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Apple soll 2027 höhere Preise für Speicherchips akzeptieren


Update vom 18. September 2026, 12:25 Uhr

Die Speicherpreise für Apple könnten ab dem ersten Quartal 2027 nochmals deutlich steigen: Apple soll Samsungs Angebot für DRAM und NAND akzeptiert haben, obwohl die genannten Preise 30 bis 40 Prozent über dem Niveau des dritten Quartals 2026 liegen.
Jiemian News zufolge verschieben Speicheranbieter zunehmend Produktionskapazitäten von Speicher für Verbrauchergeräte zu stärker nachgefragten Serverprodukten. Als Grund gilt der hohe Bedarf von KI-Rechenzentren. Dadurch könnte das Angebot für Smartphones und andere Konsumprodukte weiter sinken.

Gleichzeitig soll die Nachfrage nach Speicher für Verbrauchergeräte im dritten und vierten Quartal 2026 zurückgehen. Hohe Preise machen Smartphone-Hersteller dem Bericht zufolge vorsichtiger.

Jiemian News bewertet Apples Position dabei als besonders relevant. Apple soll trotz seiner starken Verhandlungsmacht keine besseren Konditionen von Samsung erreicht haben. Das könnte den Spielraum anderer Smartphone-Hersteller zusätzlich einengen.
Ursprünglicher Bericht vom 18. September 2026, 10:40 Uhr

Apple soll sich mit Samsung auf höhere Preise für DRAM und NAND ab dem ersten Quartal 2027 geeinigt haben. Die genannten Kosten liegen laut einem Bericht 30 bis 40 Prozent über Apples Preisen im dritten Quartal 2026.

Laut dem Bericht soll Apple für DRAM künftig knapp zwei US-Dollar pro Gigabyte bezahlen. Für NAND-Speicher werden 0,33 US-Dollar pro Gigabyte genannt. Das entspräche einem Aufschlag von 30 bis 40 Prozent gegenüber den Preisen im dritten Quartal 2026.

Unklar bleibt, ob Apple diese Mehrkosten an Kunden weitergibt. Denkbar ist auch, dass sie bereits in die aktuellen Preise für Produkte aus dem Jahr 2026 oder in die Kalkulation für Anfang 2027 eingeflossen sind.

Die Entwicklung steht im Zusammenhang mit der hohen Nachfrage nach Speicherchips für KI-Rechenzentren. Apple hat seit Juni die Preise mehrerer Produktgruppen erhöht, darunter Macs, iPads, Apple TV, HomePod, HomePod mini und Vision Pro. Auch iPhone-Modelle wurden in den USA teurer.

Dass sich die Preise für RAM im Jahr 2027 nochmals stark erhöhen und möglicherweise verdoppeln könnten, wurde bereits von anderen PC-Herstellern vorausgesagt. Beispielsweise hatte sich Microsoft auf diese Weise geäußert.

Quelle:
Jiemian News