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Editorial

★ „Pro and tell“: Was Apple am 28. Oktober zeigen könnte


Neue Displays und ein möglicher Touchscreen machen Apples Medientermin spannend: „Pro and tell“ beginnt am 28. Oktober um 18 Uhr deutscher Zeit in Los Angeles. Erwartet werden zwei unterschiedliche MacBook-Pro-Neuheiten, ein neuer iMac und ein iPad mini mit OLED-Display.

Apples Marketingchef Greg Joswiak hat das Motto auf X veröffentlicht. Es spielt mit der englischen Wendung „show and tell“. Besonders interessant dürften die Displays und die Bedienung der erwarteten Geräte werden.

MacBook Pro

Mark Gurman rechnet mit einem überarbeiteten MacBook Pro in 14 und 16 Zoll. Die OLED-Displays sollen erstmals eine Bedienung per Finger erlauben. Touch würde Tastatur und Trackpad ergänzen; auch macOS soll dafür angepasst werden. Gurman erwartet zudem ein dünneres, leichteres Gehäuse mit neu gestaltetem Innenleben. Anstelle der Notch könnte eine Dynamic Island rund um die Kamera treten.

Bei den Chips erwartet Gurman keinen Generationswechsel: Die Geräte sollen weiterhin M5 Pro und M5 Max nutzen. Die OLED-Modelle könnten als teurere Varianten neben den bisherigen Modellen mit Mini-LED-Display stehen. Zeitweise war dafür der Name „MacBook Ultra“ im Gespräch. Gurmans jüngste Berichte ordnen die Geräte jedoch wieder der MacBook-Pro-Familie zu. Als möglichen Verkaufsstart nennt er den 6. November. Dafür spricht ein geplanter größerer Umbau der Ausstellungsflächen in Apple Stores am Vorabend.

Daneben wird ein 14-Zoll-MacBook-Pro mit dem normalen M6 erwartet. Das Einstiegsmodell soll sein bisheriges Gehäuse behalten. Der bereits aus dem neuen Mac mini bekannte Chip bietet zwölf CPU- und zwölf GPU-Kerne. Hinzu kommen zwei Neural Engines mit jeweils 16 Kernen. Das dürfte vor allem Leistung für Rechenaufgaben, Grafik und lokale KI bringen. Dank der sparsameren Fertigung in zwei Nanometern ist auch eine längere Akkulaufzeit denkbar.

iMac

Beim 24-Zoll-iMac erwartet Gurman ebenfalls den M6 als Nachfolger des M4. Neue Farben sind im Gespräch, konkrete Farbtöne nennt er aber nicht. Größere Änderungen am Gehäuse werden nicht erwartet. Ein OLED-iMac gehört zwar zu Apples längerfristigen Plänen, nicht aber zu diesem erwarteten Modell.

iPad mini

Für das nächste iPad mini wird ein OLED-Display erwartet. Aaron Perris fand in Apples Programmcode Hinweise auf einen A20 Pro und eine Frontkamera an der langen Gehäuseseite. Gurman rechnet außerdem mit neuen Lautsprechern und einem wasserresistenten Gehäuse. Bei der Bildwiederholrate gehen die Hinweise auseinander: Tippgeber yeux1122 nennt weiterhin 60 Hertz. Gurman berichtete dagegen von Tests mit 60 und 120 Hertz samt ProMotion. Welche Variante Apple gewählt hat, weiß er noch nicht.

Auch der Preis könnte steigen. Gurman nennt rund 799 US-Dollar als mögliche Größenordnung. Das wären etwa 200 Dollar mehr als der bisherige US-Einstiegspreis.

Quelle:
Greg Joswiak