Apples geplantes größeres HomeView soll seine Umgebung erfassen und autonom handeln können. Gleichzeitig gibt es laut Aaron Tilley von The Information interne Meinungsverschiedenheiten über die Software der ersten Generation.
Das Gerät soll mit Kamera und Sensoren seine Umgebung erfassen und Hindernisse meiden. Denkbar wäre laut dem Bericht etwa, beim Betreten eines Raums das Licht einzuschalten. Es könnte sogar eine Katze auffordern, den Tisch zu verlassen.
Die Hardware soll seit etwa zwei Jahren weitgehend feststehen. Bei Apple gibt es dem Bericht zufolge jedoch Meinungsverschiedenheiten über die Software. Dabei gehe es darum, welche Funktionen die erste Generation erhält und welche erst eine bereits diskutierte zweite Generation.
Apple peilt laut Tilley einen Start im Jahr 2027 an. Der US-Preis soll bei rund 1.000 Dollar liegen. Das Gerät könnte aber auch erst 2028 bereit sein.
Größeres Display am Schwenkarm
Aus unserer früheren Berichterstattung kennt Ihr bereits die Pläne für ein größeres HomeView mit Roboterarm. Ein Prototyp soll ein 9-Zoll-Display an einem schwenkbaren Arm tragen. Nach früheren Angaben von Mark Gurman bei Bloomberg könnte sich der Bildschirm um 360 Grad drehen.
Das Design erinnere an Apples früheren iMac G4 oder Pixars Lampen-Maskottchen. Wie das bestehende HomeView soll auch das größere Gerät FaceTime unterstützen. Die Namen HomeView Ultra und HomeView Max sind bisher Vorschläge; der endgültige Name ist offen.
Apple hat laut dem Bericht auch andere Roboter untersucht: einen Begleiter auf Rädern, einen fliegenden Innenraumroboter und einen Roboter zum Wäschefalten. Ob eines dieser Konzepte auf den Markt kommt, ist unklar.
Quellen:
Aaron Tilley, The Information
Mark Gurman, Bloomberg