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ICEBlock: Raskin fordert unabhängige Prüfung von Apples App-Entfernung
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Jamie Raskin, ein US-Politiker der »Democrats«, stellt Apples Begründung für die Entfernung von ICEBlock infrage und fordert eine unabhängige Prüfung der Entscheidung.
In einem neuen Schreiben widerspricht Raskin Apples Sicherheitsargumenten. Er verlangt außerdem eine vollständige Liste der Apps, die Apple wegen Bedenken des US-Justizministeriums entfernt hat.
Hintergrund ist ein bislang nicht öffentlich berichteter Brief von Apple an Raskin vom Juli 2026. Darin erläuterte Apple die Entfernung von ICEBlock und ähnlichen Apps aus dem App Store. Nach Apples Angaben wurde ICEBlock im April 2025 zugelassen. Der Entwickler hatte zuvor bestimmte Bedenken zum Datenschutz ausgeräumt.
Apple prüfte die App später erneut. Sie habe präzise Standortinformationen über Beamte der US-Einwanderungsbehörde ICE bereitgestellt, die gezielte Angriffe ermöglichen könnten. Apple verwies dabei auch auf Sicherheitsbedenken nach einem Angriff auf eine ICE-Einrichtung in Dallas. Bei dem Angriff starben zwei Inhaftierte.
Raskin bestreitet, dass der Täter eine App zur Ortung von ICE-Beamten brauchte, um die feste Einrichtung zu finden. Die Adresse habe er Berichten zufolge mit einer auf Apple-Geräten vorinstallierten App gefunden. Zudem verweist Raskin auf weiterhin verfügbare Apps mit Echtzeitinformationen zu Polizeistandorten.
Apple entfernte ICEBlock im Oktober 2025 aus dem App Store.
Quellen:
Apple: Schreiben an Jamie Raskin vom Juli 2026
Jamie Raskin: Antwortschreiben an Apple
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