien und weiteren Faktoren unterschiedlich ausfallen. Konkrete Werte und einen Zeitplan für die Einführung nennt Apple nicht.
Betroffen sein können unter anderem Siri AI, intelligente Fotobearbeitung mit Funktionen wie „Clean Up“, „Extend“ und „Spatial Reframing“, Image Playground sowie die Cloud-Modelle AFM 3 Cloud und AFM 3 Cloud Pro in Kurzbefehle. Auch Entwickler-Apps, die Apple Foundation Models über Private Cloud Compute verwenden, können solchen Grenzen unterliegen.
Apple beschreibt außerdem Einschränkungen für KI-Funktionen in der Home-App. Dazu zählen etwa Videozusammenfassungen für unterstützte Kameras. Je nach iCloud+-Tarif gelten dabei unterschiedliche Obergrenzen: bis zu eine Kamera beim Tarif mit 2 TB, bis zu zwei Kameras bei 6 TB und bis zu fünf Kameras bei 12 TB. Apple weist darauf hin, dass sich diese Werte und weitere Tarifmerkmale ändern können.
Die Nutzungsbedingungen erlauben Apple zudem, übermäßige, missbräuchliche, automatisierte, betrügerische, illegale oder anderweitig unangemessene Nutzung einzuschränken. Dazu zählen Drosselungen, Sperren oder zusätzliche Limits. Als mögliche Kriterien nennt Apple unter anderem Umfang, Häufigkeit und Komplexität der Nutzung sowie die Systemauslastung.
Damit ergänzt das Support-Dokument frühere Hinweise zu begrenztem Zugriff auf serverbasierte KI-Funktionen. Apple hatte erklärt, dass höhere iCloud+-Tarife einen erweiterten Zugriff enthalten sollen. Wie der kostenpflichtige Mehrzugriff genau angeboten und berechnet wird, bleibt offen.
Quelle:
Apple: Learn about Apple Intelligence usage limits