Apple erreichte im dritten Quartal 2026 laut Counterpoint Research einen Rekordanteil von 22 Prozent an den weltweiten Smartphone-Auslieferungen, obwohl die iPhone-Auslieferungen sanken und der Gesamtmarkt um 20 Prozent schrumpfte.
Im Vorjahresquartal lag Apples Anteil noch bei 18 Prozent. Für ein drittes Quartal sind die nun erreichten 22 Prozent ein Höchstwert. Samsung blieb mit 23 Prozent knapp vorn.
Weltweit wurden gegenüber dem Vorjahresquartal 20 Prozent weniger Smartphones ausgeliefert. Laut Counterpoint war es das schwächste dritte Quartal seit 2012. Die Marktforscher nennen knappe Speicherchips und steigende Preise als Belastung für den Markt.
Auch Apple lieferte weniger iPhones aus als ein Jahr zuvor. Counterpoint führt das unter anderem auf den Septemberstart zurück: Neben den iPhone 18 Pro-Modellen erschien kein Standardmodell des iPhone 18. Deshalb gelangten zum Marktstart weniger neue Geräte in den Handel als beim Start der vollständigen iPhone-17-Reihe im Vorjahr.
Die iPhone 18 Pro-Modelle starteten laut Counterpoint dennoch stärker als ihre Vorgänger, besonders in China und Indien. Die anhaltende Nachfrage nach der iPhone-17-Reihe stützte Apples Auslieferungen ebenfalls.
Xiaomi kam weltweit auf zehn Prozent der Auslieferungen, Oppo auf neun und vivo auf acht Prozent. Ihre Anteile lagen jeweils unter denen des Vorjahresquartals. Für die kommenden Monate erwartet Counterpoint weiter Druck auf preisgünstige Geräte durch hohe Bauteilkosten und begrenzte Verfügbarkeit.
Quelle:
Counterpoint Research