Fenster schliessen
 | RSSImpressum | Datenschutzerklärung | Login logo
logo

macOS 27 bringt Siri deutlich stärker auf den Mac


Update vom 18. September 2026, 08:32 Uhr

Siri in macOS 27 wird im Alltag vielseitiger: Unterhaltungen lassen sich per iCloud zwischen unterstützten Apple-Geräten synchronisieren, in der Siri-App anheften und mit neuen Aufbewahrungsoptionen verwalten.
Die Siri-App kann festlegen, ob beim Öffnen die zuletzt verwendete Unterhaltung erscheint oder ein neuer Dialog beginnt. Außerdem lassen sich die Aufbewahrungsdauer von Gesprächen und die Zahl der Vorschauzeilen einstellen.

Siri beantwortet offene Fragen nun direkt und kann dabei auf allgemeines Weltwissen sowie aktuelle Informationen aus dem Internet zurückgreifen. Innerhalb einer laufenden Unterhaltung sind Folgefragen möglich. Der Assistent berücksichtigt dabei den bisherigen Gesprächskontext, besitzt aber weiterhin kein sitzungsübergreifendes Gedächtnis.

Zusätzlich kann Siri in den meisten Anwendungen Texte entwerfen, bestehende Inhalte kommentieren und Überarbeitungen vornehmen. Die bereits beschriebenen Funktionen bleiben ebenfalls Bestandteil von macOS 27: Siri ist in Spotlight integriert, kann persönliche Informationen aus Fotos, E-Mails, Nachrichten, Notizen und Kalendern einbeziehen und über Apples Kurzbefehle Aufgaben in Apps ausführen. Auch die Analyse ausgewählter Bildschirminhalte über Visual Intelligence gehört dazu.

Ein Teil der Funktionen hängt weiterhin von Sprache, Region und unterstützter Hardware ab. Anpassbare Siri-Stimmen stehen auf Apple-Silicon-Macs ab dem M3 mit mindestens 12 GB Arbeitsspeicher bereit.
Ursprünglicher Bericht vom 17. September 2026, 20:58 Uhr

Die zusätzlichen Siri-Funktionen von macOS 27 gehen deutlich über eine neue Spotlight-Oberfläche hinaus: Der Assistent kann persönliche Informationen aus mehreren Mac-Apps nutzen, Aufgaben über Kurzbefehle ausführen und ausgewählte Bildschirminhalte analysieren. Leider derzeit nicht auf deutschen Systemen, aber interessant ist der Ausblick dennoch. Denn die deutsche Sprachversion wird bald kommen.

Die neue Siri kann Informationen aus Fotos, E-Mails, Nachrichten, Notizen und Kalendern zusammenführen. Dadurch lassen sich etwa persönliche Inhalte schneller auffinden und Fragen mit Bezug zur eigenen Datenablage beantworten.

Für Aktionen greift Siri auf das Shortcuts-Framework zurück. So kann der Assistent innerhalb von Apps Erinnerungen anlegen, Bilder in Fotos bearbeiten oder weitere Abläufe starten. Auch ausgewählte Bildschirminhalte lassen sich über Visual Intelligence analysieren. Siri kann daraus Fragen beantworten oder passende Aktionen ausführen, etwa einen erkannten Song zur Musikbibliothek hinzufügen.

Innerhalb einer laufenden Unterhaltung verarbeitet Siri außerdem den Kontext vorheriger Nachrichten. Eine dauerhafte Erinnerung an frühere Gespräche über mehrere Sitzungen hinweg gibt es laut dem aktuellen Praxistest von 9to5Mac jedoch noch nicht.

Auf Macs mit Apple-Chip ab M3 und mindestens 12 GB Arbeitsspeicher stehen zusätzlich anpassbare Siri-Stimmen bereit. Nutzer können Stimme, Ausdruck und Sprechtempo verändern. Bereits bekannt sind die Einbindung in Spotlight mit der Auswahl „Search or Ask“ sowie die eigenständige Siri-App für gespeicherte Unterhaltungen.

Anders als bei iOS hat die EU derzeit keine Einwände gegen Siri AI auf macOS. Deswegen wird es dort bald zur Verfügung stehen. Apple bringt die internationalen Sprachfassungen nach und nach heraus.