Google hat Gemini 4 Argon vorgestellt und gibt das neue KI-Modell zunächst an ausgewählte Cybersicherheitsexperten sowie eigene Teams frei.
Die externen Leistungsvergleiche ergeben kein einheitliches Bild. Im Intelligence Index von Artificial Analysis erreicht Argon auf der Stufe „High“ 53 Punkte. Damit liegt es gleichauf mit GPT-6 Astra und Claude Fable 5.1. Claude Opus 5.5 kommt auf 58 Punkte.
In der Text Arena von Arena.ai steht Argon dagegen auf Platz eins. Dort erreicht die High-Version 1.525 Punkte. Das sind 20 Punkte mehr als bei Claude Opus 4.6 auf derselben Stufe. Die beiden Wertungen prüfen unterschiedliche Aspekte der Modellleistung.
Auffällig ist auch das Ausgabelimit: Argon unterstützt bis zu eine Million Ausgabetoken statt der zuvor genannten 64.000. Das Eingabekontextfenster umfasst ebenfalls eine Million Token.
Der erste Zugang erfolgt über Googles Fairwind-Programm für ausgewählte Cybersicherheitsexperten. Sie und Googles interne Teams erhalten das Modell ohne die üblichen Cyber-Schutzschranken. Danach sollen zahlende API-Kunden und Abonnenten von Google AI Ultra folgen. Einen Termin für einen öffentlichen Start nennt Google bislang nicht.
Dem aktuellen Bericht zufolge beträgt der Einführungspreis 2 US-Dollar je Million Eingabetoken und 10 US-Dollar je Million Ausgabetoken. Später sollen die regulären Preise auf 4 beziehungsweise 20 US-Dollar steigen.
Quellen:
Google DeepMind
Artificial Analysis
Arena.ai