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John Ternus verteidigt Vision Pro und nennt Einsatz im OP


Apple-Chef John Ternus weist die Einordnung der Vision Pro als Fehlschlag zurück. Das Headset sei ein „unglaubliches Gerät“ in der frühen Phase einer langen Entwicklung, sagte er im Interview mit Clique TV.

Ternus verglich die heutige Situation mit den frühen Tagen des Computers. Neue Einsatzfelder hätten sich damals erst mit der Zeit herausgebildet. Einen ähnlichen Prozess erwartet er offenbar für Vision Pro.

Als Beispiel nannte Ternus den medizinischen Bereich. Chirurgen begännen, Vision Pro bei Operationen einzusetzen. Das Headset könne ihnen in bestimmten Situationen eine bessere Darstellung bieten als ein seitlich platzierter Monitor. Auch in der Filmproduktion werde es etwa bei der Entwicklung von Sets verwendet.

Apple hatte im Sommer Stellen im Vision-Bereich abgebaut. Betroffen waren unter anderem Teams für Spiele und immersive Videos. Apple erklärte damals, Vision Pro und visionOS würden weitergeführt.

Zugleich arbeitet Apple dem aktuellen Bericht zufolge weiter an leichteren Brillen. Diese Entwicklung könnte aber enden, falls der neue Ansatz keinen durchschlagenden Erfolg erzielt. Eine konkrete Zusage zu künftigen Vision-Pro-Modellen oder zur weiteren Produktplanung machte Ternus im Interview nicht.

Quelle:
Clique TV