Beim iPhone Duo bremst nach Beobachtung von Marques Brownlee eine bewusste Pause auf dem Sperrbildschirm jeden Touch-ID-Entsperrvorgang; auch andere Tester schildern Schwierigkeiten mit der Bedienung.
Brownlee zufolge führt längeres Berühren des Sensors nach der Pause weiter zum Home-Bildschirm. Sein Weg für einen direkten Zugriff: das Gerät aufwecken, nach oben wischen und erst dann den Sensor berühren.
Apple erklärte Engadget, die Pause gebe dem Display Zeit zum Aufwachen und zum Anzeigen von Mitteilungen. Zugleich solle Touch ID so auf verschiedenen Geräten einheitlicher wirken. Engadget empfand das Entsperren dennoch als etwas langsamer als erwartet.
Touch ID im Alltag
Joanna Stern berichtet, dass ihr das Entsperren selbst nach einer Woche noch Schwierigkeiten bereitete. Sie hatte dafür fünf Finger registriert. Mrwhosetheboss hatte insbesondere nach dem Händewaschen oder mit leicht fettigen Fingern Probleme. Am bequemsten fand er die Bedienung im Querformat.
PetaPixel beobachtete beim Aufheben und Bewegen des Duo versehentliche Berührungen des Sensors. Diese können eine haptische Fehlermeldung auslösen. Mit einer Apple Watch ließ sich das Gerät im Test von PetaPixel schneller entsperren als mit Touch ID. Brian Tong sieht die Watch ebenfalls als hilfreiche Ergänzung.
Gizmodos Raymond Wong vermisste Face ID auch bei der Bestätigung von Apple-Pay-Zahlungen. Zum Entsperren mit Handschuhen müsste er diese ausziehen. Nicht alle Tester bewerten den Sensor so kritisch: The Verge gewöhnte sich innerhalb einer Woche daran. 9to5Mac beschreibt Touch ID als schnell und zuverlässig.
Aus unseren früheren Berichten ist bereits bekannt, dass das iPhone Duo Touch ID statt Face ID verwendet. Auch das Entsperren mit einer gekoppelten Apple Watch war schon bekannt. Die aktuellen Tests liefern nun konkrete Erfahrungen mit beiden Wegen.
Quellen:
Marques Brownlee
Engadget
Joanna Stern
Mrwhosetheboss
PetaPixel
Brian Tong
Gizmodo